Schweizer Löhne

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deepblue
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Schweizer Löhne

Dakytrader wrote:

Kommt mal mit einer richtigen Begründung, wieso die Löhne nicht richtig verteilt sind!

Von irgendwo wurden ja die Löhne bestimmt, und das nicht ohne Grund! Irgendjemand hat sich mal was dabei gedacht.

Je mehr man fordert, desto mehr verdient man!

Sprich diese bevorzugten Branchen bedinen sich "schonungsloser" als andere.

Worum weiss ich nicht.

-Weil sie nicht so na am markt sind?

-Realitätsverlust?

Smith2000.
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Schweizer Löhne

chuecheib wrote:

Dakytrader wrote:
Kommt mal mit einer richtigen Begründung, wieso die Löhne nicht richtig verteilt sind!

Von irgendwo wurden ja die Löhne bestimmt, und das nicht ohne Grund! Irgendjemand hat sich mal was dabei gedacht.

eigentlich ganz einfach ... die banklöhne sind einfach deshalb so hoch weil die banker direkt an der quelle sitzen ...

würde das geld von jedem privat verwaltet werden würden die banken & banker wesentlich weniger verdienen.

da jedoch der durschnittsbürger auch daran interessiert ist dass sich sein kapital schnellstmöglichst grössmöglichst vermehrt seh ich die banker als produkt der gier des einzelnen.

ebenso muss man sagen dass banker eine sehr schlechte chance haben wirklich hoch aufzusteigen ...

ein handwerker z.b. mit einem guten produkt ein koch mit einem eigenen restaurant hat auch schnell mal die chance auf 10-20k im monat ... sicher der durchschnittslohn ist tiefer .. aber das liegt vor allem an den verwalteten kundervermögen da die lohnsysteme eigentlich immer darauf aufbauen... die leistung daraus ist oft nicht existent ... wenn ich aber auf der anderen seite höre, dass z.b. für einen autospiegel 1200 CHF fällig sind frag ich mich auch wo da bitte das fair pricing sein soll I-m so happy

Verwerflich. Wisst ihr was die Schweiz ohne Banken wäre? dann überlegt

Banker verdienen vlt ein wenig besser als andere Branchen, doch ihr werdet manipuliert von den Medien bis aufs übelste. Genau so machen sie es mit allem was sie in die Finger kriegen, siehe z. B. Schweinegrippe.

Dort sagt man, sie übertreiben. Wenn ihr sagt das Banker "miese Abzocker etc etc" sind, dann begründet das auch! Jeder tut sein Job. Ihr könnt euch von mir aus bei den Managern beschweren, doch ich sage ein weiteres Mal, jeder normal qualifizierte Banker verdient in etwa auf dem Niveau eines normalen KV Jobs!

GoWild88
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@smith

so eine Aussage macht mich sooo etwas von wütend.

Kannst du nicht lesen?Wir haben hier Praxis Beispiele gebracht wie wir es aus unseren Freundeskreisen kennen und nicht was die Medien dazu geschrieben haben!!!

Nein Banker verdienen nicht dass selbe wie ein anderer KV Angestellter.Kann dir gut 50 Beispiele bringen nur schon aus meinem Bekannten Kreis!

Denkst du wirklich ihr seit so was besonderes?

überlege doch ein bisschen was du schreibst!!!

Denke es gibt dutzende wichtigere Jobs als Banker!

stell dir die Schweiz ohne Baurbeiter und Strassenputzer vor!

wir wären ein dreckiges Land mit Häusern aus Karton oder Blech,dann kannst du deine Banker an den Arsch schmieren die interessiert kein Mensch.

Smith2000.
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Neid gibt es, das ist klar.

Weshalb bist dann du nicht Banker? Ich meine wenn es dir so wichtig ist?

Smith2000.
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zudem stimmt das Trotzdem, ihr werdet von den Medien manipuliert.

Schaut doch bitte mal die Lohntabelle an. Glaube Chemiebranche sind direkt dahinter. Über die redet niemand, weshalb, die Medien spielen es auf die Banken ab.

arunachala
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Smith2000 wrote:

Verwerflich. Wisst ihr was die Schweiz ohne Banken wäre?

