Deflation oder Inflation?

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Johnny P
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Deflation oder Inflation?

T15 wrote:

Quote:

Baumwolle stieg von 0.71 auf jetzt 1.43... weiss ja nicht wie du das siehst mit den Auswirkungen wenn sich der Rohstoffpreis verdoppelt.

Ich bin überzogen das wir im Sommer mehr bezahlen als jetzt!!!

Jo vielleicht wird es zum Anlass zu einer Preissteigerung genommen. Aber auf ein fertig verarbeitetes Kleidungsstück hat der Baumwoll Preis praktisch keinen Einfluss Wink

„Alles was die Sozialisten vom Geld verstehen, ist die Tatsache, dass sie es von anderen haben wollen.“

Konrad Adenauer

Johnny P
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Deflation oder Inflation?

Gestern Rundschau

http://www.videoportal.sf.tv/video?id=46c8710f-5f89-4dff-aad4-72d291e7b4...

Das sieht sehr sehr Deflationär aus. Der Schuldenerlass ist die einzig gangbare Lösung.

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Konrad Adenauer

MarcusFabian
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Johnny P wrote:

Jo vielleicht wird es zum Anlass zu einer Preissteigerung genommen. Aber auf ein fertig verarbeitetes Kleidungsstück hat der Baumwoll Preis praktisch keinen Einfluss Wink

Wieso meinst Du, dass das keinen Einfluss auf Baumwoll-Kleider hat?

Ich meine, letztes Jahr haben meine Unterhosen sämtliche Assets von Gold bis SMI outperformed Wink

Elias
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Johnny P wrote:

Gestern Rundschau

http://www.videoportal.sf.tv/video?id=46c8710f-5f89-4dff-aad4-72d291e7b4...

Das sieht sehr sehr Deflationär aus. Der Schuldenerlass ist die einzig gangbare Lösung.

SNB hält irische Anleihen nicht mehr für sicher

http://www.cash.ch/news/topnews/snb_haelt_irische_anleihen_nicht_mehr_fu...

Die Anglo Irish Bank hatte doch nur 4 Milliarden erhalten und wurde danach noch aufgeteilt. Die Bank könnte doch auch wieder Gewinn machen, oder nicht?

Der Staat musste Milliarden absichern, aber wieviel Geld wurde wirklich sonst noch hineingepumpt.

Die Steuereinnahmen brachen ein.

Die Immopreise und der Bausektor brachen ein. Das fällt auch wieder auf die Banken zurück.

Mir ist nicht klar, was besser geworden wäre, wenn man die Bank untergehen hätte lassen. Die Bank hätte die ausstehenden Hypotheken zurückgefordert (was die anderen auch wieder in Schwierigkeiten gebracht hätte) und einige hätten viel Geld verloren, weil nur eint Teil ihrer Einlagen vom Staat abgesichert ist.

In Ungarn haben 90% eine Eigentumswohnung. Über 60% haben die Hypothek in Fremdwährung vorallem Franken aufgenommen und haben Schwierigkeiten, die Zinsen zu bezahlen, weil der Forint abgesackt ist.

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/Ungarn-verbannt-den-Sc...

----

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MarcusFabian
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Elias wrote:

Mir ist nicht klar, was besser geworden wäre, wenn man die Bank untergehen hätte lassen. Die Bank hätte die ausstehenden Hypotheken zurückgefordert (was die anderen auch wieder in Schwierigkeiten gebracht hätte) und einige hätten viel Geld verloren, weil nur eint Teil ihrer Einlagen vom Staat abgesichert ist.

Dann stelle ich mal die ketzerische Frage, warum man die Bank und nicht die Immobilienbesitzer "ge-bailoutet" hat:

Problem: Die Bank kommt in Schwierigkeiten, macht Verluste, die sie unter die Wasserlinie drücken, weil die Immobilienbesitzer ihre Hyp nicht mehr bedienen können.

Aktuelle Lösung: Der Steuerzahler gleicht diesen Verlust der Bank gegenüber aus.

Die Bank überlebt nun dank Steuergeldern aber der Immobesitzer kann seine Hyp immer noch nicht bedienen. Seine Immo wird zwangsversteigert und die Bank sitzt auf einem leeren Haus, das sie eigentlich gar nicht will. (Und das in der Folge häufig verfällt, weil es nicht mehr gepflegt wird).

