Deflation oder Inflation?

1'468 posts / 0 new
Letzter Beitrag
Elias
Bild des Benutzers Elias
Offline
Zuletzt online: 13.05.2021
Mitglied seit: 02.10.2006
Kommentare: 17'710
Deflation oder Inflation?

Denne wrote:

CrashGuru wrote:
Und wer rechnet schon nach, dass dies rund 15% ausmacht (na ja, vielleicht Elias, wenn er eine Aktion sucht).

Lol

Dafür müsste man erst mal wissen, was das Zeugs vorher gekostet hat, um den Preis vergleichen zu können.

Ganz allgemein ist der Preis pro Einheit meistens deklariert. Mann muss also nur noch z.B. den Preis pro 100g mit den anderen Marken vergleichen. Und sonst muss man entweder rechnen können oder den Ärger über die Teuerung mit ein paar Bierchen runterspülen.

CrashGuru wrote:

Deshalb findet man das auch besonders bei so Dingen wie Mars, Snickers usw.

http://www.youtube.com/watch?v=ymoWA4CzzLE

Biggrin

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

CrashGuru
Bild des Benutzers CrashGuru
Offline
Zuletzt online: 13.05.2021
Mitglied seit: 21.11.2008
Kommentare: 2'264
Deflation oder Inflation?

Elias wrote:

Ganz allgemein ist der Preis pro Einheit meistens deklariert. Mann muss also nur noch z.B. den Preis pro 100g mit den anderen Marken vergleichen. Und sonst muss man entweder rechnen können oder den Ärger über die Teuerung mit ein paar Bierchen runterspülen.

Ja, deshalb hat einmal eine Supermarkt-Kette an ihren Einkaufswägelchen Lupen montiert...... Lol aber wohl in der Zwischenzeit wieder weg genommen...... :cry:

Da zudem die günstigsten Angebote (oder die mit der schlechtesten Marge) ganz unten angeordnet werden, müsste für alte Menschen eine "Bückhilfe" angeboten werden, sonst können sie die kleingedruckte Mengen/Preis-Angabe (die ja noch unterhalb montiert sind) nicht erreichen. Ob mit oder ohne Lupe :oops:

So oder so ist es heute üblich, dass preisbewusste Konsumenten immer in gebückter Haltung durch die Regale schleichen....... :lol:, was wiederum der erwünschten Haltung gegenüber dem Gesslerhut entspricht :idea:

Elias
Bild des Benutzers Elias
Offline
Zuletzt online: 13.05.2021
Mitglied seit: 02.10.2006
Kommentare: 17'710
Deflation oder Inflation?

CrashGuru wrote:

So oder so ist es heute üblich, dass preisbewusste Konsumenten immer in gebückter Haltung durch die Regale schleichen....... :lol:, was wiederum der erwünschten Haltung gegenüber dem Gesslerhut entspricht :idea:

Die günstigsten Angebote sind immer ganz oben, dort wo die Kleingeister nicht hinkommen. Darum zeigen wir Aktionisten immer Rückgrat.

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Elias
Bild des Benutzers Elias
Offline
Zuletzt online: 13.05.2021
Mitglied seit: 02.10.2006
Kommentare: 17'710
Deflation oder Inflation?

Quote:

EU straft Waschpulver-Kartell

Harte Strafe für Ariel und Coral: Die Waschpulverhersteller Procter & Gamble und Unilever müssen wegen illegaler Preisabsprachen eine EU-Geldbusse von insgesamt 315 Mio. Euro zahlen. Henkel (Persil) war ebenfalls beteiligt, weil es das Kartell aufdeckte, entging es der Strafe.

Preise künstlich hoch gehalten

Auf dem hart umkämpften Markt hielten die drei führenden Waschmittelproduzenten Europas drei Jahre lang die Preise künstlich hoch. Die Absprache betraf Vollwaschmittel für die Maschinenwäsche in acht Ländern und garantierte den Konzernen gute Einnahmen.

http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/eu_straft_waschpulver-k...

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

CrashGuru
Bild des Benutzers CrashGuru
Offline
Zuletzt online: 13.05.2021
Mitglied seit: 21.11.2008
Kommentare: 2'264
Deflation oder Inflation?

Elias wrote:

Quote:
EU straft Waschpulver-Kartell

Harte Strafe für Ariel und Coral: Die Waschpulverhersteller Procter & Gamble und Unilever müssen wegen illegaler Preisabsprachen eine EU-Geldbusse von insgesamt 315 Mio. Euro zahlen. Henkel (Persil) war ebenfalls beteiligt, weil es das Kartell aufdeckte, entging es der Strafe.

Preise künstlich hoch gehalten

Auf dem hart umkämpften Markt hielten die drei führenden Waschmittelproduzenten Europas drei Jahre lang die Preise künstlich hoch. Die Absprache betraf Vollwaschmittel für die Maschinenwäsche in acht Ländern und garantierte den Konzernen gute Einnahmen.

http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/eu_straft_waschpulver-k...