Ja, ich weiss es: Die Schweiz ohne Banken wäre die Schweiz.

Gegenfrage: Weisst du, was die Schweiz ohne Handwerker, Landwirte, Hilfsarbeiter wäre? Und was die Schweiz ohne tamilische Putzfrauen, serbische "Fleischvakumiererinnen", kurdische Chauffeure und deutsches Pflegepersonal wäre?

Gott, nehmt euch doch nicht so wichtig, nur weil ihr im Stall des goldenen Kalbes arbeiten dürft!

seid schlang wie die klugen und schlug wie die klangen. (kasimir 487)

Smith2000.
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ja, natürlich. Nur spielt das hier in der Diskussion keine Rolle.

Wie ihr sagtet geht es um die Löhne der Banker. Was soll bitte eurer Meinung nach geschehen?

Variante 1: Herabsetzen, dies funktioniert nur durch eine Verstaatlichung der Banken, also würde die Privatwirtschaft verkleinert. das schadet nur der Wirtschaft

Variante 2: Heraufsetzen der anderen Löhne, funktioniert nicht, welcher Arbeitgeber würde da zustimmen.

Fest steht, die Privatwirtschaft ist kapitalistisch. Aber ohne sie funktionierts net..

GoWild88
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Smith2000 wrote:

Neid gibt es, das ist klar.

Weshalb bist dann du nicht Banker? Ich meine wenn es dir so wichtig ist?

Es geht nicht um Neid sondern um die Wahrheit die DU verdrängst!!!

warum ich nicht Banker bin?wenn du einen tag in der Küche gearbeitet hättest oder sonst was Handwerkliches wüsstest du es,mir würde das Gesicht einschlafen!!

Ich bin nicht neidisch,bin zufrieden mit dem was ich hab!

Mein Gott wo ist dein Wissen?weisst du wie lange man in die Schule geht für Chemie???

Banker ist eine 3 Jährige Lehre und kein Studium wie Chemie da hast du jetzt wohl grad selber in die Kacke gegriffen,oder wie kannst du fair erklären das ein Banker mit einer Lehre mehr verdient als einer der Chemie Studiert hat???

arunachala
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Smith2000 wrote:

Variante 1: Herabsetzen, dies funktioniert nur durch eine Verstaatlichung der Banken, also würde die Privatwirtschaft verkleinert. das schadet nur der Wirtschaft

ich bin für variante 1. wenn ein kleiner teil der privatwirtschaft, nämlich die banken, der restlichen wirtschaft und der gesellschaft als ganzes riesige probleme verursacht, wäre eine verstaatlichung der banken wohl das kleinere übel.

seid schlang wie die klugen und schlug wie die klangen. (kasimir 487)

CrashGuru
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Dakytrader wrote:

Kommt mal mit einer richtigen Begründung, wieso die Löhne nicht richtig verteilt sind!

Von irgendwo wurden ja die Löhne bestimmt, und das nicht ohne Grund! Irgendjemand hat sich mal was dabei gedacht.

rainii's Zuammenfassung ist doch recht zutreffend und zeigt woher diese Ungleichverteilung kommt.

Der Fisch stinkt vom Kopf her! Es ist ganz einfach:

Wenn der CEO Bezüge von 20 Mio. plus diverse "Nebengaben" (Privatflugzeut, Chauffeur usw.) erhält, so kann er seine Neben- und Unterhunde nicht auf einem Gehaltsniveau halten, das zu weit von seinem Abzockerbezug ist. Also erhalten auch diese übernormale Bezüge (beachten: ich nenne das nicht Lohn). Und so geht es weiter nach unten in der Lohnskala. Dabei wird natürlich die Kurve abflachen, womit dann klar ist, dass die "untersten" Einkommensklassen wieder auf dem normalen Niveau des Durchschnitts in dem betreffenden Gewerbe ankommen.

