Philosophie und Börsenerfolg

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18.07.2014 20:22
#1
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Philosophie und Börsenerfolg

Ich meine, dass der langfristige und nachhaltige Börsenerfolg massgeblich von der Philosophie eines Börsianers abhängt.

Ich meine auch, dass die Christliche Religion der Gipfel der menschlichen Philosophie ist. Denn die Christliche Religion ist der absoluten Wahrheit verpflichtet und ist so offen gestaltet, dass sie jederzeit an neueste Erkenntnisse der Wissenschaft, die als allgemeine Wahrheit empfunden werden, angepasst werden kann!

Also meine ich, dass sich Börsenerfolg hauptsächlich dann einstellt, wenn der Börsianer ein Christ ist und sich auch dazu bekennt.

Diskussion ist eröffnet!

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Gruss
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"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

24.08.2014 12:50
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aprecio hat am 19.08.2014 - 23:43 folgendes geschrieben:

sime hat am 18.08.2014 - 23:45 folgendes geschrieben:

Wenn ich z.B. eine Schifffahrt auf dem Thunersee machen möchte, muss ich mich da bei Kapitän Roboter Eins melden, um mal einen Blick auf die Brücke zu haben oder wer arbeitet dann da? Ich bin da noch nicht so futurama.

 

dann habe ich dich ja doch richtig verstanden: die richtung, in welche die technik sich heute entwickelt, ist eher ein fluch.

2 der reichsten männer haben sich positiv über die 3-tage-woche geäussert und das video gibt der ganzen theorie neuen schwung. du hast selbst erwähnt, dass der kapitalismus ziemlich krankhafte und besorgniserregende züge an den tag legt. im zusammenhang mit dem video ist mir "lasagne" in den sinn gekommen

also was macht man mit der vielen freizeit? was könnte man mit ressourcen anstellen, ohne den ganzen planeten umgraben und in raumanzügen (gegen viren, UV, strahlung, verpestung) im stau stehen zu müssen? genau dafür braucht es gute vorschläge und ein erfüllendes leben. die pläne der NWO kennst du ja bestens. die rechtsparteien haben aus dem seit jahrzten bekannten demographischen wandel bereits ziemlich stimmung machen können.

 

Sorry Aprecio, aber mich stört, dass Du mir hier einen Schuh anziehen willst, indem Du ein kleiner Ausschnitt von meinem Beitrag herauspflückst, um ihn dann beliebig umzudeuten. Damit ich Dir gedanklich dann folgen kann, soll ich bereits nach 10 Zeilen Deiner Antwort bereitst 2 Links anklicken. Dafür habe ich keine Zeit und Lust. Dann schreibst Du:

die pläne der NWO kennst du ja bestens. die rechtsparteien haben aus dem seit jahrzten bekannten demographischen wandel bereits ziemlich stimmung machen können.

Warum sprichst Du so verklausuliert? Kannst Du denn nicht einmal ohne Sarkasmus schreiben, was Du meinst, so dass Dein Gegenüber Dich klipp und klar verstehen kann? Was weiss ich denn nun, was Du damit genau meinst? Du hast interessante Gedanken, aber ich bin doch keine Klagemauer, sondern ein Gesprächspartner, der Dir gerne folgen können möchte.

es gibt nun einmal leute, die wurden ohne geldsorgen erzogen - meistens akademiker. für sie spielt geld eigentlich gar keine rolle. sie schätzen es nicht wie normale arbeiter.

Soll man denn das Mammon Geld anbeten? Der normale Arbeiter braucht das Geld, um seine Rechnungen zu bezahlen. Der reiche Schnösel ist geblendet von Materialismus. Ja, nicht das Geld spielt eine Rolle, er tauscht es einfach ohne Bezug zu einem inneren Wert in Form von Arbeit, die er verrichten musste, um das Geld zu verdienen, in teure, luxuriöse, pompöse Sachwerte. Ich beneide ihn nicht, denn er wird es schwer haben, zu merken, dass er Gefahr läuft, seine Person mit materiellen Dingen gleichzusetzen. Ich bin, was ich hab, lautet sein Credo. Also muss er immer mehr haben, um mehr zu sein.

 

 

kann schon sein, dass der arbeitslose arbeiter sich zu tode langweilt und der arbeitslose akademiker einfach golf spielen geht. das ist nun mal sache des staates, die zukunftsvisionen des staates zu erarbeiten.

 Was ist der Staat? Der Staat ist eine Illusion, die Dir einfach gerne das Geld abzwackt, ohne dass Du denkst, Du wurdest beraubt. Wenn man so spricht, wie Du in diesem Satz, dann überlässt Du Deine Zukunft anderen, die für Dich entscheiden und Dir sagen, wie Du zu leben hast. Es ist nicht meine Meinung, dass es Sache des Staates ist, die Zukunft neu zu gestalten, im Gegenteil, der Staat symbolisiert die alte Ordnung, die alte Garde, die Dich Dein Leben lang an der Nase herumführt, nur um Dich im Hamsterrad für sie laufen zu lassen. Eine neue Zukunft braucht einen neuen Haircut, sprich alte Zöpfe an der Wurzel abschneiden. Wenn Du visionäre Zukunftswünsche hast, dann lass sie nicht von anderen versteckt hinter einem Wort Staat für Dich ausarbeiten, sondern gestalte selber und der Staat formt sich von alleine um, wird zum Produkt der Zukunft und will als das erkannt sein. Plato idealisierte den Staat und ich denke, wir müssen ihn nun realisieren, die Zeit ist reif, den Staat als das zu erkennen, was er wirklich sein sollte, nämlich ein gesellschaftliches Friedensbündnis und keine versteckte, kriminelle Abzockerbande der Massen.

leute, die keine zeit oder lust haben, sich mit alternativen auseinander zu setzen, obwohl sie immer mehr probleme erkennen, kämpfen vermutlich paradoxerweise gegen veränderungen an.

Ich beklage, dass bestimmte Technik gegen mich verwendet wird, um mir zu schaden und anderen einen Vorteil bringen soll. Robotik wird zu einem Selbstläufer, wenn sie erst einmal selber denkt. Die Industrialisierung hätte uns tatsächlich in ein friedvolles, erfülltes Zeitalter innert Kürze bringen können, wenn die alte Garde nicht andere Pläne gehabt hätte. Die Verästungen eines Flusslaufes können von einem einzigen Biber gelegt sein, so dass der Flusslauf plötzlich einen ganz neuen Weg geht. Was meine ich damit? Wenn man die Stimme Nikola Tesla, Viktor Schauberger, Wilhelm Reich und ihresgleichen die ganze Welt gehört hätte und nicht zum Schweigen gebracht worden wäre, würde die Welt schon heute ganz anders aussehen. Die Ukrainekrise oder der Gazakonflikt wären gar nicht erst entstanden, doch nun ist es Zukunftsmusik, diese Probleme zu lösen. Darum plädiere ich dafür, dass wir Probleme an der Wurzel abschneiden.

 

ich höre immer mehr, man müsse den stellenwert des geldes in unserer gesellschaft radikal ändern.

Die Freien Künste waren so bezeichnet, um sie gegenüber den praktischen Künsten (Artes mechanicae) als höherrangig zu bewerten. Seneca schreibt in seinem 88. Brief: Quare liberalia studia dicta sunt vides: quia homine libero digna sunt („Du siehst, warum die freien Künste so genannt werden: weil sie eines freien Mannes würdig sind“). Als freier Mann galt, wer nicht zum Broterwerb arbeiten musste. Somit konnten nur solche Beschäftigungen würdig sein, die keine Verbindung mit Erwerbstätigkeit hatten.