Alternative Lösung: Der Steuerzahler unterstützt den Immobesitzer, nicht die Bank. Nun kann der Immobesitzer seine Hyp wieder bezahlen und behält sein Haus. Die Bank überlebt nun auch, weil die Zinsen bezahlt werden.

Die alternative Lösung wäre die bessere. Vorausgesetzt natürlich, die Ursache der Probleme liegt bei Hypotheken im eigenen Land. Der Staat wird nicht Immobilienbesitzer im Ausland unterstützen und auch nicht andere Fehlspekulationen der Bank z.B. im Ausland, mit CDS oder Derivaten.

Elias
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MarcusFabian wrote:

Elias wrote:
Mir ist nicht klar, was besser geworden wäre, wenn man die Bank untergehen hätte lassen. Die Bank hätte die ausstehenden Hypotheken zurückgefordert (was die anderen auch wieder in Schwierigkeiten gebracht hätte) und einige hätten viel Geld verloren, weil nur eint Teil ihrer Einlagen vom Staat abgesichert ist.

Dann stelle ich mal die ketzerische Frage, warum man die Bank und nicht die Immobilienbesitzer "ge-bailoutet" hat:

Problem: Die Bank kommt in Schwierigkeiten, macht Verluste, die sie unter die Wasserlinie drücken, weil die Immobilienbesitzer ihre Hyp nicht mehr bedienen können.

Aktuelle Lösung: Der Steuerzahler gleicht diesen Verlust der Bank gegenüber aus.

Die Bank überlebt nun dank Steuergeldern aber der Immobesitzer kann seine Hyp immer noch nicht bedienen. Seine Immo wird zwangsversteigert und die Bank sitzt auf einem leeren Haus, das sie eigentlich gar nicht will. (Und das in der Folge häufig verfällt, weil es nicht mehr gepflegt wird).

Alternative Lösung: Der Steuerzahler unterstützt den Immobesitzer, nicht die Bank. Nun kann der Immobesitzer seine Hyp wieder bezahlen und behält sein Haus. Die Bank überlebt nun auch, weil die Zinsen bezahlt werden.

Die alternative Lösung wäre die bessere. Vorausgesetzt natürlich, die Ursache der Probleme liegt bei Hypotheken im eigenen Land. Der Staat wird nicht Immobilienbesitzer im Ausland unterstützen und auch nicht andere Fehlspekulationen der Bank z.B. im Ausland, mit CDS oder Derivaten.

In Irland sind die Steuereinnahmen eingebrochen.

Der irische Staat besteht aus Rentnern, Jugendlichen und der Rest sind Sozialempfänger, Arbeitslose und ein paar wenige Steuerzahler. Wer kann, verlässt das Land.

----

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MarcusFabian
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Esportschlager Irlands:

* Zink (weltweit #7 als Produzent)

* Blei (#12)

* Pharma

* Software (+ -Dienstleistungen)

* Erdgas

* Whiskey Wink

http://en.wikipedia.org/wiki/Economy_of_the_Republic_of_Ireland#Exports

Johnny P
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Elias wrote:

Die Anglo Irish Bank hatte doch nur 4 Milliarden erhalten und wurde danach noch aufgeteilt. Die Bank könnte doch auch wieder Gewinn machen, oder nicht?

Nein 30 Mia. Wie die Bank jetzt aufgestellt ist ahbe ich keine Ahnung.

Quote:

Der Staat musste Milliarden absichern, aber wieviel Geld wurde wirklich sonst noch hineingepumpt.

Die Steuereinnahmen brachen ein.

Die Immopreise und der Bausektor brachen ein. Das fällt auch wieder auf die Banken zurück.

Die EU hat Irland quasi aufgezwungen die Banken mit ihrem "Rettungsschirm" zu schützen. Brisant dabei, ist das v.a. Deutschland um Ihren Primus bangen musste. Offenbar hat die DB über 40 Mia an Irland geborgt und würde einen Staatsbankrott ohne Staat ebenfalls nicht überleben.