Da nun bei Banken (und Versicherungen) diese Bezüge schon lange aus dem Ruder gelaufen sind, ist es klar, dass auch die Einkommen der einfachen Angestellten höher ausfallen, als diejenigen, welche in Branchen tätig sind, bei denen noch vertretbare Topbezüge gezahlt werden.

Ist doch eigentlich einfach, oder nicht?

Das hat nichts damit zu tun, dass Banker mehr können, sondern ist ein "Naturereignis". Typisch vor etwa 40 Jahren in der Druckbranche. Die Löhne waren auf Bankenniveau. Nicht weil die Gewerkschaft so stark war, sondern weil die Rendite der Gesellschaften so hoch waren. Nun konnten die Bosse die Lohnforderugen der Gewerkschaft ruhig akzeptieren. Es blieb noch genug für exorbitante Bezüge auf der GL-Ebene überig. Und auch die Eigentümer konnten im Geld baden..... ALSO DIE BROSAMEN WURDEN EINFACH GRÖSSER.

Man sollte nie vergessen: Von jeden Franken Lohn (also auch von jedem Franken Lohnerhöhung) bleibt ein Bruchteil in der Tasche des Gebenden! Das ist der Witz an der Sache, sonst würde wohl niemand eingestellt. Einfach ausgedrückt: Mehrwert vom Angestellten geht zum grössten Teil in die Tasche des Eigentümers.

Sind die Löhne also "richtig" verteilt, oder ist es mehr oder weniger Zufall........

equity holder
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Ich bin der Meinung, dass man Bonis ab 40`000 CHF

abschaffen sollte. Einer der zum Beispiel 1 Million Bonus pro jahr bekommt, hat sich das durch Leistung nie und nimmer verdient. Der Bund hätte bei der UBS mehr reinreden sollen als er noch beteiligt war. Es wurde zwar was gesagt und die Medien haben auch für aufsehen gesorgt. Doch die Boni haben sich langsam ich Richtung normal begeben, aber trotzdem bekommt ein Vize-Direktor bei einer Grossbank 30`000-50`000 Bonus ausbezahlt.

Bei den Banken kann man durch Weiterbildung und Kurse schon schnell mal aufsteigen, man muss einfach zeigen, dass man Führungsqualitäten hat und voll in der Sache ist. Ohne gute Führungseigenschaften wird man lange Zeit ein normaler Mitarbeiter bleiben.

Man sagt eigentlich, dass man es bis zum Direktor problemlos schaffen kann. Doch um dann Generaldirketor zu werden reicht es nicht mehr aus einfach enorm gut zu sein. Man muss sehr viel Glück und Connections haben.

Wer nach vorne schauen will, muss erst mal zurück schauen:



http://www.youtube.com/watch?v=wdzzYkAfpDU

fritz.
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Smith2000 wrote:

Verwerflich. Wisst ihr was die Schweiz ohne Banken wäre? dann überlegt

Irgendwann vor langer Zeit gab es keine Banken, das Leben hat gut funktioniert, später gab es Banken, die eine klare Funktion erfüllt haben, Spargelder verwalten und damit Kredite geben. Dadurch haben die Banken gutes Geld verdient und konnten ihren angestellten höhere Löhne bezahlen als in anderen Branchen, aber immer noch in einem vertretbaren Verhältnis.

Vor etwa zwanzig Jahren ist das ganze vielen Bänkern in den Kopf gestiegen und sie haben gemerkt, dass sie mit hochspekulativen Anlagen riesige Gewinne einfahren können und diese untereinander verteilen, was zu Löhnen geführt hat, die in keinem Verhältnis zur Leistung mehr stehen.

Und wenn dabei mal was falsch spekuliert wird, dann wird das auf die Kunden und den Staat abgeschoben. Kaum einer der Bänker will auf seinen Champagner verzichten, als Arbeitslose sind sie absolut unerträglich, stellen Forderungen wie Mariah Carey bei ihrem kürzlichen Werbeauftritt in London.

