Philosophie und Börsenerfolg

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in_God_we_trust
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Philosophie und Börsenerfolg

Ich meine, dass der langfristige und nachhaltige Börsenerfolg massgeblich von der Philosophie eines Börsianers abhängt.

Ich meine auch, dass die Christliche Religion der Gipfel der menschlichen Philosophie ist. Denn die Christliche Religion ist der absoluten Wahrheit verpflichtet und ist so offen gestaltet, dass sie jederzeit an neueste Erkenntnisse der Wissenschaft, die als allgemeine Wahrheit empfunden werden, angepasst werden kann!

Also meine ich, dass sich Börsenerfolg hauptsächlich dann einstellt, wenn der Börsianer ein Christ ist und sich auch dazu bekennt.

Diskussion ist eröffnet!

aprecio
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aprecio
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:)

Die beste und sicherste Tarnung ist immer noch die blanke Wahrheit.
Die glaubt niemand!
Max Frisch

http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/KOMMUNIKATION/KommLuegen.shtml

Der Begriff der «Banalität des Bösen»,
der bis heute so heftig kritisiert wird, be¬
zeichnet eine Dimension des Bösen, ohne
die es nicht zu begreifen ist: die vollständige
Abwesenheit von Denken - und da¬
mit auch von Gewissen und Selbstrefle¬
xion.

http://dx.doi.org/10.5169/seals-300327

Elias
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in_God_we_trust hat am 18.07.2014 - 20:22 folgendes geschrieben:

Ich meine auch, dass die Christliche Religion der Gipfel der menschlichen Philosophie ist. Denn die Christliche Religion ist der absoluten Wahrheit verpflichtet und ist so offen gestaltet, dass sie jederzeit an neueste Erkenntnisse der Wissenschaft, die als allgemeine Wahrheit empfunden werden, angepasst werden kann!

Das mit der Wahrheit ist doch schon mal ein guter Ansatz. Aber genau da habe ich bei dir grosse Zweifel. Du bist weder offen noch ehrlich.

 

Wie schon mal erwähnt: Jesus war Analphabet. Die Bibel wurde von anderen später geschrieben und ist darum nicht Konsistent. Mohamed hat das erkannt und darum den Koran geschrieben (was ein Moslem bestreiten würde).

 

 

Der Christ und das Geld

 

Bedeutsam waren wieder von kirchlicher Seite die Geldverrufungen, die der Erzbischof Wichmann von Magdeburg um 1140 einführte. Ganz allein gegen den Zins gerichtet war eine Verordnung des Papstes Bonifatius aus dem Jahre 1301. Er verfügte: "excommunicamus ... omnes illos, qui jacentem seu dormientem pecuniam penes se habent". Deutsch: "wir schliessen aus der Kirche alle jene aus, die das Geld untätig oder schlafend bei sich liegen haben". Hier zeigt sich wieder eine Einsicht, die Moses schon 1250 a. Chr. n. hatte, später auch Mohammed, und die erst heute ausgewertet worden ist.

 

Hier merken wir plötzlich, was in der Bibel unter "Mammon" verstanden wird. Es werden uns auch jene Stellen verständlich, auf die wir schon aufmerksam geworden sind: der Zorn des Gesetzgebers Moses über das Goldene Kalb, und dann auch der Zorn Christi im Tempel angesichts des Wechsel- und des Bankgeschäftes im Tempel. In beiden Fällen geht es nicht um Arbeit, es geht nicht um Tausch von Arbeitsprodukten, nicht um Warenhandel also, sondern es geht um den Handel mit Geld und mit Geldanlagen, vielleicht auch um Darlehen im Tempel.

 

http://akroasis.oktave.ch/fschwarz/christ_und_geld.htm

Einer von vielen Beiträgen im Internet zum Thema Religion und Geld. Ich bin zwar nicht mit allem einverstanden, was der geschrieben hat, aber der hat sich mit der Materie auseinandergesetzt.

Vor solchen Menschen habe ich respekt.

 

 

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

aprecio
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A group of five countries has launched its own development bank to challenge the U.S.-dominated World Bank and International Monetary Fund. Leaders from the so-called BRICS countries — Brazil, Russia, India, China and South Africa — unveiled the New Development Bank at a summit in the Brazilian city of Fortaleza. The bank will be headquartered in Shanghai. Together, BRICS countries account for 25 percent of global GDP and 40 percent of the world’s population. To discuss this development, we are joined by Nobel Prize-winning economist Joseph Stiglitz, a professor at Columbia University and the World Bank’s former chief economist. "It’s very important in many ways," Stiglitz says of the New Development Bank’s founding. "This is adding to the flow of money that will go to finance infrastructure, adaptation to climate change — all the needs that are so evident in the poorest countries. It [also] reflects a fundamental change in global economic and political power.

http://www.democracynow.org/2014/7/17/nobel_economist_joseph_stiglitz_ha...

Pesche
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aprecio schreibt:
"Also meine ich, dass sich Börsenerfolg hauptsächlich dann einstellt, wenn der Börsianer ein Christ ist und sich auch dazu bekennt".

