Arbeitsmarkt CH

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22.12.2006 11:58
#1
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Arbeitsmarkt CH

Der Arbeitsmarkt CH ist weiterhin angespannt. Die Arbeitslosenzahlen täuschen eine Schönwetterlage vor. Fakt ist, dass sich immer noch für jede mehr oder weniger qualifizierte Stelle mehr als 10 Bewerber melden.

Der Produktivitätsvrotschritt ist weiterhin grösser als das BIP, was bedeuted dass laufend Kapazitäten abgebaut werden können (Stellenstreichungen).

Für 2/3 der CH-Bürger ist die Sorge um den Arbeitsplatz Problem #1. Die anscheinende Stelleninserateflut ist ein Trugbild...70% der Stelleninserate sind Lokvogelinserate von Personalvermittlern.

Die Zahl der Ausgesteuerten steigt ständig. Viele leben heute von ihren Vorsorgegeldern (verpfändet, abgetreten, vorbezogen, sofern vorhanden) und werden früher oder später armengenössig.

Wenn der Zoll die Rekordausfuhren rühmt, sich Börsen im Allzeithöchst bewegen und die Boni der Geschäftsleitungsmitglieder explodieren, haben die Normallohnempfänger gar nichts davon. Im Gegenteil ihnen wird gedroht, dass sie länger, mehr und schneller arbeiten müssten, da sonst die gesamte Vorsorge den Bach ab geht. Überstunden sind im Lohn inbegriffen, Unterstunden selbstverständlich nicht. Life-Balance bedeuted 24 Std. für die Firma bereit zu sein. Das Kapital interessiert sich weder für Familie noch Privacy.

Ich gehe davon aus, dass sich mit abkühlender Wirtsschaftslage die Situation akzentuieren wird. Die Arbeitslosenzahlen werden wieder steigen. 5-6% im 2008. Personen älter als 55 kriegen nie mehr einen Job....die Jungen vielleicht bei McDonalds....aber nur mit Uni-Abschluss und 30-jähriger Berufserfahrung.

Gesegnet wer sein Leben nicht als Lohnempfänger fristen muss....Börse sei Dank.

Happy new year anyway!

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19.04.2016 15:44
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Höheres Durchschnittsalter im Arbeitsmarkt
19.04.2016 15:15

Bern (awp/sda) - Das Durchschnittsalter der Erwerbstätigen hat in den letzten 5 Jahren erneut stark zugenommen. Seit 2010 ist es um 0,7 Jahre auf 41,6 Jahre gestiegen.

Das höhere Durchschnittsalter hängt damit zusammen, dass die Erwerbsbeteiligung der 55- bis 64-Jährigen zugenommen hat, schreibt das Bundesamt für Statistik in einer Medienmitteilung vom Dienstag.

Dabei hat besonders der Anteil der erwerbstätigen Frauen zugelegt. Auch der Anteil der Rentner im Arbeitsmarkt ist höher als 2010. Sie bleiben durchschnittlich 0,5 Jahre länger erwerbstätig.

Die Arbeitskrafterhebung hat weiter Unterschiede zwischen der inländischen und der ausländischen Erwerbsbevölkerung aufgezeigt. So sind erwerbstätige Ausländer mit durchschnittlich 39,3 Jahren deutlich jünger als Schweizer.

Bei der Berechnung des Quotienten zwischen älteren Personen und der Erwerbsbevölkerung fallen Personen ab 65 Jahren bei den Schweizern viel stärker ins Gewicht als bei den Ausländern. Das hängt damit zusammen, dass viele Ausländer die Schweiz im Rentenalter wieder verlassen.

cp

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

07.12.2015 11:14
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Nachholbildung statt Entlassung

Der Kostendruck auf die Industrie steigt. Automatisierung hilft, schafft aber andere Herausforderungen: Es braucht mehr Fachkräfte und weniger Ungelernte. Der Werkzeug-Hersteller Fraisa bietet eine Lösung für beide Probleme: Statt Mitarbeiter zu entlassen, macht er sie mit einer Nachholbildung fit.

Mehr als 600‘000 Erwachsene in der Schweiz verfügen über keine berufliche Grundausbildung. Hier sieht der Bundesrat Handlungsbedarf: Er hat die Erwachsenen ohne Ausbildung als eine der Hauptzielgruppen in seiner Strategie zur Bekämpfung von Armut von 2013 definiert.

Ein grosser Teil von ihnen hätte noch 30 bis 40 Jahre Arbeitsleben vor sich, sagt Emil Wettstein, diplomierter Ingenieur und Projektleiter in der höheren Berufsbildung. «Dazu kommt, dass auch heute 5 Prozent der Jugend ohne Ausbildung ins Erwerbsleben gehen, also mehrere Tausend pro Jahr.»

Schon heute werden Personen ohne berufliche Ausbildung zweieinhalb Mal so häufig arbeitslos als solche, die über eine Grundausbildung verfügen. Angesichts der Entwicklungen in der Industrie wird sich die Lage weiter verschärfen.

Aus Herausforderungen Chancen machen

Um international konkurrenzfähig zu bleiben, setzen Schweizer Industrie-Unternehmen auf Rationalisierung und Automatisierung. Was das bedeutet, zeigen die Statistiken des Verbandes der Schweizerischen Maschinen-, Elektro- und Metall-Industrie Swissmem: Im ersten Halbjahr 2015 kam es zu über 4300 Entlassungen.

Mit dem technischen Fortschritt steigen die Anforderungen an die Angestellten. Josef Maushart, Geschäftsführer des Werkzeugherstellers Fraisa, sagt: «Gleichzeitig haben wir in der Industrie viele hervorragende, bewährte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die bislang noch keinen Berufsabschluss haben».

Deshalb hat Maushart, der auch Präsident des Industrieverbandes Solothurns ist, entschieden, die fehlenden Fachkräfte unter den eigenen Mitarbeitern zu rekrutieren: Er bietet Nachholbildung für bestehende Angestellte an. Weil er darin grosses Potential sieht, lancierte er 2012 ein entsprechendes Projekt.

In Zusammenarbeit mit dem Kanton und dem Industrieverband Solothurn bietet er einen Lehrgang für den Beruf Produktionsmechaniker. Während zwei Jahren bereiten sich erwachsene Mitarbeiter mit einem Speziallehrplan auf das Eidgenössische Fähigkeitszeugnis vor. 2014 schloss mit 57 Jahren der älteste Azubi ab.

Spannend ist es längerfristig

Mindestens 30 Prozent der Stellen für Ungelernte dürften in den kommenden fünf Jahren wegfallen, rechnet Josef Maushart. Um diese zu qualifizieren, brauche es jedoch zwei bis drei Jahre Vorlaufzeit. Langfristige Planung sei also zentral.

«Für die Arbeitgeber ist es längerfristig spannend, denn Leute, die sich weitergebildet haben, können sich leichter an Veränderungen anpassen», sagt auch Emil Wettstein. Noch würde das Bewusstsein über die Chancen, welche die Nachholbildung bietet, aber fehlen – bei Arbeitnehmern und Arbeitgebern.

 

 

Nachholbildung: Fraisa macht aus Ungelernten Fachkräfte

Aus ECO vom 30.11.2015

Der Kostendruck auf die Industrie steigt. Viele Unternehmen reagieren mit Automatisierung. Doch das schafft andere Herausforderungen: Es mangelt an Fachkräften, die mit neuen Technologien umgehen können und bisherige Mitarbeiter sind damit überfordert. Der Solothurner Werkzeug-Hersteller Fraisa bietet eine Lösung für beide Probleme: Statt bisherige Mitarbeiter zu entlassen, macht er sie mit einer Nachholbildung fit für sich selber – und andere Betriebe.

http://www.srf.ch/news/wirtschaft/nachholbildung-statt-entlassung

 

ECO

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

07.12.2015 11:03
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Fast jeder zweite Job in Gefahr
Diese Berufe nehmen uns Maschinen weg

BERN - Buchhalterinnen, Bankangestellte, Kassierer: Ihre Aufgaben könnten künftig von Maschinen ausgeführt werden. Fast die Hälfte der Beschäftigten in der Schweiz dürfte laut einer Studie in den kommenden zwanzig Jahren durch Automatisierung ersetzt werden.

http://www.blick.ch/news/wirtschaft/fast-jeder-zweite-job-in-gefahr-dies...

Jede neue technologische Errungenschaft hat in der Vergangenheit zu einer Erhöhung der Beschäftigung geführt........Automatisierung = Weniger Beschäftigung ist eine Gleichung für Menschen, die einfach gerne seriell denken. Wer jedoch sein Gehirn rauffährt und versucht parallel (differenziert) zu denken (auch wenn's manchmal weh tut) erkennt, dass diese Gleichung völliger Unsinn ist. Was geschehen wird, ist eine Verlagerung der Beschäftigung und nicht eine simple Reduktion. Alle technologischen Entwicklungen haben in der Menscheitsgeschichte IMMER zu einer Ausweitung der Beschäftigung geführt.

Ich mache mir schon etwas Sorgen über die plumpe Denk- und Analysefaulheit eines erschreckend hohen Teils der Bevölkerung. Da werden teilweise einfache Lösungen präsentiert und Rückschlüsse gezogen, wo's mir einfach nur die Nackenhaare raufhaut.

Fine-Tuner

 

 

10.11.2015 08:04
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Tja, dann werden sie sich zu Sozialarbeitern umschulen müssen. Sollte eigentlich kein Problem sein für unsere Gäste aus aller Welt den Haushalt zu organisieren. 

09.11.2015 14:40
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Fast jeder zweite Job in Gefahr
Diese Berufe nehmen uns Maschinen weg

BERN - Buchhalterinnen, Bankangestellte, Kassierer: Ihre Aufgaben könnten künftig von Maschinen ausgeführt werden. Fast die Hälfte der Beschäftigten in der Schweiz dürfte laut einer Studie in den kommenden zwanzig Jahren durch Automatisierung ersetzt werden.

http://www.blick.ch/news/wirtschaft/fast-jeder-zweite-job-in-gefahr-dies...

