Allerelei

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20.01.2014 16:48
#1
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Allerelei

EDIT: Ich habe den Thread umbennant in Allerlei. Hier kann man tolle Grafiken und Statistiken posten und darüber diskutieren. Man kann auch selber ein frei erfundenes Thema in den Raum werfen, dabei ist es egal um was es sich handelt. Man kann sich über Politiker aufregen oder ganz einfach über den Nachbarn, welcher wieder bei rot über die Strasse gelaufen ist. Natürlich kann man auch seine Einschätzungen zur aktuellen Lage der Politik, Wirtschaft usw. kund tun und gleich noch eine Prognose für die Zukunft abgeben. Am besten man stützt sich dabei auf irgendwelche Zahlen aus der Vergangenheit, wählt einen frei erfunden Formel und multipliziere diese am Schluss mit Pi.

 

Ich schaute gestern Abend auf dem SF1 kurz bevor die Tagesschau kam die Propagandarede von Somaruga. Dabei kam mir fast das kotzen, wie sie versuchte mit Ihrer bewusster Betonung und ernster Stimme die Lage aufzuzeigen. Zur besten Sendezeit wird die Initiative schlecht geredet mit irgendwelchen Mutmassungen die keiner beweisen kann. Die Inititative wird von allen derart stark bekämpft, dass ich mir das erste mal unsicher bin, ob die Auszählung der Stimmen noch korrekt durchgeführt wird. Es wäre ein leichtes die Zahlen kurz vor Bekanntgabe zu ändern. (Ähnliche Fälle gab es ja bereits in kleinen Dörfer, wo die Stimmergebnisse nicht korrekt übertragen wurde, da es zu Missverständnissen  kam.)

Eine Interessante Abstimmung läuft momentan auf 20min:

http://www.20min.ch/schweiz/dossier/zuwanderung/story/Glaubt-das-Volk-de...

UmfrageVertrauen Sie dem Bundesrat? Ja. 8 %Normalerweise schon, aber nicht, wenns um die Zuwanderung geht. 18 %Nein. 72 %Weiss nicht. 2 %Insgesamt 4957 Teilnehmer

 

Ziemlich übel wenn 90% dem Bundesrat bei dieser Initiative nicht glauben. Statistiken suggerieren jedoch das der Bundesrat hohes Vertrauen in der Bevölkerung geniest. Das zeigt wohl einfach, das jeder seine eigene Statistik machen/fälschen muss wenn er ein Resultat haben möchte:lol:

 

Ich bin schon auf die Ergebnisse der Umfrage bezüglich der Abstimmungen gespannt. Wenn man so die Kommentare liest, würde man glauben das weit über 70% ein Ja in die Urne legen. Oder sind die Kommentare die für ein Ja sind einfach in Überzahl, weil ständig Artikel erscheinen, welche die Initiative schlecht reden und die Leute die dafür sind, regen sich derart darüber auf das diese tendenziel mehr Kommentare schreiben als die Befürworter der Artikel?

Ich möchte hier auch garkeine politische Diskussion lostreten, jedoch beobachte ich die Kommentare bei 20min und auch anderen Seiten immer mit viel Humor und merke einfach immer wieder das die Zahlen welche veröffentlicht werden, nicht mit den Stimmen in den Kommentaren übereinstimmen. Was glaubt Ihr woher kommt dieser gravierende Unterschied?

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02.11.2014 16:01
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MarcusFabian hat am 02.11.2014 - 15:38 folgendes geschrieben:

sime hat am 02.11.2014 - 15:29 folgendes geschrieben:

... und da müssen die Juden nur das berühmte Zauberwort Shoah androhen ...

Deshalb gibt es ja in Israel das geflügelte Bonmot: "There's no business like Shoah business" ....
Ganz nach Stanley Black: "There's No Business Like Show Business"

(Shoah = Holocaust, Judenvernichtung)

 

 

 

So, it is!

02.11.2014 15:38
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sime hat am 02.11.2014 - 15:29 folgendes geschrieben:

... und da müssen die Juden nur das berühmte Zauberwort Shoah androhen ...

Deshalb gibt es ja in Israel das geflügelte Bonmot: "There's no business like Shoah business" ....
Ganz nach Stanley Black: "There's No Business Like Show Business"

(Shoah = Holocaust, Judenvernichtung)

 

 

02.11.2014 15:29
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Da hat Gurlitt den Juden aber einen schönen Streich gespielt. Die dachten wohl, nach seinem Ableben kommen sie ungehindert in seinen Besitz, indem er an die BRD überginge und da müssen die Juden nur das berühmte Zauberwort Shoah androhen und die Merkeltruppe zahlt noch drauf, dass sie die Kunstwerke freiwillig an die "Opfer" rausrücken darf. Darum wurde Gurlitt wohl auch nicht zu Lebzeiten mit den nun dem Kunstmuseum Bern angedrohten Prozessklagen eingedeckt, was etwa gleich stichhaltig sein wird, wie die nachrichtenlosen Vermögen. Die Gier dieser Leute kennt keine Grenzen, doch die Geduld der Welt mit diesen Leuten sehr wohl. Was will die Menschheit sich von dieser Sorte Menschen eigentlich noch gefallen lassen und was denken die Juden eigentlich, wohin ihre Verachtung gegenüber allen Nichtjuden sie am Ende hinführen wird? Also bei mir gerät das Blut allmählich in Wallung, wenn ich solche Meldungen höre. Nennt mich ruhig Antisemit, ich weiss sehr wohl, wer meine Feinde sind.

 

http://www.cash.ch/news/alle/juedischer_weltkongress_warnt_kunstmuseum_b...

29.10.2014 13:10
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Starke Zunahme der Geldüberweisungen von Migranten

29.10.2014 12:39



Neuenburg (awp/sda) - Ausländische Arbeitnehmer in der Schweiz haben 2013 Verwandte und Bekannte in ihren Heimatländern mit fast 6,5 Mrd CHF unterstützt - mindestens. Der Betrag übersteigt die öffentliche Entwicklungshilfe der Schweiz um mehr als das Doppelte.

Die sogenannten Rücküberweisungen von Migranten gelten zunehmend als wichtige Einkommensquelle für ärmere Länder. Von 2003 bis 2013 haben sich diese Transfers aus der Schweiz beinahe verdoppelt, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) unter Berufung auf Zahlen der Weltbank berichtet. Nach 4,2% im Vorjahr betrug der Anstieg 2013 noch 2,0%.

Erfasst werden nur Zahlungen über formelle Kanäle wie Banken, Post und Transferanbieter wie Western Union. Experten gehen davon aus, dass ein grosser Teil der Geldflüsse auf informellem Weg erfolgt und die effektiven Transfers um bis zur Hälfte über den offiziellen Zahlen liegen könnten.

Dank wirtschaftlicher Liberalisierung und zunehmender Migration auch von besser verdienenden Arbeitskräften haben die Rücküberweisungen nicht nur hierzulande kräftig zugenommen. Von 2004 bis 2014 erhöhten sich die Geldsendungen nach den Schätzungen Weltbank global von 230 Mrd auf 582 Mrd USD. Allein dieses Jahr beträgt das Wachstum 5%.

DAS DREIFACHE DER GLOBALEN ENTWICKLUNGSHILFE

Drei Viertel der Gelder fliessen 2014 in Entwicklungsländer. Das ist dreimal mehr, als die offizielle Entwicklungshilfe ausmacht. Die Zahlungen übertreffen auch die ausländischen Direktinvestitionen in diesen Staaten (ohne China) bei weitem.

Die höchste Summe geht mit 71 Mrd USD an Indien, danach folgen China (64 Mrd) und die Philippinen (28 Mrd) Gemessen am Anteil am Bruttoinlandprodukt sind die wichtigsten Empfänger Tadschikistan (42%), Kirgisien (32%) und Nepal (29%).

Mit dem Boom der "Remittances", wie die Überweisungen im Fachjargon genannt werden, floriert auch das Geschäft der Anbieter von Transferdienstleistungen. Trotz rückläufiger Tendenz schlagen die Kosten für eine Geldsendung im globalen Durchschnitt gemäss Weltbank immer noch mit 7,9% (3. Quartal 2014) zu Buche.

INDIKATOR FÜR NACHHALTIGE ENTWICKLUNG

Rücküberweisungen dienen in den Herkunftsländer der Migranten vorab zur Deckung von Grundbedürfnissen und tragen so zur Verbesserung der Lebensbedingungen bei. Sie sind deshalb einer der Indikatoren des MONET-Systems, mit dem das BFS zusammen mit anderen Ämtern die Fortschritte auf dem Weg der nachhaltigen Entwicklung bemisst.

Mögliche negative Auswirkungen der Transfers werden mit dem Indikator nicht erfasst. Das BFS verschweigt aber nicht, dass die externen Geldquellen zum Beispiel die Entwicklung einer lokalen, selbständigen Wirtschaft beeinträchtigen oder von den dortigen Regierungen den Druck wegnehmen können, Reformen umzusetzen. Auch würden in einer Gemeinschaft womöglich soziale Ungleichheiten gefördert.

(AWP)

 

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

04.04.2014 08:57
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Weatherford

Elias hat am 03.04.2014 - 10:22 folgendes geschrieben:

Der Milliardenkonzern verlegt seinen Sitz nach Irland. Die Grüne Insel sei billiger und biete beste Rekrutierungsmöglichkeiten, sagt Weatherford. Das Gastspiel in der Schweiz dauerte sechs Jahre.

http://www.handelszeitung.ch/unternehmen/weatherford-zieht-wieder-aus-de...


 

 

Weatherford bleibt Schweizer Steuerzahler

Der Milliarden-Konzern beendet sein Gastspiel in der Schweiz und verlegt seinen Sitz nach Irland. Der Fiskus ist dabei nicht die einzige Motivation – denn Irland kann noch mehr bieten.

Für Weatherford scheinen aber die tiefen Steuersätze auf der Insel nicht primär ausschlaggebend gewesen zu sein. Denn der Konzern wird in der Schweiz nach wie vor Steuern zahlen. Dies bestätigt eine Sprecherin von Weatherford gegenüber «handelszeitung.ch». Beim Standortwechsel soll es sich demnach lediglich um eine formalrechtliche Sitzverlegung handeln. Weitere Details waren derzeit nicht zu erfahren.

http://www.handelszeitung.ch/unternehmen/weatherford-bleibt-schweizer-st...

