Währungsrisiko absichern

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27.05.2009 17:04
#1
Bild des Benutzers Touni
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Währungsrisiko absichern

Hallo zusammen

Kennt ihr eine einfache Möglichkeit für einen normalen Aktieninhaber mittelfristig (ca. 6 Monate) sich gegen das Währungsrisiko abzusichern?

Das grösste Augenmerk liegt bei USD/CHF. Ich würde jetzt einfach eine Runde USD leerverkaufen. Die Person hat aber leider nur ein Postfinace-Konto zur Verfügung.

Merci!

Edit: irgendeine Option wäre wohl die einfachste und günstigste Möglichkeit?

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"Die Betrachtung der Dinge, so wie sie sind, ohne Ersatz oder Betrug, ohne Irrtum oder Unklarheit, ist eine edlere Sache als eine Fülle von Erfindungen." Francis Bacon (1561-1626)
28.05.2009 20:47
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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

28.05.2009 20:06
Bild des Benutzers Murphy
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Kannst du definitiv nicht machen!! Auch wenn es möglich wäre, wenn der USD drehen würde, dann hättest du ein mächtiges Problem..

Die Börse ist ein Haifischbecken, und ich bin der weisse Hai darin!

http://market-trade.blogspot.com

28.05.2009 18:57
Bild des Benutzers chuecheib
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ich weiss nicht ob das geht ... aber wenn du vom sinkenden dollar ausgehst könntest du ja probieren die hypothek in dollar umzuwandeln .. (weiss aber echt ned ob das von der bank her geht hab darin keine erfahrung habs mir jedoch auch schon überlegt )

START! Time to play the Game !!!!!

28.05.2009 17:27
Bild des Benutzers Murphy
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verkaufe USD auf Termin, wenn dein Kollege beim besagten Zeitpunkt die USD noch braucht dann soll er einen Swap dran hängen um das ganze zu verlängern.

Sind einfache Bankgeschäfte, wo liegt das Problem? :?

Die Börse ist ein Haifischbecken, und ich bin der weisse Hai darin!

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28.05.2009 09:58
Bild des Benutzers Prise Salz
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hmmm ich weiss nicht so recht,a ber der Dollar ist relativ tief, ich kann mir nicht vorstellen, dass er viel tiefer geht, und ein gewisses Risko hat man halt immer, vor allem wenn man Aktien kauft. Wink

Angenommen er fällt 10 %, mit wieviel Gewinn "rechnet" denn der Investor bei Apple?

(50 %?)

So gesehen wäre ja der Kursverlust läppisch. Wink

Ich würde auch ein Dollarkonto eröffnen und die Dollies halt falls der Kurs nicht gleich entzückt, dort parken. Wink

Den Zeitpunkt kannst Du ja auch schlecht absichern, da Du nicht weisst, WANN die Aktien verkauft würden. :?:

28.05.2009 09:52
Bild des Benutzers tschonas
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Kannst ja auch normale Warrants kaufen zur Absicherung. Den Betrag kann man ja relativ genau bestimmen, welchen mann benötigt.

Eine andere etwas unkonventionelle Art: Mach ein USD-Konto auf und parkier die Dollars dort drauf, falls der Kurs schlechter ist beim Verkauf der Aktien. Anschliessend kannst du warten bis der USD wieder besser wird und in dieser Zeit profitierst du von den leicht höheren Zinsen, welche du im USD im Vergleich zum Franken erhältst. Wink

@felix.w, Optionen sind schon nicht gratis. Trotzdem fährst du vielfach gut, wenn du die Optionen als Absicherung kaufst.

27.05.2009 23:14
Bild des Benutzers felix.w
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Der Witz von der Absicherung ist doch gerade, dass du von Währungskursänderungen abgeschottet bist. Also verlierst du nichts wenns runter geht, gewinnst aber auch nichts wenns hoch geht. Und glaub nicht, dass du mit einer Option im Vorteil bist wenns rauf geht (ausser du nicht nicht gleich stark gehedged). Optionen sind schliesslich auch nicht gratis.

27.05.2009 20:37
Bild des Benutzers Elias
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Touni wrote:

Warum nicht? Wenn ich z.B. für USD 10 000.- Apple Aktien kaufe und mit 10 000.- short in USD/CHF gehe sollte die Absicherung eigentlich Lupenrein sein?

Was ist, wenn der Dollar steigt und/oder der CHF sinkt?

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27.05.2009 18:33
Bild des Benutzers Touni
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Merci, für die Antworten!

@Ramschpapierhaendler

Mit Gold-Minenaktien werde ich wohl nicht soo viel Vertrauen erwecken können. Lol

@Elias

Warum nicht? Wenn ich z.B. für USD 10 000.- Apple Aktien kaufe und mit 10 000.- short in USD/CHF gehe sollte die Absicherung eigentlich Lupenrein sein?

Das Problem bei dieser Variante ist einfach dass noch einmal so wie Liquidität verloren geht wie beim trade selbst.

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27.05.2009 17:53
Bild des Benutzers Elias
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Re: Währungsrisiko absichern

Touni wrote:

Das grösste Augenmerk liegt bei USD/CHF. Ich würde jetzt einfach eine Runde USD leerverkaufen. Die Person hat aber leider nur ein Postfinace-Konto zur Verfügung.

Zum Glück hat sie nur ein Postfinace-Konto.

Seit wann ist ein Leerverkauf eine Absicherung?

Wie und was soll den abgesichert werden? Ist ein steigender oder sinkender Wechselkurs das Problem?

Absicherung gegen steigenden Dollar (Für Dollar-Rechnungen):

Ich habe ein Dollarkonto und kaufe via Short-Put Dollars ein.

Nachteile:

- Verfallstemine sind quartalseise

- die Summe mit 100K vermutlich für diesen Fall zu hoch.

Vorteile:

- Ist der Dollar am Verfallstag unter dem Strike, bekomme ich die Dollar um die Prämie günstiger

- Ist der Dollar darüber, habe ich wenigstens die Prämie

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