Das Drama um den Klimawandel

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mach3
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Das Drama um den Klimawandel

to read this article, you will need to make a payment..

http://www.nature.com/nature/journal/v449/n7165/full/449973a.html

mach3
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Das Drama um den Klimawandel

beim dritten würden die Emissionen bis 2050 gegenüber jenen der vergangenen 30 Jahre halbiert

aha

http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/schweiz/es_wird_waermer_in_der_sch...

mach3
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Das Drama um den Klimawandel

schlimmste Erwartungen bestätigt. Ich habs beim Autofahren im Radio gehört..

http://www.tagesanzeiger.ch/wissen/natur/Die-Welt-stoesst-COsub2sub-aus-...

Elias
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Eis schmilzt weniger stark als vermutet

Ein amerikanisches Forscherteam hat die Gletscher- und Eiskappenschmelze weltweit unter die Lupe genommen. Das Resultat ist überraschend. http://www.20min.ch/wissen/news/story/Eis-schmilzt-weniger-stark-als-ver...

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Zyndicate
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Westlich von Athen ist ein

Westlich von Athen ist ein griechisches Tankschiff mit einer Ladung von 2000 Tonnen Erdöl und Dieselöl gesunken. Elf Personen waren an Bord, zehn von ihnen konnten sich retten. Die Ursache des Untergangs war zunächst unklar.

 


(Reuters) Westlich von Athen ist ein griechisches Tankschiff mit einer Ladung von 1800 Tonnen Rohöl und 235 Tonnen Dieseltreibstoff gesunken, nahe der Raffinerie Elefsina. Elf Personen waren an Bord, zehn von ihnen konnten sich retten, eine wurde vermisst, wie die Küstenwache mitteilte. Die Ursache des Untergangs war zunächst unklar.


Quelle: www.nzz.ch

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Sabrina.
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Es ändert sich erst etwas wenn es schon zu spät ist

Ich denke auch, dass wir leider erst dann reagieren werden wenn es schon zu spät ist. Ich hoffe die Tendenz zum Klimaschutz wird weiter ausgebaut. Ich bin auch für den Fortschritt. Wenn ich jedoch sehe wie wir mit unserem Planeten umgehen mach ich mir echt Sorgen. Wir haben nur einen Lebensraum. Man sieht ja schon am Klima die Folgen unseres Verhaltens. Wir sollten uns echt jetzt darum kümmern.

aprecio
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@sabrina

hoffnung und der markt mit dem klimaschutz hat zukunft!

kürzlich angeklickt: http://www.fvee.de/index.php?id=195&sb_damorder[uid]=4637&cHash=2522524a18fbb83167c7027e1591eadc

hieraus eine zusammenfassung (z.t. mit fehlern; siehe abbildung 15) "welt im wandel": http://www.fvee.de/fileadmin/publikationen/Themenhefte/th2011-2/th2011_07_03.pdf

ich glaube nicht, dass jemand interesse daran hat, aus der erde einen zweiten mars zu machen.

aprecio
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compendium for temporary trends

vom club of rome

http://www.change-the-course.org/?content=why-change-course

gefunden beim durchstöbern eines links in den kommentaren im ETH-klimablog

 

Elias
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Die Feuersbrunst ist selbst im All sichtbar

Eine erste Bilanz zeigt: Das Flammeninferno in Colorado ist das zerstörerischste in der Geschichte des US-Staates. Die Löscharbeiten dauern noch mindestens bis Mitte Juli.

Bildstrecke im Grossformat »1|10Selbst die Besatzung der Internationalen Raumstation ISS sieht die gewaltige Feuersbrunst im US-Staat Colorado. Das Bild wurde am 27. Juni aufgenommen.
 

http://www.20min.ch/panorama/news/story/Die-Feuersbrunst-ist-selbst-im-A...

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Elias
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C02-Abgabe heizt Autoverkäufe an

Das gab es noch nie: Im Juni wurden fast 40'000 neue Autos in Verkehr gesetzt – 42 Prozent mehr als im Vormonat. Der Grund: die neuen C02-Vorschriften.  http://www.20min.ch/finance/news/story/C02-Abgabe-heizt-Autoverkaeufe-an...

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CO2-Ausstoss ist um 4 Prozent gesunken

Der CO2-Ausstoss in der Schweiz hat sich zwischen 2010 und 2011 um knapp 4 Prozent vermindert. Zurückgegangen sind der Verbrauch von Brennstoffen und Treibstoffen. Die Brennstoffemissionen liegen 18 Prozent unter dem Niveau von 1990, die Treibstoffemissionen dagegen noch immer rund 12 Prozent darüber.

Dies geht aus der CO2-Statistik 2011 des Bundesamtes für Umwelt (Bafu) hervor. Mit dieser Statistik wird überprüft, ob die vom Parlament im CO2-Gesetz festgelegten Ziele zur Verminderung des CO2-Ausstosses erreicht wurden. Damit die Jahre statistisch vergleichbar sind, wird der Einfluss des Winterwetters auf den Heizöl- und Gasverbrauch mit der sogenannten Klimakorrektur rechnerisch ausgeglichen.

Zieht man die Klimakorrektur in Betracht, verminderte sich der CO2-Ausstoss 2011 beim Verbrauch von Brennstoffen gegenüber dem Vorjahr um 6,1 Prozent. Seit 2006 ging der CO2-Ausstoss aus Brennstoffen im Mittel um gut 2 Prozent pro Jahr zurück. Vorher lag die Absenkrate bei weniger als einem halben Prozent pro Jahr.

