Staat Ruggell

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20.03.2014 18:38
#1
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Staat Ruggell

Die politische Gemeinde Ruggell aus Liechtenstein hat sich per 1.1.2015 von Liechtenstein abgespalten.

Es wird zu einem unabhängigen Staat! Dies ist dank dem Austrittsverfahren in der liechtensteinischen Landesverfassung möglich geworden.

Es gibt nun diese Hierarchie im Staat:

Verfassungsrat
Regierungsrat / Gerichte / andere Behörden auf Landesebene
Quartierrat / andere Behörden auf Quartierebene

Der Verfassungsrat erlässt Gesetze und amtet als oberstes Gerichtsorgan. Ehemalige Regierungsräte finden sich hier ein, sofern sie nicht auf dieses Amt verzichtet haben.

Der Regierungsrat besteht zuerst aus 12 Gründungsmitgliedern.
Die Regierungsräte sind jeweils 5 Kalenderjahre im Amt, und ernennen kurz nach Amtsantritt bereits ihren Nachfolger.
Die 12 Gründungsmitglieder sind vom 1.1.2014-31.12.2015 im Amt und wechseln danach in den Verfassungsrat.
Im Jahr 2014 bestehen die Amtshandlungen primär aus Vorbereitungshandlungen zB Verträge mit Liechtenstein/Schweiz abschliessen.

Quartierrat
Mit jeweils 50 Unterschriften und einer 75%-Mehrheit in den betroffenen Häusern, können sich Häuser und Strassenabschnitte zu einem Quartier ernennen.
Sie erhalten dann weitgehenste Verwaltungsbefugnisse und können auch eigene Verordnungen in ihrem Bereich erlassen.
Ein Quartier stellt auch eigene Einzelrichter auf, kann Polizeibeamte aufstellen und ernennen, etc.

 

Da Ruggell 2065 EinwohnerInnen hat, sind maximal 40 Quartiere möglich mit Selbstverwaltung.

Bisher haben 2 Quartiere die nötige Unterschriftenzahl beisammen. Sie werden mit Beginn der nächsten Legislatur (ab 1.1.2016) ihre Selbstständigkeit entfalten.

 

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12.04.2014 00:46
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Elias hat am 11.04.2014 - 23:38 folgendes geschrieben:

SVP Bremgarten hat am 11.04.2014 - 01:29 folgendes geschrieben:

Übrigens besitzen wir folgende Fahrzeuge:

"Wir" besitzen überhaupt nichts.

 

Es ist der Staat Ruggell, der all dies besitzt.

 

Daneben wurde bzw. wird nächstes Jahr auch die Feuerwehr runderneuert:

1 Ersteinsatzfahrzeug
2 Grosslöschfahrzeuge (nach Vorgabe Kanton Zürich)
2 Pionierfahrzeuge
2 Öl-/Chemie-/Strahlenwehr
2 Öl-/Wasserwehr
2 Hubretter 86m
2 Autodrehleitern 32m
2 Tunnellüftungsfahrzeuge
2 Schlauchverlegefahrzeuge
20 weitere Spezialfahrzeuge (10 ver. à je 2 Exemplare)

Damit sind wir eine der grösseren Feuerwehren in Europa, mit einem Bestand von nur X Leuten.

 

11.04.2014 23:38
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SVP Bremgarten hat am 11.04.2014 - 01:29 folgendes geschrieben:

Übrigens besitzen wir folgende Fahrzeuge:

"Wir" besitzen überhaupt nichts.

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

11.04.2014 01:29
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Übrigens besitzen wir folgende Fahrzeuge:

2 Rettungsboote
6 baugleiche Streifenwagen (MEPO, Wasserschutzpolizei, Spezialeinheit)
6 zivile Fahrzeuge (für Fahnder und Ermittler)
6 Personentransporter Ordnungsdienst (Sicherheitsglas, 8 Sitzplätze)
2 gepanzerte Grossfahrzeuge
6 gepanzerte Zivilwagen (für Personenschutz und Spezialeinheit)
1 Abschleppfahrzeug
2 Drohnen

Total 31 Fahrzeuge

Die Streifenwagen sind topmodern:

Computer im Inneren mit Zugriff auf die gesamte Datenbank.
Die Wagen können spezielle GPS-Sender auf verfolgte Fahrzeuge abschiessen, um die Verfolgung aus der Ferne weiter führen zu können.

Die Polizei wird in der vollen Stärke ende 2015 ausgebaut sein.
Derzeit sind es 102 Angestellte, aber davon sind 35 Polizisten in 2 Ausbildungszügen noch in der externen Polizeischule.

Der politische Auftrag ist es, durch natürliche Fluktuationen und hochoptimiert, den Personalbestand bis 2025 auf 50 Angestellte zu reduzieren.

Die Alternative wäre:

2 Wasserwerfer
2 Hubschrauber

anschaffen, dies beim geltenden Personalbestand von 96 Angestellten.