Ich habe selten so einen Blödsinn gelesen. Neben dem, dass Jesus die "Banker" aus dem Tempel geworfen hat, hat reich sein (Bösenerfolg) nichts mit Glauben zu tun.

NB: Die reichsten Leute auf der Welt sind Muslim und Hindu.

Geld stinkt, aber ich liebe den Geschmack

in_God_we_trust
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MarcusFabian hat am 27.07.2014 - 16:35 folgendes geschrieben:

 

in_God_we_trust hat am 27.07.2014 - 16:27 folgendes geschrieben:

Es gibt schlicht keine böse Menschen, da es auch keine gute Menschen gibt (ausser den Gutmenschen, aber das ist eine Rasse für sich).

Natürlich gibt es böse Menschen: Wer auch immer die MH17 abgeschossen (oder den Abschuss befohlen) hat, gehört dazu.

Und es gibt auch gute Menschen, die ihr Leben für andere Menschen aufs Spiel setzen. Auch wenn Du persönlich Probleme hast, das nachzuvollziehen.

Daran ändert auch nichts, wenn man Menschen wie Albert Schweitzer, Mutter Theresa oder Pestalozzi mit dem despektierlichen Begriff "Gutmenschen" schubladisiert, nur weil man selbst eben kein guter Mensch ist.

Nein, wenn Du Christ bist, musst Du eingestehen, dass das nicht wahr ist. In der Bibel steht klipp und klar:

Luke 18:19“Why do you call me good?” Jesus answered. “No one is good—except God alone. 20You know the commandments: ‘You shall not commit adultery, you shall not murder, you shall not steal, you shall not give false testimony, honor your father and mother.’”

Also nicht einmal Jesus (als Mensch) wollte, dass man ihn "gut" nannte!

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

Tengri Lethos
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Die Unterscheidung in Gut und Schlecht ist ein Konstrukt unseres Denkapparates und erfolgt aufgrund der vorhandenen eingespeicherten Informationen unter Ausschluss fehlender Informationen.

 

Für unsere Existenz wäre dies nicht notwendig, aber offenbar führt ein innerer Zwang dazu, dies Justiz immer wieder in allen Belangen vorzunehmen. Das unterscheidet uns von Tieren, die sich rein anhand ihrer Instinkte orientieren und die kein Gut oder Schlecht kennen, sondern nur ein Fressen und Gefressen-Werden.

 

Klar sind wir Menschen in zahlreichen Situationen uns einig, ob wir etwas in die Kategorie Gut oder Schlecht einstufen.

 

Aber in den allermeisten Fällen sind wir uns nicht einig.

 

Das Beispiel MH17 passt sehr gut dazu. Für die meisten von uns Westeuropäern sind grundsätzlich die Westukrainer gut und die Ostukrainer plus Russen schlecht. Dass die Westukrainer in den letzten Monaten um einen Faktor grösser 100 mehr Menschen auf dem Gewissen haben als die andere Seite, wird bei der Einschätzung nicht berücksichtigt - dies könnte ja das eigene Weltbild zerstören. Einige Hinweise deuten darauf hin, dass der Abschuss unabsichtlich erfolgte. Ja müsste man nicht zuerst die Hintergründe kennen, bevor man den Schützen einen schlechten Menschen nennt ? Die Krise wurde schliesslich von westukrainischen Ultra-Nationalisten (sprich Nazis) begonnen, die auf dem Maidan-Platz mit viel Brutalität die rechtmässige Regierung stürzten.

 

Oder ein anderes Beispiel. Würde man fragen, ob ein 85jähriger Rentner, der auf dem Zebrastreifen ein Kind totgefahren hat, ein schlechter Mensch sei - dann könnten wir auf Blick und Co. sicher seitenlange Leserkommentare finden mit Argumenten von "Dieser Mörder sollte lebenslange in Haft und anschliessend verwahrt werden" über "Warum ist ein solcher Rentner überhaupt auf der Strasse ?", "Die Politiker sind daran schuld, warum wird das nicht verboten" bis zu "Lasst den armen Mann in Ruhe, er leidet sicher schon genug unter seinem Gewissen".

 

Während ich letzten Kommentar noch als barmherzig, alle anderen als kaltherzig einstufen würde, gibt es auch hier kein klares "gut oder schlecht" zu definieren. Nur ein trauriges Schicksal.

sime
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in_God_we_trust hat am 18.07.2014 - 20:22 folgendes geschrieben:

Ich meine, dass der langfristige und nachhaltige Börsenerfolg massgeblich von der Philosophie eines Börsianers abhängt.

Ich meine auch, dass die Christliche Religion der Gipfel der menschlichen Philosophie ist. Denn die Christliche Religion ist der absoluten Wahrheit verpflichtet und ist so offen gestaltet, dass sie jederzeit an neueste Erkenntnisse der Wissenschaft, die als allgemeine Wahrheit empfunden werden, angepasst werden kann!

Also meine ich, dass sich Börsenerfolg hauptsächlich dann einstellt, wenn der Börsianer ein Christ ist und sich auch dazu bekennt.

Diskussion ist eröffnet!

 

Hallo iGwt

Endlich hast Du diesen Thread eröffnet.

