Aktionäre sollen IV und AHV mitfinanzieren

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24.06.2007 16:38
#1
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Aktionäre sollen IV und AHV mitfinanzieren

Quote:

Die Schweizer Aktionäre sollen mithelfen, die IV zu sanieren und die AHV-Leistungen zu verbessern: Die SP Schweiz will eine Sozialversicherungsabgabe auf Dividenden in der Höhe von 5 Prozent durchsetzen.

Damit könnten den AHV- und IV-Kassen nach SP-Schätzungen jährlich zwischen 3 und 3,5 Mrd. Franken zugeführt werden, wie SP-Parteipräsident Hans-Jürg Fehr zu Berichten im "SonntagsBlick" und im "Le Matin Dimanche" sagte.

Das von Fehr, seinem Vize Pierre-Yves Maillard und Gewerkschaftsboss Paul Rechsteiner ausgearbeitete Projekt wird den SP-Delegierten nächsten Samstag in Olten SO unterbreitet. Es seien indes noch nicht alle Einzelheiten festgelegt.

Der SP gehe es in erster Linie darum, möglichst schnell die IV zu entschulden, sagte Fehr gegenüber der Nachrichtenagentur SDA. An zweiter Stelle stehe die längst fällige Verbesserung der AHV-Leistungen; drittens sei eine Erhöhung der Kinderzulagen ins Auge zu fassen.

Die SP hält es für ungerecht, dass für die Finanzierung der Sozialwerke Arbeitnehmende mit 5 Prozent ihres Lohns herhalten, während die Aktionäre mit ihren ohnehin schon steuerbegünstigten Dividenden verschont oder im Rahmen der Steuerreform II noch weiter begünstigt werden sollen. Die Dividendeneinkommen betragen jährlich schätzungsweise 60 bis 70 Milliarden Franken.

(Quelle: SDA)

1. Kinderzulagen erhöhen? Naja find ich eher eine unnütze Sache. Deswegen werden nicht mehr Kinder geboren, nur weil man die Zulagen z.B. um Fr. 100/Monat erhöhen würde.

2. Dividendenabgabe? Dann folgen noch mehr Nennwertrückzahlungen und damit wär das wieder ausgemerzt, was wieder zu weniger Steuereinnahmen führt. Was kommt als nächstes, eine Abgabe für wenn man niest? Die Nieser unter uns könnten ja andere anstecken, die wiederum sich für die IV anmelden.

3. Wenn sie schon gegen die Aktionäre gehen wollen, dann wäre wohl eine Stempelabgabe pro Trade sinnvoller. Die Abgabe darf aber nicht viel kosten (z.b. 0.1 Promille) oder sowas.

Liebe SP, eure Ideen waren schon besser. Ist ja klar, dass ihr gegen das Shareholder-Prinzip seid, jedoch übertreibts bitte nicht...

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03.03.2010 09:36
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Aktionäre sollen IV und AHV mitfinanzieren

Das nennt man Sarkasmus. Das ist ganz schlechtes Karma.

Wenn man Geld ausgibt, geht es in den Wirtschaftskreislauf.

Das gekaufte ist zu eigenem Nutzen.

Legt man Geld an, ist es erst recht zu eigenem Nutzen.

Alles nach dem Motto: Viele denken nur an sich, ich aber denke nur an mich.

Altruismus:

Der Dalei Lama kommt im April nach Zürich.

Der füllt im Gegensatz zu einem Pierre Vogel ein Stadion.

Der Buddhismus stösst wohl darum hier so auf Interesse, weil diese Religion der Nächstenliebe näher ist, als die christliche Lehre.

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
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03.03.2010 09:17
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Aktionäre sollen IV und AHV mitfinanzieren

CrashGuru wrote:

LEUTE WIE WÄRE ES MIT ETWAS MEHR SOZIALEM GEWISSEN.

ich glaub ich versteh was du meinst...

aber sollten dann nicht alle die ein auto mit wert mehr als 20'000fr. auch extra zahlen?

ich mein ich kauf mir ein auto für 20k und spare 40k und lege es an...

ein anderer kauft sich ein auto für 60k und hat nichts mehr zum anlegen...

da frag ich mich nun ist das fair wenn ich mich mit weniger zufriden gebe und noch was spare/anlege?