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

03.04.2014 16:20
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Masseneinwanderung: Junge gingen kaum stimmen

Junge waren am deutlichsten gegen die Masseneinwanderungsinitiative. Doch nur wenige von ihnen gingen stimmen. Das Resultat bestimmten vor allem die über 50-Jährigen. Sie wurden stark mobilisiert.

Demokratie ohne Nachwuchs?

Für die Schweizer Gesellschaft sei es sehr problematisch, wenn der Nachwuchs der Demokratie fehlt. «Denn uns droht nicht nur, dass der demografische Wandel die Überalterung der Politik befördert», schreibt er. «Wir sind mitten drin in diesem Prozess, wegen der Selektivität der Teilnahme nach Alter.»

http://www.handelszeitung.ch/politik/masseneinwanderung-junge-gingen-kau...

 

Die Diktatur der Alten.

Ausbaden müssen es sicher mal die Jungen. Vielleicht werden aber auch noch die alten Säcke zur Kasse gebeten.

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

03.04.2014 13:02
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linke sind schuld!

ja die linken mit ihren abstrusen ideen!

die haben sich zu viele gefährliche gedanken gemacht bei der 1:12 und sonstigen gesetzen!

nur rechte ideen und fremdenfeindliche gedanken sind gut... ääh böse... nicht gutmenschlich... oder so!

Saudi Arabia has introduced a series of new laws which define atheists as terrorists, according to a report from Human Rights Watch.

http://www.zerohedge.com/news/2014-04-01/saudi-arabia-passes-new-law-dec...

03.04.2014 11:14
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 Pesche hat am 03.04.2014 - 10:37 folgendes geschrieben

 Ja, auch Puma zieht weg und weitere werden folgen.

Aber die SVP wird es richten. Die fremden Fötzel raus..... Was brauchen wir multinationale Buden.   

Gespräche über Wohnortswechsel

Betroffen sind etwa 60 Mitarbeitende. Mit diesen würden derzeit unter Beteiligung von Arbeitnehmervertretern Gespräche über einen möglichen Arbeits- und Wohnortwechsel geführt. Die Verlegung geschieht bereits per 1. Oktober.

http://www.srf.ch/news/regional/aargau-solothurn/puma-verlaesst-oensinge...

 

Das heisst, es werden vielleicht noch 60 Wohnungen frei. Was für ein Glück. Wenn es so weiter geht, sinken die Mieten. Die Immobilienpreise kommen unter Druck und dann geht es den elenden Eigenheimbesitzern wegen Unterdeckung endlich an den Kragen. Die Banken haben dann in der Folge endlich wieder faule Kredite in den Büchern.

 

Das sind gute Aussichten.

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Benjamin Franklin

03.04.2014 10:37
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Elias hat am 03.04.2014 - 10:22 folgendes geschrieben:



Der Milliardenkonzern verlegt seinen Sitz nach Irland. Die Grüne Insel sei billiger und biete beste Rekrutierungsmöglichkeiten, sagt Weatherford. Das Gastspiel in der Schweiz dauerte sechs Jahre.


http://www.handelszeitung.ch/unternehmen/weatherford-zieht-wieder-aus-de...


 


Das ist gut für Irland. Das Land braucht Steuereinnahmen und Arbeitsplätze.


 


 Ja, auch Puma zieht weg und weitere werden folgen.


Aber die SVP wird es richten. Die fremden Fötzel raus..... Was brauchen wir multinationale Buden.   

Geld stinkt, aber ich liebe den Geschmack

03.04.2014 10:22
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Weatherford zieht wieder aus der Schweiz weg

Der Milliardenkonzern verlegt seinen Sitz nach Irland. Die Grüne Insel sei billiger und biete beste Rekrutierungsmöglichkeiten, sagt Weatherford. Das Gastspiel in der Schweiz dauerte sechs Jahre.

http://www.handelszeitung.ch/unternehmen/weatherford-zieht-wieder-aus-de...

 

Das ist gut für Irland. Das Land braucht Steuereinnahmen und Arbeitsplätze.

 

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Benjamin Franklin

27.03.2014 12:40
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Indische IT-Leute: Kanton interveniert

Inder ersetzen vermehrt Schweizer ­Informatikfachkräfte bei der Credit Suisse (CSGN 27.78 1.13%) (TA von gestern). Wie viele es sind, wollte die Grossbank nicht beziffern, weil es sich nicht um CS-Angestellte handle, sondern um Mitarbeiter ausländischer Drittfirmen. Sie erbringen im Auftrag IT-Dienstleistungen und setzen sie zum Teil an die gleichen Arbeitsplätze wie Schweizer IT-Fachleute, die zuvor entlassen worden sind.

Dem Kanton Zürich, wo sich der überwiegende Teil der Informatik befindet, ist der Trend nicht verborgen geblieben. Das Amt für Wirschaft und Arbeit hat bei den ihr unterstellten RAV festgestellt, dass «gehäuft Personen aus IT-Berufen von Banken als arbeitslos ­gemeldet sind», sagte Amtssprecherin Irene Tschopp dem «Tages-Anzeiger». «Die Entwicklung beunruhigt Amtschef Bruno Sauter in Anbetracht der gestiegenen Zahl arbeitsloser Personen aus dem IT-Bereich. Er wird deshalb bald ein Gespräch mit Vertretern der Grossbanken dazu führen.»

Das Amt hält fest, «der Einsatz von entsandten Mitarbeitern aus Drittstaaten sollte zurück­haltend eingesetzt werden». Im Kanton haben unter dem Begriff «Entsandte Arbeit­nehmer aus Drittstaaten» in der IT im Jahr 2012 416 Personen von 40 Firmen eine Bewilligung erhalten. 2013 waren es 380 Personen von 45 Firmen. Sie können bis zu drei Jahre in der Schweiz bleiben. Wie viele davon Inder sind, wird nicht erfasst.

 

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Indisc...

 

Der eine oder andere wird sich sicher darüber freuen, dass es deswegen Arbeitslose gibt

Ganz sicher mal der ehemalige und somit selber überbezahlte IT-Projektleiter aus der CS.

 

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Benjamin Franklin

27.03.2014 08:30
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Pesche hat am 26.03.2014 - 20:49 folgendes geschrieben:

@Elisa


Leider darf ich nicht aus der Praxis reden. Aber ich habe kein Bedauern mit den Schweizer IT-Fachleuten bei der CS. Diese sind selber schuld dass sie abgebaut werden. Ob sich CS etwas gutes tut, lese den Artikel von Marcus.

@Peschelinchen

du darfst, aber du kannst nicht. Du hast vielleicht von Strom noch eine Ahnung, aber von der CS weisst du nichts.

 

Nur so nebenbei:

- Die Vergütung bei der CS erfolgt in Bändern. Diejenigen, die dort arbeiten, verstehen, was ich meine.

- Ich arbeite auch sonst mit Indern zusammen und kenne deren Einstellung.

 

 

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Benjamin Franklin

26.03.2014 20:49
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@MarcusFabi


Leider muss ich Dir Recht geben, was die Probleme mit den Indern ist.


@Elisa


Leider darf ich nicht aus der Praxis reden. Aber ich habe kein Bedauern mit den Schweizer IT-Fachleuten bei der CS. Diese sind selber schuld dass sie abgebaut werden. Ob sich CS etwas gutes tut, lese den Artikel von Marcus.

Geld stinkt, aber ich liebe den Geschmack

26.03.2014 19:00
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Pesche hat am 26.03.2014 - 18:47 folgendes geschrieben:

@Elias:


Ich habe sehr wohl eine Ahnung in der IT und spez. in der IT der CS.


Ich war Projektleiter in IT Projekten, mit Schweizern und Indern.

Wenn es so wäre, würdest du mit konkreten Zahlen aufwarten.

Ich war selber vor 6 Jahren in der CS drin. Wir (die Firma) arbeiten für die CS, wir haben Leute drin und suchen & vermitteln immer wieder Arbeitskräfte für sie.

Die Inder wissen, was sie bei uns verlangen können.

 

 

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Benjamin Franklin

26.03.2014 18:55
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Elias hat am 26.03.2014 - 17:41 folgendes geschrieben:


Die Antwort von Pesche ist symptomatisch: Kein Ahnung von der aktuellen Situation in der IT im Allgemeinen noch in der CS im besonderen, aber einfach mal unbedarft mitbrabbeln.

Richtig! Clapping

Es wird einfach so laufen, wie ab 1997 in Deutschland: Man wird mit Erstaunen feststellen, dass die Inder kein Deutsch sprechen und auch sonst von den Geschäftsprozessen hierzulande keine Ahnung haben.

Entsprechend wird der Aufwand in der Projektleitung steigen: Ein PL, der englisch nicht als Muttersprache hat, übersetzt die Anfroderungen des Fachdienstes (die er selbst nur bedingt versteht) auf englisch. Danach werden sie von einem Inder, der auch nicht englisch als Muttersprache hat, gelesen und umgesetzt. Das Ergebnis inklusive Dokumentation wird dann wiederum auf deutsch übersetzt.

Wenn im Endeffekt das, was der Inder verstanden und programmiert hat nur geringe Ähnlichkeit mit dem hat, was der Fachdienst eigenlich wollte, ist das  .... hmmm, wessen Problem?

Schlussendlich läuft es darauf hinaus, dass "A" die Arbeitsstunden der Entwickler billiger werden, "B" jene der Projektleitung, Übersetzung und Testteams hingegen steigen.

Ob die Ersparnisse von "A" die zusätzlichen Kosten von "B" aufheben, überschreiten oder unterschreiten ist von Fall zu Fall abhängig.

 

26.03.2014 18:47
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Elias hat am 26.03.2014 - 17:41 folgendes geschrieben:



 



 


 


 


 


 


Die Antwort von Pesche ist symptomatisch: Kein Ahnung von der aktuellen Situation in der IT im Allgemeinen noch in der CS im besonderen, aber einfach mal unbedarft mitbrabbeln.


