9'000'000 Datensätze

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31.01.2012 17:23
#1
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9'000'000 Datensätze

händigt unser Bundesrat Dritten aus gefährdet damit tausende Bankangestellte (faktisch jeden der einen e-mail account bei einer Bank hat oder hatte......) auf eine fahrlässige Art und Weise wie ich es von einem Bundesrat noch nie gesehen habe.

Wenn Schlumpf von Codierung spricht, ist das einfach nur noch peinlich.

Ein Konto bei einer CH-Bank erspart Dir die Stuererklärung...warum nicht gleich alle Konti auf FaceBook aufschalten.....was hier abgeht sucht seines Gleichen.

My badness..........

Fine-Tuner

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09.02.2012 13:08
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sgrauso hat am 09.02.2012 -

sgrauso hat am 09.02.2012 - 12:08 folgendes geschrieben:

Ok war ein blödes Beispiel den die Tat wurde in ein Anderem Land begangen!



Neue Geschichte:



Y wendet sich also an die Iranischen Behörden die  ...

...  Y bitten, persönlich vorbei zu kommen. Das Ticket wird ihm von der iranischen Regierung bezahlt. Y fliegt umgehend in sein geliebtes Heimatland. Seither gilt Y als verschollen.

 

Baby Jail

 

 

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

09.02.2012 12:08
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Ok war ein blödes Beispiel

Ok war ein blödes Beispiel den die Tat wurde in ein Anderem Land begangen!


 


Neue Geschichte:


 


Wir schreiben das Jahr 2020


Frau X lebt in Zürich und ist Iranerin, sie ist mit Herr Y (Auch Iraner) verheiratet. Sie wird von Y regelmässig geschlagen und flüchtet daher aus der Ehe in ein Frauenheim. Y wendet dich an die CH Behörden da er sie dafür bestrafen will. Die CH Behörden winken ab.


Y wendet sich also an die Iranischen Behörden die im recht geben und die Frau zur Steinigung verurteilen.


Der Iranische Staat wendet sich nur an die Schweiz und befielt das Iranianisches Gesetz an eine Iranianischen Bürgerin durchgeführt wird. Die Frau wird also  zum Bundesplatz in Bern gebracht und dort nach Shariarecht gesteinigt.


Die Schweiz kann doch nicht einfach ein Ausländisches recht ignorieren oder? Seit 2012 folgt die CH strikt Ausländisches recht um nicht mit Anderen Staaten in Konflikt zu kommen.


Willkommen in der schönen neuen Welt!.....

 


 


 


Geld macht nicht glücklich, besonders wenn es wenig ist....


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09.02.2012 12:03
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sgrauso hat am 09.02.2012 -

sgrauso hat am 09.02.2012 - 11:39 folgendes geschrieben:

Die Schweiz kann doch nicht einfach ein Ausländisches recht ignorieren oder? Seit 2012 folgt die CH strikt Ausländisches recht um nicht mit Anderen Staaten in Konflikt zu kommen.

Willkommen in der schönen neuen Welt!.....:fool:

Ja, erst seit 2012 passt sich die Schweiz den anderen an. Vorher waren wir resistent gegen alle äusseren Einflüsse. Nun gut, den angestrebte Anschluss ans 3. Reich mit den Jungbauern ist länger her und das mit der Sommerzeit ist mittlerweile vergessen gegangen. Was ist mit dem Kt. Appenzell, der nur auf Druck der Bundesvögte das Frauenstimmrecht zulassen musste. Die Kleinwüchsigen sind selber Schuld. Hätten sie ihre Frauen gesteinigt, gäbe es auch keine Frauenstimmrecht dort.

 

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Benjamin Franklin

09.02.2012 11:39
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rechtslage....

Hier noch eine kleine Geschichte:


 


Wir schreiben das Jahr 2020


Frau X lebt in Teheran, sie wird von Herr Y vergewaltigt und ist daher nun unrein. Sie wird zur Steinigung verurteilt.


Glücklicherweise kann Frau X vom Iran flüchten und rettet sich in die Schweiz.


Leider hat sie ein böses erwachen in der CH denn sie wird zum Bundesplatz in Bern gebracht und dort nach Shariarecht gesteinigt.


Die Schweiz kann doch nicht einfach ein Ausländisches recht ignorieren oder? Seit 2012 folgt die CH strikt Ausländisches recht um nicht mit Anderen Staaten in Konflikt zu kommen.


