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weico
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Ärzte und Pflegefachpersonal gäbe es im ÜBERFLUSS.Man muss sie nur wirklich WOLLEN und ANWERBEN.

 

„Nach neunjähriger Aus- und Weiterbildung verdiene ich 400 Dollar pro Monat“, erzählt de Tesus resigniert. Sie überlege, gemeinsam mit ihren Kindern in die USA auszuwandern. Dort verdient eine Krankenschwester das Dreifache eines Arztes auf den Philippinen – was bislang schätzungsweise 10 000 philippinische Ärzte dazu bewogen hat, ihr Land zu verlassen. Viele Auswanderer lassen sich, bevor sie gehen, noch zu Krankenschwestern oder -pflegern umschulen, denn als Krankenschwester bekommen sie vor allem in den USA und in Großbritannien schnell einen Job und verdienen gut."

 

http://www.aerzteblatt.de/archiv/56594/Gesundheitssystem-Philippinen-Kei...

 

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Elias
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weico hat am 19.08.2012 - 17:16 folgendes geschrieben:

Ärzte und Pflegefachpersonal gäbe es im ÜBERFLUSS.Man muss sie nur wirklich WOLLEN und ANWERBEN.

 

das es sie im Überfluss gibt, stimmt zwar nicht, sie fehlen dann anderenorts. Und wenn man aus dem Ausland abwerben will, dann bitte nicht über die Zuwanderung jammern.

 

 

Die Schweiz soll mehr Ärzte ausbilden

 

Kantone und Universitäten starten eine neue Offensive für zusätzliche Medizin-Studienplätze. Speziell die praktische und universitäre Ausbildung der Hausärzte soll verbessert werden.

 

In der Schweiz werden pro Jahr 800 Ärztinnen und Ärzte diplomiert. Nötig seien 1200, sagt Carlo Conti (CVP), Basler Gesundheitsdirektor und Präsident der Gesundheitsdirektorenkonferenz (GDK). Um dieses Ziel zu erreichen, habe er alle Beteiligten an einen Tisch geholt. Herausgekommen ist eine Absichtserklärung. Sie empfiehlt, die Zahl der Studienplätze an den Unis Zürich, Bern, Basel, Lausanne und Genf zu erhöhen.

 

Vermehrt sollen – neben den Universitätskliniken – auch Zentrums- und Regionalspitäler in die klinische Aus- und Weiterbildung einbezogen werden. Verbessern wollen die Kantone und Universitäten speziell die praktische und universitäre Ausbildung der Haus­ärzte. Als Massnahme nicht erwähnt sind Ordinariate für Hausarztmedizin an allen bestehenden medizinischen Fakultäten, wie sie mit der Hausarzt-Initiative verlangt werden. Wie viel zusätzliche Kosten durch mehr Studienplätze und andere Fördermassnahmen anfallen, konnte Conti nicht sagen. Der Bund müsse sich aber daran beteiligen. Die Absichtserklärung kommt dem Masterplan zur Bekämpfung des Hausärzte­mangels von Innenminister Alain Berset (SP) entgegen.

 

Weniger vom Ausland abhängig   Clapping

 

Unterzeichnet ist das Papier von GDK-Präsident Carlo Conti, der Freiburger Regierungsrätin Isabelle Chassot (CVP), Präsidentin der Erziehungsdirektorenkonferenz; dem Basler Regierungsrat Christoph Eymann (LDP), Präsident der Schweizerischen Universitätskonferenz, und von Antonio Loprieno, Rektor der Universität Basel und Präsident der Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten.

Die Unterzeichner nehmen mit ihrer Absichtserklärung bekannte Vorstösse gegen den Hausärztemangel auf. Dazu gehört, dass wieder mehr Schweizer zu Ärzten ausgebildet werden. An Anwärtern für das Medizinstudium fehlt es nicht. In den letzten Jahren hat sich der Anteil von Medizinern aus dem Ausland stark erhöht, nicht nur in den Spitälern, vermehrt auch in den freien Praxen. Von den über 1000 Ärztinnen und Ärzten, die in diesem Jahr bisher um eine Praxisbewilligung nachgesucht haben, kommen mehr als 40 Prozent aus Ländern der EU.

 

Versorgungsplanung

 

Die Absichtserklärung spricht auch das Verteilungsproblem bei der ärztlichen Versorgung an. Die Unterzeichner stellen fest, dass es heute keine «Lenkungsmöglichkeiten» gebe, um die Unterversorgung in Randregionen zu korrigieren. Darum verlangen sie Massnahmen, um eine Verteilung der Ärzteauf diese Gebiete sicherzustellen, «unter Mitwirkung der betroffenen Gemeinden und Kantone (Anreize für die Ansiedlung)». Um die Empfehlungen zu verwirklichen, soll der Bund die rechtlichen Grundlagen erarbeiten. Zwingend sei auch, dass eine Institution bezeichnet werde, die für die Umsetzung der Massnahmen verantwortlich ist. http://bazonline.ch/schweiz/standard/Die-Schweiz-soll-mehr-Aerzte-ausbil...

 

Bis die zusätzlichen ausgebildet sind, hat der demographische Wandel schon voll durchgeschlagen. Auch im Ausland. Das Abwerben wird immer teuer.

 

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Elias hat am 19.08.2012 - 17:44 folgendes geschrieben:


das es sie im Überfluss gibt, stimmt zwar nicht, sie fehlen dann anderenorts. Und wenn man aus dem Ausland abwerben will, dann bitte nicht über die Zuwanderung jammern.

 

 

Ob sie andernorts fehlen ist den "abwerbenden" Ländern genauso egal... wie es den abgeworbenen Zuwanderern ist. Life's A Bitch ...

http://www.youtube.com/watch?v=P7uE-bW5mD4

 

weico

 

 

Elias
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weico hat am 19.08.2012 - 19:51 folgendes geschrieben:

Elias hat am 19.08.2012 - 17:44 folgendes geschrieben:

das es sie im Überfluss gibt, stimmt zwar nicht, sie fehlen dann anderenorts. Und wenn man aus dem Ausland abwerben will, dann bitte nicht über die Zuwanderung jammern.

