Arbeitsmarkt CH

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GlobalTrader101
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Arbeitslosenzahlen

Habt ihr euch mal gefragt wie die Arbeitslosenzahlen zusammengewürfelt werden?

Aktuell sollen angeblich 3.5% Arbeitslos sein. (http://www.seco.admin.ch/themen/00374/00384/index.html?lang=de&download=...) Seite 4 nachzulesen. Dies sind 149’437 Arbeitslose (nurschon diese Zahl derart genau anzugeben grenzt an Absurdität, besser Sie hätten 149’437.3333 gemacht Wink

Nun die Anzahl der Arbeitnehmer wird hier: http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/06/02/blank/key/03.html mit 4'847'365 angegeben, im Jahr 2011 (wieder peinlich genau auf die letzte Person, ja dann muss es ja stimmen:ok:)

Nun als normal denkender Mensch nehme ich doch nun die Anzahl Arbeitslose und teile diese durch die Anzahl an Menschen welche Arbeiten sollten/wollen (sprich die Arbeitsnehmer + die Arbeitslosen)

Also: 149’437 / (149’437+4'847'365) = 0.02990... -> 2.99% :shock: (Seco 3.5%)

Die Arbeitsnehmerzahlen stammen aus dem 2011 und ich vergleiche mit den Arbeitslosenzahlen aus ende 2013. Wurden in diesen 2 Jahren 0.5% der Jobs vernichten oder wo hat sich da ein Fehler eingeschlichen? Punkt vor Strich habe ich übrigens beachtet, darum auch die Klammer:yes:

Ideen? Sollte eventuell noch die IV-Bezüger einrechnen oder wie? Die bekommen ja IV weil sie angeblich nicht Arbeiten können.... macht also wenig Sinn.

 

Edit: Wenn also 3.5% 149'437 sein sollen, dann wären 100% Arbeitslose 4`269`628.

So ich habe die Lösung gleich selber gefunden:

http://www.20min.ch/finance/news/story/19768957

Das ganze ist nichts neues, Seco ist einfach zu bescheuert die richtigen Zahlen zu verwenden...

Aber der knaller kommt noch im letzten Satz:"Das Seco hält vorerst an seiner Berechnungsmethode fest. Aber wohl nicht mehr lange: Ab 2011 oder 2012 werde laut Gaillard für die Berechnung aktuelle Erbwerbspersonenzahlen verwendet – weil es die Volkszählung nicht mehr gibt."

Seco lebt also noch im Jahr 2010 sonst hätte sie ihre Berechnungsgrundlage ändern  Denke da müssen mal ein paar Köpfe rollen, damit was geschieht!

Edit2: Nun habe ich doch noch aktuelle Zahlen gefunden:

http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/03/02/blank/key/bilanz_der_erwerbsbevoelkerung.html

5.020Mio. Erwerbstätige (und sogar seriös gerundet Smile )

Naja, das macht die Rechnung des Seco leider nicht besser sondern noch schlechter! Die Aktuelle Arbeitslosenquote liegt somit bei 2.89%.

Das Seco könnte ja nun veröffentlichen, dass die Arbeitslosenzahlen gegenüber dem Vormonat um sage und schreibe 0.7% abgenommen hat:mosking:

 

 

 

 

 

 

Elias
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Die nationalen Arbeitslosenzahlen sind international nur bedingt vergleichbar, da sich die Arten der Erhebung der Arbeitslosenstatistik teils voneinander unterscheiden. Eine Ausnahme bildet die Statistik der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO), welche die Arbeitslosigkeit stichprobenartig international auf dieselbe Weise erhebt

http://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitslosenstatistik

 

 

Erfolgreiche  Länder haben Zuwanderung, erfolglose Länder haben eine Abwanderung.

 

Die Schweiz war vor 100 Jahren das Armenhaus Europas. Orte wie New Glarus entstanden durch Schweizer Einwanderer, welche Geld vom Schweizer Staat für die Auswanderung erhalten haben. Gleichzeitig wurden billige ausländische Arbeitskräfte aus Italien herein geholt.

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GlobalTrader101
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Elias hat am 15.01.2014 - 08:56 folgendes geschrieben:

Die nationalen Arbeitslosenzahlen sind international nur bedingt vergleichbar, da sich die Arten der Erhebung der Arbeitslosenstatistik teils voneinander unterscheiden. Eine Ausnahme bildet die Statistik der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO), welche die Arbeitslosigkeit stichprobenartig international auf dieselbe Weise erhebt

http://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitslosenstatistik

 

 

Erfolgreiche  Länder haben Zuwanderung, erfolglose Länder haben eine Abwanderung.

 

Die Schweiz war vor 100 Jahren das Armenhaus Europas. Orte wie New Glarus entstanden durch Schweizer Einwanderer, welche Geld vom Schweizer Staat für die Auswanderung erhalten haben. Gleichzeitig wurden billige ausländische Arbeitskräfte aus Italien herein geholt.

Ich will die Arbeitslosenzahlen ja nicht mit einem anderen Land vergleichen, also ist es Wurst wie gerechnet wird (aber richtig in sich sollte es hald sein). Natürlich gibt es verschiedene Zählweisen und die wahren Zahlen sind dank Sozialhilfebezüger vermutlich doppelt bis dreimal so hoch...

Fakt ist jedoch das diese Statistikpapenheimer nichtmal fähig sind eine einfache Berechnung durchzuführen. Egal wie man dreht und wendet, man kann nicht Erwerbszahlen aus dem Jahr 2000 nehmen und mit der Arbeitslosenzahlen von heute vergleichen. Wären das irgendwelche Zahlen die irrelevant wären, wäre es egal. Die Arbeitslosenquote wird jedoch immer gross in den Medien geschwungen und soll einen Indikator für die Lage der Wirtschaft sein. Ich frag mich echt wie diese Leute noch ruhig schlafen können und noch die Frechheit haben auchnoch Lohn vom Staat zu verlangen.

Elias
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GlobalTrader101 hat am 15.01.2014 - 10:54 folgendes geschrieben:

also ist es Wurst wie gerechnet wird (aber richtig in sich sollte es hald sein). Natürlich gibt es verschiedene Zählweisen und die wahren Zahlen sind .....

Wenn es verschieden Zählweisen gibt, sind die Resultate zwangsläufig unterschiedlich "richtig".

Wenn trotz der Zuwanderung die Quote nicht steigt, ist es es ein Indiz, dass die Zahl nicht soooo falsch sein kann, sonst hätten wir Zustände wie in Spanien.

 

In der Schweiz gibt es seit 1936 eine Arbeitslosenstatistik.
Sie wird heute vom Seco erhoben. Sie ist eine von zahlreichen Kennzahlen, die im Rahmen der Arbeitslosenstatistik mittels einer monatlich durchgeführten elektronischen Registerzählung und Auswertung aller Stellensuchenden-Dossiers bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) in den Kantonen anfallen.

http://www.google.ch/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=2&ved=0CDMQF...

 

Ein Dauerbrenner: die korrekte Zahl

Ermittlung der Arbeitslosigkeit nach Artikel 27 Avig

Ich ersuche den Bundesrat zu prüfen, wie die Arbeitslosigkeit ermittelt werden kann, sodass deren tatsächliches Ausmass erfasst wird. Dadurch soll die Kompetenz, die das Avig dem Bundesrat erteilt, präzise angewendet werden können.

 

Um diesen Mangel zu beheben, müssen weder die heutigen statistischen Erhebungen noch deren Darstellung auf den Kopf gestellt werden. Es würde reichen, für die Anwendung von Artikel 27 Avig alle Personen zu berücksichtigen, die tatsächlich arbeitslos sind.