Willkommen in der schönen neuen Welt!.....:fool:

 


 


 


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08.02.2012 18:18
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Nun scheint klarer, warum die

Nun scheint klarer, warum die USA -nebst den Selbstanzeigen- so gut Bescheid wussten. Offenbar hat die UBS "gesungen"...

 

Die UBS verneinte bisher gegenüber der NZZ, Informationen aus einer solchen «Exit-Liste» an die US-Behörden geliefert zu haben. Gestützt wurde die Bank bei dieser Aussage auch von der Eidgenössischen Steuerbehörde. Die UBS habe keine derartige Liste nach Bern geliefert und könne deswegen auch keine an die amerikanische Steuerbehörde übermittelt haben. Schliesslich sagte kürzlich auch Oswald Grübel der NZZ in einem Interview, dass er nichts von der Lieferung einer solchen Information an die USA wisse.

Der «Handelszeitung» liegen laut einer Vorabmeldung nun aber Dokumente vor, die zeigen sollen, dass bei geschlossenen Konten die UBS-Dossiers jeweils die Angabe enthielten, an welches Institut die Gelder überwiesen worden waren. Die US-Behörden hätten die Grossbank zur Lieferung dieser Informationen im Amtshilfeverfahren verpflichtet.

http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/verriet_die_ubs_andere_...

06.02.2012 17:42
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Sie hat einst Al Capone

Sie hat einst Al Capone hinter Gitter gebracht und nagelt nun die Schweizer Banken an die Wand: die US-Steuerbehörde IRS. Warum ist das Washingtoner Superamt derart gefürchtet?

 

http://www.20min.ch/finance/news/story/29531411

 

weico

05.02.2012 17:58
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Fine-Tuner hat am 05.02.2012

Fine-Tuner hat am 05.02.2012 - 17:36 folgendes geschrieben:

Du pochst immer auf das Recht. Welches Recht? Wer hat gegen welches Recht verstossen? Bis jetzt stehen doch ausschliesslich Vermutungen im Raum.

Das WER und die VERMUTUNGEN sind ,wenn du die Anklageschrift gelesen hast,klar und ausführlich untermauert.

WELCHES Recht dann zur Anwendung gelangt,wirst man dann sicherlich im Urteil nachlesen können.

 

weico

 

 

05.02.2012 17:36
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Du pochst immer auf das Recht

Du pochst immer auf das Recht. Welches Recht? Wer hat gegen welches Recht verstossen? Bis jetzt stehen doch ausschliesslich Vermutungen im Raum. Was das IRS tut ist, mal auf Vorrat schauen ob da einer sein könnte den man noch zur Kasse bitten kann. 

Der Grundsatz der Wesentlichkeit wird hier völlig ignoriert. Was das IRS produziert sind Rundumschläge karrieregeiler Beamter und Juristen....schlimmer ist, dass unsere Behörden denen hörig sind. Sehr beschämend.

Was hier abgeht hat doch nichts mit Recht zu tun. Wie können die Amis ein Recht einfordern, an das sie  sich selbst nicht halten (Doppelbesteuerungsabkommen)???????????????

Nein, ein Blinder erkennt, dass es hier einzig darum geht, den Tarif durchzugeben, die Regeln zu diktieren. Nach dem Motto: "Und bist du nicht willig, so brauche ich Gewalt". Faktisch eine klassische Erpressung. Entweder zahlt ihr, oder ihr gehört zur Achse des Bösen.

Fine-Tuner

05.02.2012 17:00
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Fine-Tuner hat am 05.02.2012

Fine-Tuner hat am 05.02.2012 - 15:30 folgendes geschrieben:

Was ist ein "US-Kunde"?????

Nach Denkart des IRS jeder der entweder einen US-Pass hat oder hatte, eine US-Sozialversicherungsnummer hat oder hatte und/oder eine Greencard hat oder hatte.

..die FATCA geht ,bei ihrem Kundenverständnis,noch deutlich weiter.

https://www.postfinance.ch/de/about/pf/sustain/commitment/compliance/fat...

http://de.wikipedia.org/wiki/FATCA

 

P.S:..die "ach so betroffenen und unwissenden Personen" sollten einfach daran denken bzw. sich erinnern,dass auch in UNSEREM RECHTSSYSTEM eben gilt :

"Ignorantia iuris nocet" (Rechtsunkenntnis schadet..) :bomb:

 

weico

05.02.2012 15:30
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Was ist ein "US-Kunde"?????