Ob sie andernorts fehlen ist den "abwerbenden" Ländern genauso egal... wie es den abgeworbenen Zuwanderern ist. 

Vergiss es. Der Zug ist schon lange abgefahren. Nur merkt man es noch nicht so richtig bei den Arbeitslosenzahlen.

Den Ländern, bei denen es halbwegs gut läuft, ist es mittlerweile nicht mehr egal.

Die Deutschen versuchen es mit der Bluecard. Das Echo ist mässig

Deutschland? Muss nicht sein  :roll:

 

Greencard, Blue Card: Immer wieder versucht Deutschland, Programmierer aus Indien auf seinen Arbeitsmarkt zu locken. Doch denen ist das zunehmend wurscht.  :shock:  Die Branche boomt in ihrer Heimat. Die "Buschzulage",  Biggrin die sie für Projekte in Deutschland bekommen, wiegt die Nachteile des Umzugs nicht auf.  http://www.spiegel.de/karriere/ausland/it-fachkraefte-blue-card-lockt-ka...

 

Die Schweiz merkt spät, dass sie selber mehr ausbilden muss..

 

Beschleunigen wird das Ganze noch die frühzeitige Pensionierung. In meinem Umfeld haben einige die Schnauze voll und wandern mit 60+ nach Thailand, Costa Rica und Mexiko aus. Wir haben auch nicht vor, solange zu arbeiten.

Ich vermute, das bfs weiss noch nichts von dieser Absicht.

 

 

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Elias hat am 19.08.2012 - 21:23 folgendes geschrieben:

weico hat am 19.08.2012 - 19:51 folgendes geschrieben:

Elias hat am 19.08.2012 - 17:44 folgendes geschrieben:

das es sie im Überfluss gibt, stimmt zwar nicht, sie fehlen dann anderenorts. Und wenn man aus dem Ausland abwerben will, dann bitte nicht über die Zuwanderung jammern.

Ob sie andernorts fehlen ist den "abwerbenden" Ländern genauso egal... wie es den abgeworbenen Zuwanderern ist. 

Vergiss es. Der Zug ist schon lange abgefahren. Nur merkt man es noch nicht so richtig bei den Arbeitslosenzahlen.

Den Ländern, bei denen es halbwegs gut läuft, ist es mittlerweile nicht mehr egal.

Die Deutschen versuchen es mit der Bluecard. Das Echo ist mässig

Logisch ist das Echo mässig.Bei solch einer Steuerbelastung ist es auch nicht verwunderlich.Die angestrebte Zielgruppe ist ja nicht blöd (und soll es ja auch nicht sein...) ! 

Deutschland? Muss nicht sein  smiley

 

Greencard, Blue Card: Immer wieder versucht Deutschland, Programmierer aus Indien auf seinen Arbeitsmarkt zu locken. Doch denen ist das zunehmend wurscht.  smiley  Die Branche boomt in ihrer Heimat. Die "Buschzulage",  smiley die sie für Projekte in Deutschland bekommen, wiegt die Nachteile des Umzugs nicht auf.  http://www.spiegel.de/karriere/ausland/it-fachkraefte-blue-card-lockt-ka...

 

Die Schweiz merkt spät, dass sie selber mehr ausbilden muss..

 

Beschleunigen wird das Ganze noch die frühzeitige Pensionierung. In meinem Umfeld haben einige die Schnauze voll und wandern mit 60+ nach Thailand, Costa Rica und Mexiko aus. Wir haben auch nicht vor, solange zu arbeiten.

Ich vermute, das bfs weiss noch nichts von dieser Absicht.

 

 

Klar.Auch ich werde mindestens 10 Jahre früher aufhören und den Lebensabend in wärmeren Gefilden geniessen (können) .Aber die"grosse Masse", die mit solche Problemen dann konfrontiert wird,wird es dann halt ausbaden müssen/dürfen,wass jetzt versäumt wird.

P.S..Nochmals:Ausbilden bringt viel zuwenig, weil schlicht die Leute dazu fehlen.. Eine gezielte Werbekampagne der Schweiz und das sogenannte Mangelproblem von Pflegekräften usw. wäre in kürzester Zeit gelöst..!

weico

 

 

geldgieriger
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Fine-Tuner hat am 29.05.2007 - 18:58 folgendes geschrieben:

Sollte heissen:

Dass unser System mangelhaft ist, zeigt auch die hohe Rekursquote.

.....vielleicht sollte ich auch wieder mal einen MC-Test machen....btw schreibt man vielleicht mit v oder f..? smiley

Fine-Tuner

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Zu wenig Schweizer Ärzte

Seit Jahren werden Mediziner aus den Nachbarländern – grösstenteils aus Deutschland – geholt, weil die Schweiz zu wenig eigene Ärzte ausbildet. Nun jedoch zeichnet sich ab, dass immer weniger Deutsche in die Schweiz kommen wollen.  Stop    Zudem verschärft sich der Ärztemangel, weil viele Berufstätige nur Teilzeit arbeiten wollen. http://www.videoportal.sf.tv/video?id=4e180f0e-b834-498b-8d5e-42c7a9c65b7c

 

Immer weniger Inder wollen nach Europa, immer weniger Deutsche wollen in die Schweiz.

Und das jetzt schon, obwohl der demografische Wandel noch nicht mal voll durchgeschlagen hat.

Man versucht es nun mit Ärzten aus dem Ostblock. Es kommen vielleicht noch Zeiten, da wären einige schon froh, es würde wenigstens korrektes Hochdeutsch gesprochen. Das werden die gleichen sein, die sich heute über das Hochdeutsch beschweren. Die Zeiten ändern sich.

