Der demographische Wandel

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05.12.2014 10:00
#1
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Der demographische Wandel

Der demografische Wandel beschreibt die Bevölkerungsentwicklung in Bezug auf:

  • die Gesamtzahl ihrer Mitglieder
  • ihre zahlenmäßige Struktur nach:
    • Altersgruppen
    • dem Verhältnis von Geschlechtern,
    • den Anteilen von Inländern, Ausländern und Eingebürgerten an der Bevölkerung,
    • der Geburten- und Sterbefallentwicklung,
    • den Zuzügen und Fortzügen.

 

http://de.wikipedia.org/wiki/Demografischer_Wandel

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

11.04.2016 13:55
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Die Sorgen-Formel der Zukunft

Wie es mit den Einkommen in der Zukunft weitergeht, hängt wesentlich von der Produktivität ab – aber nicht nur. Ein Blick auf den Gesamtzusammenhang gibt Anlass zur Sorge.

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Der grössere Zusammenhang

Thema ist vielmehr die Bedeutung der Produktivität im grösseren Zusammenhang wirtschaftlicher Entwicklung. Dieser im Kern simple Zusammenhang macht deutlich, dass weitere deutliche Steigerungen der Produktivität notwendig sind, wenn wir unseren Lebensstandard nur schon halten wollen und dass dieser sinkt, wenn die Produktivität zu wenig zunimmt. Schauen wir dazu die folgende Schicksal-Formel an:

Die Formel besagt, dass das Einkommen pro Kopf (Gesamtproduktion bzw. Gesamteinkommen Y – das Bruttoinlandsprodukt – geteilt durch die Gesamtbevölkerung N)…

  1. …von der Arbeitsproduktivität abhängt, die an der Produktion pro gearbeitete Stunde gemessen wird (Produktion Y geteilt durch insgesamt gearbeitete Stunden H). Wichtigster Treiber der Produktivität ist der technologische Fortschritt.
  2. …auch vom Anteil der gearbeiteten Stunden pro Kopf abhängt (insgesamt gearbeitete Stunden geteilt durch die Gesamtbevölkerung).

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Das Demographieproblem

Um die Herausforderungen für die Zukunft noch etwas besser zu verdeutlichen, bauen wir den letzten Ausdruck mit den gearbeiteten Stunden pro Kopf wie unten gezeigt etwas um (wir multiplizieren und teilen gleichzeitig mit E und L) und erhalten wiederum eine Identität, die uns weitere Einblicke ermöglicht:

Die gearbeiteten Stunden pro Person ergeben sich…

  1. …über die gearbeiteten Stunden je tatsächlich in einem Arbeitsprozess Beschäftigten (Gesamtstunden H geteilt durch Beschäftigte E).
  2. …aus dem Anteil der in einem Arbeitsprozess Beschäftigten E an der gesamten arbeitsfähigen Bevölkerung L. Die Differenz von L – E sind daher alle Arbeitsfähigen, die nicht arbeiten, inklusive den offiziell Arbeitslosen.
  3. …aus dem Anteil der arbeitsfähigen Bevölkerung L an der Gesamtbevölkerung N. Die Differenz N – L sind daher alle nicht der Arbeitsbevölkerung zugehörigen Personen, wie Kinder oder Senioren.

Die Formel erweitert bloss den oben bereits beschriebenen Zusammenhang zur Produktivität:

Je kürzer die Arbeitszeit der Beschäftigten und/oder je geringer der Anteil der Beschäftigten an der Arbeitsbevölkerung und/oder je geringer der Anteil der Arbeitsbevölkerung an der Gesamtbevölkerung ist, je kleiner ist der Anteil gearbeiteter Stunden pro Person und entsprechend geringer fällt auch das Einkommen pro Kopf aus – ausser all diese Effekte werden durch eine entsprechend höhere Produktivität kompensiert.

Der letzte Ausdruck (Anteil der arbeitsfähigen Bevölkerung) hat für die Zukunft eine besonders grosse Bedeutung. Die demographische Entwicklung lässt erwarten, dass er sinkt. Der Anteil der Senioren wird zu- und damit der Anteil der Arbeitsbevölkerung abnehmen. Ohne einen entsprechenden Anstieg der Arbeitszeiten der Beschäftigten bzw. ohne einen Anstieg des Anteils der Beschäftigten an der Arbeitsbevölkerung bzw. ohne eine durch Einwanderung wieder wachsende Arbeitsbevölkerung werden deshalb die gearbeiteten Stunden pro Kopf ebenfalls zurückgehen. Nochmals: Nur ein entsprechender Anstieg der Arbeitsproduktivität kann dann verhindern, dass das Einkommen pro Kopf sinkt.

Die Bedeutung der Ungleichheit und des verfügbaren Einkommens

Die Betrachtung durch die obige Formel lässt einen zentralen Aspekt aus: Das so berechnete Einkommen pro Kopf zeigt nicht, wie viel an Einkommen jemand in der Bevölkerung tatsächlich zur Verfügung hat. Das heisst, sowohl die Verteilung der Einkommen, wie auch Abzüge in Form von Steuern und andere Abgaben, die das verfügbare Einkommen schmälern, bleiben unberücksichtigt.

Sind die Einkommen zum Beispiel sehr ungleich verteilt, liegt das Einkommen pro Kopf als Durchschnittseinkommen deutlich höher als dasjenige das die meisten Menschen tatsächlich erhalten. Ein besseres Mass für letzteres ist das so genannte Median-Einkommen. Das ist jenes Einkommen, das jemand in der Mitte der Einkommensverteilung erhält (Die Hälfte bekommt weniger, die andere Hälfte mehr). Je grösser die Ungleichheit ist, desto mehr übersteigt das Durchschnittseinkommen das Median-Einkommen.

Die Bedeutung von Steuern und Sozialabgaben stehen ebenfalls im Zusammenhang mit dem demographischen Wandel: Ein grösserer Anteil der Bevölkerung im Alter führt erwartungsgemäss zu höheren Kosten für Pflege und Sozialversicherungen und einem geringeren Anteil an Arbeitseinkommen, die besteuert werden können. Beides für sich führt zu einer höheren Abgabenlast auf den Einkommen der Aktivbevölkerung.. Die Folge ist ein (noch) geringeres verfügbares Einkommen des (Median-)Lohnempfängers.