Was ist ein "US-Kunde"?????

Nach Denkart des IRS jeder der entweder einen US-Pass hat oder hatte, eine US-Sozialversicherungsnummer hat oder hatte und/oder eine Greencard hat oder hatte.

Nach Schätzungen sind in der CH rund 100T Personen betroffen. Viele wissen es vermutlich nicht mal, ....so wie die Deutsche, die vor Jahrzenten ein Au-pair Aufenthalt in den USA hatte und seit mehr als 20 Jahren in der CH lebt und arbeitete (als Krankenschwester, jetzt pensioniert) .....sie soll ihr gesamtes Einkommen der letzten 25 Jahre rückwirkend versteuern (welches Sie bereits hier in der CH ordentlich versteuert hat!)...sie wurde anlässlich einer Kreuzfahrt vor Miami von den US-Behörden abgeführt.....Die konspirativen Statements von Bösen Steuerhinterziehern sind eine Mähr. Bis heute wurde noch kein ehemaliger Kunde einer CH Bank wegen Steuerbetrugs eingelocht, keiner!....selbst die wenigen Dreisten, die man festgestellt hat, konnten ihren Ablass bezahlen.

Interessant finde ich auch die Tatsache, dass die Amis ihrerseits keine Informationen von CH Steuerbetrügern, die Kontos zB bei Goldman Sachs haben, bekanntgeben.

Könnte die CH auch 9'000'000 Datensätze von US Banken einfordern? Würde das IRS sofort liefern? .....ha, ha, ha....kleiner Scherz sei erlaubt.

Dass es hier noch Leute gibt, die das Vorgehen der Amis verteidigen, ist nur schwer zu verkraften.  Die Amis wollen uns ihr Recht aufzwingen und wir kuschen. Seit der Holocaust Gold-Geschichte haben die uns im Visier und melken uns. ....seit dieser Zeit sind Milliarden an Ablassgeldern von der CH nach USA geflossen ...und wurden für was verwendet?...FÜR KRIEGE.........krass.

Fine-Tuner

 

05.02.2012 14:12
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KIM
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http://www.nachrichten.ch

http://www.nachrichten.ch/detail/528093.htm

 

...ja...für die Banken wird es nun sehr heikel werden...

 

 

wünsche allen einen schönen Sonntag Smile

 

"Börsenerfolg ist eine Kunst und keine Wissenschaft."
André Kostolany
 

05.02.2012 13:57
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Gute Zusammenfassung im Blick

Gute Zusammenfassung im Blick bringt es auf den Punkt:

Zwischen 2009 und 2011 haben sich 33 000 steuersäumige Amerikaner bei der US-Steuerbehörde IRS angezeigt. Mindestens 80 Prozent, wenn nicht 90 Prozent hatten Konten bei Schweizer Banken, sagt US-Anwalt William Sharp. Er hilft Amerikanern bei der Selbstanzeige. Der ehemalige US-Staatsanwalt bestätigt diese Beurteilung.

Wer sich stellt, muss genau offenlegen, wer ihm wie geholfen hat – die Namen nennen von Bank, Bankern, Anwälten und Treuhändern.

Das heisst: Zwischen 26 400 und 29 700 US-Kunden haben ihre Schweizer Bank verraten. «Die USA wissen jetzt genau, wie das Geschäft mit Schwarzgeld in der Schweiz läuft», sagt Sharp.

Deshalb sei die USA heute «weit mächtiger als vor dem Fall UBS», so Sharp. «Das Selbstanzeigeprogramm hat die USA mit einem Waffenarsenal versehen, einem Datenschatz, den man jederzeit anzapfen kann, weitere Klagen zu führen.»

...

Klagen akzeptieren US-Gerichte, falls «hinreichender Verdacht» vorliegt, eine Bank hätte systematisch Hilfe geleistet bei Steuerdelikten.

Hoch ist diese Hürde nicht. Rund 40 US-Kunden mit Schwarzgeld reichen. Bei über 26000 reuigen US-Kunden liegt der Verdacht nah, dass jede Schweizer Bank ein paar Dutzend hat oder hatte.

http://www.blick.ch/news/ausland/29700-amerikaner-haben-schweizer-banken...

