Betrug, Nepper, Schlepper, Bauernfänger

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03.09.2013 17:33
#1
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Betrug, Nepper, Schlepper, Bauernfänger

Lyoness Cashback macht wieder die Runde. Man wollte mir heute das Ding andrehen.

 

Der Goldesel

Angeblich weiss niemand, woher die Einkaufsgemeinschaft Lyoness ihre Millionen hat. 
Recherchen des Beobachters ergaben: Führende Schweizer Exponenten machten ihr Geld mit illegalen Schenkkreisen. Doch die Schweizer Behörden interessiert das wenig.

In der Welt von Lyoness strahlen alle Menschen, sie sind hübsch, schwelgen im Luxus und leben ihre Träume. Im Werbevideo klingt das so: «Glück ist ein wunderbares Gefühl, Freundschaft ist unbedingtes Vertrauen, Liebe ist unser höchstes Ziel.» Die Botschaft heisst: Geld macht glücklich.

Glücklich ist vor allem der enge Kreis um den 41-jährigen Firmengründer Hubert Freidl in Graz, Österreich. Die Geldquellen sprudeln unaufhörlich. Hinter 
Lyoness verbirgt sich ein schwer durchschaubares Geschäftsmodell. Sich selbst bezeichnet Lyoness als Einkaufsgemeinschaft. Wer bei Partnerfirmen einkauft, erhält Rabatte im tiefen einstelligen Prozentbereich. Diese Rabatte lassen sich die Mitglieder in «Einheiten» gutschreiben, um später Prämien zu erreichen. Weil das mit normalen Einkäufen zu lange dauert, wird den Mitgliedern empfohlen, solche «Einheiten» mit «Gutscheinanzahlungen» zu kaufen und dank neugeworbenen Mitgliedern und deren zugekauften «Einheiten» in der Hierarchie aufzusteigen – um so noch höhere Prämien zu erreichen.

Der Umsatz der gesamten Gruppe wird auf einen hohen dreistelligen Millionen­betrag geschätzt. Die Schweiz bildet im Lyoness-System de facto die Finanzdrehscheibe. Hierhin fliessen die Gelder, die Lyoness in Europa und in der Welt zusammenträgt. In Buchs SG ist Lyoness Inter­national mit ihren Tochterfirmen domiziliert, darunter die Lyoness Europe AG mit rund 30 weiteren Tochtergesellschaften.

Millionen dank «Einkaufsgutschriften»:

Das Geld von Schweizer Mitgliedern hingegen wird in der Schwesterfirma in Graz verbucht – zum Leidwesen jener, die nun ihre eingezahlten Gelder wieder zurückfordern und so juristisch schlechte Karten haben. Aus der Schweiz fliessen Jahr für Jahr mehrere Millionen Franken dorthin, wie aus der Bilanz im österreichischen Handelsregister (Firmenbuch) hervorgeht. Der ausgewiesene Gewinn aus dem Schweizer Geschäft ist in den letzten Jahren bescheiden geblieben, der Umsatz aber schnellte massiv in die Höhe.

Die Bilanz wirft allerdings Fragen auf. Praktisch der gesamte Umsatz wird als Verbindlichkeiten (Schulden) ausgewiesen. So werden offensichtlich die von Schweizer Mitgliedern eingezahlten Gelder verbucht – als deren Guthaben. 2010 ereignete sich Wundersames: Die Verbindlichkeiten betrugen anfänglich 19,9 Millionen Euro – bei einem Umsatz von 20,4 Millionen Euro und einem bescheidenen Stammkapital von bloss 35'000 Euro. Wenige Monate später wird die Bilanz um satte elf Millionen nach unten korrigiert. Was mit den elf Millionen passiert ist, will Lyoness nicht sagen. Es sei «wenig sinnvoll, einzelne Positionen zu kommentieren». Woher die Millionen aus der Schweiz konkret kommen, ist 
unklar, eine Erfolgsrechnung wird nicht veröffentlicht.