02.03.2010 21:57
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Aktionäre sollen IV und AHV mitfinanzieren

CrashGuru wrote:

Man kann sich auch zu Tode sparen. Also aufgepasst. Beispiel Deutschland "Geiz ist geil" bei Staat und Privat und zu was hat es geführt?.

Deutschland hatte unter anderem Wärungsreformen, die EU und eine Wiedervereinigung zu schultern. Der Bund der deutschen Steuerzahler deckt regelmässig auf, wie Steuergelder verschleudert werden.

Mittlerweile können Länder und Kommunen gar nicht mehr anders als Sparen, weil ihnen die Unterkante Wasser an der Oberlippe steht.

Mit Hartz IV ist Geiz alles andere als horny. Es ist die einzige Möglichkeit zu überleben.

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Benjamin Franklin

02.03.2010 20:48
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Aktionäre sollen IV und AHV mitfinanzieren

Man kann sich auch zu Tode sparen. Also aufgepasst. Beispiel Deutschland "Geiz ist geil" bei Staat und Privat und zu was hat es geführt?

Unsere Steuern sind für die Allgemeinheit nicht so tief im internationalen Vergleich wie sie scheinen WENN man alle Nebenkosten (MwSt, KK, Zahnarzt, AHV usw.)die bei uns nicht in den Steuern enthalten sind dazu rechnet. ABER sie sind für Wohlhabende tiefer da, ausgenommen bei der AHV und MwSt, diese Nebenkosten Kopfprämien sind und nicht wie im Ausland am Einkommen angekoppelt. Und da der Maximalsteuersatz der direkten Steuern und der MwSt.-Satz tiefer ist.

Also könnten Wohlhabende durchaus etwas mehr belastet werden. Die Frage ist wie immer: Wo ist die Balance, welche als Gerecht empfunden wird. Wohl wie immer aus der Sicht des Zahlers da wo es "die Anderen" mehr belastet....

Und noch etwas zu der unseligen (Egoisten-)Tendenz alles und jedes nach dem "Verursacherprinzip" durchrechnen zu müssen: Sollten nicht alle Frauen (!) die Kinder aufstellen lebenslang einen Zusatz-Beitrag an die zukünftigen AHV-Renten Ihrer Kinder bezahlen. So quasi als Busse. Sie sind ja die Verursacher der immer höher werdenden Kosten bei AHV und evtl. IV..... Oder noch besser: Vor der Niederkunft muss jede Frau mindestens einen Betrag von etwa 50'000 CHF auf ein Sperrkonto zu Gunsten der Sozialwerke einzahlen.... sonst wird abgetrieben!

LEUTE WIE WÄRE ES MIT ETWAS MEHR SOZIALEM GEWISSEN.

02.03.2010 19:18
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Re: Aktionäre sollen IV und AHV mitfinanzieren

Jodellady wrote:

1. Kinderzulagen erhöhen? Naja find ich eher eine unnütze Sache. Deswegen werden nicht mehr Kinder geboren, nur weil man die Zulagen z.B. um Fr. 100/Monat erhöhen würde.

2. Dividendenabgabe? Dann folgen noch mehr Nennwertrückzahlungen und damit wär das wieder ausgemerzt, was wieder zu weniger Steuereinnahmen führt. Was kommt als nächstes, eine Abgabe für wenn man niest? Die Nieser unter uns könnten ja andere anstecken, die wiederum sich für die IV anmelden.

3. Wenn sie schon gegen die Aktionäre gehen wollen, dann wäre wohl eine Stempelabgabe pro Trade sinnvoller. Die Abgabe darf aber nicht viel kosten (z.b. 0.1 Promille) oder sowas.

Liebe SP, eure Ideen waren schon besser. Ist ja klar, dass ihr gegen das Shareholder-Prinzip seid, jedoch übertreibts bitte nicht...

Was soll bitte von der SP gutes für die Privatwirtschaft kommen? rein gar nichts, wenns nach ihnen ginge müsste man doch jeden Schuhladen etc verstaatlichen

02.03.2010 15:52
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Hunde wollt ihr ewig leben.....

Quote:

Defibrillatoren-Wahn

Ein einig Volk von Lebensrettern

Die Schweiz ist im Defibrillatorenfieber. Es wird beschafft, was das Zeug hält. Politiker wollen eine Bevölkerung von Sanitätern. Experten plädieren für ein anderes System.

http://www.20min.ch/news/schweiz/story/Ein-einig-Volk-von-Lebensrettern-...

je länger wir leben, desto mehr werden die Sozialwerke belastet.