Da reichen ein paar einfache Dreisatzrechnungen. 40 Kunden pro Bank reichen, bisher erst 11 Banken, aber knapp 30k Selbstanzeigen mit Namensnennungen...es werden wohl bald noch mehr Banken ins Visier kommen.

Stellt Euch kurz vor, falls eine Klage gegen BKB oder ZKB wirklich kommt, dann rotiert die Schweizer Bankenszene und Bern endgültig.

Wegelin war nur die kleine Vorspeise, der Hauptgang dauert über das ganze 2012 für die US-Behörden.

05.02.2012 00:53
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---

danke für die informationshaltigen links!

mal schauen wie sich das ganze entwickelt... nicht nur in der schweiz:

"Im konkreten Fall beschäftigt sich in den USA die Banken- und Versicherungsbranche etwa mit FATCA (Foreign Account Tax Compliance Act). Dahinter verbirgt sich das Ziel, an Informationen über die Einlagen von im Ausland lebenden steuerpflichtigen Personen zu gelangen. Davon betroffen sind vor allem Kreditinstitute und Versicherer, die aufgefordert sind, Daten ihrer Kunden offen zulegen und an die US-amerikanische Finanzbehörde zu melden. "

http://www.heise.de/tp/artikel/36/36234/1.html

04.02.2012 20:08
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aprecio hat am 04.02.2012 -

aprecio hat am 04.02.2012 - 19:28 folgendes geschrieben:

ja gut, wie konnten aber die banken ohne vorliegendes gerichtsurteil bestimmen, dass die gelder unversteuert waren?

Es geht doch gar nicht darum .

 

Wegelin usw. wird schlicht vorgeworfen,dass sie AKTIV den Leuten Wege anbot um damit die IRS mit "windigen Finanztransaktionen","smurfing" usw.  auszutricksen und damit AKTIV auch gegen den BSA verstossen. Nicht nur der Kunde hat Pflichten, gegenüber der IRS, sondern auch die Bank ...

http://en.wikipedia.org/wiki/Bank_Secrecy_Act

 

Das Department of Justice macht es nochmals deutlich , wass edie Vorwürfe an Wegelin sind:

http://www.justice.gov/opa/pr/2012/February/12-tax-153.html

 

Das die FINMA davon wusste,ist schlicht ein weiterer "Trumpf" in den Händen der US-Behörden.

http://www.drs.ch/www/de/drs/tagesthema/292825/320481.finma-wusste-um-he...

 

weico

 

 

 

 

 

04.02.2012 19:47
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vorwürfe

ja gut, wie konnten aber die banken einwandfrei bestimmen, dass die gelder unversteuert waren? wie kann es sein, dass in so einem regulierten system, leute z.t. millionen unversteuerter gelder in den händen halten, die sie dann unbehelligt auf di bank bringen?

ich finde immernoch, dass die usa ihre regelung überdenken sollten und nicht arbeitsplätze gefährden oder zerstören.

04.02.2012 15:27
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aprecio hat am 04.02.2012 -

aprecio hat am 04.02.2012 - 14:35 folgendes geschrieben:


die fehlende regelung führt du den haarsträubenden fällen wie oben beschrieben.

..von fehlender US-Regelung kann absolut nicht die Rede sein.

Es macht eben einen grossen rechtlichen Unterschied,ob man im "eigenen Gewässer fischt"  (Territorialitätsprinzip) oder in einem Fremden.:mamba:

Wegelin (und Andere..) sind daher nicht Opfer (der US-Behörden)  sondern schlicht TÄTER.

Mit wieviel Elan und Fantasie  die geltenden US-Regeln austricksen wollten,wird in der Anklageschrift (Zeugenaussagen ) schön zum Vorschein gebracht:

http://online.wsj.com/public/resources/documents/indictment02022012.pdf#...

http://www.woz.ch/files/USAvsWegelinBanker.pdf

 

weico

 

 

 

04.02.2012 14:35
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riecht echt nach willkür

die arena gestern hat wieder einmal sehr gute aufklärungsarbeit geleistet.

vorallem nach dem chläppergässli von svp seite heer, wurde konkreter diskutiert.

ich habe folgendes verstanden:

- eine ch grossbank in den usa hat geholfen steuern zu hinterziehen

- es gab seither von usa keine weisung an die banken wie mit us-statsbürger vorzugehen sei

