Allerelei

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GlobalTrader101
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Allerelei

EDIT: Ich habe den Thread umbennant in Allerlei. Hier kann man tolle Grafiken und Statistiken posten und darüber diskutieren. Man kann auch selber ein frei erfundenes Thema in den Raum werfen, dabei ist es egal um was es sich handelt. Man kann sich über Politiker aufregen oder ganz einfach über den Nachbarn, welcher wieder bei rot über die Strasse gelaufen ist. Natürlich kann man auch seine Einschätzungen zur aktuellen Lage der Politik, Wirtschaft usw. kund tun und gleich noch eine Prognose für die Zukunft abgeben. Am besten man stützt sich dabei auf irgendwelche Zahlen aus der Vergangenheit, wählt einen frei erfunden Formel und multipliziere diese am Schluss mit Pi.

 

Ich schaute gestern Abend auf dem SF1 kurz bevor die Tagesschau kam die Propagandarede von Somaruga. Dabei kam mir fast das kotzen, wie sie versuchte mit Ihrer bewusster Betonung und ernster Stimme die Lage aufzuzeigen. Zur besten Sendezeit wird die Initiative schlecht geredet mit irgendwelchen Mutmassungen die keiner beweisen kann. Die Inititative wird von allen derart stark bekämpft, dass ich mir das erste mal unsicher bin, ob die Auszählung der Stimmen noch korrekt durchgeführt wird. Es wäre ein leichtes die Zahlen kurz vor Bekanntgabe zu ändern. (Ähnliche Fälle gab es ja bereits in kleinen Dörfer, wo die Stimmergebnisse nicht korrekt übertragen wurde, da es zu Missverständnissen  kam.)

Eine Interessante Abstimmung läuft momentan auf 20min:

http://www.20min.ch/schweiz/dossier/zuwanderung/story/Glaubt-das-Volk-de...

UmfrageVertrauen Sie dem Bundesrat? Ja. 8 %Normalerweise schon, aber nicht, wenns um die Zuwanderung geht. 18 %Nein. 72 %Weiss nicht. 2 %Insgesamt 4957 Teilnehmer

 

Ziemlich übel wenn 90% dem Bundesrat bei dieser Initiative nicht glauben. Statistiken suggerieren jedoch das der Bundesrat hohes Vertrauen in der Bevölkerung geniest. Das zeigt wohl einfach, das jeder seine eigene Statistik machen/fälschen muss wenn er ein Resultat haben möchte:lol:

 

Ich bin schon auf die Ergebnisse der Umfrage bezüglich der Abstimmungen gespannt. Wenn man so die Kommentare liest, würde man glauben das weit über 70% ein Ja in die Urne legen. Oder sind die Kommentare die für ein Ja sind einfach in Überzahl, weil ständig Artikel erscheinen, welche die Initiative schlecht reden und die Leute die dafür sind, regen sich derart darüber auf das diese tendenziel mehr Kommentare schreiben als die Befürworter der Artikel?

Ich möchte hier auch garkeine politische Diskussion lostreten, jedoch beobachte ich die Kommentare bei 20min und auch anderen Seiten immer mit viel Humor und merke einfach immer wieder das die Zahlen welche veröffentlicht werden, nicht mit den Stimmen in den Kommentaren übereinstimmen. Was glaubt Ihr woher kommt dieser gravierende Unterschied?

Maisgold
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GlobalTrader, ich bin eins mit Deiner Skepsis/Meinung.


Die Abstimmungsresultate verwundern mich schon lange, wenn man im Vorfeld die Meinungen im Volke hört.


Überhaupt werden Uns seitens der Behörden / Verwaltungen / Ämter Zahlen präsentiert, welcher niemand im Volke nachkontrollieren kann.


z.B. Gesamtbevölkerungszahl / Anteil Ausländer, Arbeitslosenzahl, Steuer-ein- und ausgaben, Wachstum effektiv, usw. usw.


 


Mein persönliches Fazit; Das Gefühlte stimmt mit dem Publizierten bei weitem NICHT überein.


 


CHEERS

Jeremias
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GlobalTrader101 hat am 20.01.2014 - 16:48 folgendes geschrieben:

Ich möchte hier auch garkeine politische Diskussion lostreten, jedoch beobachte ich die Kommentare bei 20min und auch anderen Seiten immer mit viel Humor und merke einfach immer wieder das die Zahlen welche veröffentlicht werden, nicht mit den Stimmen in den Kommentaren übereinstimmen. Was glaubt Ihr woher kommt dieser gravierende Unterschied?

Könnte sein, dass die Nein Stimmer keine Boulevard Presse lesen.

Maisgold
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Jeremias hat am 20.01.2014 - 19:45 folgendes geschrieben:



GlobalTrader101 hat am 20.01.2014 - 16:48 folgendes geschrieben:



Ich möchte hier auch garkeine politische Diskussion lostreten, jedoch beobachte ich die Kommentare bei 20min und auch anderen Seiten immer mit viel Humor und merke einfach immer wieder das die Zahlen welche veröffentlicht werden, nicht mit den Stimmen in den Kommentaren übereinstimmen. Was glaubt Ihr woher kommt dieser gravierende Unterschied?


Könnte sein, dass die Nein Stimmer keine Boulevard Presse lesen.


 Manchmal frag ich mich, ob Diese überhaupt lesen können ?!?!


 


CHEERS

GOLDWING
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Masseneinwanderungsinitiative

 

 Meiner Meinung nach wird vieles zu schön geredet,und die Probleme ins lächerliche gezogen.

Im Raum Basel findet man kaum noch Schweizer Chauffeure,da diese für den Dumpinglohn nicht leben   können.Im Verkauf wimmelt es von Elsässern und Elsässerinnen die auch billiger sind.Wann hört diese Entwicklung ????? Jeder Schweizer Arbeitnehmer muss sich doch die Frage stellen; kann ein Gastarbeiter meine Arbeit erledigen??? Wenn ja, muss jeder Schweizer langsam Angst haben um seinen Arbeitsplatz.Hötte wir einen Bundesrat der mal in Sachen Kriminalität durchgegriffen hätte,müssten die Landesregierung nicht Angst haben vor dem Volk.Wenn Polizisten innerhalb von mehreren Wochen 3 Mal den Gleichen Einbrecher verhaften,so stimmt doch unser System nicht mehr.Ich glaube die Initiative der SVP wird angenommen,in der Hoffnung das die Kriminalität dann auch zurück geht.