 

Warum setzt Du Religion mit Philosophie gleich? Religion bedeutet im Lateinischen sich binden, Philosophie beschreibt die Liebe zum Wissen. In der Philosophie wird nur der Verstand als Werkzeug zur Erkenntnis benutzt, auch wenn die Erkenntnis womöglich aus einem ganz anderen Ort entspringt, doch welcher Philosoph würde schon zugeben, dass er sich etwas bewusst ist, das ihm unbewusst bewusst geworden ist? Wenn Philosophie also eine abstrakte Grenze zwischen Wissen und Unwissen ist, die stets bemüht ist, ihr Wissensfeld im unendlichen Raum des Unwissens zu erweitern und nur die Erkenntnis das Unwissen beseitigen kann, welche im erkenntnistheoritschen Sinn die Vernunft zu Tage fördert und wenn wir Wissen und Unwissen als richtig oder falsch definieren, dann müsstest Du uns eigentlich den Beweis liefern können, den wir a proxi nachprüfen können, dass Du nicht ein gläubiger Christ, sondern ein wissender Christ bist, zurückgehend auf Deine These, dass Religion und Philosphie Ein und Dasselbe sind. Kannst Du das?

Des Weiteren behauptest Du, dass die christliche Religion der absoluten Wahrheit verpflichtet ist, wie das die Philosophie auch tut, dazu klassifizierst Du sie als offen und in der Folge ist sie flexibel, formbar und anpassbar. Wie ist es nun möglich, dass eine abgeschlossene Religion, die sich auf die Botschaft eines im Fleisch Geborenen und Gestorbenen, aber auferstandenen Gottmenschen, oder eben Menschensohnes, beruft und als einzige, akzeptierte Quelle ein schriftliches Nachschlagewerk präsentiert, welches nie und niemals mehr abgeändert werden darf und wird und als sogenannter Kanon gilt, während alle anderen Schriften als apokryph gelten und als schriftlicher Nachweis für eine neue oder veränderte Wahrheit nicht herangezogen werden kann, dass dieses Werk eine offene Philosophie ist, die nach beliebigen wissenschaftlichen Zweigen und deren Erkenntnisse angepasst werden kann? Etwas, das sich selber abschliesst ist endlich und etwas Offenes ist etwas Unendliches. Wie kann also etwas Endliches das Unendliche vollumfänglich erfassen?  Das ist ein Widerspruch, behaupte ich. Ich vermute, dass Du mir antworten wirst, dass etwas von Gott, dem Allwissenden und Allmächtigen dem Menschen geschenkten Nachlesbarem per Definition die ganze Wahrheit ist und dass man die Fähigkeit und Möglichkeit haben kann, in einem Vers eine Wahrheit zu entdecken, welche durch die Wissenschaft heute verifiziert werden kann. Wie kann aber eine Wissenschaft eine Wahrheit entdecken, wenn die Wahrheit doch schon im Buche steht, sie hätte doch bloss lesen müssen? Ja, mit den richtigen Augen, würdest Du wohl sagen, müsste man lesen und alles zur gegebenen Zeit. Doch dann müsste die Bibel ja die Eigenschaft haben, dass nicht nur jede Wahrheit als Teil der einen Wahrheit darin geschrieben steht, sondern dass jeder Buchstabe und jedes Wort nur eine ganz spezifische Bedeutung hat, um den enthaltenen Wahrheitsgehalt nicht zu verfälschen bzw. unwahr zu machen. Somit ist die Bibel schon mal sicher nicht flexibel, denn nur aus Wahrem kann ich Unwahres ableiten, jedoch nicht aus Unwahrem Wahres, das macht die Wahrheitsfindung zu einem deduktiven Prozess. Also ist die Bibel, die Du der Wahrheit verpflichtet siehst, nicht anpassbar, da sie nur aus dem Wahren das Wahre bezieht und jegliche spezifische und individuelle Interpretation macht sie zur Spekulation, doch Spekulation ist nicht eine objektive und für alle nachvollziehbare Wahrheit, sondern eine subjektive Wahrheit. Wenn nur zwei Subjekte sich in nur einem Vers nicht einig sind, so vermittelt der keine objektive Wahrheit, welche für jeder eindeutig und zu jeder Zeit nachvollziehbar macht. Folglich kann die christliche Religion keine Philosophie sein, sondern höchstens eine Lebensauffassung, da die Wahrheit im Wort nicht unbestritten ableitbar ist und sie dies sein müsste, möchte die christliche Religion der Wahrheit verpflichtet sein und gleichzeitig auch noch anpassbar.

