Arbeitsmarkt CH

298 Kommentare / 0 neu
22.12.2006 11:58
#1
Bild des Benutzers Fine-Tuner
Offline
Kommentare: 886
Arbeitsmarkt CH

Der Arbeitsmarkt CH ist weiterhin angespannt. Die Arbeitslosenzahlen täuschen eine Schönwetterlage vor. Fakt ist, dass sich immer noch für jede mehr oder weniger qualifizierte Stelle mehr als 10 Bewerber melden.

Der Produktivitätsvrotschritt ist weiterhin grösser als das BIP, was bedeuted dass laufend Kapazitäten abgebaut werden können (Stellenstreichungen).

Für 2/3 der CH-Bürger ist die Sorge um den Arbeitsplatz Problem #1. Die anscheinende Stelleninserateflut ist ein Trugbild...70% der Stelleninserate sind Lokvogelinserate von Personalvermittlern.

Die Zahl der Ausgesteuerten steigt ständig. Viele leben heute von ihren Vorsorgegeldern (verpfändet, abgetreten, vorbezogen, sofern vorhanden) und werden früher oder später armengenössig.

Wenn der Zoll die Rekordausfuhren rühmt, sich Börsen im Allzeithöchst bewegen und die Boni der Geschäftsleitungsmitglieder explodieren, haben die Normallohnempfänger gar nichts davon. Im Gegenteil ihnen wird gedroht, dass sie länger, mehr und schneller arbeiten müssten, da sonst die gesamte Vorsorge den Bach ab geht. Überstunden sind im Lohn inbegriffen, Unterstunden selbstverständlich nicht. Life-Balance bedeuted 24 Std. für die Firma bereit zu sein. Das Kapital interessiert sich weder für Familie noch Privacy.

Ich gehe davon aus, dass sich mit abkühlender Wirtsschaftslage die Situation akzentuieren wird. Die Arbeitslosenzahlen werden wieder steigen. 5-6% im 2008. Personen älter als 55 kriegen nie mehr einen Job....die Jungen vielleicht bei McDonalds....aber nur mit Uni-Abschluss und 30-jähriger Berufserfahrung.

Gesegnet wer sein Leben nicht als Lohnempfänger fristen muss....Börse sei Dank.

Happy new year anyway!

Aufklappen
19.04.2016 15:44
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Kommentare: 14727

Höheres Durchschnittsalter im Arbeitsmarkt
19.04.2016 15:15

Bern (awp/sda) - Das Durchschnittsalter der Erwerbstätigen hat in den letzten 5 Jahren erneut stark zugenommen. Seit 2010 ist es um 0,7 Jahre auf 41,6 Jahre gestiegen.

Das höhere Durchschnittsalter hängt damit zusammen, dass die Erwerbsbeteiligung der 55- bis 64-Jährigen zugenommen hat, schreibt das Bundesamt für Statistik in einer Medienmitteilung vom Dienstag.

Dabei hat besonders der Anteil der erwerbstätigen Frauen zugelegt. Auch der Anteil der Rentner im Arbeitsmarkt ist höher als 2010. Sie bleiben durchschnittlich 0,5 Jahre länger erwerbstätig.

Die Arbeitskrafterhebung hat weiter Unterschiede zwischen der inländischen und der ausländischen Erwerbsbevölkerung aufgezeigt. So sind erwerbstätige Ausländer mit durchschnittlich 39,3 Jahren deutlich jünger als Schweizer.

Bei der Berechnung des Quotienten zwischen älteren Personen und der Erwerbsbevölkerung fallen Personen ab 65 Jahren bei den Schweizern viel stärker ins Gewicht als bei den Ausländern. Das hängt damit zusammen, dass viele Ausländer die Schweiz im Rentenalter wieder verlassen.

cp

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

07.12.2015 11:14
Bild des Benutzers Elias
Offline
Kommentare: 16250
Nachholbildung statt Entlassung

Der Kostendruck auf die Industrie steigt. Automatisierung hilft, schafft aber andere Herausforderungen: Es braucht mehr Fachkräfte und weniger Ungelernte. Der Werkzeug-Hersteller Fraisa bietet eine Lösung für beide Probleme: Statt Mitarbeiter zu entlassen, macht er sie mit einer Nachholbildung fit.

Mehr als 600‘000 Erwachsene in der Schweiz verfügen über keine berufliche Grundausbildung. Hier sieht der Bundesrat Handlungsbedarf: Er hat die Erwachsenen ohne Ausbildung als eine der Hauptzielgruppen in seiner Strategie zur Bekämpfung von Armut von 2013 definiert.

Ein grosser Teil von ihnen hätte noch 30 bis 40 Jahre Arbeitsleben vor sich, sagt Emil Wettstein, diplomierter Ingenieur und Projektleiter in der höheren Berufsbildung. «Dazu kommt, dass auch heute 5 Prozent der Jugend ohne Ausbildung ins Erwerbsleben gehen, also mehrere Tausend pro Jahr.»

Schon heute werden Personen ohne berufliche Ausbildung zweieinhalb Mal so häufig arbeitslos als solche, die über eine Grundausbildung verfügen. Angesichts der Entwicklungen in der Industrie wird sich die Lage weiter verschärfen.

Aus Herausforderungen Chancen machen

Um international konkurrenzfähig zu bleiben, setzen Schweizer Industrie-Unternehmen auf Rationalisierung und Automatisierung. Was das bedeutet, zeigen die Statistiken des Verbandes der Schweizerischen Maschinen-, Elektro- und Metall-Industrie Swissmem: Im ersten Halbjahr 2015 kam es zu über 4300 Entlassungen.

Mit dem technischen Fortschritt steigen die Anforderungen an die Angestellten. Josef Maushart, Geschäftsführer des Werkzeugherstellers Fraisa, sagt: «Gleichzeitig haben wir in der Industrie viele hervorragende, bewährte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die bislang noch keinen Berufsabschluss haben».

