Schweizer Löhne

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03.09.2009 13:11
#1
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Schweizer Löhne

So langsam muss ich mich wieder mit dem Gedanken befassen, in der Schweiz einen Job zu finden. Zum letzten Mal hatte ich 1991 eine feste Arbeit in der Schweiz, danach habe ich meistens im Ausland gearbeitet, zu einem grossen Teil für Schweizer Firmen, z.T. aber auch für ausländische und zum Teil habe ich Aufträge als Freelancer erledigt.

Mein neues Geschäft in der Schweiz läuft in etwa so wie es in der Krise zu erwarten ist und wird wahrscheinlich bald seine Pforten schliessen.

Also muss dann so schnell wie möglich ein Job her, bin schon mal am Durchstöbern der Anzeigen. Arbeitslosengeld werde ich keines bekommen, weil dafür nicht die 20 Jahre gezählt werden, in denen ich einbezahlt habe, sondern die letzten zwei Jahre in denen ich nichts bezahlen durfte.

Dazu eine Frage:

Was verdient man denn im Moment in der Schweiz? 1991 habe ich CHF 4000.- verdient, was seither in der Beziehung geht, weiss ich überhaupt nicht. Ich habe gehört Vasella verdient 2 bis 3 Mio. im Monat, ich nehme mal an das liegt über dem Durchschnitt... Wink

Jetzt will natürlich nicht jeder seinen eigenen Lohn nennen, besonders nicht diejenigen, die hier mit Namen bekannt sind, aber ihr kennt sicher Löhne von anderen Leuten, z.B. "Ich kenne einen 35-jährigen Automechaniker, der XXXX verdient."

Nur damit ich eine grobe Idee dazu bekomme. Oft wird bei Bewerbungen eine Lohnvorstellung verlangt.

Danke für eure Infos, je mehr desto besser.

Gruss

fritz

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27.05.2014 23:02
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26.05.2014 12:22
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Löhne in der Schweiz sind erneut gestiegen

Gemäss der Lohnstatistik des Bundesamts für Statistik (BFS) sind die Reallöhne 2013 zum fünften Mal in Folge gestiegen.

http://www.fuw.ch/article/lohne-in-der-schweiz-sind-erneut-gestiegen/

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

23.11.2009 19:40
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Schweizer Löhne

@Smith2000 Zu Deinem Glück schreibe ich nur was auch in den Medien zu lesen ist. Ich hätte da noch genug Inoffizielles. Und es waren nicht nur ein paar wenige Ausnahmen, die Gier ist Grenzenlos und hat uns ins verderben geführt.

Wäre ich Welt-Diktator, würde eine Tobin Tax einführen oder etwas ähnliches und bis die ganzen Rettungsprogrammen bezahlt sind. Das heisst ich würde die SELBSVERANTWORTUNG durchsetzen.

23.11.2009 15:52
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Machtfrage

Lohn = Machtfrage

Eine Seite bietet Arbeitkraft, eine Seite bestimmt ob sie diese annehmen will. Ausgehandelt wird eine Entlöhnung. WER dabei "gewinnt" ist alles eine Frage des Zeitpunkts und der Umstände. Meistens sind ja sogar beide zufrieden. Dies gilt für alle Branchen und alle Geschäftsformen.

Die Frage ist nun: Soll/Muss der Gesetzgeber (also wir) Rahmenbedingungen zur Beschneidung/Eingrenzung der Macht erlassen.

Durch die Liberalisierungswelle der letzten Jahrzehnte, hat sich das Machtgefüge sehr verändert. Die Globalisierung und die Geschwindigkeit des Informationsaustausches hat zu einem Ungleichgewicht beim Arbeitskräfte-Angebot geführt. Der Arbeitnehmer im Westen hat dabei verloren, der im Osten gewonnen.

Ist der Staat (also wieder wir....) nun verpflichtet, dafür zu sorgen, dass die Spiesse der Mehrheit der (eigenen) Bevölkerung wieder länger werden? Oder kann das tatsächlich der Markt regeln (wie z.B. der Energiesektor negativ in Bezug auf die Preise beweist) ?

In diese Richtung muss die Diskussion gehen.

Das Aktienrecht z.B. würde erlauben, die Bezugsexzesse zu unterbinden. Aber da die Praxis zeigt, dass das nicht funktioniert, wären da Regeländerungen notwendig. Doch wer will das?

Deutschland beweist: Im Notfall wählt man das kleinere Übel und hofft....... :twisted: kann ja sein, dass man doch auf der Gewinnerseite ankommt.

23.11.2009 15:04
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Ramschpapierhaendler wrote:

Ich bin grundsätzlich dagegen, dass produziert wird, nur um Arbeitsplätze zu erhalten.