Im weiteren Sinn ist die Bibel als Quell(e) der christlichen Religion vielmehr Philologie und Etymologie als Philosophie, denn Verse richtig zu deuten, ist keine philosophische Angelegenheit, sondern eine hauptsächlich philologische. Wenn die Bibel Metapher gebraucht, um eine Wahrheit zu verkünden, so muss ich die Symbolik verstehen, um die Wahrheit zu erkennen. Also muss ich die Symbolik interpretieren, somit wird sie nicht objektiv ableitbar, sondern ist und bleibt eine subjektive Angelegenheit. Denn ein Symbol steht immer für etwas, doch wenn es noch den Anspruch einer Wahrheit in sich trägt, so kann ich induktiv die Wahrheit erkennen. Doch die objektive Wahrheit mit Absolutheitsanspruch kann nur deduktiv erfolgen, sie kann eigentlich nur vom Schöpfer selbst erkannt werden, hätte er sie nicht selber erschaffen. Das ist ein Widerspruch und bedeutet, dass die Bibel keine Philosophie im klassischen Sinn ist, denn ich kann niemals in der verwendeten Symbolik die Symbole eindeutig, zu jeder Zeit und für jedermann objektiv richtig oder falsch deuten, ich kann sie nur subjektiv interpretieren, doch etwas Subjektives kann nicht den Anspruch auf etwas Objektives legen, es bleibt subjektiv, damit muss zwangsweise der von Dir behauptete Anspruch der christlichen Religion auf Wahrheit verpflichtet wegfallen.

Gemäss Deiner Logik, müsstest Du praktisch der Einzige sein, der an der Börse Erfolg hat, denn Du lieferst praktisch als Einziger ein Bekenntnis zum Christentum, dafür ja täglich. Schade, haben das die nichterfolgreichen Nichtchristen noch nicht herausgefunden, es würde ihnen viel Geld erspart. Smile

Ich würde die christliche Religion wie alle monotheistischen Religionen als Religionen bezeichnen, welche mit ihrem Absolutheitsanspruch und der schriftlichen Niederlegung ein Dogma erschaffen, welche die universelle Vielfalt und die Natur der Sache in ein Korsett von Dogmen verwandeln, die der Vielfalt und Natur der Sache in keinster Weise gerecht werden, im Gegenteil, sie zum Gegenstand einer artfremden und naturfeindlichen und damit sehr gefährlichen, intoleranten und pathokratischen Wesensart macht. Ich denke, dass die Geschenke dies auch ausreichend dokumentiert, auch wenn der Urgedanke oder die ursächliche Religionsentstehung einer solchen womöglich ein ganz anderer war, doch das lässt sich nur spekulativ und subjektiv nachvollziehen.

in_God_we_trust
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@Tengri

Ja danke, sehr gut geschrieben. Ich bin damit ganz einverstanden.

Kein Mensch ist gut oder schlecht. Nur seine Handlungen können gut oder schlecht genannt werden.

Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass wohl jeder Mensch in seinem Leben in eine Situation geraten kann, wo er potenziell zum Amokläufer werden könnte. Wir können nur Gott danken, wenn der Kelch an uns vorüber geht.

Deshalb kann ich einen Bin Laden oder seine Handlanger und ihre tödlichen Aktionen irgendwie verstehen, aber auch die tödlichen Reaktionen der Amerikaner!

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

in_God_we_trust
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sime hat am 27.07.2014 - 21:48 folgendes geschrieben:

Warum setzt Du Religion mit Philosophie gleich? Religion bedeutet im Lateinischen sich binden, Philosophie beschreibt die Liebe zum Wissen. In der Philosophie wird nur der Verstand als Werkzeug zur Erkenntnis benutzt,

, dass Du nicht ein gläubiger Christ, sondern ein wissender Christ bist, zurückgehend auf Deine These, dass Religion und Philosphie Ein und Dasselbe sind. Kannst Du das?

Nicht jede Religion setze ich der Philosophie gleich, sondern nur die Christliche. Warum? Weil im Christentum nur die Prämisse, dass Jesus Christus Gottes Sohn ist reiner Glaube ist, für alles andere wird wie Du treffend sagst "nur der Verstand als Werkzeug zur Erkenntnis benutzt"!

Demnach bin ich ein wissender Christ, doch ich glaube absolut an Gott und dass Jesus Christus Gottes Sohn ist, sowie an die Dreieinigkeit von Gott dem Vater, dem Sohne Jesus Christus und dem dritten im Bunde dem Heiligen Geist! Alles andere kann man logisch ableiten.

Gruss
iGwt

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Den Rest, lieber sime, kannst Du als wissenschaftliche Abhandlung an einen Philosophie-Professor einer Universität senden. Er wird möglicherweise grösste Freude daran haben!

Aber die Bevölkerung besteht nicht nur aus Schriftgelehrten und Pharisäern, sondern auch aus einfacher gestrickten Menschen. Und diese Menschen möchten auch leben und die Welt verstehen.

Es ist kein Zufall, dass diese einfachen Menschen die wahre Welt oft besser kennenlernen, als viele Akademiker und deshalb im Leben oft auch erfolgreicher sind, nicht zuletzt darum, weil sie die Bibel auch schon mal von innen gesehen haben.

Gruss
iGwt

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Sorry, sime, ich hab's nicht böse gemeint.

Die Bibel ist ein altes Buch und man muss ein wenig Verständnis aufbringen für die Schreiber vor 3000 oder 2000 Jahren. Ja, ich habe Hochachtung vor ihnen und ihrem hohen Wissen und ihrer Weisheit trotz den Widerwärtigkeiten jener Zeit!

