Atomenergie; Wie weiter? Ausstieg oder .....................

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CrashGuru
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Atomenergie; Wie weiter? Ausstieg oder .....................

Soeben im ARD: ein AKW das in D zurück gebaut wird. Seit 7 Jahren und ein Ende ist nicht in Sicht. Es wird mit 750 Mio. Euro Kosten gerechnet, nach oben offen....

Und der kontaminierte Teil muss ins Endlager. Wobei ein solches nicht existiert.....

Es handelt sich da um 1 AKW.....

Tja, da stellt sich ja schon wieder die Frage nach der Kostenwahrheit in Sachen A-Strompreis...... :idea:

Karat1
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Atomenergie; Wie weiter? Ausstieg oder .....................

CrashGuru wrote:

Tja, da stellt sich ja schon wieder die Frage nach der Kostenwahrheit in Sachen A-Strompreis...... :idea:

Wahrheit gibt es in der Politik nicht! Ausser sie deckt sich mit der Meinung oder den Interessen des betreffenden Politikers oder der betreffenden Partei.

Karat

CrashGuru
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Atomenergie; Wie weiter? Ausstieg oder .....................

Karat1 wrote:

CrashGuru wrote:
Tja, da stellt sich ja schon wieder die Frage nach der Kostenwahrheit in Sachen A-Strompreis...... :idea:

Wahrheit gibt es in der Politik nicht! Ausser sie deckt sich mit der Meinung oder den Interessen des betreffenden Politikers oder der betreffenden Partei.

Karat

Treffend ausgedrückt Wink

tkinvest
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Atomenergie in der Schweiz

Es ist nur ein Gedankenspiel:

Was wäre wenn wir unsere drei grossen Stromkonzerne (BKW, Axpo, Alpiq) komplett verstaatlichen würden. Die Gewinne(auch aus dem Betrieb der AKWs) müssten nicht mehr als Dividende an die Aktionäre ausgeschüttet werden sondern könnten in die Forschung und Förderung von "grünen" Technologien verwendet werden. Ein Teil dieses Geldes könnte auch für die Subventionierung von z.B. privaten Solaranlagen auf Hausdächern verwendet werden. So würde man langsam aber sicher, mit finanziellen Reizen, ein Umdenken einleiten können, das uns vielleicht erlaubt, in einem ersten Schritt zwei der bestehenden AKWs stillzulegen...

CrashGuru
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Re: Atomenergie in der Schweiz

tkinvest wrote:

Es ist nur ein Gedankenspiel:

Was wäre wenn wir unsere drei grossen Stromkonzerne (BKW, Axpo, Alpiq) komplett verstaatlichen würden.......

Das ist Sozialismus und der ist im Westen "des Teufels".

Aber es wäre sicher an der Zeit sich einmal zu fragen, WAS IST DIE AUFGABE EINES STAATES.

Ich sage, der Staat hat dafür zu sorgen dass:

sich jeder Einwohner folgendes leisten kann ohne darum bitti bätti machen zu müssen (Grundversorgung gewährleisten)

1. ein (heizbares und trockenes) Dach über dem Kopf

2. genug Grundnahrungsmittel

3. adäquate Kleidung

4. bestmögliche Gesundheitsversorgung

Zudem ist es Aufgabe des Staates, Monopole bei lebenswichtigen Gütern zu verhindern. Z.B. bei

- Energie in jeglicher Form

- Wasser

- ÖV

Um dies zu gewährleisten ist es notwendig, dass der Staat als "Non-Profitorganisation" auf allen diesen Gebieten als Anbieter auftritt. Wobei er ohne Skrupel auch mit Dumpinpreisen den Markt regeln könnte. Auch der Staat ist Teil der freien Marktwirtschaft, oder nicht?

Ein spezielles Gebiet ist die Forschung, welche vom Staat selbst gefördert wird, aber auch selbst die Resultate vermarktet werden sollten. Auch hier sollte der Markt spielen! Es geht nicht an, dass der Staat die Forschung bezahlt (Unis) und die Resultate dann zu Spottpreisen an die Privatwirtschaft verscherbelt werden.

Weitere Diskussion evtl. in einem separaten Thread :?:

aprecio
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privatisierung strommarkt
CrashGuru
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Atomenergie; Wie weiter? Ausstieg oder .....................

Ramschpapierhaendler wrote:

Hier könnt ihr nachschauen, wen ihr vielleicht besser nicht mehr wählt, wenn ihr langsam von den AKWs weg kommen wollt:

http://files.newsnetz.ch/upload/5/4/5457.pdf

Und zu Aves:

Unter Aves aktuell lesen wir (ich nehme die Gewichtung voraus: Zeit schinden ist angesagt. Seit dem 15.3. ist Funkstille...):

15.03.2011

Die AVES zur Katastrophe in Japan

Unser Mitgefühl gilt den von dieser gewaltigen Naturkatastrophe schwer getroffenen Menschen in Japan. Wir können nur ahnen, welches Leid diesen Menschen widerfahren ist.

Die Aktion für vernünftige Energiepolitik der Schweiz (AVES) kann zurzeit keine Kommentare zu den Auswirkungen des Erbebens und der Tsunamis auf das stark betroffene Kernkraftwerk Fukushima I und eventuell weitere Kernkraftwerke abgeben. Die Nachrichtenlage ist vorläufig zu unklar, um irgendwelche Folgerungen zu ziehen und Stellungnahmen abzugeben. Kein Verständnis haben wir für jene, die aus dieser Katastrophe politisches Kapital schlagen wollen, ohne dass das wirkliche Geschehen nur einigermassen überblickbar ist.

Sachlichkeit muss wieder einkehren!

Deshalb finden wir den Entscheid von Bundesrätin Doris Leuthard richtig, dass das Rahmenbewilligungsverfahren für den Bau von zwei neuen Kernkraftwerken vorläufig sistiert wird. Bis Ende März 2011 hätten die Kantone im Rahmen einer Vernehmlassung ihre Haltung zum Bau dieser Ersatz-Kernkraftwerke dem Bund bekannt geben müssen. Nach dem Geschehen im Kernkraftwerk Fukushima wäre es unklug, am bisherigen Zeitplan festzuhalten. Es ist sicher richtig und von grosser Bedeutung, zunächst ein klares Bild über die Naturkatastrophe in Japan und deren Auswirkungen auf die betroffenen Kernkraftwerke zu gewinnen.