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30.10.2015 13:44
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Arbeitsmarkt Wenn Maschinen die Menschen ersetzen

Die technische Entwicklung dürfte viele Berufe unter Druck setzen und neue Tätigkeiten hervorbringen. Die Arbeit wird nicht verschwinden, doch diverse Experten befürchten steigende Ungleichheiten.

Das Schlagwort der «Digitalen Wirtschaft» beschäftigt in der Schweiz zunehmend die Politik. Mehrere Vorstösse aus dem Parlament verlangen vom Bundesrat Antworten auf die Herausforderungen im Zusammenhang mit der Informationstechnologie ( NZZ 27. 10. 15 ). Eine der zentralen Fragen betrifft die Folgen für den Arbeitsmarkt. Manche Berufsleute werden zwar nicht so leicht durch Computer zu ersetzen sein. Doch vom kaufmännischen Angestellten über den Buchhalter bis zu gewissen Anlageberatern, Analytikern, Juristen und Medizinern stehen viele Berufe vor Umwälzungen. Zunehmend lassen sich auch mittel- bis hochqualifizierte Tätigkeiten mindestens teilweise automatisieren; man denke etwa an die Analyse von Gerichtsurteilen durch spezialisierte Programme, an maschinelle Anlageempfehlungen oder an Systeme für medizinische Diagnosen.

Plus ça change . . .

In der Ökonomenzunft viel zu reden gibt eine Studie der Universität Oxford von 2013, wonach 47% der Erwerbstätigen in den USA mit ziemlich grosser Wahrscheinlichkeit in Zukunft («vielleicht in ein bis zwei Jahrzehnten») durch Computer ersetzbar sind. Die genannte Quote suggeriert eine unrealistische Schätzgenauigkeit und ist nicht zum Nennwert zu nehmen. Doch auch andere Studien orten erhebliches «Potenzial» zur Ersetzung von Menschenarbeit durch Maschinen.

Das Phänomen sowie die Besorgnis darüber sind mindestens 200 Jahre alt. In der Schweiz ist etwa der Maschinensturm von Uster von 1832, als Arbeiter und Gewerbler aus Konkurrenzangst eine mechanische Spinnerei und Weberei zerstörten, in die Geschichte eingegangen. Typisch war damals wie heute die Asymmetrie: Die Diskussion konzentriert sich auf bedrohte Berufe, während die Chancen für neue Tätigkeiten im Hintergrund stehen. Das liegt zum Teil in der Natur der Sache. Die Verluste sind gut sichtbar und schmerzhaft, während die Gewinne oft diffus erscheinen. Und vor allem kann niemand im Voraus sagen, welches die Erfolgsgeschichten von morgen sind.

Immerhin ist anzunehmen, dass die durch Automatisierung ermöglichten Produktivitätssteigerungen zusätzliches Einkommen bringen, welches neue Nachfrage nach Produkten oder Dienstleistungen auslösen und damit auch wieder neue Stellen schaffen wird. Unter Ökonomen ist dieser Mechanismus, der auch die vergangenen 200 Jahre prägte, im Prinzip breit anerkannt. Doch kontrovers diskutiert wird über die Verteilwirkungen der Techniksprünge in der Digitalwirtschaft. «Werden die Gewinne auf wenige Technikgenies, Manager und Unterhaltungsprofis konzentriert, während der Mittelstand zunehmend ausdünnt?», ist eine gängige Frage.

Genährt werden solche Befürchtungen durch die Schrumpfung des Anteils der Arbeitseinkommen an der Wirtschaftsleistung in manchen Industrieländern während der letzten 20 Jahre (nicht aber in der Schweiz) sowie durch die Zunahmen der Lohnungleichheit (in der Schweiz in geringem Ausmass). Über die Ursachen dieser Phänomene wird unter Ökonomen kontrovers diskutiert, doch die technische Entwicklung gehört nebst der Konkurrenz durch Tieflohnländer zu den oft genannten Elementen.

Umwälzungen in der Schweiz

Auch der Schweizer Arbeitsmarkt wurde in der Geschichte von Umwälzungen nicht verschont. So ist zum Beispiel der Anteil der Landwirtschaft an der Beschäftigung seit 1850 von über 50% auf etwa 3% geschrumpft. In den letzten 20 Jahren haben vor allem die Büroberufe an Boden verloren (vgl. Grafik). Mehr Arbeit haben Führungskräfte, Techniker und Akademiker, wozu Spezialisten wie Chemiker über Ingenieure bis zu Medizinern zählen.

Dank den politischen Vorstössen denken auch die Bundesökonomen in Bern über die Folgen der «Digitalwirtschaft» nach. Konkrete Prognosen für die kommenden Jahrzehnte wollen sie allerdings nicht machen. Das ist verständlich. Die Entwicklung einer Volkswirtschaft folgt dem Prinzip «Versuch und Irrtum» mit kaum voraussehbaren Ergebnissen. Das passt zu den wesentlichen ordnungspolitischen Prinzipien des Wirtschaftsdepartements: Flexibilität des Arbeitsmarkts, Absage an staatliche Förderung einzelner Branchen.

Dennoch fehlt es in der Ökonomenzunft nicht an Prognosen. Als relativ «resistent» gelten demnach Tätigkeiten, die lokale Präsenz erfordern und in denen der Mensch der Maschine auf absehbare Zeit überlegen sein dürfte. Genannt werden hier zum Beispiel Handwerkerberufe (vom Sanitärinstallateur bis zum Gärtner); Berufe mit starker zwischenmenschlicher Komponente (wie Sozialarbeiter, Kindergärtner und Lehrer); Tätigkeiten, die eine Kombination von technischen/analytischen und sozialen Kompetenzen erfordern (wie Ingenieure, Systementwickler, Ärzte, Anwälte und PR-Spezialisten); überdurchschnittlich kreative Berufe (wie Forscher oder Designer); sowie Organisations- und Führungsfunktionen.

Was all dies heisst für das Bildungssystem, ist eine der grossen unbeantworteten Fragen, welche die Politik beschäftigen. Gesichert scheint aber, dass die Politiker noch lange nicht durch Maschinen ersetzt werden.

http://www.nzz.ch/wirtschaft/wirtschaftspolitik/wenn-maschinen-die-mensc...

 

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

27.07.2015 15:56
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Jede zweite Schweizer Firma streicht Stellen

Turbulenzen auf dem Schweizer Arbeitsmarkt: Die Frankenstärke zwingt Unternehmen zu drastischen Massnahmen.

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/die-ha...

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

21.05.2015 13:28
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Anzahl der geleisteten Arbeitsstunden 2014 um 1,2% gestiegen

21.05.2015 11:20

Neuenburg (awp) - Die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden in der Schweiz ist 2014 um gut 1% gestiegen. Derweil ging die wöchentliche Arbeitszeit der Vollzeitarbeitnehmenden in den letzten Jahren leicht zurück und belief sich auf etwas mehr als 41 Stunden. Bei der Anzahl Ferienwochen wurde ein leichter Anstieg auf 5,1 Wochen verzeichnet.

Im Detail stieg die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden 2014 um 1,2% auf 7,712 Mrd, wie das Bundesamt für Statistik im Rahmen der Arbeitskräfteerhebung am Donnerstag mitteilt. Die Tatsache, dass die geleisteten Arbeitsstunden weniger stark anstiegen als die Beschäftigtenzahl (+2,0%), sei auf den Rückgang der durchschnittlichen Anzahl Normalarbeitswochen pro Arbeitsstelle (-0,3%) sowie auf die Abnahme der tatsächlichen wöchentlichen Arbeitszeit pro Arbeitsstelle (-0,5%) zurückzuführen, heisst es.

Knapp ein Drittel der Arbeitsstunden wurde durch Ausländerinnen und Ausländer geleistet (32%), obschon diese lediglich 30% der Beschäftigten ausmachen. Die Frauen leisteten unabhängig von der Herkunft 38% der Arbeitszeit, während sie 47% der Arbeitsstellen besetzten. Der Anteil dieser Gruppen am gesamten tatsächlichen Arbeitsvolumen lässt sich primär mit dem proportional tieferen Ausländeranteil bzw. höheren Frauenanteil bei den Teilzeitstellen erklären.

5,1 WOCHEN FERIEN IM DURCHSCHNITT

Zwischen 2010 und 2014 ging die tatsächliche wöchentliche Arbeitszeit der Vollzeitarbeitnehmenden laut BFS um 5 Minuten zurück und belief sich 2014 auf 41 Stunden und 20 Minuten. Bei der Anzahl Ferienwochen wurde hingegen ein Anstieg auf 5,1 von 5,0 Wochen verzeichnet. Mit 4,9 Wochen verfügen die Arbeitnehmenden im Alter von 20 bis 49 Jahren über weniger Ferien als die 15- bis 19-Jährigen und die 50- bis 64-Jährigen (5,3 bzw. 5,5 Wochen).

Die höchste tatsächliche wöchentliche Arbeitszeit wird nach wie vor bei den Vollzeitarbeitnehmenden des Primärsektors verzeichnet (2014: 45 Stunden und 8 Minuten). Danach folgen die Branchen "Kredit- und Versicherungsgewerbe" (42 Stunden und 26 Minuten), "Gastgewerbe" (41 Stunden und 54 Minuten) und "Sonstige Dienstleistungen" (41 Stunden und 52 Minuten).

Die Quote der Überstunden (2,4%) lag 2014 bei den Vollzeitarbeitnehmenden im Allgemeinen tiefer als jene der Absenzen (3,7%). Ausnahmen ergaben sich den BFS-Informationen zufolge in den Branchen "Kredit- und Versicherungsgewerbe", "Freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen" und "Information und Kommunikation". Bei diesen ist die Quote der Absenzen (3,0%, 3,3% und 2,9%) tiefer als diejenige der Überstunden (4,6%, 3,5% und 3,1%).

uh/ys

(AWP)

 

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12.03.2015 10:58
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Stadt Winterthur streicht 110 Jobs

Die Stadt Winterthur muss Sparen. Mit dem Programm «Balance» soll der Haushalt mit 43,6 Millionen Franken entlastet werden. Vierzig Lehrstellen werden nicht mehr angeboten.

http://www.20min.ch/schweiz/zuerich/story/Stadt-Winterthur-streicht-110-...

