Arbeitsmarkt CH

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Fine-Tuner
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Arbeitsmarkt CH

Der Arbeitsmarkt CH ist weiterhin angespannt. Die Arbeitslosenzahlen täuschen eine Schönwetterlage vor. Fakt ist, dass sich immer noch für jede mehr oder weniger qualifizierte Stelle mehr als 10 Bewerber melden.

Der Produktivitätsvrotschritt ist weiterhin grösser als das BIP, was bedeuted dass laufend Kapazitäten abgebaut werden können (Stellenstreichungen).

Für 2/3 der CH-Bürger ist die Sorge um den Arbeitsplatz Problem #1. Die anscheinende Stelleninserateflut ist ein Trugbild...70% der Stelleninserate sind Lokvogelinserate von Personalvermittlern.

Die Zahl der Ausgesteuerten steigt ständig. Viele leben heute von ihren Vorsorgegeldern (verpfändet, abgetreten, vorbezogen, sofern vorhanden) und werden früher oder später armengenössig.

Wenn der Zoll die Rekordausfuhren rühmt, sich Börsen im Allzeithöchst bewegen und die Boni der Geschäftsleitungsmitglieder explodieren, haben die Normallohnempfänger gar nichts davon. Im Gegenteil ihnen wird gedroht, dass sie länger, mehr und schneller arbeiten müssten, da sonst die gesamte Vorsorge den Bach ab geht. Überstunden sind im Lohn inbegriffen, Unterstunden selbstverständlich nicht. Life-Balance bedeuted 24 Std. für die Firma bereit zu sein. Das Kapital interessiert sich weder für Familie noch Privacy.

Ich gehe davon aus, dass sich mit abkühlender Wirtsschaftslage die Situation akzentuieren wird. Die Arbeitslosenzahlen werden wieder steigen. 5-6% im 2008. Personen älter als 55 kriegen nie mehr einen Job....die Jungen vielleicht bei McDonalds....aber nur mit Uni-Abschluss und 30-jähriger Berufserfahrung.

Gesegnet wer sein Leben nicht als Lohnempfänger fristen muss....Börse sei Dank.

Happy new year anyway!

Fine-Tuner
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Arbeitsmarkt CH

Die NZZ am Sonntag schreibt heute von einem Mangel an Arbeitskräften. Diese Zeitung wird nicht einmal rot dabei. Reine Durchhalteparolen ohne Wahrheitsgehalt.

Der Hinweis, dass auch Personen über 50 eine grössere Chance hätten eine Stelle zu finden, ist ein weiterer Hohn, denn wer die Stelleninserate etwas weiter hinten durchsieht, erkennt, dass bei 70% eine Altersgrenze von 35 Jahren angegeben ist......und der Bundesrat will das Pensionsalter auf 67 setzen....unglaublich aber wahr.

Der Bürger selbstverständlich hat diese Farce schon längst durchschaut. 42% der Befragten (gleicher NZZ-Artikel) gaben an, dass sie früher in Rente möchten als erst mit 65.

86% der über 50-jährigen Befragten gab an, dass sie nicht glauben, eine neue Stelle finden zu können, wenn sie die aktuelle verlieren würden! Mehr als 80% dieser Befragten gab an, dass Sie die Stelle gerne wechseln würden und sich auch schon beworben hätten....natürlich ohne Erfolg.

Die Realität zeigt, dass die Lage am Arbeitsmarkt für Arbeitnehmer weiterhin sehr angespannt ist und dies auch bleiben wird. Die Globalisierung und der damit verbundenen Zwang zu permanenten Produktivitätssteigerungen (letztlich nichts anderes, als mehr Arbeiten für den gleichen Lohn) tut das ihrige dazu.

Dass uns gewisse Wirtschaftskreise eine Schönwetterlage vormachen wollen, ist irgendwie auch verständlich, denn nur ein Konsument, der sich sicher fühlt, ist ein guter Konsument.

Dass die Presse auch ins gleiche Horn bläst, obwohl sie es doch eigentlich aus eigener Erfahrung besser wissen sollte (wieviele Personen haben Ringier und Tamedia eingestellt, wieviele davon über 50 Jahre alt?.....), gibt mir dann schon etwas zu denken.