WinkWinkWink

Brunngass
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Aves nur blödes Gewäsch

die AKW - Ruinen sind nach wie vor Schleudern von radioaktivem Material und kein Mensch kann sagen wieviel noch entweicht bis ein Sarkophag drüber ist.

Von Naturkatastrophe zu sprechen ist dumm.

Das "Leben" geht weiter und an der Börse kann man sogar Geld verdienen.

Aber es sei doch an Tschernobyl erinnert.Die Schweizer massen vorsichtigerweise nichts "Gefährliches" bis Andre Masson mit einem simplen Geigerzähler an Schafmilch in seinem Kühlschrank aufzeigte, dass Tschernobyl sogar sehr gewichtige Spuren hinterlassen hatte.

Unter 4 Augen gestand mir dann eine zentrale EIR - Figur dass sie Masson benieden und bewunderten.

Aber der Brotkorb war halt wichtiger.

CrashGuru
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Re: Aves nur blödes Gewäsch

Brunngass wrote:

ichtigerweise nichts "Gefährliches" bis Andre Masson mit einem simplen Geigerzähler an Schafmilch in seinem Kühlschrank aufzeigte, dass Tschernobyl sogar sehr gewichtige Spuren hinterlassen hatte.

Na ja, wer hat denn schon Schafmilch im Kühlschrank..... Wink

aprecio
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umwelt

"Umweltsphären bezeichnen relevante Bezugsräume im Umfeld der Unternehmung. Das Unternehmen steht in Wechselwirkung mit den Elementen dieser Systeme, weshalb sie sehr genau auf Trends und Veränderungen zu analysieren sind. Die Gesellschaft stellt die umfassendste dieser Sphären dar. Wichtig sind jedoch auch die Technologie, Wirtschaft und die Ökologie."

http://de.wikipedia.org/wiki/St._Galler_Management-Modell

so, oder so ähnlich wird es einem handels-schüler beigebracht. entspricht diese theorie der praxis? würde sich jeder manager an diese grundsätze halten, hätten wir doch überall sozial und ökologisch respektvoll geleitete unternehmen?

@CrashGuru. zitat:

"Ich sage, der Staat hat dafür zu sorgen dass:

sich jeder Einwohner folgendes leisten kann ohne darum bitti bätti machen zu müssen (Grundversorgung gewährleisten)

1. ein (heizbares und trockenes) Dach über dem Kopf

2. genug Grundnahrungsmittel

3. adäquate Kleidung

4. bestmögliche Gesundheitsversorgung"

wäre ein guter gemeinsamer nenner.

aufs kapitalistische system übertragen: der staat sollte dafür sorgen, dass die unternehmen für diese 4 punkte aufkommen. das tun sie ja schon mit einem lohn für arbeit.

einen ansatz sehe ich, beim „mehrwert“ der über diese 4 bedürfnisse hinausgeht (5 wenn man sparen und vorsorge mit einbeziehen möchte in diesem gedankenspiel, die nicht besteuert und stets der inflation angepasst werden sollten).

der versteuerte „mehrwertlohn“ wird dem alter und verantwortungs-niveau angepasst. evtl. mit einer „dossier-prämie“ bei der, jemand mehr lohn erhält, für mehr überprüfbare arbeit. mindestlohn für lehrabsolventen?

auf keinen fall sollte man aber auf die vorzüge von bestehenden konzepten verzichten. sie müssten einfach den umweltsphären entsprechend vom staat vorgegeben werden.

genauso sollte vor-abgeklärt werden welche jahresziele zu erreichen sind: bruttosozialprodukt und ökobilanz. unsicherheiten sollten möglichst verhindert werden. nachhaltige lebensqualität sichern. vernünftige konkurrenzfähigkeit.

der staat könnte abklären, wo welche ökologischen stromerzeuger am meisten sinn machen, diese aufbauen und dann der privatwirtschaft verkaufen. Oder die privatwirtschaft gibt die kredite dazu, der staat hat aufsicht über die nach-forschungsverträge mit privaten firmen. es gibt sinnloseres.

gefahren wird nur noch mit hybrid-elektrofahrzeugen, welche auf neuen hightechautobahnen keinen leistungsverlust aufweisen. atomstrom wird nur noch für die industrie benutzt. ökostrom kommt vom bauer, so wird gewährleistet dass wohnungen immer genügend strom haben sollte es doch mal schieflaufen mit einem akw.

sind nur ideen, bewusst an bestehenden verhältnissen angelehnt. nicht alles ernstzunehmen und es ist mir bewusst, dass komplexe zusammenhänge nicht berücksichtigt wurden.

was meinst du dazu?

CrashGuru
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Re: umwelt

aprecio wrote:

"Umweltsphären bezeichnen relevante Bezugsräume im Umfeld der Unternehmung. Das Unternehmen steht in Wechselwirkung mit den Elementen dieser Systeme, weshalb sie sehr genau auf Trends und Veränderungen zu analysieren sind. Die Gesellschaft stellt die umfassendste dieser Sphären dar. Wichtig sind jedoch auch die Technologie, Wirtschaft und die Ökologie."

http://de.wikipedia.org/wiki/St._Galler_Management-Modell

so, oder so ähnlich wird es einem handels-schüler beigebracht. entspricht diese theorie der praxis? würde sich jeder manager an diese grundsätze halten, hätten wir doch überall sozial und ökologisch respektvoll geleitete unternehmen?