Umweltfreundliche Neuwagen

Im Treibstoffsektor, wo keine Klimakorrektur vorgenommen wird, nahm der Ausstoss um 1,1 Prozent ab. Seit 2008 gingen die Emissionen im Mittel in diesem Bereich um etwa 0,8 Prozent pro Jahr zurück. Vorher waren Zunahmen von 0,5 bis 2 Prozent pro Jahr registriert worden.

Das Bafu führt diese Entwicklung auf den verminderten CO2-Ausstoss von Neuwagen zurück. Die CO2-Emissionen sanken von 175 auf 155 Gramm pro Kilometer, obwohl in der Schweiz mit Motorfahrzeugen mehr Kilometer zurückgelegt wurden.

Trotz dem Rückgang lag der CO2-Ausstoss aus Treibstoffen im letzten Jahr noch immer rund 12 Prozent über dem Niveau von 1990. Wird der Kauf von ausländischen Emissionszertifikaten im Umfang von 2,8 bis 3 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr berücksichtigt, liegen die Emissionen 6,5 bis 7,8 Prozent unter dem Wert von 1990.

Noch keine definitiven Zahlen

Der gesamte CO2-Ausstoss lag, unter Berücksichtigung gekaufter ausländischer Emissionszertifikate, im Jahr 2011 rund 14 Prozent unter dem Niveau von 1990. Als Zielwert für die Jahre 2008 bis 2012 ist gemäss CO2-Gesetz eine Reduktion um 10 Prozent vorgeschrieben. Der definitive Vergleich mit den Zielwerten wird laut Bafu erst in einem Jahr möglich sein. Die im Januar 2012 vom Bafu publizierte Schätzung der Zielerreichung für CO2-Gesetz und Kyoto-Protokoll für die Periode 2008 bis 2012 bleibt weiterhin gültig, da die damalige Prognose bereits mit einem Rückgang des Ausstosses gerechnet hatte.

Anhand der vorliegenden Daten schätzen die Bundesstellen den generellen Ausstoss von Treibhausgasen wie CO2, Methan, Lachgas und verschiedenen synthetischen Gasen gemäss Kyoto-Protokoll für 2011 auf rund 50,1 Millionen Tonnen. Dies entspricht einer Reduktion von 7,5 Prozent gegenüber 2010 bzw. von 5 Prozent gegenüber 1990. Unter Berücksichtigung der ausländischen Emissionszertifikate liegt dieser Ausstoss ungefähr 10 Prozent unter dem Wert von 1990. Für den definitiven Vergleich mit dem Zielwert des Kyoto-Protokolls, welches ein Minus von 8 Prozent gegenüber 1990 vorsieht, muss laut Bafu wie beim CO2-Gesetz die gesamte Periode 2008 bis 2012 betrachtet werden. http://www.nzz.ch/aktuell/schweiz/co2-ausstoss-ist-um-4-prozent-gesunken...

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aprecio
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co2 abgaben doch fragwürdig?

Forscher rügen Klimawarnungen von Versicherungen

 

Politiker nutzen den Trend

Bislang, sagt Pielke, habe der Einfluss des vom Menschen beschleunigten Klimawandels nicht in den Daten der Katastrophenschäden identifiziert werden können. Auch einen Trend zu stärkeren Hitzewellen in den USA gibt es offenbar nicht - trotz der Dürre in diesem Sommer. Daten zeigen, dass Dürren in den USA in den vergangenen Jahrzehnten kürzer und weniger häufig geworden sind.

Das Wissenschaftsmagazin "Nature" unterstrich das Wetter-Problem jüngst in einem Editorial: Man müsse diskutieren, ob es aufgrund der technischen Schwierigkeiten überhaupt sinnvoll sei, nach einem Klimasignal zu suchen, schrieb das Magazin. Schließlich entstünden Katastrophen eben meist schon aufgrund der Armut der Bevölkerung, mangelnder Gesundheitsvorsorge oder korrupter Behörden.

Gleichwohl erliegen auch führende Politiker immer wieder der Versuchung, Naturkatastrophen als Beweis für den menschengemachten Klimawandel heranzuziehen. Stärkere Wettextreme seien mittlerweile "Realität", verkündete im September EU-Klimakommissarin Connie Hedegaard. Der Klimawandel sei das "neue Normale".

Versicherungen dürften solche Aussagen willkommen heißen, Wissenschaftler und Bürger jedoch nicht. Es gilt das Wort des gerade verstorbenen Vaters der Österreichischen Klimaforschung, Reinhard Böhm: "Man sollte um des kurzfristigen Gags, der leichter Beachtung findet, nicht die Glaubwürdigkeit der Wissenschaft untergraben."

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/klima-studie-der-muenchener-rue...

"Treten mit dem Klimawandel extreme Klimasituationen - Hitzewellen, Kältewellen, Trockenperioden und Starkniederschläge - immer häufiger auf? Die Analyse von 250 Jahren Klimavergangenheit aus direkten Messungen im Großraum Alpen (HISTALP) spricht dagegen."

http://www.andreas-unterberger.at/2012/09/spielt-unser-klima-verruecktij...

