Das Drama um den Klimawandel

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04.02.2007 15:35
#1
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Das Drama um den Klimawandel

Was haltet ihr von dem aktuellen Thema "Klimawandel"?

Am WEF hörte man nur noch das Thema, währenddessen es vor zwei Jahren sich nur um Terrorismus drehte.

Keine Frage, dass es ein Problem sein wird in geraumer Zeit. Doch warum will man erst jetzt richtig handeln? Das Kyoto-Protokoll wurde von den Amerikanern ja nur immer belächelt.

Die Wahlen stehen vor der Türe: Amerika, Frankreich, Schweiz und und und....

Glaubt ihr, dass nach der Wahlzeit dieses Thema sich wieder in den Hintergrund engen wird, sofern keine extremen klimatischen Abnormailtäten in nächster Zeit passieren werden (nach den Grobwahlen)?

Ich denke JA: Es muss immer etwas passieren, bis man erst handeln kann.

Meine Meinung zur momentanen Umweltlage:

Die Gletscher schmilzen schon seit etlichen Jahren, nur hat es bis letztes Jahr noch niemand gross gekümmert. Bedenklich!

Bin der Meinung, dass auch China endlich handeln müsste und ihre verdreckten Seen und Flüsse reinigen sollten. Bei einem BIP von über 10% kann man wohl einwenig der Natur wieder zurückgeben!!! Schätzungen zufolge, sollen ja über 3/4 des gesamten Wassers verschmutzt sein. Eine ungeheurliche Schande des Landes (nebst den eigentlich zugelassenen Markenfälschungen, womit die Regierung nie reagiert).

Ich bin auf eure Meinungen gespannt und freue mich auf ein paar Antworten.

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28.04.2016 10:31
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Weltwetterwende: Der Klimaschurke killt sich selbst

el nino geht, la nina kommt

Dürre, Stürme, Stromausfälle: El Niño hat so stark gewütet wie selten. Jetzt hat sich das Wetterphänomen selbst den Garaus gemacht - eine dramatische Wetterwende steht bevor.

"Monster", "Biest", "Godzilla" - fallen auf wissenschaftlichen Tagungen solche Wörter, dann muss etwas Besonderes passiert sein. Auf der Jahrestagung der Europäischen Geoforscher in Wien (EGU) waren die Begriffe für ein aktuelles Wetterphänomen reserviert: für El Niño.

El Niño habe den Pazifik aufgeheizt wie kaum je seit Beginn der Aufzeichnungen. Globale Hitzerekorde und Unwetter waren die Folge. Im März 2015 war er aufgezogen , im August wurde er zum Extrem erklärt .

Doch jetzt hat sich der Wetterschurke selbst den Garaus gemacht - eine dramatische Weltwetterwende stehe bevor, prophezeien Forscher.

El Niño ist Teil einer Wetterschaukel, die alle paar Jahre hin- und herschwingt. Normalerweise pressen Passatwinde das Wasser des Pazifiks von Osten nach Westen; vor den Philippinen steht der Meeresspiegel deshalb knapp einen Meter höher als vor Chile.

Katastrophen weltweit

Im Westen ist der Ozean dann etwa acht Grad wärmer. Vor Südamerika aber wird der Weg frei für kühles nährstoffreiches Wasser aus der Tiefe, es quillt an die Oberfläche - und sorgt für Fischreichtum.

Bei einem El Niño flauen die Passatwinde ab, das warme Wasser aus Asien schwappt zurück. Aus der Tiefe wälzt sich eine gigantische Warmwasserwelle nach oben und legt sich als Deckel auf das nährstoffreiche Tiefenwasser. Schließlich entlässt der Pazifik riesige Mengen Wärme in die Luft.