Wir sollten dran bleiben.

FT

Fine-Tuner
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Von Oktober bis Dezember rund 7'500 neu ausgesteuerte Personen. Im Jahre 2006 wurden total rund 30'000 Personen ausgesteuert.

Die Arbeitslosenrate stieg im Dezember 2006 um rund 8% von 3.1% auf 3.3%. Seco meint saisonbedingt...

Unter Berücksichtigung der Ausgesteuerten ist die Arbeitslosigkeit im 2006 weiter massiv gestiegen.

Swyt
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Im Bereich Metallbau merkt man das allerdings nicht. Wir haben bei uns ziemlich mühe neue arbeitskräfte anzuwerben, wir sind auch nicht die einzige bude die dieses Problem hat.

Nichts ist Wahr, alles ist erlaubt.

Fine-Tuner
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Schön für die Metallbaubaranche. Diese Branche wurde in den letzten Jahren aber auch massiv ausgedünnt; dass jetzt, wo die Wirtschaft ja anscheinend super läuft, ein kurzfristiger Engpass entsteht, ist nicht verwunderlich.

Es fällt mir einfach schwer zu glauben, dass wir zuwenig Arbeitskräfte in diesem Land haben, wenn wir wissen, dass in den letzten 5 Jahren rund 150'000 Menschen ausgesteuert wurden und aktuell über 130'000 Menschen einen Job suchen.

FT

technischer
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Es sieht sicher nicht so rosig aus wie immer überall geschrieben und erzählt wird. Aber auch die andere Seite sieht entspricht nicht ganz der Wahrheit.

Sind halt beides Statistiken... Und Statistiken darf man ja bekanntlich erst glauben wenn man sie selber gefälscht hat... Smile

Wieviele bei den "Jobsuchenden" sind den solche wo Ansprüche stellen wo bei weitem nicht dem entsprechen wo sie ihrem Können nach stellen könnten? Wieviele sind solche wo gar keine Job suchen und so die Einstellung haben... och, was will ich da arbeiten. Wir haben ja die anderen wo für mich Sozialleistungen bezahlen. Ich habe gerade keinen Bock auf arbeiten, den das ist ja mühsam...

Ich weiss, das ist jetzt überspitzt gezeichnet. Aber auch diese gibt es... Somit ist für mich klar... Beide Seiten entsprechen nicht ganz der Warheit. Und einmal mehr liegt sie wohl irgendwo in der Mitte. Und vielen würde es wohl auch gut tun, mal einen unterbezahlten Job anzunehmen... Vorübergehend und nur deshalb weil man arbeiten will.

Fine-Tuner
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Mag sein, dass die Wahrheit in der Mitte liegt, doch neben den 280'000 Menschen die vom Arbeitsmarkt ausgeschlossen sind, kommen ja noch alle diejenigen, die nur noch am Arbeitsplatz sind, weil sie keine andere Stelle finden oder ihre Pension nicht gefährden wollen. Wenn wir die Ausgeschlossenen und Unzufriedenen addieren kommen wir bald auf 10% der erwerbsfähigen Bevölkerung. So gesehen ist der CH-Arbeitsmarkt eher ein Flop als Top.

Bezüglich Sozialschmarotzer bin ich nicht ganz deiner Meinung. Seit die SVP das Heft in der Hand hat, wurde hier ausgemistet.....sagt sie auf jeden Fall dauernd.......und sie muss es ja wissen. Wohin sie den "Mist" entsorgt hat, wissen wir allerdings nicht genau. Ich kenne persönlich einige Personen die schon längst IV beantragen könnten, dies jedoch aus Stolz nicht tun, das gleiche bei den Ergänzungsleistungen. Ich glaube nicht, dass die Schweiz ein Volk von Sozialschmarotzern ist (und auch nie war, im Gegenteil).

P.S: Nette Charmoffensive von Frau Leuthard. Die Personalchefs der globalen Konzerne werden sich bücken......vor lachen.

FT

technischer
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Genau... die SVP sagt es. Aber ist es den auch so?

Und was macht man mit denen wo nicht arbeiten wollen und sagen sie leben lieber von der Sozialhilfe? Ist schon jemand in der Schweiz gestorben weil er kein Essen hatte...?