@CrashGuru. zitat:

"Ich sage, der Staat hat dafür zu sorgen dass:

sich jeder Einwohner folgendes leisten kann ohne darum bitti bätti machen zu müssen (Grundversorgung gewährleisten)

1. ein (heizbares und trockenes) Dach über dem Kopf

2. genug Grundnahrungsmittel

3. adäquate Kleidung

4. bestmögliche Gesundheitsversorgung"

wäre ein guter gemeinsamer nenner.

aufs kapitalistische system übertragen: der staat sollte dafür sorgen, dass die unternehmen für diese 4 punkte aufkommen. das tun sie ja schon mit einem lohn für arbeit.

einen ansatz sehe ich, beim „mehrwert“ der über diese 4 bedürfnisse hinausgeht (5 wenn man sparen und vorsorge mit einbeziehen möchte in diesem gedankenspiel, die nicht besteuert und stets der inflation angepasst werden sollten).

der versteuerte „mehrwertlohn“ wird dem alter und verantwortungs-niveau angepasst. evtl. mit einer „dossier-prämie“ bei der, jemand mehr lohn erhält, für mehr überprüfbare arbeit. mindestlohn für lehrabsolventen?

auf keinen fall sollte man aber auf die vorzüge von bestehenden konzepten verzichten. sie müssten einfach den umweltsphären entsprechend vom staat vorgegeben werden.

genauso sollte vor-abgeklärt werden welche jahresziele zu erreichen sind: bruttosozialprodukt und ökobilanz. unsicherheiten sollten möglichst verhindert werden. nachhaltige lebensqualität sichern. vernünftige konkurrenzfähigkeit.

der staat könnte abklären, wo welche ökologischen stromerzeuger am meisten sinn machen, diese aufbauen und dann der privatwirtschaft verkaufen. Oder die privatwirtschaft gibt die kredite dazu, der staat hat aufsicht über die nach-forschungsverträge mit privaten firmen. es gibt sinnloseres.

gefahren wird nur noch mit hybrid-elektrofahrzeugen, welche auf neuen hightechautobahnen keinen leistungsverlust aufweisen. atomstrom wird nur noch für die industrie benutzt. ökostrom kommt vom bauer, so wird gewährleistet dass wohnungen immer genügend strom haben sollte es doch mal schieflaufen mit einem akw.

sind nur ideen, bewusst an bestehenden verhältnissen angelehnt. nicht alles ernstzunehmen und es ist mir bewusst, dass komplexe zusammenhänge nicht berücksichtigt wurden.

was meinst du dazu?

Bin etwas im Zeitdruck und kann im Moment nicht gründlich darauf eingehen. Die Ansätze verstehe ich. Nur grundsätzlich sind alle Vorschläge an eines gebunden: Der Staat hat die Oberaufsicht. Und das funktionierte in den letzten Jahrzehnten scheinbar schlecht, sonst müssten wir diese Diskussion nicht führen! Denn die Vorgaben waren schon immer vorhanden, aber die Gier der Menschen hat ebenso immer dagegen gewirkt. Die sich immer schneller öffnende Schere beweist es.

Schönes WE

fritz.
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Re: Aves nur blödes Gewäsch

Brunngass wrote:

Die Schweizer massen vorsichtigerweise nichts "Gefährliches" bis Andre Masson mit einem simplen Geigerzähler an Schafmilch in seinem Kühlschrank aufzeigte, dass Tschernobyl sogar sehr gewichtige Spuren hinterlassen hatte.

Genau seit diesem Jahr wachsen bei mir im Garten keine anständigen Erdbeeren mehr. Ob da ein Zusammenhang besteht? Keine Ahnung...

Gruss

fritz

weico
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Re: Atomenergie in der Schweiz

CrashGuru wrote:

Aber es wäre sicher an der Zeit sich einmal zu fragen, WAS IST DIE AUFGABE EINES STAATES.

Das SCHWEIZERVOLK und die Kantone,.......geben sich folgende VERFASSUNG:

http://www.admin.ch/ch/d/sr/101/index.html

weico

Elias
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Re: Atomenergie in der Schweiz

weico wrote:

CrashGuru wrote:
Aber es wäre sicher an der Zeit sich einmal zu fragen, WAS IST DIE AUFGABE EINES STAATES.

Das SCHWEIZERVOLK und die Kantone,.......geben sich folgende VERFASSUNG:

http://www.admin.ch/ch/d/sr/101/index.html

Die Sendung kam eben auf 3Sat

Quote:

Leopold Kohr - Leben nach menschlichem Maß

Vordenker des "Small is beautiful"

zum Beispiel ein Europa der 75 Regionen, nicht der Staaten.

http://www.3sat.de/page/?source=/dokumentationen/152659/index.html

Nach seinen Vorstellungen braucht es keinen Staat. Das wäre für einige Parteien das totale Desaster....

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

CrashGuru
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Re: Atomenergie in der Schweiz

weico wrote:

CrashGuru wrote:
Aber es wäre sicher an der Zeit sich einmal zu fragen, WAS IST DIE AUFGABE EINES STAATES.

Das SCHWEIZERVOLK und die Kantone,.......geben sich folgende VERFASSUNG:

http://www.admin.ch/ch/d/sr/101/index.html

weico

Danke für den Hinweis. Betrifft aber mein posting nicht, oder? Könnte es sein, dass ich der Meinung bin, dass der Staat die von mir angesprochenen Aufgaben nicht genügend oder gar nicht erfüllt? Egal was in der Verfassung steht.... :idea:

Brunngass
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@ Fritz, von wegen Erdbeeren

ich schliesse aus, das der Radioaktive Regen Deine Erdbeeren langfristig beeinflusst hat.

Sogar radioaktive Erdbeeren können fröhlich wachsen,schön aussehen und gut schmecken.

ABER ES GIBT TAUSENDE VON GRÜNDEN WARUM ERDBEEREN SCHLECHT GEDEIHEN

Ich habe mich unfreiwilliger Weise ausgiebig mit den Auswirkungen von Tschernobyl befasst und sage das auf Grund von Fakten und Zahlen.

weico
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Re: Atomenergie in der Schweiz

CrashGuru wrote:

Könnte es sein, dass ich der Meinung bin, dass der Staat die von mir angesprochenen Aufgaben nicht genügend oder gar nicht erfüllt?

Klar könnte es.Ist ja deine freie Meinung.

Vielleicht erfüllst du ja ebenfalls nicht alle Aufgaben,die der Staat so vorsieht... :!:

Art. 5a Subsidiarität

Bei der Zuweisung und Erfüllung staatlicher Aufgaben ist der Grundsatz der Subsidiarität zu beachten.

Art. 6 Individuelle und gesellschaftliche Verantwortung

Jede Person nimmt Verantwortung für sich selber wahr und trägt nach ihren Kräften zur Bewältigung der Aufgaben in Staat und Gesellschaft bei.

usw...

weico

Pesche
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Atomenergie; Wie weiter? Ausstieg oder .....................

OK wir brauchen AKWs ohne die haben wir alle ein Problem.

Wir könnten aber auch die Staumauern grösser machen aber das wollen die Grünen nicht. Oder wir könnten Gas-Kombi Werke bauen aber das sind CO2 Schleudern. Oder aber Windkraftwerke die will aber keiner neben dem Haus.