 

Wenn der Bund diesem Beispiel folgt, könnte dort auch viel Geld gespart werden. Dass der Bund in den letzten Jahren (zu) viele Stellen geschaffen hat, ist einigen ein Dorn im Auge. Lieber ein schlanker Staat, dann kann man mehr über die Arbeitslosenversicherung jammern.

 

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Benjamin Franklin

09.03.2015 10:00
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«Das ist eine total verkehrte Welt»

 

Ansteigende Arbeitslosigkeit

Die UBS rechnet in allen Szenarien mit einem Anstieg der Arbeitslosigkeit. Bei der Annahme einer durchschnittlichen Entwicklung erhöht sich die Quote von heute 3,2 auf gegen 4 Prozent. Der Grund dafür ist laut UBS Schweiz-Chef Lukas Gähwiler, dass eine Senkung der Zinsen Arbeit im Vergleich zu Kapital teurer macht.

Folge davon werde sein, dass Unternehmen verstärkt Mitarbeiter durch Maschinen ersetzten oder Arbeitsplätze ins Ausland verlagerten. Das billige Geld führe aber auch sonst zu falschen Anreizen. Es sei zu befürchten, dass auf der Suche nach Rendite vermehrt Kapital in risikoreiche Anlagen fliesse.

Ganzer Beitrag http://www.20min.ch/finance/news/story/-Das-ist-eine-total-verkehrte-Wel...

 

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Benjamin Franklin

16.01.2015 10:54
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Angestellte müssen um ihren Arbeitsplatz fürchten

Der Entscheid der Nationalbank bereitet Unternehmern grosse Sorgen. Konjunkturforscher gehen davon aus, dass die Arbeitslosigkeit steigen wird.

http://www.20min.ch/finance/news/story/Angestellte-muessen-um-ihren-Arbe...

 

Wer für die Aufhebung der Untergrenze ist, bzw. schon immer gegen die Untergrenze war, darf sich darüber nicht ärgern

 

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Benjamin Franklin

13.12.2014 23:01
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weico hat am 04.12.2014 - 17:52 folgendes geschrieben:

Fine-Tuner hat am 04.12.2014 - 01:10 folgendes geschrieben:

.....danach werden sich unsere Nachkommen wohl auf einen sehr, sehr langen Wirtschaftsschrumfpungsprozess einstellen müssen....ich schätze, dass dann noch 20% erwerbstätig sein werden und 80% von der Grundrente leben werden

Fine-Tuner

..dann werden die Sozialabgaben wohl so sehr steigen,dass aus der Grundrente ....eine reine Überlebenshilfe bzw. Motivationshilfe wird. 

 

http://www.20min.ch/schweiz/news/story/Dafuer-gibt-der-Bund-am-meisten-a...

 

weico

Sozialabgaben?.......das gibt es im System des bedingungslosen Grundeinkommens nicht. Es bedeutet lediglich, dass 80% anständig aber bescheiden leben und 20% SO RICHTIG AUF DEN PUTZ HAUEN KÖNNEN. ....auch im System des bedingungslosen Grundeinkommens ist es absolut erlaubt und sogar gesellschaftlich erwünscht reich zu sein......und auch viel leichter es zu werden....die Konkurrenz ist viel kleiner......natürlich sind auch hier die bekannten Tugenden wie Fleiß und Disziplin erforderlich. Sollte man's nicht schaffen fällt man nicht gleich durch. Das bedingungslose Grundeinkommen wirkt wie ein Trampolin und würde m.E. einen gewaltigen wirtschaftlich diversifizierten Wachstumsbust auslösen.....genau was wir so dringend bräuchten.

(jmho)

Fine-Tuner

12.12.2014 23:55
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@ weico

Das mit der Genanalyse lassen wir lieber mal, denn das bringt aus meiner Sicht nichts. Ich selbst bin ein ziemlicher "Mischling" aus verschiedenen Herkunftsländern. Auch meine Partnerin war Ausländerin, aber "dank" mir habe ich sie "helvetisieren" können. Auch das ist völliger Quatsch, wie jeder halbwegs vernünftig denkende Mensch sich überlegen kann.

Ich finde Schade, dass ihr den Weg der sachlichen "Schlacht der Argumente" ausgetauscht habt gegen einen gehässigen, auf bzw. gegen die Person gerichteten Weg der Beleidigungen. Ich streite gerne, aber nur im äussersten Notfall greife ich meinen Gegner an. Ziel sollte, ja muss sogar, die Argumentationskette sein. Ob der eine jetzt impotent sein soll, der andere ein Ausländerhasser oder was auch immer, mag im realen Leben richtig oder falsch sein. Hier im Forummacht es aber keinen Sinn, denn man kann es nicht überprüfen, was ich auch gar nicht will. Argumente kann man aber widerlegen oder untermauern.

Kommt zurück auf den Weg der Forum-Tugenden. Bald ist Weihnachten, falls es euch zumindest symbolisch etwas bedeutet.

12.12.2014 22:55
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Domtom01 hat am 12.12.2014 - 16:47 folgendes geschrieben:

Was für eine Show ziehst du denn da ab? Wenn ich richtig zwischen den Zeilen lese, hast du "reinrassiger Schweizer" (falls es so etwas bei dem total verrassten Volk überhaupt gibt) eine, wie soll ich es sagen, Ausländerin als Partnerin?

Ob ich "reinrassig" bin,müsste wohl ine Genanalyse entscheiden. Unser Gutmensch scheint aber mächtig  Stolz zu sein,dass seine Partnerin eine "echte" und reinrassige Schweizerin ist...

 

 

Und gerade du hast eine so feindselige Haltung gegenüber diesen?

..warum feindselig ? Ich liebe Qualität über Alles.Egal woher Diese stammt. Im Gegensatz zur EU und den heuchlerischen Gutmenschen....

 

 Aber irgendwie ist diese verbale Auseinandersetzung unterhalb der Gürtellinie auch amüsant wie eine billige Soap-Opera aus Brasilien - zur besten Sendezeit. Danke! 

Bitte.

Es ist aber wohl nur für mich und solche Leute amüsant,bei denen es unter der Gürtellinie noch funktioniert...

 

 

weico

12.12.2014 16:47
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@ weico

Was für eine Show ziehst du denn da ab? Wenn ich richtig zwischen den Zeilen lese, hast du "reinrassiger Schweizer" (falls es so etwas bei dem total verrassten Volk überhaupt gibt) eine, wie soll ich es sagen, Ausländerin als Partnerin? Und gerade du hast eine so feindselige Haltung gegenüber diesen?

Ich weiss nicht, ausser dass Extreme immer zumindest zweifelhaft sind. Die Wahrheit liegt in der Mitte. Aber irgendwie ist diese verbale Auseinandersetzung unterhalb der Gürtellinie auch amüsant wie eine billige Soap-Opera aus Brasilien - zur besten Sendezeit. Danke! 

12.12.2014 16:40
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Elias hat am 12.12.2014 - 08:57 folgendes geschrieben:

 

Darum hast du Schlafmütze keine Schweizerin gefunden. Weil du so schön, so intelligent und so reich bist.

...liegt es an deiner reinrassigen Schweizerin, dass du keine Kinder hast...oder bist du etwa bei dieser Sache der völlig unfähig Part.....  

 

weico

12.12.2014 08:57
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weico hat am 11.12.2014 - 19:59 folgendes geschrieben:

Elias hat am 11.12.2014 - 11:48 folgendes geschrieben:

 

Ich habe den Link gelesen, sonst hätte ich nicht gefragt.

 Gähn..

gut so. Träum weiter. Dann postest du auch nicht in den falschen Threads

Darum hast du Schlafmütze keine Schweizerin gefunden. Weil du so schön, so intelligent und so reich bist.

 

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Benjamin Franklin

11.12.2014 19:59
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Elias hat am 11.12.2014 - 11:48 folgendes geschrieben:

 

Ich habe den Link gelesen, sonst hätte ich nicht gefragt.

 Gähn..

 

weico

 

 

11.12.2014 11:48
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 hat am 10.12.2014 - 20:06 folgendes geschrieben:

Elias hat am 10.12.2014 - 17:48 folgendes geschrieben:

@weico Was hat das mit dem Thread Arbeitsmarkt zu tun?

Lies den Link !

Entweder wollen die Ex-Asylanten keine Arbeit annehmen...oder es gibt schlicht keine entsprechenden Jobs für sie.

 

Die humanitären Helfer sollten sich wirklich schämen,dass sie den Leute  keine Jobs anbieten und sie in der Sozialhilfe landen...!

 

Ich habe den Link gelesen, sonst hätte ich nicht gefragt.

Der letzte Satz ist wohl das, was dich am meisten bewegt. Selber zu doof zum Auswandern, aber anderen Vorwürfe machen. Mehr liegt bei dir nicht drin.

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

10.12.2014 20:06
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Elias hat am 10.12.2014 - 17:48 folgendes geschrieben:

@weico Was hat das mit dem Thread Arbeitsmarkt zu tun?

Lies den Link !

Entweder wollen die Ex-Asylanten keine Arbeit annehmen...oder es gibt schlicht keine entsprechenden Jobs für sie. Die humanitären Helfer sollten sich wirklich schämen,dass sie den Leute  keine Jobs anbieten und sie in der Sozialhilfe landen...! :oops:

 

Deine früher mal so geliebten Philipinnen wurden schon wieder von einem Unwetter heimgesucht und das ist dir keine Zeile wert. Das Land wäre doch schon lange ein eigener Thread wert. Die leiden unter dem Klimawandel.

Leiden..?

Solche Taifune gab es schon immer und ewig und ist neuerdings halt schlicht zum Hype für die Medien geworden . Das gestiegene Medieninteresse freut dort Menschen aber sehr. Motto:.. die "Langnasen" sollen ruhig fleissig spenden .Wenn nicht jetzt ,dann halt nächstes mal. Die nächste Taifunsaison kommt ganz bestimmt .....  :yes:

 

Du müsstest doch voller Sorge um die Verwandten deiner Frau sein. Oder ist sie auch auch wieder Geschichte?

Warum Sorgen?

Die Taifune bzw. ihre Route  sind gut berechenbar ...und betreffen zudem nur einen kleinen Teil (nicht unsere Gegend) der Philippinen. JEDER dort ist dank Medien usw. besten über die Route ,Stärke ,Zeit usw. bestens informiert und Schulen und Behörden schliessen schon Tage im voraus.

