Säule 3a

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scouser
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Säule 3a

Ich absolviere zurzeit ein Teilzeitstudium und zwecks Steueroptimierung bin ich an einer 3. Säule interessiert. Als wichtige Eckdaten vielleicht noch kurz mein Jahrgang (1986) sowie die Info, dass ich folglich noch keine 2. Säule einzahle.

Habe da mal kalkuliert, dass ich bei einer Einzahlung von Fr. 4'000.-- rund Fr. 700.-- an Steuern sparen kann; unter dem Strich beträgt die Einzahlung somit Fr. 3'300.--; das angesparte Kapital jedoch Fr. 4'000.--. Erste Zwischenfrage: Würdet ihre meine Ansicht auch sofort unterstützen, dass eine Investition in eine 3. Säule angebracht ist? Ich kann mir gut vorstellen, später mal ein Eigenheim zu erwerben/bauen und dann könnte ich das Kapital nötigenfalls ja mittels reduziertem Steuerfuss beziehen.

Bei der Auswahl der Bank/Versicherung wäre ich nun um Ratschläge froh. Ich kenn mich im Dschungel der Angebote nicht wirklich aus und grundsätzlich vertrete ich den Standpunkt, dass meine volle Einzahlung gespart werden sollte und kein Teil für eine Versicherungsprämie wegfällt. Somit ist meines Wissens eine Banklösung naheliegend. Betreffend Auswahl der Bank stehe ich nun jedoch vor einem Fragezeichen. Ich habe mich nur mal auf comparis umgeschaut und da schwimmen mit 3 % Zins die beiden mir unbekannten "Bank Brienz Oberhasli Rendita" sowie "Lienhardt & Partner TreStar" obenauf. Ob ich in ein Konto oder ein Fondskonto investieren möchte, kann ich ehrlich gesagt nicht sagen. Bei der jetzigen Marktsituation wird die Performance für zumindest für das Jahr 2008 wohl kaum an die 3 % herankommen. Ist bei solchen Produkten eigentlich auch ein Mindestzins garantiert?

Dies meine Ausgangslage. Ich erhoffe mir eine kontroverse Diskussion mit einer schlussendlichen Optimallösung für meine Ausgangslage.

Danke für eure Inputs.

Jodellady
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Säule 3a

Fragen über Fragen Smile

Alle kann ich dir nicht beantworten, aber etwas mehr Anhaltspunkte kann ich geben.

Bank Brienz ist bekannt worden, dass sie gerade zu so einen guten Zins bieten können. Wie sie es machen -> keine ahnung.

Grundsätzlich giltet aber die gesicherte Einlage von 30'000 Franken auch auf die 3a-Säule! Somit ist wohl das Risiko relativ klein.

Ich habe ein 3a bei einer Kantonalbank und bin eigentlich zufrieden (dafür einwenig tieferer Zins).

Ob du auch nur den Maximalbetrag von ca. 6000 Franken einbezahlen kannst, nehme ich jetzt mal an, da du ja nicht Selbstständigerwerbender bist (sonst wäre es irgendwas mit 20'000 Franken) -> bin jetzt zu faul um die Beträge zu suchen.

Grundsätzlich bezahlst du sehr wohl einen Beitrag in die BVG, aber nur der Risikoanteil, darum gehe ich davon aus, das der maximal Betrag von 6000 Franken gelten würde.

Eine Versicherung ist nicht zu empfehlen, da du jedes Jahr immer den Mindestbeitrag einbezahlen musst! Bei einem 3a-Konto ist dies einfach nach oben maximiert, aber es gibt kein Minimum.

Hoffe, ich konnte dir einwenig helfen.

technischer
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Säule 3a

Wenn du keine 2. Säule einzahlst, dann gelten für dich die 6'365 nicht, sondern 20% vom Erwerbseinkommen. Aber ich nehme an, dass du dies berücksichtigt hast.

Bei der Säule 3a ist es halt wie beim restlichen Anlegen auch. Ausser das hier evtl. der Sicherheitsgedanke noch etwas höher liegen sollte.

