Deflation oder Inflation?

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MarcusFabian
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Deflation oder Inflation?

Um wieder zum Thema zurückzufinden:

Wir sind uns einig, dass es derzeit noch genügend Ressourcen auf unserem Planeten gibt, um bis maximal 12 Mrd. Menschen zu versorgen.

Wir sind uns ebenfalls einig, dass die Ressourcen unter den Menschen sehr ungerecht verteilt sind.

In der Folge sind wir uns vermutlich auch einig, dass unsere Erde nicht genügend Ressourcen hergeben würde, damit alle 7 Mrd. Menschen denselben Wohlstand (bzw. Ressourcenverbrauch) leben könnten wie Amerikaner oder Europäer.

Wir wissen aber auch, dass Ressourcen ständig neu hinzukommen. Das gilt nicht nur für Lebensmittel und Agrarprodukte sondern auch für Mineralien und Erze, die aus dem Erdinneren ab und zu an die Oberfläche gespült werden.

In diesem Zusammenhang @iGwt: Mehr als an der Oberfläche unserer Erde kratzen können wir ohnehin nicht. Die Erdkruste auf der wir leben ist im Vergleich 1000 mal dünner als eine Eierschale.

Weiterhin sind wir uns wohl einig darüber, dass wir unsere Ressourcen verschwenden und falsch einsetzen. Wenn man z.B. bedenkt wir sehr wir auf die Erdölprodukte Plastik, Kunststoff, Farben, Pharmazeutika angewiesen sind, ist es eigentlich Schwachsinn, Erdöl zu verbrennen. Denn Energie hätten wir ja - wie Fine-Tuner schon geschrieben hat - mehr als genug.

Was das ganze jetzt mit Inflation/Deflation zu tun hat?

Ganz einfach. Der Abstecher der Diskussion hat uns hoffentlich gezeigt, dass unsere Ressourcen nicht unendlich vorhanden sind. Es wird vielleicht ab und zu Engpässe geben aber wir sind intelligent und innovativ und werden die Engpässe überwinden. Aber unter dem Strich sind unsere Ressourcen endlich (nicht unendlich).

Das ganz im Gegensatz zu Geld, das unendlich vermehrt werden kann. Die Frage also, ob in Zukunft Geld oder Ressourcen knapper werden, lässt sich einfach und klar beantworten: Ressourcen werden knapper als Geld. Und das spricht für Inflation, nicht für Deflation.

Wer das immer noch nicht glaubt, möge sich mal einen Endzeit-Film anschauen. "The day after", "Mad Max", "Waterworld" ...

Egal, wie unrealistisch die sonst auch sein mögen und wie schwachsinnig die Handlung aber achtet mal darauf, worum die Leute dort Kämpfen:

Es geht um sauberes Wasser, Nahrung, Waffen und Benzin.

Bunt bedrucktes Papier wird bestenfalls zum Heizen verwendet.

Elias
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Deflation oder Inflation?

MarcusFabian wrote:

Was das ganze jetzt mit Inflation/Deflation zu tun hat?

Ganz einfach. Der Abstecher der Diskussion hat uns hoffentlich gezeigt, dass unsere Ressourcen nicht unendlich vorhanden sind.

Dann muss dieser steinalte Forumsbeitrag auch neu für dich sein

http://www.youtube.com/watch?v=F-QA2rkpBSY&feature=PlayList&p=6A1FD147A4...

Der Abstecher der Diskussion hat "uns" hoffentlich gezeigt, dass Japan seit 10 Jahren in einer Deflation steckt.

Der Abstecher der Diskussion hat "uns" hoffentlich gezeigt, dass China und Brasilien 5 - 6% Inflation haben und die Gründe unterschiedlich sind und keine Waren nur deswegen fliessen.

http://de.global-rates.com/wirtschaftsstatistiken/inflation/verbraucherp...

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MarcusFabian
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Deflation oder Inflation?

Elias wrote:

Der Abstecher der Diskussion hat "uns" hoffentlich gezeigt, dass Japan seit 10 Jahren in einer Deflation steckt.

