Stellensuche und Bewerbungen

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03.02.2010 14:22
#1
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Da es ja ausser mir noch mindestens eine andere Forenteilnehmerin gibt, die auf Arbeitssuche ist, eröffne ich hier mal dieses Thema, wo wir Fragen zu Stellen und Bewerbungen diskutieren können.

Ich beginne gleich mal mit einer Frage:

Wie vermerkt ihr Computerkenntnisse im Lebenslauf?

Bisher habe ich immer im Lebenslauf alle Ausbildungen und alle bisherigen Stellen erwähnt, darunter die Sprachen. Computerkenntnisse habe ich bisher nicht erwähnt, ausser solche, für die ich ein Zertifikat habe (das steht dann unter Ausbildung), das ist in meinem Fall ein CAD-Grundkurs und Turbopascal-Programmierung, das mir beides heute nichts mehr bringt.

Ich habe aber einigermassen brauchbare Anwenderkenntnisse von Windoof und Linux, verschiedene Officepakete, Photoshop, Corel-Draw, Datenbanken, ein wenig HTML und Joomla.

Ich bin aber in keinem dieser Programme ein wirklicher Spezialist.

Werden solche Kenntnisse heute im Lebenslauf für eine "normale" Stelle erwähnt, oder gilt das als selbstverständlich?

Es ist mir schon klar, dass wenn ich mich als Tippse bewerben will, ich dann erwähnen sollte, dass ich schon mal mit Word gearbeitet habe, für einen Grafiker mit Photoshop, etc.

Gruss

fritz

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01.07.2010 16:15
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Jetzt habe ich gerade mal wieder eine Absage für einen "Dubelijob" bekommen, dabei wäre es noch einer gewesen, der mir Spass gemacht hätte... :oops: Sad

Beim nächsten Mal muss ich wohl etwas mehr Schreibfehler in die Bewerbung basteln.

Aber immerhin habe ich jetzt eine Zusage für einen Job ab November, nicht gerade mein Traumjob, aber etwas, das mir doch noch Spass machen wird. Biggrin

Jetzt muss ich es nur noch hinter mich bringen, meinen Laden zu schliessen, schon seit Monaten bastle ich am Inserat für den Schlussverkauf, habe es aber noch nicht übers Herz gebracht, es abzusenden... :roll:

Gruss

fritz

10.03.2010 15:23
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Quote:

Aber anrufen musst du noch selber, wir kennen deine Versicherungsnummer nicht.

Ich kann sie dier ja durchgeben, kein Problem! Lol

Nein, schaue mal, danke Fritzchen! Wink

***The life is too short for taking no risk!!!***

10.03.2010 14:50
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Das werden die dir alles am Telefon erklären.

Hier sind alle Telefonnummern:

http://www.suva.ch/home/unternehmen/agenturen_adressen/alle_adressen.htm

Aber anrufen musst du noch selber, wir kennen deine Versicherungsnummer nicht. Wink

Und vergiss nicht: ***The life is too short for taking no risk!!!***

Gruss

fritz

10.03.2010 14:11
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Also demfall bei der Suva. Biggrin Versichert sie auch Unfälle im Ausland? Normalerweise ja oder?

***The life is too short for taking no risk!!!***

10.03.2010 13:33
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Dakytrader wrote:

Wie kann man das am Besten konkretisieren?

Zum Beispiel mit einem Anruf bei deiner jetzigen Unfallversicherung.

Du sagst denen, dass du nach dem Austritt noch einen Monat für Nichtberufsunfälle weiterversichert sein willst, sie sagen dir, was das kostet, du bezahlst - und schon kannst du deinen arbeitsfreien Monat sorgenlos geniessen.

Gruss

fritz

10.03.2010 12:22
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Quote:

Versicherung (Unfall und evtl. Krankentaggeld) würde ich abschliessen. Entweder bei der Versicherung beim alten Arbeitgeber (was meistens für eine gewisse Zeit möglich ist), oder über die Krankenkasse.

Wie kann man das am Besten konkretisieren?

Angenommen mir passiert was in den Ferien, Gott behüte, was dann? Wie wird da entschädigt, und auf welcher Basis? Letzter Lohn? :?

***The life is too short for taking no risk!!!***

10.03.2010 09:51
Bild des Benutzers technischer
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AHV ist so wie es beschrieben wurde. Wichtig ist der Minimalbetrag pro Jahr. Das heisst, wenn du "normal" verdienst die anderen 11 Monate, dann ist dies absolut kein Problem.

