Säule 3a

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15.10.2008 12:05
#1
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Säule 3a

Ich absolviere zurzeit ein Teilzeitstudium und zwecks Steueroptimierung bin ich an einer 3. Säule interessiert. Als wichtige Eckdaten vielleicht noch kurz mein Jahrgang (1986) sowie die Info, dass ich folglich noch keine 2. Säule einzahle.

Habe da mal kalkuliert, dass ich bei einer Einzahlung von Fr. 4'000.-- rund Fr. 700.-- an Steuern sparen kann; unter dem Strich beträgt die Einzahlung somit Fr. 3'300.--; das angesparte Kapital jedoch Fr. 4'000.--. Erste Zwischenfrage: Würdet ihre meine Ansicht auch sofort unterstützen, dass eine Investition in eine 3. Säule angebracht ist? Ich kann mir gut vorstellen, später mal ein Eigenheim zu erwerben/bauen und dann könnte ich das Kapital nötigenfalls ja mittels reduziertem Steuerfuss beziehen.

Bei der Auswahl der Bank/Versicherung wäre ich nun um Ratschläge froh. Ich kenn mich im Dschungel der Angebote nicht wirklich aus und grundsätzlich vertrete ich den Standpunkt, dass meine volle Einzahlung gespart werden sollte und kein Teil für eine Versicherungsprämie wegfällt. Somit ist meines Wissens eine Banklösung naheliegend. Betreffend Auswahl der Bank stehe ich nun jedoch vor einem Fragezeichen. Ich habe mich nur mal auf comparis umgeschaut und da schwimmen mit 3 % Zins die beiden mir unbekannten "Bank Brienz Oberhasli Rendita" sowie "Lienhardt & Partner TreStar" obenauf. Ob ich in ein Konto oder ein Fondskonto investieren möchte, kann ich ehrlich gesagt nicht sagen. Bei der jetzigen Marktsituation wird die Performance für zumindest für das Jahr 2008 wohl kaum an die 3 % herankommen. Ist bei solchen Produkten eigentlich auch ein Mindestzins garantiert?

Dies meine Ausgangslage. Ich erhoffe mir eine kontroverse Diskussion mit einer schlussendlichen Optimallösung für meine Ausgangslage.

Danke für eure Inputs.

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19.12.2009 11:46
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Re: 3. Säule

Swiss86 wrote:

Guten Abend

Ist es möglich, ein Vorsorgekonto 3a zu eröffnen, auf dieses ca. 5 Jahre einzuzahlen und dieses danach zu saldieren und evtl. den Betrag privat zu nutzen oder bei einer anderen Bank/Versicherung ein Vorsorgekonto 3a abzuschliessen? Vielen Dank für eure Antworten.

Gruss

Grundsätzlich sind die Gelder in der 3. Säule gebunden - d.h du kannst sie nicht einfach beliebig verwenden.

Es bestehen jedoch Ausnahmen:

http://www.bsv.admin.ch/kmu/ratgeber/00889/index.html?lang=de

Bericht K-Tipp zur 3.a:

http://www.ktipp.ch/beratung/1017335/Warum_die_3_Saeule_nur_bei_der_Bank

Und hier habe ich noch eine schöne Zusammenfassung gefunden, welche verschiedene Fragen beantwortet:

http://www.arbest.ch/daten/12kundeninfo/vorsorge.pdf

"Übertrag auf ein anderes Säule 3a-Konto bei einer anderen Bank oder Versicherungsgesellschaft ohne wesentliche Einschränkungen jederzeit möglich."

Ich weiß, dass ich nichts weiß!



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18.12.2009 18:45
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3. Säule

Guten Abend

Ist es möglich, ein Vorsorgekonto 3a zu eröffnen, auf dieses ca. 5 Jahre einzuzahlen und dieses danach zu saldieren und evtl. den Betrag privat zu nutzen oder bei einer anderen Bank/Versicherung ein Vorsorgekonto 3a abzuschliessen? Vielen Dank für eure Antworten.