Es ist anzunehmen, dass die gebüssten die Busse locker aus den Zinseszinsen seit 2003 aus den ergaunerten Mehreinnahmen bezahlen können. Oder sie haben diese Gewinne eingesetzt um weitere Marktteilnehmer aufzukaufen um das Monopol weiter zu stärken..... womit klar ist, dass 2005 keine Absprachen mehr notwendig waren, da Monopol......?

Bullish
Bild des Benutzers Bullish
Offline
Zuletzt online: 18.09.2014
Mitglied seit: 27.03.2007
Kommentare: 2'932
Deflation oder Inflation?

Elias wrote:

Ganz allgemein ist der Preis pro Einheit meistens deklariert. Mann muss also nur noch z.B. den Preis pro 100g mit den anderen Marken vergleichen. Und sonst muss man entweder rechnen können oder ...

Guter Punkt, nur nützt es nichts, da viele unserer Mitbürger den Dreisatz für eine Verschwörungstheorie halten...

MarcusFabian
Bild des Benutzers MarcusFabian
Offline
Zuletzt online: 18.11.2016
Mitglied seit: 19.05.2006
Kommentare: 16'379
Deflation oder Inflation?

Bullish wrote:

den Dreisatz für eine Verschwörungstheorie halten...

Den Dreisatz weniger. Wohl aber die Exponentialfunktion Wink

----------------

Trotz Waschpulver-Aktion in der Migros (oder Coop, oder Aldi, oder Lidl ... hab's nicht gelesen):

Deflationisten und Blindflecken (Teil 1)

Meine Prognose war und ist: Eine mächtige inflationäre Rezession hält Einzug. Diese Analyse habe ich immer wieder vorgebracht und während des letzten Jahres oder sogar schon davor in aller Deutlichkeit dargelegt. Das war meine Aussage und das bleibt sie auch weiterhin. Das Deflationisten-Lager schlägt größeren Lärm. Sie kennen ihre Grenzen und ihre Handicaps nicht - was sie hindert, ist der blinde Fleck im Bereich monetäre Inflation. Sie verstehen sie nicht, also ignorieren sie sie, und sie versuchen den Geist in ein paar nette Fläschchen zu bannen, die an den Rand gepackt werden. ... ... ...

Und weiter:

Die Deflationisten scheitern immer wieder daran, den Fluss oder die Geschwindigkeit der Inflation zu bemessen, und sie scheinen damit unwissentlich zu Sprachrohren der US-Fed und sogar der Wall Street geworden zu sein, deren unaufhörliche Warnungen vor gefürchteter Deflation die politischen Schleusentore der monetären Hyperinflation öffneten. Die Deflationisten scheinen dabei nicht einmal ihre kompromittierte, unterwürfige Unterstützerfunktion zu erkennen.

Der abnorme Deflationistenhaufen ist blind für die Dynamiken der Inflation und dafür, wie sie die exzessiven Geldmittel im Finanzsystem transformiert

http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyid=15898

Blum 3Blum 3Blum 3 :twisted:

weico
Bild des Benutzers weico
Offline
Zuletzt online: 20.07.2015
Mitglied seit: 16.11.2007
Kommentare: 4'550
Deflation oder Inflation?

MarcusFabian wrote:

http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyid=15898

..warum sich dieser Autor mit aka-Namen, "The Golden Jackass" nennt ,dürfte nun wohl jedem absolut klar sein .. Lol

P.S...noch ein kurzer Inflations-Blick nach China...

http://derstandard.at/1302745195575/Maerz-Chinas-Inflation-beschleunigt-...

weico

Elias
Bild des Benutzers Elias
Offline
Zuletzt online: 13.05.2021
Mitglied seit: 02.10.2006
Kommentare: 17'710
Deflation oder Inflation?

MarcusFabian wrote:

Der abnorme Deflationistenhaufen ist blind für die Dynamiken der Inflation und dafür, wie sie die exzessiven Geldmittel im Finanzsystem transformiert[/i]

http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyid=15898

Blum 3Blum 3Blum 3 :twisted:

Ohne jetzt den ganzen Artikel gelesen zu haben, kann man man blind Davon ausgehen, dass wenn etwas von goldseiten.de kommt, es eine Rechtfertigung enthält, warum man das Metall unbedingt im Depot haben muss.

Bei 2.25 Sparkontozinsen und Liborhypotheken unter 1% verdient man nur schon damit das Geld im Schlaf. Aber auch erst, seit ich meine exzessiven Geldmittel im Finanzsystem von der SQ zur CS transferiert habe. Und dann kommt noch der Geldstrom der Mietzinseinnahmen. Zusätzlich zur den unglaublich tiefen Kosten der selbstbewohnten Immobilie. Und der Wert der Immobilien hat auch noch zugelegt.