Observations of open star clusters in the solar neighborhood are used to calculate local supernova (SN) rates for the past 510 million years (Myr). Peaks in the SN rates match passages of the Sun through periods of locally increased cluster formation which could be caused by spiral arms of the Galaxy. A statistical analysis indicates that the Solar System has experienced many large short-term increases in the flux of Galactic cosmic rays (GCR) from nearby supernovae. The hypothesis that a high GCR flux should coincide with cold conditions on the Earth is borne out by comparing the general geological record of climate over the past 510 million years with the fluctuating local SN rates. Surprisingly a simple combination of tectonics (long-term changes in sea level) and astrophysical activity (SN rates) largely accounts for the observed variations in marine biodiversity over the past 510 Myr. An inverse correspondence between SN rates and carbon dioxide (CO$_2$) levels is discussed in terms of a possible drawdown of CO$_2$ by enhanced bioproductivity in oceans that are better fertilized in cold conditions - a hypothesis that is not contradicted by data on the relative abundance of the heavy isotope of carbon, $^{13}$C.

http://arxiv.org/abs/1210.2963

Klimawandel durch das galaktische Jahr - das CO2 ist NICHT am grossen Klimawandel beteiligt

http://www.geschichteinchronologie.ch/welt/klimawandel-durch-galaktische...

inklusive video "das geheimnis der wolken"

der trend zu ressourcenschonenden und alternativen energiequellen ist trotzdem nicht falsch oder unabhängig finanzierbar.

Elias
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Wintersturm «Athena» steuert auf New York zu

New York wappnet sich für einen neuen Sturm. Kälte, Schnee und starker Wind werden erwartet. Küstenbewohner wurden aufgefordert, ihre Häuser zu verlassen. Über 1000 Flüge von und nach New York wurden bereits gestrichen.

http://www.20min.ch/ausland/news/story/Wintersturm--Athena--steuert-auf-...

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In Russland toben die Vulkane

Seit Wochen rumort es im Osten Russlands. Auf der Halbinsel Kamtschatka spucken drei Vulkane Feuer, Asche und Lava. Trotzdem besteht für umliegende Orte keine Gefahr.

 

Der Stratovulkan Kizimen, mit 3900 Metern der höchste von den dreien, spuckt Gas und Asche in bis zu 4400 Meter Höhe. Flugsicherheitsbehörden haben als Folge eine orange Warnung für den Luftraum erteilt.

http://www.20min.ch/panorama/news/story/In-Russland-toben-die-Vulkane-17...

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Globale Erwärmung: Studie entschärft extremste Klimaszenarien

Der Klimawandel macht seit 15 Jahren Pause - das zumindest scheint die Entwicklung der globalen Durchschnittstemperatur zu besagen. Das allerdings bedeute keinesfalls, dass die vom Menschen verursachte Erderwärmung deutlich schwächer ist als bisher vermutet oder gar komplett ausfällt.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/globale-erwaermung-studie-besta...

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Bei sauberer Luft drohen mehr Hurrikans

Britische Forscher haben untersucht, welche Faktoren die Entwicklung von Wirbelstürmen begünstigen. Den grössten Einfluss haben demnach sogenannte menschengemachten Aerosole.

Massnahmen für sauberere Luft könnten eine unerwünschte Nebenwirkung haben: Sie könnten die Häufigkeit von Wirbelstürmen erhöhen. Britische Forscher kommen in einer Studie zum Schluss, dass menschengemachte Schwebepartikel in der Atmosphäre die Sturmhäufigkeit senken.

Die Häufigkeit von Stürmen über dem Nordatlantik variierte im 20. Jahrhundert markant, schreiben die Forschenden im Fachblatt «Nature Geoscience». Doch weder die Meerestemperaturen noch natürliche Schwankungen der Luftdruckverhältnisse über dem Nordatlantik konnten diese Schwankungen ausreichend erklären.

Nun hat das Team um Nick Dunstone vom Hadley Centre des britischen Met Office in Exeter den Einfluss diverser Faktoren in Klimamodellen simuliert. Damit reproduzierten sie die Klimaentwicklung von 1860 bis 2050, schrieb der Onlinedienst «wissenschaft.de». Ziel war es, jene Kombination von Faktoren zu finden, die die Entwicklung der Wirbelstürme in dieser Zeit am besten erklärte.

Dabei zeigte keine andere Ursache einen so grossen Einfluss auf die Sturmhäufigkeit wie die sogenannten menschengemachten Aerosole, erklärten die Forscher. Dies sind durch Verkehr, Industrie und Landwirtschaft abgegebene Schwebepartikel wie Schwefelverbindungen und Feinstaub (Russ).

Physikalisch sei der Effekt plausibel, meinen Dunstone und Kollegen: Ein dichterer Aerosolschleier schirmt die Sonneneinstrahlung ab und lässt so die Meeresoberfläche abkühlen. Hurrikans können aber erst ab mindestens 27 Grad Celsius Wassertemperatur entstehen. Aerosole fördern auch die Wolkenbildung.

Häufig Stürme während der Weltkriege

Der Zusammenhang ist den Forschern zufolge sehr unmittelbar, da Schwebstoffe nur 12 bis 15 Tage in der Atmosphäre bleiben. So gab es während der beiden Weltkriege und der Wirtschaftskrise der 1920er Jahre geringe Emissionen von Schwebstoffen. In dieser Zeit sei auch die Anzahl der Wirbelstürme deutlich angestiegen.

Der wirtschaftliche Aufschwung Anfang des Jahrhunderts und nach dem Zweiten Weltkrieg dagegen vermehrte die Emissionen - in dieser Zeit gab es etwas weniger Stürme als im langjährigen Durchschnitt. Seit 1980 steigt der Sturmtrend stetig. «Die starke Abnahme der anthropogenen Aerosole über dem Nordatlantik hat Ende des 20. Jahrhunderts die Häufigkeit der Stürme ansteigen lassen», schreiben Dunstone und seine Kollegen.