- eine ch-bank konnte und musste nicht sicherstellen, dass der us bürger, welcher in ch lebt, das "schutzgeld" (steuern aus dem ausland) an usa gezahlt hat

die fehlende regelung führt du den haarsträubenden fällen wie oben beschrieben. gute frage in der arena war auch, wie stellt man sicher, dass ein amerikaner, der in der bahnhofstrasse eine rolex kauft, mit versteuertem geld zahlt?

usa soll selber mal die hausaufgaben machen und die eigenen bürger verfolgen. wäre vielleicht eine möglichkeit, dass der us bürger zuerst ein abgestempeltes formular unterbreiten muss, das bestätigt, dass der betrag, den er bei der ch bank anlegen möchte, versteuert wurde.

04.02.2012 02:03
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weico hat am 04.02.2012 - 00

weico hat am 04.02.2012 - 00:30 folgendes geschrieben:

Die IRS setzt schlicht das geltende US-Recht um.

 

Das hat die spanische Inquisition damals auch getan.

Die Methoden ähneln sich halt Wink

04.02.2012 00:30
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MarcusFabian hat am 03.02

MarcusFabian hat am 03.02.2012 - 22:15 folgendes geschrieben:

 

Obschon ich die IRS nicht mit Raubrittertum sondern mit der spanischen Inquisition vergleichen würde.

Warum..?

Die IRS setzt schlicht das geltende US-Recht um.

 

weico

 

03.02.2012 22:15
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Schöner Text, Fine-Tuner,

Schöner Text, Fine-Tuner, kann ich voll unterschreiben! 

Obschon ich die IRS nicht mit Raubrittertum sondern mit der spanischen Inquisition vergleichen würde.

03.02.2012 22:12
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Der Feldzug der US

Der Feldzug der US Steuerbehörden ist ein Willkürakt, der an Dreistigkeit kaum noch zu überbeiten ist. Es geht nicht um die paar Steuerhinterzieher. Die paar Milliönchen die da reinkommen wirken sich in der US Steuerstatistik nicht aus, sind vernachläsigbar. Interessanter sind die Busen, die in Raubrittermanier ausgesprochen und von den Vasallen auch brav bezahlt werden.

Doch auch dies ist nicht die hauptsächliche Stossrichtung dieser Kampagne, eher eine nette Nebenerscheinung, die man gerne mitnimmt,...wenns so leicht geht. Nein, es geht im Kern um ökonomische und rechtliche Hegemonie. Oder kurz: "Wer nicht spurt (wie wir - die Amis - wollen) ist raus!"

Dies ist offensichtlich, denn wenn man sich die Steuerhinterziehergeschichten einmal genau anschaut erkennt man schnell, dass es sich hier in 99.95% der Fälle um Fälle handelt, wo man nur noch den Kopf schütteln kann.

ZB die Geschichte vom 80 jährigen Panamesen, der - unglücklicherweise - in den USA geboren wurde, dort jedoch gerade mal die ersten zwei Jahre seines Lebens verbrachte; genau dieser Mann hatte, weil er auf der CH Botschaft in Panama abreitete, ein Konto bei der UBS (musste wege Botschaftsforschrift). Dieser Mann wird von der IRS als Steuerbetrüger angeklagt, OBWOHL er auf der Botschaft nach CH Recht bezahlt und ordentlich quellenbesteuert wurde!!!

...oder die Geschichte vom Engländer der als Ingenieur auf Ölplfatformen around the world arbeitet und bei der CH- Post ein Lohn- Konto hatte. Da er für kurze Zeit auf einer Platform vor new Mexiko gearbeit hat und hierfür eine US Sozialversicherungsnummer erhalten hat, verlangt das IRS, dass er alle Einkommen, rückwirkend versteuert...!!!

Es gäbe noch viel krassere Beispiel. Ich habe keinen einzigen Fall gesehen, bei dem man sagen könnte: Ok, das ist jetzt ein dreister Steuerbetrüger, dem muss man das Handwerk legen, nicht einen. Keinen!! Würden unsere Steuerbehörden so vorgehen, wir hätten einen Volksaufstand.

....das Beste kommt aber noch: Nach Angaben der Zenith Bank, sitzen die grössten afrikanischen Steuerbetrüger fast alle in den USA. 90% dieser Gelder sind in der US Wirtschaft investiert.....