Deshalb hat Maushart, der auch Präsident des Industrieverbandes Solothurns ist, entschieden, die fehlenden Fachkräfte unter den eigenen Mitarbeitern zu rekrutieren: Er bietet Nachholbildung für bestehende Angestellte an. Weil er darin grosses Potential sieht, lancierte er 2012 ein entsprechendes Projekt.

In Zusammenarbeit mit dem Kanton und dem Industrieverband Solothurn bietet er einen Lehrgang für den Beruf Produktionsmechaniker. Während zwei Jahren bereiten sich erwachsene Mitarbeiter mit einem Speziallehrplan auf das Eidgenössische Fähigkeitszeugnis vor. 2014 schloss mit 57 Jahren der älteste Azubi ab.

Spannend ist es längerfristig

Mindestens 30 Prozent der Stellen für Ungelernte dürften in den kommenden fünf Jahren wegfallen, rechnet Josef Maushart. Um diese zu qualifizieren, brauche es jedoch zwei bis drei Jahre Vorlaufzeit. Langfristige Planung sei also zentral.

«Für die Arbeitgeber ist es längerfristig spannend, denn Leute, die sich weitergebildet haben, können sich leichter an Veränderungen anpassen», sagt auch Emil Wettstein. Noch würde das Bewusstsein über die Chancen, welche die Nachholbildung bietet, aber fehlen – bei Arbeitnehmern und Arbeitgebern.

 

 

Nachholbildung: Fraisa macht aus Ungelernten Fachkräfte

Aus ECO vom 30.11.2015

Der Kostendruck auf die Industrie steigt. Viele Unternehmen reagieren mit Automatisierung. Doch das schafft andere Herausforderungen: Es mangelt an Fachkräften, die mit neuen Technologien umgehen können und bisherige Mitarbeiter sind damit überfordert. Der Solothurner Werkzeug-Hersteller Fraisa bietet eine Lösung für beide Probleme: Statt bisherige Mitarbeiter zu entlassen, macht er sie mit einer Nachholbildung fit für sich selber – und andere Betriebe.

http://www.srf.ch/news/wirtschaft/nachholbildung-statt-entlassung

 

ECO

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

07.12.2015 11:03
Bild des Benutzers Fine-Tuner
Offline
Kommentare: 886

Fast jeder zweite Job in Gefahr
Diese Berufe nehmen uns Maschinen weg

BERN - Buchhalterinnen, Bankangestellte, Kassierer: Ihre Aufgaben könnten künftig von Maschinen ausgeführt werden. Fast die Hälfte der Beschäftigten in der Schweiz dürfte laut einer Studie in den kommenden zwanzig Jahren durch Automatisierung ersetzt werden.

http://www.blick.ch/news/wirtschaft/fast-jeder-zweite-job-in-gefahr-dies...

Jede neue technologische Errungenschaft hat in der Vergangenheit zu einer Erhöhung der Beschäftigung geführt........Automatisierung = Weniger Beschäftigung ist eine Gleichung für Menschen, die einfach gerne seriell denken. Wer jedoch sein Gehirn rauffährt und versucht parallel (differenziert) zu denken (auch wenn's manchmal weh tut) erkennt, dass diese Gleichung völliger Unsinn ist. Was geschehen wird, ist eine Verlagerung der Beschäftigung und nicht eine simple Reduktion. Alle technologischen Entwicklungen haben in der Menscheitsgeschichte IMMER zu einer Ausweitung der Beschäftigung geführt.

Ich mache mir schon etwas Sorgen über die plumpe Denk- und Analysefaulheit eines erschreckend hohen Teils der Bevölkerung. Da werden teilweise einfache Lösungen präsentiert und Rückschlüsse gezogen, wo's mir einfach nur die Nackenhaare raufhaut.

Fine-Tuner

 

 

10.11.2015 08:04
Bild des Benutzers Goldbuggy
Offline
Kommentare: 305

Tja, dann werden sie sich zu Sozialarbeitern umschulen müssen. Sollte eigentlich kein Problem sein für unsere Gäste aus aller Welt den Haushalt zu organisieren. 

09.11.2015 14:40
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Kommentare: 14727

Fast jeder zweite Job in Gefahr
Diese Berufe nehmen uns Maschinen weg

BERN - Buchhalterinnen, Bankangestellte, Kassierer: Ihre Aufgaben könnten künftig von Maschinen ausgeführt werden. Fast die Hälfte der Beschäftigten in der Schweiz dürfte laut einer Studie in den kommenden zwanzig Jahren durch Automatisierung ersetzt werden.

http://www.blick.ch/news/wirtschaft/fast-jeder-zweite-job-in-gefahr-dies...

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

30.10.2015 13:44
Bild des Benutzers Elias
Offline
Kommentare: 16250
Arbeitsmarkt Wenn Maschinen die Menschen ersetzen

Die technische Entwicklung dürfte viele Berufe unter Druck setzen und neue Tätigkeiten hervorbringen. Die Arbeit wird nicht verschwinden, doch diverse Experten befürchten steigende Ungleichheiten.

Das Schlagwort der «Digitalen Wirtschaft» beschäftigt in der Schweiz zunehmend die Politik. Mehrere Vorstösse aus dem Parlament verlangen vom Bundesrat Antworten auf die Herausforderungen im Zusammenhang mit der Informationstechnologie ( NZZ 27. 10. 15 ). Eine der zentralen Fragen betrifft die Folgen für den Arbeitsmarkt. Manche Berufsleute werden zwar nicht so leicht durch Computer zu ersetzen sein. Doch vom kaufmännischen Angestellten über den Buchhalter bis zu gewissen Anlageberatern, Analytikern, Juristen und Medizinern stehen viele Berufe vor Umwälzungen. Zunehmend lassen sich auch mittel- bis hochqualifizierte Tätigkeiten mindestens teilweise automatisieren; man denke etwa an die Analyse von Gerichtsurteilen durch spezialisierte Programme, an maschinelle Anlageempfehlungen oder an Systeme für medizinische Diagnosen.

