Arbeitsmarkt CH

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weico
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Fine-Tuner hat am 20.12.2013 - 00:33 folgendes geschrieben:

Wie zynisch muss dies in den Ohren der 3000 Menschen klingen, die monatlich bei der Arbeitslosenversicherung rausfliegen - seit über 20 Jahren, durchschnittlich 3000 pro Monat, macht 720'000 Menschen in 20 Jahren.....sie alle müssen sich vorkommen wie Volltrottel. Oder sind wir tatsächlich ein Volk von Volltrotteln?

Fine-Tuner

...als "Motivationshilfe" empfehle ich all diesen"armen" Menschen .....Habermann's Buch:

“Wohlfahrtsstaat. Ende einer Illusion”

 

http://www.misesde.org/?p=6456

 

 

 

bzw. Zeyer's Buch "Armut ist Diebstahl"

 

http://www.20min.ch/finance/news/story/11615754

 

 

P.S....und bevor jetzt gleich jemand mit der "Moralkeule" aufwarten will...lese man bitte vorher noch schnell den Artikel :

Shitstorm:

http://www.schweizermonat.ch/artikel/shitstorm

 

 

weico

 

Elias
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Jeder dritte Lehrling bricht Ausbildung ab

Ein Drittel der Lehrverträge wird vorzeitig aufgelöst. Vor allem die Berufsschule ist bei vielen ein Killerkriterium.

Im Jahr 2012 kündeten 28,8 Prozent der Lehrlinge ihren Ausbildungsvertrag. Am häufigsten beendeten Junge im Gastgewerbe und bei den Coiffeur- und Schönheitspflegeberufen ihren Lehrvertrag. Jeder zweite wirft in diesen Bereichen vorzeitig das Handtuch, wie die SRF-Sendung «10vor10» berichtet.

Evi Schmid von der Pädagogischen Hochschule in Bern hat Lehrlinge, die ihren Vertrag auflösen, zu den Gründen befragt. Wer den Lehrvertrag auflöst, bricht nicht automatisch die Lehre endgültig ab, wie Schmid feststellt. Die meisten Lehrlinge wechseln den Betrieb oder das Niveau der Lehre und fahren spätestens nach einem Jahr mit der Ausbildung weiter. Besorgniserregend ist jedoch: Jeder dritte Lehrling hat auch nach drei Jahren noch keine neue Stelle.

Viele sind zu schlecht in der Schule

Patrizia Staub, Laufbahnberaterin beim Berufsinformationszentrum (BIZ) in Zürich, ist von der hohen Zahl an Lehrvertragsauflösungen nicht überrascht.

In der Sendung «10vor10» nennt sie die Hauptgründe für Lehrvertragsauflösungen: «Falsche Berufswahl, ungenügende Leistungen in der Schule oder jemand lässt sich am Arbeitsplatz etwas zuschulden kommen, klaut zum Beispiel.»

Praktisches soll wieder mehr zählen

Um zu verhindern, dass Lehrlinge wegen schlechten Leistungen in der Schule scheitern, bietet Lehrmeister Renzo Canonica seinen Lehrlingen – wenn nötig im Betrieb – Nachhilfestunden. Das zahlt sich aus: Das Ausbildungszentrum Winterthur (AZW), das rund 400 Lehrlinge ausbildet, habe unter anderem deshalb sehr wenige Lehrlinge, die ihren Vertrag vorzeitig auflösen müssen.

Als Vorstandsmitglied der Lehrmeistervereinigung ALMEZ fordert Canonica auch, dass die praktische Arbeit in einer Lehre wieder stärker gewichtet wird. Dies würde vor allem den schwächeren Schülern, die gute Praktiker sind, eine Chance geben: «Man kann später in der Weiterbildung immer noch dazulernen.»

http://www.20min.ch/schweiz/news/story/Jeder-dritte-Lehrling-bricht-Ausb...

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Staat schafft 523 neue Stellen – pro Monat

Grösster Arbeitgeber der Schweiz ist mit Abstand – die Schweiz selber. Die öffentlichen Verwaltungen haben innert der letzten vier Jahre 25'000 Stellen geschaffen – 523 pro Monat.

http://www.20min.ch/finance/news/story/Staat-schafft-523-neue-Stellen---...

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Grösster Arbeitgeber der Schweiz ist mit Abstand – die Schweiz selber. .....

http://www.20min.ch/finance/news/story/Staat-schafft-523-neue-Stellen---...

Womit die Mähr, wonach sich eine steigende Staatsquote negativ auf den Wohlstand der entsprechenden Bevölkerung auswirkt, wiederlegt wäre.

Die CH weist im Internationalen Vergleich immer noch eine der tiefsten Staatsquoten (Konsum und Investitionen Staat / Bruttoinlandprodukt) aus. ....dies aber nur weil die CH (im Vergleich zur Bevölkerung) ein enormes BIP hat, was die Quote stark drückt.

Auch wenn man die Anzahl Personen die im öffentlichen Dienst beschäftigt sind, ins Verhältnis mit der gesamten Erwerbsbevölkerung setzt, kommt die Schweiz auf einen tiefen Wert (rund 15%, USA rund 16%). Diese Werte stammen aus 2004 und dürften sich zwischenzeitlich....wenn man 20Min glauben darf....markant erhöht haben. Ich schätze mal, dass heute jeder Fünfte direkt seine Brötchen vom Staat erhält. Wie auch immer, im internationalen Vergleich hat die CH noch spatzig. In Norwegen ist jeder Zweite beim Staat angestellt.

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Fine-Tuner hat am 03.01.2014 - 02:10 folgendes geschrieben:

 In Norwegen ist jeder Zweite beim Staat angestellt.