Einst glühende Verfechter des Systems berichten heute unisono, dass man mit dem blossen Einkauf und den dadurch gesammelten Rabatten nie auf einen grünen Zweig komme. So zielt auch internes Schulungsmaterial darauf ab, Mitgliedern den Kauf von «Verrechnungseinheiten» aufzuschwatzen. Damit «kaufen» Mitglieder absurderweise Anzahlungen für künftige Einkäufe, von denen sie nicht einmal wissen, ob sie sie jemals gebrauchen werden.

http://www.beobachter.ch/konsum/konsumfallen/artikel/lyoness_der-goldesel/

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

03.08.2015 12:17
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Ost-Banden betrügen Schweizer KMU

Ausländische Betrügerbanden nehmen hiesige KMU ins Visier. Mit sogenannten Rip-Deals werden die Unternehmen übers Ohr gehauen. Dabei wird ihnen vorgegaukelt, man wolle ein lukratives Geschäft abschliessen, die Kriminellen jubeln den Opfern aber Falschgeld unter. Den Tätern – oft Roma-Clans – gelang es in der Vergangenheit schon, Juweliere und Galeristen zu betrügen. Jetzt haben sie es auf kleinere Industriebetriebe abgesehen. Informationen über ihre Opfer sammeln die Banden im Internet. «Diese Vorbereitungen haben neue Dimensionen angenommen. So können sie die Firmen sehr gezielt ansprechen», erklärt das Bundesamt für Polizei in Bern.

http://www.sonntagszeitung.ch/read/sz_02_08_2015/nachrichten/Ost-Banden-...

 

 

Herr Yakov und die 70 Swimmingpools

Betrügerbanden nehmen systematisch Schweizer Unternehmen ins Visier. Statt des grossen Geschäfts bleibt am Schluss oft nur ein Koffer voller Papierschnipsel

http://www.sonntagszeitung.ch/read/sz_02_08_2015/nachrichten/Herr-Yakov-...

 

 

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Benjamin Franklin

16.03.2015 09:58
Bild des Benutzers Elias
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Grosse Umfrage, Postfach 217, 8302 Kloten

Es ist wieder ein Flyer unterwegs

Habe beim Rubbel-Sofort-Gewinn "zufälligerweise" das Wort TREFFER freigerubbelt.

 

Achtung vor dem Postfach 217, 8032 Kloten bzw. 8302 Kloten

Die Verantwortlichen von unseriösen Kaffeefahrten haben ein neues Postfach in der Schweiz zur Durchführung ihrer Abzockveranstaltungen angemietet. Die Postfachadresse auf den Anmeldekarten lautet: Postfach 217, 8032 Kloten.

Das Schweizer Konsumentenportal „K-Tipp“ hat den aktuellen Gewinnbrief auf folgender Seite im Internet zur Ansicht gestellt:

http://www.ktipp.ch/service/Warnlist...gewinnspie.pdf

 

 

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Benjamin Franklin

23.07.2014 13:09
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Mein Gott, ich habe 850'000'000$ gewonnen!!!!!

Ich wurde aus 30'000'000 E-Mail ausgewählt.

Ich muss nur noch Meine Bankdaten mailen.

Sobald das Geld auf dem Konto ist seit Ihr eingeladen Smile

Geld stinkt, aber ich liebe den Geschmack

14.06.2014 12:03
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The 1980s, 1990s, and 2000s were prosperous times for top U.S. executives, especially relative to other wage earners and even relative to other very high wage earners (those earning more than 99.9 percent of all wage earners). Executives constitute a larger group of workers than is commonly recognized, and the extraordinary pay increases received by chief executive officers of large firms had spillover effects in pulling up the pay of other executives and managers.1 Consequently, the growth of CEO and executive compensation overall was a major factor driving the doubling of the income shares of the top 1.0 percent and top 0.1 percent of U.S. households from 1979 to 2007 (Bivens and Mishel 2013). Income growth since 2007 has also been very unbalanced as profits have reached record highs and, correspondingly, the stock market has boomed while the wages of most workers (and their families’ incomes) have declined over the recovery (Mishel et al. 2012; Mishel 2013). It is useful to track CEO compensation to assess how well this group is doing in the recovery, especially since this is an early indication of how well other top earners and high-income households are faring through 2013. This paper presents CEO compensation trends through 2013 and finds:

http://www.epi.org/publication/ceo-pay-continues-to-rise/

dann heissts natürlich wieder:

- weisch eigentlich wie wichtig ich bin, damit die vorsorge im lande funktioniert?

- weisch eigentlich wie viele stunden am tag ich arbeite?

- ... wie wichtig es für die aktionäre ist, dass ich dir kündige?

- ... wie hoch mein beitrag an die ALV ist?

:excuse:

wie wärs, wenn all diese leute ein bedingungsloses grundeinkommen für das volk erwirtschaften müssten?

Crazy

06.06.2014 21:57
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what's going on here?

The head of the fourth biggest and fastest rising political party in the world’s second most powerful economy is a racist. An aide to the Prime Minister of one of the world’s most promising societies is caught on camera kicking a protestor to the ground. The world’s largest democracy proudly elects a man who rode a wave of religious extremism. The head of yet another is a man whose calls for ethnic purity are becoming more strident. And that’s leaving out the rise of extremist parties in Greece, the U.S., France, and elsewhere.