Plus ça change . . .

In der Ökonomenzunft viel zu reden gibt eine Studie der Universität Oxford von 2013, wonach 47% der Erwerbstätigen in den USA mit ziemlich grosser Wahrscheinlichkeit in Zukunft («vielleicht in ein bis zwei Jahrzehnten») durch Computer ersetzbar sind. Die genannte Quote suggeriert eine unrealistische Schätzgenauigkeit und ist nicht zum Nennwert zu nehmen. Doch auch andere Studien orten erhebliches «Potenzial» zur Ersetzung von Menschenarbeit durch Maschinen.

Das Phänomen sowie die Besorgnis darüber sind mindestens 200 Jahre alt. In der Schweiz ist etwa der Maschinensturm von Uster von 1832, als Arbeiter und Gewerbler aus Konkurrenzangst eine mechanische Spinnerei und Weberei zerstörten, in die Geschichte eingegangen. Typisch war damals wie heute die Asymmetrie: Die Diskussion konzentriert sich auf bedrohte Berufe, während die Chancen für neue Tätigkeiten im Hintergrund stehen. Das liegt zum Teil in der Natur der Sache. Die Verluste sind gut sichtbar und schmerzhaft, während die Gewinne oft diffus erscheinen. Und vor allem kann niemand im Voraus sagen, welches die Erfolgsgeschichten von morgen sind.

Immerhin ist anzunehmen, dass die durch Automatisierung ermöglichten Produktivitätssteigerungen zusätzliches Einkommen bringen, welches neue Nachfrage nach Produkten oder Dienstleistungen auslösen und damit auch wieder neue Stellen schaffen wird. Unter Ökonomen ist dieser Mechanismus, der auch die vergangenen 200 Jahre prägte, im Prinzip breit anerkannt. Doch kontrovers diskutiert wird über die Verteilwirkungen der Techniksprünge in der Digitalwirtschaft. «Werden die Gewinne auf wenige Technikgenies, Manager und Unterhaltungsprofis konzentriert, während der Mittelstand zunehmend ausdünnt?», ist eine gängige Frage.

Genährt werden solche Befürchtungen durch die Schrumpfung des Anteils der Arbeitseinkommen an der Wirtschaftsleistung in manchen Industrieländern während der letzten 20 Jahre (nicht aber in der Schweiz) sowie durch die Zunahmen der Lohnungleichheit (in der Schweiz in geringem Ausmass). Über die Ursachen dieser Phänomene wird unter Ökonomen kontrovers diskutiert, doch die technische Entwicklung gehört nebst der Konkurrenz durch Tieflohnländer zu den oft genannten Elementen.

Umwälzungen in der Schweiz

Auch der Schweizer Arbeitsmarkt wurde in der Geschichte von Umwälzungen nicht verschont. So ist zum Beispiel der Anteil der Landwirtschaft an der Beschäftigung seit 1850 von über 50% auf etwa 3% geschrumpft. In den letzten 20 Jahren haben vor allem die Büroberufe an Boden verloren (vgl. Grafik). Mehr Arbeit haben Führungskräfte, Techniker und Akademiker, wozu Spezialisten wie Chemiker über Ingenieure bis zu Medizinern zählen.

Dank den politischen Vorstössen denken auch die Bundesökonomen in Bern über die Folgen der «Digitalwirtschaft» nach. Konkrete Prognosen für die kommenden Jahrzehnte wollen sie allerdings nicht machen. Das ist verständlich. Die Entwicklung einer Volkswirtschaft folgt dem Prinzip «Versuch und Irrtum» mit kaum voraussehbaren Ergebnissen. Das passt zu den wesentlichen ordnungspolitischen Prinzipien des Wirtschaftsdepartements: Flexibilität des Arbeitsmarkts, Absage an staatliche Förderung einzelner Branchen.

Dennoch fehlt es in der Ökonomenzunft nicht an Prognosen. Als relativ «resistent» gelten demnach Tätigkeiten, die lokale Präsenz erfordern und in denen der Mensch der Maschine auf absehbare Zeit überlegen sein dürfte. Genannt werden hier zum Beispiel Handwerkerberufe (vom Sanitärinstallateur bis zum Gärtner); Berufe mit starker zwischenmenschlicher Komponente (wie Sozialarbeiter, Kindergärtner und Lehrer); Tätigkeiten, die eine Kombination von technischen/analytischen und sozialen Kompetenzen erfordern (wie Ingenieure, Systementwickler, Ärzte, Anwälte und PR-Spezialisten); überdurchschnittlich kreative Berufe (wie Forscher oder Designer); sowie Organisations- und Führungsfunktionen.

Was all dies heisst für das Bildungssystem, ist eine der grossen unbeantworteten Fragen, welche die Politik beschäftigen. Gesichert scheint aber, dass die Politiker noch lange nicht durch Maschinen ersetzt werden.

http://www.nzz.ch/wirtschaft/wirtschaftspolitik/wenn-maschinen-die-mensc...

 

 

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

27.07.2015 15:56
Bild des Benutzers Elias
Offline
Kommentare: 16250
Jede zweite Schweizer Firma streicht Stellen

Turbulenzen auf dem Schweizer Arbeitsmarkt: Die Frankenstärke zwingt Unternehmen zu drastischen Massnahmen.

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/die-ha...

