Die Krim

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18.03.2014 09:31
#1
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Die Krim

Wirtschaftlich am Abgrund

 

Die Krim war bislang in hohem Mass von der Ukraine abhängig. Russland wird zumindest kurzfristig nicht alle Lücken schliessen können.

Eine Abspaltung von der Ukraine ist für die Krim eine wirtschaftliche Katastrophe. Zwar versicherte der ukrainische Finanzminister Olexander Schlapak, dass Kiew der Schwarzmeer-Halbinsel vorerst nicht den Geldhahn zudrehen werde. Und auch Russland stellte bereits wirtschaftliche Hilfen in Millionenhöhe in Aussicht. Doch solche Bekundungen unterstreichen vor allem, dass die Krim allein kaum überlebensfähig ist.

Die Halbinsel und ihre zwei Millionen Einwohner bekommen bislang 85 Prozent ihres Wassers und 82 Prozent ihres Stroms vom ukrainischen Festland, wie der Energieexperte Michailo Gontschar vom Nomos-Zentrum in Kiew erklärt. Bei der Gasversorgung ist die Krim weniger abhängig. Das Staatsunternehmen Tschornomornaftogas fördert jedes Jahr 1,6 Milliarden Kubikmeter Erdgas im Schwarzen Meer. Damit kann die Krim ihren Gasbedarf gerade so decken.

Touristen werden wegbleiben

Zumindest kurzfristig könne die Russland fehlende Ressourcen nicht ersetzen, «weil zwischen Russland und der Krim keine Infrastruktur-Verbindungen existieren», sagt Gontschar. Auch eine schon lange geplante Brücke könnte frühestens in einigen Jahren fertig sein.

Am meisten Geld wird auf der Krim mit dem Tourismus verdient. Seit Sowjetzeiten ziehen Badeorte wie Jalta und Jewpatorija im Sommer zahlreiche Urlauber an, im vergangenen Jahr waren es mehr als zwei Millionen. In diesem Jahr dürften die meisten Touristen jedoch wegbleiben. Viele würden auf die Türkei oder ins russische Sotschi ausweichen, weil ihnen die Krim zu «gefährlich» sei, sagt die bekannte ukrainische Wirtschaftsjournalistin Sewgil Musaewa.

Geringe wirtschaftliche Bedeutung für die Ukraine

Ein weiterer wichtiger Wirtschaftszweig ist die Landwirtschaft, die jedoch auf das Wasser vom Festland angewiesen ist. Nun herrsche die Angst, dass die Ukraine der Krim einfach das Wasser abdrehe, sagt Olexej Skorik vom Entwicklungsfonds für die Krim. Er geht davon aus, dass sich die schon jetzt schwierige wirtschaftliche Lage weiter verschlechtern wird. Vor allem Investitionen dürften ausbleiben.

Bislang erhält die Region jährlich 2,8 Milliarden Griwna (220 Millionen Euro) von der Zentralregierung in Kiew, rechnet Walerij Tschali vom Kiewer Rasumkow-Zentrum vor. Zwar stellte der russische Parlamentsabgeordnete Pawel Dorochin, der Vizevorsitzender des Industrieausschusses ist, der Krim umgerechnet 790 Millionen Euro für Infrastrukturmassnahmen in Aussicht. Nach Einschätzung von Tschali, der früher Vize-Asusenminister war, dürfte das aber nicht reichen, um etwa Gehälter, Renten und andere Sozialleistungen zu zahlen.

Für die Ukraine dürfte eine Abspaltung der Krim wirtschaftlich dagegen nicht so sehr ins Gewicht fallen: Die Halbinsel trägt nur drei Prozent zum Bruttoinlandsprodukt des Landes bei.

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/Wirtschaftlich-am-Abgrund/story/1...

 

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22.06.2015 10:29
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Entschädigungslose Enteignungen auf der Krim (ARD-Lügenpresse)

Europamagazin ARD 22.6.2015

Sergej Aksionov steht auf der Sanktionsliste der EU. Er ist Ministerpräsident der Krim und u.a. für entschädigungslose Enteignungen verantwortlich, die er mit seiner bewaffneten Selbstverteidigungsmiliz veranlasste. Ein russischer Unternehmer gibt freimütig Auskunft vor der Kamera, wie er von der Staatsmacht um seine florierende Firma gebracht wurde. Die Außenminister der EU werden auf dem Außenrat am Montag kommender Woche voraussichtlich eine Verlängerung der Sanktionen beschließen.

http://programm.ard.de/?sendung=2810614833389351

 

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18.03.2015 09:21
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Kritik an Menschenrechtslage auf der Krim

Amnesty International legt ein Jahr nach der Annexion der Krim durch Russland eine Bilanz zur Menschenrechtslage vor. Die Menschenrechtsorganisation spricht von Folter, Unterdrückung und Entführungen.