 

GlobalTrader101
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Jeremias hat am 20.01.2014 - 19:45 folgendes geschrieben:

GlobalTrader101 hat am 20.01.2014 - 16:48 folgendes geschrieben:

Ich möchte hier auch garkeine politische Diskussion lostreten, jedoch beobachte ich die Kommentare bei 20min und auch anderen Seiten immer mit viel Humor und merke einfach immer wieder das die Zahlen welche veröffentlicht werden, nicht mit den Stimmen in den Kommentaren übereinstimmen. Was glaubt Ihr woher kommt dieser gravierende Unterschied?

Könnte sein, dass die Nein Stimmer keine Boulevard Presse lesen.

Dieser Gedanke ging mir auch schon durch den Kopf. Also das 20min leser tendenziel eher rechts sind. Beim TA sieht es jedoch ähnlich aus, wenn auch nicht ganz so starch wie bei 20min. Bei 20min sind es krass viele die für ein JA sind. Blick habe ich jetzt nicht nachgeschaut wird aber vermutlich auch viele Ja Leute haben.

Elias
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Wer Gutes verbessern will, macht es oft noch schlimmer

Wie schon mehrfach erwähnt: der demografische Wandel kommt. Die Babyboomer gehen in den Ruhestand. Der Anteil der Erwerbstätigen geht ohne Zuwanderung zurück. Immer weniger müssten für immer mehr bezahlen.

Die AHV funktioniert nach dem Umlageverfahren. Die Erwerbstätigen zahlen für die Rentner.

USA und EU planen eine Freihandelszone.

 

Wer in dem Umfeld an einem erfolgreichen System herumschraubt, hat sie nicht alle. Feinjustierung ja, aber kein Systemwechsel, der uns in den 60er Jahren die grösste Zuwanderungswelle brachte.

 

Wann platzt die Immobilienblase?

Kommt es zu einer "Superkompensation"?

Ob die derzeitige leichte Marktberuhigung ab 2015 in eine Korrekturphase übergehe, werde durch politische Entscheide zur  smileyZuwanderung, die Zinsentwicklung sowie eine allfällige zusätzliche Verschärfung der Kreditvergabekonditionen bestimmt werden.

http://www.cash.ch/news/front/wann_platzt_die_immobilienblase-3163732-449

Man sollte nicht an dem Ast sägen, auf dem man sitzt

 

Auch den Deutschen dämmert es langsam.

Deutschland profitiert von Zuwanderung aus Osteuropa

Ökonomen sind sich sicher: Deutschland profitiert gleich mehrfach von der Zuwanderung aus Bulgarien oder Rumänien. Die Menschen seien sogar besser qualifiziert als der Durchschnitt der Bevölkerung.

http://www.welt.de/wirtschaft/article124023202/Deutschland-profitiert-vo...

 

 

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

GlobalTrader101
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Elias hat am 21.01.2014 - 09:15 folgendes geschrieben:

Wie schon mehrfach erwähnt: der demografische Wandel kommt. Die Babyboomer gehen in den Ruhestand. Der Anteil der Erwerbstätigen geht ohne Zuwanderung zurück. Immer weniger müssten für immer mehr bezahlen.

Die AHV funktioniert nach dem Umlageverfahren. Die Erwerbstätigen zahlen für die Rentner.

USA und EU planen eine Freihandelszone.

 

Wer in dem Umfeld an einem erfolgreichen System herumschraubt, hat sie nicht alle. Feinjustierung ja, aber kein Systemwechsel, der uns in den 60er Jahren die grösste Zuwanderungswelle brachte.

 

Wann platzt die Immobilienblase?

Kommt es zu einer "Superkompensation"?

Ob die derzeitige leichte Marktberuhigung ab 2015 in eine Korrekturphase übergehe, werde durch politische Entscheide zur  smileyZuwanderung, die Zinsentwicklung sowie eine allfällige zusätzliche Verschärfung der Kreditvergabekonditionen bestimmt werden.

http://www.cash.ch/news/front/wann_platzt_die_immobilienblase-3163732-449

Man sollte nicht an dem Ast sägen, auf dem man sitzt

 

Auch den Deutschen dämmert es langsam.

Deutschland profitiert von Zuwanderung aus Osteuropa

Ökonomen sind sich sicher: Deutschland profitiert gleich mehrfach von der Zuwanderung aus Bulgarien oder Rumänien. Die Menschen seien sogar besser qualifiziert als der Durchschnitt der Bevölkerung.

http://www.welt.de/wirtschaft/article124023202/Deutschland-profitiert-vo...

 

 

Deutschland profitiert von Zuwanderung aus Osteuropa-> Das kann man natürlich von zwei Seiten betrachten. Deutschland der Staat hat ausgegliechene Finanzen, steigendes BIP usw....

Auf der anderern Seite steht der deutsche Bürger, welcher immer mehr Steuern bezahlen muss. Die Löhne sind jedoch lachhaft tief und dennoch kommen immer mehr Grenzgänger vom Ausland und Arbeiten für ein Butterbrot. 

Deutschland profitiert ja super! Der einzelne Bürger wird jedoch in die Armut getrieben. Selbes beobachtet ich in meinem Umfeld in der Schweiz. Ich kenne gleich zwei Ingenieursabgänger, welche seit einem Jahr einen Job suchen. Ich kenne auch ein Beispiel wo jemand für die Einstellung einer IT-Fachkraft zuständig ist. Die vorgelegten Bewerbungen waren durchgehend Ausländer. Die Vermutung meines Bekannten war, dass die Bewerber eine Lohnvorstellung angeben mussten und er nur noch die Bewerbungen bekam, welche 5000.- nicht überschritt. Wenn man selbst als gefragte Fachkraft nicht über 5000.- verlangen kann, hat es meiner Meinung klar ein Überangebot an Arbeitnehmern. In einem halben Jahr ist mein Studium zu ende, dann werde ich mich selber auf Jobsuche begeben müssen und ich werde 1:1 Erfahren wie es ist. Ich werde euch davon berichten, aber mir schwahnt nicht gutes von dem was ich gehört habe. Am besten 20 Jahre Jung, 30 Jahre Berufserfahrung und einen Lohn von max. 5000.-. Na, super brauche ich ja nicht studieren zu gehen, kann ich ja gleich Sozialhilfe beziehen und 2 Kinder auf die Welt stellen, dann habe ich gleichviel oder sogar mehr. Der Witz an der ganzen Sache ist ja, selbst wenn die Initiative angenommen würde, dass der Bundesrat und alle anderen Parteien sich weigern würden und das ganze so dermassen verwässern, dass kein Unterschied zu vorher besteht.