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06.07.2007 17:43
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technischer wrote:

Richtig Elias

Zudem wird bei der Ausschüttung des Gewinns an die Aktionäre wieder eine Steuer erhoben. Und diese Steuer ist wiederum nicht abziehbar, auch wenn der Gewinn an den Alleinaktionär ausbezahlt wird.

Richtig. Das habe ich weiter oben auch kurz angesprochen.

Zurück zum Thema: Aktionäre sollen IV und AHV mitfinanzieren

Wenn schon mitfinanzieren, warum nur die Aktionäre? Warum nicht auch die GmbH'ler? Warum nicht alle Firmen, also auch die Firmen die unter "natürlichen Personen" laufen? Warum nur ein Teil der juristischen Personen?

Der Gedanke daran macht mich meschugge.

Es ist ein nicht durchdachter SP-Wahl-Furz. Aktien und Aktionäre sind ein Synonym für alles Böse. Damit kann man bestimmte Bevölkerungsschichten ganz einfach ködern.

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06.07.2007 16:20
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Richtig Elias

Zudem wird bei der Ausschüttung des Gewinns an die Aktionäre wieder eine Steuer erhoben. Und diese Steuer ist wiederum nicht abziehbar, auch wenn der Gewinn an den Alleinaktionär ausbezahlt wird.

Von daher werden alle Einkommen gleich behandelt. Die natürliche Person, welche das Einkommen erhält (egal ob Gewinn oder Lohn), kann die darauf anfallenden Steuern nicht als Aufwand geltend machen.

06.07.2007 09:08
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Fine-Tuner wrote:

Es ist nun mal offensichtlich falsch, dass eine jurisitsche Person, wie eine AG ihre Steuern als eine Art Aufwand einfach steuerlich geltend machen kann, während die natürlichen Personen (Lohnempfänger) ihre Steuern nicht abziehen dürfen. Es gibt keinen Grund für diese Ungleichbehandlung, die im Übrigen den meisten Leuten gar nicht bewusst ist.

Das ist totaler Nonsens, ich kanns nicht ändern.

Du redest in Unkenntnis der Sachlage. Der Sachverhalt ist wirklich simpel:

Nur juristische Personen (GmbH / AG) können Steuern und Lohn als Aufwand abziehen.

Der Besitzer einer AG / GmbH ist eine natürliche Person und somit Lohnempfänger mit Lohnausweis und dürfte gemäss deiner Aussage die Steuern abziehen.

Eine Einzelfirma, Kommanditgesellschaft oder Kollektivgesellschaft ist ebenfalls eine natürliche Person.

ABER:

- Der Lohn für die Inhaber kann nicht als Aufwand abgezogen werden. Es gibt auch keinen Lohnausweis für die Gesellschafter. Im Gegensatz dazu wird der Lohn des AG/GmbH-Inhabers als Aufwand verbucht.

- Die Steuern können nicht als Aufwand in Abzug gebracht werden, im Gegensatz zu AG und GmbH.

Dieser Umstand ist den meisten Leuten nicht bewusst.....

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Benjamin Franklin

05.07.2007 21:49
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Nonsens? Na ja.

Dein Argument "dann müssen wir das Geld halt anderswo reinholen" ist m.E. eher Nonsens. Es ist das allgemeinbekannte Beamtenkillerargument. Wir müssen nämlich gar nichts reinholen, wir müssen nur sinnvoller ausgeben!....und bitte, wenn einige Kantone eine degressive Steuer einführen wollen, rundum Steuergeschenke an Ausländer gemacht werden und die Kassen der Kantone trotzdem übersprudeln, wird man diesen Abzug für die hart arbeitende Bevölkerung wohl noch verkraften!!!

Es ist nun mal offensichtlich falsch, dass eine jurisitsche Person, wie eine AG ihre Steuern als eine Art Aufwand einfach steuerlich geltend machen kann, während die natürlichen Personen (Lohnempfänger) ihre Steuern nicht abziehen dürfen. Es gibt keinen Grund für diese Ungleichbehandlung, die im Übrigen den meisten Leuten gar nicht bewusst ist.

Fine-Tuner

01.07.2007 19:36
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Jodellady wrote:

Meinst du, er meint nicht die Doppelbesteuerung der Unternehmen?

Also dass sie dies einerseits als Gewinn und andererseits die Aktionäre als Dividendeneinkommen versteuern müssen?