Jeder Beruf verlangt gewisse Kenntnisse und eine Ausbildung, natürlich nicht alle gleichviel. Es ist klar, dass die "Lehre" zum Chemieprofessor mehr verlangt als die zur Putzfrau. Der Bankangestellte liegt da irgendwo dazwischen, aber ziemlich weit vom Chemieprofessor entfernt.

Daher ist es absolut normal, dass der Bankangestellte mehr verdient als die Putzfrau, aber nicht das zehn-, hundert-, oder tausendfache.

Jeder der Putzfrauen, etc. als minderwertig empfindet, der soll mal deren Arbeit machen. Und ich wage zu behaupten, dass einige Bankmanager keine Fenster putzen können, kein Rad am Auto wechseln und nicht wissen, in welchem Verhältnis Beton gemischt wird.

Ein anderes Kriterium ist noch, wie nötig ein bestimmter Beruf ist. Da kommt wahrscheinlich der Bauer zuerst, ohne den wären wir ziemlich am Arsch. Daher hätte der einen deutlich höheren Lohn verdient.

Gruss

fritz

chuecheib
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Smith2000 wrote:

ja, natürlich. Nur spielt das hier in der Diskussion keine Rolle.

Wie ihr sagtet geht es um die Löhne der Banker. Was soll bitte eurer Meinung nach geschehen?

Variante 1: Herabsetzen, dies funktioniert nur durch eine Verstaatlichung der Banken, also würde die Privatwirtschaft verkleinert. das schadet nur der Wirtschaft

Fest steht, die Privatwirtschaft ist kapitalistisch. Aber ohne sie funktionierts net..

Ganz einfach ... du machst als Gegenstück zum Bonus einen Malus ... danach sind die Banker den Kursschwankungen direkt ausgesetzt ... dadurch würde eine "kranke" Bank auch weniger Lohnkosten haben in Kriesenzeiten.

START! Time to play the Game !!!!!

sgrauso
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chuecheib wrote:

Dakytrader wrote:

ebenso muss man sagen dass banker eine sehr schlechte chance haben wirklich hoch aufzusteigen ...

ein handwerker z.b. mit einem guten produkt ein koch mit einem eigenen restaurant hat auch schnell mal die chance auf 10-20k im monat ... sicher der durchschnittslohn ist tiefer .. aber das liegt vor allem an den verwalteten kundervermögen da die lohnsysteme eigentlich immer darauf aufbauen... die leistung daraus ist oft nicht existent ... wenn ich aber auf der anderen seite höre, dass z.b. für einen autospiegel 1200 CHF fällig sind frag ich mich auch wo da bitte das fair pricing sein soll I-m so happy

Leider muss man sagen das in den Banken, speziell in den Grossen Strukturen viele auch durch "Vitamin B" an top bezahlte jobs kommen :x

 


 


 


Geld macht nicht glücklich, besonders wenn es wenig ist....


WWW.Venganza.org


 

The-Saint
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Schweizer Löhne

Na ja ich hab mich mit dem Thema auch befasst und werde es in meiner weiteren Laufbahn schon meines Studiums wegen auch müssen.

Mann muss sich überlegen wer sich das Recht rausnimmt um zu sagen seine Arbeit sei mehr als 10'000 CHF wert im Monat.

Und da finde ich meine Brache wenigstens noch Sozial weil ich kann einem Tellerabwascher welcher 3'200 CHF Verdient im Monat erklären warum der Chefe 10'000 CHF Verdient.

Was ich aber einer Putzfrau die in einer Bank Arbeitet kaum erklären kann ich warum der Type, das einmal im Jahr an einer GV ein paar Worte sagt und sich eh sonst einen Dreck schert sich 20 Millionen oder mehr gönnt.

Da stimmt doch einfach die Relation nicht, ich will hier auch keinen Job niedermachen.

Es soll sich aber bitte mal jeder überlegen, evtl. KMU's ausgenommen weil die Tragen das volle Risiko wen die Firma Pleite geht.