Bin da gleicher Meinung. Bin aber gegen staatlich vorgeschriebene Lohnober/-untergrenzen.

23.11.2009 14:55
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Quote:

2. Der Markt bestimmt die Löhne, so ungerecht das auch ist! Fehlen die qualifizierten Mitarbeiter, muss das Lohnniveau erhöht werden, um den Job attarktiver zu machen. Hat es dagegen Bewerber im Überfluss, kann im Lohbereich massiv gespart werden. Dies zeigt sich immer wieder bei Branchen, in denen von Zeit zu Zeit die Leute fehlen. Z.B. in der IT-Branche: da gab es vor 8-10 Jahren einen Mangel und prompt stiegen die Löhne in schwindelerregende Höhen. Dies hatte zur Folge, dass das Berufsfeld sehr attraktiv wurde und mehr Menschen die Ausbildung zum IT-Spezialisten machten als der Markt benötigte. Die Folge davon war, dass die Löhne wieder sinkten...gäbe es zu wenig Becker auf dem Markt, würden die Löhne steigen! Von daher zeigt sich anhand der Löhne, wo es genügend Personal hat und wo eher ein Engpass herrscht!

Mehr gibt es da eigentlich nicht mehr zusagen! Wink

Die Welt ist nicht fair, könnt ihr euch ganz einfach mal abschminken und die Neider herunterschrauben, denn es macht euch nur kaputt.

Wenn etwas fair wäre, dann würde ein chinesischer Arbeiter nicht nur ein paar Dollar am Tag verdienen, für eine Leistung von mehreren Tausend!

Ich stelle mir immer die Frage, bringt es mir denn persönlich was, wenn ein Bänkler oder sonst jemand, weniger verdienen würde?

Was die Preise allerdings drückt, ist das Angebot, die einzige Möglichkeit die Löhne zu senken, ist ganz einfach mehr Banken mit vorzüglicheren Preisen zu eröffnen.

***The life is too short for taking no risk!!!***

23.11.2009 14:52
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Oder wir als Arbeitgeber finden einen anderen Tätigkeitsbereich, wo die Nachfrage grösser ist und können so Stellen zum Mindestlohn oder mehr schaffen. Wink

Ich bin grundsätzlich dagegen, dass produziert wird, nur um Arbeitsplätze zu erhalten.

23.11.2009 14:52
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André wrote:

@fritz

Anfänger, egal ob mit Lehre oder Matura sind selten mehr Wert als 600-800.-/M.

Wenn man Anfänger einstellt, ist das immer eine Investition in die Zukunft, die kosten in der Regel lange mehr als sie wert sind.

In diesem Spezialfall stimmt das nicht. Dort arbeitet man als Anfänger nach einem einwöchigen Kurs (ohne Bezahlung) von Anfang an voll produktiv (ähnlich wie beim Zeitungsverteiler). Es ist keine Investition in die Zukunft, weil man,sobald man etwas teurer ist als der Anfänger, wieder entlassen wird, damit dafür wieder ein billiger Anfänger eingestellt werden kann.

Im allgemeinen hast du natürlich Recht, aber nicht bei diesem Beispiel. Ein noch-nicht-produktiver Stift verdient da schon mehr.

Gruss

fritz

23.11.2009 14:48
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Ramschpapierhaendler wrote:

André wrote:
Bei den Büroflächen, beim Wasser oder beim Strom hast du auch einen bestimmten Tarif, mit dem du einfach kalkulieren musst. Weshalb nicht bei den Mann- (Frau-) Stunden? Wenn's dann nicht mehr rentiert, scheint halt die Nachfrage nicht gross genug zu sein und du lässt das Geschäft sein.

Eben, das meine ich ja. Vor allem wenn die Nachfrage nur bis zu einem gewissen Preis vorhanden ist! Dann lässt man es lieber. Der Angestellte findet ja sicher eine besser bezahlte Stelle irgendwo oder kann ja sonst zur Fürsorge!

23.11.2009 14:24
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bvg75 wrote:

Kurz: Das Leben ist nicht fair. Und die Löhne regelt der Markt. Das Einzige, was der Staat machen kann, sind Verbesserungen der Arbeitsbedingungen und das Setzen eines Minimallohns. Mehr liegt nicht drin!

Sollte ein Minimallohn eingeführt werden, können gewisse Stellen nicht mehr besetzt werden , weil sie sich schlicht nicht rechnen. Dies führt nur zu Schwarzarbeit, kostet Arbeitsplätze und belastet somit die Sozialwerke.