Fine-Tuner

..wobei auch solche Mär... durch Fakten widerlegt werden..!

http://www.ssb.no/a/english/minifakta/ty/main_05.html

 

weico

 

 

 

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Fine-Tuner hat am 03.01.2014 - 02:10 folgendes geschrieben:


Grösster Arbeitgeber der Schweiz ist mit Abstand – die Schweiz selber. .....

http://www.20min.ch/finance/news/story/Staat-schafft-523-neue-Stellen---...

Womit die Mähr, wonach sich eine steigende Staatsquote negativ auf den Wohlstand der entsprechenden Bevölkerung auswirkt, wiederlegt wäre.

Abwarten. Bei denen steht und fällt es mit dem Öl

 

Norwegens Erfolg gefährdet den eigenen Wohlstand

Der Ölboom macht es möglich: Die Norweger arbeiten zunehmend weniger, weil ihre Löhne so hoch sind. Doch dieses Wirtschaftsmodell führt zu absurden Auswüchsen – und bedroht die Firmen des Landes.

http://www.welt.de/wirtschaft/article114787365/Norwegens-Erfolg-gefaehrd...

 

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Spaniens Arbeitslosenquote sinkt wie seit 1999 nicht mehr

Die Zahl der Arbeitslosen in Spanien geht deutlich zurück. Im Vorjahresvergleich waren im Dezember fast 150'000 Menschen weniger ohne Job. Jubeln kann Spanien dennoch nicht.

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/Spaniens-Arbeitslosenq...

 

 

Das ist erst einer der Vorboten. Vom demografischen Wandel redet in diesem Zusammenhang noch niemand, erst recht nicht vom kommenden Bedarf der Chinesen.

 

Wer in diesem absehbaren Umfeld die Zuwanderung bremst, wird dannzumal teuer dafür bezahlen. Nur wer bis dann hier verwurzelt ist, wird auch eher bleiben.

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Elias hat am 03.01.2014 - 11:01 folgendes geschrieben:


Wer in diesem absehbaren Umfeld die Zuwanderung bremst, wird dannzumal teuer dafür bezahlen. Nur wer bis dann hier verwurzelt ist, wird auch eher bleiben.

Exakto ....zuwanderung ist absolut wichtig für ein Land und ja auch ausdrücklich erwünscht.Aber ist in erster Linie ist eben QUALITÄT und nicht QUANTITÄT gefragt. Sonst wird einmal teuer dafür bezahlt werden ..

 

Zurzeit kommt eben sehr viel  Quantität...

 

"Selbst ins krisengebeutelte Griechenland kommen relativ gesehen mehr Flüchtlingen als nach Deutschland. Die Schweizer, denen manche unterstellen, ihre Grenze sei quasi verschlossen, müssen relativ gesehen rund viereinhalbmal mehr Asylanträge als wir bearbeiten. "

 Großansicht der Top 10 EU plus Schweiz

http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/asyl-statistiken-belegen-rue...

bzw.

 http://www.spiegel.de/politik/ausland/lampedusa-italiens-marine-greift-m...

 

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weico hat am 03.01.2014 - 15:45 folgendes geschrieben:

Elias hat am 03.01.2014 - 11:01 folgendes geschrieben:

 

Wer in diesem absehbaren Umfeld die Zuwanderung bremst, wird dannzumal teuer dafür bezahlen. Nur wer bis dann hier verwurzelt ist, wird auch eher bleiben.

Exakto ....zuwanderung ist absolut wichtig für ein Land und ja auch ausdrücklich erwünscht.Aber ist in erster Linie ist eben QUALITÄT und nicht QUANTITÄT gefragt. Sonst wird einmal teuer dafür bezahlt werden ..

 

Zurzeit kommt eben sehr viel  Quantität...

 

"Selbst ins krisengebeutelte Griechenland kommen relativ gesehen mehr Flüchtlingen als nach Deutschland. Die Schweizer, denen manche unterstellen, ihre Grenze sei quasi verschlossen, müssen relativ gesehen rund viereinhalbmal mehr Asylanträge als wir bearbeiten. "

Die Asylbewerber gehen auf "gut Glück" irgendwo hin, sofern sie die Odyssee überhaupt überleben.

Selbst Herr Fehr hat illegal Asylanten beschäftigt. Es sind immer diejenigen, welche die Ansprüche so hoch ansetzen, aber ihnen selber nicht genügen.

Erwähnenswert sind auch noch die  tausenden von Sans-Papier, die hier illegal arbeiten und zu unserem Wohlstand beitragen.

 

Qualität:  Braucht es zum Spargelpflücken einen Uni-Abschluss?

 

Asylbewerber helfen in Rodersdorf beim Jäten

http://www.srf.ch/news/regional/aargau-solothurn/asylbewerber-helfen-in-...

 

Asylbewerber arbeiten in den Bündner Bergen

http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Asylbewerber-arbeiten-in-de...

 

Wie schon mehrfach gepostet: nur wenn es in den Herkunftsländern gut geht, geht die Völkerwanderung zurück.

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Arbeitslosenquote steigt auf 3,5 Prozent

Ende Jahr gab es in der Schweiz nochmals mehr Menschen ohne Arbeit. 149'437 Menschen sind arbeitslos - soviel wie seit Mai 2010 nicht mehr.

Die Arbeitslosenquote stieg von 3,2 Prozent im November auf 3,5 Prozent, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) am Freitag mitteilte. Durchschnittlich lag sie im Gesamtjahr 2013 bei 3,2 Prozent gegenüber 2,9 Prozent im 2012.

http://www.20min.ch/finance/news/story/Arbeitslosenquote-steigt-auf-3-5-...