 

 

 

 

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ZKB verhängt Einstellungsstopp

Die Zürcher Kantonalbank (ZKB) stellt ab sofort niemanden mehr ein: Die Bank hat aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Lage einen Einstellungsstopp angeordnet. Jede neue Stelle muss persönlich durch ZKB-Chef Martin Scholl bewilligt werden. Dies gilt auch für die Wiederbesetzung von Vakanzen.

Auf Anfrage bestätigt ZKBSprecher Urs Ackermann die Massnahme: «Das Umfeld ist nach wie vor sehr anspruchsvoll und bedingt vorbeugende Massnahmen wie ein klares Augenmerk auf die Kosten.» Im Moment müsse die Bank aber keine Stellen streichen, betont er.

Trotz Sparvorkehrungen sind auf der Website der ZKB derzeit 21 Stelleninserate aufgeschaltet. Ob die Vakanzen alle tatsächlich besetzt werden, sei offen. «Das müssen wir von Fall zu Fall beurteilen», so Ackermann.

3857 arbeitslose Banker suchen einen Job

Mit rund 5000 Mitarbeitern ist die Zürcher Kantonalbank eine der grössten Arbeitgeberinnen auf dem Schweizer Finanzplatz. Seit 2007 schuf die Bank 554 neue Stellen, was sich entsprechend in den Kosten niederschlug. So nahm der Personalaufwand in den letzten vier Jahren um 14,1 Prozent zu und betrug Ende 2011 873 Millionen Franken. Demgegenüber konnte der Sachaufwand im gleichen Zeitraum von 405 Millionen auf 372 Millionen Franken reduziert werden.

Wegen der globalen Finanzund Wirtschaftskrise trocknet der Arbeitsmarkt im Bankenbereich zusehends aus. Immer mehr Banker finden keine neue Stelle. Laut dem Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) stieg die Zahl der registrierten Arbeitslosen seit Januar um 331 auf 3857 an.

Im Vergleich dazu zeigt sich der Arbeitsmarkt in der Versicherungsindustrie weiterhin stabil. Seit Januar registrierte das Seco lediglich 13 Arbeitslose mehr. Damit waren in der Branche im August insgesamt 1075 Arbeitslose erfasst.

Quelle Sonntagszeitung

 

Und die UBS wollte man fallen lassen und 25'000 Arbeitsplätze in Gefahr bringen. Für JP Morgan wäre das angeblich alles kein Problem gewesen.

 

 

 

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Schweizer Arbeitsmarkt weiter robust

Der Schweizer Arbeitsmarkt erweist sich weiter als erstaunlich robust. Die Arbeitslosenquote liegt immer noch unter der Marke von 3%, welche dem Wert bei einer ausgeglichenen Konjunktur entspricht.

Auch wenn seit Sommer des vergangenen Jahres die saisonbereinigte Arbeitslosenquote stetig zunimmt, sind die Signale vom Schweizer Arbeitsmarkt immer noch positiv. Nach den neuen vom Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) veröffentlichten Zahlen sind im September dieses Jahres 524 Personen mehr als noch im Vormonat bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) arbeitslos gemeldet gewesen; insgesamt wurden 120 347 Arbeitslose gezählt. Damit verharrt die Arbeitslosenquote wie im August weiter bei 2,8%, bereinigt um saisonale Effekte beträgt sie 2,9%. Gegenüber dem Vorjahresmonat hat sich der Wert damit leicht um 0,2 Prozentpunkte erhöht; damals waren 9003 weniger Arbeitslose bei den RAV gemeldet.

 


Jugendarbeitslosigkeit sinkt

Nach den Zahlen des Seco nimmt die Arbeitslosigkeit in der Schweiz nach Berücksichtigung saisonaler Effekte damit seit zwölf Monaten leicht zu. Der Zuwachs belaufe sich auf 800 Personen pro Monat, hatte es jüngst bei der Behörde geheissen. Berücksichtigt man neben den offiziell gemeldeten Arbeitslosen auch noch die Personen, die an arbeitsmarktpolitischen Massnahmen wie Umschulung und Weiterbildung teilnehmen, dann gab es im September in der Schweiz 170 867 Stellensuchende, 591 mehr als noch im August. Dieser Entwicklung standen im September dieses Jahres 15 770 bei den RAV gemeldete offene Stellen gegenüber.

Immer noch gute Nachrichten kommen auch vom Arbeitsmarkt für die 15- bis 24-Jährigen. Danach ging die Jugendarbeitslosigkeit im September leicht um 1,1% (221 Jugendliche) auf insgesamt 19 558 Personen zurück. Damit lag die Jugendarbeitslosenquote weiter bei 3,5%; vor einem Jahr war sie mit 3,2% noch etwas geringer gewesen. Die Arbeitsmarktlage für Jugendliche in der Schweiz ist im Vergleich mit vielen anderen Ländern weltweit also immer noch gut.

Weniger Kurzarbeit

Rückläufig war im Juli – die September-Zahlen liegen in zwei Monaten vor – auch die abgerechnete Kurzarbeit. Insgesamt waren 4635 Personen in 452 Unternehmen davon betroffen. Im Juni dieses Jahres waren es noch 7799 Personen in 622 Betrieben gewesen. Damit fielen im Juli 210 077 Arbeitsstunden aus, ein Rückgang um 45,7% im Vergleich mit dem Vormonat.

Nach den Berechnungen des Leiters der Forschungsstelle für Arbeitsmarkt- und Industrieökonomie an der Universität Basel, George Sheldon, sind die Aussichten für den Schweizer Arbeitsmarkt weiter intakt. Seine von ihm berechneten Frühindikatoren weisen auf keine bedeutenden bevorstehenden Veränderungen hin. Sie setzen sich aus zwei Teilindikatoren zusammen.