Ein anderer hat erst kürzlich hier im Forum gepostet, dass der Mangel an Informatikern nicht verwunderlich sei, wenn nur noch Fr. 50 pro Stunde bezahlt werden. Das war zu diesem Thema Gesucht: 72'500 Informatiker http://www.nzz.ch/aktuell/digital/werbekampange-will-lust-auf-informatik...


 


 


@Elias:


Ich habe sehr wohl eine Ahnung in der IT und spez. in der IT der CS.


Ich war Projektleiter in IT Projekten, mit Schweizern und Indern.


 

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26.03.2014 17:41
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Pesche hat am 26.03.2014 - 14:04 folgendes geschrieben:

 

 Ich habe kein Bedauern mit den IT Leute.

Erstens wissen die gar nicht mehr was sie verlangen wollen


Zweitens haben die IT Leute so etwas an sich, dass sie die Firmen unter Druck stellen "Entweder mehr Lohn oder ich gehe mitten vom Projekt."


Drittens ist man nicht sicher ob die IT Leute still und heimlich Daten klauen um sie den Schwoben zu verkaufen.


Also lieber IT-Inder diese sind auch arrogant aber in Indien billig und willig.  


 

Keiner hat ein Bedauern erwartet.  Ich habe einen Sachverhalt gepostet.

Aber schön, dass du es gut findest, dass Ausländer bzw. Inder zu uns in die Schweiz kommen. Wenigstens mal einer, der wie ich die Zuwanderung gut findet.  :ok:

Die Inder wurden übrigens schon während der Kontingentierung in die Schweiz reingeholt oder es wurde nach Indien ausgelagert, also schon während den 90er Jahren. Mir ist der Umstand bei der CS schon lange aus eigener Erfahrung bekannt.

 

Die Antwort von Pesche ist symptomatisch: Kein Ahnung von der aktuellen Situation in der IT im Allgemeinen noch in der CS im besonderen, aber einfach mal unbedarft mitbrabbeln.

Ein anderer hat erst kürzlich hier im Forum gepostet, dass der Mangel an Informatikern nicht verwunderlich sei, wenn nur noch Fr. 50 pro Stunde bezahlt werden. Das war zu diesem Thema Gesucht: 72'500 Informatiker http://www.nzz.ch/aktuell/digital/werbekampange-will-lust-auf-informatik...

 

Woll mer se reinlasse?

Mit ist es mittlerweile egal, ich kann im Gegensatz zu euch auch aus der grössten Scheisse Gold machen. Ihr müsst euch einfach mal entscheiden, wie ihr zur Zuwanderung steht und dann dementsprechend posten.

 

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

26.03.2014 14:04
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Elias hat am 26.03.2014 - 13:54 folgendes geschrieben:



Die Credit Suisse ersetzt laut Mitarbeitern Schweizer Informatiker durch Ausländer, häufig aus Drittstaaten wie Indien. Die Schweizer IT-Mitarbeiter würden entlassen oder frühpensioniert, um von Indern ersetzt zu werden, wie der «Tages-Anzeiger» heute schreibt. Der Bericht bezieht sich auf CS-Mitarbeiter in ungekündigter Stellung. Gemäss diesen stammen an den Standorten Uetlihof und Oerlikon zwischen 20 und 40 Prozent der IT-Mitarbeiter inzwischen aus Indien. http://www.20min.ch/finance/news/story/CS-besetzt-IT-Abteilung-mit-Inder...


 


 


 Ich habe kein Bedauern mit den IT Leute.


Erstens wissen die gar nicht mehr was sie verlangen wollen


Zweitens haben die IT Leute so etwas an sich, dass sie die Firmen unter Druck stellen "Entweder mehr Lohn oder ich gehe mitten vom Projekt."


Drittens ist man nicht sicher ob die IT Leute still und heimlich Daten klauen um sie den Schwoben zu verkaufen.


Also lieber IT-Inder diese sind auch arrogant aber in Indien billig und willig.  


 

Geld stinkt, aber ich liebe den Geschmack

26.03.2014 13:54
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CS besetzt IT-Abteilung mit Indern

Die Credit Suisse ersetzt laut Mitarbeitern Schweizer Informatiker durch Ausländer, häufig aus Drittstaaten wie Indien. Die Schweizer IT-Mitarbeiter würden entlassen oder frühpensioniert, um von Indern ersetzt zu werden, wie der «Tages-Anzeiger» heute schreibt. Der Bericht bezieht sich auf CS-Mitarbeiter in ungekündigter Stellung. Gemäss diesen stammen an den Standorten Uetlihof und Oerlikon zwischen 20 und 40 Prozent der IT-Mitarbeiter inzwischen aus Indien. http://www.20min.ch/finance/news/story/CS-besetzt-IT-Abteilung-mit-Inder...

 

 

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Benjamin Franklin

08.03.2014 17:23
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hilfe oder eingriff in die privatsphäre?

Dem Anwalt kommt eine doppelte Funktion zu. Zum einen ist er Vertrauensperson seiner Klientschaft, deren Interessen er vertritt und bestmöglich zu wahren hat. Andererseits weist die Tätigkeit des Anwalts auch Berührungspunkte zum öffentlichen Interesse auf. So hat das Bundesgericht den Anwalt schon als „Diener des Rechts“ und „Mitarbeiter der Rechtspflege“ bezeichnet (BGE 103 Ia 431 und 98 Ia 58). Damit überdehnt das Bundesgericht die Aufgaben bzw. den Verantwortungsbereich des Anwaltes wohl doch etwas. Es hat dies selber auch erkannt (BGE 106 Ia 104). Es umschreibt darin die Aufgabe des Anwaltes neu wie folgt: „Der Anwalt ist aber nicht staatliches Organ und auch nicht Gehilfe des Richters, sondern Verfechter von Parteiinteressen und als solcher einseitig für seinen jeweiligen Mandanten tätig. Der Anwalt geniesst somit im Rahmen der prozess- und standesrechtlich zulässigen Schranken ein hohes Mass an Entscheidungsfreiheit“.

http://www.krlaw.ch/uploads/media/SKRIPT_-_Anwalts-_und_Standesrecht_Kol...

anwälte haben jahrzehntelang schweizer und nichtschweizer väter über den tisch gezogen: sie haben bei unterhaltsstreitigkeiten ausschliesslich die interessen der mutter verteidigt (pflicht des vaters und nicht sein recht). die legislative ist dafür verantwortlich.

zu viel vertrauen ist leider auch nicht gut. ihr denkt immernoch, dass geld im migrations- und sozialwesen wegen den diskriminierten ausländern verschwunden ist? man hat sündenböcke gesucht und gefunden. die einwanderung ist nun komplett sache des staates und das volk/ die unternehmer haben noch viel weniger mit zu bestimmen. was das volk will, wird lediglich in kommentaren von online-zeitschriften gesammelt. die meisten lassen einfach den kragen platzen.

als ein sozialer vorschlag pauschal veranschlagt wurde - vereinbarkeit von beruf und familie zu ermöglichen - ohne genaue vorgaben zu bezeichnen, wurde von den bösmenschen behauptet, dann werden alle kinder bei bösen hexen in der kinderkrippe versorgt, indoktriniert und als eigentum des staates betrachtet. und als es abgelehnt wurde, hat sich nichts geändert. ganz im gegenteil, das leben wurde noch härter, kinderkrippen schossen wie pilze aus dem boden und der staat hat immernoch keine verantwortung gegenüber seinen bürgern.

das nennt man illusionen erschaffen. "schaut rechts!". während links hantiert wird.

trickdiebe.

08.03.2014 15:34
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sime hat am 06.03.2014 - 13:18 folgendes geschrieben:

 

 

EU wollte mehr Geld für Erasmus

 

Wie nun publik wurde, bestanden bereits vor dem Ja zur Zuwanderungsinitiative Probleme mit dem Austauschprogramm für Studenten. Das Parlament hatte zu wenig Geld dafür gesprochen.

 

http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/EU-wollte-mehr-Geld-fuer-Er...

Blocher hilft gerne ... aber er wählt,wie wohl jeden seriöse Geldgeber halt, eben SELBER !! :bye:

http://www.teleblocher.ch/

 

weico

 

08.03.2014 13:40
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Ja die Gutleute sind doch für die Länder im Osten. Warum also nach Niederlanden und nicht in ein Lieblingsland  der Gutleute. Rumänien, Bulgarien die haben sicher noch Hotels mit Gitter vor den Fenstern. Wenn es Probleme mit der EU gäbe wäre da noch Nordkorea da gibt es genügend Unterkünfte für ein paar $ die Woche. Einige Gutleute könnten in sicher begleiten.    

Geld stinkt, aber ich liebe den Geschmack

08.03.2014 12:27
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Die Gutleute wollen ja keine Arbeitslager in der Schweiz und da müssen die Schweizer, welche krampfen damit sie Steuer bezahlen können um dem Keller seine Muskeln in einer Sonderabreibung zu stärken.


Viel billiger und mehr Muskeln würde Brian in einem Arbeitslager (Bau der zweiten Gotthardröhre von Hand) bekommen.   

..auch aus den Niederlanden kommen schon viele Ideen,wie er seine Kraft einsetzen könnte..

 

«Lasst Carlos Gras in den Alpen mähen»

 

Der Fall Carlos wirft auch in den Niederlanden hohe Wellen. Diese Woche wurde bekannt, dass der Jugendstraftäter in einem Wellness-Hotel in Holland untergebracht war.

 

Der Jungendstraftäter Carlos sorgt auch in den Niederlanden für Schlagzeilen. Ein Artikel im «De Telegraaf» mit dem Titel «Gewalttätiger Schweizer in niederländischen Wellness-Hotel» sorgt bei den Lesern für Empörung. Über Hundert Leser-Kommentare zählt der Bericht.


Der Zürcher Justizdirektor Martin Graf. (Grüne)

Bei den niederländischen Lesern kommt vor allem Unverständnis zum Ausdruck. «Unglaublich, was hier geschieht. Regierung? Tut was, oder wagt ihr es nicht?», schreibt patddm. «Es scheint die Schweizer sind noch verrückter als hier. Wer hätte gedacht, dass das möglich ist», so der Kommentar von antoine10. «Ich bin geschockt», schreibt Henk Bouw.

