Sehenswertes

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23.01.2011 11:46
#1
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Sehenswertes

Hier kommt sehenswertes rein, zum nachdenken, bewegendes, sinnloses oder zum zeitvertreib, witziges,

informatives, unterhaltsames rund um die welt und somit auch direkt oder indirekt ums thema investieren.

----gesperrt wegen gutmenschentum, wünsche an der stelle allen alles gute, wie immer. http://investorshub.advfn.com/boards/profilea.aspx?user=193864

13.09.2016 08:13
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Neue Fünf-Pfund-Note in Grossbritannien - aus Plastik und mit Churchill
13.09.2016 07:23

LONDON (awp international) - Die Briten erhalten eine neue Fünf-Pund-Note - aus Plastik, mit dem Abbild von Ex-Premier Winston Churchill. Die neuen Scheine aus Polymer seien sauberer, sicherer und hätten eine viel längere Lebensdauer als herkömmliche Papierscheine, lobt die Bank of England.

"Das dünne, flexible Plastik ist Schmutz-und Feuchtigkeits-resistent", heisst es auf der Webseite der Zentralbank. Der neue Fünfer, der am Dienstag im Umlauf komme, werde daher mit der Zeit "nicht so schäbig wie Geldnoten". "Wie Churchill wird auch die neue Polymer Note den Test der Zeit bestehen", meinte Gouverneur Mark Carney. Fünf Pfund sind derzeit etwa 5,93 Euro./pm/DP/stk

(AWP)

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12.09.2016 13:47
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Österreich verschiebt Präsidentenwahl wegen defekter Wahlkarten
12.09.2016 11:20

(Ausführliche Fassung)

WIEN (awp international) - Die Wahlposse in Österreich geht in die nächste Runde: Die Wiederholung der Stichwahl zum Bundespräsidenten muss wegen mangelhafter Wahlkarten verschoben werden. Eine ordnungsgemässe Durchführung am geplanten Termin am 2. Oktober sei unter diesen Umständen nicht möglich, sagte Innenminister Wolfgang Sobotka (ÖVP) am Montag in Wien. "Ziel ist es, die Wahl noch 2016 durchführen zu können", so Sobotoka. Die Behörde peile einen Termin rund um den 4. Dezember an.

In der ungültig erklärten Stichwahl vom Mai hatten über 880 000 Bürger per Wahlkarte ihre Stimme abgegeben. Nun wird die Staatsdruckerei mit der Produktion der Wahlkarten für die nächste Runde beauftragt. Der von den Grünen unterstützte Alexander Van der Bellen (72) siegte damals hauchdünn vor dem Kandidaten der rechtspopulistischen FPÖ, Norbert Hofer (45).

Der Verfassungsgerichtshof hatte zuvor in einem einmaligen Vorgang nach einer Anfechtung der FPÖ die zweite Runde der Wahl aufgehoben. Grund waren diverse Formfehler rund um Wahlkarten, die aber nichts mit den aktuellen Problemen zu tun hatten. Das Urteil der Höchstrichter stellte keinen Wahlbetrug fest, wohl aber das vorzeitige Öffnen oder das vorschriftswidrige Lagern der Briefwahlstimmen. Auch Unbefugte waren mit der Auszählung beauftragt.

Der Sozialdemokrat Heinz Fischer schied im Juli nach zwölf Jahren an der Spitze der Alpenrepublik verfassungsgemäss aus. Mangels Nachfolger wurde er zunächst von dem dreiköpfigen Präsidium des Nationalrats vertreten, dem auch Präsidentschaftskandidat Hofer angehört./saw/DP/stb

(AWP)

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08.09.2016 08:42
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Mega-Deal in der Formel 1 ist perfekt

Der Mega-Deal ist perfekt: Die Formel 1 wechselt den Besitzer und Bernie Ecclestone darf erstmal Chef bleiben. Das amerikanische Medien- und Unterhaltungsunternehmen Liberty Media hat die Rennserie gekauft.

Das bestätigten Liberty Media sowie der bisherige Hauptgesellschafter CVC am späten Mittwochabend.

Der bisherige Formel-1-Boss Ecclestone soll seinen Posten als Geschäftsführer vorerst behalten. "Ich möchte Liberty Media und Chase Carey in der Formel 1 begrüssen und freue mich darauf, mit ihnen zu arbeiten", wird Ecclestone in der Mitteilung der Unternehmen zitiert. Der amerikanische Geschäftsmann Carey wird in die Geschäftsführung der Rennserie aufsteigen.

Liberty Media zahlt nach Angaben der Unternehmen 4,4 Milliarden Dollar (etwa 3,93 Milliarden Euro). Zudem sollen Schulden in ähnlicher Höhe übernommen werden. Insgesamt werde die Formel 1 bei der Transaktion mit 8,0 Milliarden Dollar bewertet, heisst es in der Mitteilung.

"Wir freuen uns, Teil der Formel 1 zu werden. Wir glauben, dass unsere langfristige Ausrichtung und Expertise mit Medien- und Sportgeschäften uns erlaubt, der Formel 1 eine gute Führung zu geben, von der Fans, Teams und Anteilseigner profitieren werden", sagte Liberty-Media-CEO, Greg Maffei.

Kurz zuvor hatte Ecclestone in Interviews den Mega-Deal als schon praktisch perfekt bezeichnet. Nur Details seien noch zu klären, sagte der 85-jährige Brite der Nachrichtenagentur AP. Andere Medien zitierten den Formel-1-Boss mit der Aussage, die neuen Besitzer wollten, dass er noch drei Jahre weiter mache. "Nach zwei oder drei Jahren werde ich es vielleicht ein bisschen ruhiger angehen lassen", sagte Eccleston zu AP.

Entwicklung zum Milliarden-Geschäft

Der starke Mann bei Liberty Media ist John Malone, wegen seiner aggressiven Deals auch "Cable Cowboy" genannt. Für die Formel 1 interessiert sich der 75-Jährige offenbar schon länger - bereits 2014 gab es Gerüchte, Firmen aus seinem Imperium stünden kurz vor dem Einstieg.

Heute ist Malones Firmen-Reich nach etlichen weiteren Zukäufen und Abspaltungen ein weit verzweigtes Geflecht diverser, schwer durchschaubarer Beteiligungen. Im Zentrum steht noch immer Liberty Media; der Konzern hat unter anderem Anteile am Shopping-Sender QVC und am Baseball-Team der Atlanta Braves. Das internationale Geschäft wurde 2005 in die Gesellschaft Liberty Global ausgegliedert, die in Deutschland durch Unitymedia vertreten ist.

Die Formel 1 hat sich in den vergangenen Jahrzehnten unter der Führung von Ecclestone zu einem Milliarden-Geschäft entwickelt. Der Brite vereinte die Teams und organisierte die gemeinsame Vermarktung, mit der die Rennserie inzwischen nahezu zwei Milliarden Dollar jährlich erlöst. "Wir alle profitieren von diesem Imperium. Bernie hat es zu dem gemacht, was es ist", sagte Mercedes-Teamchef Toto Wolff am vergangenen Wochenende in Monza.

Mehrfach Börsengang angepeilt

Vor zehn Jahren hatte CVC für mehr als 800 Millionen Dollar die Mehrheit der Anteile an der Formel 1 erworben und Ecclestone als zentrale Figur im Tagesgeschäft belassen. Rund vier Milliarden Euro soll CVC mit der Formel 1 verdient haben.

Über einen möglichen Verkauf war seit langem spekuliert worden. Ecclestone hatte mehrfach einen Börsengang avisiert, der aber wegen der Finanzkrise immer wieder verschoben wurde. Als Kaufinteressenten für die Formel 1 waren in der Vergangenheit auch die katarischen Geldgeber von Paris St. Germain, ein US-Konsortium um Stephen Ross, den Eigentümer des American-Football-Teams Miami Dolphins, der Medienkonzern Sky und sogar Apple genannt worden.

Auch über die Nachfolge von Ecclestone gab es schon allein wegen seines Alters immer wieder Debatten. Ecclestone allerdings hatte schon vor wenigen Tagen in Monza versichert: "Ich tue, was ich immer getan habe. Es ist meine Entscheidung, welche Rolle ich einnehme."

(AWP)

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26.08.2016 08:29
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Goldsucher findet Vier-Kilo-Klumpen in Australien

Ein Goldsucher hat in Australien einen vier Kilogramm schweren Goldklumpen gefunden. Das teilte eine Herstellerfirma von Metalldetektoren am Donnerstag mit.

Demnach entdeckte der Mann das Nugget bereits vergangene Woche mit einem Suchgerät im Boden eines früheren Abbaugebiets im Bundesstaat Victoria. Der Finder nannte das 145 Unzen (4,1 Kilogramm) schwere Nugget demnach "Friday's Joy" (Freitagsfreude).

"Ich dachte zuerst, es sei Müll, vielleicht ein altes Hufeisen", wurde der Mann zitiert. Er habe in dem Goldfeld schon zuvor mehrere grosse Goldklumpen gefunden, hiess es in der Mitteilung. Schätzungen zufolge könnte das Nugget dem Finder umgerechnet knapp 200'000 Franken einbringen.

Er habe zunächst nicht gewusst, was er mit dem Gold machen solle, sagte der Finder. "Es ist, als ob man einen grossen Fisch fängt. Wohin dann mit dem Ding? Ich habe es gewaschen, in Alufolie gepackt und die erste Nacht in meinem Backofen aufbewahrt", sagte er.

In den 1850er Jahren strömten Tausende in die auch "Goldenes Dreieck" genannte Region, Funde hatten einen Goldrausch ausgelöst. Der grösste jemals in Australien gefundene Goldklumpen wog nach Expertenangaben 72 Kilogramm und wurde 1869 entdeckt.

(SDA)

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04.08.2016 13:01
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Bargeld ist trotz virtueller Welt in Mode

Das gute alte Bargeld ist vor allem bei Jungen beliebter als die Kreditkarte. Das zeigt eine Umfrage zur Kreditkartennutzung.

Nur 14 Prozent der unter 30-Jährigen sehen die Kreditkarte als bevorzugtes Zahlungsmittel, bei den anderen Altersgruppen liegt dieser Wert bei 30 Prozent, heisst es in der Mitteilung von comparis.ch.

Der Vergleichsdienst hat die Umfrage bei GfK in Auftrag gegeben. Befragt wurden mehr als 1000 Personen aus der ganzen Schweiz.

Insgesamt nimmt die Zahl der Kreditkarten aber zu. Sie liegt heute bei über sechs Millionen. Das ist eine Million mehr als noch vor fünf Jahren.

Am häufigsten werden die Karten beim Online-Shopping und bei Hotelzahlungen eingesetzt. Für Bargeldbezüge hingegen selten, denn die Gebühren sind relativ hoch.

(SDA)

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25.07.2016 13:11
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Ende eines Zeitalters: Letzter Hersteller von VHS-Rekordern gibt auf
25.07.2016 11:30

TOKIO (awp international) - Die Ära des guten alten Videorekorders geht endgültig zu Ende. Der nach eigenen Angaben letzte Hersteller von VHS-Kassettenrekordern, das japanische Unternehmen Funai, stellt zum Ende dieses Monats die Produktion ein. Ein Sprecher des Konzerns bestätigte am Montag entsprechende Medienberichte. Der Grund sei die zuletzt nur noch geringe Nachfrage sowie die begrenzte Verfügbarkeit von Bauteilen.

