Rund ums traden - Psychologie, Regeln, Strategie, Weisheiten

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20.07.2009 21:29
#1
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Rund ums traden - Psychologie, Regeln, Strategie, Weisheiten

Dieser Thread dient als Sammelbecken wichtiger Aspekte des Tradings. Ich werde hier peu a peu ein paar meiner Gedanken aufschreiben und Markets Wizzards zitieren.

Ich hoffe wir können alle davon profitieren und ich freue mich schon jetzt auf eure Beiträge, Inputs Diskussionen...

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„Alles was die Sozialisten vom Geld verstehen, ist die Tatsache, dass sie es von anderen haben wollen.“



Konrad Adenauer
21.07.2014 17:53
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Denkfehler, die uns Geld kosten: Die Tragik von Monte Carlo

Wenn beim Roulette mehrmals hintereinander „Schwarz“ gewonnen hat, muss doch auch mal wieder „Rot“ dran sein: So denken viele Spieler - und verlieren.

Am 18. August 1913 gab es in Monte Carlo ein bemerkenswertes Ereignis. In dem legendären Spielcasino, in dem sich die Oberschicht halb Europas in Frack und Abendgarderobe ein Stelldichein gab, landete die Kugel des Roulette stolze sechsundzwanzig Mal hintereinander auf Schwarz. Ungefähr nach dem 15. oder 16. Mal soll es in der erlesenen Spielerschar zu geradezu „chaotischen Zuständen“ und „ungezügeltem Setzen“ gekommen sein, wie glaubhaft überliefert ist: Immer mehr Hinzukommende wollten auf Rot setzen, weil sie glaubten, irgendwann müsste diese Serie doch ein Ende haben. Einige waren davon sogar so überzeugt, dass sie alles setzten und kein Geld mehr hatten, als in der 27. Runde endlich Rot kam. Das Casino verdiente an diesem Tag Millionen.

http://www.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/denkfehler-die-uns-ge...

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

26.06.2014 08:33
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bubble-radar service pack 0.5

(pimped) dokument:

linke maustaste drücken zum zoomen.

einfach maus bewegen zum leseposition optimieren.

linke maustaste drücken zum heraus-zoomen und blättern.

http://issuu.com/columbiaup/docs/scheinkman-speculation-excerpt

paper (pdf) komplett zum downloaden:

http://papers.ssrn.com/sol3/papers.cfm?abstract_id=2227701

21.06.2014 09:26
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daumenwahl

Researchers have confronted us in recent years with example after example of how we humans get things wrong when it comes to making decisions. We misunderstand probability, we’re myopic, we pay attention to the wrong things, and we just generally mess up. This popular triumph of the “heuristics and biases” literature pioneered by psychologists Daniel Kahneman and Amos Tversky has made us aware of flaws that economics long glossed over, and led to interesting innovations in retirement planning and government policy.

It is not, however, the only lens through which to view decision-making. Psychologist Gerd Gigerenzer has spent his career focusing on the ways in which we get things right, or could at least learn to. In Gigerenzer’s view, using heuristics, rules of thumb, and other shortcuts often leads to better decisions than the models of “rational” decision-making developed by mathematicians and statisticians. At times this belief has led the managing director of the Max Planck Institute for Human Development in Berlin into pretty fierce debates with his intellectual opponents. It has also led to a growing body of fascinating research, and a growing library of books for lay readers, the latest of which, Risk Savvy: How to Make Good Decisions, is just out.

http://blogs.hbr.org/2014/06/instinct-can-beat-analytical-thinking/

26.05.2014 16:10
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Strategische Asset-Allocation: Das Rezept für den Anlageerfolg

Anleger stehen vor einer Flut an Marktinformationen. Diese verleitet viele zu kurzfristigen Anlageentscheidungen und dem Wunsch, stets schnell auf Kursbewegungen zu reagieren. Der entscheidende Erfolgsfaktor ist aber die langfristige Strategie.

