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Fine-Tuner
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Wie kann es sein, dass seit 2000 permanent rund 150'000 Menschen und mehr beim RAV "angestellt" sind? ....wenn man weiss, dass in der gleichen Zeit mehr als 600'000 Menschen ausgesteuert wurden?

Ich dachte wir hätten einen Boom?

Was passiert, wenn wir in eine Rezession rutschen?

Fine-Tuner

Elias
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Fine-Tuner wrote:

Wie kann es sein, dass seit 2000 permanent rund 150'000 Menschen und mehr beim RAV "angestellt" sind? ....wenn man weiss, dass in der gleichen Zeit mehr als 600'000 Menschen ausgesteuert wurden?

was heisst: "wenn man weiss"?

Woher stammen diese Zahlen?

Wer hat wieder Arbeit gefunden?

Von den befragten 1044 Ausgesteuerten verfügten zum Zeitpunkt der Befragung (September und Oktober 2005) 48% wieder über Arbeit (unselbstständig erwerbstätig, selbstständig erwerbstätig oder in einem Beschäftigungsprogramm).

1995 waren es 50%, 1997 43% und 1999 51% gewesen.

Quelle:

http://www.seco.admin.ch/dokumentation/publikation/00007/00046/02195/ind...

Arbeitslosenstatisitk

http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/03/03/blank/data/01.html

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Benjamin Franklin

Fine-Tuner
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Diese Zahlen gehen ja aus den Statistiken gemäss deinen Links eindeutig hervor.

Seit 1992 waren druchschnittlich dauernd rund 150'000 Menschen erwerbslos und wurden von der ALV alimentiert.

Bekanntlich ist die maximale Bezugsdauer auf etwas mehr als ein Jahr beschränkt.

Dies bedeuted, dass jedes Jahr rund 100'000 NEUE ARBEITSLOSE hinzugekommen sein müssen, denn hinten sind ja immer auch soviele als Ausgesteuerte und/oder die Glücklicheren infolge Stellenfund aus der ALV-Statisitk ausgeschieden!!!!

Somit sind seit 1992 rund 2'000'000 Menschen in der CH durch's RAV gewandert (extrem, immerhin rund 40% der Erwerbstätigken).

Wenn man davon ausgeht, dass die Hälfte hiervon noch während der Bezugsdauer eine neue Stelle gefunden hat, bleiben immer noch rund 1'000'000 Ausgesteuerte seit 1992!!!!!!!!!!!!!!!!!!.....(somit sind meine 500'000 eher moderat.)

Wenn man davon ausgeht, dass 50% hiervon sich irgendwie verdungen haben (Pseudo-Selbstständigkeit, Migration etc.), kann man davon ausgehen, dass seit 1992 rund 500'000 Menschen in der Schweiz direkt vom RAV zum Sozialamt wanderten.

UND JETZT SOLLEN DIESE LETZTEN AUFFANGNETZE AUCH NOCH GEKAPPT WERDEN. ANSCHEINEND HAT DIE ALV KEIN GELD MEHR.....SORRY, ABER DER STAAT MUSSTE EBEN EINE WICHTIGE RETTUNGSAKTION IM UMFANG VON 6'000'000'000 DURCHFÜHREN....DA BLEIBT HALT FÜR DEN PÖBEL NICHT MEHR VIEL ÜBRIG....

Wieso übernimmt eigentlich die SNB nicht die Schulden der ALV. Lumpige 2Mrd....die könnte man doch dann verbriefen und in die Auffanggesellschaft, zu den anderen 60Mrd. einlegen?

Aber eben, lieber denen, die haben, noch etwas zuschauffeln und denen, die so oder so bald vor die Hunde gehen, noch das letzte nehmen.

Besinnliche Festtage

Fine-Tuner

reckefoller
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arbeitslose sind finanzierbar. selbst bei 4% arbeitslosen finanzieren 96% arbeitstätige die 4%. macht pro nase also ca. 24 arbeitstätige pro arbeitslosen. wenn man pro nase 2% alv verlangen würde, käme ein arbeitsloser auf 50% (24 mal 2%= 48%) eines durchschnittsverdienstes. da die bezugsgrenze eines arbeitslosen absolut (im betrag) und relativ (in prozent) limitiert ist, nicht aber die einkommenshöhe der arbeitstätigen (ospel und co), verbessert sich die rechnung sogar noch leicht,.