Im Glasperlenspiel dankt der Protagonist und am Ende Magister Magister, welche alle Künste zu einer Kunst verbindet und zu einem Meister der vergeistigten Welt wird, doch vor allem der Erfahrung der irdischen, urweiblichen Lebensart, als er das Kloster in Mariabronn verlässt, die Liebe zu einer Frau erlebt und Vater wird, obschon die vergeistigte Welt des Klosters ihn genau davor bewahren wollte, damit er das Glasperlenspiel zu einer Meisterschaft bringt. Freiheit für den Einzelnen ist nur dann möglich, wenn die Freiheit für den anderen bereits gegeben ist.

 

eigentlich wollte ich hochbauzeichner werden. ich wurde kaufmann und merkte dann, dass ich handwerker und student wäre - glaube ich.

die ausbildung stand mir nie im weg. aber das geld schon manchmal. vor allem die geier, welche die macht darüber beanspruchen.

wir haben ein ganz falsches bild von sklaven im ursprünglichen sinne.

ok.

 

21.08.2014 09:03
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Nebukadnezar hat am 20.08.2014 - 19:43 folgendes geschrieben:

Musst du jede interessante Diskussion zunichte machen? Dein Problem solltest du im Langfristiges-Aktieninvestment Thread ausdiskutieren.

Lass dich durch Zwischenfragen nicht aus der Ruhe bringen, sondern sorge mit weiteren interessanten Postings für die Fortsetzung  der Diskussion.

 

Spannende Philosophie verträgt nur Gleichgesinnte.

 

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

20.08.2014 22:11
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Können natürlich mit 2 n

20.08.2014 22:09
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Ich oder meinst du Elias. Ist ja egal. Es geht um die Freizeit.

 

theoretisch könnte man viel damit machen. Es geht darum, ob man es auch praktisch macht. Klar, auch Geld spielt eine Rolle. Aber nicht unbedingt.

 

Also morgen wird wieder ein schöner (sonniger) Tag und ich werde nicht frei über meine Zeit verfügen könnnen (gewisse Freiheiten zum Glück schon). Also wenn ich frei hätte, würde ich mit dem Schlauchboot von Bremgarten nach Brugg fahren und einen total entspannten Tag in der (Wasser) Natur erleben.

20.08.2014 19:43
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Musst du jede interessante Diskussion zunichte machen? Dein Problem solltest du im Langfristiges-Aktieninvestment Thread ausdiskutieren.

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Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier.

20.08.2014 19:00
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MarcusFabian hat am 20.08.2014 - 18:00 folgendes geschrieben:

aprecio hat am 19.08.2014 - 23:43 folgendes geschrieben:

also was macht man mit der vielen freizeit?

Ich schätze mal, das wird der Einzelne entscheiden können.

Das ist doch mal eine gute Frage. Was macht ein Privatier?

Zum Beispiel Freitag um Mitternacht hier posten. Und dann in der Not unter einem zusätzlichen Account einloggen.

Das würde doch jeder von uns auch machen, oder nicht?

 

Darum sind auch so viele Privatiers hier im Forum...... (wenn wäisch wan i mein)

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

20.08.2014 18:00
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aprecio hat am 19.08.2014 - 23:43 folgendes geschrieben:

also was macht man mit der vielen freizeit?

Ich schätze mal, das wird der Einzelne entscheiden können.

Es wird immer Leute geben, die gerne 100% arbeiten, weil sie das einfach brauchen. Die werden sicherlich - auch wenn es in Globo weniger menschliche Arbeit zu verrichten gibt - etwas sinnvolles tun können.

Und die anderen? Die kümmern sich vielleicht mehr um die Kinder, treiben Sport, gehen Wandern, lernen ein Instrument, Malen, Basteln, Modellflugzeuge bauen, gehen Hobbies nach ... was weiss ich ... da gibt es unzählige Möglichkeiten.

Wer - so wie Du - heute sagt, dass er seine Arbeit gerne behalten möchte bzw. sich ohne Arbeit unausgelastet fühlen würde, der ist ja eigentlich schon priviligiert. Denn Deine Aussage impliziert, dass Du eine anspruchsvolle und interessante Arbeit hast, die Du nicht missen möchtest.

Nun gibt es demgegenüber eine Mehrheit von Arbeitnehmern, die eine uninteressante, langweilige Arbeit haben, die sie noch so gerne an einen Roboter abgeben würden.

Und genau hier sehe ich das Positive der Entwicklung: Roboter würden nämlich in erster Linie just jene Arbeiten übernehmen, die stumpfsinnig sind und somit genau jene Menschen entlasten, die ihre Arbeit ohnehin nicht mögen.

Daneben könnten Menschen wir Du ihrer anspruchsvollen Arbeit weiterhin wie gewohnt nachgehen. Eine win-win-Situation also für alle.

 

19.08.2014 23:43
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sime hat am 18.08.2014 - 23:45 folgendes geschrieben:

Wenn ich z.B. eine Schifffahrt auf dem Thunersee machen möchte, muss ich mich da bei Kapitän Roboter Eins melden, um mal einen Blick auf die Brücke zu haben oder wer arbeitet dann da? Ich bin da noch nicht so futurama.

 

dann habe ich dich ja doch richtig verstanden: die richtung, in welche die technik sich heute entwickelt, ist eher ein fluch.

2 der reichsten männer haben sich positiv über die 3-tage-woche geäussert und das video gibt der ganzen theorie neuen schwung. du hast selbst erwähnt, dass der kapitalismus ziemlich krankhafte und besorgniserregende züge an den tag legt. im zusammenhang mit dem video ist mir "lasagne" in den sinn gekommen :shock:

also was macht man mit der vielen freizeit? was könnte man mit ressourcen anstellen, ohne den ganzen planeten umgraben und in raumanzügen (gegen viren, UV, strahlung, verpestung) im stau stehen zu müssen? genau dafür braucht es gute vorschläge und ein erfüllendes leben. die pläne der NWO kennst du ja bestens. die rechtsparteien haben aus dem seit jahrzten bekannten demographischen wandel bereits ziemlich stimmung machen können.

es gibt nun einmal leute, die wurden ohne geldsorgen erzogen - meistens akademiker. für sie spielt geld eigentlich gar keine rolle. sie schätzen es nicht wie normale arbeiter. kann schon sein, dass der arbeitslose arbeiter sich zu tode langweilt und der arbeitslose akademiker einfach golf spielen geht. das ist nun mal sache des staates, die zukunftsvisionen des staates zu erarbeiten.

leute, die keine zeit oder lust haben, sich mit alternativen auseinander zu setzen, obwohl sie immer mehr probleme erkennen, kämpfen vermutlich paradoxerweise gegen veränderungen an.

ich höre immer mehr, man müsse den stellenwert des geldes in unserer gesellschaft radikal ändern.

Die Freien Künste waren so bezeichnet, um sie gegenüber den praktischen Künsten (Artes mechanicae) als höherrangig zu bewerten. Seneca schreibt in seinem 88. Brief: Quare liberalia studia dicta sunt vides: quia homine libero digna sunt („Du siehst, warum die freien Künste so genannt werden: weil sie eines freien Mannes würdig sind“). Als freier Mann galt, wer nicht zum Broterwerb arbeiten musste. Somit konnten nur solche Beschäftigungen würdig sein, die keine Verbindung mit Erwerbstätigkeit hatten.

...

Als fester Kanon von sieben Fächern sind die Freien Künste erst in der Spätantike (bei Augustinus und Martianus Capella) bezeugt. Für diese Autoren bestand der Zweck des Wissenserwerbs in den sieben Fächern nicht in schulischer Allgemeinbildung; vielmehr war die Zielrichtung eine philosophische bzw. religiöse (Vorbereitung der Seele auf den Aufstieg in die intelligible Welt nach der Lehre des Neuplatonismus bzw. in den Bereich der göttlichen Dinge im christlichen Sinne).[4] Martianus Capella hebt ausdrücklich hervor, dass Medizin und Architektur nicht zum Kanon gehören.

http://de.wikipedia.org/wiki/Artes_liberales

eigentlich wollte ich hochbauzeichner werden. ich wurde kaufmann und merkte dann, dass ich handwerker und student wäre - glaube ich.

die ausbildung stand mir nie im weg. aber das geld schon manchmal. vor allem die geier, welche die macht darüber beanspruchen.

wir haben ein ganz falsches bild von sklaven im ursprünglichen sinne.

