Atomenergie; Wie weiter? Ausstieg oder .....................

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16.03.2011 07:18
#1
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Atomenergie; Wie weiter? Ausstieg oder .....................

Ich denke nach dem Vorfall in Japan, muss jetzt grundstätzlich und ernsthaft über einen Ausstieg aus der Atomenergie nachgedacht werden und dann auch gehandelt werden. Es kommt mir hier vor wie bei den Bankenpleiten. Die Finanzindustrie hat jahrelang fett abkassiert den Schaden ausbaden mussten bzw. müssen aber die Länder und deren Bürger ausbaden.

Beim Atomstrom ist die Energielobby, welche sich eine goldige Nase verdient. Das Risko tragen wieder die einfachen Leute.

Ich denke wir sollten sofort anfangen darüber nachzudenken, wie unsere Welt die nächsten hundert Jahre aussehen soll. Denn ohne eine grundlegende und gerechtere Veränderung bezüglich der Ressurcen und

dem Schutz der Natur und Umwelt wird es diese Erde in 100 Jahre so nicht mehr geben.

Gnadenlose Kriege um die noch vorhandenen Ressurcen (saubere Luft, sauberes Wasser, genügend giftfreie Nahrungsmittel,etc. und Naturkatastrophen werden uns und diese Erde vernichten.

Genügend Mittel (Atomwaffen) dafür sind ja bereits vorhanden.

Was ist Eure Meinung zur Atomenergie und den programmierten Konflikten der nächsten Jahrzente.

Karat

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15.09.2016 13:08
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Grossbritannien macht Weg frei für Atomkraftwerk Hinkley Point
15.09.2016 12:55

(Ausführliche Fassung)

LONDON (awp international) - Nach jahrelanger Debatte hat die britische Regierung dem Bau des umstrittenen Atomkraftwerks Hinkley Point zugestimmt. Die neue Regierung von Premierministerin Theresa May gab grünes Licht für den Deal mit dem französischen Energiekonzern EDF. Allerdings gebe es mehrere Bedingungen, teilte die Regierung am Donnerstag mit.

So soll EDF seine Kontrollbeteiligung an dem Kraftwerk vor der Fertigstellung nicht ohne Zustimmung der Regierung verkaufen können. Auch nach Aufnahme des Betriebs soll Grossbritannien im Falle eines Verkaufs des EDF-Anteils an der Anlage eingreifen können.

Paris begrüsste die Entscheidung als eine gute Nachricht für die französische Nuklearindustrie. "Diese Bestätigung ist ein bedeutender Schritt in der französisch-britischen Industrie- und Energie-Zusammenarbeit", sagte Wirtschafts- und Finanzminister Michel Sapin.

Kritisch äusserte sich die Umweltschutzorganisation Greenpeace. "Am Ende hat sich nicht energiewirtschaftliche Vernunft durchgesetzt, sondern die Interessen der Atomlobby und der beteiligten Investoren", meinte Sönke Tangermann von Greenpeace Energy. Die Investoren aus Frankreich und China hätten mächtig Druck gemacht.

Noch Ende Juli hatten die Briten das Geschäft überraschend verschoben, nachdem sich der EDF-Verwaltungsrat bereits für die umstrittene Investition ausgesprochen hatte. Der britische Energieminister Greg Clark hatte angekündigt, alle Bestandteile des Projekts sorgfältig zu prüfen und im Frühherbst eine Entscheidung zu treffen. Das sorgte für erhebliche politische Spannungen auf beiden Seiten des Ärmelkanals.

Das Projekt mit zwei Reaktoren vom Typ EPR (Europäischer Druckwasserreaktor) an der Westküste Englands soll nach früheren Angaben rund 21,5 Milliarden Euro kosten, rund ein Drittel soll der chinesische Partner China Nuclear Power Corporation (CGN) schultern. Im März war der EDF-Finanzchef Thomas Piquemal zurückgetreten, weil er Zweifel hatte, ob EDF die Milliardeninvestition stemmen kann.

EDF ist zu mehr als 80 Prozent im Besitz des französischen Staates. Der Konzern musste im vergangenen Jahr deutliche Gewinneinbussen hinnehmen und will bis 2018 fünf Prozent seiner Arbeitsplätze in Frankreich abbauen. Gewerkschaften hatten daraufhin gefordert, den teuren Neubau in England zu stoppen./stw/stb/DP/fbr

(AWP)

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08.09.2016 08:55
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Energieanlagen in Schweizer Hand könnten Hälfte der AKW ersetzen
08.09.2016 08:20

Basel (awp/sda) - Schweizer Energieversorger und institutionelle Anleger haben in den letzten fünf Jahren im Ausland rund 7 Mrd CHF in Anlagen zur Gewinnung erneuerbarer Energie investiert. Diese liefern jährlich mehr als sechseinhalb Terawattstunden (TWh) Strom.

Zum Vergleich: Die in der Schweiz betriebenen Anlagen, die von der kostendeckenden Einspeisevergütung (KEV) profitieren, erzeugen insgesamt fast 3,4 TWh erneuerbare Energie pro Jahr, wie der Verein Energie Zukunft Schweiz (EZS) am Mittwochabend mitteilte. Demnach könnten Windparks und Solaranlagen in Schweizer Hand bereits knapp die Hälfte der Schweizer Kernkraftwerke ersetzen.

Die Schweizer AKW lieferten im vergangenen Jahr 22 TWh Strom und deckten damit etwa einen Drittel des hiesigen Strombedarfs ab. Neben den bereits im Betrieb stehenden KEV-Anlagen hatten bis Ende Juni inländische Anlagen für zusätzliche 3,8 TWh Jahresproduktion einen positiven Finanzierungsentscheid erhalten. Projekte für weitere 6,4 TWh befinden sich auf der KEV-Warteliste.

Dass gleichzeitig im grossen Stil in Anlagen im Ausland investiert wird, liegt laut EZS in den dortigen Rahmenbedingungen begründet. So winken attraktive Vergütung, schnellerer Bauabwicklung, günstigerer Planung sowie - insbesondere bei der Windenergie - oft besser geeignete Standorte.

Im November entscheidet das Schweizer Stimmvolk bei der Abstimmung über die Atomausstiegsinitiative, ob die AKW nach maximal 45 Jahren Laufzeit den Betrieb einstellen. Werde im gleichen Tempo wie bis anhin in erneuerbare Energien investiert, seien "in ungefähr sechs Jahren alle Schweizer Kernkraftwerke durch erneuerbare Energie ersetzt", schreibt die EZS weiter.

(AWP)

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01.09.2016 14:19
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Greenpeace sucht Insiderwissen zum AKW Beznau - Axpo: ein "Jux"
01.09.2016 13:48

(Meldung ausgebaut, neu: zwei Abschnitte am Schluss; Axpo-Standpunkt)

Zürich/Döttingen AG (awp/sda) - Die Umweltorganisation Greenpeace ist auf der Suche nach "nicht öffentlich zugänglichen Informationen" zum Zustand des AKW Beznau im Kanton Aargau. Sie lancierte den Aufruf in einem Inserat. Der AKW-Betreiber und Energiekonzern Axpo spricht von einem "Jux".

Greenpeace schreibt im Inserat, es würden "Insider mit Informationen aus der Blackbox Beznau" gesucht. Das Inserat erschien am Donnerstag in der "Aargauer Zeitung" und der "Weltwoche". Greenpeace begründet das Vorgehen damit, dass die Bevölkerung ein Recht habe zu wissen, wie grosse das Risiko bei Beznau 1 sei.

Der Reaktor in Döttingen AG steht seit März 2015 still. Bei Revisionsarbeiten wurden im Reaktordruckbehälter rund 925 Materialfehler entdeckt. Es handelt sich um fehlerhafte Materialstellen mit einer Grösse von 5 bis 6 Millimetern.

Der Block 1 ist mit 47 Betriebsjahren der älteste kommerzielle Reaktor der Welt. Der Energiekonzern Axpo rechnet als Betreiber damit, dass der Reaktor Ende Jahr hochgefahren werden kann. Axpo muss der Aufsichtsbehörde, dem Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorat (ENSI), nachweisen, dass der Reaktor sicher betrieben werden kann.

AXPO PLANT KEINE RECHTLICHEN SCHRITTE

Greenpeace ruft "Beznau-Insider" auf, vertrauliche Dokumente zum Zustand des Reaktors anonym zu übermitteln. Dazu wurde eine eigene Website eingerichtet.

Der Energiekonzern Axpo reagierte gelassen. Man betrachte das Inserat als "Jux", hiess es auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Man sehe keine rechtlichen Schritte dagegen vor.

"Die Mitarbeitenden im Kernkraftwerk Beznau wissen jederzeit, was sie zu tun haben", heisst es weiter. Axpo pflege eine offene und transparente Kommunikation. So informiere man regelmässig über das AKW Beznau. Auch lasse sich viel Informationsmaterial auf der Website des ENSI finden.

BESCHWERDE HÄNGIG

Greenpeace kämpft bereits vor Gericht für weiterreichende Informationen. Mit einer hängigen Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht will die Organisation erreichen, dass die Atomaufsichtsbehörde ENSI einen Sicherheitsbericht des Energiekonzerns zum Zustand des AKW Beznau 1 herausrückt.