Ich persönlich bevorzuge die reine Banklösung. Sparen bei der Bank, versichern bei der Versicherung...

Und ich splitte meine Beträge in einen Fond und auf ein Sparkonto. Somit kann ich von Jahr zu Jahr entscheiden ob ich nun eher mehr auf das Konto oder in den Fond einzahlen will.

Die 3% Kontos sind sicher lukrativ (und ich denke auch sicher). Es spielt halt auch eine Rolle ob du das 3a Konto aus strategischen Gründen bei einer anderen Bank haben willst (musst). Weil du evtl. die Hypotheke bei einer Bank abschliessen willst. Und jedes Jahr switchen tue ich mir nicht an.

Ich finde 3a sparen eine gute Diversifikation. Und welche Art man wählt ist halt abhängig von der Laufzeit (in deinem Fall bis zum Erwerb des Eigenheims).

technischer
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Säule 3a

Ergänzung zu Jodellady:

Wenn du gar nicht BVG pflichtig bist, weil dein Lohn zu tief ist (was ja bei einem Teilzeitstudium gut möglich ist), dann kommt die 20% Regelung max. 31'824 zum tragen (gleich wie beim selbständig Erwerbenden)

surferzh
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Bank Brienz Oberhasli Rendita

Ich habe dieses Jahr den vollen 3a Betrag auf die Bank Brienz Oberhasli einbezahlt. Bis zu 30'000 Fr. ist es dort auch sicher angelegt. Bei der Coop Bank hab ich auch noch einen 3a Fond, welcher im Minus ist. Irgendwie hatte ich mit meinen Fonds noch kein Glück. Halte seit 2000 immer noch einen internationalen Fonds und warte bis er mal Grün wird. Das beste Ergebnis war -6000 Fr. und jetzt ist er wieder voll im Keller. Naja vielleicht steigt er ja wieder einmal in den nächsten 10 Jahren. Ich finde mit Vorsorgegeldern sollte nicht zu hoch spekuliert werden.

Vontobel
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Säule 3a

Ich persönlich zahle seit meinem 18. Lebensjahr ständig in die 3.a Säule ein. Seit ein paar Jahren halte ich dieses Geld ausschliesslich in der Wertschriftenanlage (also Fonds).

Zwar bin ich kurzfristig aktuell rel. stark im Minus. Aber das kümmert mich nicht, weil ich das Geld über einen sehr langen Zeitraum anlege.

Obwohl ich derzeit auch in einem Teilzeitstudium bin, bezahle ich weiterhin in die 3. Säule ein, weil es einfach eine gute Sache ist.

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chuecheib
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Säule 3a

Du machst ein Teilzeitstudium ?? wo denn Biggrin ?

START! Time to play the Game !!!!!

Vontobel
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Säule 3a

chuecheib wrote:

Du machst ein Teilzeitstudium ?? wo denn Biggrin ?

ZHAW Winterthur - Betriebsökonomie. Du auch? Biggrin

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chuecheib
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Säule 3a

in rapperswil Wink wirtschaft

START! Time to play the Game !!!!!

Vontobel
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Säule 3a

chuecheib wrote:

in rapperswil Wink wirtschaft

Cool. Von nichts kommt nichts, gell Wink

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chuecheib
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Säule 3a

Na ja ein Papier brauchts halt auch noch das bestätigt dass ich mal irgendwas gelernt habe Biggrin

START! Time to play the Game !!!!!

scouser
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Säule 3a

Danke für die prompten Antworten.

Damit auch ich mich noch geoutet habe; studiere ebenfalls Betriebsökonomie, dies jedoch an der HTW Chur Wink

Back to topic

Die Frage betr. Maximaleinzahlung stellt sich bei mir grundsätzlich nicht. Durch das Studium ist mein Einkommen sowieso beschränkt und ich möchte kein überfülltes 3a-Konto; dafür ein leeres Depot und Privatkonto.