Aber nur, wer öfter in der Bibel liest und der erfahren hat, dass die Bibel sein Leben retten kann, versteht ihren wahren Wert. Eine mehrseitige wissenschaftliche Abhandlung mit Mammutparagraphen kann vermutlich weniger Leben retten. Und was ist mir wichtiger, wenn mein Leben gerettet wird oder wenn mir seelenlose (Pseudo-)Logik an den Kopf geworfen wird?

Lieber sime, ich habe Verständnis für Deine Sicht der Dinge. Du bist vermutlich noch jung und noch stark geprägt von Schulbank und Lehrer-Autorität. Mit den Jahren lernt man diese Autorität in Frage zu stellen und eine höhere Autorität zu suchen und womöglich zu finden.

Gruss
iGwt

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sime
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in_God_we_trust hat am 27.07.2014 - 23:49 folgendes geschrieben:

 

Aber die Bevölkerung besteht nicht nur aus Schriftgelehrten und Pharisäern, sondern auch aus einfacher gestrickten Menschen. Und diese Menschen möchten auch leben und die Welt verstehen.

Es ist kein Zufall, dass diese einfachen Menschen die wahre Welt oft besser kennenlernen, als viele Akademiker und deshalb im Leben oft auch erfolgreicher sind, nicht zuletzt darum, weil sie die Bibel auch schon mal von innen gesehen haben.

 

Aber man sollte sich entscheiden, ob die Bibel tatsächlich ein göttliches Werk ist, dass richtig gelesen und verstanden, noch der komplexesten Materie der Wissenschaft die Grundlage nicht nur liefert, sondern die Erkenntnis selbst offenbart, weil die ganze Wahrheit, sofern sie nicht als unendlich betrachtet wird, in der Bibel durch Gott selbst offenbart wurde, oder ob die Bibel ein Werk ist, dass hauptsächlich zur Vereinfachung des Lebens des einfachen Volkes gedacht ist. Denn Beides zusammen geht nicht überein, denn entweder ist die Bibel das Wunderwerk schlechthin, dass die Erkenntnisse der Wissenschaft noch in tausend Jahren liefert, oder sie füllt den menschlichen Makel der Un(ge)wissenheit des einfachen Mannes aus, ganz wie zu lutheranischen Zeiten, denn vorher war die Bibel ja nur in Latein und war der priesterlichen Kaste vorbehalten. Ich beziehe mich also auf Deine Aussagen, denn in der Bibel soll ja Alles geschrieben stehen und wenn man sie dann noch der Philosophie gleichsetzt, müsste sie einer philosophischen Betrachtung auch standhalten, was sie nicht tut. Als Antwort hört man dann, man sei ein Pharisäer und sie wär für das einfach gestrickte Volk geschrieben, ja was nun iGwt?

sime
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in_God_we_trust hat am 28.07.2014 - 00:21 folgendes geschrieben:

Sorry, sime, ich hab's nicht böse gemeint.

Die Bibel ist ein altes Buch und man muss ein wenig Verständnis aufbringen für die Schreiber vor 3000 oder 2000 Jahren. Ja, ich habe Hochachtung vor ihnen und ihrem hohen Wissen und ihrer Weisheit trotz den Widerwärtigkeiten jener Zeit!

Aber nur, wer öfter in der Bibel liest und der erfahren hat, dass die Bibel sein Leben retten kann, versteht ihren wahren Wert. Eine mehrseitige wissenschaftliche Abhandlung mit Mammutparagraphen kann vermutlich weniger Leben retten. Und was ist mir wichtiger, wenn mein Leben gerettet wird oder wenn mir seelenlose (Pseudo-)Logik an den Kopf geworfen wird?

Lieber sime, ich habe Verständnis für Deine Sicht der Dinge. Du bist vermutlich noch jung und noch stark geprägt von Schulbank und Lehrer-Autorität. Mit den Jahren lernt man diese Autorität in Frage zu stellen und eine höhere Autorität zu suchen und womöglich zu finden.

 

Mag sein, dass mich mein damaliger Philosophielehrer etwas geprägt hat, wenn es um das Analytische geht. Ich kann Dir nur sagen, dass ich damals viele Stunden Unterricht geschwänzt habe, um in der Bibel zu lesen und dass dieser Lehrer ein harter Brocken für mich war, denn er liess uns sein Verdruss über die zwei abgelehnten Dissertationen ums Thema des christlichen Widerspruchs aus philosophischer Betrachtung bei jesuitischen Professoren spüren, die ihm einen Lehrstuhl an der Uni verwehrten und in somit zum Gymnasiallehrer verdonnerten. Es war vor allem hart, wenn man dachte, man müsse sich als Christ ihm gegenüber stellen, um sich selber noch als Christ zu empfinden. In diesem Klassenzimmer traf autoritäre, eiskalte Logik auf jugendliche, naive Formbarkeit in Wankeljahren, das Jahr für Jahr. Ich dachte damals, dass es ein Verbrechen des Staates ist, dass man so einen Menschen auf junges Leben los lässt, doch heute sehe ich das etwas relaxter, denn auch ihn überlebt man.