23.11.2009 14:03
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fritz wrote:

kleinerengel wrote:
Sie haben dieses Jahr die Löhne, um 20 % gekürzt, ich erhalte zurzeit 18 Brutto pro Stunde. (Inkl, Ferien).. Habe aber nur 2 stunden pro Tag bezahlt

Die Zeitungsausträger stehen da natürlich noch schlechter als die Gastronomie, da gehen die Löhne sogar zurück. Dort gibt es das Problem, dass es fast der einzige Job ist, den wirklich praktisch jeder kann (sogar ich habe das schon problemlos hingekriegt). ....................

Unterdessen bekommen dort die Anfänger noch Löhne zwischen CHF 600.- und 900.- im Monat, Anfänger sind Leute mit einer abgeschlossenen Lehre oder Matura. ..............

@kleinerengel

Ich bin sicher, du findest einen besser bezahlten Job. Kreativität ist gefragt. Meine Putzfrau verdient 35.-die Std., ist aber auch sehr gut. (ist billiger als eine schlechte zu 20.-). Eine Grundreinigung meines Auto( inkl.polieren etc.) kostet um Fr. 800.-, sieht dann aber besser aus als neu. Muss mich dafür aber ca. 2 Wochen im voraus anmelden, da der Kerl meist über Wochen total ausgebucht ist!

Man kann nicht nur Anspruch auf einen Lohn haben, man muss auch adäquates dafür leisten.

@fritz

Anfänger, egal ob mit Lehre oder Matura sind selten mehr Wert als 600-800.-/M.

Wenn man Anfänger einstellt, ist das immer eine Investition in die Zukunft, die kosten in der Regel lange mehr als sie wert sind.

Vielleicht sind die Ansprüche gewisser Lohnempfänger schlicht zu hoch.

es gibt ja viele weit überbezahlte "Manager", auch sind die Durschnittslöhne der Bänker viel zu hoch. Doch es gibt auch tausende überbezahlte Nichtnutze in allen grossen Firmen und beim Staat. Wenn nur die eine Anstellung hätten, die man wirklich braucht, hätten wir 20% Arbeitslose.

23.11.2009 13:56
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Schweizer Löhne

Ich möchte auch gerne meinen Kommentar dazu geben, weil ich mich ebenfalls oft mit diesem Thema auseinandersezte.

Zuerst zur Transparenz meine Arbeits- und Lohnsituation: Ich bin Mitte 30, habe zwei Hochschulabschlüsse und bin seit 10 Jahren im Bildungswesen beim Kanton Zürich angestellt. Lohnmässig haben wir keinerlei Verhandlungsmöglichkeiten, da alles reglementarisch (via Lohntabellen) festegelegt ist und vom Budget des Kantons abhängt. Die Lohntabellen sind für jedermann via Internet zugänglich und daher kann sich jeder darüber erkundigen, wer wie viel verdient. Wenn Geld vorhanden ist (gutes Geschäftsjahr des Kantons), erfolgt ein genereller Stufenastieg, der jedoch in den letzten 15 Jahren mehrheitlich nicht gewährt wurde, wodurch wir kaum Lohnerhöhungen (also Stufenanstiege) hatten. Für Angestellte in meinem Alter und mit meiner Berufserfahrung ist ein Lohn von 110'000 - 125'000 üblich.

So, nun meine Überlegungen:

1. Möchte jeder gerne mehr Lohn haben, egal in welcher Branche. Würde man dem Bäckermeister 200'000 pro Jahr bezahlen, würde sich dieser nicht dagegen wehren!

2. Der Markt bestimmt die Löhne, so ungerecht das auch ist! Fehlen die qualifizierten Mitarbeiter, muss das Lohnniveau erhöht werden, um den Job attarktiver zu machen. Hat es dagegen Bewerber im Überfluss, kann im Lohbereich massiv gespart werden. Dies zeigt sich immer wieder bei Branchen, in denen von Zeit zu Zeit die Leute fehlen. Z.B. in der IT-Branche: da gab es vor 8-10 Jahren einen Mangel und prompt stiegen die Löhne in schwindelerregende Höhen. Dies hatte zur Folge, dass das Berufsfeld sehr attraktiv wurde und mehr Menschen die Ausbildung zum IT-Spezialisten machten als der Markt benötigte. Die Folge davon war, dass die Löhne wieder sinkten...gäbe es zu wenig Becker auf dem Markt, würden die Löhne steigen! Von daher zeigt sich anhand der Löhne, wo es genügend Personal hat und wo eher ein Engpass herrscht!