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150'000 Arbeitslose und trotzdem Grund zur Freude

Im Dezember hat die Arbeitslosigkeit einen Höchststand erreicht. Was passiert 2014? Arbeitsmarktforscher gehen nicht von einer weiteren Verschärfung aus – im Gegenteil.

Um genau 10'364 Personen ist die Arbeitslosigkeit im Dezember angestiegen – das ist die höchste monatliche Zunahme seit dem Jahr 2008. Rund 150'000 Menschen – etwa jeder Dreissigste – waren damit zum Jahresende ohne Job. Sind das gravierende Zahlen? Einen Monat vor der Abstimmung zur Personenfreizügigkeit steht das Thema unter genauer Beobachtung. «Ein Argument mehr für ein Ja am 9. Februar», twitterte heute Morgen SVP-Nationalrätin Natalie Rickli angesichts der Neuigkeiten.

Schaut man sich die Daten genauer an, ist die Lage alles andere als dramatisch. Effektiv ist die Arbeitslosenquote im Vergleich zum November zwar von 3,2 Prozent auf 3,5 Prozent angestiegen. Doch die Zunahme ist saisonal bedingt. In den Wintermonaten geht die Beschäftigung stets etwas zurück: Bereinigt um den Effekt hat sich die Quote seit November gar nicht verändert und liegt nach wie vor bei 3,2 Prozent und damit in der Grössenordnung, die Arbeitsmarktforscher erwartet hatten.

Schlechtes Wetter und wenig Arbeitstage

Laut dem Ökonomen Yngve Abrahamsen von der Konjunkturforschungsstelle der ETH geben die aktuellen Zahlen keinen Anlass zur Sorge. «Wenn man schaut, in welchen Bereichen die Zunahme verzeichnet wurde, sind die Zahlen nicht beunruhigend», sagt er. Rund die Hälfte der Zunahme im Dezember hätte die Bauwirtschaft betroffen. Wegen des schlechten Wetters lief diese Branche im letzten Monat des Jahres ausserordentlich schlecht.

George Sheldon von der Universität Basel verweist auf einen weiteren Spezialeffekt. «Weil es im vergangenen Dezember ausserordentlich viele arbeitsfreie Tage gab, haben sich die Arbeitgeber wohl entschieden, mit Neuanstellungen bis im Januar zuzuwarten», sagt er.

Abwärtstrend bei der Arbeitslosigkeit

Im internationalen Vergleich ist die Schweizer Arbeitslosenquote sehr tief. Und wird laut Sheldon sogar noch überschätzt. Der Effekt betrage 0,1 bis 0,2 Prozent, sagt er: Grund dafür sei, dass die Anzahl Erwerbstätiger in der Schweiz nicht ausreichend erfasst werde. Die offiziell gemessene Arbeitslosenquote wird berechnet, indem die gemeldeten Arbeitslosen durch den Umfang der Erwerbsbevölkerung geteilt werden. Die verwendeten Zahlen dazu beruhen auf dem Stand von 2010 und sind tendenziell zu tief.

Die Ökonomen rechnen damit, dass sich die Lage am Arbeitsmarkt weiter verbessern wird. Die KOF geht von einer durchschnittlichen Arbeitslosigkeit von 3,1 Prozent im Jahr 2014 und von 3,0 Prozent im Jahr 2015 aus. Positive Überraschungen sind dabei nicht ausgeschlossen. «Wenn es in Europa im laufenden und kommenden Jahr besser läuft als erwartet, wird dadurch auch die Arbeitslosigkeit in der Schweiz reduziert», sagt Abrahamsen. Auch laut George Sheldon steht eine Verbesserung bevor. «Der Frühindikator zeigt schon seit August an, dass eine Trendwende ansteht.»

Praktisch Vollbeschäftigung

Die gemessene Arbeitslosenquote ist ein Indikator dafür, was in der Vergangenheit geschah. Für die künftige Entwicklung sind diese Zahlen nur beschränkt relevant. Der Frühlaufindikator, den George Sheldon anhand von verschiedenen demografischen Daten entwickelt hat, ist eine Prognose für die nahe Zukunft. Seit seiner Einführung im Jahr 1990 hat er damit mit erstaunlich grosser Zuverlässigkeit die Wendepunkte am Arbeitsmarkt vorausgesagt (siehe Grafik oben). Laut Sheldon tendiert die Schweiz wieder in Richtung Vollbeschäftigung, die bei einer Arbeitslosenquote von rund 3 Prozent liege.

Diese Quote erklärt sich einerseits durch die freiwillige Arbeitslosigkeit – etwa im Zuge der Suche einer neuen Stelle – und andererseits durch strukturelle Faktoren wie etwa eine unpassende Ausbildung für die offenen Jobs oder Marktbehinderungen. Das Einzige, was die gute Stimmung im kommenden Jahr verderben könnte, wäre demnach eine deutliche konjunkturelle Eintrübung. Laut den Arbeitsmarktforschern gibt es dafür im Moment keine Hinweise.

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/150-000-Arbeitslose-un...

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Im internationalen Vergleich ist die Schweizer Arbeitslosenquote sehr tief. Und wird laut Sheldon sogar noch überschätzt. Der Effekt betrage 0,1 bis 0,2 Prozent, sagt er: Grund dafür sei, dass die Anzahl Erwerbstätiger in der Schweiz nicht ausreichend erfasst werde. Die offiziell gemessene Arbeitslosenquote wird berechnet, indem die gemeldeten Arbeitslosen durch den Umfang der Erwerbsbevölkerung geteilt werden.

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http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/150-000-Arbeitslose-un...