Wenn die Menschen aber die Warnungen nicht ernst nehmen (Tacloban) ,dann gibt's halt Tote.

Bekannte Seiten,die jedes phil. Schulkind kennt, zum Thema:

http://pagasa.dost.gov.ph/

http://www.typhoon2000.ph/

usw......

 

Dagegen sind die Problemchen rund um die Asylanten ein Furz in den Wind.

Die Auswirkungen dieser Problemchen sind Hier wie Dort,vielfach eben selber gemacht.

 

N.B:...ein weiteres sehr beliebtes "Philippinen-Medienthema" (neben Taifunen,Slumkinder,Marcos-Gelder,Abu Sayyaf-Geiseln ) ist die Prostitution. 

Heute auf SRF (Dok):

http://www.srf.ch/medien/news/dok-mein-papa-der-sextourist-2/

 

 

weico

 

 

10.12.2014 17:48
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@weico Was hat das mit dem Thread Arbeitsmarkt zu tun?

Deine früher mal so geliebten Philipinnen wurden schon wieder von einem Unwetter heimgesucht und das ist dir keine Zeile wert. Das Land wäre doch schon lange ein eigener Thread wert. Die leiden unter dem Klimawandel.

Du müsstest doch voller Sorge um die Verwandten deiner Frau sein. Oder ist sie auch auch wieder Geschichte?

Dagegen sind die Problemchen rund um die Asylanten ein Furz in den Wind.

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

10.12.2014 17:24
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Aus Asylanten werden Sozialhilfefälle

 

Der Bund legt erstmals Zahlen zur Sozialhilfequote der Flüchtlinge vor, die eigentlich einer Arbeit nachgehen könnten. . Die Zahlen sind verheerend.

Die Anzahl Asylgesuche wird in diesem Jahr so hoch ausfallen wie schon lange nicht mehr. Das hat vor allem mit Italien zu tun, das Flüchtlinge nicht registriert und dann auch nicht mehr zurücknimmt, obwohl beides im Dubliner Abkommen so vorgesehen ist, dem die Schweiz 2005 zugestimmt hat. Das bedeutet, dass die Gemeinden zusätzliche Asylunterkünfte bereitstellen müssen. Kürzlich wurde einer Familie im Aargau die Wohnung gekündigt, weil die Gemeinde darin Asylbewerber einquartieren will.

Wenn die Flüchtlinge eine Aufenthaltsgenehmigung haben, müssten sie eigentlich für sich selber sorgen. Doch dem ist nicht so. Im aargauischen Städtchen Aarburg hat die Gemeinde errechnet, dass siebzig Prozent der ehemaligen Asylsuchenden bei der Sozialhilfe landen und das Budget der Gemeinde belasten (die BaZ berichtete). Bei den Flüchtlingen aus Eritrea sind es 95 Prozent. Gemeinden, die Flüchtlinge aufnehmen, werden so finanziell bestraft, weil sie auf Jahre oder Jahrzehnte hinaus deren Unterhalt bezahlen müssen.

In der Antwort auf eine Interpellation des Nidwaldner SVP-Nationalrates Peter Keller veröffentlicht nun der Bundesrat erstmals schweizweite Zahlen zur Sozialhilfequote von Flüchtlingen, die eigentlich einer Arbeit nachgehen könnten. Diese bestätigen für die sechs Hauptherkunftsländer die Zahlen aus Aarburg.

Eritreer ganz vorne

Im Jahr 2012 war von den erwerbsfähigen Flüchtlingen mit Aufenthaltsbewilligung (bis fünf Jahre Aufenthalt in der Schweiz) und erwerbsfähigen, vorläufig aufgenommenen Flüchtlingen (bis sieben Jahre Aufenthalt in der Schweiz) die grosse Mehrheit von der Sozialhilfe abhängig. Bei den Eritreern waren es 91 Prozent, bei Iranern 84 Prozent. Auch bei Flüchtlingen aus Sri Lanka, die allgemein als gut integriert gelten, bezogen drei von vier erwerbsfähigen Personen Sozialhilfe (75 Prozent).

Bei Flüchtlingen aus der Türkei waren es fast neun von zehn (89 Prozent). Die Quote ist damit höher als bei Menschen aus Syrien (87 Prozent). Am besten schnitten die Chinesen ab mit 69 Prozent.

«Auf dem Buckel der Gemeinden»

Peter Keller findet diese Quoten «verheerend». «Offensichtlich bieten die Sozialleistungen keinen Anreiz, sich im Arbeitsmarkt zu integrieren.» Zu den erwerbsfähigen Flüchtlingen kämen weitere Personen hinzu, die später mittels Familiennachzug in die Schweiz kämen. «Wir haben eine verfehlte Asylpolitik auf dem Buckel der Gemeinden und ihrer Steuerzahler. Das Dubliner Abkommen ist gescheitert», sagt Keller. «Wir können weder nach Italien noch nach Griechenland Flüchtlinge schicken, die von dorther kommen.»

Die Lösung sei eine Beschränkung des Asylrechts auf Personen, die mit dem Flugzeug einreisen. «Dann haben wir das, was uns der Bundesrat 2005 bei der Abstimmung versprochen hat.»

 

http://bazonline.ch/schweiz/standard/Aus-Asylanten-werden-Sozialhilfefae...

 

 

weico

10.12.2014 12:41
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Stellenabbau in der Schweiz erwartet

Die Schweizer Wirtschaft dürfte in den kommenden Monaten Stellen abbauen. Dies zeigt das am Dienstag veröffentlichte Arbeitsmarktbarometer des Stellenvermittlers Manpower. Vor allem im Baugewerbe haben sich die Beschäftigungsaussichten verdüstert.

Von den 757 befragten Arbeitgebern rechnen 4 Prozent mit einem Anstieg des Personalbestandes. 87 Prozent erwarten keine Veränderung, 7 Prozent gehen von einem Rückgang aus.

Damit hat sich nach Einschätzung der Unternehmen der Wind auf dem Arbeitsmarkt gedreht. Nach vier Quartalen im positiven Bereich fällt nämlich das Arbeitsmarktbarometer für das erste Quartal 2015 auf -2 Prozent. Im Vorquartal zeigte das Barometer mit +2 Prozent noch Wachstum an.

Erstmals seit 2005 negative Aussichten für Finanzsektor

Massiv verschlechtert haben sich die (-6 Prozent), das gegenüber dem laufenden Quartal 15 Prozentpunkte verloren hat. Erstmals seit Einführung des Barometers 2005 sind jedoch auch die Prognosen für den Sektor Banken, Versicherungen, Immobilien und Dienstleistungen negativ (-1 Prozent).

Nach wie vor schlecht sind die Beschäftigungsaussichten im Gastgewerbe (-7 Prozent), im Bergbau und der Rohstoffgewinnung (-7 Prozent)sowie in der verarbeitenden Industrie (-12 Prozent).

"Nicht überraschend schlagen sich Unsicherheiten bezüglich der künftigen Zuwanderungspolitik oder der Unternehmensbesteuerung, aber auch branchenspezifische Entwicklungen, etwa im Immobilien oder Finanzsektor, nun auch in der Stimmung am Schweizer Arbeitsmarkt nieder", lässt sich Patrick Maier von Manpower Schweiz zitieren.

Ostschweiz am pessimistischsten

Geografisch gesehen zeigen sich die Arbeitgeber in der Ostschweiz am pessimistischsten (-11 Prozent). Wenig optimistisch sind die Unternehmen auch in der Nordwestschweiz und im Raum Espace Mittelland (je -6 Prozent). Die Arbeitgeber in der Zentralschweiz (+6 Prozent) und in der Genferseeregion (+2 Prozent) dagegen erwarten ein Beschäftigungswachstum.

Mit ihren negativen Beschäftigungserwartungen stehen die Schweizer Unternehmen weltweit gesehen eher einsam da. Von den Befragungen in insgesamt 42 Ländern ergaben nur vier ein negatives Ergebnis. Neben der Schweiz waren dies Finnland (-8 Prozent), Italien (-5 Prozent) und die Niederlande (-3 Prozent).

http://www.bluewin.ch/de/news/wirtschaft---boerse/2014/12/9/arbeitgeber-...

 

 

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Benjamin Franklin

05.12.2014 09:55
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marabu hat am 04.12.2014 - 18:22 folgendes geschrieben:

Und weil unsere Linke überhaupt nichts von Realwirtschaft versteht, glaubt sie, dass unser Wohlstand ein gottgegebenes Faktum ist, wozu man also nichts beitragen muss. Deshalb darf man fordern, fordern und noch mehr Geld ausgeben.

Die Rechten wollen am Wohlstand rütteln, nicht die Linken.

Der 9. Februar war ein Zufallsmehr. Blocher hatte zuvor noch vollmundig angekündigt, er würde sich bei einer allefälligen Annahme für die Umsetzung einsetzen. Nach der Wahl meinte er: ich bin doch auch nur ein Parlamentarier.

fordern, fordern und noch mehr Geld ausgeben: Die neuesten Subventionen wurden von den Rechten durchgewunken.

 

Die Zahlen zu den Sozialausgaben sind sehr leicht im Internet zu finden.

 

 

 

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Benjamin Franklin

04.12.2014 18:26
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Sozialausgaben total?

Ich hätte gerne die Zahlen von Bund und Kantonen und Gemeinden in Bezug auf die Sozialausgaben. Und damit meine ich auch die indirekten Kosten der gesamten von der Öffentlichkeit bezahlten Sozialindustrie (inkl. entspr. Verwaltungen).

Wo findet man das?

04.12.2014 18:22
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Zeitbombe

weico hat am 04.12.2014 - 17:52 folgendes geschrieben:

Fine-Tuner hat am 04.12.2014 - 01:10 folgendes geschrieben:

.....danach werden sich unsere Nachkommen wohl auf einen sehr, sehr langen Wirtschaftsschrumfpungsprozess einstellen müssen....ich schätze, dass dann noch 20% erwerbstätig sein werden und 80% von der Grundrente leben werden

Fine-Tuner

..dann werden die Sozialabgaben wohl so sehr steigen,dass aus der Grundrente ....eine reine Überlebenshilfe bzw. Motivationshilfe wird. 