 

Stellungnahme des Bundesrates vom 19.11.2003

In der Schweiz werden die Arbeitslosenzahlen anhand zweier sehr unterschiedlicher Methoden ermittelt: zum einen vom Bundesamt für Statistik (BFS), das eine hauptsächlich auf der Schweizerischen Arbeitskräfteerhebung (Stichprobenerhebung) basierende Erwerbslosenstatistik herausgibt, zum anderen vom Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco), das die Anzahl der registrierten arbeitslosen Personen bzw. deren Arbeitslosenquote auf der Grundlage einer Vollerhebung der Dossiers der bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) registrierten stellensuchenden Personen veröffentlicht.  :roll: In beiden Fällen beruht die Definition einer arbeitslosen Person auf der von der IAO definierten Norm. Insbesondere beim Seco-Ansatz erfüllt die RAV-Registrierung die Bedingungen des Kriteriums (2). Beide Methoden ergänzen sich indes vorteilhaft: Mit den Angaben des BFS lassen sich methodisch harmonisierte internationale Vergleiche anstellen, während die Seco-Methode es erlaubt, monatliche Zahlen zur Arbeitslosigkeit zu liefern, die nach sozioökonomischen und geographischen Kategorien kombinierbar sind. Für die Umsetzung von Artikel 27 Avig ist dieser Feinheitsgrad unerlässlich, um die Arbeitslosenquote eines kantonalen Teilgebietes präzise messen zu können.

 

Seit der Einführung der arbeitsmarktlichen Massnahmen 1997 hat die Bedeutung der Kategorie der nichtarbeitslosen registrierten Stellensuchenden zugenommen. Um in der Kategorie der nichtarbeitslosen Stellensuchenden registriert zu werden, muss nur eines der erwähnten drei Arbeitslosenkriterien nicht erfüllt sein. In anderen Fällen ist ein gewisser Ermessensspielraum erforderlich, beispielsweise wird ein Stellensuchender, der pro Woche nur einige Kursstunden besucht, als arbeitslos gezählt. Hingegen fällt derselbe Stellensuchende, sobald er jeden Tag einen Ganztageskurs besucht, natürlich unter die Kategorie der Nichtarbeitslosen.

 

 :bye: Aus methodologischen, konzeptuellen und historischen Gründen sieht der Bundesrat keine Möglichkeit, einen Systemwechsel vorzunehmen oder folglich die gegenwärtig anerkannte Definition der Arbeitslosigkeit zu ändern. Dies entspricht auch dem Willen des Parlamentes, da dieses im Rahmen der Debatten, die zur Avig-Revision geführt haben, nie die Frage nach einer anderen als der heute vom Seco regelmässig publizierten Arbeitslosenquote gestellt hat.

http://www.parlament.ch/d/suche/seiten/geschaefte.aspx?gesch_id=20033457

 

Das SECO rechnet somit nach obiger Definition "richtig".

 

 

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Elias hat am 15.01.2014 - 11:26 folgendes geschrieben:

GlobalTrader101 hat am 15.01.2014 - 10:54 folgendes geschrieben:

also ist es Wurst wie gerechnet wird (aber richtig in sich sollte es hald sein). Natürlich gibt es verschiedene Zählweisen und die wahren Zahlen sind .....

Wenn es verschieden Zählweisen gibt, sind die Resultate zwangsläufig unterschiedlich "richtig".

Wenn trotz der Zuwanderung die Quote nicht steigt, ist es es ein Indiz, dass die Zahl nicht soooo falsch sein kann, sonst hätten wir Zustände wie in Spanien.

 

In der Schweiz gibt es seit 1936 eine Arbeitslosenstatistik.
Sie wird heute vom Seco erhoben. Sie ist eine von zahlreichen Kennzahlen, die im Rahmen der Arbeitslosenstatistik mittels einer monatlich durchgeführten elektronischen Registerzählung und Auswertung aller Stellensuchenden-Dossiers bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) in den Kantonen anfallen.

http://www.google.ch/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=2&ved=0CDMQF...

 

Ein Dauerbrenner: die korrekte Zahl

Ermittlung der Arbeitslosigkeit nach Artikel 27 Avig

Ich ersuche den Bundesrat zu prüfen, wie die Arbeitslosigkeit ermittelt werden kann, sodass deren tatsächliches Ausmass erfasst wird. Dadurch soll die Kompetenz, die das Avig dem Bundesrat erteilt, präzise angewendet werden können.

 

Um diesen Mangel zu beheben, müssen weder die heutigen statistischen Erhebungen noch deren Darstellung auf den Kopf gestellt werden. Es würde reichen, für die Anwendung von Artikel 27 Avig alle Personen zu berücksichtigen, die tatsächlich arbeitslos sind.

 

Stellungnahme des Bundesrates vom 19.11.2003

In der Schweiz werden die Arbeitslosenzahlen anhand zweier sehr unterschiedlicher Methoden ermittelt: zum einen vom Bundesamt für Statistik (BFS), das eine hauptsächlich auf der Schweizerischen Arbeitskräfteerhebung (Stichprobenerhebung) basierende Erwerbslosenstatistik herausgibt, zum anderen vom Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco), das die Anzahl der registrierten arbeitslosen Personen bzw. deren Arbeitslosenquote auf der Grundlage einer Vollerhebung der Dossiers der bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) registrierten stellensuchenden Personen veröffentlicht.  smileyIn beiden Fällen beruht die Definition einer arbeitslosen Person auf der von der IAO definierten Norm. Insbesondere beim Seco-Ansatz erfüllt die RAV-Registrierung die Bedingungen des Kriteriums (2). Beide Methoden ergänzen sich indes vorteilhaft: Mit den Angaben des BFS lassen sich methodisch harmonisierte internationale Vergleiche anstellen, während die Seco-Methode es erlaubt, monatliche Zahlen zur Arbeitslosigkeit zu liefern, die nach sozioökonomischen und geographischen Kategorien kombinierbar sind. Für die Umsetzung von Artikel 27 Avig ist dieser Feinheitsgrad unerlässlich, um die Arbeitslosenquote eines kantonalen Teilgebietes präzise messen zu können.

 

Seit der Einführung der arbeitsmarktlichen Massnahmen 1997 hat die Bedeutung der Kategorie der nichtarbeitslosen registrierten Stellensuchenden zugenommen. Um in der Kategorie der nichtarbeitslosen Stellensuchenden registriert zu werden, muss nur eines der erwähnten drei Arbeitslosenkriterien nicht erfüllt sein. In anderen Fällen ist ein gewisser Ermessensspielraum erforderlich, beispielsweise wird ein Stellensuchender, der pro Woche nur einige Kursstunden besucht, als arbeitslos gezählt. Hingegen fällt derselbe Stellensuchende, sobald er jeden Tag einen Ganztageskurs besucht, natürlich unter die Kategorie der Nichtarbeitslosen.

 

 smiley Aus methodologischen, konzeptuellen und historischen Gründen sieht der Bundesrat keine Möglichkeit, einen Systemwechsel vorzunehmen oder folglich die gegenwärtig anerkannte Definition der Arbeitslosigkeit zu ändern. Dies entspricht auch dem Willen des Parlamentes, da dieses im Rahmen der Debatten, die zur Avig-Revision geführt haben, nie die Frage nach einer anderen als der heute vom Seco regelmässig publizierten Arbeitslosenquote gestellt hat.

http://www.parlament.ch/d/suche/seiten/geschaefte.aspx?gesch_id=20033457

 

Das SECO rechnet somit nach obiger Definition "richtig".

 

 

Ich finde es ja schon wenn du dich bei dieser Diskussion beteiligst. Ich habe aber das Gefühl wir reden aneinander vorbei. Die genaue Defintion eines Arbeitslosen ist hier absolut Wurst.

Das Problem liegt darin das die Anzahl Erwerbstätigen aus dem Jahr 2000 genommen wird. Diese liegt irgendwo bei 4.2Mio. Aktuell sind aber über 5Mio. Erwerbstätig. Es braucht weder ein Systemwechsel noch muss die Definition der Arbeitslosen geändert werden. Das Seco hat ja selber zu gegeben das sie im Prinzip falsch Rechnen und wollen dies ab 2013 richtig machen. Nun leben wir im 2014 und es wird noch immer Zahlen vom 2000 genommen, das ist doch einfach ein Witz, können ja geradesogut zahlen aus dem 18. Jarhundert nehmen....

aprecio
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die sache mit dem datenschutz

ich kann nicht verstehen, wie jemand, der in der schweiz lebt oder arbeitet, nicht in einer datenbank korrekt erfasst werden kann, damit die abrechnung und statistik erleichtert wird.

beispiele:

1. eine alleinstehende mutter, wird vom beamten der sozialhilfe in einem mutter-kind-heim untergebracht und verrechnet der mutter chf 20'000 pro monat. die kindsmutter hat somit den wohnort gewechselt. abmeldung und neu-anmeldung bleiben jedoch in der verantwortung der mutter und sie kann gebüsst werden, wenn sie es unterlässt.

