Umfrage; Sollen UBS-Manager weiter Boni ....

70 posts / 0 new
Letzter Beitrag
Pegasus
Bild des Benutzers Pegasus
Offline
Zuletzt online: 19.05.2016
Mitglied seit: 19.05.2006
Kommentare: 3'470
Umfrage; Sollen UBS-Manager weiter Boni ....

in zweistelliger Millionenhöhe erhalten ?

- ein Skandal, die Kernschmelze von Vertrauensverlust ist für mich jedenfalls;

a) dass noch im März 2008 10 Milliarden Boni von der UBS ausbezahlt wurden,

b) Heute 6 Milliarden vom Bund (das sind wir alle, die Allgemeinheit) erbettelt wurden,

c) sie auch noch bekamen von unserer Regierung in Bern.

- folgender aktueller diesbez. Sachverhalt gemäss Quelle Cash.ch;

UBS: Weiterhin Boni in zweistelliger Millionenhöhe

16.10 23:02

Auch nach dem Eingreifen des Bundes und der Nationalbank sollen einzelne UBS-Banker in den Bereichen Investment Banking und Hedge Fonds laut UBS-Verwaltungsratspräsident Peter Kurer weiterhin Boni in zweistelliger Millionenhöhe erhalten.

Dies könne er nach wie vor nicht absolut ausschliessen, sagte Kurer auf eine entsprechende Frage im Nachrichtenmagazin "10 vor 10" von Schweizer Fernsehen SF. Die Boni und die Löhne würden aber sicher kleiner. Die UBS sei gewillt, das Problem relativ radikal anzugehen."

- wie ist Eure sachliche Meinung darüber ?

.

8)

Pegasus
Bild des Benutzers Pegasus
Offline
Zuletzt online: 19.05.2016
Mitglied seit: 19.05.2006
Kommentare: 3'470
Boni-Bankmanager

- - interessante diesbez. Neuigkeiten von Sachverständigem Professor aus Deutschland wie folgt;

"örsen-News

FINANZKRISE/DE/ifo-Chef Sinn: Rettungspaket für Banken wird nicht greifen

17.10 10:05

BERLIN (AWP International) - Das 500-Milliarden-Rettungspaket für die deutsche Finanzbranche wird nach Einschätzung des Wirtschafts-Professors Hans- Werner Sinn nicht greifen. Der Präsident des ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung sagte am Freitag voraus, dass die Banken die staatliche Hilfe nicht in Anspruch nehmen würden, weil die Manager damit akzeptieren müssten, "dass ihr Gehalt auf 500.000 Euro reduziert wird". "Die meisten Bankmanager verdienen ein Vielfaches davon. Das ist der Pferdefuss", sagte Sinn im Fernsehsender N24.

"Das wird eine Bank nur dann in Anspruch nehmen, wenn sie kurz vor dem Konkurs steht. (...) Ich möchte die Bank sehen, die dieses Paket in Anspruch nimmt." Stattdessen schlug Sinn vor, den Banken die staatlichen Finanzspritzen aufzuzwingen. "Wenn man die 500 000 wirklich halten will, dann gibt es nur einen Weg: Man muss also den Banken das Eigenkapital aufzwingen. Das darf keiner freiwillig entscheiden."/cs/DP/jkr

Quelle: AWP

So wie einem das Licht nicht ohne die Dunkelheit bewusst würde, so gibt es keine Situation, in der nicht etwas POSITIVES zu entdecken wäre.

Frei nach I Ging

Johnny P
Bild des Benutzers Johnny P
Offline
Zuletzt online: 02.12.2011
Mitglied seit: 28.09.2007
Kommentare: 3'970
Umfrage; Sollen UBS-Manager weiter Boni ....

Die Saläre sollten an die des Bundes angeglichen werden. Also dass Topkader so 300'000 pro Jahr...was eigentlich ja immer noch zu hoch ist für die Deppen!

Für mich unfassbar das der Bund die Mittel gesprochen hat...

IV Defizit glaube in etwa bei 1,6 Mrd...grund genug die Sparschraube anzuziehen und auf die armen Invaliden einzuprügeln...ich kenne einige Betroffene und das sind wirkliche Schicksale :evil:

Für mich ist sparen ok...aber dann muss man konsequent sein! Jede Sparmassnahme verkümmert zur lächerlichkeit angesichts der beträge die diesen Versagern in den Rachen gesteckt werden.