Stimmt.

Elias wrote:

dass China und Brasilien 5 - 6% Inflation haben und die Gründe unterschiedlich sind und keine Waren nur deswegen fliessen.

Öhm nicht ganz: Es fliessen keine Waren, weil China und Brasilien Inflation haben sondern umgekehrt:

China und Brasilien haben Inflation weil zuviel Geld ins Land fliesst.

Elias
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Deflation oder Inflation?

MarcusFabian wrote:

Elias wrote:
dass China und Brasilien 5 - 6% Inflation haben und die Gründe unterschiedlich sind und keine Waren nur deswegen fliessen.

Öhm nicht ganz: Es fliessen keine Waren, weil China und Brasilien Inflation haben sondern umgekehrt:

China und Brasilien haben Inflation weil zuviel Geld ins Land fliesst.

stimmt nicht.

Sonst müssten wir in einer Dauerinflation stecken. In unser Land fliessen Unmengen von Geld.

Brasilien hatte bis 1994 jahrzehntelang schwere Inflation.

Und ganz sicher nicht, weil Geld in das Land floss.

Es gibt verschiedene Gründe für Inflation.

http://de.wikipedia.org/wiki/Inflation

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MarcusFabian
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Deflation oder Inflation?

Elias wrote:

Es gibt verschiedene Gründe für Inflation.

http://de.wikipedia.org/wiki/Inflation

Hab ich nie bestritten. Ich habe nur verzweifelt versucht, iGwt klar zu machen, was unter http://de.wikipedia.org/wiki/Importierte_Inflation zu verstehen ist.

Das ist nämlich die "aktuelle" Inflation in den BRIC Ländern.

Elias
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Deflation oder Inflation?

MarcusFabian wrote:

Elias wrote:

Es gibt verschiedene Gründe für Inflation.

http://de.wikipedia.org/wiki/Inflation

Hab ich nie bestritten. Ich habe nur verzweifelt versucht, iGwt klar zu machen, was unter http://de.wikipedia.org/wiki/Importierte_Inflation zu verstehen ist.

Das ist nämlich die "aktuelle" Inflation in den BRIC Ländern.

MarcusFabian wrote:

China und Brasilien haben Inflation weil zuviel Geld ins Land fliesst.

aha ... und wie genau fliesst denn nun bei der importierten Inflation das Geld nach Brasilien?

CIVETS, BRIC und PIIGS haben eines gemeinsam: sie fassen Länder mit ähnlichen Ausprägungen zusammen (Schwellenländer bzw. Schulden) und werden daher mit Buchstaben zusammengefasst. Die Ursachen/Probleme/Entwicklungszustände können die gleichen sein, müssen aber nicht. Der Verlauf kann sich unterschiedlich entwickeln.

----

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CrashGuru
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Deflation oder Inflation?

MarcusFabian wrote:

Um wieder zum Thema zurückzufinden:

Was das ganze jetzt mit Inflation/Deflation zu tun hat?

Das ganz im Gegensatz zu Geld, das unendlich vermehrt werden kann. Die Frage also, ob in Zukunft Geld oder Ressourcen knapper werden, lässt sich einfach und klar beantworten: Ressourcen werden knapper als Geld. Und das spricht für Inflation, nicht für Deflation.

Elias wrote:

Der Abstecher der Diskussion hat "uns" hoffentlich gezeigt, dass Japan seit 10 Jahren in einer Deflation steckt.

Die einen denken in vorausschauenden Dimensionen, die andern rückwärts gerichtetes Klein/Klein....

100 Jahre weltweiter Ressourcen-Einfluss gegen 10 Jahre lokale Japandeflation halt :oops:

Ok, was schert uns schon was in 100 Jahren ist. Andererseits haben weltweite Ereignisse eben eine lange Vorlaufzeit..... :idea:

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Deflation oder Inflation?

@MF

Ich denke ich hab's jetzt gecheckt. Vielen Dank!

