Was macht Migros mit seinem Gewinn?

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Elias
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Migros Zürich kauft deutsche Kette Tegut

300 Filialen und 6300 Angestellte: Die Migros Zürich kauft zu 100 Prozent das Handelsgeschäft der deutschen Supermarktkette Tegut. http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Migros...

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Fiat pecunia, et pereat mundus!

Elias
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Migros kann die Margen halten

Migros hat nach den im Januar präsentierten Umsatzangaben nun auch die Ertragszahlen publiziert, und diese zeigen, dass im vergangenen Jahr auf Ebene des operativen Gewinns keine wesentlichen Fortschritte erzielt worden sind. Nach der 2011 verzeichneten Schmälerung des Ebit um 17% gelang dem Grossverteiler zwar wieder eine Erhöhung; mit einem Plus von 1% fiel die Avance jedoch bescheiden aus und reichte nicht, um die entsprechende Marge, die 2011 um 0,8 Prozentpunkte auf 3,9% gesunken war, zu steigern (vgl. Tabelle). Das Ergebnis wird – angesichts der anhaltenden Preisabschläge des weiterhin belastenden Einkaufstourismus – in einer Pressemitteilung als «gut» bezeichnet; und als Gründe für die leichte Ertragsverbesserung werden die stabile Bruttomarge im genossenschaftlichen Detailhandel, Effizienzsteigerungen sowie eine Erstarkung des Grosshandelsgeschäfts angeführt. Dennoch fällt auf, dass der Konkurrent Coop, der in einem ähnlichen Umfeld tätig war, 2012 das Betriebsergebnis um 3,4% erhöht hat, dies allerdings bei einer deutlich tieferen Marge von 2,8%. Immerhin gelang es Migros, den Gruppengewinn um 10% auszuweiten. http://www.nzz.ch/aktuell/wirtschaft/wirtschaftsnachrichten/migros-kann-...

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Migros vermeldet traumhaftes Wachstum

Der orange Riese konnte 2013 kräftig zulegen – dank einer Übernahme.

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Migros...

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aprecio
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wer zu wenig verdient, soll neue stelle suchen

http://www.20min.ch/finance/news/story/-Wer-zu-wenig-verdient--soll-neue...

interessantes thema. auch im zusammenhang mit der mindestlohn-initiative.

ich habe versucht, schätzungen zu berechnen.

der reingewinn der migros betrug 2011 CHF 851'600'000

das ist doch der betrag, nach allen ausgaben wie löhne und steuern. oder nicht? :oops:

Art. 859

2. Verteilungsgrundsätze

1 Ein Reinertrag aus dem Betriebe der Genossenschaft fällt, wenn die Statuten es nicht anders bestimmen, in seinem ganzen Umfange in das Genossenschaftsvermögen.

2 Ist eine Verteilung des Reinertrages unter die Genossenschafter vorgesehen, so erfolgt sie, soweit die Statuten es nicht anders ordnen, nach dem Masse der Benützung der genossenschaftlichen Einrichtungen durch die einzelnen Mitglieder.

3 Bestehen Anteilscheine, so darf die auf sie entfallende Quote des Reinertrages den landesüblichen Zinsfuss für langfristige Darlehen ohne besondere Sicherheiten nicht übersteigen.

wenn der gesamte reingewinn an 1'900'000 genossenschafter verteilt wird, erhält jeder CHF 448'000.

der chef erhält angeblich CHF 860'000 im Jahr. der mindestlohn beträgt CHF 49'400. also 1:17.

die mindestlohn-initiative hätte keinen einfluss auf die migros.

die migros bietet sehr gute konditionen für mitarbeiter.

warum ist der migros chef gegen die initiative?

grundsätzlich sind regeln doch notwendig. der staat schreibt vieles vor - alle brauchen leitplanken.

aus den kommentaren wird wieder ersichtlich, dass vor allem solche, die vom lohndumping profitieren, billige arbeitskräfte (aus dem ausland) anstellen wollen, um möglichst selber profitieren zu können, sich dagegen aussprechen.

der staat solle, ginge es nach den profiteuren, nicht in den markt eingreifen und einen für die schweiz gültigen mindestlohn einführen. welche gründe sprechen dagegen?

1. man befürchtet, dass menschen ohne ausbildung gleich viel verdienen wie solche MIT ausbildung

2. unternehmen würden die preise nach oben anpassen

3. die wirtschaft verträgt keine höheren löhne

gegenargumente:

1. ist falsch, weil eine ausgebildete person relativ schnell überall eingesetzt werden kann. die erfahrung sollte eine gute verhandlungsbasis bilden, wenn es um den lohn geht. wenn man arbeitet und nebenbei eine weiterbildung macht, ist der persönliche einsatz für die firma weit über 100% und der lohn sollte gerechterweise in die region des CEO katapultiert werden.

2. ist grundsätzlich falsch, weil die konkurrenz (www) zu gross ist. preisabsprachen sind illegal. drive through und heimlieferservice hat wachstumspotenzial. es wird die kosten senken.