Ich gebe dir absolut recht, es gibt sehr viele wo eine IV berechtigt wäre, oder so Sozialunterstützung auch berechtigt wäre. Aber genau die beantragen sie nicht weil sie zu stolz sind... Wer bezieht in dem Fall die Sozialleistung? Nicht doch etwa die Schmarozer, oder?

Und die wo unzufrieden sind beim Job sind in dem Fall ja nicht arbeitslos, und somit zählen sie nicht bei den Arbeitslosen...

Es gibt halt immer welche wo nicht zufrieden sind mit der Arbeit. Ist schade, ist aber halt einfach so.

Fine-Tuner
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Zynischer Hilfeschrei der Bosse in der Sonntagspresse

Was in der Sonntagspresse stand:

HILFE!

Wir suchen über 800 Leute....können diese jedoch infolge mangelnder Qualifikation in der CH nicht finden.

Das heisst wir müssen entweder den Betrieb aus- oder ausländische Arbeiter einführen. Oder die Arbeitenden üssen einfach etwas mehr leisten (Produktivitätssteigerung).

Was nicht in der Sonntagspresse stand, bzw. zwischen den Zeilen:

Sorry, aber für die Hunderttausenden von Ausgesteuerten, Arbeitslosen, Jobsuchenden unqualifizierten Menschen, die ja alle mal bei uns gearbeitet haben, haben wir einfach keine Verwendung mehr. .......aber als Steuerfluchtort mögen wir die CH trotzdem....

FT

Fine-Tuner
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Die Arbeitslosenzahl im Kanton Zürich ist weiter angestiegen.

Ich dachte irgend jemand sucht Personal?...wahr wohl eine Charmoffensive der Industrie....damit die hohen Gewinne nicht so unverschämt wirken.

Anscheinend haben die Banken bereits wieder massive Personalabbaupläne in der Schublade. Die Autoindustrie ist bereits daran Personal zu entlassen. Andere Industriezweige werden folgen.

Vor allem administrativen Jobs wie Controller, Buchhalter etc. werden in den nächsten Jahren wohl einen Haircut sondergleichen erleben.

Automatisierung und Outsurcing, die die Produktivität weiter steigern, pushen diesen Prozess zusätzlich.

FT

Jodellady
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Es ist wohl klar, dass immer eine gewisse Anzahl Arbeitslos bleiben wird (die sogenannte Sockelarbeitslosigkeit).

Gesucht werden Spezialisten!! Zudem sollte ja auch nicht zu erklären sein, dass ein arbeitsloser Handwerker (der z.B. bisher Möbel hergestellt hat) nicht auf einmal in eine Bank umschichten kann?!

You know what I mean?

Zudem sind sicher 0.5-0.9% einfach zu faul zum Arbeiten (das weiss ich aus Erfahrung, da ich selber einmal auf einem Sozialamt gearbeitet habe)

technischer
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Ich schliesse mich eher der Aussage von Jodellady an.

Eine gewisse Sockelarbeitslosigkeit wird es immer geben.

Was die die Leute halt mitbekommen ist wenn irgend so ein Multi irgendwo 1'000 Stellen streicht. Aber wenn 20 KMU's je 50 Stellen schaffen, kriegt das die Mehrheit der Leute nicht mit.

Wenn man den Stellenmarkt so durchliest, dann fällt schon auf das die Industrie eher wieder einen Zulauf an offenen Stellen hat. Es gab Zeiten da machten diese Jobs nur ein Bruchteil der Kaufmännischen aus. Nun sind sie eher wieder ausgeglichen.

Ist halt eine Verteilung die sich von selber regelt. Das Gesetz der Nachfrage.

Und offene Stellen im Bereich Controlling und Buchhaltung sind wirklich in letzter Zeit Mangelware. Gut für den wo glücklich ist im Job und nichts sucht oder suchen muss.

Wobei ein Zusatz muss ich noch machen. Laut Stellenvermittler hat es zuwenig qualifizierte Buchhalter wo wirklich brauchbar sind Lol

Fine-Tuner
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Gib mir eine gute Software und ich brauche überhaupt keinen Buchhalter, geschweige denn einen Wirtschaftprüfer, Advisor, Controller, Counciler etc. etc.