MEHR ZUM THEMA

Die Folgen offenbarten sich in den letzten Monaten auf dramatische Weise. Auf der EGU-Tagung zogen Forscher Bilanz:

  • Länder in Mittelamerika, etwa Honduras, Guatemala und El Salvador , erlebten katastrophale Dürre. El Salvador rief vergangene Woche den Trinkwassernotstand aus.
  • Auch Ernteschwund in Südafrika, Australien, Neuseeland, Indonesien, Chile, Indien und Japan dürfte im Wesentlichen El Niños Schuld sein.
  • In Indonesien brannten aufgrund der Dürre monatelang Wälder, die Feuer verwüsteten riesige Landstriche.
  • Vor Südamerika blieben die Fischschwärme aus, Robben und Seevögel verhungerten; die Fischerei litt.
  • In Südafrika starben aufgrund der Dürre Tausende Wildtiere.
  • Das tropische Wasser heizte sich so stark auf, dass sich symbiotische Algen von Korallen lösten, sodass ganze Korallenriffe erbleichten; etwa im Great Barrier Reef vor Australien . Wie gut sie sich nach der Abkühlung des Ozeans erholen werden, ist unklar.
  • Paraguay erlebte Überflutungen wie seit Jahrzehnten nicht.
  • Die ozeanische Hitze ließ über dem Pazifik gewaltige Mengen Wasserdampf aufsteigen, dessen Wärmeenergie so viele Taifune und Hurrikane über den Pazifik entfachte wie selten zuvor. Schwer getroffen wurden unter anderem die Philippinen und zahlreiche Südseeinseln .
  • Venezuela meldet Stromengpässe, weil der Pegel des größten Wasserkraftwerks aufgrund der Dürre stark gesunken ist.
  • Ob die katastrophale Hungersnot in Äthiopien auch mit El Niño zusammenhängt, ist unklar - die Fernwirkungen des pazifischen Klimaphänomens sind oft schwer zu deuten .

SPIEGEL ONLINE; Munich RE

Gewöhnliche Auswirkungen von El Niño

El Niño brachte aber auch Vorteilhaftes :

  • In Kalifornien fiel der ersehnte Regen , er füllte die von Dürre geleerten Trinkwasserreservoire .
  • Der Winter an der Westküste der USA und Kanadas verlief so mild , dass Heizkosten und Energie gespart wurden.
  • Die pazifische Wärme fachte Scherwinde an, die über dem Atlantik Hurrikane zerzausten, bevor die richtig aufdrehen konnten - hier herrschte Hurrikanflaute .

Ob El Niño aber tatsächlich einen Allzeitrekord seit Beginn der Messungen aufgestellt habe, sei unklar, berichtete Michelle L'Heureux vom US-amerikanischen Wetterdienst NOAA auf der EGU-Tagung. Im Ostpazifik seien während der El Niños 1997 und 1982 noch höhere Temperaturen gemessen worden, im Westpazifik aber wurden diesmal Messrekorde gebrochen (siehe Grafiken in der Bilderstrecke ).

Die pazifische Hitze trieb jedenfalls die globale Durchschnittstemperatur zu Höchstständen: Das vergangene Jahr war das wärmste seit Beginn der Messungen vor 136 Jahren. Die letzten elf Monate stellten jeweils Rekorde auf.

Jetzt scheint Schluss zu sein; El Niño hat sich gewissermaßen selbst gekillt: Weil er besonders viel Wasser in den Ostpazifik schwappen ließ, dürfte sein Ende besiegelt sein. Denn nun schwappt die Welle umso stärker nach Westen zurück.

Fotostrecke

19  BilderKlimaforschung: Rätselvoller Wandel

Sie erwarte, dass sich El Niño schon im Herbst in sein Gegenteil verkehren werde, sagt Michelle L'Heureux - La Niña werde aufziehen.

Starke El Niños seien aufgrund ihrer Wucht rasch in die Kältephase gekippt, berichtete NOAA-Mann Mike McPhaden auf dem Treffen in Wien. Nach dem letzten Super-El-Niño hätte sich im Frühjahr 1998 der tropische Pazifik binnen eines Monats um acht Grad abgekühlt.

 

Schon jetzt zeigen Satellitenmessungen eine Zunge kühlen Wassers, die im Ostpazifik vor Mittelamerika erschienen ist (siehe Grafiken in der Bilderstrecke ). Auch im Westen des Ozeans sei die Warmwasserschicht bereits auf 50 Meter ausgedünnt, berichtet McPhaden. Aus der Tiefe dringe eine Kaltwasserwalze.

Auch mit La Niña droht Ungemach

Der erwarteten Abkühlung zum Trotz erwartet der Klimachef der Nasa, Gavin Schmidt, dass 2016 global das wärmste Jahr seit Beginn der Messungen wird. Die ersten drei Monate des Jahres seien so viel wärmer gewesen als normal, dass selbst La Niña den Rekord nicht mehr verhindern könne.

Aber La Niña bringt keine Entwarnung, ein starkes Exemplar würde wiederum Unwetter aufziehen lassen: Etwa Starkregen in Nordost-Australien und Südostasien, mit Erdrutschen und Überschwemmungen.

Zusammengefasst: Das Wetterphänomen El Niño hat in den vergangenen Monaten so schwer gewütet wie selten zuvor. Forscher listen die entstandenen Katastrophen durch Dürren und Stürme in der Pazifikregion auf. Nun scheint die pazifische Wetterschaukel ins andere Extrem umzuschlagen - La Niña kommt. Wieder wären Unwetter die Folge.

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Benjamin Franklin

18.03.2016 08:46
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US-Klimabehörde: Februar war wärmster Monat aller Zeiten
18.03.2016 06:35

NEW YORK (awp international) - Der Februar war nach Messungen der US-Klimabehörde NOAA der wärmste Monat seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1880. Die Durchschnittstemperatur über Land- und Ozeanflächen habe um 1,21 Grad Celsius über dem Durchschnittswert des 20. Jahrhunderts von 12,1 Grad gelegen, teilte die Behörde am Donnerstag mit.

Damit übertreffe der Februar 2016 den gleichen Monat des Vorjahres, der der bisherige Februar-Rekordhalter war, um 0,33 Grad. Ausserdem brach der Februar 2016 auch den gerade erst vom Dezember 2015 aufgestellten Rekord als wärmster Monat aller Zeiten, indem er dessen Durchschnittstemperatur um 0,09 Grad übertraf.

Der Februar war bereits der zehnte Monat in Folge, der seinen jeweiligen Temperaturrekord knackte, wie die NOAA (National Oceanic and Atmospheric Administration) weiter mitteilte.

Besonders warm war es der Behörde zufolge unter anderem in vielen Teilen Südamerikas, Afrikas, Süd- und Osteuropas und Südostasiens. Aussergewöhnlich kalt war es nur in einigen Teilen Asiens, so beispielsweise auf der russischen Halbinsel Kamtschatka.

In Deutschland lag die Mitteltemperatur 3 Grad über dem Durchschnitt der Jahre 1961 bis 1990. Selbst gegenüber der Vergleichsperiode 1981 bis 2010 war der Monat um 2,4 Grad zu warm, wie der Deutsche Wetterdienst Ende Februar mitgeteilt hatte. Insgesamt war es weltweit im Jahr 2015 wohl warm noch nie seit Beginn der Wetteraufzeichnungen.

Die NOAA sammelt Klimadaten seit 1880, doch mittlerweile jagt ein Rekord den nächsten: Neun Monate der ersten elf haben 2015 ihre jeweiligen Temperaturrekorde geknackt: Februar, März, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober und November./cah/DP/zb

(AWP)

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18.12.2015 09:18
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Wieder Smog-Alarm in Peking

Regierung in Peking macht Fabriken und Schulen dicht. Eine Verbesserung der Luftqualität ist nicht in Sicht - Alarmstufe rot gilt bis mindestens nächsten Dienstag.

http://www.handelszeitung.ch/politik/wieder-smog-alarm-peking-946278

 

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08.10.2015 10:37
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Klimaschutz in den USA

Kalifornien setzt ehrgeiziges Gesetz in Kraft

Kaliforniens Gouverneur Jerry Brown hat ein neues ehrgeiziges Klimaschutzgesetz in Kraft gesetzt. Der amerikanische Gliedstaat will bis zum Jahr 2030 die Hälfte seines Strombedarfs durch erneuerbare Energien decken, die Energieeffizienz von Gebäuden soll verdoppelt werden.