Laut Greenpeace wurden 950 Seiten des Berichts geschwärzt. Die Beschwerde richtet sich gegen eine Verfügung des ENSI. Greenpeace hatte gemäss eigenen Angaben im Februar 2015 beim ENSI die Herausgabe des Berichts verlangt.

Der Eidgenössische Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragte (EDÖB) habe die Forderung von Greenpeace im Dezember gestützt. Das ENSI müsse laut EDÖB den Bericht mit Ausnahme von Fabrikationsgeheimnissen entschwärzen. Ohne Begründung sperrte sich die Axpo gemäss Greenpeace im Januar gegen die Herausgabe des Berichts.

Einen Monat später habe das ENSI mit einer Verfügung die Veröffentlichung des Berichts verhindert. Die Beschwerde von Greenpeace richtetet sich gegen diese Verfügung.

GESCHÄFTSGEHEIMNISSE

Der Energiekonzern Axpo hält dazu fest, man kommuniziere alle Informationen zum AKW Beznau lückenlos gegenüber der Aufsichtsbehörde ENSI. Es sei wichtig, dass die Aufsichtsbehörde jedes Detail sehe, auch Geschäftsgeheimnisse wie die Messverfahren der Lieferanten.

Es verstehe sich von selbst, dass Axpo in einem Wettbewerbsumfeld agiere, wo jedes involvierte Drittunternehmen ein Recht auf Schutz seiner Geschäfts- und Fabrikationsgeheimnisse habe und solche Informationen nicht an die Öffentlichkeit gehörten. Dies sei beim vorliegenden Fall auch so.

(AWP)

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31.08.2016 13:10
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Betreiber von Atomkraftwerken müssen für Jodtabletten aufkommen
31.08.2016 12:24

St. Gallen (awp/sda) - Die Schweizer Kernkraftwerkbetreiber müssen auch für die Kosten der Jodtabletten-Verteilung im Umkreis zwischen 20 und 50 Kilometer um ein Kernkraftwerk aufkommen. Dies hat das Bundesverwaltungsgericht entschieden. Es hat eine Beschwerde der Betreiber abgewiesen.

Als Folge der Katastrophe in Fukushima im Frühling 2011 wurden 2014 an alle Personen, die sich regelmässig im Umkreis von 50 Kilometern um ein Kernkraftwerk aufhalten, Jodtabletten verteilt.

Vorher erfolgte die Direktverteilung an die Haushalte, Schulen, Betriebe sowie weitere öffentliche und private Einrichtungen innerhalb eines Radius' von 20 Kilometer.

Die Axpo Power AG, die BKW Energie AG, die Kernkraftwerk Gösgen-Däniken AG und die Kernkraftwerk Leibstadt AG haben die Berappung der Aufwendungen für den bisherigen Perimeter nicht angefochten.

Gegen die Auflage der Kosten für den erweiterten Radius haben sie im Oktober 2015 jedoch Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht eingelegt.

ZUSATZKOSTEN VON 13,8 MIO CHF

Wie aus dem am Mittwoch publizierten Urteil des Bundesverwaltungsgerichts hervor geht, betragen die Ausgaben für den Umkreis bis 50 Kilometer insgesamt 20 Mio CHF. Für den Umkreis von 20 bis 50 Kilometer belaufen sie sich auf 13,8 Mio.

Die Kernkraftwerkbetreiber kritisierten in ihrer Beschwerde, dass keine genügende gesetzliche Grundlage für die Auferlegung der finanziellen Lasten in der Zone ausserhalb von 20 Kilometern um ein Werk bestehe.

Das Bundesverwaltungsgericht kommt jedoch zu einem anderen Schluss. Die entsprechenden Normen erlaubten sowohl die Ausweitung des Perimeters, als auch die Kostenauflage.

Auch verstosse das Vorgehen des Bundes nicht gegen das Verhältnismässigkeitsprinzip. Die Einnahme von Jodtabletten sei ein geeignetes Mittel, um das Risiko von Schilddrüsenkrebs bei einer Atomkatastrophe zu senken. Diese Prophylaxe stimme mit den Empfehlungen der Internationalen Atomenergieorganisation überein.

Zudem habe eine Neuüberprüfung ergeben, dass die Ausweitung des Radius im Sinne des Vorsorgeprinzips sei. Besonders in dicht besiedelten Kantonen sei es in einem Ernstfall kaum möglich, innerhalb von zwölf Stunden Jodtabletten an die gesamte Bevölkerung zu verteilen.

Das Urteil kann an das Bundesgericht weitergezogen werden. (Urteil A-7711/2015 vom 23.08.2016)

(AWP)

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29.08.2016 12:52
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Greenpeace geht im Streit um AKW-Messdaten ans Bundesgericht
29.08.2016 12:14

Leibstadt AG/Zürich (awp/sda) - Greenpeace will mit einer Beschwerde an das Bundesgericht erreichen, dass das AKW Leibstadt AG die Daten der radioaktiven Abgaben über den Abluftkamin veröffentlichen muss. Die Bevölkerung habe ein international verbrieftes Recht auf diese Informationen.

Im Juni hatte das Bundesverwaltungsgericht eine Beschwerde der AKW-Betreiberin, der Kernkraftwerk Leibstadt AG (KKL), gegen eine Verfügung zur Publikation der Atomaufsichtsbehörde ENSI gutgeheissen. Es begründete den Entscheid vor allem mit einer Interessenabwägung.

Das öffentliche Interesse an der Bekanntgabe der Daten, insbesondere deren Publikation im Internet, sei als geringer einzustufen als das Interesse an ihrer Geheimhaltung. Die KKL sehe sich regelmässig der mehr oder weniger heftigen Kritik von Organisationen und Parteien ausgesetzt, welche der Kernkraft gegenüber ablehnend eingestellt seien.

ENSI WOLLTE PUBLIKATION DER DATEN

Beim Rechtsstreit geht es im Kern um die Umsetzung des Bundesgesetzes über das Öffentlichkeitsprinzip (BGÖ). Das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat (ENSI) hatte im von Greenpeace angestrengten Verfahren im November verfügt, dass die KKL frühere Daten der Messungen veröffentlichen muss.

Konkret geht es um die Daten im Zeitraum vom 1. Januar 2013 bis 1. November 2014. Es handelt sich um Abluftdaten am Kamin des AKW Leibstadt. Diese so genannten EMI-Daten beinhalten Angaben zu Edelgasen, Aerosolen und Jod bei Normalbetrieb sowie zu Edelgasen bei einem Störfallbetrieb.

GREENPEACE SETZT AUF KONVENTION

Greenpeace stützt sich bei der Beschwerde an das Bundesgericht nach eigenen Angaben vom Montag auf die Aarhus-Konvention. Die von der Schweiz unterzeichnete Konvention regelt den Zugang zu Informationen, die Öffentlichkeitsbeteiligung an Entscheidungsverfahren und den Zugang zu Gerichten in Umweltangelegenheiten.

Der Text der Konvention halte fest, dass der Transparenzanspruch der Öffentlichkeit bei Schadstoffen über kommerziellen Interessen von Unternehmen stehe, hält Greenpeace fest. Weil radioaktive Emissionen zweifellos die Gesundheit von Menschen schädigen könnten, bestehe man auf den Zugang zu detaillierten Daten des AKW Leibstadt.

mk

(AWP)

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27.06.2016 16:00
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Vontobel senkt Ausblick für Axpo-Kreditrating "A-" auf "negativ"
27.06.2016 13:46

Zürich (awp) - Für das Rating des Energiekonzerns Axpo von "A-" haben die Vontobel-Kreditanalysten den Ausblick auf "negativ" von zuvor "stabil" gesenkt. Grund sei die schwächer als erwarteten Halbjahreszahlen, heisst in einem Kommentar zum Schweizer Energieversorgungsunternehmen. Der erodierende Ertragsverlauf und fehlende neue Einnahmequellen von Axpo seien der Hauptgrund die EBIT-Schätzungen für die Jahre 2016 bis 2018 deutlich zu senken.

Auch rechnen die Analysten neu mit einem erhöhten Cash-Bedarf bei Axpo. Dies vor allem aufgrund der Effekte aus dem strategischen Ausbau des Bereichs "Origination" und den steigenden Anforderungen an Bar-Sicherheiten bei den Handelspartnern. Ferner sehe man eine zunehmende Gefahr, dass der Kernreaktor Beznau 1 möglicherweise nicht wie derzeit geplant Ende 2016 wieder ans Netz angeschlossen werden kann.

Erst im vergangenen Dezember hatte Vontobel das Kreditrating für die nicht an der SIX kotierte Axpo auf "A-" heruntergestuft. Für die Axpo-CHF-Anleihen bestätigt Vontobel indes am Montag "Market Outperform".

sta/ys

(AWP)

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13.06.2016 08:18
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Axpo mit deutlich weniger Gewinn

Das angestammte Geschäft mit Strom bescherte dem Stromkonzern Axpo ein erstes Halbjahr (Oktober 2015 - März 2016) zum Vergessen.

Nämlich eine tiefere Gesamtleistung und einen deutlich tieferen Betriebsgewinn. Gerettet haben den Konzern das Finanzergebnis, tiefere Steuern und steigende Erträge aus erneuerbaren Energien. Angesichts der "schwierigen Marktbedingungen" sei das Unternehmensergebnis von 350 Millionen Franken ansprechend, teilte Axpo am Montag mit. Im Vorjahreszeitraum hatte der Stromkonzern unter dem Strich jedoch noch 429 Millionen Franken verdient.