Fine-Tuner
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Ist doch krass, Maximallöhne meiden die Pfeffersäcke der SVP, CVP und FDP wie der Teufal das Weihwasser, bei den Arbeitslosen wird ein solcher jedoch als selbstverständlich betrachtet.

...aber, so gesehen: Käme uns da ein arbeitsloser UBS-Banker nicht billiger als ein angestellter UBS-Banker!?

Zeig mir einen UBS-Banker, der weniger als den ALV-Maximallohn (ca. CHF 7'000.-) verdient!

Oder hat der Bundesrat einfach für die UBS-Banker eine separate ALV kreiert, getarnt als Auffanggesellschaft?

...natürlich ohne Maximallohn und mit unbestimmter Bezugsdauer!?

Irgendwie alles echt asozial.

Fine-Tuner

Fine-Tuner
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Es ist schlimmer gekommen als ich befürchtet habe. Der Arbeitsmarkt geht den Bach ab. Arbeitslosenquote steigt und steigt. Vorne kommen laufend neue rein und hinten fallen die Ausgesteuerten raus. Wohin führt dies?

Zu einer Verarmung breiter Bevölkerungsschichten!

Besonders der Mittelstand kommt massiv unter die Räder.

Wie auch immer, dass die Wirtsachftskommission jetzt die Taggelder kürzen will und die, die schon am Boden liegen noch mehr bestafen will, ist obszön.

Kein Geld?....ähm, war die nicht was....UBS oder so?

Jetzt ist Solidarität gefragt. Die ALV-Abzüge müssen erhöht werden. 0,5% kann jeder verkraften und wer mehr als CHF 100'000.- p.a verdient kann auch einen befristeten Gutverdienerabzug von 1% verkraften.

Fine-Tuner

mach3
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Zu spät: Ich, 53, habe vor zwei Monaten meinen Job an einen

deutschen Ingenieur verloren, der einen Drittel weniger Salär erhält :cry:

http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Da-haben-wir-uns-ein-Riesen...

Frischling
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hätte genauso gut heissen können, an jungen CH-Ingenieur verloren, da 1/3 billiger

oder anders ausgedrückt: teurer Ingenieur brachte seine kosten nicht rein

Elias
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Die Arbeitslosenquote bezieht sich auf die Volkszählung aus dem Jahr 2000. Aktualisiert wird es jährlich am 31.12 ab diesem Jahr. Bin gespannt, wie es im Januar dann aussieht

Quote:

Die Zahl der Arbeitslosen hat in der Schweiz im November erstmals seit drei Monaten wieder leicht zugenommen.

Bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) waren Ende Monat 141 668 Menschen als Arbeitslose registriert, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) soeben mitteilte. Das waren 2303 Arbeitslose mehr als im Oktober. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich von 3,5 auf 3,6 Prozent.

Ausschlaggebend für die Zunahme war die saisonale Flaute im Tourismus und im Baugewerbe. Klammert man diese Effekte aus, ist die Zahl der Arbeitslosen im November um weitere gut 2000 Betroffene gesunken. Die saisonbereinigte Arbeitslosequote verharrte auf dem Stand des Vormonats von 3,6 Prozent.

Auch die Jugendarbeitslosigkeit ging weiter zurück. Ende November waren noch 21.946 junge Menschen im Alter zwischen 15 und 24 Jahren ohne Job. Das waren 607 Arbeitslose weniger als im Oktober. Die Quote bei den Jugendlichen sank von 4,1 auf 4,0 Prozent. Vor einem Jahr waren es noch 5,3 Prozent gewesen.

Mehr ausländische Arbeitslose

Überdurchschnittlich zugenommen hat hingegen die Arbeitslosigkeit bei den Ausländern, und zwar von 6,7 auf 7,0 Prozent. Etwas vergrössert hat sich auch das Gefälle zwischen der Deutschschweiz mit einer Quote von 3,0 Prozent und der lateinischen Schweiz mit 5,3 Prozent Arbeitslosigkeit.