....ja es ist wahr, einen Bankbeamten kann man nicht als Maurer gebrauchen.....aber wir haben doch sooo vieele Bankbeamte?....meine Empfehlung an genannte Berufsgattungen: Maurerkurs in der Migros Club Schule buchen!!javascript:emoticon('8)')

Cool

FT

Jodellady
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Fine-Tuner wrote:

Gib mir eine gute Software und ich brauche überhaupt keinen Buchhalter, geschweige denn einen Wirtschaftprüfer, Advisor, Controller, Counciler etc. etc.

....ja es ist wahr, einen Bankbeamten kann man nicht als Maurer gebrauchen.....aber wir haben doch sooo vieele Bankbeamte?....meine Empfehlung an genannte Berufsgattungen: Maurerkurs in der Migros Club Schule buchen!!javascript:emoticon('8)')

Cool

FT

Du lenkst vom Thema ab, meiner Meinung nach. Deine Aussage hat nichts mehr mit dem eigentlichen subjektiven Thema zu tun.

Trotzdem möchte ich deine Aussage noch kurz kommentieren:

Da scheint ein gewisser Neid hervorzuspriessen?? Lass doch den Bankern ihren Beruf, genauso wie den Mauern, Bauern, Staatsangestellten, Buschauffeuren, Coiffeusen etc etc etc. Jeder soll glücklich werden mit seinem Beruf.

Ausserdem noch was betreffend deiner Softwareersetzung:

Gib mir ne gescheite Maschine und die mauert die Mauer selber, man muss nur noch sagen, wieviele Steine und wie hoch... Genau dasselbe unpassende Beispiel.

Und noch etwas kurzes zum Wort "Bankbeamte". Du weisst schon was ein "Beamter" wirklich auszeichnet? Bänker sind das mit Sicherheit nicht (ausser evtl. bei der SNB, wobei ich auch dort eher zweifle, ich kenne jedoch deren ihre Arbeitsverträge nicht)!

Vontobel
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Fine-Tuner wrote:

Gib mir eine gute Software und ich brauche überhaupt keinen Buchhalter, geschweige denn einen Wirtschaftprüfer, Advisor, Controller, Counciler etc. etc.

....ja es ist wahr, einen Bankbeamten kann man nicht als Maurer gebrauchen.....aber wir haben doch sooo vieele Bankbeamte?....meine Empfehlung an genannte Berufsgattungen: Maurerkurs in der Migros Club Schule buchen!!javascript:emoticon('8)')

Cool

FT

Hmmm...vielleicht werde ich das mal in Erwägung ziehen...

Ich weiß, dass ich nichts weiß!



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technischer
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Fine-Tuner

Ich gebe dir recht, den grössten Teil der Bankbeamten kann man nicht als Maurer brauchen... Aber auch den grössten Teil der Maurer kann man nicht als Bankbeamten brauchen. So einfach ist das... Jedem das seine.

Und glaub mir, ich bin zwar noch nicht 50 und habe noch nicht die Lebenserfahrung wo andere, aber ich weiss wovon ich spreche. Den im Gegensatz zu vielen anderen kann ich von mir behaupten das ich in beiden Lageren erfolgreich gearbeitet habe... Zwar nicht als Maurer und Bankbeamter, aber doch als Handwerker und nun bei denen Jungs wo du mit einer gescheiten Software ersetzen willst Lol .

Es passt zwar wirklich nicht zum Thema Arbeitslosigkeit, aber trotzdem...

Ich habe ab und zu auch Mühe mit der Tendenz wo die Finanzbranche einschlägt... Ob nun die Firmen sicherer sind mit IFRS, US-Gaap, FER oder SOX bleibt nun mal dahingestellt. Aber eins bleibt für mich unbestritten. Einer in der Firma wo die Finanzen im Griff hat, und zwar die Grundlegenden Dinge, hat in einer Firma genau die gleiche Notwendigkeit und Berechtigung wie der wo sich draussen an der Front abrackert... Jeder ist auf den anderen angewiesen, jeder sollte die Arbeit des anderen mit dem nötigen Respekt entgegen treten... Und beide sollten sich so ergänzen das die Unternehmensleistung als ganzes gesteigert wird. Beide braucht es... Nur sehen das viele leider nicht so und führen sich so auf wie wenn nur sie für das Firmenresultat verantwortlich wären.