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

MarcusFabian
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Elias wrote:

aha ... und wie genau fliesst denn nun bei der importierten Inflation das Geld nach Brasilien?

Brasilien exportiert mehr Güter als es importiert.

Waren fliessen netto also raus. Entsprechend fliesst Geld (Bezahlung) nach Brasilien.

Mehr Geld bei weniger Gütern = per Definition "importierte Inflation".

Der zweite Grund für Inflation in Brasilien ist, dass viel Investitionskapital aus dem Westen in die Emerging Markets fliesst.

Elias
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CrashGuru wrote:

Die einen denken in vorausschauenden Dimensionen, die andern rückwärts gerichtetes Klein/Klein....

100 Jahre weltweiter Ressourcen-Einfluss gegen 10 Jahre lokale Japandeflation halt :oops:

Ok, was schert uns schon was in 100 Jahren ist. Andererseits haben weltweite Ereignisse eben eine lange Vorlaufzeit..... :idea:

Und da gibt es ganz wenige - wie mich - die in beide Richtungen schauen. Klein/Klein, Mittel/Mittel, Gross/Gross.

Für die einen ist Japan ein lokale Ereignis.

Sie sind unfähig zu sehen und zu verstehen, was dort abgeht.

Ist ja alles weit weg und das kann uns nicht passieren.

Für die einen sind die Sparlampen idiotisch, für die anderen ein Segen. Man scheitert schon im Klein/Klein. Wenn man es im Kleinen schon nicht hinkriegt, wie will man es im grossen hinkriegen. Man ist im Kleinen ein Teil der Verschwendung.

Quote:

Die 2000-Watt-Gesellschaft

http://de.wikipedia.org/wiki/2000-Watt-Gesellschaft

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CrashGuru
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Elias wrote:

Für die einen ist Japan ein lokale Ereignis.

Japan ist global gesehen ein lokales Ereignis. Musst Du einfach mal einen Globus ansehen oder eine

Weltkarte...:lol:

Auch wenn der wirtschaftliche Einfluss global ist. Aber das ist der Flügelschlag des Schmetterlings am Ende der Welt ja auch.

Und ansonsten, wenn schon global: Suche einfach ein Land mit einigermassen gleichen Strukturen, das in den letztten 10 Jahren immer mit Inflation gelebt hat. Und schon hast Du den Ausgleich.... Lol Im umgekehrten Sinne dürfte es schon schwieriger sein, Länder zu finden, welche in den letzten 10 Jahren ununterbrochen unter einer Deflation gelitten haben.

Elias
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CrashGuru wrote:

Elias wrote:
Für die einen ist Japan ein lokales Ereignis.

Japan ist global gesehen ein lokales Ereignis. Musst Du einfach mal einen Globus ansehen oder eine

Weltkarte...:lol:

Auch wenn der wirtschaftliche Einfluss global ist. Aber das ist der Flügelschlag des Schmetterlings am Ende der Welt ja auch.

Und ansonsten, wenn schon global: Suche einfach ein Land mit einigermassen gleichen Strukturen, das in den letztten 10 Jahren immer mit Inflation gelebt hat. Und schon hast Du den Ausgleich.... Lol Im umgekehrten Sinne dürfte es schon schwieriger sein, Länder zu finden, welche in den letzten 10 Jahren ununterbrochen unter einer Deflation gelitten haben.

Die Landkarte ist also das Mass aller Dinge. Lol

Aber ich sehe, du schaust in die Vergangenheit :!:

Wann gab es jemals in der Menschheitsgeschichte dieses wirtschaftliche und technische Szenario?

Wir wachsen, weil wir Zuwanderung haben. Unsere Gesellschaft hat fast alles. Kaufrausch ist bestenfalls bei einzelnen Produkten noch möglich. Schau ma mal, mit was die PIIGS-Staaten wachsen und konsumieren wollen.