Panasonic und andere einst führende Marken hatten sich bereits zuvor vom Geschäft mit Videokassetten und Abspielgeräten verabschiedet. Funai hat die Produkte bislang in China für den US-Markt und andere Länder produziert. Die jährliche Fertigung sei von einst bis zu 15 Millionen im vergangenen Jahr auf 750 000 Stück gesunken, so der Sprecher. Die beim JVC-Konzern vor rund 40 Jahren entwickelte VHS-Kassette hatte sich einst im Verbrauchermarkt gegen Sonys Betamax-Format durchgesetzt. Inzwischen wurde sie weitgehend von digitalen Medien wie DVDs oder Blu-ray-Discs sowie Downloads und Streaming aus dem Netz verdrängt./ln/DP/stb

(AWP)

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15.07.2016 08:19
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Terroranschlag in Nizza fordert mindestens 80 Tote
15.07.2016 06:03

Nizza (awp/sda/afp/reu/dpa/ap) - Horror am französischen Nationalfeiertag: Ein Lastwagen rast in Nizza am späten Donnerstagabend in eine feiernde Menge. Laut Innenminister Bernard Cazeneuve wurden 80 Menschen getötet. Weitere 18 Personen seien in kritischem Zustand.

Der französische Staatspräsident François Hollande kündigte am frühen Freitagmorgen in einer Fernsehansprache an, dass Frankreich den Ausnahmezustand um drei Monate verlängern werde. Ursprünglich hätte diese Massnahme am 26. Juli aufgehoben werden sollen. Sie war nach den Pariser Anschlägen vom 13. November 2015 verhängt worden.

TERRORISTISCHER HINTERGRUND

Hollande begründete die Verlängerung damit, dass die Attacke von Nizza eindeutig einen terroristischen Hintergrund habe. "Ganz Frankreich ist vom islamistischen Terrorismus bedroht. Wir müssen alles tun, um gegen die Geissel des Terrorismus kämpfen zu können", sagte Hollande. Deswegen sollten zusätzlich Soldaten und Reserven bei den Sicherheitskräften mobilisiert werden.

Hollande will heute Freitag nach Nizza reisen. Vor seinem Besuch in der südfranzösischen Stadt werde er ein Treffen des Verteidigungsrats einberufen, an dem unter anderem die Minister für Verteidigung und Inneres teilnehmen sollen.

Unterdessen hat die Polizei im Tatfahrzeug die Ausweispapiere eines Franko-Tunesiers gefunden worden. Die Papiere gehören einem 31-jährigen in Nizza gemeldeten Mann, wie die Nachrichtenagentur AFP aus Polizeikreisen erfuhr.

WAFFEN UND GRANATEN GEFUNDEN

Es handele sich um das schlimmste Drama in der Geschichte Nizzas, schrieb Christian Estrosi, Präsident der Region Provence-Alpes-Côte d'Azur, auf Twitter. Derzeit liefen Ermittlungen, um zu klären, ob der Lastwagenfahrer allein gehandelt oder Komplizen gehabt habe. Der Täter soll Waffen und Granaten im Lastwagen gehabt haben.

Der Angriff ereignete sich kurz nach dem Ende des Feuerwerks zum französischen Nationalfeiertag gegen 23.00 Uhr. Der Lastwagen riss auf einer Strecke von zwei Kilometern Menschen um. Fotos zeigten den Lastwagen mit durchschossener Windschutzscheibe. Auch die Reifen des Fahrzeugs waren mit Kugeln durchsiebt.

POLIZEI HAT TÄTER ERSCHOSSEN

Ein in Nizza ansässiger Augenzeuge, Wassim Bouhlel, schilderte der Nachrichtenagentur AP, der Lastwagenfahrer sei mit einer Waffe ausgestiegen, nachdem er in die Menge gerast sei. Dann habe er angefangen zu schiessen. Die Polizei erwiderte das Feuer und erschoss den Täter.

Der Präsident des Départementrats von Alpes-Maritimes, Éric Ciotti, sprach vor Ort von einer "Szene des Horrors." Staatsanwalt Jean-Michel Prêtre berichtete, auf der Strasse lägen Leichen. Ciotti sagte dem TV-Sender BMF später, es gebe mindestens 50 Verletzte.

KÖRPER WIE KEGEL HERUMGEFLOGEN

Der Journalist Damien Allemand beschrieb die Lastwagen-Attacke in einem Online-Beitrag. Eine Feuerwerkshow anlässlich der Feiern sei gerade zu Ende gegangen und die Zuschauer vor dem Aufbruch gewesen, als es plötzlich Getümmel und Schreie gegeben habe.

"Einen Bruchteil einer Sekunde später kam ein riesiger weisser Lastwagen mit einer verrückten Geschwindigkeit, drehte die Reifen, um so viele Menschen wie möglich niederzumähen", schrieb er. "Ich sah entlang seiner Route Körper wie Kegel umherfliegen. Hörte Lärm, Schreie, die ich nie vergessen werde."

In der Lobby des weltbekannten Luxushotels Negresco wurde ein Lazarett eingerichtet. Wie die französische Zeitung "Le Figaro" berichtete, wurden dort Verletzte vorsorgt. Auch Menschen, die sich in Sicherheit gebracht hatten, hielten sich dort auf.

PARTNER STEHEN AN FRANKREICHS SEITE

US-Präsident Barack Obama verurteilte in einer ersten Reaktion die Attacke als fürchterlich und bot Frankreich amerikanische Hilfe an. "Wir stehen vereint mit den Menschen und der Regierung Frankreichs in ihrem Kampf gegen Gewalt und Terrorismus", schrieb EU-Ratspräsident Donald Tusk auf Twitter.

EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker sprach in einer Erklärung von einem Terror-Akt. Im Kampf gegen den Terrorismus innerhalb und ausserhalb der EU könne Frankreich mit der EU-Kommission rechnen.

Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen nannte den Anschlag barbarisch und feige. In einer Erklärung teilte der Sicherheitsrat sein tiefes Mitgefühl für die Familien der Opfer mit. Ebenso kondolierte er der französischen Regierung.

"Das Entsetzen über den Anschlag von Nizza ist kaum in Worte zu fassen. Alle Gedanken sind bei unseren französischen Freunden", liess der deutsche Regierungssprecher Steffen Seibert auf Twitter verlauten. Das Eidg. Departement für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) verfolgt die Lage in Nizza und klärt derzeit ab, ob sich Schweizer Bürger unter den Toten befinden.

mk

(AWP)

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14.07.2016 08:25
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Studie: Welt vom Erreichen der UN-Nachhaltigkeitsziele weit entfernt
14.07.2016 06:33

NEW YORK (awp international) - Die Welt ist vom Erreichen der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen einer neuen Studie zufolge noch weit entfernt. Am besten steht Schweden da, wie aus der am Donnerstag unter anderem von der Bertelsmann Stiftung veröffentlichten Studie hervorgeht, für die Daten aus 149 Ländern analysiert wurden. Auf den Plätzen folgen Dänemark und Norwegen. Auch Deutschland schafft es auf den sechsten Platz in die Top Ten.

Die hintersten Plätze werden allesamt von afrikanischen Entwicklungsländern belegt, mit der Zentralafrikanischen Republik als Schlusslicht. Mit den im vergangenen Jahr von den Vereinten Nationen beschlossenen insgesamt 17 Nachhaltigkeitszielen sollen bis 2030 unter anderem Armut, Klimawandel und Diskriminierung bekämpft werden./cah/DP/zb

(AWP)

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06.07.2016 08:23
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Seoul verdoppelt Zahl der Propaganda-Lautsprecher an Grenze
06.07.2016 06:31

SEOUL (awp international) - Das südkoreanische Militär hat angekündigt, bis zum Ende des Jahres die Zahl seiner Propaganda-Lautsprecher entlang der nordkoreanischen Grenze verdoppeln zu wollen. Dies sei als Vergeltung für die jüngsten Raketentests des Nordens gedacht, teilte ein Militärsprecher am Mittwoch nach Angaben der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhap mit.

Elf weitere Lautsprecher-Anlagen sollen zu den bereits bestehenden zehn Lautsprechern entlang der Demilitarisierten Zone aufgestellt werden. Diese senden vorwiegend Propaganda-Durchsagen gegen das nordkoreanische Regime, aber auch südkoreanische Pop-Musik. Laut Militärangaben sind die Botschaften bei gutem Wind noch in mehr als zehn Kilometer Entfernung vernehmbar.

Die Lautsprecher wurden erstmals im August des Vorjahres errichtet, nachdem zwei südkoreanische Soldaten von mutmasslich nordkoreanischen Landminen verwundet worden waren./fk/DP/zb

(AWP)

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01.07.2016 13:19
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Präsidentenwahl in Österreich muss wiederholt werden
01.07.2016 12:09

Wien (awp/sda/reu) - Der österreichische Verfassungsgerichtshof hat die Stichwahl des Bundespräsidenten gekippt. Die Abstimmung vom 22. Mai müsse wiederholt werden, teilte das Gericht am Freitag mit.

Aus der Stichwahl war der unabhängige Kandidat und frühere Grünen-Chef Alexander Van der Bellen als Sieger hervorgegangen. Ihn und seinen Kontrahenten, den Kandidaten der rechtspopulistischen FPÖ Norbert Hofer trennten nur knapp 31'000 Stimmen.

Ausschlaggebend waren die rund 740'000 gültigen Briefwahlstimmen. Die FPÖ ortete zahlreiche Unregelmässigkeiten und brachte eine gut 150 Seiten umfassende Anfechtungsklage ein.

(AWP)

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27.06.2016 08:22
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Chinesen machen sich auch mal nackt für einen Kredit

Gesprächige Leute zahlen Kredite zurück. Die sehr Redseligen werden zahlungsunfähig. Zuviel Schweigen ist auch nicht gut. Und, um vier Uhr nachmittags sollte man keinen Kredit vergeben.

Das haben Online-Kreditgeber in China gelernt, die das Verhalten von Personen verfolgen - über Apps auf Mobiltelefonen - und dies berücksichtigen, wenn sie über die Bonität entscheiden. Chinesische Verbraucher sind völlig schmerzfrei darin, persönliche Details preiszugeben, die im Westen zur Privatsphäre zählen würden, wenn sie dafür niedrigere Kreditzinsen bekommen.

Die Bereitschaft der Chinesen, zu teilen, ist die Grundlage für Chinas Plan, den weltweit größten Online-Datenspeicher über seine Bürger und deren Gewohnheiten zu schaffen. Mehr als 80 Prozent der gesammelten Daten befinden sich in den Händen des Staats. Und der wird sie größtenteils dem privaten Sektor zugänglich machen, wie Ministerpräsident Li Keqiang kürzlich in China gegenüber einem Publikum sagte, dem auch Michael Dell, der Chef von Dell angehörte.

WeLab, ein Online-Kreditgeber mit Sitz in Hongkong, der in China Darlehen vergibt, blickt darauf, welche Apps die Leute heruntergeladen haben, wohin sie sich mit dem GPS-Tracker des Mobiltelefons bewegen, sieht sich ihre sozialen Netzwerke und ihre Schulunterlagen an. Das Unternehmen bietet einen Abschlag auf die Kreditzinsen für jede zusätzliche persönliche Information, die dazu beiträgt, ein Bonitätsprofil der Person zu erstellen. Wer beispielsweise in Hongkong WeLab Zugang zu seinem Facebook-Account ermöglicht, erhält eine Zinsermäßigung von fünf Prozent auf einen Kredit, für Zugang zu LinkedIn gibt es zehn Prozent Abschlag - und das bei Kreditzinsen, die sonst bei bis zu 20 Prozent liegen.

"Die Chinesen haben kein Problem damit, persönliche Daten preiszugeben, ihre Kreditkartennummer, ihre Kontonummer herauszugeben", sagt Jenny Lee, Managing Partner bei GGV Capital in Schanghai. Ihre Venture-Capital-Firma aus dem Silicon Valley hat in datenhungrige Technologie-Giganten wie Alibaba Group Holding Ltd. Investiert. "Im gesamten Internet-Finanzsektor geben Dir die Leute ihren Kontoauszug, so dass Du ein Profil erstellen kannst."