In diesem Sinne: Kauft Edelmetalle und Immobilien zu Höchstpreisen..... so viele Fliegen können nicht irren: wenn gleich Millionen Schmeissfliegen auf dem gleichen Kackhaufen landen, muss ich auch dabei sein.

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

weico
Bild des Benutzers weico
Offline
Zuletzt online: 20.07.2015
Mitglied seit: 16.11.2007
Kommentare: 4'550
Deflation oder Inflation?

Elias wrote:

Und dann kommt noch der Geldstrom der Mietzinseinnahmen. Zusätzlich zur den unglaublich tiefen Kosten der selbstbewohnten Immobilie. Und der Wert der Immobilien hat auch noch zugelegt.

...und wenn man dann noch wertvermehrende Umbauten tätigt (..und dabei noch die div.Zuschüsse und Förderungen "mitnimmt)..) und anschliessend den Mietzins anpasst...

8)

weico

Elias
Bild des Benutzers Elias
Offline
Zuletzt online: 13.05.2021
Mitglied seit: 02.10.2006
Kommentare: 17'710
Deflation oder Inflation?

Ramschpapierhaendler wrote:

Sprichst du jetzt wieder von deiner Wärmepumpe? WinkLolLolLol

Milch und Minergie gehören definitiv nicht zu deiner Kernkompetenz. Kein Wunder hat es für den SIA nicht gereicht.

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

MarcusFabian
Bild des Benutzers MarcusFabian
Offline
Zuletzt online: 18.11.2016
Mitglied seit: 19.05.2006
Kommentare: 16'379
Deflation oder Inflation?

Elias wrote:

Bei 2.25 Sparkontozinsen und Liborhypotheken unter 1% verdient man nur schon damit das Geld im Schlaf.

Mit physischem Gold und Silber, das so locker 16% im Schnitt pro Jahr steigt, verdient man sogar noch mehr im Schlaf Wink

Das Problem mit Dir ist, dass Du die Lage falsch eingeschätzt hast. Du bist von Deflation ausgegangen und lagst falsch. Ich bin von Inflation ausgegangen und lag richtig.

Nun gut, Du warst Argumenten noch nie zugänglich. Dass Du die Lage falsch eingeschätzt hast, kann man Dir ja noch verzeihen.

Jetzt, nachdem der Beweis endgültig da ist, dass es Inflation und nicht Deflation geworden ist, wäre für Dich der Zeitpunkt gekommen, mal tief in Dich zu gehen und nach den gründen zu forschen, warum Du falsch gelegen bist, wo Deine Überlegungsfehler waren und was Du daraus evtl. für die Zukunft lernen kannst.

Aber diese innere Stärke, Fehler zuzugeben und Deine Ansichten zu korrigieren, musst Du schon selbst aufbringen. Da kann ich Dir nicht weiterhelfen.

Elias
Bild des Benutzers Elias
Offline
Zuletzt online: 13.05.2021
Mitglied seit: 02.10.2006
Kommentare: 17'710
Deflation oder Inflation?

Ramschpapierhaendler wrote:

Nimmt mich wunder, wie lange es dauert bis Coop den Sperpunkte- Katalog anpasst. Blum 3

Der Katalog wird laufen angepasst.

Ich kaufe nichts aus dem Katalog. Ich bezahle mit den Punkten.

Man muss nicht zwingend überall dabei sein, um mitreden zu können.....

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Elias
Bild des Benutzers Elias
Offline
Zuletzt online: 13.05.2021
Mitglied seit: 02.10.2006
Kommentare: 17'710
Deflation oder Inflation?

MarcusFabian wrote:

Aber diese innere Stärke, Fehler zuzugeben und Deine Ansichten zu korrigieren, musst Du schon selbst aufbringen. Da kann ich Dir nicht weiterhelfen.

Wer Immobilien besitzt und erst recht wer welche vermietet, hat die Situation richtig eingeschätzt. Wenn man dann noch auf Libor gesetzt hat, lässt man sich gerne die Welt erklären.

Ich lebe in den besten Zeit, die es jemals gab.

Das die Zinsen so sind, wie sie sind, ist Glück.

Glück folgt der Entschiedenheit.

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Elias
Bild des Benutzers Elias
Offline
Zuletzt online: 13.05.2021
Mitglied seit: 02.10.2006
Kommentare: 17'710
Deflation oder Inflation?

Ramschpapierhaendler wrote:

Elias wrote:
Man muss nicht zwingend überall dabei sein, um mitreden zu können.....

Du meinst Minergie und SIA. Idiot!

Oder Wärmepumpen, oder Schulhäuser im Bündnerland mit Wärmetauscher.

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Elias
Bild des Benutzers Elias
Offline
Zuletzt online: 13.05.2021
Mitglied seit: 02.10.2006
Kommentare: 17'710
Deflation oder Inflation?