Verantwortlich dafür seien unter anderem strengere Emissionsbestimmungen in den USA und in Europa. «Eine weitere Reduktion der Aerosole könnte die Häufigkeit von tropischen Stürmen weiter erhöhen», schreiben die Forscher. http://www.handelszeitung.ch/vermischtes/studie-bei-sauberer-luft-drohen...

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aprecio
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meere
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Ein kalter Pazifik ist ein Eisschrank für das Klima

Derzeit scheinen die globalen Klimaänderungen eine Pause eingelegt zu haben. Amerikanische Forscher machen dafür nun die natürlichen Temperaturschwankungen im tropischen Pazifik verantwortlich.

Hat der Klimawandel eine Pause eingelegt?

Viele Forscher wundern sich, dass sich die globalen Temperaturverhältnisse nicht schneller verändern. Doch die Pause scheint erklärbar zu sein. Das zumindest schreiben die Klimaforscher Yu Kosaka und Shang-Ping-Xie vom Scripps-Institut für Ozeanographie der Universität von Kalifornien.

In Simulationsrechnungen, die sie in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift "Nature" vorstellen, zeigen sie, dass sich das Ausbleiben einer weiteren Erwärmung durch natürliche Temperaturschwankungen im tropischen Pazifik erklären lässt. Die Wissenschaftler präsentieren nun ein angepasstes Klima-Rechenmodell, das die beobachtete Temperaturentwicklung gut wiedergibt.

Trotz des rasanten Anstiegs der Treibhausgase in der Atmosphäre scheint die Klimaerwärmung gegenwärtig eine Pause einzulegen. Seit rund 15 Jahren ist die Temperatur der bodennahen Luft im weltweiten Mittel nicht mehr nennenswert gestiegen.

Diese überraschende Entwicklung hat kein Klima-Rechenmodell vorhergesehen. Forscher rätseln über die Gründe, Klimawandel-Skeptiker fühlen sich bestätigt.

Natürliche Schwankungen im Klimasystem können den Klimawandel jedoch zurzeit überdecken, wie die Autoren erläutern. Das derzeit ungewöhnlich kühle Oberflächenwasser des östlichen äquatorialen Pazifik kühlt demnach die Atmosphäre und bremst so den globalen Temperaturanstieg. Die Ursache für die Abkühlung des tropischen Pazifik sei zwar noch nicht geklärt, schreiben die Klimaforscher.

Natürliche Schwankungen

Es sei jedoch wahrscheinlich, dass es sich um eine natürliche Schwankung handele. Wenn dies so sei, werde sich die globale Erwärmung nach dem Ende der kühlen Phase des Meeres fortsetzen, prognostizieren die Wissenschaftler. Ähnliche Phasen seien auch künftig möglich.

Die beiden Experten hatten ein Klimamodell mit der anomalen Oberflächentemperatur des östlichen äquatorialen Pazifik gefüttert. Obwohl dieser nur rund acht Prozent der Erdoberfläche bedeckt, kann er die Lufttemperatur weltweit beeinflussen. Die Weltmeere speichern rund 90 Prozent der zusätzlichen Wärme. Und die Wassertemperatur in den oberen 2000 Metern ist nach den Daten der US-Ozeanforschungsbehörde NOAA in den vergangenen Jahrzehnten kontinuierlich gestiegen, auch während der scheinbaren Klimawandelpause.

Das modifizierte Rechenmodell reproduziere nun nicht nur die beobachtete Pause der globalen Erwärmung, sondern auch regionale und saisonale Phänomene, berichten die Forscher. So würden etwa die Sommer auf der Nordhalbkugel weiterhin heißer, während in den Monaten November bis April eine Abkühlung beobachtet werde. Dies gebe auch das Modell wieder, wenn auch weniger ausgeprägt als in den Messdaten.

Zudem finde sich die beobachtete deutliche Abkühlung in Nordwestamerika ebenso in dem modifizierten Klimamodell wieder wie verlängerte Dürreperioden in den südlichen USA, schreibt das Team. Für Eurasien stimme die Modellrechnung allerdings nicht so gut mit den regionalen Messungen überein, was vermutlich an einer internen Klimavariabilität unabhängig von der Entwicklung in den Tropen liege.

http://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article119476561/Ein-kalter-Pazif...

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Der Anfang vom Ende der Kohle

ohle ist der Energieträger, der einst die Industrielle Revolution ermöglichte. Jetzt geht es abwärts: In den USA fällt die Kohleproduktion auf den tiefsten Stand seit 20 Jahren.

Die Zukunft der Kohle sieht düster aus: Wirtschaftsentwicklung, Umweltgefahren und der Wettbewerb mit Sonne, Wind und Wasser lasten auf dem Energieträger, der einst die Industrielle Revolution ermöglichte. Die USA verbrennen in diesem Jahr rund 940 Millionen Tonnen Kohle und damit etwa so viel wie 1993. China wird zwar auf vier Milliarden Tonnen Kohle kommen, doch will die Volksrepublik die Zuwachsraten beim Verbrauch eindämmen.