Quote:

Mir ist nicht klar, was besser geworden wäre, wenn man die Bank untergehen hätte lassen. Die Bank hätte die ausstehenden Hypotheken zurückgefordert (was die anderen auch wieder in Schwierigkeiten gebracht hätte) und einige hätten viel Geld verloren, weil nur eint Teil ihrer Einlagen vom Staat abgesichert ist.

Das Problem ist das der Staat Irland die Schuldenlast nicht tragen kann. Der konkurs der banken hätte eine erneute Kettenreaktion ausgelöst. Aber die jetzige Lösung ist halt auch keine (nachhaltige).

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Konrad Adenauer

CrashGuru
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MarcusFabian wrote:

Dann stelle ich mal die ketzerische Frage, warum man die Bank und nicht die Immobilienbesitzer "ge-bailoutet" hat:

Problem: Die Bank kommt in Schwierigkeiten, macht Verluste, die sie unter die Wasserlinie drücken, weil die Immobilienbesitzer ihre Hyp nicht mehr bedienen können.

Auch hier wäre es wohl richtiger gewesen, den Immobilienbesitzern Darlehen zur Rettung ihrer Hypotheken zu geben, anstatt das Geld in die Bank zu pumpen. Wie Du schreibst, wäre das Geld erstens in den Kreislauf gekommen (Rückzahlung der Hyptheken und "Umschuldung der Häuslebesitzer" von Bank zu Staat). Und zweitens, die Krisenlösung wäre wenigstens (teilweise) denjenigen zugute gekommen, welche auch die Hauptlast tragen müssen (einem Teil der Steuerzahler) und es gäbe weniger Sozialfälle. Zudem wären diese Darlehen wahrscheinlich fast vollständig zurück bezahlt worden, was mit dem Geld das an die Banken geflossen ist evtl. nicht geschieht.

T15
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CrashGuru wrote:

Und zweitens, die Krisenlösung wäre wenigstens (teilweise) denjenigen zugute gekommen, welche auch die Hauptlast tragen müssen (einem Teil der Steuerzahler) und es gäbe weniger Sozialfälle.

naja nicht ganz einverstanden... Leute die sich Zeug leisten das sie sich eigentlich gar nicht leisten können sollte man nicht unterstützen...

zb. ich hole einen Kredit von 50'000chf und kauft mir ein Auto von 80'000chf...

ein Mitarbeiter kauf ein Occasion von 20'000... warum soll er jetzt steuern zahlen wenn ich auf die schnauze falle?

sorry aber einige haben sich häuser gekauft ohne zu überlegen... die sie eignetlich nie hätten kaufen können...

mit meinem heutigen lohn (ohne anzahlung => war glaub ich so in den staaten) könnt ich auch eine immo kaufen für 1mio. bis 2.8% würde dies etwa gut gehen... danach gäbe es probleme, soll ich mir jetzt ne immo kaufen für 1mio oder nicht? :roll:

MarcusFabian
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T15 wrote:

naja nicht ganz einverstanden... Leute die sich Zeug leisten das sie sich eigentlich gar nicht leisten können sollte man nicht unterstützen...

Ich bin da ganz auf der Seite von Ramschi: Die Banker hätten es zumindest besser wissen müssen als Joe Sixpack. Ist schliesslich ihr Job und dafür werden sie - nicht zu knapp - bezahlt.

Was ist das Ergebinis jetzt? Massig unbewohnte, teilweise neue Häuser, die der Bank gehören und zum Teil - ja, richtig - abgerissen!!! werden.

Es gibt jene Menge YouTube-Videos, die das belegen.

T15
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ok Jungs ich geb euch recht... hab wohl zuerst geschriben ohne genau zu Wissen Wink

ich dachte man reisst keine Häuser ab... ich dachte zuerst kommt der Krieg und übernimmt das :shock:

ein Wirtschaftslehrer hat mal gesagt vor ca. 1Jahr um all dies zu lösen brauchen wir einen Krieg... :shock:

CrashGuru
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T15 wrote:

CrashGuru wrote:
Und zweitens, die Krisenlösung wäre wenigstens (teilweise) denjenigen zugute gekommen, welche auch die Hauptlast tragen müssen (einem Teil der Steuerzahler) und es gäbe weniger Sozialfälle.

naja nicht ganz einverstanden... Leute die sich Zeug leisten das sie sich eigentlich gar nicht leisten können sollte man nicht unterstützen...