 

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

21.05.2015 13:28
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Kommentare: 14727

Anzahl der geleisteten Arbeitsstunden 2014 um 1,2% gestiegen

21.05.2015 11:20

Neuenburg (awp) - Die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden in der Schweiz ist 2014 um gut 1% gestiegen. Derweil ging die wöchentliche Arbeitszeit der Vollzeitarbeitnehmenden in den letzten Jahren leicht zurück und belief sich auf etwas mehr als 41 Stunden. Bei der Anzahl Ferienwochen wurde ein leichter Anstieg auf 5,1 Wochen verzeichnet.

Im Detail stieg die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden 2014 um 1,2% auf 7,712 Mrd, wie das Bundesamt für Statistik im Rahmen der Arbeitskräfteerhebung am Donnerstag mitteilt. Die Tatsache, dass die geleisteten Arbeitsstunden weniger stark anstiegen als die Beschäftigtenzahl (+2,0%), sei auf den Rückgang der durchschnittlichen Anzahl Normalarbeitswochen pro Arbeitsstelle (-0,3%) sowie auf die Abnahme der tatsächlichen wöchentlichen Arbeitszeit pro Arbeitsstelle (-0,5%) zurückzuführen, heisst es.

Knapp ein Drittel der Arbeitsstunden wurde durch Ausländerinnen und Ausländer geleistet (32%), obschon diese lediglich 30% der Beschäftigten ausmachen. Die Frauen leisteten unabhängig von der Herkunft 38% der Arbeitszeit, während sie 47% der Arbeitsstellen besetzten. Der Anteil dieser Gruppen am gesamten tatsächlichen Arbeitsvolumen lässt sich primär mit dem proportional tieferen Ausländeranteil bzw. höheren Frauenanteil bei den Teilzeitstellen erklären.

5,1 WOCHEN FERIEN IM DURCHSCHNITT

Zwischen 2010 und 2014 ging die tatsächliche wöchentliche Arbeitszeit der Vollzeitarbeitnehmenden laut BFS um 5 Minuten zurück und belief sich 2014 auf 41 Stunden und 20 Minuten. Bei der Anzahl Ferienwochen wurde hingegen ein Anstieg auf 5,1 von 5,0 Wochen verzeichnet. Mit 4,9 Wochen verfügen die Arbeitnehmenden im Alter von 20 bis 49 Jahren über weniger Ferien als die 15- bis 19-Jährigen und die 50- bis 64-Jährigen (5,3 bzw. 5,5 Wochen).

Die höchste tatsächliche wöchentliche Arbeitszeit wird nach wie vor bei den Vollzeitarbeitnehmenden des Primärsektors verzeichnet (2014: 45 Stunden und 8 Minuten). Danach folgen die Branchen "Kredit- und Versicherungsgewerbe" (42 Stunden und 26 Minuten), "Gastgewerbe" (41 Stunden und 54 Minuten) und "Sonstige Dienstleistungen" (41 Stunden und 52 Minuten).

Die Quote der Überstunden (2,4%) lag 2014 bei den Vollzeitarbeitnehmenden im Allgemeinen tiefer als jene der Absenzen (3,7%). Ausnahmen ergaben sich den BFS-Informationen zufolge in den Branchen "Kredit- und Versicherungsgewerbe", "Freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen" und "Information und Kommunikation". Bei diesen ist die Quote der Absenzen (3,0%, 3,3% und 2,9%) tiefer als diejenige der Überstunden (4,6%, 3,5% und 3,1%).

uh/ys

(AWP)

 

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

12.03.2015 10:58
Bild des Benutzers Elias
Offline
Kommentare: 16250
Stadt Winterthur streicht 110 Jobs

Die Stadt Winterthur muss Sparen. Mit dem Programm «Balance» soll der Haushalt mit 43,6 Millionen Franken entlastet werden. Vierzig Lehrstellen werden nicht mehr angeboten.

http://www.20min.ch/schweiz/zuerich/story/Stadt-Winterthur-streicht-110-...

 

Wenn der Bund diesem Beispiel folgt, könnte dort auch viel Geld gespart werden. Dass der Bund in den letzten Jahren (zu) viele Stellen geschaffen hat, ist einigen ein Dorn im Auge. Lieber ein schlanker Staat, dann kann man mehr über die Arbeitslosenversicherung jammern.

 

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

09.03.2015 10:00
Bild des Benutzers Elias
Offline
Kommentare: 16250
«Das ist eine total verkehrte Welt»

 

Ansteigende Arbeitslosigkeit

Die UBS rechnet in allen Szenarien mit einem Anstieg der Arbeitslosigkeit. Bei der Annahme einer durchschnittlichen Entwicklung erhöht sich die Quote von heute 3,2 auf gegen 4 Prozent. Der Grund dafür ist laut UBS Schweiz-Chef Lukas Gähwiler, dass eine Senkung der Zinsen Arbeit im Vergleich zu Kapital teurer macht.

Folge davon werde sein, dass Unternehmen verstärkt Mitarbeiter durch Maschinen ersetzten oder Arbeitsplätze ins Ausland verlagerten. Das billige Geld führe aber auch sonst zu falschen Anreizen. Es sei zu befürchten, dass auf der Suche nach Rendite vermehrt Kapital in risikoreiche Anlagen fliesse.

Ganzer Beitrag http://www.20min.ch/finance/news/story/-Das-ist-eine-total-verkehrte-Wel...

 

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

16.01.2015 10:54
Bild des Benutzers Elias
Offline
Kommentare: 16250
Angestellte müssen um ihren Arbeitsplatz fürchten

Der Entscheid der Nationalbank bereitet Unternehmern grosse Sorgen. Konjunkturforscher gehen davon aus, dass die Arbeitslosigkeit steigen wird.

http://www.20min.ch/finance/news/story/Angestellte-muessen-um-ihren-Arbe...

