Turbo's Börsenleben

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Turbo's Börsenleben

Anbei dein Text:

Wir schreiben heute den 29. Januar 2008. Erst kürzlich feierte ich meinen 52

Geburtstag. Um genau zu sein am 21. Januar 2008. Dieses Datum wird wohl vielen

besser bekannt sein als Black Monday II.

Seit Ende 2007 lebe ich in Rio und plane im April wieder in die Schweiz

zurückzukehren. Wer nun glaubt, dass ich diese Zeit hier als Ferien benutze, der

täuscht sich. Tatsächlich befinde ich mich bereits seit zwei Jahren in Pension und

gönne mir durch die Winterzeit warme Temparaturen in Brasilien.

Und alles begann so…

Ich war 21 Jahre alt, als ich das erste Mal mit der Boerse in Berührung kam (1977).

Damals durfte ich meinen Vater zu seinem Anlageberater begleiten. Das darauf

folgende Gespräch über die Börse richtete meine Aufmerksamkeit zum ersten Mal

auf die besagte Materie.

Im selben Jahr hatte ich mein Studium an einer Wirtschaftsschule begonnen. Der

Grund für diesen Studiengang lag darin, dass ich ehrlich gesagt nicht genau wusste

was ich genau studieren wollte. Wirtschaft lag für mich jedoch auf der Hand, weil mir

dadurch eine Menge Möglichkeiten offen blieben. Fairerweise muss ich an dieser

Stelle zugeben, dass mein Lebensmotto schon immer eher in die Richtung

“Minimumprinzip”, also mit möglichst wenig Aufwand grossen Ertrag zu erreichen,

lief.

Jedenfalls hatte ich mit 24 Jahren das Glück von meinem Vater CHF 40′000.– zu

erhalten. Dieser Betrag kam auch meinen Geschwistern zu Gute. Motiviert durch das

unerwartete Grundkapital schritt ich zu dem Anlageberater meines Vaters und

verlangte eine Finanzberatung. Schnell einmal erschienen mir dessen Empfehlungen

zu langweilig. Anscheinend war dieses Finanzgenie zu sehr auf den Faktor

Sicherheit bedacht, sodass ich mich entschied die ganze Sache selbst in die Hand

zu nehmen. Und so investierte ich mein Geld fortan in Zeitschriften wie die Bilanz

oder die FuW. Leider existierte zum damaligen Zeitpunkt das Internet noch nicht und

so war ich wohl oder übel auf die langsamere physische Variante angewiesen. Auch

Börsenaufträge liessen sich im Vergleich zu heute extrem schwerfällig abwickeln.

Ausführungszeiten von einem Tag waren absolut alltäglich. Diese Zeitverzögerung

wirkte sich auch negativ auf den Newsflow von Unternehmungen aus. So hatte man

als Kleinanleger den Nachteil, dass wichtige Unternehmensdaten jeweils erst am

Folgetag in den Zeitungen erschienen. Rückblickend kann ich mir vorstellen, dass

sich damalige Händler eine goldene Nase durch ihren Wissensvorsprung verdient

hatten.

Mein erstes Boersengeschäft tätigte ich dann 1981. Als Basis für dieses Investment

dienten 10 Kilogramm Silber à CHF 1′400 (pro Kg). Trotz den Warnungen meines

Beraters, ich solle doch auf die Diversifikation achten und das Risiko meiner

Transaktion bedenken, entschied ich mich für meine Silberanlage. Ich hatte mich

selber darüber gut informiert gehabt und war der Meinung, dass ich diesen Entscheid

sehr wohl tragen könne.

Vielleicht noch interessant zu wissen: Zu dieser Zeit versuchten viele ihr

Silberbesteck zu versilbern! Die Zinsen und die Inflation waren

auf einem Rekordniveau angelangt und die Welt der Börsianer war rabenschwarz.

Das Glück war mir hold und ich konnte nur 10 Tage später meine Rohstoffposition für

CHF 1′800.– pro Kg verkaufen. Dies brachte mir einen ersten Gewinn von hohen

CHF 4′000 ein. Das Beste daran war, dass ich hierfür keinen Finger krümmen

musste. Und so war es um mich geschehen. Spätestens jetzt war ich vom

Börsenvirus infiziert. Eine Heilung war nunmehr unmöglich.

Um mich liquid zu halten hatte ich jeden Sommer während ein bis zwei Monate

gearbeitet. Begonnen hatte ich mit einem harten 12 Stunden Job bei einem Bauern.

Und obwohl ich sechs Tage die Woche schuftete, würdigte man meine Arbeit mit

lächerlichen CHF 150 im Monat. Neben diesem Beruf wurden mir aber noch viele

andere Arbeiten wie die des Bäckers, Maurers, Fliessbandarbeiters, Ziegeltischers

oder Lagerists zuteil. Trotz grosser Anstrengung und Fleiss gelang es mir jedoch nie

mehr als CHF 800 pro Monat zu verdienen.