Aber zurück zu meiner eigentlichen Frage Elias. Was glaubst du, weshalb ein enormer Unterschied zwischen den Umfragewerten besteht. Sind auf 20min einfach nur unbelesene Idioten unterwegs, oder wie? 

Elias
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Meine Meinung: Die Abstimmung kommt 5 Jahre zu früh. Erst dann lässt sich abschätzen, was für Auswirkungen der demografische Wandel und die Freihandelszone EU - USA auf die Schweiz hat.

In der Zwischenzeit müssen Lohndumping, Missbrauch des Sozialwesen, etc. bekämpft werden.

 

Niemand bestreitet die negativen Auswirkungen, welche die Zuwanderung hat

 

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GOLDWING
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Masseneinwanderunginitiative

Hallo Elias,

 

dies Initiative hätte es nie gegeben,wenn nicht das Volk vom Bundesrat, Parteien und Industrieverbänden nach Strich und Faden angelogen worden wäre. Man redete damals von einer Zuwanderung von 10000 Personen, Heute sind es 80000 pro Jahr.

Gegen die negativen Auswirkungen kann es nur eines geben Grenzkontrollen. Wir haben in unserem Bezirk mit 20000 Einwohnern 134 Einbrüche in 10 Tagen. Spitzenwert waren 9 in einem Dorf am selben Tag.

Einheimische Firmen gehen in Konkurs da sie nicht mit den Selbstständigen Scheinunternehmen mit halten können.

Die Amtsblätter sind voll mit solchen Meldungen.

Da werden mit Tatkräftiger Hilfe der SP 10000de Arbeitsplätze von Schweizern vernichtet,die dann durch Dumpingarbeiter erledigt werden.Mittlerweile gibt es Speditionen in Deutschland da Fahren Chauffeure (Filipinos) für 600 Euro im Monat.

Da kann man nur am 9 Februar ein deutliches Zeichen setzen........

Jeremias
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Ich glaube, dass vor allem Akademiker und Leute mit einer höheren Ausbildung Angst vor Einwanderer haben müssen. In Deutschland hat es ein Überangebot an Akademiker welche zu Dumpinglöhnen arbeiten. Für diese ist es sehr Verlockend in der Schweiz zu arbeiten, was sich bestimmt auf die Lohnpolitik auswirken dürfte. Für Arbeiter mit einer Berufslehre sehe ich nicht so eine grosse Gefahr. Unser Berufslehresystem bildet die Leute so aus wie sie die Wirtschaft braucht und dieses System gibt es ausser in Deutschland und Östereich nirgends. Auch ist was den Lohn betrifft, ist durch die hohen Lebenskosten in der Schweiz irgendwo eine Grenze gesetzt. Wer will schon ins Ausland arbeiten gehen, wenn ende Monat nichts übrig bleibt um nach Hause zu bringen.

Elias
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Wer soll das bezahlen, wer hat so viel Geld

Die Geschichte kennt nun halt mal nur einen Pfad.

Wären wirklich nur so wenige gekommen, gäbe es vermutlich eine Initiative für mehr Zuwanderung, weil nicht nur in der AHV mittelweile ein riesiges Loch klaffen würde.

 

Mein Vorschlag: die Rentner, die für die Initiative sind, sollen keinen Geld von den Lohnabzügen der Ausländer erhalten. Das heisst Rentenkürzung. Und diejenigen, welche im Erwerbleben sind und dafür stimmen,  denen soll mehr AHV-Beitrag vom Lohn abgezogen werden.

 

Nicht vergessen: es leben rund 500'000 Schweizer im Ausland.

 

 

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Benjamin Franklin

weico
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Elias hat am 21.01.2014 - 16:07 folgendes geschrieben:


Mein Vorschlag: die Rentner, die für die Initiative sind, sollen keinen Geld von den Lohnabzügen der Ausländer erhalten. Das heisst Rentenkürzung. Und diejenigen, welche im Erwerbleben sind und dafür stimmen,  denen soll mehr AHV-Beitrag vom Lohn abgezogen werden.

..und Leute die keine Kinder haben .. sollen nur das absolute Rentenminimum erhalten und bis 70 arbeiten ! 

 

weico

 

MarcusFabian
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GlobalTrader101 hat am 21.01.2014 - 14:09 folgendes geschrieben:

Ich kenne gleich zwei Ingenieursabgänger, welche seit einem Jahr einen Job suchen. Ich kenne auch ein Beispiel wo jemand für die Einstellung einer IT-Fachkraft zuständig ist. Die vorgelegten Bewerbungen waren durchgehend Ausländer.

Das kann ich soweit als Informatiker bestätigen:

Aus meiner Froschperspektive:
Schweizer Unternehmen stellen seit 1997 vermehrt Informatiker aus Deutschland oder Frankreich (je nach Sprachraum) ein weil sie billiger sind als wir Schweizer.

Im Gegenzug erhalte ich - als Schweizer - die besten Projekte aus Deutschland und Frankreich. Dann nämlich, wenn es sich um internationale Firmen handelt, wo Sprachfähigkeit gefragt ist. In der Schweiz ist es nämlich Standard, dass jemand 4 Sprachen (D, E, F, I) spricht, unter deutschen oder französischen Informatikern ist dies jedoch ziemlich selten.

Entsprechend: Ja, es ist ein Verdrängungswettbewerb im Gange: Osteuropäer, Balten, Russen, Inder drängen nach Deutschland (150'000 deutsche Greencards 1997 haben das Startsignal gegeben) und entsprechend werden deutsche Informatiker unter anderem in die Schweiz gedrängt.

Die Deutschen üben entsprechend Druck auf den Schweizer Arbeitsmarkt aus.

Schweizer kommen entsprechend unter Druck, entweder für weniger Geld zu arbeiten oder sie besitzen die Fähigkeiten und Erfahrungen, um wiederum in Deutschland bei internationalen Konzernen zu arbeiten, wo Qualität, Erfahrung und Fähigkeiten wichtiger sind als der Preis.

Auf Dein Beispiel mit Ingenieursabgängern bezogen: Ja, für Unerfahrene ist das ein sehr schwieriges Feld. Ausser der Sprachfähigkeit haben sie ja keinen Vorteil gegenüber der ausländischen Konkurrenz.