Ramschpapierhaendler wrote:

Elias wrote:
Ramschpapierhaendler wrote:
Elias wrote:
Man muss nicht zwingend überall dabei sein, um mitreden zu können.....

Du meinst Minergie und SIA. Idiot!

Oder Wärmepumpen, oder Schulhäuser im Bündnerland mit Wärmetauscher.

Wenn du einen Wärmetauscher einer mechanischen Lüftung auch noch als Heizung betrachtest, nachdem man dir den Unterschied erklärt hat, dann lass das bitte dein Problem bleiben und mülle nicht auch noch diesen Thread mit deinen komplett falschen und besserwisserischen "Tatsachen" zu. Danke!

Ich habe nur darauf hingewiesen, das das Schulhaus einen Wärmetauscher hat. Im Gegensatz zu deiner Aussage.

Danach bist du zurückgekrebst und hat gemeint, nur EFH brauchen keinen Wärmetauscher.

Wer solche Aussagen macht, hat von der Materie keine Ahnung:

Ramschpapierhaendler wrote:

@ Elias:

Ist dir das nicht peinlich? Bisch ächt en arme Siech!

Nochmals für leseschwache:

Minergie = nix gut

O-Energie = gut

Minergie nix 0-Energie

Ich schreib mindestens schon 2 Seiten davon. Nur hab ich's anfangs nicht 0-Energie genannt. Haus ohne Heizung und mit guter Gebäudehülle sollte für sich sprechen.

Kapiert, du...?

(Mit beleudigenden Wörtern bist du besser)

PS: und ja, ich weiss weshalb du heizt. Weil du in eine WP statt in die GH investiert hast. Nur darum.

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Elias
Bild des Benutzers Elias
Offline
Zuletzt online: 13.05.2021
Mitglied seit: 02.10.2006
Kommentare: 17'710
Deflation oder Inflation?

Ramschpapierhaendler wrote:

Du lügst hier rum, was das Zeug hält!

Ich bin nicht zurückgekrebst. Konnte ich gar nicht. Von einem Wärmetauscher habe ich vorher gar nie gesprochen.

Interessant, dass du jetzt auf "lügen" kommst. Ein freudscher Versprecher wohl.

Ramschpapierhaendler wrote:

Elias wrote:
Es braucht einen Wärmetauscher.

Und unter Umständen eine zusätzliche Heizung.

Nein, weder noch!

Den Link hast du dir nicht mal oberflächlich angeschaut. Sonst würdest du nicht einen solchen Müll schreiben. Du interessierst dich gar nicht dafür. Du möchtest nur besser-wissen.

Ramschpapierhaendler wrote:

Elias wrote:
Lediglich eine Quellluftanlage und ein Wärmetauschgerät bilden ein ergänzendes Haustechniksystem.

Das hat mit dem speziellen Lüftungsbedarf eines Schulhauses zu tun. Ein Einfamilienhaus braucht das nicht zwingend.

Ramschpapierhaendler wrote:

Von Minergie rate ich dir sowieso ab. Ausser du willst viel Geld verbuttern um danach mehr Strom zu brauchen. Investier das Geld besser in die Hülle!

Allein diese Aussage spricht Bände.

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

MarcusFabian
Bild des Benutzers MarcusFabian
Offline
Zuletzt online: 18.11.2016
Mitglied seit: 19.05.2006
Kommentare: 16'379
Deflation oder Inflation?

@Ramschi, Elias,

Wollt ihr nicht einen eigenen Wärmepumpen-Thread aufmachen?

Das Thema hat bei Infla/Defla ja wirklich nix zu suchen. :evil:

weico
Bild des Benutzers weico
Offline
Zuletzt online: 20.07.2015
Mitglied seit: 16.11.2007
Kommentare: 4'550
Deflation oder Inflation?

Elias wrote:

MarcusFabian wrote:
Aber diese innere Stärke, Fehler zuzugeben und Deine Ansichten zu korrigieren, musst Du schon selbst aufbringen. Da kann ich Dir nicht weiterhelfen.

Wer Immobilien besitzt und erst recht wer welche vermietet, hat die Situation richtig eingeschätzt.

Logo..:!:

...schliesslich ist dies ja auch der ultimative Traum jedes echten "Goldbugs" ,mal mit "1 Unze Gold" ganze "Häuserzeilen" aufzukaufen... Lol

weico

MarcusFabian
Bild des Benutzers MarcusFabian
Offline
Zuletzt online: 18.11.2016
Mitglied seit: 19.05.2006
Kommentare: 16'379
Deflation oder Inflation?

weico wrote:

...schliesslich ist dies ja auch der ultimative Traum jedes echten "Goldbugs" ,mal mit "1 Unze Gold" ganze "Häuserzeilen" aufzukaufen... Lol

jetzt endlich scheinst Du's zu kapieren LolLolLol

weico
Bild des Benutzers weico
Offline
Zuletzt online: 20.07.2015
Mitglied seit: 16.11.2007
Kommentare: 4'550
Deflation oder Inflation?