Manche Leute übertreiben es vielleicht mit dem Daten-Teilen. Uni-Studenten, die dringend Geld brauchen, haben Nacktfotos von sich selbst als Sicherheit an Online-Kredit-Plattformen geschickt, wie die Zeitung People’s Daily berichtet. Sie bekommen üblicherweise Kredite über 15.000 Yuan (2000 Euro) - und mehr, wenn sie promovieren oder bei einer renommierten Universität eingeschrieben sind - und bei wenigstens einem Kredit waren dem Bericht zufolge wöchentliche Zinsen von 30 Prozent fällig. Säumige Schuldner laufen Gefahr, dass ihre Nackt-Selfies an ihre Familie geschickt werden, wenn sie nicht bezahlen.

Neue Methoden

Personen über ihre Telefone zu beurteilen, sei nur die Anwendung moderner Technologien für etwas, das es in der Vergangenheit schon gab, und die Preisgabe der Daten sei freiwillig, sagt Simon Loong, Mitgründer und CEO von WeLab.

"Wenn jemand früher einen Kredit haben wollte, ist er zur Bank gegangen, und der Bankmitarbeiter hat darauf geschaut, ob die Haare gekämmt waren und wie die Schuhe aussahen", sagt Loong. Er hat zuvor im Privatkredit- und Kreditkartengeschäft bei Citigroup und Standard Chartered gearbeitet. "Das Verhalten deines Telefons zeigt deine Persönlichkeit." Der persönliche Augenschein sei inkonsistent und im großen Maßstab nicht durchführbar, fügt er hinzu.

Interesse von Investoren

Die Technologie von WeLab hat dasInteresse von Investoren auf sich gezogen, unter anderem von Li Ka-shing, Asiens drittreichstem Mann, der Bank ING Groep, Sequoia Capital, Malaysias Khazanah Nasional und des chinesischen Staatsfonds Guangdong Technology Financial Group. Im Januar beschaffte das Unternehmen 160 Mio. Dollar.

Auch andere chinesische Daten-Gräber haben globale Investoren angelockt. China Rapid Finance verwendet Daten, die der Internetkonzern Tencent Holdings Ltd. gesammelthat, für die Vorprüfung von Millionen potenzieller Kreditnehmer. Unter anderem wird die Häufigkeit von SMS-Mitteilungen und die Zahl der Online-Freunde berücksichtigt, aber auch wie lange jemand sein Mobiltelefon hat, sowie die Gewohnheiten bei Online-Shopping und Online-Spielen. Die New Yorker Private-Equity-Gesellschaft Broadline Capital hat eine Finanzierungsrunde geleitet, und das Kreditunternehmen plant bereits einen Börsengang.

(Bloomberg)

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25.06.2016 12:34
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Der kulturelle Tod Europas (Deutschlands) kann bereits 2017 unumkehrbar werden

https://www.youtube.com/watch?v=TL_9FOxMJEI

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Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier.

23.06.2016 08:29
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Zürich und Genf in den Top Ten der teuersten Städte

Wenn Unternehmen oder Regierungsbehörden Mitarbeiter ins Ausland schicken, dann wird diese sogenannte Auslandsentsendung nach Hongkong am teuersten. Bereits auf Rang vier folgt Zürich und auf Rang acht Genf.

Zu diesem Ergebnis kommt die jährlich vom Beratungsunternehmen Mercer durchgeführte weltweite Vergleichsstudie zur Bewertung der Lebenshaltungskosten für ins Ausland entsandte Mitarbeiter. Die Studie vergleicht 209 Städte, wie Mercer am Mittwoch mitteilte.

In den Top Ten erweisen sich neben den beiden Schweizer Städten und asiatischen Städten wie Singapur (Rang 4), Tokio (Rang 5) und den beiden chinesischen Metropolen Shanghai (Rang 7) und Peking (Rang 10), vor allem afrikanische Städte als sehr teuer.

So rangiert auf Platz zwei die angolanische Hauptstadt Luanda, auf Rang sechs Kinshasa, Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo und auf Platz neun N'Djamena im Tschad. Im Vorjahr war Luanda gar die teuerste Stadt weltweit. Im Übrigen liegt auch die weltweit günstigste Stadt in Afrika: Windhoek in Namibia (Rang 209).

Wechselkurse beeinflussen die Preise

Für Bewegungen innerhalb des Rankings sorgen vor allem Änderungen im Wechselkursverhältnis. So sind im Vergleich zum Vorjahr beispielsweise die Lebenshaltungskosten in Genf (von Rang 5 auf Dirol und Bern (von Rang 9 auf 13) günstiger geworden, weil sich der Franken gegenüber dem Dollar abgewertet hat.

In Europa haben verschiedene Städte ihren Rang beibehalten, weil der Euro gegenüber dem Dollar stabil notierte, so etwa Kopenhagen auf Platz 24. Oslo und Moskau hingegen verbilligten sich, was auf Kursverluste der lokalen Währungen gegenüber dem Dollar zurückzuführen ist.

Dennoch zeigt sich, dass Wechselkursverhältnisse nicht alleinige Gründe sind. So behielt Zürich den dritten Rang bei, deutsche Städte wie München, Frankfurt oder Berlin wurden teurer. Es hätten sich auch Faktoren, wie die jüngsten Sicherheitsprobleme, soziale Unruhen und Sorgen wegen wirtschaftlicher Aussichten auf die Region ausgewirkt, heisst es in der Mitteilung.

Das Beratungsunternehmen Mercer führt den Städtevergleich durch, weil die Ergebnisse Unternehmen und staatlichen Behörden die finanziellen Grundlagen für die Entsendung von Mitarbeitern liefern. Verglichen wurden die Städte im März 2016 auf der Basis der Wechselkurse in diesem Zeitraum. Als Vergleichsbasis diente New York. Währungsbewegungen wurden im Verhältnis zum Dollar gemessen.

(SDA)

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17.06.2016 08:39
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Englische Politikerin Jo Cox erschossen

Mitten in der Brexit-Debatte sorgt ein tödlicher Angriff auf eine Politikerin in Grossbritannien für Entsetzen. Die 41-jährige Labour-Abgeordnete Jo Cox starb am Donnerstag nach einer Attacke auf offener Strasse.

Ein 52 Jahre alter Mann sei festgenommen worden, das Tatmotiv noch unklar. In Medienberichten hieß es, der Angreifer habe "Britain First" ("Großbritannien an erster Stelle") gerufen. Cox hatte sich öffentlich gegen einen Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union (EU) gestellt. Brexit-Befürworter und Gegner unterbrachen ihren Wahlkampf vor dem Referendum am kommenden Donnerstag.

Cox war kurz vor ihrer Sprechstunde als Abgeordnete im nordenglischen Birstall nahe Leeds attackiert worden. Medienberichten zufolge wurde auf sie eingestochen und geschossen. Über den Tathergang wurde aber auch berichtet, die Oppositionspolitikerin und zweifache Mutter habe in einen Streit zwischen zwei Männern eingegriffen, von denen einer eine Schusswaffe aus der Tasche zog und zwei Mal abdrückte. Die Polizei erklärte, auch ein 77-jähriger Mann sei angegriffen und verletzt worden. Er schwebe aber nicht in Lebensgefahr.

In der BBC wurde gezeigt, wie Beamte einen weißen Mann mit schütterem Haar überwältigten. Die Polizei erklärte, bei dem Festgenommenen seien Waffen sichergestellt worden, darunter eine Schusswaffe. Es werde von einem Einzeltäter ausgegangen, es laufe keine Fahndung.

Brexit-Kampagnen ausgesetzt

"Britain First" ist der Name einer rechtsgerichteten Gruppe, die sich im Internet als eine Art Bürgerwehr und "patriotische Partei" beschreibt. Sie distanzierte sich aber entschieden von dem Angriff, den sie als "absolut widerlich" bezeichnete. Sie betonte, "Britain First" sei auch ein in der Brexit-Debatte üblicher Slogan von den Befürwortern eines EU-Austritts.

Die Brexit-Anhänger setzten ihre Kampagnen am Donnerstag aus, die Gegner wollen zusätzlich noch am Freitag pausieren. Wie sich Cox' Tod und die Unterbrechung im Wahlkampf auf die Volksabstimmung auswirkt, war zunächst ungewiss. Das Land ist tief gespalten über sein künftiges Verhältnis zur EU. Zuletzt lagen die EU-Treuen in Umfragen hinter dem Lager, das der Gemeinschaft den Rücken kehren will.

Einige Analysten gingen unmittelbar nach der Tat davon aus, dass die EU-Anhänger nun Rückenwind bekommen könnten. Zumindest schwand an den Finanzmärkten prompt die Furcht vor den Folgen eines Brexit: Die britische Währung erholte sich, nachdem sie zuvor noch an Boden verloren hatte. In New York drehten die US-Börsenbarometer im Handelsverlauf ins Plus.

Cameron spricht von Tragödie - Kirchen-Mahnwache

Premierminister David Cameron sprach von einer Tragödie. Cox sei eine engagierte und fürsorgliche Parlamentarierin gewesen. Seine Gedanken seien jetzt bei ihrem Ehemann und den beiden kleinen Kindern. Mit ihnen hatte Cox in London auf einem in der Themse vertäuten Hausboot unweit des Tower gelebt. Ihr Ehemann Brendan Cox erklärte, seine Frau habe gewollt, dass sich nun alle vereinten, um gegen den Hass zu kämpfen, der sie getötet habe. "Jo glaubte an eine bessere Welt und kämpfte dafür an jedem Tag ihres Lebens."

Nach dem Angriff in ihrem Wahlkreis war Cox noch schwer verletzt in ein Krankenhaus geflogen worden, wie es bei der Polizei und in Medienberichten hieß. In Birstall kamen Hunderte Menschen zu einer Kirchen-Mahnwache zusammen. In der britischen Hauptstadt wehten die Fahnen am Parlament auf Halbmast.

Der Chef der Labour-Partei, Jeremy Corbyn, erklärte: "Jo starb, als sie im Herzen unserer Demokratie ihren Dienst an der Öffentlichkeit tat, in dem sie den Menschen zuhörte, die sie zu ihrer Vertreterin gewählt hatten."

Merkel verurteil Anschlag scharf

Die Absolventin der Elite-Universität Cambridge war bekannt für ihren Kampf für Frauenrechte. Im Jahr 2008 engagierte sie sich zudem im Wahlkampfteam von US-Präsident Barack Obama. Bevor sie 2015 Abgeordnete für den Wahlkreis Batley and Spen wurde, arbeitete sie jahrelang für die Hilfsorganisation Oxfam.

Bundeskanzlerin Angela Merkel verurteilte den Anschlag scharf. Der Vorfall sei "schrecklich, dramatisch", sagte Merkel. Auf die Frage, ob sie durch den Anschlag Folgen für die Brexit-Debatte sehe, erklärte die CDU-Chefin: "Ich möchte das jetzt in keinen Zusammenhang bringen mit der Abstimmung über den Verbleib Großbritanniens in der Europäischen Union."

Der Angriff auf Cox weckt in Deutschland Erinnerungen an die Messerattacke auf die heutige Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker. Sie war im Oktober - damals noch als OB-Kandidatin - bei einem offenkundig fremdenfeindlichen Attentat schwer verletzt worden.

(Reuters)

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13.06.2016 08:27
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Ein Lunch mit Warren Buffett für 3,46 Millionen

Star-Investor Warren Buffett hat sich erneut für einen guten Zweck kaufen lassen.