„Alles was die Sozialisten vom Geld verstehen, ist die Tatsache, dass sie es von anderen haben wollen.“

Konrad Adenauer

reckefoller
Bild des Benutzers reckefoller
Offline
Zuletzt online: 12.10.2009
Mitglied seit: 17.03.2008
Kommentare: 1'631
Umfrage; Sollen UBS-Manager weiter Boni ....

meiner meinung nach sollten die ubs spitzen eine provision, man darf es auch bonus nennen, in prozent der gesprochenen bundesmilliarden erhalten. 1% von diesen 60 milliarden, sprich circa 600 milionen, wäre da durchaus angemessen. die hälfte, 300 kisten, für kurer, die anderen 300 an die geschäftsleitung, wovon mindestens die hälfte an rohner.

schliesslich hat der peter kurer am sonntag, also ausserhalb seiner eigentlichen arbeitszeit, ein telefon gemacht. das nennt man arbeitseinsatz über das übliche engagement hinaus.

untouchable
Bild des Benutzers untouchable
Offline
Zuletzt online: 26.05.2010
Mitglied seit: 29.09.2006
Kommentare: 1'319
Umfrage; Sollen UBS-Manager weiter Boni ....

Ich wäre für eine grundsätzliche Neuregelung der Weltordnung:

Mein Plan sähe wie folgt aus

- Allen Multi-Millionären und Milliardären wird das Privatvermögen enteignet.

- Lohnobergrenze für Manager, Musiker, Schauspieler etc. weltweit neu auf 1 Mio. begrenzt

- Mit den neu zu Verfügung stehenden Mittel werden erst die Staatsdefizite und Gesundheitssysteme aufgepeppt. Mit dem Rest wird die Entwicklungshilfe gefördert.

- Mit den inskünftig in den Betrieben eingesparten Millionen werden die Anstellungsverhältnisse der Unter- und Mittelschicht verbessert. Bzw. sollen die gleichen Privilegien wie die Geschäftsleitung haben.

- Neue Einführung eines Bonussystemes in der alle Mitarbeiter inkl. Manager zu gleichen Teilen am Unternehmenserfolg beteiligt werden.

:twisted: :roll: 8) :shock: BiggrinSmile :? Sad

:cry: Blum 3 :x :!:

chuecheib
Bild des Benutzers chuecheib
Offline
Zuletzt online: 01.12.2011
Mitglied seit: 08.10.2007
Kommentare: 1'952
Umfrage; Sollen UBS-Manager weiter Boni ....

also ganz sachlich , und niemand so wie im ubs mit saublöden kommentaren kommen...

Die UBS würde ihre besten Leute (eben vor allem die Fx / HF etc Händler verlieren wenn diese nicht überproportional zu einem normalen Lohn eines Angestellten, allerdings proportional zu ihrer Leistung des generierten Geldes entlöhnt werden würden.

In den USA ist das ganze noch viel extremer. Dort bekommen vorstände meist über 100 mio dollar. Man stelle sich vor in der Schweiz beschränkt man den Lohn auf sagen wir 1 Mio CHF. Und als Beispiel nehmen wir die UBS. Sicherlich kommt derjenige mit dem Lohn gut aus, kommt dann allerdings ein Angebot von einer anderen Bank, z.b. einer Privatbank, die Löhne zahlen wie sie will von sagen wir "nur" 2 oder 3 Mio CHF, bei sonst gleichen Bedingungen, wird die UBS diese Leute auf lange Sicht verlieren.

Sicherlich kann man diskutieren ab solche Löhne überhaupt gerechtfertigt sind. Sozial definitiv nein, wirtschaftlich sind sie allerdings notwendig. Mich nervt, dass viele Leute diesen Punkt nicht einsehen können oder wollen. Ich denke hier liegt der Knackpunkt der ganzen Sache.

Ich glaube niemand hätte ein Problem damit wenn man die Löhne auf 1 Mio begrenzen würde. Das Problem wäre dann nur, dass wir nur noch "Lehrlinge" beschäftigen würden, die sich zuerst die Sporen verdienen müssten bevor sie dann erfolgreich werden und letztendlich "verkauft" werden müssen, weil man aufgrund eines höheren Lohnwunschen nicht mehr halten kann.

Eigentlich ist er genau dasselbe wie im Fussball. Auch dort gibt es excessive Gehaltsperversionen, doch dort stört sich niemand daran; weshalb ???