Wie viel ist mein Job wert, wie viel Verantwortung habe ich und wen mir dan noch einer sagen kann hey 10'000 CHF sind noch VIEL zu wenig wäre ich gespannt zu hören welche grosse Verantwortung dieser Mensch gegenüber andern Mitarbeitern hat.

MfG Simon

chuecheib
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The-Saint wrote:

evtl. KMU's ausgenommen weil die Tragen das volle Risiko wen die Firma Pleite geht.

MfG Simon

und genau deshalb muss man eine lohnobergrenze undbedingt verhindern...

bei managern von grosskonzeren hab ich nichts gegen eine grenze ..

ich kenne aber kmu besitzer ... da hat einer mal 1 mio im jahr verdient und dann nur 50000 ... als risikoträger steht ihm der erfolg auch zu !!

START! Time to play the Game !!!!!

fritz.
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chuecheib wrote:

ich kenne aber kmu besitzer ... da hat einer mal 1 mio im jahr verdient und dann nur 50000 ... als risikoträger steht ihm der erfolg auch zu !!

Darum geht es ja bei der Lohnobergrenze gar nicht. Es geht darum, dass Angestellte keine astronomisch hohen Löhne beziehen sollen. Ein Firmenbesitzer ist etwas anderes.

Gruss

fritz

André
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fritz wrote:

chuecheib wrote:

ich kenne aber kmu besitzer ... da hat einer mal 1 mio im jahr verdient und dann nur 50000 ... als risikoträger steht ihm der erfolg auch zu !!

Darum geht es ja bei der Lohnobergrenze gar nicht. Es geht darum, dass Angestellte keine astronomisch hohen Löhne beziehen sollen. Ein Firmenbesitzer ist etwas anderes.

Gruss

fritz

Astronomisch hohe Löhne sind OK wenn der/die Inhaber der Firma damit einverstanden sind. Aber wer sind den die Inhaber der grossen Multis?

Da bestimmen doch Angestellte ihren Lohn selber. Ein riesiger Selbstbedienungsladen bei dem die Eigentümer abstrakt sind, nichts zu sagen haben oder sagen können.

fritz.
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Du hast aber vorher von Besitzern von KMU geschrieben.

Bei einer Grossfirma ist der CEO ein Angestellter, und da sollten die Löhne begrenzt sein, nicht bei einem Firmenbesitzer mit drei Angestellten.

Gruss

fritz

André
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fritz wrote:

Du hast aber vorher von Besitzern von KMU geschrieben.

Bei einer Grossfirma ist der CEO ein Angestellter, und da sollten die Löhne begrenzt sein, nicht bei einem Firmenbesitzer mit drei Angestellten.

Gruss

fritz

Nein. Der Inhaber oder Besitzer einer Firma, egal wie gross diese ist, soll die Löhne bestimmen. Mir hat niemand zu sagen, wieviel Lohn ich meinen Angestellten zahle.

Regeln ja, aber nur für Publikumsaktiengesellschaften, Firmen in öffentlicher Hand und dergleichen, mit Mio. zum Teil unfreiwilligen (BVG) Miteigentümer die nichts zu sagen haben.

The-Saint
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Naja aber der Verwaltungsrat in einer grossen Firma trägt defakto einfach kein Risiko mehr in der heutigen Wirtschaft.

Wens gut leuft dan Jubeln alle wens Schlecht leuft dan ists halt auch so Smile der Verwaltungsrat hat ja nichts Falsches gemacht.

Wie gesagt wen einer sein Privatvermögen in die Bude Steckt und da sich dan auch den Eigenlohn plus Eigenzins Abzweigt ist mir egal wie hoch der Lohn ist.

Aber Firmen wie Nestle, Swiss Re usw. sowie natürlich die Staatsbetriebe da sollte man irgendwo ein max. Limit setzten.

Das Problem dürfte sein das, diese Herrschaften nicht auf die Kohle verzichten wollen und dan ins Ausland abwandern wo sie sich die alten gehälter ohne Probleme bezahlen können.

Am Schluss wurde viel Diskuttiert, viel Studiert und wir stehen doch wieder am Ausgangspunkt und garnichts ist passiert :/

LG Simon

Smith2000.
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Keine Lohnobergrenze!