Ich kenne den Informatik-Markt in der Schweiz und Deutschland in meinem Bereich sehr gut. Der Punkt ist, dass es sich aus Sicht Deutschlands nicht zwingend bewährt hat, auf ausländische Informatiker zu setzen. Die sprechen die Sprache nicht, kennen die Mentalität nicht, kennen die betrieblichen Abläufe nicht. Entsprechend muss alles übersetzt und rück-übersetzt werden, wobei Fehler sowohl bei der Übersetzung Deutsch-Englisch auftreten (von Deutschen übersetzt) dann falsch verstanden werden (weil Englisch ja auch nicht die Muttersprache des baltischen oder indischen Programmierers ist) und bei der Rück-Übersetzung der englischen Dokumentation des Inders ins Deutsche treten wiederum Fehler auf.

 

Hierzu eine Anekdote aus der Schweiz, die mir ein Kollege letzte Woche erzählt hat:
Es geht um eine Schweizer Behörde, die ihre Software in Indien hat programmieren lassen.

Der Fachdienst (die Beamten) hat seine eigene Sprache, die auch ein normal sterblicher deutschsprachiger nicht unbedingt versteht. Also mussten die Projektleiter (die dieser Beamtensprache ja auch nicht mächtig waren) die Anforderungen erst mal auf deutsch übersetzen.
Danach erfolgte die Übersetzung von Deutsch auf Englisch für die Programmierer in Indien.

Diese haben englisch auch nicht als Muttersprache und teilweise waren hier Anforderungen zu programmieren, die absolut nicht schüssig sind. Zumindest nicht aus Sicht eines Inders: Konkretes Beispiel: "Wenn der Ehemann stirbt, bekommt die Ehefrau eine Rente, die sich wie folgt berechnet: ...."
Eine Ehefrau, die eine Rente bekommt, wenn der Mann stirbt? Absolut umöglich - aus Sicht des Inders - das kann nicht sein!

Na ja, schlussendlich schreibt er seine Software, die dann von einem nicht-englischsprachigen Schweizer ins deutsche übersetzt und dem Fachdienst der Schweizer Behörde zum Testen vorgelegt wird.

Wenn der Schweizer Beamte dann sie Software zum ersten mal sieht, die Reaktion: "Ich weiss ja nicht, was ihr da programmiert habt. Aber es hat nichts mit meiner täglichen Arbeit zu tun!"

 

GlobalTrader101
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MarcusFabian hat am 21.01.2014 - 20:07 folgendes geschrieben:

GlobalTrader101 hat am 21.01.2014 - 14:09 folgendes geschrieben:

Ich kenne gleich zwei Ingenieursabgänger, welche seit einem Jahr einen Job suchen. Ich kenne auch ein Beispiel wo jemand für die Einstellung einer IT-Fachkraft zuständig ist. Die vorgelegten Bewerbungen waren durchgehend Ausländer.

Das kann ich soweit als Informatiker bestätigen:

Aus meiner Froschperspektive:
Schweizer Unternehmen stellen seit 1997 vermehrt Informatiker aus Deutschland oder Frankreich (je nach Sprachraum) ein weil sie billiger sind als wir Schweizer.

Im Gegenzug erhalte ich - als Schweizer - die besten Projekte aus Deutschland und Frankreich. Dann nämlich, wenn es sich um internationale Firmen handelt, wo Sprachfähigkeit gefragt ist. In der Schweiz ist es nämlich Standard, dass jemand 4 Sprachen (D, E, F, I) spricht, unter deutschen oder französischen Informatikern ist dies jedoch ziemlich selten.

Entsprechend: Ja, es ist ein Verdrängungswettbewerb im Gange: Osteuropäer, Balten, Russen, Inder drängen nach Deutschland (150'000 deutsche Greencards 1997 haben das Startsignal gegeben) und entsprechend werden deutsche Informatiker unter anderem in die Schweiz gedrängt.

Die Deutschen üben entsprechend Druck auf den Schweizer Arbeitsmarkt aus.

Schweizer kommen entsprechend unter Druck, entweder für weniger Geld zu arbeiten oder sie besitzen die Fähigkeiten und Erfahrungen, um wiederum in Deutschland bei internationalen Konzernen zu arbeiten, wo Qualität, Erfahrung und Fähigkeiten wichtiger sind als der Preis.

 

Schon schlimm was da abgeht. Ich komme mir immer mehr wie ein Indianer oder Aborigines vor, der aus seinem eigenem Land verscheucht wird oder sich zumindest den Einwanderern anpassen muss. 

MarcusFabian
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GlobalTrader101 hat am 21.01.2014 - 20:25 folgendes geschrieben:


Schon schlimm was da abgeht.

(Ich muss vorausschicken, dass ich mein Posting noch editiert habe während Deine Antwort kam.)

Ich finde die Entwicklung gar nicht schlimm. Es ist ein Markt, der halt nicht mehr national sondern international abgewickelt wird.

Da haben wir auf der einen Seite z.B. das deutscher Unternehmen, das einen baltischen Programmierer zu €20/Std. engagiert und den deutschen Programmierer, der €60/Std. kostet raussschmeisst.

Das kann sich rechnen, wenn es um eine sehr einfache Applikation geht wie das Drucken von Visitenkarten als Webseite oder um das Verwalten von Adressen. Das sind Probleme, die in allen Ländern etwa gleich sind.

Geht es um Verkaufsaufträge, Einkäufe, Lagerverwaltung, Lohn, Preisfindung, Kostenkalkulation, Produktion etc. wird es schwierig. Schon alleine deshalb weil das komplexe Themen sind, die selbst in der Muttersprache einem Informatiker nur sehr schwer nahe zu bringen sind. Hat man hier noch Sprachbarrieren dazwischen, wird der Aufwand am Übersetzen, Testen, Rück-Übersetzen bald einmal den günstigeren Programmierer-Lohn auffressen.

Dann haben wir auf der anderen Seite den Erfahrungsschatz eines Profis, der sehr lange im Geschäft ist und der die Bedürfnisse eines internationalen Konzerns schneller versteht. Der zum Beispiel weiss, dass die Finanzbuchhaltung in Italien und Brasilien anders läuft als im Rest der Welt. Dass Deutschland das komplizierteste Steuersystem hat, die Schweiz das komplizierteste Lohnabrechnungssystem und die USA die komplexesten Produktionsverfahren.

In einem Multi-Millionen-Dollar-Projekt sind solche Erfahrungen wichtiger als die Frage, ob der Spezialist, der diese Unterschiede kennt, pro Stunde €100 oder €200 kostet.


 

sime
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GlobalTrader101 hat am 21.01.2014 - 20:25 folgendes geschrieben:


 

Schon schlimm was da abgeht. Ich komme mir immer mehr wie ein Indianer oder Aborigines vor, der aus seinem eigenem Land verscheucht wird oder sich zumindest den Einwanderern anpassen muss. 