Wie kann man all dies auf die Dauer ertragen?

Fine-Tuner

03.02.2012 18:08
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Elias hat am 03.02.2012 - 08

Elias hat am 03.02.2012 - 08:43 folgendes geschrieben:


 Wozu gibt es die Linken und Netten, Europhilen, Harmoniebedürftigen, Sozialromantikern, Gutmenschen.

..die Frage ist wirklich sehr berechtigt.:lol:

weico

03.02.2012 11:15
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Viele Leute sprachen in den

Viele Leute sprachen in den letzten Wochen von einem "Fall Wegelin". Mit der Hoffnung, nun werde wieder Ruhe einkehren.

Aber auch die CS und beiden Kantonalbanken haben nach 2008 noch viel neue Risiken aufgenommen. Es kommen immer mehr Details ans Tageslicht, zum Beispiel bei der Basler Kantonalbank...

BKB übernahm nach April 2009 noch US-Kunden

Die Basler Kantonalbank (BKB) ist stärker in das Geschäft mit US-Kunden involviert, als sie bisher zugegeben hat. So hat die BKB im Zuge des Kaufs der AAM Privatbank 2009 auch deren amerikanische Klienten übernommen. Und dies obwohl sie zuvor beschlossen hatte, keine US-Kundenbeziehungen mehr aufzunehmen

http://www.tageswoche.ch/de/2012_04/schweiz/384841/BKB-%C3%BCbernahm-nac...

Da war zu viel Gier im Spiel. Nach 2008 hätte nun allen CH-Banken klar sein sollen, dass es nicht mehr wie früher weitergehen kann.

In den USA ist Wahljahr und die IRS-Anklage kommt für die Demokraten sehr gelegen. Was gibt es Besseres um Wählerstimmen zu gewinnen, als reiche Steuerhinterzieher und deren Schweizer Banken zu jagen...

Die anderen 10 angeklagten Banken sollten sich warm anziehen in den nächsten Monaten.

Ich wüsste nicht, warum die Amerikaner mit dem Druck nachlassen sollten. Bisher haben sie alles bekommen von der Schweiz...

03.02.2012 08:43
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7 hat am 03.02.2012 - 08:18

7 hat am 03.02.2012 - 08:18 folgendes geschrieben:

weico hat am 02.02.2012 - 17:38 folgendes geschrieben:

 

"Die Ergebnisse der Evaluation hätten sie nicht überrascht, sagte Sommaruga. Allerdings zeichneten sie ein noch negativeres Bild als erwartet. Sommaruga will deshalb nun die Reorganisation teilweise rückgängig machen."

 

Na so was. Aber da wird sicher auch der böse Blocher und seine SVP die Ursache sein und auf keinen Fall die ehrliche aufopfernde EWS. Die hat beim Depardementwechsel nie und nimmer eine Baustelle oder Trümmerhaufen hinterlassen. 

Das BFM wurde zwar von Blocher (aka manchmal muss man lügen) ins Leben gerufen, aber lassen wir das. Wozu gibt es die Linken und Netten, Europhilen, Harmoniebedürftigen, Sozialromantikern, Gutmenschen.

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Benjamin Franklin

03.02.2012 08:18
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weico hat am 02.02.2012 - 17

weico hat am 02.02.2012 - 17:38 folgendes geschrieben:

 

"Die Ergebnisse der Evaluation hätten sie nicht überrascht, sagte Sommaruga. Allerdings zeichneten sie ein noch negativeres Bild als erwartet. Sommaruga will deshalb nun die Reorganisation teilweise rückgängig machen."

 

Na so was. Aber da wird sicher auch der böse Blocher und seine SVP die Ursache sein und auf keinen Fall die ehrliche aufopfernde EWS. Die hat beim Depardementwechsel nie und nimmer eine Baustelle oder Trümmerhaufen hinterlassen. 

02.02.2012 18:42
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7 hat am 02.02.2012 - 17:20

7 hat am 02.02.2012 - 17:20 folgendes geschrieben:

 

Elias hat am 02.02.2012 - 12:02 folgendes geschrieben:

Ein weiterer Beitrag zu diesem Thread


Banken lieferten Daten direkt in die USA
..........


Das ist jetzt aber sehr ärgerlich, jetzt kann man es wieder nicht der EWS anhängen.

