Brexit: Ende einer Fehlkonstruktion?

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25.06.2016 20:14
#1
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Brexit: Ende einer Fehlkonstruktion?

Das Konstrukt der EU ist seit Beginn ein Bürokratischer Haufen von Machtmenschen, frustrierte Nichtgewählte und Abzockende. Milliarden werden in der Administration verschleudert in Kommissionen, Staatsbesuchen, Schmiergelder und maroden Mitgliedstaaten. Das normale Volk wird gezielt flach gehalten mit MWST-Abgaben, Bevormundungen im Alltag und sinkendem Einkommen. Haben die Milliarden bis jetzt an Griechenland, Portugal, Spanien, Italien etc. etwas der Bevölkerung gebracht? Die Regierungen werden freundlichst hofiert und klar öffentlich kritisiert aber bellende Hunde beissen nicht. Wieso wird das Volk nicht zu relevanten Fragen in die Verantwortung gebeten mit Volksabstimmungen? Immer mehr Ostblockländer werden annektiert ins Gebilde der EU auch auf Wunsch oder Befehl von den USA. Das Risiko einer Eskalation mit Russland, China etc. ist gewollt. Die Köpfe der EU sitzen danach in den Bunkern und das Fussvolk muss es wieder ausbaden.   

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13.07.2016 19:46
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EU Fehlkonstruktion ?

Alles niederreissen und verhöhnen, das haben uns viele englische Wortführer vorgemacht. Und wo sind sie jetzt geblieben: zurückgetreten und verdrückt haben sie sich ! Sie wollen nicht ausbaden, was sie durch Brexit-Kampagnen angerichtet haben. Das ist erbärmlich und es zeigt die Perspektivlosigkeit solcher Volksverführer. Leider gibt es sie auch bei uns und überall in der EU. Vieles ist nicht perfekt in unserem heutigen Europa und muss verbessert werden. Aber Respekt und Anstand vor allen, die die EU bis heute so vorangebracht haben, sollten wir schon gebieten. Der aufkeimende Nationalismus und Separatismus ist sicherlich keine Lösung. Die Globalisierung der Märkte erfordert auch ein gemeinsames politisches und militärisches Auftreten, denn wir stehen in Zukunft in dauernder Konkurrenz weltweit. Ich hoffe in einem kooperativen und friedlichen Europa weiterleben zu dürfen, so wenig perfekt es noch sein mag.

30.06.2016 16:12
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Emil

26.06.2016 15:22
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Frieden und Wohlstand?

Die Erfolge der heutigen EU sind Vielfältig? Eine Zusammenarbeit sollte nicht nur bestehen können, wenn Drohungen, Bestrafungen, Krieg oder Ausgrenzungen als Druckmittel herhalten müssen. In jeder Kultur/Epoche wurde der Schwächere vom Stärkeren gefressen, versklavt oder unterdrückt. Siehe zur Zeiten der Römer bis jetzt. Machtmenschen wird es immer wieder einmal geben wie Napoleon, Hitler, Lenin, die IS aber auch bis jetzt den Herrenmenschen in den USA als Weltpolizisten. Die alle haben die Weisheit gefressen und nur eine Meinung, Glauben oder Lebensform hat eine Berechtigung. Die Konflikte haben einen bedeutenden Ursprung in der Glaubensfrage. Götter, Christenheit, Atheisten, Budisten, Mosleme, Sekten (nicht anerkannte Religionsformen); Regierungsformen wie pseudo Demokratie (z.B. EU), direkte Demokratie (Möglichkeit der Volksbefragung), Kommunismus, Diktatur oder Monarchie. Alles Gebilde, die man unterwandern kann um sich zu bereichern. Geld regiert die Welt. Der EU-Wirtschaftsraum sollte politisch agieren können? In Ländern, die tiefe Einkommen, billiger Wohnraum etc. haben kann günstiger produziert werden. Wo bleibt da die gleichlangen Spiesse? Es findet eine Auslagerung statt und in den teueren Ländern steigt die Arbeitslosigkeit. Durch Umverteilung von Geldern der EU (Reichen Länder zu den Ärmeren) entsteht eine Missgunst an der Basis. 42 Std. arbeiten mit hohe Arbeitsproduktion gegenüber ca. 34 Std. mit Anwesenheitskultur und 50% Beamte ohne Aufgaben. Rente mit 50 gegenüber 65. Nur die Elite in der Wirtschaft profitiert vom zusätzlichen Profit. Steuerschlupflöcher in der EU werden in der Elite der Politiker eingebaut. Das Volk bekommt das Brot und Spiele (Zitat aus der Römerzeit). Ja, ich spreche direkt die Korruption an. Mit Rhetorik, wichtiger und ernstem Gesichtausdruck und bestimmender Gestik entsteht noch keine Wahrheit oder Gleichberechtigung. Das einladen von Wirtschaftsflüchtlingen (Frau Merkel), aushebeln der Rechtssprechung in Zweiklassengesellschaften (Herr Uli Hoeness) und anderem bleibt vom Volk nicht Unbemerkt. Eine Troika in Griechenland ohne Erfolge dafür gezwungener Schuldenerlass oder lasche Steuerbeamte (Korrupte) gegenüber den Wohlhabenden in Griechenland, Italien, Spanien, Portugal und vielen anderen Ländern in der EU lassen rechtspopulistische Kreise jubeln und erlangen zukünftig wieder Macht. 

26.06.2016 11:34
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EU eine Fehlkonstruktion ?

Die Erfolge der heutigen EU sind vielfältig. 71 Jahre Frieden und Wohlstand. Man redet miteinander über alle Sprachbarrieren.Vieles wurde standardisiert (Gewinde, Masse, Ausbildungen, Verpackungen, Euro, Zollabbau etc.) damit der Handel, das Reisen, die Bildung, Personenfreizügigkeit, die Arbeitsstellen, EU-weit möglich sind. Da profitieren nicht alle gleichermassen und die reichen Staaten müssen mit den übrigen solidarisch sein.
Was fehlt? Der EU-Wirtschaftsraum sollte politisch einheitlich agieren können. Nationale Eigeninteressen können schaden. Die Weltmärkte, wie China, USA, etc. sind nicht nur Handelspartner, sondern stehen in Konkurrenz. Der offenere Welthandel ist auch ein Problem für die Löhne und Zinsen, denn alle versuchen Kosten zu sparen um günstiger zu exportieren. Um Ausbeutung zu verhindern, die Umwelt zu schützen und Wohlstand für alle zu sichern, braucht es gesetzliche Leitplanken weltweit.
Unsere Zukunft liegt weiterhin in einem starken Europa, aber ohne Kriege. Brüssel bietet im Rahmen ihrer Aufgaben gute Leistungen. Aber sie kommunizieren mit den Bürgern ungenügend, ein besseres Marketing ist notwendig. Die Zusammenarbeit in der EU sollte sich auf alles Wesentliche und Notwendige beschränken, damit die Bürger lokal ihr Leben bestimmen können. Rundumschläge vom Bierstammtisch, Nationalismus und Fremdenfeindlichkeit sind wenig hilfreich.