Noch deutlicher sank das Betriebsergebnis (Ebit) im Vergleich zur Vorjahresperiode, auf 372 Millionen Franken von 623 Millionen Franken. Der Konzern begründete dies damit, dass "staatliche Eingriffe in den Energiemarkt im In- und Ausland" zu Marktverzerrungen geführt haben. Deshalb sei der Stromverkauf aus "konventioneller, nicht subventionierter Produktion nicht mehr profitabel".

Als Hauptgründe für den Rückgang führte Axpo sinkende Grosshandelspreise für Strom, die tiefen Öl-, Gas- und Kohlepreise sowie den Stillstand von Block 1 des Kernkraftwerks Beznau ins Feld.

Angestiegen sind hingegen die Erträge aus erneuerbaren Energien, sodass Axpo bereits für das kommende Geschäftsjahr damit rechnet, "mehr Geld aus erneuerbaren Energien zu verdienen als aus konventioneller Energieproduktion", hiess es in der Mitteilung.

(SDA)

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10.06.2016 08:28
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CKW im Halbjahr 2015/16 mit weniger Umsatz und Gewinn - Neues GL-Mitglied
10.06.2016 08:18

Zürich (awp) - Die Centralschweizerische Kraftwerke AG (CKW) hat auch im ersten Halbjahr 2015/16 unter den schwierigen Marktbedingungen gelitten. Es wurde weniger umgesetzt und weniger Gewinn gemacht. Neu gehört Ueli Felder als Leiter Installation- und Gebäudetechnik indes der Geschäftsleitung an.

Per Ende März 2016 sank die konsolidierte Gesamtleistung um 1,3% auf 451,1 Mio CHF. Die Gesamtleistung im Segment Energie fiel um 8,7% auf 191,9 Mio, und das Betriebsergebnis (EBIT) der Division um 5,3 Mio auf 39,1 Mio CHF. Der tiefe Euro-Kurs dämpfe weiterhin Umsatz und Marge in Schweizer Franken, heisst es in einer Mitteilung vom Freitag. Zudem sank die Produktion.

Das Betriebsergebnis der gesamten Gruppe sank um 10% auf 87,7 Mio, während das Unternehmensergebnis lediglich um 6,3% auf 76,1 Mio zurückfiel. Dies sei auf hohe Wertminderungen in Fremdwährungsbeständen in der Vorjahresperiode durch die Aufhebung des Euro-Mindestkurses zurückzuführen, so CKW.

SCHWEIZER WASSERKRAFT UNTER DRUCK

Tiefe Marktpreise prägten nach wie vor das Umfeld der Schweizer Energieversorgungsunternehmen: Allein zwischen Oktober 2015 und März 2016 habe der Preiszerfall an den europäischen Strombörsen rund 25% betragen. Schweizer Wasserkraftproduzenten stünden deshalb weiter stark unter Druck.

Das Zentralschweizer Unternehmen sei es wegen einer "breiten Abstützung" trotzdem gelungen, "erfolgreich zu wirtschaften", heisst es. Der Installations- und Gebäudetechnik-Bereich liefere etwa einen wertvollen Beitrag zum Unternehmensergebnis. In diesem Zusammenhang übernimmt Ueli Felder, der heutige Geschäftsführer der CKW Conex AG, neu Einsitz in die Geschäftsleitung der CKW-Gruppe. Dieser sei seit der Ausgliederung operativ bei der CKW Conex AG tätig und habe das Unternehmen mit rund 700 Mitarbeitern als deren Geschäftsführer in den letzten 16 Jahren geführt.

Die Geschäftsleitung setzt sich den Angaben nach somit aus folgenden fünf Personen zusammen: CEO Felix Graf, CFO Christian Hütwohl, Esther Denzler, Leiterin Geschäftsbereich Energie, Urs Meyer, Leiter Geschäftsbereich Netze, und Felder.

CKW ist seit Ende Januar 2015 nicht mehr an der SIX kotiert und wird ausserbörslich gehandelt.

ys/ra

(AWP)

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08.06.2016 12:01
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Aus meiner Sicht ist die KKE die einzige Lösung für die Zukunft.

Ja, es gibt einige Risiken dabei. Grundsätzlich ist die KKE aber im Verhältnis relativ sicher. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, verstrahlt zu werden durch eine Atomunfall, als durch einen Autounfall zu sterben?

Abgesehen von meiner persönlichen Meinung sehe ich zudem keinen Weg an der KKE vorbei. Ich empfinde es als sinnvoll für die Umwelt, immer mehr weg von Öl hin zu elektro zu machen (Autos, Heizungen, etc.). Dadurch werden viele schädliche Ausstösse vermieden und das würde unserer Umwelt mehr als gut tun (Nebenbei, wer wusste alles, dass mehr als 50% des Feinstaubausstosses des Autos nicht von den Abgasen, sondern vom Verschleiss der Bremsen und Reiffen kommt? Was dachtet ihr, wo eure Bremsbeläge hingehen?).

Mit der fortschreitenden Digitalisierung und Elektrifizierung steigt jedoch auch unser Energiebedarf immer mehr an, sollten mehr Elektroautos gebraucht werden, umso mehr. Wind- und Solarkraft sind zu unflexibel. Wir heizen unser Warmwasser via Sonnenkollektoren auf dem Dach. Habt ihr die Temperatur in der Dusche jeden Tag gleich eingestellt, so merkt ihr recht schnell, was bei schlechtem Wetter passiert. Eigene Erfahrung.

Zudem sind Windkraftanlagen einfach nur hässlich in der Landschaft. Wozu die Umwelt retten, wenn man sie dann komplett mit riesigen Rädern zustellt? Solarenergie ist zwar schön, aber hier kommt das Problem der Ressourcenknappheit zum Zuge. Woher die ganzen seltenen Erden nehmen für die Produktion? Ebenfalls ist das Problem der Entsorgung und der giftigen Inhaltsstoffe nicht geklärt. Wie kann man den Giftigen Abfall der Atomenergie bemängeln, gleichzeitig aber das Thema bei der Solarkraft aussen vor lassen? Irgendwie ein bisschen falsch.

Dass Kohle- und Gaskraftwerke nicht die Lösung sind, steht wohl nicht zur Debatte. Wasserkraft ist rein kapazitätsmässig ebenfalls zu unbedeutend.

Ich sehe also als Fazit keinen sinnvollen Weg an der Kernkraftenergie vorbei. KKE ist das geringste Übel und ist die beste Alternative. Man sollte sich nicht über die Risiken und Probleme beklagen, sondern lieber daran arbeiten, diese Probleme zu lösen und die Risiken weiter einzudämmen. Fortschritt ist die Lösung, anstatt Rückentwicklung.

 

07.06.2016 09:29
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Solar-Technologie zieht an

Jeden Tag ein neuer Grossauftrag (die Solar-Technologie zieht immer mehr an):

http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-aktien/meyer-burger-technolo...

Sonnige Monate in Sicht...

02.06.2016 13:47
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Solar / PV-Magazine

Spannende Infos zu Solar im PV-Magazine:

http://m.pv-magazine.com/news/details/beitrag/five-takeaways-from-snec-2...

PERC bei Meyer Burger (MBTN) voll ausgelastet (inklusive Foto:-)

02.06.2016 11:19
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Solar-Technologie für Regentage

Solar-Technologie für Regentage wie heute:

http://www.20min.ch/schweiz/energy-challenge/story/25187960

Mit dem Öl > 50 dürfte es bei den Solars bald wieder aufwärts gehen...

22.04.2016 08:57
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Presse: Atom-Konzerne sollen 23 bis 26 Milliarden Euro in Fonds einzahlen
21.04.2016 18:48

BERLIN (awp international) - Die Atomkonzerne sollen für Zwischen- und Endlagerung des Atommülls laut Insidern deutlich mehr Geld in einen Staatsfonds einzahlen als bislang von ihnen angeboten. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur fordern Teile der von der Bundesregierung eingesetzten Atom-Kommission, dass Eon , RWE , EnBW und Vattenfall zwischen 23 und 26 Milliarden Euro (inklusive eines Risikoaufschlags) aus ihren Rückstellungen in den geplanten öffentlich-rechtlichen Fonds übertragen. Die Atomkonzerne, die damit das Risiko steigender Kosten bei der Entsorgung vom Hals hätten, böten derzeit 20 bis 21 Milliarden Euro an, hiess es aus Verhandlungskreisen. Für den Rückbau der Kernkraftwerke blieben sie verantwortlich.

An diesem Montag wollen sich die drei Kommissionschefs, Jürgen Trittin (Grüne), Ole von Beust (CDU) und Matthias Platzeck (SPD), erneut mit den Spitzen der Energiekonzerne treffen. Ob eine Einigung gelingt, gilt als offen. "Auch ein Scheitern ist möglich", hiess es. Am Mittwoch will die 19-köpfige Regierungskommission in einer Pressekonferenz in Berlin über den Ausgang der Verhandlungen berichten. Sie soll vorschlagen, wie die Rückstellungen von insgesamt gut 40 Milliarden Euro langfristig gesichert werden können.