Also bleiben wir bei den AKWs wenn wir die nicht bauen werden es die Franzosen für uns tun.

Ich will billigen Strom egal von wo der kommt:::

Leider ist dies heute nur mit AKWs möglich.

Geld stinkt, aber ich liebe den Geschmack

orangebox
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Atomenergie; Wie weiter? Ausstieg oder .....................

Möchte euch hier dieses Video über TSCHERNOBYL vorstellen,es ist unglaublich eindrücklich es zeigt nie davor gesehene Sequenzen und Videos, es dauer 1:33 Stunden aber absolut EMPFEHLENSWERT:

http://www.youtube.com/watch?v=sDiThP-JZCA&feature=channel_video_title

querschuesse.de

CrashGuru
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Re: Atomenergie in der Schweiz

weico wrote:

CrashGuru wrote:

Könnte es sein, dass ich der Meinung bin, dass der Staat die von mir angesprochenen Aufgaben nicht genügend oder gar nicht erfüllt?

Lieber weico, ich werde mich nicht mit dir auf eine Diskussion über die Verfassung und die Aufgaben des einzelnen Bürgers einlassen. Und schon gar nicht auf einzelne Artikel daraus. Das bringt nun gar nichts....

Brunngass
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Hirne einschalten,

bevor die Wolke aus Japan sie zerstört.

Leonardi spricht von 6000 Fr.Stromkosten pro Familie.

1980 kaufte ich ein Arco 33 Watt-Panel und lebte sicher ein Jahrzehnt damit ( Kochen und Heizen natürlich mit Holz)

Ich schreibe jetzt mit Solarstrom, die aktuelle Anlage hat 245 Watt, betreibe damit sogar einen Kühlschrank.

In einem Raum stehen 2 125 Watt Panel (unbenutzt) einziger Grund warum sie gekauft wurden, war der Preis - 600 Fr.

In einem Jahr kauft Familie also mit Stromrechnung eine Solaranlage von 1250 Watt.

Bei Giovanni Leonardi muss es sich um das letzte standhafte Mitglied der KPS - ML handeln.

Das Gesetz von Angebot und Nachfrage hat meiner bescheidnen Meinung nach nämlich auch eine Preiskomponente.

fritz.
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Atomenergie; Wie weiter? Ausstieg oder .....................

Hier gibt es eine liste mit den äktuellen Geschäften" bei den Schweizer KKWs, zum Teil sind die auch siherheitsrelevant:

http://www.ensi.ch/fileadmin/deutsch/files/Geschaefte20110317.pdf

Gruss

fritz

aprecio
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Re: Atomenergie in der Schweiz

weico wrote:

CrashGuru wrote:

Könnte es sein, dass ich der Meinung bin, dass der Staat die von mir angesprochenen Aufgaben nicht genügend oder gar nicht erfüllt?

Klar könnte es.Ist ja deine freie Meinung.

Vielleicht erfüllst du ja ebenfalls nicht alle Aufgaben,die der Staat so vorsieht... :!:

weico

welche aufgaben hat eine privatperson denn zu erfüllen?

obwohl unsere heimat in jedem vergleich supergut dasteht, vermisse ich zeitweise sogar vorgaben vom staat. fiktives beispiel: als ziel, wird vorgegeben, benzinschleudern aus den strassen zu verbannen. das warten, bis jemand anderes ein öko-freundliches system einführt, wird beendet. fahrtüchtige arbeitslose werden mit batteriebetriebenen shuttles ausgerüstet um personen innerhalb des gemeindebodens zu transportieren.

bestandteile für solche fahrzeuge werden im inland produziert. diese werden mit einem fliessbandsystem und/oder per bahn ins benachbarte ausland versendet - zum automobil-hersteller. strom wird aus solarfarmen in der wüste ausserhalb europas bezogen.

--> der staat ruft arbeitslose dazu auf sich bei den unternehmen zu bewerben

fine-tuning ist sehr wichtig. es gibt immer planlose jugendliche, die nicht einfach eine arbeit übernehmen möchten ohne zu verstehen, warum. oder sie wissen gar nicht dass die stelle existiert, die sie haben möchten.

heutzutage kann ich nachvollziehen, dass die lohnschere jede motivation auslöscht.

meine meinung ist, dass ich arbeiten muss um die freizeit geniessen zu können Smile

Elias
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Atomenergie; Wie weiter? Ausstieg oder .....................

Heute im Tagesanzeiger

Quote:

Transmutation soll bei der Entsorgung von strahlendem Müll helfen

Mit einem umstrittenen neuen Verfahren wollen Forscher in Belgien radioaktive Abfälle entschärfen.

Um seinen Hunger nach Energie zu stillen, begann der Mensch vor mehr als 50 Jahren, Uran zu spalten. Heute liefern Kernkraftwerke 14 Prozent des weltweit verbrauchten Stroms, Frankreich versorgt sich gar mit einem Anteil von fast 80+Prozent aus Nuklearenergie. Aber wohin mit den Hunderttausenden verbrauchter Brennstäbe, die sich weltweit angehäuft haben?

Die Abfallbeseitigung ist eines der grossen ungelösten Probleme der Kernenergie und steht unabhängig von den Ereignissen im havarierten japanischen Atomkraftwerk Fukushima im Vordergrund der Atomdebatte. Deshalb klingt eine von Physikern vertretene Idee verlockend: Die strahlenden Elemente im Nuklearabfall müssten sich in andere, weniger schädliche Stoffe verwandeln («transmutieren») lassen. In Belgien wird zu diesem Zweck eine Testanlage gebaut, die 2023 starten soll. Eine Milliarde Euro soll sie kosten.

Abklingzeiten würden verkürzt

Transmutation könnte die Menge strahlenden Mülls deutlich verringern und Spaltprodukte mit langer Halbwertszeit unschädlich machen. Abklingzeiten von Hunderttausenden Jahren könnten auf einige Hundert Jahre verkürzt werden, sagen die Physiker. Es wären dann zwar immer noch Endlager nötig, aber deren Sicherheit müsste nicht mehr über ganze geologische Zeiträume hinweg gewahrt bleiben.