Ich habs so jedenfalls verstanden.

Nach meinem (nicht mehr aktuellen) Wissen, wollte das Parlament dies doch mal abschaffen? Ich weiss leider den momentanen Stand nicht.

nö nö, das ist nochmals ein anderes Thema.

Dabei geht es um die Besteuerung der Dividende des Firmeninhabers. Die wird auch doppelt versteuert.

Auszug aus http://www.fdp.ch/mandant/files/doc/22/Unternehmenssteuerreform%20II%20a...

Der Familienaktionär hingegen investiert in sein eigenes Unternehmen. Das Unternehmen dient nicht dem spekulativen Kapitalgewinn sondern vielmehr der Verwirklichung seiner unternehmerischen Pläne, der Schaffung von Arbeitsplätzen. Die Entnahme des Gewinns in Form von Unternehmerlohn wird von den Steuerbehörden begrenzt. Die Dividenden werden doppelt besteuert und erreichen eine Belastung von ca 60%. Dies verleitet viele Unternehmer dazu, den Gewinn in der Firma zu belassen, was wiederum zu unnötigen Hürden bei der Nachfolge führt.

Weitere Details dazu: http://www.vpag.ch/stellungnahmen2.htm

Das hat nichts mit der von mir gemeinten doppelten Besteuerung der AG / GmbH zu tun.

Wichtig ist: Die Löhne werden ebenfalls als Aufwand abgezogen.

Der verbleibende Gewinn wird mit 15% besteuert.

Will man das Geld in den folgenden Jahren als Lohn (für den Inhaber oder die Angestellten) herausziehen, wird es ein weiteres mal bei den Lohnempfängern besteuert.

Ich wollte nur darlegen, dass der Einwand von Fine-Tuner (siehe unten) Nonsens ist, weil gemäss seiner Argumentation die anderen natürlichen Personen (Kollektiv-/Kommandit-Gesellschaften etc.) benachteiligt wären, weil die die Steuern nicht abziehen können. (Die versteuern immer den gesamten Gewinn. Der "Lohn" kann nicht in Abzug gebracht werden.) Nur die mit Lohnausweis sollen es gemäss Fine-Tuner dürfen. Also auch der Inhaber einer AG oder GmbH.

Wenn hingegen alle natürlichen Personen die Steuern in Abzug bringen dürfen, wäre eine deftige Steuererhöhung die logische Folge, weil die Steuerausfälle kompensiert werden müssen. Also kann man auf den Abzug gleich Verzichten. Der Staat braucht letztendlich Geld.

Fine-Tuner wrote:

Dem Steuerzahler mit Lohnausweis muss es endlich möglich sein, seine Steuern abziehen zu können. Es kann doch nicht sein, dass ich meine Steuern, die ich ja bezahlen MUSS, doppelt versteuern muss!

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Benjamin Franklin

01.07.2007 18:41
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Meinst du, er meint nicht die Doppelbesteuerung der Unternehmen?

Also dass sie dies einerseits als Gewinn und andererseits die Aktionäre als Dividendeneinkommen versteuern müssen?

Ich habs so jedenfalls verstanden.

Nach meinem (nicht mehr aktuellen) Wissen, wollte das Parlament dies doch mal abschaffen? Ich weiss leider den momentanen Stand nicht.

01.07.2007 18:06
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Fine-Tuner wrote:

Nicht mehr Steuern sind notwendig, sondern WENIGER. Dem Steuerzahler mit Lohnausweis muss es endlich möglich sein, seine Steuern abziehen zu können. Es kann doch nicht sein, dass ich meine Steuern, die ich ja bezahlen MUSS, doppelt versteuern muss!

Gehört zwar nicht zum Thema, aber trotzdem.....

Das "doppelt versteuern" in Zusammanhang mit "Steuern zahlen" und "Steuern abziehen" tönt für mich nach Stammtischgelaber.

Tatsache ist:

1. Juristische Personen können Steuern als Aufwand in Abzug bringen. Das sind AG's und GmbH's.

2. Natürliche Personen können die Steuern nicht Abzug bringen. Das sind Kollektivgesellschaften, Kommanditgesellschaften, Einfache Gesellschaft, Einzelfirma (alle ohne Lohnausweis) und der Lohnempfänger (mit Lohnausweis).

Die Frage lautet nun:

Warum soll ein "Steuerzahler mit Lohnausweis" seine Steuern abziehen können, wenn es die anderen natürlichen Personen nicht können.