What’s going on here?

Here’s my crude, rude version of events: history is repeating itself.

http://blogs.hbr.org/2014/06/our-economic-malaise-is-fueling-political-e...

28.05.2014 10:28
Bild des Benutzers Elias
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Willkommen bei Bofis AG

http://www.bofis.ch/

 

Der Inhaber hat 100 private Investoren um 6.2 Millionen erleichtert und sitzt jetzt im Knast.

Erstaunlich: nach wie vor wirbt er mit seiner Website im Internet.

 

Das Steueramt verfolgt nun eine der Betroffenen und hebt Fr. 43'000 für fiktive Gewinne vom Postfinancekonto ab und verlangt zudem Fr. 12'600 Strafsteuer

 

Quelle: OberseeNachrichten von heute

 

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

21.01.2014 14:17
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Schon schlimm, dass man nichts dagegen machen kann und wenn doch es keine 2 Tage geht bis der selbe Typ eine neue Firma gegründet hat. Leider gibt es immernoch zuviele Leute die dem ganzen auf dem Leim gehen. Hoffe dieser Artikel lesen viele Leute, damit es möglichst wenige erwischt.

20.01.2014 14:37
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Betrug mit Schweizer Telefon-Nummern

Um an Kunden zu kommen, gaukeln ausländische Betrüger ihren Opfern vor, mit einer Schweizer Telefonnummer anzurufen. Die Stiftung für Konsumentenschutz fordert die Behörden zum Handeln auf.

Ausländische Telefonverkaufsfirmen klauen Schweizer Telefonnummern - damit wollen sie das Vertrauen von Konsumenten erschleichen und neue Kunden gewinnen. Das Ganze nennt sich «Call ID Spoofing»: Dabei sendet der Anrufer meist über Internettelefonie eine falsche Telefonnummer mit. Die Person am anderen Ende der Leitung glaubt dann an einen Anruf aus der Region.

Die meisten Anrufe mit geklauter Nummer kommen aus dem Ausland. Wie bei einem Hackerangriff werden die Telefonate über unterschiedliche Systeme geleitet, nicht selten sogar über die Telefongeräte ahnungsloser Privat- oder Geschäftskunden. Bei der Kabelnetzanbieterin UPC Cablecom stellt man eine Zunahme solcher Fälle fest.

Betroffene werden allein gelassen

Zu den Opfern gehört etwa die Schweizerische Energiestiftung, die seit Neujahr mit Anrufen verärgerter Menschen regelrecht bombardiert wird, wie das SRF berichtet. Sie alle meinen, die Firma habe sie telefonisch kontaktiert, was natürlich nicht stimmt. Im Fall, in dem die Nummer der Energiestiftung missbraucht wurde, ruft ein Unternehmen mit dem Namen Gesundheitscenter an und will irgendwelche Pillen verkaufen.

Die betroffene Firma hat sich an die Swisscom gewandt, leider ohne Erfolg. «Wenn ein solcher Anruf aus der Schweiz käme, hätten wir eine Handhabe. Da würden wir den Anrufer sofort sperren», sagte Olaf Schulze von der Swisscom gegenüber SRF. Es fehle an Möglichkeiten, die Anrufe aus dem Ausland zurückzuverfolgen.

Stiftung für Konsumentenschutz ist verärgert

Auch das Bundesamt für Kommunikation und das Staatssekretariat für Wirtschaft konnten nicht weiterhelfen. Das Bakom verweist auf das Problem des Datenschutzes.

Die Stiftung für Konsumentenschutz zeigt sich über die fehlende Hilfe verärgert. Die Präsidentin der Stiftung und SP-Nationalrätin Prisca Birrer-Heimo fordert von den Telekommunikationsanbieterinnen und den Behörden «mehr Biss».

Der Konsument habe keine Möglichkeiten, sich gegen die Betrüger zu wehren, diese Ämter aber schon. Es müsse vermehrt mit den europäischen Kollegen zusammengearbeitet werden. «Dafür müssen die Behörden zwingend mehr Energie, Zeit und Geld investieren, um Schwierigkeiten der internationalen Herausforderungen, speziell des Datenschutzes zu überwinden», so Birrer-Heimo. Sie wird in der Frühlingssession einen Vorstoss einreichen.

http://www.20min.ch/finance/news/story/Betrug-mit-Schweizer-Telefon-Numm...

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Benjamin Franklin