Gruss

„An der Börse sind 2 mal 2 niemals 4, sondern 5 minus 1. Man muß nur die Nerven haben, das minus 1 auszuhalten.“

Andre Kostolany

27.10.2009 10:09
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Säule 3a

Ich verstehe deine Frage nicht ganz...

Willst du mit dem auf das 3a einbezahlten Geld einzelne Aktien, Gold oder was auch immer kaufen? Einfach so nach deinem Ermessen?

Dann ist die Antwort nein, das kannst du nicht.

Du kannst höchstens den Betrag in Fonds umschichten, die als 3a sparen akzeptiert sind.

26.10.2009 22:09
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Säule 3a

Ich interessiere mich auf für eine Einzahlung in die Säule 3A.

Zweck Steuern sparen so ca. Fr. 1600.-

Frage: Kann ich ein 3A Konto bei einer Bank eröffnen und Aktien etc. traden? Eventuell auch ETF's auf SMI,Gold.

Ziel wäre, dass ich die Papiere behalte und nur bei einer erneuten Kriese verkaufe und abwarte bis der Markt sicht erholt.

Oder soll ichganz auf http://www.trestar.ch/ vertrauen mit 60% Aktienanteil?

Erfindung, Euphorie, Aktiencrash, technologischer Durchbruch

10.03.2009 23:18
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Säule 3a

wenn ihr zwei individuelle kontos habt, könnt ihr diese auch zu verschiedenen zeitpunkten auszahlen lassen und somit die progression brechen...

z.b. 1 konto mit 63 und 2 konto mit 65

„Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.“

05.03.2009 16:06
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Säule 3a

Der Bezug ist je nach Bank / Versicherung unterschiedlich. Generell gilt aber alle 5 Jahre kann ein Teil für die Wohneigentumsförderung bezogen werden.

Die Auszahlung ab einem 3. Säule Konto wird mit einem reduzierten Einkommenssteuersatz berechnet. Deshalb auch die Aufteilung auf 2 oder 3 Jahre damit du nicht 1x 300' versteuern musst sondern ev. 3 x 100'.

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05.03.2009 13:38
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Säule 3a

scouser wrote:

Ist dieser Bezug für die Amortisation zu jedem Zeitpunkt möglich oder beispielsweise nur 1x im Jahr oder alle 5 Jahre o.ä.?

Tatsächlich. Alle 5 Jahre ist ein Bezug zu Wohneigentumszwecken möglich.

05.03.2009 12:15
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Säule 3a

Danke für die raschen und brauchbaren Rückmeldungen. Also verstehe ich das richtig, dass es nicht möglich ist, mit 65 Jahren 40' von seinem 3a Konto (total Saldo 200') zu beziehen und folglich nur die Progression der 40' spürt? Wenn ein Bezug (egal wie hoch) erfolgt, wird also gleich der gesamte Saldo (folglich zu einem hohen Satz) besteuert?

Der Teilbezug (und somit die Anwendung des Steuersatztes gem. Höhe des Bezuges) ist gem. meinen Recherchen jedoch bei der Amortisation einer Hypothek möglich. Abschliessende Frage: Ist dieser Bezug für die Amortisation zu jedem Zeitpunkt möglich oder beispielsweise nur 1x im Jahr oder alle 5 Jahre o.ä.?

05.03.2009 11:06
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Säule 3a

AND2k8 wrote:

So viel ich weiss, werden dann auch Steuern fällig - könnte also auch ein Steuervorteil geben (oder gerade das ist der Sinn).

Das ist der Sinn der Sache Wink Je höher der Betrag auf dem Konto, desto höher der Steuersatz!

Ich würde ebenfalls erst ab frühestens ca. 30'000 ein neues Konto eröffnen. Ansonsten verlierst du komplett die Übersicht wenn du mich fragst.

05.03.2009 09:38
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Säule 3a

Quote:

der grund liegt darin, dass ein teilbezug nicht möglich ist sondern nur die saldierung des kontos.

Genau. So viel ich weiss, werden dann auch Steuern fällig - könnte also auch ein Steuervorteil geben (oder gerade das ist der Sinn).

Zumindest wenn ich das richtig verstanden habe - bei mir kommt dieser Punkt erst in 40 Jahren.