Michael Parker, Rohstoff-Analyst bei Bernstein Research, bezeichnet die Veränderungen in China schon als «Anfang vom Ende der Kohle» - obwohl der Bedarf in den kommenden Jahren fast sicher weiter steigen und der Brennstoff noch jahrzehntelang grosse Bedeutung haben wird. Doch deutet sich schon jetzt der langsame Abstieg der Kohle in nicht allzu ferner Zukunft an.

Sie ist seit einem Jahrhundert der wichtigste Energieträger für die Stromgewinnung, weil sie billig ist, reichlich vorhanden und leicht zu transportieren und zu lagern. Allerdings entstehen bei der Verbrennung grosse Mengen des Klimagases Kohlendioxid und Russpartikel.

Erdgas wird wichtiger

Weltweit greifen Energiekonzerne immer stärker auf das weit klimafreundlichere Erdgas zur Stromproduktion zurück. Die grossen, aufstrebenden Volkswirtschaften wie China und Indien bauen auch neue Atom- und Wasserkraftwerke. Erneuerbare Energien wie Wind und Sonne wachsen schnell und werden immer billiger. Verstärkte Einsparmassnahmen lassen zudem die weltweite Stromnachfrage langsamer steigen.

In den Vereinigten Staaten fällt die Kohleproduktion in diesem Jahr mit wahrscheinlich gut einer Milliarde Tonnen auf den tiefsten Stand seit 20 Jahren. In der ersten Jahreshälfte wurden 151 Kohleminen stillgelegt, die 2658 Menschen beschäftigten, wie aus einer Studie von SNL Energy hervorging, einem Unternehmen für die Analyse von Finanzmarktdaten.

Es wird erwartet, dass die US-Regierung in den kommenden Tagen einen Grenzwert für den Kohlendioxid-Ausstoss neuer Kraftwerke verhängen wird. Bisher sieht es nicht so aus, als könnten Kohlekraftwerke die geplante Marke mit einem vertretbaren finanziellen Aufwand einhalten.

Strengere Umweltauflagen

Die Industrie und die Energie-Analysten wissen seit langem, dass die Kohle es angesichts strengerer Umweltauflagen und der Konkurrenz durch Erdgas schwer haben wird auf dem amerikanischen Markt. Aber bislang wurde damit gerechnet, dass die Nachfrage in Asien und dort besonders in China eine sinkende Nachfrage in den USA mehr als ausgleichen würde. Damit wären auch die Gewinne der Kohlekonzerne auf Jahre gesichert.

Nun schwindet diese Hoffnung der Produzenten. Analysten der Citibank kamen jetzt zu dem Schluss, dass «eine der unanfechtbaren Annahmen auf den weltweiten Energiemärkten» - die der steigenden Nachfrage in China - vielleicht fehlerhaft ist. Bernstein Research kam in einem Bericht vom Juni zu einem ähnlichen Ergebnis.

Höhepunkt in China vor 2020

Analysten beider Unternehmen sagen voraus, dass die Kohlenachfrage in China noch vor 2020 ihren Höhepunkt erreicht. Im Bericht von Bernstein heisst es, der Bedarf werde 2015 mit 4,3 Milliarden Tonnen seinen Gipfel erreichen und dann ab 2016 zurückgehen. Das würde dem weltweiten Trend der vergangenen Jahre entsprechen: Ohne China ging die weltweite Nachfrage von 2007 bis 2012 bereits um 1,2 Prozent zurück.

Es wird erwartet, dass das chinesische Wirtschaftswachstum, das in den zehn Jahren bis 2012 durchschnittlich zehn Prozent betrug, im kommenden Jahrzehnt auf fünf bis acht Prozent sinken wird. Gleichzeitig wird die chinesische Wirtschaft für dieses Wachstum weniger Energie benötigen und vielleicht stärker auf Atomkraft und erneuerbare Energiequellen setzen.

Hinzu kommt, dass die Regierung auf die öffentliche Empörung über die teilweise erschreckende Luftverschmutzung reagiert. In der vergangenen Woche wurde angekündigt, dass in den Industriegebieten um Peking, Shanghai und Guangzhou keine neuen Kohlekraftwerke gebaut werden sollen.

Schlecht für Exportländer, gut für das Klima

Wenn diese neuen Prognosen sich bewahrheiten, bedeutet das schlechtere Zeiten für Kohle exportierende Länder wie die USA, Australien und Indonesien. Aber auf die Eindämmung der Klimagasemissionen würde es sich positiv auswirken.

Noch gibt sich die Kohleindustrie gelassen. So eine Flaute komme eben alle paar Jahre vor, heisst es. Ein weltweites Überangebot an Kohle liess die Preise im vergangenen Jahr dramatisch sinken. Dieses Überangebot sei nun verbrannt, erklärt die Industrie. Und auch einige Analysten und Manager sagen, dass die weltweite Nachfrage nach Kohle selbst bei nachlassendem Wachstum in China oder Indien noch viele Jahre steigen wird.

Davon ist auch der Chef der Abteilung Investor Relations bei Peabody Energy, Vic Svec, überzeugt: «Die Kohle hat noch mehrere Jahrzehnte starken Wachstums vor sich.»

http://www.20min.ch/finance/news/story/Der-Anfang-vom-Ende-der-Kohle-118...

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Es droht uns ein sibirischer Winter

Ein deutscher Meteorologe rechnet mit dem Schlimmsten: Der Winter werde so kalt wie seit 100 Jahren nicht mehr.

Es gibt wenige Meteorologen, die saisonale Prognosen wagen. Einer von ihnen ist der Deutsche Dominik Jung. Der kommende Winter werde «der kälteste seit einem Jahrhundert», sagt er.