Ein anonymer Bieter gewann die traditionelle eBay-Auktion für ein Abendessen mit der US-Investorenlegende und zahlt dafür 3,456789 Millionen Dollar. Das Geld geht auch in diesem Jahr an die Hilfsorganisation Glide in San Francisco, die sich unter anderem um Lebensmittel und ärztliche Versorgung für Obdachlose oder andere Bedürftige kümmert.

Mit dem Auktionsgebot würde der bisherige Rekord aus dem Jahr 2012 exakt eingestellt. Insgesamt haben die Auktionen, die dem Meistbietenden und bis zu sieben seiner Freunde ein Abendessen mit Buffett garantieren, der Organisation in 17 Jahren nun 23,6 Millionen Dollar beschert. In diesem Jahr setzte sich ein anonymer Bieter durch.

Buffett ist dem "Forbes"-Magazin zufolge mit einem Vermögen von 66,5 Milliarden Dollar der weltweit drittreichste Mensch. Der 85-Jährige hat nahezu sein komplettes Vermögen an wohltätige Organisationen vermacht. Ein Teil davon geht an die Bill und Melinda Gates Stiftung des Microsoft-Mitbegründers Bill Gates, die sich für Bildungsförderung und die Bekämpfung von Krankheiten und Armut einsetzt.

(Reuters)

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02.06.2016 08:36
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Europa feiert den Gotthard-Basistunnel

Der längste Eisenbahntunnel der Welt ist feierlich eröffnet worden. Nach 17-jähriger Bauzeit fuhren am Mittwoch die ersten offiziellen Züge durch die 57 Kilometer lange Verbindung von Nord- und Südeuropa.

Die anwesenden Staat- und Regierungschefs der europäischen Nachbarländer lobten das Jahrhundertbauwerk auch als Möglichkeit, die Beziehungen zwischen den Ländern des Kontinents zu vertiefen. "Er erhöht das Tempo, mit dem Menschen und Waren quer durch Europa gelangen," sagte die deutsche Kanzlerin Angela Merkel und fügte hinzu: "Er erhöht den Takt unserer Zusammenarbeit und unseres Zusammenlebens."

Zwischen Rotterdam an der Nordsee und Genua am Mittelmeer verläuft die wichtigste Güterbahntrasse des Kontinents. Die Bahnstrecke verbindet die Industriezentren der Anrainerstaaten Belgien, Deutschland, Italien, Niederlande und Schweiz. Mehr als die Hälfe der gesamten Nord-Süd-Fracht der EU rollen auf diesen Gleisen. Mit der Eröffnung des gut zwölf Milliarden Franken teuren Gotthard-Basistunnels erhöht die Schweiz die Leistungsfähigkeit dieser wirtschaftlichen Hauptschlagader. "Hier geht es auch um die Wettbewerbsfähigkeit Europas und damit auch um Arbeitsplätze", sagte der österreichische Bundeskanzler Christian Kern, der bis vor kurzem Chef der österreichischen Bahn war. "Europa und die Wirtschaft in Europa ist gross geworden entlang der Eisenbahn."

Die Bedeutung dieser Verkehrsverbindung erkannte schon der Credit-Suisse-Gründer Alfred Escher, der die treibende Kraft hinter dem ersten Gotthard-Tunnel war. Auch das 1882 fertiggestellte Bauwerk war damals mit 15 Kilometern der längste Tunnel der Welt. Nach wie vor ist der Tunnelbau gefährlich: Während bei der Erstellung der ersten Bahnverbindung 199 Menschen ums Leben kamen, gab es beim Bau des Basistunnels neun Tote. Sei 1980 können auch Autos den Gotthard in einem 16 Kilometer langen Strassentunnel durchqueren.

«Epochale Leistungen machbar»

Die Trasse durch den neuen Gotthard liegen nun deutlich flacher als die durch den alten Tunnel. Künftig können deshalb längere, schwerere und mehr Güterzüge durch den Tunnel fahren - mit dem Fahrplanwechsel zum Jahresende pro Stunde und Richtung fast doppelt so viele wie heute, dann 250 Züge pro Tag. Statt zwei Loks wird für schwere Züge künftig nur noch eine gebraucht. Der reguläre Tunnelbetrieb wird im Dezember aufgenommen. Dann werden Personenzüge mit 200 Kilometern pro Stunde durch den Berg fahren, womit die Fahrzeit etwa 20 Minuten beträgt. Der bisher längste Eisenbahn-Tunnel befindet sich in Japan und misst 53,9 Kilometer.

Neben den technischen Superlativen des Tunnels betonten die Politiker aber die symbolische Bedeutung des Tunnels für Europa. "In der Schweiz und in Europa sind weiterhin epochale Leistungen machbar", sagte Bundespräsident Johann Schneider-Ammann. "Das 21. Jahrhundert, es kann auch ein europäisches sein."

Der Gotthard-Tunnel sei "ein wahres Wunderwerk der Technik", sagte Merkel. In einer Zeit, in der die Binnengrenzen in Europa am Bedeutung gewönnen, sei das Bauwerk aber auch ein Kernelement europäischer Integration. "Ich wünsche mir, dass wir Verbindendes sehen und dass wir das Verbindende zu nutzen verstehen." Dafür stehe symbolhaft der Gotthard-Basistunnel.

(Reuters)

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01.06.2016 08:20
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Grosser Tag am Gotthard-Basistunnel

Rund 17 Jahre nach Baubeginn wird heute (Mittwoch) der längste Eisenbahntunnel der Welt - der Gotthard-Basistunnel - eröffnet.

Zur Feier sind neben dem Gesamtbundesrat 1100 Gäste geladen - darunter die Staatschefs aus Deutschland, Italien und Frankreich. 3000 Personen stehen im Einsatz, damit der Anlass glatt über die Bühne geht, 300 in- sowie ausländische Medienvertreter werden über den Anlass in alle Welt berichten. Für die Sicherheit der Gäste sorgen neben der Polizei bis zu 2000 Armeeangehörige.

Rund 8 Mio CHF soll der gesamte Anlass kosten. Über dem "Grossraum Gotthard" gilt eine Verkehrssperre für die Zivilluftfahrt und die Luftwaffe.

Ihren Anfang nehmen die Feierlichkeiten um 8.30 Uhr mit der Segnungszeremonie im Basistunnel. Daran nehmen neben Pater Werlen eine Pfarrerin, ein Imam, ein Rabbiner sowie ein Konfessionsloser teil. Um 12 Uhr eröffnen Bundespräsident Johann Schneider-Ammann in Rynächt UR und Verkehrsministerin Doris Leuthard in Pollegio TI mit Ansprachen zeitgleich den Tunnel.

17 Minuten Fahrt

Danach fahren die ersten zwei Züge mit Passagieren durch den 57 Kilometer langen Tunnel. Je ein Zug wird von Norden und von Süden her den Tunnel einweihen. An Bord werden jene 1000 Personen sein, die in der Verlosung Anfang Jahr ein Ticket ergattert haben.

Mit dem neuen Basistunnel verkürzt sich die Reise von Altdorf im Kanton Uri nach Bellinzona im Tessin um total 30 Kilometer. Die Fahrt dauert künftig im Personenzug noch rund 17 Minuten, wenn der Zug mit den erlaubten 200 km/h fährt.

Weil die Steigung zwischen Altdorf und Lugano mit dem neuen Tunnel auf 12,5 Promille reduziert wird, gilt die Strecke ausserdem als erste Flachbahn durch die Schweizer Alpen. Damit kann der Güterverkehr auf Schiebeloks verzichten und längere und mehr Züge einsetzen.

Im November 1999 der Tunnelanstich

Die offiziellen Arbeiten für das Jahrhundertbauwerk begannen im November 1999 mit dem Tunnelanstich. Insgesamt schufteten in den folgenden rund 17 Jahren 2400 Arbeiterinnen und Arbeiter bei Temperaturen von bis zu 50 Grad im Berg. Neun Menschen verloren bei den Bauarbeiten ihr Leben.

28,2 Millionen Tonnen Material wurden aus dem Berg gebrochen. Ein grosser Teil des Gesteinsausbruchs kam in Form von Beton wieder in den Berg hinein. Im Oktober 2010 erfolgte der Hauptdurchschlag.

Das Tunnelsystem mit Verbindungs- und Zugangsschächten misst 152 Kilometer. Die Felsschicht über den Tunnelröhren ist zwischen sechs und 2300 Metern dick. Damit ist der Tunnel derzeit nicht nur der längste, sondern auch der tiefste der Welt.

Mit dem Gotthard-Basistunnel ist das Kernstück der Neuen Eisenbahn-Alpentransversale (NEAT) vollendet, welche vor 24 Jahren vom Schweizer Volk angenommen worden war. Das Jahrhundertbauwerk soll das Tessin und die Deutschschweiz näher zusammenbringen und der EU eine gute Nord-Süd-Verbindung bieten.

Gästeliste für die Eröffnungsfeier

Doch auch mit der Tunnel-Eröffnung bleibt das Verlagerungsziel für den Güterverkehr noch weit entfernt. Laut Umweltschützern fehlt es am politischen Willen, in den Augen der Behörden liegt es am Ausland. In Italien sollen die drei grossen Zufahrtsstrecken zur NEAT bis Ende 2020 angepasst sein. In Deutschland dauert der Ausbau aber noch nahezu zwanzig Jahre.

Wie wichtig die neue Verbindung durch die Alpen für die Nachbarländer ist, zeigt die Gästeliste für die Eröffnungsfeier. Sowohl die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel als auch der französische Präsident François Hollande, Italiens Premier Matteo Renzi und der neue österreichische Kanzler Christian Kern werden der Eröffnung beiwohnen. Im Namen der EU wird Verkehrskommissarin Violeta Bulc anreisen.

Ihnen wird - neben dem offiziellen Teil - auch Kulturelles und Kulinarisches geboten: Mit 600 Darstellerinnen und Darstellern hat der Theaterregisseur Volker Hesse ein Spektakel zum Mythos Gotthard und dem hochmodernen neuen Tunnel inszeniert. Auch Musiker, darunter Alphornbläser, das Armeespiel und lokale Chöre, haben ihre Auftritte.

An den beiden Tunnelportalen in Rynächt und Pollegio TI können sich die geladenen Gäste mit regionalen Spezialitäten verpflegen. Und gegen den Durst stehen Getränke aus den beiden Regionen bereit.

Am Wochenende kommt dann die Bevölkerung zum Zug: Die Tunneleröffnung wird mit einem grossen Publikumsanlass an vier Orten gefeiert: auf der Alpennordseite in Erstfeld und Rynächt, im Tessin in Pollegio und am Bahnhof in Biasca.

Die Organisatoren der Feier rechnen mit einem grossen Interesse der Bevölkerung. Rund 50'000 bis 100'000 Personen sollen am Fest-Wochenende durch den 57 Kilometer langen Tunnel fahren können.

(AWP)

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24.05.2016 15:39
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fedpol verzeichnet mehr Geldwäscherei-Meldungen
24.05.2016 14:35

Bern (awp/sda) - Die Zahl der Verdachtsmeldungen zu Geldwäscherei hat im vergangenen Jahr stark zugenommen. Auch zu Terrorismusfinanzierung und Cyberkriminalität gab es mehr Meldungen als im Vorjahr.

2015 gingen beim Bundesamt für Polizei (fedpol) 2367 Geldwäscherei-Meldungen ein. Das sind 35 Prozent mehr als im Vorjahr, wie das fedpol in seinem am Dienstag veröffentlichten Jahresbericht schreibt.