Genau, in die 2. Säule zahle ich zurzeit eine Risikoprämie, die jedoch nicht gespart wird und meines Wissens bei einer Erwerbsunfähigkeit eine Rente zur Folge hätte.

Betr. Verknüpfung der Hypotheken- und 3a-Bank habe ich mir noch keine Gedanken gemacht. Ich gehe jedoch auch davon aus, dass es kein Problem wäre, das 3a-Konto in Brienz zu haben und eine allfällige Hypothek später mal beispielsweise bei der Migros Bank aufzunehmen.

Ich fasse mal kurz zusammen:

- Säule 3a ist zu empfehlen

- Banklösung suchen (ggb. Versicherungen habe ich sowieso so meine Einstellung)

- spekulieren möchte ich mit Vorsorgegeldern nicht; das wurde mir durch die Postings bewusste

==> Folglich stellt sich für mich nun noch die Frage ob "Bank Brienz Oberhasli Rendita" oder "Lienhardt & Partner TreStar". Mit der Bank Brienz scheinen bereits gute Erfahrungen gemacht worden sein. Hat jemand bereits Erfahrungen mit Lienhardt & Partner gemacht?

Und welche Kosten würden für mich im Zusammenhang mit der Eröffnung eines 3a-Kontos allenfalls anfallen?

reckefoller
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Säule 3a

hinter der tre star lösung von lienhardt steht ja die liberty-stiftung. auf deren website ist einiges zu erfahren, auch presseberichte über tre-star sind dort zu finden (www.liberty-stiftung.ch).

habe privat schon mal mit lienhardt und partner zu tun gehabt, habe einen guten eindruck gewonnen.

G@ngst@
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Säule 3a

auch ich studiere teilzeit betriebsökonomie und zwar an der FHNW in Windisch/Brugg.

3/4 habe ich zum glück schon hinter mir.

Säule 3a zahle ich seit 3 Jahren (22ig) ein, habe mein 3a Konto bei der WIR Bank (guter Zins)

mach3
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Säule 3a

3a, war ein Zeitungsbericht im Tagi (Geldberater oder so)

Die schrieben es lohne sich erst ab etwa 50.

Gründe:

-man verdient mehr mit 50, steuern sind höher

-die rel. schlecht rendite macht sich nicht mehr so bemerkbar

- Man muss bei Bezug nicht mehr soviel versteuern.

Die Überlegung gefällt mir. Voraussetzung ist natürlich, wenn man wohlhabend in den Lebensabend (poetisch für (Früh?) Pensionierung..) starten will, selber eine bessere Rendite als 3a erwirtschaften kann und das Geld nicht vorzeitig verjubelt.

Nachtrag: viel glück beim finden der Optimallösung!

reckefoller
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Säule 3a

mach3 wrote:

3a, war ein Zeitungsbericht im Tagi (Geldberater oder so)

Die schrieben es lohne sich erst ab etwa 50.

Gründe:

-man verdient mehr mit 50, steuern sind höher

-die rel. schlecht rendite macht sich nicht mehr so bemerkbar

- Man muss bei Bezug nicht mehr soviel versteuern.

Die Überlegung gefällt mir. Voraussetzung ist natürlich, wenn man wohlhabend in den Lebensabend (poetisch für (Früh?) Pensionierung..) starten will, selber eine bessere Rendite als 3a erwirtschaften kann und das Geld nicht vorzeitig verjubelt.

Nachtrag: viel glück beim finden der Optimallösung!

du bringst die sache auf den punkt. die steuerersparnis von circa 15% (je nach einkomen auch mehr) im einlagejahr macht die niedrige rendite nicht wett. im gegenteil. 85% kapital mit 5% zins (durchschnittlich mit aktien über längere frist erreichbar) bringen über jahrzehnte letztendlich mehr als 100% mit 3% rendite. aber: viele sparen ja praktisch überhaupt nix. mit der säule3a setzt man quasi einen sparprozess in gang, man zahlt halt dann diese 6 mille jährlich ein. insofern kann es eben doch sinn machen.