 

Wer für die Aufhebung der Untergrenze ist, bzw. schon immer gegen die Untergrenze war, darf sich darüber nicht ärgern

 

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

13.12.2014 23:01
Bild des Benutzers Fine-Tuner
Offline
Kommentare: 886

weico hat am 04.12.2014 - 17:52 folgendes geschrieben:

Fine-Tuner hat am 04.12.2014 - 01:10 folgendes geschrieben:

.....danach werden sich unsere Nachkommen wohl auf einen sehr, sehr langen Wirtschaftsschrumfpungsprozess einstellen müssen....ich schätze, dass dann noch 20% erwerbstätig sein werden und 80% von der Grundrente leben werden

Fine-Tuner

..dann werden die Sozialabgaben wohl so sehr steigen,dass aus der Grundrente ....eine reine Überlebenshilfe bzw. Motivationshilfe wird. 

 

http://www.20min.ch/schweiz/news/story/Dafuer-gibt-der-Bund-am-meisten-a...

 

weico

Sozialabgaben?.......das gibt es im System des bedingungslosen Grundeinkommens nicht. Es bedeutet lediglich, dass 80% anständig aber bescheiden leben und 20% SO RICHTIG AUF DEN PUTZ HAUEN KÖNNEN. ....auch im System des bedingungslosen Grundeinkommens ist es absolut erlaubt und sogar gesellschaftlich erwünscht reich zu sein......und auch viel leichter es zu werden....die Konkurrenz ist viel kleiner......natürlich sind auch hier die bekannten Tugenden wie Fleiß und Disziplin erforderlich. Sollte man's nicht schaffen fällt man nicht gleich durch. Das bedingungslose Grundeinkommen wirkt wie ein Trampolin und würde m.E. einen gewaltigen wirtschaftlich diversifizierten Wachstumsbust auslösen.....genau was wir so dringend bräuchten.

(jmho)

Fine-Tuner

12.12.2014 23:55
Bild des Benutzers Domtom01
Offline
Kommentare: 1793
@ weico

Das mit der Genanalyse lassen wir lieber mal, denn das bringt aus meiner Sicht nichts. Ich selbst bin ein ziemlicher "Mischling" aus verschiedenen Herkunftsländern. Auch meine Partnerin war Ausländerin, aber "dank" mir habe ich sie "helvetisieren" können. Auch das ist völliger Quatsch, wie jeder halbwegs vernünftig denkende Mensch sich überlegen kann.

Ich finde Schade, dass ihr den Weg der sachlichen "Schlacht der Argumente" ausgetauscht habt gegen einen gehässigen, auf bzw. gegen die Person gerichteten Weg der Beleidigungen. Ich streite gerne, aber nur im äussersten Notfall greife ich meinen Gegner an. Ziel sollte, ja muss sogar, die Argumentationskette sein. Ob der eine jetzt impotent sein soll, der andere ein Ausländerhasser oder was auch immer, mag im realen Leben richtig oder falsch sein. Hier im Forummacht es aber keinen Sinn, denn man kann es nicht überprüfen, was ich auch gar nicht will. Argumente kann man aber widerlegen oder untermauern.

Kommt zurück auf den Weg der Forum-Tugenden. Bald ist Weihnachten, falls es euch zumindest symbolisch etwas bedeutet.

12.12.2014 22:55
Bild des Benutzers weico
Offline
Kommentare: 4550

Domtom01 hat am 12.12.2014 - 16:47 folgendes geschrieben:

Was für eine Show ziehst du denn da ab? Wenn ich richtig zwischen den Zeilen lese, hast du "reinrassiger Schweizer" (falls es so etwas bei dem total verrassten Volk überhaupt gibt) eine, wie soll ich es sagen, Ausländerin als Partnerin?

Ob ich "reinrassig" bin,müsste wohl ine Genanalyse entscheiden. Unser Gutmensch scheint aber mächtig  Stolz zu sein,dass seine Partnerin eine "echte" und reinrassige Schweizerin ist...

 

 

Und gerade du hast eine so feindselige Haltung gegenüber diesen?

..warum feindselig ? Ich liebe Qualität über Alles.Egal woher Diese stammt. Im Gegensatz zur EU und den heuchlerischen Gutmenschen....

 

 Aber irgendwie ist diese verbale Auseinandersetzung unterhalb der Gürtellinie auch amüsant wie eine billige Soap-Opera aus Brasilien - zur besten Sendezeit. Danke! 

Bitte.

Es ist aber wohl nur für mich und solche Leute amüsant,bei denen es unter der Gürtellinie noch funktioniert...

 

 

weico

12.12.2014 16:47
Bild des Benutzers Domtom01
Offline
Kommentare: 1793
@ weico

Was für eine Show ziehst du denn da ab? Wenn ich richtig zwischen den Zeilen lese, hast du "reinrassiger Schweizer" (falls es so etwas bei dem total verrassten Volk überhaupt gibt) eine, wie soll ich es sagen, Ausländerin als Partnerin? Und gerade du hast eine so feindselige Haltung gegenüber diesen?

Ich weiss nicht, ausser dass Extreme immer zumindest zweifelhaft sind. Die Wahrheit liegt in der Mitte. Aber irgendwie ist diese verbale Auseinandersetzung unterhalb der Gürtellinie auch amüsant wie eine billige Soap-Opera aus Brasilien - zur besten Sendezeit. Danke! 

12.12.2014 16:40
Bild des Benutzers weico
Offline
Kommentare: 4550

Elias hat am 12.12.2014 - 08:57 folgendes geschrieben:

 

Darum hast du Schlafmütze keine Schweizerin gefunden. Weil du so schön, so intelligent und so reich bist.

...liegt es an deiner reinrassigen Schweizerin, dass du keine Kinder hast...oder bist du etwa bei dieser Sache der völlig unfähig Part.....  

 

weico

12.12.2014 08:57
Bild des Benutzers Elias
Offline
Kommentare: 16250

weico hat am 11.12.2014 - 19:59 folgendes geschrieben:

Elias hat am 11.12.2014 - 11:48 folgendes geschrieben:

 

Ich habe den Link gelesen, sonst hätte ich nicht gefragt.