Zum Anstieg beigetragen haben Meldungen im Zusammenhang mit dem Korruptionsfall um den brasilianischen Ölkonzern Petrobras und anderer grösserer Fälle. Zudem seien die Finanzintermediäre stärker sensibilisiert, schreibt das fedpol.

Bestechung an erster Stelle

Der Gesamtbetrag stieg ebenfalls stark an, auf über 4,8 Milliarden Franken. Zum ersten Mal war Bestechung und nicht Betrug die am häufigsten gemeldete Vortat der Geldwäscherei. Bereits im Vorjahr hatte sich die Zahl der Bestechungsfälle verdoppelt.

Als Beispiel nennt das fedpol den Korruptionsskandal um den ehemaligen griechischen Verteidigungsminister Akis Tsochatzopoulos. Die Bundesanwaltschaft führt in diesem Zusammenhang eine Strafuntersuchung gegen einen Mitarbeiter einer in der Schweiz ansässigen Bank. Der Kundenberater war für Kontoverbindungen verantwortlich, über die mutmasslich Bestechungsgelder in Millionenhöhe flossen.

TERRORISMUSGELDER IM FOKUS

Zu Terrorismusfinanzierung gingen im vergangenen Jahr insgesamt 38 Meldungen ein - mit einem Gesamtbetrag von 32 Millionen Franken. Im Vorjahr waren es noch 9 Meldungen gewesen. Der Grund für den Anstieg sieht das fedpol auch hier in einer erhöhten Sensibilisierung.

Der Terrorismus hat das Bundesamt für Polizei im vergangenen Jahr generell intensiv beschäftigt. Nach den Anschlägen in Paris sei die Kooperation und Koordination mit Partnern im In- und Ausland sei verstärkt worden, heisst es im Bericht. Ende 2015 bearbeiteten das fedpol und der Nachrichtendienst mehr als 70 Fälle. Zudem wurden im vergangenen Jahr 17 Einreiseverbote gegen Dschihadisten verfügt.

Zusammenarbeit sei aber auch im Kampf gegen andere Verbrechen wichtig, betont das fedpol. So habe die Kooperation mit der österreichischen Polizei dazu geführt, dass in Kreuzlingen TG der mutmassliche Mörder einer in Wien getöteten Amerikanerin verhaftet worden sei.

REKORD BEI CYBER-MELDUNGEN

Bei den Internet-Delikten meldet das fedpol einen Rekord: 2015 gingen 11'575 Meldungen zu verdächtigen Internetinhalten ein, so viele wie noch nie. Rund 80 Prozent davon betrafen strafbare Handlungen. Am meisten Meldungen gingen zu Phishing ein. Dabei versuchen Kriminelle, vertrauliche Daten zu stehlen, etwa Benutzernamen und Passwörter für den Zugriff auf ein E-Banking-Konto.

Ein weiterer Trend seien Webseiten, über die gefälschte Produkte zu unschlagbar niedrigen Preisen verkauf würden, heisst es im Bericht. Als dritten Trend beobachten die Ermittler eine Professionalisierung der Vorgehensweise. Bei gefälschten Zahlungsaufträgen imitierten Betrüger sogar den Schreibstil des Direktors der angeblichen Firma.

Zu Internetseiten mit pädosexuellem Inhalt gingen 2015 insgesamt 1193 Meldungen ein. Durch verdeckte Ermittlungen in privaten Austauschplattformen konnte das fedpol einen deutschen Pädokriminellen identifizieren, der auch zwei in der Schweiz lebende Kinder missbraucht hatte.

DROHUNGEN GEGEN 89 PERSONEN

Zugenommen haben im vergangenen Jahr schliesslich auch die gemeldeten Drohungen. Mitglieder des Bundesrates, des Parlaments und besonders gefährdete Angestellte des Bundes melden dem fedpol, wenn sie Briefe, E-Mails und Telefonate mit Drohungen erhalten. Im Jahr 2015 waren es 1063 Meldungen, deutlich mehr als in den Vorjahren.

Die Zunahme sei unter anderem darauf zurückzuführen, dass eine einzige Person rund 500 Drohungen gemeldet habe, schreibt das fedpol. Insgesamt gingen die Drohungen an 89 Personen. Zehn Prozent der Meldungen stufte das fedpol als explizite Bedrohung ein. Wenn nötig wird jeweils das Sicherheitsdispositiv für eine betroffene Person angepasst.

cf

(AWP)

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18.05.2016 08:20
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US-CEO verdienen 335 Mal mehr als Arbeiter

Die Chefs grosser US-Konzerne haben im vergangenen Jahr laut einer Gewerkschaftsstudie im Schnitt 335-mal so viel verdient wie Arbeiter derselben Unternehmen.

Das durchschnittliche Chefgehalt von Konzernen im Aktienindex S&P-500 lag 2015 bei 12,4 Millionen Dollar.

Einfache Angestellte in der Produktion mussten sich mit rund 36'900 Dollar begnügen, wie der US-Gewerkschaftsverband AFL-CIO am Dienstag mitteilte. "Die Einkommensungleichheit in unserem Land ist eine Schande", erklärte AFL-CIO-Chef Richard Trumka.

Der Unterschied hat laut der Gewerkschaft in den vergangenen Jahrzehnten stark zugenommen: So war noch 1980 das Chefgehalt lediglich 42-mal so hoch wie das der Belegschaft, im Jahr 1990 betrug der Faktor schon 107.

Im Vergleich zum Jahr 2014 ging die Ungleichheit dagegen vergangenes Jahr leicht zurück. So ergab sich 2014 mit einem Chefsalär von durchschnittlich 13,5 Millionen Dollar und einem Arbeiterlohn von 36'000 Dollar noch ein Unterschied von 373 zu 1.

Hintergrund ist der Gewerkschaft zufolge vor allem, dass die Gehaltspakete der Chefs durch einen niedrigeren Wert von Pensionsansprüchen schrumpften. Dass die Einkommensschere trotz leicht gestiegener Löhne noch immer weit auseinanderklafft, ist auch Thema im US-Wahlkampf.

(AWP)

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18.04.2016 08:18
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Milliardär sucht nach erdähnlichen Planeten

Ein Exzentrischer Milliardär investiert einen grossen Teil seines Vermögens in die Weltraumforschung, um nachhaltiges Leben in anderen Sonnensystemen zu finden. Dazu sollen Mini-Raumschiffe ins All geschickt werden.

Wer mit der Einladung zur Pressekonferenz von Milliardär Juri Milner in New York auf die ganz grosse Sensation gehofft hatte, dem sei gleich vorweg gesagt: Die Suche nach ausserirdischem Leben geht weiter. Aliens wurden bislang keine gefunden.

Das so genannte Breakthrough-Listen-Projekt des exzentrischen Superreichen hat den namensgebenden Durchbruch in den ersten Monaten seiner Existenz jedenfalls nicht geschafft. Der 54-jährige Milner knüpft jetzt daran an und investiert erneut nicht unbeträchtliche Teile seines Vermögens in die eher unkonventionelle Weltraumforschung.

Gemeinsam mit dem prominenten britischen Astrophysiker Stephen Hawking hat Milner jetzt im One World Trade Center ein ebenso skurriles wie ambitioniertes Vorhaben vorgestellt.

Getauft wurde es Breakthrough Starshot, finanziert wird es mit 100 Millionen Dollar durch Milner und Ziel ist es, weit ausserhalb unseres Sonnensystems Planeten zu finden, die ein nachhaltiges Leben ermöglichen würden. Damit investiert Milner nochmals die gleiche Summe wie im letzten Jahr für Breakthrough Listen, wo das Universum über die kommenden zehn Jahre nach Anzeichen für ausserirdisches Leben abgehört wird.

Mini-Raumschiffe werden ins All geschickt

Für das neue Unterfangen sollen jetzt unbemannte Raumschiffe im Miniaturformat, so genannte “Light-Propelled Nanocrafts” konstruiert werden und in Richtung des Sternensystems Alpha Centauri auf die Forschungsreise geschickt werden - auf eine Mission, die mindestens 24 Jahre dauern soll.

Nach den Worten Milners ist das Konzept weniger abgehoben als es klingt. “Es ist in unserer Lebensspanne zu schaffen", sagte er in einem Gespräch mit Bloomberg News. Dazu habe er bereits ein Team von NASA-Wissenschaftlern und Technikern zusammengestellt. Facebook-Mitgründer Mark Zuckerberg sitzt bei dem Projekt im Vorstand.

Milner ist mit der Neigung zu extraterrestrischen Projekten nicht alleine unter seinen Kollegen Milliardären. Elon Musk schaffte mit seiner Firma Space Exploration Technologies zuletzt eine Mission zur Internationalen Raumstation ISS und landete die wiederverwendbare Rakete anschliessend medienwirksam und trittsicher auf einem Drohnenschiff im Atlantik vor der Küste von Florida. Auch Blue Origin, gegründet von Amazon.com-Gründer Jeff Bezos, machte zuletzt mit Raketenlandungen an Land von sich reden.

Repräsentation der ganzen Menschheit

Anders als Blue Origin und SpaceX verfolgt Breakthrough von Milner allerdings keine kommerziellen Ziele und muss keine Gewinne generieren. Zunächst will Milner die Finanzierung selbst stemmen, aber er rechnet im weiteren Projektverlauf ausdrücklich mit Unterstützung weiterer Mäzene: "Ein Land alleine kann das Projekt nicht schaffen", sagte er im Gespräch mit Bloomberg Television, "Es muss global sein. Es repräsentiert, schon per Definition, die ganze Menschheit." Etwas derart Weitreichendes erfordere eine Art von Konsens auf dem Planeten Erde.

Während Bezos und Musk eher das Konzept verfolgen, Menschen ins Weltall und schliesslich auf den Mars zu bringen, und ihn womöglich zu besiedeln, geht Milner sehr viel weiter. Er will die Miniaturisierung von Computerchips aus den letzten 15 Jahren ebenso nutzen wie die Fortschritte bei der Lasertechnik und kleine Weltraumfahrzeuge bauen, die Fotos und Daten zur Erde zurücksenden können. Das Ziel Alpha Centauri ist das der Erde nächstgelegene Sternensystem. Wissenschaftler vermuten, dass Planeten mit erdähnlichen Verhältnissen dort durchaus vorkommen können.

Der vormalige Direktor des NASA Ames Research Center, Pete Worden, leitet das Projekt und hält es "vom physikalischen Standpunkt aus realisierbar". Es gebe natürlich technische Herausforderungen. Die entscheidende ist die Entfernung: Alpha Centauri ist von der Erde etwa vier Lichtjahre entfernt, womit ein konventionelles Raumfahrzeug rund 30.000 Jahre unterwegs wäre.

Laserlicht als Antrieb

Milner und Worden wollen das Problem durch Miniaturisierung lösen. Die geplanten Raumschiffe werden sehr klein sein - nicht grösser als ein irdischer Schmetterling. Sie sollen mit Laserlicht angetrieben werden, dass auf der Erde erzeugt werden soll. Breakthrough Starshot peilt etwa ein Fünftel der Lichtgeschwindigkeit an, 100 Mio. Kilometer in der Stunde. Mehrere tausend dieser Mini-Raumschiffe sollen auf die Reise geschickt werden, um sicherzustellen, dass möglichst viele das Ziel auch erreichen werden.

Läuft alles nach Plan, werden die ersten Exemplare nach 20 Jahren Reise an ihrem Ziel angelangt sein. Vorgesehen sind dann Fotos der Planeten von Alpha Centauri, die zur Erde gesendet werden und dafür weitere vier Jahre benötigen. Dabei sind, wie Milner im Gespräch sagte, Überraschungen denkbar: "Nahe der Sonne ist eine intelligente Zivilisation unwahrscheinlich, aber wahrscheinlich gibt es einen Planeten in der bewohnbaren Zone."