Nicht vergessen: Macht eine AG Gewinn, wird dieser versteuert. Wird aus diesem versteuerten Geld Lohn (egal ob Inhaber oder Angestellter) ausbezahlt, wird es wieder versteuert.

Wenn also jemand doppelt versteuert, dann sind es die, die es in Abzug bringen können.

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Benjamin Franklin

01.07.2007 10:27
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So nach dem Verursacherprinzip. Grundsätzlich eine gute Idee. Aber sollte man dafür die Unschuldigen/Glücklichen in der selben Berufskategorie alleine bestrafen und die anderen Berufskategorien dafür "belohnen" dass sie nicht im tertiären Sektor arbeiten? Wenn natürlich 70% im tertiären Sektor arbeiten, ist ja klar, dass die Chance auf die Höhchstzahl an "produzierten" Invaliden dadurch erhöht...

Wir sehen nur schon in diesem Thema, wie schwer es ist, dies fair zu behandeln.

Betreffend Bundesverschuldung etc.... Guck hier und schau mal, wieviel Geld wir im 2004 verschuldet sind. Ich finde es sogar wichtig, dass man den Staatshaushalt eher in früheren (noch nicht so wirtschaftsboomenden Jahren) betrachtet, denn das ist eher die Realität: http://www.efd.admin.ch/dokumentation/zahlen/00579/00595/01086/index.htm... Die Eidgenossenschaft ist extrem auf Sparkurs, dadurch können sie auch positiv erwirtschaften. Dies wird sich aber mit Sicherheit wieder ändern, wenn wir in eine Rezession (oder annährende Rezession) rasseln werden. Dann braucht der Staat wieder Mittel für Neuinvestitionen (das antizyklische Investieren), um wieder die Wirtschaft ankurbeln zu können.

Du willst die CH-Schulden mit den OECD-Ländern vergleichen? Das ist ein guter Tipp, dan würdest du sehen, wie gut es der Schweiz geht :). In Punkto Bonität/Sicherheit steht die Schweiz auf Platz 2 (?) gut da.

Und noch was wegen der IV-Verschuldung. Die IV hat starke Defizite.. Momentan können sie dies noch durch den AHV-Fonds decken, der jedoch auch bald keine liquiden Mittel mehr verfügt. Sprich: Die IV verschuldet sich bei der AHV. Wenn die AHV kein Geld mehr hat, muss auch dort Geld aufgenommen werden, womit man sich doppelt verschuldet (IV bei AHV, AHV bei der Bank).

Nun konkret auf 2005 die Zahlen zu betrachten. Schau mal wie ungeheuer schlecht es der IV geht:

2005 kamen folgende Zahlungsbeiträge zu Stande:

- 37.5% Bund

- 35% Arbeitgeber/-nehmer

- 12.5% Kantone

- 15% Fehlbetrag

Das heisst, die IV wird durch 47.5% nur durch den Staat finanziert. Sowas macht einem Angst. Trotzdem entsteht ein Fehlbetrag von 15%.

Du wurdest also nicht hinters Licht geführt.

01.07.2007 10:03
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Aktionäre sollen IV und AHV mitfinanzieren

Danke für den Chart. Recht interessant. Hierzu 2 Anmerkungen:

1. Wichtig wäre der Vergleich mit anderen Ländern oder zumindest der Vergleich mit dem OECD-Durchschnitt.

2. Die Zahlen von 2005, 2006 und 2007 sind (verständlicherweise) noch nicht in der Statistik. Und hat der Bund nicht gerade geprahlt, dass man für die nächsten Jahre Milliardenüberschüsse budgetiert hat?

3. Ich dachte, dass unsere Sozialversicherungen hoffnungslos überschuldet seien? Die Statistik zeigt mir jedoch, dass diese Werke eine ausgeglichene Rechnung haben. So wurden wir als von gewissen Parteien wieder einmal vor der IV-Abstimmung hinters Licht geführt.

Schon erschreckend zu sehen wie wir immer schamloser angelogen werden. Aber irgendwie auch selber schuld und ein Zeichen von Dummheit (ich gebs ja zu), wenn man die Wahrheit in einem Börsenforum erfahren muss, tja.