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«Klima der Angst» geschaffen

Um kritische Medien zum Schweigen zu bringen, werde ein «Klima der Angst» geschaffen, heisst es weiter. Vor anderthalb Monaten seien 30 bewaffnete und maskierte Mitglieder einer Spezialeinheit in die Büros des Tataren-Senders ATR eingedrungen, hätten den Sendeabbruch erzwungen und Dokumente der vergangenen elf Monate beschlagnahmt.

Mehrere Journalisten und Blogger hätten die Krim längst verlassen. Die Nachrichtenagentur QHA der Krim-Tataren habe bis heute keine neue Lizenz erhalten. Auch wenn die Machthaber auf der Krim angeben würden, sie würden die Fälle untersuchen: Passiert sei bisher nichts, so Amnesty weiter. Die Menschenrechtsorganisation fordert die internationale Gemeinschaft auf, entsprechend Druck auf Russland auszuüben.

http://www.srf.ch/news/international/kritik-an-menschenrechtslage-auf-de...

 

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17.03.2015 12:45
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Ein Jahr nach der Annexion: Leben auf der Krim

Russland feiert den ersten Jahrestag des Krim-Referendums. Moskau fördert die Halbinsel mit Milliarden, viele Bewohner wollen nicht zurück zur Ukraine. Gleichzeitig hat die russische Bürokratie Einzug gehalten.

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Unternehmen wurden enteignet

Doch hat auf der Krim nun die gefürchtete russische Bürokratie Einzug gehalten. Unternehmen wurden enteignet, Geschäftsleute kämpfen mit neuen Gesetzen. Eine Frau kommt fassungslos vom Behördengang zurück. Sie wollte bei der Meldestelle des Geheimdienstes FSB einen Pass beantragen: "Der FSB arbeitet in Sewastopol ganz furchtbar. Wir haben heute für unseren 13-jährigen Enkel um einen Termin gebeten, um einen Reisepass zu beantragen. Hier auf unserem Beleg steht nun das Datum: 22. Oktober 2015."

Für die Bewohner wird sich so schnell nichts ändern an der Situation: Moskau wird die Krim nicht mehr hergeben, Kiew wird die Annexion aber auch niemals anerkennen. Und die Menschen auf der Halbinsel hängen irgendwie dazwischen.

http://www.tagesschau.de/ausland/krim-115.html

 

Für Putins Stiefellecker ist das alles Lügenpresse

 

 

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18.12.2014 20:26
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Elias hat am 18.12.2014 - 16:18 folgendes geschrieben:

Die Europäische Union hat neue Sanktionen gegen die Halbinsel Krim beschlossen. Auch der Tourismus ist davon betroffen.

http://www.20min.ch/finance/news/story/Kreuzfahrten-auf-die-Krim-sind-ab...

 

ich hab  mich immer zurückgehalten mit unnötigen kommentaren... aber jetzt reichts... diese *************** EU die sollen mal erst ihr dreck wegräumen und schauen das bei ihnen alles rund läuft...

 

ich könnt echt kotzen wenn ich dann noch diese Medienberichte höre....

18.12.2014 16:18
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Kreuzfahrten auf die Krim sind ab jetzt tabu

Die Europäische Union hat neue Sanktionen gegen die Halbinsel Krim beschlossen. Auch der Tourismus ist davon betroffen.

http://www.20min.ch/finance/news/story/Kreuzfahrten-auf-die-Krim-sind-ab...

 

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08.12.2014 14:53
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Krimtataren in Bedrängnis

Die Justizbehörden der annektierten Halbinsel Krim haben die Krimtataren vor illegalen Kundgebungen gewarnt. Gleichzeitig versuchen die neuen Machthaber, regierungstreue tatarische Strukturen aufzubauen.

http://www.nzz.ch/international/europa/krimtataren-in-bedraengnis-1.1844...

 

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18.08.2014 17:54
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Russisch-ukrainischer Museumsstreit: Wohin mit dem Gold der Krim?

Ein niederländisches Museum zeigt Goldexponate von der Krim. Bei Beginn der Schau gehörte die Halbinsel zur Ukraine, nun ist sie von Russland annektiert. An wen soll der Schatz gehen, wenn die Ausstellung in wenigen Tagen endet?

http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/krim-gold-bekommt-russland-ode...

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09.08.2014 18:22
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Russische Patrioten in Sewastopol:

https://www.youtube.com/watch?v=fdlH3xvBVCk


15.07.2014 21:18
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In Rekordtempo wird auf der Krim eine Militärakademie gebaut:

 

11.07.2014 09:08
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Flucht von der Krim: Ungemütliche Halbinsel

Krimtataren und Andersdenkende haben auf der Halbinsel Krim einen schweren Stand. Viele sind schon geflohen. Doch was sie dann machen sollen, wissen sie nicht.