 Gähn..

gut so. Träum weiter. Dann postest du auch nicht in den falschen Threads

Darum hast du Schlafmütze keine Schweizerin gefunden. Weil du so schön, so intelligent und so reich bist.

 

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

11.12.2014 19:59
Bild des Benutzers weico
Offline
Kommentare: 4550

Elias hat am 11.12.2014 - 11:48 folgendes geschrieben:

 

Ich habe den Link gelesen, sonst hätte ich nicht gefragt.

 Gähn..

 

weico

 

 

11.12.2014 11:48
Bild des Benutzers Elias
Offline
Kommentare: 16250

 hat am 10.12.2014 - 20:06 folgendes geschrieben:

Elias hat am 10.12.2014 - 17:48 folgendes geschrieben:

@weico Was hat das mit dem Thread Arbeitsmarkt zu tun?

Lies den Link !

Entweder wollen die Ex-Asylanten keine Arbeit annehmen...oder es gibt schlicht keine entsprechenden Jobs für sie.

 

Die humanitären Helfer sollten sich wirklich schämen,dass sie den Leute  keine Jobs anbieten und sie in der Sozialhilfe landen...!

 

Ich habe den Link gelesen, sonst hätte ich nicht gefragt.

Der letzte Satz ist wohl das, was dich am meisten bewegt. Selber zu doof zum Auswandern, aber anderen Vorwürfe machen. Mehr liegt bei dir nicht drin.

 

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

10.12.2014 20:06
Bild des Benutzers weico
Offline
Kommentare: 4550

Elias hat am 10.12.2014 - 17:48 folgendes geschrieben:

@weico Was hat das mit dem Thread Arbeitsmarkt zu tun?

Lies den Link !

Entweder wollen die Ex-Asylanten keine Arbeit annehmen...oder es gibt schlicht keine entsprechenden Jobs für sie. Die humanitären Helfer sollten sich wirklich schämen,dass sie den Leute  keine Jobs anbieten und sie in der Sozialhilfe landen...! :oops:

 

Deine früher mal so geliebten Philipinnen wurden schon wieder von einem Unwetter heimgesucht und das ist dir keine Zeile wert. Das Land wäre doch schon lange ein eigener Thread wert. Die leiden unter dem Klimawandel.

Leiden..?

Solche Taifune gab es schon immer und ewig und ist neuerdings halt schlicht zum Hype für die Medien geworden . Das gestiegene Medieninteresse freut dort Menschen aber sehr. Motto:.. die "Langnasen" sollen ruhig fleissig spenden .Wenn nicht jetzt ,dann halt nächstes mal. Die nächste Taifunsaison kommt ganz bestimmt .....  :yes:

 

Du müsstest doch voller Sorge um die Verwandten deiner Frau sein. Oder ist sie auch auch wieder Geschichte?

Warum Sorgen?

Die Taifune bzw. ihre Route  sind gut berechenbar ...und betreffen zudem nur einen kleinen Teil (nicht unsere Gegend) der Philippinen. JEDER dort ist dank Medien usw. besten über die Route ,Stärke ,Zeit usw. bestens informiert und Schulen und Behörden schliessen schon Tage im voraus.

Wenn die Menschen aber die Warnungen nicht ernst nehmen (Tacloban) ,dann gibt's halt Tote.

Bekannte Seiten,die jedes phil. Schulkind kennt, zum Thema:

http://pagasa.dost.gov.ph/

http://www.typhoon2000.ph/

usw......

 

Dagegen sind die Problemchen rund um die Asylanten ein Furz in den Wind.

Die Auswirkungen dieser Problemchen sind Hier wie Dort,vielfach eben selber gemacht.

 

N.B:...ein weiteres sehr beliebtes "Philippinen-Medienthema" (neben Taifunen,Slumkinder,Marcos-Gelder,Abu Sayyaf-Geiseln ) ist die Prostitution. 

Heute auf SRF (Dok):

http://www.srf.ch/medien/news/dok-mein-papa-der-sextourist-2/

 

 

weico

 

 

10.12.2014 17:48
Bild des Benutzers Elias
Offline
Kommentare: 16250

@weico Was hat das mit dem Thread Arbeitsmarkt zu tun?

Deine früher mal so geliebten Philipinnen wurden schon wieder von einem Unwetter heimgesucht und das ist dir keine Zeile wert. Das Land wäre doch schon lange ein eigener Thread wert. Die leiden unter dem Klimawandel.

Du müsstest doch voller Sorge um die Verwandten deiner Frau sein. Oder ist sie auch auch wieder Geschichte?

Dagegen sind die Problemchen rund um die Asylanten ein Furz in den Wind.

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

10.12.2014 17:24
Bild des Benutzers weico
Offline
Kommentare: 4550

Aus Asylanten werden Sozialhilfefälle

 

Der Bund legt erstmals Zahlen zur Sozialhilfequote der Flüchtlinge vor, die eigentlich einer Arbeit nachgehen könnten. . Die Zahlen sind verheerend.

Die Anzahl Asylgesuche wird in diesem Jahr so hoch ausfallen wie schon lange nicht mehr. Das hat vor allem mit Italien zu tun, das Flüchtlinge nicht registriert und dann auch nicht mehr zurücknimmt, obwohl beides im Dubliner Abkommen so vorgesehen ist, dem die Schweiz 2005 zugestimmt hat. Das bedeutet, dass die Gemeinden zusätzliche Asylunterkünfte bereitstellen müssen. Kürzlich wurde einer Familie im Aargau die Wohnung gekündigt, weil die Gemeinde darin Asylbewerber einquartieren will.