Carlos soll zurück in die Schweiz

Haagse Loetje schlägt eine Alternative vor: «Schöne Rückkehr in die Schweiz. Lasst ihn Gras in den Alpen mähen. Dort kann er niemanden verletzten – ausser vielleicht eine Milka-Kuh.»

Johny5 schreibt: «Willkommen in den Niederlanden, ein Paradies für alle – ausser für die Einheimischen.» Jenny Brogneaux spielt auf die Zuwanderungsinitiative an: «Anscheinend dürfen sich die Schweiz innerhalb Europas frei bewegen, und was ist mit uns Europäern in der Schweiz?», heisst es in ihrem Kommentar sinngemäss.

Carlos bleibt noch einige Zeit in Holland

«Jetzt werden die Verbrecher auch noch belohnt», ist mehrmals zu lesen. «Ich arbeite hart, bezahle meine Steuern, versuche über die Runden zu kommen. Wenn ich das lese, bekomme ich das Gefühl, etwas falsch zu machen», schreibt Ome Ron.

Diese Woche wurde bekannt, dass Carlos in den Niederlanden untergebracht ist. Zwischenzeitlich lebte er in einem Luxus-Hotel. Wo sich Carlos derzeit aufhält, gab die Justizdirektion nicht bekannt. Klar ist aber: Der 18-Jährige dürfte allerdings noch einige Zeit in Holland bleiben. Das sieht das Konzept fürs neue Sondersetting vor.

Heftige Kritik an Graf

Die neusten Entwicklungen im Fall Carlos sorgte für heftige Kritik. Es wurde gar den Rücktritt des Zürcher Justizdirektors Martin Graf gefordert. Noch vor nicht mal einer Woche hat er gesagt, man werde beim neuen Sondersetting auf Luxuslösungen verzichten.

 

http://www.20min.ch/schweiz/news/story/-Lasst-Carlos-Gras-in-den-Alpen-m...

 

Arbeit in den Bergen gäbe es ja genug:

http://www.sentiero.ch/de11_personalpool-huette.htm

 

 

weico

 

 

07.03.2014 21:54
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MarcusFabian hat am 07.03.2014 - 17:30 folgendes geschrieben:

sime hat am 07.03.2014 - 01:15 folgendes geschrieben:

 

 

Erinnert ein wenig an Uwe Barschel...

 

 

 

Und sein Lieblingslied "In meiner Badewanne bin ich Kapitän"

 

Ja, niemand sonst steuert meine Badewanne durch die Fluten! Biggrin

 

http://www.youtube.com/watch?v=1RBwoUbvxx0

07.03.2014 17:30
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sime hat am 07.03.2014 - 01:15 folgendes geschrieben:


 

Erinnert ein wenig an Uwe Barschel...


 

 

Und sein Lieblingslied "In meiner Badewanne bin ich Kapitän" Biggrin

07.03.2014 08:33
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weico hat am 06.03.2014 - 21:18 folgendes geschrieben:



«Wir wollten geheim halten, wo Carlos ist»


 


Jugendstraftäter Carlos ist derzeit in Holland. Die Zürcher Justiz wollte dies geheim halten. Sie trat heute vor die Medien – und wies die Kritik am neuen Sondersetting zurück.


 


 


http://www.20min.ch/schweiz/zuerich/story/-Wir-wollten-geheim-halten--wo...


 


 


Geheim....


In der Medien ist er (ins)"geheim" ja immernoch der "Carlos".


Einfach Menschenverachtend und Unwürdig ,dass die Medien einen so grossartigen Sportler nicht mit seinem richtigen Name.. BRIAN KELLER.. ansprechen...! Hoffentlich verklagt er die Medienleute auf Rufschädigung und gewinnt damit vor Bundesgericht .... 


 


weico


 Brian Keller ist das nicht der faule Hund wo nicht arbeiten will.


Die Gutleute wollen ja keine Arbeitslager in der Schweiz und da müssen die Schweizer, welche krampfen damit sie Steuer bezahlen können um dem Keller seine Muskeln in einer Sonderabreibung zu stärken.


Viel billiger und mehr Muskeln würde Brian in einem Arbeitslager (Bau der zweiten Gotthardröhre von Hand) bekommen.   

Geld stinkt, aber ich liebe den Geschmack

07.03.2014 01:15
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Elias hat am 06.03.2014 - 13:18 folgendes geschrieben:

Es wäre wirklich an der Zeit, dass die SVP die Führung mal übernimmt.

So wie die FPÖ damals unter Haider. Danach ging es mit denen bergab und dieses doofe Gequatsche nahm dort seine Ende.

 

Du meinst in der Linkskurve mit 170 Sachen ohne Bremsen mit dem VollWrack Phaeton? Biggrin

http://www.youtube.com/watch?v=HGWqq6HMwzw

 

Oder meinst Du den goldenen Schuss.. äh Fallschirm...Möllemann?

 

http://www.youtube.com/watch?v=HGWqq6HMwzw

 

 

Erinnert ein wenig an Uwe Barschel...

 

http://www.youtube.com/watch?v=1slmVQuZHuo

 

... und an Alfred Herrhausen

http://www.youtube.com/watch?v=pcvC6iTN7F8&list=PL6748D02A2A30439D&index=34

 

 

 

06.03.2014 21:18
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«Wir wollten geheim halten, wo Carlos ist»

 

Jugendstraftäter Carlos ist derzeit in Holland. Die Zürcher Justiz wollte dies geheim halten. Sie trat heute vor die Medien – und wies die Kritik am neuen Sondersetting zurück.

 

 

http://www.20min.ch/schweiz/zuerich/story/-Wir-wollten-geheim-halten--wo...

 

 

Geheim.... ROFL

In der Medien ist er (ins)"geheim" ja immernoch der "Carlos".

Einfach Menschenverachtend und Unwürdig ,dass die Medien einen so grossartigen Sportler nicht mit seinem richtigen Name.. BRIAN KELLER.. ansprechen...! Hoffentlich verklagt er die Medienleute auf Rufschädigung und gewinnt damit vor Bundesgericht ....  :angel:

 

weico

06.03.2014 19:50
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Ja die AUNS die ewigen Hinterwäldler. Ich sage ja immer AUNS kommt von ANUS


 

Geld stinkt, aber ich liebe den Geschmack

06.03.2014 19:33
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hoppla

da ist die hoffnung in meinem vorherigen post ein wenig aus den zügeln geraten.

Das Ja zur Masseneinwanderungsinitiative vom 9. Februar motiviert die Gegner der Bilateralen zu weiteren ähnlichen Projekten. So schreibt die Aktion für eine unabhängige neutrale Schweiz (Auns) etwa in ihrem Programm: «Die Kündigung bilateraler Verträge muss vorbereitet werden.» Die Auns stellt die Verträge zwischen der EU und der Schweiz grundsätzlich in Frage.

Erste Ideen für ein umfassendes Freihandelsabkommen hat die überparteiliche Volksbewegung zumindest vorerst verworfen. Laut der «Aargauer Zeitung» prüft sie nun einen Angriff auf eine weitere Stütze des Bilateralismus – das Abkommen von Schengen.

Mit diesem wurden die systematischen Personenkontrollen an den Grenzen abgeschafft und dafür die Kontrollen an den Aussengrenzen sowie im Landesinneren verstärkt.

«Nach dem Sieg einen Schritt weiter gehen»

Zur Kündigung des Schengen-Abkommens könnte den Delegierten schon an der nächsten Versammlung vom 26. April ein entsprechender Vorschlag unterbreitet werden.
«Der Druck in der Auns ist riesig, nach unserem Sieg vom 9. Februar einen Schritt weiterzugehen», sagt Luzi Stamm zur «AZ».

Die SVP, die personell eng mit der Auns verflochten ist, begrüsst die Überlegungen der Auns. «Die SVP strebt in Anbetracht der negativen Bilanz den Austritt aus dem Schengen-Raum an», sagt die stellvertretende Generalsekretärin Silvia Bär.

Reimann vorsichtig, Bund warnt

Zurückhaltender reagiert Lukas Reimann, Auns-Vorstandsmitglied und St. Galler Nationalrat: «Ich stehe hinter der Idee, Schengen zu kündigen. Doch wir sollten mit einer Initiative noch bis 2015 zuwarten.» Für Reimann steht die Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative im Vordergrund, er will aber auch, dass die Auns «aktiver, sichtbarer und engagierter» wird.

Auf Bundesebene steht eine Kündigung des Schengen-Abkommens ausser Frage. Damit würde die Schweizer Grenze zu einer Aussengrenze und die Mobilität der Schweizer erschwert, warnt das Aussendepartement.

http://www.20min.ch/schweiz/news/story/Auns-will-Aus-fuer-Schengen-12934892

also doch freie hand für sensationsgeile und polizeistaat? unabhängig, überteuert und selbstversorgend wie nordkorea?

massenhaft zwangsarbeit in der landwirtschaft?

die uhren laufen wenigstens noch.

und prostitution.

06.03.2014 17:53
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Wieder ein "farbiger" Auftritt von Pussy Riot..  ROFL

http://www.20min.ch/ausland/news/story/Pussy-Riot-Frauen-mit-Farbe-attac...

 

weico

06.03.2014 17:52
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Hier wird Gaddafis Sohn rasiert

 

TRIPOLIS - Nach dem Sturz seines Vaters flüchtete Al-Saadi al-Gaddafi in den Niger. Jetzt hat ihn das Nachbarland an Libyen überstellt. Als erstes wurde Gaddafi der Kopf kahl rasiert.

 

http://www.blick.ch/news/ausland/hier-wird-gaddafis-sohn-rasiert-id27183...

 

Erst die Haare schneiden..dann den Kopf .. :bomb:

 

weico

06.03.2014 16:45
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@pesche

sorry, ich muss dir widersprechen: es haben sich auch ausländer von dem gedanken verführen lassen - solche die abstimmen durften und auch solche die nicht durften.

wichtig ist nun, wie es tatsächlich gelöst wird und wer den aufwand übernimmt. es stellt sich als chance für den souverän dar!

die papierfetzen können aussortiert und neu involviert werden. ich empfehle kein pokerspiel, sondern empathie und wissenschaftliches kalkül.

die aussagen der svp bezüglich verhältnis zwischen steuerzahler und staat, habe ich bereits bei meinen (neu)verhandlungen in der gemeinde effektiv einfliessen lassen.

aus einem gesprächspartner wurden plötzlich 4.