Ich verstehe zwar Dein Argument aber ich kann Dir nicht recht geben.

Ich kenne ein passendes Beispiel:

Vor 50 Jahren kamen die Abzahlungsgeschäfte auf.

Mein Vater hatte eine Gebiets-Vertretung für Haushaltmaschinen (vor allem Nähmaschinen). Er stellte einige Verkäufer/Vertreter an, welche Haushalte besuchten und die Geräte verkauften. Nach kurzer Zeit kündigte er einigen dieser Vertreter, da diese ohne Rücksicht auf die finanziellen Möglichkeiten auch Leuten die Geräte aufschwatzten, welche absolut keine Chance hatten, die Raten ohne Probleme zu begleichen. Da er das vor sich nicht verantworten konnte, verzichtete er auf diese zusätzlichen Einnahmen.

Das Risiko bei diesen Abzahlungsverträgen wurde von den Banken übernommen die an den Zuschlägen viel Geld verdienten (und welche ohne Rücksicht die Raten eintrieben). Die Auswüchse wurden später durch verschieden Gesetzte etwas gestoppt. Aber immer wieder durch neu Geschäftstricks umgangen. Nach einigen Jahren war die Lobbyarbeit dann so erfolgreich, dass mehr oder weniger keine Schranken mehr vorhanden waren. Das Resultat sieht man heute, wo jeder Schei... mit selbst lächerlichen Preise in x-Monaten abbezahlt werden können, teilweise mit Vorlaufzeiten von mehreren Monaten und "ohne" Zins. Was zur extremen Verschuldung des grössten Teils der Bevölkerung führt.

Wer findet es normal, dass es Schuldenberater braucht für Jugendliche......

Dass Banken bei den Hypotheken schon gar keine Skrupel mehr kennen, wundert wohl niemand. Denn da kann ja mit der ganz grossen Kelle angerichtet werden. Das System ist das Gleiche wie beim Kleinkredit...Rücksichtslosigkeit.

Es ist wie die Frage vom Huhn und vom Ei. Ist der Konsument wirklich verantwortlich oder erliegt er Marketing, Werbung und Gruppendruck. Oder handeln Politik und Wirtschaft/Banken verantwortungslos :idea:

Bullish
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Ramschpapierhaendler wrote:

T15 wrote:
sorry aber einige haben sich häuser gekauft ohne zu überlegen... die sie eignetlich nie hätten kaufen können...

Eigentlich hast du ja recht. Nur gibt's beim Hauskauf das Problem, dass viele Leute selbst nicht beurteilen können, ob ...

Zwischen Hypos in den USA und der CH besteht ein fundamentaler Unterschied. Hier haftet der Schuldner, aber in den USA haftet die Immobilie. Der US-Hypo-Schuldner verliert nur das, was er bereits bezahlt hat: bei 120%-Hypos wohl nicht viel...

Kann ein US Hypo-Schuldner nicht zahlen, schickt er die Schlüssel zurück und gut ist's. In Zukunft wird er es einfach schwerer haben, an Kredite zu kommen.

Kann sich die Bank nun darauf verlassen, dass der Staat helfend einspringt, vergibt sie soviele Kredite wie möglich. Hallo Freddie und Fannie!

CrashGuru
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Bullish wrote:

Ramschpapierhaendler wrote:
T15 wrote:
sorry aber einige haben sich häuser gekauft ohne zu überlegen... die sie eignetlich nie hätten kaufen können...

Eigentlich hast du ja recht. Nur gibt's beim Hauskauf das Problem, dass viele Leute selbst nicht beurteilen können, ob ...

Zwischen Hypos in den USA und der CH besteht ein fundamentaler Unterschied. Hier haftet der Schuldner, aber in den USA haftet die Immobilie. Der US-Hypo-Schuldner verliert nur das, was er bereits bezahlt hat: bei 120%-Hypos wohl nicht viel...

Kann ein US Hypo-Schuldner nicht zahlen, schickt er die Schlüssel zurück und gut ist's. In Zukunft wird er es einfach schwerer haben, an Kredite zu kommen.

Kann sich die Bank nun darauf verlassen, dass der Staat helfend einspringt, vergibt sie soviele Kredite wie möglich. Hallo Freddie und Fannie!