Die Zuwanderung bei uns wird nicht ewig so weitergehen und das Blatt kann sich rasch wenden, wenn eine Abwanderung folgen sollte. Eine überalterte Gesellschaft wird gerade mal die Inlandnachfrage nach Lebensmittel in Schwung halten. Aber das dauert halt noch ein Weilchen. Zu weit weg für jene, die zwar die Vergangenheit sehen, aber daraus die falschen Schlüsse ziehen.

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MarcusFabian
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Elias wrote:

Für die einen ist Japan ein lokale Ereignis.

Sie sind unfähig zu sehen und zu verstehen, was dort abgeht.

Ist ja alles weit weg und das kann uns nicht passieren.

Auf historische Sicht von 100 oder mehr Jahren ist ein 10-jähriges Ereignis durchaus "lokal". (Nicht geografisch sondern zeitlich gemeint).

Die Geschichte der letzten 2000 Jahre zeigt, dass Monetarisierung von Schulden durch Gelddrucken bisher immer, in exakt 100.0% der Fälle zur Zerstörung der Währung geführt hat!

Also reite nicht immer nur auf Japan herum, nur weil das dort noch nicht passiert ist.

Elias
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Deflation oder Inflation?

MarcusFabian wrote:

Auf historische Sicht von 100 oder mehr Jahren ist ein 10-jähriges Ereignis durchaus "lokal". (Nicht geografisch sondern zeitlich gemeint).

Die Geschichte der letzten 2000 Jahre zeigt, dass Monetarisierung von Schulden durch Gelddrucken bisher immer, in exakt 100.0% der Fälle zur Zerstörung der Währung geführt hat!

Also reite nicht immer nur auf Japan herum, nur weil das dort noch nicht passiert ist.

Solange du deine Märchen andauernd rein stellst, solange weise ich auf die Überalterung der Gesellschaft hin. Die ist nun halt mal einmalig in der Geschichte

Es hat sagenhafte 30 Seiten in diesem Thread gebraucht, um dir klar zu machen, dass es in Japan Deflation gibt.

Zuvor das Märchen, dass alle das selbe Szenario haben.

Danach kamen die Märchen mit den Waren- und Geldflüssen.

MarcusFabian wrote:

Die Geschichte der letzten 2000 Jahre zeigt, dass Monetarisierung von Schulden durch Gelddrucken

Seit 2000 Jahren wird also Geld gedruckt. So ein Schmarren

Der Druck des Geldes ist auch so ein Dauerbrenner bei dir.

Japan ist mit 200% verschuldet.

Du hast die Ursachen Deflation in Japan bis jetzt noch nicht verstanden.

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T15
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Deflation oder Inflation?

Elias wrote:

Du hast die Ursachen Deflation in Japan bis jetzt noch nicht verstanden.

Quote:

Zwar überwiegt in der Bevölkerung derzeit eher die Angst vor Inflation, angesichts der enormen Summen, die Regierungen und Zentralbanken in die Wirtschaft gepumpt haben. „Aber es wird häufig vergessen, dass nicht das Drucken von Geld Inflation verursacht, sondern das Ausgeben", sagt Ad van Tiggelen, Anlagestratege bei ING Investment Management.

Und genau daran hapert es nach wie vor: Die Menschen sparen, die Banken geben immer weniger Kredite, und nun schnüren die Staaten auch noch ein Sparpaket nach dem anderen. Daher war es auch kein Zufall, dass die Renditen ihren neuen Tiefststand unmittelbar nach Verkündung der Einschnitte in den Haushalt durch die Bundesregierung erreichten.

aber was wenn aufeinmal alle anfangen geld auszugeben? dann machts schwups und inflation ist da!? :roll:

Elias
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Deflation oder Inflation?

T15 wrote:

aber was wenn aufeinmal alle anfangen geld auszugeben? dann machts schwups und inflation ist da!? :roll:

Wofür soll hier in der Schweiz Geld gross ausgegeben werden?

Natürlich kommen neue Generationen von Geräten, Autos, etc.

Und die Jungen brauchen neue Möbel etc.

Autos stehen auf Halde herum

Übertrieben gesagt: Die Schweiz ist gebaut.

Was kommt denn noch grosses?