Wenn Experten über die Transmutation reden, fallen oft starke Wörter wie «fantastisch» oder «Riesenchance». Fast immer kommt jedoch schnell auch ein Aber. Seit den 70er-Jahren forschen Physiker an der Möglichkeit, Atomkerne radioaktiver Stoffe zu zertrümmern, damit weniger schädliche Elemente entstehen. Im Frühjahr 2010 endete ein europaweites Projekt, in dem alle Teilaspekte des Verfahrens verfolgt wurden. «Wir haben gezeigt, dass es geht und wie es geht», sagt der Projektleiter Joachim Knebel vom Karlsruher Institut für Technologie.

Der nächste Schritt ist nun die technische Umsetzung, für die es verschiedene Ansätze gibt. Dazu sollen Anlagen gebaut werden, um bereits angefallenen Abfall nachträglich zu entschärfen. Allerdings können die ausgebrannten Brennstäbe nicht einfach in einen Transmuter gekarrt werden. Ihre Bestandteile müssen vorher chemisch aus dem Verbund herausgelöst und voneinander isoliert werden. Das Verfahren ist eine Weiterentwicklung der konventionellen Wiederaufbereitung – weit aufwendiger als diese, ausserdem schwierig und gefährlich wegen der aggressiven Chemikalien und der starken Strahlung der zu verarbeitenden Substanzen. Mehrere Wiederholungen des Prozesses mit Zwischenlagerphasen von einigen Jahren, in denen die Aktivität der bestrahlten Brennstäbe abklingen muss, wären nötig, um nukleare Müllverbrennung effektiv zu machen.

Endlager sind trotzdem nötig

«Die Grundidee ist fantastisch», bestätigt Wolfgang Liebert, Sprecher der Arbeitsgruppe Ianus der TU Darmstadt, die sich auf die Bewertung komplizierter Technik spezialisiert hat. «Aber in der Durchführung kommt es auf die Details an.» So müsse sich erst zeigen, ob die Transmuter wirklich kontrolliert betrieben werden können: In den Reaktoren «laufen hundert Prozesse gleichzeitig ab, da ist nicht sicher, ob nicht doch unangenehme Stoffe übrig bleiben». Die Sicherheit der Reaktoren müsse erst bewiesen werden, ebenso die Umweltverträglichkeit der chemischen Abtrennprozesse. Chancen sieht Liebert vor allem in der Möglichkeit, die atomwaffenfähigen Transurane wie Plutonium (siehe Text rechts) zu entschärfen. Viele Verheissungen der beteiligten Wissenschaftler hält er jedoch für sehr hoch gegriffen, er fordert daher klar formulierte und nachprüfbare Aussagen darüber, was die Technologie leisten kann – und was eben nicht.

Ein Problem verschweigen auch Forscher wie Joachim Knebel nicht: Endlager werden trotz Transmutation nötig sein, wenn auch kleinere und diese für kürzere Zeiträume. Für Gegner der Technologie ist dies ein wichtiges Gegenargument. Man werde das Problem mit dem Atommüll nicht los, ist vonseiten grüner Politiker in Deutschland zu hören. Ein Endlager werde ohnehin nötig, da sei «nicht die Frage, ob ich tausend Elemente lagern muss oder zehn». Weil die Transmutation niemals hundertprozentig funktionieren werde, reduziere sich auch mindestens für einen Teil des Atommülls die Lagerdauer nicht. Die erforderlichen Grossanlagen, die lange Dauer der Verarbeitung und die Gefahr, dass radioaktive Stoffe dabei erst recht und womöglich konzentriert in die falschen Hände geraten, machten die Technologie zusätzlich gefährlich. Deshalb sehen die Gegner dieser Technologie keinen Sinn darin, weitere Forschungsmittel in die Transmutation zu stecken.

Führende Rolle Deutschlands

Joachim Knebel fordert dagegen, dass sich die Technologie beweisen müsse, bevor endgültige politische Entscheidungen gefällt werden. Für ihn ist klar, dass Deutschland seine führende Rolle in der Transmutationsforschung nicht aufgeben sollte. Zudem seien die Abfälle da, daher bestehe «ein nationaler Vorsorgeauftrag, sich darum zu kümmern». Sollte sich die Transmutation als eine machbare Lösung erweisen, dann könnte die Entschärfung der bis zum Abschalten des letzten deutschen Atommeilers entstandenen Abfälle ganze Generationen beschäftigen. Eine Expertengruppe der Vereinigung der Industriestaaten OECD hat 2009 ein Szenario veröffentlicht, in dem allein Deutschland zunächst acht und später drei Transmuter für jeweils 40 Jahre braucht.

Am Ende könnten auf diese Weise 82 Prozent des Plutoniums und 45 Prozent der verwandten Metalle wie Neptunium und Curium aus den deutschen Atomkraftwerken vernichtet werden, schreiben die Experten. Die Quote bei diesen sogenannten Transuranen ist vergleichsweise schlecht, weil ein Grossteil bereits in Glaskokillen eingeschmolzen wurde und nicht mehr aufgetrennt werden kann. Um abzuschätzen, wie sich die Transmutation auf den Strompreis auswirken würde, ist es allerdings noch zu früh. Derzeit unterstützt das Bundesforschungsministerium nur einige Projekte in der Grundlagenforschung. «Die Transmutation birgt auf den ersten Blick Riesenchancen», sagt ein Mitarbeiter des Ministeriums. Doch «steckt dahinter eine Fülle von Problemen und Fragestellungen. Man muss grundsätzliche Entscheidungen über sehr lange Zeiträume treffen.» In diesem Frühjahr sei daher ein Fachgespräch mit den Ministerien für Wirtschaft und Umwelt geplant, um einer Entscheidung näherzukommen.

15 Jahre Forschung nötig

Belgien will nun als erstes Land eine Testanlage bauen. Im Oktober 2010 gaben die Forschungsminister der EU-Mitgliedsstaaten die Planung und den Bau der Anlage nahe der Stadt Mol bekannt. Rund 960 Millionen Euro sind dafür vorgesehen, einen Grossteil davon wird Belgien bezahlen, die restliche Finanzierung ist noch offen. In fünf Jahren soll der Bau beginnen, in acht Jahren der reguläre Testbetrieb. «In 15 Jahren wissen wir, wie es grosstechnisch geht», schätzt Joachim Knebel, «und dann kann die industrielle Umsetzung kommen.» Bis dahin bleibt der Müll wohl liegen: Die Entscheidung für ein Endlager wird ebenfalls nicht früher erwartet.