3. Verstehe ich jeden, der unzufrieden ist mit seinem Lohn (ab und zu ertappe auch ich mich dabei...), muss aber hier ganz klar anmerken, dass es jedem selber überlassen ist, sich einer neuen Herausforderung zu stellen und die Branche zu wechseln! Wie schon einige hier geschrieben haben, würde sie nie im Traum den Job eines Bankers haben wollen. Diese Aussage impliziert doch schon, dass es neben dem Lohn noch weitaus wertvollere Aspekte bei der Berufswahl gibt!

4. haben die Banken den Vorteil, dass sie das perfekte Geschäftsmodell für unsere kapitalistische Gesellschaft geschaffen haben: jeder braucht die Bank, wenn er sein Geld vermehren möchte (und wer möchte das schon nicht...). Die Banken werden also immer ihre Kunden haben. Selbst wenn alles so schief läuft wie in den vergangenen 2 Jahren! Und im Gegensatz zu anderen Geschäftszweigen handelt es sich um wahsinnig hohe Beträge, mit denen andere Unternehmen aus anderen Sektoren nicht mithalten können. Somit ist auch klar, dass Banken IMMER bessere Löhne bezahlen können als ein Reisebüro, ein Detailhändler oder der Kanton bzw. die Stadt!

5. Wird es (leider) immer Löhne auf provisionsbasis geben. Egal, ob im Bankensektor oder anderen Bereichen. Wer seinem Unternehmen einen Millionen-Kunden an Land holt, der erhält seinen Anteil, auch wenn er dafür nur gerade Mittagessen und ein bisschen quatschen musste. Wer jeden Tag eine Lebensversicherung verkaufen kann, verdient, ohne jemals eine Schulausbildung gemacht zu haben, mehr als ein Kadermitarbeiter mit Dorktortitel.

Kurz: Das Leben ist nicht fair. Und die Löhne regelt der Markt. Das Einzige, was der Staat machen kann, sind Verbesserungen der Arbeitsbedingungen und das Setzen eines Minimallohns. Mehr liegt nicht drin!

23.11.2009 12:55
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kleinerengel wrote:

Sie haben dieses Jahr die Löhne, um 20 % gekürzt, ich erhalte zurzeit 18 Brutto pro Stunde. (Inkl, Ferien).. Habe aber nur 2 stunden pro Tag bezahlt

Die Zeitungsausträger stehen da natürlich noch schlechter als die Gastronomie, da gehen die Löhne sogar zurück. Dort gibt es das Problem, dass es fast der einzige Job ist, den wirklich praktisch jeder kann (sogar ich habe das schon problemlos hingekriegt). Trotzdem will kaum einer mitten in der Nacht arbeiten (die meisten Arbetslosen weigern sich, solche Jobs zu machen) und darum wäre eine bessere Bezahlung schon gerechtfertigt.

Ich werde ja auch bald arbeitslos sein (lohnlos bin ich schon lange...), vielleicht werde ich dann auch wieder Zeitungen verteilen...

Ein weiterer Beruf, bei dem die Löhne schon seit Jahren ständig sinken, sind die Reiseleiter, ich kenne das aus eigener Erfahrung, bin aber schon vor ein paar Jahren davon weggekommen.

Die Reisebranche zahlt allgemein schlecht, aber am schlechtesten kommen die Reiseleter weg und das besonders seit vor etwa zehn Jahren, die grossen Tour-Operator TUI und Thomas Cook auch in den Schweizer Markt gekommen sind.

Unterdessen bekommen dort die Anfänger noch Löhne zwischen CHF 600.- und 900.- im Monat, Anfänger sind Leute mit einer abgeschlossenen Lehre oder Matura. Zu den Löhnen kommen noch Kommissionen (auch das nicht mehr viel) und bei Rundreisen zum Teil noch Trinkgelder.

Nach ein paar Jahren steigt der Lohn etwas, dann wird man aber bald schon wieder entlassen, um billigere Leute einzustellen.

Für solch einen Lohn gibt es oft 60 bis 90-Stunden-Wochen, bei Pausen zwischen Einsätzen gibt es keinen Lohn. Gewisse Arbeitsgeräte wie Handy, Computer, Drucker muss jeder selber kaufen und sogar die Tinte dafür selber bezahlen.

Dafür hat man einen sogenannten Traumjob und lebt die meiste Zeit des Jahres an schönen Ferienorten.

Bis vor etwa zehn Jahren war das noch in einem erträglichen Rahmen, aber heute grenzt das an Sklaverei.

Dafür muss man sich den ganzen Tag Sprüche anhören, wie: "Sie haben aber einen tollen Job, immer am Strand, und dann verdienen Sie sicher auch noch mindestens 8000.- im Monat."