BVG ist ein anderes Thema. Da zahlst du ja deine Rente ein. Somit kriegst du irgendwann in der Zukunft einfach das zurück was du einbezahlt hast (natürlich plus Zinsen und evtl. zum aktuellen Umwandlungssatz :-)). Wenn du da eine Lücke hast, hat dies keine Folgen wie Rentenkürzung. Einkauf in die Pensionskasse kannst du dann immer noch tätigen in der Zukunft (hängt von der Pensionskasse ab). Das ist dann aber wieder ein anderes Thema.

Versicherung (Unfall und evtl. Krankentaggeld) würde ich abschliessen. Entweder bei der Versicherung beim alten Arbeitgeber (was meistens für eine gewisse Zeit möglich ist), oder über die Krankenkasse.

09.03.2010 18:58
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Du musst nur den Minimumbetrag pro Jahr bezahlen, damit die das Jahr angerechnet wird. (Liegt bei ca. 400.-) Sind deine AHV-Abzüge auf deinem Lohn höher ist alles ok, bist du darunter musst du nachzahlen. Ob du alle Jahre hast, kannst du nachfragen, teilweise sogar übers ein Internetformular. Fehlende Jahre können bis zu 5 Jahre zurück nachgezahlt werde, also Achtung. Bei der PK ist das ganz anders, da musst du mindestens etwas die 20k bis 25k verdienen. Damit du in die PK einzahlen kannst. Wie es da mit Nachzahlen aussieht keine Ahnung.

09.03.2010 14:07
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Aha, ok, ja das mit der AHV hab ich jetzt noch irgendwo gelesen. Irgendwie, wenn man mindestens 50% in 9 Monaten arbeitet, gibt es dort kein Problem

Ich meine nur, wenn man irgendwann mal die Rente bezieht, dann kann es aufgrund minimaler Lücken, schon zu einer kleineren Monatsrente kommen. Das will ich jetzt nicht irgendwie auf Grund von einem Monat aufs Spiel setzen.

Na was soll man da so beachten...:

Krankenkasse: klar bezahl ich ja eh

AHV: In diesem Fall nicht notwendig¨

Pensionskasse: nichts?

Versicherung: Was meint ihr? Ich stehe ja nicht unter Vertrag wegen dieser Zeit...

Nein ich melde mich nicht ab. Wenn alles nach Plan lauft siehts bspw. so aus. Kündigungsfrist 2 Monate, 1 Monat lang Ferien, nach insgesamt 3 Monaten neuer Stellenantritt.

***The life is too short for taking no risk!!!***

09.03.2010 13:32
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Dakytrader wrote:

Ja aber PK oder AHV sollte ich ja trotzdem für diesen Monat irgendwie einzahlen, nicht?

Nein, ein Monat ist absolut kein Problem. Wie technischer geschrieben hat, musst du nur abklären, wie es mit der Unfallversicherung steht.

Bei mir war das ein anderes Problem, das hing damit zusammen, dass man bei einer Abmeldung aus der Schweiz automatisch auch aus der AHV austritt, auch wenn man weiterhin Beiträge bezahlt.

Aber du meldest dich ja nicht ab, ausse du änderst den Wohnort, aber auch dann gibt es mit der AVH erst Probleme, wenn du ein ganzes Jahr nicht in der Schweiz angemeldet bist.

Gruss

fritz

09.03.2010 12:54
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Ja aber PK oder AHV sollte ich ja trotzdem für diesen Monat irgendwie einzahlen, nicht?

Ich möchte es eben, so gut es geht, lückenlos haben. Biggrin

Ich sollte noch hinzu erwähnen, dass ich in dieser Zeit nirgends unter Vertrag stehen. Es ist so wie ein leerer Monat irgendwie. :?

***The life is too short for taking no risk!!!***

09.03.2010 12:33
Bild des Benutzers technischer
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Da hast du wahrscheinlich nichts zu befürchten...

AHV Lücke wirst du wegen einem Monat keine haben. Deine Beitrags JAHRE sind trotzdem vollständig. Das wäre erst heikel wenn du länger Ferien machen würdest.

Versicherungstechnisch bist du (wenns mir recht ist, aber ohne Garantie) 30 Tage nach Anstellungsende noch versichert. Oder sonst kannst du das meistens sehr elegant und günstig bei der bestehenden Versicherung verlängern.