19.08.2014 21:44
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sime hat am 18.08.2014 - 23:45 folgendes geschrieben:

... meiner Meinung nach gilt es die Kinder besser zu schützen, damit ist die elterliche, aber nicht behördliche Verantwortung gemeint.

 

Wer Kinder und Mütter schützen will ist ein Nazi! (... zumindest nach Interpretation der deutschen Medienfabriken)

Glaubste nicht? Guckste mal: https://www.youtube.com/watch?v=kx9Et4dKO5c&list=PL39102F1839BB6B8E

 

 

18.08.2014 23:45
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aprecio hat am 16.08.2014 - 08:22 folgendes geschrieben:

sime hat am 16.08.2014 - 00:45 folgendes geschrieben:

Das ist das, was ich eingangs meinte. Der Mensch muss sich die Ventile seiner Lebenskraft erfinden und erlebt immer grösseren physischen Widerstand. In der Tendenz wird er vermehrt zu Drogen greifen.

 

 

in diesem abschnitt beschreibst du den "ist" zustand.

Nein, es ist Plusquamperfekt 2.

 

 

man kann aber darüber streiten, ob der widerstand wirklich physisch ist.

Streiten kann man über alles.

 

sime hat am 16.08.2014 - 00:45 folgendes geschrieben:

Wo Lust nach Entfaltung keine Materialisation erfährt, weil der eigene Körper zu einem nicht gebrauchten und vernachlässigbaren Werkzeug ohne Nutzung verkommt und die äusserlichen Anforderungen des Daseins durch technisierte Robotik die Hürden des physischen Aufwands einer Realisierung einer Idee immer höher werden lassen, wird aus Lust sehr schnell Frust oder anders gesagt, der Mensch treibt sich in den Wahnsinn. So können wir bereits heute feststellen, dass die Gesellschaft zu einer exzessiven Einzelmasse verkommt, immer auf der Suche nach noch mehr Spass und Kick, um gewisse Defizite und Lücken, die das bequemere Dasein mitbringen, auszufüllen. Wenn Du heute einem Kind eine Playstation in die Hand drückst, so wird es nicht fragen, wie sie aufgebaut ist, was dahintersteht, man damit diese funktioniert, sondern wird wissen wollen, wie man sie spielt und jede weitere Frage wird sich um das Spiel drehen. So kann man einem Kind eine künstliche, von Menschen geschaffene Welt vorspielen, mit aller wundersamen Technik dahinter, wo es mehr daran interessiert ist, wo diese Welt aufhört, anstatt sich bewusst zu werden, wo diese Welt anfängt. Diese Entwicklung wird uns noch viel grössere Probleme bereiten, als wir jetzt ahnen können.

hier beschreibst du das kind als selbständiges lebewesen, der ab dem zeitpunkt eine verantwortung trägt, in dem er auf die welt geknallt wurde.

Absolut nicht wahr oder da schüttest Du das Bade mit dem Kinde aus. Das war nicht als Vorwurf an das Kind gemeint, sondern als Cyberwar gegen die Kinder. Im Gegenteil, meiner Meinung nach gilt es die Kinder besser zu schützen, damit ist die elterliche, aber nicht behördliche Verantwortung gemeint. Braucht ein Kind mit 6 Jahren wirklich schon ein Handy oder ist es mehr eine elterliche Beruhigungspille? Es lässt sich darüber streiten. Doch welche (Langzeit-)Effekte haben diese elektronischen Geräte auf Kinder und somit auch auf zukünftige Generationen? Du willst mir also sagen, je mehr Robotik, desto mehr Natur?

das stimmt aber so nicht. das kind fragt sich nicht über sinn und zweck - es lebt einfach. eine erziehungsberechtigte person wird bestrebt sein, dem kinde den vernünftigen umgang bei zu bringen. damit meine ich zwingend die eltern in erster linie.

Da bin ich voll bei Dir.

im umgang mit kindern der nachbarschaft entsteht eine sinnvolle soziale bindung. und auch die schule ist ein zwingender bestandteil unserer kultur.

Von Zwängen und anderen Sorgen. Ausser Nahrung und Kleidung kennt das Leben keinen Zwang. Zumindest sehe ich das so, natürlich in einem idealistischen Sinn. Du beklagst Dich als Vater einer nicht gleichberechtigten Behandlung um das Sorgerecht Deines Kindes im Streit mit Deiner Ex-Partnerin, siehst Dich vom Staat nicht geschützt im Sorgerecht, doch  gleichzeitig befürwortest Du das Recht des Staates Dein Kind mit 7 Jahren einzuschulen bzw. Dein Zwang Dein Kind einzuschulen. Für mich machst Du hier den Bock zum Gärtner. Du beklagst Dich nicht, dass der Staat Dir das Kind mit 7 Jahren fast vollzeitlich wegnimmt und es nun eine staatlich geführte Erziehung bekommt, das geht in Ordnung. Nicht in Ordnung ist aber, wenn der Staat Dir dann das geteilte Sorgerecht nicht zugesteht, der Staat, der Dein Kind die meiste Zeit in seiner Obhut hat. Schule ist nicht gleich Lebensvorbereitung, es ist eine Staatsinvestition. Das viele Kinder zwischen die Bänke fallen, ist wohl natürliche Selektion.

 

schulnoten eher nicht. lob und tadel schon. sowie experiment und erkenntnis.

Ist das Rudolf Steiners Pamphlet? In der Psychologie gibt es das sogenannte nicht-teilnehmende Feldexperiment, wo man die Probanten in einem möglichst natürlichen Raum beobachtet, damit sich die Teilnehmer nicht gestört oder beobachtet fühlen. Ist die Schule unter diesen Massstäben nicht eher ein Laborexperiment? Hey, ich sage nur, dass ich sauer bin, dass ich mehr als die Hälfte meines noch jungen Lebens in einem zumeist falen Zimmer sass, um einem geschulten Lehrer zuzuhören. Das war mehr als suboptimal in vielerlei Hinsicht.

 

sime hat am 16.08.2014 - 00:45 folgendes geschrieben:

Der Pendlerverkehr raubt dem Menschen in der Schweiz im Schnitt zwei Stunden pro Tag. Ich kenne Keinen, der sagt, dass er sich von jedem Tag aufs Neue aufs Pendeln freut. Es ist ein alltägliches, notwendiges Übel geworden, wo weder Geld noch Freude diese Zeit entschädigt. Der Bauer steht auf und läuft zehn Schritte aus der Wohnung und ist an seinem Arbeitsplatz, nur als Beispiel.

wiederum beklagst du dich über realitäten, die mit dem gelebten system zusammenhängen. das system sei überfällig, es sei aber um jeden preis aufrecht zu erhalten.für mich ist es unverständlich.

Wenn man es natürlich so versteht, muss es natürlich etwa so unverständlich sein, wie für mich ein ständiges EU-Befürworten und gleichzeitig gegen eine Eine-Welt-Weltherrschaft ankämpfen. Wie kann ich das bäuerliche Leben auf dem Hof mit dem heutigen Bankenultrakapitalismus als eineiig gemeint haben? Ok, die Landwirtschaft hat den Menschen sesshaft gemacht, doch das heisst noch nicht an sich, dass dies die Ursache für die heutige Herren-Sklaven-Gesellschaft ist? Natürlich stellt sich unweigerlich bei Sesshaftigkeit die Besitzfrage, doch bei den Kelten war selbst der König oder Stammesführer im Hause eines Fremden ein Gast, der sich nach dem Sinn des Hausherrn zu richten hatte. Diese Rechte gelten heute nicht mehr, da braucht es bloss einen Vollzugsbeamten und Dir wird schlagartig klar, wer Herr im Hause ist.

theorie: erwachsene können sich sehr schnell an umstände anpassen, wenn sie sinn und zweck erkennen.