Milner und sein Technikchef Worden äussern sich nur zögerlich über die Frage nach einem möglichen Beginn des Projekts, wenn die Fortschritte bei Lasertechnik und Computerchips so voranschreiten wie bisher. Worden schätzte die Programmkosten auf einen Betrag um zehn Milliarden Dollar, was ungefähr dem Projektpreis des europäischen Teilchenbeschleunigers Large Hadron Collider in Genf entspräche.

(Bloomberg)

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08.04.2016 17:56
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Perfider geht es nimmer. Die Deutschen werden gezwungen Rundfunkgebühren zu Bezahlen und werden zum Dank Hirngewaschen. Faschismus lässt grüssen.

https://www.youtube.com/watch?v=HMQkV5cTuoY

Der Reaktionär Folge 15. "Terror und Wahlerfolge"

https://www.youtube.com/watch?v=I4Hv3TzbcVk

Unsere neuen islamischen Mitbürger in der Heimat gefilmt

https://www.youtube.com/watch?v=mySbu3OuaF4

Eine christliche Libanesin sagt was passiert, wenn der Islam mit offenen Händen Empfangen wird.

https://www.youtube.com/watch?v=TvlWPN4Wf5Y

Deutschland gehört Allah - Islamwahnsinn in Deutschland

https://www.youtube.com/watch?v=-5x52HH8Tqc

Krieg gegen den Terror, Interview mit Kenneth O' Keefe

https://www.youtube.com/watch?v=d-Mz8BpxiFU

The people's army will prevail over anti-democratic EU - Nigel Farage

https://www.youtube.com/watch?v=wDseAYw-gOE

Der Reaktionär Folge 16  "Doofmarie"

https://www.youtube.com/watch?v=ci42i1FaG6Q

Gruppe42 zeigt: Dr. Rainer Rothfuß über „Feindbilder pflastern den Weg zum Dritten Weltkrieg“

https://www.youtube.com/watch?v=QFUbsLZWMtE

 

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08.04.2016 08:33
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Tamedia: Trojaner "Gozi" gefährdete Leser von 20min.ch
07.04.2016 22:23

(Meldung umgestellt und aktualisiert, nachdem Tamedia gemeldet hat, dass die Malware gefunden und gelöscht wurde)

Zürich (awp/sda) - Die Website von "20 Minuten" ist vorübergehend mit einem Trojaner infiziert worden. Weil die Schadsoftware die Computer der Leserinnen und Leser infizieren konnte, sperrten die Bundesverwaltung und verschiedene Unternehmen am Donnerstag den Zugriff auf die Website.

Bei dem Schadprogramm handelte es sich um den E-Banking-Trojaner "Gozi", wie Pascal Lamia, Chef der Melde- und Analysestelle Informationssicherung MELANI des Bundes, gegenüber der Nachrichtenagentur sda sagte. Der Trojaner versucht auf Bankkonten der Nutzer zuzugreifen.

MELANI war am Mittwochnachmittag auf das Problem aufmerksam geworden, nachdem in der Bundesverwaltung verschiedene versuchte Infektionen festgestellt worden waren.

"GOZI" KANN NOCH LANGE SCHADEN ANRICHTEN

"Gozi" sei schon länger aktiv, und es habe auch bereits finanzielle Schäden gegeben, sagte Lamia. Bei dem jüngsten Angriff auf "20 Minuten" seien noch keine Unregelmässigkeiten auf Bankkonten festgestellt worden. Es könne jedoch zwei bis drei Monate dauern, bis "Gozi" versucht, Geld abzuheben.

Wer die Website von "20 Minuten" besucht hat, kann sich infiziert haben, muss aber nicht, wie Lamia sagte. Es sei extrem schwierig festzustellen, ob der eigene Computer vom Trojaner befallen ist. Verdächtig seien beispielsweise eine sehr langsame Verbindung, ein blauer Bildschirm oder eine wiederholte Aufforderung, das Passwort einzugeben.

Lamia rät, sich bei verdächtigen Vorkommnissen sofort mit der Hotline seiner Bank in Verbindung zu setzen.

GESPERRTER ZUGRIFF

Die Bundesverwaltung konnte mit ihren Abwehrsystemen die wiederholten Angriffe abwehren, hat zur Sicherheit die Seite aber vorübergehend gesperrt. Die Sperrung bleibe so lange bestehen, bis "uns 20 Minuten eine nachhaltige Behebung des Problems bestätigen kann", sagte Sonja Uhlmann, Sprecherin beim Bundesamt für Informatik und Telekommunikation BIT, am Donnerstagnachmittag.

Auch die SRG sowie weitere Unternehmen - darunter auch die Nachrichtenagentur sda - folgten am Donnerstag dem Beispiel der Bundesverwaltung und blockierten temporär den Zugang zu "20 Minuten" online.

ENTWARNUNG AM ABEND

Tamedia entwarnte am späten Donnerstagabend: "Wir haben die Malware in unserem System gefunden und gelöscht. Damit ist sichergestellt, dass von unseren News-Servern keine Gefahr ausgeht", teilte Tamedia-Sprecher Christoph Zimmer mit.

Betroffen waren gemäss seinen Angaben lediglich Nutzerinnen und Nutzer, die mit ihrem Desktop-Computer auf 20min.ch zugriffen. Die mobilen 20-Minuten-Apps seien zu keinem Zeitpunkt vom Malware-Angriff betroffen gewesen. Zudem gebe es keine Hinweise darauf, dass auch die Webseiten von "Tages-Anzeiger" oder anderen Newsnet-Angebote betroffen waren.

Das Medienunternehmen Tamedia selbst war am Donnerstag von MELANI über den Angriff informiert worden, wie Sprecher Zimmer gegenüber der sda sagte. Als Betreiber der grössten Newssite der Schweiz seien sie leider regelmässig Ziel von Angriffen. "Die Server von Tamedia werden täglich angegriffen", erklärte er. Alle paar Monate gelinge es einem Angreifer, die Sicherheitssysteme zu durchbrechen.

(AWP)

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08.04.2016 08:31
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Finanzminister Maurer verteidigt Offshore-Geschäfte der Reichen
08.04.2016 06:42

Bern (awp/sda) - Bundesrat Ueli Maurer sieht trotz der Enthüllungen der "Panama Papers" keinen Bedarf für weitere Regulierungen in der Schweiz. Der Finanzminister verteidigt die Praxis Wohlhabender, ihr Geld in Offshore-Geschäften zu investieren.

"Man muss diese Möglichkeiten schaffen", sagte Maurer in einem Interview, das der "Blick" am Freitag veröffentlichte. Die reichen Leute würden viel mehr Steuern bezahlen als er. "Ich bin nicht reich - und ohne Reiche müsste ich mehr Steuern bezahlen", argumentierte der SVP-Magistrat.

Er warnt einerseits davor, jetzt nach neuen Gesetzen zu rufen: In der Schweiz sei die Regulierungsdichte "definitiv" ausreichend, man könne nicht jede Tätigkeit unter staatliche Kontrollen stellen. Zudem gibt Maurer zu bedenken: "Wir dürfen uns nicht als Obermoralisierer der Welt aufspielen."

Der Finanzminister äussert sich im Interview auch zur Affäre um mögliche strafbare Handlungen des Direktors der Eidgenössischen Finanzverwaltung, Serge Gaillard. Es gäbe keinen Grund, an Gaillards Unschuld zu zweifeln, so Maurer.

"GAILLARD MACHT EINEN GUTEN JOB"

"Frau Widmer-Schlumpf hat sich schon damit beschäftigt, ich habe es auch angeschaut. Wir gehen davon aus, dass sich diese Geschichte sehr rasch erledigt." Gaillard mache überdies "einen guten Job", sagte Maurer weiter.

In der Angelegenheit geht es um ein Verfahren im Zusammenhang mit der wegen Unregelmässigkeiten in die Schlagzeilen geratenen Zentralen Ausgleichsstelle (ZAS) der AHV. Die Bundesanwaltschaft (BA) hatte im Frühjahr 2014 auf eine Anzeige Gaillards hin eine Strafuntersuchung wegen Amtsgeheimnisverletzung eröffnet. Im Zentrum stand ein ehemaliger ZAS-Mitarbeiter.

Vergangene Woche wurde bekannt, dass die BA dieses Verfahren eingestellt hat. Der betroffene ZAS-Mitarbeiter wiederum wirft Gaillard falsche Anschuldigung, Verleumdung, Amtsmissbrauch und versuchte Nötigung vor, wie die Zeitungen "Tages-Anzeiger" und "Bund" berichteten.

Die BA hat sachdienliche Abklärungen aufgenommen. Die Strafverfolgung von Beamten wegen strafbarer Handlungen, die sich auf ihre amtliche Tätigkeit oder Stellung beziehen, könne nur mit Ermächtigung des Justiz- und Polizeidepartements vorgenommen werden. Um diese Ermächtigung hat die BA ersucht. Ein Entscheid ist nach ihren Angaben noch nicht gefallen.

(AWP)

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04.04.2016 08:54
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Briefkastenfirmen von Promis aufgedeckt

Unbekannte haben der «Süddeutschen Zeitung» Millionen Dokumente über rund 215'000 Briefkastenfirmen in Panama übergeben. Das bringt Spitzenpolitiker, Sportstars und weitere Persönlichkeiten in Erklärungsnot.

Schweizer Vermittler sollen besonders aktiv sein. Die Recherchen unter dem Titel "Panama Papers" basieren auf einem Datenleck bei der panamaischen Anwaltskanzlei Mossack Fonseca. Deren Chef Ramón Fonseca Mora bestätigte im Fernsehsender TVN: "Wir wurden gehackt. Das ist ein Verbrechen."

Sein Unternehmen helfe aber nicht bei Geldwäscherei oder Steuerhinterziehung. Die Kanzlei gründe lediglich Firmen und verkaufe sie dann an Banken, Vermögensverwalter oder Anwälte. Eine Geschäftsbeziehung zu den Endkunden bestehe nicht.

Zu den Profiteuren der Offshore-Dienste zählen den Berichten von Medien aus rund 80 Staaten zufolge zwölf frühere und amtierende Staats- und Regierungschefs sowie 128 weitere Politiker. Auch internationale Finanzinstitute - nicht wenige mit Schweizer Bezug - sind beteiligt.

1200 Schweizer Firmen

Laut dem Internationalen Konsortium Investigativer Journalisten, das die Recherchen koordinierte, befinden sich über 1200 Schweizer Firmen unter den 14'000 Banken, Anwaltsfirmen und anderen Mittelsmännern, die Briefkastenfirmen aufbauen liessen. Nur aus Hongkong und Grossbritannien stammen noch mehr.

Die Schweizer Vermittler gehören auch zu den aktivsten: Rund 34'000 der rund 215'000 Offshore-Gesellschaften wurden aus der Schweiz initiiert - das entspricht rund 16 Prozent. UBS, Credit Suisse (über eine Tochter) und die HSBC Schweiz zählen zudem zu den Banken, die am häufigsten für ihre Kunden Gesellschaftsmäntel registrieren liessen.

Bestätigungen oder konkrete Stellungnahmen gibt es von den wenigsten Fällen. Die Ethikkommission des Fussball-Weltverbandes FIFA bestätigte indes interne Vorermittlungen gegen ihr eigenes Mitglied Juan Pedro Damiani aus Uruguay.

Der Anwalt, Mitglied in der rechtsprechenden Kammer der FIFA-Ethikkommission, soll den "Panama Papers" zufolge drei Angeklagten im FIFA-Skandal zu Offshore-Firmen verholfen haben, über die möglicherweise Fussball-Funktionäre bestochen worden sein sollen.