Nach der Besetzung der Krim durch Russland sollen Tausende Bewohner die Halbinsel verlassen haben - in Richtung des ukrainischen Festlands, aber auch in andere Länder. Wjatscheslaw, ein stämmiger Ukrainer Anfang 40, ist nach Georgien geflohen. Über zwei Jahrzehnte lebte er im Küstenort Jalta, betrieb dort ein Café und reparierte Autos. Er bezeichnet sich als Patrioten und berichtet, auf seiner Seite im sozialen Netzwerk „Odnoklassniki“, das in Russland wie in der Ukraine beliebt ist, habe er, als die Lage im Land eskalierte, mehrfach für eine einheitliche, freiheitliche, friedliche Ukraine Stellung bezogen.

Das wurde ihm unter den neuen Machthabern auf der Krim offenbar zum Verhängnis. Ende April erhielt Wjatscheslaw eine Warnung: Sein Name stehe auf einer Liste von Gegnern der Annexion durch Russland, die festgenommen werden sollten. Wjatscheslaw verließ die Krim, ist nun bei Freunden in Georgien untergekommen. Dort, in der Hauptstadt Tiflis, nahm er am Abend des 26. Juni an einer kleinen Demonstration zum Tag der krimtatarischen Flagge teil. Das hellblaue Tuch mit einem Symbol der Goldenen Horde, des mittelalterlichen Mongolenreichs, um die Schultern, stand Wjatscheslaw vor dem prächtigen Parlamentsgebäude. Heimatlos, ratlos. „Wenn ich zurückkehre, nehmen sie mich sofort fest“, sagte er. Nun will er erst einmal in Georgien bleiben, vielleicht Asyl beantragen.

Wäre Wjatscheslaw auf der Krim geblieben, hätte ihn womöglich das gleiche Schicksal getroffen wie die vier Gegner des russischen Vorgehens auf der Krim, die im Mai dort festgenommen wurden. Der russische Geheimdienst FSB wirft ihnen vor, „Terroranschläge“ in der Krim-Hauptstadt Simferopol, in Jalta und in Sewastopol geplant zu haben. Die Männer seien Kämpfer der extremistischen Vereinigung „Rechter Sektor“, die Moskau als Chiffre allen Übels in der Ukraine gilt. Unter den Festgenommenen ist der Regisseur Oleg Senzow, für dessen Freilassung sich vor kurzem europäische Filmemacher wie Wim Wenders und Pedro Almodóvar in einem offenen Brief einsetzten. Dessen ungeachtet hat ein Moskauer Gericht am Montag die Untersuchungshaft Senzows bis Mitte Oktober verlängert.

Viele Krim-Tataren lehnen die russische Herrschaft ab

Wjatscheslaw, der Flüchtling mit der Tatarenflagge, ist selbst kein Tatar, auch kein Muslim - um seinen Hals hängt ein silbernes Kreuz. Doch für ihn war es ein Akt der Solidarität, in Tiflis Flagge zu zeigen. Schließlich, sagte er, habe er viele Freunde auf der Krim, die Tataren seien. Einige von ihnen hätten kürzlich mit ihren ukrainischen Pässen die Krim verlassen wollen. Das sei ihnen verwehrt worden, mit der Begründung, sie müssten erst russische Pässe beantragen und vorweisen. Das aber wollten seine Freunde nicht - und wüssten nun nicht, wohin.

So wie sie lehnen viele Krimtataren die russische Besatzungsmacht ab, misstrauen ihr zutiefst. 1944 hatte Stalin das Volk unter dem Vorwurf der Kollaboration mit den Deutschen nach Zentralasien deportieren lassen, Zehntausende kamen ums Leben. Erst ab 1988 durften die Tataren auf die Krim zurückkehren, stellen heute bis zu 300.000 der zwei Millionen Krimbewohner, klagen aber über Ausgrenzung und Schwierigkeiten beim Grunderwerb. Der russische Präsident Wladimir Putin hat mehrfach erklärt, sich der Probleme der Krimtataren annehmen zu wollen; im April unterzeichnete er ein Dekret zur „Rehabilitierung“ des krimtatarischen Volkes. Doch in der Praxis dominiert die Repression. So wurden am 18. Mai Tausende Tataren durch Straßensperren vor der Hauptstadt daran gehindert, an einer Gedenkveranstaltung zum 70. Jahrestag der Deportation im Zentrum Simferopols teilzunehmen. Die Feierlichkeiten zum Flaggentag wurden an den Rand der Hauptstadt verbannt; ein Video der Veranstaltung zeigt ein starkes Aufgebot an Sicherheitskräften.

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/flucht-von-der-krim-ungemuetl...