Gegenläufige Entwicklung

So berechnet der Basler Ökonom das Risiko der Erwerbstätigen, ihre Stelle zu verlieren, sowie die Dauer der Stellensuche. Dabei entspricht die Arbeitslosenquote dem Produkt aus dem Arbeitslosigkeitsrisiko und der Dauer der Arbeitslosigkeit. Derzeit halten sich die zwei Komponenten etwa die Waage, wie es in einem Papier von Sheldon heisst. Während das Risiko, arbeitslos zu werden, leicht abnehme, habe sich die Dauer der Stellensuche leicht erhöht. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung ist nach Ansicht Sheldons nicht davon auszugehen, dass sich die Arbeitslosenquote in den kommenden Monaten stark verändern werde, auch wenn sie weiter wohl leicht steigen dürfte. http://www.nzz.ch/aktuell/wirtschaft/wirtschaftsnachrichten/schweizer-ar...

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Gemetzel in der UBS-IT

In der Schweiz werden 2500 Stellen abgebaut, das sind veritable 11% aller UBS-Arbeitsplätze im Land. Bei den betroffenen Arbeitsplätzen soll es sich «fast ausschliesslich» um Positionen in unterstützenden Bereichen handeln, vorwiegend in der IT. Aus der Schweiz heraus würden fast keine Frontaktivitäten in der Investmentbank betrieben, erklärte die UBS gegenüber der NZZ. Betroffen werde praktisch ausschliesslich der Standort Zürich sein, wo die weltweiten Support-Funktionen schwergewichtig angesiedelt sind.

Die Auswirkungen für die Mitarbeiter, die in der IT bei der UBS Schweiz arbeiten, sind massiv. Weltweit arbeiten 8200 Personen (Vollzeitstellen) in der IT der UBS, 3200 davon sind in der Schweiz tätig. Würden die gesamten 2500 Schweizer-Stellen hier gestrichen, wären das über 78% aller Stellen in der UBS-Informationstechnologiehttp://www.nzz.ch/aktuell/wirtschaft/wirtschaftsnachrichten/fast-80-proz...

Einige wollten ja seinerzeit die UBS auf einen Schlag ganz fallen lassen. Alles kein Problem hiess es damals. Hier wird es wenigstens auf 3 Jahre verteilt und es wird dennoch merkbare Spuren auf dem Arbeitsmarkt wie bei den Sozialversicherungen hinterlassen.

Und auf den Konsum wird das auch durchschlagen. Bei der Anzahl kennt man schnell jemanden, der einen betroffenen kennt. Und wenn der betroffene dann auch noch ein Hausbesitzer ist, sieht man, wie rasch es sich ändern kann und wie der ins rudern kommt.

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Mehr als 3500 Jobs weg – in einem Monat

Schwarzer Oktober

 

Im Oktober verging kaum ein Tag, ohne dass ein Stellenabbau angekündigt wurde. Im Zuge der Euro-Krise gerät auch der Schweizer Arbeitsmarkt unter Druck.

 

Noch mehr Entlassungen

Flügel rechnet mit einer Verschärfung der Lage: «Im Inland wird die Wirtschaftslage relativ stabil bleiben. In der exportorientierten Industrie rechne ich in den kommenden Monaten allerdings mit mehr Entlassungen.»

Für die Häufung im Oktober macht Jan-Egbert Sturm übrigens die Planung bei vielen Unternehmen verantwortlich: «Zu diesem Zeitpunkt müssen die Budgetzahlen vorliegen. Zudem hat man einen grossen Teil des Jahres hinter sich und sieht, wie es gelaufen ist.» Aus diesem Grund sei das Ende des dritten Quartals auch oft der Zeitpunkt für die Verkündigung eines Jobabbaus. http://www.20min.ch/finance/news/story/Mehr-als-3500-Jobs-weg---in-einem...

 

Wir hatten lange Dusel. Der einzige Freund ist zur Zeit der demographische Wandel. Jeden Monat gehen 500 bis 1000 Personen mehr in Rente als ins Arbeitsleben eintreten.

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Kein Ende des Stellenabbaus in Sicht

Schweizer Arbeitnehmer müssen zittern: Nach dem Kahlschlag verschiedener Firmen im Oktober dürften in den nächsten Monaten 6900 weitere Jobs verschwinden – optimistisch gerechnet.

..

..

Weitere Hiobsbotschaften zu erwarten

Zudem ist in naher Zukunft noch mit weiteren Abbaumeldungen zu rechnen. Nach den Schreckensnachrichten von UBS und Lonza im Oktober dürften laut der «SonntagsZeitung» bald weitere Grosskonzerne nachziehen. Als nächster Kandidat gelte die Swiss Life, heisst es im entsprechenden Artikel. Das Unternehmen habe für den 27. November einen Investorentag angesetzt, an dem strategische Anpassungen bekannt gegeben werden sollen. Auch um exportorientierte Unternehmen wie Clariant oder Rieter stehe es wegen der weltweiten Konjunkturabkühlung und dem starken Franken schlecht.

Neben diesen namhaften Unternehmen brüten offenbar auch kleinere Firmen über Sparplänen. Eine Umfrage der «SonntagsZeitung» bei kantonalen Arbeitsämtern zeigte, dass derzeit «überdurchschnittlich viele Anfragen zum Thema Massenentlassungen» eingehen. Die Konzerne setzen sich demnach intensiv mit dem Thema auseinander und informieren sich beispielsweise über die gesetzlich vorgegebenen Vorgehensweisen im Falle einer Massenentlassung.

Arbeitslosenquote steigt voraussichtlich auf 3,3 Prozent

Aufgrund der noch bevorstehenden Entlassungen erwartet das Staatssekretariat für Wirtschaft Seco für das laufende Jahr eine Arbeitslosenquote von 2,9 Prozent, 2013 soll diese dann sogar bei 3,3 Prozent zu liegen kommen. Das sagt Seco-Vizedirektor Eric Scheidegger im Interview mit der «SonntagsZeitung». Diese Quoten sind im internationalen Vergleich zwar immer noch tief, «allerdings ist für Schweizer Verhältnisse jede Zunahme der Arbeitslosigkeit eine Herausforderung. Wir haben uns an tiefe Quoten gewöhnt», so Scheidegger.