Ramschpapierhaendler wrote:

Und wer nicht verkauft, hat von der Immobilienteuerung nichts, ausser dass er evtl. eine grössere Hypo aufnehmen kann.

Dies ist ja gerader der springende Punkt.:!:

..weil der Immobilienwert bzw. die Bewewertung gestiegen ist (durch wertvermehrende Umbauten,"Markt" usw..),bekommt man problemlos eine Hypo(aufstockung) und investiert wieder in ....Immobilen.

P.S:...mit dem reichlich "reinfliessenden" Mietzins, lässt sich dann noch genügend "Glitzermetall" bzw. Aktien kaufen (..wobei mich zurzeit ja eher risikoreiche "Pennystocks" ansprechen..)

P.S:.vielleicht ist es aber auch nur ein Effekt den ich habe,nachdem ich "Schlachtfeld Erde" gelesen habe oder weil der "Rubel" zurzeit so wunderbar rollt...:lol: :oops:

http://www.amazon.de/gp/product/360894611X/ref=pd_lpo_k2_dp_sr_2?pf_rd_p...

weico

weico
Bild des Benutzers weico
Offline
Zuletzt online: 20.07.2015
Mitglied seit: 16.11.2007
Kommentare: 4'550
Deflation oder Inflation?

MarcusFabian wrote:

weico wrote:

...schliesslich ist dies ja auch der ultimative Traum jedes echten "Goldbugs" ,mal mit "1 Unze Gold" ganze "Häuserzeilen" aufzukaufen... Lol

jetzt endlich scheinst Du's zu kapieren LolLolLol

..wusst ichs doch..8) :twisted:

P.S.. an ALLE Goldbugs (zu wiederholten Male..):

..wo ist eigentlich der Link/Quellenangabe,der diese "1-Unzen-Häuserzeile-aufkaufen-Forenmär" wirklich einmal BELEGT..

Lol 8)

weico

MarcusFabian
Bild des Benutzers MarcusFabian
Offline
Zuletzt online: 18.11.2016
Mitglied seit: 19.05.2006
Kommentare: 16'379
Verschiebungen im Anleihenmarkt

Ramschpapierhaendler wrote:

Haben wir bereits gemacht. Nochmals sorry! War wirklich blöd.

Danke. Dann gehe ich mal davon aus, dass ich den Thread wieder übernehmen und etwas zum Thema Infla/Defla posten darf, das ich für ausserordentlich wichtig halte Smile

Das Thema "Anleihen" mag auf den ersten Blick uninteressant anmuten, ist aber wichtig, wenn wir verstehen wollen, weshalb Aktien und Rohstoffe steigen, Immobilien (UK, USA) sinken und weshalb uns die Gelddruckerei der FED (QE1, QE2 ...) derzeit und zeitverzögert die erwartete Teuerung liefert.

Also Ausgangsbasis möchte ich folgenden Chart präsentieren:

Aufgezeigt werden hier die Renditen auf US- und GB-Staatsanleihen von 2005 und 2010.

Gehen wir die mal durch:

2005 war die Welt bei den Anleihen noch in Ordnung. Konzentrieren wir uns auf die US Treasuries (dunkelblau) so sehen wir, dass die Renditen für sehr kurze 3-monatige Staatsanleihen bei knapp unter 4%, jene der 30-jährigen etwa 1% höher bei geschätzten 4.8% rentierten.

Grundsätzlich ist es immer so, dass Kreditzinsen mit der Laufzeit steigen. Schliesslich kann ich als Kreditgeber die Zukunft der nächsten 3 Monate realistischer einschätzen als die nächsten 30 Jahre. Dass dabei die Zinsen für 30-jährige nicht wesentlich über den 3-monatigen liegen, zeugt für hohes Vertrauen in ...

a) die Einschätzung der Teuerung für die nächsten Jahre

b) die Stabilität und Kaufkrafterhaltung des Dollars

c) die Zahlungsfähigkeit der USA.

Mit der Finanzkrise 2009 hat sich die Lage verändert, wie wir im rechten Chart sehen. Während kurzfristige Treasuries nur noch mit 0.1-0.25% rentieren, liegen die 30-jährigen mit 4% bedeutend höher.

Was bedeutet das?

Grundsätzlich, dass das Vertrauen in den USA Staat abgenommen hat.

Profan ausgedrückt. Wer würde in der heutigen Lage den USA Kredite Kredit auf 30 Jahre zu 4% geben?

Niemand! Doch, die FED. Deshalb ist der Zins auch noch so niedrig. Doch dazu später mehr.