06.03.2014 15:19
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Pesche hat am 06.03.2014 - 14:53 folgendes geschrieben:

 

Elias hat am 06.03.2014 - 13:49 folgendes geschriebe



Blocher überrascht über «milde Reaktion» der EU

Er glaubt sogar, dass keine Verträge mit der EU gekündigt werden.


 


http://www.20min.ch/schweiz/news/story/Blocher-ueberrascht-ueber--milde-...


Wie blöd muss man sein, um dem Trottel zu folgen.


 Wie blöd??


Wie 50% der Schweizer

50,3%

Vor der Abstimmung hat er gesagt, dass er im Falle der Annahme die Verantwortung übernehmen werde. Nach der Abstimmung sagte er,: Entschuldigung, ich mache was ich kann.  Aber ich bin ein einfacher Parlamentarier.

 

Ab der 18. Minute

http://www.srf.ch/sendungen/schawinski/nach-dem-ja-zur-masseneinwanderun...

 

 

 

 

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

06.03.2014 14:53
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Elias hat am 06.03.2014 - 13:49 folgendes geschriebe



 


 



Blocher überrascht über «milde Reaktion» der EU


Er glaubt sogar, dass keine Verträge mit der EU gekündigt werden.


 


http://www.20min.ch/schweiz/news/story/Blocher-ueberrascht-ueber--milde-...


Wie blöd muss man sein, um dem Trottel zu folgen.


 


 


 


 Wie blöd??


Wie 50% der Schweizer


Die anderen 50% werden verstärkt durch die 25% nicht Schweizer.


Also = 50% Schweizer, 7 Bundesräte und ein Trottel

Geld stinkt, aber ich liebe den Geschmack

06.03.2014 13:49
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sime hat am 06.03.2014 - 13:18 folgendes geschrieben:

Wann dankt endlich der ganze Misthaufen im Bundesrat ab? Wie lange wollen die das Volk noch für dumm verkaufen?

Es wäre wirklich an der Zeit, dass die SVP die Führung mal übernimmt.

So wie die FPÖ damals unter Haider. Danach ging es mit denen bergab und dieses doofe Gequatsche nahm dort seine Ende.

 

Blocher überrascht über «milde Reaktion» der EU 

Er glaubt sogar, dass keine Verträge mit der EU gekündigt werden.

 

http://www.20min.ch/schweiz/news/story/Blocher-ueberrascht-ueber--milde-...

Wie blöd muss man sein, um dem Trottel zu folgen.

 

 

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

06.03.2014 13:18
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EU wollte mehr Geld für Erasmus

Au Backe, auch das noch! Schneider-Imam tritt von Fettnapf zu Fettnapf. ROFL Wann dankt endlich der ganze Misthaufen im Bundesrat ab? Wie lange wollen die das Volk noch für dumm verkaufen? Und warum muss man denen eigentlich alles aufdecken, bevor die über etwas informieren, noch nicht mal dann kohärent?

 

EU wollte mehr Geld für Erasmus 

Wie nun publik wurde, bestanden bereits vor dem Ja zur Zuwanderungsinitiative Probleme mit dem Austauschprogramm für Studenten. Das Parlament hatte zu wenig Geld dafür gesprochen.

 

http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/EU-wollte-mehr-Geld-fuer-Er...

04.03.2014 13:19
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SVP bleibt aussen vor - Brunner kritisiert scharf

http://www.bluewin.ch/de/news/inland-alias/2014/3/3/masseneinwanderungsv...

 

Ich würde die SVP das mitausarbeiten lassen.

Vielleicht kommt ja was Gutes dabei raus. Wenn nicht, können sie niemandem die Schuld geben.

 

 

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Benjamin Franklin

03.03.2014 21:11
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Dieser Bundesrat ist nicht mehr tragbar. Ich freue mich auch schon, wenn das Bleifrei 95 über 2 Stutz kostet, Danke Doris.

 

http://www.bluewin.ch/de/news/inland-alias/2014/3/3/masseneinwanderungsv...

03.03.2014 15:02
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Ausländische Manager verlassen die Schweiz

Hauptgrund für den innert Jahresfrist beobachten Rückgang ist laut Schilling die Konkurrenz anderer Topkader-Arbeitsmärkte – eine Tendenz, die sich schon seit zwei oder drei Jahren abzeichnet: Deutschland und andere wirtschaftlich starke europäische Länder böten Managern heute mehr attraktive Positionen im Heimmarkt.

http://www.20min.ch/finance/news/story/Auslaendische-Manager-verlassen-d...

 

 

Das hat noch nichts mit dem demografischen Wandel zu tun. Der wird sich erst in den kommenden Jahren immer stärker zeigen

 

 

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Benjamin Franklin

02.03.2014 12:37
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aprecio hat am 02.03.2014 - 11:51 folgendes geschrieben:

 unterschriebene verträge bezüglich menschenrechte ein gerücht.

...wie die Menschenpflichten..

 

 

pacta sunt servanda ein mythos.

alles  Causa..

 

ich habe mir trotzdem gesetzestexte von diesen vollidioten um die ohren hauen lassen: "da steht es schwarz auf weiss". paragraph so und so, abschnitt dies und kommentar das und sowieso ich bin schweizer und richter, deshalb ist es mein ermessen und amen.

Faktum..

 

bleibt ihr rassistisch.

grüsst hitler

von mir

.. HEIL

https://www.youtube.com/watch?v=YRrwHtlk46Q

 

 

weico

02.03.2014 11:51
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weico hat am 02.03.2014 - 10:56 folgendes geschrieben:

borgenheit zu geben: wir kümmern uns um deine bedürfnisse, aber wir benötigen noch etwas zeit.

zum beispiel habe ich behörden darauf hingewiesen, dass die umstände der diskriminierung ein demografisches problem verursacht haben. man hat mich belächelt. andere haben als anwälte oder angestellte der gemeinde gesagt, sie können nichts daran ändern.

Belächelt...? Könnte an deinen Ausführungen liegen...oder auch an deinem (ausländischen) "Dialekt" ..

Beispiele:

https://www.youtube.com/watch?v=bESS6fhJ03s

https://www.youtube.com/watch?v=wwJPhi1oSLQ

 

 

weico

tja, da kann ich nichts dafür, dass die gemeinde die dümmsten und narzisstischsten schweizer in die verwaltung gewählt haben, die dann wiederum inadequat ausgebildete ausländer eingestellt haben, die dann meine hochdeutschen briefe lesen mussten.

von natur und moral hatten die keine ahnung. die präambel der bundesverfassung lediglich ein textlein. unterschriebene verträge bezüglich menschenrechte ein gerücht. pacta sunt servanda ein mythos.

ich habe mir trotzdem gesetzestexte von diesen vollidioten um die ohren hauen lassen: "da steht es schwarz auf weiss". paragraph so und so, abschnitt dies und kommentar das und sowieso ich bin schweizer und richter, deshalb ist es mein ermessen und amen.

bleibt ihr rassistisch.

grüsst hitler

von mir

02.03.2014 10:56
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borgenheit zu geben: wir kümmern uns um deine bedürfnisse, aber wir benötigen noch etwas zeit.

zum beispiel habe ich behörden darauf hingewiesen, dass die umstände der diskriminierung ein demografisches problem verursacht haben. man hat mich belächelt. andere haben als anwälte oder angestellte der gemeinde gesagt, sie können nichts daran ändern.

Belächelt...? Könnte an deinen Ausführungen liegen...oder auch an deinem (ausländischen) "Dialekt" .. Drinks

Beispiele:

https://www.youtube.com/watch?v=bESS6fhJ03s

https://www.youtube.com/watch?v=wwJPhi1oSLQ

 

ROFL

 

weico

01.03.2014 17:33
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was ist zion?

es könnte sich um ein mythos handeln.

erinnerungen an die anfänge der menschheit, als eine komische zellwucherung im kopf zu wachsen begann - lokal hervorgerufen durch radiation oder eingriff überirdischer einflüsse -  durch die man plötzlich in der lage war, an mehr zu denken als ficken und essen.

ist es die nostalgie an zeiten der ersten stämme, die erwiesenermassen den selben ursprung haben? bezeichnet es diese zeit und den raum in denen sie lebten als paradies? wo und wann hat man diese buchstabenkombination "zion" erschaffen und wieso? was hat es mit babylon, dem turm, neuen sprachen und differenzen auf sich?

zion könnte den wunsch nach wiedervereinigung aller völker nach gemeinsamen richtlinien darstellen. seit der zerstörung und teilweise untergang pangeas wird es ein schwieriges unterfangen bleiben. ja man könnte es schizophren bezeichnen, denn obwohl wir alle wissen, dass wir menschen eine einzige spezies auf einem einzigen planeten sind, möchten wir individuen sein, einzigartig und besonders. unser beschränktes kommunikationsmittel reicht nicht aus, um emotionen zu beschreiben. wir haben angst vor dem, was wir nicht kennen.

es scheint logisch, dass man sich in den anfängen der menschheit nicht gleich gegenseitig umgebracht hat, sonst wären wir heute nicht hier. die erfahrensten und klügsten konnten immer besondere aufmerksamkeit geniessen. tiere, welche für das gemeinwohl gefährlich waren, wurden beseitigt und menschen, die unrecht taten, zurechtgewiesen oder aus der zivilisation gänzlich verwiesen. vielleicht rotteten sich einige zusammen und hegten böswillige pläne aus. gutwillige, wissensdurstige und gefolgen, wussten sich zu wehren. sie passten sich an die natürliche umgebung an oder zogen weiter und erweiterten das vom menschen kontrollierte gebiet.