Wikipedia

Quote:

Unter Transmutation versteht man die Umwandlung chemischer Elemente in andere chemische Elemente beispielsweise durch Kernreaktionen. Mögliche Anwendungen sind:

* Behandlung radioaktiven Abfalls

* Herstellung von Gold und anderen Edelmetallen

http://de.wikipedia.org/wiki/Transmutation

Aber keine Bange, alles was über der Massezahl von Eisen ist, ist endotherm.

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Arkham
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Atomenergie; Wie weiter? Ausstieg oder .....................

Hoi zämä

Jetzt melde ich mich auch mal. Ich will niemanden beeinfluss oder sonst was, auch bin ich nicht Politisch aktiv oder so. Aber ich möchte einfach meine Meinung sagen.

Momentan wird sehr viel erzählt ohne zu überlegen. Wenn dass jemand hört der von der Thematik keine Ahnung hat, macht das natürlich ein Unwohles Gefühl und löst Angst aus. Z.B. das der Abbau eines KKW’s das Volk zahlen muss stimmt nicht. Jedes KKW hat sozusagen ein Konto und legt dort immer etwas an für den Rückbau, wie auch für die Endlagerung. Auch noch eine in das Gehirn einbrennende Schlagzeile fand ich, „Die 50 AKW Arbeiter sterben alle innerhalb der nächsten Woche.“ Entweder haben die in Japan längere Wochen oder dass war wieder einmal eine Hirnblähung von jemandem der sich wichtigmachen wollte.

Aber ich möchte eigentlich etwas über die Energie schreiben. Grundsätzlich sind fast alle Länder (Europa) irgendwie miteinander vernetzt. Sonst könnten wir ja Italien keinen Strom liefern und Frankreich uns auch nicht. Weil jetzt soviel Werke miteinander verbunden sind hat man auch keine grossen Schwankungen im Netz. Das heisst immer schön 50Hz. Somit ist es auch nicht so schlimm wenn mal ein Kraftwerk ausfällt, denn das kann man kompensieren.

Darum gibt es auch fast keine Stromausfälle (ausser bei Gewitter das ist aber etwas anderes). Ich kann mich auf jedenfalls nicht daran erinnern das es mal einfach keinen Strom gegeben hat.

Aber wenn zu viele vom Netz sind fängt es an unruhig zu werden. Denn man muss ja immer so viel Strom produzieren wie gerade gebraucht wird.

Nun gibt es die sogenannte Bandenergie. Diese ist immer gleich gross da sie auch immer benötigt wird. Für das sind in der CH die Wasserkraft und die Kernkraft verantwortlich. Für die Spitzenlasten gibt es die Pumpenspeicherkraftwerke. Diese werden in der Nacht wenn weniger Strom gebraucht wird durch Kern- und Wasserkraft „aufgeladen“. Durch den Tag z.B. mittags wenn alle am Kochen sind werden diese dann „entladen“.

Können diese nicht mehr geladen werden, da in der Nacht selten die Sonne scheint und auch Wind nicht immer genügend da ist, kann schliesslich niemand mehr Kochen am nächsten Tag Wink natürlich gehen auch andere Sachen dann nicht.

Das Problem an der erneuerbaren Energie ist das sie zuwenig Strom liefern kann und vor allem nicht kontinuierlich ist. Das Netz wäre unglaublich instabil. Wahrscheinlich könnte ich diesen Beitrag gar nicht schreiben da es 3.00 nachts ist und draussen kein Wind weht.

Das nächste Problem ist dass man nicht dass decken muss was heute ist, sondern dass was in ein paar Jahren sein wird. Pro Jahr rechnet man mit 1-2% mehr soweit ich weiss.

In einer Zeitung habe ich mal gelesen,“Man müsse ja nur ein Feld mit 7x7km Solarzellen machen um ein KKW zu ersetzen.“ Ich hoffe es bleibt nie was in der Mitte liegen (Tier,Schnee,Blätter ect.) obwohl man müsste ja nur einen 3.5km langen Besen nehmen und es weg wischen. Naja ich finde dieser Beitrag mag gut berechnet sein aber von Realität weit entfernt. Vor allem wenn die CH immer mehr Einwohner hat.

Tatsache ist solange die Wissenschaft die Kernfusion noch nicht ganz im Griff hat, kommen wir um die KKW’s nicht herum.

Und wenn ich nochmals ehrlich zu mir bin, ist es mir lieber wenn ich hier in der Schweiz ein paar KKW’s haben und weiss das diese nicht so dermassen gefährdet sind, kontrolliert und ständig verbessert und angepasst werden. Als zu wissen, ok wir haben keine, unterstützen es aber genau gleich, da Import, haben aber keine Kontrolle über das Werk den Zustand den Preis der uns gemacht wird und die Gewissheit das wir auch immer Strom bekommen werden. Ich darf erinnern an Russland als Gaslieferant an die Ukraine oder eben plötzlich nicht mehr.

Und übrigens wenn doch mal etwas passieren sollte, ist es egal ob es an der Grenze der Schweiz ist oder in der Schweiz.

Kernkraft wird nicht die langfristige Zukunft sein, aber ich denke, der Weg dahin.

Noch was zum Abfall, der so oder so schon da ist. Es gibt Projekte die wollen Protonen oder Neutronen (weiss nicht mehr genau) auf die radioaktiven Partikel schiessen (ähnlich LHC in Genf) um ein anderes Element zu erhalten das eine um vielfach kürzere Halbwertszeit hat oder gar nicht mehr aktiv ist. Dazu würde dort auch wieder Wärme freigesetzt die man wiederum brauchen könnte. Es gibt auch ein Wissenschaftler der entdeckt habe soll das die Halbwertszeit beschleunigt werden kann, weiss jetzt aber gerade nicht mehr wie.

Überlegt selber wie es ist und was realistisch machbar ist ohne abhängig von jemandem zu werden. Lasst euch keine Angst machen. Solange wir noch können sollten wir selber unsere Meinung bilden und der Wahrheit ins Gesicht schauen. Träumen können wir in der Nacht.

Und das werde ich jetzt auch machen.

Grusss

Zyndicate
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Atomenergie; Wie weiter? Ausstieg oder .....................

Der amerikanische Präsident Obama will die Abhängigkeit seines Landes vom Öl verringern und an der Atomkraft festhalten. In einer Grundsatzrede in Washington bekannte sich Obama auch zum Bau neuer Kernkraftwerke.