Elf Millionen Dokumente

Laut den Medien, zu denen aus der Schweiz unter anderen der "Tages-Anzeiger" und die "SonntagsZeitung" zählen, umfassen die von rund 400 Journalisten über ein Jahr hinweg ausgewerteten Unterlagen E-Mails, Urkunden, Kontoauszüge, Passkopien und weitere Dokumente. Insgesamt gehe es um ein Datenvolumen von 2,6 Terabyte und mehr als elf Millionen Dokumente.

Der Leiter des Rechercheverbundes von NDR, WDR und "Süddeutscher Zeitung", Georg Mascolo, sagte am Abend in der ARD-Sendung "Anne Will", er gehe davon aus, dass die Sprengkraft des Datenlecks "ganz erheblich" sei.

Er verwies darauf, dass "wir einen solchen Einblick in das Geschäft dieser Steueroasen bisher in diesem Umfang nicht gehabt haben". In den nächsten Tagen sollen weitere Veröffentlichungen folgen.

Regierung Panamas sagt Kooperation zu

Die Regierung Panamas sagte ihre Kooperation bei der Aufklärung der Finanzgeschäfte zu. "Die panamaische Regierung verfolgt eine Null-Toleranz-Politik in allen Bereichen des Rechts- und Finanzwesens, wo nicht mit einem höchsten Mass an Transparenz gearbeitet wird", hiess es in einer Erklärung des Präsidialamts. Gleichzeitig leitete die Staatsanwaltschaft allerdings auch Ermittlungen zum Datenleck ein.

Die Medien betonen, dass es viele legale Einsatzmöglichkeiten von Offshore-Firmen, Trusts und Stiftungen gebe. Grundsätzlich sei festzuhalten: "Es gilt in jedem Fall bei den hier genannten Personen die Unschuldsvermutung."

Laut der "Süddeutschen" zeige ein Blick in die "Panama Papers" aber rasch, "dass es in der überwältigen Zahl der Fälle vor allem um eines geht: die Verschleierung der wahren Inhaber der Firmen." Die Daten belegten, wie die globale Offshore-Industrie im Verbund mit grossen Banken, Anwaltskanzleien und Vermögensverwaltern in aller Verschwiegenheit die Besitztümer von Prominenten verwalte.

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24.03.2016 17:23
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Ägyptischer Fernsehmoderator Omer Adib zu Anschlägen in Brüssel

https://www.youtube.com/watch?v=BliBBAgdoL4

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Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier.

23.03.2016 20:17
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Judge Jeanine Opening Statement & Donald Trump Spokesperson GoodGoodGood 

https://www.youtube.com/watch?v=VWiNcclTtus

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22.03.2016 18:52
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Sehr beängstigend, bestimmt auch mit der Stimme möglich.

Real-time Face Capture and Reenactment of RGB Videos

https://www.youtube.com/watch?v=ohmajJTcpNk

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29.02.2016 08:26
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'Forbes'-Liste nennt reichste Menschen der Welt
29.02.2016 06:30

NEW YORK (awp international) - Das US-Magazin "Forbes" veröffentlicht an diesem Montag in New York (Ortszeit) seine neueste Liste der reichsten Menschen der Welt. In den Top Ten werden die altbekannten Wirtschafts-Milliardäre erwartet. Im Vorjahr führte Microsoft -Gründer Bill Gates vor dem mexikanischen Telekom-Tycoon Carlos Slim Helú und US-Starinvestor Warren Buffett das auf Schätzungen von "Forbes" basierende Ranking mit einem Vermögen von 79,2 Milliarden Dollar (gut 72 Mrd Euro) an. Reichster Deutscher war Georg Schaeffler , Eigentümer des gleichnamigen Autozulieferers. Er kam mit 26,9 Milliarden Dollar (knapp 25 Mrd Euro) auf Platz 21./hbr/DP/zb

(AWP)

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28.02.2016 15:53
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Nebukadnezar hat am 22.02.2016 - 19:34 folgendes geschrieben:

Reaktionär Doe

Folge 14 - Til mit Kopftuch in Köln

https://www.youtube.com/watch?v=w0lKx83IdKg

Wunderbare Analyse! Danke für's finden und reinstellen Good

28.02.2016 11:03
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Elite Are No Longer in Control, They're scared to death.

https://www.youtube.com/watch?v=P1UWZZU_gk4 Good

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Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier.

22.02.2016 19:34
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Reaktionär Doe

Folge 14 - Til mit Kopftuch in Köln

https://www.youtube.com/watch?v=w0lKx83IdKg

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Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier.

22.02.2016 19:27
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Ich sehe die ganze Geschichte zwischen dir und den 2 unbeliebten Usern etwas differentzierter. Meine Sicht der Dinge habe ich dich jeweils wissen lassen, was dir bis heute, so scheint mir, ein Dorn im Auge ist. Ich belasse es dabei und werde es in Zukunft nicht mehr aufwärmen. Solltest du weiter das Bedürfnis haben darüber zu diskutieren, bitte ich dich darum dies per PN zu tun, oder einen passenden Thread zu eröffnen.

 

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Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier.

21.02.2016 19:10
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Die von dir genannten User wurden seitens des Administrators verwarnt und letztendlich gesperrt, aus Gründen, die diese wohl am besten kennen. Ich wurde weder verwarnt noch gesperrt. Wer sich so respektlos und teilweise menschenverachtend ausdrückt, muss die Konsequenzen seines Handelns ertragen. Das ist Geschichte, und es gibt genügend andere User, die sich beschwert haben.

Das Institut Iliade ist aus meiner Sicht tendenziös, wie gesagt aus meiner Sicht. Da es sich um eine persönliche, anschauungsbedingte Auffassung handelt, sollte sich ein jeder interessierte Leser selbst seine Meinung bilden. Ich will niemanden bekehren, sondern nur jeweils und maximal den einen oder anderen Anstoss liefern, die Diskussion weiter zu ernähren.

Das besagte Institut wird teilweise von Gruppen in Anspruch genommen, deren Werte ich nicht teile. Wenn es aus deiner Sicht nichts Anrüchiges gibt, so ist das auch richtig. Ich werde das nicht verurteilen. Doch jeder soll sich bitte seine Meinung bilden.

Doch eines ist für mich klar: Sollte irgendjemand meine Freiheiten beschneiden, werde ich diese zu verteidigen wissen. Das gilt für alle Extremisten: von Rechts, von Links von Religionen oder vom Staat, wenn er die Verfassung nicht respektieren würde.

Die Universalen Menschenrechte und die Verfassung sind für mich keine leeren Worte, sie bilden die Grundlage der Zivilisation.

21.02.2016 19:10
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Die von dir genannten User wurden seitens des Administrators verwarnt und letztendlich gesperrt, aus Gründen, die diese wohl am besten kennen. Ich wurde weder verwarnt noch gesperrt. Wer sich so respektlos und teilweise menschenverachtend ausdrückt, muss die Konsequenzen seines Handelns ertragen. Das ist Geschichte, und es gibt genügend andere User, die sich beschwert haben.

Das Institut Iliade ist aus meiner Sicht tendenziös, wie gesagt aus meiner Sicht. Da es sich um eine persönliche, anschauungsbedingte Auffassung handelt, sollte sich ein jeder interessierte Leser selbst seine Meinung bilden. Ich will niemanden bekehren, sondern nur jeweils und maximal den einen oder anderen Anstoss liefern, die Diskussion weiter zu ernähren.

Das besagte Institut wird teilweise von Gruppen in Anspruch genommen, deren Werte ich nicht teile. Wenn es aus deiner Sicht nichts Anrüchiges gibt, so ist das auch richtig. Ich werde das nicht verurteilen. Doch jeder soll sich bitte seine Meinung bilden.

Doch eines ist für mich klar: Sollte irgendjemand meine Freiheiten beschneiden, werde ich diese zu verteidigen wissen. Das gilt für alle Extremisten: von Rechts, von Links von Religionen oder vom Staat, wenn er die Verfassung nicht respektieren würde.

Die Universalen Menschenrechte und die Verfassung sind für mich keine leeren Worte, sie bilden die Grundlage der Zivilisation.

21.02.2016 18:20
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Domtom01 hat am 21.02.2016 - 17:39 folgendes geschrieben:

 Dabei beachte ich die Regeln des Anstands, ich beleidige niemanden.

Wie war die Beachtung der Regeln des Anstandes dir gegenüber Medusa und DM2000?

P.S. Ich habe nach dem Institut Iliade gegoogelt, jedoch aus meiner Sicht nichts anrüchiges gefunden. Deshalb wäre ich froh du könntest mir mehr über deine Sicht mitteilen.

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21.02.2016 17:45
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Domtom01 hat am 21.02.2016 - 09:38 folgendes geschrieben:

... denn ich nehme Hitler nicht als Österreicher wahr, der er war, sondern als deutschen Diktator.

 

Eine Annektode hierzu:

Meine Tochter war mit dem Zug der ÖBB irgendwo zwischen Innsbruck und Wien unterwegs und führte dabei ein Telefonat in englisch:

Der Gesprächspartner: Where are you?

Meine Tochter: In Austria

G: What? In Australia?

T: No, not in Australia. I'm not with the Cangoroos. I'm in Austria. You know: Mozart, Hitler ...

Die Blicke der benachbarten Fahrgäste dürften "Price-less" gewesen sein.

 

21.02.2016 17:39
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Im Zeitalter des Internets und mündiger Bürger brauche ich sicher niemanden zu belehren. Ich gebe lediglich den Hinweis darauf, dass das Institut Iliade nicht unumstritten ist. Wen es interessiert, kann ja nachgoogeln.

Ich kann dich ignorieren, das mache ich auch, denn ich schreibe dir keine PNs. Aber alles, was im Forum steht, ist öffentlich, und somit steht es jedermann/jederfrau zu, sich zu äussern. Dabei beachte ich die Regeln des Anstands, ich beleidige niemanden. Was den Abtausch an Argumenten betrifft, sind wir beim eigentlichen Sinn eines Forums. Da werde ich mir keine Selbstzensur auferlegen.

Allerdings sind meine Auftritte hier sehr selten, denn mich interessiert mehr das Investieren als das Politisieren oder Philisophieren, dafür nehme ich mir lieber gute Bücher zur Hand.

Schönen Sonntag und gute Woche!

21.02.2016 12:00
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Ich habe hier ein Video von youtube verlinkt, weil ich es für Sehenswert halte. Ob ich mit dem Inhalt des Videos zu 100% einverstanden bin habe ich nie erwähnt. Weder identifiziere ich mich mit den Institut Iliade, noch sehe ich etwas negatives an deren wirken. Vielleicht lässt du uns an deinem Wissen über Iliade teilhaben. Das du mich als weiss schwarz oder schwarz weiss Maler siehst und ich, gemäss deiner Sichtweise, keine grautöne male, hast du auch schon an anderer Stelle kundgetan. Ist für mich nichts neues. Ich lege dir nahe mich in Zukunft zu ignorieren und deine Energie sinnvoller einzusetzten. Gegen einen konstruktiven Gedankenaustausch habe ich nichts einzuwenden, jedoch bedarf es eines angemessenen Starts der Konversation.

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21.02.2016 09:38
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Es ist keine Entschuldigung, denn ich nehme Hitler nicht als Österreicher wahr, der er war, sondern als deutschen Diktator. Wäre er in Österreich geblieben, hätte keine Ratte von ihm Kenntnis erlangt.

Stalin wirkte in der Udssr, im Namen des Völkerbundes - basta!

Übrigens: Man vermische Schwarz und Weiss und erhält?