Zurück zu den CHF 4′000 Gewinn. Da war es mir doch tatsächlich gelungen innert

zehn Tagen den Ertrag von fünf Monaten Schwerstarbeit zu ersetzen! Nun begann

es in meinem Kopf zu rattern. Wenn es mir gelingen würde diesen Profit stetig zu

wiederholen, so würde ich ein steuerfreies Jahreseinkommen von satten CHF

146′000 verbuchen können! Na ja, so einfach war es dann doch nicht, doch gelang

es mir immerhin aus CHF 40′000 innerhalb von 1 1/2 Jahre CHF 80′000 zu

erwirtschaften. Dieser riesige Gewinn gab mir ein königliches Gefühl. Doch wie sagt

man so schön? Übermut tut selten gut. Und so kam die Rechnung darauf prompt.

Nur ein Jahr später reduzierte sich mein Vermögen von CHF 80′000 auf CHF 30′000.

Dennoch gönnte ich mir in dieser Zeit einen Porsche. Nun gut, Porsche ist vielleicht

etwas übertrieben gesagt. Mein besagtes Auto (Porsche 924) wurde durch einen

Audi Motor angetrieben. Aus diesem Grund wurde diese Fahrzeug von

Porscheliebhabern auch nie wirklich als Porsche anerkannt.

Zu dieser Zeit gab es in der Schweiz weder Optionen noch eine Firma Namens

Soffex. Soweit ich mich erinnern kann traten im Jahr 1985 die ersten

Stillhalteroptionen auf. Getrieben durch meine Spielernatur sah ich mich gezwungen

mich sofort mit diesen neuen Produkten zu befassen. Und schnell einmal stellte ich

fest, dass man dadurch um einiges mehr verdienen konnte als mit Aktien.

Nach meinem Studium versuchte ich mein Glück zuerst in der Immobilienbranche.

Danach war ich als Programmierer tätig. Doch mein Drang zur Bank war zu gross als

dass ich diesem hätte widerstehen können. Und so landete ich 1985 in Basel als

Finanzanalyst. In diesen Jahren erlebte der Nikkei seine Glanzzeiten. Ich wage gar

zu behaupten, dass sich damals die grösste Marktmanipulation überhaupt abspielte.

Da wurden doch tatsächlich Aktien mit einem PE von 50 mit einer derartigen

Natürlichkeit angeboten, als wären sie sogar noch günstig! Natürlich hatten sich

damals viele Insider bereichert.

Auf den Hinweis eines Bankkollegen eröffnete ich daraufhin ein Bankkonto bei einer

Privatbank in Basel. Es gelang mir mein Privatvermögen von CHF 35′000 innert nur

neun Monaten in CHF 200′000 zu verwandeln. Kurz daraufhin gönnte ich mir meinen

ersten Lamborghini, einen

Jalpa (für Autofreaks: 3,5 V.Motor , Doppel-Weber.Vergaser, 240 PS und vor allem

ein höllischer Sound). Ich errinnere mich noch gut an die Zeit. Es war Winter und

frostig kalt. Dennoch wollte ich das Auto unbedingt sofort geliefert bekommen. …Nie

werde ich diesen Moment vergessen.

Nachdem ich als Finanzanalyst gearbeitet hatte bot mir mein Arbeitgeber an

zukünftig als Anlageberater mein Einkommen zu verdienen. Dies entsprach genau

meinen Vorstellungen. Doch bevor ich mich in den neuen Job stürzen wollte, bestand

ich darauf zuerst noch drei Monate Ferien zu nehmen. Diese Zeit nutze ich um mit

meiner zukünftigen Frau auf eine Weltreise zu gehen.

Bald daraufhin trat im Jahre 1987 der schlimme Börsencrash auf. Das Topthema zu

diesem Zeitpunkt stellte das amerikanische Handelsbilanzdefizit dar. Wie viele

andere hatte ich es doch eigentlich im Gefühl, dass da etwas kommen musste.

Zur gegebenen Zeit genoss ich meine Ferien in Gran Canaria. Grosszügig wie

immer, gönnte ich mir drei schicke Jacken à la Don Johnson (Miami Vice, ein Stück

für CHF 700).

Wie immer wollte ich mich via Telefonkabine über den neusten Stand der Märkte

informieren. Doch zum damaligen Zeitpunkt ging komischerweise niemand ans

Telefon. Nach einer halben Stunde verlor ich die Geduld und legte den Hörer auf…

Ich habe in meinem Leben zwei Sachen bereut: Die Eine ist die eben

angesprochene, dass ich nicht gwartet habe. Und die Zweite ist, dass ich lieber Ski

fahren ging als dass ich die Zeit für einen Fürerschein aufwendete, sodass ich im

Militär den lockeren Job als Fahrzeuglenker hätte wahrnehmen können. Als Dank für

meine Faulheit erhielt ich einen Gratiseintritt in die Grenadierschule in Isone!

Zurück zu Gran Canaria:

Während meines Heimfluges bestellte ich mir eine Wirtschaftszeitung um mich über

die neusten Trends zu informieren. Plötzlich wurde mir regelrecht übel. Was war den

hier für eine Bombe eingeschlagen?! Plötzlich wurde mir bewusst was diese neue

Situation für mich heissen würde. Es war zermürbend zu sehen wie sich ein

Vermögen von CHF 200′000 innerhalb von nur drei Tagen auf CHF 20′000

reduzieren konnte. Sieben lange Nächte konnte ich kein Auge zudrücken. Hunderte

von Gedanken gingen mir durch den Kopf. Ich war einfach total am Ende.