(sda/afp/dpa) Ungeachtet des Reaktorunglücks in Japan hält der amerikanische Präsident Barack Obama weiter an der Atomkraft fest. In einer Grundsatzrede an der Georgetown University in Washington bekannte sich Obama zum Bau neuer Atomkraftwerke.

Der Präsident gab ausserdem das Ziel aus, die Ölimporte der USA innerhalb von zehn Jahren um ein Drittel zu reduzieren. Obama sagte laut Redetext, die Atomkraft verfüge über «grosses Potenzial», um die klimafreundliche Energieproduktion der USA zu steigern. Er zeigte sich «entschlossen», die Sicherheit der Technologie zu gewährleisten.

Darum habe er nach dem Unglück in Japan auch eine «umfassende Sicherheitsüberprüfung» der Atommeiler angeordnet. Die Ergebnisse dieser Überprüfung würden «in die Planung und den Bau der nächsten Generation der Kraftwerke» einfliessen, sagte der Präsident. Aktuell sind in den USA 65 Kernkraftwerke am Netz, sie produzieren etwa 20 Prozent des Stroms.

Ölimporte um einen Drittel reduzieren

Kernpunkt von Obamas Energiestrategie ist die deutliche Reduzierung der Abhängigkeit von Ölimporten. «Als ich mein Amt angetreten habe, hat Amerika jeden Tag elf Millionen Barrel Öl importiert», sagte der Präsident: «In etwas mehr als einem Jahrzehnt werden wir dies um einen Drittel verringert haben.»

«Ich setze ein neues Ziel: eines, das vernünftig, erreichbar und notwendig ist», sagte Obama. Die Menge des importierten Öls solle von 11 Millionen Barrel (je 159 Liter) auf rund 7,3 Millionen schrumpfen, sagte Obama.

Um dieses Ziel zu erreichen, will Obama die heimische Förderung von Öl und Gas ausbauen sowie die Entwicklung von Biokraftstoffen vorantreiben. Ausserdem sollten Fahrzeuge effizienter gemacht werden, forderte der Präsident.

Der Präsident begründete seine Initiative damit, dass die Ölpreise langfristig steigen werden, «weil Länder wie China und Indien in einem rasanten Tempo wachsen». Wenn zwei Milliarden mehr Menschen Auto fahren und Güter konsumieren, werde die Nachfrage nach Öl schneller steigen als das Angebot. Zudem zeigten die Unruhen im Mittleren Osten und in Nordafrika, wie unberechenbar die Preise für Öl seien.

Quelle: www.nzz.ch

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Arkham
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Atomenergie; Wie weiter? Ausstieg oder .....................

1. Das werden Hochrechnungen sein die gemacht wurden und Erfahrungen aus anderen Werken die am Abbauen sind. Es gibt ja konzepte für die Entsorgung und darum kann man auch abschätzen wie teuer der Bau dafür sein wird.

Wie es mit der Versicherung aussieht kann ich dir nicht sagen.

2. Ja klar kann man die PSKW auch mit alternativen Energie Tagsüber füllen. Das problem sehe ich nur darin, dass wenn man überhaubt den Tagesbedarf decken kann mit alt. Energie wird es schwer noch zusätzlich die PSKW zu füllen. Man macht das ja jetzt auch nicht einfach aus Spass in der Nacht. Weiss nicht ob das jetzt durch den Tag überhaupt gehen würde.

3. Ja ist so. Wollte nur sagen das die PSKW hauptsächlich dafür da sind.

4. Ja macht Sinn. Aber wenn du ganz Europa ansiehst ist ein KKW nur ein "kleines" Kraftwerk Wink

5. Ich weiss wie so ein Feld aussieht Wink Aber es ging darum das es anscheinend ein Fläche von 7x7km braucht. Das wir durchs Jahr durch immer wolkenlosen Himmel haben und das immer Tagsüber die Sonne scheint ist ja normal in der CH und wird somit jetzt nicht beachtet. Wenn man das nun richtig bauen würde, wie du es sagst, bräuchte es somit noch mehr Platz.

Ach übrigens an alle Raucher. Tabak nimmt sehr viele radioaktive Stoffe aus dem Boden auf, aus natürlichem Ursprung. Vorallem Polonium210 starker Alpha Strahler und somit am schlimmsten wenn es irgendwo im Körper ist. Lässt sich zwar mit einem Blatt Papier abschirmen aber in der Lunge wird das schwer.

Man hat sogar Plutonium in Zigaretten gefunden.

Das kommt aber mehr von Bombenversuchen und Satellitenabstürzen in den 60er und 70er jahren.

Laut einer Studie nimmt ein durchschnittlicher Raucher in 10jahren ca. 80rem auf (1rem = 10mSv). Könnt selber ausrechnen wie viel das pro Jahr ist.

Elias
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Atomenergie; Wie weiter? Ausstieg oder .....................

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Stehen und stehen lassen

In Zeiten allgemeiner Desinformation durch die Medien und zunehmender Verunsicherung durch sogenannte Bilder aus dem Ausland, welche jedoch nur die wenigsten in ihrer wirklichen Bedeutung sachlich einordnen können, sei zur Abwechslung an nackte Fakten erinnert. In der Schweiz stehen vier Minarette. Das sind exakt so viel, wie es in unserem Land Atomkraftwerk-Standorte gibt. Damit sind die Gemeinsamkeiten zwischen den symbolträchtigen Baulichkeiten auch schon ausgeschöpft. 57 Prozent aller Schweizerinnen und Schweizer haben 2009 entschieden, dass keine weiteren Minarette gebaut, die existierenden jedoch uneingeschränkt weiterbetrieben werden dürfen. 87 Prozent aller Schweizerinnen und Schweizer hingegen wollen nicht nur keine neuen Atomkraftwerke, sondern auch die Stilllegung der alten. Angesichts dieser «Kernschmelze der Vernunft» («Weltwoche») wünschte man sich jene vom Respekt vor dem Bestehenden getragene, ruhige Besonnenheit zurück, von der sich die Stimmbürger und Stimmbürgerinnen bei ihrem historischen Urnenentscheid 2009 leiten liessen.

Quelle: SonntagsZeitung

Quote:

Trauen wir der Wissenschaft!