Für eine Freie Privatwirtschaft!

Nein zur Lohnobergrenze!

Dies schränkt die freie Wirtschaft ein und behindert somit die Schweiz.

Smith2000.
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André wrote:

fritz wrote:
Du hast aber vorher von Besitzern von KMU geschrieben.

Bei einer Grossfirma ist der CEO ein Angestellter, und da sollten die Löhne begrenzt sein, nicht bei einem Firmenbesitzer mit drei Angestellten.

Gruss

fritz

Nein. Der Inhaber oder Besitzer einer Firma, egal wie gross diese ist, soll die Löhne bestimmen. Mir hat niemand zu sagen, wieviel Lohn ich meinen Angestellten zahle.

Regeln ja, aber nur für Publikumsaktiengesellschaften, Firmen in öffentlicher Hand und dergleichen, mit Mio. zum Teil unfreiwilligen (BVG) Miteigentümer die nichts zu sagen haben.

Ich stimme vollkommen zu. Der Staat muss hier nicht auch noch mitreden!

Es gab mal eine Aussage in einer Fernsehsendung: ich zitiere: "Aktionäre oder Miteingentümer einer Firma getrauen sich nicht zu sagen, dass das Kader zu viel Lohn verdient" (...) "dagegen muss was gemacht werden" Das stimmt nicht, solange meine Unternehmung profitabel ist, und weiterhin gute Zukunftsaussichten hat (was sie hat), darf der CEO dieser Firma von mir aus gleich noch ein Paar Millionen mehr haben. Nur falls dies nicht der Fall wäre, dann bin ich natürlich einer Meinung, dann sollte man den Lohn herunterfahren..

Trotzdem, getrauen tut sich jeder

The-Saint
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Schweizer Löhne

Getrauen tut sich schon der eine oder andere bzw. alle, nur bringt dir das wenig wen wie im Fall UBS die Mehrheits Aktionäre auch noch mit im Topf Sitzen und sich im Geld Sullen.

Da können alle Anwesenden Leute Stimmen was sie wollen da passiert aber GARNICHTS.

Das bringt dir übrigens bei gewissen AG auch nichts wo die Familie ca. 60% der Anteile hält, was willste da gegenstimmen?

Ich hätte auch nichts gegen wen der hohe Lohn Teilweise auf ein Sperr Konto kommen würde, nach ca. 5-6 Jahren kann darüber frei verfügt werden.

Der andere Teil bleibt da drauf für schlechtere Zeiten.

Es hat sich ja leider so eingebürgert dass man in guten Zeiten alle Kohle aus der Firma nimmt und Danke sagt und die Mitarbeiter lehr ausgehen und wen es dan mal schelchter leuft direkt Entlassen wird obwohl man im Vorjahr Doppelt und Dreifachen Umsatz mit den gleichen Mitarbeitern gemacht hat.

Und genau um diese Sauerei geht es, wen die Wirtschaft nicht fähig ist sich zu mässigen dan muss eingegriffen werden.

Gegen hohe Löhne hat keiner was, gegen Millionen Abfindungen und Löhne und Boni trotz Tief Roter Zahlen aber schon.

Der gesetztes Text könnte auch nur Umfassen "Wenn die Firma einen negativen Jahresabschluss aufweist wird jegliche BONUSZAHLUNG oder LOHNERHÜHUNG Zistiert, und auch nicht bei Gutem Geschäftsgang in den folge Jahren nachvergütet"

Und BASTA, wir sind schliesslich nicht in einer Bananen Republik, ansonsten sollen sie nach Lybien gehen.

LG Simon

chuecheib
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entweder muss bei deinem text noch das wort publikumsgesellschaften rein oder dann ist es so eine katastrophe ...

wenn ein unternehmer z.b. bei nicht so gutem geschäftsgang auf einen teil seines lohns verzichtet muss er das recht haben bei besserem geschäftsgang das rückzuvergüten

START! Time to play the Game !!!!!