Was heisst, dass die Verantwortungslosigkeit der (US-)Banken (und der Politik) also noch grösser ist als z.B. die der Spanischen (die ebenfalls bis 120% gingen).

Bullish
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CrashGuru wrote:

Was heisst, dass die Verantwortungslosigkeit der (US-)Banken (und der Politik) also noch grösser ist als z.B. die der Spanischen (die ebenfalls bis 120% gingen).

Ja. Aber eigentlich nicht von den Banken, sondern deren Angestellten, die diese Deals abwickelten und wussten, dass jedes Jahr bis zum Crash ein netter Bonus winkte.

Ebenso nicht von der Politik sondern nur von einzelnen Politikern.

Das FBI hatte schon 2004 gewarnt:

Quote:

BANK FRAUD

FBI warns of mortgage fraud 'epidemic'

Rampant fraud in the mortgage industry has increased so sharply that the FBI warned Friday of an "epidemic" of financial crimes which, if not curtailed, could become "the next S&L crisis."

Assistant FBI Director Chris Swecker said the booming mortgage market, fueled by low interest rates and soaring home values, has attracted unscrupulous professionals and criminal groups whose fraudulent activities could cause multibillion-dollar losses to financial institutions.

"It has the potential to be an epidemic," said Swecker, who heads the Criminal Division at FBI headquarters in Washington. "We think we can prevent a problem that could have as much impact as the S&L crisis," he said.

...

http://articles.cnn.com/2004-09-17/justice/mortgage.fraud_1_mortgage-fra...

Das war alles längst bekannt und der Ausgang ebenso.

Zum Teil wurden die Banken auch ausgetrickst, resp der Banker liess sich austricksen, weil es auch ihm was brachte:

- Immo-Makler bekomme 50k provision bei verkauf eines hauses

- er sucht jemanden, der noch kein haus hat (einer mit tiefem einkommen und ohne ersparnis, denn mittlerweile hatten alle anderen schon häuser)

- er schlägt diesem ein haus vor

- käufer hat kein geld, denn wegen des kleinen einkommens will die bank eine anzahlung

- makler "leiht" dem käufer 25k

- käufer bekommt kredit

- makler erhält 50k provision, wobei 25k wohl abgeschrieben werden müssen, weil makler schon ahnt, dass käufer pleite gehen wird.

Da ebenso der Banker an den vergebenen Krediten gemessen wurde, die dann sowieso aus der Bankbilanz ausgelagert und nach Europa verkauft wurden, gab es keinen, der etwas gegen diese Machenschaften einzuwenden hatte.

Hier ein Klassiker:

http://piggington.com/strawberry_picker_buys_720_000_house_on_15_000_yr_...

MarcusFabian
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Elias wrote:

In Irland sind die Steuereinnahmen eingebrochen.

Nicht nur in Irland:

Bullish
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MarcusFabian wrote:

T15 wrote:

naja nicht ganz einverstanden... Leute die sich Zeug leisten das sie sich eigentlich gar nicht leisten können sollte man nicht unterstützen...

Ich bin da ganz auf der Seite von Ramschi: Die Banker hätten es zumindest besser wissen müssen als Joe Sixpack. Ist schliesslich ihr Job und dafür werden sie - nicht zu knapp - bezahlt.

Die Banker handelten rational. Banker sind nicht die Bank. Die Bank hält die Risiken bis ans Ende, die Banker werden aber für die vergebenen Kredite bezahlt. Deshalb sag ich ja immer, dass der Bonus eigentlich erst nach Zahlung aller Zinsen und der Rückzahlung des Kredits anfallen dürfte.

Da dies terminlich etwas schwierig ist, trägt die Bank, als eigene juristische Person das Risiko; ihre Aktionäre finanzieren es im Voraus. Die Aktionäre können die Organe bestimmen, die die Lohnpolitik gestalten sollen.

Der Druck auf die falschen Anreize kann also nur von den Aktionären kommen, aber wenn die einen Bailout kriegen, ist es ihnen egal.

Die Sache wird umso komplizierter, dass die Aktionäre in der Regel anonym sind und sehr kurzfristige finanzielle Interessen verfolgen. Es interessieren sie nicht langfristige Erträge sondern Kursgewinne. Dh unter Umständen liegt es sogar im Interesse der Aktionäre, dass unverantwortliche Kredite vergeben werden, weil sie denken, sie können die Aktien vor dem Platzen der ersten Kredite abstossen.