Aber das Leben ging weiter und immerhin hatte ich noch CHF 20′000 Munition.

Besser als gar nichts. Dieses Geld lag in Optionen investiert. Und dann geschah ein

Wunder. Im Jahre 1988 gab Nestle bekannt, dass ihre Namenaktien nun auch für

Ausländer zugängig gemacht wurden. Hierbei muss man wissen, dass die damaligen

Nestlé Namenpapiere nur Schweizer Bürgern zugänglich waren. Die Ausländer

mussten sich mit den Inhaberpapieren begnügen. Interessanterweise bestand zu

diesem Zeitpunkt ein riesiger Kursunterschied zwischen diesen zwei Aktienformen.

Voraussehbar schossen nach dieser Änderung die Namenaktien in den Himmel

woraufhin die Inhaberpapiere massiv an Wert verloren. Von dieser Situation konnte

ich als Inhaber von Namenstillhalteroptionen nur profitieren. Tatsächlich gelang es

mir meine Papiere sogar zu einem höheren Preis als vor dem Crash zu verkaufen!

Und erneut überkam mich eine Welle der Euphorie. Auf jeden Fall hatte ich das

Gefühl die Dinge im Griff zu haben und glaubte fest daran, dass ich damit meinen

Lebensunterhalt verdienen könnte.

1989 kündigte ich dann meinen Arbeitsplatz und lebte zum erste Mal von der Börse.

Die dadurch entstandene Freizeit kam mir gerade recht, denn ich war glücklicher

Vater einer einjährigen kleinen Tochter. Das zweite Kind war bereits unterwegs.

Wenn wir nicht gerade in den Ferien waren, ging ich mehr oder weniger jeden Tag

mit ihr auf den Spielplatz und danach in mein damaliges ‘Beizli’ um meine Zeitungen

zu lesen. Wie gesagt waren das Internet und Natel damals noch inexistent.

Es kam das Jahr 1990 und wieder einmal war ich in den Ferien. Genauer gesagt war

es Sommer und ich befand mich in Spanien. Zu dieser Zeit zog Hussein in Kuweit

ein.

Obwohl man es hätte sehen sollen, habe ich es diesmal nicht geahnt. Meine

Optionsgeschäfte gingen total in die Hosen. Und wieder trat das altbekannte kribbeln

auf. Zurück aus den Ferien stellte ich fest, dass sich mein Vermögen praktisch in

nichts aufgelöst hatte. Sofort begab ich mich auf Stellensuche und sah mich sogar

kurzfristig gezwungen einen Monat lang Sozialhilfe zu beziehen. Dies stellte ein

herber Schlag für mich dar. Vom Anlageberater mit Einzelbüro und Reisen nach

Deutschland, zum Wertschriftenverkäufer am Schalter bei der BKB. Und nun

Sozialhilfebezüger!

Aber es blieb mir nichts anderes übrig. Mein damaliger Jaguar wurde verkauft und in

einen Opel Kadett umgetauscht. Mit dem Überschuss ging es selbstverständlich

wieder an die Boerse, aber nichts schien mehr zu laufen wie früher. Das Glück war

mir abhanden gekommen.

Sechs magere Jahre sollten folgen. Jedes Jahr Ferien im gleichen Hotel in

Rivazzura. Dies stellte eine grosse Umstellung für mich dar. Zum ersten Mal seit

langem musste ich wieder haargenau auf meine Ausgaben achten. Bis anhin ging es

mir immer so gut, dass ich getrost auf solche Rechnungen verzichten konnte, doch

nun war es anders. Trotz alledem bleiben mir meine Ferien in Italien in bester

Erinnerung.

Doch auch schwierige Zeiten gehen irgendwann mal vorüber und so kam das

Jahr 1996. Endlich hatte ich wieder einmal so richtig grosses Glück. Mit meinen

damaligen Investments gelang mir mein prozentual höchster Gewinn. Dank der

Fusion von Sandoz und Ciba, verteurte sich meine für CHF 3′000 gekaufte Option

auf sagenhafte CHF 74′000! Trotz dieses horrenden Gewinnes war ich alles andere

als glücklich. Zu sehr schmerzte mich der Gedanke, dass ich vor der grossen

Kursexplosion eigentlich nochmals hätte CHF 3′000 in die selbe Option investieren

wollen. Doch ärgerlicherweise war mein Kauflimit CHF 0.10 zu tief angesetzt!

Doch schnell überwiegte bald wieder die Freude am grossen Gewinn. Ich musste

belohnt werden! Und so kaufte ich mir ein neues Auto. Es war ein Lancia Kappa.

Dieses Auto hat insofern eine Bedeutung für mich, da es drei Jahre später zur

Scheidung mit meiner Frau führte. Doch dies ist eine andere Geschichte. Im Sommer

1997 besass ich endlich ein Mobiltelefon und wiedereinmal befand ich mich auf

Ferien in Lanzerote. Aber diesmal verdiente ich in der ersten Ferienwoche über CHF

200′000, sodass ich meinem Lancia Händler anrief und ihn bat mir einen

Lamborghini Diablo zu besorgen. Meiner Frau bestellte ich den neuen Lancia Delta.