Dh es bräuchte nebenbei Hubschrauber-Piloten. Leute von der MEPO würden die Wasserwerfer steuern und im Hubschrauber mitfliegen zur Lagebeurteilung.

Allerdings haben wir jetzt Drohnen statt Hubschrauber (mit Kamera-Technik), und Wasserwerfer brauchen wir dank Gummischrot nicht (ist in jedem Streifenwagen für Notfälle).

 

 

11.04.2014 01:20
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Elias hat am 10.04.2014 - 21:55 folgendes geschrieben:

In Balzers ist es am Montagmorgen zu einem Tötungsdelikt gekommen. Der 48-jährige Bank-Frick-CEO Jürgen Frick wurde in der Tiefgarage der Bank Frick erschossen. Der Schütze, Jürgen Hermann, ist geflohen. Nun wurde sein Fluchtwagen in Ruggell gefunden.

http://www.suedostschweiz.ch/vermischtes/fluchtwagen-des-todesschuetzen-...

 

Es hat einfach zu viele Kriminelle in Ruggell

 

Tja, deswegen brauchen wir ja auch diese vielen Polizisten...

So schrieb ich ja auch von 22 Polizisten mit 2'065 Stellenprozenten und weiteren 22 Bereitschaftspolizisten im 25%-Pensum, was weiteren 550% entspricht. Total also 2'615 Stellenprozente.

Gut, vielleicht wäre es besser, wenn alle Polizisten eine 50%-Anstellung hätten...

Aber nein, wir würden in diesem Fall natürlich immer wieder ein paar Bereitschaftspolizisten aufbieten, zum Schutz einzelner Personen und auch staatlicher Gebäude.

Aber es ist schon so:

Es würde einem so kleinen Staat (trotz verhältnismässig vieler Polizisten) schlussendlich an den personellen Ressourcen fehlen.

Für solche Krisen braucht es eine Polizei aus 75 Angestellten, mit folgender Einteilung:

12 Einsatzzentrale
12 Kommando & zentrale Dienste
12 Ermittler (in 2 Fachgruppen)
12 Fahnder (6 Personenfahnder, 6 Drogenfahnder)
12 Wasserschutzpolizei (wg. dem Rhein)
12 Spezialeinheit
36 Mobile Einsatzpolizei MEPO
12 Ausbildungsgruppe

Das sind 120 Leute. Also kürzen.

12 Einsatzzentrale
6 Kommando & zentrale Dienste
12 Ermittler (in 2 Fachgruppen)
6 Personenfahnder
12 Wasserschutzpolizei (wg. dem Rhein)
12 Spezialeinheit
36 Mobile Einsatzpolizei MEPO

96, naja schon besser.

Die Ausbildungsgruppe wären Polizisten im 1.Dienstjahr, diese wären dynamisch zusammen gestellt worden, sind neu bei der MEPO eingeteilt.

Drogenfahnder brauchts nicht mehr, das übernehmen im Zweifelsfalle die Personenfahnder.

Die MEPO ist wie folgt organisiert:

6 Dienstgruppen à 6 Leuten.

Die Dienstgruppen wechseln sich alle 8 Stunden ab. Dh man hat alle 2 Tage den selben Dienst.

Durch Ausgleich von Überstunden, Ferien, etc. sind immer mindestens 4 Polizisten im Dienst (von 6), notfalls muss jemand aus einer anderen Dienstgruppe einspringen.

Pro Woche werden so rund 30 Stunden erreicht (Dienst dauert 8,5 Stunden für 30 Minuten Überschneidung).

Es gibt bei uns die 35-Stunden-Woche, womit jeder Polizist im Durchschnitt pro Woche 5 zusätzliche Stunden leisten muss und zwar unregelmässig.

Dh pro Woche stehen 36 Polizisten à 5 Stunden zur Verfügung. Dies wird für Grosskontrollen oä genutzt, zum Abbau von Überstunden, etc.
Verteilt man dies regelmässig ergibt sich: Total 180 Personenstunden. 1 Woche hat 168 Stunden. Dh jederzeit wäre 1 Polizist zusätzlich im Dienst.

In der aktuellen Krise wg. dem flüchtigen Mörder ist die Lage wie folgt:

Statt wie bisher ständig 1 Patrouille unterwegs (die andere auf Pause oder Schreibdienst) sind ständig 2 Patrouillen unterwegs.

Gestärkt werden die Patrouillen durch zusätzliche Dienst (40 Stunden-Woche diese ganze Woche), dh neben den 5 muss jeder Polizist weitere 5 Zusatz-Stunden leisten. Hinzu kommen die 12 Mitglieder der Spezialeinheit, die jetzt täglich von 12 bis 0 Uhr Dienst hatten (inkl. Pausen), bzw. immer 4 Personen aufs mal.