2. eine person kann arbeitslosengeld und ergänzungsleistungen beziehen - beides zusammen ist nicht erlaubt. obschohn beide leistungen vom kanton ausgeführt werden, entsteht kein konflikt bei der auszahlung, wenn die person 2 leistungen parallel beantragt und erhält. abgerechnet wird, wenns zu spät ist.

3. sans-papier können den sozialstaat nicht ausnützen, aber dennoch schwarz arbeiten. sobald man ein einkommen erwirtschaftet, ist man jedoch automatisch bei der kasse angemeldet. spätestens, wenn man in der lage ist, in eine vorsorge ein zu zahlen oder eine wohnung zu bezahlen, sollte es doch bewusst werden, dass gearbeitet wird.

Fragen: gelten die behörden überhaupt als arbeitnehmer? was macht die statistische erfassung durch den staat so schwierig? und wem nützen die unklaren angaben?

edit: offensichtlich ist es nicht eine auf die CH beschränkte "denkverweigerung". http://jaredbernsteinblog.com/will-the-real-unemployment-rate-please-sta...

Elias
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GlobalTrader101 hat am 15.01.2014 - 12:51 folgendes geschrieben:

Das SECO rechnet somit nach obiger Definition "richtig".

Ich finde es ja schon wenn du dich bei dieser Diskussion beteiligst. Ich habe aber das Gefühl wir reden aneinander vorbei. Die genaue Defintion eines Arbeitslosen ist hier absolut Wurst.

Das Problem liegt darin das die Anzahl Erwerbstätigen aus dem Jahr 2000 genommen wird. Diese liegt irgendwo bei 4.2Mio. Aktuell sind aber über 5Mio. Erwerbstätig. Es braucht weder ein Systemwechsel noch muss die Definition der Arbeitslosen geändert werden. Das Seco hat ja selber zu gegeben das sie im Prinzip falsch Rechnen und wollen dies ab 2013 richtig machen. Nun leben wir im 2014 und es wird noch immer Zahlen vom 2000 genommen, das ist doch einfach ein Witz, können ja geradesogut zahlen aus dem 18. Jarhundert nehmen....

Nein, wir reden nicht aneinander vorbei. Ich versuche dir nur zu erklären, dass du falsch rechnest und auch von den Daten nicht so richtig auf dem aktuellen Stand bist.

Dein Link betreffend der falschen Berechnung stammt aus dem Jahr 2010. Seither fand eine Systemumstellung statt. http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/news/02.html

Dein Link betreffend den Beschäftigten ist korrekt und zeigt die aktuellen Zahlen aus dem Jahr 2011 http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/06/02/blank/key/03.html

 

Gemäss deinem ebendalls korrekten  Link http://www.seco.admin.ch/themen/00374/00384/index.html?lang=de&download=NHzLpZeg7t,lnp6I0NTU042l2Z6ln1acy4Zn4Z2qZpnO2Yuq2Z6gpJCGdoB6e2ym162epYbg2c_JjKbNoKSn6A-- musst du auch noch den Variationskoeffizient berücksichtigen: A=0.0-1.0%, B=1.1-2.0%, C=2.1-5.0%, D=5.1-10.0%, E=10.1-16.5%, F=16.6-25.0%, G>25%.

Siehe Seite 7 und weitere Erläuterungen siehe Seiten 26-28.

 

So rechnet das SECO

Arbeitslosenquote

Zahl der registrierten Arbeitslosen am Stichtag geteilt durch die Zahl der Erwerbspersonen (seit 1. Jan. 2010: 4‘322‘899 Personen) gemäss Strukturerhebung 2010 der Eidg. Volkszählung, multipliziert mit 100.

 

Erwerbspersonen

Erwerbstätige (ab einer Arbeitsstunde pro Woche) plus Erwerbslose unter der Wohnbevölkerung.
Die Zahl der Erwerbspersonen fliesst über den Nenner in die Berechnung der Arbeitslosenquote ein und tangiert über deren Feingliederung (nach Regionen, Kantonen, Nationalität, Altersklassen, Ge-schlecht) diverse Tabellen in der Arbeitsmarktstatistik des SECO. Ausnahme: Die Arbeitslosenquote zu den Wirtschaftszweigen wird nicht über die Zahl der Erwerbspersonen, sondern über die Zahl der Erwerbstätigen berechnet.
Die Zahl der Erwerbspersonen wird seit 2010 :yes: jährlich als Stichprobe im Rahmen der Strukturerhebung zur Volkszählung durch das Bundesamt für Statistik erhoben. Durch die Umstellung auf die Stichpro-benmethode kann der Nenner der Arbeitslosenquote häufiger angepasst werden als unter der früheren Volkszählungsmethode (Vollerhebung alle 10 Jahre). Die vom SECO verwendete Erwerbspersonen-zahl umfasst auch die Diplomaten und internationalen Funktionäre mit Wohnsitz in der Schweiz.

 

Variationskoeffizient der Erwerbspersonen

Der Variationskoeffizient (VK) ist ein relatives Streuungsmass zur Beschreibung der Genauigkeit eines Schätzwertes. Der Variationskoeffizient errechnet sich aus der Standardabweichung einer Stichpro-benverteilung dividiert durch den Mittelwert dieser Verteilung, multipliziert mit 100. (Der Variationskoef-fizient beschreibt damit die relative Standardabweichung einer Stichprobenverteilung und ermöglicht damit, bei Verteilungen mit unterschiedlichen Mittelwerten die Variabilität der Messwerte miteinander zu vergleichen).
Mit dem Variationskoeffizienten kennzeichnet das SECO bei den Arbeitslosenquoten die Genauigkeit der Erwerbspersonenzahl (des Nenners der Arbeitslosenquote) mit Buchstaben: A bedeutet eine mög-liche Abweichung der Erwerbspersonenzahl vom wahren Wert um 0.0 bis 1.0 %, B um 1.1 bis 2 %, C um 2.1 bis 5 %, D um 5.1 bis 10 %. Arbeitslosenquoten, die auf Erwerbspersonen

 

 

 

 

 

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Zyndicate
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CH/Immer mehr EU-Freiberufler in der Schweiz - Tiefe Arbeitslosigkeit

15.01.2014 14:30



Bern (awp/sda) - Die Schweizer Wirtschaft hat eine ungestillte Nachfrage nach gut qualifizierten Arbeitskräften. Das zeigt sich unter anderem an der wachsenden Zahl von Architektinnen, Ingenieuren, Anwälten, Notarinnen, Ärzten und Apothekerinnen, die in der Schweiz ihren Beruf ausüben.

Gemäss einem Bericht, den der Bundesrat am Mittwoch vorgelegt hat, übten 2012 rund 390'000 Personen einen freien Beruf aus. Das sind 9,3% der Erwerbstätigen. 2003 lag der Anteil noch bei 8,2%.

Das überdurchschnittliche Beschäftigungswachstum wurde durch die Personenfreizügigkeit begünstigt, wie der Bundesrat schreibt. Viele Angehörige der freien Berufe sind nämlich aus EU- oder EFTA-Ländern in die Schweiz eingewandert.

ÄRZTE FÜR DIE SCHWEIZ

Dies habe dazu beigetragen, den Fachkräftemangel in verschiedenen Bereichen zu lindern, heisst es in dem Bericht. Besonders prekär ist die Situation bei den Ärzten: Derzeit werden in der Schweiz nur 700 bis 800 Ärztinnen und Ärzte pro Jahr ausgebildet, der Bedarf liegt gemäss einer Schätzung des Bundesrats aber bei 1'200 bis 1'300.

Zwischen 2003 und 2012 waren jährlich durchschnittlich 6900 Personen aus der EU in die Schweiz eingewandert, um eine Erwerbstätigkeit in einem freien Beruf aufzunehmen. Ein grosser Teil ist von ihnen ist in medizinischen Berufen tätig: Seit 2002 anerkannte das Bundesamt für Gesundheit über 22'000 Diplome von Medizinern und Chiropraktikern. Weil nicht alle Spitäler eine solche Anerkennung verlangen, dürfte die Zahl der Zuwanderer gemäss Bereich höher liegen.