Die insgesamt robuste Lage des Schweizer Arbeitsmarkts wird bei den offenen Stellen deutlich. Ihre Zahl nahm im November um 539 auf 17.598 Stellen zu.

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CrashGuru
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Frischling wrote:

hätte genauso gut heissen können, an jungen CH-Ingenieur verloren, da 1/3 billiger

oder anders ausgedrückt: teurer Ingenieur brachte seine kosten nicht rein

Kann aber auch heissen, Gewinnmaximierung durch Kostensenkung. Billigere Arbeitskräfte erhöhen die Marge....

Es dürfte schwierig sein, die Kosteneffizienz eines Ingenieurs genau zu berechnen. Aber Erfahrung eines 53-jährigen dürfte schon mal ein Malus beim Lohn ausgleichen. Das werden unsere Unternehmer auch noch lernen. Es haben es schon einige gemerkt. Es gibt sogar spezialisierte Arbeitsvermittler (in D) für ältere Arbeitssuchende (die händeringend qualifizierte, erfahrene Arbeitskräfte suchen). Besonders aus dem technischen Bereich.

Bullish
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CrashGuru wrote:

Frischling wrote:
hätte genauso gut heissen können, an jungen CH-Ingenieur verloren, da 1/3 billiger

oder anders ausgedrückt: teurer Ingenieur brachte seine kosten nicht rein

Kann aber auch heissen, Gewinnmaximierung durch Kostensenkung. Billigere Arbeitskräfte erhöhen die Marge....

CH braucht nicht nur billigere Arbeitskräfte. Im Export kann die CH meistens Preise setzen (natürlich nicht beliebig), aber nur, wenn weiterhin Spitzenprodukte entwickelt werden, die von Hochbezahlten mitentwickelt werden. Auch komplizierte Technologien können oft nur von Hochbezahlten verwendet werden.

Billigere Arbeitskräfte spielen erst für die Binnensektoren eine Rolle. Genau hier fordern die Gewerkschaften auch die flankierenden Massnahmen und das macht auch Sinn, wir müssen nicht Leute in die CH holen um den Lohndruck in den Binnensektoren zu erhöhen. Argumente dagegen kommen vorallem aus dem Gesundheitswesen, oder?

CrashGuru
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Bullish wrote:

Auch komplizierte Technologien können oft nur von Hochbezahlten verwendet werden.

Ferrari fahren oder Atomreaktor abschalten :?: :roll: :?: No comprende

Bullish
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CrashGuru wrote:

Es dürfte schwierig sein, die Kosteneffizienz eines Ingenieurs genau zu berechnen. Aber Erfahrung eines 53-jährigen dürfte schon mal ein Malus beim Lohn ausgleichen. Das werden unsere Unternehmer auch noch lernen. Es haben es schon einige gemerkt. Es gibt sogar spezialisierte Arbeitsvermittler (in D) für ältere Arbeitssuchende (die händeringend qualifizierte, erfahrene Arbeitskräfte suchen). Besonders aus dem technischen Bereich.

http://www.welt.de/wirtschaft/article11452799/Laengst-nicht-jeder-Ingeni...

Quote:

FACHKRÄFTEMANGEL

Längst nicht jeder Ingenieur wird gebraucht

Deutschland fehlen angeblich Tausende Fachkräfte. Dabei suchen viele verzweifelt einen Job – und scheitern am Perfektionismus der Firmen.

Elias
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5O JOBS DIE SCHLIMMER SIND ALS DEINER