 

So verkehrt ist diese Aussage wirklich nicht. Es ist leider ein Fakt, dass die Schweizer ohne Migrationshintergrund kaum ein Land finden, wo sie bessere soziale, wirtschaftliche und politische Verhältnisse antreffen, in das es sich lohnen würde zu migrieren. Bei uns ist Endstation. Kanada und Australien haben ähnliche Lebensstandards, doch ihre Migrationspolitik ist knallhart, was ich durchaus verstehen kann. Es ist wie ein Dominospiel, wo jeder Stein zum nächsten springt, bis der letzte umfällt. Oder MF bringt in einem anderen Kontext immer das Spiel Reise nach Jerusalem, ich finde das hier auch passend. Dänemark hat vorübergehend auch wieder Grenzkontrollen eingeführt, Island ist unerschwinglich und nur über See zu erreichen, Norwegen möchte zwar wieder weniger qualifizierte Arbeitskräfte ansiedeln, weil die Norweger dank dem Offshore-Öl in staatlicher Hand es zu beachtlichem sozialen Wohlstand brachten  und nun weniger und vor allem im Dienstleistungssektor arbeiten wollen, doch für weniger Qualifizierte gibt es zu wenig Lohn bei zu hohen Preisen. Wir dürfen nicht vergessen, dass die Schweiz einen Volkssouverän hat, der in letzter Instanz kopflose und gekaufte Politiker und Duckmäuser überstimmen kann und niemand ausserhalb uns irgendetwas vorzuschreiben (Die Kommentare lohnen sich auch!) hat. Man könnte die Liste noch endlos weiterführen, welche Negativentwicklungen uns durch uneingeschränkte Zuwanderung immer weiter in eine zubetonierte, überfüllte und bald unerschwingliche Schweiz führen, ohne auch nur die supranationalen Konzerne anzusprechen, welche hauptsächlich von der Globalisierung und ihren Folgen profitieren. Der einfache Bürger bleibt am Ende der Verlierer.  Daher ein klares JA von mir!

 

 

GlobalTrader101
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sime hat am 21.01.2014 - 21:31 folgendes geschrieben:

GlobalTrader101 hat am 21.01.2014 - 20:25 folgendes geschrieben:

 

 

Schon schlimm was da abgeht. Ich komme mir immer mehr wie ein Indianer oder Aborigines vor, der aus seinem eigenem Land verscheucht wird oder sich zumindest den Einwanderern anpassen muss. 

 

So verkehrt ist diese Aussage wirklich nicht. Es ist leider ein Fakt, dass die Schweizer ohne Migrationshintergrund kaum ein Land finden, wo sie bessere soziale, wirtschaftliche und politische Verhältnisse antreffen, in das es sich lohnen würde zu migrieren. Bei uns ist Endstation. Kanada und Australien haben ähnliche Lebensstandards, doch ihre Migrationspolitik ist knallhart, was ich durchaus verstehen kann. Es ist wie ein Dominospiel, wo jeder Stein zum nächsten springt, bis der letzte umfällt. Oder MF bringt in einem anderen Kontext immer das Spiel Reise nach Jerusalem, ich finde das hier auch passend. Dänemark hat vorübergehend auch wieder Grenzkontrollen eingeführt, Island ist unerschwinglich und nur über See zu erreichen, Norwegen möchte zwar wieder weniger qualifizierte Arbeitskräfte ansiedeln, weil die Norweger dank dem Offshore-Öl in staatlicher Hand es zu beachtlichem sozialen Wohlstand brachten  und nun weniger und vor allem im Dienstleistungssektor arbeiten wollen, doch für weniger Qualifizierte gibt es zu wenig Lohn bei zu hohen Preisen. Wir dürfen nicht vergessen, dass die Schweiz einen Volkssouverän hat, der in letzter Instanz kopflose und gekaufte Politiker und Duckmäuser überstimmen kann und niemand ausserhalb uns irgendetwas vorzuschreiben (Die Kommentare lohnen sich auch!) hat. Man könnte die Liste noch endlos weiterführen, welche Negativentwicklungen uns durch uneingeschränkte Zuwanderung immer weiter in eine zubetonierte, überfüllte und bald unerschwingliche Schweiz führen, ohne auch nur die supranationalen Konzerne anzusprechen, welche hauptsächlich von der Globalisierung und ihren Folgen profitieren. Der einfache Bürger bleibt am Ende der Verlierer.  Daher ein klares JA von mir!

 

 

Besten Dank für den Link. Dieser Artikel liefert mir gleich ein weiteren Grund für ein Ja. Diese EU-Kuh sagt, dass sie bei einem ja auswandern werde. Super ein Politiker weniger und eine Person weniger die unsere Infrastruktur belastet Smile Ich frage mich sowieso wieso eine EU Kommissärin in der Schweiz wohnt? War Ihr vermutlich doch zu viel 70% vom Lohn an den Staat abzudrücken.... 

Ich habe soeben das Abstimmungsbüchlein studiert.... Selbst bei Annahme der Initiative können ungehemmt jedes Jahr 80000 Einwanderer oder auch 8 Mio. kommen. Die Initiative lässt ja alles offen, ein ziemlicher Witz. Wieso deshalb die Somaruga gleich eine Propagandarede haltet ist für mich nicht ersichtlich. Da ist die Ecopop-Initiative wohl etwas spezifischer.

Fine-Tuner
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GOLDWING hat am 21.01.2014 - 15:38 folgendes geschrieben:

Hallo Elias,

 

dies Initiative hätte es nie gegeben,wenn nicht das Volk vom Bundesrat, Parteien und Industrieverbänden nach Strich und Faden angelogen worden wäre. Man redete damals von einer Zuwanderung von 10000 Personen, Heute sind es 80000 pro Jahr.

................

Also ich verstehe nicht, wieso der Bundesrat damals gelogen hat? Wie kann eine Prognose eine Lüge sein?....ich meine, wenn Bucheli sagt morgen kommt regen und es scheint dann die Sonne....ja, hat er dann gelogen? Ich meine Prognosen sind immer mit Unsicherheit behaftet....sonst wären wir alle längst alles Milliardäre......vielleicht war es dumm vom Bundesrat damals eine Zahl zu nennen.....aber dass nun 8x mehr reinkommen, das konnte selbst der mit göttlicher Einsicht gesegnete BR damals nicht wissen. Also diese angebliche Lügengeschichte ist nun wirklich dumm und hat m.E. auch nicht mit den Ursachen der Zuwanderung zu tun sonder ist einfach nur BR-Bashing.