Als ich dann nach Hause kam war der Lamborghini und der Lancia gut behütet in

meiner Garage versorgt. Selbstverständlich mussten diese zwei brandneuen Autos

sofort probegefahren werden. Was für ein herrliches Gefühl! Endlich konnte ich mir

einen Bubentraum erfüllen. Ich konnte mich noch sehr gut an das erste Mal erinnern,

als ich den Lamborgini Countach betrachtete. Dessen Erscheinung glich dem eines

Ufo’s, ein Auto aus einer anderen Welt! Breit, flach, 12 Zylinder und ein

infernaler Sound… und nun war ich plötzlich selbst Besitzer dieses gigantischen

Fahrzeuges geworden! Ich war richtig stolz!

Mit meiner darauffolgenden Karriere ging dann eigentlich alles rund. Ich wechselte

die Bank und wurde Anlageberater im Private Banking bei der UBS.

Im Jahre 1998 verlor ich kurzfristig aufgrund der schwachen Börsen relativ viel Geld,

sodass ich zu meiner Scheidung noch lediglich über meinen Lambo, dem Lancia und

CHF 50′000 Cash verfügte. Bald daraufhin sah ich mich gewzungen meinen Lambo

zu verkaufen und diesen in einen Audi S6 zu tauschen. Danach mietete ich mir eine

Wohnung in der Stadt und folgte weiterhin meiner Tätigkeit bei der UBS.

Trotz diesen Rückschlägen schlugen bald wieder bessere Zeiten bei mir ein. Die

Jahre 2000-2008 sollten zu meinen erfolgreichsten Börsenjahren werden. Dieser

Erfolg schlug sich wie bei mir üblich in Autos um:

Es folgten der Reihenfolge nach ein BMW-Alpina, ein Golf VR6, ein Porsche

Milenium, ein Mercedes s 500, dann ein Porsche Turbo, ein

Mercedes SL55 und zur Zeit ein Mercedes CLS von Lorinser. 2001 gönnte ich mir

dann noch eine Wohnung.

Von 2000 an bis zum heutigen Datum hatte ich immer einigermassen genügend Geld

fur kleine Luxuswochenende und sonstige Wünsche wie zum Beispiel Autorennen.

Bis anhin war es mir möglich immer so zwischen CHF 300′000 und CHF 500′000 an

der Börse zu verdienen, bevor es meistens wieder rückwärts ging. 2003 war es dann

endlich soweit. Ich wurde zum erste Mal Börsenmillionär! Dies gelang mir mit

Nikkeioptionen. Dieser unerwartete Geldsegen brachte mich dazu meinen Chef um

drei Monate unbezahlten Urlaub zu bitten. Diesen bekam ich promt und so genoss

ich zwei Wochen in Kuba, eine Kanadarundreise und ein paar Wochen in

Südfrankreich mit meinem Porsche Turbo.

Natürlich war die Gier nach diesem Gewinn gross und ich wollte mehr besitzen.

Aus diesem Grund spekulierte ich eifrig weiter mit meinen Optionen. Dabei war es

mir egal CHF 200′000 in lediglich eine Option zu stecken. Selbst Laufzeiten von

weniger als drei Monate vermochten mich nicht abzuschrecken. Dieses

eingegangenen Risiko kostete mich daraufhin eine Stange Geld. Und so wurden aus

CHF 1′000′000 schnell einmal CHF 200′000. Ich ärgerte mich extrem und machte

mir dauernd Vorwürfe. Dabei hätte ich doch mein Ziel vorzeitig mit 50 in Pension zu

gehen locker erreichen können! Diesen Wunsch träumte ich bereits seit längerer Zeit.

Durch diverse riskanter Geschäfte und mit viel Glück gelang es mir dann doch noch

meinen Traum zu erfüllen. Dies feierte ich gebührend im Montreux Palace! Seither

lebe ich nur von der Boerse, aber leider ist der Spieler in mir stäker als alles

andere. Denn im Juni 2007 zeigte mir mein Konto sagenhafte 3,7 Mio an. Eigentlich

hätte ich mit dem Spekulieren aufhören können, aber nein, ich wolllte unbedingt 5

Mio erwirtschaften. Durch das Eingehen von zu vielen Risiken reduzierte sich mein

Vermögen erneut drastisch und steht derzeit bei rund 1.2 Mio. Sogar meine 1.5 Mio

Gelder, welche ich zur Sicherheit in strukturierte Produkte gesteckt hatte, sind um

über 40% gefallen.

Zum Glück gönnte ich mir in meiner Karriere von Zeit zu Zeit auch was Gutes,

sodass ich wenigstens zeitweise für den ganzen Stress entschädigt wurde. Zudem

erwiesen sich meine tollen Autos immer wieder als wertvolles Startkapital, wenn ich

mal wieder ein unglückliches Händchen bewiesen hatte.

Wie meine Geschichte enden wird weiss ich nicht. Doch eines weiss ich mit

Sicherheit. Wenn ich aufhören könnte, dann wäre ich bestimmt nie soweit

gekommen.