Gruss

fritz

23.11.2009 09:00
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@ zu dem der mich gefragt hat, was für eine Bank ich habe. Ich habe beruflich mit einigen Banken zu tun. Und der gute Berater bleibt die Ausnahme... Es kann ja nicht sein, dass ich als "nicht Fachkundiger" sehr oft sagen muss, was sie da erzählen ist absoluter Stuss und funktioniert nicht. Aber das ist leider die Realität und kommt halt davon, dass heute das meiste auf theoretischen Modellen und Annahmen basiert (inkl. den Ausbildungen). Zudem schliesse ich bei dieser Aussage nebst den Bankern auch die meisten Versicherungs- oder unabhängigen Vermögensberater ein.

Zur Lohnfrage:

Das ist eigentlich gar keine Lohnfrage, sondern eine Haftungsfrage. Aus meiner Sicht sollten absolut keine Lohnobergrenzen gesetzlich festgelegt werden. Das schadet langfristig. Aber die Haftung sollten viel grösser sein. Für Dummheit in Führungsaufgaben sollte man zur Rechenschaft gezogen werden. Ich denke, wenn man das richtig aneinander koppeln würde (fragt mich jetzt auf den ersten Blick nicht wie), dann wäre alles vertretbar und vorallem auch akzeptierbar.

Das betrifft nicht nur die Bankenbranche, aber die ist im Moment halt im Mittelpunkt weil es dort auch so läuft und sie nichts aus der Krise zu lernen scheint.

Wenn ich als Firmengründer einfach eine AG gründen kann und damit schon einen grossen Teil der Haftung abwälzen kann, dann ist etwas falsch. 1. sollte es mir persönlich "weh" tun wenn etwas schief läuft durch meine Tätigkeit und 2. wenn das System schon auf diesem Niveau so schwach ist, wie schwach ist es dann erst wenn es um Millionenbeträge geht?

Gruss

technischer

23.11.2009 08:08
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Habe ich von hier : http://www.moneyhouse.ch/

Verwaltungsratshonorare:

Zwei Gastarbeiter führen die Liga der Spitzenverdiener an.

Ein "halber" und ein waschechter Österreicher machen in der Schweiz richtig Kasse. Der in Salzburg geborene und 1989 in der Schweiz eingebürgerte Franz Humer, VR-Präsident von Roche, ist mit einem Gehalt von 15,2 Millionen Franken der Spitzenverdiener unter den SMI-Verwaltungsräten. Auch beim zweiten Gastarbeiter aus Österreich fiel das Gehalt üppig aus. 2008 bezog Peter Brabeck als VR-Präsident von Nestlé ein Salär von 14,8 Millionen Franken.

Gerechtfertigt oder vollkommen überrissen? Bei derart stolzen Salären ist diese Frage angebracht. Peter Brabeck hat den Nahrungsmittel-Supertanker als ehemaliger CEO in relativer Ruhe umgebaut. Er trieb die Renditen auf Branchenniveau hoch und band die zahlreichen Geschäftseinheiten neu zusammen. Seinem Nachfolger Paul Bulcke übergab er ein kerngesundes und gut aufgestelltes Haus. Doch rechtfertigen seine früheren Leistungen, für die er als CEO bereits entschädigt wurde, ein derart hohes Salär? Wohlgemerkt: Als VR-Präsident übt er keine operative Funktion mehr aus.

Der zweite Österreicher Export, ebenfalls ehemaliger CEO, machte Roche zu dem, was es heute ist. In der Ära von Franz Humer überholte und überrundete Roche den Erzkonkurrenten Novartis in beinahe allen Belangen: Die Kapitalrendite ist mehr als doppelt so hoch wie bei "Super-Dan" und Roche mit einem Unternehmenswert von über 140 Milliarden fast dreimal so wertvoll wie Novartis. Auch bei der Nachfolge ist er schon einen Schritt weiter: Seinen CEO Posten hat er mittlerweile an Severin Schwan übergeben. Humer beschränkt sich aufs Präsidieren, während "Super-Dan" keinen seiner beiden Stühle loslassen kann. Doch auch bei Franz Humer ist die Frage nach dem Salär berechtigt: Als VR-Präsident verdient er - trotz fehlender operativer Tätigkeit - fast doppelt so viel wie sein CEO.

Im aktuellen moneyhouse Verwaltungsrats-Ranking erfahren Sie, wer in der Liga der Grossverdiener an vorderster Front mitspielt. Nicht enthalten sind im Ranking CEOs und Verwaltungsräte mit operativen Funktionen.