TIEFE ARBEITSLOSENQUOTE

Der Schweizer Arbeitsmarkt vermochte die Zuwanderer aber problemlos aufzunehmen. Die Erwerbslosenquote blieb bei freien Berufen mit weniger als 2% deutlich unter dem Durchschnitt. Auch kamen die Einkommen kaum unter Druck. Einzig im technischen Bereich gibt es gemäss dem Bericht Hinweise darauf, dass neu zugezogene Freiberufler leicht tiefere Erwerbseinkommen erzielten als die bereits Ansässigen.

Der Bundesrat will die Rahmenbedingungen für die freien Berufe weiter gezielt verbessern. Er erinnert daran, dass in den letzten Jahren verschiedene Reglementierungen durch die Kantone auf Bundesebene harmonisiert wurden. Dadurch seien gute Bedingungen für die Umsetzung der Personenfreizügigkeit geschaffen worden.

KLAGEN DER SCHWEIZER FREIBERUFLER

Umgekehrt funktioniert das offenbar weniger gut. Vor etwas mehr als einem Jahr hat der Schweizerischen Verbandes freier Berufe (SVFB) eine Studie vorgelegt, die eine Diskriminierungen von Schweizer Freiberuflern in der EU nachweist. Der Verband forderte deshalb Massnahmen vom Bundesrat.

In dem Bericht im Auftrag des Parlaments geht der Bundesrat auf dieses Problem nicht weiter ein. Verschiedene Untersuchungen hätten keine systematischen Schwierigkeiten bei der Anerkennung von Berufsqualifikationen auf dem EU-Arbeitsmarkt ergeben. Auch eine Umfrage bei Betroffenen habe fast durchwegs positive Reaktionen ergeben, heisst es.

AWP

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Härtere Gangart gegenüber Arbeitslosen aus EU

Aufenthaltsbewilligung soll entzogen werden können

Auch Rentnerinnen und Rentner aus EU- und EFTA-Ländern nimmt der Bundesrat ins Visier: Beziehen sie Ergänzungsleistungen, soll ihnen die Aufenthaltsbewilligung entzogen werden können. Um diese Regelung durchzusetzen, schlägt der Bundesrat einen automatischen Informationsaustausch zwischen den kantonalen Behörden über den Bezug von Ergänzungsleistungen vor.

Der Bundesrat hat das Eidg. Justiz- und Polizeidepartement und das Departement des Innern beauftragt, bis im Mai die Vernehmlassung über die nötigen Gesetzesänderungen zu eröffnen.

Keine Niederlassungsbewilligung für Arbeitslose

Mit einer Verordnungsänderung will der Bundesrat ausserdem sicherstellen, dass EU-Bürgern eine Niederlassungsbewilligung verweigert wird, falls sie in den vorangegangenen 12 Monaten arbeitslos waren. Dies soll auch dann gelten, wenn mit ihrem Heimatstaat eine Niederlassungsvereinbarung vorliegt.

http://www.handelszeitung.ch/politik/haertere-gangart-gegenueber-arbeits...

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28'600 Jobs dank ausländischen Unternehmen

Zehntausende Stellen entstanden im letzten Jahr dank Arbeitgebern aus dem Ausland.

Laut einem Vorabbericht der «Handelszeitung» haben ausländische Unternehmer 2013 in der Schweiz Zehntausende Arbeitsplätze geschaffen: 28'600 Jobs haben zugewanderte Patrons demnach entstehen lassen. Ein Fünftel davon, 5700 Stellen, schufen deutsche Arbeitgeber. 5500 gehen auf italienische Staatsangehörige zurück

Laut der Zeitung haben die Zahlen vor der SVP-Zuwanderungsinitiative eine besondere Relevanz. Sie würden zeigen, dass aufgrund der EU-Personenfreizügigkeit nicht nur Arbeitnehmer, sondern auch Arbeitgeber in die Schweiz kommen. Die Daten wurden von Orell Füssli Wirtschaftsinformationen erhoben.

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/28-600...

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Elias hat am 15.01.2014 - 13:43 folgendes geschrieben:

GlobalTrader101 hat am 15.01.2014 - 12:51 folgendes geschrieben:

Das SECO rechnet somit nach obiger Definition "richtig".

Ich finde es ja schon wenn du dich bei dieser Diskussion beteiligst. Ich habe aber das Gefühl wir reden aneinander vorbei. Die genaue Defintion eines Arbeitslosen ist hier absolut Wurst.

Das Problem liegt darin das die Anzahl Erwerbstätigen aus dem Jahr 2000 genommen wird. Diese liegt irgendwo bei 4.2Mio. Aktuell sind aber über 5Mio. Erwerbstätig. Es braucht weder ein Systemwechsel noch muss die Definition der Arbeitslosen geändert werden. Das Seco hat ja selber zu gegeben das sie im Prinzip falsch Rechnen und wollen dies ab 2013 richtig machen. Nun leben wir im 2014 und es wird noch immer Zahlen vom 2000 genommen, das ist doch einfach ein Witz, können ja geradesogut zahlen aus dem 18. Jarhundert nehmen....

Nein, wir reden nicht aneinander vorbei. Ich versuche dir nur zu erklären, dass du falsch rechnest und auch von den Daten nicht so richtig auf dem aktuellen Stand bist.

Dein Link betreffend der falschen Berechnung stammt aus dem Jahr 2010. Seither fand eine Systemumstellung statt. http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/news/02.html

Dein Link betreffend den Beschäftigten ist korrekt und zeigt die aktuellen Zahlen aus dem Jahr 2011 http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/06/02/blank/key/03.html

 

Gemäss deinem ebendalls korrekten  Link http://www.seco.admin.ch/themen/00374/00384/index.html?lang=de&download=NHzLpZeg7t,lnp6I0NTU042l2Z6ln1acy4Zn4Z2qZpnO2Yuq2Z6gpJCGdoB6e2ym162epYbg2c_JjKbNoKSn6A-- musst du auch noch den Variationskoeffizient berücksichtigen: A=0.0-1.0%, B=1.1-2.0%, C=2.1-5.0%, D=5.1-10.0%, E=10.1-16.5%, F=16.6-25.0%, G>25%.

Siehe Seite 7 und weitere Erläuterungen siehe Seiten 26-28.

 

So rechnet das SECO

Arbeitslosenquote

Zahl der registrierten Arbeitslosen am Stichtag geteilt durch die Zahl der Erwerbspersonen (seit 1. Jan. 2010: 4‘322‘899 Personen) gemäss Strukturerhebung 2010 der Eidg. Volkszählung, multipliziert mit 100.

 

Erwerbspersonen

Erwerbstätige (ab einer Arbeitsstunde pro Woche) plus Erwerbslose unter der Wohnbevölkerung.
Die Zahl der Erwerbspersonen fliesst über den Nenner in die Berechnung der Arbeitslosenquote ein und tangiert über deren Feingliederung (nach Regionen, Kantonen, Nationalität, Altersklassen, Ge-schlecht) diverse Tabellen in der Arbeitsmarktstatistik des SECO. Ausnahme: Die Arbeitslosenquote zu den Wirtschaftszweigen wird nicht über die Zahl der Erwerbspersonen, sondern über die Zahl der Erwerbstätigen berechnet.
Die Zahl der Erwerbspersonen wird seit 2010 smileyjährlich als Stichprobe im Rahmen der Strukturerhebung zur Volkszählung durch das Bundesamt für Statistik erhoben. Durch die Umstellung auf die Stichpro-benmethode kann der Nenner der Arbeitslosenquote häufiger angepasst werden als unter der früheren Volkszählungsmethode (Vollerhebung alle 10 Jahre). Die vom SECO verwendete Erwerbspersonen-zahl umfasst auch die Diplomaten und internationalen Funktionäre mit Wohnsitz in der Schweiz.