05.03.2009 08:32
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Säule 3a

es macht keinen unterschied, ob du das 2. konto bei derselben bank führst... der grund liegt darin, dass ein teilbezug nicht möglich ist sondern nur die saldierung des kontos.

bedingung: auflösung spät. 5 Jahre nach offz. Pensionierung

wegen 6' fränkli würd ich jetzt kein 2. konto eröffnen... selbständig 30k ok, aber auch hier.. zahl mal 3 jahre auf das eine ein, dann kannst noch immer ein 2. eröffnen. ev. sieht dann die bankenwelt auch wieder anders aus.

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05.03.2009 08:20
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Säule 3a

Ich habe noch eine Anschlussfrage an meine letztjährige 3a Kontoeröffnung.

Auch dieses Jahr möchte ich wieder einzahlen; dieses Mal jedoch früher, um länger vom Zins profitieren zu können.

Mein Konto habe ich letztes Jahr bei der Bank Brienz Oberhasli Rendita eröffnet (ehemals www.3prozent.ch); die haben ihren Zinssatz nun bereits auf 2,25 % gesenkt.

Wenn ich mich richtig erinnere, sollte man mind. 2 verschiedene 3a Konten haben, um die Progression bei der Auszahlung zu brechen. Ist es empfehlenswert, dass ich bereits dieses Jahr ein zweites Konto eröffne oder sollte ich den Beitrag (aus welchen Gründen auch immer) wieder an die Bank Brienz Oberhasli Rendita leisten?

Als zweites Konto würde sich allenfalls Lienhardt & Partner TreStar aufdrängen ==> gem. http://www.comparis.ch/banken/vorsorge/saeule3a-vergleich-zins.aspx profitiere ich dort am meisten. Eine Lösung mit Aktienanteil bevorzuge ich zurzeit nicht. Würdet ihr mir empfehlen, mein allenfalls zweites Konto dort zu eröffnen oder sollte ein "bekannteres" Unternehmen (z.B. Postfinance Vorsorgekonto 3a oder Luzerner Kantonalbank Vorsorgekonto Sparen 3) bevorzugt werden?

Danke für Infos.

25.10.2008 15:05
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Re: @ Chrigi@cash

Crocop wrote:

1.Wie ist das eigentlich mit der Einlagensicherung von Fr. 30'000.- . Gilt das pro Person oder pro Konto das man besitzt? D.h. wenn man 6 3a-Konten bei 6 versch. Banken hat sind alle gesichert?

pro PERSON gemäss --> http://www.einlagensicherung.ch/

„Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.“

23.10.2008 23:01
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erstens kommt es anderes, und..

hier ist der Link zum zitierten Zeitungsbericht, ich werde selber auch nicht ganz schlau draus.

Für mich zählt neben der Steuerersparnis auch, das ich selber bestimmen kann. Eventuell will ich auch schon früher darüber verfügen.

War mal an einem 3a Event der Postfinance (Wegen dem Gratis Apero.. Lol )

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/geld/Fahrplan-fuers-3aSparen-erho...

23.10.2008 19:59
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@ Chrigi@cash

1.Wie ist das eigentlich mit der Einlagensicherung von Fr. 30'000.- . Gilt das pro Person oder pro Konto das man besitzt? D.h. wenn man 6 3a-Konten bei 6 versch. Banken hat sind alle gesichert?

20.10.2008 23:59
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Säule 3a

Pleitegeier wrote:

Nicht zu vergessendes Detail:

3. Säule Konto bei einer Bank unterliegt auch der 30'000 Franken-Limite der Staatsgarantie. Also wenn du 30'000 in der 3. Säule hast, sind die 30'000 auf dem Sparkonto nicht mehr garantiert - oder umgekehrt.

Das ist richtig! Nicht jedoch wenn du das Geld bei einer Versicherung hast. Die müssen für den vollen Betrag haften, bzw. bereitstellen. Es gibt sehr strenge Auflagen vom BPV.

Anderst sieht es natürlich aus, wenn du eine fondsgebundene Lebensversicherung hast, wenn die Fondsanteile im Keller sind... dann müssen sie auch nicht für viel Geld gerade stehen...

„Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.“

20.10.2008 22:26
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Säule 3a

Nicht zu vergessendes Detail:

3. Säule Konto bei einer Bank unterliegt auch der 30'000 Franken-Limite der Staatsgarantie. Also wenn du 30'000 in der 3. Säule hast, sind die 30'000 auf dem Sparkonto nicht mehr garantiert - oder umgekehrt.

19.10.2008 21:56
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Säule 3a

mach3 wrote:

3a, war ein Zeitungsbericht im Tagi (Geldberater oder so)

Die schrieben es lohne sich erst ab etwa 50.

Gründe:

-man verdient mehr mit 50, steuern sind höher

-die rel. schlecht rendite macht sich nicht mehr so bemerkbar

- Man muss bei Bezug nicht mehr soviel versteuern.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Tagi so schlecht recherchiert, bzw. falsche Artikel veröffentlicht...

Der Hauptzweck der dritten Säule ist ja die Selbstvorsorge. Warum soll man also erst mit 50 damit anfangen? So einen Müll habe ich noch nie gehört... logischerweise wäre nach deinen Ausführungen die Besteuerung etwas kleiner, da man ja nur 15 Jahre einbezahlt hätte... Zudem werden Kapitalleistungen der gebundenen Selbstvorsorge gesondert besteuert. Auf Bundesebene unterliegen sie einer vollen Jahressteuer, die zu einem Fünftel der Tarife der ordentlichen Bundessteuer berechnet wird. Kantone und Gemeinden setzen unterschiedliche Steuertarife an. Sie werden jedoch getrennt vom übrigen Einkommen mit einem reduzierten Steuertarif behandelt. Das ausgezahlte Kapital geht in privates Vermögen über.

Allein schon wegen dem Zinseszinseffekt macht es Sinn, so früh wie möglich mit dem Säule 3a-Sparen anzufangen..

Ich möchte hier mal ein wenig ausholen und die Vor- und Nachteile zwischen Bank und Versicherung erläutern:

Versicherung

Vorteile:

- Garantiere Leistung (technischer Zins)

- Risikodeckung

- Prämienbefreiung bei Erwerbsunfähigkeit

- "Zwangssparen"

- Erbprivileg

Nachteile:

- "Zwangssparen"

- Rückkaufsabzug

- Kosten

Bank:

Vorteile:

- 3a Konto spesenfrei

- Vorzugszinsen

- keine Verpflichtung zur regelmässigen Einzahlung

- Transparent

Nachteile:

- keine garantierte Leistung (variabler Zins)

- keine Prämienbefreiung

- kein Erbprivileg

Wieviel kann, bzw. darf man eigentlich maximal einzahlen?

Der maximal erlaubte Steuerabzug im Rahmen der gebundenen Selbstvorsorge (Säule 3a) wird übrigens per 01.01.2009 nach oben angepasst (6'566 Franken (bisher 6'365) respektive 32'832 Franken (bisher 31'824)).

Achtung, Personen ohne 2. Säule dürfen höchstens 20% ihres steuerbaren Einkommens abziehen. Wer den Maximalabzug von aktuell Fr. 31'824 geltend macht, muss demnach über ein steuerbares Einkommen von mindestens Fr. 159'120 verfügen!

„Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.“

17.10.2008 09:33
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Säule 3a

Ich habe das ganze nun nochmals gründlich analysiert und mich für die BBO entschieden. Die Idee mit dem Switchen zwischen Cash und Fonds tönt zwar interessant; zum Traden bleibe ich jedoch bei meinem Depot Wink

Bei der aktuellen Marktlage ist mir Cash sympathischer; da habe ich meine 3 % garantiert. Meines Wissens wird sowieso empfohlen, mehrere 3a-Konten zu eröffnen (um die hohe Progression zu umgehen). Entwickelt sich die Marktlage also definitiv langfristig wieder ins Positive, könnte ich allenfalls bei einer anderen Bank noch ein Konto mit 50 % Aktienanteil eröffnen.

Danke nochmals für eure Inputs.