 

 

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22.06.2014 14:49
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 WELTSPIEGEL ARD 19:20 Russland: Neues Leben auf alter Krim

 

Freud und Leid liegen nah beieinander auf der Krim. So rasch wie möglich haben die Russen, die mehrheitlich für den Anschluss ans Putin-Reich gestimmt haben, ihre neuen Pässe beantragt. Das hat rasch geklappt. Viel schwieriger ist es, an Geld zu kommen. Viele Banken sind geschlossen. Was passiert auf der Krim? Ist die erste Euphorie vorbei? Wie sieht der neue, alte Alltag aus: im Job, in der Schule, bei den Behörden? Und blüht der Tourismus wie geplant? Wer kommt und sonnt sich auf der Krim?

http://www.daserste.de/information/politik-weltgeschehen/weltspiegel/sen...

 

weico

 

10.06.2014 16:27
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Die Krim soll eine Reise wert werden

Russlands einziger Billigflieger startet Flugbetrieb

Nach langem Ringen hat in Russland nun doch eine nationale Billigfluggesellschaft den Betrieb aufgenommen. Ihr zunächst einziges Ziel: Feriengäste auf die unter Besucherschwund leidende Krim zu bringen.

Von Juli bis September will Dobrolet mindestens viermal täglich von Moskau auf die Krim fliegen, und das zu Preisen zwischen umgerechnet 25 und 90 Fr. je Flug. Bis zu zehn Kilogramm Handgepäck pro Passagier sind kostenlos, alles Weitere muss bezahlt werden – bis hin zur Verpflegung in der Kabine. Was für westliche Kunden normal in diesem Marktsegment klingt, kommt in Russland einer kleinen Revolution gleich: Hier existierten bis vor kurzem umfangreiche Gesetze, die das Fliegen mitunter angenehm, wegen hoher Kosten aber teuer machten. Dazu zählten grosszügige Erstattungen von Tickets oder vorgeschriebene Mahlzeiten an Bord. Auch durften russische Fluggesellschaften nur russische Piloten einstellen, und der Import kleinerer Flugzeuge wurde mit hohen Zöllen belegt. All das erschwerte das Geschäftsmodell eines Low-Cost-Carriers. Obwohl das Flugzeug ein wichtiges Verkehrsmittel innerhalb Russlands ist, sind beide russischen Anbieter, die es in der jüngeren Vergangenheit im Inlandsmarkt versuchten, eingegangen.

Tatsächlich dürfte der Preis ein wesentliches Argument sein, um russische Gäste auf die Krim zu locken. Die Halbinsel ist stark vom Tourismus abhängig, und laut Branchenangaben kamen früher bis zu 70% der Gäste aus anderen Teilen der Ukraine. Dieser Zustrom wird sich dieses Jahr sehr stark reduzieren. Russen wiederum hegen zwar oftmals nostalgische Erinnerungen an die Krim, aber jenseits patriotischer Gefühle steht die Halbinsel im Wettbewerb mit Zielen im Ausland, zuvorderst in der Türkei und in Griechenland. Dort finden die Gäste aus dem Osten eine moderne Infrastruktur und besseren Service als in der Heimat, und die (All-Inclusive-)Reise kostet meist auch weniger als im eigenen Land. In der Sommersaison 2013 stammte nur etwa ein Viertel der knapp 6 Mio. Besucher auf der Krim aus Russland. Ihr bevorzugter Reiseweg, per Zug durch die Ukraine, ist jetzt zudem erheblich erschwert.

Nach russischen Berichten sollen die Buchungen auf der Krim eingebrochen sein.

Die nationale Tourismusagentur verschickte bereits Briefe an staatlich kontrollierte Firmen und mahnte sie, an die patriotischen Worte von Präsident Wladimir Putin zu denken und für ihre Mitarbeiter Ferien in den Sanatorien auf der Krim zu buchen. Notfalls könnten die Gewerkschaften mit Geldern einspringen. Schulkinder sollen an organisierten Reisen teilnehmen; in den russischen Städten rollen Werbekampagnen an. Auch andere russische Fluggesellschaften haben die Preise gesenkt.

Ganzer Beitrag http://www.nzz.ch/wirtschaft/wirtschafts-und-finanzportal/die-krim-soll-...

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02.06.2014 17:10
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Krim-Bauern auf dem Trockenen

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02.06.2014 17:08
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Beograd hat am 30.05.2014 - 10:46 folgendes geschrieben:

Elias hat am 29.04.2014 - 14:06 folgendes geschrieben:

 Traumatische Verbannung

Die Vorbehalte der Krimtataren gegenüber Moskau haben auch historische Gründe. Zusammen mit anderen nichtslawischen Minderheiten liess Stalin im Jahr 1944 das gesamte Volk nach Sibirien und Zentralasien deportieren. Kollaboration mit den deutschen Besatzern, lautete der Pauschalvorwurf der Sowjetführung. Häuser und Grundstücke wurden beschlagnahmt und den slawischen Bewohnern der Krim zugeschlagen, tatarische Kulturstätten zerstört. Zehntausende von Krimtataren kamen bei der Zwangsumsiedlung ums Leben. 1967 folgte die Rehabilitation.

