Börsenregeln

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04.04.2011 12:29
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Börsenregeln

Es gibt im Internet viele Börsenregeln von verschiedenen Gurus.

Heute die Zürich-Axiome aus der NZZ

Quote:

Zwölf abstrakte Regeln der Geldanlage

«Zürich-Axiome» für Anleger

Einige Tipps erscheinen auf den ersten Blick ungewöhnlich. Dennoch gehören für viele Profis die «Zürich-Axiome» zu den besten Ratschlägen bei der Geldanlage.

1. Risiko: Besorgnis ist keine Krankheit, sondern ein Zeichen von Gesundheit. Wer sich keine Sorgen macht, riskiert nicht genug.

2. Gier: Nehmen Sie Gewinne immer zu früh mit.

3. Hoffnung: Wenn das Schiff zu sinken beginnt, sollten Sie nicht beten, sondern abspringen.

4. Prognosen: Menschliches Verhalten ist nicht prognostizierbar. Misstrauen Sie jedem, der behauptet, die Zukunft zu kennen.

5. Muster: Das Chaos ist ungefährlich, solange es nicht beginnt, geordnet auszusehen.

6. Mobilität: Schlagen Sie keine Wurzeln, denn diese schränken Ihre Bewegungsfreiheit ein.

7. Intuition: Man darf auf eine Ahnung vertrauen, wenn man sie erklären kann.

8. Religion und Okkultes: Es ist unwahrscheinlich, dass Gottes Plan für das Universum vorsieht, Sie reich zu machen.

9. Optimismus und Pessimismus: Optimismus bedeutet, das Beste zu erwarten. Zuversicht bedeutet das Wissen, dass man auch mit dem Schlechtesten umgehen kann. Gehen Sie nie ein Engagement ein, weil Sie optimistisch sind.

10. Konsens: Missachten Sie die Meinung der Mehrheit. Sie ist meistens falsch.

11. Sturheit: Wenn es beim ersten Mal nicht funktioniert, vergessen Sie es.

12. Planung: Langfristige Pläne führen zu dem gefährlichen Glauben, die Zukunft sei unter Kontrolle. Es ist wichtig, langfristige Pläne niemals ernst zu nehmen.

http://www.nzz.ch/finanzen/nachrichten/zwoelf_abstrakte_regeln_der_gelda...

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

03.01.2014 08:54
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Die zehn goldenen Börsenregeln

Ziel jedes Anlegers ist es, mit einer guten Strategie Börsengewinne langfristig zu sichern. Lesen Sie, wie Sie mit 10 goldenen Börsenregeln Ihren Anlageerfolg steigern und Enttäuschungen vermeiden können.

Die Börse ist Handelsplatz von Fakten und Emotionen. Um Gewinne ins Trockene zu bringen und Verluste nicht ausufern zu lassen, helfen die zehn goldenen Börsenregeln:

Definieren Sie Ihre Anlageziele: Vor der Investition in Wertschriften ist das Ziel zu überlegen. Spare ich, um mir ein Eigenheim zu finanzieren oder eher für die Pensionierung? Wie hoch sind meine laufenden Ausgaben? Die Beantwortung dieser Fragen bestimmt die Aufteilung in riskantere und sicherere Anlagen.

Bleiben Sie diszipliniert: Haben Sie sich einmal mit seriösen Überlegungen auf einen Anlageplan festgelegt, werfen Sie diesen nicht leichtfertig über den Haufen. Vor allem nicht für sogenannte „todsichere“ Tipps. Überprüfen Sie aber periodisch, ob sich an Ihrem Anlagehorizont etwas geändert hat. Das ist der richtige Moment, Anpassungen vorzunehmen.

Nachhaltiger Anlageerfolg braucht Zeit: Die Erfahrung lehrt, dass sich schnelle Gewinne ebenso schnell wieder in Luft auflösen können. Nur eine lange Zeitdauer kann grosse Kursschwankungen von riskanteren Anlagen wie Aktien ausgleichen und ins Positive drehen. Wer nicht über die nötige Zeit von ein paar Jahren verfügt, sollte nicht in Aktien anlegen.