Die Konzerne zögern, sich auf einen "Entsorgungskonsens" einzulassen - im Gegenzug sollen sie alle Klagen gegen den Atomausstieg zurückziehen. Derzeit befasst sich das Bundesverfassungsgericht mit einer Beschwerde von Eon, RWE und Vattenfall. Der schwedische Staatskonzern Vattenfall hat ausserdem Deutschland vor einem US-Schiedsgericht auf 4,7 Milliarden Euro Schadenersatz verklagt. Spätestens 2022 soll der letzte Atommeiler vom Netz gehen./tb/sl/DP/stw

(AWP)

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15.04.2016 13:11
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Fraunhofer ISE: Mini-Modul erzielt mit 43.4% Weltrekord

(ISE) Konzentrierende Photovoltaiksysteme (CPV) erreichen die höchsten Wirkungsgrade für die direkte Umwandlung von Sonnenlicht in Strom. Das Fraunhofer ISE kann nach einem Zell-Weltrekord vor zwei Jahren nun auch auf der Modulebene einen Höchstwert verkünden. Ein Mini-Modul auf der Basis von Vierfachsolarzellen erzielte einen bestätigten Wirkungsgrad von 43.4 %.

 

 

Dünnschicht-Photovoltaik: ZSW stellt mit 22 Prozent Wirkungsgrad Europarekord für CIGS-Zellen auf

Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) meldet einen neuen Europarekord; Wissenschaftler am Standort Stuttgart verbesserten den Wirkungsgrad von Dünnschicht-Solarzellen aus Kupfer-Indium-Gallium-Diselenid (CIGS) auf 22,0 Prozent.

 

 

Neue Entwicklungen

Bisher basiert der Großteil der Photovoltaikanlagen weltweit auf Siliziumtechnik. Daneben konnten verschiedene Dünnschichttechnologien Marktanteile gewinnen.

Als sehr aussichtsreich wird aufgrund der günstigen Herstellung die Entwicklung von Solarmodulen auf Perowskit-Basis beurteilt. Die Zellen können deutlich dünner als Siliziumzellen gebaut und damit auch in flexiblen Folien eingesetzt werden. Dadurch, dass Perowskitzellen auch grünes und blaues Licht gut verwerten können, während Siliziumzellen hauptsächlich den roten und infraroten Bereich des Lichts wandeln, gelten sie auch als aussichtsreiche Kandidaten für sog. Tandem-Solarzellen. Problematisch ist bisher jedoch noch die geringe Haltbarkei

 

 

Ein weiteres Forschungsziel ist die Entwicklung organischer Solarzellen. Dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg ist es zusammen mit Partnern gelungen, eine günstige organische Solarzelle auf flexibler Folie herzustellen

 

 

 

 

 

 

 

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

14.03.2016 08:23
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Blocher will Atomkraftwerke mit Subventionen retten
13.03.2016 09:43

Bern (awp/sda) - Alt SVP-Bundesrat Christoph Blocher spricht sich für eine Subventionierung der Atomkraftwerke aus. Eine "gute Idee" sei das zwar nicht, sagte er in einem Interview, doch weil die erneuerbare Energie subventioniert werde, müssten auch die anderen verbilligt werden.

AKW sollte man "notgedrungen" subventionieren, sagte Blocher in einem Interview mit der "SonntagsZeitung". Damit lasse sich der "Schaden möglichst klein halten". "Man müsste den Strom für alle Hersteller gleich verbilligen, damit sie wieder wettbewerbsfähig werden."

Die Wettbewerbsfähigkeit fehlt der Wasserkraft und Atomkraft derzeit, weil der Marktpreis für Strom weit unter den Kosten für die Produktion liegt. Als Mitgrund dafür gelten die hohen Subventionen, die etwa Deutschland für Sonnen- und Windenergie bezahlt.

KLAGE GEGEN ENERGIE-SUBVENTIONEN

Diese Situation verhindert aus Blochers Sicht, dass die "beste Lösung" funktioniert: den Markt spielen zu lassen. Dagegen sollte sich die Schweiz wehren, fordert der SVP-Vizepräsident: "Meines Erachtens verletzt die Subventioniererei die [Welthandelsorganisation] WTO und den EU-Freihandelsvertrag." Die Schweiz müsste klagen.

Da die angeschlagenen Betreiberfirmen kaum solange warten könnten, bleibe "wohl nichts anderes übrig - bis zur subventionslosen Zeit -, als sicherzustellen, dass alle Energieträger gleich lange Spiesse haben". Es gehe nicht an, wegen der derzeitigen Marktverzerrungen die günstigsten Energiequellen aufzugeben.

VERSTAATLICHUNG DER WASSERKRAFTWERKE

Eine für einen staatskritischen Unternehmer eher unübliche Haltung nimmt Blocher auch bezüglich der Wasserkraftwerke ein, welche der Stromkonzern Alpiq verkaufen will. Notverkäufe seien nie gut, sagte er. "Darum sollten die Eigentümerkantone entweder die Werke kaufen oder den eigenen Kraftwerksgesellschaften den Kredit zur Verfügung stellen." Im Moment sei Geld schliesslich "gratis" zu haben.

Der Stromkonzern Alpiq, der 2015 erneut einen hohen Verlust hinnehmen musste, kündigte diese Woche an, sich von rund der Hälfte ihrer Wasserkraft-Beteiligungen trennen zu wollen. Dies und ein geleaktes Lobbyingpapier hatten intensive Diskussionen um die Wirtschaftlichkeit von Wasser- und Atomkraftwerken ausgelöst. Am Montag hatte die "Basler Zeitung" aus einem Strategiepapier zitiert, wonach die Schweizer AKW faktisch verstaatlicht werden könnten.

BKW-CHEFIN: RUHE BEWAHREN

Die Chefin der BKW, Suzanne Thoma, konstatiert, dass durch die zwei Ereignisse die Erkenntnis langsam wachse, "dass die Situation für die Stromversorgungsunternehmen tatsächlich schwierig" sei. Die Energiestrategie 2050 - "ein Sammelsurium von Einzelmassnahmen" - schaffe "Gewinner, aber auch Verlierer", sagte sie der "Schweiz am Sonntag".

Thoma warnt allerdings davor, in "Aktionismus" zu verfallen. "Das geht immer schief". Entscheide in Energiefragen seien komplex und hätten viele Wechselwirkungen. "Deshalb sollten Entscheide im Detail geprüft werden." Es gebe derzeit keinen Grund zur Hektik.

Die Diskussionen um ein Auffanggefäss für die Kernkraftwerke kommt laut Thoma zu spät für die BKW, welche die Stilllegung des AKW Mühleberg für Ende 2019 vorantreibt. "Wir machen jetzt vorwärts", sagte sie. Jede Zeitverzögerung koste Geld.

KEIN VERZICHT AUF WASSERZINSEN

Weil auch die Wasserkraft unter den tiefen Strompreisen leidet, kritisiert die Stromindustrie seit längerem auch die Wasserzinsen, welche die Kantone erhalten - so auch im geleakten Lobbyingpapier.

Der Präsident der Konferenz der Gebirgskantone, Mario Cavigelli, hält allerdings nichts davon, dass die Kantone auf diese Einnahmequelle verzichten. "Würden wir auf den Zins verzichten, würden wir die Konzerne mit Sitz im Mittelland entlasten, die uns nicht gehören", sagte der Bündner Regierungsrat im Interview mit der "NZZ am Sonntag".

Die Wasserkraft habe zwar momentan eine Durststrecke. Um diese zu überbrücken, erwarte er Vorschläge. Er möchte etwa über ein Quotenmodell diskutieren, bei dem der Staat quasi den Strommix vorschreibt. "Will man einen Energieträger fördern, erhöht man die Quote."

(AWP)

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11.03.2016 08:19
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Der völlige Abbau der Reaktoren soll 30 bis 40 Jahre dauern

Zusammen mit dem vermehrten Grundwasser, das Tepco an der Seeseite abpumpen muss, sammelt der Kraftwerksbetreiber aber derzeit immer noch rund 400 t Wasser am Tag, die von Strahlung gereinigt auf dem Gelände aufbewahrt werden müssen.

Fässer, so weit das Auge reicht

Mehr als 750 000 t lagern schon auf dem Gelände. Tepco will die Kapazität auf 950 000 t erhöhen. Doch der Platz für immer mehr Tanks ist beschränkt. Die Regierung muss entscheiden, was mit dem Wasser geschehen soll. Eine Option ist, das Wasser verdünnt ins Meer zu leiten, eine andere, es verdunsten zu lassen. Knapp 6500 Arbeiter von Tepco und einer Vielzahl von Kontraktunternehmen arbeiten derzeit täglich auf dem Gelände. Die Strahlung auf dem Gelände ist drastisch gesunken, auch wenn in der Nähe der Reaktoren noch 200 Mikrosievert je Stunde oder mehr erreicht werden.

http://www.nzz.ch/wirtschaft/wirtschaftspolitik/japan-uebt-sich-in-norma...

 

 

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11.03.2016 06:42
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5. Jahrestag der Reaktor-Katastrphe von Fukushima!

Nicht nur menschlich eine Tragödie, sondern finanziell auch ein Desaster.

Nichts rechtfertigt diese Risiken, ausser Suizidgelüste und pervertiertes finanzielles Eigeninteresse.

 

09.03.2016 22:34
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Die energetische Endlösung ist atomar.

Diese Form der Energiegewinnung ist technisch zwar machbar, aber nicht absolut kontrollierbar. Deshalb ist sie menschlich nicht zu verantworten, sondern zu ächten!