Folglich reicht offenbar nicht einmal ein Bestrafen der Aktionäre, sondern es müssten auch die Bankkunden einen Haircut auf ihren Einlagen kriegen, damit sie sich seriösere Banken, zB Banken mit persönlich haftenden Partnern suchen oder schärfere Auflagen an die Banken fordern.

BTW eigentlich lief für die Banken alles nach Plan, als die verbrieften Bilanzrisiken ins Publikum verkauft wurden. Dumm war nur, dass einige Banken anfingen, diese Papiere aufzukaufen. So kamen die Risiken zurück in die Bankbilanzen.

Dies konnte nur passieren, weil die Banker ihr eigenes Interesse verfolgten und nicht jenes der Bank, die sie angestellt hatte.

Deshalb nochmals:

MarcusFabian wrote:

Ich bin da ganz auf der Seite von Ramschi: Die Banker hätten es zumindest besser wissen müssen als Joe Sixpack.

Für die Banker hätte es nicht besser laufen können und Joe Sixpack hatte eine Zeit lang ein Leben, das er sich nicht hätte leisten können. Der Dumme ist der, der das am Ende alles bezahlt, indem er seine eigene Währung abschwächt, damit er weiterhin für jene arbeiten kann, die dann sowieso wieder nicht zahlen können. Biggrin Gruss.

MarcusFabian
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Bullish wrote:

Folglich reicht offenbar nicht einmal ein Bestrafen der Aktionäre,

Wenn man das mal mit dem National Banking Act von 1863 vergleicht:

Damals durften Banken nur 2.5 mal mehr Kredite ausgeben als sie Einlagen hatten (heute 10 mal) und Aktionäre hafteten mit dem Doppelten Nennwert ihrer Aktien, sollte die Bank in Schwierigkeiten geraten.

Was meinste, wie motiviert die damals waren, dass ihre Bank sauber gearbeitet hat?

Also wenn schon, dann sollen die Aktionäre, die Besitzer der Bank in erster Linie zur Kasse gebeten werden. Sicher nicht die Halter von Spareinlagen.

Elias
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Deflation oder Inflation?

MarcusFabian wrote:

Also wenn schon, dann sollen die Aktionäre, die Besitzer der Bank in erster Linie zur Kasse gebeten werden. Sicher nicht die Halter von Spareinlagen.

Warum immer nur gegen die Banken hetzen?

Warum nicht auch für eine Swissair, Biber Holding, Gretag Imaging haften? Gerade bei der Swissair hat es viele Angestellte eiskalt erwischt.

Wäre doch eine feine Sache gewesen, wenn sie als (ehemalige) Besitzer gleich noch Geld hätten nachschiessen dürfen. :roll:

Wenn die wüssten, was sie für ein Glück haben, dass sie nur die Kursverluste tragen müssen und nicht auch nach als Besitzer haften müssen

Quote:

Wegen Kursverlusten: Anlegerrandale in Bangladesch

Hunderte Investoren haben am Montag in Bangladesch randaliert, um gegen massive Kursverluste an der Börse protestieren.

http://www.cash.ch/news/alle/wegen_kursverlusten_anlegerrandale_in_bangl...

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MarcusFabian
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Deflation oder Inflation?

Wer eine Firma kauft, leitet, besitzt, der soll nicht nur im Falle des Erfolges profitieren sondern auch für die Niederlage geradestehen.

In der Industrie ist es ja an der Tagesordnung, dass eine Firma, die unter Wasser gerät, auch in Konkurs gehen darf. Das mag für deren Besitzer hart sein aber die aktuelle Philosophie, die für die Banken angewendet wird, nämlich "Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren" halte ich für falsch, wenn nicht pervers. Aber ich weiss, dass Du da anderer Meinung bist.

Ich meine auch, dass sich die Besitzer und Manager einer Fima mehr Mühe geben, die Zahlen genauer lesen, wenn sie für Verluste haftbar gemacht werden können. Es hätten sich einige Konkurse bzw. bailouts vermeiden lassen, wäre für die Manager nicht der goldene Fallschirm bzw. jetzt für die Banken der bailout garantiert gewesen.