Diese Messung ist stumpfsinnig. Sie sagt nur wenig über den Zustand des Arbeitsmarktes. Wie in jedem Markt gibt es eine NACHFRAGE und ein ANGEBOT. Nur wer diese beiden Grössen in eine vernünftige Relation bringt, kann eine Aussage über den Zustand des Arbeitsmarktes machen. Das ANGEBOT lässt sich rel. einfach erfassen. Z.zt. sind gibt es rund 20'000 offene Stellen in der Schweiz und rund 150'000 bei der ALV gemeldete Personen. D.h. pro Stelle rund 7.5 Arbeitslose. Umfragen von Stellenvermittlern haben aber ergeben, dass pro Stelle im Schnitt rund 25 Bewerbungen eingehen.....wie kann das sein?........nun wird klar, dass die Messgrösse (gemeldeten Arbeitslose / Umfang der Erwerbsbevölkerung) Nonsens ist.....massgebend sind die STELLENSUCHENDEN (-> NACHFRAGE) im Verhältnis zur Erwerbsbevölkerung!!!!!!!!!!!!!!!!!!

......wenn nun auf jede Stelle 25 Bewerbungen eingehen entspricht dies einer umgerechneten Arbeitslosenquote von rund 10%.  Darin enthalten sind (1) alle bei der ALV gemeldeten, (2) alle Ausgesteuerten (die noch suchen) und (3) alle Arbeitnehmer die eine neue Stelle suchen. Dieses massive Überangebot an Arbeitskräften ist übrigens Grund an den sinkenden Reallöhnen. 

Eine Mär ist auch das unsinnige Geschwafel von wegen Fachkräftemangel. Wenn es die Betriebe ernst meinten, könnten sie ohne Weiteres geeignetes Personal rekrutieren und ausbilden. Die wollen nur Löhne drücken und drohen mit ausländischem Fachpersonale, das für die Hälfte arbeitet....dreist und scheinheiliges Verhalten.

Fakt ist, dass der schweizerische Arbeitsmarkt seit rund 20 Jahren ein Arbeitgebermarkt ist. Die Tatsache, dass jeder froh ist, überhaupt eine Stelle zu haben, sagt alles. Das Gesülze von Vollbeschäftigung der KOF'ler ist ein Hohn angesichts der effektiven Situation. Für wie blöd halten die mich?.....da fühl ich mich schon fast beleidigt.....sinkende Löhne und Vollbeschäftigung :fool:

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Fine-Tuner hat am 10.01.2014 - 15:45 folgendes geschrieben:

Das ANGEBOT lässt sich rel. einfach erfassen. Z.zt. sind gibt es rund 20'000 offene Stellen in der Schweiz und rund 150'000 bei der ALV gemeldete Personen.

Es sind aktuell 43'500 Jobs alleine in Jobscout24. http://www.jobscout24.ch/de Der Jobagent ist die erstklassige Job-Suchmaschine und findet mit 109'445 Jobs am meisten offene Stellen in der Schweiz (ALLE ausgeschriebenen Stellenangebote / Jobs). https://www.jobagent.ch/    Von den Jobs, die unter der Hand gehen, ist hier noch nicht die Rede.

 

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Elias hat am 10.01.2014 - 17:26 folgendes geschrieben:

Fine-Tuner hat am 10.01.2014 - 15:45 folgendes geschrieben:

Das ANGEBOT lässt sich rel. einfach erfassen. Z.zt. sind gibt es rund 20'000 offene Stellen in der Schweiz und rund 150'000 bei der ALV gemeldete Personen.

Es sind aktuell 43'500 Jobs alleine in Jobscout24. http://www.jobscout24.ch/de Der Jobagent ist die erstklassige Job-Suchmaschine und findet mit 109'445 Jobs am meisten offene Stellen in der Schweiz (ALLE ausgeschriebenen Stellenangebote / Jobs). https://www.jobagent.ch/    Von den Jobs, die unter der Hand gehen, ist hier noch nicht die Rede.

Ups, da ist Dir wohl ein Fehler unterlaufen. Habe mir mal die Mühe gemacht und bei jobscout24 gerade mal 14'192 laufende Stelleninserate gefunden (viele sind uralt!!!!)....das Banner mit deinen 43'500 jobs ist ein Werbebanner.

Bei jobagent ist's noch schlimmer... von den angeblichen 109'455 jobs sind gerade mal etwas mehr als 500 geschaltet!!!!!.....der Rest ist entweder alter Müll oder Vorratsinserate von diversen Job-Brokern und keine effektiven Stellen.

Glaubwürdiger scheint mir da der Stellenindex des Bundes http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/03/03/blank/data/05.html

Gemäss dieser 'wissenschaftlichen' Analyse waren im 3. Quartal 2013 (ohne Landwirtschaft Sektor I) in der CH rund 51'000 offene Stellen gemeldet. Wer weiss, wie diese Daten erhoben werden, weiss, dass lediglich ein Teil dieser Stellen je effektiv besetzt werden. Meine 20'000 effektiven zur Zeit laufenden Stellenangebote kommen da nah ran. 