In keiner Branche der Energiewirtschaft wird so viel gelogen, bestochen und betrogen wie in der Atomenergie-Wirtschaft!

Mögen unsere Kinder und Enkel uns verzeihen! Sie hätten Grund genug, uns dies zu verweigern!

09.03.2016 18:26
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Ja gut atomar, würde sagen kernar. Oder so, aber atomar tönt ja nicht so negativ wie Atombombe, oder. Die Lösung ist nuklear, genau.

 

Die Lösung der Energieprobleme (im Strombereich, auch Elektromobilität) ist nuklear.

09.03.2016 18:24
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Nein

Nein nein nein nein es heisst nicht Atomkraft, es heisst Kernenergie. Mein Gott, wie oft muss man das noch erklären.

 

Was, Frankreich hat ein Problem mit Kernenergie, das wäre mir neu. Ich glaube eher, Deutschland hat ein Problem mit den EE, denn sie sind vollkommen unnötig. Ja, unnötig, sie retten das Klima leider nicht. Die einzige Lösung ist atomar.

09.03.2016 17:51
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mach3 hat am 09.03.2016 - 17:31 folgendes geschrieben:

Bin ja nicht vom Fach, wie z.B. "Badener Power", aber ist dann französischer schrieb fast solarstrom, meine aber Atom, bzw. Kernenergiestrom was war die frage, konkurrenzfähiger, ah ja konkurrenzfähig stimmt, ich bin nicht vom Fach

Ich bin auch nicht vom Fach.
Aber ich schaue Nachrichten oder Beiträge wie die von nano.
Der Wirkungsgrad bei Solarzellen im Labor ist aktuell bei 46%.

Und ABB wartet nur darauf, Smart-Grid einzuführen

 

 

 

Frankreich hat ein Nuklear-Problem

Atomkraft rentiert nicht mehr

SFEN-Sprecherin Jouette will trotzdem nicht schwarz sehen: Strom aus Sonne und Wind werde zwar immer günstiger, doch die Nuklearindustrie bleibe konkurrenzfähig. Das glaubt Politberater Schneider nicht. Zwar würden nach wie vor an verschiedenen Orten auf der Welt neue Reaktoren geplant und teils auch gebaut; doch sie liessen sich nirgends mehr wirtschaftlich betreiben.

http://www.srf.ch/news/wirtschaft/frankreich-hat-ein-nuklear-problem

 

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09.03.2016 17:31
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Bin ja nicht vom Fach, wie z.B. "Badener Power", aber ist dann französischer schrieb fast solarstrom, meine aber Atom, bzw. Kernenergiestrom was war die frage, konkurrenzfähiger, ah ja konkurrenzfähig stimmt, ich bin nicht vom Fach

09.03.2016 11:05
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Steuerzahler müssen Strombarone retten

Die Stilllegung und der Rückbau von Atomkraftwerken kostet Milliarden. Nun wird für eine Verstaatlichung der AKW lobbyiert.

..

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Grund: Wegen den tiefen Kosten für Kohle, Gas und CO2-Zertifikate und teilweise billiger Solar- und Windenergie sind die europäischen Strompreise deutlich gesunken. Schweizer Atomstrom ist zurzeit nicht konkurrenzfähig.

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http://www.20min.ch/finance/news/story/Steuerzahler-muessen-Strombarone-...

 

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03.03.2016 12:48
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Elias hat am 03.03.2016 - 09:16 folgendes geschrieben:

Der Nationalrat hat beschlossen, die Laufzeit für Atomkraftwerke in der Schweiz nicht einzuschränken. Das klang vor einem Jahr noch ganz anders.

Der Nationalrat hat heute bei den Beratungen zur Energiestrategie seine früheren Entscheide umgestossen. Die Laufzeit von Atomkraftwerken wird nicht begrenzt. Auch müssen die Betreiber alter AKW keine strengeren Auflagen erfüllen.

http://www.20min.ch/schweiz/news/story/180-Grad-Wende-in-der-Atompolitik...

 

Japan ist wohl schon zu lange her...

 

schade! die Atomkraft sollte man verbieten bzw. man sollte den wahren Preis berechnen => was passiert bei einem Unfall oder die Lagerungskosten für das Verstrahlte Zeugs => Endlagerung.

Die Menschen interessiert nicht, es ist billig also nehm ich das! Genau wie bei der Fleischproduktion.... *zum kotzen*

03.03.2016 09:16
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180-Grad-Wende in der Atompolitik

Der Nationalrat hat beschlossen, die Laufzeit für Atomkraftwerke in der Schweiz nicht einzuschränken. Das klang vor einem Jahr noch ganz anders.

Der Nationalrat hat heute bei den Beratungen zur Energiestrategie seine früheren Entscheide umgestossen. Die Laufzeit von Atomkraftwerken wird nicht begrenzt. Auch müssen die Betreiber alter AKW keine strengeren Auflagen erfüllen.

http://www.20min.ch/schweiz/news/story/180-Grad-Wende-in-der-Atompolitik...

 

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01.02.2016 17:45
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Zürcher Heizungen das Öl abdrehen

Mit einem Kniff sollen Öl- und Gasheizungen im Kanton Zürich verboten werden. Die Initiative haben ETH-Forscher lanciert – und sie wird vom Kantonsrat vorläufig unterstützt.

Bis in 18 Jahren soll es im Kanton Zürich keine Öl- und Gasheizungen mehr geben. Dieses Begehren hat am Montag vorläufig Unterstützung im Zürcher Kantonsrats gefunden.

http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/region/Zuercher-Heizungen-das-Oel-ab...

 

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18.12.2015 08:17
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Axpo schreibt Jahresverlust von 990 Mio CHF nach Wertberichtigungen
18.12.2015 07:36

Zürich (awp) - Die Axpo hat im Geschäftsjahr 2014/15 einen noch höheren Verlust als im Vorjahr erlitten. Bereits Mitte September hatte der Energieversorger für das per Ende September abgelaufene Geschäftsjahr negative Sondereinflüsse in Milliardenhöhe angekündigt. Die notwendig gewordenen Wertberichtigungen und Rückstellungen auf den Kraftwerkspark und bei Energiebezugsverträgen beliefen sich auf 1,3 Mrd CHF, teilt das Unternehmen nun am Freitag mit. Der grösste Teil sei unmittelbar auf den währungsbedingten Umsatzrückgang zurückzuführen.

Damit resultierte im Geschäftsjahr ein EBIT von -929 Mio nach -838 Mio. Auf Stufe Unternehmensergebnis führten die Sondereinflüsse zu einem Verlust von 990 Mio nach -730 Mio im Vorjahr. Darüber hinaus reduzierte sich der Geldfluss aus Geschäftstätigkeit auf 461 Mio von 765 Mio CHF. Die Nettoinvestitionen beliefen sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 699 Mio, sodass ein negativer Free Cash Flow von 238 Mio CHF resultierte. Die Gesamtleistung des Konzerns sank im Berichtsjahr indes um 13% auf 5,9 Mrd.

Axpo geht davon aus, dass das tiefe Strompreisniveau auch in den nächsten Jahren anhalten werde. Selbst ein weiterer Preisrückgang sei nicht auszuschliessen, heisst es. Oberstes strategisches Ziel von Axpo bleibt angesichts des "herausfordernden Marktumfelds" daher weiterhin "die nachhaltige Sicherung der Liquidität und Kapitalmarktfähigkeit sowie die Steigerung der Rentabilität". Der Konzern will sein grosses Produktionsportfolio besser gegen Risiken schützen: Einerseits solle der Kraftwerkparks verkleinert werden, und andererseits Ertragsquellen aufgebaut, die nicht dem Strompreis-Risiko ausgesetzt sind.

Zudem sollen durch "flexiblere, effizientere Strukturen" ab dem Geschäftsjahr 2016/17 konzernübergreifend jährlich wiederkehrend 200 Mio CHF eingespart werden. Im Geschäftsjahr 2014/15 seien im Rahmen des Ergebnisverbesserungsprogramms Einsparungen in Höhe von 91 Mio CHF realisiert worden, heisst es. Damit seien die die angepeilten Meilensteine im abgelaufenen Jahr erreicht worden.

ys/cp

(AWP)

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01.12.2015 13:39
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Belgien verlängert Laufzeit von zwei Atomreaktoren
01.12.2015 12:34

BRÜSSEL (awp international) - Belgien verlängert die Laufzeit von zwei Reaktoren des Atomkraftwerks Doel bei Antwerpen um zehn Jahre bis 2025. Darauf verständigten sich die vom liberalen Premier Charles Michel geführte Mitte-Rechts-Regierung und der Betreiber Electrabel, ein Tochterunternehmen des französischen Energiekonzerns Engie (früher GDF Suez). Das berichtete die belgische Nachrichtenagentur Belga am Dienstag.

Ursprünglich sollten die Reaktoren 1 und 2 in Doel im laufenden Jahr stillgelegt werden. Umweltorganisationen kritisierten die Verlängerung. Vor mehr als vier Jahren hatte die belgische Regierung beschlossen, von 2015 an mit dem Atomausstieg Ernst zu machen. Über die Hälfte des Stromverbrauchs wird in Belgien mit Atomkraft gedeckt./DP/stb

(AWP)

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17.11.2015 16:04
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Zwei Atomreaktoren in Belgien dürfen wieder ans Netz
17.11.2015 15:10

Brüssel (awp/sda/afp) - Zwei wegen Materialfehlern abgeschaltete Atomreaktoren in Belgien können wieder in Betrieb gehen. Der Betreiber Electrabel habe zeigen können, "dass die Mikroblasen in den Wänden der Reaktorbehälter keinen unannehmbaren Einfluss auf die Sicherheit" hätten, erklärte die Aufsichtsbehörde AFCN am Dienstag.