 

Variationskoeffizient der Erwerbspersonen

Der Variationskoeffizient (VK) ist ein relatives Streuungsmass zur Beschreibung der Genauigkeit eines Schätzwertes. Der Variationskoeffizient errechnet sich aus der Standardabweichung einer Stichpro-benverteilung dividiert durch den Mittelwert dieser Verteilung, multipliziert mit 100. (Der Variationskoef-fizient beschreibt damit die relative Standardabweichung einer Stichprobenverteilung und ermöglicht damit, bei Verteilungen mit unterschiedlichen Mittelwerten die Variabilität der Messwerte miteinander zu vergleichen).
Mit dem Variationskoeffizienten kennzeichnet das SECO bei den Arbeitslosenquoten die Genauigkeit der Erwerbspersonenzahl (des Nenners der Arbeitslosenquote) mit Buchstaben: A bedeutet eine mög-liche Abweichung der Erwerbspersonenzahl vom wahren Wert um 0.0 bis 1.0 %, B um 1.1 bis 2 %, C um 2.1 bis 5 %, D um 5.1 bis 10 %. Arbeitslosenquoten, die auf Erwerbspersonen

 

 

 

 

 

Ich fand jedoch eine Zahl aus dem Jahr 2010 bei dem die Erwerbszahl deutlich über den angegebenen 4‘322‘899 Personen lag, leider finde ich diesen Link nicht mehr. Lässt sich vermutlich mit dem Variatsionskoeffizienten erklären, da ich aber meine Statistikkentnisse aus dem 3. Semester nichtmehr hervorholen will, gehe ich nun einfach mal davon aus dass dies stimmt Smile Ich geb aber noch nicht auf, da ich ein paar grundlegende Dinge falsch finde wie gerechnet wird.

Arbeitslosenquote

Zahl der registrierten Arbeitslosen am Stichtag geteilt durch die Zahl der Erwerbspersonen (seit 1. Jan. 2010: 4‘322‘899 Personen) gemäss Strukturerhebung 2010 der Eidg. Volkszählung, multipliziert mit 100.)

 

Ist diese Aussage oben Angabe vom Seco? Die Berechnung finde ich etwas Fragwürdig, hierzu ein paar fiktive Zahlenexperimente:

90 Arbeiter, 10 Arbeitslose

(10/90)*100= 11.11% ->OK

 

50 Arbeiter, 50 Arbeitslose

(50/50)*100= 100% -> 100% Arbeitslos? Arbeiten doch die Hälfte davon...

 

1 Arbeiter , 99 Arbeitslose

(99/1)*100= 9900% Arbeitslos? sind wohl alle gleich 10-fach Arbeitslos oder wie?

 

Wäre nun das Argument das man immer mit den Zahlen von 2010 rechnet und somit unter dem Bruch immer die Zahl 4‘322‘899 hat, was verhindert das solche absurden Zahlen enstehen?

 

Aktuell Arbeiter etwas über 5 Mio. angenommen alle wären Arbeitslos:

(5000000/4‘322‘899)*100= 115.6%

Klar ist es ein unrealistisches Beispiel, aber es zeigt doch das die Berechnung einen Denkfehler aufweist.

 

Der Satz müsste meiner Meinung nach lauten:

 

"Zahl der registrierten Arbeitslosen am Stichtag geteilt durch die Zahl der Erwerbspersonen (seit 1. Jan. 2010: 4‘322‘899 Personen) gemäss Strukturerhebung 2010 der Eidg. Volkszählung plus Anzahl Arbeitslose am Stichtag, multipliziert mit 100.)"

 

Also irgendwie so:

bei 1500000 Arbeitslosen

(150000/(150000+4‘322‘899))*100 = 3.35% -> das macht immerhin 0.15% aus.

 

bei 5Mio Arbeitslosen

(5mio/(5mio+4‘322‘899))*100= 53.63% es wären aber sogut wie alle arbeitslos dennoch suggeriert die Zahl eine 53% Arbeitslosigkeit. Dieses Beispiel zeigt doch, das selbst mit einer angepassten Formel, welche meiner Meinung nach mehr Sinn macht absurde Zahlen enstehen. Dies ist darauf zurück zuführen, dass man das Jahr X mit dem Jahr Y vergleicht. Also Äpfel mit Birnen. Wird das nun auch mit einem Koeffizienten gerade gebügelt oder wie?

 

 

 

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GlobalTrader101 hat am 16.01.2014 - 11:24 folgendes geschrieben:

Ist diese Aussage oben Angabe vom Seco? Die Berechnung finde ich etwas Fragwürdig, hierzu ein paar fiktive Zahlenexperimente:

90 Arbeiter, 10 Arbeitslose

(10/90)*100= 11.11% ->OK

Ja, die Zahlen sind vom SECO, ich habe ja den Link dazu gepostet.

 

Es steht die frei, die Berechnung fragwürdig zu finden.

Dazu folgende Links (es gibt noch weitere)
http://www.parlament.ch/d/suche/seiten/geschaefte.aspx?gesch_id=19973585
http://www.parlament.ch/d/suche/seiten/geschaefte.aspx?gesch_id=20123446

 

Auch hier ein Thema http://www.beobachter.ch/foren/uebersicht/foren/list_post/f/berechnung-d...

 

 

 

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Jobmarkt: Finanzprofis haben gute Karten

Beabsichtigten im Vorjahr noch 30 Prozent der Schweizer Finanzchefs (CFO) zusätzliche Arbeitsplätze im Bereich Finanz- und Rechnungswesen zu schaffen, planen dies für das erste Halbjahr 2014 bereits 37 Prozent. Dies geht aus der am Donnerstag publizierten Arbeitsmarktstudie des Personaldienstleisters Robert Half hervor. Befragt wurden 100 CFOs.

Fast die Hälfte der Unternehmen (44 Prozent) wollen frei gewordene Stellen im laufenden Jahr wieder besetzen und so den Personalbestand ausbalancieren, heisst es in der Studie. Gegenüber dem Vorjahr ist dies eine Steigerung von 12 Prozent.

Damit gestaltet sich die Ausgangslage für eine berufliche Veränderung für Fachkräfte aus dem Finanz- und Rechnungswesen geradezu optimal. Auch die Lohntüte dürfte dicker werden. James Sayer, Recruiting-Spezialist bei Robert Half, geht von einem Zuwachs von gegen 10 Prozent aus (cash berichtete). Das Fixgehalt eines Leiter Controlling mit drei bis fünf Jahren Berufserfahrung wird im kommenden Jahr zwischen 121'000 bis 142'000 Franken veranschlagt.

Rosige Wirtschaftsaussichten für die Schweiz

Der Haupttreiber für die Suche nach mehr Personal ist der optimistische Ausblick der Schweizer Unternehmen. Laut Robert Half sind 8 von 10 Finanzchefs zuversichtlich bis sehr zuversichtlich, dass die Schweizer Wirtschaft auf in diesem Jahr wächst. Entsprechend gross ist nach der Studie das Vertrauen ins eigene Unternehmenswachstum.

Der Optimismus deckt sich mit den BIP-Prognosen der Banken. So hob die UBS ihre Schätzung für das BIP-Wachstum 2014 für die Schweiz kürzlich von 2 auf 2,1 Prozent. Die Raiffeisen geht gar von 2,6 Prozent aus.

Die Studie untermauert den Wachstumstrend im Bereich Compliance und Controlling. Insbesondere Finanzinstitute suchen nach Fachkräften, um den zunehmenden Regulierungsanforderungen Herr zu werden. So waren in diesem Bereich laut dem jüngsten Finews-JobDirectory-Index im 4. Quartal 2013 1242 Stellen unbesetzt.

Banken stellen aber auch neue Mitarbeiter im Bereich Compliance ein, um Strafzahlungen und Skandale wegen Falschberatung zu vermeiden, die zuletzt den Gewinnen geschadet hatten. Seit der Finanzkrise verhängen Aufsichtsbehörden und Richter regelmässig

http://www.cash.ch/news/front/jobmarkt_finanzprofis_haben_gute_karten-31...

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80'000 gefährdete Stellen

Mit dem Ja zur Masseneinwanderungsinitiative haben sich einheimische Erwerbstätige ins eigene Fleisch geschnitten: Dies besagt eine heute veröffentlichte Schätzung der Grossbank Credit Suisse.

Die Aufgabe der Personenfreizügigkeit schadet den Schweizer Arbeitskräften unter dem Strich: Zu diesem Schluss kommen die Ökonomen der Credit Suisse nach dem gestrigen Volksentscheid zur Annahme der Masseneinwanderungsinitiative. Die Unsicherheit über das künftige Verhältnis zu Europa dürfte nach Ansicht der CS schwer auf der Wirtschaft lasten. Die Grossbank rechnet mit einer Halbierung des Beschäftigungswachstums in den kommenden drei Jahren.