Daher kann man behaupten würde eine Obergrenze der Löhne nur dann funktionieren wenn man dies weltweit machen würde, denn nur dann würde es nicht zu einem Wechselkarussell kommen, dessen verlieren wohl dann die Staatsbanken mit einer Lohnobergrenze wären. Ich denke, die CS hat das Angebot nicht grundlos abgelehnt. Wink

Damit möchte ich nur einmal aufzeigen was für Folgen so etwas haben würde. Und da man keine internationale Lohnobergrenze einführen kann, ist eine Lohnbeschneidung für die betroffende Bank schädlich.

Ich kann die Meinungen meiner Vorposter sehr gut verstehen, vor allem Johnny P hat recht, dass die IV es viel mehr verdient hätte gerettet zu werden. Auch ich finde, 300k oder 1 mio reichen vollkommen als Lohnobergrenze, jedoch bin ich Realist und sehe, dass so etwas nur mit schaden machbar ist.

Letztendlich jedoch, ist es mir 10 mal lieber wenn wir die UBS nun retten und dass weiterhin exorbitante Boni und Löhne bezahlt werden, als dass die Bank pleite geht und den Schweizer Staat in ein tiefes Loch reisst und wir massenhaft Arbeitslose haben.

Die Welt(der Kapitalismus) ist und bleibt nunmal unfair!!! Traurig aber wahr !

START! Time to play the Game !!!!!

NasdaqRob
Bild des Benutzers NasdaqRob
Offline
Zuletzt online: 07.11.2008
Mitglied seit: 25.05.2008
Kommentare: 496
Umfrage; Sollen UBS-Manager weiter Boni ....

@chuecheib

full ack!

wäre evtl. ein Vorschlag für die G24 Sitzung... :twisted:

mfg Rob

there is one future: go green!

reckefoller
Bild des Benutzers reckefoller
Offline
Zuletzt online: 12.10.2009
Mitglied seit: 17.03.2008
Kommentare: 1'631
Umfrage; Sollen UBS-Manager weiter Boni ....

du sprichst mir aus dem herzen. es geht doch nicht an, unsere saläre auf 1 mio (von den 300 kilo ganz zu schweigen) zu reduzieren. :mrgreen:

Johnny P
Bild des Benutzers Johnny P
Offline
Zuletzt online: 02.12.2011
Mitglied seit: 28.09.2007
Kommentare: 3'970
Umfrage; Sollen UBS-Manager weiter Boni ....

Quote:

Die UBS würde ihre besten Leute (eben vor allem die Fx / HF etc Händler verlieren wenn diese nicht überproportional zu einem normalen Lohn eines Angestellten, allerdings proportional zu ihrer Leistung des generierten Geldes entlöhnt werden würden.

Die kann man outsourcen...auch diese Leute arbeiten mit dem sozialen Netz unter dem Trapez. Ich möchte mal sehen wie die sich als Eigenhändler mit eigenem Kapital schlagen würden. Wink

Ich glaube heute wäre die UBS froh, wenn die achsoguten Investment Banker von der Konkurrenz gekauft worden wären LolLolLol Dieses Argument kommt immer, aber nur solange es läuft...danach wirds immer ganz still :twisted:

„Alles was die Sozialisten vom Geld verstehen, ist die Tatsache, dass sie es von anderen haben wollen.“

Konrad Adenauer

fritz.
Bild des Benutzers fritz.
Offline
Zuletzt online: 06.04.2015
Mitglied seit: 04.08.2006
Kommentare: 5'319
Umfrage; Sollen UBS-Manager weiter Boni ....

chuecheib wrote:

Die UBS würde ihre besten Leute (eben vor allem die Fx / HF etc Händler verlieren wenn diese nicht überproportional zu einem normalen Lohn eines Angestellten, allerdings proportional zu ihrer Leistung des generierten Geldes entlöhnt werden würden.

Sind das diejenigen, welche die Bank praktisch in den Bankrott und das ganze Land (und die ganze Welt) in eine Krise getrieben haben? Sind das die besten Leute? Oder gibt es noch bessere?

Gruss

fritz

technischer
Bild des Benutzers technischer
Offline
Zuletzt online: 18.05.2016
Mitglied seit: 19.05.2006
Kommentare: 365
Umfrage; Sollen UBS-Manager weiter Boni ....

Ich finde den Ansatz von Thomas Straubhaar (oder wie der schon wieder heisst) noch ganz gut:

Freie Löhne gegen oben... Aber ab einer gewissen Lohnsumme (z.B. 500 TCHF) werden die Jungs dann zu vollhaftenden Unternehmern und haften mit dem gesamten privaten Vermögen im Falle eines Konkurses. Und das könnte man noch ein wenig verlängern nach dem Abgang aus einem Unternehmen.

Wenn die dann für den Schaden auch aufkommen, dann sollen die von mir aus auch soviel verdienen wie sie wollen.

chuecheib
Bild des Benutzers chuecheib
Offline
Zuletzt online: 01.12.2011
Mitglied seit: 08.10.2007
Kommentare: 1'952
Umfrage; Sollen UBS-Manager weiter Boni ....

@ fritz

ich kann dich durchaus verstehen doch deine aussage geht in die richtung

alle schwarzen sind affen

alle balkaner sind kriminell ..

würdest du ja so auch nicht sagen oder ?

Daher finde ich darf man auch die banker nicht alle in den gleichen topf werfen, nur weil einige (vielleicht sogar viele) mist gebaut haben..

START! Time to play the Game !!!!!

fritz.
Bild des Benutzers fritz.
Offline
Zuletzt online: 06.04.2015
Mitglied seit: 04.08.2006
Kommentare: 5'319
Umfrage; Sollen UBS-Manager weiter Boni ....

@chuecheib:

Nein, so würde ich das nicht sagen (ich würde nicht mal einen Schwarzen als Affen bezeichnen..., das finde ich ziemlich schlimm...), aber ich verstehe, was du meinst.

Natürlich sind nicht alle Bankangestellten mitschuldig, aber sicher das Top-Management. Es sitzen aber alle im gleichen Boot, und es ist daher nicht ungewöhnlich, wenn bei Fehlern alle leiden, genauso wie bei grossen Profiten alle profitieren, wenn auch nicht unbedingt mit gerechter Verteilung.

Aber auch wenn einer der seine Arbeit tatsächlich gut gemacht hat, einen Bonus von mehreren Millionen bekommen hat, ist das zu viel, das enspricht keinem normalen Verhältnis. Also auch wenn dieser seine Arbeit weiterhin gut macht, sollte sein Bonus drastisch gekürzt werden.

Gruss

fritz

chuecheib
Bild des Benutzers chuecheib
Offline
Zuletzt online: 01.12.2011
Mitglied seit: 08.10.2007
Kommentare: 1'952
Umfrage; Sollen UBS-Manager weiter Boni ....

genau das meine ich, niemand wird gerne in eine schublade gesteckt. habe einfach mal 2 dumme vorurteile der menschheit genommen.

das problem bei den boni ist, ohne klappts auch irgendwie nicht, da die boni doch anreiz für bessere leistungen und mehr engagement geben.

wenn du nun einen investmentbanker hast, der 300k grundlohn und 0.2% erfolgsprämie auf die eingebrachten vermögen bekommt, so erhält er bei 500 mio CHF Kundenvermögen einfach einen Bonus von 1 mio. Sagst du nun der bonus geht bis maximal 500k z.b. so wird der banker bei jahreshälfte aufhören zu arbeiten. Dasselbe bei den fx oder hf händlern.

Das einzige was ich denke das machbar wäre, ist die boni bei einem konzernverlust zu streichen, doch auch das ist schwer durchführbar da vielleicht nur eine abteilung schlecht gearbeitet hatte. Von dem her sieht man wie schwierig eine solche regelung ist.

Ich will damit sicher nicht die z.t. exobitanten boni in schutz nehmen, möchte allerdings, dass man auch hier das ganze genauer analysiert bevor alle schreien verbrennt die banker etc.

Politisch steht uns nun ein Linksrutsch bevor da sich das Volk über den Tisch gezogen fühlt, spätestens wenn die Massenarbeitslosigkeit aufgrund exorbitanten Lohnpakete für jedermann uns treffen wird, kann es wieder zum rechtsrutsch führen. wer nun sagt ich fantasiere, der liest am besten mal nach was nach 1929 passiert ist. die ära hitler und mussolini kennt glaube ich jeder und niemand will so etwas noch einmal erleben (so hoffe ich zumindest). Daher finde ich sollte man lieber versuchen lösungen zu finden die für beide seiten verträglich sind. dank unserem gemischten bundesrat haben wir die beste möglichkeit dazu im gegensatz zu ländern mit nur einer staatsspitze.

daher wünsche ich mir ein wenig mehr verständnis auch für die bonisysteme der banken, auch wenn es nicht das beste ist.

START! Time to play the Game !!!!!

fritz.
Bild des Benutzers fritz.
Offline
Zuletzt online: 06.04.2015
Mitglied seit: 04.08.2006
Kommentare: 5'319
Umfrage; Sollen UBS-Manager weiter Boni ....

chuecheib wrote:

Sagst du nun der bonus geht bis maximal 500k z.b. so wird der banker bei jahreshälfte aufhören zu arbeiten.

Ach so ist das. Dann habe ich wohl mei ganzes Leben lang alles falsch gemacht.

Ich habe nämlich noch nie einen Bonus von mehr als CHF 1000.- bekommen (als Angestellter).

Dabei waren dort Jobs mit hoher Verantwortung und hohem Risiko dabei. Zum Beispiel habe ich Maschinen entwickelt, bei falschen Berechnungen hätte das Menschenleben kosten können.

Dann habe ich oft für Schweizer Firmen in den Tropen gearbeitet, mit all den Risiken von Krankheiten, etc. dazu die Gefahr bei den gefährlichen Reisen in Entwicklungsländern.

Oder hat ein Busfahrer schon mal einen Bonus bekommen, wenn er die Fahrgäste lebend ans Ziel gebracht hat?

Würde ein Bänker dem Busfahrer mal schnell eine Million rüberschieben beim Aussteigen als Dank dafür, dass er noch lebt?

Soll er einfach aufhören zu arbeiten, wenn er diese Million nicht bekommt?

Aber was sind schon Menschenleben, die kann man ja alle ersetzen, ausser die Top-Banker.

Diese Personalpolitik bei den Banken ist absolut krank. Bis vor zwei Jahren war es noch schwieriger zu beurteilen, wie gut diese Leute wirklich sind und ob sie wirklich unersetzbar sind (obwohl kaum jemand unersetzbar ist). Aber heute haben wir die Beweise, dass viele dieser Banker Scheisse gemacht haben. Und wo bleibt die Verantwortung von der sie immer geredet haben. Die liegen jetzt irgendwo in einer Luxusvilla am Strand und scheren sich keinen Deut darum, was sie angerichtet haben.

Und noch was: Warum sollen Angestellte für eine Firma von Bedeutung sein, die sofort die Stelle wechseln, wenn sie weniger verdienen. Solche geldgeilen Angestellten haben doch keinen Wert für die Firma.

Gruss

fritz

chuecheib
Bild des Benutzers chuecheib
Offline
Zuletzt online: 01.12.2011
Mitglied seit: 08.10.2007
Kommentare: 1'952
Umfrage; Sollen UBS-Manager weiter Boni ....

nein sicher nicht...

doch muss man im finanzsektor eben von diesen % zahlen weg kommen zu anderen Arten von Boni ... das ist genau der Punkt.

Und ich glaube hier liegt das verständigungsproblem. Wenn man nun erklärt, dass die boni so gross waren, weil man ebengesagt hat es gibt 0.2% bonus für jede mio oder so. Das ist der grund für die enrom hohen boni z.t. .

Ich behaupte wenn man die boni begrenzt, nachdem vorher der bonus aus den % des ertrages abgehangen ist, dann würde der banker wohl zumindest zurückstecken. Würde man aber nun den bonus von anderen faktoren, wie z.b. dem gruppenergebnis auch abhängig machen, könnte man das ganze etwas eingrenzen.

das was ich auch schade finde, ist dass jetzt wo sie in der verantwortung stehen ganz kleinlaut geworden sind. hier könnte man sicher mehr engagement fordern.

das mit den geldgeilen Angestellten ist vor allem ein wall street problem, durch die Globalisierung wäre jedoch auch der Finanzplatz Schweiz betroffen.

Ich will nicht bestreiten, dass die Boni in keinem Zusammenhang zur tatsächlichen Leistung stehen, auch ich finde dass die Boni viel zu hoch sind (ich weiss nicht ob das so ganz rüberkommt)

Ich kenne einfach gewisse Leute die einfach solange arbeiten, bis sie ihr soll erreicht haben und dann aufhören zu arbeiten, gilt aber auch hier nicht für alle Wink

START! Time to play the Game !!!!!

Johnny P
Bild des Benutzers Johnny P
Offline
Zuletzt online: 02.12.2011
Mitglied seit: 28.09.2007
Kommentare: 3'970
Umfrage; Sollen UBS-Manager weiter Boni ....

chuecheib wrote:

Ich kenne einfach gewisse Leute die einfach solange arbeiten, bis sie ihr soll erreicht haben und dann aufhören zu arbeiten, gilt aber auch hier nicht für alle Wink

Unglaublich das so etwas geht...so einer hätte bei mir schnell den blauen Brief im Briefkasten...

Aber es geht ja im gleichen Stil weiter...und wir blöden Steuerzahler helfen den Scheiss mitzutragen...völig Idiotisch!

„Alles was die Sozialisten vom Geld verstehen, ist die Tatsache, dass sie es von anderen haben wollen.“

Konrad Adenauer

chuecheib
Bild des Benutzers chuecheib
Offline
Zuletzt online: 01.12.2011
Mitglied seit: 08.10.2007
Kommentare: 1'952
Umfrage; Sollen UBS-Manager weiter Boni ....

Und genau deshalb braucht es Regulierungen die greifen und keine Schnellschüsse.

Aber wie gesagt das ist nur meine Meinung ... was letztendlich passieren wird entscheiden die Regierungen (die von der Finanzlobby mehr als nur beeinflusst werden)

Im Wirtschaftsteil der NZZ am Sonntag wird das gut diskutiert, viel besser als meine kläglichen Versuche (ich bin einfach keine Schreiber Sad )

START! Time to play the Game !!!!!

Johnny P
Bild des Benutzers Johnny P
Offline
Zuletzt online: 02.12.2011
Mitglied seit: 28.09.2007
Kommentare: 3'970
Umfrage; Sollen UBS-Manager weiter Boni ....

Hier können Nachwuchsbanker schon mal realitätsnah eine spielerische Ausbildung geniessen LolLolLol

http://www.myvideo.de/watch/3805706/LB_praesentiert_BANKENKRISE_das_neue...

„Alles was die Sozialisten vom Geld verstehen, ist die Tatsache, dass sie es von anderen haben wollen.“

Konrad Adenauer

Pädi
Bild des Benutzers Pädi
Offline
Zuletzt online: 09.05.2012
Mitglied seit: 15.11.2006
Kommentare: 1'075
Umfrage; Sollen UBS-Manager weiter Boni ....

NEIN, NO, NIET

500'000.-- Max.Lohn in der momentanen Finanzlage ist mehr als Fair.

Wenn ich schlecht wirtschafte gibt mir auch kein Staat einen Boni.

Und dieser Boni, die 7 Mill., würde ja eigentlich der Staat zahlen.

Die sollen froh sein, überhaupt am

25. des Monats noch Lohn zu bekommen.

Bei dieser schlechten Leistung, würden Sie bei mir,

den blauen Brief bekommen!!!!!!!

Der Signatur hat es die Sprache verschlagen....

technischer
Bild des Benutzers technischer
Offline
Zuletzt online: 18.05.2016
Mitglied seit: 19.05.2006
Kommentare: 365
Umfrage; Sollen UBS-Manager weiter Boni ....

Bonis sind eigentlich ein riesen Schwachsinn...

Da der Mensch nur auf sein Vorteil achtet, wird er versuchen den höchsten Bonus rauszuholen und schaut dabei nicht auf das Wohlergehen der Firma.

Bestes Beispiel sind die Banken... Da wurde das Ganze zum Exzess getrieben ohne das Wohlergehen und langfristige Gedeihen der Unternehmung zu achten.

Wenn ich für eine Arbeit einen Lohn beziehe, dann darf der Arbeitgeber dafür auch meine bestmögliche Leistung erwarten... Und nicht Mitten im Jahr aufhören zu arbeiten. Das ist sowas von arrogant!!

Aber da das System nunmal da ist und weltweit verankert ist, kann man das nicht einfach in der Schweiz verbieten, das geht wohl wirklich nicht.

Aber ich bleibe dabei. Jeder Angestellte der mehr als 400'000 im Jahr verdient wird zum persönlich Haftender. Und diese Personen werden dann auch rigoros betrieben wenn etwas passiert...

Ich bin sicher... schwups wollen plötzlich viele nicht mehr als 400'000 im Jahr...

racer79
Bild des Benutzers racer79
Offline
Zuletzt online: 24.08.2009
Mitglied seit: 11.11.2007
Kommentare: 161
Umfrage; Sollen UBS-Manager weiter Boni ....

1) Kein Banker ist besser als ein Ingenieur....also verdienen sie auch nicht mehr!

2) Man sollte einen fixen Faktor zwischen höchstem Lohn und tiefstem Lohn in der Firma einführen. Das heisst, will der CEO mehr verdienen, muss er auch den Lohn der Putzfrau erhöhen.

fritz.
Bild des Benutzers fritz.
Offline
Zuletzt online: 06.04.2015
Mitglied seit: 04.08.2006
Kommentare: 5'319
Umfrage; Sollen UBS-Manager weiter Boni ....

technischer wrote:

Wenn ich für eine Arbeit einen Lohn beziehe, dann darf der Arbeitgeber dafür auch meine bestmögliche Leistung erwarten... Und nicht Mitten im Jahr aufhören zu arbeiten.

Ja, so sollte es eigentlich sein. Aber bei den Banken werden die sowieso schon überdurschnittlichen Löhne scheinbar nur für die Anwesenheit bezahlt. Für jede Leistung wird dann nochmals die Hand ausgestreckt oder gleich beide.

Gruss

fritz

fritz.
Bild des Benutzers fritz.
Offline
Zuletzt online: 06.04.2015
Mitglied seit: 04.08.2006
Kommentare: 5'319
Umfrage; Sollen UBS-Manager weiter Boni ....

racer79 wrote:

Kein Banker ist besser als ein Ingenieur....

In umgekehrter Richtung könnte man dieses Statement eigentlich bejahen... Wink

Gruss

fritz

reckefoller
Bild des Benutzers reckefoller
Offline
Zuletzt online: 12.10.2009
Mitglied seit: 17.03.2008
Kommentare: 1'631
Umfrage; Sollen UBS-Manager weiter Boni ....

racer79 wrote:

1) Kein Banker ist besser als ein Ingenieur....also verdienen sie auch nicht mehr!

2) Man sollte einen fixen Faktor zwischen höchstem Lohn und tiefstem Lohn in der Firma einführen. Das heisst, will der CEO mehr verdienen, muss er auch den Lohn der Putzfrau erhöhen.

punkt 2 ist intelligent. dass hat der us banker morgan zu beginn des 20. jhdts in seinen firmen eingeführt, nachdem er festgestellt hat, dass in seinen bestrentierenden firmen der chef einen bestimmten faktor X gegenüber dem niedrigstbezahlten angestellten nicht überschritten hat, währenddem in den schlecht rentierenden companies dieser faktor weit höher war. der danach festgelegte faktor damals war übrigens im ganz unteren zweistelligen bereich, und nicht bei faktor 500 wie heute bei gewissen firmen.

technischer
Bild des Benutzers technischer
Offline
Zuletzt online: 18.05.2016
Mitglied seit: 19.05.2006
Kommentare: 365
Umfrage; Sollen UBS-Manager weiter Boni ....

Dieser Faktor wäre auch noch eine gute Lösung. Wobei die Umsetzung doch ein wenig schwer werden könnte.

Ich meine das nun nicht abwertend oder so was in der Richtung und jeder Mitarbeiter ist wichtig.

Aber wenn du zwei Firmen hast die als "oberste" Funktion identisch sind und daher auch gleich viel verdienen (sagen wir mal 1'000'000)

In Firma 1 hat die "tiefste" Funktion die Aufgabe Belege alphabetisch abzulegen.

In Firma 2 hat die "tiefste" Funktion die Aufgabe vom Morgen bis am Abend draussen bei Wind und Wetter, härteste körperliche Arbeit durchzuführen die eine hohe Konzentration benötigt.

Ist es dann richtig das diese zwei "tiefe" Funktionen denselben Lohn erhalten?

Aber ich gebe recht, so ein gewisser maximal Faktor wäre nichts als richtig, den jeder trägt zum Ergebnis bei.

War der damals berechnete Faktor nicht irgendwo bei 20?

reckefoller
Bild des Benutzers reckefoller
Offline
Zuletzt online: 12.10.2009
Mitglied seit: 17.03.2008
Kommentare: 1'631
Umfrage; Sollen UBS-Manager weiter Boni ....

technischer wrote:

Dieser Faktor wäre auch noch eine gute Lösung. Wobei die Umsetzung doch ein wenig schwer werden könnte.

Ich meine das nun nicht abwertend oder so was in der Richtung und jeder Mitarbeiter ist wichtig.

Aber wenn du zwei Firmen hast die als "oberste" Funktion identisch sind und daher auch gleich viel verdienen (sagen wir mal 1'000'000)

In Firma 1 hat die "tiefste" Funktion die Aufgabe Belege alphabetisch abzulegen.

In Firma 2 hat die "tiefste" Funktion die Aufgabe vom Morgen bis am Abend draussen bei Wind und Wetter, härteste körperliche Arbeit durchzuführen die eine hohe Konzentration benötigt.

Ist es dann richtig das diese zwei "tiefe" Funktionen denselben Lohn erhalten?

Aber ich gebe recht, so ein gewisser maximal Faktor wäre nichts als richtig, den jeder trägt zum Ergebnis bei.

War der damals berechnete Faktor nicht irgendwo bei 20?

ja, möglich.

was jetzt ja wieder in aler mune ist, ist die bestimmung der löhne durch die aktionäre aber in grossen publikumsgesellschaften funktioniert das eben nicht, weil man diese vielen einzelstimmen nicht bündeln kann. bzw. der vr bündelt die dann über die depotstimmen. auch die teilnahme an der gv vinternet wird das nicht lösen. also bestimmen wie in der ehemaligen sowjetunion die funktionäre, sprich vr und gl.

interessant sind firmen, die von einem oder mehreren starken aktionären beherscht werden. da bestimmen dann wirklich die hauptaktionäre die bezüge des ceo etc, da spielt die kontrolle. beispiele solcher firmen sind logitech, sonova. die jeweiigen hauptaktionäre müssen ja wohl wissen, was ihnen ihr ceo wert ist, schliesslich geht es an ihrem geld ab. man stellt fest: diese löhne liegen so im bereich von vielleicht 1 bis max 3 oder auch mal 5 millionen. mehr aber eben nicht.

auch bei roche dürfte die familie hoffmann doch ein gewichtiges wort mitreden. dort hat der langjährige erfolg aber den sehr, sehr hochbezahlten konzernleitungsitgliedern (gerber, meier, humer etc) im sinne der familie wohl recht gegeben.

siehe auch deutschland, porsche: wiedeking. bestbezahlter deutscher manager. superlohn klar von den beiden beherrschenden familienclans bewilligt und das hat sich als rentabel für die hauptaktionäre erwiesen. obwohl die jetzt ja streit haben.

Touni
Bild des Benutzers Touni
Offline
Zuletzt online: 12.11.2011
Mitglied seit: 06.01.2008
Kommentare: 1'664
Umfrage; Sollen UBS-Manager weiter Boni ....

"Die Betrachtung der Dinge, so wie sie sind, ohne Ersatz oder Betrug, ohne Irrtum oder Unklarheit, ist eine edlere Sache als eine Fülle von Erfindungen." Francis Bacon (1561-1626)

orangebox
Bild des Benutzers orangebox
Offline
Zuletzt online: 16.12.2015
Mitglied seit: 22.11.2007
Kommentare: 2'026
Umfrage; Sollen UBS-Manager weiter Boni ....

Naja schwieriges Thema , denoch irgendwie versteh ich die Abzockmanager auch, da soll der höchste Bank Manager mit viel Verantwortung für das Unternehmen und die Mitarbeiter ein max. an 500000 Euro bekommen

und dann sieht er sich einen Federer an , der für ein Bisschen Ballspielen das x fache an Millionen einkassiert oder die Fussballspieler und Co.

Da würd ich mich auch verrarscht vorkommen LolLol

querschuesse.de

God
Bild des Benutzers God
Offline
Zuletzt online: 19.04.2009
Mitglied seit: 29.10.2007
Kommentare: 302
Umfrage; Sollen UBS-Manager weiter Boni ....

Ich finde es sinlos die Boni zurückzugeben.

Ausser man erhält sie wieder wenn es den Banken wieder gut geht...

Alles ist möglich...

Slin
Bild des Benutzers Slin
Offline
Zuletzt online: 04.12.2009
Mitglied seit: 19.05.2006
Kommentare: 1'423
Umfrage; Sollen UBS-Manager weiter Boni ....

@Orangebox

Der Unterschied ist nur, dass der Federer für seine Misserfolge selber bezahlt und andere nicht dafür geradestehen müssen!

Und wieviel Verantwortung die Manager für Ihr Millionen Gehalt tragen müssen, das sieht man ja sehr gut in diesen Zeiten. Das einzige was ihnen passieren kann, ist den Schuh in den Ar.... zu kriegen und ein Bisschen Ansehen zu verlieren. Kein Problem wenn man vorher Millionen kassiert hat!

Think about it!

Gruss SLIN.

Seiten