Also, wenn es ein Problem geben könnte, dann höchstens beim Versicherungsschutz.

09.03.2010 11:30
Bild des Benutzers Dakytrader
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Leute ich brauche da mal ein paar Erfahrungen von euch.

Vor nicht zu langer Zeit hatte ich einen evtl. Stellenwechsel angesprochen, der könnte tatsächlich bald zur Realität werden.

Ich will diese Gelegenheit nützen, und einen Monat lang unbezahlten Urlaub machen, bevor ich die neue Aufgabe anpacke.

Ich möchte Fehler im Vorhinein vorbeugen, und das mit den verschiedenen Sozialleistungen richtig machen.

Hat von euch jemand Erfahrungen damit, soll ich jetzt irgendwie die AHV Stelle kontaktieren und vorauszahlen. Wir hatten das mal mit dem User Fritz glaub ich irgendwo... :roll:

***The life is too short for taking no risk!!!***

27.02.2010 00:11
Bild des Benutzers equity holder
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Dakytrader wrote:

Die meisten manager und kader haben sauschriften! Lol

Jetzt wo du es sagst, muss ich dir recht geben! Smile

Wer nach vorne schauen will, muss erst mal zurück schauen:



http://www.youtube.com/watch?v=wdzzYkAfpDU

26.02.2010 17:39
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mein lieblingssatz aus der schule

j'ai oublie mes devoirs Biggrin

START! Time to play the Game !!!!!

26.02.2010 17:21
Bild des Benutzers Mali-P
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:shock: Ich hau ab

equity holder :"Meine Empfehlung fürs daytraden":

http://www.youtube.com/watch?v=G1RYH9bJkps&feature=related

PowerDau:"Ouw shit, das giit Ohrächräbs!Mach das niemeh"

26.02.2010 16:27
Bild des Benutzers Dakytrader
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Die meisten manager und kader haben sauschriften! Lol

si tu parles assez bien francais, tu pourrais evtl. Me remplacer! Bientôt je devrais quitter la Suisse Romandie! C'est un poste avec pleines responsabilités! Mais il faut s'installer sur Lausanne! Pour l'instant rien n'est encore guarantie!

***The life is too short for taking no risk!!!***

26.02.2010 10:41
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Danke MIA. Zwei Tage pro Woche sind zuwenig, wenn ich dafür umziehen muss und an den anderen fünf Tagen nichts machen kann.

Französisch spreche ich fliessend, ausser dass man schon nach dem ersten Buchstaben hört, woher ich komme... Lol :oops:

Grundsätzlich habe ich nichts gegen die Westschweiz, habe dort auch schon mal drei Jahre gearbeitet, war gar nicht so schlimm....

Heute habe ich gerade wieder zwei Absagen bekommen, habe aber auch noch ein paar interessante Sachen offen.

Zu den Schreibtests: Ich glaube, da wird besonders darauf geschaut, wie flüssig geschrieben wird. Wer eine unleserliche "Sauschrift" wie ein Arzt hat, die flüssig aufs Papier kommt, hat gewonnen. Wer eine zittrige "Sauschrift hat", der hat verloren.

Alles andere liegt irgendwo dazwischen.

Gruss

fritz

25.02.2010 21:04
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MIA
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Hallo Fritz

Ich hätte da eventuell was das Dich interessieren könnte!!!!

Wir suchen für die Westschweiz einen Aussendienstmitarbeiten welcher für bestehende Kunden Brandschutz verkaufen möchte!

Leider wäre dies zum Anfang nur ein Pensum von ca. 2 Tagen pro Woche.

Die Anforderungen sind in erster Linie, dass Du perfekt französisch sprichtst und in zweiter, du eine Ahnung vom Bau hast. (kann man schulen)

Falls ein wenig Interesse schreibe zurück !!

25.02.2010 16:20
Bild des Benutzers chuecheib
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das mit dem text abschreiben bezieht sich auf ein graphologisches gutachten ... es gibt immer noch unternehmungen die das nutzen um die tauglichkeit der bewerber zu prüfen

START! Time to play the Game !!!!!

25.02.2010 15:57
Bild des Benutzers Dakytrader
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Ja das stimmt, rege mich auch immer wieder aufs neue auf, wenn ich mal das hübsche "P" einschalte, und dann lauter Punkte und Absätze vor mir sehe... :roll:

***The life is too short for taking no risk!!!***

25.02.2010 15:18
Bild des Benutzers Pesche
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Dakytrader wrote:

Wurdet ihr bei eurem Bewerbungsgespräch mal aufgefordert ein Gedicht abzuschreiben, oder irgendeinen Textteil?