Konkret würden in dieser Übergangsperiode 80'000 Arbeitsplätze weniger geschaffen als prognostiziert, schreiben die CS-Ökonomen in einer heute veröffentlichen Analyse. Grund dafür sei die gedämpfte Investitionsbereitschaft von Unternehmen, die ihre Personaleinstellungen nun verzögern dürften. Damit verbunden dürfte im selben Zeitraum auch das Wirtschaftswachstum niedriger ausfallen. Die CS beziffert den Effekt auf 0,3 Prozent des Bruttoinlandprodukts. Aktuell steht die Wachstumsprognose der CS bei 2,0 Prozent für 2014 und 1,8 Prozent für 2015.

Beschäftigung leidet stärker als das Wachstum

Bedeutend getroffen würde laut den Ökonomen etwa die Baubranche, da eine geringere Zuwanderung die Nachfrage nach Wohnbauten zurückgehen lasse. Die Bank rechnet ab 2015 mit einem Rückgang der Zuwanderung von netto 70'000 auf 50'000 Personen. «Ironischerweise wird die Zuwanderung zunächst nicht durch Kontingente reduziert, sondern durch Standortunsicherheiten der Unternehmen», heisst es im Text. Damit fällt das Verdikt der CS-Fachleute zur gestrigen Abstimmung äusserst kritisch aus: Die Beschäftigung dürfte stärker abnehmen als die Zuwanderung. Somit stünden Schweizer Arbeitskräfte unter Berücksichtigung dieser Folgen schlechter da als bisher.

Neben dem kurzfristigen Investitions- und Anstellungsschock rechnet das CS-Forschungsteam auch langfristig mit ungünstigen Entwicklungen. Das Wachstumspotenzial der Schweizer Wirtschaft könne selbst im wahrscheinlichen Fall, dass die künftige Quotenregelung recht grosszügig ausfällt, «signifikant beeinträchtigt werden». Bisher habe die Zuwanderung von Hochqualifizierten dazu geführt, dass Unternehmen in der Schweiz investierten und so der allgemeine Wohlstand stieg – was sich wiederum positiv auf Bildung und Qualifikation der hiesigen Erwerbsbevölkerung auswirkte. Diese vorteilhafte Rückkopplungsschleife sei nun gefährdet.

Industriezweige mit hoher Produktivität und Wertschöpfung würden ihre Strategien nun vermutlich überdenken, halten die Ökonomen der Credit Suisse fest. Die künftige Vorrangregelung von Schweizer Stellensuchenden gegenüber ausländischen Bewerbern erschwere die Suche nach qualifizierten Arbeitskräften. Unter der Annahme, dass die künftigen Kontingente auf das Niveau vor Inkrafttreten der bilateralen Verträge festgesetzt werden, rechnet die CS deshalb mit einer Wachstumsminderung von jährlich 0,3 Prozent. «Abermals sind die negativen Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt wahrscheinlich grösser als auf das

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/80-000-gefaehrdete-Stellen/story/...

 

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Wer besetzt jetzt die 110'000 offenen Stellen?

Nach dem Ja zur SVP-Initiative bangt die Wirtschaft um Arbeitskräfte. Besonders Handwerker sind gefragt, jede fünfte Vakanz betrifft einen Job in dieser Branche.

http://www.20min.ch/finance/news/story/Wer-besetzt-jetzt-die-110-000-off...

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Elias hat am 11.02.2014 - 17:00 folgendes geschrieben:



Nach dem Ja zur SVP-Initiative bangt die Wirtschaft um Arbeitskräfte. Besonders Handwerker sind gefragt, jede fünfte Vakanz betrifft einen Job in dieser Branche.


http://www.20min.ch/finance/news/story/Wer-besetzt-jetzt-die-110-000-off...


 Ja das hat man nun davon.


Unsere Snop-Gesellschaft stecken Ihre Nachkömmlinge lieber in irgendwelche Unis wo Sie dann Jahrzehntelang studieren aber nicht schlau werden können. Das Ergebnis sind dann die sogenannten HOCHqualifizierten Fachkräfte die viel Kosten verursachen aber keine Wertschöpfung generieren.


Nicht mal fähig, um den Nagel für Ihre noch so wertvollen Diplome in die Wand zu schlagen.


 


Da bevorzuge ich doch lieber den Zimmermann welcher mir eine Bleibe erstellt und den Bauer welcher mich ernährt.


 


 


CHEERS 

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Jugendarbeitslosenquote sinkt auf 3,4 Prozent

Die Zahl der arbeitslosen Jugendlichen in der Schweiz ist im Februar stark zurückgegangen. Bei den 15- bis 24-jährigen sank die Arbeitslosenquote gegenüber dem Januar von 3,6 auf 3,4 Prozent, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) am Freitag mitteilte.

http://www.blick.ch/news/wirtschaft/jugendarbeitslosenquote-sinkt-auf-3-...

 

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Adecco vermittelt fleissig

Personaldienstleister hatten schwer an der darbenden Konjunktur vor allem in Europa zu knabbern. Doch seit ein paar Monaten mehren sich die Anzeichen für eine Wende zum Besseren

Lebenszeichen aus Italien

Für Personaldienstleister kommt hinzu, dass die Firmen in einigen europäischen Ländern aufgrund der überregulierten Arbeitsmärkte vor allem auf Temporärbeschäftigte zurückgreifen, weil sie sich von Festangestellten nur mit grosser finanzieller Mühe wieder trennen können. Paradebeispiele dafür sind die iberische Halbinsel sowie Italien. In diesen bisher darbenden Ländern erhöhte sich der um Währungseinflüsse bereinigte Adecco-Umsatz im vierten Quartal gegenüber der Vorjahresperiode in Spanien und Portugal um 10% sowie um 9% in Italien. Treibende Faktoren hinter dieser positiven Entwicklung waren die Nachfrage aus der Industrie und der Automobilbranche.

http://www.nzz.ch/wirtschaft/wirtschafts-und-finanzportal/

 

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Schweiz: Zahl der offenen Stellen steigt

Im ersten Quartal des laufenden Jahres ist die Zahl der unbesetzten Arbeitsplätze deutlich angestiegen. In bestimmten Branchen klaffen besonders grosse Löcher.

Die Zahl der offenen Stellen in der Schweiz steigt weiter. Im ersten Quartal 2014 gab es durchschnittlich 120'513 Vakanzen. Gegenüber dem Vorquartal entspricht dies einer Zunahme von 5,1 Prozent. Jede fünfte unbesetzte Stelle betrifft einen Handwerksjob.

Bei jeder elften Vakanz wird jemand für eine Führungsposition gesucht. Dies geht aus dem publizierten Quartalsbericht des Beratungsunternehmens x28 hervor, das regelmässig einen Überblick über offene Stellen auf dem Schweizer Arbeitsmarkt liefert. Im vergangenen Jahr waren durchschnittlich 108'964 Stellen in der Schweiz unbesetzt. Allerdings sind die Zahlen nicht saisonbereinigt.

Überproportional viele offene Stellen

:bye:  Alleine in der IT-Branche und im Gesundheitswesen waren im ersten Quartal durchschnittlich 6060 respektive 5475 Stellen unbesetzt. Daneben haben besonders das Baugewerbe (3954), der Detailhandel (3835), und die Gastronomie (3507) überproportional viele offene Stellen.

Das Unternehmen x28 sucht mehrmals täglich alle relevanten Websites nach offenen Stellen ab. Jeweils zur Mitte des Quartals werden alle gesammelten Daten analysiert und ausgewertet. Im Gegensatz zu anderen Suchmaschinen geht x28 direkt auf die Websites der Firmen und der Personaldienstleister.

http://www.handelszeitung.ch/konjunktur/schweiz-zahl-der-offenen-stellen...

 

 

 

Das ist erst das laue Lüftchen vor dem grossen Sturm. Es wird spannend. 2015 werden erstmals mehr in den Ruhestand treten, als nachrutschen.