Kinder noch viel schneller und mit dem Alter abnehmend.

 

wenn die gemeindeversammlung beschliesst, es sei eine gewisse menge an waren zu produzieren, gebäude und strassen her zu stellen, dann kann man den leuten nach gesundheit und wissen, eine aufgabe zuteilen.

Ich frage mich immer noch, welche Definition von Demokratie die Richtige ist. Die Einen sagen, Demokratie komme von grieschisch demos, das Dorf, und kratein (herrschen), was dann das Dorf herrscht, bedeutet. Die anderen sagen, demos komme ursprünglich von griechischen Schafhirten, welche den ungeniessbaren Schaum auf der Milch abschäumten, was sie demos, also Abschaum,  nannten. Diese Bezeichnung wurde in der griechischen Aristokratie verwendet, um das Wort des Pöbels als Demokratie zu bezeichnen, also der Abschaum herrscht. Wenn man sich heutige Demokratien anschaut, kann ich mir bei der ersten Variante als richtig fast weniger sicher sein, als bei der zweiten.

Doch wenn man zu einer Gemeinde gehört, dann bin ich absolut der Meinung, dass man den Willen der Gemeinde befolgen muss, nur so kann eine Gemeinde stark sein, wenn jedes Mitglied für das Gemeindewohl einsteht. Doch nie sollte eine Gemeinde vergessen, dass sie aus einzelnen Individuen besteht.

den rest der zeit nutzt man mit workshops, adventures, themeparks, liebe, sex, familienleben.

Wenn ich z.B. eine Schifffahrt auf dem Thunersee machen möchte, muss ich mich da bei Kapitän Roboter Eins melden, um mal einen Blick auf die Brücke zu haben oder wer arbeitet dann da? Ich bin da noch nicht so futurama.

 

17.08.2014 23:41
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@aprecio

Vielen Dank für die Links! Zwar ein bisschen viel aufs mal, aber gute Investitionsideen.

Ja, da kommt einiges auf uns zu. Die Zukunft ist interessant! Glücklich Ihr Jungen, die noch einiges erleben werden!

Doch ihr Jungen müsst auch mit dem hier und jetzt klarkommen. Die Robotik steht noch in den Kinderschuhen. Sie braucht noch viele Jahre, bis zur Maturität. Aber einiges kommt früher, anderes später. Die Zukunft hat jedenfalls schon lange begonnen.

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

17.08.2014 23:39
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@mach3

Hab keine Angst, niemand ist verdammt. Glauben kannst Du nur aus eigenem Antrieb, aus eigenem Wunsch, bestimmt nicht durch Zwang!

Wenn Du keine Lust hast, dann lass es einfach. Wie gesagt, Gott rettet Leben. Wenn man das einmal begriffen hat, dann kann man nicht anders, als Gott zu lieben, denn man liebt auch sein Leben. Niemand stirbt gerne.

Aber wir müssen ja nicht sterben. Wir leben. Halleluja!

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

17.08.2014 19:38
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in_God_we_trust hat am 15.08.2014 - 23:09 folgendes geschrieben:

mach3 hat am 15.08.2014 - 21:04 folgendes geschrieben:

 

Ja und wenn es so einfach wäre, Börsenerfolg durch Glauben, dann wäre ich auch wieder gläubig..

Der Glaube bringt Dir nicht direkt den Börsenerfolg. Aber es ist ein Anfang auf den man bauen kann, denn "it might just save your life" (it = the power of = die Macht der Liebe = die Liebe Gottes):

https://www.youtube.com/watch?v=WK0z87WrhGo

Es macht erst dann Sinn, Börsenerfolg zu haben, wenn das eigene Leben gerettet ist und wenn man lebt, denn wenn man stirbt, nützt aller Börsenerfolg nichts mehr.

"... and with a little help from above, you feel the power of love"!

Ich finde dieses Lied viel besser:

 

https://www.youtube.com/watch?v=JW9_zmTpAPA

 

Und sonst zum Thema Glauben sage ich Glauben versetzt Berge. Natürlich nicht physisch, sondern als Allegorie.

 

Also wenn es für dich stimmt mit deinem Glauben, finde ich das gut.

 

Ich persönlich habs nicht so damit. Auch ein Zettel, den ich gestern aufgelesen habe, ich müsste mich entscheiden. Ewiges Leben oder ewige Verdammnis, deswegen "glaube" ich nicht an den Erlöser Jesus Christus.

 

Früher hat mich Buddhismus noch stark interessiert.

 

Die meisten sind wohl aus materiellen Gründen an der Börse, einfach um ein materiell erfülltes Leben zu haben. Sonst müsste man sich den Stress an der Börse ja nicht antun..

 

 

17.08.2014 16:26
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Elias hat am 16.08.2014 - 11:50 folgendes geschrieben:

...

Wahr ist, dass wir unter der Perspektive der Maximierung, des Verrechnens von allen auf seinen Nutzen nicht glücklich werden können. Wahr ist, dass wir unsere Selbstbejahung nicht durch Leistung erwerben müssen. Wahr ist, dass das Glück und das gute Leben immer unser oberstes Ziel bleiben wird. Wahr ist, dass mein eigenes Glück von dem meiner Nächsten nicht zu trennen ist.

Breite Teile der Gesellschaft beginnen dies zu ahnen. Es gibt Vorboten eines Wandels im Denken und Empfinden. Die Nachdenklichkeit nimmt zu. Fragen werden lauter: Wohin soll das Ganze noch führen? Wie weit können wir die Schraube noch drehen?   Wollen wir dies überhaupt? Wo finde ich mein Glück?

Diese Fragen deuten auf eine Renaissance des Denkens und eine Rückkehr zu Vernunft hin.

Wir wollen wieder wissen, welchen Sinn unser Tun in dieser Welt hat und es wird enorm wichtig werden, eine Sinndimension für unser Handeln zu finden, die über unser Arbeiten hinaus geht. Es kommt darauf an, das Leben als ein Geschenk zu verstehen. Wir dürfen unser Leben selbstbestimmt leben. Wir dürfen uns für das verschwenden, was uns Sinn und halt gibt.


http://www.manager-magazin.de/finanzen/artikel/a-687831-2.html

 

aber auch dieser Beitrag wird wieder im religiösen Wahn  zerredet.......

 

 

 

 

http://www.youtube.com/watch?v=7Pq-S557XQU

Robots, Etc:

Terex Port automation: http://www.terex.com/port-solutions/e...

Command | Cat MieStar System.: http://www.catminestarsystem.com/capa...

Bosch Automotive Technology: http://www.bosch-automotivetechnology...

Atlas Update: https://www.youtube.com/watch?v=SD6Ok...

Kiva Systems: http://www.kivasystems.com

PhantomX running Phoenix code: https://www.youtube.com/watch?v=rAeQn...

iRobot, Do You: https://www.youtube.com/watch?v=da-5U...

New pharmacy robot at QEHB: https://www.youtube.com/watch?v=_Ql1Z...

Briggo Coffee Experience: http://vimeo.com/77993254

John Deere Autosteer ITEC Pro 2010. In use while cultivating: https://www.youtube.com/watch?v=VAPfI...

The Duel: Timo Boll vs. KUKA Robot: https://www.youtube.com/watch?v=tIIJM...


Baxter with the Power of Intera 3: https://www.youtube.com/watch?v=DKR_p...