Die Jobs

1. Sherpa

2. Afghanischer Reiseveranstalter

3. Nordic-Walking-Trainer

4. Geflügelgeschlechtsbestimmer

5. Saddam-Hussein-Double

6. Fast-Food-Aushilfskoch

7. Verkäufer im Callcenter

8. Kondom-Qualitätskontrolleur

9. Bodenwischer

10. Müllskipper

11. Notfall-Abflussreiniger

12. Rattenfänger

13. Dateneingeber

14. Dialogschreiber für Telefonmarketing

15. Spammer

16. B-Promi-Assistent

17. Altenheim-Entertainer

18. Wurfzwerg

19. Würgekünstler

20. Maden-Hüter

21. Angestellter in einer Pornovideothek

22. Wandelnde Speisekarte

23. Zeitarbeiter

24. Tankstellen-Angestellter (Nachtschicht)

25. Einkaufswageneinsammler

26. Singender Koch

27. Dominosteineaufsteller

28. Pizzalieferant

29. Fahrlehrer

30. Pfandsammler

31. Entsorger von Gefahrstoffen

32. Taxifahrer in New York

33. Thora-Schreiber

34. Make-up-Künstler für ein Nacktmagazin

35. Fotoredakteur bei www.ratemyvomit.com

36. Totengräber

37. Der Vorher-Mann

38. Exorzist

39. Tiruwka (Osteuropäische Autobahnhostesse)

40. Leichensucher bei der Hafenschutzpolizei

41. Versuchskaninchen für Kosmetikprodukte

42. Entertainer in einem thailändischen Krokodilgehege

43. Werbemittel für Telefonanbieter

44. Kinderhand-Model

45. Lebende Leinwand

46. Büropflanzenbewässerer

47. Restauranttoilettenmann

48. Enthaupter für Forschungszwecke

49. Sicherheitsbeauftragter am Flughafen

50. Aushilfslehrer

51. Dein Job

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Elias
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Quote:

Geldsorge schreckt Arbeitslose auf

von Balz Bruppacher - Der Rückgang der Arbeitslosigkeit hat sich im März beschleunigt. Ein Grund: Die Betroffenen legten sich bei der Jobsuche rechtzeitig vor den Leistungskürzungen ins Zeug.

http://www.20min.ch/finance/news/story/Geldsorge-schreckt-Arbeitslose-au...

Wenn das wahr ist, dann muss man sich schon fragen, ob bei einigen der Anreiz zum Arbeiten gefehlt hat.

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fritz.
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Ramschpapierhaendler wrote:

Was mag wohl der fehlende Anreiz sein? Zu wenig Lohn? Scheixxx Job? Erniedrigende Arbeitsbedingungen?

Fehlende Freizeit!

Gruss

fritz

weico
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Elias wrote:

Wenn das wahr ist, dann muss man sich schon fragen, ob bei einigen der Anreiz zum Arbeiten gefehlt hat.

..und wer bzw. welche Partei....hat dieses schon lange "gepredigt"... :roll:

weico

CrashGuru
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Elias wrote:

Quote:
Geldsorge schreckt Arbeitslose auf

von Balz Bruppacher - Der Rückgang der Arbeitslosigkeit hat sich im März beschleunigt. Ein Grund: Die Betroffenen legten sich bei der Jobsuche rechtzeitig vor den Leistungskürzungen ins Zeug.

http://www.20min.ch/finance/news/story/Geldsorge-schreckt-Arbeitslose-au...

Wenn das wahr ist, dann muss man sich schon fragen, ob bei einigen der Anreiz zum Arbeiten gefehlt hat.

Es macht Sinn, immer den GANZEN Artikel zu lesen. Aus dem Zusammenhang gerissene Aussagen sind bestenfalls als tendenziöse Meinungsmache zu werten....

Elias
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CrashGuru wrote:

Elias wrote:
Quote:
Geldsorge schreckt Arbeitslose auf

von Balz Bruppacher - Der Rückgang der Arbeitslosigkeit hat sich im März beschleunigt. Ein Grund: Die Betroffenen legten sich bei der Jobsuche rechtzeitig vor den Leistungskürzungen ins Zeug.

http://www.20min.ch/finance/news/story/Geldsorge-schreckt-Arbeitslose-au...

Wenn das wahr ist, dann muss man sich schon fragen, ob bei einigen der Anreiz zum Arbeiten gefehlt hat.

Es macht Sinn, immer den GANZEN Artikel zu lesen. Aus dem Zusammenhang gerissene Aussagen sind bestenfalls als tendenziöse Meinungsmache zu werten....

Quote:

Die am 1. April in Kraft getretenen Leistungskürzungen dürften im Februar und März den Druck auf die rund 16 000 Betroffenen erhöht haben, noch vor dem Verlust der Arbeitslosentaggelder eine Stelle zu finden. Dies spiegle sich vor allem im überdurchschnittlichen Rückgang der Jugendarbeitslosigkeit.