 

http://www.20min.ch/schweiz/news/story/Dafuer-gibt-der-Bund-am-meisten-a...

 

weico

Und weil unsere Linke überhaupt nichts von Realwirtschaft versteht, glaubt sie, dass unser Wohlstand ein gottgegebenes Faktum ist, wozu man also nichts beitragen muss. Deshalb darf man fordern, fordern und noch mehr Geld ausgeben.

04.12.2014 17:52
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Fine-Tuner hat am 04.12.2014 - 01:10 folgendes geschrieben:

.....danach werden sich unsere Nachkommen wohl auf einen sehr, sehr langen Wirtschaftsschrumfpungsprozess einstellen müssen....ich schätze, dass dann noch 20% erwerbstätig sein werden und 80% von der Grundrente leben werden

Fine-Tuner

..dann werden die Sozialabgaben wohl so sehr steigen,dass aus der Grundrente ....eine reine Überlebenshilfe bzw. Motivationshilfe wird.  Biggrin

 

http://www.20min.ch/schweiz/news/story/Dafuer-gibt-der-Bund-am-meisten-a...

 

weico

04.12.2014 11:44
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Schweizer IT-Branche befürchtet Abwanderungen

2000 Drittstaaten-Fachkräfte weniger kommen künftig in die Schweiz. So will es der Bundesrat. Gut versteckt war die Nachricht der Landesregierung – der Frust kommt jetzt.

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Schwei...

 

Für die einen ist es negativ, für die anderen positiv

 

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04.12.2014 01:10
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Der Schwarzarbeitsmarkt boomt. Noch nie wurden so viele Fälle von Schwarzarbeit gemeldet.

Wer keine Rente erhält und bei der ALV ausgesteuert ist geht schwarz.....sozusagen als Wanderarbeiter.....von den unzähligen schwarzen Grenzgängern ganz zu schweigen.......der Druck auf die Löhne ist massiv....und wird weiter anhalten....... geschieht allen Recht, die gegen einen Mindestlohn gestimmt haben..........obwohl sich die Bewerbungsquote auf rund 20 Bewerbungen pro seriöse Stelle (von über 50 im Jahre 2010!!) reduziert hat, ist der Arbeitsmarkt immer noch nur für Arbeitgeber wirklich gut.

Die Masseneinwanderungsinitiative sollte mittelfristig rein theoretisch mehr Schweizer in Arbeit bringen und die Quote sollte weiter sinken......gepaart mit dem demografischen Wandel könnte sich der Arbeitsmarkt wieder zu einem Nachfragemarkt entwickeln.....zumindest bis der demografische Flaschenhals überschritten ist.....danach werden sich unsere Nachkommen wohl auf einen sehr, sehr langen Wirtschaftsschrumfpungsprozess einstellen müssen....ich schätze, dass dann noch 20% erwerbstätig sein werden und 80% von der Grundrente leben werden :mosking:

Fine-Tuner

02.12.2014 18:35
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Elias hat am 01.12.2014 - 16:53 folgendes geschrieben:


Demografischer Wandel vs. die Schweiz wächst ....  Es kommen spannende Zeiten.

Wo ist eigentlich der Thread "Demografischer Wandel" ?

Den vermisse ich schmerzlich!

 

01.12.2014 16:53
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SBB fehlen 50 Lokführer – pro Tag

Für das Schweizer Zugnetz werden Rentner reaktiviert. Die SBB haben viel zu wenig Lokführer. Die Gründe muss das Unternehmen bei sich selber suchen.

 

Engpass absehbar

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/SBB-fe...

 

Demografischer Wandel vs. die Schweiz wächst ....  Es kommen spannende Zeiten.

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09.10.2014 09:19
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Der Statistik-Trick mit den jungen Arbeitslosen

Im September nahm der Anteil der arbeitslosen Jugendlichen auf 3,5 Prozent ab, besagt die neueste Statistik. Tatsächlich ist die Quote aber mehr als doppelt so hoch.

Die Arbeitslosenstatistik des Seco verzeichnet nämlich nur jene Stellensuchenden, die sich bei einem Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) registriert haben.

BFS kommt auf 7,7 Prozent Arbeitslose

Ein genaueres Bild gerade der Jugendarbeitslosigkeit zeichnen deshalb die viermal jährlich erscheinenden Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS). Sie genügen den internationalen Standards und erfassen alle Personen ohne Arbeit, die in den letzten vier Wochen aktiv nach einer Stelle gesucht haben. Zu den Daten kommt die Behörde nicht über das RAV, sondern durch jährlich 125'000 Telefoninterviews in Schweizer Haushalten, bei denen nach Beschäftigung, Ausbildung, Stellensuche oder Gesundheitszustand gefragt wird.

http://www.20min.ch/finance/news/story/Der-Statistik-Trick-mit-den-junge...

 

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15.09.2014 14:54
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Nach 20 Jahren IT werde ich bald ein Timeout nehmen

Informatik-Paradox: Die Branche sucht Leute, und trotzdem sind viele arbeitslos. Der Bericht darüber wirft hohe Wellen – und füllt das Kommentarforum.

Weit über 300 Kommentare zog der Bericht «Warum Informatiker trotz vieler Vakanzen keine Stelle finden» nach sich. Offenbar trifft die Standortbestimmung der Branche punkto Arbeitskräften bei vielen Angestellten – oder eben Arbeitslosen – einen wunden Punkt.

50+ und die fehlenden Diplome

Tagesanzeiger.ch/Newsnet hat einige Kommentare zusammengefasst. So schreibt etwa Leser Gerhard Fenner über die Probleme der Über-50-Jährigen: «Als 50+ Informatiker mit 25 Jahren Berufserfahrung werden sie (die IT-Spezialisten, Anm. der Red.) nicht einmal zu Dumpinglöhnen angestellt, weil in den HR-Abteilungen nur irgendwelche seltsamen Diplome und Zertifikate berücksichtigt werden. Die sogenannten Seiteneinsteiger aus den 90er-Jahren (als noch keine Informatiker ausgebildet wurden) landen heute einfach auf dem Abstellgleis! Manchmal ist man zu wenig qualifiziert, vielfach aber auch überqualifiziert!»

Burnout-gefährdet?

Ein weiterer Leser, Daniel Fässler, thematisiert die Belastung in der IT-Branche. «Nach 20 Jahren IT werde ich bald ein Timeout nehmen, um den angehenden Burnout präventiv zu begegnen, und mich dann andersweitig umsehen. Ich kann jungen Leuten MINT-Jobs nicht mehr mit gutem Gewissen empfehlen. Mit 40 ist Schluss in dieser Branche und die Konkurrenz ist mörderisch. Genug mit ignoranten Chefs, die komplexe Lösungen möglichst billig und schnell umgesetzt haben wollen. Daraus resultiert Bananensoftware die beim Kunden reift und die Entwickler brennen aus. Habe mehrere Kollegen mit Burnout erleben müssen. Nicht lustig sowas.»

Der Lohn

Leser Anton Schneider sieht das Problem bei den Arbeitskräften, die zuwandern und mit weniger Lohn zufrieden seien. «Selbstverständlich werden ‚Akademiker‘ aus der ganzen Welt dem 45-jährigen Schweizer vorgezogen. Der spanische Kollege fühlt sich glücklich hier in der Schweiz einen Job für 70‘000 Franken ergattert zu haben - was hat da der Über-45-Jährige mit 100‘000 Franken für eine Chance? (…) Noch vor wenigen Jahren mussten die Firmen die Angestellten in der Aus-/Weiterbildung unterstützen (…) Heute? Mit dem grenzenlosen Angebot an Arbeitssuchenden aus der EU - chancenlos.»

Rufe nach Ecopop

Mit Leser Björn Fröhlich wird es politisch: «Ja zu Ecopop! Ich arbeite in einer hochinternationalen Firma in einem über 60-köpfigen Team mit sage und schreibe 5 Schweizern. Gerade eben ist wieder eine Russin reingeholt worden. Willig und sehr billig. Selber wurde ich vor 2 Jahren entlassen und zu einem Gnadenbrot angestellt. Alle im alten Team über 40 fanden intern gar keine Stelle mehr.»

Überhaupt kommt die Ecopop-Initiative in den Kommentaren oft vor. Allerdings warnen andere Leser, dass mit Annahme von Ecopop viele Firmen abwandern würden und so erst recht keine Jobs in der IT-Branche mehr zu finden sind. Natürlich sind die einzelnen Kommentare auch von einzelnen Geschichten und Schicksalen geprägt. Die Branche als solche hat im Artikel selber schon zu den Fragen und Vorwürfen Stellung genommen.

Stellvertretend hier nochmals Andreas Kaelin, Geschäftsführer des Berufsverbands ICT-Berufsbildung Schweiz. Er sagte, der Anteil an offenen Stellen in der Branche betrage 3,4 Prozent, also rund 6000 Jobs. «Dies ist ein Indiz, dass ein Ungleichgewicht zwischen Anforderungen der Wirtschaft und Kompetenzen der Stellensuchenden herrscht. Wir wollen deshalb das Profil der arbeitslosen ICT-Leute genauer analysieren und herausfinden, warum sie nicht zu einer Stelle passen», so Kaelin.

Ein wichtiger Grund, warum Informatiker keine Anstellung finden, ist der hohe Spezialisierungsgrad: Laut Kaelin arbeiten zwei Drittel der Fachkräfte ausserhalb der ICT-Branche, etwa in Banken, Versicherungen oder der öffentlichen Verwaltung. «Wenn es in einer wichtigen Branche wie den Banken zu Restrukturierungen kommt, werden auch viele ICT-Leute arbeitslos – doch die können nicht so einfach in andere Branchen oder Funktionen transferiert werden», beschreibt Kaelin das Problem. «Davon ist derzeit der Grossraum Zürich besonders betroffen.»

Am dringendsten gesucht sind laut Kaelin gut ausgebildete Software-Ingenieure, die fundiert ausgebildet und «up to date» sind. Doch einige arbeitslose Informatiker seien wenig ICT-qualifiziert und verfügten nur über stark branchenspezifische Kenntnisse. «Wer weder fundiert ICT-gebildet ist noch von der Pike auf im ICT-Sektor gearbeitet hat, lässt sich kaum zum Software-Ingenieur umschulen», so Kaelin.