Es sollte irgendeine psychische Analyse sein, ist mir klar, aber was wird da genau betrachtet?

Schreibt er langsam und schön = unproduktiv zum Beispiel

Ist sicher wieder so ein umgekehrter Psychokram, oder was bringt es dem Arbeitgeber? :roll:

Edit: Ok, alles klar, habs jetzt auch rausgefunden, nicht schlecht, und ist vollkommen anders, als ich's mir vorgestellt habe. Ich hatte mal einen Persönlichkeitstest, der stimmt mit dem Schreibtest zu 99% überein. Coole Sache! 8)

So was mache ich mit den Leuten welche per PC (Word) schreiben müssen. Die Leute erzählen Dir doch jeden Scheiss wie Sie Office XX und Word beherrschen. Dann lasse Sie einmal ein Text (Gedicht) abschreiben. Mit automatischer Formatierung, 7,8cm von oben, 4.9 cm von links. Du wirst staunen, ausgedruckt perfekt, aber wenn Du dann auf den Bildschirm schaust, nichts als Leerschläge und Newline. Ein Könner schaft ein 10 zeiliges Gedicht inkl. Formatierung in 2-4 Minuten der Schwindler schaft es nicht unter 7-10 Minuten.

Geld stinkt, aber ich liebe den Geschmack

25.02.2010 13:48
Bild des Benutzers Dakytrader
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Wurdet ihr bei eurem Bewerbungsgespräch mal aufgefordert ein Gedicht abzuschreiben, oder irgendeinen Textteil?

Es sollte irgendeine psychische Analyse sein, ist mir klar, aber was wird da genau betrachtet?

Schreibt er langsam und schön = unproduktiv zum Beispiel

Ist sicher wieder so ein umgekehrter Psychokram, oder was bringt es dem Arbeitgeber? :roll:

Edit: Ok, alles klar, habs jetzt auch rausgefunden, nicht schlecht, und ist vollkommen anders, als ich's mir vorgestellt habe. Ich hatte mal einen Persönlichkeitstest, der stimmt mit dem Schreibtest zu 99% überein. Coole Sache! 8)

***The life is too short for taking no risk!!!***

09.02.2010 19:06
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Ben
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Sich hervorheben unter 120 Bewerbungen

Da könnte evtl. Die Dritte Seite hilfreich sein.

Folgendes habe ich aus -Das 1X1 der erfolgreichen Bewerbung-.

Warum eine Dritte Seite als Anlage zum Lebenslauf? Die im Bewerbungsschreiben vorgetragenen Informationen und Verkaufsargumente werden in der Regel vom auswählenden Leser und potentiellen Arbeitgeber wegen der Vielzahl der eingehenden Bewerbungsunterlagen und des Zeitdrucks viel zuwenig beachtet.So wird häufig lediglich der Anschreibentext flüchtig überflogen(30sec.bis max. 1,5 min.),um sich dann der beigefügten Bewerbungsmappe zu -insbesondere dem Foto, seinen Interessen usw. zuzuwenden.

In diesem Moment stösst der Personalchef auf die für ihn neue, unerwartete Seite in Ihren Bewerbungsunterlagen mit der verheissungsvollen Überschrift: Was Sie sonst noch von mir wissen sollten...Dieser Text wird bestimmt sehr aufmerksam gelesen und zur Kenntnis genommen.Wem es an dieser Stelle gelingt, in wenigen kurzen Sätzen das richtige Bild zu vermitteln, kann-wenn die anderen Eckdaten stimmen-mit einer Einladung zum Vorstellungsgespräch rechenen.Die Dritte Seite hebt Sie positiv von der Menge der eingesandten Bewerbungsunterlagen ab.Diese zusätzliche, sich an den Lebenslauf,beruflichen Werdegang etc. anschliessende Seite ist in dieser Form neu und eine besondere, erfolgreiche Weiterentwicklung, die vielen von uns beratenen Bewerbern eine Einladung zum Vorstellungsgespräch eingebracht hat.Die Dritte Seite kann zusätzlich oder an Stelle einer Handschriftenprobe verwendet werden und transportiert-richtig konzipiert-die entscheidenden Argumente, warum Sie als Bewerber undbedingt in die engere Auswahl gehören, also zum Vorstellungsgespräch eingeladen werden und den vakanten Arbeitsplatz einnehmen sollten.Thematisch kommen Aussagen zu Ihrer Person,Motivation und Kompetenz in Frage.Versuchen Sie aber bloss nicht, zu viele Informationen auf diese Seite zu pressen, das würde eher einen nachteiligen Eindruck hinterlassen.Schliesslich handelt es sich um Ihre Bonusseite.