So, das war nun wohl fast eine zu grosse Moralpredigt... :oops:

Fine-Tuner
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Ein interessante Untersuchung von fool.com und forbes hat gezeigt, dass in den letzten 5 Jahren Unternehmen mit einem hohen Anteil an Akademikern und Eidgenössich Diplomierten in den meisten Fällen nicht zu den Besten gehörten. Und dies gilt ür alle Industrien und Branchen ausser für staatlich regulierte Bereiche wo der Staat die Qualifikation vorschreibt. Wir wissen natürlich, dass gerade diese Amtsstuben besonders ineffizient sind.

Diese Tatsache gilt insbesonder für die Investment Branche (Vermögnesverwaltung, Fondswirtschaft etc.). Eine der weltweit bekanntesten Amateur Investor Communities, die Marketocracy Community (www.marketocracy.com) hat gezeigt, dass die besten Amateure bei weitem bessere Performance erzielten als die professionellen Fondsmanager (gemessen über 5 Jahre).

In diesem Zusammenhang ist eine Umfrage von der NZZ am Sonntag interessant, wonach ein hoher Anteil von Akademikern und Eidgenössich Diplomierten findet, dass lsie bei ihrer Tätigkeit ediglich einen kleinen Teil ihrer Fähigkeiten ausschöpfen können.

für mich heisst das unter dem Strich, dass Unternhemen vor allem akademische Titel und Diplome sammeln, während die Personen dahinter zweitrangig sind. Vielleicht erhalten die Mitarbeiter der Personalarbteilungen ihren Bonus nach der Anzahl Diplome die sie aquirieren?

FT

technischer
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Da gebe ich Fine-Tuner nun also absolut recht... Nur wegen einem Diplom ist noch keiner ein guter Unternehmer geworden. Wichtig ist vielmehr die Mischung aus theoretischem Wissen, dem Gespür für die Praxis und dem Instinkt für die richtigen Sachen... Und diese Mischung kann man weder kaufen noch lernen.

Und ob jemand diese Mischung hat weiss man bei der Anstellung eines neuen Mitarbeiters auch nicht. Da sitzt eine fremde Person gegenüber wo man nur anhand Diplomen beurteilen kann... Da ist dann halt eben Menschenkenntnis gefordert.

Und nicht zu vergessen... Was für Leute sind den bei den Instituten wo solche Untersuchungen machen... wie eben z.B. Forbes? Natürlich alles hochkarätig qualifizierte Leute Smile .

Und Hand aufs Herz... sind solche Studien wirklich nützlich, oder ist das nicht eher eine Geldverschwendung?

Fine-Tuner
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Beratungsunternehen haben eine neue Kennzahl erfunden. Humain Return on Investment (HROI).

Mit dieser Kennzahl soll der Druck auf Mitarbeiter weiter erhöht werden. De facto ist es nichts anderes als der Gewinn pro Mitarbeiter im Verhältnis zum Aufwand pro Mitarbeiter.

Diese Kennzahl ist nach Angaben dieser Unternehmen für die Schweiz ungünstig und müsse verbessert werden.....oder kurz gesagt, die Produktivität der Mitarbeiter müsse gesteigert werden, um im internationalen Wettbewerb bestehen zu können.

Meine wissenschaftlich fundierte und empirisch nachgewiesene Theorie:

Weniger Berater im Unternehmen erhöhen die Produktivität pro Mitarbeiter signifikant.

Fine-Tuner

technischer
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Ich bin nicht immer derselben Meinung wie Fine-Tuner, aber hier gebe ich ihm recht.

Man kann ein Unternehmen auch zutode beraten... Manchmal etwas mehr Vertrauen in die Mitarbeiter kann die Motivation, und somit die Produktivität, enorm steigern.

Sandro.
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Betreffend Controller und Buchhalter bin ich ganz und gar nicht der selben Meinung.

Und bitte vergleicht nicht Eidg. Dipl. mit den Unis! Ein Unternehmen ohne Buchhaltung wird in kürzester Zeit finanzielle Probleme bekommen! Auch wenn gewisse Leute das Gefühl haben mit der Software alleine sei schon alles getan. Diese Funktion wird leider von vielen unterschätzt und falsch gesehen.