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Nach-2...

 

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Benjamin Franklin

15.09.2014 14:50
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Sorry muss wirklich gerade lächeln, glaubts Du wirklich das wir nochmals Vollbeschäftigung erreichen?

Ich glaube nicht, ich möchte Euch Herren der Obrigkeit nicht widersprechen, doch ihr täuscht euch gewaltig!

Ihr Glaubt leider immernoch an Papier und den Storch!

Du brauchst dich nicht zu entschuldigen. Du bist nicht der einzige, der weder rechnen noch logisch denken kann.

Es geht dabei auch nicht um glauben, sondern um wissen.

Die Geburtenrate ist weiterhin tief. Die Babyboomer werden durch geburtenschwachen Jahrgänge ersetzt und diese wiederum werden durch noch schwächere Jahrgänge ersetzt. Eine Umkehr der Tendenz ist nicht abzusehen. Das bleibt nicht ohne Folgen.

2015 gehen in der Schweiz erstmals mehr in Rente als nachrücken. In anderen Ländern Europas hat das schon im 2010 stattgefunden (wegen der Abwanderung)

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

12.09.2014 21:43
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Elias hat am 15.08.2014 - 10:15 folgendes geschrieben:

 

 

 

Nächstes Jahr treten in der Schweiz erstmal mehr aus dem Arbeitsleben aus, als Arbeitskräfte nachrücken. In den Folgejahren wird das noch weiter zunehmen. In ca. 20 bis 25 Jahren ist dieser Spuk vorbei.

Die Vollbeschäftigung kommt. Ich weiss: Das nützt denen, die jetzt Arbeitslos sind, auch nicht viel.

 

 

 

 

Sorry muss wirklich gerade lächeln, glaubts Du wirklich das wir nochmals Vollbeschäftigung erreichen?

Ich glaube nicht, ich möchte Euch Herren der Obrigkeit nicht widersprechen, doch ihr täuscht euch gewaltig!

Ihr Glaubt leider immernoch an Papier und den Storch!

Die Rezession die kommt erst, eure Finanzcasperli haben den Anfang gemacht, die Politik bodigt den Rest als man das Volk wie ja Heute Gang und Gäbe ist brandschwarz anlügt.

Tatsache ist, dass wir in der Schweiz keine, aber nicht 1 Branche haben die Aufwind hat.

Vom Bankenkasper bis zur Kioskfrau sind Leute überflüssig. Zum teil ist das verblödete und faule Volk ja selber Schuld. Alle rennen über die Grenze, aber keiner bietet den Unternehmungen Substanz um zu Handeln. Ich bin auch Unternehmer und würde gerne die selben Preise wie neben der Grenze haben, dazu müssen Löhne, Mieten, Versicherungsschutz und alg. Wohlstand sinken. Da die Linken mehr Lohn fordern, mit Ihren Medien als Waffe und das dubbeli Volk richtig in Stimmung bringt, sind die Rechten Wirtschaftsvertreter Ausnahmslos zu faul um mal was zu tun. Hinzu kommt das wir noch einen INKOMPETENTEN BUNDESRAT NAMENS JSA haben, der noch die Inkompetenz hatte dies in aller Öffentlichkeit Preis zu geben.

Das ganze Gewerbe steht als Verbrecher da, keiner ist bereit was zu tun.

Jetzt habt ihr 2 Möglichkeiten:

1. Man senkt die Löhne, Abgaben,Versicherungesschutz, Vorsorge, Produziert günstiger, (weniger Auflagen mehr Verantwortung ans Gewerbe abtreten), oder

2. Man lässt alles beim Alten und das Gewerbe geht ein. Vernichtung der Infrastruktur, Arbeitsplätze, Produktevielfallt, Lehrstellen, ....

 

Zweites geschieht seit 3 Jahren und die Gesellschaft nimmt es in kauf, weil die, die über der Grenze einkaufen nicht mehr eine kleine Traube sind sondern fast 50%. Dies aus Egoismuss, Habgier und Inkonsequenz.

Wer jetzt nur an den Detailhandel glaubt oder denkt, ist auf dem Holzweg. Nein auch Autogewerbe, Handwerker, sogar Kaufmännische Unternehmen sind stark betroffen. Alles was jetzt den Schirm schliesst, wird nicht wieder öffnen! Für mich gibts je Länger je mehr (wieder) Auswahl an Arbeitskräften. Die Schwachen können dann die Strasse wischen, aber von denen hats bereits Genug! Die Grossverteiler müssen heute selber zugeben, das sie bei den Unternehmenszahlen Jahrelang beschissen hatten. Das Wachstum von 1-2% entsprach eben nie der Realwirtschaft.

Ich prophezeie 10% Arbeitslose in 5 Jahren vor, eine Rezession wie wir sie seit 1929 nicht mehr kannten! Meine Mentorin hatte 2002 mir Gold empfohlen und würde es auch Heute noch vermitteln. 2005 hatte Sie die UBS kritisiert, und deren Untergang Probezeit und eben so das des Bankgeheimnisses. Alles ist so gekommen.

Die Baubrachen haben sinkende Aufträge und sehen in den nächsten 20 Jahren kein Potenzial mehr in der Schweiz.

Also was wollt ihr mit 5% Exportwirtschaft die so subventioniert wird wie es die Landwirtschaft nie gemacht wird. Unsere funktionierende Landwirtschaft wurde für die Wertlose Exportindustrie verkauft. Wer das Gegenteil behauptet soll mal die Staatsverträge lesen! Nein Eure Wirtschaft ist am Arsch, sorry, ihr wolltet es so und jetzt bekommt ihr es.

 

12.09.2014 09:36
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Warum Informatiker trotz vieler Vakanzen keine Stelle finden

Tausende Informatiker werden gesucht, und trotzdem gibt es in der Branche viele Arbeitslose. Ein Stellenvermittler und der Branchenverband erklären, weshalb.

Seit Jahren beklagt sich die Branche der Informations- und Kommunikationstechnik (ICT) über zu wenige Fachkräfte. Dies soll sich bis ins Jahr 2022 verschärfen, wenn 87'000 Informatiker benötigt werden (wir berichteten). Doch gleichzeitig sind gut 3000 Informatiker in der Schweiz ohne Stelle, sind teils seit Jahren auf der Suche und haben Hunderte Bewerbungen verschickt – ohne Erfolg.

Die Frustration spiegelt sich in Kommentaren von Tagesanzeiger.ch/Newsnet-Lesern wider: «Da sucht man als 50+ und IT-Spezialist seit Jahren eine Arbeitsstelle und hat keine Chance aufgrund des Alters. Zur gleichen Zeit stöhnt der Branchenverband über fehlende IT-Fachleute», empört sich Leser Max Koller. Einige bemängeln, dass ihre Söhne keine Ausbildungs- und Praktikumsplätze in der IT finden. Es seien kaum Arbeitgeber zu finden, die in die Aus- und Weiterbildung investieren wollten.

«Das Problem ist: Firmen suchen sehr selektiv, warten also lieber auf den richtigen Mitarbeiter, anstatt einen Kompromiss einzugehen», sagt Rolf Walser, Geschäftsführer der Personal- und Unternehmensberatung Nexus, die auf die Vermittlung von ICT-Fachleuten spezialisiert ist. Momentan sind bei Nexus zwischen 300 und 400 Stellensuchende eingetragen. Die Branche bevorzuge Hochschulabsolventen und Lehrabgänger, die günstiger arbeiten als ältere Arbeitnehmer. Das erschwere die Jobsuche für Leute ab 45 bis 50 Jahren. Über 45-jährige Kunden der Stellenvermittlung Nexus finden im Schnitt nach 6 bis 12 Monaten wieder eine ICT-Stelle, jüngere nach 3 bis 6 Monaten, wie Walser ausführt.

Es gibt nicht DEN Informatiker

Laut Andreas Kaelin, Geschäftsführer des Berufsverbands ICT-Berufsbildung Schweiz, beträgt der Anteil an offenen Stellen in der Branche 3,4 Prozent, also rund 6000 Jobs. «Dies ist ein Indiz, dass ein Ungleichgewicht zwischen Anforderungen der Wirtschaft und Kompetenzen der Stellensuchenden herrscht. Wir wollen deshalb das Profil der arbeitslosen ICT-Leute genauer analysieren und herausfinden, warum sie nicht zu einer Stelle passen», so Kaelin.

Ein wichtiger Grund, warum Informatiker keine Anstellung finden, ist der hohe Spezialisierungsgrad: Laut Kaelin arbeiten zwei Drittel der Fachkräfte ausserhalb der ICT-Branche, etwa in Banken, Versicherungen oder der öffentlichen Verwaltung. «Wenn es in einer wichtigen Branche wie den Banken zu Restrukturierungen kommt, werden auch viele ICT-Leute arbeitslos – doch die können nicht so einfach in andere Branchen oder Funktionen transferiert werden», beschreibt Kaelin das Problem. «Davon ist derzeit der Grossraum Zürich besonders betroffen.»

Am dringendsten gesucht sind laut Kaelin gut ausgebildete Software-Ingenieure, die fundiert ausgebildet und «up to date» sind. Doch einige arbeitslose Informatiker seien wenig ICT-qualifiziert und verfügten nur über stark branchenspezifische Kenntnisse. «Wer weder fundiert ICT-gebildet ist noch von der Pike auf im ICT-Sektor gearbeitet hat, lässt sich kaum zum Software-Ingenieur umschulen», so Kaelin.

Früh an die Informatik heranführen

Die erwähnte «Zwei Drittel, ein Drittel»-Regelung spielt Kaelin zufolge auch in der Aus- und Weiterbildung eine Rolle: Während es in den ICT-Unternehmen naheliegend sei, für Nachwuchs und Weiterbildung zu sorgen, müssen Nicht-ICT-Firmen noch stärker dafür sensibilisiert werden – auch wenn sich bezüglich Lehrstellen in den letzten Jahren einiges getan habe. Seit 2009 hat sich die Anzahl Ausbildungsplätze in der beruflichen Grundbildung um 1637 auf 8668 erhöht.