Es ist wirklich so: “Hast du kein Geld, musst du spekulieren”. Das Ganze verlangt

aber ganz klar eine Spielermentalität, eiserne Nerven, die nötigen Kenntnisse und

ein gewisses Mass an Glueck!

WER VERLIEREN KANN, KANN GEWINNEN!!!

Turbo
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Turbo's Börsenleben

Da ich seit dem Januar 2008 sehr turbulente Börsenzeiten erlebt habe, gibt es dann noch ein Mal eine Fortsetzung.

Ich hole es mir zurueck, du verdammtes Biest!

Prise Salz
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*wauw*

Meine müden Äuglein reibe...................... aber durchlesen musste ich Deine Geschichte trotzdem noch! Wink

Turbo Du hast viel erlebt, in ein paar Jahren schreibe ich meine Story. *g*

freebase
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story-potz-blitz

also turbo wenn das alles war ist? dan bist du schon ein schlimmer finger. huch 3 mille wow möchte ich auch mal haben. Biggrin aber ich währe da etwas vorsichtiger umgegangen. hätte minimum 1,5 mille in ch immo gesteckt. 3-4 eigenthumswohnungen. vorallem fürs alter,eine sichere sache. aber wenn du so ein spieler bist ist das eben noch schwirig zu kontrolieren. aber nicht schlecht aber mit den 1,2 mille würde ich etwas vorsichtiger sein,weil weg ist weg! mfg freeby BiggrinWink

also du warst in rio,brasilien warum bist du wider in die schweiz gekommen? gefiel es dir dort nicht mehr? oder war es heimweh? :roll:

und warum kanst du so lange in brasilien bleiben hast du den pass? oder ist deine frau von dort,oder ex frau? oder hast du eine arbeitsbewiligung? Biggrin


 

Turbo
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Turbo's Börsenleben

Freebase

Ja eben, da die Meisten vorsichtiger mit dem Geld umgehen, werden sie auch nie eine Million an der Börse verdienen.

Brasilien ist auch eine Story für sich. Wie es sich für einen Bonvivant gehört, habe ich seit 4 Jahren eine brasilianische Freudin, blendend aussehen, halb so alt, aber so eifersüchtig, dass ich 2 Wochen vor der Hochzeit Nein sagte und dies ist schon 2 1/2 Jahre her und sie ist bis anhin dennoch bei mir geblieben.

Rio hab ich so lieb gewonnen, dass ich jetzt meinen CLS verkaufen will und meine Eigentumswohnung vermieten will und für längere Zeit auswandern will. Aber auch hier nehme ich mir die Freiheit und habe ich sie auch, je nach Situation meine Meinung zu ändern.

Ich hole es mir zurueck, du verdammtes Biest!

freebase
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brasilien

ja diese eifersucht dieser frauen ist recht heftig,muste ich auch erfahren. aber war eine wunderschöne zeit vermisse diese zeit auch sehr. :roll:

ja wer nichts wagt gewinnt auch nichts das stimmt auch wider. Biggrin ja dan noch viel glück beim zocken,aber pass auf der markt ist nicht mehr wie früher leider. :roll:


 

Psytrance24
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Turbo's Börsenleben

sieht man schön, wenn die Börse abwärts geht hast du immer massiv an Geld verloren. Das ist deine Achillesferse. Puts kaufst du generell nicht oder?

Wie gesagt im Herbst sollte wieder eine solche Phase in Erscheinung treten, das meinen nicht nur Astrologen *g*

Das Schicksal mischt die Karten und wir spielen.

A. Schopenhauer



Gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen.

Turbo
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Turbo's Börsenleben

Psytrance24 wrote:

sieht man schön, wenn die Börse abwärts geht hast du immer massiv an Geld verloren. Das ist deine Achillesferse. Puts kaufst du generell nicht oder?

Wie gesagt im Herbst sollte wieder eine solche Phase in Erscheinung treten, das meinen nicht nur Astrologen *g*

Zur Zeit bin ich wieder unter Strom und da ist schlafen eine magere Sache. Richtig Psy bin das Gegenteil von dir. Verdiene wenn du verlierst, verliere wenn du gewinnst.

Für mich ist die Callseite bei den Aktien die Intressanteste und bietet die grössten Gewinnmöglichkeiten.

Auf der Putseite ist die Auswahl 10 mal kleiner und dazu sind sie meist noch teurer und die Titel können nur 100% verlieren.

Ich hoffe einfach beim nächsten Crash wie von November 2008 bis März 2009 einfach Cash auf dem Konto zu halten. Aber eben da ist viel Wunschdenken dabei, dennoch bin ich stolz, bis anhin dieses Biest unter dem Strich klar besiegt zu haben.

Wichtig ist eigentlich nur das Timing an der Börse. Und wie ich immer wieder erlebt habe, habe ich innerhalb einer kurzen Zeitperiode mein Geld verdient. Wenn sich die nächsten 2-3 Wochen so entwickeln wie ich erwarte,habe ich vor eine grösssere Cash-position auf zu bauen und dann einmal zu zuwarten. Aber eben es kann viel passieren in 3 Wochen. :roll:

Ich hole es mir zurueck, du verdammtes Biest!

yzf
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Turbo, du bist der Beste!!