Einverstanden bin ich mit den Beratern die unverschämt abkassieren. Übrigens, die Banken könnten die Spesen ruhig einbisschen runter drücken!!

Grüsse

technischer
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Sandro... Ich gebe dir eigentlich fast uneingeschränkt recht.

Aber... Ich denke nicht das es wirklich entscheidend ist ob einer Uni oder eidg. dipl. ist. Es ist mehr eine Frage ob er sich in die Praxis einbringen kann oder nicht. Ob er die wichtigen Sachen pragmatisch einfach und doch gut löst, oder ob er überall Schaum schlägt und nirgens etwas richtig macht. Das ist der Unterschied.

Ich hatte bei meiner Ausbildung mit beiden Spezies zu tun und es gab bei beiden gute und schlechte... Aber ich gebe dir recht, dass die einen eher die Uni bevorzugen und die anderen eher den eidg. dipl.. Von daher gilt die Tendenz schon das Uni nicht eidg. dipl. ist.

Kommst du aus der Branche? Lol

Sandro.
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Hallo Technischer...!

Vielen Dank für dein Input! Ich denke da habe ich etwas zu ungenau beschrieben was ich meine mit "bitte nicht Uni mit Eidg. Dipl." vergleichen.

Ich stimmte Dir voll und ganz zu! Nicht nur weil ich diesen "Königsweg" gewählt habe, sondern weil ich davon überzeugt bin, dass diese Methode der Weiterbildung genau das Richtige beinhaltet.

Berufserfahrung (Soziologie, Netzwerke, Verhalten, Teamfähigkeit, Materie) und dazu der trochene Schulstoff (Mit der Praxis verbinden, Disziplin, Organisation).

Das ist aber nur meine persönliche Meinung! Smile Und ja, ich komme aus der Branche. Aber als Junior!:)

Grüsse

Fine-Tuner
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Grundsätzlich gibt es nichts daran auszusetzen, dass sich gewisse Berufsgruppen qualifizieren müssen.

In keinem anderen Land der Welt ist jedoch die Diplomierung derart von einem undurchsichtigen Filz geprägt wie in der CH.

Wer eine Qualifizierung möchte muss teilweise unsägliche und idiotische Hürden überwinden und Voraussetzungen erfüllen, die völlig willkürlich sind. So muss man überteuerte Kurse besuchen, oder eine gewisse Zeit bei einem Verbandsmitglied gearbeitet haben, damit man sich für den Kurs überhaupt anmelden kann.

Besonders fragwürdig ist die Schweizerische Treuhandkammer, der Verband der Treuhänder, Buchhalter und Wirtschaftsprüfer. Unglaublicherweise gibt es Diplome, die man nur bei der Treuhandkammer selbst besuchen kann. Dass dann ein solches Diplom schnell 30'000.- und mehr kostet ist bei dieser Monopolstellung nicht mehr verwunderlich. Dass sich dies nur die grossen Unternehmen leisten können ist klar; und dass die Qualität der Diplomierten und somit das Ansehen des Berufsstandes stetig abnimmt auch.......

Ich werde den Verdacht nicht los, dass gewisse Berufsgruppenversuchen, sich hier einfach gegen neue Konkurrenz abzuschoten.

Fine-Tuner

technischer
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Fine-Tuner

Es ist nur Schade das deine Aussage nicht stimmt... Die Treuhandkammer ist nicht der Berufsverband der Treuhänder, Wirtschaftsprüfer und Buchhalter...

Aber klar, schreiben kann man sowas locker...

Sandro.
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Hallo Fine-Tuner,

Das diverse Apero-Kurse wirklich zu teuer sind bestreitet fast niemand. Leider geht heute alles über Prestige und Beziehungen! Ob das gut ist sei dahingestellt. Ich finde es nicht obwohl sicherlich jeder schon mal was vom Vit-B gespürrt hat.

Sind die Buchhalter und Treuhänder denn wirklich so schlimm? Irgendwie habe ich das Gefühl, dass du einbisschen feindlich gegenüber dieser Berufsgruppe eingestellt bist. Ohne Grund!