Und bezüglich IV finde ich deine Hinweise ok. Wenn nun Bürogummis die IV vermehrt belasten müsste man halt einfach dort höhere IV-Abgaben verlangen. Ich gehe davon aus, dass auch dies statistisch genau erfasst ist. Ob Baugummi oder Büroknüttel eigentlich egal, Hauptsache verursachergerecht.

Danke einewägs, j.

Fine-Tuner

01.07.2007 07:44
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Aktionäre sollen IV und AHV mitfinanzieren

Fine-Tuner wrote:

Noch mehr Steuern? Frechheit! Der Staat schwimmt im Geld während der Bürger immer ärmer wird, was soll das?

Wer profitiert den von den vollen Kassen der Gemeinden, Kantone und des Bundes? Der Filz, ein paar wenige. Für das Fusvolk bleiben nur Brosamen! Geld in den Händen des Staates ist mir ein Graus, da geb ichs lieber selber aus.

Fine-Tuner

Omg.. Seit wann schwimmen die Gemeinden/Kantone im Geld?? Sei bitte vorsichtiger mit solchen Aussagen.

Weil jetzt die Konjunktur heiss läuft, muss man auch wieder Reserven etc. anlegen (antizyklische Steuerpolitik), die nächste Abschwächung kommt sicher bald. Evtl noch eine kurze Grafik um aufzuzeigen, in wie viel Geld sie wirklich schwimmen (oder eben nur tümpeln)

http://www.zahlenspiegel.ch/d/index.cfm?id=48&thema=260&act=2&art=1

Fine-Tuner wrote:

Und bezüglich IV bin ich sowieso dafür, dass Risikoberufe wie der Bau mehr zahlen sollten als zum Beispiel ein Bürogummi, dann würden die eigentlichen Risikobranchen ihren Leuten endlich mehr Sorge tragen.

Fine-Tuner

Wenn man genauer die IV-Fälletendenz betrachtet, dann sollte einem auffallen, dass auch immer mehr die bürogummis sich als IV-Fälle entwickeln: Rückenschmerzen, psychische Krankheiten, etc. etc. Leider gibt es nicht direkt eine Erhebung der beruflichen Herkunft der IV-Bezüger, die ich so auf die schnelle gefunden habe. Studier aber doch mal das hier bitte, Kapitel 6. http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/news/publikationen.Document.... Daraus kann man klar herauslesen, wieviele psychische Krankheiten etc. haben (und nicht bloss vom Bau verursacht).

Deine Aussage war eine typische Stammvolkaussage, die überhaupt nicht gerechtfertigt ist. Ich vertrete hier nicht die Seite der Bauverbände (da ich selber ein Bürogummi bin), dennoch sollte man es ein wenig differenzierter Betrachten.

01.07.2007 00:02
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Aktionäre sollen IV und AHV mitfinanzieren

Noch mehr Steuern? Frechheit! Der Staat schwimmt im Geld während der Bürger immer ärmer wird, was soll das?

Wer profitiert den von den vollen Kassen der Gemeinden, Kantone und des Bundes? Der Filz, ein paar wenige. Für das Fusvolk bleiben nur Brosamen! Geld in den Händen des Staates ist mir ein Graus, da geb ichs lieber selber aus.

Nicht mehr Steuern sind notwendig, sondern WENIGER. Dem Steuerzahler mit Lohnausweis muss es endlich möglich sein, seine Steuern abziehen zu können. Es kann doch nicht sein, dass ich meine Steuern, die ich ja bezahlen MUSS, doppelt versteuern muss!

So wird man zur Steuerhinterziehung getrieben.

Und bezüglich IV bin ich sowieso dafür, dass Risikoberufe wie der Bau mehr zahlen sollten als zum Beispiel ein Bürogummi, dann würden die eigentlichen Risikobranchen ihren Leuten endlich mehr Sorge tragen.

Fine-Tuner

25.06.2007 21:14
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Jodellady wrote:

Die Verrechensteuer findest du eine "Steuer"?... ääm also dort wo ich wohne, bekomme ich jeweils die 35% wieder zurück :D...

Natürlich bekomme ich sie auch wieder zurück.

Das aber hat den Effekt, dass die so deklarierten Zinsen zum Einkommen addiert werden, was zu noch höheren Steuern führt.

Bei meiner Progression kommt das einem Durchlauferhitzer gleich.

