Robert "Bob" Prechter

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22.09.2009 17:36
#1
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Robert "Bob" Prechter

Robert Prechter geht von einem kommenden Goldzerfall und USD Anstieg während den nächsten 2 Jahren aus, was eigentlich nicht in meinem Konzept passt.

Nun bin ich auf der Frage nach der Zuverlässigkeit dieses Herrn gestossen und Hugo meinte Prechter habe den 87er Crash vorhergesagt, dann allerdings die Rally von 03-07 komplett unterschätzt, das Top 07 dafür dann geshortet und im Februar long gegangen.

Bei Gold erwartet Prechter nun einen Rückfall in einer wave C auf 6-700 bevor's dann zu neuen Highs geht. Öl sieht er auf 10$ und den Dollar wie gesagt in einer mehrjährigen Rally.

Für Hugo passt seine Gold/Dollar-Prognose auch nicht in seinem Konzept... Hugo geht 'nur' von einer mehrmonatigen Dollarrally aus (was jedoch einer etwas kurzsichtigeren Perspektive wäre als ein paar Jahre). Was meinen die anderen User über einen viel tieferen Goldpreis und eines mehrjährigen Rallys des USD, wenn man berücksichtigt dass dies der berühmte Prechter vorgibt?

(bitte nur etwas hinschreiben wenn man die Geschichte von Prechter etwas kennt)

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Vermögen strukturieren und sich möglichst für die unplanbaren Marktereignissen vorbereiten.

18.05.2010 02:33
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Re: 1100 KZ von Prechter erreicht

revinco wrote:

Hugo2901 wrote:
Im gestrigen Update haben sie (Prechter & Co.) gemeint, dass Gold nun 1100 erreichen wird, bevors runtergeht... Ziel wird schön immer weiter erhöht :mrgreen:

So 1100 erreicht, jetzt müsste es bis unter 800 fallen sonst verliere ich den Glauben an Prechter. Ich gehe eher von einer SKS aus mit KZ 1350.

@Hugo

Wir sind nun bei über 1200, seine zweite Korrektur war also auch eine Fehleinschätzung. Glaubst Du immer noch an Bob Prechter mit seinen Prognosen? Wink

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13.04.2010 23:23
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Robert "Bob" Prechter

Johnny P wrote:

Hale Bob gibt voll gas :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

Kurzzusammenfassung:

Dow Jones ist jetzt am Höheounkt und wird in den nächsten 6 Jahren auf 400 Punkte (Nein nicht der SP500 der DJ!!!) fallen :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

Das riecht mittlerweile aber schwer nach Dekadenz :shock:

Das Schicksal mischt die Karten und wir spielen.

A. Schopenhauer



Gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen.

13.04.2010 20:42
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Robert "Bob" Prechter

Johnny P wrote:

Dow Jones ist jetzt am Höheounkt und wird in den nächsten 6 Jahren auf 400 Punkte (Nein nicht der SP500 der DJ!!!) fallen :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

Bei den Indizes bin ich mal mit ihm einverstanden, gehe von rund 500-1000 Pkt aus.

Bei Gold ist er aber schon seit über einem Jahr bearisch, obwohl der Goldpreis auf hohem Niveau bleibt! Auch beim Dollar gehe ich gegensätzlich mit drastischen Senkungen vor, kein Bullenmarkmodus sondern ab diesem Niveau sinkende Kurse.

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13.04.2010 15:15
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Robert "Bob" Prechter

Johnny P wrote:

Hale Bob gibt voll gas :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

Kurzzusammenfassung:

Dow Jones ist jetzt am Höheounkt und wird in den nächsten 6 Jahren auf 400 Punkte (Nein nicht der SP500 der DJ!!!) fallen :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

Der Dollar bleibt im Bullmarket modus. Bei Gold sieht er auch eine Fahnenstange à la Öl...evt. noch ein Climax Top aber dann mindestens gegen 600$. Noch bearisher ist er für Silber.

Die Bondmärkte werden zusammenbrechen und es wird sehr hohe Deflation geben.

http://www.wirtschaftsfacts.de/?p=3759

ja wahr er denn besoffen als er dieses sagte, oder geht seine zeitachse vielleicht bis ins jahr 2310 damit?

Doomsayers негативний вплив моєї середовищі!