Biggrin

Geht mit Gott, aber geht!

AmaZe
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Wow, mein Respekt Turbo, du hast wirklich schon viel erlebt Wink Auf eine Forsetzung würde ich mich freuen. Ich gönne dir die aktuellen Gewinne vollkommen und bin froh dich hier im Forum zu haben.

Ich bin erst 22 Jahre und habe noch so einiges vor mir. Leider habe ich auch diese Spielermentalität und habe ehrlich gesagt Angst in naher Zukunft mein Vermögen zu verlieren. Wahrscheinlich werde ich in Zukunft nur noch kleine Positionen Optionen traden und mich auf Aktien konzentrieren.

Positiv ist das ich einen guten und sicheren Job habe und mich seit 2 Jahren einer Weiterbildung widme. Das ist zwar sehr stressig, dafür besitze ich ein festes Einkommen, was für mich enorm wichtig ist.

So genug gelabert, wünsche euch noch ein schönes Wochenende

lazy
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Bist wirklich ein eiskalter Trader! Go in with the big guns, get out with the homeruns. Gewinne maximieren und blutrote Depots zu akzeptieren, wohl nicht viele halten das so lange aus.

Deine (du als Person) Geschichte, fantastisch (faszinierend)! Du lebst wahrscheinlich den Traum vieler Trader.

Sorry für den Vergleich, aber irgendwie erinnert mich deine Story einwenig an die von "Blow". Von nix zum Millionär!

...aber mögest du uns erhalten bleiben. Natürlich auch all die anderen Spezialisten hier im Forum!

balzers99
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hochachtung turbo ich träumte diesen traum auch einmal doch ich gab auf mir liefs ausgezeichnet und ich wurde zu übermütig ich arbeitete auch auf kredit bis dann die krise im 2001 kam aus vorbei ich habe die nerven nicht mehr nochmal so ein ding durchzustehen tagelang kein schlaf das kann sich nur jemand vorstellen der das auch schon erlebte ich kann jetzt ein sehr angenehmes leben führen auch ohne börsengewinne nur ich muss wohl etwas länger arbeiten als turbo

T15
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go turbo go Biggrin

*isone* turbo ein greni?? :shock:

find ich schön das du deine geschichte hier mitteilst Wink dafür schonmal ein *dankeschön*

ich bin nun auch infiziert von deinen "calls" Lol

hab mich (leider) nicht getraut alles reinzustecken aber mit den CS und UBS trades hab ich meine verluste des letzten jahres ausgeglichen und des obwohl meine UBSN noch rot sind Wink

ps: noch ne frage turob hast du de autos gekauft? direkt kohle aufn tisch gelegt??

wünsch allne e schöns wucheend Wink

Turbo
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Eins habe ich nie gemacht auf Kredit spekuliert und davon rate ich auch jedem ab. Vor 3 Wochen hat mich ein ehemaliger Kunde angerufen und mich um einen Tipp gebebten, denn er habe mehr oder weniger alles verloren. Er war ein Spieler und hat auch viele Optionen gemacht, hatte 1,5 Mio. Mein Nachfolger hat im einen Lombardkredit aufgeschwatzt oder auf jeden Fall nicht ausgeredet. Jetzt hat er noch 90'000.--

Meine Devise war immer ich mache was ich vermag. Ja jedes Auto war bezahlt und wenn ich halt keine Kohle hatte, backte ich kleine Brötchen und passte mich an, aber weder ein Lombard noch Konsumkredit kommt für mich in Frage. Auch die Kreditkarte brauch ich nur zur Automiete, habe immer 500-1000 Fr. auf mir. Als ich den Seat Cupra für meine Töchter anschauen ging und dann nach dem Verkaufsgespräch die 30'000 einfach so aus der Tasche nahm, meinte der Verkäufer, das sei Jahre her, dass er so etwas gesehen habe.

Also volle Pulle spekulieren, aber ohne Kredite, ist der sichere Tod.

Ich hole es mir zurueck, du verdammtes Biest!

T15
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hehe cool... is zwar schon spät aber ich muss sagen du bist ein cooler typ, turbo Wink

bist wirklich schon über 50ig?

ich glaub bei meinem nächsten trade leg ich ein bisschen mehr kohle rein wenn du ein "Call" thread für ein titel machst...

Biggrin

danke und guet nacht Wink

dolly
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Wow turbo Lol

Ich begann die Story zu lesen und konnte nicht mehr widerstehen weiter zu lesen. Es hat mich sehr beeindruckt, was du so alles erlebt und riskiert hast.

Biggrin

Ich bin etwas älter als du, seit 39 Jahren verheiratet. Ich börsele nur mit kleinen Beträgen.

Ich betreibe nebenbei ein Nail-Studio und gestalte und verwalte Musiker-Homepages, wo mein Mann als Lead-Gitarrist mitspielt.

Ich habe natürlich auch schon kleine Summen verloren, aber das kann ich verschmerzen. Wenn man einmal anfängt mit börsele, kann man nicht mehr aufhören. Ist wirklich eine Sucht. Ich kaufe auch nur was ich bezahlen kann. Aber ein Wunsch ist auch in Erfüllung gegangen mit dem Jaguar S.Typ. noch die alte Form, gefällt mir besser, wie die Neue.