3. die wirtschaft überlebt nicht ohne kunden. wer vom konsum abgehalten wird, schadet aufgezwungenermassen der wirtschaft.

http://www.migros.ch/de/ueber-die-migros/geschichte/geschichte-einer-ide...

Das Prinzip Verantwortung

Durch Krisen, Kriegsjahre, Hochkonjunktur und Wirtschaftsflaute: Die Migros entwickelte sich in guten und in schweren Zeiten zu einer volkswirtschaftlichen Kraft, die ihre unternehmerische Verantwortung gegenüber Kunden und Mitarbeitenden als Auftrag der Gründertradition verstand.

warum versucht man nicht den arbeitsmarkt in der schweiz durch mindestlöhne zu stabilisieren und die einwanderung wirtschaftlich zu erschweren? welche branchen würden unter der lohnanpassung für angestellte leiden?

was spricht gegen die mindestlohn initiative?

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aprecio hat am 03.04.2014 - 12:44 folgendes geschrieben:

warum ist der migros chef gegen die initiative?

die Initiative wäre einen eigenen Thread wert. Das Problem liegt im Initiativtext. Dort sind Fr. 22 pro Stunde drin.

Wenn nun ein Erntehelfer 14 Stunden am Tag schufftet, weil die Ernte rein muss, verdient er Fr. 308 pro Tag

20 Arbeitstage x rund Fr. 300 gibt Fr. 6'000

Für den Arbeitgeber kommen noch die Sozialbeiträge oben drauf. Das geht für einen Landwirt nicht auf, ausser die Migros als Abnehmer bezahlt ihm mehr. Und die Migros wird das garantiert auf die Preise überwälzen. Und dann geht das Gejammer hier im Forum los.

 

 

Ein italienischer Lokführer verdient im eigenen Land nicht mal die Hälfte  http://www.srf.ch/news/wirtschaft/schwere-lohndumping-vorwuerfe-gegen-cr...

3350 Franken pro Monat sind für ihn schon mehr als zu Hause

 

 

 

 

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SVP Bremgarten
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Für mich ist da noch die Frage offen:

Was macht mIgros mit seinem Gewinn?

Ich meine, was machen die?

Müssten die nicht bei 20% Gewinn auch die Preise um 20% senken bzw. die Löhne mal um 20% anheben?

 

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SVP Bremgarten hat am 05.04.2014 - 22:17 folgendes geschrieben:

Für mich ist da noch die Frage offen:

Was macht mIgros mit seinem Gewinn?

Ich meine, was machen die?

Müssten die nicht bei 20% Gewinn auch die Preise um 20% senken bzw. die Löhne mal um 20% anheben?

Das selbe Frage kann man auch bei Coop und allen anderen Unternehmen stellen. Apple ersäuft im Geld.

 

Mal schauen, wie du deinen Börsengewinn verteilen wirst. 20% jährlich sollten es schon sein. Alles darunter wäre enttäuschend.

 

 

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SVP Bremgarten
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Elias hat am 08.04.2014 - 12:39 folgendes geschrieben:

SVP Bremgarten hat am 05.04.2014 - 22:17 folgendes geschrieben:

Für mich ist da noch die Frage offen:

Was macht mIgros mit seinem Gewinn?

Ich meine, was machen die?

Müssten die nicht bei 20% Gewinn auch die Preise um 20% senken bzw. die Löhne mal um 20% anheben?

Das selbe Frage kann man auch bei Coop und allen anderen Unternehmen stellen. Apple ersäuft im Geld.

 

Mal schauen, wie du deinen Börsengewinn verteilen wirst. 20% jährlich sollten es schon sein. Alles darunter wäre enttäuschend.

 

 

Bei mir? Ja, ab 2016 rechne ich auch damit, dass ich das schaffe.

Apple ersäuft im Geld.

Warum erhöhen die nicht die Löhne? Oder verlagern die Produktion von China in die USA? Sie würden viel weniger GEwinn machen, aber immer noch Gewinn (den sie nicht mal nötig hätten).

 

Elias
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SVP Bremgarten hat am 08.04.2014 - 15:28 folgendes geschrieben:

Warum erhöhen die nicht die Löhne? Oder verlagern die Produktion von China in die USA? Sie würden viel weniger Gewinn machen, aber immer noch Gewinn (den sie nicht mal nötig hätten).

Weil die ganz oben selber absahnen möchten, weil es ihnen wichtig ist, besser dazustehen als die Mitbewerber, weil sie Geld (Kriegskasse) für Übernahmen, Forschung, Entwicklung haben möchten.

Wenn man die Löhne einmal erhöht hat, ist es praktisch nicht mehr möglich, sie in schlechten Zeiten zu reduzieren. Man riskiert von den Mitbewerbern überflügelt oder aufgekauft zu werden.

Wenn schon, dann müsste man es über freiwillige Mitarbeiterboni / Grati auszahlen.

 

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