Es besteht kein Zweifel, dass der Arbeitsmarkt in der Schweiz im Vergleich zu benachbarten Ländern heraussticht. Abzuleiten, die CH sei ein Arbeitsparadies ist einfach nur falsch. Die Zahlen (wenn man die richtigen nimmt...) sprechen eine klare Sprache: Der Arbeitsmarkt in der CH ist massiv unter Druck und es bestehen nur zwei Ventile: (1) Jobabbau oder (2) Lohnreduktion....und zwar in allen Branchen und allen Chargen....bis dato wurde vor allem über das Ventil 'Lohnreduktion' Druck abgelassen, das heisst, die Stellen konnten gehalten werden. Die Leute haben diese Reallohnkürzung nur hingenommen, weil gleichzeitig die Preise - zumindest gemäss Konsumentenpreisindex - nicht gestiegen - ja letzhin sogar leicht gefallen sind. Die hohe Fluktuationsrate der Arbeitnehmer ist ein Hinweis, dass auch über das Ventil 'Jobabbau' Druck abgelassen wurde. Hier hat v.a. der Staat mit massiven Einstellungen (Elias hat zitiert) Gegensteuer gegeben. Wenn man weiss, dass der Staat nicht ewig als Auffangbecken fungieren kann....kann man sich kaum vorstellen, dass der Druck im CH-Arbeitsmarkt abnehmen wird. :bomb:

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Fine-Tuner hat am 11.01.2014 - 04:31 folgendes geschrieben:


Es besteht kein Zweifel, dass der Arbeitsmarkt in der Schweiz im Vergleich zu benachbarten Ländern heraussticht. Abzuleiten, die CH sei ein Arbeitsparadies ist einfach nur falsch. Die Zahlen (wenn man die richtigen nimmt...) sprechen eine klare Sprache: Der Arbeitsmarkt in der CH ist massiv unter Druck und es bestehen nur zwei Ventile: (1) Jobabbau oder (2) Lohnreduktion....und zwar in allen Branchen und allen Chargen....bis dato wurde vor allem über das Ventil 'Lohnreduktion' Druck abgelassen, das heisst, die Stellen konnten gehalten werden. Die Leute haben diese Reallohnkürzung nur hingenommen, weil gleichzeitig die Preise - zumindest gemäss Konsumentenpreisindex - nicht gestiegen - ja letzhin sogar leicht gefallen sind. Die hohe Fluktuationsrate der Arbeitnehmer ist ein Hinweis, dass auch über das Ventil 'Jobabbau' Druck abgelassen wurde. Hier hat v.a. der Staat mit massiven Einstellungen (Elias hat zitiert) Gegensteuer gegeben. Wenn man weiss, dass der Staat nicht ewig als Auffangbecken fungieren kann....kann man sich kaum vorstellen, dass der Druck im CH-Arbeitsmarkt abnehmen wird. smiley

Fine-Tuner

Exakto.

Bei der ziel-und selektionslosen Einwanderung  profitieren darum hauptsächlich die Arbeitsgeber,Vermieter und Rentner .

Als Arbeitnehmer und Mieter wird es in Zukunft,in vieler Hinsicht, deutlich ENGER werden und der DRUCK zunehmen... :oops: :angel:

 

weico

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Fine-Tuner hat am 11.01.2014 - 04:31 folgendes geschrieben:

Ups, da ist Dir wohl ein Fehler unterlaufen. Habe mir mal die Mühe gemacht und bei jobscout24 gerade mal 14'192 laufende Stelleninserate gefunden (viele sind uralt!!!!)....das Banner mit deinen 43'500 jobs ist ein Werbebanner.

jep, da bin reingefallen. Habe mir auch mal  die "Mühe" genommen und mit aller Kraft einfach mal auf den Suchbutton gedrückt und siehe da: 14177 Stellen gefunden

 

Bei einem Werbebanner gelangt man in der Regel auf die Seite des Werbers. Das hier ist kein Werbebanner. Im HTML sieht es so aus

<div class="j-counter">
    <div class="counter" data-target-value="45072">
        <div class="limiter">45072</div>
    </div>
    <div class="title">
        Jobs online
    </div>
</div>

 

 

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weico hat am 11.01.2014 - 09:36 folgendes geschrieben:

Bei der ziel-und selektionslosen Einwanderung  profitieren darum hauptsächlich die Arbeitsgeber,Vermieter und Rentner .

Als Arbeitnehmer und Mieter wird es in Zukunft,in vieler Hinsicht, deutlich ENGER werden und der DRUCK zunehmen... smileysmiley

Es gibt auch selektionslose Auswanderer. Daneben gibt es eine Nettozuwanderung

Und diejenigen die hier bleiben, zahlen z.B. in die AHV ein. Das heisst, die Pensionäre profitieren davon und auch der Arbeitnehmer, weil die Sozialabzüge nicht gestiegen sind.

 

In naher Zukunft wird wegen dem demographischen Wandel Vollbeschäftigung herrschen. Und weil die guten Leute bis dahin Wurzeln geschlagen haben, bleibt der Standortvorteil nicht nur bestehen, es wird in vieler Hinsicht noch besser, als es schon ist.

 

 

Erteilte Bewilligungen an Erwerbstätige EU-17/EFTAund EU-8:Seit dem 1. Mai 2011gilt für dieEU-8-Staaten die vollständige Personenfreizügigkeit.Der Bundesrat entschied jedoch am 18. April 2012, von der im Freizügigkeitsabkommen vorgesehenen Möglichkeit Gebrauch zu machen, die Zahl der an Staatsangehörige der EU-8 erteilten Aufenthaltsbewilligungen B zu kontingentieren. Die Ventilklausel ist am 1. Mai 2012 in Kraft treten und wurde per 1. Mai 2013 um ein weiteres Jahr verlängert.Per 1. Juni 2013 wurde die Ventilklausel auch für die EU-17-Staaten (B-Bewilligungen) angerufen.Davon betroffen sind Personen aus EU-8- und EU-17-Staaten, die über einen Arbeitsvertrag in derSchweiz mit überjähriger oder unbefristeter Dauer verfügen oder sich als selbständig Erwerbstätige inder Schweiz niederlassen. Die Kontingente werden quartalsweise aufgeschaltet; es werden jeweils 545 Kontingente (EU-8) und 13‘428 Kontingente (EU-17) für Aufenthaltsbewilligungen B freigegeben.https://www.bfm.admin.ch/content/dam/data/migration/statistik/auslaender...