Vontobel
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Säule 3a

@reckefoller

Wenn du mehr als 3% willst, dann musst du halt eben nicht die Kontolösung verwenden, sondern die Wertschriftenvorsoge.

Aber meine Rechnung geht anders. Wenn ich ca. 6000 einzahle und dabei ca 2000 Steuern spare, dann habe ich eine Rendite von 30% auf meiner Anlage. Wo hast du das schon?

Ich weiß, dass ich nichts weiß!



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Slin
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Säule 3a

Genau, so sehe ich das auch. Und übrigens habe ich dieses Jahr schon über 10% Gewinn auf der Säule 3a mit meinem 50% Aktienanteil.

Habe letzten Dezember alles verkauft und cash auf dem Vorsorge Konto liegen lassen. Habe dann den Anstieg von Mitte März bis Mitte May und den Anstieg von Mitte Juli mittgemacht. Seit Anfang September ist wieder alles cash und seit Anfang Woche bin ich wieder drinn. Habe es natürlich nie exakt getrofen und die Ausführung dauert auch 2-3Tage aber anstatt einem 20% Verlust habe ich ungefähr einen 10% Gewinn. Und wenn ich jetzt zu früh eingestiegen sein sollte dann habe ich noch ein Polster und mit einer Nullrunde in so einem Jahr kann man wohl auch zufrieden sein!

Gruss SLIN.

Vontobel
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Säule 3a

geile siech

nun wird auch Trading mit den Vorsogegeldern betrieben Biggrin

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Slin
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Säule 3a

Vontobel wrote:

geile siech

nun wird auch Trading mit den Vorsogegeldern betrieben Biggrin

Und alles ohne Gebühren! Mache natürlich nur die Big mooves mit, ist nicht so das ich dem jetzt täglich hinterher renne. Der UBS schangli hat auch schon mal gemeckert im Stil von " So ist es eigentlich nicht gedacht schliesslich ist es eine langfrist Anlage". Aber was kümmert mich das geplärre eines Bankers der in einer Firma arbeitet die nicht mal das 1x1 des anlegens, nähmlich zu diversifizieren, verstanden hat? Lol

Gruss SLIN.

the boss
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Säule 3a

Slin wrote:

Aber was kümmert mich das geplärre eines Bankers der in einer Firma arbeitet die nicht mal das 1x1 des anlegens, nähmlich zu diversifizieren, verstanden hat? Lol

Gut gesagt! LolLol

In a battle between price and momentum, always trust momentum. Boris Schlossberg

reckefoller
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Säule 3a

Vontobel wrote:

@reckefoller

Wenn du mehr als 3% willst, dann musst du halt eben nicht die Kontolösung verwenden, sondern die Wertschriftenvorsoge.

Aber meine Rechnung geht anders. Wenn ich ca. 6000 einzahle und dabei ca 2000 Steuern spare, dann habe ich eine Rendite von 30% auf meiner Anlage. Wo hast du das schon?

ja, aber jeweils nur im ersten jahr auf dem jeweiligen betrag. die kritische frage bleibt: investiere ich lieber 4000 über 30 jahre zu 6% oder 6000 zu 3%? die vorteile der 3. säule sind mir klar, und ich empfehle eine solche auch. ich habe ein selber vorsorgekonto, by the way. die hälfte vom konto ist cash, fixverzinst, die andere hälfte mit 50% aktienanteil fonds. cash hat bisher absolut besser abgeschnitten. ich könnte jetzt auch wieder steuererleichternd in die 2. säule buttern. mach ich jetzt aber nicht, weil mir die 2.25% zins und dazu noch auf gebundenem geld zuwenig sind.

scouser
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Säule 3a

Ich habe das ganze nun nochmals gründlich analysiert und mich für die BBO entschieden. Die Idee mit dem Switchen zwischen Cash und Fonds tönt zwar interessant; zum Traden bleibe ich jedoch bei meinem Depot Wink

Bei der aktuellen Marktlage ist mir Cash sympathischer; da habe ich meine 3 % garantiert. Meines Wissens wird sowieso empfohlen, mehrere 3a-Konten zu eröffnen (um die hohe Progression zu umgehen). Entwickelt sich die Marktlage also definitiv langfristig wieder ins Positive, könnte ich allenfalls bei einer anderen Bank noch ein Konto mit 50 % Aktienanteil eröffnen.