Teilstücke von Autobahnen werden noch geschlossen oder um eine Spur verbreitert, die 2. Röhre am Gotthard, der Gubrist, Glasfaser statt Kupfer, Rennovationen von Häusern.

Das ist nicht zu vergleichen mit den 60er und 70ern, als es noch Lieferfristen für Autos gab. Dort herrschte Hochkonjunktur. Jeder wollte ein Auto, s/w-Fernseher, gefolgt vom Farbfernseher.

Auf was soll ein Kaufrausch mit Ricardo und eBay entstehen?

Vieviele Handys, Uhren und Fernseher sollen es noch sein?

Apple ist einer der wenigen, der für seine Produkte eine hohe Nachfrage vorweisen kann. Die deutschen Autobauer leben von den Chinesen.

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MarcusFabian
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Deflation oder Inflation?

Elias wrote:

Seit 2000 Jahren wird also Geld gedruckt. So ein Schmarren

Vor 2000 Jahren wurde z.B. den Gold- und Silbemünzen unreines Metall beigemischt, um sie zu strecken. (Diokletians von 302 n. Chr.) Damit sollten die Staatsschulden finanziert werden.

Der Markt hat's schnell gemerkt und die Münzen gemieden. Bzw. sie wurden entsprechend ihrem schlechteren Metallgehalt wertloser.

In Frankreich gab's die Assignaten vor der Franz. Revolution.

Das dürften so die bekanntesten Beispiele für Gelddruckerei sein.

Insgesamt gab es in der Geschichte der Menschheit rund 2000 solcher Papierwährungen, die allesamt verschwunden sind. Das "Rezept" war immer dass selbe. Ein Staat/König hat Schulden und wirft deshalb die Druckerpresse an, um die Schulden damit einfach und leicht aus der Welt zu schaffen. In der Folge verliert das Geld an Wert (Inflation), wird nicht mehr akzeptiert, kollabiert und wird durch ein neues, vorerst stabileres, Geld ersetzt.

T15
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Deflation oder Inflation?

Elias wrote:

T15 wrote:
aber was wenn aufeinmal alle anfangen geld auszugeben? dann machts schwups und inflation ist da!? :roll:

Wofür soll hier in der Schweiz Geld gross ausgegeben werden?

so hab ich das noch nie betrachtet...

Elias wrote:

Übertrieben gesagt: Die Schweiz ist gebaut.

hmm... aber mit dem hab ich Mühe, in der Schweiz werden Täglich fast 80'000m2 verbaut...

darum würd ich die Aussage nicht unterschreiben :roll:

CrashGuru
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Deflation oder Inflation?

Elias wrote:

T15 wrote:
aber was wenn aufeinmal alle anfangen geld auszugeben? dann machts schwups und inflation ist da!? :roll:

Wofür soll hier in der Schweiz Geld gross ausgegeben werden?

Übertrieben gesagt: Die Schweiz ist gebaut.

So lange ich denken kann (also schon lange), hörte ich immer nur ein Credo: Ohne Wachstum geht es nicht. Dementsprechend wurde in keinem Konzern ein Nullwachstum akzeptiert.

Laut Deiner Aussage ist damit nun also plötzlich Schluss? :oops: Quasi, Ende 2010 = Ende Wachstum. Einfach so.

Und davon leitest Du nun das Deflations-Szenario für die Schweiz ab :?:

Elias
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Deflation oder Inflation?

CrashGuru wrote:

Elias wrote:
T15 wrote:
aber was wenn aufeinmal alle anfangen geld auszugeben? dann machts schwups und inflation ist da!? :roll:

Wofür soll hier in der Schweiz Geld gross ausgegeben werden?

Übertrieben gesagt: Die Schweiz ist gebaut.

So lange ich denken kann (also schon lange), hörte ich immer nur ein Credo: Ohne Wachstum geht es nicht. Dementsprechend wurde in keinem Konzern ein Nullwachstum akzeptiert.

Laut Deiner Aussage ist damit nun also plötzlich Schluss? :oops: Quasi, Ende 2010 = Ende Wachstum. Einfach so.