Die Topverdiener: Sie lassen sich Ihr Mandat vergolden

(Vergütung beinhaltet: Grundsalär, Jahresboni und Beteiligungspläne)

Person Verwaltungsratsmandat Gehalt

1. Franz B. Humer Roche Holding AG Basel 15'278'732 CHF

2. Peter Brabeck-Letmathe Nestlé S.A. 14'833'971 CHF

3. Hansjörg Wyss Synthes Holding AG 6'042'590 CHF

4. Johann Rupert Cie Fin Richemont SA 5'657'863 CHF

5. Klaus-Michael Kühne Kühne Holding AG 4'445'000 CHF

6. Raymond J. Bär Julius Bär Gruppe AG 3'305'638 CHF

7. Peter Forstmoser Schweizerische Rückversicherungs-Gesellschaft 3'300'034 CHF

8. Martin Taylor Syngenta AG 2'510'389 CHF

9. Nicolas G. Hayek The Swatch Group SA 2'471'892 CHF

10. Desmarais Paul Pargesa Holding SA 2'396'850 CHF

GERECHT ODER NICHT ?

23.11.2009 06:09
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Frischling wrote:

Für mich ist das Problem nicht die Höhe der Löhne. Sondern die absolut fehlende Selbstverantwortung vor allem der Bank-Abzocker. Bei gutem Geschäftsgang steigen die Löhne weil es der Bude nur dank ihrer Weisheit und können so gut geht. Geht es ins Minus müssen noch höhere noch höhere Boni bezahlt werden, da man sonst diese hochqualifizierten Abzocker zu Konkurrenz wechseln :evil: Und wer sich so krass verzockt wie bei der UBS sollte auch mit dem Privatvermögen haften. Schliesslich wäre dies die vielgepredigte Selbstverantwortung. Aber nein, da wird der Staat angezapft um sich trotzdem noch Boni zu zahlen. Natürlich müssen ein zwei Baueropfer auf ihren Boni verzichten, aber es wurden trotzdem noch Milliarden an Boni bezahlt. Gedeckt werden diese Abzockerversager von unseren bürgerlichen Politiker! Moralisch gesehen haben die auf ganzer Linie versagt.

ja, so stehts in den Medien. Und du glaubst alles. Hör zu, nur weil das ein oder zwei Leute getan haben, in der Bankenbranche, heisst das nicht gleich: Die Banker

Sowas zeigt nur, dass du alles von den Medien übernimmst! Natürlich kommt es in einem gewissen Masse vor, doch so ist das leben halt, hart und unfair..

22.11.2009 21:07
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ja und die bürgerlichen politiker in bern praktizieren zumeist dieselbe strategie in ihren KMU's wo ich diverse CEO's kenne die 5 Oberklassewagen fahren und ihrem Mitarbeitern einen vergleichsweise Hungerlohn bezahlen.

Eventuell werden jetzt die boni-regeln ja angepasst und zumindest für die zukunft die erträge vorgetragen und erst später, nach erfolgsnachweis, ausbezahlt.

WOMEN & CATS WILL DO AS THEY PLEASE, AND MEN & DOGS SHOULD GET USED TO THE IDEA.

A DOG ALWAYS OFFERS UNCONDITIONAL LOVE. CATS HAVE TO THINK ABOUT IT!!

22.11.2009 20:58
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Für mich ist das Problem nicht die Höhe der Löhne. Sondern die absolut fehlende Selbstverantwortung vor allem der Bank-Abzocker. Bei gutem Geschäftsgang steigen die Löhne weil es der Bude nur dank ihrer Weisheit und können so gut geht. Geht es ins Minus müssen noch höhere noch höhere Boni bezahlt werden, da man sonst diese hochqualifizierten Abzocker zu Konkurrenz wechseln :evil: Und wer sich so krass verzockt wie bei der UBS sollte auch mit dem Privatvermögen haften. Schliesslich wäre dies die vielgepredigte Selbstverantwortung. Aber nein, da wird der Staat angezapft um sich trotzdem noch Boni zu zahlen. Natürlich müssen ein zwei Baueropfer auf ihren Boni verzichten, aber es wurden trotzdem noch Milliarden an Boni bezahlt. Gedeckt werden diese Abzockerversager von unseren bürgerlichen Politiker! Moralisch gesehen haben die auf ganzer Linie versagt.

22.11.2009 17:30
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Schweizer Löhne

Jetzt gebe ich hier auch mal meine Meinung ab.

Das Problem ist meistens die Abwälzung... es sind die Kleinen die immer weniger verdienen.

Mein Beispiel. Ich bin Zeitungsverträgerin, stehe morgens um drei Uhr auf und arbeite bis um halb sieben. (3.5 h) Sie haben dieses Jahr die Löhne, um 20 % gekürzt, ich erhalte zurzeit 18 Brutto pro Stunde. (Inkl, Ferien).. Habe aber nur 2 stunden pro Tag bezahlt (effektive Arbeitszeit..und ihre Berechnung der Touren, natürlich nicht machbar) und arbeite 6 Tage die Woche.