Danke nochmals für eure Inputs.

chrigi@cash
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Säule 3a

mach3 wrote:

3a, war ein Zeitungsbericht im Tagi (Geldberater oder so)

Die schrieben es lohne sich erst ab etwa 50.

Gründe:

-man verdient mehr mit 50, steuern sind höher

-die rel. schlecht rendite macht sich nicht mehr so bemerkbar

- Man muss bei Bezug nicht mehr soviel versteuern.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Tagi so schlecht recherchiert, bzw. falsche Artikel veröffentlicht...

Der Hauptzweck der dritten Säule ist ja die Selbstvorsorge. Warum soll man also erst mit 50 damit anfangen? So einen Müll habe ich noch nie gehört... logischerweise wäre nach deinen Ausführungen die Besteuerung etwas kleiner, da man ja nur 15 Jahre einbezahlt hätte... Zudem werden Kapitalleistungen der gebundenen Selbstvorsorge gesondert besteuert. Auf Bundesebene unterliegen sie einer vollen Jahressteuer, die zu einem Fünftel der Tarife der ordentlichen Bundessteuer berechnet wird. Kantone und Gemeinden setzen unterschiedliche Steuertarife an. Sie werden jedoch getrennt vom übrigen Einkommen mit einem reduzierten Steuertarif behandelt. Das ausgezahlte Kapital geht in privates Vermögen über.

Allein schon wegen dem Zinseszinseffekt macht es Sinn, so früh wie möglich mit dem Säule 3a-Sparen anzufangen..

Ich möchte hier mal ein wenig ausholen und die Vor- und Nachteile zwischen Bank und Versicherung erläutern:

Versicherung

Vorteile:

- Garantiere Leistung (technischer Zins)

- Risikodeckung

- Prämienbefreiung bei Erwerbsunfähigkeit

- "Zwangssparen"

- Erbprivileg

Nachteile:

- "Zwangssparen"

- Rückkaufsabzug

- Kosten

Bank:

Vorteile:

- 3a Konto spesenfrei

- Vorzugszinsen

- keine Verpflichtung zur regelmässigen Einzahlung

- Transparent

Nachteile:

- keine garantierte Leistung (variabler Zins)

- keine Prämienbefreiung

- kein Erbprivileg

Wieviel kann, bzw. darf man eigentlich maximal einzahlen?

Der maximal erlaubte Steuerabzug im Rahmen der gebundenen Selbstvorsorge (Säule 3a) wird übrigens per 01.01.2009 nach oben angepasst (6'566 Franken (bisher 6'365) respektive 32'832 Franken (bisher 31'824)).

Achtung, Personen ohne 2. Säule dürfen höchstens 20% ihres steuerbaren Einkommens abziehen. Wer den Maximalabzug von aktuell Fr. 31'824 geltend macht, muss demnach über ein steuerbares Einkommen von mindestens Fr. 159'120 verfügen!

„Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.“

Pleitegeier
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Säule 3a

Nicht zu vergessendes Detail:

3. Säule Konto bei einer Bank unterliegt auch der 30'000 Franken-Limite der Staatsgarantie. Also wenn du 30'000 in der 3. Säule hast, sind die 30'000 auf dem Sparkonto nicht mehr garantiert - oder umgekehrt.

chrigi@cash
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Säule 3a

Pleitegeier wrote:

Nicht zu vergessendes Detail:

3. Säule Konto bei einer Bank unterliegt auch der 30'000 Franken-Limite der Staatsgarantie. Also wenn du 30'000 in der 3. Säule hast, sind die 30'000 auf dem Sparkonto nicht mehr garantiert - oder umgekehrt.