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Die EZB braucht 1000 neue Banker

Die Europäische Zentralbank konkurriert mit Bankenriesen um Mitarbeiter, weil sie für ihre Rolle als Bankenaufsicht viel neues Personal sucht.

http://www.cash.ch/news/front/die_ezb_braucht_1000_neue_banker-3160256-449

 

 

Die Zeichen mehren sich. Wohl dem, der nicht suchen muss.

 

 

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Elias hat am 11.01.2014 - 11:27 folgendes geschrieben:

Die Europäische Zentralbank konkurriert mit Bankenriesen um Mitarbeiter, weil sie für ihre Rolle als Bankenaufsicht viel neues Personal sucht.

http://www.cash.ch/news/front/die_ezb_braucht_1000_neue_banker-3160256-449

 

 

Die Zeichen mehren sich. Wohl dem, der nicht suchen muss.

 

 

...

Einschätzung der EU-Kommission: Arbeitslose Ausländer können Anspruch auf Hartz IV haben

 

Die EU-Kommission hält das deutsche Sozialsystem für rechtswidrig. Die Bundesrepublik dürfe arbeitslosen Zuwanderern nicht generell Leistungen verweigern, heißt es laut "Süddeutscher Zeitung" in einer Stellungnahme für den EuGH. Dies gelte selbst dann, wenn die Zuwanderer keinen Job suchen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/bruessel-fordert-hartz-iv-auch...

 

Die Zeichen mehren sich.Unwohl dem,der nicht richtig ausgesucht hat.

 

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weico hat am 11.01.2014 - 12:44 folgendes geschrieben:

Elias hat am 11.01.2014 - 11:27 folgendes geschrieben:

Die Europäische Zentralbank konkurriert mit Bankenriesen um Mitarbeiter, weil sie für ihre Rolle als Bankenaufsicht viel neues Personal sucht.

http://www.cash.ch/news/front/die_ezb_braucht_1000_neue_banker-3160256-449

 

 

Die Zeichen mehren sich. Wohl dem, der nicht suchen muss.

...

Einschätzung der EU-Kommission: Arbeitslose Ausländer können Anspruch auf Hartz IV haben

 

Die EU-Kommission hält das deutsche Sozialsystem für rechtswidrig. Die Bundesrepublik dürfe arbeitslosen Zuwanderern nicht generell Leistungen verweigern, heißt es laut "Süddeutscher Zeitung" in einer Stellungnahme für den EuGH. Dies gelte selbst dann, wenn die Zuwanderer keinen Job suchen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/bruessel-fordert-hartz-iv-auch...

 

Die Zeichen mehren sich.Unwohl dem,der nicht richtig ausgesucht hat.

 

So ist es. Darum postet man schon Einschätzungen Die EU wird sich weiter verändern, so wie sich auch die Schweiz immer verändert hat. Demokratie ist wie ein Baby, dass nie älter wird. Ständig braucht es neue Windeln.

Es gibt VERmieter, die glauben, dass der Zustrom ewig anhält. Sie sorgen sich vordergründig um die Mieter. und machen gleichzeit in der aktuellen Situation Kasse.

Dabei gibt es schon Leerbestände bei den Büroflächen.

 

Schweinezyklus nennt sich das.

 

 

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weico
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Elias hat am 11.01.2014 - 13:47 folgendes geschrieben:


Es gibt VERmieter, die glauben, dass der Zustrom ewig anhält. Sie sorgen sich vordergründig um die Mieter. und machen gleichzeit in der aktuellen Situation Kasse.

..sehr kluge VERmieter,die sich um ihre Kliente sorgen..und die  Prognosen kennen..!Frühere Prognosen mussten STETS nach OBEN angepasst werden.. :bye:

Auf dieser Grafik sieht man die Szenarien für die ständige Schweizer Wohnbevölkerung bis 2050

 

Dabei gibt es schon Leerbestände bei den Büroflächen.

 

Schweinezyklus nennt sich das.

 

 

...die werden sicherlich durch die erhoffte "Vollbeschäftigung" wieder gefüllt werden..!

Beim Ausbleiben der "Vollbeschäftigung" wird halt  umgezont werden,wenn der Immigrations-und Mieterdruck nur genug gross wird.Umzohnug zum Wohle der Umwelt.Mieter  (...und VERmieter) .. WIN-WIN für (fast) ALLE....  :mosking:

http://www.welt.de/finanzen/immobilien/article116073832/Wie-Bueroflaeche...

http://www.srf.ch/news/regional/basel-baselland/wie-basler-bueroflaechen...

 

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Jeremias
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Ist es nicht schön, wenn man sich an denen die sich kein Eigenheim finanzieren können bereichern kann? Ihnen die Möglichkeit nimmt sich ein Eigenheim zu kaufen, weil immer mehr Geld in die Mieten fliesst. Und das allerschönste ist man behauptet sie seien selbst Schuld an ihrer Situation. Humanismus lässt Grüssen. 

Elias
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weico hat am 11.01.2014 - 14:08 folgendes geschrieben:

Elias hat am 11.01.2014 - 13:47 folgendes geschrieben:

 

Es gibt VERmieter, die glauben, dass der Zustrom ewig anhält. Sie sorgen sich vordergründig um die Mieter. und machen gleichzeit in der aktuellen Situation Kasse.

..sehr kluge VERmieter,die sich um ihre Kliente sorgen..und die  Prognosen kennen..!Frühere Prognosen mussten STETS nach OBEN angepasst werden.. smiley

Tönt nach einer Aussage eines QE-Treppchenzeichners. Weil es früher so war MUSS es STETS IMMER so weitergehen. Die Geschichte wiederholt sich IMMER GAAAANZ GENAU GLEICH.