Eine Verherrlichung (Weiss-Brille) ist genauso falsch wie Schwarzmalerei. Das ist das kleine  1x1 der Lebensschule.

Übrigens sagte ich:"Es ist nicht alles nur Weiss oder Schwarz", wenn schon Behauptungen aufstellen, dann schon bitte richtig.

 

21.02.2016 08:53
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Gültige Stimme – Eva Herman im Verhör bei Roland Düringer

https://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=zX7mPC_02JY#t=355

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21.02.2016 08:29
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Domtom01 hat am 20.02.2016 - 22:59 folgendes geschrieben:

Doch Europa ist auch der Kontinent, der Hitler, Stalin, Franco und noch viele andere hervorgebracht hat. Ob die Kreuzzüge wirklich so positiv gewertet werden können, ist doch zumindest sehr fraglich.

 

Das nenne ich eine schwarz weisse  Sicht. Übrigens Stalin wurde in Georgien geboren. Man möge selbst mitdenken und herausfinden auf welchem Kontinent Georgien liegt.

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20.02.2016 22:59
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Europa schön gesehen, und all das ist auch richtig.

Doch Europa ist auch der Kontinent, der Hitler, Stalin, Franco und noch viele andere hervorgebracht hat. Ob die Kreuzzüge wirklich so positiv gewertet werden können, ist doch zumindest sehr fraglich.

Und das Institut Iliade ist auch kein unbeschriebenes Blatt.

Man möge nicht die eigenen Sinne verschliessen und immer selbst mitdenken.

Es ist nicht alles nur Weiss oder Schwarz.

20.02.2016 11:19
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Weder Lampedusa noch Brüssel, Europäer sein!

https://www.youtube.com/watch?v=R6udqNhIVko&feature=youtu.be

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20.02.2016 11:17
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15.02.2016 20:47
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Ken Jebsen in Aachen: " Rede gegen Casinokapitalismus und Krieg." Good

https://www.youtube.com/watch?v=KkMRoHpVEkU

 

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01.02.2016 08:22
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Online-Finanzbetrug in Milliardenhöhe in China - 21 Festnahmen
01.02.2016 08:00

PEKING (awp international) - Weil sie 900 000 Anleger um sieben Milliarden Euro geprellt haben sollen, sind 21 Mitarbeiter einer chinesischen Online-Finanzplattform unter Betrugsverdacht festgenommen worden. Der Kreditgeber Ezubao soll bei 95 Prozent seiner Finanzierungs- und Leasingprojekte geschwindelt haben, wie die Zeitung "Global Times" am Montag berichtete.

Demnach wurden kleine Investoren mit hohen Zinsen von 9 bis 14,6 Prozent angelockt, die dann mit neuen Einzahlungen bezahlt worden seien - ein an als "Ponzi-Schema" bekanntgewordener Finanztrick. Die Plattform war 2014 von der Yucheng Gruppe in der ostchinesischen Provinz Anhui gegründet worden. Dem Zeitungsbericht zufolge waren im Dezember Unregelmässigkeiten aufgetaucht und Ermittlungen eingeleitet worden.

Die Ermittler hätten festgestellt, dass der Geldfluss nicht mehr ausgereicht habe. Grosse Mengen Kapital seien verschoben und Beweise vernichtet worden. Einige Führungskräfte seien geflohen. Unter den Festgenommenen sei aber der Yucheng-Vorsitzende Ding Ning. Ein Grossteil der Gelder sei in Millionen-Gehälter, aufwendige Werbung und den luxuriösen Lebensstil der Führungskräfte geflossen.

Die Vorwürfe gegen die Peer-to-Peer-Plattform (P2P) verdeutlichen die Risiken durch die florierende, aber häufig nur locker beaufsichtigte Vermögensverwaltung und das Schattenbankenwesen in China./lw/DP/das

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

22.01.2016 13:52
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Neuer Rekord an Euro-Blüten

Hochkonjunktur für Geldfälscher: Nie seit Einführung des Euro-Bargeldes 2002 wurden so viele Euro-Blüten aus dem Verkehr gezogen wie im vergangenen Jahr.

899'000 gefälschte Scheine zählte die Europäische Zentralbank (EZB) nach Angaben vom Freitag. Rund 11 Prozent davon (95'357 Stück) entdeckten Banken, Handel und Polizei in Deutschland, wie die deutsche Bundesbank mitteilte - auch dies der höchste Stand seit Einführung der gemeinsamen Währung.

"Der Anstieg der Falschgeldzahlen ist bedenklich", kommentiert Bundesbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele. In Deutschland schnellte die Zahl der Blüten zum Vorjahr um 51 Prozent drastisch nach oben. Der Schaden kletterte von 3,3 Millionen auf 4,4 Millionen Euro. 2004 (6,1 Millionen Euro) und 2005 (4,9 Millionen Euro) war der Schaden jedoch noch höher, weil Kriminelle damals mehr falsche Hunderter und Zweihunderter in Umlauf brachten. Weltweit richteten Kriminelle mit Euro-Blüten 2015 gut 39 Millionen Euro Schaden an.

Die Währungshüter hätten jedoch bereits gehandelt und mit überarbeiteten Scheinen für mehr Sicherheit gesorgt, betont Thiele. Seit November ist der neue 20-Euro-Schein im Umlauf, der dritte in der neuen Banknotenserie nach dem Fünfer (Mai 2013) und dem Zehner (September 2014). Nach und nach sollen alle Stückelungen neu aufgelegt werden. Mit dem neuen Fünfziger wird 2017 gerechnet, einen genauen Termin gibt es noch nicht.

Neues Sicherheitselement

Beim Zwanziger haben sich die Notenbanker etwas ganz Besonderes ausgedacht: Er hat ein kleines "Porträtfenster", das durchsichtig wird, wenn man die Banknote gegen das Licht hält. Dort ist dann die "Europa" zu sehen, die Namensgeberin der Banknotenserie.

Gerade der 20-Euro-Schein wird oft gefälscht: Weltweit war im vergangenen Jahr jede zweite Euro-Blüte ein Zwanziger (51 Prozent), in Deutschland waren immerhin 40 Prozent der Fälschungen Zwanziger. Am stärksten setzten Geldfälscher in Deutschland auf den "falschen Fuffziger": Fast jeder zweite nachgemachte Schein war eine 50-Euro-Banknote (49 Prozent).

Trotz der gestiegenen Zahlen ist es relativ unwahrscheinlich, dass einem Falschgeld untergejubelt wird. Die EZB betont: "Gemessen an der steigenden Zahl echter Banknoten im Umlauf - mehr als 18 Milliarden in der zweiten Jahreshälfte 2015 - ist der Anteil der Fälschungen nach wie vor sehr gering." Rein rechnerisch entfielen im vergangenen Jahr in Europa 27 falsche Banknoten auf 10'000 Einwohner, in Deutschland waren es sogar nur 12 Banknoten je 10'000 Einwohner.

(AWP)

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22.01.2016 08:30
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Kleine Revolution an der Wall Street

Es tönt wie eine Revolution: Die Grossbank JPMorgan Chase gibt ihren Investmentbankern und Börsenhändlern künftig das Wochenende frei.

Manager Carlos Hernandez verkündete nach Angaben aus Firmenkreisen am Donnerstag intern den Start der Initiative "Pencils down".

Damit werden mehr als 2000 Händler und Investmentbanker von JPMorgan Chase angewiesen, künftig nicht mehr am Wochenende zu arbeiten. Ausnahmen sind möglich, wenn sie mit einer dringenden Aufgabe wie einem Börsengang oder einer Unternehmensfusion beschäftigt sind, erklärte Hernandez.

Ziel der Initiative sei es, den Mitarbeitern mehr Zeit mit ihrer Familie und ihren Freunden oder zur Erholung zu ermöglichen, sagte eine Sprecherin. Arbeits-Emails dürften aber weiterhin am Wochenende gelesen werden.

In den vergangenen Jahren hatten mehrere Suizide von jungen Bankern ein Schlaglicht auf den hohen Druck an der Wall Street geworfen. Mehrere Banken hatten bereits Massnahmen angekündigt, um die Arbeitsbelastung zu senken.

JPMorgan kündigte gleichzeitig schnellere Karrieremöglichkeiten an. So soll der Aufstieg vom einfachen Analysten zum Managing Director in achteinhalb Jahren möglich werden. Bisher dauert er zwölfeinhalb Jahre.

(AWP)

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20.01.2016 08:23
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USA: Sarah Palin soll Donald Trump im Wahlkampf helfen
20.01.2016 06:30

WASHINGTON (awp international) - Der umstrittene US-Präsidentschaftsbewerber Donald Trump bekommt Unterstützung von Sarah Palin, der Vorzeigefrau der ultrakonservativen Tea-Party-Bewegung. Die einstige Gouverneurin im US-Bundesstaat Alaska werde Wahlkampf für Trump machen, teilte das Wahlkampfteam des Immobilien-Moguls aus New York am Dienstag mit. Palin war 2008 selbst als Kandidatin der Republikaner im Gespräch, hatte aber wiederholt mit verbalen Ausrutschern Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Schliesslich kandidierte sie an der Seite des Republikaners John McCain erfolglos für das Amt der Vizepräsidentin.

Die Zusammenarbeit Trumps mit Palin wird als Versuch des New Yorkers gewertet, seinen bisher schärfsten innerparteilichen Widersacher Ted Cruz auszuschalten. Der Texaner Cruz, politisch ebenfalls am äusserst rechten Rand der Republikaner angesiedelt, hat bisher viele Anhänger in der Tea-Party-Bewegung, die sich besonders an den Reformen von Amtsinhaber Barack Obama reibt. Cruz und Trump liefern sich bei der in zwei Wochen bevorstehenden Vorwahl im Bundesstaat Iowa ein Kopf-an-Kopf-Rennen.

Im vergangenen September hatte Palin in einem CNN-Interview erklärt, sie wäre gerne Energieministerin unter Donald Trump. Allerdings würde sie vielleicht gar nicht lange im Amt bleiben, sollte Trump sie ins Kabinett holen. "Wenn ich an der Spitze (des Ministeriums) stünde, würde ich es abschaffen", sagte Palin. Im Dezember sass die 52-Jährige bei der TV-Debatte der republikanischen Präsidentschaftsbewerber in Las Vegas im Publikum./dm/DP/stb

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

15.01.2016 13:19
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Hausbank der russischen Kirche verliert Lizenz
15.01.2016 12:22

MOSKAU (awp international) - Ein wichtiger Finanzdienstleister der russisch-orthodoxen Kirche hat die Lizenz verloren. Die kleine Ergobank in Moskau - die als Hausbank des einflussreichen Patriarchats gilt - sei zu hohe Kreditrisiken eingegangen, begründete die russische Bankenaufsicht am Freitag ihre Entscheidung. Die Bank, nach Bilanzsumme auf Platz 240 in Russland, hatte zu Anfang der Woche Liquiditätsprobleme eingestanden. Zu ihrem Kerngeschäft zählte die Ergobank Finanzdienstleistungen für die orthodoxe Kirche, die in Russland laut Gesetz weder steuer- noch rechenschaftspflichtig ist.

In der russischen Wirtschafts- und Finanzkrise sind viele kleine Banken in Probleme geraten, die Bankenaufsicht entzieht jeden Monat mehrere Lizenzen. Zu den 60 Kirchenkunden der Ergobank sollen nach Medienberichten auch das berühmte Dreifaltigkeitskloster in Sergijew-Possad und das Danilow-Kloster in Moskau zählen, der Sitz von Kirchenoberhaupt Kirill. Das Patriarchat kommentierte der Agentur Interfax zufolge die Schliessung der Bank zunächst nicht./fko/DP/stb

(AWP)

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