Bäri
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MarcusFabian wrote:

Wer eine Firma kauft, leitet, besitzt, der soll nicht nur im Falle des Erfolges profitieren sondern auch für die Niederlage geradestehen.

In der Industrie ist es ja an der Tagesordnung, dass eine Firma, die unter Wasser gerät, auch in Konkurs gehen darf.

Bin da ganz deiner Meinung! Ist doch wie in der Natur, die schwachen Tiere werden gefressen, dadurch werden die stärkeren Tiere überlebensfähiger und stärker.

Nun hat man diesen natürlichen Kreislauf gebrochen und wirft schwachen "systemrelevanten" Tieren den Frass vor das Maul.

Das schlimmste ist allerdings, dass sich seit ausbruch der Krise überhaupt nichts geändert hat und die kranken Tiere, z.B unsere Grossbanken, wieder gebailoutet werden müssten wie damals.

Elias
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Deflation oder Inflation?

Bäri wrote:

MarcusFabian wrote:
Wer eine Firma kauft, leitet, besitzt, der soll nicht nur im Falle des Erfolges profitieren sondern auch für die Niederlage geradestehen.

In der Industrie ist es ja an der Tagesordnung, dass eine Firma, die unter Wasser gerät, auch in Konkurs gehen darf.

Bin da ganz deiner Meinung! Ist doch wie in der Natur, die schwachen Tiere werden gefressen, dadurch werden die stärkeren Tiere überlebensfähiger und stärker..

Falsch. Gerade in der Natur werden die stärken Tiere schwächer, wenn es keine schwachen Tiere mehr hat.

Bäri wrote:

Das schlimmste ist allerdings, dass sich seit ausbruch der Krise überhaupt nichts geändert hat und die kranken Tiere, z.B unsere Grossbanken, wieder gebailoutet werden müssten wie damals.

Das wirklich schlimme ist, dass man jetzt schon in Plural schreibt und total ignoriert, dass die Rettung einen Gewinn für den Bund abgeworfen hat. Abgesehen davon erwirtschaftet die einzige gerettete Bank wieder Gewinn, was im Widerspruch zum kranken Tier steht.

Wenn Schlüsselfirmen in trudeln geraten - weil z.B. wegen eines Naturereignis halb Europa flach liegt oder wegen Embargo oder Streiks der Nachschub stockt, kommt es auch niemanden in den Sinn, die Aktionäre haftbar zu machen oder die Firmen fallen zu lassen. Warum? Weil dann plötzlich der eigene Hintern auf Grundeis läuft.

ABB ging damals auch haarscharf am Konkurs vorbei. Für die Ursachen den Aktionär haftbar zu machen, ist hanebüchen.

Und wer mit Aktien bei UBS dabei war, wurde mehrfach abgestraft.

Wer alle Banken (weltweit) hätte fallen lassen, die in Schwierigkeiten waren oder noch sind, versteht die Zusammenhänge nicht oder hat nichts zu verlieren.

Quote:

Ursprünglich war dieser Thread dafür gedacht, über Inflation und Deflation zu diskutieren.

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CrashGuru
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Deflation oder Inflation?

Elias wrote:

Falsch. Gerade in der Natur werden die stärken Tiere schwächer, wenn es keine schwachen Tiere mehr hat.

Ganz falsch :!: Die Natur hilft sich selbst und der bessere wird überleben da er sich den sich ändernden Umständen am besten anpassen kann. Es kommt nicht darauf an "der Stärkste" zu sein.

Und besonders falsch: was haben Banken mit der Natur und "Natürlichkeit" zu tun :?: :oops: Jedenfalls geht es da nicht darum, dass "der Beste" ganz oben ist...

Nun ja, mit Deflation und Inflation haben sie schon zu tun......

Elias
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Deflation oder Inflation?

CrashGuru wrote:

Elias wrote:
Falsch. Gerade in der Natur werden die stärken Tiere schwächer, wenn es keine schwachen Tiere mehr hat.

Ganz falsch :!: Die Natur hilft sich selbst und der bessere wird überleben da er sich den sich ändernden Umständen am besten anpassen kann. Es kommt nicht darauf an "der Stärkste" zu sein.