Kaliforniern habe bereits «bahnbrechende Schritte» unternommen, um Autos, Häuser und Geräte effizienter zu machen und mehr erneuerbare Energie zu erzeugen, sagte Brown am Mittwoch bei der Unterzeichnung des Gesetzes. Mit dem neuen Gesetz würden die ehrgeizigen Ziele nochmals «vertieft». Der Demokrat hatte ursprünglich vor, auch den Benzinverbrauch auf Kaliforniens Strassen zu senken. Dies war jedoch am Widerstand der Ölindustrie gescheitert.

http://www.nzz.ch/international/amerika/kalifornien-setzt-ehrgeiziges-ge...

 

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16.07.2015 10:27
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Steht die Erde kurz vor einer Mini-Eiszeit?

Forscher gehen davon aus, dass die Sonnenaktivität ab 2030 sinken wird. Es wäre nicht das erste Mal.

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Die neusten Vorhersagen gehen davon aus, dass in den 2030ern die Sonnenfleckenaktivität um ganze 60 Prozent sinken könnte, sagt die Forscherin Valentina Zharkova von der Northumbria University. Einen solchen Einbruch der Sonnenaktivität habe es letztmals zwischen 1645 und 1715 gegeben. Das Resultat war eine Mini-Eiszeit mit vielen kalten Wintern. Sie löste damals eine humanitäre Krise aus: Die Sommer waren nasskalt und das Getreide auf den Feldern verfaulte.

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http://www.tagesanzeiger.ch/wissen/natur/Steht-die-Erde-kurz-vor-einer-M...

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15.07.2015 17:31
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Elias hat am 15.07.2015 - 09:35 folgendes geschrieben:

 

Wird alles hier erklärt http://www.cash.ch/community/forum/faq

 

http://www.cash.ch/comment/554833#comment-554833

 

Biggrin

 

weico

15.07.2015 09:35
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weico hat am 14.07.2015 - 17:43 folgendes geschrieben:

MarcusFabian hat am 12.02.2015 - 17:40 folgendes geschrieben:

Vince Ebert über Klimaforschung

(passend zur Signatur von Elias)

https://www.youtube.com/watch?list=PL285F38DCD5C937CC&v=LMuZGOLNEb4

 

kann mir mal jemand zeigen, wie man zu einem Avatar kommt?
Ich hätte schon immer gerne mal einen gehabt, schon damals,  in den Philippinen-Foren.

  
Und dann möchte ich mal wissen, wie man einen eigenen Thread eröffnet.
Auch das habe ich bis jetzt in keinem Forum jemals hingekriegt.
 
weico

 

Wird alles hier erklärt http://www.cash.ch/community/forum/faq

 

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14.07.2015 17:43
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MarcusFabian hat am 12.02.2015 - 17:40 folgendes geschrieben:

Vince Ebert über Klimaforschung

(passend zur Signatur von Elias)

https://www.youtube.com/watch?list=PL285F38DCD5C937CC&v=LMuZGOLNEb4

 

..eine wirklich  passende Signatur...besonders zu seinem tollen Avatar..  Biggrin

 

weico

12.02.2015 17:40
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Vince Ebert über Klimaforschung

(passend zur Signatur von Elias)

https://www.youtube.com/watch?list=PL285F38DCD5C937CC&v=LMuZGOLNEb4

 

12.12.2014 11:10
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Klima: China und USA bewegen sich

Auf der Klimakonferenz in Lima wird deutlich, dass die USA und China nicht mehr als Blockierer verstehen. Sie spielen nun sogar eine aktive Rolle.

http://www.dw.de/klima-china-und-usa-bewegen-sich/av-18121986

 

 

Kerry wirbt für Klimavertrag – auch mit Selbstkritik

Kurz vor Abschluss ringt die UNO-Konferenz in Peru um den Entwurf für einen Weltklimavertrag. An vorderster Front US-Aussenminister Kerry, der auch die schwache Rolle seines Landes beim Namen nennt. Von den Entwicklungsländern fordert er ebenso Taten. Denn die Hälfte der Treibhausgase gehe auf sie.

http://www.srf.ch/news/international/kerry-wirbt-fuer-klimavertrag-auch-...