 

Jeremias hat am 21.01.2014 - 16:03 folgendes geschrieben:

Ich glaube, dass vor allem Akademiker und Leute mit einer höheren Ausbildung Angst vor Einwanderer haben müssen. In Deutschland hat es ein Überangebot an Akademiker welche zu Dumpinglöhnen arbeiten. Für diese ist es sehr Verlockend in der Schweiz zu arbeiten, was sich bestimmt auf die Lohnpolitik auswirken dürfte. Für Arbeiter mit einer Berufslehre sehe ich nicht so eine grosse Gefahr. Unser Berufslehresystem bildet die Leute so aus wie sie die Wirtschaft braucht und dieses System gibt es ausser in Deutschland und Östereich nirgends. Auch ist was den Lohn betrifft, ist durch die hohen Lebenskosten in der Schweiz irgendwo eine Grenze gesetzt. Wer will schon ins Ausland arbeiten gehen, wenn ende Monat nichts übrig bleibt um nach Hause zu bringen.

 Gefällt mir dagegen sehr gut. Tatsächlich sind es gerade die überdurchschnittlichen Löhne die unter Druck kommen. Das ist sehr gefährlich, weil gerade diese Löhne mit überdurchschnittlichen AHV-Beiträgen, überdurchschnittlichen Steuern und überdurchschnittlichem Konsum unseren überdurchschnittlichen Wohlstand sicher stellen. Richtig weh tuts, wenn die Löhne sinken, die Lebenshaltungskosten aber NICHT!....dann wirds für viele, sehr viele richtig bitter.  Darum muss die Initiative CHF 4'000.- Mindestlohn für 100% Arbeit unbedingt angenommen werden. Unser gesamtes System und unser Wohlstand hängt an den Löhnen wie sonst nirgends auf der Welt....bei dieser Produktivität und dem extrem hohen Service- und Qualitätsniveau würde ich selbst dies als Hungerlohn bezeichnen. Als Arbeitnehmer und Ego muss ich die Initiative annehmen, als Humanist und Mensch muss ich sie verwerfen. ....welch ein Dilemma.....Demokratie ist so unfair.... Happy voting  .....and always vote wisely. Fine-Tuner

Elias
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Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir ohne die Zuwanderung die Krise so gut überwunden hätten oder die Schulden so abgebaut worden wären.

Da wissen es wohl einige nicht zu schätzen, wie gut es uns geht.

Die Zuwanderer haben Vor- und Nachteile. Aktuell überwiegen die Vorteile bei weitem. Solange das so ist, sollte man daran arbeiten, die Nachteile weiter zu minimieren.

Das nächste Dekade ist das Jahrzehnt der Vollbeschäftigung. Wer dann Arbeitskräfte hat, dem wird gegeben.

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
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Jeremias
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Elias hat am 22.01.2014 - 08:23 folgendes geschrieben:


Das nächste Dekade ist das Jahrzehnt der Vollbeschäftigung.

 

Ich habe diese Aussage von Dir schon etliche male gelesen. Meinst du damit, dass jeder Arbeit hat und es so gut wie keine Arbeitslose geben soll? Könntest du mir erklären warum du es so siehst?

 

Elias
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Jeremias hat am 22.01.2014 - 08:32 folgendes geschrieben:

Elias hat am 22.01.2014 - 08:23 folgendes geschrieben:

Das nächste Dekade ist das Jahrzehnt der Vollbeschäftigung.

Ich habe diese Aussage von Dir schon etliche male gelesen. Meinst du damit, dass jeder Arbeit hat und es so gut wie keine Arbeitslose geben soll? Könntest du mir erklären warum du es so siehst?

 

Weil die Babyboomer (Jahrgänge 1946 bis 1972) seit 2011 (beginnend mit Jahrgang 1946) sukzessive  in Ruhestand gehen. Das dauert bis 2032, bis die alle im Ruhestand sind.

In der 6. Klasse (Jahrgang 1958) waren wir 42 Schüler. Ohne Zuwanderung (o.k. ein paar Ungaren hatte es) Das muss man sich mal vorstellen

Die Geburtenrate in den Industrieländer ist seit dem Pillenknick 1972 massiv zurück gegangen. Selbst mit der heutigen Einwohnerzahl kommen wir in der Schweiz nicht an die Babyboomer-Rate heran.

Die Babyboomer müssen ersetzt werden. Woher sollen die Arbeitskräfte kommen?

 

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Oblaten
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Hallo Zusammen

 

Wenn man in den Medien die Kommentare liest erkennt man, dass viele die Zuwanderer mit Flüchtlingen oder Sozialschmarotzer gleichstellen. Die meisten Zuwanderer sind Fachkräfte oder solche die in Bereichen arbeiten, die für die meisten Schweizer nicht mehr in Frage kommen, da man zu viel Arbeiten muss und nicht gerade super verdient. Dies geschieht z.B. in der Pflege und im Gastgewerbe.

Die Schweiz hat die Krise gut überstanden. Wir haben auch eine enorme Kaufkraft und das nicht nur bei den Spitzenverdienern. Wir sind uns so viel gewohnt, dass wir wegen Kleinigkeiten gleich ausflippen. Dieser Standard haben wir uns verdient. Mit viel Arbeit und vor allem mit unserem Wissen und der Innovation. Wir brauchen Spitzenkräfte in der Forschung und Entwicklung und leider fehlen uns hier auch die Fachkräfte. Diese müssen wir aus dem Ausland holen, wenn wir unseren Standard halten wollen.

Der Wachstum der Schweizer Wirtschaft beruht zu einem grossen Teil auf die Zuwanderung und ein Wachstum braucht es.

Wenn wir unsere Arbeitslosenzahlen anschauen haben wir viele die in Bereichen arbeiten die man in der Schweiz immer weniger finden wird. Die sind z.B. einfache Tätigkeiten in Produktionsbetrieben. Diese Arbeiten können in anderen Ländern viel günstiger erledigt werden. Wir müssen uns darauf konzentrieren uns in den Bereichen zu stärken in denen wir eine Zukunft haben und die uns unseren Wohlstand gebracht haben und erhalten werden. Das bedeutet aber, dass sich jeder einbringen muss und das Beste aus sich machen soll. Wenn man diese Arbeitslosen raus rechnet sind wir beinahe schon bei einer Vollbeschäftigung und das bei diesem Wirtschaftlichen Umfeld.