Stimmt, ist mehr als ärgerlich. Kann man es wenigstens dem Blocher oder der SVP anhängen? Würde gewissen Seelen gut tun.

Nein, das kann man denen auch nicht anhängen. Die Hüter der christlich-abendländischen Kultir haben nichts mit der Sache zu tun. Die sind total unbeteiligt. Die haben alle die Gripen. Aber was ist mit den Linken und Netten? Oder den Europhilen? Den Harmoniebedürftigen? Sozialromantikern? Gutmenschen? Das hat "gewissen Kreisen" doch bis jetzt immer gut getan.

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02.02.2012 17:38
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Elias hat am 02.02.2012 - 12

Elias hat am 02.02.2012 - 12:02 folgendes geschrieben:


 

Das ist jetzt aber sehr ärgerlich, jetzt kann man es wieder nicht der EWS anhängen.

..noch nicht...:rofl:

Zurzeit wird ja erstmal ihr "ehemaliger "JeKaMi-Laden" von ihren schlimmsten Altlasten befreit..!

 

"Die Ergebnisse der Evaluation hätten sie nicht überrascht, sagte Sommaruga. Allerdings zeichneten sie ein noch negativeres Bild als erwartet. Sommaruga will deshalb nun die Reorganisation teilweise rückgängig machen."

http://www.20min.ch/news/schweiz/story/Schlechtes-Zeugnis-fuer-Widmer-Sc...

http://www.20min.ch/news/schweiz/story/-Widmer-Schlumpf-ist-am-Chaos-sch...

http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Die-Probleme-sind-groesser-...

 

weico

 

02.02.2012 17:20
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Elias hat am 02.02.2012 - 12

Elias hat am 02.02.2012 - 12:02 folgendes geschrieben:



Ein weiterer Beitrag zu diesem Thread


Banken lieferten Daten direkt in die USA
..........


Das ist jetzt aber sehr ärgerlich, jetzt kann man es wieder nicht der EWS anhängen.


Stimmt, ist mehr als ärgerlich. Kann man es wenigstens dem Blocher oder der SVP anhängen? Würde gewissen Seelen gut tun.

02.02.2012 12:02
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7 hat am 02.02.2012 - 11:23

7 hat am 02.02.2012 - 11:23 folgendes geschrieben:

Das glaube ich nicht. aber bei diesem Thema bewegst du dich unter deinem Niveau.

Ich mag mich nicht erinnern, dass ich jemals eine andere Haltung zu diesem Thema hatte. Es sind die gleichen Argumente, die ich in anderen Threads auch schon mehrfach gepostet habe, mit Link zur Quelle. Kann man alles auch selber ergoogeln.

Alternativ steht es jedem frei, Beiträge (am besten mit Links) zu posten, die meine Pamphlete widerlegen

 

Ein weiterer Beitrag zu diesem Thread

Banken lieferten Daten direkt in die USA
Verschicken von anonymisierten Dokumenten ist zulässig
Auf Druck der Amerikaner haben Schweizer Banken wie die Basler Kantonalbank den USA bereits auf eigene Faust anonymisierte Unterlagen zum US-Offshore-Geschäft geliefert. Dies ist rechtlich zulässig und war offenbar mit den Schweizer Behörden abgesprochen.
http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/banken_lieferten_daten_...

 

Das ist jetzt aber sehr ärgerlich, jetzt kann man es wieder nicht der EWS anhängen.

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02.02.2012 11:23
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Elias hat am 01.02.2012 - 13

Elias hat am 01.02.2012 - 13:58 folgendes geschrieben:

 

Ja das ist ernst gemeint. Wer sich damit brüstet, dass man in der Politik ab znd zu lügen muss, den kann man nicht ernst nehmen.

Das hat nichts mit Hass zu tun. In jedem anderen Land - ausser vielleicht den USA und Russland - würde das von den Wählern gnadenlos abgestraft. Bei uns findet das hingegen noch Zustimmung oder wird mindestens billigend in Kauf genommen. Die Italiener mussten ja auch lange warten, bis sie ihren Cavliere losgeworden sind. Der hatte ja auch lange Zulauf. Bei uns geht das Tauerspiel wohl noch länger weiter.

Das glaube ich nicht. Ich schätze eigentlich deine Beiträge, aber bei diesem Thema bewegst du dich unter deinem Niveau.

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