 

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11.11.2014 13:10
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Wirtschaft verursacht zwei Drittel der Treibhausgasemissionen der Schweiz

11.11.2014 12:09



Bern (awp/sda) - Die Schweizer Wirtschaft stösst zwar mehr Treibhausgase aus als noch 1990, die Emissionen sind aber weniger schnell angestiegen als das Wirtschaftswachstum. Insgesamt verursachte die Wirtschaft im Jahr 2012 fast zwei Drittel (65%) der Treibhausgasemissionen der Schweiz.

Die übrigen 35% der Emissionen stammten von den Haushalten, wie aus der am Dienstag vom Bundesamt für Statistik publizierten Umweltgesamtrechnung hervorgeht. Insgesamt beliefen sich im Jahr 2012 die Treibhausgasemissionen auf 63 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente.

Zwischen 1990 und 2012 nahmen die Treibhausgasemissionen laut dem Bericht um 3,2% zu. Werden jedoch die CO2-Emissionen aus der Verbrennung von Biomasse, die üblicherweise als klimaneutral betrachtet werden, ausser Acht gelassen, verringerten sich die Treibhausgasemissionen im genannten Zeitraum um 0,5%.

Zurückgegangen ist die sogenannte Treibhausgasintensität, da die Wirtschaft schneller wuchs als ihre Emissionen. Die Wirtschaft stiess 2012 zwar rund 4% Treibhausgase mehr aus als noch 1990. Da jedoch im gleichen Zeitraum das Bruttoinlandprodukt real um fast 40% zulegte, nahm die Treibhausgasintensitiät um 25% ab, wie es im Bericht des BFS heisst.

MOBILITÄT BELASTET BILANZ DER HAUSHALTE

Die privaten Haushalte stiessen 2012 zwar mehr Treibhausgase aus als 1990 (+1,7%), im Vergleich zu 2000 konnte der Ausstoss aber um 0,9% gesenkt werden. Belastet wird die Bilanz der Haushalte durch die Mobilität.

Zwischen 1990 und 2012 nahmen die Verkehrsemissionen um 27,7% zu, getrieben vor allem von Bevölkerungswachstum und der verstärkten Mobilität, wie das BFS schreibt. Gleichzeitig nahmen jedoch die Emissionen durch Heizungen und Warmwasseraufbereitung ab, dies vor allem dank besseren Heiztechnologien und Gebäudeisolationen.

Eine gute Nachricht gibt es beim Feinstaub: Diese Emissionen haben zwischen 1990 und 2012 um einen Drittel abgenommen. Rund ein Drittel dieses Rückgangs sei auf den Emissionsrückgang bei den Heizungen in den Haushalten zurückzuführen, heisst es im Bericht.

STEUEREINNAHMEN MEHR ALS VERDOPPELT

Um einen Anreiz für ökologischeres Verhalten zu schaffen, werden umweltschädliche Güter und Dienstleistungen mittels Steuern verteuert. Die Einnahmen aus diesen umweltbezogenen Steuern haben sich von 1990 bis 2012 mehr als verdoppelt: Sie stiegen von 4,9 auf 10,7 Mrd CHF.

Der grösste Teil davon - 4,9 Mrd - stammte 2012 von den Haushalten. 4,3 Mrd kamen von der Wirtschaft und 1,6 Mrd von Haushalten und Unternehmen, die nicht in der Schweiz ansässig sind.