Smith2000.
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ja, das sehe ich auch so. Doch ich finde schlussendlich beide Ideen ungeeignet..

Vergesst nicht, eine Privatwirtschaft ist wichtig. Je mehr wir diese einschränken, desto schlechter geht es uns im Nachhinein!

Azrael
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ich bin auch der meinung dass die lohnverteilung nicht gerecht ist, aber was ist gerechtigkeit? oder hat gerechtigkeit in der menschheit überhaupt je etwas gegolten? auch im mittelalter, bei den römern, griechen usw. gab es die "abzocker" und die proletanten...

overall finde ich, sollte man die schweiz wirtschaftlich gegenüber der welt nicht benachteiligen. innovationsmässig, vor allem im biochemie und gen-tech bereich (erachte ich als absolute zukunft!!) hat die schweiz die ursprüngliche marktführung verloren, da sehr restriktive gesetze erlassen wurden.

WOMEN & CATS WILL DO AS THEY PLEASE, AND MEN & DOGS SHOULD GET USED TO THE IDEA.

A DOG ALWAYS OFFERS UNCONDITIONAL LOVE. CATS HAVE TO THINK ABOUT IT!!

kleinerengel
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Jetzt gebe ich hier auch mal meine Meinung ab.

Das Problem ist meistens die Abwälzung... es sind die Kleinen die immer weniger verdienen.

Mein Beispiel. Ich bin Zeitungsverträgerin, stehe morgens um drei Uhr auf und arbeite bis um halb sieben. (3.5 h) Sie haben dieses Jahr die Löhne, um 20 % gekürzt, ich erhalte zurzeit 18 Brutto pro Stunde. (Inkl, Ferien).. Habe aber nur 2 stunden pro Tag bezahlt (effektive Arbeitszeit..und ihre Berechnung der Touren, natürlich nicht machbar) und arbeite 6 Tage die Woche.

Warum bekomme ich sowenig? Weil es immer weniger Zeitungsabonnenten gibt und die, die noch sind, haben keine Lust viel dafür zu bezahlen, wollen aber trotzdem die Zeitung zum Frühstück. Nun, man kann ja nicht den Herren in der oberen Etage einfach den Lohn kürzen, also nimmt man die unterste :roll:

Ich frage mich manchmal einfach, für was ich meine Ausbildung zur kaufmännischen Angestellten gemacht habe, wenn ich jetzt so einen job machen muss zum überleben und nicht mal anständig! dafür bezahlt werde.

Frischling
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Schweizer Löhne

Für mich ist das Problem nicht die Höhe der Löhne. Sondern die absolut fehlende Selbstverantwortung vor allem der Bank-Abzocker. Bei gutem Geschäftsgang steigen die Löhne weil es der Bude nur dank ihrer Weisheit und können so gut geht. Geht es ins Minus müssen noch höhere noch höhere Boni bezahlt werden, da man sonst diese hochqualifizierten Abzocker zu Konkurrenz wechseln :evil: Und wer sich so krass verzockt wie bei der UBS sollte auch mit dem Privatvermögen haften. Schliesslich wäre dies die vielgepredigte Selbstverantwortung. Aber nein, da wird der Staat angezapft um sich trotzdem noch Boni zu zahlen. Natürlich müssen ein zwei Baueropfer auf ihren Boni verzichten, aber es wurden trotzdem noch Milliarden an Boni bezahlt. Gedeckt werden diese Abzockerversager von unseren bürgerlichen Politiker! Moralisch gesehen haben die auf ganzer Linie versagt.

Azrael
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Schweizer Löhne

ja und die bürgerlichen politiker in bern praktizieren zumeist dieselbe strategie in ihren KMU's wo ich diverse CEO's kenne die 5 Oberklassewagen fahren und ihrem Mitarbeitern einen vergleichsweise Hungerlohn bezahlen.

Eventuell werden jetzt die boni-regeln ja angepasst und zumindest für die zukunft die erträge vorgetragen und erst später, nach erfolgsnachweis, ausbezahlt.

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