Ich sehe auch, was mich damals so stark von beiden Seiten beeinflusste. Einerseits war da den Drang die Welt zu verändern und sie mit Verstand und Intelligenz zu erfassen, was mich an seinen Lehrstunden auch irgendwie so reizte, auf der anderen Seite stand die Ungerechtigkeit der Welt, ich erinnere mich an die Demonstration des ganzen Gymnasiums gegen den zweiten Irakkrieg und das gleichzeitige Bedürfnis nach Rettung und Frieden. Es war Beides nicht richtig. Einerseits denke ich heute, dass man die Welt nicht mit dem Verstand erfassen kann, Nein, wir können sie nur erleben und zum Anderen denke ich, dass ich mein Leben nicht retten muss, sondern, dass ich einfach lebe und es gibt keinen Zwang für Nichts. Als Christ rettet man ständig sein Leben nach dem Leben und vergisst völlig das Leben selbst. Naja, vielleicht ist das auch nicht ganz richtig geschrieben, denn es gab schon sehr schöne Momente der Verbundenheit, als ich noch sehr an Jesus glaubte. Ich sehe es heute einfach anders und fühle mich nicht verpflichtet, mein Leben retten zu müssen, weil eine gewisse Angst nicht mehr da ist, was wohl nach dem Leben sein wird, sondern einer Gewissheit gewichen ist, dass das Leben immer war, ist und sein wird. Was mich im Christentum stört, ist dass der Mensch sich zu Gottes Sohn bekennen soll und nicht zu Gott selbst. Im Christentum dreht es sich immer um den Sohn, statt um Gott selbst. Warum? Es ist ja Alles von Gott erschaffen und das Alles seine Ordnung hat, fällt mir nicht schwer zu akzeptieren, doch im Christentum erfahre ich nicht Gott, sondern seinen Sohn. Das macht mich misstrauisch gegenüber dem Christentum, denn der Fokus liegt nicht auf dem Brennpunkt, sondern daneben, darunter oder wie auch immer. Man kann nur erkennen, wenn scharf sieht und unsere Augen filtern das Unwesentliche heraus. Ich glaube sogar Jesus sagte immer, dass Gott durch ihn spricht und wirkt. Doch die Pharisäer und Priester liessen uns ständig an seinen Sohn denken und hielten uns den toten Körper des lebendigen Sohnes anbeten. Man betet nicht das Leben an, sondern den Tod, wenn man vor dem Kreuz kniet. Ist Dir das eigentlich bewusst? Im Moment sehe ich das zumindest so. In der Bibel steht übrigens auch nichts von Atlantis, warum wohl? Atlantis ist kein Mythos, doch für die Herrschaft über das Volk war und ist es besser, wenn man dieses Kapitel rausnimmt, damit andere die ganze Geschichte für sich beanspruchen können. Denn ich wüsste keinen unschuldigen Grund, warum man das alte Testament ins Neue integrieren müsste, wenn das Neue eine ganz neue Botschaft vermittelt, die im Widerspruch zur alten Botschaft steht, wo es Zahn um Zahn geht und Auge um Auge und der Mörder des Sohnes genau diese Schrift anbetet. Wie kam es also dazu? Wer ein Christ ist, ist auch ein halber Jude, das ist doch so, obschon die Juden die Christen verachten.

Die Männer, die dieses Werk vor mehreren tausend Jahren geschrieben habe, bewundere ich nicht, denn sie haben die Welt bis heute in einen Zustand der Betäubung und Verwirrung gesetzt, so dass nur das Schwert spricht. Sie haben Schindluder getrieben, indem sie Zwietracht säten. Wenn ich nämlich weiter zurück gehe und denke als die Bibel, wovon die Bibel nur ganz kurz in der Genesis spricht, dann wird mir viel wohler ums Herz und ich weiss, dass hier der Schlüssel für die Zukunft ist. Ich sehe dort kein Dogma, sondern vor allem Pantheismus und Hochkultur, da erscheint mir die Bibel und das christliche Abendland wie ein steinzeitlicher Höhlenmensch, der noch nicht einmal das Feuer kennt. Mich interessiert also nicht, wer als Sklave aus Ägypten auszog, sondern wer Ägypten gebaut und über tausende von Jahren beherrscht hat. Mich interessiert nicht ein Staubwüste als gelobtes Land, wo man nichts findet ausser einer Klagemauer als angeblich höchster architektonischer Leistung eines gewissen Salomon, wenn ich nur nach Baalbek im heutigen Libanon gehen müsste, um einen bearbeiteten Stein zu finden, der über 20 Meter lang ist und ganz sicher bewegt wurde. Vielleicht gerade deshalb sollten wir uns fragen, ob es dienlich und sinnvoll ist, dass die Bibel für den einfachen Menschen ein einfaches, getröstetes Leben anbietet, während das wahre Leben soviele Geheimnisse und Wunder bereithält, die es zu entdecken gibt. Die Bibel sagt, glaube und Du wirst gerettet, das Leben aber sagt, suche und Du wirst finden.

Elias
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in_God_we_trust hat am 27.07.2014 - 18:05 folgendes geschrieben:

Nein, wenn Du Christ bist, musst Du eingestehen, dass das nicht wahr ist. In der Bibel steht klipp und klar:

Wie schon mal erwähnt: Jesus war Analphabet.