Die Anleger, Banken, Pensionskassen, Chinesen, Araber ... also die klassischen Käufer von US-Schulden haben ein Problem: Sie glauben nicht mehr daran, dass sie einen Gewinn erwirtschaften können, wenn sie 30-jährige Treasuries kaufen. Zumindest nicht mit 4% Verzinsung. Die Gelddruckerei (aka Quantitative Easing) und die damit verbundene Steigerung der Staatsschulden legt die Vermutung nahe, dass der Dollar schneller als 4% pro Jahr an Wert verliert.

Was also tun?

Die Anleger konzentrieren sich auf immer kurzfristigere Anleihen. Anleihen also, bei denen man den Kursverlauf relativ gut abschätzen kann und die schnell liquidiert werden können.

Das heisst: Die Erträge aus 30-jährigen Anleihen von 1981, die jetzt fällig werden, werden nicht mehr in neue 30-jährige Anleihen investiert sondern in kurzfristige Anleihen, Aktien, Rohstoffe, Emerging Markets etc. Denn niemand ist mehr gewillt, sein Kapital auf 30 Jahre zu binden.

Für den Staat ist das relativ unangenehm, denn er benötigt Kredite langfristig. Nicht nur für einige Monate sondern für Jahre. In der aktuellen Situation muss er sich alle paar Monate refinanzieren und zwar zum jeweils gültigen Marktpreis der Zinsen. Das macht es für ihn schwierig, langfristig zu planen und zu kalkulieren.

Denn: Bei Schulden von 13'000 Mrd. macht ein Prozentpunkt mehr oder weniger pro Jahr 130 Mrd. an Zinsen aus. das ist kein Pappenstiel.

Aus Sicht der Grossanleger ergibt sich also offenbar folgendes Bild: Man strukturiert von langfristigen auf kurzfristige Kredite um. Je kürzer desto besser und nimmt entsprechend niedrigere Renditen in Kauf.

Der globale Geldtopf von rund 100 Billionen Dollar wird also immer kurzfristiger angelegt. In Oblis mit kurzer Laufzeit, in Aktien, die innert Tagen liquidiert werden können und natürlich auch in Cash, das sofort liquide ist.

Ansonsten in Emerging Markets, die eine bessere Rendite versprechen und in Rohstoffe und Edelmetalle, die zumindest einen Kaufkrafterhalt versprechen.

Kurz: Der Markt geht von Teuerung aus. und investiert deshalb immer kurzfristiger.

Während wir also eine Teuerung bei kurzfristig liquidierbaren Assets wie Aktien haben, leiden wir unter einer Deflation bei langfristigen Assets. Neben den erwähnten 30-jährigen Staatsanleihen, die keiner mehr kaufen will, sind die Banken auch mit Unternehmenskrediten und Hypotheken sehr restriktiv geworden. Entsprechend sinkende Immobilienpreise sind die Folge.

Die FED reagiert, indem sie einen künstlichen Markt für langfristige Bonds schafft. Mit frisch gedrucktem Geld werden den Banken die ungeliebten langfristigen Anleihen abgekauft. Die Banken wiederum investieren dieses Geld in kurzfristige Anlagen.

Somit lässt sich festhalten:

1. Der Markt für langfristige Kredite ist so gut wie tot.

2. Das Kapital weiss nicht wohin, traut der Zukunft nicht und verschiebt sich deshalb immer mehr in immer kurzfristigere Anlagen.

Wenn wir diesen Gedanken weiterspinnen, wird es vielleicht bald auch keinen Markt mehr für 1-jährige oder 6-monatige Anleihen geben. Dann nämlich, wenn der Markt auch für diesen Zeithorizont Probleme erwartet.

Extremfall Hyperinflation in der Weimarer Republik, wo auch keine Checks mehr akzeptiert wurden, weil deren Clearing 3 Tage dauert.

Halten wir also fest: Der aktuelle Anleihenmarkt ist kein freier Markt sondern ein künstliches Konstrukt, das von der FED mit Pumpenkohle am Leben gehalten wird.

Um es mal konkreter und weniger geschwollen auszudrücken: Würde der Markt über den Ankauf 30-jähriger US Staatsanleihen entscheiden, dürften die Zinsen weit höher als die aktuellen 4% liegen. Vermutlich eher so um 12%, Tendenz steigend. Aber das könnte sich der US-Staat nicht leisten (wie gesagt: +1% = $130 Mrd mehr Zinsen). In der Folge würden Bürger und Unternehmen unter der Steuerlast zusammenbrechen und das Land in eine Depression stürzen.

Somit bleibt der FED nichts anderes übrig, als weiterhin das künstliche Gebilde aufrecht zu erhalten und die Staatsschulden zu monetarisieren. Dies schwächt natürlich weiter der Dollar, was ganz direkt zu importierter Inflation führt. Namentlich bei Energie, Lebensmitteln und Bekleidung.

Und Gold?

Nach aktuellen offziellen Zahlen ist Gold mit derzeit $1470 um gut 75% überbewertet.