Punkto Nachwuchs muss sich auch in den Schulen noch einiges tun, wie Nexus-Chef Walser betont: «In den letzten Jahren hat eine gewisse Technikverdrossenheit stattgefunden, und das in Zeiten von Smartphones und dergleichen.» Wissenschaftliche Fächer seien – besonders seit der Maturareform Ende der 1990er-Jahre – abgewertet worden zugunsten von Sprachen und sozialen PPP-Fächern, also Philosophie, Psychologie und Pädagogik.

Doch sei es wichtig, so Walser, dass Jugendliche schon früh an Themen herangeführt werden. An der Berufsschule in Muttenz BL etwa gibt es ein sogenanntes ICT-Scout-Programm, mit dem ICT-affine Jugendliche gesucht und angesprochen würden. Zudem gebe es Erlebniswochen, um die Faszination für das Berufsfeld zu wecken. «Dies sollte viel stärker angeboten werden. In der Schweiz ist viel Potenzial für ICT-Nachwuchs vorhanden», ist Walser überzeugt.

Weiterbildung ist nicht alles

Die Ausbildung allein genügt jedoch nicht: In der sich ständig entwickelnden ICT-Branche muss sich weiterbilden, wer dranbleiben will, so der allgemeine Tenor. Trotzdem beklagen sich viele Stellensuchende, dass sie trotz stetiger Weiterbildung keine Stelle finden – oder ihr Arbeitgeber weigert sich, die kostspieligen Kurse zu bezahlen. Wo liegt das Problem? Laut Nexus-Chef Rolf Walser ist Weiterbildung per se nicht alles. Diese und die bisherige Arbeitsstelle müssten einen starken Bezug zueinander haben, die Erfahrung zähle mehr als das Zertifikat.

Stellt sich die Frage, ob überhaupt ein Mangel an ICT-Fachkräften herrscht: Laut dem Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) waren Ende Dezember 2013 genau 3234 Informatiker ohne Arbeit, 10 Prozent mehr als im Vorjahr. Trotzdem herrscht laut dem Seco kein echter Mangel, denn dieser wäre an überdurchschnittlichen Lohnsteigerungen erkennbar. Diese hätten in den letzten Jahren jedoch kaum stattgefunden.

Beklagt sich die ICT-Branche also aus strategischen Gründen alle paar Jahre über einen Fachkräftemangel, um eine Rekrutierung im Ausland zu rechtfertigen? Nexus-Geschäftsführer Rolf Walser verneint. «Der Fachkräftemangel ist ein ausgewiesenes Problem, es ist ein Weckruf nötig.» Und ICT-Switzerland-Geschäftsführer Andreas Kaelin weist darauf hin, dass die gängigen Faktoren auf eine Knappheit an qualifizierten Informatikern hinweisen: der überdurchschnittlich grosse Bedarf in der Wirtschaft, die unterdurchschnittliche Arbeitslosenquote und die überdurchschnittlich starke Zuwanderung an ICT-Fachleuten.

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Warum-...

 

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Benjamin Franklin

21.08.2014 11:34
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Firmen sind mitschuldig am Fachkräftemangel

Jedes dritte Schweizer Unternehmen hat Mühe, freie Stellen zu besetzen. Diese Arbeitsmarkt-Studie sorgt für heisse Köpfe unter den cash-Lesern. Die Firmen sind in der Tat mitschuldig an der Misere, sagen Experten.

Die Schuldfrage

Verschiedene Experten sind jedoch der Meinung, dass die Unternehmen zu einem gewissen Grad selbst schuld an diesem Zustand sind. "Generell ist der Arbeitskräftemangel auch ein Ausdruck davon, dass die Unternehmen nicht bereit sind, einen genügend hohen Preis für die fehlenden Arbeitskräfte zu zahlen", sagt Michael Siegenthaler von der KOF Konjunkturforschungsstelle der ETH.

Würden etwa die Löhne hochgesetzt oder andere Anreize wie Weiterbildungen oder Fördermassnahmen von Frauen angewendet, gäbe es laut dem Arbeitsmarktökonomen mehr Bewerbungen. "Allerdings ist das wieder eine Frage der Kosten", gibt der Wissenschaftler zu bedenken. Je nach Firma oder Branche fehle auch der finanzielle Spielraum.

Es gibt aber auch Faktoren, die von den Unternehmen nur indirekt oder gar nicht kontrolliert werden könnten. Dazu zählt etwa die Konjunktur und die Zuwanderungs-, Familien und vor allem auch die Bildungspolitik. "Wenn für einen Berufszweig, bei dem die Ausbildung in staatlicher Hand liegt, zu wenige Lehrlinge ausgebildet werden, können die Unternehmen nichts dafür", sagt Siegenthaler.

Weiterbildung und Frauenförderung

Auch Stefan Studer vom Verband Angestellte Schweiz sagt: "Die Unternehmen sind zu einem gewissen Grad selber schuld an diesem Fachkräftemangel." Die Fachkräfte könnten nur gewonnen werden, wenn die Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitern aufrechterhalten werde. Doch beim kürzlich im Parlament behandelten Weiterbildungsgesetz habe sich die Wirtschaft mit Händen und Füssen gegen eine stärkere Verpflichtung bei der Weiterbildung gewehrt, sagt Zimmermann vom SGB.

Vom Fachkräftemangel weniger betroffen als etwa die Industrie sind die Banken. Aber auch dort gebe es Arbeitnehmer über 50, die Probleme bei der Stellensuche hätten, sagt die Geschäftsführerin des Schweizerischen Bankpersonalverbands (SBPV), Denise Chervet. Ein besonderer Aspekt seien dabei die Pensionskassenkosten, die bei älteren Arbeitnehmern ansteigen.

Um das Problem zu bekämpfen, brauche es eine "gegenseitige Anpassung", sagt Chervet: Die Arbeitgeber müssten flexibler werden bei der Personalrekrutierung, aber die Arbeitnehmer müssten sich der heutigen Lage bewusst sein und gewisse Anpassungen in Betracht ziehen.

Ganzer Beitrag http://www.cash.ch/news/top_news/firmen_sind_mitschuldig_am_fachkraeftem...

 

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Benjamin Franklin

21.08.2014 11:03
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Der Begriff "Fachkräftemangel" hat gute Chancen zum Unwort des Jahres gekürt zu werden.

Es braucht schon sehr viel Zynismus - Angesichts von permanent mehr als 150'000 Menschen die verzweifelt nach Arbeit suchen - von einem "Mangel" zu sprechen. So lange als ich für jede inserierte freie Stelle mehr als 50 Bewerbungen erhalte, weigere ich mich von "Mangel" zu sprechen.

So lange als 50% der jungen Erwachsenen, die aus der Lehre kommen, von ihrem Betrieb nicht weiter beschäftigt werden, muss mir niemand mit Fachkräftemangel kommen.

So lange als die Lohnsumme vor allem in den bildungsarmen und Niedriglohnbereichen wie ZB dem Reinigungs-, dem Bau- und/oder dem Gastgewerbe rasant steigen, während die Lohnsummen in Hochlohnbereichen wie dem Dienstleistungssektor oder in der Industrie stagnieren bzw. rückläufig sind muss mir niemand etwas von "Fachkräftemangel" erzählen.

Wären die Unternehmen tatsächlich in einer Notlage, würden sie längst auf Personen zurückgreifen, die dem Stellenprofil nicht zu 100% entsprechen und fehlende Qualifikationen mittels Schulung vermitteln. Doch die wollen nur Rosinen picken.....bzw. ein Grossteil der ausgeschriebenen Stellen sind lediglich "Sondierungsstellen"...ein dringender Bedarf besteht nur in sehr seltenen Fällen.

So lange es sich die Unternehmen leisten können, wählerisch zu sein, so lange sollten wir das Wort "Fachkräftemangel" nicht mehr gebrauchen. Ich hege den Verdacht, dass Unternehmen diesen Sachverhalt Missbrauchen um ihr Lohndumping zu rechtfertigen, heisst an billiges ausländisches Personal zu kommen.

Diese Heuchelei der Wirtschaftsverbände ist schon zum ..... :mrgreen:

Fine-Tuner

 

15.08.2014 10:15
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aprecio hat am 15.08.2014 - 09:56 folgendes geschrieben:

werter elias,

kann ich dich kurz als taschenrechner missbrauchen?

wenn ich die einwanderung erhöhe, unter dem vorwand, dass arbeit gegeben ist, wird damit die arbeitslosenrate reduziert?

Dann rechnenn wir doch mal......

"Ich erhöhe sie nicht" plus "Du erhöhst sie nicht" ergibt "Freude im Quadrat"

Davon müssen wir nun noch die reziproke Wurzel ziehen.

 

Ernsthaft: Die Standortpolitik ist so, dass man mit tiefen Steuern Firmen anlockt. Denen garantiert man zusätzlich, dass sie - mit gewissen Einschränkungen -auf den EU-Arbeitsmarkt zugreifen können. Die Firmen sind gekommen und mit ihnen hunderttausende von Arbeitnehmern.

 

Nächstes Jahr treten in der Schweiz erstmal mehr aus dem Arbeitsleben aus, als Arbeitskräfte nachrücken. In den Folgejahren wird das noch weiter zunehmen. In ca. 20 bis 25 Jahren ist dieser Spuk vorbei.

Die Vollbeschäftigung kommt. Ich weiss: Das nützt denen, die jetzt Arbeitslos sind, auch nicht viel.

 

 

 

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

15.08.2014 09:56
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werter elias,

kann ich dich kurz als taschenrechner missbrauchen?

wenn ich die einwanderung erhöhe, unter dem vorwand, dass arbeit gegeben ist, wird damit die arbeitslosenrate reduziert?

15.08.2014 09:36
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Zahl der Arbeitslosen steigt auf über 200'000

Während in der EU die Arbeitslosigkeit sinkt, steigt in der Schweiz die Erwerbslosenquote auf 4,4 Prozent an.

In der Schweiz waren im zweiten Quartal mehr Menschen erwerbslos als noch im Vorjahresquartal. Die Erwerbslosenquote stieg gemäss der Definition des Internationalen Arbeitsamtes (ILO) leicht um 0,2 Prozentpunkte auf 4,4 Prozent an, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Donnerstag mitteilte.