Baxter Research Robot SDK 1.0: https://www.youtube.com/watch?v=wgQLz...

Baxter the Bartender: https://www.youtube.com/watch?v=AeTs9...

Online Cash Registers Touch-Screen EPOS System Demonstration: https://www.youtube.com/watch?v=3yA22...

Self-Service Check in: https://www.youtube.com/watch?v=OafuI...

Robot to play Flappy Bird: https://www.youtube.com/watch?v=kHkMa...

e-david from University of Konstanz, Germany: https://vimeo.com/68859229

Sedasys: http://www.sedasys.com/

Empty Car Convoy: http://www.youtube.com/watch?v=EPTIXl...

Clever robots for crops: http://www.crops-robots.eu/index.php?...

Autonomously folding a pile of 5 previously-unseen towels: https://www.youtube.com/watch?v=gy5g3...

LS3 Follow Tight: https://www.youtube.com/watch?v=hNUeS...

Robotic Handling material: https://www.youtube.com/watch?v=pT3Xo...

Caterpillar automation project: http://www.catminestarsystem.com/arti...

Universal Robots has reinvented industrial robotics: https://www.youtube.com/watch?v=UQj-1...

Introducing WildCat: https://www.youtube.com/watch?v=wE3fm...

The Human Brain Project - Video Overview: https://www.youtube.com/watch?v=JqMpG...

This Robot Is Changing How We Cure Diseases: https://www.youtube.com/watch?v=ra0e9...

Jeopardy! - Watson Game 2: https://www.youtube.com/watch?v=kDA-7...

What Will You Do With Watson?: https://www.youtube.com/watch?v=Y_cqB...

## Other Credits

Mandelbrot set: https://www.youtube.com/watch?v=NGMRB...

Moore's law graph: http://en.wikipedia.org/wiki/File:PPT...

Apple II 1977: https://www.youtube.com/watch?v=CxJwy...

Beer Robot Fail m2803: https://www.youtube.com/watch?v=N4Lb_...

All Wales Ambulance Promotional Video: https://www.youtube.com/watch?v=658ai...

Clyde Robinson: https://www.flickr.com/photos/crobj/4...

Time lapse Painting - Monster Spa: https://www.youtube.com/watch?v=ED14i...

16.08.2014 15:38
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in_God_we_trust hat am 16.08.2014 - 12:12 folgendes geschrieben:

Elias hat am 16.08.2014 - 11:40 folgendes geschrieben:

Die Kunst ist es (vorallem im Internetzeitalter), aus der Fülle von Informationen die richtigen, wichtigen und wesentlichen Informationen zu erkennen.

Du hast in einem anderen Forum diesen wahren Satz gepostet.

Trotzdem müllst Du alle Foren mit langen unrelevanten Texten zu, aus denen wir armen Leser dann die paar Körnchen wesentlicher Informationen herauspicken sollen!

Es wäre besser, Du hältst Dich kürzer, liest die Artikel selber und präsentierst uns, was Du für wesentlich hältst in konzentrierter Form.

Ich schreibe ja selber sehr wenig.
Kürzer geht es kaum.

Poste ich nur das, was ich für wesentlich halte, unterstellt man mir, dass ich nur das poste was nur ICH ich für wesentlich halte. Das was für die anderen wesentlich ist, sei mir unwichtig, heisst es dann.

Kann man im Gold-Thread nachlesen. Da hatte ich mal positive Nachrichten zu Gold NICHT gepostet. Selbst das wird dann zum Vorwurf gemacht.

 

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

16.08.2014 15:30
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in_God_we_trust hat am 16.08.2014 - 12:17 folgendes geschrieben:

Elias hat am 16.08.2014 - 11:50 folgendes geschrieben:

aber auch dieser Beitrag wird wieder im religiösen Wahn  zerredet.......

 

Da muss ich Dich enttäuschen. "dieser Beitrag" ist nur eine schlechte, verfälschte Abschrift von Texten, die Du in der Bibel als Original findest.

Wie erwartet: es wird zerredet.

Und ein Bibel-Original findest du nicht, weil es nicht existiert.

Das ist einer der Unterschiede zwischen uns. Ich kenne die Bibel besser als du. Von der Tora oder Koran ganz zu schweigen.

Deine Postings sind eine Bileidigung für den gesunden Menschenverstand.

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

16.08.2014 13:13
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in_God_we_trust hat am 16.08.2014 - 12:12 folgendes geschrieben:

Elias hat am 16.08.2014 - 11:40 folgendes geschrieben:

Die Kunst ist es (vorallem im Internetzeitalter), aus der Fülle von Informationen die richtigen, wichtigen und wesentlichen Informationen zu erkennen.

Du hast in einem anderen Forum diesen wahren Satz gepostet.

Trotzdem müllst Du alle Foren mit langen unrelevanten Texten zu, aus denen wir armen Leser dann die paar Körnchen wesentlicher Informationen herauspicken sollen!

Es wäre besser, Du hältst Dich kürzer, liest die Artikel selber und präsentierst uns, was Du für wesentlich hältst in konzentrierter Form.

ich wähle Elias auch zum diktator.

am besten macht er einen youtube kanal auf, dann muss ich nicht einmal mehr selber lesen.

16.08.2014 12:17
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Elias hat am 16.08.2014 - 11:50 folgendes geschrieben:

aber auch dieser Beitrag wird wieder im religiösen Wahn  zerredet.......

 

Da muss ich Dich enttäuschen. "dieser Beitrag" ist nur eine schlechte, verfälschte Abschrift von Texten, die Du in der Bibel als Original findest.

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

16.08.2014 12:12
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Elias hat am 16.08.2014 - 11:40 folgendes geschrieben:

Die Kunst ist es (vorallem im Internetzeitalter), aus der Fülle von Informationen die richtigen, wichtigen und wesentlichen Informationen zu erkennen.

Du hast in einem anderen Forum diesen wahren Satz gepostet.

Trotzdem müllst Du alle Foren mit langen unrelevanten Texten zu, aus denen wir armen Leser dann die paar Körnchen wesentlicher Informationen herauspicken sollen!

Es wäre besser, Du hältst Dich kürzer, liest die Artikel selber und präsentierst uns, was Du für wesentlich hältst in konzentrierter Form.

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

16.08.2014 12:00
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Nebukadnezar hat am 16.08.2014 - 11:09 folgendes geschrieben:

in_God_we_trust hat am 16.08.2014 - 10:52 folgendes geschrieben:

 

https://www.youtube.com/watch?v=BOkv_tGK1o4

 

Du scheinst die falsche Version von Jimmy Cliff erwischt zu haben, versuchs mal mit dieser Version;

https://www.youtube.com/watch?v=kdlQpoYTa-E

Mit Deiner Version folgt ein böses Erwachen, mit meiner Version folgt das ewige Glück! Smile

Gruss
iGwt

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16.08.2014 11:50
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Philosophie des Geldes

Geld ist der bedeutsamste Leitstern unserer Gesellschaft, sagt Gerhard Hofweber - ein Fehler. Wie es dazu kommen konnte und warum wir dennoch hoffen können, schildert der Philosoph in einem Gastbeitrag für manager magazin.

Wir haben die Vernunft verloren. Das ist das Ergebnis der philosophischen Analyse unserer Gesellschaft. Maßgebend ist dabei der Befund, dass Geld zum obersten Wert geworden ist. Wie ist das möglich? Wie kann man Geld als den obersten Wert ansehen?

Wenden wir uns zuerst den Fragen zu, was Geld eigentlich ist und welche Funktion es erfüllt. Wir können dabei auf die erste Theorie des Geldes eingehen, die Aristoteles formuliert hat und dabei feststellen, dass diese nach 2500 Jahren immer noch aktuell ist. Sie ist sogar viel aktueller und lehrreicher als alles, was heute täglich in den Talkshows zum Besten gegeben wird.