 

 

 

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Mehr offene Stellen in der Schweizer Finanzbranche

Der JobDirectory-Index zeigt, dass bei Banken, Versicherungen und anderen Finanzfirmen im ersten Quartal 2014 so viele Stellen wie letztmals vor zweieinhalb Jahren ausgeschrieben sind.

http://www.fuw.ch/article/mehr-offene-stellen-in-der-schweizer-finanzbra...

 

 

 

Mit Jobinseraten auf Datenklau

 

Job-Sucher aufgepasst: In einzelnen Branchen kann jede dritte Stellen-Ausschreibung getürkt sein. Woran man solche Fake-Inserate erkennen kann.

Der Schweizer Arbeitsmarkt scheint zu boomen – zumindest auf Online-Plattformen: Der bekannteste Anbieter jobs.ch bietet derzeit über 33'000 offene Stellen, deutlich mehr sind es bei jobagent.ch. Laut eigenen Angaben sind 123'000 Positionen ausgeschrieben. Würden diese besetzt, wäre das Arbeitslosenproblem der Schweiz fast auf einen Schlag gelöst. Derzeit sind hierzulande rund 150‘000 Personen auf Arbeitssuche.

Doch was nach einem neuen Jobwunder in der Schweiz klingt, ist in Tat und Wahrheit bloss die Auswirkung des zweifelhaften Geschäfts von professionellen Personenvermittlern, die eine Vielzahl von so genannten Fake-Inseraten schalten, die sich auf keine reale Job-Vakanz beziehen. Marktkenner schätzen, dass je nach Branche heute bis zu jedes dritte Inserat gefälscht ist - Tendenz steigend. Noch vor vier Jahren hatte die Rate bei rund 20 Prozent gelegen (cash berichtete).

http://www.cash.ch/news/top_news/mit_jobinseraten_auf_datenklau-3191318-771

 

 

 

 

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Experten von Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt enttäuscht

Im März haben zwar mehr Menschen in der Schweiz wieder eine Stelle gefunden. Es war allerdings ein stärkerer Rückgang der Arbeitslosigkeit erwartet worden.

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/Experten-von-Entwicklu...

 

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Der Stellenmarkt läuft heiss

Der Personalvermittler Adecco registriert einen erstaunlich starken Anstieg von ausgeschriebenen Stellen. Bauwirtschaft, Gastronomie, Industrie: Wie nachhaltig ist der Frühjahrsboom in den Branchen?

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/Der-Stellenmarkt-laeuf...

 

 

Das sind erst die Vorboten

Ich rechne seit langem mit dem unwiderruflichem Umschwung per 2015. Dann schlägt der demografische Wandel erstmals spürbar und nachhaltig durch

 

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Schweizer Firmen fürchten Engpass bei Jobs

Was bewirkt die SVP-Einwanderungsinitiative in der Wirtschaft? Die UBS hat 385 Firmen gefragt.

 

Die Grossbank UBS hält trotz der angenommenen Masseneinwanderungsinitiative an ihrer Konjunkturprognose fest. Sie stellt unverändert ein robustes Wachstum der Schweizer Wirtschaft um 2,1 Prozent im laufenden Jahr und um 2,4 Prozent im 2014 in Aussicht.

Es hänge von der Umsetzung der Initiative ab, ob der äusserst flexible Arbeitsmarkt und damit die Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Volkswirtschaft belastet werde, teilte die UBS am Mittwoch mit. Die wesentlichen Effekte würden sich aber frühestens in zwei bis drei Jahren zeigen.

Qualifiziertes Personal gesucht

Gemäss einer Umfrage der Grossbank erwartet gut die Hälfte von 385 befragten Unternehmen negative Konsequenzen. Die Firmen befürchten, dass sie bei einer Kontingentierung von ausländischen Arbeitnehmern vermehrt Schwierigkeiten haben werden, qualifiziertes Personal zu finden.

In Relation zur Beschäftigung spiele die Zuwanderung aber in vielen Kantonen eine untergeordnete Rolle, hält die Grossbank fest. 45 Prozent der Einwanderer konzentrierten sich auf die Kantone Zürich, Genf und Waadt.

Kantone müssen mitreden können

In den Grenzkantonen bestehe allerdings eine hohe Abhängigkeit von Grenzgängern. So wurden im Jura und im Tessin fast sämtliche neu geschaffenen Stellen von ausländischen Arbeitskräften mit Wohnsitz im Ausland besetzt. Doch auch im Kanton Genf ging fast die Hälfte aller seit dem Jahr 2001 geschaffenen Stellen an Grenzgänger.

Angesichts dieser grossen Unterschiede ist es für die Ökonomen der Bank deshalb wichtig, dass die Kantone bei der Ausgestaltung der Kontingente starke Mitspracherechte erhalten.

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Schwei...

 

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Etwas weniger Arbeitslose in der Schweiz

Im April ging die Arbeitslosenrate hierzulande leicht zurück.

Kräftig sank erneut die Jugendarbeitslosigkeit.  :ok:

 

http://www.cash.ch/news/top_news/etwas_weniger_arbeitslose_in_der_schwei...

 

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Mehr Erwerbslose in der Schweiz

4,8 ProzentIm ersten Quartal 2014 waren in der Schweiz 226'000 Personen erwerbslos. Das sind – gemäss Definition des Internationalen Arbeitsamtes (ILO) – 11'000 mehr als in der Vorjahresperiode.

Entgegen dem Trend in der Europäischen Union ist die Zahl der Erwerbslosen in der Schweiz im ersten Quartal 2014 angestiegen. Der Anteil der Erwerbslosen erhöhte sich innert Jahresfrist gemäss der Definition des Internationalen Arbeitsamtes (ILO) von 4,6 auf 4,8 Prozent.

Im ersten Quartal 2014 waren in der Schweiz 226'000 Personen erwerbslos. Das sind 11'000 mehr als ein Jahr zuvor, wie die neuste Schweizerische Arbeitskräfteerhebung des Bundesamts für Statistik (BFS) zeigt. Als Erwerbslose gelten dabei alle nicht erwerbstätigen Personen, die in den vergangenen vier Wochen aktiv nach einer Arbeit gesucht haben und auch verfügbar waren.

Sowohl in der Europäischen Union als auch in der Eurozone ging die Erwerbslosenquote in den ersten drei Monaten 2014 zurück. In der EU sank die Quote dabei von 11,4 auf 11,0 Prozent. Die Zahlen zeigen aber auch, dass die Schweiz im internationalen Vergleich weiterhin sehr gut da steht.

Umgekehrt gingen im ersten Quartal in der Schweiz mit 4,836 Millionen Personen auch 1,0 Prozent mehr einer Erwerbstätigkeit nach. Während die Zahl der Erwerbstätigen mit Schweizer Pass praktisch unverändert blieb, nahm die Zahl der ausländischen Erwerbstätigen deutlich zu ( 3,9 Prozent). Es handelte sich dabei laut BFS in erster Linie um Kurzaufenthalter.

http://www.20min.ch/finance/news/story/Mehr-Erwerbslose-in-der-Schweiz-1...

 

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Das scheinbare Paradoxon

Im ersten Quartal dieses Jahres setzte sich eine Entwicklung fort, die in der Öffentlichkeit für Irritationen sorgt: Es gab mehr Erwerbslose und mehr Erwerbstätige in der Schweiz. Ökonomen bezeichnen dieses Phänomen als Mismatch-Arbeitslosigkeit.

Am Schweizer Arbeitsmarkt hat es im ersten Quartal des laufenden Jahres eine gegenläufige Entwicklung gegeben. Die vom Bundesamt für Statistik (BfS) auf Basis einer Stichprobe von 105 000 Interviews erhobene Erwerbslosenquote erhöhte sich im Durchschnitt der Monate Januar bis März 2014 gegenüber der Vorjahresperiode um 0,2 Prozentpunkte auf 4,8%. Von den durchschnittlich 226 000 Erwerbslosen waren 47,8% bei einem Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum eingeschrieben. In den Monaten Januar bis März 2014 ist jedoch auch die Zahl der Erwerbstätigen um 1,0% gestiegen. Im ersten Quartal dieses Jahres waren 4,836 Mio. Personen erwerbstätig; davon arbeiteten annähernd 60% Vollzeit.