Inhaltlich darf die von Ihnen gewählte Botschaft im Zusammenhang stehen mit Aussagen im Anschreiben, Lebenslauf-und Arbeitsplatzsituationen und darüber hinaus noch etwas persönlicher, pointierter formuliert sein.

Etwas langer Text, aber vielleicht hilfts ja.

Gruss

Ben

09.02.2010 16:07
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fritz wrote:

Da ist eben das Problem, wie man sich unter diesen 120 hervorheben kann, damit die Bewerbung überhaupt gelesen wird.

Gruss

fritz

So ist das mit unserer schönen, automatisierten Welt. Leider werden solche Formulare von den gleichen Leuten verfasst/kreiert welche auch "Bedienungsanleitungen" verbrechen.....

Wenn schon Zwangsfelder, dann bitte Hirn einschalten beim Programmieren. Aber das ist das Problem, derjenige der die Formulare zu verantworten hat, wird sie nie selbst ausfüllen. Er hat ja schon eine Stelle... :evil: Und Austesten von Software ??? Das kenne wir ja ebenfalls, der Kunde ist der Tester.

Dass es bei einer Stellenbewerbung um eines der wichtigeren Dinge geht, scheint halt in der Zwischenzeit ebenfalls nicht mehr relevant. Also kann man da schon wieder alles getrost einem Automatismus überlassen. Und nach uns die Sintflut.... :cry:

09.02.2010 15:55
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Re: Stellenvermittler

Wild wrote:

Fritz, was spricht gegen einen Personalvermittler?

Gar nichts. Ich bin im Moment bei zweien in der Kartei. Aber auch für die ist es in meinem Fall nicht gerade einfach, weil ich in kein Schema passe.

Bei einer der beiden habe ich allerdings keine grosse Hoffnung, da ist es nicht mal bis zu einem Gespräch gekommen. Wie wollen, die mich vermitteln, wenn sie mich noch nie gesehen haben???

Bei Adecco hingegen haben sie sich wirklich Zeit genommen (wahrscheinlich weil mir die Firma früher mal gehört hat - respektive ein Teil davon Wink ) und ich nehme an, dass die sich melden werden, wenn sie etwas passendes gefunden haben.

Gruss

fritz

09.02.2010 15:23
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Stellenvermittler

Fritz, was spricht gegen einen Personalvermittler? Ich habe bis jetzt immer sehr gut Erfahrungen damit gemacht. Es ist kein grosser Aufwand von deiner Seite nötig und die Vermittlungskosten trägt dein zukünftiger Arbeitgeber. Habe über diesen Weg schon 2mal sehr gute Arbeitgeber vermittelt bekommen. Einmal sogar als ich die Branche gewechselt habe und noch in Weiterbildung war.

09.02.2010 15:11
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Quote:

Ausserdem wurden damals die Kosten für das Bewerbungsgespräch auch bezahlt (Anfahrt, Essen, etc.), das gibt es auch nicht mehr oft.

Das wurde mir damals bei meiner jetztigen Stelle auch angeboten, habe es dann natürlich abgelehnt! Wink

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09.02.2010 14:20
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Anscheinend sind es im Schnitt etwa 120 pro ausgeschriebene Stelle...

Da ist eben das Problem, wie man sich unter diesen 120 hervorheben kann, damit die Bewerbung überhaupt gelesen wird.

Früher (als alles noch besser war Wink ), da war das noch anders, da hat man auf jede Bewerbung noch eine persönliche Antwort bekommen, auch auf eine Initiativbewerbung, das geht heute nicht mehr.

Ausserdem wurden damals die Kosten für das Bewerbungsgespräch auch bezahlt (Anfahrt, Essen, etc.), das gibt es auch nicht mehr oft.

Gruss

fritz

09.02.2010 14:02
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Kann man denen ja, im Grunde genommen, nicht übel nehmen. Wer weiss wieviele einfach so Bewerbungen schicken, und vielleicht nicht mal 20% dem gewünschten Profil entsprechen... :?

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