13.04.2010 14:59
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Robert "Bob" Prechter

Hale Bob gibt voll gas :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

Kurzzusammenfassung:

Dow Jones ist jetzt am Höheounkt und wird in den nächsten 6 Jahren auf 400 Punkte (Nein nicht der SP500 der DJ!!!) fallen :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

Der Dollar bleibt im Bullmarket modus. Bei Gold sieht er auch eine Fahnenstange à la Öl...evt. noch ein Climax Top aber dann mindestens gegen 600$. Noch bearisher ist er für Silber.

Die Bondmärkte werden zusammenbrechen und es wird sehr hohe Deflation geben.

http://www.wirtschaftsfacts.de/?p=3759

„Alles was die Sozialisten vom Geld verstehen, ist die Tatsache, dass sie es von anderen haben wollen.“

Konrad Adenauer

30.11.2009 01:41
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Robert "Bob" Prechter

Eben was nützen die Waves momentan, eben nichts, ausser das sie aufzeigen, dass das ganze manipuliert sein muss.

Bezgl. Gold, das kann in meinen Augen noch gut bis 2000 oder 3000$ gehen, der Gelddrucktrend geht einfach weiter.

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30.11.2009 00:56
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USA:Experte empfiehlt aggressiv auf fallende Kurse zu setzen

daytrader1 wrote:

Der Analyst Robert Prechter, ein Anhänger der „Elliott Wave Theory“, ist für den US-Aktienmarkt sehr negativ eingestellt. Es verwundert daher nicht, dass er schon seit geraumer zeit immer mal wieder Aktien leerverkauft hat, um dadurch von fallenden Notierungen profitieren zu können. Anfang der Woche wurde nun bekannt, dass Herr Prechter wieder einmal extrem pessimistisch eingestellt ist und auch sehr aggressiv danach handelt. Er rät Anlegern dazu, 200 Prozent ihres jeweiligen Portfolios zu shorten. Aber sollten die Anleger seinen Rat befolgen? Leider gibt es darauf keine eindeutige Antwort. Allerdings werfen Empfehlungen wie diese die Frage auf, wie Anleger mit derartigen Ratschlägen umgehen sollten.

Auf der einen Seite haben Prechters Tipps in den letzten Jahren sehr oft ins Schwarze getroffen. So war er nicht nur während der Finanzkrise einer der führenden Bären, er hat zudem auch die einzelnen Korrekturphasen der Erholung sehr gut ausgenutzt und sein Vermögen durch das richtige Shorten weiter vermehrt. Wir sind daher der Meinung, dass es vor diesem Hintergrund sinnvoll ist, die Prognosen von Prechter und die Ergebnisse der „Elliott Wave Theory“ etwas tiefer zu beleuchten.

So wurde z.B. Ende August 2008, also vor gut 15 Monaten, eine Elliott Wave-Prognose von Prechters Kollegen Steven Hochberg und Pete Kendall veröffentlicht. Zwei Wochen später erschütterte die Pleite von Lehman Brothers die Finanzmärkte und wenig später geriet sogar das gesamte Bankensystem ins Wanken. In der Folgezeit befanden sich die Notierungen an den weltweiten Aktienmärkten im freien Fall. Erst im März 2009 konnten sich die Märkte stabilisieren und wieder Kursgewinne verbuchen. Hochberg und Kendall schrieben damals Ende August 2008: „Die Aktienmärkte sammeln die nötige Kraft für den nächsten großen Schritt, einer neuen Abschwungphase von sehr großem Ausmaß. Diese könnte sogar als der größte bis dato da gewesene Bärenmarkt in die Geschichte eingehen.“ Wie wir jetzt wissen, lagen Hochberg und Kendall damit goldrichtig.

Ebenfalls sehr interessant ist, dass Prechter und seine Kollegen nur wenige Wochen nach den Märztiefs ihr Abwärts-Potenzial reduzierten haben und antizipierten, dass die Rallye an den Börsen für eine gewisse Zeit anhalten dürfte. Es überrascht daher nicht, dass ihre Prognosen in den letzten zwei Jahren eine der höchsten Trefferquoten aller Finanzmeldungen und Newsletter gehabt haben, welche weltweit veröffentlicht werden.

Auf der anderen Seite könnte Prechters langfristige Performance nicht konträrer zu seinen kurzfristigen Prognosen sein. Das letzte Mal, als er Anlegern zu einem Long-Engagement geraten hat, war im Jahre 1997, also vor gut 12 Jahren. Anleger, die während des Bullenmarktes der 1990ziger Jahre auf Prechter gehört haben, haben entweder sehr lange nur Cash gehalten oder in der Aufschwungphase sogar Aktien geshortet. Derartige Tipps haben dazu geführt, dass Prechter und seine Kollegen bei der langfristigen Prognoserichtigkeit über einen Zeitraum von 20 Jahren auf dem letzten Platz aller von Hulbert Financial Digest bewerteten Börseninformationsdiensten liegt.

Fazit:

Bezüglich Prechters Ratschläge können wir festhalten: Kurzfristig Top, langfristig Flop. Doch die Bewertung solcher Informationsdienste wirft eine generelle Frage auf: Was sollte stärker gewichtet werden, die kurzfristige Prognoserichtigkeit oder der langfristige Erfolg? In diesem speziellen Fall können Sie selbst entscheiden und dem Ratschlag entweder Folgen oder komplett anders handeln!

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26.11.2009 00:32
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Re: 1100 KZ von Prechter erreicht

revinco wrote:

Hugo2901 wrote:
Im gestrigen Update haben sie (Prechter & Co.) gemeint, dass Gold nun 1100 erreichen wird, bevors runtergeht... Ziel wird schön immer weiter erhöht :mrgreen:

So 1100 erreicht, jetzt müsste es bis unter 800 fallen sonst verliere ich den Glauben an Prechter. Ich gehe eher von einer SKS aus mit KZ 1350.

Und jetzt sind wir schon bei 1200! :roll:

Bei welcher Marke geht er nun aus bei deren Erreichung wir bis 800 fallen? Lol

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25.11.2009 20:48
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Robert "Bob" Prechter

Johnny P wrote:

http://www.cnbc.com/id/15840232?video=1340313179&play=1

:mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

was nützt das Sentiment (98% Dollarbären) die Charttechnik die Wellen, wenn alles manipuliert ist? eben nichts, das ist der Beweis der Manipulation.

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25.11.2009 19:38
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Robert "Bob" Prechter

„Alles was die Sozialisten vom Geld verstehen, ist die Tatsache, dass sie es von anderen haben wollen.“

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10.11.2009 03:54
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..

@ MF nimm mit das nicht übel..

aber für mich hört sich das zu technisch und zu theoretisch an.

daher kann das garnicht so sein..

das es einmal aus diesen gründen wieder steigt glaube ich dir.

aber wie ich es gemeint habe nicht im jetzigen umfeld.

daher, es ist garnicht möglich..

du hast ja mit deinem golg auch recht gehabt..

aber du siehst ja, und muss ja selber auch zugeben wie träge das ganze ist.

und solange die kohle geschoben wird, man hat ja wieder mal erfahren dürfen was die g-20 macht, dann vergesse ich das dollarsteigen zurzeit einfach.

wer will schon schulden abbezahlen solange er ohne problem zu neugeld kommt?

diese frage stelle ich mir...

10.11.2009 01:20
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Re: Robert "Bob" Prechter

börseler wrote:

der dollar in eine raly übergehen im jetzigen komplexen umfeld, dass kan ja garnicht gehen..

Doch, er kann!

Und zwar dann, wenn die nicht-US Banken wieder mal in einem Schub beginnen Subprimes und andere aus US Papieren entstandene Verpflichtungen zurückzukaufen.

Einfaches Beispiel: Du hast 2 Mio $ Schulden und möchtest die Hälfte davon bezahlen. Eine Million Dollar hast Du nicht. Wohl aber eine gute Million Franken.

Um also Deine US-Schluden zu bezahlen, musst Du erst mal eine Million Dollar kaufen (Franken verkaufen) und damit bezahlst Du dann Deine Schulden.

Wenn das viele Leute gleichzeitig tun, dann werden alle Währungen geden Dollar verkauft und der Dollar steigt panikartig.

Dann werden Trade einsteigen, Banken ihre Dollar-Carry-Trades auflösen etc. etc.

Wir hatten im Frühling so eine Situation und das FED musste ein paar Billionen Dollars den div. Zentralbanken zur Verfügung stellen (SWAP-Geschäft), um die Nachfrage nach Dollars zu decken.

Es ist also gut möglich, dass der Dollar ganz unerwartet sehr schnell und steil ansteigt, ohne dass es dafür einen konkreten Grund gäbe.

In der Zwischenzeit blüht der Carry-Trade: Banken nehmen bei der FED zu praktisch 0% Zins Kredit auf, kaufen dafür europäische Staatsanleihen und kassieren die Zinsdifferenz.

Zusätzlich gewinnen sie noch am fallenden Dollar. - solange er eben fällt!

08.11.2009 22:26
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Re: Robert "Bob" Prechter

revinco wrote:

Robert Prechter geht von einem kommenden Goldzerfall und USD Anstieg während den nächsten 2 Jahren aus, was eigentlich nicht in meinem Konzept passt.

Nun bin ich auf der Frage nach der Zuverlässigkeit dieses Herrn gestossen und Hugo meinte Prechter habe den 87er Crash vorhergesagt, dann allerdings die Rally von 03-07 komplett unterschätzt, das Top 07 dafür dann geshortet und im Februar long gegangen.

Bei Gold erwartet Prechter nun einen Rückfall in einer wave C auf 6-700 bevor's dann zu neuen Highs geht. Öl sieht er auf 10$ und den Dollar wie gesagt in einer mehrjährigen Rally.

Für Hugo passt seine Gold/Dollar-Prognose auch nicht in seinem Konzept... Hugo geht 'nur' von einer mehrmonatigen Dollarrally aus (was jedoch einer etwas kurzsichtigeren Perspektive wäre als ein paar Jahre). Was meinen die anderen User über einen viel tieferen Goldpreis und eines mehrjährigen Rallys des USD, wenn man berücksichtigt dass dies der berühmte Prechter vorgibt?

(bitte nur etwas hinschreiben wenn man die Geschichte von Prechter etwas kennt)

prechter hin oder her, der dollar in eine raly übergehen im jetzigen komplexen umfeld, dass kan ja garnicht gehen..

08.11.2009 20:29
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1100 KZ von Prechter erreicht

Hugo2901 wrote:

Im gestrigen Update haben sie (Prechter & Co.) gemeint, dass Gold nun 1100 erreichen wird, bevors runtergeht... Ziel wird schön immer weiter erhöht :mrgreen:

So 1100 erreicht, jetzt müsste es bis unter 800 fallen sonst verliere ich den Glauben an Prechter. Ich gehe eher von einer SKS aus mit KZ 1350.

Vermögen strukturieren und sich möglichst für die unplanbaren Marktereignissen vorbereiten.

09.10.2009 10:24
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Re: Goldpreissturz !?

Ramschpapierhaendler wrote:

revinco wrote:
Sobald 1050 eindeutig überwunden wird, ist das Kaufsignal (bzw. halten) bestätigt.

Was hiesse "eindeutig überwunden"? Per Tagesschluss? Per Wochenschluss?

Sobald es eine klare Bodenbildung bei dieser Marke gibt, das kann schon ein paar Tage dauern. Im moment ist das ein Widerstand und eher bearisch.

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08.10.2009 12:31
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Robert "Bob" Prechter

Im gestrigen Update haben sie (Prechter & Co.) gemeint, dass Gold nun 1100 erreichen wird, bevors runtergeht... Ziel wird schön immer weiter erhöht :mrgreen:

Die Börse von morgen bereits heute: http://www.wavaholic.com/

08.10.2009 10:37
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Re: Goldpreissturz !?

revinco wrote:

Sobald 1050 eindeutig überwunden wird, ist das Kaufsignal (bzw. halten) bestätigt.

Was hiesse "eindeutig überwunden"? Per Tagesschluss? Per Wochenschluss?

08.10.2009 10:16
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Goldpreissturz !?

Der Goldpreis ist in den letzten Tagen deftig angestigen bis 1050. Steht Prechter immer noch zu seiner Aussage der Preis fällt bis in den 750er Bereich!?