Wie der Bericht aufzeigt, sind die Steuern nicht immer verursachergerecht verteilt: 2012 verursachten die Haushalte 41% der fossilen CO2-Emissionen, bezahlten jedoch 57% der Energiesteuern.

cf

(AWP)

 

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22.06.2014 09:39
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Im dürregeplagten Kalifornien erreichen junge Lachse den Pazifik nicht durch einen Fluss, sondern auf der Strasse: Weil die historische Dürre Flüsse und Bäche fast ausgetrocknet hat, werden Millionen sechs Monate alte Lachse mit Tankwagen ans Meer transportiert. Die herkömmliche Wanderung durch die Gewässer würden die Jungtiere wohl kaum überleben.

http://www.20min.ch/wissen/news/story/In-Kalifornien-reisen-Lachse-im-Ta... ob die lange überleben ist fragwürdig.folgende internetseite beinhaltet meist unbestätigte (underground) news: S. California fishermen ‘skunked… haven’t seen a squid’, usually 10,000+ lbs/day — ‘Complete crashes’ at oyster hatcheries — Sardines, mackerel missing in areas — Pelican sites alarmingly deserted — Record # of sick sea lions — Ultra-rare whales appear after decades — Mammals, birds, fish in odd places

http://enenews.com/very-unusual-fish-catches-never-happened-before-calif...

05.06.2014 21:51
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Tim Jackson, professor of sustainable development at the University of Surrey in Britain, uses a nifty back-of-the-envelope calculation to underscore the challenge of giving the world’s poor a shot at prosperity while preventing a global climate disaster.

Let’s accept, he proposes, that citizens of developing nations are entitled to become roughly as rich in 2050 as Europeans. Let’s take note that the world will be home to more than nine billion people by then.

What would it take, then, to prevent the Earth’s temperature from rising more than 3.6 degrees — 2 degrees Celsius — above its level before the industrial era, which is generally considered the limit beyond which global warming risks violent and unpredictable environmental upheaval to the world we all share?

Assuming incomes in Europe grow 2 percent a year between now and then, Professor Jackson calculates, by 2050 the world economy could emit at most six grams of carbon dioxide for every dollar it produced.

We are nowhere near that efficient. Advanced nations emit 60 times that much, according to the Energy Information Administration. Developing nations emit 90 times that much. It’s enough to make a sustainable development expert despair.

“Are we really committed to eradicating poverty? Are we serious about reducing carbon emissions? De we genuinely care about resource scarcity, deforestation, biodiversity loss?” Mr. Jackson wrote. “Or are we so blinded by conventional wisdom that we daren’t do the sums for fear of revealing the truth?”

http://www.nytimes.com/2014/06/04/business/economy/a-paltry-start-in-cur...

03.06.2014 08:17
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Die USA wollen das Image als Nachzügler ablegen

Die USA wollen ihr Image als Nachzügler in der Klimadiskussion abschütteln. Bis 2030 sollen die Kohlendioxidemissionen aus der Stromproduktion 30% unter das Niveau von 2005 sinken.

http://www.nzz.ch/wirtschaft/wirtschafts-und-finanzportal/die-usa-wollen...

 

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21.05.2014 00:30
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antarctica

Three years of observations show that the Antarctic ice sheet is now losing 159 billion tonnes of ice each year – twice as much as when it was last surveyed.

http://www.leeds.ac.uk/news/article/3531/antarcticas_ice_losses_on_the_rise

09.05.2014 13:45
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what we need to know

https://www.youtube.com/watch?v=EsKfD0-sFzA

Concepts for directly and deliberately manipulating Earth's climate system, collectively referred to as "geoengineering," have been proposed as contingency responses to global warming. Their consideration is motivated by accelerating fossil-fuel use and growing evidence of rapid changes underway in our planet's atmosphere, land, and oceans. While stabilizing and reducing greenhouse gas emissions provides a direct, long-term solution to mitigating climate change, establishing effective strategies and making substantive progress may take time. Some forms of geoengineering in concert with mitigation efforts have been suggested to avoid or reduce the risk of the most damaging climate impacts such as abrupt and irreversible tipping-point events. Yet geoengineering itself is complex and fraught with additional issues and risks that are still poorly understood. Satellite observing systems can play a key role in improving scientific understanding and risk assessments for geoengineering (including the risk of geoengineering research itself) in a rigorous, open, and transparent fashion. This talk will cover the motivations and risks of geoengineering and what can be done to support informed decision-making.