Das ist richtig! Nicht jedoch wenn du das Geld bei einer Versicherung hast. Die müssen für den vollen Betrag haften, bzw. bereitstellen. Es gibt sehr strenge Auflagen vom BPV.

Anderst sieht es natürlich aus, wenn du eine fondsgebundene Lebensversicherung hast, wenn die Fondsanteile im Keller sind... dann müssen sie auch nicht für viel Geld gerade stehen...

„Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.“

Crocop
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@ Chrigi@cash

1.Wie ist das eigentlich mit der Einlagensicherung von Fr. 30'000.- . Gilt das pro Person oder pro Konto das man besitzt? D.h. wenn man 6 3a-Konten bei 6 versch. Banken hat sind alle gesichert?

mach3
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erstens kommt es anderes, und..

hier ist der Link zum zitierten Zeitungsbericht, ich werde selber auch nicht ganz schlau draus.

Für mich zählt neben der Steuerersparnis auch, das ich selber bestimmen kann. Eventuell will ich auch schon früher darüber verfügen.

War mal an einem 3a Event der Postfinance (Wegen dem Gratis Apero.. Lol )

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/geld/Fahrplan-fuers-3aSparen-erho...

chrigi@cash
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Re: @ Chrigi@cash

Crocop wrote:

1.Wie ist das eigentlich mit der Einlagensicherung von Fr. 30'000.- . Gilt das pro Person oder pro Konto das man besitzt? D.h. wenn man 6 3a-Konten bei 6 versch. Banken hat sind alle gesichert?

pro PERSON gemäss --> http://www.einlagensicherung.ch/

„Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.“

scouser
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Säule 3a

Ich habe noch eine Anschlussfrage an meine letztjährige 3a Kontoeröffnung.

Auch dieses Jahr möchte ich wieder einzahlen; dieses Mal jedoch früher, um länger vom Zins profitieren zu können.

Mein Konto habe ich letztes Jahr bei der Bank Brienz Oberhasli Rendita eröffnet (ehemals www.3prozent.ch); die haben ihren Zinssatz nun bereits auf 2,25 % gesenkt.

Wenn ich mich richtig erinnere, sollte man mind. 2 verschiedene 3a Konten haben, um die Progression bei der Auszahlung zu brechen. Ist es empfehlenswert, dass ich bereits dieses Jahr ein zweites Konto eröffne oder sollte ich den Beitrag (aus welchen Gründen auch immer) wieder an die Bank Brienz Oberhasli Rendita leisten?

Als zweites Konto würde sich allenfalls Lienhardt & Partner TreStar aufdrängen ==> gem. http://www.comparis.ch/banken/vorsorge/saeule3a-vergleich-zins.aspx profitiere ich dort am meisten. Eine Lösung mit Aktienanteil bevorzuge ich zurzeit nicht. Würdet ihr mir empfehlen, mein allenfalls zweites Konto dort zu eröffnen oder sollte ein "bekannteres" Unternehmen (z.B. Postfinance Vorsorgekonto 3a oder Luzerner Kantonalbank Vorsorgekonto Sparen 3) bevorzugt werden?

Danke für Infos.

Azrael
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Säule 3a

es macht keinen unterschied, ob du das 2. konto bei derselben bank führst... der grund liegt darin, dass ein teilbezug nicht möglich ist sondern nur die saldierung des kontos.

bedingung: auflösung spät. 5 Jahre nach offz. Pensionierung

wegen 6' fränkli würd ich jetzt kein 2. konto eröffnen... selbständig 30k ok, aber auch hier.. zahl mal 3 jahre auf das eine ein, dann kannst noch immer ein 2. eröffnen. ev. sieht dann die bankenwelt auch wieder anders aus.

WOMEN & CATS WILL DO AS THEY PLEASE, AND MEN & DOGS SHOULD GET USED TO THE IDEA.

A DOG ALWAYS OFFERS UNCONDITIONAL LOVE. CATS HAVE TO THINK ABOUT IT!!

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