Wenn die Flüchtlinge eine Aufenthaltsgenehmigung haben, müssten sie eigentlich für sich selber sorgen. Doch dem ist nicht so. Im aargauischen Städtchen Aarburg hat die Gemeinde errechnet, dass siebzig Prozent der ehemaligen Asylsuchenden bei der Sozialhilfe landen und das Budget der Gemeinde belasten (die BaZ berichtete). Bei den Flüchtlingen aus Eritrea sind es 95 Prozent. Gemeinden, die Flüchtlinge aufnehmen, werden so finanziell bestraft, weil sie auf Jahre oder Jahrzehnte hinaus deren Unterhalt bezahlen müssen.

In der Antwort auf eine Interpellation des Nidwaldner SVP-Nationalrates Peter Keller veröffentlicht nun der Bundesrat erstmals schweizweite Zahlen zur Sozialhilfequote von Flüchtlingen, die eigentlich einer Arbeit nachgehen könnten. Diese bestätigen für die sechs Hauptherkunftsländer die Zahlen aus Aarburg.

Eritreer ganz vorne

Im Jahr 2012 war von den erwerbsfähigen Flüchtlingen mit Aufenthaltsbewilligung (bis fünf Jahre Aufenthalt in der Schweiz) und erwerbsfähigen, vorläufig aufgenommenen Flüchtlingen (bis sieben Jahre Aufenthalt in der Schweiz) die grosse Mehrheit von der Sozialhilfe abhängig. Bei den Eritreern waren es 91 Prozent, bei Iranern 84 Prozent. Auch bei Flüchtlingen aus Sri Lanka, die allgemein als gut integriert gelten, bezogen drei von vier erwerbsfähigen Personen Sozialhilfe (75 Prozent).

Bei Flüchtlingen aus der Türkei waren es fast neun von zehn (89 Prozent). Die Quote ist damit höher als bei Menschen aus Syrien (87 Prozent). Am besten schnitten die Chinesen ab mit 69 Prozent.

«Auf dem Buckel der Gemeinden»

Peter Keller findet diese Quoten «verheerend». «Offensichtlich bieten die Sozialleistungen keinen Anreiz, sich im Arbeitsmarkt zu integrieren.» Zu den erwerbsfähigen Flüchtlingen kämen weitere Personen hinzu, die später mittels Familiennachzug in die Schweiz kämen. «Wir haben eine verfehlte Asylpolitik auf dem Buckel der Gemeinden und ihrer Steuerzahler. Das Dubliner Abkommen ist gescheitert», sagt Keller. «Wir können weder nach Italien noch nach Griechenland Flüchtlinge schicken, die von dorther kommen.»

Die Lösung sei eine Beschränkung des Asylrechts auf Personen, die mit dem Flugzeug einreisen. «Dann haben wir das, was uns der Bundesrat 2005 bei der Abstimmung versprochen hat.»

 

http://bazonline.ch/schweiz/standard/Aus-Asylanten-werden-Sozialhilfefae...

 

 

weico

10.12.2014 12:41
Bild des Benutzers Elias
Offline
Kommentare: 16250
Stellenabbau in der Schweiz erwartet

Die Schweizer Wirtschaft dürfte in den kommenden Monaten Stellen abbauen. Dies zeigt das am Dienstag veröffentlichte Arbeitsmarktbarometer des Stellenvermittlers Manpower. Vor allem im Baugewerbe haben sich die Beschäftigungsaussichten verdüstert.

Von den 757 befragten Arbeitgebern rechnen 4 Prozent mit einem Anstieg des Personalbestandes. 87 Prozent erwarten keine Veränderung, 7 Prozent gehen von einem Rückgang aus.

Damit hat sich nach Einschätzung der Unternehmen der Wind auf dem Arbeitsmarkt gedreht. Nach vier Quartalen im positiven Bereich fällt nämlich das Arbeitsmarktbarometer für das erste Quartal 2015 auf -2 Prozent. Im Vorquartal zeigte das Barometer mit +2 Prozent noch Wachstum an.

Erstmals seit 2005 negative Aussichten für Finanzsektor

Massiv verschlechtert haben sich die (-6 Prozent), das gegenüber dem laufenden Quartal 15 Prozentpunkte verloren hat. Erstmals seit Einführung des Barometers 2005 sind jedoch auch die Prognosen für den Sektor Banken, Versicherungen, Immobilien und Dienstleistungen negativ (-1 Prozent).

Nach wie vor schlecht sind die Beschäftigungsaussichten im Gastgewerbe (-7 Prozent), im Bergbau und der Rohstoffgewinnung (-7 Prozent)sowie in der verarbeitenden Industrie (-12 Prozent).

"Nicht überraschend schlagen sich Unsicherheiten bezüglich der künftigen Zuwanderungspolitik oder der Unternehmensbesteuerung, aber auch branchenspezifische Entwicklungen, etwa im Immobilien oder Finanzsektor, nun auch in der Stimmung am Schweizer Arbeitsmarkt nieder", lässt sich Patrick Maier von Manpower Schweiz zitieren.

Ostschweiz am pessimistischsten

Geografisch gesehen zeigen sich die Arbeitgeber in der Ostschweiz am pessimistischsten (-11 Prozent). Wenig optimistisch sind die Unternehmen auch in der Nordwestschweiz und im Raum Espace Mittelland (je -6 Prozent). Die Arbeitgeber in der Zentralschweiz (+6 Prozent) und in der Genferseeregion (+2 Prozent) dagegen erwarten ein Beschäftigungswachstum.

Mit ihren negativen Beschäftigungserwartungen stehen die Schweizer Unternehmen weltweit gesehen eher einsam da. Von den Befragungen in insgesamt 42 Ländern ergaben nur vier ein negatives Ergebnis. Neben der Schweiz waren dies Finnland (-8 Prozent), Italien (-5 Prozent) und die Niederlande (-3 Prozent).

http://www.bluewin.ch/de/news/wirtschaft---boerse/2014/12/9/arbeitgeber-...