Unsere Zukunft liegt in der Produktion von Spitzenprodukten, in der Forschung & Entwicklung, in der Pharmaindustrie, in der Dienstleistungsbranche und in den vielen kleineren Innovativen Firmen die Etwas herstellen oder anbieten was sonst niemand so gut kann. Das hat die Schweiz reich gemacht und wird diesen Reichtum auch erhalten und wenn wir die Fachkräfte dazu nicht selber haben, müssen wir diese zu uns holen.

Elias
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WEF

Klaus Schwab will nicht, dass das WEF erneut im Zeichen der Krise steht. Verdrängt er die Probleme?
Für mich ist Davos dieses Jahr ein Wendepunkt. Wir leben in einer Zeit enormer Umbrüche – ökonomisch, technologisch, demografisch und sozial. :ok:  Vielleicht müssen wir uns erst von der Vergangenheit lösen, um die grossen Fragen unserer Zeit lösen und in die Zukunft schauen zu können

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/wef/Uns-ist-es-todernst/story/102...

 

Das ist das, was ich meine.

Darum finde ich, die Abstimmung ist verfrüht, falls es sie denn überhaupt brauchen wird.

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GlobalTrader101
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Oblaten hat am 22.01.2014 - 08:55 folgendes geschrieben:

Hallo Zusammen

 

Wenn man in den Medien die Kommentare liest erkennt man, dass viele die Zuwanderer mit Flüchtlingen oder Sozialschmarotzer gleichstellen. Die meisten Zuwanderer sind Fachkräfte oder solche die in Bereichen arbeiten, die für die meisten Schweizer nicht mehr in Frage kommen, da man zu viel Arbeiten muss und nicht gerade super verdient. Dies geschieht z.B. in der Pflege und im Gastgewerbe.

Die Schweiz hat die Krise gut überstanden. Wir haben auch eine enorme Kaufkraft und das nicht nur bei den Spitzenverdienern. Wir sind uns so viel gewohnt, dass wir wegen Kleinigkeiten gleich ausflippen. Dieser Standard haben wir uns verdient. Mit viel Arbeit und vor allem mit unserem Wissen und der Innovation. Wir brauchen Spitzenkräfte in der Forschung und Entwicklung und leider fehlen uns hier auch die Fachkräfte. Diese müssen wir aus dem Ausland holen, wenn wir unseren Standard halten wollen.

Der Wachstum der Schweizer Wirtschaft beruht zu einem grossen Teil auf die Zuwanderung und ein Wachstum braucht es.

Wenn wir unsere Arbeitslosenzahlen anschauen haben wir viele die in Bereichen arbeiten die man in der Schweiz immer weniger finden wird. Die sind z.B. einfache Tätigkeiten in Produktionsbetrieben. Diese Arbeiten können in anderen Ländern viel günstiger erledigt werden. Wir müssen uns darauf konzentrieren uns in den Bereichen zu stärken in denen wir eine Zukunft haben und die uns unseren Wohlstand gebracht haben und erhalten werden. Das bedeutet aber, dass sich jeder einbringen muss und das Beste aus sich machen soll. Wenn man diese Arbeitslosen raus rechnet sind wir beinahe schon bei einer Vollbeschäftigung und das bei diesem Wirtschaftlichen Umfeld.

Unsere Zukunft liegt in der Produktion von Spitzenprodukten, in der Forschung & Entwicklung, in der Pharmaindustrie, in der Dienstleistungsbranche und in den vielen kleineren Innovativen Firmen die Etwas herstellen oder anbieten was sonst niemand so gut kann. Das hat die Schweiz reich gemacht und wird diesen Reichtum auch erhalten und wenn wir die Fachkräfte dazu nicht selber haben, müssen wir diese zu uns holen.

Ich gebe dir da in vielerlei Hinsicht recht. Nur sagt die Initiative nicht, dass Niemand mehr ins Land gelassen wird, also verstehe ich die Aufregung nicht. Desweiteren sagst du ja Im Grunde selber das wir Spitzentechnologien produzieren und keine Kartoffeln verkaufen. Mit oder ohne EU, die Maschinen erreichen Ihren bestimmungsort und wenn man dazu die Maschine zuerst einmal um die Welt karren muss, dann sei es halt so. Die Argumente der Bauern verstehe ich schon gar nicht. Sie seien auf Ausländische Wanderarbeiter angewiesen.... hallo wir haben 150000 Arbeitslose! Ich behaupte mal mindestens die hälfte davon ist körperlich und geistig in der Lage ein paar Kartoffel aus dem Boden zu ziehen. Damit liefern sie ja eigentlich gerade den beweis, dass sie nicht nur Arbeitskräfte brauchen, sondern sie brauchen billige Arbeitskräfte. Sprich das Lohnniveau wird gedrückt.

Aber keine Angst für etwas habe ich ja Maschinebau studiert. Diese Arbeiten werden in Zukunft, sowieso durch Maschinen erledigt. (Aktuelle BA-Arbeit eines Kollegen ist ein autonomer, Unkrautentferner (Unkraut meine ich Pflanzen, keine Menschen)) Führt man bei solchen Arbeiten einen Mindestlohn ein von 4000.- plus AHV und Pensionskasse, welcher ebensogut von einer Maschine erledigt werden kann, wird die Maschine schon nach wenigen Jahren amotisiert sein. Also bitte alle für ein Mindesteinkommen Stimmen, damit die Maschinenbauindustrie viele Aufträge bekommt und weniger Arbeiter benötigt werden, die Arbeiter bekommen ja dann sowieso Arbeitslosengeld ist also eine WinWin Situation.

aprecio
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geschichte

es würde kosten. man wolle an das geld der schweizer.

man führte eine agenda ein: gegen minderheiten und andere ansichten. man manipulierte.

auch ohne beitritt hat es gekostet. man hat steuern für internationale unternehmen gesenkt und die lokalen unternehmer mit ein paar tausend franken pro jahr gelockt. die zuwanderung sehen wir heute. man verteidigt das bankgeheimnis, damit internationale steuerhinterzieher profitieren, die einen sowieso stehenlassen werden. nur wenige hatten einen nutzen.

man sucht eine schnelle lösung ausserhalb der grenzen - gegen eine grössere hierarchie - anstatt die eigenen rechte vollständig innerhalb der eigenen grenzen zu nutzen. umstrukturierung und effizienz werden bekämpft.

man lehnt sich zurück und behauptet, der andere sei schuld. man habe schliesslich eine arbeit zu erledigen. politiker bleiben vorerst politiker. je extremer desto schlimmer.

ihr ent$cheidet. ich bleibe ausländer.

guten apetit.