Robert Gordon hat alle Effekte für die USA in seinem Buch geschätzt, wobei er ein seiner Ansicht nach optimistisches Produktivitätswachstum von 1,2 Prozent pro Jahr zwischen 2015 und 2040 annimmt (siehe die rechte Spalte in der Tabelle unten aus dem erwähnten Buch von Gordon). Weil es sich um Wachstumszahlen handelt, müssen alle in den obigen Formeln multiplizierten Einflussfaktoren auf das Pro-Kopf-Einkommen nun summiert (bzw. subtrahiert) werden. So senkt gemäss der Schätzung ein erwarteter Rückgang der gearbeiteten Stunden pro Person das Pro-Kopf-Einkommen um 0,4 Prozent jährlich. Die Ungleichheit (Laut Gordon vor allem in den USA ein Problem) führt zu einem weiteren Abzug von 0,4 Prozent vom Durchschnitts-Pro-Kopf-Einkommen, um den entsprechenden Median-Wert zu erhalten. Die höhere Abgaben werden laut Gordons Schätzung zu einem weiteren Abzug von 0,1 Prozent pro Jahr führen. Im Ergebnis bleibt gerade noch ein Wachstum des verfügbaren jährlichen Median-Einkommens von 0,3 Prozent bis 2040 – deutlich weniger als 1,46 Prozent pro Jahr in den letzten 45 Jahren und 2,25 Prozent pro Jahr von 1920 bis 1970 (erste und zweite Spalte).

Wie realistisch die Schätzungen Gordons tatsächlich sind, ist nicht zentral: Das Beispiel macht vor allem klar, dass eine stark ungleiche Verteilung und steigende Steuer- und Sozialabgaben das Problem eines zu geringen Produktivitätswachstums noch verschärfen. Umgekehrt formuliert machen Produktivitätssteigerungen Lösungen potenziell einfacher: Die Umverteilung eines wachsenden Kuchens lässt sich besser umsetzen und künftig höhere Kosten lassen sich eher, bzw. mit weniger Abstrichen bei den verfügbaren Einkommen finanzieren.

http://blog.tagesanzeiger.ch/nevermindthemarkets/index.php/39294/die-sor...

 

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Benjamin Franklin

26.02.2016 08:27
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Elias hat am 17.07.2015 - 13:43 folgendes geschrieben:

Bei der Mizuho Bank werden Kunden künftig von «Pepper» begrüsst und informiert. Der menschenähnliche Roboter ist Teil eines umfassenden Programms um die Folgen des Bevölkerungsschwunds aufzufangen.

 

Roboter «Pepper» kommt nach EuropaAI «Pepper» spricht 20 Sprachen und erkennt menschliche Emotionen. Jetzt soll der Roboter bei der französischen Bahn SNCF und der Supermarktkette Carrefour zum Einsatz kommen.http://www.handelszeitung.ch/unternehmen/roboter-pepper-kommt-nach-europ... 

 

 

 

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23.02.2016 08:53
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Endstation Geldsucht: Die neue Realität für Notenbanken

Dass die Realwirtschaft zunehmend stumpf ist, hat mehrere Ursachen. Eine davon ist die Demografie. 2013 war das Jahr, in dem die europäische Erwerbsbevölkerung erstmals schrumpfte. Dies hat Folgen: Weniger Arbeitskräfte bedeutet weniger Wirtschaftswachstum. Es steigen die Lasten des Einzelnen, der für die Pensionierten aufkommen muss. Ab 2020 wird Europa jährlich mit Schrumpfungsraten von 0,5 bis 0,7 Prozent der Arbeitsbevölkerung klarkommen müssen.

http://www.handelszeitung.ch/konjunktur/endstation-geldsucht-die-neue-re...

 

 

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29.12.2015 16:09
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Der Altersschock kommt erst

Jetzt ist der Punkt erreicht, ab dem die arbeitende Bevölkerung in den Industrieländern und in China abnimmt. Investitionen und Bildung sollen das Wirtschaftswachstum sichern. Doch das ist nur eine Hoffnung.

http://www.fuw.ch/article/der-altersschock-kommt-erst/

 

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23.12.2015 16:02
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Die Welt am Wendepunkt

«Nie zuvor war das Zinsniveau niedriger und die Schulden höher als heute.»

Während fast vierzig Jahren erlebten die westlichen Volkswirtschaften sinkende Realzinsen, stagnierende Lohneinkommen und steigende Schulden. Damit könnte es bald vorbei sein. Ein Kommentar von FuW-Chefredaktor Mark Dittli.

Hic sunt leones. Hier sind Löwen. So lautete auf alten Karten die Bezeichnung für unbekanntes Territorium. Im übertragenen Sinn sind die Zentralbanken – und mit ihnen alle Akteure an den Finanzmärkten – längst auf dem Gebiet der Löwen angekommen. Nie zuvor in der Geschichte war das Zinsniveau niedriger als heute. Und nie zuvor lag der Stand der weltweit aggregierten Schulden höher. Es ist unbekanntes Territorium für alle.

Oberflächlich betrachtet liegt die Ursache für beide Phänomene in der einzigartig lockeren Politik der Notenbanken, die sie im Kampf gegen die Folgen der Finanzkrise von 2008 angewandt haben. Doch diese Diagnose ist falsch; sie greift zu kurz. Die Rekordstände von Zinsen und Schulden sind nämlich bloss der Schlussakt einer Entwicklung, die fast vierzig Jahre gedauert und die das Weltwirtschaftswachstum, die Inflationsraten, das Zinsniveau sowie die Aktien- und die Immobilienmärkte erheblich beeinflusst hat. Diese Entwicklung ist nun an ihrem Ende angelangt. Die Welt steht an einem Wendepunkt.

Drei demografische Supertrends

Aus etwas Distanz betrachtet wird deutlich, dass nahezu alle entwickelten Volkswirtschaften ab den späten Siebzigerjahren eine vergleichbare Entwicklung durchlaufen: Die Realzinsen sinken, der kumulierte Schuldenstand von Haushalten, Unternehmen und Staat steigt. Hinzu kommt ein weiteres, drittes Phänomen: Die realen Lohneinkommen der Bevölkerung stagnieren. Was ist die Erklärung dafür?

Die drei Phänomene sind miteinander verbunden. Und alle haben ihre Wurzel in drei breit gefassten demografischen Wellen, die jede für sich einzigartig und nicht wiederholbar ist. Die erste Welle ereignete sich in den späten Siebzigerjahren, die zweite um 1990 und die dritte im Verlauf der Neunzigerjahre, mit ihrem Höhepunkt im Jahr 2001.

In der ersten Welle stieg die Babyboom-Generation in Nordamerika und Westeuropa in die Ränge der arbeitstätigen Bevölkerung auf. In der zweiten Welle, nach dem Zusammenbruch des Sowjet-Imperiums, gelangte die Bevölkerung der ehemaligen Ostblockstaaten in den Pool der weltweit verfügbaren Arbeitskräfte. In der dritten Welle, mit der Öffnung der Volksrepublik China und deren Eintritt in die Welthandelsorganisation WTO Ende 2001, stiessen mehrere hundert Millionen Arbeitskräfte zur Weltwirtschaft. Mit diesen drei Wellen hat sich das globale Angebot an Arbeitskräften fast verdreifacht.

In der Folge sanken, trotz Wirtschaftswachstum, auf globaler Ebene die Arbeitskosten, was für die Weltwirtschaft einen gewaltigen disinflationären Effekt hatte. Westliche Unternehmen drosselten in ihrer Heimat die Investitionen: Sie waren zur Steigerung der Arbeitsproduktivität nicht mehr gezwungen, in Technologie zu investieren, sondern liessen Arbeitsschritte günstig in Asien erledigen. Die Drosselung der Investitionsnachfrage, gekoppelt mit den hohen Sparquoten in den Schwellenländern, führte zu einem Überangebot an Kapital – und damit zu sinkenden Realzinsen.