16.10.2008 15:26
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Säule 3a

Vontobel wrote:

@reckefoller

Wenn du mehr als 3% willst, dann musst du halt eben nicht die Kontolösung verwenden, sondern die Wertschriftenvorsoge.

Aber meine Rechnung geht anders. Wenn ich ca. 6000 einzahle und dabei ca 2000 Steuern spare, dann habe ich eine Rendite von 30% auf meiner Anlage. Wo hast du das schon?

ja, aber jeweils nur im ersten jahr auf dem jeweiligen betrag. die kritische frage bleibt: investiere ich lieber 4000 über 30 jahre zu 6% oder 6000 zu 3%? die vorteile der 3. säule sind mir klar, und ich empfehle eine solche auch. ich habe ein selber vorsorgekonto, by the way. die hälfte vom konto ist cash, fixverzinst, die andere hälfte mit 50% aktienanteil fonds. cash hat bisher absolut besser abgeschnitten. ich könnte jetzt auch wieder steuererleichternd in die 2. säule buttern. mach ich jetzt aber nicht, weil mir die 2.25% zins und dazu noch auf gebundenem geld zuwenig sind.

16.10.2008 14:59
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Säule 3a

Slin wrote:

Aber was kümmert mich das geplärre eines Bankers der in einer Firma arbeitet die nicht mal das 1x1 des anlegens, nähmlich zu diversifizieren, verstanden hat? Lol

Gut gesagt! LolLol

In a battle between price and momentum, always trust momentum. Boris Schlossberg

16.10.2008 13:09
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Säule 3a

Vontobel wrote:

geile siech

nun wird auch Trading mit den Vorsogegeldern betrieben Biggrin

Und alles ohne Gebühren! Mache natürlich nur die Big mooves mit, ist nicht so das ich dem jetzt täglich hinterher renne. Der UBS schangli hat auch schon mal gemeckert im Stil von " So ist es eigentlich nicht gedacht schliesslich ist es eine langfrist Anlage". Aber was kümmert mich das geplärre eines Bankers der in einer Firma arbeitet die nicht mal das 1x1 des anlegens, nähmlich zu diversifizieren, verstanden hat? Lol

Gruss SLIN.

16.10.2008 12:53
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Säule 3a

geile siech

nun wird auch Trading mit den Vorsogegeldern betrieben Biggrin

Ich weiß, dass ich nichts weiß!



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16.10.2008 12:02
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Säule 3a

Genau, so sehe ich das auch. Und übrigens habe ich dieses Jahr schon über 10% Gewinn auf der Säule 3a mit meinem 50% Aktienanteil.

Habe letzten Dezember alles verkauft und cash auf dem Vorsorge Konto liegen lassen. Habe dann den Anstieg von Mitte März bis Mitte May und den Anstieg von Mitte Juli mittgemacht. Seit Anfang September ist wieder alles cash und seit Anfang Woche bin ich wieder drinn. Habe es natürlich nie exakt getrofen und die Ausführung dauert auch 2-3Tage aber anstatt einem 20% Verlust habe ich ungefähr einen 10% Gewinn. Und wenn ich jetzt zu früh eingestiegen sein sollte dann habe ich noch ein Polster und mit einer Nullrunde in so einem Jahr kann man wohl auch zufrieden sein!

Gruss SLIN.

16.10.2008 11:49
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Säule 3a

@reckefoller

Wenn du mehr als 3% willst, dann musst du halt eben nicht die Kontolösung verwenden, sondern die Wertschriftenvorsoge.

Aber meine Rechnung geht anders. Wenn ich ca. 6000 einzahle und dabei ca 2000 Steuern spare, dann habe ich eine Rendite von 30% auf meiner Anlage. Wo hast du das schon?

Ich weiß, dass ich nichts weiß!



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16.10.2008 10:16
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Säule 3a

mach3 wrote:

3a, war ein Zeitungsbericht im Tagi (Geldberater oder so)

Die schrieben es lohne sich erst ab etwa 50.

Gründe:

-man verdient mehr mit 50, steuern sind höher

-die rel. schlecht rendite macht sich nicht mehr so bemerkbar

- Man muss bei Bezug nicht mehr soviel versteuern.