Electrabel will umgehend mit dem Wiederanfahren beginnen, wie das Unternehmen mitteilte. Die Meiler Doel 3 in Flandern und Tihange 2 in der Wallonie hatten mit Unterbrechungen seit 2012 stillgestanden. Damals waren Materialfehler öffentlich geworden, die zunächst als Risse und später, da sie im Inneren der Reaktorwände liegen, auch als Blasen beschrieben wurden.

Seitdem wurden verschiedene Tests gemacht. Erst Anfang dieses Jahres wurde bekannt, dass die Risse oder Blasen zahlreicher sind, als zunächst angenommen. Sie sind nach heutigem Stand nicht während des Betriebs, sondern schon während des Baus der Reaktoren vor mehr als drei Jahrzehnten entstanden.

Die AFCN betonte, dass die Erlaubnis zum Wiederanfahren nicht leichtfertig getroffen worden sei, sondern auf Grundlage "tiefgreifender wissenschaftlicher Studien". Unter Sicherheitsaspekten könne Electrabel Doel 3 bis Oktober 2022 und Tihange 2 bis Februar 2023 Strom produzieren lassen. Diese Fristen sind im Rahmen des belgischen Atomausstiegs gesetzlich festgelegt.

Belgien hat insgesamt sieben Reaktoren an den zwei Standorten Doel und Tihange. Doel ist rund 150 Kilometer, Tihange etwa 80 Kilometer von der Grenze zu Deutschland entfernt. Auch die Reaktoren Doel 1 und 2 sind, neben Doel 3 und Tihange 2, derzeit abgeschaltet. Ihr weiterer Betrieb ist noch offen. Alle Reaktoren sollen bis spätestens 2025 abgeschaltet sein.

(AWP)

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26.10.2015 09:22
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Probleme im AKW Beznau: Teilstilllegung als Variante

Der Zustand des Druckbehälters im AKW Beznau 1 ist zum Politikum geworden. Dabei müssen Verfahren für weitere Überprüfungen erst noch zertifiziert werden. Die Axpo passt ihre Planungen laufend an.

http://www.nzz.ch/schweiz/teilstilllegung-als-variante-1.18635636

 

Wie die Endlagerung sicher gelöst werden soll, wissen sie immer noch nicht. Da kann man die Planungen ja auch laufend anpassen....

 

 

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25.10.2015 16:37
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http://www.oltnertagblatt.ch/solothurn/niederamt/trianel-streckt-den-fin...

 

12 MW. Das deckt laut Trianel etwa den Bedarf von 3800 Haushalten, wobei die Windenergie allerdings bekanntlich unregelmässig anfällt.

25.10.2015 14:45
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Auf dem Hauenstein wollen die Vollpfosten auch ein Windrädli bauen. Zumindest haben sie eine enorm hohe Messtation (Turm) in der Mist Wiese installiert. Naja, vielleicht wollen sie so die KKW ersetzen? Lach.

 

Abhängig von Deutschland werden wir sein, wer auch immer Strom liefert. Nicht mal das neue Flusskraftwerk im Aare Hagneck Kanal soll sich lohnen (10Rp. vs 7 Rp. (?) altes KKW bei Mühleberg).

 

Windkraft unsubventioniert mit Speicherkosten und ohne Abnahmegarantie. Da dreht sich der Wind dann, und zwar gewaltig.

 

Ich glaube vor Jahren hat mal Rudolf Rechsteiner propagiert, mit dänischem Windstrom könnte man halb Europa versorgen. Aber immerhin ist Windkraft stärker als Photovoltaik, ok. Aber gerade für die dicht besiedelte Schweiz ein Witz.

21.10.2015 10:52
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Deponie für die Ewigkeit

Noch wird Atommüll aus Kernkraftwerken in sogenannten Zwischenlagern gesammelt. Doch um ihn für alle Zeit sicher zu entsorgen, fahnden Politiker und Wissenschaftler seit Jahrzehnten weltweit nach Endlagerstätten. Das Problem: Die Substanzen strahlen mit tödlicher Stärke - und das für Millionen Jahre.

http://www.spiegel.de/thema/atommuellendlager/

 

Die Menschheit gibt es seit rund 200'000 Jahren. Erst seit ca. 10'000 Jahren kennen sie die Schrift.

 

Schmutzige Bomben: Es ist nur eine Frage der Zeit, bis Irre an die Substanzen kommen. Möge es dann wenigstens diejenigen Vollpfosten treffen, die den Mist heute immer noch schönreden.

 

 

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20.10.2015 20:02
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https://www.youtube.com/watch?v=n4RjJKxsamQ

 

Vollpfosten mit einem Windrädli dran.

 

Quotes aus dem Interview mit Blocher:

 

     1  12Die wohl spektakulärste Aktion im Zuge des Widerstands gegen das AKW Kaiseraugst...(1. Mai 1975)

(12 Bilder) Matthias Chapman
Nachrichtenchef 
17.03.2011  16Feedback

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Herr Blocher, Sie kennen Japan von der Firma Ihrer Tochter her. Stehen Sie in Kontakt mit Leuten der EMS-Chemie dort?
EMS hat regelmässigen Kontakt.

Was hören Sie von dort?
Die Fabrik steht südöstlich von Tokio, ist also nicht betroffen. Büros hat EMS in Tokio. Die Mitarbeiter mit Familien in Tokio können meines Wissens ins Werk, wenn sie wollen. Aber im Moment gibt es dazu keine zwingenden Gründe.

Mit den Geschehnissen in Japan wird die Debatte für und wider neue AKW erneut intensiv geführt. Was sagen Sie dazu?
Jetzt müssen wir zuerst einmal abwarten. Während Katastrophen darf man keine langfristigen Entscheide treffen, die nicht nötig sind. Es heisst: Warten bis man den Überblick hat, bis man sieht, was passiert ist. Dann werden die Erkenntnisse geprüft, um herauszufinden, was das für unsere Kraftwerke und Energieversorgung heisst. Nerven behalten.

Halten Sie es für möglich, dass hiesige Kraftwerke geschlossen werden müssen?
Die Situation in Japan ist ganz anders, das weiss man. Japan ist eine Erdbebenregion. Vieles ist wegen des Tsunami zerstört worden. Das kann es in der Schweiz nicht geben. Schweizerische Anlagen halten zudem Erdbeben bis Stärke 7 jedenfalls aus. Das ist viel, weil wir weniger erdbebengefährdet sind. Die Sicherheit unserer Anlagen wird ja laufend überprüft. Vielleicht muss dies nach Erkenntnissen aus Japan verbessert werden. Möglich ist natürlich immer alles. Aber es muss auch sinnvoll sein.

Sie waren quasi Totengräber des Projekts für ein neues Kernkraftwerk in Kaiseraugst. Wurden Sie damals plötzlich zum AKW-Gegner?
Nein, überhaupt nicht. Es ging um ein «sittliches Begräbnis»: Die Situation war so verfahren, dass der Bau des AKW Kaiseraugst unmöglich war.

Sie meinen den Widerstand des Volkes?
Das auch. Aber noch mehr die Tatsache, dass dadurch die ganzen Verfahren in der Bürokratie steckengeblieben sind. Man kam einfach nicht mehr weiter. Zudem war die geplante Anlage inzwischen technisch schon veraltet. Es machte schlicht keinen Sinn mehr. Darum sagte ich: Wenn man das AKW Kaiseraugst nicht bauen kann, dann muss man es beerdigen.

AKW-Gegner feierten das damals als ihren eigenen Sieg.
Für mich ging es weder um eine Feier noch um einen Sieg.

Was hiess der Stopp damals für die SchweizerEnergiepolitik?
Wir kauften danach in Frankreich Kernenergiestrom, konnten langjährige Lieferverträge vereinbaren und so die Stromlücke schliessen. Bis heute. Aber die Abhängigkeit wurde erhöht. Meines Wissens laufen die Verträge in rund 10 Jahren aus, dann wird es kritisch, vor allem wenn Beznau I und II sowie Mühleberg nicht erneuert werden sollten.

 

19.10.2015 13:08
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Die Halbwertzeit

«Die SVP hängt nicht an der Kernenergie»

Dass die Schweiz kein sechstes AKW erhielt, war auch Christoph Blochers Werk. Im Tagesanzeiger.ch/Newsnet-Interview spricht er über Japan und die Folgen für die Atom-Debatte in der Schweiz.

http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Die-SVP-haengt-nicht-an-der...

 

Nun stehen höhere Renten und Energiewende auf Kippe

Auch Energieministerin Doris Leuthard steht möglicherweise vor schwierigen Jahren. Die Energiestrategie 2050 kommt nach den Beratungen im Ständerat wieder in den Nationalrat. FDP und SVP sprechen sich beide gegen den Atomausstieg aus. Mit ihrem Widerstand sind sie bisher aber auf verlorenem Posten gestanden. Dies dürfte sich jetzt ändern: Dass der Nationalrat am Langfristbetriebskonzept für AKW festhält, ist unwahrscheinlich. Konkret: Die Politik beschliesst zwar den Atomausstieg, lehnt aber ein fixes Abschaltdatum für die alternden Schweizer AKW ab.

http://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/nach-rechtsrutsch-nun-stehen-hoehe...