Die sinkenden Realzinsen wiederum verführten die westlichen Haushalte dazu, mehr Schulden aufzunehmen, um sich ein Haus, ein Auto oder den laufenden Konsum zu finanzieren. Die Haushalte der unteren und mittleren Schichten erhielten so, trotz stagnierenden Einkommen, zumindest die auf Pump finanzierte Illusion, reicher zu werden.

Stagnierende Löhne und sinkende Realzinsen machten in den Neunziger- und frühen Nullerjahren das Leben der Zentralbanker einfach. Inflation war nirgends zu sehen, die Notenbanken konnten eine betont lockere Geldpolitik verfolgen. Das begünstigte zwar die Blasenbildung an den Immobilien- und den Aktienmärkten, doch ihr Platzen konnte stets mit noch expansiverer Geldpolitik aufgefangen werden.

Das Jahr 2008 läutete das Endspiel dieses strukturellen Trends ein. Die grösste aller Blasen der letzten vierzig Jahre platzte, was die expansivste je verzeichnete Geldpolitik nach sich zog und das Zinsniveau auf einen Negativrekord drückte. Das wiederum liess den weltweiten kumulierten Schuldenstand von Haushalten, Unternehmen und Staaten gemäss einer Studie von McKinsey seit 2007 um weitere 57 000 Mrd. $ auf rund 286% des Welt-Bruttoinlandprodukts steigen.

Clapping Was in den Jahren nach 2008, weitgehend unbemerkt, jedoch auch geschehen ist: Der demografische Wind hat gedreht.

Alle drei demografischen Supertrends sind ausgelaufen.
Die Babyboom-Generation hat das Rentenalter erreicht und scheidet allmählich aus dem Pool der Arbeitskräfte aus. Der Effekt der Ostblockintegration ist schon länger abgeklungen. Auch der dritte Trend, die enorm disinflationär wirkende Integration von mehreren hundert Millionen Chinesen, hat sein Ende gefunden. Die Arbeitskosten in China steigen seit mehreren Jahren im Schnitt um 16% per annum; die Demografie der Volksrepublik ist derart ungünstig, dass auch dort die Zahl der im Erwerbsalter stehenden Einwohner bereits schrumpft.

Weist Japan den Weg?

Diese drei demografischen Supertrends, die seit Ende der Siebzigerjahre die Weltwirtschaft antrieben, Arbeitskosten, Inflation und Zinsen sinken sowie die Schulden steigen liessen, sind vom Rücken- zum Gegenwind geworden. Es ist keine demografische Kraft sichtbar, die genügend gross wäre, um diesen Effekt zu kompensieren; nicht in Indien, nicht in Afrika. Immigration hilft zwar in einzelnen Volkswirtschaften, ist für sich aber kein Faktor, der den Trend in Europa, China oder Japan zu drehen vermag.

Was bedeutet das nun? Zwei Szenarien sind denkbar, nennen wir das erste «Japan» und das zweite «Reflation». Zum ersten Szenario: Japan ist, was die demografische Entwicklung betrifft, Europa um rund zehn und China um rund fünfzehn Jahre voraus. In Japan schrumpft die Zahl der Arbeitstätigen in der Bevölkerung seit 1995. Die Folge ist eine mehr oder weniger permanente inländische Nachfrageschwäche, die sich in einer leicht negativen Teuerungsrate – Deflation – ausdrückt und der Bank of Japan eine immer extremere Geldpolitik abverlangt.

Angewandt auf den Rest der entwickelten Welt, inklusive Chinas und Osteuropas, bedeutete dies für die kommenden Jahre ebenfalls eine permanente Nachfrageschwäche, Deflation und niedrige Realzinsen: die von einigen Ökonomen prophezeite säkulare Stagnation. In diesem Szenario bliebe die Geldpolitik der Notenbanken nicht bloss expansiv, sondern würde sogar immer extremere Züge annehmen. Jeder Versuch, die Geldpolitik zu normalisieren – wie aktuell in den USA –, müsste nach kurzer Zeit abgebrochen werden, weil die Wirtschaft in die Rezession zurückfällt. Das «Japan»-Szenario könnte eines Tages damit enden, dass die Märkte das Vertrauen in eine Zentralbank respektive ihre Währung verlieren, was eine heftige Hyperinflation nach sich zöge. Auch hier wird Japan möglicherweise den Weg zeigen.

Das Szenario «Reflation» sieht komplett anders aus. Der schrumpfende Anteil der arbeitstätigen Bevölkerung wird zu Knappheitserscheinungen und damit zu steigenden Arbeitskosten führen. Unternehmen werden wieder mehr Anreize haben, in Technologie zu investieren, um ihre Arbeitsproduktivität zu erhöhen. Die gestiegene Investitionsnachfrage – gekoppelt mit sinkenden Sparquoten, weil ein immer grösserer Teil der Bevölkerung das Rentenalter erreicht hat – wird Kapital teurer werden lassen: Die Realzinsen steigen. In diesem Szenario werden die Zentralbanken möglicherweise unverhofft mit hartnäckiger Inflation konfrontiert sein, wenn sich am Arbeitsmarkt die Lohn-Preis-Spirale zu drehen beginnt.

Welches der beiden Szenarien wird eintreten? Es ist unmöglich, das zu wissen. Unbekanntes Territorium hat nicht bloss die letzten Jahre geprägt; Terra incognita liegt auch vor uns. Doch eines lässt sich mit einiger Gewissheit sagen: Die fast vierzig Jahre dauernde Ära, als die Zinsen stetig sanken, die Lohneinkommen stagnierten, die Schulden laufend stiegen und Inflation nirgends ein Problem war, ist vorbei. Eine neue Ära hat begonnen.

http://www.fuw.ch/article/die-welt-am-wendepunkt/

 

Industrie 4.0 und Digitalisierung kommen erst noch

 

 

 

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14.09.2015 16:25
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Wer muss mehr bezahlen, wer länger arbeiten?

Der Ständerat debattiert heute die dringend nötige Reform der Altersvorsorge. Um was geht es dabei konkret? Die 8 wichtigsten Punkte in unserer Übersicht.

Die Babyboomer-Jahrgänge von 1946 bis 1964 bereiten den Sozialwerken Sorgen. Diese geburtenstarken Jahrgänge kommen nun ins Rentenalter. Ohne eine umfassende Reform der ersten und zweiten Säule wird die AHV ab 2020 rote Zahlen schreiben, zudem werden die Pensionskassen aufgrund des tiefen Zinsniveaus kaum mehr Gewinne erwirtschaften können. Deshalb hat der Bundesrat dem Parlament Ende 2014 umfassende Reformen präsentiert. Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Ständerates (SGK) hat diese nun überarbeitet und präzisiert; die Stossrichtung des Bundesrates jedoch nicht verändert. Ab heute berät der Ständerat während dreier Tage über den Kompromiss, der die SGK ausgearbeitet hatte. Ab 2018 soll die Grossreform in Kraft treten.

http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/wer-muss-mehr-bezahlen-wer-laenger-a...

 

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17.07.2015 13:43
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In Japans Banken übernehmen Roboter die Kundenberatung

Bei der Mizuho Bank werden Kunden künftig von «Pepper» begrüsst und informiert. Der menschenähnliche Roboter ist Teil eines umfassenden Programms um di Folgen des Bevölkerungsschwunds aufzufangen.

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Schrumpfende Bevölkerung und Überalterung

Mizuho ist nicht die erste Bank, die Roboter als Mitarbeiter entdeckt hat. Vorreiter war Mitsubishi UFJ Financial Group Inc., die im Februar den NAO-Roboter vorstellte, der in den Filialen zum Einsatz kommt. Auch dieser Roboter wurde von einer Tochtergesellschaft von Softbank entwickelt.

Der umfassendere Einsatz von Robotertechnik ist ein Teil des Programms von Ministerpräsident Shinzo Abe zur Belebung der Wirtschaft angesichts der schrumpfenden Bevölkerung. Japanische Verbraucher konnten Pepper ab dem 20. Juni kaufen. Alle 1000 Roboter waren innerhalb einer Minute ausverkauft.

http://www.handelszeitung.ch/unternehmen/technologie/japans-banken-ueber...

 

Egal ob die Bevölkerung wächst oder schrumpft: die Überalterung in den Industrieländern ist die Folge des demografischen Wandels.

 

 

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11.07.2015 16:21
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Per Rollband in den Zug

Der öffentliche Verkehr muss sich auf die steigende Zahl älterer Menschen einstellen. Geprüft werden längere Umsteigezeiten und bessere Orientierungshilfen in Bahnhöfen.

http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/per-rollband-in-den-zug/sto...

 

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10.07.2015 11:48
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Mehr Frauen sollen Holz hacken und Bäume fällen

In der Forst-Branche droht in ein paar Jahren ein Drittel aller Stellen unbesetzt zu bleiben. Nun soll der Beruf für Frauen attraktiver gemacht werden.

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Grund für die Problematik ist eine Pensionierungswelle. Laut einer Studie von Codoc, der eidgenössischen Fachstelle für Koordination, Dokumentation und Bildung Wald, werden in den nächsten 15 Jahren die Hälfte aller Reviers- und Kreisförster in der Schweiz pensioniert. Das sind rund 550 Leute.

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http://www.20min.ch/finance/news/story/Mehr-Frauen-sollen-Holz-hacken-un...

 

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08.07.2015 08:42
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10'000 Lehrstellen noch nicht besetzt

Nach den Sommerferien ist Lehrbeginn. Doch rund 10'000 Lehrstellen sind noch frei. Vor allem der Verkauf kämpft um seinen Nachwuchs.

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Kommt hinzu, dass die Nachfrage *good* aus demografischen Gründen leicht rückläufig ist. 2014 suchten laut Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) 73'000 Jugendliche eine Lehrstelle, 1500 mehr als jetzt. Das Angebot ist derweil mit 80'000 konstant geblieben. Die Folgen: Die Auswahl für die Schulabgänger steigt. Und etwa jede zehnte ausgeschriebene Lehrstelle kann voraussichtlich nicht besetzt werden. Dieses Problem hat sich über die Jahre verschärft, 2006 konnten nur 5 Prozent der Lehrstellen nicht vergeben werden. «Das Angebot muss gross genug sein, damit der Lehrstellenmarkt funktioniert und die Jugendlichen jenen Beruf wählen können, der am ehesten ihren Fähigkeiten und Interessen entspricht», sagt dazu Katrin Frei vom SBFI.

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http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/10-000...

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24.06.2015 10:39
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♪ "Atemlos durch die Schicht" ♫

Offizielle Altenpflege Parodie aus dem Original von Helene Fischer.

https://www.youtube.com/watch?v=deb8isTiFFc

 

 

Pflegenotstand Im Südwesten fehlen bald 20.000 AltenpflegerDer Pflegenotstand in Baden-Württemberg wird immer katastrophaler. Pflegepersonal aus dem Ausland sollte den Fachkräftemangel lindern. Doch das Konzept geht nicht auf.http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.pflegenotstand-im-suedweste...

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23.06.2015 14:04
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Seco: Zuwanderung hat kaum negative Auswirkungen auf Löhne oder Beschäftigung

23.06.2015 13:50

(Meldung nach MK ergänzt und umgeschrieben)

Bern (awp/sda) - Unter dem Strich sind letztes Jahr 73'000 Ausländerinnen und Ausländer in die Schweiz eingewandert, 50'600 davon aus EU/EFTA-Ländern. Die Zuwanderung hatte aber kaum negative Auswirkungen auf Löhne, Beschäftigung und Arbeitslosigkeit. Zu diesem Schluss kommt auch der 11. Bericht des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO) zum Freizügigkeitsabkommen zwischen der Schweiz und der EU.

Die Schweiz blicke auf 13 Jahre mit einer starken Zuwanderung zurück, sagte Staatssekretärin Marie-Gabrielle Ineichen-Fleisch am Dienstag vor den Medien in Bern.

Gleichzeitig seien es Jahre des guten und soliden Wirtschaftswachstums gewesen. Dass die gute Wirtschaftsentwicklung ohne Nutzen für den Einzelnen sei, treffe nicht zu: Der Wohlstand pro Kopf habe zugenommen.

MEHR ZUWANDERER AUS SÜD- UND OSTEUROPA

Boris Zürcher, der Leiter der Direktion für Arbeit im SECO, betonte, die Zuwanderung aus der EU sei durch die Nachfrage getrieben. Laut dem Bericht des Observatoriums zum Freizügigkeitsabkommen kommen die meisten Zuwanderer zum Arbeiten in die Schweiz. Bei den EU/EFTA-Bürgern macht der Anteil rund 60% aus.

Wegen der ungleichen Wirtschaftsentwicklung in Europa kamen in den letzten Jahren mehr Zuwanderer aus Portugal, Italien und Spanien, während die Nettozuwanderung aus Deutschland von 29'000 im Jahr 2008 auf 6'800 im Jahr 2014 zurückging.

MEHR ALS DIE HÄLFTE MIT UNI-ABSCHLUSS

Die Verschiebungen in den Herkunftsregionen führte aber nicht dazu, dass die Zuwanderer schlechter qualifiziert sind. Der Schweizer Arbeitsmarkt zieht auch aus den südlichen und östlichen Regionen der EU viele Hochqualifizierte an. Mehr als die Hälfte der Zuwanderer aus EU/EFTA-Ländern haben einen Universitätsabschluss oder eine andere tertiäre Ausbildung.

Im Schnitt sind die Zuwanderer besser qualifiziert als die ansässige Bevölkerung. Zu einer Verdrängung kam es laut dem Bericht jedoch nicht: Sowohl die Schweizerinnen und Schweizer als auch die EU/EFTA-Staatsangehörige konnten ihre Erwerbstätigenquote zwischen 2003 und 2014 steigern. Die Erwerbslosenquote blieb trotz konjunktureller Turbulenzen tief, und die Löhne wuchsen real stärker als in den 1990er Jahren.

KONTINGENTE KEINE ALTERNATIVE

Mit der positiven Bilanz zur Personenfreizügigkeit steht das SECO nicht alleine da: Auch die Arbeitgeber und die Gewerkschaften möchten nicht darauf verzichten. Aus Sicht der Gewerkschaften gibt es zwar durchaus Probleme. Diese wären aber mit der Einführung von Kontingenten nicht gelöst, sagte Daniel Lampart, Chefökonom des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes (SGB).

Roland Müller, der Direktor des Schweizerischen Arbeitgeberverbandes, kritisierte, dass der Diskurs über Migration oft ohne Fakten geführt werde. Die Schweiz habe heute eine Migration, die sie volkswirtschaftlich brauche. Der Bedarf an Spezialisten könne nicht allein durch das Schweizer Bildungssystem abgedeckt werden.

GIFT FÜR DIE WIRTSCHAFT

Die Unsicherheit nach dem Ja zur Masseneinwanderungsinitiative bezeichnete Müller als "Gift für die Schweizer Wirtschaft", die schon unter dem starken Franken leide. In den kommenden Monaten könnten bis zu 30'000 Stellen abgebaut werden, sollte der Kurs zum Euro bei 1,05 CHF bleiben.

Die Schweiz kämpfe aber nicht nur mit einem verstärkten Stellenabbau, sondern auch mit einem mangelhaften Stellenaufbau. Die Befürchtung der Arbeitgeber, künftig nur noch bedingt auf ausländische Fachkräfte zugreifen zu können, habe nämlich dazu geführt, dass Investitionen zurückgehalten würden. Die Arbeitgeber rufen dazu auf, der Wirtschaft möglichst keine weiteren Steine in den Weg zu legen.

LOHNDUMPING IN BRANCHEN OHNE GAV

Die Gewerkschaften wiederum fordern, dass Missbräuche der Personenfreizügigkeit bekämpft werden. In verschiedenen Branchen ohne allgemeinverbindliche Mindestlöhne hätten die Kontrolleure im letzten Jahr zahlreiche Arbeitgeber aufgespürt, die zu tiefe Löhne bezahlten, sagte Lampart. Betroffen seien der Gartenbau, der Handel oder das Gesundheits- und Sozialwesen. Auch die Informatik sei eine "Problembranche".

Die hohen Hürden für die Allgemeinverbindlich-Erklärung von GAV müssten endlich gesenkt werden, fordern die Gewerkschaften. Ausserdem müssten die Kantone und die Paritätischen Kommissionen ihre Kontrollen in den Grenzregionen verstärken. Insbesondere im Tessin habe sich die Lage zugespitzt.

LAGE IN GRENZGEBIETEN AUFMERKSAM VERFOLGEN

Auch der SECO-Bericht hält fest, den flankierenden Massnahmen komme in den Grenzregionen besondere Bedeutung zu. Die Arbeitsmarktlage müsse aufmerksam verfolgt werden.

Die Aufwertung des Frankens hat den Schweizer Arbeitsmarkt für Zuwanderer und Grenzgänger noch attraktiver gemacht. Im Tessin sind laut dem Bericht heute mehr als ein Viertel, in Basel-Stadt und Genf je knapp ein Fünftel aller Erwerbstätigen Grenzgänger. Die Erwerbslosenquote ist im Tessin, der Genferseeregion und der Nordwestschweiz in den letzten sechs Jahren angestiegen.

mk

(AWP)

 

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

22.06.2015 23:05
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Das Bundesamt für Statistik (BFS) korrigiert die Annahmen über das Bevölkerungswachstum in der Schweiz nach oben: 2045 leben demnach 10,2 Millionen Personen in der Schweiz. Stärkster Wachstumstreiber ist die Zuwanderung.

http://www.blick.ch/news/schweiz/bund-korrigiert-prognosen-nach-oben-10-...

Aus obigem Artikel

1. Mit den kommenden Asylsuchenden werden wir 12 Millionen überschreiten. Aber zuerst mal die verschiedenen Aussagen, die haben nur einen nutzen der Bevölkerung Angst zu machen die Renten können nicht mehr ausbezahlt werden.

2. Heute habe ich wiederum ein Bericht gelesen über die Pensionskasse der Postangestellten. Auf 5,35% wird der Umwandlungsatz gesenkt und die Verzinsung reduziert. Gesetzlich wird immer noch mit 6,8% gerechnet und der Bundesrat plant eine Revision diese zu senken auf 6% mit der Aufhebung des Koordinationsabzug. 6% auf angesparten 500'000.-- (ohne Koordinationsabzug) ergibt 30'000.-- Pension bei 65 J. Bei der Post liegt dieses aber bald bei weniger als ca.25000.-- mit dem Koordinationsabzug. Das angesparte Geld ist zweckgebunden und kann langfristig in Rendite Objekte (Immobilien etc.) investiert werden und erzielen ca. 6-8%. 2014 wurden in den Pensionskassen durchschnittlich eine Rendite von 7-8% erreicht und der Deckungsgrad hat sich im Schnitt auf über 104% erhöht. 

3. Viel ältere Menschen suchen Wege mit ihren bescheidenen Rentengeldern auswärtig besser leben zu können. Z.B in Spanien, Griechenland etc.. Das Wort Alterswohnsiedlung hier berechtigt meist für überteuerte Mieten zu verlangen ohne einen Mehrwert (zwei je 17m2 Zimmer im Altbau für 1300.-- ohne sonstige Leistungen). Schon lange werden normale, ländliche Wohnungen nicht mehr mit Treppen zu gepflastert, man kann sich mit einem Rollstuhl bequem bewegen (50m2 für ebenfalls 1300.--).

4. Die Banken und Versicherungen reiben sich die Hände mit Pensionskassengelder. Alleine 10% vom Erwirtschaftetem können diese gem. Gesetzt für sich beanspruchen und wenn in Aktien etc. investiert wird fallen noch Courtage an. Milliarden Gewinne für Bonis und Cupli-Einladungen. Staatlich verordnete Abzocke. 

Da wünscht man sich doch eine amerikanische Justiz, die da mal aufräumt. Die Finma reagiert erst, wenn vom Ausland Forderungen laufen. Ja, bei uns wird geschönigt und mit Rhetorik alles schön geredet und abgezockt was das Zeug hergibt.

22.06.2015 16:00
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Zyndicate hat am 22.06.2015 - 13:07 folgendes geschrieben:

Das Bundesamt für Statistik (BFS) korrigiert die Annahmen über das Bevölkerungswachstum in der Schweiz nach oben: 2045 leben demnach 10,2 Millionen Personen in der Schweiz. Stärkster Wachstumstreiber ist die Zuwanderung.

http://www.blick.ch/news/schweiz/bund-korrigiert-prognosen-nach-oben-10-...

Aus obigem Artikel

Unabhängig vom gewählten Szenario wird die Bevölkerung gemäss BFS «markant und rasch altern». In den nächsten 30 Jahren werde insbesondere die Zahl der Personen ab 65 Jahren stark zunehmen, da die Babyboom-Generation allmählich das Rentenalter erreiche. Dazu kommt die immer höhere Lebenserwartung.

 

Der Thread heisst demographischer Wandel (ohne die Angabe eines Landes).

CH-Zu- und Irgendwo-Abwanderung haben auch ihre Wirkungen im jeweiligen Land.

Die Flüchtlingsströme sind auch ein interessantes Thema. Ungarn zum Beispiel hat als erstes Land die Zäune damals durchschnitten und baut voraussichtlich als erstes Land wieder Zäune auf.  Aber auch das hat nichts mit demographischem Wandel zu tun.

Beide Themen wären eine eigener Thread wert, wenn man differenzieren möchte.

 

 

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Benjamin Franklin

22.06.2015 13:07
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Das Bundesamt für Statistik (BFS) korrigiert die Annahmen über das Bevölkerungswachstum in der Schweiz nach oben: 2045 leben demnach 10,2 Millionen Personen in der Schweiz. Stärkster Wachstumstreiber ist die Zuwanderung.

http://www.blick.ch/news/schweiz/bund-korrigiert-prognosen-nach-oben-10-...

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

09.06.2015 15:07
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Wenn die Schweiz ihre Grenzen 1981 dichtgemacht hätte

Im Jahr 2024 sollen über neun Millionen Menschen hier leben. Haupttreiber des Wachstums ist die Zuwanderung. Doch wie würde die Schweiz ohne sie aussehen?

Ein Demografie-Experte hat es simuliert.

 

«Ohne Migration wäre die Schweiz heute viel älter und hätte seit den 1980er-Jahren nicht diese erfolgreiche wirtschaftliche Entwicklung durchmachen können»

Philippe Wanner, Universität Genf

Das wiederum heisst, dass dort wo die Abwanderung stattgefunden hat, die Bevölkerung älter geworden ist.   Obwohl etwa 19 Prozent weniger Menschen in der Schweiz leben würden, wäre eine Bevölkerungsgruppe gewachsen: die Rentner. http://blog.tagesanzeiger.ch/datenblog/index.php/9095/das-ist-die-schwei... 

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Benjamin Franklin

08.06.2015 09:43
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Demografischer Wandel in Deutschland

Faktoren

  • In Deutschland ist die Alterungsstruktur dadurch gekennzeichnet, dass seit 1972 die Sterberate (Mortalität) höher ist als die Geburtenrate. Dadurch verliert die Bundesrepublik Deutschland insgesamt an Bevölkerung.
  • Durch die höhere Lebenserwartung der Bevölkerung und gleichzeitig rückläufiger Geburtenrate steigt der Anteil älterer Menschen gegenüber dem Anteil Jüngerer.
  • Die Rate von Zuzügen durch Migration ist in den letzten zwei Jahrzehnten zwar ständig gefallen, aber weiterhin positiv. Nach der 2011 eingeführten Freizügigkeit auf dem Arbeitsmarkt für Arbeitnehmer aus den neu zur Europäischen Union hinzugetretenen Staaten wird ein jährlicher Wanderungssaldo zwischen 100.000 und 200.000 Menschen erwartet. Die nach Deutschland zuziehenden ausländischen Personen sind im Durchschnitt jünger als die fortziehenden. Daraus ergibt sich für die in Deutschland verbleibende Bevölkerung ein „Verjüngungseffekt“, der aber die Alterung der Gesamtbevölkerung insgesamt nicht aufhebt.[1]
  • Auswanderung. Absolut – also losgelöst von der Frage der Staatsbürgerschaft – sind im Jahre 2009 734.000 Menschen aus Deutschland ausgewandert. Im gleichen Zeitraum sind 721.000 nach Deutschland migriert. Davon waren 606.000 nicht deutscher Staatsbürgerschaft.[2]

Auswirkungen

Die Auswirkungen des demografischen Wandels stellen Gesetzgeber, Kommunen, Wohlfahrtseinrichtungen, Wirtschaft und Bürger vor neue Aufgaben.

http://de.wikipedia.org/wiki/Demografischer_Wandel_in_Deutschland

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Benjamin Franklin

05.06.2015 16:45
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Elias hat am 05.06.2015 - 09:18 folgendes geschrieben:

@Open-Water-Taucherli Das Wachstum kann einen Einfluss haben, ebenso wie Ein-/Auswanderung. Seit Jahrtausenden gibt es Bevölkerungswachstum. Eine sich ändernde Demographie war nie ein Thema. Jetzt wird sie es.

Lies das Eröffnungsposting oder eröffne einen eigenen Thread. Wäre auch mal ganz was neues. Ein eigener Thread und eine eigene Meinung. Nicht nur mitplappern.

 

 

 

@ kinderloses Kunsttaucherli .....

Seit Jahrtausenden gibt es Bevölkerungswachstum, Ein-und Auswanderung  UND damit eine sich ändernde Demografie.

Nur Dummies wie Du, plappern jedem Medienhype hinterher...glauben an sinkende Bevölkerungszahlen... und eröffnen dauernd  Threads . Clapping

 

weico

05.06.2015 09:18
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@Open-Water-Taucherli Das Wachstum kann einen Einfluss haben, ebenso wie Ein-/Auswanderung. Seit Jahrtausenden gibt es Bevölkerungswachstum. Eine sich ändernde Demographie war nie ein Thema. Jetzt wird sie es.

Lies das Eröffnungsposting oder eröffne einen eigenen Thread. Wäre auch mal ganz was neues. Ein eigener Thread und eine eigene Meinung. Nicht nur mitplappern.

 

 

 

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Benjamin Franklin

04.06.2015 17:31
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Elias hat am 04.06.2015 - 08:31 folgendes geschrieben:

Ich wiederhole mich auch dazu immer wieder gerne: Das Bevölkerungswachstum hat nichts mit dem demographischen Wandel zu tun.

 

..nur wirklich verblödete Menschen,wie unser Elias...  erkennen (noch) nicht,dass Bevölkerungswachstum die Demografie verändert. Clapping

 

Würde der Elias die Links lesen...würde er auch etwas lernen.

 

weico

 

 

 

04.06.2015 08:31
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Ich wiederhole mich auch dazu immer wieder gerne: Das Bevölkerungswachstum hat nichts mit dem demographischen Wandel zu tun.

Das Bevölkerungswachstum gibt es schon seit Jahrtausenden.
Neu ist der demographische Wandel.

Den 1. Thread dazu habe ich vor 2 Jahren gestartet
Gelöscht hab ich ihn, weil nicht nur Weico geistig nicht in der Lage waren zu verstehen, worum es geht.

Dieser Thread ist auch schon wieder 6 Monate alt.
Worum es geht, steht im Eröffnungsposting.

 

 

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Benjamin Franklin

03.06.2015 18:37
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Wieder muss das BFS seine Bevölkerungsprognose drastisch anpassen

 

Bisher hatten die Statistiker damit gerechnet, dass die Zahl von 9 Millionen Menschen in der Schweiz erst nach dem Jahr 2060 erreicht wird. Nun soll es bereits 2023 so weit sein. Die massive Anpassung der Prognose hat Tradition. Mosking

 

http://blog.bazonline.ch/datenblog/index.php/9045/das-bfs-verschaetzt-si...

 

 

Bestetig geht es AUFWÄRTS....

http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/01/03/blank/key_kant/...

 

N.B...als VERMIETER freut man sich ganz besonders... Biggrin

 

weico

 

03.06.2015 17:42
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Die Schweiz zählt schon bald 9 Millionen Einwohner

 

Viel früher als gedacht soll die Bevölkerung der Schweiz die 9-Millionen-Grenze erreichen. Hauptgrund dafür ist die Zuwanderung.

Ursprünglich gingen die Bundesstatistiker davon aus, dass die Schweiz nach dem Jahr 2060 mehr als neun Millionen Einwohner zählt. Jetzt korrigieren sie ihre Prognosen. Nach neuesten Berechnungen soll die Marke bereits in acht Jahren, also 2023, geknackt werden.

WERBUNG 

Das Bundesamt für Statistik (BFS) gehe von einem Bevölkerungswachstum von neun Prozent in den nächsten zehn Jahren aus, bestätigt Markus Schwyn, Leiter der Abteilung Bevölkerung und Bildung beim BFS, im Gespräch mit Radio SRF.

Hauptgrund für den Zuwachs ist demnach die Zuwanderung. Das Bundesamt rechnet bei der ausländischen Wohnbevölkerung mit einer Zunahme von 21 Prozent.

 

http://bazonline.ch/schweiz/standard/Die-Schweiz-zaehlt-schon-bald-9-Mil...

 

N.B...Herrlich wie sich die "Experten" wieder,zum X-ten Mal, gewaltig verrechnet haben.

Wie schon oft gesagt...die Bevölkerung wächst und die Demografie verändert sich damit. Man muss nur schauen,dass die RICHTIGEN kommen und die Schweiz wird zu den Gewinnern gehören.

 

 

weico

 

22.05.2015 22:56
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Augenwischerei

Für mich sind das Alibi Aufwendungen. Damit können sich unzählige Leute Arbeitszeit und somit Löhne sichern.

Darum wird bei uns die Volkszählung häufiger und aufgrund breiterer Informationsquellen durchgeführt. Um z.B. Lehrermangel vorzubeugen, Verkehrsaufkommen abzuschätzen, usw.

Lehrermangel. Wir importieren Lehrer aus Deutschland schon seit langem. Verkehrsaufkommen (Öffentliche Betriebe). Die Basler Verkehrsbetriebe BVB haben Bus-Chauffeure in Berlin angeworben die zum Teil im Camper hier durch die Woche wohnen. Überall wird halt gespart. Es fehlen Lokführer, Piloten werden wie früher aus Skandinavien oder Ostblockländer angeworben und in den Altersheimen wie Spitäler werden Leute angestellt, die in Drittweltländer als Aerzte ausgebildet wurden ohne genügende Deutschkenntnisse aber auch Pflegepersonal und trotzdem werden volle Gebühren abgerechnet, somit kann man dann ein alternder Professor für viel Geld werbewirksam finanzieren. In den Managementsebenen werden Marionetten gebraucht die für die im Hintergrund werkelnde den Kopf hinhalten müssen, meistens beherrschen diese nur Englisch. In der Schweizer Bildungslandschaft genügt dieses für eine mittlere Karriere Maximum. Unser Niveau in den Teppichebenen erreicht immer mehr ein sehr tiefer Boden. 

22.05.2015 08:30
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Umstrittene Prognosen: Die Macht der Demografen

Der von Weico gepostete Beitrag war gut, weil differenzierte Ansichten und unterschiedliche Szenarien aufgezeigt werden.

 

Das wichtigste in Kürze
Ausschlaggebend für demografische Analysen sind im Wesentlichen folgende Faktoren: Geburtenzahl, Sterblichkeit, Aus- und Einwanderung, Altersstruktur.
Niemand kann präzise Entwicklungen wie Technologiesprünge, Kriege, Naturkatastrophen, Wohlstandsverteilung oder Geburtenrückgänge zuverlässig vorhersagen. Die Geschichte der Demografie ist somit auch eine Geschichte der Irrtümer.
http://www.3sat.de/page/?source=/wissenschaftsdoku/sendungen/181757/inde...

 

 

Bei Japan liegen die Vorhersagen bis jetzt ziemlich richtig. Und solange sich dort an der minimalen Zuwanderung nichts ändert, werden die Prognosen weiterhin recht genau zutreffen

 

Es geht aus meiner Sicht nicht darum, in komplexen Systemen präzise Prognosen zu machen. Die Tendenz muss erkennbar sein. Egal ob es um Abstimmungsvorhersagen, Bevölkerungsentwicklung, Demographie, Börse, Geschäftsverlauf, Krankheitsverlauf, Epidemien, etc. geht.

Darum wird bei uns die Volkszählung häufiger und aufgrund breiterer Informationsquellen durchgeführt. Um z.B. Lehrermangel vorzubeugen, Verkehrsaufkommen abzuschätzen, usw.

 

 

 

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Benjamin Franklin

22.05.2015 06:30
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in der Kürze liegt die Würze

Man könnte auch kürzer sagen: Man weiss, dass man nichts weiss!

Solche Prognosen sind das Papier nicht wert auf dem sie stehen. Ihre einzige Rechtfertigung ist, dass sie Experten die Rechtfertigung geben, Lehrstühle zu besetzen und Fördermittel zu kassieren und gut dotierte Gehälter einzusacken.

Ist ein bisschen hart, ich weiss.

21.05.2015 20:07
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 20:15....auf  3sat  Umstrittene Prognosen Die Macht der Demografen Wie viele Menschen werden am Ende dieses Jahrtausends leben? Regelmäßig erscheinen neue Zahlen. Doch woher kommen sie? Während bis 1800 die Menschheit gemächlich auf etwa 1 Milliarde Bewohner anwuchs, hat sie sich innerhalb von gut 200 Jahren versiebenfacht. Setzt sich diese Entwicklung fort, wäre der Planet bald zu klein, die natürlichen Ressourcen aufgebraucht. Doch das Bevölkerungswachstum hängt von vielen Faktoren ab. Und so sind Demografen seit etwa 250 Jahren damit beschäftigt, Prognosen abzugeben. Ausschlaggebend für demografische Analysen sind im Wesentlichen folgende Faktoren: Geburtenzahl, Sterblichkeit, Aus- und Einwanderung, Altersstruktur. Und hier beginnen schon die Probleme. All diese Werte sind nur für die Vergangenheit gesichert. Niemand kann präzise Entwicklungen wie Technologiesprünge, Kriege, Naturkatastrophen, Wohlstandsverteilung oder Geburtenrückgänge zuverlässig vorhersagen. Die Geschichte der Demografie ist somit auch eine Geschichte der Irrtümer. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts ging man etwa in England von einem explosionsartigen Bevölkerungswachstum aus. Für den Großraum London wurden für das Jahr 2010 mehr als 130 Millionen Menschen erwartet tatsächlich sind es heute knapp 14 Millionen. Die Prognosen der Demografen haben Einfluss auf die Politik, von der Ein-Kind-Politik in China bis hin zu Entscheidungen über die Reform der Sozialsysteme in Deutschland. Und das, obwohl die zugrunde liegenden Daten umstritten sind. Entscheidende Faktoren vernachlässigt Die kürzlich erschienene UN-Studie sieht die Bevölkerung bis 2100 auf 9,6 bis 12,3 Milliarden Menschen anwachsen. Doch diese Studie benutzt ein Computermodell, das lediglich die Lebenserwartung von Frauen in jedem Land der Erde mit der Geburtsrate der vergangenen 60 Jahre verknüpft. Mit diesen Daten werden Prognosen für die kommenden 90 Jahre errechnet. Das habe zwar einen gewissen Charme, sagt der Österreicher Wolfgang Lutz vom Internationalen Institut für Angewandte Systemanalyse (IIASA), der in Europa als führender Experte auf dem Gebiet der globalen Demografie gilt. Doch ließen die UN-Forscher zum Beispiel den Einfluss wachsender Bildung auf Geburtenrate und Sterblichkeit außer Acht. Der deutsche Demograf Oskar Burger und seine US-Kollegen John DeLong und Marcus Hamilton beziehen in ihre Vorhersagen gar die weltweit verfügbaren Energie-Ressourcen ein. Ihr Populationsmodell geht von der Beobachtung aus, dass das Bevölkerungswachstum stark vom Pro-Kopf-Energieverbrauch abhängt: Ist genügend Energie nutzbar, begünstigt dies die wirtschaftliche Entwicklung und drückt in der Folge die Geburtenraten. Gerd Bosbach, Professor für Statistik und Empirik an der FH Koblenz ist sehr skeptisch: "Kein großer Aufschwung, keine Krise ist jemals richtig vorhergesagt worden. Das Statistische Bundesamt weiß auch von dieser Ungenauigkeit von Prognosen und rechnet mit zwölf Varianten. Für die Bevölkerungszahl (in Deutschland) von 2060 bedeutet das einen Unterschied von 15,1 Millionen Menschen!" Die Sache mit der Politik

Haben demografische Prognosen überhaupt eine belastbare Aussagekraft? Oder werden diese Zahlen lediglich benutzt, um politische Entscheidungen zu rechtfertigen oder politische Fehler der Vergangenheit zu verbergen? Demografische Gutachten sind in nur dann sinnvoll, wenn auch der politische und gesellschaftliche Wille zur Veränderung da ist. Was in scharf abgegrenzten geografischen und zeitlichen Dimensionen tatsächlich gut berechenbar ist, wird global und über Jahrzehnte betrachtet, schnell sehr ungenau. Die demografische Wissenschaft hat noch längst nicht alle Determinanten durchschaut, die das Leben von Menschen beeinflussen.

weico

 

21.05.2015 08:24
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Deutschland fehlen laut Studie im Jahr 2020 1,8 Millionen Arbeitskräfte

21.05.2015 08:16

FRANKFURT (awp international) - In fünf Jahren könnten in Deutschland rund 1,8 Millionen Arbeitskräfte fehlen - davon etwa eine halbe Million Akademiker, wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Donnerstag) unter Berufung auf eine neue Studie berichtet. Ohne geeignete Gegenmassnahmen werde die Lücke dann bis 2040 auf 3,9 Millionen wachsen, zitiert die Zeitung aus einer Untersuchung der Prognos AG für die Vereinigung der bayerischen Wirtschaft (vbw).

Bei einer Vorgängerstudie vor drei Jahren sei der Bedarf an Akademikern noch höher und an Facharbeitern niedriger geschätzt worden. "Es findet also eine Verschiebung der Fachkräftelücke statt, hin zu den Berufen, die eine Lehre beziehungsweise Technikerausbildung erfordern", sagte vbw-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt. Dies sei auch ein Resultat der Bildungsexpansion, die die Zahl der Akademiker habe steigen lassen.

Brossardt forderte Gegenmassnahmen, etwa eine Verlängerung der Wochenarbeitszeit, Verbesserungen des Bildungsniveaus und der Beschäftigungschancen und vor allem die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Frauen./rh/DP/zb

(AWP)

 

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12.05.2015 07:54
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Der demographische Wandel

weico hat am 11.05.2015 - 18:05 folgendes geschrieben:

Elias hat am 11.05.2015 - 08:01 folgendes geschrieben:

weico hat am 10.05.2015 - 10:23 folgendes geschrieben:

Vielleicht verstehen nun Einige (mehr), warum nicht Demografie das primäre Problem ist. Aber nur vielleicht...

Wie schon mehrfach erwähnt, es liegt an dir. Du verstehst immer noch nicht, worum es geht. In diesem Thread geht es um die Demographie. Clapping  Steht alles im Eröffnungsposting.

 

 

Du kapierst schlicht den Zusammenhang (noch) nicht.

 

Demografie:

""Sie untersucht ihre alters- und zahlenmäßige Gliederung, ihre geografische Verteilung sowie die Umwelt- und sozialen Faktoren, die für Veränderungen verantwortlich sind. "

 

http://de.wikipedia.org/wiki/Demografie

Das ist das, was in meinem Eröffnungsposting steht.

In diesem Thread geht es um die Demographie und dessen Wandel.

 

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Benjamin Franklin

11.05.2015 18:05
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Elias hat am 11.05.2015 - 08:01 folgendes geschrieben:

weico hat am 10.05.2015 - 10:23 folgendes geschrieben:

Vielleicht verstehen nun Einige (mehr), warum nicht Demografie das primäre Problem ist. Aber nur vielleicht...

Wie schon mehrfach erwähnt, es liegt an dir. Du verstehst immer noch nicht, worum es geht. In diesem Thread geht es um die Demographie. Steht alles im Eröffnungsposting.

 

Du kapierst schlicht den Zusammenhang (noch) nicht.

 

Demografie:

""Sie untersucht ihre alters- und zahlenmäßige Gliederung, ihre geografische Verteilung sowie die Umwelt- und sozialen Faktoren, die für Veränderungen verantwortlich sind. "

 

http://de.wikipedia.org/wiki/Demografie

 

 

 

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