Der richtige Moment für die Investition gibt es nicht: Versuchen Sie nicht, den höchsten oder tiefsten Punkt zu erwischen; das ist reine Glückssache. Besser ist es, kontinuierlich über die Zeit immer wieder zu investieren und damit vom Durchschnittspreiseffekt zu profitieren.

Der Markt weiss es besser als Sie: Besser als der Durchschnitt zu sein ist schwierig. Im Aktienkurs sind als Faustregel alle zu einem bestimmten Zeitpunkt verfügbaren Informationen über ein Unternehmen enthalten. Kursrelevante Insiderinformationen hat selbst ihr Berater kaum je. Deshalb gilt: An der langfristigen Strategie festhalten.

Legen Sie nicht alle Eier in einen Korb: Teilen Sie Ihr Vermögen auf verschiedene Anlageklassen und Wertpapiere auf. Dieses im Fachjargon Diversifikation genannte Vorgehen senkt das Risiko ihres Portefeuilles und verstetigt die Rendite.

Der Zins ist langfristig ihr grosser Freund: Kleinvieh macht auch Mist. Der langfristige Effekt von Zinsen wird unterschätzt. Innerhalb von 20 Jahren wächst ein Depot, das stetig Zins abwirft, dank Zinseszinseffekt immer schneller.

Fragen Sie immer nach den Gebühren: Das einzige, was zählt, ist die Rendite nach Kosten. Kosten und Gebühren fressen die ausgewiesene Bruttoperformance oft weg. Verlangen Sie deshalb immer eine Aufstellung aller Kostenbestandteile.

Halten Sie es einfach: Je komplexer die Anlageprodukte zusammengesetzt sind, desto schwieriger sind sie zu verstehen und desto eher sind unsichtbare Kosten versteckt. Einfache Anlageformen sichern Ihnen den Überblick.

Hinterfragen Sie heisse Tipps: Mehr Rendite heisst immer mehr Risiko. Es gibt nichts umsonst. Trauen Sie Versprechen auf hohe Renditen ohne Risiko nicht. Sie kaufen die Katze im Sack.

http://www.cash.ch/news/top_news/die_zehn_goldenen_boersenregeln-3157643...

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

03.08.2012 11:55
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Der Mai: Vom Renditekiller…
In einigen Jahren waren Anleger mit der zweigeteilten Börsenregel besonders gut beraten, so etwa 2011: Der Dax büßte in diesem Jahr zwischen Anfang Mai und Anfang September satte 24 Prozent ein!

Doch es lohnt sich auch hier, genauer hinzusehen. Denn Fakt ist: Anleger waren vor allem früher gut beraten, der "Sell in May"-Regel zu folgen. Der technische Analyst Dimitri Speck hat das für den Dow Jones und die Jahre 1956 bis 1982 nachgewiesen: "Typischerweise wurde das Niveau von Anfang Mai erst sieben Monate später wieder erreicht", so Speck.

 

… zum Outperformer
Blickt man hingegen auf den saisonalen Verlauf des Dow Jones von 1983 bis 2010, so kehrt sich das Bild interessanterweise komplett um: "Man erkennt deutlich, dass der Mai kein schlechter, sondern nunmehr ein guter Börsenmonat war, und dass der beste saisonale Verkaufszeitpunkt nun im Juli lag – also zwei Monate später", erläutert Speck.

Dies kann Jörg Scherer, Leiter Chartanalyse von HSBC Trinkaus mit einer gewissen Vorliebe für saisonale Muster, nur bestätigen. Scherer ist ein großer Anhänger der  "saisonalen Superstrategie" "Sell in Summer".

 

(Einleuchtende) Erklärungsversuche
Tatsächlich ist der Einbruch beim Dax, wie auch beim Dow Jones und S&P 500 im Spätsommer/Frühherbst äußerst frappant: Mit schöner Regelmäßigkeit purzeln die Kurse ab Juli und erholen sich erst im Oktober wieder. So fiel etwa der Dax in 36 Jahren im Schnitt nur im August und September ins Minus (siehe Grafik).