als sie dann vom wasser, erdbeben und durch alle winde getrennt wurden, suchten sie sich. sie vernetzten sich wieder und bewahrten geheimnisse und überlieferungen. sie tauschten neue erkenntnisse und reichtümer. aber grundlegendes wurde immer mehr vergessen. durch spezialisierung, feuer und zerstörung ging universelles know-how verloren.

nach der erfindung des geldes dachte man vielleicht, dass die menschheit  wieder zueinander findet. aber man hat sich wiederum verfeindet. geld förderte den kampf um geheimnisse und bodenschätze. man mobilisierte ganze völker durch ideologien und feindbilder gegen menschen, die manchmal tausende kilometer weit entfernt lebten und die niemals etwas böses gegen sie getan hatten.

die neuen hüter alter geheimnisse hatten bald die völker des ganzen planeten zum untertan. sie genossen ihre umstände und köpften aufmüpfige mit zu viel drang und ambitionen. später liess man solche querulanten gewähren, behielt sie aber immer im auge: es war bereits der ganze planet in zonen, regionen und kommunen eingeteilt und jeder mensch von geld abhängig.

durch psychologische finesse führte man individuen in die gewünschte richtung. gruppenweise wurden aufgaben zugeteilt, die dem tausend jahre alten verwaltungsapparat dienten. je näher man dem zentrum kam, desto besser gestellt sah man sich.

die schweiz, wie jedes andere land, ist nichts weiter als ein kleines rädchen, mit aufgaben, die man nicht selber gefasst hat. durch gesetze hat man auch hier, die eigene machtposition gestärkt.

das machtzentrum tolleriert vielleicht einen gut gemeinten rat, aber zerstören lässt es sich nicht. regeln machten das leben erst zu einer zivilisation. inzucht produzierte schäden.

die EU trägt keine schuld hieran:

- mängel im migrationsamt

- millionäre und staatsangestellte in sozialwohnungen

- ämter die steuergelder ausgeben, um väter zum arbeiten zu zwingen und sie zu diskriminieren ohne mehrwert und wohlstand fürs volk zu schaffen (kontrollierte opposition finanzieren)

all diese vereine wurden gegründet, um den einheimischen ein gefühl der geborgenheit zu geben: wir kümmern uns um deine bedürfnisse, aber wir benötigen noch etwas zeit.

zum beispiel habe ich behörden darauf hingewiesen, dass die umstände der diskriminierung ein demografisches problem verursacht haben. man hat mich belächelt. andere haben als anwälte oder angestellte der gemeinde gesagt, sie können nichts daran ändern.

wer soll es denn sonst ändern? haben die anwälte (viele politiker sind juristen) und behördenmitglieder weniger macht im eigenen land als ausländer?

wenn man die schweiz als land vor dem europäischen gerichtshof für menschenrechte anklagt, kämpft man dann gegen ein volk oder nur gegen die legislative des landes? wer erzählt hier, dass wir keine fremden richter brauchen?

ich bin gespannt.

ein ausländer

 

 

28.02.2014 19:39
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«Die Schweizer sind keine Untertanen»

 

Der deutsche Journalist Wolfgang Koydl bezeichnet uns Schweizer als «Besserkönner». Er empfiehlt der EU, sich ein Vorbild an uns zu nehmen.

 

Herr Koydl, beinahe ganz Europa hackt derzeit auf der Schweiz rum – und Sie loben uns (siehe Box). Warum?
Wolfgang Koydl: Das ist ganz einfach: Die Schweiz ist zwar nicht perfekt. Aber sie macht vieles besser. Und vor allem: Sie macht die entscheidenden Dinge besser.

Was denn?
Die direkte Demokratie: Die Leute können mitbestimmen. Der Föderalismus: Entscheidungen werden dort getroffen, wo es die Leute tatsächlich etwas angeht. Und das Milizsystem: Die Schweiz hat im Gegensatz zu Deutschland oder Frankreich keine Berufspolitiker, die nach dem Studium eine Politkarriere einschlagen und eines Tages Ministerpräsident werden, ohne je richtig im Leben gestanden zu haben. Dazu kommt der Fleiss und der Freiheitsdurst der Schweizer. Und dass sie aufeinander aufpassen, im positiven wie im negativen Sinn.

Wie meinen Sie das, aufpassen?
Einerseits passen die Leute auf, dass es allen gut geht. Und sie passen auf, dass sich alle an die Regeln halten. So wie es einst Dürrenmatt gesagt hat: Der eine ist des anderen Gefängniswärter. Ich habe lange in Russland gelebt – wie die Schweiz ein Land voller Regeln. Aber in Russland hält sich niemand daran, weil die Vorschriften von oben kommen. Wenn ich als Russe gegen die Regeln verstosse, zwinkern mir meine Mitmenschen zu und sagen: Haben wir es denen da oben wieder gezeigt. In der Schweiz ist das anders: Die Gesellschaft hat sich die Regeln selber auferlegt – sie weiss, dass das Zusammenleben so besser funktioniert.

Wurde auch schon auf Sie «aufgepasst» in der Schweiz?
Ja, in beider Hinsicht. Wenn ich länger nicht aus dem Haus gehe, fragen die Nachbarn meine Frau: «Gehts ihrem Mann gut?» Das andere Aufpassen erlebte ich gleich nach meinem Umzug in die Schweiz: Ich ging mit dem Hund raus, dieser verkroch sich in die Büsche, kam aber unverrichteter Dinge wieder hervor. Da rief jemand aus einem Wohnblock: «He, Sie da, räumen Sie gefälligst hinter Ihrem Hund auf.» Ich rief zurück: «Der Hund hat nichts gemacht, er hat Verstopfung.» Stimme von oben: «Bleiben Sie da, ich komme runter und schau nach.» Dann sind dieser alte Mann und ich zusammen Stück für Stück das Rasenstück abgegangen. Der Hund war ganz begeistert – er dachte, das sei ein neues Spiel (lacht). Und der Mann war zufrieden, dass er nichts finden konnte.

Was hat das denn nun mit unserer Politik zu tun?
Die Schweizer haben das Bewusstsein: «Wir entscheiden – und nicht jemand für uns.» Das existiert wohl, seitdem Wilhelm Tell den speckigen Hut des Landvogts Gessler nicht grüssen wollte. Sicher aber wird es seit der Gründung des Bundesstaates von Generation zu Generation weitergegeben.

Haben wir uns mit dieser Sturheit die aktuellen Schwierigkeiten mit der EU in der Zuwanderungsdebatte eingehandelt?
Schweizer sind keine Untertanen. Gibt man ihnen Befehle, machen sie die Jalousien zu. Die EU auf der anderen Seite versteht absolut nicht, wie die Schweiz funktioniert. Und das geht nicht nur ihr so: Obwohl die Schweiz mitten in Europa liegt und drei der grössten Sprachen Kontinentaleuropas spricht, ist sie dem Rest der Welt ein unerklärliches Rätsel. Man kann sich nicht vorstellen, wie ein System mit so viel Mitsprache der Wähler funktionieren kann.

Trotzdem plädieren Sie in Ihrem Buch für ein «Europa à la Suisse»: Die EU müsse sich in puncto Mitsprache und Eigenverantwortung ein Vorbild an uns nehmen. Kann das funktionieren?
Es muss, wenn die EU nicht am Frust ihrer Bürger ersticken will. Wir haben ja die Reaktionen nach dem Zuwanderungsentscheid der Schweiz gesehen: Während es von der europäischen Politik Prügel für die Schweiz gab, stand der grosse Teil der Öffentlichkeit hinter dem Schweizer Volksentscheid. Es ist aber auch an der Schweiz, ihr System weiterzuverbreiten.

Kann die Schweiz direkte Demokratie denn einfach exportieren wie Emmentaler-Käse?
Ja. Es ist zwar nicht ein Export, den man einpackt und mit dem Lastwagen über die Grenze schickt. Es ist die Idee, die dahintersteckt. Jeder Mensch möchte doch gern über sein Schicksal entscheiden können. Und ich glaube, Menschen handeln erst dann verantwortungsbewusst, wenn man ihnen Verantwortung gibt.

In Europa sind es derzeit vor allem rechtspopulistische Parteien, die solche Mitbestimmungsmöglichkeiten fordern. Ist diese Entwicklung in ihrem Sinn?
Nein, das ist überhaupt nicht gut. Ich würde mir wünschen, dass sich eben die nicht-populistischen Parteien dieses Anliegens annehmen würden. Man darf dieses wichtige Thema nicht den Rechtspopulisten überlassen!

Ist denn ihr Buch schon unterwegs zu Angela Merkel? Soll es der Funke sein, der die direktdemokratische Revolution in Europa entzündet?
Naja, ich kann ja mal ein Streichholz hinhalten. Ob es dann Feuer fängt, hängt davon ab, wie leicht entflammbar das Material ist. Ich habe das Buch tatsächlich vielen Politikern geschickt, aber nicht so hochrangigen wie Angela Merkel.

Gibt es eigentlich auch etwas, das Sie an der Schweiz stört?
Es gibt natürlich Dinge, die sind alles andere als gut: Das Bankgeheimnis, Schwarzgeld, damals die nachrichtenlosen Vermögen. Aber das kritisieren schon genug andere Leute. Ich will den Schweizern mit meinem Buch etwas anderes sagen: Ihr merkt gar nicht, welchen Schatz ihr da habt! Für die meisten sind der hohe Lebensstandard und die politischen Mitspracherechte selbstverständlich. Dabei hätten sie alles Recht, stolz darauf zu sein.

Aus fast jedem Ihrer Sätze spricht Bewunderung für die Schweiz. Wann beantragen Sie den roten Pass?
Das liegt ja nicht an mir (lacht). Dafür muss ich ja erst einmal lange hier bleiben. Und dann muss die Gemeinde ja auch erst einmal zustimmen. Aber in diesem Fall würde ich schon zugreifen

 

http://www.20min.ch/schweiz/news/story/-Die-Schweizer-sind-keine-Unterta...

 

 

weico

26.02.2014 08:20
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«Grosse Firmen werden ihre Kontingente erhalten»

Arbeitsmarkt

Headhunter-Experte Lucas Schellenberg sieht nach dem Ja zur SVP-Initiative keine Auswirkungen auf hochqualifizierte Mitarbeiter aus dem Ausland. Arbeitgeber müssen sich aber verstärkt engagieren.

http://www.handelszeitung.ch/politik/grosse-firmen-werden-ihre-kontingen...