Der Seco-Vizedirektor relativiert die düsteren Aussichten aber zugleich wieder. So sei es falsch, die Einzelmeldungen über Sparpläne zu verallgemeinern. Viele Unternehmen würden die angekündigten Stellenstreichungen über eine Periode von mehreren Jahren vollziehen. Unknw  Scheidegger wertet dies als «wichtiges Zeichen dafür, dass strukturelle Überlegungen im Vordergrund stehen.» Zudem wachse die Schweizer Wirtschaft trotz allem weiter: «Wir sehen aus heutiger Sicht kein Risiko einer schweren Rezession.» http://www.20min.ch/finance/news/story/Kein-Ende-des-Stellenabbaus-in-Si...

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Fine-Tuner
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Nun, ich habe keinen Zweifel, dass in einer Gesellschaft, wo ausschliesslich Leistung, das heisst Produktivität, Effizienz und Effektivität das Gedankengut dominieren, die Substitution von teuren Ressourcen (Manpower) in billigere und effektivere Ressourcen (Kapital) völlig logisch und konsequent ist.

Es ist unrealistisch zu glauben, dass in einer Marktwirtschaft Produktivität, Effektivität und Vollbeschäftigung auf die Dauer möglich sind.

How so ever, wenn man sieht wie die CH den Abreitsmarkt misst (Arbeitslosenrate), werden selbst am letzten Tag der Menscheit in der CH nicht mehr als 3.5% Arbeitslose gemessen :mosking:

Elias
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Fine-Tuner hat am 07.11.2012 - 10:59 folgendes geschrieben:

Nun, ich habe keinen Zweifel, dass in einer Gesellschaft, wo ausschliesslich Leistung, das heisst Produktivität, Effizienz und Effektivität das Gedankengut dominieren, die Substitution von teuren Ressourcen (Manpower) in billigere und effektivere Ressourcen (Kapital) völlig logisch und konsequent ist.

Es ist unrealistisch zu glauben, dass in einer Marktwirtschaft Produktivität, Effektivität und Vollbeschäftigung auf die Dauer möglich sind.

How so ever, wenn man sieht wie die CH den Abreitsmarkt misst (Arbeitslosenrate), werden selbst am letzten Tag der Menscheit in der CH nicht mehr als 3.5% Arbeitslose gemessen smiley

Ein Tag im Leben von Fine-Tuner: er jammert und jammert und jammert und wiederholt gebetsmühlenartig die gleiche alte Leier.

Der Umstand mit den registrierten und nicht registrierten ist allgemein bekannt.

Ganz allgemein wird hier darüber mal informiert http://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitslosenstatistik

Zu Vollbeschäftigung bzw. Arbeitslosenraten höher als 3.5% wird unter anderem hier informiert http://www.google.ch/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=1&ved=0CCUQF...

 

Wenn man ein anderes System als Marktwirtschaft möchte, kann man ja dorthin ziehen, wo es sowas gibt. Kuba oder Nord Korea zum Beispiel. Niemand wird gezwungen, hier zu bleiben.

 

 

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300 neue Jobs bei Alstom Schweiz

Der französische Industriekonzern Alstom glänzt mit Gewinn und fettem Auftragspolster. Auch in der Schweiz konnte Alstom wachsen und will sogar 300 neue Arbeitsplätze schaffen.http://www.20min.ch/finance/news/story/300-neue-Jobs-bei-Alstom-Schweiz-...

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aprecio
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egonomie

Elias hat am 07.11.2012 - 12:22 folgendes geschrieben:

Kuba oder Nord Korea zum Beispiel. Niemand wird gezwungen, hier zu bleiben.

 

 

etwas unterscheiden die beiden erwähnten länder überhaupt nicht von der schweiz: bürokratie.

auch in letzter zeit wurde wieder erwiesen, dass initiativen von bürgern mit harmlosen mitteln zum stillstand gebracht werden können.

ich glaube fine-tuner meint in etwa das hier: http://www.spiegel.de/international/world/commentary-total-capitalism-an...

genau so wird gejammert, wenn eidgenossen ins ausland vertrieben werden... weil dann fremde ins land geholt werden MÜSSEN um die wirtschaftszukunft zu ermöglichen.

ich kämpfe momentan gegen behörden, die einfach nicht willens sind das hirn einzuschalten anstatt an der kaffemaschine herumzufummeln und ans monatsende zu denken, darum bin ich nicht optimal gelaunt: erfunden haben's die piraten, welche die schätze in der insel gebunkert haben.

werden es die nachkommen respektieren? oder werden sie bis zum untergang kämpfen?

es ginge ganz unkompliziert von a nach b und jeder könnte glücklich sein.

aprecio
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dynamic

noch etwas das ich in diesen zusammenhang setzen möchte:

http://blogs.berkeley.edu/2012/11/05/global-warming-systemically-caused-...

chunt scho guet. bin wieder ruhig.

Elias
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aprecio hat am 07.11.2012 - 14:30 folgendes geschrieben:

Elias hat am 07.11.2012 - 12:22 folgendes geschrieben:

Kuba oder Nord Korea zum Beispiel. Niemand wird gezwungen, hier zu bleiben.

 

 

etwas unterscheiden die beiden erwähnten länder überhaupt nicht von der schweiz: bürokratie.

Zugegeben, manchmal hat es auch für mich den Anschein, wie wenn auch bei uns der Amtsschimmel häufiger wiehert als früher.

Verglichen zu den umliegenden Ländern ist es dennoch paradiesisch.

Eines von vielen Beispielen http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1757032/Hammer-der-Woche-St...

 

Diese Art von wöchentlicher Sendung fehlt in der Schweiz. Nur der Kassensturz deckt hie und da ähnliche Fälle auf

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Ein Tag im Leben von Fine-Tuner: er jammert und jammert und jammert und wiederholt gebetsmühlenartig die gleiche alte Leier.

...er ist wohl enttäuscht,dass sein bedingungsloses Grundeigentum ein reines Hirngespinnst ist und bleibt ...und sich Leistung/Eigentum eben immernoch auszahlt! Drinks

Wichtig für den Wohlstand einer NAtion/bzw. persönlich ....ist doch ,dass EIGENTUM absolut hoch eingeschätzt und von Verfassung-und Gesetzeswegen auch wirklich respektiert und geschützt wird.