Warum bekomme ich sowenig? Weil es immer weniger Zeitungsabonnenten gibt und die, die noch sind, haben keine Lust viel dafür zu bezahlen, wollen aber trotzdem die Zeitung zum Frühstück. Nun, man kann ja nicht den Herren in der oberen Etage einfach den Lohn kürzen, also nimmt man die unterste :roll:

Ich frage mich manchmal einfach, für was ich meine Ausbildung zur kaufmännischen Angestellten gemacht habe, wenn ich jetzt so einen job machen muss zum überleben und nicht mal anständig! dafür bezahlt werde.

22.11.2009 17:22
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Schweizer Löhne

ich bin auch der meinung dass die lohnverteilung nicht gerecht ist, aber was ist gerechtigkeit? oder hat gerechtigkeit in der menschheit überhaupt je etwas gegolten? auch im mittelalter, bei den römern, griechen usw. gab es die "abzocker" und die proletanten...

overall finde ich, sollte man die schweiz wirtschaftlich gegenüber der welt nicht benachteiligen. innovationsmässig, vor allem im biochemie und gen-tech bereich (erachte ich als absolute zukunft!!) hat die schweiz die ursprüngliche marktführung verloren, da sehr restriktive gesetze erlassen wurden.

WOMEN & CATS WILL DO AS THEY PLEASE, AND MEN & DOGS SHOULD GET USED TO THE IDEA.

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22.11.2009 17:14
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ja, das sehe ich auch so. Doch ich finde schlussendlich beide Ideen ungeeignet..

Vergesst nicht, eine Privatwirtschaft ist wichtig. Je mehr wir diese einschränken, desto schlechter geht es uns im Nachhinein!

22.11.2009 14:59
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Schweizer Löhne

entweder muss bei deinem text noch das wort publikumsgesellschaften rein oder dann ist es so eine katastrophe ...

wenn ein unternehmer z.b. bei nicht so gutem geschäftsgang auf einen teil seines lohns verzichtet muss er das recht haben bei besserem geschäftsgang das rückzuvergüten

START! Time to play the Game !!!!!

22.11.2009 13:01
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Schweizer Löhne

Getrauen tut sich schon der eine oder andere bzw. alle, nur bringt dir das wenig wen wie im Fall UBS die Mehrheits Aktionäre auch noch mit im Topf Sitzen und sich im Geld Sullen.

Da können alle Anwesenden Leute Stimmen was sie wollen da passiert aber GARNICHTS.

Das bringt dir übrigens bei gewissen AG auch nichts wo die Familie ca. 60% der Anteile hält, was willste da gegenstimmen?

Ich hätte auch nichts gegen wen der hohe Lohn Teilweise auf ein Sperr Konto kommen würde, nach ca. 5-6 Jahren kann darüber frei verfügt werden.

Der andere Teil bleibt da drauf für schlechtere Zeiten.

Es hat sich ja leider so eingebürgert dass man in guten Zeiten alle Kohle aus der Firma nimmt und Danke sagt und die Mitarbeiter lehr ausgehen und wen es dan mal schelchter leuft direkt Entlassen wird obwohl man im Vorjahr Doppelt und Dreifachen Umsatz mit den gleichen Mitarbeitern gemacht hat.

Und genau um diese Sauerei geht es, wen die Wirtschaft nicht fähig ist sich zu mässigen dan muss eingegriffen werden.

Gegen hohe Löhne hat keiner was, gegen Millionen Abfindungen und Löhne und Boni trotz Tief Roter Zahlen aber schon.

Der gesetztes Text könnte auch nur Umfassen "Wenn die Firma einen negativen Jahresabschluss aufweist wird jegliche BONUSZAHLUNG oder LOHNERHÜHUNG Zistiert, und auch nicht bei Gutem Geschäftsgang in den folge Jahren nachvergütet"

Und BASTA, wir sind schliesslich nicht in einer Bananen Republik, ansonsten sollen sie nach Lybien gehen.

LG Simon

22.11.2009 12:51
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André wrote:

fritz wrote:
Du hast aber vorher von Besitzern von KMU geschrieben.

Bei einer Grossfirma ist der CEO ein Angestellter, und da sollten die Löhne begrenzt sein, nicht bei einem Firmenbesitzer mit drei Angestellten.

Gruss

fritz

Nein. Der Inhaber oder Besitzer einer Firma, egal wie gross diese ist, soll die Löhne bestimmen. Mir hat niemand zu sagen, wieviel Lohn ich meinen Angestellten zahle.