Übrigens, 95% aller Treuhand AG's sind kleine bis sehr kleine Unternehmen. Das Treuhand Dipl. oder den FA kostet je nach Schule zwischen ca. 15'000 und 20'000.- ! Ob sich die Firma daran beteiligt ist je nach Vertag geregelt.

Gruss

technischer
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Sandro

Vergiss es, du wirst keine gut begründete Antwort erhalten...

Fakt ist das der Verband der Buchhalter der veb ist und nicht die Treuhandkammer.

Den dipl. Experte für Rechnungslegung oder den Fachausweis für Rechnungswesen kannst du bei diversen, unabhängigen Schulen machen... Also eine echte Konkurrenz untereinander.

Die Prüfung kannst du auch ohne Schule machen... die Erfolgschancen sind einfach dementsprechend.

Bei den Treuhänder und Wirtschaftsprüfern ist es wohl eher ein Monopol, das mag stimmen.

Solche Leute sind sicher nicht grad für jedes Kleinunternehmen bezahlbar, das stimmt. Aber wirkliche Kleinunternehmen brauchen auch kein Spezialist, wo das Controlling, die Konsoldierung, das IFRS und FER und dazu noch die PS der Wirtschaftsprüfer kennt. Also hat jede Betriebsgrösse für ihre Bedürfnisse die Leute. Kann mir auch nicht vorstellen das der Buchhalter eines Kleinunternehmens Wochenlang Konsolidieren "büffeln" will um es dann sicher gar nie anzuwenden. Für diesen Mitarbeiter ist so eine Ausbildung gar nicht interessant.

Warum das nun der Qualität des Diploms schaden sollte ist mir ein Rätsel...

Aber wie schon oft gesagt, es gibt bei jeder Berufsgruppe fähige und unfähige Mitarbeiter... und so ist es auch bei den Buchhaltern, Controllern, Treuhändern und Wirtschaftsprüfern.

Fine-Tuner
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Man möge mir entschuldigen, dass ich Buchhalter und Controller mit Treuhändern und Wirtschaftsprüfern in einen Topf geworfen habe.

Das Wirtschaftsprüferdiplom ist auf jeden Fall monopolisiert. Bei den Buchhaltern und Controllern kann die Schule an diversen Schulen besucht werden, das ist richtig. Doch die Prüfung wird erstellt und korrigiert von Mitgliedern der entsprechenden Verbände. Die Prüfungen müssen immer noch in schriftlicher Form erstellt werden und die Korrektur liegt im Ermessen dieser Verbandsmitglieder.

In den USA und auch in skandinavischen Ländern werden alle staatlichen Diplomprüfungen (zB CFA, CPA) an einem genau bestimmten Tag am PC mit Multiple Choice erstellt. Der Kandidat weiss 10 Sekunden nach seinem letzten Return ob er bestanden hat oder nicht.

Dass dieses System mangelhaft ist, zeigt auch die hohe Rekursquote.

...warum die Qualität und das Ansehen des Berufsstandes sinkt?...WEIL die Gefahr besteht, dass NICHT DIE BESTEN QUALIFIZIERT WERDEN..weil viele gar keine Chance kriegen oder ganz einfach den unverhältnismässigen Aufwand scheuen.....!

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Sollte heissen:

Dass unser System mangelhaft ist, zeigt auch die hohe Rekursquote.

.....vielleicht sollte ich auch wieder mal einen MC-Test machen....btw schreibt man vielleicht mit v oder f..? Smile

Fine-Tuner

technischer
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Zu der Organisation der Wirtschaftsprüfer will ich mal nichts sagen, da ich es echt zuwenig kenne.

Wer den bitte soll so eine Prüfung schreiben wenn nicht irgend jemand vom Fach? Vielleicht eine Hausfrau wo zwischen dem Einkaufen und dem Kinder von der Schule holen etwas Zeit hat? Oder der Maurer, welcher zwischen zwei Betonlieferungen etwas warten muss?

Mir kommt beim besten Willen niemand besseres in den Sinn als jemand wo dieses Gebiet im Tagesgeschäft antrifft.

Tja, ich versuche mir grad mal vorzustellen wie eine Diplomarbeit mit einem MC Test geschrieben wird...