Die Schweiz steht da ganz  OBEN im RANKING und die völlig ZURECHT !!

http://www.internationalpropertyrightsindex.org/ranking

 

 

weico

 

 

aprecio
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keine einwände

aber schon erstaunlich, dass genau die länder, welche einfach ausgedrückt einen ausgeprägten sinn für gleichberechtigung und ausgeglichenheit haben - z.bsp. in sachen familienpolitik, steuern, finanzen - noch weiter oben sind im ranking als die schweiz.

ein auszug aus einem meiner "anstösse":

Jegliche Störung dieser Prägungsphase wirkt sich nachteilig auf das seelische Gleichgewicht und das Gefühl der Zugehörigkeit des Babys aus. Eine Tren-nung von der Person, welche Imprinting und Bonding vollzogen hat, erlebt das Baby als Gewalt! Die seelische Not, die Todesangst, die unendliche Leere, die schmerzhafte Verlassenheit und Aussichtslosigkeit drückt es mit Weinen und Schreien aus. Wenn darauf nicht reagiert wird, resigniert das Baby und lernt, dass auf seine existentiellen Bedürfnisse nicht geantwortet wird. Frustration, Aggression, das Gefühl des Mangels und unendlicher Schmerz graben sich tief in die Seele ein und zeigen sich im späteren Leben oft in Gewaltanwendungen, Hass, unglücklichen Beziehungen und Unzufriedenheit mit dem Leben. Das Gefühl, nicht dazu zu gehören und ausgeschlossen zu sein, nicht genug bekommen zu haben, zieht sich durch alle Lebensbereiche und schmerzt in vielen Lebenssituationen (z.Bsp. Neid und Eifersucht). Erkrankungen und schlimmstenfalls der plötzliche Kindstod können auf einen (emotionalen) Rückzug des Babys aufgrund lebensfeindlicher Bedingungen hinweisen. (Quelle: geburtsallianz.at)

aber wo liegt der nutzen für diese langfristige schädigung? genau, beim kurzfristigen profit! 2 Haushalte, 2 Autos, Anwälte, Gerichte... her mit den steuern und dem erarbeiteten geld! also gleich 2x leistung/ eigentum am arsch vorbei.

gibt noch viele, die an die "immaculata conceptio" glauben.

weico
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aprecio hat am 07.11.2012 - 20:22 folgendes geschrieben:

aber schon erstaunlich, dass genau die länder, welche einfach ausgedrückt einen ausgeprägten sinn für gleichberechtigung und ausgeglichenheit haben - z.bsp. in sachen familienpolitik, steuern, finanzen - noch weiter oben sind im ranking als die schweiz.

..meinst du Singapur..?? Secret

ein auszug aus einem meiner "anstösse":

Jegliche Störung dieser Prägungsphase wirkt sich nachteilig auf das seelische Gleichgewicht und das Gefühl der Zugehörigkeit des Babys aus. Eine Tren-nung von der Person, welche Imprinting und Bonding vollzogen hat, erlebt das Baby als Gewalt! Die seelische Not, die Todesangst, die unendliche Leere, die schmerzhafte Verlassenheit und Aussichtslosigkeit drückt es mit Weinen und Schreien aus. Wenn darauf nicht reagiert wird, resigniert das Baby und lernt, dass auf seine existentiellen Bedürfnisse nicht geantwortet wird. Frustration, Aggression, das Gefühl des Mangels und unendlicher Schmerz graben sich tief in die Seele ein und zeigen sich im späteren Leben oft in Gewaltanwendungen, Hass, unglücklichen Beziehungen und Unzufriedenheit mit dem Leben. Das Gefühl, nicht dazu zu gehören und ausgeschlossen zu sein, nicht genug bekommen zu haben, zieht sich durch alle Lebensbereiche und schmerzt in vielen Lebenssituationen (z.Bsp. Neid und Eifersucht). Erkrankungen und schlimmstenfalls der plötzliche Kindstod können auf einen (emotionalen) Rückzug des Babys aufgrund lebensfeindlicher Bedingungen hinweisen. (Quelle: geburtsallianz.at)

..bei solchen "Erkenntnissen"  (ja hab die Quellenangabe gesehen..) kommt mir doch gleich der  Hr. Reich und seiner Orgonomie  in den Sinn....(bzw. "rogrog" aus dem "Gelben" der schon seit Jahren gegen seinen "Panzer/"panzerung" (an) kämpft...

http://de.wikipedia.org/wiki/Orgon

http://www.dasgelbeforum.de.org/search.php?search=panzer&ao=and&u_name=r...

 

P.S:..bei soviel emotionalen Körperkontakten,Imprinting und Bonding.. ,wie z.B.afrikanische Mütter ihrem Nachwuchs angedeihen lassen,ist es doch sehr verwunderlich, wieviele Kriege und (Stammes)Konflikte dort herrschen.....:mamba: Dirol

 

weico

 

aprecio
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hm

reich wär ich auch gern, dann könnte ich mal nach singapur. ich meinte die skandinavischen länder Wink

das war natürlich nicht meine einzige quelle für meine vielseitigen briefe. meine arbeit hat aber keinen bedeutenden einfluss auf den thread hier. gerne kannst du es als schwachsinn abtun. es würde eher in die rubrik "unsere jugend dreht total durch" passen. aber danke für die hinweise auf orgon und die lustigen thesen.

ich kann es nur wiederholen: ungleichheit ist schädlich. soweit ich weiss, werden diktatoren in afrika von der westlichen welt gesteuert. das volk wird unterdrückt und verarmt.

Fine-Tuner
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weico hat am 07.11.2012 - 19:25 folgendes geschrieben:

 

Ein Tag im Leben von Fine-Tuner: er jammert und jammert und jammert und wiederholt gebetsmühlenartig die gleiche alte Leier.