Die Natur hilft weder sich noch anderen. Es gibt hier auf der Erde Nahrungsketten, Abhängigkeiten und Gesetzmässigkeiten. Die Erde wird es irgendwann nicht mehr geben. Und bevor das passiert, ist sie schon lange unbewohnbar und frei von jeglichem Leben.

CrashGuru wrote:

Und besonders falsch: was haben Banken mit der Natur und "Natürlichkeit" zu tun :?: :oops: Jedenfalls geht es da nicht darum, dass "der Beste" ganz oben ist...

Da bin ich absolut deiner Meinung: sie haben nämlich überhaupt nichts damit zu tun. Der Vergleich mit der Natur ist Nonsens. Darum mein Aussage oben, dass nicht automatisch der stärkere überlebt.

CrashGuru wrote:

Nun ja, mit Deflation und Inflation haben sie schon zu tun......

Und was genau?

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CrashGuru
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Elias wrote:

CrashGuru wrote:

Nun ja, mit Deflation und Inflation haben sie schon zu tun......

Und was genau?

Wer vergibt Kredite? Wer bestimmt die Zinsraten? Wer leitet die Geldströme?

Elias
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Deflation oder Inflation?

CrashGuru wrote:

Elias wrote:
CrashGuru wrote:
Nun ja, mit Deflation und Inflation haben sie schon zu tun......

Und was genau?

Wer vergibt Kredite? Wer bestimmt die Zinsraten? Wer leitet die Geldströme?

Keine Antwort ist auch eine Antwort.

Dann frag ich anders: Wie entsteht Deflation oder Inflation.

Welchen Einfluss haben Geldströme, Kredite und Zinsraten darauf?

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

CrashGuru
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Deflation oder Inflation?

Elias wrote:

CrashGuru wrote:
Elias wrote:
CrashGuru wrote:
Nun ja, mit Deflation und Inflation haben sie schon zu tun......

Und was genau?

Wer vergibt Kredite? Wer bestimmt die Zinsraten? Wer leitet die Geldströme?

Keine Antwort ist auch eine Antwort.

Dann frag ich anders: Wie entsteht Deflation oder Inflation.

Welchen Einfluss haben Geldströme, Kredite und Zinsraten darauf?

Willst Du den thread wieder neu aufrollen?

Elias
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Deflation oder Inflation?

CrashGuru wrote:

Elias wrote:
CrashGuru wrote:
Elias wrote:
CrashGuru wrote:
Nun ja, mit Deflation und Inflation haben sie schon zu tun......

Und was genau?

Wer vergibt Kredite? Wer bestimmt die Zinsraten? Wer leitet die Geldströme?

Keine Antwort ist auch eine Antwort.

Dann frag ich anders: Wie entsteht Deflation oder Inflation.

Welchen Einfluss haben Geldströme, Kredite und Zinsraten darauf?

Willst Du den thread wieder neu aufrollen?

Wieder eine Gegenfrage. Hätte mich echt gewundert, wenn dazu jetzt Antworten gekommen wären.

Hatte den Thread schon mal neu aufgerollt und massenhaft Postings verbraten, bis auch dem letzten klar war, dass in Japan Deflation herrscht.

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Benjamin Franklin

CrashGuru
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Deflation oder Inflation?

Elias wrote:

CrashGuru wrote:
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CrashGuru wrote:
Elias wrote:
CrashGuru wrote:
Nun ja, mit Deflation und Inflation haben sie schon zu tun......

Und was genau?

Wer vergibt Kredite? Wer bestimmt die Zinsraten? Wer leitet die Geldströme?

Keine Antwort ist auch eine Antwort.

Dann frag ich anders: Wie entsteht Deflation oder Inflation.

Welchen Einfluss haben Geldströme, Kredite und Zinsraten darauf?

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Wieder eine Gegenfrage. Hätte mich echt gewundert, wenn dazu jetzt Antworten gekommen wären.

Hatte den Thread schon mal neu aufgerollt und massenhaft Postings verbraten, bis auch dem letzten klar war, dass in Japan Deflation herrscht.

Hast Du wirklich erwartet, dass ich eine Zusammenfassung aller postings der letzten Wochen liefere. Wenn Du eine Antwort willst, dann lies doch einfach den ganzen thread nochmals durch...

Irgendwie bist Du etwas seltsam Wink

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