 

 

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Benjamin Franklin

25.02.2014 18:26
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Ernüchterung nach dem EU-Beitritt

 

Kroatiens Wirtschaft hat durch den EU-Beitritt keine Belebung erfahren. Verstärkt hat sich dafür der Druck, den Staatshaushalt ins Lot zu bringen. Ein baldiges Ende der seit 2009 anhaltenden Rezession ist nicht absehbar.

 

Man kann den Kroaten nicht vorwerfen, mit übertriebenen Hoffnungen der Europäischen Union beigetreten zu sein. Ganz im Gegenteil: Die Stimmung war gedämpft, als das Land im vergangenen Juli als 28. Mitglied zur EU stiess. Niemand erwartete, dass die wirtschaftlichen Probleme durch den Beitritt gleichsam weggeblasen würden. Doch so gering die Erwartungen auch waren, die Zwischenbilanz fällt für die meisten Kroaten dennoch enttäuschend aus. Nicht der Hauch einer wirtschaftlichen Belebung scheint feststellbar. Die seit 2009 anhaltende Rezession, die das Bruttoinlandprodukt (BIP) um kumulierte 12% hat einbrechen lassen, kommt zu keinem Ende. Täglich verschwinden Unternehmen und Stellen.

Sechs Jahre Rezession

Die Lebensumstände im 4,3 Mio. Einwohner zählenden Land, dessen BIP pro Kopf bei 59% des EU-Durchschnitts liegt, sind seit dem Beitritt zur EU nochmals eine Spur schwieriger geworden. Dem Land schienen der Optimismus und die Energie abhandenzukommen, diagnostizierte unlängst Staatspräsident Ivo Josipovic in einer ungewohnt freimütigen Rede, die nichts zu beschönigen und nichts zu kaschieren versuchte. Die Wirtschaft stagniere nicht nur, sondern bewege sich rückwärts, der öffentliche Sektor sei übertrieben gross, ineffizient und gebe seit Jahren weit mehr aus, als er einnehme, der Sozialstaat taumle unter der Last von Armut sowie sozialer Not, und das Land, so das triste Fazit, drohe in Hoffnungslosigkeit zu versinken.

Druck aus Brüssel

Die präsidiale Analyse lässt wenig Raum für Zweideutigkeiten. Sie spiegelt nicht nur den Gemütszustand vieler Kroaten, sondern auch die düstere wirtschaftliche Perspektive. Zwar geht die Regierung davon aus, dass im laufenden Jahr wenigstens ein hauchdünnes Wachstum um 0,2% verbucht werden kann. In der Vergangenheit haben sich die offiziellen Prognosen aber stets als viel zu rosig herausgestellt. Nach Massgabe regierungsunabhängiger Schätzungen muss man denn auch kein Schwarzmaler sein, um Kroatien für 2014 das sechste Jahr in Folge ohne Wachstum vorauszusagen. Die Arbeitslosenquote, die 2013 bei 20,3% lag, dürfte zudem laut dem Zagreber Wirtschaftsinstitut EIZ auch dieses Jahr weiter steigen, wenngleich voraussichtlich nur in geringem Mass.

Die Trendwende lässt auf sich warten. Und dem Staat fehlen die Gelder, um eine Wende auszulösen. Kaum in der EU angekommen, sieht sich Kroatien nämlich bereits mit einem Defizitverfahren aus Brüssel konfrontiert. So verstösst das jüngste Mitglied sowohl gegen das Defizit- als auch das Schuldenkriterium. 2013 kletterte der Fehlbetrag in der Staatskasse auf 5,5% des BIP, wobei der Stabilitäts- und Wachstumspakt nur 3% erlaubt. Die Verschuldung dürfte laut den Prognosen der EU zudem spätestens in diesem Jahr über die tolerierbare Marke von 60% des BIP steigen, falls Korrekturen ausbleiben. Die entsprechende Vorgabe der EU lautet nun, das Defizit 2014 auf 4,6% des BIP zu drücken, mit dem Ziel, bis 2016 wieder einen Betrag unter der Maastricht-Limite auszuweisen.

Die Regierung muss über die Bücher, und zwar schnell. Sie erhält von Brüssel nur Zeit bis Ende April, um Massnahmen zur Konsolidierung des Staatshaushalts zu ergreifen. Einige Korrekturen sind bereits angekündigt, und die Revision des Budgets soll noch in diesem Monat abgeschlossen werden. Einmal mehr ist die Regierung bei der Ankündigung von Einnahmensteigerungen weit konkreter als bei der – zurzeit erst vage angedeuteten – Aussicht auf tiefere Ausgaben. Reflexartig werden neue Steuern aus dem Hut gezaubert, etwa auf Immobilien und Glücksspiele. Zum Stopfen der Löcher sollen ferner Mittel aus der Pensionskasse zeitlich befristet in die Staatskasse transferiert werden, was eher als Trickserei denn als Konsolidierung anmutet.

Absurder Geldkreislauf

Als Zapfsäule hat die Regierung aber vor allem die öffentlichen Unternehmen entdeckt. Deren Gewinne sollen (angeblich ebenfalls nur temporär) teilweise in den Haushalt fliessen, und zwar zu rund zwei Dritteln in diesem Jahr. Dass man den Staatsunternehmen die Gewinne abpresst, sie aber gleichzeitig dazu ermahnt, zur Belebung der Wirtschaft endlich mehr zu investieren, ist natürlich ein Widerspruch in sich; naheliegenderweise werden nun die Investitionen sinken, da die Mittel dazu fehlen. In einem absurden Geldkreislauf schöpft der Staat künftig einfach jene Subventionen ab, die man den Firmen zuvor hat zukommen lassen. Diese Subventionen machten 2012 etwa 3% des BIP aus, während der Durchschnitt in der EU bei «nur» 0,5% des BIP lag.

Neue Steuern einführen, Pensionen fintenreich ins Budget lotsen und Staatsfirmen zu Bancomaten umfunktionieren, all dies mag rasche Wirkung entfalten und relativ schmerzfrei sein. Eine Wurzelbehandlung, die eine langfristige Gesundung des Patienten anstrebt, sähe aber anders aus. Sie müsste – auch in Kroatien – vor allem bei den Ausgaben ansetzen. Zwar stellt die Regierung durchaus Ausgabenkürzungen in Aussicht, und zwar im Umfang von 1,1% des BIP. Wie diese vor dem Wahljahr 2015 umgesetzt werden sollen, bleibt aber unklar. Die sozialdemokratisch dominierte Regierung tut sich – wie diverse Kabinette vor ihr – sehr schwer, den aufgeblähten Staatsapparat zu entschlacken. Und dies, obschon sich die Lohnsumme des Staats auf fast 25% des BIP summiert – ein unrühmlicher Spitzenwert innerhalb der EU.

Die fiskalpolitischen Ungleichgewichte bleiben also fast unberührt. Und mit Fördergeldern aus Brüssel, wie im Vorfeld des EU-Beitritts mitunter naiv erhofft, lässt sich die notorische Geldknappheit auch nicht beheben. So leistet die EU ihre Strukturhilfen nur dann, wenn sich Kroatien mit gewichtigen Kofinanzierungen an den Förderprojekten beteiligt. Solange das Land aber seine Ausgaben nicht in den Griff bekommt, sind solche Kofinanzierungen schwer finanzierbar. Kommt hinzu, dass auch das Überwachungssystem, mit dem die Verwendung von EU-Mitteln kontrolliert werden muss, von Brüssel noch kein Plazet erhalten hat. Die Rating-Agentur Standard & Poor's sieht denn auch eine reale Gefahr, dass Kroatien in der EU zu einem Nettozahler wird.

Konflikt um Arbeitsgesetz

Das vermeintliche Manna aus Brüssel bleibt somit aus. Und die blosse EU-Mitgliedschaft ist vielen Investoren ein zu geringer Anreiz, um den Sprung nach Kroatien zu wagen. Damit dieser erfolgt, muss das Geschäftsumfeld – geprägt durch hohe Steuern, Korruption, rigide Arbeitsmärkte, komplexe Bewilligungsverfahren und fehlende Rechtssicherheit – verbessert werden. Schritte in diese Richtung sind zumindest im Ansatz erkennbar: So hat die Regierung vor kurzem ein Arbeitsgesetz ins Parlament gebracht, das den Firmen mehr Flexibilität gibt bei restrukturierungsbedingten Entlassungen; so wären die Arbeitgeber nicht länger verpflichtet, den Entlassenen alternative Stellen anzubieten. Entschieden ist der Kampf um das Gesetz aber noch nicht. Die Gewerkschaften drohen nicht nur mit Massenprotesten, sondern gar mit einem «griechischen Szenario».

 

http://www.nzz.ch/wirtschaft/wirtschafts-und-finanzportal/ernuechterung-...


weico

 

25.02.2014 10:03
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«Souveränität heisst mehr als Nein-Sagen»

Das Ja für einen Abbau der Massenzuwanderung ist letztendlich unwichtig – der Entscheid offenbart nur die Unbeholfenheit unseres Landes, angemessen auf Herausforderungen der Zeit zu reagieren.

Im Lärm der Extreme gehen die gemässigteren Stimmen unter

http://www.handelszeitung.ch/politik/souveraenitaet-heisst-mehr-als-nein...

 

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Benjamin Franklin

25.02.2014 09:12
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Der Spiegel der Knappheit

Eine Studie zum Fachkräftemangel erhält ungeahnte Aktualität. Sie könnte als Basis für Zuteilungen im künftigen System der Ausländerkontingente dienen. Denn sie liefert eine Liste von Kriterien für die Abbildung der Personalknappheit.

Gut zwei Wochen nach dem Volks-Ja zur Einwanderungsinitiative ist die Luft über der politischen und wirtschaftlichen Schweiz voll von Ideen zur Umsetzung. Ausgegorene Konzepte liegen aber noch nicht vor. Die Wünsche der Wirtschaft, wonach die Umsetzung den Zugriff zu Arbeitskräften nicht einschränken sollte, werden nur schwer zu erfüllen sein, wenn man das Resultat des Urnengangs ernst nimmt.