Elias
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GlobalTrader101 hat am 22.01.2014 - 11:56 folgendes geschrieben:

hallo wir haben 150000 Arbeitslose! Ich behaupte mal mindestens die hälfte davon ist körperlich und geistig in der Lage ein paar Kartoffel aus dem Boden zu ziehen. Damit liefern :roll: sie ja eigentlich gerade den beweis, dass sie nicht nur Arbeitskräfte brauchen, sondern sie brauchen billige Arbeitskräfte. Sprich das Lohnniveau wird gedrückt.

Gründet eine Firma und zahlt euren Angestellten einen überdurchschnittlichen Lohn. Mal schauen, wie lange eure Firma überlebt.

 

Wer die Initiative befürwortet, hat keine Ahnung, was auf uns zukommt

Ein weiteres Beispiel: Zehntausende KMU suchen in den nächsten Jahren einen Nachfolger.

Kleine KMU haben grosse Probleme mit Nachfolge

Insgesamt planen 22 Prozent der Schweizer KMU in den nächsten fünf Jahren die Übergabe an neue Eigentümer. Damit dürften bis 2018 knapp 71'000 KMU mit 470'000 Angestellten neue Besitzer erhalten. Beinahe 16 Prozent planen dies bereits in den kommenden zwei Jahren.

http://www.20min.ch/finance/news/story/25177239

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

GlobalTrader101
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Elias hat am 22.01.2014 - 12:37 folgendes geschrieben:

GlobalTrader101 hat am 22.01.2014 - 11:56 folgendes geschrieben:

hallo wir haben 150000 Arbeitslose! Ich behaupte mal mindestens die hälfte davon ist körperlich und geistig in der Lage ein paar Kartoffel aus dem Boden zu ziehen. Damit liefern smileysie ja eigentlich gerade den beweis, dass sie nicht nur Arbeitskräfte brauchen, sondern sie brauchen billige Arbeitskräfte. Sprich das Lohnniveau wird gedrückt.

Gründet eine Firma und zahlt euren Angestellten einen überdurchschnittlichen Lohn. Mal schauen, wie lange eure Firma überlebt.

 

Wer die Initiative befürwortet, hat keine Ahnung, was auf uns zukommt

Ein weiteres Beispiel: Zehntausende KMU suchen in den nächsten Jahren einen Nachfolger.

Kleine KMU haben grosse Probleme mit Nachfolge

Insgesamt planen 22 Prozent der Schweizer KMU in den nächsten fünf Jahren die Übergabe an neue Eigentümer. Damit dürften bis 2018 knapp 71'000 KMU mit 470'000 Angestellten neue Besitzer erhalten. Beinahe 16 Prozent planen dies bereits in den kommenden zwei Jahren.

http://www.20min.ch/finance/news/story/25177239

 

Mag alles stimmen. Aber wo bitte steht in der Initiative, dass keine Ausländer die Schweiz kommen eine Firma übernehmen dürfen?! Niergends.

Wer Seine Firma/Lebenswerk abgibt, der hat vermutlich auch ein Interesse daran, dass dies weiter besteht. Da ist es meiner Meinung nach nicht zuviel verlangt oder eher gesagt nur logisch das die Firmenbesitzer sich Zeit nehmen einen geeigneten Kandidaten zu suchen. Wenn Sie niemanden finden können Sie noch immer die Suche im Ausland fortsetzen.

Ich sage es nochmals und das ist was die Gegner irgendwie nicht einsehen: Niemand verbietet die Einwanderung von Arbeitskräften! Ich bestreite auch nicht das die Einwanderung viele wirtschaftliche Vorteile gebracht hat, aber zu sagen mit Annahme der Initiative kommen keine benötigte Arbeitskräfte mehr in die Schweiz ist schlichtweg gelogen.

Elias
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GlobalTrader101 hat am 22.01.2014 - 12:56 folgendes geschrieben:

Mag alles stimmen. Aber wo bitte steht in der Initiative, dass keine Ausländer die Schweiz kommen eine Firma übernehmen dürfen?! Niergends.

Wer Seine Firma/Lebenswerk abgibt, der hat vermutlich auch ein Interesse daran, dass dies weiter besteht. Da ist es meiner Meinung nach nicht zuviel verlangt oder eher gesagt nur logisch das die Firmenbesitzer sich Zeit nehmen einen geeigneten Kandidaten zu suchen. Wenn Sie niemanden finden können Sie noch immer die Suche im Ausland fortsetzen.

Ich sage es nochmals und das ist was die Gegner irgendwie nicht einsehen: Niemand verbietet die Einwanderung von Arbeitskräften! Ich bestreite auch nicht das die Einwanderung viele wirtschaftliche Vorteile gebracht hat, aber zu sagen mit Annahme der Initiative kommen keine benötigte Arbeitskräfte mehr in die Schweiz ist schlichtweg gelogen.

Es gibt Spezialisten für die Nachfolgeregelung, unter anderem die Banken. Wäre es so einfach wie du schreibst, wäre es keine Schlagzeile wert.

China wird in den nächsten Jahren damit beginnen, im grossen Stil Arbeitskräfte abzuwerben. Da spricht man von Millionen.

Wer jetzt kontingentiert, sieht nicht, was auf uns zukommt. Die Initiative wird dann nicht nur obsolet, sie wird zu Hypothek.

 

Wasch mich, aber mach mich nicht nass

Wenn man weiss, dass das Wasser knapp wird, ist es kein Zeichen von Intelligenz, den Zufluss zu bremsen, nur weil man aktuell Wasserflecken vermeiden will.

 

Die Befürworter sind blind. Sie wollen nichts sehen, was auf uns zu kommt

 

 

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Maisgold
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Elias hat am 22.01.2014 - 12:37 folgendes geschrieben:


 

Wer die Initiative befürwortet, hat keine Ahnung, was auf uns zukommt


 


Die Befürworter sind blind. Sie wollen nichts sehen, was auf uns zu kommt


 


 


Und die Gegner haben also eine Ahnung und sehen alles !!!!


Haben die denn eine Glaskugel oder sind Sie sonstwelche Hexer ????


 


 


CHEEERS

Elias
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Chinas langer Abschied von der Ein-Kind-Politik

Arbeitskräftemangel und Vergreisung verstärken sich rapide

Beide Trends - Arbeitskräftemangel und Vergreisung - werden sich in den nächsten Jahren verstärken.

http://www.manager-magazin.de/politik/weltwirtschaft/a-888014-2.html

 

Vom Rückkopplungseffekt ist hier noch nicht mal die Rede.

 

Ich wiederhole mich: es ist absehbar, was kommen wird. Wer Mandarin kann, hat einen Vorteil.

 

 

 

 

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