Und wie sehens Marc Faber und Nouriel Roubini, beide hatten in Frühling einen Goldpreis von 800-850 erwartet. Stimmen diese Prognosen weiterhin oder haben die auch ihre Erwartungen nun doch bullischer angepasst? :roll:

Ich gehe weiterhin mit einem Anstieg bis ca.1300 um den SKS zu vollenden, erst dann habe ich vor meine profitablen Gold long warrents zu verkaufen. Sobald 1050 eindeutig überwunden wird, ist das Kaufsignal (bzw. halten) bestätigt.

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22.09.2009 20:59
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Robert "Bob" Prechter

Sallatunturi wrote:

Sehe auch einen nächsten $-Hype. Die "grossen" US Firmen werden supertrupper Zahlen für das 3te Quartal ausweisen infolge:

Reduktion des Personals, tiefer $ (schöne Währungsgewinne), tiefe Refinanzierungskosten.

Dies wird die meisten der Welt in den Glauben versetzen USA ist wieder dabei und Investitionen nachsichziehen = $ up.

Mit der Goldvorhersage liegt er aber auf dem falschen Dampfer Wink

Das finde ich aber nicht verkehrt, wenn es eine Dollarstärke geben würde ist ein Goldpreis bis in den 750 Bereich durchaus denkbar? Im Moment sind die meisten sehr bullisch auf Gold, eine Reinigung welche die wenigsten erwarten wäre meiner Meinung nach realisierbar.

Vermögen strukturieren und sich möglichst für die unplanbaren Marktereignissen vorbereiten.

22.09.2009 20:03
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Robert "Bob" Prechter

Es wäre genau so dämlich Prechters aussagen zu ignorieren wie nach ihnen Blind zu handeln...das habe ich schon mehrmals gepostet im Forum:

Quote:

Anno 1988, ich war Wirtschaftsstudent und Jungbörsianer, erhielt ich von Siegfried Rambaum, damals Chefredakteur von Eberts Terminmarktmagazin (heute Traders'), den Tip, ich sollte mich mal bei Robert Prechter in den USA nach den Rechten für sein Buch "The Elliot Wave Principle" erkundigen. Vielleicht könnte ich die Rechte bekommen und das Buch übersetzen und in Deutschland auf den Markt bringen.

Die Elliott-Wellen-Theorie war damals relativ neu und das ganz heiße Ding....Robert Prechter war der Oberguru und teilweise mit seinen Äußerungen marktbewegend.

Ich schrieb Prechter an und bekam die Rechte, das Buch übersetzen und veröffentlichen zu dürfen. Ich machte mich sofort an die Übersetzung, das war ein gutes Stück Arbeit, und konnte dann den Markt & Technik Verlag dazu gewinnen, das Buch zu verlegen. Das war im Jahr 1989. Sehr schnell wurden mehr 3.000 Exemplare verkauft. Das Buch erschien unter dem deutschen Titel "Das Elliott-Wellen-Prinzip" und wurde zum Standardwerk der Elliott-Waver.

Zu der Zeit war Prechter auf dem Höhepunkt seiner Bekanntheit, denn er hatte den Bullenmarkt der 80er Jahre und den Crash von 1987 ziemlich exakt vorhergesagt. Nach seiner Aussage sollte es dannach einen sehr, sehr langen Bärenmarkt geben.

Prechter brachte zwei Jahre später ein zweites Buch heraus mit dem Titel "A Turn in the Tidal Wave". Auch für dieses Buch erhielt ich deutschsprachigen Rechte, welches ich dann umgehend übersetzte. Es erschien 1989 unter dem Titel "Gezeitenwechsel". Dort erklärte Prechter auf ca. 250 Seiten, warum die Weltwirtschaft in eine Megakrise stürzen und die Aktienmärkte komplett kollabieren würden.

Nun, ich war durch die Übersetzungsarbeiten zu einem Elliott-Wave-Fachmann geworden und hatte einen guten Teil dazu beigetragen, die Elliott-Wellen-Theorie im deutschsprachigen Raum bekannt zu machen.

Das Problem für mich war allerdings, dass ich durch die intensive Arbeit mit der Analyse der Elliott-Wellen nach Prechter kopfmäßig ein Mega-Börsenbär geworden war. Jedes Zeichen, was für einen schwachen Aktienmarkt sprechen konnte, wurde übergewichtet, und jedes Zeit für einen Bullenmarkt wurde igoniert. Auch habe ich viele Jahre lang den monatlichen Börsenbrief von Robert Prechter übersetzt: "The Elliott Wave Theorist"

Die Folge war: Ich verpaßte einen der größten Bullenmärkte aller Zeiten, nämlich den Anstieg von 1989 bis zum Jahr 2000, wo sich z.B. der Dow Jones Index mehr als verfünffachte und andere Indizes noch besser liefen.