 

 

 

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15.10.2015 11:09
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Uranindustrie setzt auf globalen Atomboom

Weltweit sind heute 68 Atomkraftwerke im Bau – über die Hälfte davon in den grossen Schwellenländern Russland, Indien und China. Die Uranindustrie jubelt. Doch es zählen auch andere Faktoren.

http://www.handelszeitung.ch/invest/uranindustrie-setzt-auf-globalen-ato...

 

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15.10.2015 08:55
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Japan schaltet zweiten Atomreaktor wieder an

15.10.2015 06:31

KAGOSHIMA (awp international) - Japan fährt einen weiteren Atomreaktor hoch. Der Betreiberkonzern Kyushu Electric Power schaltete am Donnerstag den Block 2 des Atomkraftwerks Sendai wieder ein. Im August war bereits der erste der beiden Blöcke im Südwesten des Inselreiches hochgefahren worden. Als Konsequenz aus der Katastrophe in Fukushima vom 11. März 2011 hatten rund zwei Jahren lang alle 48 Reaktoren in Japan still gestanden. Das AKW Sendai war das erste, das im September 2014 die nach der Fukushima-Katastrophe eingeführten neuen Sicherheitsauflagen erfüllt hatte. Die Regierung nennt die Auflagen die "strengsten der Welt". Eine Mehrheit der Japaner lehnt eine Rückkehr der Nummer Drei der Weltwirtschaft zur Atomkraft jedoch ab./ln/DP/zb

(AWP)

 

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12.10.2015 08:24
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Erneut Störfall in französischem Atomkraftwerk Cattenom

11.10.2015 18:01

CATTENOM/SAARBRÜCKEN (awp international) - Im französischen Atomkraftwerk Cattenom nahe der deutschen Grenze hat es einen Störfall gegeben. Bereits am vergangenen Mittwoch sei es bei Wartungsarbeiten zu technischen Problemen gekommen, bestätigte ein Sprecher des Lagezentrums im Innenministerium am Sonntag in Saarbrücken. Das Problem sei jedoch innerhalb von zehn Minuten behoben gewesen, sagte der Sprecher weiter. Gefahr für die Umwelt oder das Personal habe zu keiner Zeit bestanden. Zuvor hatte der "Trierische Volksfreund" über den Vorfall berichtet.

Ende September gab es bereits eine Störung in Cattenom, bei dem ein Reaktor heruntergefahren werden musste. Seit Inbetriebnahme des ersten der vier Reaktoren 1987 gab es mehrere Hundert Störfälle./jbl/DP/zb

(AWP)

 

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08.10.2015 12:58
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Bundesrat erlässt neue Regeln für AKW-Stilllegungsfonds

08.10.2015 12:07

(Meldung nach MK durchgehend ergänzt.)

Bern (awp/sda) - Der Bundesrat will das Risiko mindern, dass dereinst die Steuerzahler für die Stilllegung der Atomkraftwerke aufkommen müssen. Er hat deshalb neue Regeln für den Stilllegungs- und den Entsorgungsfonds beschlossen. Die AKW-Betreiber drohen mit Beschwerden.

Die Stilllegung der AKW in den kommenden Jahrzehnten werde mit hohen Kosten verbunden sein, sagte Walter Steinmann, Direktor des Bundesamtes für Energie (BFE), am Donnerstag vor den Medien in Bern. Tragen müssen diese die AKW-Betreiber: Sie zahlen Gelder in einen Stilllegungs- und Entsorgungsfonds ein.

Doch die Renditen sind gesunken, die Kosten voraussichtlich höher als ursprünglich erwartet. Sollten die AKW-Betreiber ihren Verpflichtungen nicht nachkommen können, müsste der Bund einspringen. Der Bundesrat habe die Risiken frühzeitig identifiziert und Massnahmen ergriffen, sagte Steinmann.

HÖHERE BEITRÄGE

In einem ersten Schritt passte der Bundesrat die Berechnungsgrundlagen für die jährlichen Beiträge an und führte einen Sicherheitszuschlag ein. Diese Änderungen sind bereits seit Jahresbeginn in Kraft, doch haben AKW-Betreiber die höheren Beiträge vor dem Bundesverwaltungsgericht angefochten. Das Gericht hat noch nicht entschieden.

Weitere Rechtshändel könnten folgen: Dieses Risiko bestehe, wenn der Bund die AKW-Betreiber "draussen lasse", sagte deren Vertreter Kurt Rohrbach, Präsident des Verbands Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen (VSE) und Vizepräsident der Verwaltungskommission der Fonds, vor den Medien.

MEHR MACHT BEIM BUND

Er reagiert damit auf den zweiten Schritt, mit dem der Bundesrat den Einfluss der AKW-Betreiber auf die Führung der Fonds beschränkt. Trotz der Kritik der Atombranche in der Vernehmlassung hat der Bundesrat beschlossen, die Fonds neu zu organisieren und die Regeln auf den 1. Januar 2016 in Kraft gesetzt.

Mit dieser zweiten Revision der Stilllegungs- und Entsorgungsfondsverordnung (SEFV) erhält der Bund mehr Einfluss. Konkret werden die personellen Verflechtungen zwischen Aufsichtsbehörde und Fondsgremien aufgelöst und die Aufsicht über die Fonds gestärkt. Die heutige Organisation verstosse gegen grundlegend Regeln der Good Governance, stellte Steinmann fest.

GRIFFIGE STEUERUNGSINSTRUMENTE

Das Energiedepartement (UVEK) erlässt das Reglement über die Organisation der Fonds sowie die Grundsätze und Ziele der Vermögensanlage. Es macht zudem Vorgaben zur Erstellung der Kostenstudien, mit welchen die Betreiber alle fünf Jahre die voraussichtliche Höhe der Kosten berechnen. Und es legt am Ende jeweils die voraussichtliche Höhe der Stilllegungs- und Entsorgungskosten fest.

Neu kann das UVEK auch im Einvernehmen mit dem Finanzdepartement und dem Wirtschaftsdepartement bei wesentlichen Änderungen der Rahmenbedingungen die Anlagerendite, Teuerungsrate und den Sicherheitszuschlag ändern. Der Bundesrat und das UVEK erhielten damit griffige Steuerungsinstrumente zur Korrektur von Fehlentwicklungen bei der Führung und Verwaltung der Fonds, schreibt der Bundesrat.

POLITISCH MOTIVIERTE EINGRIFFE

Aus Sicht der Betreiber dagegen hat das UVEK damit zu viel Einfluss, wie Rohrbach sagte. Die bisherige Governance habe funktioniert, die Fonds seien auf Kurs. Es gebe keinen Handlungsbedarf für "politisch motivierte Eingriffe".

Die Fonds-Mittel gehörten schliesslich den AKW-Betreibern, argumentierte Rohrbach. Also sollten die Betreiber auch über deren Verwaltung entscheiden können. Ob und wann die Betreiber rechtliche Schritte einleiten, hängt laut dem Branchen-Vertreter von den konkreten Entscheiden ab, die das UVEK fällen wird.

KOSTEN VON 21 MRD CHF

Die Betreiber gehen davon aus, dass die Stilllegung und Entsorgung insgesamt rund 21 Mrd CHF kosten wird. Dies ergab die Kostenstudie 2011. Davon sollen rund 11,5 Mrd über die Fonds bezahlt werden, der Rest sind direkt von den Betreibern zu bezahlende Kosten. Das Fonds-Vermögen per Ende 2014 betrug 6,1 Mrd. Der fehlende Betrag werde in den kommenden Jahren einbezahlt und erwirtschaftet, sagte Rohrbach.

Die Kostenstudie 2016 ist bereits in Arbeit. Sie soll dank neuer Vorgaben transparenter und nachvollziehbarer werden, wie Steinmann erklärte. So soll etwa ausgewiesen werden, wie sich unterschiedlich lange Betriebszeiten (50 und 60 Jahre) auswirken würden. Auch sollen die Kosten für eine Stilllegung mit und ohne Entfernung sämtlicher Anlagen ausgewiesen werden. Ferner sollen Risiken wie rechtliche Verzögerungen berücksichtigt werden.

Atomkritischen Organisationen wie der Schweizerischen Energie-Stiftung (SES) geht das nicht weit genug. Die Kosten würden noch immer auf der Basis von Schönwetterszenarien berechnet, schreibt die SES in einer Mitteilung. Am Ende werde der Steuerzahler zur Kasse gebeten.

(AWP)

 

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17.09.2015 15:58
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AKW Beznau 1 wird noch lange nicht hochgefahren

Laut Axpo-Chef Andrew Walo kann der Block 1 des Aargauer Atomkraftwerks frühestens Ende Februar wieder ans Netz gehen. Insgesamt wird der Reaktor von 1969 damit ein Jahr lang abgeschaltet bleiben.

http://www.handelszeitung.ch/unternehmen/akw-beznau-1-wird-noch-lange-ni...

 

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16.09.2015 09:42
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UBS setzt weltweit auf Ökostrom

Die UBS setzt sich zum Ziel, bis 2020 weltweit nur noch grünen Strom zu verwenden. Andere Schweizer Konzerne sind noch nicht so weit.

http://www.20min.ch/finance/news/story/UBS-setzt-weltweit-auf--kostrom-3...