Dürften .... Wenn das wirklich wahr ist, dann muss man sich doch schon fragen, ob bei einigen der Anreiz zum Arbeiten gefehlt hat.

Wenn es nicht wahr ist, wird es interessant zu sehen sein, warum der Rückgang gerade bei den Jugendlichen so stark war.

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CrashGuru
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Elias wrote:

CrashGuru wrote:
Elias wrote:
Quote:
Geldsorge schreckt Arbeitslose auf

von Balz Bruppacher - Der Rückgang der Arbeitslosigkeit hat sich im März beschleunigt. Ein Grund: Die Betroffenen legten sich bei der Jobsuche rechtzeitig vor den Leistungskürzungen ins Zeug.

http://www.20min.ch/finance/news/story/Geldsorge-schreckt-Arbeitslose-au...

Wenn das wahr ist, dann muss man sich schon fragen, ob bei einigen der Anreiz zum Arbeiten gefehlt hat.

Es macht Sinn, immer den GANZEN Artikel zu lesen. Aus dem Zusammenhang gerissene Aussagen sind bestenfalls als tendenziöse Meinungsmache zu werten....

Quote:

Die am 1. April in Kraft getretenen Leistungskürzungen dürften im Februar und März den Druck auf die rund 16 000 Betroffenen erhöht haben, noch vor dem Verlust der Arbeitslosentaggelder eine Stelle zu finden. Dies spiegle sich vor allem im überdurchschnittlichen Rückgang der Jugendarbeitslosigkeit.

Dürften .... Wenn das wirklich wahr ist, dann muss man sich doch schon fragen, ob bei einigen der Anreiz zum Arbeiten gefehlt hat.

Wenn es nicht wahr ist, wird es interessant zu sehen sein, warum der Rückgang gerade bei den Jugendlichen so stark war.

Vielleicht, weil im Frühjahr die Arbeitslosigkeit immer zurück geht.......?

Elias
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CrashGuru wrote:

Vielleicht, weil im Frühjahr die Arbeitslosigkeit immer zurück geht.......?

Warum ist die Jugendarbeitslosigkeit ausgerechnet diesen Frühling stärker gesunken als dasjenige der älteren Arbeitnehmer? Warum nicht schon in den Frühlingen der vergangenen Jahren?

Die Zahlen vom April kommen erst noch.

----

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CrashGuru
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Elias wrote:

CrashGuru wrote:
Vielleicht, weil im Frühjahr die Arbeitslosigkeit immer zurück geht.......?

Warum ist die Jugendarbeitslosigkeit ausgerechnet diesen Frühling stärker gesunken als dasjenige der älteren Arbeitnehmer? Warum nicht schon in den Frühlingen der vergangenen Jahren?

Die Zahlen vom April kommen erst noch.

Hast Du die Zahlen der letzten Jahre darauf untersucht, oder behauptest Du einfach irgend etwas?

Elias
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CrashGuru wrote:

Elias wrote:
CrashGuru wrote:
Vielleicht, weil im Frühjahr die Arbeitslosigkeit immer zurück geht.......?

Warum ist die Jugendarbeitslosigkeit ausgerechnet diesen Frühling stärker gesunken als dasjenige der älteren Arbeitnehmer? Warum nicht schon in den Frühlingen der vergangenen Jahren?

Die Zahlen vom April kommen erst noch.

Hast Du die Zahlen der letzten Jahre darauf untersucht, oder behauptest Du einfach irgend etwas?

Antwort auf deine Frage: Nein ich habe die Zahlen der letzten Jahre nicht untersucht, aber ich denke, du wirst das getan haben und nun profunde Antworten auf meine Fragen geben.

Grafiken hat es hier

http://www.google.ch/url?sa=t&source=web&cd=8&ved=0CFsQFjAH&url=http%3A%...

Warum kann man nicht einfach mal Fakten oder Links bringen, anstatt mich mit Gegenfragen zu interviewen?

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CrashGuru
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Elias wrote:

Warum kann man nicht einfach mal Fakten oder Links bringen, anstatt mich mit Gegenfragen zu interviewen?