Hey turbo, bin also gespannt was du noch alles erleben tust.

Ich wünsche allen eine schöne Woche und schöne Gewinne.

Gruss

dolly

balzers99
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es gibt ein paar todsünden eine davon sind kredite und zwar eben auch die vielfach als harmlos betrachteten lombardkredite besonders gefährlich bei short puts wies turbo gesagt hat hände weg von krediten gilt nicht nur beim traden

Vontobel
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balzers99 wrote:

es gibt ein paar todsünden eine davon sind kredite und zwar eben auch die vielfach als harmlos betrachteten lombardkredite besonders gefährlich bei short puts wies turbo gesagt hat hände weg von krediten gilt nicht nur beim traden

Wenn man Short Puts vernünftig einsetzt - sprich den Strike unterhalb des aktuellen Kurses setzt & nur so viele Kontrakte wie man auch Aktien gekauft hätte verschreibt - dann sind die Risiken nicht höher als bei einem normalen Aktienkauf. Ja man kann die betreffende Aktie sogar zu einem tieferen Kurs erwerben (wenn die Option ausgeübt wird) als wenn man die Aktie gleich gekauft hätte.

Aber klar, was wohl viele in diesem Bereich erlebt haben ist, dass sie z.B bei einer UBS einen Short Put Strike 50 gemacht haben & dabei zu viele Kontrakte verschrieben haben.

Wirklich riskant sind uncovered Short Calls. Eine Aktie kann schliesslich um mehrere 100% steigen - aber nur um 100% fallen.

Ich weiß, dass ich nichts weiß!



www.starmind.com - Know-How Trading

www.pvi.ch - currently inactive

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balzers99
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um ein depot aufzubauen sind short puts sicherlich geeignet wenn man aber zbsp 10000 fr hat und ein engagement von 50000 fr eingeht und es dann zu einem crash kommt dann sieht man halt alt aus ein solches leverage war nicht unüblich und hat viele in den ruin getrieben naked call writing kannst du als privater sowieso nicht machen zum glück

Johnny P
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Quote:

naked call writing kannst du als privater sowieso nicht machen zum glück

Oh doch das geht!

„Alles was die Sozialisten vom Geld verstehen, ist die Tatsache, dass sie es von anderen haben wollen.“

Konrad Adenauer

balzers99
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Turbo's Börsenleben

Johnny P wrote:

Quote:
naked call writing kannst du als privater sowieso nicht machen zum glück

Oh doch das geht!

Wusste ich nicht ich kenne kein institut wo das möglich ist in der ch und fl eine ausnahme ist ein short call auf indices mit einem long call als absicherung

Vontobel
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Turbo's Börsenleben

balzers99 wrote:

um ein depot aufzubauen sind short puts sicherlich geeignet wenn man aber zbsp 10000 fr hat und ein engagement von 50000 fr eingeht und es dann zu einem crash kommt dann sieht man halt alt aus ein solches leverage war nicht unüblich und hat viele in den ruin getrieben naked call writing kannst du als privater sowieso nicht machen zum glück

Das ist genau das Problem. Heute kannst du einen Deal abschliessen, der dich im Worst Case den Kopf kosten könnte. Darum sage ich ja, dass es wichtig ist, dass man nur so viele Kontrake abschliesst wie man auch Aktien gekauft hätte und nicht gierig wird.

Naked Call kannst du machen. Du musst einfach damit rechnen, dass du nicht nur jeweils die Optionsprämie sicherstellen musst - sondern noch weitere Prämien (Worst-Case-Szenario) hinterlegen musst. Und je nachdem wie stark der Basiswert schwankt - desto mehr (oder weniger) musst du hinterlegen. Dafür benötigst du eine entsprechende Limite bei der Bank.

Short Geschäfte können sehr interessant sein. Aber es ist wichtig, dass man zuerst einige Jahre mit Aktien gehandelt hat & sich den Risiken voll bewusst ist. Denn mit Shorts betritt man schon ein anderes Terrain am Markt. Wenn man nicht weiss wie sie funktionieren holt man sich plötzlich grosse Risiken ins Depot.

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Holger.
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Turbo's Börsenleben

Turbo wrote:

Freebase

Ja eben, da die Meisten vorsichtiger mit dem Geld umgehen, werden sie auch nie eine Million an der Börse verdienen.

Oder verlieren.

Teofillio
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Turbo's Börsenleben

Holger wrote:

Turbo wrote:
Freebase

Ja eben, da die Meisten vorsichtiger mit dem Geld umgehen, werden sie auch nie eine Million an der Börse verdienen.

Oder verlieren.

Wenn man keine Million hat, kann man auch keine verlieren Wink

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Dakytrader
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Turbo's Börsenleben

Quote:

Wenn man keine Million hat, kann man auch keine verlieren

Das ging mir auch eben, beim Lesen des Beitrags, durch den Kopf... Biggrin

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Turbo
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Mein Jahreslohn 130'000 davon 54'000 an die Ex und Kinder, wie soll ich da Lamborghini, Porsche usw je fahren. Da musst du spekulieren und dies hat schon Kostalny gesagt, wenn du kein Geld hast, musst du spekulieren und ehrlich wer ist schon auf einen grünen Zweig gekommen in den letzten 10 Jahren mit normalen Anlagen?!!