 

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17.08.2015 14:47
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Behörden warnen vor erhöhter Vulkan-Aktivität nahe Atomkraftwerk

Japan

Bald könnte der Vulkan Sakurajima ausbrechen, warnen japanische Behörden. Das Atomkraftwerk Sendai in 50 Kilometer Entfernung wurde gerade erst wieder hochgefahren.

http://www.faz.net/aktuell/politik/japan-behoerden-warnen-vor-erhoehter-...

 

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14.07.2015 15:44
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Japan inspiziert Schweizer Wasserkraft

Eine Delegation aus dem japanischen Fukushima bereist zurzeit die Schweiz. Nach der Atomkatastrophe geht es darum, das Potential von Wasserkraft für Japan auszuloten.

http://www.srf.ch/play/tv/tagesschau/video/japan-inspiziert-schweizer-wa...

 

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14.07.2015 08:22
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Reaktor im Atomkraftwerk Gösgen ausserplanmässig abgeschaltet

14.07.2015 07:37

Däniken SO (awp/sda) - Im AKW Gösgen ist es am Montagabend zu einem Zwischenfall gekommen. Nach einer Reaktorschnellabschaltung wurde Wasserdampf für die Umgebung deutlich hörbar abgelassen. Für die Umwelt besteht aber laut dem Betreiber keine Gefahr.

Auslöser der Schnellabschaltung war ein Fehler bei zwei Ventilen, wie die Betreibergesellschaft Kernkraftwerk Gösgen-Däniken in der Nacht auf Dienstag mitteilte. Der abgelassene Wasserdampf sei inaktiv und ungefährlich. Abgesehen vom Dampf habe der Vorfall keine Auswirkungen auf die Umwelt gehabt. Die Anlage befinde sich in einem sicheren Zustand.

Das AKW Gösgen war vor einer Woche nach der vierwöchigen Jahresrevision erst wieder angefahren worden. Vor der Abschaltung vom Montagabend war das Kraftwerk aber bereits wieder in Betrieb.

(AWP)

 

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06.07.2015 17:30
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Pidu hat am 06.07.2015 - 17:01 folgendes geschrieben:

@Elias, bei einer Klimaerwährung um 2 Grad, wie angestrebt, die sowieso nicht eingehalten werden können versag die gesamte gegenwärtige Technologie. Du hast zwei Punkte erwähnt, die Kühlsysteme der Atomkraftwerke und die Sonnenkollektoren. Auch die Alterspyramide wird sich verändern, da bei dieser Hitzeentwicklung die Alten "sterben wie die Fliegen auf der Fensterbank" (Zitat: Wolfgang Borchert, Draussen vor der Tür).

Studiere doch mal meine Website: www.pseudoraum.ch.

Gruss Pidu

Die Technologieen werden wegen 2 und mehr Grad nicht versagen. Es werden wie immer neue Lösungen gesucht.

Die Alterspyramide ändert sich so oder so. Irgendwann sind die Babyboomer weg.

 

Betreffend deiner Website: Das Eulergitter kann in jeder Frequenz als Trommel-Metrum mit einer bestimmten Periode gespielt werden, die umgekehrt proportional dazu ist. http://www.visual-geometry.de/unheard/materialien/jvmusic/Euler_Polymetr...

 

 

 

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06.07.2015 17:01
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@Elias, bei einer Klimaerwährung um 2 Grad, wie angestrebt, die sowieso nicht eingehalten werden können versag die gesamte gegenwärtige Technologie. Du hast zwei Punkte erwähnt, die Kühlsysteme der Atomkraftwerke und die Sonnenkollektoren. Auch die Alterspyramide wird sich verändern, da bei dieser Hitzeentwicklung die Alten "sterben wie die Fliegen auf der Fensterbank" (Zitat: Wolfgang Borchert, Draussen vor der Tür).

Studiere doch mal meine Website: www.pseudoraum.ch.

Gruss Pidu

06.07.2015 14:58
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Das Sommerwetter ist gar nichts für die Solarindustrie

Die Affenhitze macht sogar der Solarenergie zu schaffen: Die Stromproduktion in der Schweiz geht trotz Sommerwetter zurück.

Auch wenn die Photovoltaikanlagen für die Stromerzeugung auf viel Sonne angewiesen sind, wird die Energieproduktion durch die Hitze eher beeinträchtigt, sagte Patrick Schaub, Energie-Analytiker der Industriellen Betriebe (SIG), der Nachrichtenagentur sda.

Die Effizienz der Zellen hänge von der Temperatur ab. Je höher diese steige, desto tiefer sinke die Effizienz. Mit Temperaturen von 7 bis 8 Grad über dem Saisondurchschnitt in den vergangenen Tagen sei die Produktion der Solarenergie im Kanton Genf um rund 8 Prozent zurückgegangen, sagte Schaub.

Die Hitzewelle von 10 Tagen könne die jährliche Stromproduktion der SIG von 27 Gigawattstunden um etwa 0,4 Prozent verringern. Aufs Jahr gesehen blieben die Auswirkungen deshalb vernachlässigbar. Zum Problem der überhitzten Zellen gesellt sich der Dunst in der Atmosphäre.

Während in den ersten Tagen einer Hitzeperiode die Luft austrocknet, nimmt die Verdampfung in den folgenden Tagen eher zu, worauf der Dunst die Sonneneinstrahlung verringert. Die idealen Wetterbedingungen für Solarenergie herrschen deshalb in einem sonnigen Frühling oder Herbst.

Hitze setzt auch Sonnenkollektoren zu

Unter dem gleichen Problem leiden die Sonnenkollektoren, welche im Gegensatz zur Photovoltaik nicht zur Stromerzeugung, sondern für die Warmwasserbereitung eingesetzt werden. In den Hitzetagen wird es auch in diesen Kollektoren zu heiss.

Die Kollektoren müssen deshalb Temperaturen von bis zu 180 Grad ertragen, was den Zellen zusetzt und die Effizienz der Anlage auf Dauer verschlechtert. Die ETH Lausanne (EPFL) sucht deshalb neue Lösungen für diese thermischen Solaranlagen. An der Hochschule in Lausanne wird ein intelligentes Material entwickelt, welches die überschüssige Hitze wie ein Spiegel abstrahlen soll.

http://www.handelszeitung.ch/unternehmen/das-sommerwetter-ist-gar-nichts...

 

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06.07.2015 08:57
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Mühleberg drosselt AKW wegen Hitze

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16.06.2015 21:08
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?

Was für Probleme! Erst wenn eines dieser Dino-AKWs uns um die Ohren fliegt, wird etwas gemacht werden, vorher nicht. Dabei stehen die Chancen - glücklicherweise - relativ gut, dass nichts passiert.

Genau das ist das Dilemma der AKW-Gegner: Es passiert äusserst selten etwas Gravierendes. Und wenn es mal passiert, braucht die Atomlobby es nur auszusitzen, so zumindest deren Logik. Und das funktioniert, zumindest in der Ukraine (sind ja nur ...) und in Japan (sind ja nur ...). 

Wir Menschen, nein! Unsere Volksverdreher funktionieren nicht proaktiv, nicht zukunftsorientiert und vor allem, ohne Visionen. Sie verwalten nur. Wer Änderungen wünscht, muss selbst handeln.

Ein Atomunfall (wie in Fukushima) in der Schweiz, z.B. Mühleberg, hätte Kosten im Bereich von mehr als 100 Mrd. Fr. zur Folge, wovon die Betreiber lediglich für eine Mrd haften! Den Rest trüge der Bund, also wir!!!

Es muss sich jeder überlegen, was er/sie tun kann, um auszusteigen. Ich habe mein Dach mit PV-Panelen bedeckt und produziere aufs Jahr gerechnet mehr Energie als ich verbrauche.

Der/die nächste bitte!

16.06.2015 12:52
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Schliessung des elsässischen Akw Fessenheim rückt in die Ferne

16.06.2015 11:56

STRASSBURG (awp international) - Der französische Präsident François Hollande hatte versprochen, das an der deutschen Grenze liegende dienstälteste französische Atomkraftwerk Fessenheim bis 2017 zu schliessen. Doch der Termin scheint nicht mehr zu halten zu sein. Der Energiekonzern EDF habe der Atomaufsicht ASN noch keinen Beschluss über die Schliessung eingereicht, sagte die ASN-Regionalchefin Sophie Letournel am Dienstag in Strassburg.

Berücksichtige man die langwierigen Verwaltungsverfahren, könnten bis zu einer Schliessung Fessenheims noch mindestens fünf Jahre vergehen, sagte sie. "Für uns ist Fessenheim eine funktionierende Anlage, die wir kontrollieren wie alle anderen."

Die ASN mahnte in Fessenheim gründlichere Instandhaltungsarbeiten an. Die Reparaturen an undichten Rohrleitungen im März mehr Sorgfalt verlangt, hiess es. Es sei kein Schaden für die Umwelt entstanden. Vom lothringischen Kraftwerk Cattenom sei 2014 zu viel Kupfer ins Moselwasser ausgetreten, 900 Kilogramm über dem zulässigen Grenzwert von 8200 Kilogramm pro Jahr. EDF ersetze deswegen die Leitungen aus Messing bis 2019 durch Titan./pkl/DP/jha

(AWP)

 

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