 

Dabei sind die Bremsspuren bereits heute sichtbar, wie Nicolas Eberstadt vom wirtschaftsliberalen Think-Tank American Enterprise Institute 2010 im Politik-Fachmagazin «Foreign Affairs» darlegte. Die künftige Weltwirtschaft kann nicht mehr auf den demografischen Treibstoff zählen, der bisher das Wachstum angetrieben und geholfen hat, Rezessionen schnell zu überwinden, so Eberstadt. Entsprechend lange zieht sich die aktuelle Schwächephase denn auch bereits hin.

 

Dabei unterschätzen Betrachtungen von Einzelzusammenhängen wie der Anzahl der Berufseinsteiger die tatsächlichen Auswirkungen in der Regel sogar massiv, weil sie Rückkopplungen ausblenden. Zu diesen gehört etwa, dass bei einer schrumpfenden Bevölkerung nicht nur die Zahl der gut ausgebildeten Jungen stetig abnimmt. Auch deren individuelles Produktivitätspotenzial sinkt, weil parallel die Innovationsrate zurückgeht.

http://www.cash.ch/comment/550973#comment-550973

 

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weico
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Jeremias hat am 11.01.2014 - 14:18 folgendes geschrieben:

Ist es nicht schön, wenn man sich an denen die sich kein Eigenheim finanzieren können bereichern kann?

...es ist doch schön,dass man als VERmieter gleichzeitig mit etwas (an)dienen und erstnoch daran verdienen kann.Dann kann man später nochmehr dienen und verdienen  usw.....

 

Ihnen die Möglichkeit nimmt sich ein Eigenheim zu kaufen, weil immer mehr Geld in die Mieten fliesst. Und das allerschönste ist man behauptet sie seien selbst Schuld an ihrer Situation.

Ich gestehe: Ich habe wirklich SELBER "Schuld" daran,dass ich NICHT MIETER bin.Keiner ANDERER ist für meine Situation verantwortlich.

Humanismus lässt Grüssen. 

..ich lass den Humanismus und alle Humane ebenfalls grüssen..!

 

weico

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Elias hat am 11.01.2014 - 14:20 folgendes geschrieben:

weico hat am 11.01.2014 - 14:08 folgendes geschrieben:

Elias hat am 11.01.2014 - 13:47 folgendes geschrieben:

 

Es gibt VERmieter, die glauben, dass der Zustrom ewig anhält. Sie sorgen sich vordergründig um die Mieter. und machen gleichzeit in der aktuellen Situation Kasse.

..sehr kluge VERmieter,die sich um ihre Kliente sorgen..und die  Prognosen kennen..!Frühere Prognosen mussten STETS nach OBEN angepasst werden.. smiley

Tönt nach einer Aussage eines QE-Treppchenzeichners. Weil es früher so war MUSS es STETS IMMER so weitergehen. Die Geschichte wiederholt sich IMMER GAAAANZ GENAU GLEICH.

..Müssen zwar nicht.Aber es KANN noch LAAAAANG nach OBEN gehen!!

Hongkong lässt grüssen....

http://www.srf.ch/news/panorama/hochhaeuser/in-hongkong-wachsen-auch-die...

 

weico

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weico hat am 11.01.2014 - 15:12 folgendes geschrieben:

Jeremias hat am 11.01.2014 - 14:18 folgendes geschrieben:

Ist es nicht schön, wenn man sich an denen die sich kein Eigenheim finanzieren können bereichern kann?

...es ist doch schön,dass man als VERmieter gleichzeitig mit etwas (an)dienen und erstnoch daran verdienen kann.Dann kann man später nochmehr dienen und verdienen  usw.....

 

Ihnen die Möglichkeit nimmt sich ein Eigenheim zu kaufen, weil immer mehr Geld in die Mieten fliesst. Und das allerschönste ist man behauptet sie seien selbst Schuld an ihrer Situation.

Ich gestehe: Ich habe wirklich SELBER "Schuld" daran,dass ich NICHT MIETER bin.Keiner ANDERER ist für meine Situation verantwortlich.

Humanismus lässt Grüssen. 

..ich lass den Humanismus und alle Humane ebenfalls grüssen..!

 

weico

Warum antwortest du auf mein Post? Ich habe dich in keinster Weise  erwähnt. Das schöne ist, dass sich Betroffene unaufgefordert äussern. Ich mag deine Humanität.

Elias
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weico hat am 11.01.2014 - 15:18 folgendes geschrieben:

Hongkong lässt grüssen....

http://www.srf.ch/news/panorama/hochhaeuser/in-hongkong-wachsen-auch-die...

Andere Städte und Regionen lassen auch grüssen.

Pleitestadt Detroit Vorreiterstadt für Ruhrgebietsstädte?

Von zwei Millionen Einwohnern im Jahr 1950 ist Detroit auf heute 690 000 geschrumpft. Tendenz: weiter abwärts!

http://www.mbi-mh.de/2013/07/25/pleitestadt-detroit-vorrei-terstadt-fur-...

 

Deutschland droht gewaltiger Wohnungsleerstand

Stark steigende Mieten? Immobilienboom? Ja – aber gleichzeitig auch Bevölkerungsrückgang und Landflucht: Auf dem Land und in verwahrlosten Städten werden rund 20 Prozent der Wohnungen leerstehen.

http://www.welt.de/finanzen/immobilien/article119731015/Deutschland-droh...

 

Rückkopplungseffekte  .....