Nein Elias, das muss ich nicht. Es reicht, dass ich wiederhole:

Man sollte den ganzen Artikel lesen und versuchen zu verstehen (und nicht Überschriften mit den dicken Lettern).

Für mich sagt der Artikel nur aus, dass die Arbeitslosigkeit zurück gegangen ist. Und das ist (nicht nur für mich) kein Wunder, da dies schon immer im Frühjahr der Fall ist. Punkt.

Aber es ist klar, dass für einige Leute, dieser normale Vorgang sofort für irgendwelche Interpretationen benutzt wird. Z.B. auch von dir, was dir unbenommen sei soll..... Aber irgendwelchen Diskussionsstoff bietet dies nun wirklich nicht.

Elias
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CrashGuru wrote:

Elias wrote:
Warum kann man nicht einfach mal Fakten oder Links bringen, anstatt mich mit Gegenfragen zu interviewen?

Nein Elias, das muss ich nicht. Es reicht, dass ich wiederhole:

Man sollte den ganzen Artikel lesen und versuchen zu verstehen (und nicht Überschriften mit den dicken Lettern).

Für mich sagt der Artikel nur aus, dass die Arbeitslosigkeit zurück gegangen ist. Und das ist (nicht nur für mich) kein Wunder, da dies schon immer im Frühjahr der Fall ist. Punkt.

Aber es ist klar, dass für einige Leute, dieser normale Vorgang sofort für irgendwelche Interpretationen benutzt wird. Z.B. auch von dir, was dir unbenommen sei soll..... Aber irgendwelchen Diskussionsstoff bietet dies nun wirklich nicht.

Natürlich musst du nicht. Es wäre deine Chance gewesen, zu zeigen, dass diese überdurchschnittliche Abnahme saisonal zu begründen ist. Das Forum ist doch dazu da, um Vorgänge zu interpretieren. Dachte ich jedenfalls.

Quote:

Quote:
Die am 1. April in Kraft getretenen Leistungskürzungen dürften im Februar und März den Druck auf die rund 16 000 Betroffenen erhöht haben, noch vor dem Verlust der Arbeitslosentaggelder eine Stelle zu finden. Dies spiegle sich vor allem im überdurchschnittlichen Rückgang der Jugendarbeitslosigkeit.

Dürften .... Wenn das wirklich wahr ist, dann muss man sich doch schon fragen, ob bei einigen der Anreiz zum Arbeiten gefehlt hat.

Wie oben mehrfach geschrieben: - Falls, Wenn, sofern das zutrifft.

Das bezieht sich auf eine Stelle, in der Mitte des Artikels.

Saisonale Schwankungen sind allgemein bekannt, die gibt es jedes Jahr.

Wenn die Jugendarbeitslosigkeit stark abnimmt, kann das zum Beispiel auch ein Zeichen dafür sein, dass die Konjunktur mehr anzieht, als die Experten erwarten. Dann profitieren die Jugendlichen überdurchschnittlich.

(was dann auf die Zinsen in der Schweiz einen Einfluss haben könnte)

Falls das der Fall ist, sieht es wieder anders aus, wenn nicht, dann .... siehe oben

Ich freue mich jedenfalls, dass es

1. wieder weniger Arbeitslose gibt und

2. gerade die Jungen stark davon profitieren.

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CrashGuru
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Elias wrote:

Ich freue mich jedenfalls, dass es

1. wieder weniger Arbeitslose gibt und

2. gerade die Jungen stark davon profitieren.

Schön, wenn es so ist.

Ich meine aber, Du hast etwas ganz anderes (negativ besetztes) als Anlass genommen und kommentiert um diesen Artikel ins Forum zu stellen. Ich erinnere:

Elias wrote:

Zitat:

Geldsorge schreckt Arbeitslose auf

von Balz Bruppacher - Der Rückgang der Arbeitslosigkeit hat sich im März beschleunigt. Ein Grund: Die Betroffenen legten sich bei der Jobsuche rechtzeitig vor den Leistungskürzungen ins Zeug.

http://www.20min.ch/finance/news/story/Geldsorge-schreckt-Arbeitslose-au...