Doch erst unter Gorbatschew wurde den Krimtataren erlaubt, wieder in ihre Heimat am Schwarzen Meer zurückzukehren.

http://www.nzz.ch/aktuell/international/auslandnachrichten/die-angst-der...

angst kann man immer haben. aber das was damals unter stalin passiert ist hat mit der heutigen situtation nichts zu tun. stalin war weder russe noch slawe. ausserdem war das damals nicht russland sondern ein kommunistisches system unter welchem alle volksgruppen und somit auch die russen gelitten haben

 

Spielt es eine Rolle, ob Stalin Russe oder Slawe war? Und ob es damals ein anderes System war?

Hitler war Österreicher. Ja und?

Hier im Forum wurde eben die EU mit Nazi-Deutschland verglichen.

 

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30.05.2014 10:46
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Elias hat am 29.04.2014 - 14:06 folgendes geschrieben:

 Traumatische Verbannung

Die Vorbehalte der Krimtataren gegenüber Moskau haben auch historische Gründe. Zusammen mit anderen nichtslawischen Minderheiten liess Stalin im Jahr 1944 das gesamte Volk nach Sibirien und Zentralasien deportieren. Kollaboration mit den deutschen Besatzern, lautete der Pauschalvorwurf der Sowjetführung. Häuser und Grundstücke wurden beschlagnahmt und den slawischen Bewohnern der Krim zugeschlagen, tatarische Kulturstätten zerstört. Zehntausende von Krimtataren kamen bei der Zwangsumsiedlung ums Leben. 1967 folgte die Rehabilitation.

Doch erst unter Gorbatschew wurde den Krimtataren erlaubt, wieder in ihre Heimat am Schwarzen Meer zurückzukehren.

http://www.nzz.ch/aktuell/international/auslandnachrichten/die-angst-der...

angst kann man immer haben. aber das was damals unter stalin passiert ist hat mit der heutigen situtation nichts zu tun. stalin war weder russe noch slawe. ausserdem war das damals nicht russland sondern ein kommunistisches system unter welchem alle volksgruppen und somit auch die russen gelitten haben

Београд - Град будућности јужне Европе

http://t1.sw4i.com/

28.05.2014 11:25
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Klima der Intoleranz, seit Krim russisch ist

Sergej (40) ist Ukrainer und lebt auf der Krim. Mit 20 Minuten hat er über das Leben seit der russischen Annexion und die Präsidentschaftswahl in der Ukraine gesprochen.

 

Haben Sie jetzt Angst, Ihre Meinung kundzutun?
In dem Institut, in dem ich arbeite, arbeiten alles gebildete, aufgeklärte und informierte Menschen. Wir können untereinander reden. Aber im öffentlichen Raum würde ich meine Meinung nicht kundtun. Ich hätte Angst vor den Omonowtsy (Mitglieder der russischen Polizei-Spezialeinheit Otryad Mobilniy Osobogo Naznacheniya Omon, Anm. d. Red.).

http://www.20min.ch/ausland/news/story/28695572

 

 

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15.05.2014 21:40
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Bullish hat am 27.04.2014 - 23:42 folgendes geschrieben:

Nun heisst es, die der Wasserkanal sei von der Krim selber trockengelegt worden, um der Ukraine zu unterstellen, sie würde kein Wasser mehr liefern:

http://inforesist.org/anonymous-proved-that-it-was-russia-who-blocked-wa...

Ich kann es nicht beurteilen, verlinke die Meldung aber, weil ich oben den trockenen Kanal erwähnt habe.

 

RT berichtet, Urkaine habe Wasser abgestellt: https://www.youtube.com/watch?v=yE0OLBlCMcU

Beweis wird nicht geliefert, ukr. Ministerium wird nicht befragt.

06.05.2014 11:17
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MarcusFabian hat am 05.05.2014 - 19:54 folgendes geschrieben:

... und wie sieht es mit Schweizer Abstimmungen aus? (So von wegen Wahlbeteiligung und so).

 

Auch die Abstimmungen in der Schweiz sind stark gefälscht.

Das ist vorallem immer dann der Fall, wenn sich der Claude Dunkelziffer im Nachhinein verrechnet.

 

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05.05.2014 19:54
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... und wie sieht es mit Schweizer Abstimmungen aus? (So von wegen Wahlbeteiligung und so).