Aber bitte setzt klar Erfahrung, Kenntnisse, tägliches befassen mit der Materie, Nerven wie Stahl, schaflose Nächte und eben der unbedingte Glaube es zu schaffen, auch wenn man am Boden ist!!!

Und ich habe hier viele in den 1 1/2 Jahren erlebt, die das Biest erledigt hat auf ewig und immer.

Ich hole es mir zurueck, du verdammtes Biest!

deepblue
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Das ganze ist eine sehr schöne (Lebens)geschichte und zeigt mir, dass ich meinen Traum auch noch wahr werden lassen kann.

Andere Frage.

Welche Vorraussetzungen sollte man noch haben ausser eine Spielernatur sein (Wie tief sollten die Wirtschaftskenntnisse sein?)

Turbo
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Turbo's Börsenleben

deepblue wrote:

Das ganze ist eine sehr schne (Lebens)geschichte und zeigt mir, dass ich meinen Traum auch noch wahr werden lassen kann.

Ander Frage.

Welche Vorraussetzungen sollte man noch haben ausser eine Spielernatur sein (Wie tief sollten die Wirtschaftskenntnisse sein?)

Erfahrung und Timing ist wichtiger als Wirtschaftskenntnisse bei den Optionsgeschäften, aber klar ganz ohne geht es narürlich auch nicht.

Ich hole es mir zurueck, du verdammtes Biest!

orangebox
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Turbo wrote:

Mein Jahreslohn 130'000 davon 54'000 an die Ex und Kinder, wie soll ich da Lamborghini, Porsche usw je fahren. Da musst du spekulieren und dies hat schon Kostalny gesagt, wenn du kein Geld hast, musst du spekulieren und ehrlich wer ist schon auf einen grünen Zweig gekommen in den letzten 10 Jahren mit normalen Anlagen?!!

Aber bitte setzt klar Erfahrung, Kenntnisse, tägliches befassen mit der Materie, Nerven wie Stahl, schaflose Nächte und eben der unbedingte Glaube es zu schaffen, auch wenn man am Boden ist!!!

Und ich habe hier viele in den 1 1/2 Jahren erlebt, die das Biest erledigt hat auf ewig und immer.

Kannst auch gleich sagen wer kommt mit normaler bez ehrlicher Arbeit auf einen grünen Zweig?

Beinahe niemand Wink

Find deine Einstellung absolut ok und richtig vertretbar Wink

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Dakytrader
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So, ich hatte jetzt auch etwas Zeit mich mit deiner Geschichte zu befassen. Muss sagen, dass wir uns in einigen Punkten ähnlich sind, aber natürlich nicht in allen, was natürlich dein Leben um keines Falls weniger atraktiv macht. Es erinnert mich ein bisschen an meinen Vater, er ist auch so einer, er kauft alles sobald er die Möglichkeit dazu hat, ich lebe jetzt und will es auch jetzt! Ich bin da schon eher etwas mehr aufpasserisch. Aber die Autos, die du da schon unterm Gesäss hattest, allein diese Tatsache zeigt, dass dein Leben etwas zu bieten hatte!

Jedenfalls ist auch mein Ziel reich zu sein, es ist schwer, verdammt schwer, aber möglich (und das zählt). Ich liebe auch Autos und freue mich schon eines Tages mit einem schönen Flitzer die Gegend unsicher zu machen, glaube sogar mein erstes Wort war Ferrari!

Danke für diesen tollen Beitrag, lese immer wieder gerne von Menschen die es geschafft haben!

***The life is too short for taking no risk!!!***

Vontobel
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Dakytrader wrote:

Aber die Autos, die du da schon unterm Gesäss hattest, allein diese Tatsache zeigt, dass dein Leben etwas zu bieten hatte!

Jedenfalls ist auch mein Ziel reich zu sein, es ist schwer, verdammt schwer, aber möglich (und das zählt).

Danke für diesen tollen Beitrag, lese immer wieder gerne von Menschen die es geschafft haben!

Hmmm...ohne dir jetzt nahe treten zu wollen...aber finde diesen Beitrag fast etwas traurig. Hat das Leben nur etwas zu bieten wenn man tolle Autos gefahren hat?

Mir gefällt der Spruch: The best things in life are free

Darf ich fragen was du dir vom Reich sein erhoffst? Glaubst du du wirst viel glücklicher sein als jetzt?

Ich persönlich sehe klar den Nutzen von Geld: Es kann beruhigen. Aber zu viel ist auch nicht gut. Und letztlich muss ich sagen geht es ja darum glücklich zu sein...und darüber habe ich mir sehr viele Gedanken gemacht. Und muss sagen ... so sehr ich mich auch mit Geld befasse und es auch gerne besitze...letzten Endes ist mir dieses sch. egal ... was zählt ist Gesundheit...eine tolle Familie...eine super Partnerin...ein paar wirklich gute Freunde...und im idealfall eine Arbeit die einem ausfüllt - oder dann zumindest ein spannendes Hobbie.

Ich weiß, dass ich nichts weiß!



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