Aristoteles betrachtet Geld als Mittel zum Zweck. Denn das, was man kauft, muss einem mehr Wert sein, als das Geld selbst, sonst würde man es ja nicht kaufen. Von dem gekauften Produkt versprechen wir uns ein bestimmtes Gefühl, das wir wiederum höher schätzen, als das Produkt selbst. Am höchsten in dieser Hierarchie der Wertschätzungen steht aber das Glück. Glück wird dabei in einem weiten Sinne gefasst, als das Gelingen des Lebens im Ganzen, als das Bejahen des ganzen Lebens. Alles was wir tun, tun wir letztlich, um glücklich zu werden.

Dementsprechend weist Aristoteles dem Geld die Aufgabe zu, die Mittel bereitzustellen, die ein gutes Leben ermöglichen. Die Menge des Geldes und die Menge der Mittel werden also durch das gute Leben begrenzt. Mehr als das, was ein gutes Leben ermöglicht brauchen wir nicht. Deshalb ist für Aristoteles auch die Frage entscheidend, was das gute Leben eigentlich ist. Diese Frage lässt sich aber nur im vernünftigen Denken entscheiden.

Aristoteles entwirft aber auch ein Szenario, das heute Wirklichkeit geworden ist.

Wenn nämlich das gute Leben als Maßstab wegfällt, gibt es für das Haben des Geldes keine Grenze mehr. Denn Geld drückt sich als Maßeinheit für den Wert in Zahlen aus und die Zahlenreihe ist unendlich. Man gerät also in den Sog der Maximierung. Wie viel Geld ist dann genug? Das ist unter dieser Perspektive eine sinnlose Frage, denn es ist nie genug. Egal wie viel es ist, es könnte immer noch mehr sein. Wenn das gute Leben und das vernünftige Denken als Maßstab wegfallen, wird das Bedürfnis grenzenlos und die Gier ist die logische Folge.

Legitimation durch Sachzwang

Was wir heute erleben, die Welt, in der wir uns bewegen, ist eine Zuspitzung des aristotelischen Szenarios. Denn wir haben die Idee der Maximierung auf alle Lebensbereiche übertragen. Sie erstreckt sich auf den Hype des extremen Erlebnisses, das zum Beispiel im Extremsport erlebt werden kann. Die Idee der Maximierung bestimmt unser Arbeitsverhalten, unser ständiges Abwägen der Mittel im Verhältnis zum Vertrag, unsere Sexualität und alles andere.

Legitimiert wird die Maximierung durch eine gewisse Sachzwangargumentation: Der Wettbewerb wird globaler und somit härter. Wer also nicht zu den Verlierern von morgen gehören möchte, muss sich dem fügen. Und wir fügen uns.

Aber dabei können wir eine erstaunliche Beobachtung machen. Trotz alles Bemühens, trotz des sich Beugens unter das Diktum des Sachzwangs und obwohl wir uns alle Mühe geben, die Erwartungen zu erfüllen, werden wir nicht glücklich. Wir verlangen uns alles ab und sind auch bereit, alles zu geben, aber wir werden dabei nicht glücklich. Wir glauben, dass wir erst die maximalen Ansprüche erfüllen müssen, um uns das Recht auf Glück und das Recht, uns selbst zu bejahen zu verdienen. Aber diese Rechnung geht nicht auf und sie ist auch falsch.

Wahr ist, dass wir unter der Perspektive der Maximierung, des Verrechnens von allen auf seinen Nutzen nicht glücklich werden können. Wahr ist, dass wir unsere Selbstbejahung nicht durch Leistung erwerben müssen. Wahr ist, dass das Glück und das gute Leben immer unser oberstes Ziel bleiben wird. Wahr ist, dass mein eigenes Glück von dem meiner Nächsten nicht zu trennen ist.

Breite Teile der Gesellschaft beginnen dies zu ahnen. Es gibt Vorboten eines Wandels im Denken und Empfinden. Die Nachdenklichkeit nimmt zu. Fragen werden lauter: Wohin soll das Ganze noch führen? Wie weit können wir die Schraube noch drehen? Clapping  Wollen wir dies überhaupt? Wo finde ich mein Glück?

Diese Fragen deuten auf eine Renaissance des Denkens und eine Rückkehr zu Vernunft hin.

Wir wollen wieder wissen, welchen Sinn unser Tun in dieser Welt hat und es wird enorm wichtig werden, eine Sinndimension für unser Handeln zu finden, die über unser Arbeiten hinaus geht. Es kommt darauf an, das Leben als ein Geschenk zu verstehen. Wir dürfen unser Leben selbstbestimmt leben. Wir dürfen uns für das verschwenden, was uns Sinn und halt gibt.

:ok: Geld befreit uns von äußerlichen Zwängen und das ist angenehm und wichtig. Aber die Freiheit von etwas reicht nicht aus. Wir müssen uns auch eine Antwort auf die Frage geben können, wofür wir frei sind. Clapping  Für sich selbst frei zu werden und sich damit selbst zu bejahen führt uns zum Glück. Wir haben begonnen, uns wieder daran zu erinnern. Wir haben begonnen, die Vernunft wieder zu finden.

http://www.manager-magazin.de/finanzen/artikel/a-687831-2.html

 

aber auch dieser Beitrag wird wieder im religiösen Wahn  zerredet.......

 

 

 

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

16.08.2014 11:09
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in_God_we_trust hat am 16.08.2014 - 10:52 folgendes geschrieben:


https://www.youtube.com/watch?v=BOkv_tGK1o4

 

Du scheinst die falsche Version von Jimmy Cliff erwischt zu haben, versuchs mal mit dieser Version;

https://www.youtube.com/watch?v=kdlQpoYTa-E

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Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier.

16.08.2014 10:52
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Lieber sime

ich empfehle Dir folgende Therapie:

1. Sich aller Drogen enthalten für einen Tag. Achtung: auch Kaffe ist eine Droge! Bei Anzeichen von Kopfschmerzen eine (oder eine halbe) Aspirintablette einnehmen und ausschlafen.

2. Am nächsten Morgen einen Waldspaziergang machen und tief durchatmen.

3. Nun hast Du einen klaren Kopf und wirst Dich so gut fühlen:

https://www.youtube.com/watch?v=BOkv_tGK1o4

Smile

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

16.08.2014 08:22
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sime hat am 16.08.2014 - 00:45 folgendes geschrieben:

Das ist das, was ich eingangs meinte. Der Mensch muss sich die Ventile seiner Lebenskraft erfinden und erlebt immer grösseren physischen Widerstand. In der Tendenz wird er vermehrt zu Drogen greifen.

 

 

in diesem abschnitt beschreibst du den "ist" zustand. man kann aber darüber streiten, ob der widerstand wirklich physisch ist.