Die so angestauten Überstunden werden nach dieser Krise rasch abgebaut.

Dh je die halbe Spezialeinheit hat die Woche vom 21. bzw. 28.April 2014 frei. Dies wurde gestern Donnerstag so beschlossen.

Von den anderen Polizisten muss in der Woche vom 21.April niemand Überstunden machen (ausser in Notfällen), dh arbeitet in der Woche nur 30 Stunden statt 35. Dh es wird auf verstärkte Nachtpräsenz, auf Verkehrskontrollen etc. weitgehenst verzichtet.

Natürlich unter der Annahme, dass der Mörder vor dem 21.April gefasst ist, sonst müsste die Planung angepasst werden.

 

10.04.2014 21:55
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Fluchtwagen des Todesschützen in Ruggell gefunden

In Balzers ist es am Montagmorgen zu einem Tötungsdelikt gekommen. Der 48-jährige Bank-Frick-CEO Jürgen Frick wurde in der Tiefgarage der Bank Frick erschossen. Der Schütze, Jürgen Hermann, ist geflohen. Nun wurde sein Fluchtwagen in Ruggell gefunden.

http://www.suedostschweiz.ch/vermischtes/fluchtwagen-des-todesschuetzen-...

 

Es hat einfach zu viele Kriminelle in Ruggell

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

09.04.2014 12:09
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Alles kein Problem

Frischwasser , Abwasser, Kläranlage, Strassenunterhalt, Kommunikation, Bürokratie, Infrastruktur, Energiezufuhr, Steuereinnahmen

Gibt es noch welche, die arbeiten oder sind alle mit sich selbst beschäftigt? Arbeiten sie im Ausland?

 

 

Anschluss der Krim wird für Russland richtig teuer

Die Annexion der Krim könnte für Moskau ein Fass ohne Boden werden. Die Halbinsel ist bettelarm und auf ständige Zuwendungen angewiesen. Ihre Bewohner erwarten sich von den neuen Herren aber noch mehr.

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/putins-wiederve...

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

29.03.2014 19:42
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Die Notfalldienste sind wie folgt organisiert:

Die Polizei hat die Zahl Einwohner als Stellenprozente (dh auf 100 Einwohner 1 Vollzeitstelle).

 

 

Dh derzeit wären es 2065 Stellenprozente, verteilt auf 22 Mitarbeiter.

Dazu kommt eine nochmals so starke Bereitschaftspolizei, die eine 25%-Anstellung (10 Stunden pro Woche, meist gleich an einem Stück geleistet) haben.

Die 22 Polizisten sind wie folgt eingeteilt:

6 Einsatzzentrale (4 Schichten, 2 Springer)
16 Sicherheitspolizei (in 4 Schichten)

Somit ist rund um die Uhr eine 2er Patrouille unterwegs, zu Einsätzen kommen 2 weitere Polizisten.

Es sind immer 4 Polizisten im Dienst. Ausfälle werden durch Aufgebot einzelner Bereitschaftspolizisten ausgeglichen, wobei die Voll-Polizisten stets die Mehrheit ausmachen.

Die freiwillige Feuerwehr hat 25 Mitglieder, was minimal ausreicht. Durch Verträge sind uns Nachbarschaftshilfen zugesagt.

Ein Rettungsdienst, der rund um die Uhr 1 Notarzt und 2 dipl. Rettungssanitäter hat, ist ebenfalls vorhanden.

 

 

21.03.2014 10:12
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Gemeindefusionen

Als Gemeindefusion bezeichnet man in der Schweiz das Verschmelzen zweier oder mehrerer bis anhin voneinander unabhängiger politischer Gemeinden. Die Fusion kann als Eingemeindung in einen grösseren Verband erfolgen, wobei der Name der kleineren Gemeinde(n) untergeht. Bei vergleichbaren Partnern kann ein Allianzname oder auch ein ganz neuer Name gewählt werden.

Der Kanton Thurgau hat in den 1990er Jahren grossangelegte Fusionsprojekte durchgeführt. Der Kanton Freiburg weist mit einer Reduzierung seines Gemeindebestandes um knapp 120 von allen Kantonen die grösste Zahl von Gemeindefusionen auf. Betrachtet man nur die Zeit seit dem Jahr 2000, so wurden mittlerweile im Kanton Tessin am meisten Gemeinden fusioniert. Anteilsmässig stellt die Zusammenlegung der ursprünglich 27 zu nur noch drei Gemeinden im Kanton Glarus die einschneidendste Gebietsreform dar. Erhebliche Anzahlen von Gemeindefusionen wurden ausserdem in den Kantonen Graubünden, Luzern und Bern durchgeführt. Einzelne Fusionen erfolgten in den Kantonen Aargau, Schaffhausen, Solothurn, St. Gallen, Waadt und Wallis.

 

Wir feiern das 25-jährige Jubiläum.

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin