Verwaltung einer Gross-WG

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04.03.2014 19:30
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Verwaltung einer Gross-WG

Nehmen wir an, eine Gruppe von 10-20 Leuten würde eine Gross-WG gründen (man mietet 1 oder 2 Häuser nebeneinander).

Damit nun die Sauberkeit, Sicherheit (es gibt zB pöbelnde Jugendliche, die in der Nacht nen Stein ans Gebäude schmeissen), Ordnung etc. besser funktionieren, hat sich jemand ein Regierungssystem ausgedacht, und ich würde gerne wissen, was ihr davon haltet.

Jeden Monat (oder auch jede Woche) würde ein neuer Regierungschef an die Macht kommen. Die Reihenfolge würde zB nach biologischem Alter gemacht (Ältester zuerst), bei später Einziehenden nach Datum des Einzugs. Am Ende beginnt die Runde von neuem.

Diejenigen, die von anfang an dabei waren, bilden das (Verfassungs-)Gericht.

Jeden Monat gibt es einen neuen Regierungschef. Dieser ist grundsätzlich befugt, alle Anweisungen und Befehl zu erteilen. Es gäbe in der Verfassung (es wäre eine Art eigener Staat) folgende Einschränkungen:

  • Eigentumsrechte bleiben gewahrt (Ausnahme: Verurteilung mit Geldstrafe, die in die Hauskasse bezahlt wird);
  • der Regierungschef darf sich nicht bereichern;
  • keine Gesundheitsschädigung;
  • sexuelle Integrität wird geschützt;
  • jede Person, die das "Spiel" abbrechen möchte, darf das Haus ungehindert verlassen.

Ansonsten kann der Regierungschef wirklich alles:

Er kann Leute (in ihr eigenes Zimmer oder eine spezielle Zelle) einsperren, er kann einen Putztag anordnen, er kann gemeinsame Einkäufe anordnen, er kann Bautage anordnen (wenn man selber etwas umbauen will), etc.

Die beiden nächsten Regierungschefs (Liste zum Voraus erstellt, wären automatisch dessen 1. & 2.Stellvertreter).

Bei mehr als 20 Leuten und mehreren Stockwerken machen diese Strukturen Sinn:

  • der Regierungschef kann für jedes Stockwerk / Hausteil einen Stellvertreter ernennen;
  • es könnte eine Art Polizei / Sicherheitsdienst (maximal 4 Leute) geben, die zB helfen, jemanden einzusperren, etc.

Wer nun nicht zufrieden ist mit dem Regierungschef, hat folgende Möglichkeiten:

  • beschwerde beim Gericht (sofern man eins hat, das kann auch weggelassen werden);
  • nach Machtwechsel (neue Amtszeit) Antrag auf Aufhebung beim neuen Regierungschef.

Wie beurteilt ihr die Idee?

Natürlich gibt es zahlreiche Varianten:

  1. Verzicht auf ein oberes Gericht;
  2. absolute Diktatur;
  3. statt nach Reihenfolge eine gewählte Regierung (1 oder mehrere Personen).

 

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