Die Pathologie als medizinische Fachrichtung beschäftigt sich hauptsächlich mit den morphologisch fassbaren krankhaften Veränderungen. http://de.wikipedia.org/wiki/Pathologie

sime hat am 16.08.2014 - 00:45 folgendes geschrieben:

Wo Lust nach Entfaltung keine Materialisation erfährt, weil der eigene Körper zu einem nicht gebrauchten und vernachlässigbaren Werkzeug ohne Nutzung verkommt und die äusserlichen Anforderungen des Daseins durch technisierte Robotik die Hürden des physischen Aufwands einer Realisierung einer Idee immer höher werden lassen, wird aus Lust sehr schnell Frust oder anders gesagt, der Mensch treibt sich in den Wahnsinn. So können wir bereits heute feststellen, dass die Gesellschaft zu einer exzessiven Einzelmasse verkommt, immer auf der Suche nach noch mehr Spass und Kick, um gewisse Defizite und Lücken, die das bequemere Dasein mitbringen, auszufüllen. Wenn Du heute einem Kind eine Playstation in die Hand drückst, so wird es nicht fragen, wie sie aufgebaut ist, was dahintersteht, man damit diese funktioniert, sondern wird wissen wollen, wie man sie spielt und jede weitere Frage wird sich um das Spiel drehen. So kann man einem Kind eine künstliche, von Menschen geschaffene Welt vorspielen, mit aller wundersamen Technik dahinter, wo es mehr daran interessiert ist, wo diese Welt aufhört, anstatt sich bewusst zu werden, wo diese Welt anfängt. Diese Entwicklung wird uns noch viel grössere Probleme bereiten, als wir jetzt ahnen können.

hier beschreibst du das kind als selbständiges lebewesen, der ab dem zeitpunkt eine verantwortung trägt, in dem er auf die welt geknallt wurde.

das stimmt aber so nicht. das kind fragt sich nicht über sinn und zweck - es lebt einfach. eine erziehungsberechtigte person wird bestrebt sein, dem kinde den vernünftigen umgang bei zu bringen. damit meine ich zwingend die eltern in erster linie. im umgang mit kindern der nachbarschaft entsteht eine sinnvolle soziale bindung. und auch die schule ist ein zwingender bestandteil unserer kultur. schulnoten eher nicht. lob und tadel schon. sowie experiment und erkenntnis.

sime hat am 16.08.2014 - 00:45 folgendes geschrieben:

Der Pendlerverkehr raubt dem Menschen in der Schweiz im Schnitt zwei Stunden pro Tag. Ich kenne Keinen, der sagt, dass er sich von jedem Tag aufs Neue aufs Pendeln freut. Es ist ein alltägliches, notwendiges Übel geworden, wo weder Geld noch Freude diese Zeit entschädigt. Der Bauer steht auf und läuft zehn Schritte aus der Wohnung und ist an seinem Arbeitsplatz, nur als Beispiel.

wiederum beklagst du dich über realitäten, die mit dem gelebten system zusammenhängen. das system sei überfällig, es sei aber um jeden preis aufrecht zu erhalten.

für mich ist es unverständlich.

theorie: erwachsene können sich sehr schnell an umstände anpassen, wenn sie sinn und zweck erkennen. wenn die gemeindeversammlung beschliesst, es sei eine gewisse menge an waren zu produzieren, gebäude und strassen her zu stellen, dann kann man den leuten nach gesundheit und wissen, eine aufgabe zuteilen.

den rest der zeit nutzt man mit workshops, adventures, themeparks, liebe, sex, familienleben.

16.08.2014 00:45
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MarcusFabian hat am 14.08.2014 - 20:14 folgendes geschrieben:

sime hat am 13.08.2014 - 23:12 folgendes geschrieben:

 

Das kann nicht das Ziel sein in meinen Augen. Das würde den Menschen voll und ganz von der Natur abschneiden, sieht man den Menschen als Teil der Natur an.

Nahrungsbeschaffung, Domestifikation, Obdach sind seit jeher des Menschen tägliche Herausforderung. Erst danach kommt Innovation und damit auch Kreativität, die wiederum in die ersten Tätigkeitsfelder zurückkoppeln.

1. Wir haben seit über 100 Jahren unbestritten eine Entwicklung, die uns zu weniger Arbeit verdonnert bei besserem Lebensstandard. Diese Entwicklung wird weiter gehen. Egal, ob wir von Dampfmaschinen, Mähdreschern, Elektromotoren oder Robotern sprechen,

Es ist nicht ganz egal.... Die Entwicklung von der einfachen Dampfmaschine bis zum selbständig denkenden Roboter ist eine stringente und logische Funktion der Zeit. Doch wo ist dem Menschen noch gedient und wo hört der "Spass" auf? Die Zeit kann man nicht aufhalten, Einverstanden. Das Leben des Menschen wird aber nicht dadurch ausgefüllter, harmonischer und glücklicher, indem er keine Arbeit mehr tätigen muss, nur noch, wenn er dazu Lust hat. Die Lust kann dem Menschen üble Streiche spielen, denn ob soviel Zeit, die ihm nun bleibt zum Phantasieren und Träumen, um Dinge wahr werden zu lassen, wird er sich so sehr an die Bequemlichkeit des passiven Lebens-unterhalts (von unterhalten, bildlich man muss mit seinen Armen unter etwas greifen, es physisch anheben, um die Schwerkraft zu überwinden) gewöhnt haben, dass die physische Umsetzungskraft, die benötigt wird, um seine Ideen in Tat umzusetzen, ihm unüberwindbar scheinen.

Die sich Entfalten wollende Lebenskraft des Menschen wird von seiner physischen Abkömmlichkeit, die ihm die Roboter herbeiführen, mehr und mehr in die Kopfchakren gelenkt, wo sie ohne Erdung zum leiblichen Körper und ohne physische Erfahrung von Aufwand und Ertrag zu einer ausufernden und wilden Treibjagd nach hormonellen, dopaminartigen Ausschüttungen verkommt, stets auf der Suche nach dem nächsten Kick. Denn ohne ein materialisiertes, ergebnisorientiertes Handeln und dem alleinigen Denkprozess wird die Lebenskraft sich zusehends nach aussen hin isolieren, sich absondern, vereinsamen und ohne dass sie es will, aber sich danach sehnen wird, wird sie nicht das Verwirklichen, was sie zur Entfaltung bringt und den Menschen zu einem glücklichen Dasein verhilft, welches vor allem darin besteht, im gegenseitigen Austausch und Füreinander dem Leben einen Sinn zu geben.

Wo Lust nach Entfaltung keine Materialisation erfährt, weil der eigene Körper zu einem nicht gebrauchten und vernachlässigbaren Werkzeug ohne Nutzung verkommt und die äusserlichen Anforderungen des Daseins durch technisierte Robotik die Hürden des physischen Aufwands einer Realisierung einer Idee immer höher werden lassen, wird aus Lust sehr schnell Frust oder anders gesagt, der Mensch treibt sich in den Wahnsinn. So können wir bereits heute feststellen, dass die Gesellschaft zu einer exzessiven Einzelmasse verkommt, immer auf der Suche nach noch mehr Spass und Kick, um gewisse Defizite und Lücken, die das bequemere Dasein mitbringen, auszufüllen. Wenn Du heute einem Kind eine Playstation in die Hand drückst, so wird es nicht fragen, wie sie aufgebaut ist, was dahintersteht, man damit diese funktioniert, sondern wird wissen wollen, wie man sie spielt und jede weitere Frage wird sich um das Spiel drehen. So kann man einem Kind eine künstliche, von Menschen geschaffene Welt vorspielen, mit aller wundersamen Technik dahinter, wo es mehr daran interessiert ist, wo diese Welt aufhört, anstatt sich bewusst zu werden, wo diese Welt anfängt. Diese Entwicklung wird uns noch viel grössere Probleme bereiten, als wir jetzt ahnen können.

Je mehr Arbeit dem Menschen abgenommen wird, desto mehr tun sich Abgründe auf. Wer nur die Intelligenz fördert, wird dem Menschen nicht gerecht und wenn eine Gesellschaft nur auf Freizeit bedacht ist, wird die Arbeit immer mehr ablehnen und mit Argwohn betrachten. Wer nur noch Freizeit hat, wird es verlieren, sie zu schätzen und gemäss dem Motto Carpe Diem sie zu nutzen wissen.

 

 

2. Thema Natur: Der Fabrikarbeiter vor 100 Jahren musste zwangsläufig in der schmutzigen Nähe seines Arbeitsortes leben. Mit der privaten Mobilität (Auto ab den 1950er Jahren) und besseren ÖV können wir Menschen seither weg vom Industriegebiet oder der Stadt im Grünen leben.