Natürlich gibt es auch ein paar Erklärungsversuche. Allerdings klingen diese oftmals nicht gerade überzeugend: So soll es etwa in den Sommermonaten einen geringeren Nachrichtenfluss und fehlende Dividendenprognosen geben. Zudem würden in der Urlaubszeit dünne Börsenumsätze und heißes Wetter die Euphorie dämpfen.

 

Besser "Sell in Summer"
Darüber hinaus ist es offensichtlich, dass herausragende Einmalereignisse die Statistik verzerrt haben: die Asienkrise im Sommer 1997, die Russlandkrise im August 1998, der Börsencrash am 11. September 2001 nach dem Einsturz der Twin Towers in New York und die Lehman Pleite im September 2008.

Als Zwischenfazit lässt sich somit festhalten, dass eine Verfeinerung der altbekannten Börsenregel "Sell in May…" durchaus sinnvoll erscheint. Offenbar gilt es weniger, den Mai, Juni und Juli, sondern vor allem die Monate August und September zu meiden.

Renditeplus durch saisonale Strategien?
Was können also Anleger tun, die sich diesen Effekt für die Wertentwicklung ihres Portfolios zunutze machen wollen? Sie können eines der zahlreichen saisonalen Zertifkate kaufen, die es etwa auf den DaxPlus Seasonal Strategy Performance-Index (WKN: A0C4BV) gibt.

Dieser Strategie-Index der Deutschen Börse schickt den Dax im August und September in den Urlaub – und besticht durch seine mittel- bis langfristige Performance. Sowohl in der Ein- als auch in der Drei- und Fünfjahres-Perspektive hatte der saisonal verfeinerte Dax die Nase vorn. So standen etwa zwischen Ende April 2009 und Ende April 2012 beim Dax Gewinne von 43 Prozent zu Buche, beim DaxPlus Seasonal Strategy war sogar ein Plus von 54 Prozent drin. http://boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_607600

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

03.05.2012 09:50
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Sell in May and go away!

Quelle http://www.finews.ch/news/finanzplatz/8385-sell-in-may-and-go-away

 

Was ist dran an der alten Marktweisheit? Wir haben eine kleine Tabelle gemacht. Der Vergleich bei SMI und Dow Jones deutet an, dass man sich über Börsianersprüche nicht lustig machen sollte.

Das laufende Börsenjahr scheint sich ja wieder mal an die Regel zu halten, dass die Party ab Mai oft schon vorbei ist: Es begann mit bester Börsenlaune, aber in den letzten Wochen wurde die Stimmung immer gedämpfter. Die Anleger suchten wieder mehr defensive Titel, und wenn die Aktienmärkte nach oben tendierten, dann eher bei kleinen Umsätzen.

Kurz: Viele Investoren gehen davon aus, dass die nächsten Monate wieder eher mässig verlaufen werden; gerade die aufgeflammten Unsicherheiten in Europa bieten ja auch einen äusseren Rahmen dafür.

Wir schauen also mal aufs Grundsätzliche: Wie haben sich SMI und Dow Jones Industrial Average in den letzten fünfzehn Jahren bis Mai entwickelt? Wie danach?

Und siehe da: Die These, dass die Anleger jeweils mit dem Wonnemonat vorsichtiger werden, scheint sich zumindest der Tendenz nach zu bestätigen. Allerdings: Es zeigt sich auch, dass Börsenweisheiten zwar Orientierung bieten, doch keineswegs Sicherheit...

Aber urteilen Sie selbst.

 Grün: Jahresteil mit besserer Performance — Rot: Jahresteil mit schlechterer Performance

Und was ist, wenn man den Anhang «...but remember to come back in September» berücksichtigt?

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

04.04.2011 13:44
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Börsenregeln

Dennes Axiome:

1.

Kauft Denne eine Aktie, verliert sie ab Kauf mindestens 20%, egal was fundamentale oder technische Inidikatoren anzeigen

2.

Ist die Aktie um mindestens 20% gefallen, bewegt sie sich mindestens 1 Jahr seitwärts