Und davon leitest Du nun das Deflations-Szenario für die Schweiz ab :?:

Nicht für 2010. Habe ich auch nie behauptet. Ich stemme mich nur gegen das aktuelle Inflations-Szenario welches von einigen hier im Forum verbreitet wird. Wie haben bestenfalls eine schleichende Inflation für die unteren Einkommen und Mieter. Für Immobilienbesitzer steigt seit 2002 die Kaufkraft.

Habe auch das schon mehrfach geschrieben:

1. Die Zuwanderung stoppt irgendwann

2. Die geburtenstarken Jahrgänge treten schon seit 2 Jahren aus dem Arbeitsleben aus.

3. Irgendwann (ab ca 2020) stagniert oder schrumpft die Bevölkerung, mindestens diejenige, die im Arbeitsleben ist.

Und ab dann werden Mietwohnungen im Überfluss frei sein und Häuser finden keine Käufer mehr. Die Preise werden sinken.

Deutschland sucht Facharbeiter, in Brasilien werden sie knapp. Ausser in Griechenland und Ungarn scheint die Wirtschaft in der EU 2011 wieder in Gang zu kommen. Deutschland ist der Motor und der hängt zu Zeit immer mehr von China ab, gefolgt von den USA.

http://www.welt.de/wirtschaft/article10416050/China-wird-fuer-Deutschlan...

Ich stelle einmal mehr die Gegenfrage: woher soll das grosse Wachstum (ausser durch Zuwanderung) hier in der Schweiz noch kommen? Wir hängen genau so vom Export ab, wie fast alle anderen.

Ewiges Wachstum gibt es nicht. Oder ist da jemand anderer Meinung?

Mal was anderes:

Ab 2012 bringt Renault Elektroautos, die anderen werden folgen. Je nach Benzinpreis kann das nochmals einen Schub auslösen.

http://www.renault-ze.com/z.e.-modelle/fluence-z.e.-3073.html

http://www.renault-ze.com/z.e.-modelle/kangoo-express-z.e.-3077.html

http://www.renault-ze.com/z.e.-modelle/zoe-preview-3082.html

http://www.renault-ze.com/z.e.-modelle/twizy-3088.html

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Denne
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Deflation oder Inflation?

Sodele .. jetzt kommt bald die "Eigentlich-sind-4%-Inflation-doch-auch-ganz-OK"-Strategie zum tragen ...

Inflation in Eurozone steigt

Luxemburg (sda/dpa) Die Inflation im Eurogebiet ist

vor dem Jahreswechsel gestiegen. Die jährliche

Teuerungsrate betrug im Dezember 2,2 Prozent. Das

sind 0,3 Punkte mehr als im Vormonat.Das teilte die

Europäische Statistikbehörde Eurostat am Dienstag

in einer ersten Schätzung mit. Über die Gründe wird

Eurostat erst zur Monatsmitte berichten. Die

Europäische Zentralbank (EZB) spricht bei einer Rate

von bis zu zwei Prozent von Preisstabilität.

CrashGuru
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Deflation oder Inflation?

Elias wrote:

Nicht für 2010. Habe ich auch nie behauptet. Ich stemme mich nur gegen das aktuelle Inflations-Szenario welches von einigen hier im Forum verbreitet wird. Wie haben bestenfalls eine schleichende Inflation für die unteren Einkommen und Mieter. Für Immobilienbesitzer steigt seit 2002 die Kaufkraft.

Durchaus möglich, dass Du für die weitere Zukunft recht hast.

Dein Immo-Beispiel hält allerdings nicht stand: Du sagst "für Immobesitzer steigt die Kaufkraft". Aber ein Immobesitzer ist auch "normaler" Konsument. Also könnte es bestenfalls heissen: Für Immobesitzer, welche ihr ganzes Einkommen über den Immobesitz generieren steigt die Kaufkraft seit".