Blick auf das «Sparpotenzial»

Theoretisch wäre es möglich, die Einwanderung im Vergleich zu den Vorjahren (netto im Mittel 75 000 bis 80 000 pro Jahr in den letzten fünf Jahren) ohne Einschränkung des Arbeitskräfteangebots deutlich zu senken. Doch in der Praxis ist der Spielraum beschränkt. Hier einige Stichworte (vgl. Grafik):

Familiennachzug. Fast ein Drittel der Bruttozuwanderung von 2013 betraf den Familiennachzug. Kaum antastbar scheint der Nachzug von Ehepartner und Kindern bei mehr als einjährigen Aufenthalten sowie bei Schweizern mit ausländischen Partnern. Der Bündner SVP-Nationalrat Heinz Brand schätzt das «Sparpotenzial» beim Familiennachzug je nach Formulierung der Zulassungsbestimmungen auf jährlich 8000 bis 15 000 Personen.

Bildung. Rund 17 000 Personen wanderten letztes Jahr für Bildungszwecke ein. Das liesse sich theoretisch stark reduzieren, doch die betroffenen Personen (Schüler, Studenten, Doktoranden) standen nicht im Fokus der politischen Debatte. Eine starke Reduktion der Internationalität hiesiger Bildungsinstitute würde der Schweiz zudem kaum zum Vorteil gereichen.

Flüchtlinge. Der Anteil anerkannter Flüchtlinge an der Bruttoeinwanderung ist gering (2 bis 4% in den letzten fünf Jahren). Bedeutender war die Zahl der vorläufig aufgenommenen Personen im Asylbereich. Die Zahl der Asylgesuche ist nicht gross steuerbar. Und eine «schärfere» Asylpolitik würde am Ende die Einwanderung in die ständige Wohnbevölkerung kaum stark senken.

Übrige Ausländer ohne Erwerbstätigkeit. Diese Gruppe betrifft vor allem wohlhabende «Privatiers» und Rentner. Eine deutliche Reduktion dieser Gruppe hätte wohl wirtschaftlich mehr Nachteile als Vorteile.

Für objektive Basis

Unter dem Strich dürfte der Arbeitsmarkt kaum ungeschoren davonkommen. Aus ökonomischer Sicht wäre die Wertschöpfung der Einwanderer (gespiegelt in Qualifikation und Lohnniveau) das naheliegende Selektionskriterium. Politisch erscheint dies allerdings unrealistisch, weil sich Gehör verschaffende Sektoren wie Bau, Gastgewerbe, Gesundheitswesen, Landwirtschaft und Tourismus in arge Nöte kämen. Behörden und Wirtschaftsvertreter denken deshalb über Knappheitskriterien als weitere Basis für Kontingentszuteilungen nach.

Das naheliegende Vorgehen – man frage einfach die betreffenden Branchen – erscheint wenig zielführend, wenn man objektive Angaben will. Vor diesem Hintergrund gewinnt ein für den Bund erarbeitetes Konzept von 2009 der Basler Beratungsfirma BSS und der Universität Basel zur Analyse des Fachkräftemangels nun plötzlich ungeahnte Bedeutung. Das Konzept wurde mittlerweile aufdatiert; die Publikation der neuen Fassung ist für diesen April vorgesehen. Die Analyse liefert einen mutmasslich «objektiven» Kriterienkatalog zur Beurteilung der Knappheitsverhältnisse. Basis sind nicht die Branchen, sondern die Berufe – da es zum Beispiel Informatiker nicht nur in der Informatikbranche braucht.

Zu den verwendeten Hauptkriterien für die untersuchten Berufe zählen der «Deckungsgrad» (Anzahl Personen mit relevanter Ausbildung im Verhältnis zur Zahl der Erwerbstätigen im entsprechenden Beruf), das Verhältnis der Zahlen der offenen Stellen zu den Arbeitslosen, der Anteil der Einwanderer in den letzten 5 bis 10 Jahren und die Arbeitslosenquote des untersuchten Berufs im Vergleich zur Gesamtwirtschaft. Auch das Beschäftigungswachstum gilt als Indiz.

Für den Zweck von Kontingentszuteilungen ist das Konzept nicht pfannenfertig. So fehlt derzeit die Bündelung der verschiedenen Knappheitssignale in eine Art Gesamtindex. Eine klinisch «saubere» Methode wird es hier nicht geben, weil die Informationen von «Schreibtischtätern» über die Bedürfnisse einer komplexen Volkswirtschaft nie vollständig sein können. Doch dem neuen Verfassungsgebot jährlicher Kontingente ist irgendwie nachzuleben.

Separat werden die Grenzgänger zu behandeln sein. Hier sind die Zahlen am grössten (vgl. Grafik), doch es geht nicht um Einwanderung im engeren Sinn. Eine deutliche Reduktion der Grenzgänger stand laut SVP-Nationalrat Brand nicht im Vordergrund für die Initianten. Vielmehr sei es mit der Erwähnung der Grenzgänger im Initiativtext darum gegangen, dass Rückgänge bei anderen Ausländerkategorien «nicht einfach durch entsprechende Erhöhungen bei den Grenzgängern kompensiert werden.»

http://www.nzz.ch/wirtschaft/wirtschafts-und-finanzportal/der-spiegel-de...

 

 

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23.02.2014 14:29
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EU-Forschungsboykott ist ein Eigentor

 

Betroffen wären vor allem EU-Bürger an Schweizer Universitäten

Seit die EU wegen des Ja zur Einwanderungsinitiative Verhandlungen über Forschungsabkommen auf Eis gelegt hat, sorgen sich Wissenschaftler und Bildungspolitiker in der Schweiz um die Zukunft der Hochschulen. Doch wie beim sistierten Stromabkommen gilt auch in der Forschung: Die EU hat ein Interesse daran, mit der Schweiz zusammenzuarbeiten. Retorsionsmassnahmen nach dem Ja zur Einwanderungsinitiative könnten sich als Bumerang für die EU erweisen.

«Wenn die EU eine Schweizer Hochschule aus politischen Gründen ausschliesst, obwohl sie von den Fachgremien für ein Projekt als beste Forschungsstätte ausgewählt wurde, schiesst sie sich in den eigenen Fuss», sagt Strafrechtsprofessor Martin Killias. Er weist darauf hin, dass die Forschungsprojekte, die eine solche Förderung erhalten, auch für die EU sehr wichtig seien. Falls Brüssel die Schweiz abstrafen wolle, gingen die Gelder an den zweitplatzierten Bewerber. «Doch so viele herausragende Universitäten und Forscher gibt es in Europa nicht», sagt Killias.

Bildungspolitiker Felix Gutzwiller sieht es gleich. «Die Forschung ist ein Beispiel für ein Gebiet, in dem sich die EU sehr gut überlegen muss, was sie macht», sagt der Zürcher FDP-Ständerat. Der Grund: Der internationale Forschungswettbewerb läuft heute nicht unter den einzelnen EU-Ländern, sondern zwischen der EU, Amerika und Asien. Der Kampf um die besten Nachwuchskräfte hat sich längstens globalisiert. «Die EU ist darum an einem starken europäischen Forschungsraum interessiert, und da gehört die Schweiz unbedingt dazu», sagt Gutzwiller. Für ihn ist es vor allem eine Koinzidenz, dass jetzt gerade die Forschung unter Druck kommt. Die entsprechenden Verträge standen ausgerechnet nach der Abstimmung zur Neuverhandlung an.

Wie viel EU-Forschung in der Schweiz beheimatet ist, zeigt sich etwa an den Grants des European Research Council (ERC). Sie sind Teil des Forschungsprogramms Horizon, eines EU-Programms, dessen Schweizer Beteiligung in der Schwebe ist. Diese Stipendien des ERC sind eines der effizientesten und begehrtesten Fördermittel der EU.

Die ETH Zürich ist die beste Hochschule auf dem Festland

Die persönlichen Beiträge in der Höhe von je 1,5 bis 2,5 Millionen Euro gehen an junge und etablierte Forscher. Die Gelder werden für fünf Jahre gesprochen. Sie ermöglichen vielen jungen Forschern eine Karriere. Die Grants sind umkämpft. Für 2013 erhielt der ERC 9410 Gesuche, bewilligt wurden 883, also weniger als jedes zehnte Gesuch. Forschende an Schweizer Hochschulen erhielten 2013 insgesamt 69 dieser ERC-Grants zugesprochen. Damit liegt die Schweiz auf Platz fünf. In keinem Land ist dabei der Anteil an Inländern, die 2013 einen ERC-Grant erhalten haben, so tief wie in der Schweiz (26 Prozent). Dafür sind über 60 Prozent der Beitragsempfänger an hiesigen Universitäten EU-Bürger,
10 Prozent Ausländer stammen aus Nicht-EU-Staaten.

Auch der Ausländeranteil unter der Professorenschaft an hiesigen Universitäten bewegt sich in ähnlichem Rahmen: An der ETH Zürich forschen und lehren 70 Prozent ausländische Professoren, an der ETH Lausanne 60 Prozent, an der Uni St. Gallen 64 Prozent, an der Uni Basel 48 Prozent und an der Uni Bern 49 Prozent. Die Folgen eines EU-Boykotts wären also auch für die zahlreichen hiesigen Professoren, die aus der EU stammen, schmerzlich.

Von den anderen Ländern mit einer hohen Erfolgsquote bei den ERC-Grants hat einzig Grossbritannien mit knapp 50 Prozent einen relativ grossen Ausländeranteil. Dort befinden sich mit Oxford, Cambridge und dem Imperial College die besten Universitäten Europas.

Die beste Hochschule auf dem Festland ist die ETH Zürich. Das bedeutet: Je internationaler ein Land in der Forschung ausgerichtet ist, desto besser sind seine Hochschulen. Angesichts der gnadenlosen internationalen Forschungskonkurrenz dürfte es sich die EU darum wohl mehr als einmal überlegen, ob sie mit einer Blockade der Schweiz die global so bedeutende ETH schwächen will.

http://www.sonntagszeitung.ch/wirtschaft/artikel-detailseite/?newsid=275566

 

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