Der Experte stützt sich dabei auf die Berechnungen mit einer amerikanischen Software. Demnach werden wir besonders im Januar und im Februar schlottern. Schuld daran seien Massen von Polarluft, die Europa heimsuchen sollen.

Mehr als Wahrsagerei?

Die Zuverlässigkeit dieser saisonalen Prognosen ist jedoch umstritten. Viele Meteorologen warnen: Das ist nicht mehr als Wahrsagerei.

Doch sogar vorsichtigere Kollegen bestätigen, dass es zumindest ein aussergewöhnlicher Winter werden könnte. «Ich würde sagen, in dieser Vorhersage für den kommenden Winter gibt es im Grunde etwas Wahres», sagt Frédéric Glassey von MeteoNews zu «Le Matin». «Wir haben ebenfalls eine Anomalie festgestellt, eine Tendenz, die darauf hinweist, dass der Dezember sehr mild sein könnte und der Januar und Februar kälter als im Durchschnitt ist.» Dies gelte jedoch eher für Zentraleuropa als für die Schweiz.

Zudem könne man nicht sagen, ob das wirklich der kälteste Winter seit hundert Jahren werde. «Das ist nur eine Formel, um Aufsehen zu erregen», sagt Glassey.

http://www.blick.ch/news/wetter/es-droht-uns-ein-sibirischer-winter-id24...

 

Schau ma mal.

Vrenelis Gärtli hatte das ganze Jahr über so viel Schnee wie noch nie. Auch jetzt liegt auf den  benachbarten Bergen schon viel.

 

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Nebukadnezar
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Die Alarmisten vom Weltklimarat tönen wie immer

Seit 15 Jahren ist die Erderwärmung kaum noch messbar. Warum sind so viele Klimaaktivisten nicht bereit, nüchtern über diese Tatsache zu diskutieren? Wissenschaft hat doch nichts mit Ideologie zu tun.

Sie haben es nicht gewagt. Die Forscher und Politiker, die sich jetzt in Stockholm auf den neuen Bericht zum globalen Klimawandel einigten, haben den Passus darüber, dass die Erderwärmung seit 15 Jahren kaum mehr messbar ist, nicht gestrichen. Der "Weltklimarat" IPCC hat ihn aus dem Entwurf in seine Endfassung übernommen, wenn auch mit abschwächenden Einordnungen, relativierenden Anmoderationen.

Das – wenigstens – vorläufige Ende der Erwärmung in einen "Sachstandsbericht" zum Weltklima aufzunehmen, sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Dennoch haben viele Delegierte, offenbar vor allem die Deutschen mit ihrem ganzen Gewicht, darauf gedrungen, den Hinweis zu streichen. Nicht etwa, weil sie ihn anzweifelten. Die Fakten sind unumstritten.

Nein, weil sie vielmehr meinten, er würde nur den Kritikern, denjenigen, die dem Alarmismus des Weltklimarates skeptisch gegenüberstehen (und deshalb irreführenderweise als "Klimaskeptiker" bezeichnet werden) Argumente liefern.

 

Vernünftige Klimaköpfe

 

Schließlich haben sich die vernünftigeren Köpfe durchgesetzt. Wohl wissend, dass der engere Zirkel des IPCC sowieso seit der Veröffentlichung Tausender interner Emails und anderer Skandale im Verdacht steht, auf unlautere Weise den Alarmismus zu übertreiben und beschwichtigende Wissenschaftler mundtot zu machen.

Hätte man die Passage gestrichen, wäre der Klimarat in eine noch tiefere Legitimationskrise gestürzt. Egal, ob ein Zeitraum von 15 Jahren erheblich ist oder unerheblich kurz. Worüber man ja streiten kann, nein: muss.

Und doch bleibt sich der Klimaapparat der UN treu. Als hätte man nicht gerade eine knappe Woche über den Stillstand der Temperaturen gestritten, tönte die Generalsekretärin der UN-Klimarahmenkonvention, Christiana Figueres, unter Bezug auf den neuen Bericht: Der Klimawandel schreite derzeit schneller und stärker voran als erwartet.

 

Der nächste Winter kommt bestimmt

 

Das klingt in diesen Tagen nicht nach Klimarettung sondern nach einem Versuch zur Rettung des eigenen Klimabürokratie. Worauf bezieht sich ihr "als erwartet"? Auf den Zeitpunkt des letzten Berichtes, 2007? Darauf, dass die tatsächlichen Temperaturen seither nur noch um einen Bruchteil dessen anstiegen als damals angenommen, in einem Maße, das man als statistisch unerheblich bezeichnen darf? Es kann alles seine Gründe haben, über die man sprechen kann, aber solche leeren Worthülsen verbrauchen sich selbst, zum eigenen Schaden übrigens.

Derweil stimmen uns einige Experten schon wieder auf einen superharten Winter ein. Wegen des schwindenden arktischen Eises angeblich, das Hochdruckgebiete und damit Kälte herbei puste. Bleiben wir gelassen. Derzeit ist das Meereis um den Nordpol so weit ausgedehnt wie seit sieben Jahren nicht mehr. So oder so. Der nächste Winter kommt bestimmt. Und der übernächste auch.

http://www.welt.de/debatte/kommentare/article120463047/Die-Alarmisten-vo...

 

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Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier.