Und davon gibt es nicht sehr viele, behaupte ich nun mal.... Besonders, da ich von Vermietern (EFH-Besitzer können wir sowieso ausschliessen) immer nur höre, wie sie die Mietpreise nicht senken können unter anderem wegen der Inflation, selbst wenn die Hypozinsen sinken WinkLol

Elias
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Deflation oder Inflation?

CrashGuru wrote:

Elias wrote:
Nicht für 2010. Habe ich auch nie behauptet. Ich stemme mich nur gegen das aktuelle Inflations-Szenario welches von einigen hier im Forum verbreitet wird. Wie haben bestenfalls eine schleichende Inflation für die unteren Einkommen und Mieter. Für Immobilienbesitzer steigt seit 2002 die Kaufkraft.

Durchaus möglich, dass Du für die weitere Zukunft recht hast.

Dein Immo-Beispiel hält allerdings nicht stand: Du sagst "für Immobesitzer steigt die Kaufkraft". Aber ein Immobesitzer ist auch "normaler" Konsument. Also könnte es bestenfalls heissen: Für Immobesitzer, welche ihr ganzes Einkommen über den Immobesitz generieren steigt die Kaufkraft seit".

Und davon gibt es nicht sehr viele, behaupte ich nun mal.... Besonders, da ich von Vermietern (EFH-Besitzer können wir sowieso ausschliessen) immer nur höre, wie sie die Mietpreise nicht senken können unter anderem wegen der Inflation, selbst wenn die Hypozinsen sinken WinkLol

Die Vermieter habe ich vergessen. Denen geht es seit 2002 auch zusehens besser, weil ihre Aufwände sinken und sie es nicht weiter geben.

Im August 2011 werden die neuen Zahlen zur Volkszählung bekannt gegeben

http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2010/12/21/Schweiz/Volksz...

Ich prognostiziere den Anteil der Schweizer Immo-Besitzer auf über 50%. Bei den meisten ist die Teuerung wegen den Hypotheken rückläufig.

Im allgemeinen Warenkorb ist "Wohnen und Energie" mit 25% drin. Alle Immobesitzer, die ich kenne, legen seit ein paar Jahren das eingesparte Geld beiseite oder haben schon direkt amortisiert. Darum meine obige Aussage, dass bei denen die Kaufkraft steigt, weil weniger für wohnen aufgewendet werden muss. Würden die Vermieter die Mietzinsen reduzieren, käme es den Mietern zu gute.

http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/infothek/erhebungen__quellen...

Der individuelle Teuerungsrechner

http://www.portal-stat.admin.ch/indivrechner/d/index.htm

Quote:

Mieten wird billiger!

01. Dez 2010

Der Referenzzinssatz wurde von 3 auf 2,75 Prozent reduziert. Mieter sollten sich nun um die Senkung ihres Mietzinses kümmern.

Musterbrief Senkungsbegehren

http://www.beobachter.ch/wohnen/miete/artikel/referenzzinssatz_mieten-wi...

Ich glaube auch nicht daran, dass da viel bei den Mietern landen wird. Ein Versuch ist es allemal wert.

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MarcusFabian
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CrashGuru wrote:

So lange ich denken kann (also schon lange), hörte ich immer nur ein Credo: Ohne Wachstum geht es nicht.

Das mit dem Wachstumszwang müssen wir demnächst ohnehin überdenken. Die Ressourcen geben ein Wachstum kaum noch her.

Must see:

http://www.youtube.com/user/ChrisMartensondotcom#p/u/0/msTW7D_rSm4

MarcusFabian
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Deflation oder Inflation?

Elias wrote:

Ewiges Wachstum gibt es nicht. Oder ist da jemand anderer Meinung?

Absolut Deiner Meinung. Siehe hierzu Youtube-Link aus meinem letzten Posting.

Allerdings stellt sich jetzt die Frage, was das mit Inflation oder Deflation zu tun hat. Wachstum/Schrumpfung (also BIP) ist das eine, Inflation/Deflation was ganz anderes.

MarcusFabian
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Deflation oder Inflation?