Prechter hielt die ganzen 11 Jahre dagegen, denn nach seiner Elliott-Wellen-Analyse mußte ja die Fünfte der Fünften der Fünften Welle bevorstehen, das Ende des Bullenmarktes und danach der jahrzehntelange Bärenmarkt.

Mitte der 1990er Jahre schmiß ich das Handtuch...ich hatte es aufgegeben, die Märkte nach der Elliott-Theorie profitabel handeln zu können.

Auch Prechter hatte unter seiner extremen und hartnäckigen Fehlprogrose zu leiden. Als ich ihn kennenlernte und auch persönlich traf im Jahr 1989, da war er ein noch relativ junger Mann, kaum 1o Jahre später grauhaarig geworden und stark gealtert. Kein Wunder, wenn man 10 Jahre lang dazu beigetragen hat, das Elliott-Wellen-Anleger ihr Geld verloren haben bzw. den Bullenmarkt verpaßt hatten. Für mich ist es unverständlich, dass Prechter immer noch seine Firma hat und seine Börsenbriefe an dem Mann bringen kann. Die Beliebtheit der Elliott-Wellen-Theorie scheint immer noch extrem groß zu sein.

Für mich war es eine große Erlösung, als ich 1996 das erste Ross-Buch gelesen habe, nach den vielen Jahren auf dem elenden Elliott-Wellen-Trip. Ich hatte zwar nicht gegen den Bullenmarkt gehandelt, wie es die meisten Jünger von Prechter taten, die dann Haus und Hof verloren hatten. Aber ich konnte auch nicht von dem Bullenmarkt profitieren, weil ich Kopfmäßig ein Elliott-Wellen-Bär war.

Noch eine Sache möchte ich sagen: Wer die aktuelle Ausgabe des Buches "Das Elliott Wellen Prinzip" hat, wird auf der Rückseite ein Zitat von mir finden, in dem ich sage, dass die Elliott-Theorie dazu beitragen kann, ein besseres Verständnis für die Märkte zu bekommen. Ja, das ist auch wirklich möglich.

Beste Grüße

Karsten

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Konrad Adenauer

22.09.2009 19:28
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Robert "Bob" Prechter

Prechter ist ein Elliott-Jünger, nicht mehr und nicht jünger.

Immer wieder faszinierend wie unkritisch Leute Meinungen von Gurus übernehmen.

22.09.2009 19:10
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Robert "Bob" Prechter

Psytrance24 wrote:

wenn der Franken wertvoller ist als ein Dollar, reden wir weiter LolBlum 3

hmm was für uns aber nicht gerade gut ist,wenn der fr stärker ist als der dölli! :roll:


 

22.09.2009 19:02
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Robert "Bob" Prechter

Den 87 und 07 crash hat nicht nur Prechter vorausgesagt.

Sehe auch einen nächsten $-Hype. Die "grossen" US Firmen werden supertrupper Zahlen für das 3te Quartal ausweisen infolge:

Reduktion des Personals, tiefer $ (schöne Währungsgewinne), tiefe Refinanzierungskosten.

Dies wird die meisten der Welt in den Glauben versetzen USA ist wieder dabei und Investitionen nachsichziehen = $ up.

Mit der Goldvorhersage liegt er aber auf dem falschen Dampfer Wink

22.09.2009 18:01
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Robert "Bob" Prechter

wenn der Franken wertvoller ist als ein Dollar, reden wir weiter LolBlum 3

Das Schicksal mischt die Karten und wir spielen.

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22.09.2009 17:44
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Robert "Bob" Prechter

Und womit begründet Prechter so eine lange $-Rally? Ohne fundamentalen Grund, nur so aus der Charttechnik heraus liesse sich sowas wohl nicht begründen. Ich sehe jedoch leider keine fundamentalen Daten die dafür sprechen. Wenn es sie jedoch gibt, würde ich sie sehr gerne sehen! Wink