0:00:27 Introduction
0:02:59 Riley Duren
0:09:54 The Keeling Curve
0:11:33 Carbonization of the World
0:13:07 Shanghai from 1990 to 2010
0:13:27 Carbon Cycle
0:15:29 Ocean Acidification
0:16:20 Greenhouse Effect
0:20:06 Projections on warming until 2100
0:21:34 Required actions: Short-, Medium-, Long-term
0:22:29 Complication: climate tipping points
0:24:38 Tipping point example: arctic sea-ice
0:27:04 Tipping point example: arctic permafrost
0:29:46 What can be done?

von Kármán Lecture

Speaker:

Riley Duren, Chief Systems Engineer, Earth Science & Technology Directorate
Jet Propulsion Laboratory

Release Date: 14 February 2013

Credit: NASA Jet Propulsion Laboratory ( JPL)

23.04.2014 21:38
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years of living dangerously

https://www.youtube.com/watch?v=brvhCnYvxQQ

In acht Folgen erzählt Years of Living Dangerously, welche verheerenden Folgen das Klima-bedingte Extremwetter auf das Leben einzelner Menschen und die Allgemeinheit, Firmen und Regierungen hat. Verzweifelt suchen sie nach Lösungen, um die größte Herausforderung zu meistern, mit der die Menschheit jemals konfrontiert war.

http://greenfilmshooting.net/showtime-presents-tv-event-on-climate-chang...

pflanzen benötigen zwar CO2 zum wachsen, aber jedes jahr verschwindet auf der erde eine waldfläche von der grösse deutschlands für immer (wächst nicht nach und kann deshalb nicht mehr zum abbau von CO2 beitragen).

manche behaupten, dass auf anderen planeten ebenfalls höhere temperaturen gemessen werden. es kann sich also tatsächlich um ein zyklisches phänomen des sonnensystems handeln.

und verschwörungstheoretiker behaupten, man versuche mit CO2 die folgen einer kleinen eiszeit zu minimieren.

18.04.2014 13:41
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OH

Marcus Rex, a climate scientist for the Alfred Wegener Institute, Helmholtz Centre for Polar and Marine Research in Potsdam, Germany, stumbled onto the discovery of the hole while sending balloons with ozone-detecting probes into the atmosphere from onboard the research vessel Sonne far out in the Pacific. Probe after probe went up every 250 miles and returned the same puzzling result: The levels of ozone in the air column some 9 miles up — all the way to the stratosphere — were below what could be reliably detected by the instruments.

“I first suspected a series of false measurements and had to convince myself that the measurements were correct,” Rex told Climate Central in an email.

But the probes were right: There was barely any ozone throughout this huge chunk of the atmosphere. Without any ozone, there weren’t any hydroxyl radicals, a molecule made up of an oxygen and hydrogen atom (designated as OH) that is highly reactive in the atmosphere. This reactivity makes it an excellent “detergent” for cleaning from the air many of the thousands of other chemical compounds released by humans, other animals, microbes and plants. For this reason, the layer of OH that exists elsewhere in the troposphere is known as the “OH shield.”

http://www.climatecentral.org/news/huge-hole-in-earths-detergent-layer-f...

22.03.2014 17:47
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Urlaub auf dem Bauernhof – auf grönländisch

Überall in Südgrönland gibt es kleine, gemütliche Schäfereien. Viele davon haben damit begonnen, Touristen bei sich aufzunehmen und die dafür nötigen Einrichtungen für Übernachtung und anderes vorzuhalten.

http://www.greenland.com/de/artikler/newsletter/2012/02a/bondegaardsferi...

 

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