Problemstellung: Das Unternehmen steht in der Krise. Zu hohe Debitoren und Lagerbestände. Die Kundenaufträge werden für alle Tochtergesellschaften (inkl. DE und IT) von der Schweiz aus über ein 15 jähriges Auftragsbearbeitungsprogramm bearbeitet. Die Software stammt noch aus der WUST Zeit und wurde anhand eines "Flicks" an die MwSt. angepasst. Auf der Produkteseite hat es viele vielversprechende Produkte, aber niemand hat den Überblick welche Potential haben und welche nicht.

Frage: Mit welchen Massnahmen kommt die Firma am schnellsten wieder über Wasser.

So... kreuzen Sie an - a.) häufiger Mahnen - b.) neues Programm - c.) ein PM einstellen - d.) alle Massnahmen ergreifen - e.) keine dieser Massnahmen ist gut.

Voilà... die 20 seitige Diplomarbeit konnte mir nichts dir nichts auf eine Frage zum ankreuzen gekürzt werden.

Vorteile: Die Prüfung hängt nicht mehr vom Urteil von Experten ab. Alle Parteien können extrem viel Zeit einsparen. Es ist ganz klar wer gut ist... der wo (mit Glück) die richtige Antwort gewählt hat.

Sorry, so einfach geht das nun doch wieder nicht. Ich bin beim besten Willen nicht der wo alte Zöpfe aufrechterhalten will. Und ich denke das ich meistens bestrebt bin die Probleme so pragmatisch einfach wie möglich zu lösen. Aber hier geht es doch nicht ganz so einfach.

Das der Prüfungsabsolvent dem Willen der Prüfungskomission ausgesetzt ist stimmt. Aber... kein Verband sieht es gerne wenn sie bei einem Konkurs zurückkrebsen müssen und dem Anwalt der anderen Partei eingestehen muss das falsch korrigiert wurde.

Und das darunter das Ansehen leidet glaube ich auch nicht... Den die besten wo an die Ausbildung rangehen werden auch qualifiziert... Vielleicht nicht ganz der Reihe nach, aber sie werden qualifiziert.

Wenn es ein schlechtes Ansehen gibt, dann ist daran nicht die Prüfung schuld... Daran sind die bekannten Firmen wie Enron schuld. Und daran sind die Schuld wo eben die Probleme nicht pragmatisch angehen.

Fine-Tuner
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Arbeitsmarkt CH

Mit oder ohne Diplom, für Lohnempfänger wird die Luft wieder dünner.

Diverse Firmen haben angekündigt ihre work force zu reduzieren. Darunter renommierte Firmen wie IBM, Motorola, Dell oder Citicorp. Die Umsätze wachsen nur noch in emering countries wohin auch die Arbeitsplätze exportiert werden.

In der CH wird zusätzlich mit der vollen Freizügigkeit für EU Bürger der Druck auf gutbezahlte Stellen und vor allem auf die Löhne weiter zunehmen, auch wenn das natürlich bestritten wird.

Im Verlauf der nächsten Rezession - und die kommt so sicher wie das Amen in der Kirche - werden auch viele der jetzt in der Industrie geschaffenen Stellen wieder verschwinden. Dass weiter am Overhead (Verwaltung) gespart wird ist klar. Dass die Anzahl Konkurse dieses Quartal wieder angestiegen sind, könnte darauf hinweisen, dass der Peak des Boom bereits überschritten wurde.

Die Anzahl der Stellensuchenden ist weiterhin sehr hoch (grobe Schätzung rund 300'000 wovon rund 170'000 mit Job). Die Zahlen der ALV sinken zwar (aktuell rund 130'000 Personen), doch wen wunderst, wenn seit 2003 rund 500'000 Personen ausgesteuert wurden. Viele sind heute in der IV.

Ich würde sagen, es sieht nicht gut aus für Leute die auf einen Lohnerwerb angewiesen sind.......ok, ok, das gilt natürlich nicht für die 5 ausgewiesenen Astrophysiker die 10 Sprachen perfekt sprechen und erst 30 Jahre alt sind. :->

Ich würde sagen, unterm Strich alles in allem eine sehr gute Situation für Aktionäre ;->

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