Der Pendlerverkehr raubt dem Menschen in der Schweiz im Schnitt zwei Stunden pro Tag. Ich kenne Keinen, der sagt, dass er sich von jedem Tag aufs Neue aufs Pendeln freut. Es ist ein alltägliches, notwendiges Übel geworden, wo weder Geld noch Freude diese Zeit entschädigt. Der Bauer steht auf und läuft zehn Schritte aus der Wohnung und ist an seinem Arbeitsplatz, nur als Beispiel.

 


Die Verringerung der Arbeitszeit hat uns entsprechend mehr Freizeit beschert und der Gesellschaft eine wahre Freizeit-Industrie mit mehr Restaurants, Spielplätzen, Freizeitparks und Zoos.

Mich würde an dieser Stelle mal interessieren, wann das Wort Freizeit entstanden ist. Das ist doch sicher auch so ein 68er Neudeutsch.


Das Bewusstsein für unsere Umwelt, für Naturschutz, Artenschutz ist erst ab 1971 entstanden.

Ich glaube nicht, dass man das Bewusstsein an einem Jahr festmachen kann. Vielmehr war damals wohl der politische Druck zu gross geworden, um diese Themen weiter zu ignorieren.

 

Ich meine deshalb, dass diese Entwicklung sich fortsetzen wird: Weniger Arbeitszeit, mehr Freizeit, mehr Zeit für das, was Spass macht, mehr Zeit in der Natur, mehr Wille, diese Natur auch zu erhalten und zu schützen.

Tatsächlich arbeiten immer mehr Menschen Teilzeit. Aber in diesem System wird das auch noch zum Problem, wenn es dann um die Rente geht.

Ein Mensch, dem die Arbeit abgenommen wurde, jeden Tag in ein Büro zu fahren, um dort 8 Stunden lang Papier schmutzig zu machen, kann sich - unter der Voraussetzung, dass seine Grundbedürfnisse gedeckt sind - freiwillig eine andere Arbeit suchen oder eine erfinden:

Das ist das, was ich eingangs meinte. Der Mensch muss sich die Ventile seiner Lebenskraft erfinden und erlebt immer grösseren physischen Widerstand. In der Tendenz wird er vermehrt zu Drogen greifen.

Vielleicht passt er gerne auf die Kinder der Nachbarn auf, hilft gerne Alten beim Einkaufen, bastelt gerne Modellflugzeuge und gibt entsprechende Kurse, bemalt eine Leinwand oder lernt Geige spielen.

Oder setzt sich lieber einen Schuss, weil der Kick ist grösser und einfacher zu haben.

 

 

15.08.2014 23:45
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MarcusFabian hat am 15.08.2014 - 18:48 folgendes geschrieben:

Ein "Vermögenswert" sind Strassen, Brücken, Tunnels ohnehin nicht, denn sie sind unverkäuflich und auch nicht "besicherbar" (= können nicht für einen Kredit als Sicherheit hinterlegt werden).

Nicht einverstanden.

Es ist ein allemeines Vermögen, das alle Strassenbenützer jede Sekunde, die sie darauf fahren, nutzniessen. Dein Häuschen nutzniesst Du ja auch und weil Du es nutzniessen kannst, bekommt es einen Wert. Und je bewohnbarer es ist, desto teurer könntest Du es verkaufen oder desto mehr oder günstigeren Hypokredit bekommst Du von der Bank.

Wenn die Schweiz Kredit braucht, erhält sie das vom Ausland sofort zu günstigem Zinssatz, u.a. gerade weil sie gute Strassen besitzt. Wer aber würde z.B. der Republik Kongo Kredit geben? Es ist kein Zufall, dass die 10 jährigen Bonds der CH um 0.5% rentieren, diejenigen Deutschlands um 1%.

Strassen sind Vermögenswerte des Eigentümers Staat, so wie ein Haus Vermögenswert eines privaten Eigentümers ist. Wo ist da der fundamentale Unterschied? Einzig die göttliche Liebe ist grundsätzlich nicht käuflich.

 

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

15.08.2014 23:39
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in_God_we_trust hat am 15.08.2014 - 23:09 folgendes geschrieben:


... schon an der Börse teilzunehmen ist Gutes tun (nämlich den allgemeinen Wohlstand fördern) und den zukünftigen Börsenerfolg kann man für weiteres Gutes einsetzen.

https://www.youtube.com/watch?v=g5XYLPzHCZc

 

Nein, Kacken ist Gutes tun, so richtig fette, braune Möhren in die Schüssel hinunterjagen und schon bald wachsen daraus zarte und saftige Wiesenblumen.

15.08.2014 23:09
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mach3 hat am 15.08.2014 - 21:04 folgendes geschrieben:


Ja und wenn es so einfach wäre, Börsenerfolg durch Glauben, dann wäre ich auch wieder gläubig..

Der Glaube bringt Dir nicht direkt den Börsenerfolg. Aber es ist ein Anfang auf den man bauen kann, denn "it might just save your life" (it = the power of love = die Macht der Liebe = die Liebe Gottes):

https://www.youtube.com/watch?v=WK0z87WrhGo

Es macht erst dann Sinn, Börsenerfolg zu haben, wenn das eigene Leben gerettet ist und wenn man lebt, denn wenn man stirbt, nützt aller Börsenerfolg nichts mehr.

"... and with a little help from above, you feel the power of love"! Smile

... schon an der Börse teilzunehmen ist Gutes tun (nämlich den allgemeinen Wohlstand fördern) und den zukünftigen Börsenerfolg kann man für weiteres Gutes einsetzen.

https://www.youtube.com/watch?v=g5XYLPzHCZc Wink

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

15.08.2014 21:04
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Dieser Thread ist anscheinend auch wieder ausgeartet.

Ich bin heute auch wieder durch den Wald spaziert. Wenn man es lange nicht mehr gemacht hat, ist es etwas spezielles, sonst wird es zur Gewohnheit. Aber das ist ja mit allem so.

 

Z.B. waren meine ersten Alpenfahrten mit Moto oder Auto das Highlight für mich. Jetzt ist es noch eine Beschäftigung, die Ablenkung bring vom Alltag. Aber nichts spezielles mehr. Schade.

 

Aprecio wünsche ich eine gute Beziehung mit seinen Kindern, einfach nichts überstürzen, dann wird das schon. Schliesslich will jedes Kind einen Vater haben.

 

Ja und wenn es so einfach wäre, Börsenerfolg durch Glauben, dann wäre ich auch wieder gläubig..

15.08.2014 18:48
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in_God_we_trust hat am 15.08.2014 - 08:55 folgendes geschrieben:

 Zwischen einem besseren Feldweg von 1914 bis zu einer heutigen Durchschnittsstrasse ist ein himmelweiter Unterschied! Geschweige denn die Autobahnen, Brücken Tunnels.

Durchaus einverstanden. Aber die würde ich eher als "Wohlstandssteigerung" bezeichnen denn als "Vermögen".

Hier wird es sehr schnell schwammig, denn man kann den Gewinn an Zeit oder Energieersparnis (aka glatte Schnellstrasse vs. Feldweg) kaum in Geld ausdrücken.

Ein "Vermögenswert" sind Strassen, Brücken, Tunnels ohnehin nicht, denn sie sind unverkäuflich und auch nicht "besicherbar" (= können nicht für einen Kredit als Sicherheit hinterlegt werden).

Bei Schiffen oder Gold sieht es da wieder anders aus.

Unter dem Strich bin ich weitestgehend Deiner Meinung. Aber ich definiere "Vermögen" offenbar anders als Du. Für mich ist ein Vermögen ein verkäufliches Gut, das einen Preis hat. Nicht einen Wert sondern einen Preis!

Oder ganz nach dem Werbeslogan: "Es gibt Dinge, die kann man nicht kaufen, für alles andere gibt's Mastercard".

Vermögen ist einfach alles, was man mit einer Mastercard kaufen könnte Wink

 

 

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