Technik Die Nuklearkrise weckt Endzeitangst. Doch die Forschung kann auch das Atomproblem meistern – ein Plädoyer für Zuversicht. Von Markus Eisenhut

In der industrialisierten Welt standen Technik und Naturwissenschaft unbestritten für Fortschritt und Wohlstand. Wann immer es Forschungsgelder zu verteilen gab, gingen die fetten Budgets an naturwissenschaftliche Projekte.

Mit der Katastrophe von Fukushima beginnt eine neue Zeitrechnung. Innert Tagen hat sich zumindest bezüglich der AKW-Frage der Glaube an die Wissenschaft verflüchtigt. Mit Verweis auf die Gefahr endloser Strahlung, die ungelöste AtommüllFrage und nicht versicherbare Risiken wird von Hunderttausenden Jahren Schuld gesprochen, die wir auf uns laden würden.

Deshalb wollen die Grünen bis 2024 alle Schweizer AKW abstellen, die SP bis 2025. Und in die aufgekochte Debatte getauchte Umfragen zeigen, dass drei Viertel der Schweizer gegen den Bau neuer AKW sind. Und dass 52 Prozent der Deutschen alle Meiler sofort vom Netz nehmen würden.

Kaum einer glaubt mehr daran, dass die Wissenschaft das Potenzial und die Fähigkeit hat, diese Probleme zu lösen. Als würden sich nur Schwindler mit der Atomproblematik auseinandersetzen – und nicht Geistesriesen.

Über 320 000 Tonnen Brennelemente sind bis heute weltweit in den AKW verwendet worden. Bis sie keine Bedrohung mehr darstellen, müssen sie rund 250 000 Jahre gelagert werden. Das ist eine lange Zeit. Vor rund 250 000 Jahren begann sich in Afrika der Homo sapiens, der moderne Mensch, zu entwickeln. 250 000 Jahre sind vor allem ein Zeitraum, den man sich nicht vorstellen kann. Wir haben keine Ahnung, was dann sein wird. Wie wir auch keine Ahnung haben, was in 1000 Jahren sein wird. Oder in 100 Jahren.

Keiner ahnte die Mondlandung

Hatte 1909, als Louis Blériot als erster Mensch den Ärmelkanal im Flugzeug überquerte, jemand daran geglaubt, dass wir 60 Jahre später auf dem Mond stehen? War 1983, als das erste richtige Handy auf den Markt kam, 800 Gramm schwer und fast 4000 Dollar teuer, zu erwarten, dass 2010 weltweit 1,6 Milliarden Handys verkauft würden? Dass der Computer innert weniger Jahrzehnte den Fortschritt beschleunigt wie keine Maschine vorher?

1942 wurde die erste atomare Kettenreaktion in Gang gesetzt. Schon 12 Jahre später ging im russischen Obninsk das erste zivile Kernkraftwerk ans Stromnetz. Was für ein Tempo!

Die Verzweiflung liegt ständig auf der Lauer. Besonders nach Katastrophen. Des Menschen höchste Kunst indes ist, Hoffnung und Zuversicht der Verzweiflung vorzuziehen. In den letzten hundert Jahren machte die Wissenschaft deshalb Fortschritte wie noch nie. Und in den nächsten hundert Jahren wird sie die noch grösseren Fortschritte machen. Man dürfte deshalb davon ausgehen, dass die Wissenschaft fähig ist, Antworten auf die Atomfragen zu finden.

Mithilfe des Transmutationsverfahrens etwa. Ab 2023 soll im belgischen Mol die erste Anlage stehen und die industrielle Umsetzung anlaufen. Mit dem Ziel, das Teufelszeug Atommüll in schwächer und weniger lang strahlende Materie umzuwandeln.

Wie Technik und Wissenschaft den neuen erneuerbaren Energien eine Zukunft verschaffen, so können sie es auch bezüglich Atomkraft. Wir sollten sie dabei mit ganzer Kraft unterstützen. Auch, weil schon 320 000 Tonnen abgebrannte Brennelemente vor sich hinstrahlen.

Tagi vom Samstag

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Zyndicate
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Atomenergie; Wie weiter? Ausstieg oder .....................

Der Kanton Luzern setzt sich in Bern nicht für die Abschaltung des AKW Mühleberg ein. Der Kantonsrat hat eine dringliche Motion für eine Standesinitiative deutlich abgelehnt. Viele Parlamentarier waren gegen eine Standesinitiative, weil sie dies als falsches Mittel betrachteten.

(sda) Wenn es um die Sicherheit von Atomkraftwerken geht, vertraut der Luzerner Kantonsrat den Bundesbehörden. Trotz Fukushima dürfe nicht überstürzt gehandelt werden. Das Parlament lehnte es deshalb ab, beim Bund eine sofortige Abschaltung von Mühleberg zu fordern.

Dringliche Motion

Alain Greter (Grüne) hatte in einer dringlichen Motion eine Standesinitiative gefordert, die vom Bund verlangt, dem AKW Mühleberg im Dringlichkeitsverfahren die Betriebsbewilligung zu entziehen.

Greter sagte, der Ausstieg aus der Atomkraft müsse in Mühleberg beginnen. Er begründet dies damit, dass dessen Technologie alt und nicht besser als in Fukushima sei. «Das Restrisiko gibt uns den Rest.»

Die SP erklärte, Mühleberg sei nicht erst seit Fukushima ein Risiko. Letztlich könne niemand für die grausamen Folgen eines AKW-Unfalles die Verantwortung übernehmen.

Steine in den Weg

Die CVP lehnte die Motion ab. Fukushima sei zwar ein Wendepunkt im Umgang mit der Atomenergie. Der Kantonsrat könne die Sicherheit von Mühleberg aber nicht beurteilen. Immer wieder warfen Bürgerliche den Grünen vor, den Alternativenergien Steine in den Weg zu legen.

Für die SVP war klar, dass Fukushima wegen den Wahlen aufgebauscht werde. Die FDP erklärte, dass so wie der Bund die Frage der AKW-Sicherheit anpacke, es richtig sei.

Viele waren auch deswegen gegen die Motion, weil eine Standesinitiative der falsche Weg zum Ziel sei. Nach längerer Diskussion lehnte der Kantonsrat den Vorstoss mit 91 zu 23 Stimmen ab.

Quelle: www.nzz.ch

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Eptinger
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Atomenergie; Wie weiter? Ausstieg oder .....................

Gruss vom Eptinger

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