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25.06.2007 21:05
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Re: Aktionäre sollen IV und AHV mitfinanzieren

oivlis wrote:

find ich echt der gipfel. den sorry wenn ich das so sage, aer was können die jungen dafür das die alten immer älter werden.

den seit wenn gibts die ahv, 1945 oder was?

das heist als das viele momentane renter ja nur eine geringe anzahl jahre einbezahlt haben. und nun auf dem buckel der jungen leeb, klar also sozialbversicherungen passieren auf dem system, aber ich würde es besser finden, wenn wohlhaben pensioniert weniger ahv kriegen und ärmere rentner etwas mehr.

den es ist ja bekanntlich klar, das ein grosser teil des vermögens bei den rentner auf der hohen kante liegt.

hmmm ..... werden nur die Alten älter und die Jungen werden jünger, oder wie, oder was?

Würden die Jungen nicht älter, würden sie jung sterben, welch Tragik.....

Keine Angst, auch ihr Jungen werdet älter. Wenn ihr Pech habt, werdet ihr noch älter, als wir es werden. Und dann frage ich mich, was die nachfolgende Jugend dafür kann, das die heutige Jugend so alt wird. Finde ich auch eine Zumutung. Wie könnt ihr das denen nur antun? Ist doch der Gipfel....

Oder was können wir dafür, dass unsere Eltern so unvorsichtig waren? Gut... Fernsehen gab es noch kaum ... Präservative waren teuer, die Pille gab es nicht, keine PC's, keine Spielkonsolen, kein Internet, keine Handys, kein Ecstasy ... was hätten sie sonst tun sollen?

Ernsthaft:

Das Problem liegt an den geburtenstarken Jahrgängen, die zusätzlich älter werden als bisher. Dieses demographische Problem ist von vorübergehender Natur.

Die Finanzierung der AHV ist ein anderes, ernsthaftes Problem.

Gegründet wurde sie übrigens 1948.

Richtig ist: Von der AHV bekommen auch die Jahrgänge vor 1948 Geld, welche nicht voll eingezahlt haben. Das sind die Jahrgänge vor 1928...... die sind mittlerweile zwischen 80 und 120 Jahre alt.

Das haben die nachfolgenden Jahrgänge (also auch wir alten Säcke) mitfinanziert.

Was viele vergessen: Die reichen Pensionäre.... wenn die mal sterben.... deren Geld geht an die heutige Jugend.

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25.06.2007 20:07
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typisch SP, die immer noch nach Themen für den Wahlkapf suchen.

eine so unsoziale Partei hab ich noch nie gesehen....

Die wollen tatsächlich die IV mit mehr Steuern sanieren, ohne zuerst die Aussgaben in den Griff zubekommen. Das Grenzt an Verat an unserem Sozialwesen. Dies ja leider nicht das einzige wo die SP völlig daneben liegt

Erfindung, Euphorie, Aktiencrash, technologischer Durchbruch

25.06.2007 12:43
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Keine Diskussion, ich bin auch kein SPler und finde deren ihre Ideen auch immer wieder zum Wegspühlen Smile

Die Verrechensteuer findest du eine "Steuer"?... ääm also dort wo ich wohne, bekomme ich jeweils die 35% wieder zurück :D...

D.h. du versteuerst es nicht? Biggrin (ppssssst) Smile

Offtopic

Betreffend Tempolimite 120. Finde ich schon i.o. Einerseits wegen der Sicherheit (die wenigsten haben das Autofahren mit 180 wirklich im Griff - auch wenn sie es meinen) und andererseits wegen der Umweltbelastung.

24.06.2007 22:21
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Jodellady wrote:

Ui hier ist jemand aber nicht gut auf Vater Staat zu sprechen Biggrin

Ich finde, in der Schweiz bezahlt man nicht zuviel Steuern. Gut ich lebe in einer steuergünstigen Region ....

Was heisst "nicht gut zu sprechen auf Vater der Staat" oder die Politik oder das System ...?

Zugegeben, mir geht es gut, und das obwohl ich eine Menge mehr Steuern zahle, nur weil ich auf der "falschen" Seite des Seedamms wohne.....

Die SP ist im Erfinden neuer Einnahmequellen spitze.

Das die neue Abgabe nur eine begrenzte Zeit andauern soll, glaub ich nicht.

Beispiel Tempolimit 120

Sie wurde seinerzeit wegen der Umweltbelastung eingeführt. Heute hat jedes Auto einen Kat. Geblieben ist sie trotzdem.

Wir haben bereits eine Verechnungssteuer auf Dividende. Jetzt nochmals eine Steuer darauf einzuführen, kommt der Abwassergebühr gleich.....