 

05.05.2014 12:02
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Krimreferendum stark gefälscht, sagt der russische Menschenrechtsrat. Ca. 50-60% seien für Anschluss gewesen, bei Wahlbeteiligung von 30-50%:

http://www.nzz.ch/aktuell/international/auslandnachrichten/krim-referend...
 

Das Referendum über den Anschluss der Krim an Russland war stark gefälscht, sagt ein Bericht des Menschenrechtsrats des Russischen Präsidenten.

Der Bericht wurde nun auch auf der offiziellen Website des Menschenrechtsrates veröffentlicht. Die heiklen Fakten verstecken sich weit unten, im letzten Abschnitt. Darin heisst es: «Nach unterschiedlichen Angaben haben 50 bis 60 Prozent der Stimmbürger für den Anschluss gestimmt, bei einer Wahlbeteiligung von 30 bis 50 Prozent.»

29.04.2014 14:06
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Die Angst der Krimtataren

 Traumatische Verbannung

Die Vorbehalte der Krimtataren gegenüber Moskau haben auch historische Gründe. Zusammen mit anderen nichtslawischen Minderheiten liess Stalin im Jahr 1944 das gesamte Volk nach Sibirien und Zentralasien deportieren. Kollaboration mit den deutschen Besatzern, lautete der Pauschalvorwurf der Sowjetführung. Häuser und Grundstücke wurden beschlagnahmt und den slawischen Bewohnern der Krim zugeschlagen, tatarische Kulturstätten zerstört. Zehntausende von Krimtataren kamen bei der Zwangsumsiedlung ums Leben. 1967 folgte die Rehabilitation.

Doch erst unter Gorbatschew wurde den Krimtataren erlaubt, wieder in ihre Heimat am Schwarzen Meer zurückzukehren.

http://www.nzz.ch/aktuell/international/auslandnachrichten/die-angst-der...

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27.04.2014 23:42
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Nun heisst es, die der Wasserkanal sei von der Krim selber trockengelegt worden, um der Ukraine zu unterstellen, sie würde kein Wasser mehr liefern:

http://inforesist.org/anonymous-proved-that-it-was-russia-who-blocked-wa...

Ich kann es nicht beurteilen, verlinke die Meldung aber, weil ich oben den trockenen Kanal erwähnt habe.

24.04.2014 18:21
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Russland habe Wasserrechnung nicht bezahlt, 85% der Wasserversorgung der Krim hänge von diesem Kanal ab:

23.04.2014 09:50
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Putin plant ein Las Vegas auf der Krim

Die von Russland annektierte Krim liegt wirtschaftlich am Boden. Mit Spielcasinos will Wladimir Putin der Region neues Leben einhauchen. Doch der Schuss dürfte nach hinten losgehen.

http://www.handelszeitung.ch/politik/putin-plant-ein-las-vegas-auf-der-k...

 

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12.04.2014 14:32
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MarcusFabian hat am 12.04.2014 - 01:07 folgendes geschrieben:

Bullish hat am 11.04.2014 - 20:08 folgendes geschrieben:

 

 

MarcusFabian hat am 11.04.2014 - 13:03 folgendes geschrieben:

Aus russischer Sicht:

4. Wie lange würde der Bau einer Pipeline nach China dauern (= Durststrecke für Gazprom), wenn sich Russland entsprechend gegen Osten orientiert, um die schwindenden Absatzmärkte in der Ukraine und Europa aufzufangen?

Die Alternativen können nur lokale Shale Gas Vorkommen, AKW's, Kohlekraftwerke oder konkurrierende Pipelines sein.

 

Also: Deine Antwort (Alternativen lokale Shale Gas Vorkommen) auf meine Frage (Pipeline Bau nach China) kann ich so nicht akzeptieren:

Ja klar. Die Antwort habe ich nicht zu 4.) sondern zu 5.) geschrieben, sorry, das ist verrutscht und macht natürlich keinen Sinn. Es wäre die Antwort hierrauf gewesen:

5. Kommt Westeuropa überhaupt so schnell aus Verträgen mit Gazprom raus? Bestehen da nicht gegenseitige Abnahme-/Lieferverpflichtungen über Jahrzehnte?

 

 

MarcusFabian hat am 12.04.2014 - 01:07 folgendes geschrieben:

Die Pipeline bis an die chinesische Grenze ist offenbar bereit gebaut

Nein, nur geplant. Die fette Linie auf der Grafik oben ist die geplante Pipeline und just jener Teil durch die "Republik von Altai" an der chinesischen Grenze ist umstritten:

http://www.youtube.com/watch?v=K7qpclKsO6M (muss man nicht unbedingt sehen, siehe Text:)
A natural gas pipeline from Northern Siberia to China. Russian gas giant Gazprom wants to build it, but there's a problem--the pipeline runs through an area rich in archaeological artifacts. In fact, 27 have been found here on the Ukok plateau. Environmental organizations and UNESCO have protested the construction for five years. They want to make sure the pipeline stays clear of the World Nature Heritage Site, the "Golden Mountains of Altai."