Elias
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Packeis erreicht Rekordstand

Während Gletscher und Packeis rund um den Nordpol schrumpfen, ist die Eisfläche am Südpol mittlerweile fast doppelt so groß wie Europa. Über die Gründe für die Ausdehnung rätseln Forscher noch.

Eisige Zeiten am anderen Ende der Welt: Während die Gletscher der Hochgebirge und das Packeis rund um den Nordpol seit Jahrzehnten schrumpfen, hat sich das Meereis der Antarktis in diesem Jahr auf einen Rekordwert ausgedehnt. Maximal 19,7 Millionen Quadratkilometer maß die Eisfläche im ausgehenden Winter auf der Südhalbkugel, berichten die Meereisphysiker Marcel Nicolaus und Stefan Hendricks vom Alfred-Wegener-Institut in Bremerhaven.

Damit erreicht die Ausdehnung fast die doppelte Fläche Europas - und liegt damit am oberen Ende der im aktuellen Weltklimabericht genannten Schwankungsbreite der vergangenen Jahre. 2012 hatte die maximale Fläche 18,9 Millionen Quadratkilometer betragen.

"Es gibt in der Antarktis so viel Meereis wie lange nicht mehr - wenn es überhaupt seit Beginn der Satellitenbeobachtungen schon einmal so viel Meereis gegeben hat", sagt Marcel Nicolaus.

Mitte der 1970er-Jahre beobachteten Glaziologen letztmals eine ähnliche Ausdehnung, damals allerdings noch ohne die Vermessungstechnik moderner Satelliten.

Wird das Eis nur größer oder auch dicker?

Warum das Meereis in der Antarktis trotz fortschreitender Erderwärmung wächst statt schrumpft, ist ein Rätsel: "Ehrlich gesagt, wissen wir größtenteils noch nicht, warum das Eis zunimmt", räumt Nicolaus ein. Die Veränderungen der Winde seien noch nicht richtig erforscht. Zudem schwanke der saisonale Bedeckungsgrad des Eises beträchtlich, in manchen Jahren versechsfacht er sich vom Sommer in den Winter.

Zwei mögliche Gründe machen die Wissenschaftler für das Wachstum verantwortlich. Zum einen wirken eisige Fallwinde vom Kältepol im Innern der Antarktis wie ein Gefrierschrank. Sie ziehen über die weiten Eisflächen auf das Meer hinaus, kühlen es aus und lassen es gefrieren. Je stärker die Winde vom Kontinent weg wehen, desto stärker wird das Packeis auseinandergetrieben. Damit erhöht sich die Meereisfläche. Zum anderen hält der mächtige Zirkumpolarwind, der von West nach Ost um die Antarktis weht, wärmere Luft aus dem Norden fern und verteilt das Eis ebenfalls. Er schottet große Teile der Antarktis vom Rest des Planeten ab. Deswegen zeigt sich der Kontinent vom Klimawandel eher unbeeindruckt.

Ob das Meereis rund um die Antarktis allerdings nicht nur größer, sondern auch dicker geworden ist, dafür gibt es bislang keine Belege, nur Indizien. Bei zwei Expeditionen mit dem Forschungsschiff Polarstern in den vergangenen Monaten trafen die Wissenschaftler im Weddellmeer dickes, kompaktes Eis an. Im Gegensatz zur Arktis können Satelliten die Eisdicke im Südpolarmeer nicht messen. Der aufliegende Schnee ist dicker, deshalb kann man schlechter hindurchschauen.

Eine längerfristige Erwärmung haben die Forscher bisher nur in der Westantarktis nachgewiesen. Das Meereis an dieser weit nach Norden reichenden Halbinsel schmilzt im Sommer stark, weshalb der Eispanzer über die Jahre hinweg zunehmend schwindet.

http://www.sueddeutsche.de/wissen/antarktis-packeis-erreicht-rekordstand...

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Heisse Wette auf das kalte Wetter

In weiten Teilen der USA sind übers Wochenende und am Montag verheerende Schneestürme hereingebrochen. Und die Serie von Sturmtiefs geht weiter: "Heftige, möglicherweise nie da gewesene Kälte könnte sich in den kommenden sieben bis zehn Tagen über die gesamte USA ausbreiten", sagte Bob Haas vom MDA Weather Service, einem Meteorologenbüro in den Vereinigten Staaten. Mitte Dezember könnte es zu "starken Nachfrageschüben bei Energie" kommen.

http://www.cash.ch/news/front/heisse_wette_auf_das_kalte_wetter-3152258-449

 

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Urlaub auf dem Bauernhof – auf grönländisch

Überall in Südgrönland gibt es kleine, gemütliche Schäfereien. Viele davon haben damit begonnen, Touristen bei sich aufzunehmen und die dafür nötigen Einrichtungen für Übernachtung und anderes vorzuhalten.

http://www.greenland.com/de/artikler/newsletter/2012/02a/bondegaardsferi...

 

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aprecio
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OH

Marcus Rex, a climate scientist for the Alfred Wegener Institute, Helmholtz Centre for Polar and Marine Research in Potsdam, Germany, stumbled onto the discovery of the hole while sending balloons with ozone-detecting probes into the atmosphere from onboard the research vessel Sonne far out in the Pacific. Probe after probe went up every 250 miles and returned the same puzzling result: The levels of ozone in the air column some 9 miles up — all the way to the stratosphere — were below what could be reliably detected by the instruments.

“I first suspected a series of false measurements and had to convince myself that the measurements were correct,” Rex told Climate Central in an email.