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CH/Finews-JobDirectory-Index: Abkühlung im vierten Quartal 2013

13.01.2014 08:14



Zürich (awp) -Die Zahl offener Stellen in der Finanzbranche ist gegen Ende 2013 insgesamt stabil geblieben, wie der JobDirectory-Index des Finanzportals Finews zeigt: Ende 2013 waren 3'602 Stellen bei Banken, Versicherungen und anderen Finanzfirmen ausgeschrieben, am Ende des Vorquartals waren es 3'590 gewesen. Gegenüber dem Ende des Vorjahres stellt der Index, der die offenen Stellen auf den Webseiten von 1'400 Schweizer Finanzfirmen zählt, sogar ein deutliches Plus von 17% fest.

Stabil blieb die Zahl im Quartalsvergleich allerdings nur, weil in der Kategorie "übrige Finanzfirmen" mehr Jobs offen waren (1'242 nach 1'183). Zu dieser Kategorie zählen vor allem Beratungs- und Revisionsgesellschaften. Deren grössere Nachfrage nach Mitarbeitern führt Finews "unzweifelhaft auf die ungebremst zunehmende Regulierung in der Finanzbranche" zurück.

Bei den Banken und Versicherungen hingegen ging die Zahl der offenen Stellen leicht zurück: im Bankbereich auf 1'207 von 1'227, bei den Versicherungen auf 1'152 von 1'180. "Regelrecht eingebrochen ist der Personalbedarf bei den Privat- und Auslandbanken", schreibt Finews am Montag (91 nach 147 sowie 126 nach 155). Hier setze sich die "neue Realität" im Schweizer Private Banking durch.

Die beiden Grossbanken suchten Ende 2013 jedoch mehr Personal. Bei der UBS waren 403 Stellen ausgeschrieben (345), bei der Credit Suisse 261 (228). Die UBS habe vorwiegend Stellen für das Corporate Center und die Informatik ausgeschrieben, die CS hingegen vorwiegend für die Vermögensverwaltung.

AWP

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Elias
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Zahl der offenen Jobs in der Finanzbranche steigt

Die Zeit der Zurückhaltung ist vorbei: Schweizer Banken und Versicherungen suchen neues Personal. Die Zahl der offenen Stellen hat binnen eines Jahres um 17 Prozent zugenommen.

http://www.handelszeitung.ch/unternehmen/zahl-der-offenen-jobs-der-finan...

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OECD: Schweiz profitiert am meisten von Einwanderern

Die Personenfreizügigkeit in Europa gleicht Schocks auf dem Arbeitsmarkt aus. Das belegt eine aktuelle OECD-Studie. Der grösste Gewinner der Migration: die Schweiz. Es geht um Milliardengewinne.

Die Personenfreizügigkeit in Europa gleicht Schocks auf dem EU-Arbeitsmarkt aus. Gemäss einer aktuellen OECD-Studie leistet die Schweiz als Zielland dazu einen wichtigen Beitrag.  :yes: Unter anderem über höhere Steuereinnahmen profitiert sie aber finanziell umfassend von der Zuwanderung.

«Wir konnten nachweisen, dass der Schweizer Staat stärker als jedes andere OECD-Land von der Zuwanderung profitiert hat», sagte Thomas Liebig, Mitautor der Studie, auf Anfrage zu einer Meldung der «NZZ am Sonntag». Er stützt sich dabei auf bereits früher publizierte Ergebnisse.

Milliardengewinn für die Schweiz

Werden alle Kosten für Verwaltung, Sozialwerke oder Infrastruktur, die die Zuwanderer verursachten, ihren Leistungen in Form von Steuern und Abgaben gegenübergestellt, bleiben laut Liebig unter dem Stich mindestens 6,5 Milliarden Franken für die Schweiz. Nach seinen Angaben handelt es sich um eine konservative Schätzung, wobei die Mehreinnahmen auch mit aktuelleren Daten noch höher ausfallen dürften.

Auf einer anderen Berechnungsgrundlage liegen die Mehreinnahmen für den Staat sogar bei elf Milliarden Franken pro Jahr – rund 2 Prozent des Bruttoinlandprodukts. Hinzu kommen laut Liebig, der für die OECD in Paris forscht, andere positive Auswirkungen der Personenfreizügigkeit: So habe die Schweiz etwa dank der Zuwanderung gut qualifizierter Arbeitskräfte Engpässe auf dem Arbeitsmarkt auffangen können, sagte er.

Entlassungswellen durch Migration aufgefangen

Die aktuelle von ihm mitverfasste Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) untersucht die Auswirkungen der Personenfreizügigkeit auf die Arbeitsmärkte in den USA und in Europa. Sie kommt zum Schluss, dass Entlassungswellen in Europa zu einem erheblichen Teil durch Migration aufgefangen werden.

Konkret bedeutet das, dass Arbeitslose in einer Region Europas in ein anderes Land auswandern, um eine neue Stelle anzunehmen. Laut Liebig ist die Schweiz eines der wichtigsten Zielländer dieser Arbeitsmigration, vor allem für Deutsche.

Fast jeder zweite Deutsche, der in den letzten Jahren ausgewandert ist, ist demnach in die Schweiz gezogen. Die Zuwanderung aus Deutschland dürfte aufgrund der Situation auf dem deutschen Arbeitsmarkt in den nächsten Jahren eher zurückgehen.

Vor Einführung der Personenfreizügigkeit Ende 2006 lebten knapp 900'000 Bürger aus EU- und EFTA-Ländern in der Schweiz, heute sind es rund 1,25 Millionen. Gleichzeitig stieg die Zahl der Erwerbstätigen jedoch um fast 450'000 – entsprechend verbreiterte sich die Steuerbasis der öffentlichen Hand.

http://www.handelszeitung.ch/konjunktur/oecd-schweiz-profitiert-am-meist...

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