Regeln ja, aber nur für Publikumsaktiengesellschaften, Firmen in öffentlicher Hand und dergleichen, mit Mio. zum Teil unfreiwilligen (BVG) Miteigentümer die nichts zu sagen haben.

Ich stimme vollkommen zu. Der Staat muss hier nicht auch noch mitreden!

Es gab mal eine Aussage in einer Fernsehsendung: ich zitiere: "Aktionäre oder Miteingentümer einer Firma getrauen sich nicht zu sagen, dass das Kader zu viel Lohn verdient" (...) "dagegen muss was gemacht werden" Das stimmt nicht, solange meine Unternehmung profitabel ist, und weiterhin gute Zukunftsaussichten hat (was sie hat), darf der CEO dieser Firma von mir aus gleich noch ein Paar Millionen mehr haben. Nur falls dies nicht der Fall wäre, dann bin ich natürlich einer Meinung, dann sollte man den Lohn herunterfahren..

Trotzdem, getrauen tut sich jeder

22.11.2009 12:48
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Keine Lohnobergrenze!

Für eine Freie Privatwirtschaft!

Nein zur Lohnobergrenze!

Dies schränkt die freie Wirtschaft ein und behindert somit die Schweiz.

22.11.2009 03:51
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Naja aber der Verwaltungsrat in einer grossen Firma trägt defakto einfach kein Risiko mehr in der heutigen Wirtschaft.

Wens gut leuft dan Jubeln alle wens Schlecht leuft dan ists halt auch so Smile der Verwaltungsrat hat ja nichts Falsches gemacht.

Wie gesagt wen einer sein Privatvermögen in die Bude Steckt und da sich dan auch den Eigenlohn plus Eigenzins Abzweigt ist mir egal wie hoch der Lohn ist.

Aber Firmen wie Nestle, Swiss Re usw. sowie natürlich die Staatsbetriebe da sollte man irgendwo ein max. Limit setzten.

Das Problem dürfte sein das, diese Herrschaften nicht auf die Kohle verzichten wollen und dan ins Ausland abwandern wo sie sich die alten gehälter ohne Probleme bezahlen können.

Am Schluss wurde viel Diskuttiert, viel Studiert und wir stehen doch wieder am Ausgangspunkt und garnichts ist passiert :/

LG Simon

21.11.2009 11:43
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fritz wrote:

Du hast aber vorher von Besitzern von KMU geschrieben.

Bei einer Grossfirma ist der CEO ein Angestellter, und da sollten die Löhne begrenzt sein, nicht bei einem Firmenbesitzer mit drei Angestellten.

Gruss

fritz

Nein. Der Inhaber oder Besitzer einer Firma, egal wie gross diese ist, soll die Löhne bestimmen. Mir hat niemand zu sagen, wieviel Lohn ich meinen Angestellten zahle.

Regeln ja, aber nur für Publikumsaktiengesellschaften, Firmen in öffentlicher Hand und dergleichen, mit Mio. zum Teil unfreiwilligen (BVG) Miteigentümer die nichts zu sagen haben.

21.11.2009 11:20
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Schweizer Löhne

Du hast aber vorher von Besitzern von KMU geschrieben.

Bei einer Grossfirma ist der CEO ein Angestellter, und da sollten die Löhne begrenzt sein, nicht bei einem Firmenbesitzer mit drei Angestellten.

Gruss

fritz

21.11.2009 11:15
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Schweizer Löhne

fritz wrote:

chuecheib wrote:

ich kenne aber kmu besitzer ... da hat einer mal 1 mio im jahr verdient und dann nur 50000 ... als risikoträger steht ihm der erfolg auch zu !!

Darum geht es ja bei der Lohnobergrenze gar nicht. Es geht darum, dass Angestellte keine astronomisch hohen Löhne beziehen sollen. Ein Firmenbesitzer ist etwas anderes.

Gruss

fritz

Astronomisch hohe Löhne sind OK wenn der/die Inhaber der Firma damit einverstanden sind. Aber wer sind den die Inhaber der grossen Multis?

Da bestimmen doch Angestellte ihren Lohn selber. Ein riesiger Selbstbedienungsladen bei dem die Eigentümer abstrakt sind, nichts zu sagen haben oder sagen können.

21.11.2009 11:03
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Schweizer Löhne

chuecheib wrote:

ich kenne aber kmu besitzer ... da hat einer mal 1 mio im jahr verdient und dann nur 50000 ... als risikoträger steht ihm der erfolg auch zu !!

Darum geht es ja bei der Lohnobergrenze gar nicht. Es geht darum, dass Angestellte keine astronomisch hohen Löhne beziehen sollen. Ein Firmenbesitzer ist etwas anderes.

Gruss

fritz

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