Dennoch ist der Markt bereit, für Gold so viel zu bezahlen. Warum?

Nun, der wichtigste Faktor für den Goldpreis ist die reale Rendite. Das heisst: Die Rendite, die ich auf Staatsanleihen bekomme abzüglich der Teuerung.

Bekomme ich z.B. auf Staatsanleihen 4% Zins und die Teuerung beträgt 2.5%, dann habe ich eine positive reale Rendite von 1.5%. In diesem Fall würde Gold wenig attraktiv, denn Gold bezahlt bekanntlich keine Rendite.

Wenn ich aber nur 3% Rendite bekomme, die Teuerung aber 5% beträgt, habe ich eine negative Rendite von -2% und Gold wird interessant, denn es zahlt zwar 0% Rendite, garantiert aber auch einen Werterhalt in Form von Kaufkraft.

Offiziell liegt (s. Chart oben) die Rendite von Treasuries mit Laufzeit 1-10 Jahren in der Gegend um 4.5%, denen eine Teuerung von offiziell 2.6% in den USA gegenübersteht. Entsprechend also eine positive reale Rendite von 1.9%.

Dennoch steigt Gold. Warum?

Doch nur, weil offenbar einige Marktteilnehmen diesen Zahlen nicht glauben bzw. davon ausgehen, dass die Teuerung von 2.6% in der nächsten Zeit massiv steigen wird.

Der Punkt ist: Die Renditen für 30-jährige US Treasuries sind mit 4% ein absoluter Witz. Kein vernünftiger Anleger ist bereit, dem US-Staat für 4% einen Kredit auf 30 Jahre hinaus zu geben. Im Angesicht einer durch Monetarisierung der Staatsschulden ausgelösten Vertrauenskrise in die USA im Allgemeinen und den Dollar im Speziellen, sucht das Big-money in erster Linie den Werterhalt und weniger die Renditen.

Renditen von über 4% sind ohnehin nur in Emerging Markets oder im Aktienmarkt zu erreichen. Und auch dann nur, solange frisches Geld in diese Märkte gepumpt wird.

Unter dem Strich läuft alles auf eine Steigerung der Unsicherheit hinaus:

Das grosse Geld fliesst nur noch in Assets, die schnell zu liquidieren sind. Hoch verschuldete Länder wie USA oder Griechenland können sich nur noch sehr kurzfristig refinanzieren. Griechenland mit Rettungsschirmen aus Deutschland, die USA durch Gelddruckerei der FED.

Und die Schweiz?

Selbst wenn die Schweiz eine gute und seriöse Zentralbank hätte - was die SNB bei weitem nicht ist - könnte sie sich dem Abwertungsdruck des Dollar nicht entziehen. Schliesslich hat die Schweiz (vor allem Pensionskassen, AHV) rund $200 Mrd in den USA investiert und dieses Geld wird entsprechend dem Dollar entwertet. Wir reden da von immerhin rund Fr. 3000.- nach heutiger Kaufkraft für jeden Schweizer Einwohner. Kleinkinder und Rentner eingeschlosen!

Wenn wir uns erinnern, dass alleine der relativ läppische Konkurs von Lehman Brohers im Jahr 2008 fast eine UBS gekippt hätte, dann können wir uns durchaus ausmalen, was ein Kollaps der US-Anleihen für Auswirkungen global hätte.

Es wäre demnach falsch zu sagen: "Was interessieren mich die Renditen von US Staatsanleihen, ich bin in investiert".

Unsere Welt ist nunmal stark vernetzt und der Schnupfen in den USA sorgt für Grippe hierzulande.

Was, wenn die USA nicht nur Schnupfen sondern Krebs bekommen?

MarcusFabian
Bild des Benutzers MarcusFabian
Offline
Zuletzt online: 18.11.2016
Mitglied seit: 19.05.2006
Kommentare: 16'379
Deflation oder Inflation?

weico wrote:

P.S.. an ALLE Goldbugs (zu wiederholten Male..):

..wo ist eigentlich der Link/Quellenangabe,der diese "1-Unzen-Häuserzeile-aufkaufen-Forenmär" wirklich einmal BELEGT..

Gibt es meines Wissens nicht.

Für eine halbe Häuserzeile in Berlin mussten 750gr. Gold hingeblättert werden.

weico
Bild des Benutzers weico
Offline
Zuletzt online: 20.07.2015
Mitglied seit: 16.11.2007
Kommentare: 4'550
Deflation oder Inflation?

MarcusFabian wrote:

weico wrote:

P.S.. an ALLE Goldbugs (zu wiederholten Male..):

..wo ist eigentlich der Link/Quellenangabe,der diese "1-Unzen-Häuserzeile-aufkaufen-Forenmär" wirklich einmal BELEGT..

Gibt es meines Wissens nicht.

Für eine halbe Häuserzeile in Berlin mussten 750gr. Gold hingeblättert werden.

..gibts dann wenigstens für diese für "750gr. Gold-aufgekaufte-halbe-Häuserzeile" eine Quelle/Link.. :?:

weico

MarcusFabian
Bild des Benutzers MarcusFabian
Offline
Zuletzt online: 18.11.2016
Mitglied seit: 19.05.2006
Kommentare: 16'379
Deflation oder Inflation?

Ohne Worte ... Biggrin

MarcusFabian
Bild des Benutzers MarcusFabian
Offline
Zuletzt online: 18.11.2016
Mitglied seit: 19.05.2006
Kommentare: 16'379
Deflation oder Inflation?

weico wrote:

..gibts dann wenigstens für diese für "750gr. Gold-aufgekaufte-halbe-Häuserzeile" eine Quelle/Link.. :?:

Du darfst nicht nach "Häuserpreise", "1923" ... und "Gold" suchen sondern musst Gold durch "Dollar" ersetzen. Dann wirst Du mehr als fündig. Der Dollar war ja damals zu $20.50/oz an Gold gekoppelt und somit spielt es keine Rolle, ob man die Immobilien in Dollar oder Gold bezahlte.

weico
Bild des Benutzers weico
Offline
Zuletzt online: 20.07.2015
Mitglied seit: 16.11.2007
Kommentare: 4'550
Deflation oder Inflation?

MarcusFabian wrote:

Der Dollar war ja damals zu $20.50/oz an Gold gekoppelt und somit spielt es keine Rolle, ob man die Immobilien in Dollar oder Gold bezahlte.

Schon klar.

..nur genau um dieses "bezahlen" geht es aber schlussendlich.

Der Staat schreibt dir vor,mit wass du IHN bezahlen kannst/musst.

Es läuft darauf hinaus,dass die Käufer/Verkäufer der Immobile zwar Vertragsfreiheit haben und sich durchaus mit Dollar,Gold,Äpfeln,Weizen usw. einig werden konnten.Die "Bewertung" ihres Geschäftes (Immobilie-Zahlungsmittel) war (vorerst) ihnen völlig frei überlassen.

Dass dieser Kauf dann aber auch zu einer rechtsgültigen Eigentumsübertragung führt (Grundbucheintrag) sind all die Kosten (Gebühren,Steuern usw.) aber in gesetzlichem Zahlungsmittel zu leisten.

Der Staat gibt dann vor,wie ER dieses Geschäft "bewertet" und dass diese ganzen Kosten in SEINEM gesetzlichen Zahlungsmittel zu leisten sind.

P.S:..es ist also ein wesentlicher Unterschied,ob und wie Käufer/Verkäufer die Immobilie "bezahlen" oder ob die Immobilie den Eigentümer dann auch wirklich rechtsgültig wechselt.

weico

CrashGuru
Bild des Benutzers CrashGuru
Offline
Zuletzt online: 13.05.2021
Mitglied seit: 21.11.2008
Kommentare: 2'264
Deflation oder Inflation?

weico wrote:

MarcusFabian wrote:
Der Dollar war ja damals zu $20.50/oz an Gold gekoppelt und somit spielt es keine Rolle, ob man die Immobilien in Dollar oder Gold bezahlte.

Schon klar.

..nur genau um dieses "bezahlen" geht es aber schlussendlich.

Der Staat schreibt dir vor,mit wass du IHN bezahlen kannst/musst.

Ich finde Dich spitzfindig .... also bin ich es auch:

Der Staat schreibt nicht vor, WER ihn bezahlt. Ich nehme also an, dass der damalige Käufer den Verkäufer mit Gold bezahlte, dabei für die Nebenkosten etwas drauf legte (1 Mini-Nugget evtl. :wink:) und der Verkäufer die Begleichung der Gebühren übernahm

Zufrieden? Lol :roll:

MarcusFabian
Bild des Benutzers MarcusFabian
Offline
Zuletzt online: 18.11.2016
Mitglied seit: 19.05.2006
Kommentare: 16'379
Deflation oder Inflation?

weico wrote:

P.S:..es ist also ein wesentlicher Unterschied,ob und wie Käufer/Verkäufer die Immobilie "bezahlen" oder ob die Immobilie den Eigentümer dann auch wirklich rechtsgültig wechselt.

Das versteh ich jetzt nicht: Mal abgesehen vom Papierkram (Eigentümerwechsel, Grundbucheintrag etc.) kann es dem Staat doch egal sein, in welcher Form Du die Hütte, die ich Dir verkaufe bezahlst: Vielleicht zahlst Du in Franken, Dollar oder Gold. Vielleicht versorgst Du mein Auto lebenslang mit Benzin oder gibst mir dafür 3000qm Ackerland oder 100 Paletten Wodka.

Es ist doch unser Entscheid, wie wir den Deal aufziehen, oder?

Seiten