 

 

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

05.12.2014 09:55
Bild des Benutzers Elias
Offline
Kommentare: 16250

marabu hat am 04.12.2014 - 18:22 folgendes geschrieben:

Und weil unsere Linke überhaupt nichts von Realwirtschaft versteht, glaubt sie, dass unser Wohlstand ein gottgegebenes Faktum ist, wozu man also nichts beitragen muss. Deshalb darf man fordern, fordern und noch mehr Geld ausgeben.

Die Rechten wollen am Wohlstand rütteln, nicht die Linken.

Der 9. Februar war ein Zufallsmehr. Blocher hatte zuvor noch vollmundig angekündigt, er würde sich bei einer allefälligen Annahme für die Umsetzung einsetzen. Nach der Wahl meinte er: ich bin doch auch nur ein Parlamentarier.

fordern, fordern und noch mehr Geld ausgeben: Die neuesten Subventionen wurden von den Rechten durchgewunken.

 

Die Zahlen zu den Sozialausgaben sind sehr leicht im Internet zu finden.

 

 

 

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

04.12.2014 18:26
Bild des Benutzers marabu
Offline
Kommentare: 1505
Sozialausgaben total?

Ich hätte gerne die Zahlen von Bund und Kantonen und Gemeinden in Bezug auf die Sozialausgaben. Und damit meine ich auch die indirekten Kosten der gesamten von der Öffentlichkeit bezahlten Sozialindustrie (inkl. entspr. Verwaltungen).

Wo findet man das?

04.12.2014 18:22
Bild des Benutzers marabu
Offline
Kommentare: 1505
Zeitbombe

weico hat am 04.12.2014 - 17:52 folgendes geschrieben:

Fine-Tuner hat am 04.12.2014 - 01:10 folgendes geschrieben:

.....danach werden sich unsere Nachkommen wohl auf einen sehr, sehr langen Wirtschaftsschrumfpungsprozess einstellen müssen....ich schätze, dass dann noch 20% erwerbstätig sein werden und 80% von der Grundrente leben werden

Fine-Tuner

..dann werden die Sozialabgaben wohl so sehr steigen,dass aus der Grundrente ....eine reine Überlebenshilfe bzw. Motivationshilfe wird. 

 

http://www.20min.ch/schweiz/news/story/Dafuer-gibt-der-Bund-am-meisten-a...

 

weico

Und weil unsere Linke überhaupt nichts von Realwirtschaft versteht, glaubt sie, dass unser Wohlstand ein gottgegebenes Faktum ist, wozu man also nichts beitragen muss. Deshalb darf man fordern, fordern und noch mehr Geld ausgeben.

04.12.2014 17:52
Bild des Benutzers weico
Offline
Kommentare: 4550

Fine-Tuner hat am 04.12.2014 - 01:10 folgendes geschrieben:

.....danach werden sich unsere Nachkommen wohl auf einen sehr, sehr langen Wirtschaftsschrumfpungsprozess einstellen müssen....ich schätze, dass dann noch 20% erwerbstätig sein werden und 80% von der Grundrente leben werden

Fine-Tuner

..dann werden die Sozialabgaben wohl so sehr steigen,dass aus der Grundrente ....eine reine Überlebenshilfe bzw. Motivationshilfe wird.  Biggrin

 

http://www.20min.ch/schweiz/news/story/Dafuer-gibt-der-Bund-am-meisten-a...

 

weico

04.12.2014 11:44
Bild des Benutzers Elias
Offline
Kommentare: 16250
Schweizer IT-Branche befürchtet Abwanderungen

2000 Drittstaaten-Fachkräfte weniger kommen künftig in die Schweiz. So will es der Bundesrat. Gut versteckt war die Nachricht der Landesregierung – der Frust kommt jetzt.

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Schwei...

 

Für die einen ist es negativ, für die anderen positiv

 

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

04.12.2014 01:10
Bild des Benutzers Fine-Tuner
Offline
Kommentare: 886

Der Schwarzarbeitsmarkt boomt. Noch nie wurden so viele Fälle von Schwarzarbeit gemeldet.

Wer keine Rente erhält und bei der ALV ausgesteuert ist geht schwarz.....sozusagen als Wanderarbeiter.....von den unzähligen schwarzen Grenzgängern ganz zu schweigen.......der Druck auf die Löhne ist massiv....und wird weiter anhalten....... geschieht allen Recht, die gegen einen Mindestlohn gestimmt haben..........obwohl sich die Bewerbungsquote auf rund 20 Bewerbungen pro seriöse Stelle (von über 50 im Jahre 2010!!) reduziert hat, ist der Arbeitsmarkt immer noch nur für Arbeitgeber wirklich gut.

Die Masseneinwanderungsinitiative sollte mittelfristig rein theoretisch mehr Schweizer in Arbeit bringen und die Quote sollte weiter sinken......gepaart mit dem demografischen Wandel könnte sich der Arbeitsmarkt wieder zu einem Nachfragemarkt entwickeln.....zumindest bis der demografische Flaschenhals überschritten ist.....danach werden sich unsere Nachkommen wohl auf einen sehr, sehr langen Wirtschaftsschrumfpungsprozess einstellen müssen....ich schätze, dass dann noch 20% erwerbstätig sein werden und 80% von der Grundrente leben werden :mosking:

Fine-Tuner

02.12.2014 18:35
Bild des Benutzers MarcusFabian
Offline
Kommentare: 16379

Elias hat am 01.12.2014 - 16:53 folgendes geschrieben:


Demografischer Wandel vs. die Schweiz wächst ....  Es kommen spannende Zeiten.

Wo ist eigentlich der Thread "Demografischer Wandel" ?

Den vermisse ich schmerzlich!

 

Seiten