Die verschiedenen Teile der Bibel wurden zu unterschiedlichen Zeiten von unterschiedlichen Menschen im Nachhinein geschrieben. Die Bibel kann darum nicht konsistent sein.

 

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sime hat am 28.07.2014 - 00:33 folgendes geschrieben:


Aber man sollte sich entscheiden, ob die Bibel tatsächlich ein göttliches Werk ist, ..., ja was nun iGwt?

Damit sind wir im Zentrum der Christlichen Philosophie angelangt. So wie Jesus Christus gleichzeitig ein Mensch wie Du und ich war und ein Gott wie sein Vater, so wurde die Bibel von Menschen wie Du und ich geschrieben die gleichzeitig von Gott inspiriert (oder beeinflusst) waren durch den Heiligen Geist.

Gruss
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Elias hat am 28.07.2014 - 09:25 folgendes geschrieben:


Wie schon mal erwähnt: Jesus war Analphabet.

Du solltest zuerst einmal Dein Hirn einschalten, bevor Du hier etwas schreibst.

Gruss
iGwt

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in_God_we_trust hat am 28.07.2014 - 11:09 folgendes geschrieben:

So wie Jesus Christus gleichzeitig ein Mensch wie Du und ich war und ein Gott wie sein Vater, so wurde die Bibel von Menschen wie Du und ich geschrieben die gleichzeitig von Gott inspiriert (oder beeinflusst) waren durch den Heiligen Geist.

Der grosse Unterschied: Jesus hätte den demografischen Wandel auf Anhieb verstanden. Obwohl er weder schreiben noch lesen konnte.

Diejenigen die die Bibel geschrieben haben, haben sich z.T. inhaltlich widersprochen.

Mohammed hat das gemerkt und darum den Koran geschrieben.

 

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sime hat am 28.07.2014 - 01:26 folgendes geschrieben:

Einerseits denke ich heute, dass man die Welt nicht mit dem Verstand erfassen kann, Nein, wir können sie nur erleben und zum Anderen denke ich, dass ich mein Leben nicht retten muss, sondern, dass ich einfach lebe und es gibt keinen Zwang für Nichts. Als Christ rettet man ständig sein Leben nach dem Leben und vergisst völlig das Leben selbst.

Nein, als Christ rettet man nicht ständig sein Leben, sondern nur genau einmal. Ich war 26, als ich nach der (Zweitweg-)Matur an der UNI zu studieren begann. Ich fühlte mich schon sehr alt, hatte mit finanziellen und andern Problemen zu kämpfen und fühlte mich zu schwach zu studieren. Ich war im Begriffe eine grosse Dummheit zu tun wovor mich letztlich nur der Griff zur Bibel bewahrt hat. Gleichzeitig wurde ich ein anderer Mensch, der alte Mensch starb und ich wurde wiedergeboren als neuer Mensch, für den sein Leben und Wohlergehen nicht mehr das Wichtigste war. Danach ging es nur noch bergauf mit mir.

Der Verstand ist etwas gutes, aber es gibt noch anderes als die reine Logik: z.B. Liebe, Lust und Laune! Smile

Gruss
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Elias
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Und wann genau begann deine Karriere als Programmierer?

Auf welchen Programmiersprachen, Datenbanken und Systemen warst du tätig?

 

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MarcusFabian
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Elias hat am 28.07.2014 - 09:25 folgendes geschrieben:


Wie schon mal erwähnt: Jesus war Analphabet.

 

 

Das ist umstritten. Interessante Diskussion hierzu:

https://de.answers.yahoo.com/question/index?qid=20090521111940AAE9QnI

 

Elias
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MarcusFabian hat am 28.07.2014 - 13:46 folgendes geschrieben:

Elias hat am 28.07.2014 - 09:25 folgendes geschrieben:

Wie schon mal erwähnt: Jesus war Analphabet.

Das ist umstritten. Interessante Diskussion hierzu:

https://de.answers.yahoo.com/question/index?qid=20090521111940AAE9QnI

 

Allgemein wird angenommen, dass Mohammed weder lesen noch schreiben konnte, weshalb die Muslime glauben, dass der Erzengel Gabriel ihm den Befehl gab, das zu rezitieren/vorzutragen, was vorher in sein Herz geschrieben wurde. Daher hat der Koran auch seinen Namen: „Lesung/Rezitation“.

http://de.wikipedia.org/wiki/Koran

 

Der eine war kein Analphabet und hat uns nichts schriftliches hinterlassen (geschweige eine einzige Zeile in der Bibel) und dem anderen wurde es ins Herz geschrieben.

Wie auch schon mal erwähnt: es gibt auf dieser Welt  Asperger und Savants und Mischungen davon.

Alles was einige nicht verstehen, dichten sie einer Religion an.

 

 

 

 

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in_God_we_trust
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sime hat am 28.07.2014 - 01:26 folgendes geschrieben:

Was mich im Christentum stört, ist dass der Mensch sich zu Gottes Sohn bekennen soll und nicht zu Gott selbst. Im Christentum dreht es sich immer um den Sohn, statt um Gott selbst. Warum?