Wenn das wahr ist, dann muss man sich schon fragen, ob bei einigen der Anreiz zum Arbeiten gefehlt hat.

Was Du damit aussagen wolltest, dürfte jedem Leser klar sein. Von wegen "freue mich" bla bla. Manchmal wäre es besser nichts zu posten.

Was ich zu dem Thema nun auch werde.

Elias
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CrashGuru wrote:

Ich meine aber, Du hast etwas ganz anderes (negativ besetztes) als Anlass genommen und kommentiert um diesen Artikel ins Forum zu stellen.

Da hast du falsch gemeint.

CrashGuru wrote:

Was Du damit aussagen wolltest, dürfte jedem Leser klar sein. Von wegen "freue mich" bla bla.

Dem Leser war es eben nicht klar. Ich poste schon seit langem zum Thema Arbeitslosigkeit, vorallem wenn es um sinkende Arbeitslosenzahlen geht. Ich habe mich immer gegen die Schwarzmalerei hier im Forum gestellt.

CrashGuru wrote:

Hast Du die Zahlen der letzten Jahre darauf untersucht, oder behauptest Du einfach irgend etwas?

Ich habe nichts behauptet. Ich habe mich auf den Artikel bezogen.

CrashGuru wrote:

Manchmal wäre es besser nichts zu posten.

so ist es.

CrashGuru wrote:

Was ich zu dem Thema nun auch werde.

Danke.

Ich werde mich hingegen wieder zu diesem Thema melden, wenn klar ist, was für diesen überdurchnittlichen Rückgang verantwortlich ist.

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Elias
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bfs Beschäftigungsstatistik

Der neue Fragebogen ist da.

Quote:

Neu sind die Teilzeitbeschäftigte III (weniger als 15 % der betriebsüblichen Arbeitszeit)

Beschäftigte in Vollzeitäquivalenten (VZÄ): Die VZÄ entsprechen der Summe der Beschäftigungsgrade der Stellen, die von den in einem Unternehmen tätigen Personen besetzt sind (so entspricht beispielsweise die Summe aus einer 90 %-Stelle, einer 25%-Stelle und zwei 50 %-Stellen 2,15 VZÄ).

Bin gespannt, ob die Internetversion mir das ausrechnet.

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weico
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Unternehmen kämpfen um jeden qualifizierten Schulabgänger.«Krieg um Talente»...

http://www.nzz.ch/nachrichten/startseite/die_lehrlingsluecke_1.11055940....

Man wird sich daran gewöhnen (müssen),dass eine solche Selektion ein absolut logischer Prozess und schlichte Notwendigkeit in der REALEN ÖKONOMIE/"Wirtschaft" ist..(auch wenn viele "Gutmenschen" jetzt gleich wieder "aufschreien" werden..

weico

Elias
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weico wrote:

Unternehmen kämpfen um jeden qualifizierten Schulabgänger.«Krieg um Talente»...

http://www.nzz.ch/nachrichten/startseite/die_lehrlingsluecke_1.11055940....

Man wird sich daran gewöhnen (müssen),dass eine solche Selektion ein absolut logischer Prozess und schlichte Notwendigkeit in der REALEN ÖKONOMIE/"Wirtschaft" ist..(auch wenn viele "Gutmenschen" jetzt gleich wieder "aufschreien" werden..

Weder Gut- noch Bösmenschen, Linke&Nette oder Rechte&Boshafte werden aufschreien.

Das ist schon lange der Fall.

Quote:

Jagd auf die Elite

Die Schweizer Universitäten sind auf Top-Studierende aus dem Ausland angewiesen

Wenn es darauf ankommt, ist der ETH kein Aufwand zu hoch. Als die Hochschule im November 2009 auf Talentschau nach Indien reiste, liess sie sich von der hauseigenen Big Band begleiten. Fünf Konzerte an fünf Hochschulen.

Den Besten wird alles bezahlt

Damit stehen die Schweizer Hochschulen unter anderem in Konkurrenz zu den Elite-Universitäten in den USA und England. «Die führenden Universitäten haben alle oft dieselben Leute auf der Liste», sagt Kübler

http://www.nzz.ch/magazin/campus/jagd_auf_die_elite_1.9185069.html

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

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