Damit waren in der Schweiz 208'000 Personen erwerbslos. Das sind 16'000 mehr als noch im zweiten Quartal 2013, wie das BFS weiter festhält. Damit entwickelte sich die Quote entgegen dem Trend in der Europäischen Union (EU-28), wo die Erwerbslosenquote im gleichen Zeitraum von 10,8 auf 10,2 Prozent gesunken ist.

Deutlich mehr ausländische Arbeitskräfte

Die Zahl der Erwerbstätigen hingegen stieg im zweiten Quartal an. Insgesamt gingen in der Schweiz in den vergangenen drei Monaten 4,903 Millionen Menschen einer Erwerbstätigkeit nach. Dies entspricht einem Plus von 1,8 Prozent.

Dabei haben die ausländischen Arbeitskräfte deutlich stärker zugelegt als jene mit Schweizer Pass. Die Zahl der ausländischen Erwerbsbevölkerung stieg um 5,0 Prozent auf 1,467 Millionen, während die Schweizer Erwerbstätigen lediglich ein Plus von 0,5 Prozent auf 3,436 Millionen verzeichneten.

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/Zahl-der-Arbeitslosen-...

 

 

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17.07.2014 14:28
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gut, alle ehre dem souverän.

17.07.2014 14:13
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aprecio hat am 17.07.2014 - 13:40 folgendes geschrieben:

du etwa?

Wie oben geschrieben, hat es nichts mit dem Arbeitsmarkt zu tun.
Egal ob ich oder du in dieser Angelegenheit was tun.

Wer Firmen einen Wettbewerbsvorteil bietet (Thema Standortförderung), damit sie sich in der Schweiz niederlassen, muss diesen Firmen zusichern, dass sie an Arbeitskräfte kommen. Sonst kommen sie nicht in die Schweiz. Nun sind sie gekommen und mit ihnen die Zuwanderer.

Und wie immer gibt es dann diejenigen, welche ein System aushebeln wollen. Das ist bei Versicherungen, Fürsorge, IV, Krankenkasse,etc. nicht anders.

Man muss diese Löcher stopfen. Das kann man meistens erst dann, wenn man weiss, wer wie betrügt.

 

Und wie oben gepostet: sie sind daran, dem einen Riegel zu schieben.

 

 

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17.07.2014 13:40
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Nebukadnezar hat am 17.07.2014 - 13:22 folgendes geschrieben:

EU-Zuwanderer beziehen 31 Mio. Arbeitslosengeld

 

Bürger aus EU- und Efta-Staaten beziehen häufiger Arbeitslosengeld, obwohl sie gerade erst in die Schweiz gekommen sind. Das bereitet dem Bund Sorgen.

 

http://www.20min.ch/schweiz/news/story/EU-Zuwanderer-beziehen-31-Mio--Ar...

aprecio hat am 17.07.2014 - 12:43 folgendes geschrieben:

Jährlich kommen Tausende Bürger aus den EU- und Efta-Staaten in die Schweiz – und immer mehr von ihnen melden sich bei der Arbeitslosenkasse, obwohl sie hierzulande erst vor kurzer Zeit einen Job angetreten haben. Durch die Taggelder, welche die Zuwanderer beziehen, belasten sie die Schweizer Arbeitslosenversicherung (ALV), wie die «Neue Luzerner Zeitung» berichtet.

Denn verlieren EU- und Efta-Bürger ihre Stelle in der Schweiz, können sie sich Beiträge anrechnen lassen, die sie im Ausland entrichtet haben. Das heisst, wenn diese Zuwanderer vor ihrem Aufenthalt in der Schweiz für 364 Tage in einem anderen EU/Efta-Land Beiträge in die dortige Arbeitslosenkassen eingezahlt haben, können sie schon nach einem Tag Arbeit in der Schweiz Arbeitslosengeld beziehen.

http://www.20min.ch/schweiz/news/story/EU-Zuwanderer-bezogen-Taggelder-f...

warum belastet man wieder die meinung der bürger so einseitig?

ist es nicht so, dass der staat ohne tamtam eine lösung für solche probleme zu suchen und keine unruhe bewusst beizuführen hat?

was soll dagegen sprechen, die leistungen dort ein zu fordern, wo sie ursprünglich geleistet wurden - also im besagten EU oder Efta-Staat? braucht es dazu zuerst die meinung des volkes? was wird da getrieben? wer kann das ändern?

diese leistungen MÜSSEN zwischenstaatlich besprochen und gelöst werden. ausserdem müssen die arbeitgeber, vermieter und behörden einfach geprüft werden!

verfluchte schweinerei und volksaufhetzung!

i'll be back...

nochmals und (hoffentlich) deutlicher:

- wer holt diese leute in die schweiz (sie quartieren sich bestimmt nicht in hotels ein und melden sich beim sozialamt an)

- wer gibt ihnen 1 arbeitstag

- wer vermietet ihnen eine wohnung

- wer klärt die einwanderer über ihre rechte auf

- wer muss das geld bei den ursprungsstaaten einfordern

du etwa?

 

17.07.2014 13:22
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EU-Zuwanderer beziehen 31 Mio. Arbeitslosengeld

 

Bürger aus EU- und Efta-Staaten beziehen häufiger Arbeitslosengeld, obwohl sie gerade erst in die Schweiz gekommen sind. Das bereitet dem Bund Sorgen.

 

http://www.20min.ch/schweiz/news/story/EU-Zuwanderer-beziehen-31-Mio--Ar...

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Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier.

17.07.2014 13:15
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Elias hat am 17.07.2014 - 13:02 folgendes geschrieben:

Das ist nicht der Arbeitsmarkt, sondern die Beschreibung eines konkreten Falles.

 

 

stimmt nicht! viele leute sind unzufrieden. du kannst das internet durchstöbern bezüglich diskriminierter menschen, fremdenfeindlichkeit, misswirtschaft/ finanzieller ungehorsam, steigende ausgaben und armut. dafür steigende löhne bei beamten weil bei armen jede unterstützung gestrichen und eine krankheitsbedingte überweisung an die iv (kk) angestrebt wird. eigentum, vermögen und vorsorge werden vom staat eingesackt, was dann die sozialen unterschiede über generationen hinweg vererbt.

Der Arbeitsmarkt wird in den nächsten Jahren europaweit austrocknen.

stimmt auch nicht! die automation schreitet unaufhaltbar voran. leute werden entlassen und die aktienkurse werden durch fiat money stabil gehalten, was den investoren ein schönes bild der wirtschaft vorhält.

spezialisten, die in eliteschulen gemäss diesem trend ausgebildet wurden, finden überall auf der welt arbeit - business english.

wenn jeder seine dienstleistung anbieten möchte in irgendwelchen nischen, weil sie keine programmiersprache beherrschen, werden die preise und das einkommen automatisch fallen.

good buy - das wird austrocknen. mit 5 sprachen werde ich überall auf der welt meine bemühungen EURE abzocker an zu klagen weiterführen können.

die frage ist nur, fühlt ihr euch dabei wohl? was tut ihr?

 

 

17.07.2014 13:02
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Das ist nicht der Arbeitsmarkt, sondern die Beschreibung eines konkreten Falles.

 

Der Arbeitsmarkt wird in den nächsten Jahren europaweit austrocknen.

 

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Benjamin Franklin

17.07.2014 12:55
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sehr viel

na lies doch!

ich beschreibe schwarz auf weiss, wie der schweizer arbeitsmarkt in der schweiz aussieht.

wenn hier deutschsprachige ausländer mitlesen, werden sie es sich hoffentlich 2x überlegen in die goldene hölle zu ziehen.

bitteschön.

17.07.2014 12:52
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Was hat das mit "Arbeitsmarkt" zu tun?

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

17.07.2014 12:49
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Ich bin Ausländer, seit meinem ersten Lebensjahr in der Schweiz, in *** aufgewachsen und ich wurde im *** Vater eine* ***.

Wegen Differenzen im finanziellen Haushalt "entführte" meine Ex-Partnerin unser gemeinsames Kind nach ***. Ich wollte von Anfang an das geteilte Sorgerecht und ich bemühte mich deswegen vor Behörden und Gerichten.

Es ist eine allgemein bekannte Tatsache, dass Männer aufgrund des Geschlechts diskriminiert werden. Dahinter stecken ausschliesslich finanzielle Interessen und dienen in keinster Weise dem Kindswohl. Weil ich dies unverblümt ausgedrückt hatte, wurde mir das Leben schwer gemacht.

Ich wurde in meiner Arbeitsstelle gemobbt und ohne brauchbares Arbeitszeugnis entlassen. Vor Gericht wurde mir 1 Jahr später das korrigierte Arbeitszeugnis zugesprochen - dann war ich aber bereits Langzeitarbeitsloser und meine Chancen in der Konkurrenzsituation verschwindend klein. RAV und schliesslich Sozialamt haben in keinster Weise dazu beigetragen, meine Situation zu verbessern - ganz im Gegenteil, man will mir meine geistige Gesundheit streitig machen.

Die Absicht der Sozialindustrie wird in den Medien öffentlich beanstandet, aber das wirkliche Problem wird falsch dargestellt. Es dient den Angestellten der Behörden, die mit Steuergeldern bezahlt werden, um die persönlichen und kantonalen Einküfte zu sichern. Je mehr Sozialfälle es gibt, desto sicherer scheint die Arbeitsstelle bei der Gemeinde. Der Finanzausgleich zwischen den Kantonen sorgt für die Geldmittel, zBsp. aus Genf, Zug, Schwyz etc. Es besteht also seitens der anspruchsberechtigten Kantone keinerlei Interesse die Umstände zu verbessern. Die Gerichte profitieren von den entstehenden Kosten ebenso.

Mit *** habe ich bereits angetönt, dass ich vom Sozialamt abhängig bin. Ich möchte eine Arbeit finden. Dazu habe ich letztes Jahr ein Profil herstellen lassen, das unter *** abrufbar ist. In nächster Zeit soll eine neue verbesserte Homepage entstehen.

Gerne biete ich Ihnen hiermit meine Kooperation an und ich hoffe, wir können über die ***konditionen im Detail verhandeln.

Besten Dank im Voraus für Ihr Entgegenkommen.

Freundliche Grüsse

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