But the probes were right: There was barely any ozone throughout this huge chunk of the atmosphere. Without any ozone, there weren’t any hydroxyl radicals, a molecule made up of an oxygen and hydrogen atom (designated as OH) that is highly reactive in the atmosphere. This reactivity makes it an excellent “detergent” for cleaning from the air many of the thousands of other chemical compounds released by humans, other animals, microbes and plants. For this reason, the layer of OH that exists elsewhere in the troposphere is known as the “OH shield.”

http://www.climatecentral.org/news/huge-hole-in-earths-detergent-layer-f...

aprecio
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years of living dangerously

https://www.youtube.com/watch?v=brvhCnYvxQQ

In acht Folgen erzählt Years of Living Dangerously, welche verheerenden Folgen das Klima-bedingte Extremwetter auf das Leben einzelner Menschen und die Allgemeinheit, Firmen und Regierungen hat. Verzweifelt suchen sie nach Lösungen, um die größte Herausforderung zu meistern, mit der die Menschheit jemals konfrontiert war.

http://greenfilmshooting.net/showtime-presents-tv-event-on-climate-chang...

pflanzen benötigen zwar CO2 zum wachsen, aber jedes jahr verschwindet auf der erde eine waldfläche von der grösse deutschlands für immer (wächst nicht nach und kann deshalb nicht mehr zum abbau von CO2 beitragen).

manche behaupten, dass auf anderen planeten ebenfalls höhere temperaturen gemessen werden. es kann sich also tatsächlich um ein zyklisches phänomen des sonnensystems handeln.

und verschwörungstheoretiker behaupten, man versuche mit CO2 die folgen einer kleinen eiszeit zu minimieren.

aprecio
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what we need to know

https://www.youtube.com/watch?v=EsKfD0-sFzA

Concepts for directly and deliberately manipulating Earth's climate system, collectively referred to as "geoengineering," have been proposed as contingency responses to global warming. Their consideration is motivated by accelerating fossil-fuel use and growing evidence of rapid changes underway in our planet's atmosphere, land, and oceans. While stabilizing and reducing greenhouse gas emissions provides a direct, long-term solution to mitigating climate change, establishing effective strategies and making substantive progress may take time. Some forms of geoengineering in concert with mitigation efforts have been suggested to avoid or reduce the risk of the most damaging climate impacts such as abrupt and irreversible tipping-point events. Yet geoengineering itself is complex and fraught with additional issues and risks that are still poorly understood. Satellite observing systems can play a key role in improving scientific understanding and risk assessments for geoengineering (including the risk of geoengineering research itself) in a rigorous, open, and transparent fashion. This talk will cover the motivations and risks of geoengineering and what can be done to support informed decision-making.

0:00:27 Introduction
0:02:59 Riley Duren
0:09:54 The Keeling Curve
0:11:33 Carbonization of the World
0:13:07 Shanghai from 1990 to 2010
0:13:27 Carbon Cycle
0:15:29 Ocean Acidification
0:16:20 Greenhouse Effect
0:20:06 Projections on warming until 2100
0:21:34 Required actions: Short-, Medium-, Long-term
0:22:29 Complication: climate tipping points
0:24:38 Tipping point example: arctic sea-ice
0:27:04 Tipping point example: arctic permafrost
0:29:46 What can be done?

von Kármán Lecture

Speaker:

Riley Duren, Chief Systems Engineer, Earth Science & Technology Directorate
Jet Propulsion Laboratory

Release Date: 14 February 2013

Credit: NASA Jet Propulsion Laboratory ( JPL)

aprecio
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antarctica

Three years of observations show that the Antarctic ice sheet is now losing 159 billion tonnes of ice each year – twice as much as when it was last surveyed.

http://www.leeds.ac.uk/news/article/3531/antarcticas_ice_losses_on_the_rise

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Die USA wollen das Image als Nachzügler ablegen

Die USA wollen ihr Image als Nachzügler in der Klimadiskussion abschütteln. Bis 2030 sollen die Kohlendioxidemissionen aus der Stromproduktion 30% unter das Niveau von 2005 sinken.

http://www.nzz.ch/wirtschaft/wirtschafts-und-finanzportal/die-usa-wollen...

 

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Tim Jackson, professor of sustainable development at the University of Surrey in Britain, uses a nifty back-of-the-envelope calculation to underscore the challenge of giving the world’s poor a shot at prosperity while preventing a global climate disaster.

Let’s accept, he proposes, that citizens of developing nations are entitled to become roughly as rich in 2050 as Europeans. Let’s take note that the world will be home to more than nine billion people by then.

What would it take, then, to prevent the Earth’s temperature from rising more than 3.6 degrees — 2 degrees Celsius — above its level before the industrial era, which is generally considered the limit beyond which global warming risks violent and unpredictable environmental upheaval to the world we all share?

Assuming incomes in Europe grow 2 percent a year between now and then, Professor Jackson calculates, by 2050 the world economy could emit at most six grams of carbon dioxide for every dollar it produced.

We are nowhere near that efficient. Advanced nations emit 60 times that much, according to the Energy Information Administration. Developing nations emit 90 times that much. It’s enough to make a sustainable development expert despair.

“Are we really committed to eradicating poverty? Are we serious about reducing carbon emissions? De we genuinely care about resource scarcity, deforestation, biodiversity loss?” Mr. Jackson wrote. “Or are we so blinded by conventional wisdom that we daren’t do the sums for fear of revealing the truth?”

http://www.nytimes.com/2014/06/04/business/economy/a-paltry-start-in-cur...

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