Diskrepanz am Arbeitsmarkt

Ausländische Erwerbstätige, die in die Schweiz kamen, waren die treibende Kraft hinter dieser Entwicklung. Das Plus betrug 3,9% auf insgesamt 1,419 Mio. Personen, während die Zahl der schweizerischen Erwerbstätigen im Periodenvergleich mit –0,1% auf 3,418 Mio. leicht rückläufig war. Allerdings gab es auch unter den Ausländern zwei unterschiedliche Prozesse: Der Zuwachs jener Erwerbstätigen, die seit weniger als zwölf Monaten in der Schweiz leben, lag bei 10,6%. Dagegen gab es gegenüber dem ersten Quartal des Vorjahres weniger Aufenthalter (Ausweis B) sowie Personen mit Ausweis L, die seit mehr als zwölf Monaten in der Schweiz leben (–2,6%).

Für Irritationen sorgt in der öffentlichen Diskussion immer wieder der – scheinbare – Widerspruch zwischen steigender Erwerbslosigkeit einerseits sowie erhöhter Erwerbstätigkeit andererseits. Ökonomen bezeichnen dieses Phänomen als Mismatch-Arbeitslosigkeit . Die Erwerbslosen erfüllen mit ihren Qualifikationen nicht das Anforderungsprofil der Arbeitgeber, weshalb diese auf ausländische Erwerbstätige zurückgreifen und die Erwerbslosigkeit steigt. Laut BfS hatte mehr als jeder vierte Erwerbslose im ersten Quartal keine nachobligatorische Ausbildung. Ihnen dürfte es auch künftig schwerfallen, die Anforderungen der Wirtschaft zu erfüllen. Ihre Erwerbslosenquote lag mit 8,7% auch deutlich über dem landesweiten Durchschnitt.

Folgen der Zuwanderung

Aus den BfS-Zahlen geht auch hervor, welch grosse Unterschiede bei den Erwerbstätigenquoten – Erwerbstätige im Verhältnis zur jeweiligen Bevölkerungsgruppe – in Abhängigkeit von der Nationalität bestehen (vgl. Grafik). Diese Zahlen sind auch ein Spiegelbild der Zuwanderung in den vergangenen Jahren. Im Zuge der Personenfreizügigkeit kamen zunehmend besser qualifizierte Arbeitskräfte in die Schweiz, was sich in entsprechend hohen Erwerbstätigenquoten niederschlägt. Dagegen sind die aus Drittstaaten – etwa aus dem einstigen Jugoslawien – zugewanderten Ausländer oftmals weniger qualifiziert, weshalb deren Erwerbstätigenquote deutlich unter jener der EU-28-Ausländer sowie der Schweizer liegt. Zudem ist die Erwerbslosenquote der Ausländer aus Drittstaaten mit 15,5% annähernd fünfmal so hoch wie die der Schweizer.

http://www.nzz.ch/wirtschaft/wirtschafts-und-finanzportal/das-scheinbare...

 

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Gut Qualifizierte bleiben monatelang arbeitslos

Die Stellensuche ist in der Schweiz inzwischen auch für Fachkräfte schwierig. Eine Umfrage zeigt, wie viele Monate sie im Schnitt arbeitslos sind. Und wie viele Bewerbungen sie bis zum Erfolg schreiben müssen.

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/Gut-Qualifizierte-bleiben-in-der-...

 

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Positive Beschäftigungslage in der Schweiz

Das vom Bundesamt für Statistik (BFS) vierteljährlich veröffentlichte Beschäftigungsbarometer zeigt für das erste Quartal 2014 erneut ein Beschäftigungswachstum.

Die Beschäftigung nahm um 1,0% gegenüber dem Vorjahr zu. Dabei wurde im Jahresvergleich für 6 der 7 Grossregionen eine Beschäftigungszunahme gemessen. Sowohl im sekundären (+0,7%) als auch im tertiären (+1,1%) Sektor hat die Beschäftigung erneut zugenommen, wie das BFS am Dienstag mitteilt. Auch die Anzahl der offenen Stellen (+7,5%), der Indikator der Beschäftigungsaussichten (+0,6%) und die Schwierigkeiten bei der Personalrekrutierung (+0,7%) seien angestiegen.

Gemäss der Beschäftigungsstatistik (BESTA) zählte die Schweiz im ersten Quartal insgesamt 4,19 Millionen Beschäftigte. In Vollzeitäquivalenten entspricht dies einem Beschäftigungsvolumen von 3,54 Millionen (+1,1%).

Bei den saisonbereinigten Werten zeigt sich ein Beschäftigungszuwachs von 0,3% im Vergleich zum vierten Quartal 2013.

Aufgrund der Entwicklungen des Indikators der Beschäftigungsaussichten (1,04; +0,6%) und der offenen Stellen (+3'700; +7,5% im Vergleich zum Vorjahr) dürfte die Beschäftigung auch im kommenden Quartal weiter ansteigen, so die Mitteilung.

http://www.cash.ch/news/top_news/positive_beschaeftigungslage_in_der_sch...

 

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T-Fachkräfte sind besonders gefragt

Die Aussichten am Schweizer Arbeitsmarkt hellen sich weiter auf. Der Personalbestand werde im laufenden Quartal ansteigen oder zumindest gleich bleiben, heisst es in der Medienmitteilung des Bundesamts für Statistik (BfS). Basis für die Prognose der Statistiker bildet eine Befragung von 63 000 Betrieben im sekundären (Industrie) und tertiären (Dienstleistung) Sektor. Dabei geben sie auch darüber Auskunft, ob sie planen, im kommenden Quartal ihren Personalbestand zu verändern oder beizubehalten. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist der Indikator für die Beschäftigungsaussichten mit 0,6% leicht auf 1,04 gestiegen; übersteigt er den Wert 1,0, geht das BfS von einer positiven Beschäftigungsentwicklung in naher Zukunft aus.

54 200 offene Stellen

Positive Signale für den Schweizer Arbeitsmarkt kommen auch von den bereits freien Stellen. Grundlage für diese Aussage bildet die Frage des BfS an die Betriebe, wie viele Stellen am Ende des Berichtsquartals – in diesem Fall also Ende März dieses Jahres – zu besetzen sind. Gegenüber dem Vorjahr erhöhte sich laut BfS die Zahl offener Stellen um 7,5%; in absoluten Zahlen gab es zuletzt 54 200 Vakanzen. Erfreulich ist dabei auch die Entwicklung im verarbeitenden Gewerbe, das in den vergangenen Monaten stark unter der wirtschaftlichen Flaute in der EU zu leiden hatte. In diesem Segment waren Ende März 14 100 Stellen nicht besetzt. Drei Monate zuvor gab es in diesem Wirtschaftszweig 12 400 Vakanzen.

Über dem Durchschnitt

Schliesslich zeigen die BfS-Statistiken auch, wie gefragt IT-Fachkräfte in der Schweiz sind. Berechnet man den Anteil offener Stellen – als Verhältnis vakanter Jobs zur Arbeitsnachfrage, die sich aus den besetzten und den offenen Stellen zusammensetzt –, schwang die IT-Branche mit einer Quote von 3,4% obenaus. Für die gesamte Schweizer Wirtschaft betrug der Wert 1,3%. Zu denken geben sollte jedoch die vom BfS zusätzlich erhobene Statistik über die Schwierigkeiten der Betriebe bei der Rekrutierung von qualifiziertem Personal. Im Vergleich mit dem Vorjahresquartal sei der Indikator leicht angestiegen, heisst es in der Medienmitteilung.

http://www.nzz.ch/wirtschaft/wirtschafts-und-finanzportal/aussichten-hel...

 

Dabei hat es noch gar nicht richtig angefangen. Das dicke Ende kommt noch.

 

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Elias
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Arbeitslosenquote auf tiefsten Stand des Jahres

Im Mai ist die Zahl der Arbeitslosen in der Schweiz gesunken. Die Quote fiel von 3,2 auf 3,0 Prozent. Auch für Jugendliche ohne Job hat sich die Lage verbessert.

 

Insgesamt waren im Mai 184'436 Personen auf Stellensuche. Gegenüber dem Vorjahr sind das 0,3 Prozent weniger. Gleichzeitig hat sich aber auch die Zahl der offen gemeldeten Stellen verringert.

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/Arbeitslosenquote-auf-...

 

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