...er ist wohl enttäuscht,dass sein bedingungsloses Grundeigentum ein reines Hirngespinnst ist und bleibt ...und sich Leistung/Eigentum eben immernoch auszahlt! smiley

..................................

 

weico

 

 

Kann es sein, dass es Menschen gibt, die 'Leistung' anderst definieren als Du? ...oder lässt Du nur eine Definition zu?

Was verstehst Du unter ^Leistung^?........wahrscheinlich viel in wenig Zeit....in diesem Sinn Drinks

 

Fine-Tuner

Elias
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Es gibt z.B. Künstler oder Menschen, die hier bei uns im Wald und von der Natur leben. Letztere müssen trotzdem ab und zu beim Bauern vorbei, um in der kargen Zeit etwas Essen zu bekommen. Sie sind nicht Teil der Leistungsgesellschaft.

Ich bin mir bewusst, dass ein Zinssystem über kurz oder lang nicht funktionieren kann. Trotzdem mache ich bei dem Mist mit.

Unsere Infrastruktur funktioniert tadellos. Man ist sich der Annehmlichkeiten, die wir geniessen, oft nicht bewusst. Erst wenn der Strom, Kanalisation, Strassen etc. durch ein Ereignis zerstört werden, merken wir, wie verletzlich wir sind.

Sandy hat es wieder mal gezeigt. Wobei man in dem Fall sieht, um wieviel besser unsere Infrastruktur im Gegensatz zur USA ist.

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Elias
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Der Stellenabbau ist in vollem Gang

Seit Wochen jagen sich die Stellenabbau-Meldungen. Eine grosse Umfrage von 20 Minuten Online zeigt, dass bereits ein Drittel der Unternehmen in der Schweiz Leute entlassen hat.

 

Stellenstreichungen, Kündigungswellen und Arbeitslosigkeit sind Themen, die derzeit die Medien beschäftigen und ganz Europa in Atem halten. Doch wie sieht es in der Schweiz aus? Bangt man hierzulande auch um seinen Job? Und wie schätzt man die eigene Situation auf dem Arbeitsmarkt ein? Um das herauszufinden, lancierte 20 Minuten Online eine Umfrage, an der insgesamt 5911 Personen teilgenommen haben.

Männliche Domänen stärker betroffen

91 Prozent der Befragten sind derzeit bei einem Unternehmen angestellt. Ein Drittel dieser Personengruppe gab an, dass es dieses Jahr in ihrem Unternehmen aus wirtschaftlichen Gründen zu Kündigungen gekommen ist (siehe Grafik oben). Dabei fällt auf, dass unter den männlichen Befragten die Quote etwas höher liegt (35 Prozent) als bei den Frauen (29 Prozent).

Ein Blick auf die unterschiedlichen Berufsfelder liefert eine mögliche Erklärung. Denn in den folgenden Branchen kam es laut Aussagen der Befragten häufiger zu Kündigungen: Banken (62 Prozent), Chemie/Pharma/Biotechnologie (47 Prozent), Grafik/Typologie/Druck (41 Prozent) und Informatik/Telekommunikation (41 Prozent). Während laut Umfrage Frauen und Männer in den ersten drei Branchen etwa zu gleichen Teilen arbeiten, ist bei der Letztgenannten der Unterschied sehr gross: 22 Prozent der männlichen Befragten arbeiten im Bereich Informatik/Telekommunikation – bei den weiblichen Befragten sind es lediglich 8 Prozent.

Auffallend gering fällt dagegen die Kündigungsquote in Bereich Bildung/Pädagogik/Soziales aus. Dort gaben lediglich 10 Prozent an, dass es in diesem Jahr aus wirtschaftlichen Gründung zu Kündigungen kam. In dieser Branche arbeiten wiederum mehr Frauen (7 Prozent) als Männer (2 Prozent).

Angst um die eigene Stelle

Doch die Kündigungswelle scheint noch nicht beendet zu sein. Mehr als ein Viertel der befragten Angestellten gab an, dass für die Zukunft weitere Kündigungen angekündigt wurden: Bei 12 Prozent steht dies schon fest, bei 16 Prozent steht es immerhin im Raum. Auch hier liegen die Werte bei den männlichen Befragten wieder leicht höher als bei den weiblichen.

Die Angst, den eigenen Arbeitsplatz zu verlieren, ist unter den männlichen Befragten ebenfalls leicht höher als bei den Frauen: Überhaupt keine Sorgen darüber machen sich durchschnittlich 44 Prozent aller Befragten. Ein Viertel der Männer gibt an, sich «ziemlich Sorgen» zu machen oder sogar «grosse Angst» zu haben. Bei den Frauen liegt dieser Anteil lediglich bei einem guten Fünftel.

Umgekehrt sieht es wiederum bei der persönlichen Selbsteinschätzung aus: Die eigenen Chancen auf dem Arbeitsmarkt – unabhängig davon, ob man gerade einen Job sucht oder nicht – bewerten die männlichen Befragten deutlich positiver als die weiblichen. 44 Prozent der Männer sind der Meinung, gute Chancen zu haben und zeigen sich damit optimistisch. Unter den Frauen liegt der Wert lediglich bei 38 Prozent. Wirklich schlecht bewerten dagegen nur 5 Prozent aller Befragten ihre Chancen.

Über ein Jahr auf Jobsuche

5 Prozent der Befragten gaben an, gerade arbeitssuchend zu sein. Eine deutliche Mehrheit dieser Gruppe (42 Prozent) ist allerdings noch nicht länger als drei Monate auf Jobsuche. Ein Viertel sucht seit 3 bis 6 Monaten eine neue Stelle. Wirken diese Werte noch recht vielversprechend, so gibt es dennoch eine Kehrseite der Medaille: Denn jeder fünfte befragte Arbeitslose ist bereits seit über einem Jahr oder sogar seit über 2 Jahren auf Jobsuche.http://www.20min.ch/community/stories/story/Der-Stellenabbau-ist-in-voll...