Das ist eben der Charakter des Christentums, sonst wären wir Juden oder sonst was. Das Christentum unterscheidet sich vom Judentum dadurch, dass der Messias Gottes Sohn auf die Welt kam und danach zurück zum Vater ging. Und der Heilige Geist wurde ausgeleert auf alle Gläubigen, nicht nur wie im Judentum auf einige Wenige.

Jesus Christus ist Gott ohne Unterschied und der Heilige Geist gehört zu Gott, ist quasi der Geist Gottes, der (z.B. in den astronomischen und physikalischen Gesetzen) im Universum schwebt. Deshalb ist alles eins und einerlei.

Es geht noch weiter. Da wir auch Kinder Gottes sind, sind wir von der gleichen Familie und auch Teil Gottes. Deshalb sind alle Christen Heilige und kleine Götter.

Gruss
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sime hat am 28.07.2014 - 01:26 folgendes geschrieben:

Man betet nicht das Leben an, sondern den Tod, wenn man vor dem Kreuz kniet. Ist Dir das eigentlich bewusst?

Als Protestant knie ich nicht vor dem Kreuz nieder. Aber ich weiss was Du meinst.

Man betet den Tod des alten Menschen oder tierischen Menschen an, denn der Mensch ist gemäss Evolutionstheorie ein Tier und man betet die Auferstehung als neuen Menschen, der im Geiste Gottes wandelt, an.

Man hat zwar den tierisch emotional und unwillkürlich handelnden Menschen begraben. Das bedeutet aber nicht, dass man als neuen Menschen auf Nahrungsaufnahme, Gefühl, Lust, Sex, Freude verzichten muss, nein, ganz im Gegenteil. Man kann es zu gegebener Zeit - nachdem man die meisten negativen Folgen ausgeschlossen oder kontrolliert hat - umso mehr geniessen, da jegliche Angst vor den Folgen dahinfällt.

Gruss
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sime hat am 28.07.2014 - 01:26 folgendes geschrieben:

Denn ich wüsste keinen unschuldigen Grund, warum man das alte Testament ins Neue integrieren müsste, wenn das Neue eine ganz neue Botschaft vermittelt, die im Widerspruch zur alten Botschaft steht, wo es Zahn um Zahn geht und Auge um Auge und der Mörder des Sohnes genau diese Schrift anbetet. Wie kam es also dazu? Wer ein Christ ist, ist auch ein halber Jude, das ist doch so, obschon die Juden die Christen verachten.

Das Neue Testament ist nur eine zeitgemässe Verpackung des Alten Testaments, neuer Wein in neuen Schläuchen, aber der alte Wein ist besser (solange er noch nicht aufgebraucht ist). Die heutigen Juden trinken immer noch vom alten Wein. Das ist ihnen nicht übelzunehmen.

Jesus Christus hat gesprochen, als er am Kreuz hing: "Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun". Also auch wir dürfen den Juden nicht böse sein, im Gegenteil, wir haben die gleichen Intentionen und ohne Judentum kein Christentum! Wenn sie uns verachten, kein Problem, wir sind uns das gewohnt, dass wir verachtet, verfolgt und im Extremfall getötet werden.

Gruss
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sime hat am 28.07.2014 - 01:26 folgendes geschrieben:

Vielleicht gerade deshalb sollten wir uns fragen, ob es dienlich und sinnvoll ist, dass die Bibel für den einfachen Menschen ein einfaches, getröstetes Leben anbietet, während das wahre Leben soviele Geheimnisse und Wunder bereithält, die es zu entdecken gibt. Die Bibel sagt, glaube und Du wirst gerettet, das Leben aber sagt, suche und Du wirst finden.

Die Bibel kann z.B. nicht als Anleitung dienen, einen TV Apparat zusammenzubauen.

Aber sie kann unser Leben retten und uns fit machen unseren persönlichen Wohlstand und unser persönliches Glück aufzubauen und zu erhalten.

Was ist wichtiger?

Gruss
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Elias
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Die Java- Bibel Gebundene Ausgabe – 1. Februar 2002

http://www.amazon.de/Die-Java-Bibel-Aaron-Walsh/dp/3826604601

 

Wer in der jüngeren Vergangenheit mal programmiert hat, kennt sie wenigstens vom Namen her.

 

 

 

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in_God_we_trust hat am 28.07.2014 - 16:00 folgendes geschrieben:

Die Bibel kann z.B. nicht als Anleitung dienen, einen TV Apparat zusammenzubauen.

Und trotzdem gibt es Bibel-TV  http://www.bibeltv.de/

 

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Jetzt übertreibst Du aber Deinen Hass auf mich, lieber Elias. Womit habe ich das an Dir verdient? Langsam läufst Du Amok mit Deinem Spam.

Gruss
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Das ist kein Hass. Es sind so Dinge, die mir spontan zu gewissen Stichwörten einfallen

 

Es steht doch ganz klar: Du sollst kein falsches Zeugnis ablegen.

Ich warte immer noch auf deinen Beitrag zu deiner Programmierer-Karriere.

 

Was ich meine: Es macht keinen Sinn, sich auf ein Werk zu berufen und nur die Passagen zu zitieren, die einem gerade nützlich erscheinen. Egal welches Handbuch man nimmt.

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