 

Wie dem auch sei: Sollte sich Gazprom aufgrund des Drucks aus dem Westen genötigt sehen, sich vermehrt gegen Osten zu orientieren, dürfte das ein geringeres Problem sein als ich bisher angenommen hatte. Die Pipelines scheinen ja bereits zu bestehen.

Klar, Russland wird nach China und Indien liefern ebenso vielleicht nach Südkorea und Japan. Pipelines sind/werden gebaut.

Für Europa geht es aber nicht darum, Russland's Alternativen einzuschränken sondern die eigene Versorgung zu diversifizieren.

Auf Russland drohen aber einige Konflikte zu zukommen oder schon zu bestehen. Schau Dir die Karten an:

 

Deshalb denke ich, geht es Putin weniger um die Wiederherstellung der Sowjetunion sondern eher um die Sicherung der Gasvorkommen wie der Monopolisierung der Absatzwege.

Was wir noch nicht angeschaut haben, ist, was die Russen resp. Gazprom blocken müsste um Katar, Turkmenistan und Iran zu behindern.

Sicher ist auch, dass Russland militärisch in der Lage sein muss, um dieses System zu verteidigen. Das grösste Risiko vermute ich bei separatistischen Bewegungen.

12.04.2014 01:07
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Bullish hat am 12.04.2014 - 00:41 folgendes geschrieben:


Die Transitländer sind gefährdet. Wer die Pipelines kontrollieren wird, wird 80 Jahre Geldsegen haben, solange sichergestellt ist, dass die Konkurrenz eingedämmt ist. Gas gibt es ausreichend.

Also nochmals und sorry, wenn ich das absichtlich vereinfacht und überspitzt formuliere:

Gas gibt es genug.
Pipelines gibt es genug!

Das Problem ist schlicht, dass die Pipelines zum grossen Teil durch politisch instabile (unzuverlässige) Länder fliessen, was die Gasproduzenten veranlasst, ihre Pipelines redundant aufzubauen, um notfalls das Land X zu "umschiffen" und durch Land "Y" zu leiten und evtl. sogar eine Alternative durch Land "Z" haben, falls X und Y "blöd tun".

Also z.B. von Russland über die Ostsee direkt nach Deutschland (zwei zuverlässige Länder, Lieferant und Abnehmer direkt verbunden ohne Störfaktor).

Oder South-Stream (Russland - Bulgarien  - Serbien - Ungarn - Österreich), wobei Bulgarien und Serbien wohl einen Unsicherheitsfaktor darstellen, wenn man von 80 Jahren ausgeht.

Das führt mich automatisch zu unseren Postings im "Putin"-Thread (eigentlich doof, dass wir so viele Threads haben, wo wir dasselbe diskutieren!)

 

Bullish hat am 11.04.2014 - 20:08 folgendes geschrieben:


 

MarcusFabian hat am 11.04.2014 - 13:03 folgendes geschrieben:

Aus russischer Sicht:

4. Wie lange würde der Bau einer Pipeline nach China dauern (= Durststrecke für Gazprom), wenn sich Russland entsprechend gegen Osten orientiert, um die schwindenden Absatzmärkte in der Ukraine und Europa aufzufangen?

Die Alternativen können nur lokale Shale Gas Vorkommen, AKW's, Kohlekraftwerke oder konkurrierende Pipelines sein.

 

Also: Deine Antwort (Alternativen lokale Shale Gas Vorkommen) auf meine Frage (Pipeline Bau nach China) kann ich so nicht akzeptieren:

Guckst Du: Altai Project

Die Pipeline bis an die chinesische Grenze ist offenbar bereits gebaut. Ich verstehe deshalb nicht, weshalb Du auf die Frage nach der Bauzeit einer Pipeline nach China mit Neuprojekten (Shale Gas, AKW,) antwortest.

Wie dem auch sei: Sollte sich Gazprom aufgrund des Drucks aus dem Westen genötigt sehen, sich vermehrt gegen Osten zu orientieren, dürfte das ein geringeres Problem sein als ich bisher angenommen hatte. Die Pipelines scheinen ja bereits zu bestehen.

 

Und auch von hier aus wäre es kein grosses Problem, die Pipeline in Richtung China zu verlängern:

12.04.2014 00:41
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Das von der ukrainischen Naftogaz "gestohlene" Krim Gas Unternehmen soll privatisiert werden und es wird über einen Pipelinebau über die Krim nachgedacht:

http://www.reuters.com/article/2014/04/11/us-ukraine-crisis-usa-idUSBREA...