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Entlassene Banker werden Hedgefonds-Manager

 

 

Das erste - und bei 99.89% auch das letzte Investment sind wahrscheinlich die eigenen PK Gelder.

 

Die Zahl der Menschen die eine selbständige Erwerbstätigkeit ausüben - und folglich - nur neben bei - aus allen Obligatorien herausfallen - steigt und steigt....es gibt keine Zahlen über deren Anzahl ....wäre auch zu peinlich....angesichts angeblicher Vollbeschäftigung......  die explodierenden Ergänzungsleisten - uns sie steigen unaufhaltsam - sind ein klares Signal.

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Fine-Tuner hat am 15.11.2012 - 20:20 folgendes geschrieben:

Die Zahl der Menschen die eine selbständige Erwerbstätigkeit ausüben - und folglich - nur neben bei - aus allen Obligatorien herausfallen - steigt und steigt....es gibt keine Zahlen über deren Anzahl ....wäre auch zu peinlich....angesichts angeblicher Vollbeschäftigung......  die explodierenden Ergänzungsleisten - uns sie steigen unaufhaltsam - sind ein klares Signal.

So ein Schmarren. Aber es passt in das Bild, dass ich von dir habe.

 

Melde- und Bewilligungspflichten der Selbständigerwerbenden http://www.seco.admin.ch/keine-schwarzarbeit/04465/index.html?lang=de

Eine Firma, die bei der MwSt nicht angemeldet ist, hat einen Wettbewerbsnachteil gegenüber den Mitbewerbern mit MwSt, da der Auftraggebe keinen Vorsteuerabzug geltend machen kann.

 

Anstieg der Anzahl Erwerbstätige um 0,9 Prozent

 

Erwerbslosenquote gemäss ILO beträgt 3,7 Prozent

 

Anzahl Selbständigerwerbende 590'000. Details dazu im Link

 

http://www.google.ch/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=2&ved=0CDsQF...

3,7% gemäss ILO. Das ist mehr als deine geforderten 3,5%.

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Elias
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Schweizer Arbeitsmarkt erstaunlich robust

Trotz sich häufender Jobabbau-Massnahmen bleibt der Schweizer Arbeitsmarkt weiterhin robust. Die Konjunkturforschungsstelle rechnet auch künftig mit einer tiefen Arbeitslosenquote.

Auf 226 Punkten stand im Oktober der «Monster Index Schweiz» (MIS), der das Angebot auf den Firmen-Websites sowie Online-Jobbörsen zählt. Das bedeutet zwar gegenüber September ein leichter Rückgang von 0,5 Prozent. Das Stellenangebot ist jedoch immer noch fünf Prozent höher als ein Jahr zuvor. :ok:

«Insgesamt verlief der MIS im Jahr 2012 entlang der zuversichtlich stimmenden Arbeitsmarktsituation in der Schweiz», sagt Michel Ganouchi von Monster Worldwide. Die Arbeitslosenquote betrug im Januar 3,4 Prozent, sank dann bis Mitte des Jahres auf 2,7 Prozent und lag im Oktober wieder bei 2,9 Prozent.

48 Prozent mit tieferem Job-Angebot

Im krassen Gegensatz dazu stehen die neuen Rekordzahlen in den Euro-Ländern, wo die Arbeitslosenquote auf 11,7 Prozent stieg. In der Schweiz hingegen blieb der Arbeitsmarkttrend auch im November ermutigend, wie die Auswertung der wichtigsten Arbeitgeber zeigt: Der Rückgang des Stellenangebots beträgt demnach gegenüber dem Vormonat nur 0,5 Prozent. 44 Prozent der Firmen haben mehr Stellen ausgeschrieben; 48 Prozent fragt weniger Personal nach.

Ende November notiert das Angebot der Schweizer Top-Arbeitgeber um 22 Prozent über dem Vorjahr. Die stärksten Zuwächse gab es in der Pharmaindustrie und im Detailhandel. Hingegen verläuft der Trend im Finanzsektor seitwärts.

Die Gründe für den positiven Trend

In Zeiten grosser Unsicherheit komme die politische und finanzpolitische Stabilität der Schweiz gut an, erklärt der Leiter der Konjunkturforschungsstelle (KOF) Jan-Egbert Sturm den erstaunlich positiven Trend gegenüber 20 Minuten. Zusammen mit der Zuwanderung sei ein sich teilweise selbstverstärkender Prozess entstanden.

KOF gehe von einer im Winter stabilen Beschäftigungsentwicklung aus. Die Arbeitslosenquote soll nur langsam von durchschnittlich 2,9 Prozent für das Jahr 2012 auf 3,0 Prozent im Jahr 2013 steigen. http://www.20min.ch/finance/news/story/Schweizer-Arbeitsmarkt-erstaunlic...

 

 

 

 

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Wirtschaftswunder Immigration

Je besser der Zugang zum Arbeitsmarkt, desto leichter fällt Immigranten die Integration in ihrer neuen Heimat. Das hat die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) Anfang Woche in einer Studie festgestellt. Viele Zuzüger haben aber aufgrund mangelhafter Deutschkenntnisse oder fehlender Diplome kaum Chancen, in einer Dienstleistungsfirma oder einem Produktionsbetrieb unterzukommen. Um ihren Lebensunterhalt zu verdienen, gründen sie dann in manchen Fällen eine Firma. Laut Bundesamt für Statistik gibt es hierzulande 80 000 Unternehmer ohne Schweizer Pass. Das entspricht 7% der berufstätigen Ausländer. Nimmt man die eingebürgerten Immigranten hinzu, ist der Anteil höher. http://www.nzz.ch/aktuell/wirtschaft/nzz_equity/wirtschaftswunder-immigr...

 

 

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Hans
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Neuer Auftrag für Alstom:

Standort Köln, Gas Kombikraftwerk mit 450 Megawatt Leistung und 85% Wirkungsgrad http://www.alstom.com/press-centre/2012/12/alstom-will-provide-and-servi... 

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