CrashGuru wrote:

Dein Immo-Beispiel hält allerdings nicht stand: Du sagst "für Immobesitzer steigt die Kaufkraft". Aber ein Immobesitzer ist auch "normaler" Konsument. Also könnte es bestenfalls heissen: Für Immobesitzer, welche ihr ganzes Einkommen über den Immobesitz generieren steigt die Kaufkraft seit".

Je nach Sichtweise geht dieser Punkt durchaus an Elias:

Nach einer Studie der deutschen Bundesbank haben vom Boom der letzten 10 Jahre vor allem die reichsten 10% der deutschen Bevölkerung profitiert.

Für die zweitreichsten 10% war es ein Nullsummenspiel und 80% der Bevölkerung haben an Kaufkraft verloren. Je ärmer, desto mehr.

Je nachdem, wo man sich also hier einreiht, gehört man zu den Gewinnern oder zu den Verlierern.

CuriousMe
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Deflation oder Inflation?

MarcusFabian wrote:

Must see:

http://www.youtube.com/user/ChrisMartensondotcom#p/u/0/msTW7D_rSm4

tks Mf, very interesting link indeed and - somehow makes sense what that guy tries to tell us! :roll:

what's up!

Elias
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Deflation oder Inflation?

Quote:

Keine Inflation in der Schweiz

von Balz Bruppacher - Die Preise sind im Dezember insgesamt stabil geblieben. Mobilität kostete mehr, Bekleidung weniger. Im Jahresmittel betrug die Teuerung 0,7 Prozent.

Die Teuerung hat in den letzten 17 Jahren einzig 2008 die Stabilitätsschwelle von zwei Prozent überschritten. Auch im laufenden Jahr rechnen die Konjunkturexperten mit einer unbedeutenden Teuerung. Das BFS sagt eine mittlere Jahresteuerung von 0,7 Prozent voraus. Die Schweizerische Nationalbank erwartet lediglich 0,4 Prozent.

http://www.20min.ch/finance/news/story/Keine-Inflation-in-der-Schweiz-10...

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

T15
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Deflation oder Inflation?

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Keine Inflation in der Schweiz

von Balz Bruppacher - Die Preise sind im Dezember insgesamt stabil geblieben. Mobilität kostete mehr, Bekleidung weniger. Im Jahresmittel betrug die Teuerung 0,7 Prozent.

http://www.finanzen.net/rohstoffe/baumwollpreis/chf

wenn ich mir den Chart von Baumwolle anschaue... das könnte sich jetzt bald ändern mit der Kleidung!!

Baumwolle stieg von 0.71 auf jetzt 1.43... weiss ja nicht wie du das siehst mit den Auswirkungen wenn sich der Rohstoffpreis verdoppelt.

Ich bin überzogen das wir im Sommer mehr bezahlen als jetzt!!!

Elias
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Deflation oder Inflation?

T15 wrote:

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Keine Inflation in der Schweiz

von Balz Bruppacher - Die Preise sind im Dezember insgesamt stabil geblieben. Mobilität kostete mehr, Bekleidung weniger. Im Jahresmittel betrug die Teuerung 0,7 Prozent.

http://www.finanzen.net/rohstoffe/baumwollpreis/chf

wenn ich mir den Chart von Baumwolle anschaue... das könnte sich jetzt bald ändern mit der Kleidung!!

Baumwolle stieg von 0.71 auf jetzt 1.43... weiss ja nicht wie du das siehst mit den Auswirkungen wenn sich der Rohstoffpreis verdoppelt.

Ich bin überzogen das wir im Sommer mehr bezahlen als jetzt!!!

Wird wohl so sein. Das lockt weitere Produzenten an, was über kurz oder lang wieder zu sinkenden Preisen führen wird (Schweinezyklus). Der Erdölpreis schwankt ja auch. Als der vor 2 Jahren absackte und der Preis an der Zapfsäule unter 1.40 fiel, hat es niemanden gestört.

PKZ hat vieles zu 50% drin......

http://www.pkz.ch/pkz/d/index.php

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