Viele Anleger wünschen sich den ultimativen Aktien-Tipp für den Kursgewinner des Jahres, ein glückliches Händchen für den Ein- und Ausstieg bei Gold oder den richtigen Riecher bei der Suche nach renditestarken Anleihen. Schaden könnte nichts davon, aber für den langfristigen Anlageerfolg ist etwas anderes von viel grösserer Bedeutung: die strategische Asset-Allocation. Eine Studie von Brinson, Hood & Beebower, die 91 grosse US-Pensionskassen von 1973 bis 1986 (aktualisiert 1991) untersucht haben, kam zu dem Ergebnis, dass die strategische Asset-Allocation mehr als 90% zum langfristigen Erfolg des Anlageansatzes beiträgt. Die Titelselektion, also das Auswählen einzelner Aktien oder Anleihen, die sich besser entwickeln als der Gesamtmarkt, trägt nur 4,6% zum Erfolg bei. Die taktische Allokation, mit der auf kurzfristige Marktbewegungen reagiert wird, hat sogar noch eine geringere Bedeutung und hat nur einen Einfluss von weniger als 2% auf den Erfolg. Trotzdem richten viele Investoren vergleichsweise wenig Aufmerksamkeit auf die strategische Ausrichtung ihres Portfolios. Auch bei Asset-Managern lässt sich dies feststellen. Diese verwenden gemäss Umfragen nur bis zu 30% ihrer Zeit auf das Erarbeiten von Benchmarks bzw. die strategische Anlage-Allokation. Bis zu 80% ihrer Ressourcen verwenden sie dagegen auf die Selektion.

Ein Rezept aussuchen

Anleger sollten in einem ersten Schritt ihre Anlageziele definieren. Was möchte ich mit meinem Portfolio erzielen? Dazu zählt auch die Bestimmung der finanziellen Risikofähigkeit. Dabei gilt es zu berücksichtigen, welche laufenden Kosten anfallen und wie viel Vermögen und Einkommen zur Verfügung stehen. Die Risikofähigkeit verändert sich beispielsweise, wenn innerhalb der nächsten drei Jahre eine grössere Summe benötigt wird. Auch die Familiensituation spielt eine entscheidende Rolle.

Ein weiterer wichtiger Faktor ist der Anlagehorizont. Viele Investoren setzen diesen irrtümlicherweise mit ihrem erwarteten Lebensalter gleich. Doch vor allem bei grossen Familienvermögen, bei denen in der Regel der Vater der Inhaber ist, endet der Anlagehorizont nicht mit dem Tod des Patriarchen. Das Vermögen geht an die nächste Generation über, und es ist daher ratsam, eine höhere Aktienquote zu wählen als bei betagten Anlegern, die keine Nachfahren haben und ihr Vermögen ausgeben möchten, solange sie leben.

In einem zweiten Schritt – und das ist etwas schwieriger – sollte die subjektive Risikofähigkeit bestimmt werden. Dabei geht es um die persönliche Risikobereitschaft. Einige Anleger können Kursschwankungen nur schwer verkraften. Portfolios mit hohem Aktienanteil zeichnen sich aber durch eine höhere Volatilität aus, und auch Jahre mit Verlusten im zweistelligen Prozentbereich zählen zur Normalität an den Aktienmärkten. Wem das schlaflose Nächte bereitet, sollte sich von Anfang an für eine möglichst niedrige Aktienquote entscheiden. Das ist in jedem Fall besser, als in einer Baisse das Portfolio komplett umzubauen und den Aktienanteil radikal zu reduzieren. Es lässt sich kein Geld damit verdienen, einer Marktentwicklung nachzulaufen.

Die Zutaten sorgfältig wählen

Schliesslich geht es darum, die einzelnen Asset-Klassen auszuwählen und zu gewichten. «Aktien sind die wichtigste Anlageklasse in einem gemischten Portfolio», sagt Albin Kistler, geschäftsführender Partner der Vermögensverwaltung Albin Kistler. Aktien sind auf lange Sicht die ertragsstärksten Anlagevehikel. Es folgen festverzinsliche Titel wie Staats- und Unternehmensanleihen. Weitere Beimischungen sind Immobilien sowie Rohstoffe und Gold. Zudem ergänzen viele institutionelle Investoren ihre Portfolios mit alternativen Anlagen wie Hedge-Funds oder Derivaten.