On April 1, Russia's energy minister said Gazprom would pay for the construction of an undersea gas pipeline to Crimea and would take part in a tender on the privatization of the local energy company.

Grundsätzlich spricht natürlich nichts gegen eine Pipeline.

Doch wenn man die Situation kennt, dann liegt der Verdacht nahe, dass die Krim nicht zuletzt wegen der Möglichkeit einer verkürzten Off-Shore Pipeline "erobert" wurde, die viel billiger käme, als die South Stream Pipeline und gleichzeitig die White Stream Pipeline von Ukr-Georgien verhindert werden konnte.

Btw, Konfliktregionen wird man anhand dieser Infos ausmachen können:

1.) http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_countries_by_natural_gas_proven_res... ... am meisten haben Russland, Iran, Katar, Turkmenistan

2.) Wer Gas brauchen wird und wo es noch durch soll ("proposed pipelines") oder wo es sonst noch durch könnte: EU, Indien, China:

Die Transitländer sind gefährdet. Wer die Pipelines kontrollieren wird, wird 80 Jahre Geldsegen haben, solange sichergestellt ist, dass die Konkurrenz eingedämmt ist. Gas gibt es ausreichend.

07.04.2014 15:43
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Eine faschistische Provokations-Babuschka greift die Selbstverteidigungskräfte auf der Krim an, doch diese können sich mit viel Fingerspitzengefühl wehren, aber erst, als ihnen die Babuschka den Rücken zudreht (ca. 0:45):

http://www.youtube.com/watch?v=7Obuy2QEQBE

07.04.2014 13:49
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KRIM-KRISE/EU beobachtet 'genau und mit Sorge' die Lage in der Ost-Ukraine

07.04.2014 12:53



BRÜSSEL (awp international) - Die Europäische Union beobachtet "genau und mit Sorge" die Lage im Osten der Ukraine. Dies sagte eine Sprecherin der EU-Aussenbeauftragten Catherine Ashton am Montag in Brüssel. Sie reagierte damit auf die Erstürmung mehrerer öffentlicher Gebäude durch prorussische Kräfte. "Politische Forderungen in der Ukraine müssen gewaltlos verfolgt werden, gemäss der demokratischen Standards und in rechtsstaatlicher Weise", sagte sie. "Die Ende Mai geplanten Wahlen sind eine gute Gelegenheit dafür."

Zur Frage, ob die EU in der Instabilität in der Ost-Ukraine eine Destabilisierung durch Russland sieht, wollte sie sich nicht äussern: "Wir beobachten die Lage." Für den Fall einer solchen Destabilisierung haben die Staats- und Regierungschefs der 28 EU-Staaten umfangreiche Wirtschaftssanktionen gegen Russland angedroht. An solchen Sanktionen werde weiterhin gearbeitet, sagte die Sprecherin, "damit wir sobald wie möglich vorbereitet sind"./eb/DP/tav

AWP

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

03.04.2014 08:29
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S&P senkt Krim-Bonität auf "Zahlungsausfall"

und streicht Rating

 

Es sieht ganz nach einer Kuriosität in der Krim-Krise aus: Die Ratingagentur Standard & Poor's hat am Dienstagabend die Note für die Kreditwürdigkeit der Halbinsel zunächst auf "D" wie Zahlungsausfall gesenkt - um die Bewertung kurz darauf komplett zu streichen.

S&P wird die Kreditwürdigkeit der Krim also nicht mehr bewerten. Dies sei auf Anfrage der politischen Führung der von Russland annektierten Halbinsel geschehen, teilte S&P mit. Die zuvor erfolgte Bonitätsabstufung geht auf eine am 21. März ausgefallene Anleihe der Krim zurück. Der Nennwert des Papiers beläuft sich auf 133 Millionen ukrainische Griwna (8,75 Millionen Euro). Die Krim habe nun Zinszahlungen in Höhe von 4,8 Millionen Griwna nicht bedient. "Angesichts des Zahlungsausfalls gehen wir davon aus, dass die Regierung der Krim derzeit nicht in der Lage ist, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen", erklärte S&P.

Auf Anfrage habe S&P in Erfahrung bringen können, dass zwar ausreichend Barmittel vorhanden gewesen und die notwendigen Dokumente an die ukrainische Regierung weitergeleitet worden seien. Diese habe die Zahlungen aber nicht geleistet. Das Finanzministerium der Ukraine sei für den Schuldendienst der Krim zuständig gewesen, weil die einst autonome ukrainische Halbinsel dort ein Sondervermögen unterhalten habe, aus dem Zinszahlungen geflossen seien.

http://www.gmx.ch/themen/finanzen/wirtschaft/98b6eca-s-p-krim-bonitaet-z...

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

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