Die Überlegung gefällt mir. Voraussetzung ist natürlich, wenn man wohlhabend in den Lebensabend (poetisch für (Früh?) Pensionierung..) starten will, selber eine bessere Rendite als 3a erwirtschaften kann und das Geld nicht vorzeitig verjubelt.

Nachtrag: viel glück beim finden der Optimallösung!

du bringst die sache auf den punkt. die steuerersparnis von circa 15% (je nach einkomen auch mehr) im einlagejahr macht die niedrige rendite nicht wett. im gegenteil. 85% kapital mit 5% zins (durchschnittlich mit aktien über längere frist erreichbar) bringen über jahrzehnte letztendlich mehr als 100% mit 3% rendite. aber: viele sparen ja praktisch überhaupt nix. mit der säule3a setzt man quasi einen sparprozess in gang, man zahlt halt dann diese 6 mille jährlich ein. insofern kann es eben doch sinn machen.

16.10.2008 00:48
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Säule 3a

3a, war ein Zeitungsbericht im Tagi (Geldberater oder so)

Die schrieben es lohne sich erst ab etwa 50.

Gründe:

-man verdient mehr mit 50, steuern sind höher

-die rel. schlecht rendite macht sich nicht mehr so bemerkbar

- Man muss bei Bezug nicht mehr soviel versteuern.

Die Überlegung gefällt mir. Voraussetzung ist natürlich, wenn man wohlhabend in den Lebensabend (poetisch für (Früh?) Pensionierung..) starten will, selber eine bessere Rendite als 3a erwirtschaften kann und das Geld nicht vorzeitig verjubelt.

Nachtrag: viel glück beim finden der Optimallösung!

15.10.2008 17:24
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Säule 3a

auch ich studiere teilzeit betriebsökonomie und zwar an der FHNW in Windisch/Brugg.

3/4 habe ich zum glück schon hinter mir.

Säule 3a zahle ich seit 3 Jahren (22ig) ein, habe mein 3a Konto bei der WIR Bank (guter Zins)

15.10.2008 17:11
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Säule 3a

hinter der tre star lösung von lienhardt steht ja die liberty-stiftung. auf deren website ist einiges zu erfahren, auch presseberichte über tre-star sind dort zu finden (www.liberty-stiftung.ch).

habe privat schon mal mit lienhardt und partner zu tun gehabt, habe einen guten eindruck gewonnen.

15.10.2008 15:36
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Säule 3a

Danke für die prompten Antworten.

Damit auch ich mich noch geoutet habe; studiere ebenfalls Betriebsökonomie, dies jedoch an der HTW Chur Wink

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Die Frage betr. Maximaleinzahlung stellt sich bei mir grundsätzlich nicht. Durch das Studium ist mein Einkommen sowieso beschränkt und ich möchte kein überfülltes 3a-Konto; dafür ein leeres Depot und Privatkonto.

Genau, in die 2. Säule zahle ich zurzeit eine Risikoprämie, die jedoch nicht gespart wird und meines Wissens bei einer Erwerbsunfähigkeit eine Rente zur Folge hätte.

Betr. Verknüpfung der Hypotheken- und 3a-Bank habe ich mir noch keine Gedanken gemacht. Ich gehe jedoch auch davon aus, dass es kein Problem wäre, das 3a-Konto in Brienz zu haben und eine allfällige Hypothek später mal beispielsweise bei der Migros Bank aufzunehmen.

Ich fasse mal kurz zusammen:

- Säule 3a ist zu empfehlen

- Banklösung suchen (ggb. Versicherungen habe ich sowieso so meine Einstellung)

- spekulieren möchte ich mit Vorsorgegeldern nicht; das wurde mir durch die Postings bewusste

==> Folglich stellt sich für mich nun noch die Frage ob "Bank Brienz Oberhasli Rendita" oder "Lienhardt & Partner TreStar". Mit der Bank Brienz scheinen bereits gute Erfahrungen gemacht worden sein. Hat jemand bereits Erfahrungen mit Lienhardt & Partner gemacht?

Und welche Kosten würden für mich im Zusammenhang mit der Eröffnung eines 3a-Kontos allenfalls anfallen?

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