Zuerst gab es nur Wassergebühren.

Danach kam darauf, auf die gleiche Menge Abwassergebühren zu verlangen..... wie praktisch...

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24.06.2007 19:36
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Elias wrote:

Es ist Wahljahr ... wieder so ein SP-Furz

Bin auf die Details gespannt.

Wir haben doch schon genügend Doppelbesteuerungen.

Wir zahlen jedes Jahr Vermögenssteuern auf Vermögen, dass wir schon mal versteuert haben.

Wir zahlen mit versteuertem Geld Produkte die wiederum Steuern enthalten (z.B. Mehrwert- Alkohol, Treibstoffsteuern, etc.).

Wir zahlen Handänderungssteuern, die aufgrund des Liegenschaftswertes bei jedem Kauf anfallen. Die stehen im keinem Verhältnis zum Arbeitsaufwand, der für das Papier notwendig ist.

Hätten Bund, Kantone & Gemeinden dafür gesorgt, dass keine Schulden entstanden wären, könnte anstelle der Schuldzinsen das Geld für diese Institutionen verwendet werden.

Im 2001 wurde schon die Kapitalgewinnsteuer vom Volk abgelehnt.

Ui hier ist jemand aber nicht gut auf Vater Staat zu sprechen Biggrin

Ich finde, in der Schweiz bezahlt man nicht zuviel Steuern. Gut ich lebe in einer steuergünstigen Region (Ausserschwyz), aber trotzdem. Vergleicht man die Steuerausgaben mit dem Ausland, so kommen wir Schweizer ganz gut hinweg (und das trotz eines grosszügigen Sozialstaates).

Ich möchte vielleicht doch noch etwas wegen der Aussage "Hätten Bund, Kantone & Gemeinden dafür gesorgt, dass keine Schulden entstanden wären..." sagen:

Ich gib dir Recht, dass man evtl. vorher reagieren hätte müssen. Es ist ja gewaltig, wieviel Verzugszins die Bundesverwaltung pro Tag bezahlen muss (300 Millionen oder sowas, oder?). Jedoch sind auch viele Bürger (auch andere Staatsbürger gemeint) dafür verantwortlich, da sie den Staat mächtig ausgeschröpft haben. Und wie es in unserem Rechtsstaat so ist, dauert halt jede Gesetzesänderung betreffend Strukturwandel wieder eine Zeit (zb. Fürsorge-, Asyl-, IV-, Stipendienmissbrauch und und und).

Vielfach sind "wir" selber dafür verantwortlich. Auch "wir" benutzen die Strassen Tag für Tag, wollen schneller an einem Ort ankommen (für das brauchts Autobahnen, Tunnels und und und), wollen bei Gerichtsurteilen durch 3 Instanzen, etc.etc..Alles Kostenfaktoren, die man verkleinern könnte....

Ich möchte das Thema nicht allzuweit ausdehnen, da es ein riesiges Kapitel ist. Wollte einfach auch mal aufzeigen, dass nicht immer bloss die Behörde falsch die Weichen gestellt hat. Ich hab selber auf einer Gemeindeverwaltung die kaufmännische Lehre absolviert und weiss, was es heisst, wenn man die Gesellschaft von Seiten einer Gemeindeverwaltung zu sehen bekommt.

24.06.2007 17:44
Bild des Benutzers Elias
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Aktionäre sollen IV und AHV mitfinanzieren

Es ist Wahljahr ... wieder so ein SP-Furz

Bin auf die Details gespannt.

Wir haben doch schon genügend Doppelbesteuerungen.

Wir zahlen jedes Jahr Vermögenssteuern auf Vermögen, dass wir schon mal versteuert haben.

Wir zahlen mit versteuertem Geld Produkte die wiederum Steuern enthalten (z.B. Mehrwert- Alkohol, Treibstoffsteuern, etc.).

Wir zahlen Handänderungssteuern, die aufgrund des Liegenschaftswertes bei jedem Kauf anfallen. Die stehen im keinem Verhältnis zum Arbeitsaufwand, der für das Papier notwendig ist.

Hätten Bund, Kantone & Gemeinden dafür gesorgt, dass keine Schulden entstanden wären, könnte anstelle der Schuldzinsen das Geld für diese Institutionen verwendet werden.

Im 2001 wurde schon die Kapitalgewinnsteuer vom Volk abgelehnt.

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin