Die goldenen Jahre vor uns

11 Kommentare / 0 neu
05.05.2007 18:25
#1
Bild des Benutzers Dagobert.
Offline
Kommentare: 15
Die goldenen Jahre vor uns

In der Weltwoche vom letzten Donnerstag ist ein interessanter Artikel über den Kondratjew-Zyklus (der hier und auf boersenportal.ch auch schon erläutert wurde) und den Aufschwung in der Schweiz zu finden: Die Weltwoche

Aufklappen

Man umgebe mich mit Luxus. Auf das Notwendige kann ich verzichten. - Das Bildnis des Dorian Gray, Oscar Wilde

09.02.2016 11:09
Bild des Benutzers Elias
Offline
Kommentare: 16250
Bär-Anlagechef: «Börsen dürften sich verdoppeln»

Aktienboom

Julius-Bär-Anlagechef Burkhard Varnholt sieht auch in den nächsten fünf Jahren steigende Aktienkurse und geht von einem beispiellosen Börsen-Boom aus. Dafür müsse aber eine Bedingung gegeben sein.

Der Topbanker Burkhard Varnholt prophezeit einen beispiellosen Börsen-Boom. «Alles deutet darauf hin, dass sich die wichtigen Börsen in den kommenden fünf Jahren nochmals verdoppeln», sagt der Anlagechef der Bank Julius Bär zu SonntagsBlick.

Für den Swiss Market Index (SMI) bedeute dies: «20000 Punkte im Jahr 2020 sind möglich.» Treiber der Aktienhausse sind laut Varnholt die tiefen Zinsen. Im Vergleich mit Obligationen seien Aktien noch immer sehr günstig. «Wenn wir im Jahr 2020 noch das heutige Zinsniveau haben, braucht es nicht viel Fantasie, um sich vorzustellen, dass man dann für Aktien 25- oder 30-mal den Jahresgewinn bezahlen wird.»

«Diskussion um höhere Zinsen ist reine Rhetorik» 

Die Gefahr, dass die Zinsen bald ansteigen, sieht er nicht: «Die Diskussion um höhere Zinsen ist reine Rhetorik. Die Notenbanken wollen damit vor allem zeigen, dass sie unabhängig sind und eigenständig entscheiden. Tatsächlich sind sie aber hypernervös. Sie lassen von allem die Finger, was die Stabilität des Gesamtsystems gefährden könnte. Sobald sie sehen, dass sie auf dünnes Eis kommen, machen sie einen Schritt zurück.» Angesichts der noch immer wackligen US-Konjunktur werde die amerikanische Notenbank deshalb noch lange warten, bis sie an der Zinsschraube drehe.

(dbe)

http://www.handelszeitung.ch/invest/baer-anlagechef-boersen-duerften-sic...

 

 

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

26.06.2007 12:48
Bild des Benutzers Pegasus
Offline
Kommentare: 3470
Weltwirtschaft in guter Verfassung wie lange nicht mehr.

26.06.2007 - 11:57

IWF: Weltwirtschaft wächst stärker als erwartet

Frankfurt (BoerseGo.de) – Gemäß dem Chefökonom des internationalen Währungsfonds (IWF) Simon Johnson, läuft die Weltwirtschaft besser als es vom IWF vergangenen April prognostiziert worden ist. Dies erklärte Johnson in Frankfurt vor Journalisten.

Im April stellt der IWF ein weltweites Wirtschaftswachstum für 2007 von 4,9 Prozent in Aussicht, nachdem im Vorjahr die globale Wirtschaft um 5,4 Prozent expandierte.

(HC)

So wie einem das Licht nicht ohne die Dunkelheit bewusst würde, so gibt es keine Situation, in der nicht etwas POSITIVES zu entdecken wäre.

Frei nach I Ging

20.06.2007 18:17
Bild des Benutzers Pegasus
Offline
Kommentare: 3470
Weltwirtschaft in guter Verfassung wie lange nicht mehr.

20.06.2007 - 16:24

US-Finanzminister optimistisch für Weltwirtschaft

New York (BoerseGo.de) - US- Finanzminister Henry Paulson hat während einer Befragung durch den US-Kongress einen optimistischen Ausblick für die Weltwirtschaft gegeben. Nach seiner Meinung befindet sich die Weltkonjunktur in einem stärkeren Zustand als sie je in den 80er und 90er Jahren des letzten Jahrhunderts war. Zudem zeichnen sich Fortschritte bei der Beseitigung der globalen Ungleichgewichte ab. Auch das US- Handelsbilanzdefizit sei mit einem Rückgang von 6,8 auf 5,7 Prozent auf einem guten Weg. Die Weltwirtschaft laufe in allen Sektoren auf hohem Niveau. Dies sorge für nachhaltiges und stabiles Wachstum und schaffe neue Möglichkeiten.

(WA) :shock: :idea: :idea: :shock:

So wie einem das Licht nicht ohne die Dunkelheit bewusst würde, so gibt es keine Situation, in der nicht etwas POSITIVES zu entdecken wäre.

Frei nach I Ging

13.06.2007 23:01
Bild des Benutzers Rochefort
Offline
Kommentare: 706
Die goldenen Jahre vor uns

Quote:

Was aber nicht mehr stimmt ist die Bewertung der Aktienmärkte, welche der wirtschaftlichen Entwicklung davongeflogen ist.

Die Bewertung der europäischen sowie der amerikanischen Aktienmärkte auf P/E-Basis liegt immer noch unter (oder in etwas auf) dem Stand der letzten 15 Jahre. Von einer überschiessenden Bewertung (wie wir sie im Jahre 2000 gesehen haben) kann also nicht die Rede sein.

Die Gefahr liegt also weniger in der Bewertung als in einem Abflauen der Gwinndynamik oder sogar einem rezessionsbedingten Gewinnrückgang.

Von einem solchen Szenario gehe ich aber nicht aus.

13.06.2007 22:59
Bild des Benutzers Costa.
Offline
Kommentare: 71
Die Schwellenländer koppeln sich ab

Seit 2003 haben die Schwellenländer ausgezeichnet abgeschnitten, obwohl die Wirtschaftsindikatoren der wichtigen G-7-Staaten verflachten. Das gab es noch nie zuvor, und doch ist es ein Trend, der sich fortsetzen kann.

Amerika gilt weithin als Motor der Weltwirtschaft, aber die Schwellenländer fahren jetzt mit eigener Kraft und sind für ihr Wachstum nicht mehr vorwiegend von Exporten in die entwickelten Länder abhängig. Schätzungen besagen, dass das Wachstum in den Schwellenländern insgesamt etwa zwei Drittel des globalen Wachstums ausmacht. Anstatt also vom Wachstum der Weltwirtschaft abhängig zu sein, sind die Schwellenländer eher dessen Hauptantrieb.

Die Schwellenländern haben ein KGV um die 12. Sogar im Fall eines stärker als erwarteten Wirtschaftsrückgangs in den USA könnten Anleger in den Schwellenländern sehr gut aufgehoben sein.

Costa

13.06.2007 18:43
Bild des Benutzers marabu
Offline
Kommentare: 1505
Re: Die Konsumnachfrage

Pegasus wrote:

von Schwellenländern in Osteuropa, Russlang, China, Indien ist derat gross, dass ein industieller Boom wahrscheinlich, ja mit Sicherheit eintreffen wird, der den nach 1945 noch weit in den Schatten stellt in Sachen Volumen und Nachhaltigkeit.

Einverstanden! Was aber nicht mehr stimmt ist die Bewertung der Aktienmärkte, welche der wirtschaftlichen Entwicklung davongeflogen ist. Das kommt einer wunderbaren Geldvermehrung gleich, was auf die Dauer nicht gut gehen kann. Ausserdem sind eine bisher noch nie gesehene Flut verschiedenster Derrivate auf dem Markt.

Charts und Analysen hin oder her. Eine Korrektur muss nicht erdrutschartig erfolgen, sie kann sich auch über Monate oder Jahre hinziehen.

Meine unbedeutende Meinung finde ich wieder bei Leuten, welche schon sehr lange im Geschäft sind.

13.06.2007 15:13
Bild des Benutzers Pegasus
Offline
Kommentare: 3470
Die Konsumnachfrage

von Schwellenländern in Osteuropa, Russlang, China, Indien ist derat gross, dass ein industieller Boom wahrscheinlich, ja mit Sicherheit eintreffen wird, der den nach 1945 noch weit in den Schatten stellt in Sachen Volumen und Nachhaltigkeit.

So wie einem das Licht nicht ohne die Dunkelheit bewusst würde, so gibt es keine Situation, in der nicht etwas POSITIVES zu entdecken wäre.

Frei nach I Ging

09.05.2007 11:07
Bild des Benutzers Discoverer
Offline
Kommentare: 542
Die goldenen Jahre vor uns

Vielen Dank Dagobert

wirklich interessant Smile

Erfindung, Euphorie, Aktiencrash, technologischer Durchbruch

06.05.2007 21:16
Bild des Benutzers Hans
Offline
Kommentare: 1963
Die goldenen Jahre vor uns

....lest mal

Der Jahrhundert BOOM

2005-2009: Nutzen Sie die besten Börsenjahre der Geschichte

von: Harry S. Dent, Jr.

..kann man auch im Internet ordern - buch.ch oder sonstwo Wink

Gruss Hans

06.05.2007 20:43
Bild des Benutzers Jodellady
Offline
Kommentare: 1863
Die goldenen Jahre vor uns

Sehr interessanter Artikel. Besten Dank dafür!!!