Der Aktienanteil sollte in einem Portfolio nie kleiner als 20% sein, sagt Yves Bonzon, Chefstratege der Genfer Privatbank Pictet. Selbst sehr konservativen Anlegern rät er davon ab. Portefeuilles mit einer Gewichtung von 20% Aktien und 80% Anleihen sind am wenigsten risikobehaftet. Mit einer Anleihequote von 100% ist das Risiko, das Anlageziel zu verfehlen, höher als mit einem gemischten Portfolio. In Kontinentaleuropa wird traditionell ein tieferer Aktienanteil gewählt als in den USA oder Grossbritannien. «Aktien haben hierzulande den Nimbus, gefährlich und riskant zu sein – und werden daher eher zu tief gewichtet», sagt Kistler. Sogar Pensionskassen wählten trotz ihrem sehr langen Anlagehorizont eine zu geringe Aktienquote und verschwendeten dadurch Gewinnchancen.

Immer gut mischen

Nannette Hechler-Fayd'herbe, Leiterin Anlagestrategie bei der Credit Suisse, weist darauf hin, dass eine gute Diversifikation entscheidend für die Gestaltung des Portfolios ist. Es sollten Anlageklassen kombiniert werden, die untereinander wenig oder sogar negativ korrelieren. So kann die Durchschnittsrendite des Anlagedepots stabilisiert werden. Die Wertentwicklung von Obligationen ist beispielsweise gut, wenn die Konjunktur schwach ist und die Zinsen fallen, Aktien liefern hohe Erträge in Zeiten wirtschaftlichen Aufschwungs und guter Firmenergebnisse. Cash und Gold stellen eine weitere Komponente dar zur Sicherheit des Portfolios, da beide tiefe Korrelationen sowohl mit Obligationen als auch Aktien haben.

Zudem sollten Investoren schon bei der Aktienanlage auf eine gute Durchmischung achten. Anlagen in den heimischen Leitindex, wie etwa den Swiss-Market-Index, sind aufgrund der Konzentration dieser Börsenbarometer nicht ratsam. Engagements in einen europaweiten Aktienindex sind deutlich weniger anfällig für Schwankungen.

Ruhenlassen

Nach Abschluss der strategischen Allokation des Portfolios ist vom Anleger Disziplin gefragt, denn sie sollte für viele Jahre Bestand haben. Abhängig von der Marktsituation können Investoren für bis zu einem Jahrzehnt eine strategische Asset-Allocation unangetastet lassen. Ein Investor sollte sein Portfolio so gestalten, dass er für sechs Monate im Himalajagebirge wandern könne, ohne in dieser Zeit sein Portfolio zu überprüfen, sagt Bonzon von Pictet. Zu viele Anleger bauten Positionen kurzfristig auf und ab, statt an ihrer langfristigen Asset Allocation festzuhalten.

In der Vergangenheit konnten strategische Anleger Allokationen für fünf oder zehn Jahre haben. «Die Verwerfungen der vergangenen Jahre an den Finanzmärkten und die darauffolgenden einmaligen wirtschaftspolitischen Reaktionen haben eine häufigere Überprüfung der Portfolios erfordert», sagt die Marktexpertin Hechler. Bei der Credit Suisse werden die strategischen Allokationen seither beispielsweise zirka alle drei Jahre auf die Notwendigkeit grösserer Umschichtungen überprüft.

Auch wenn die grundsätzliche Gewichtung der Anlageklassen für Jahre festgelegt wird, sind Anpassungen innerhalb von Bandbreiten sinnvoll.

http://www.nzz.ch/finanzen/uebersicht/finanzportal/das-rezept-fuer-den-a...

 

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
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