Die Schweiz

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Die Schweiz

Es kommt nicht jeder in den Nationalrat, auch wenn er Stimmen bekommen hat

Der Nationalrat zählt 200 Mitglieder. Er vertritt das Schweizervolk. Bei rund 7,5 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern entfällt auf je 37'500 ein Sitz (Wohnbevölkerung geteilt durch 200). Jeder Kanton bildet einen Wahlkreis, der selbst dann mindestens ein Mandat erhält, wenn seine Bevölkerungszahl unter 37'500 Einwohnern liegt.

http://www.parlament.ch/d/wissen/parlamentswissen/Seiten/parl.aspx

 

 

Elias
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Rhätische Bahn: Wie im Wilden Westen

Whistleblower

Weil ein Angestellter bei der Rhätischen Bahn immer wieder Sicherheitsmängel monierte, verzeigte ihn die Bahn - er wurde illegal in die Psychiatrie gesteckt.

http://www.handelszeitung.ch/unternehmen/rhaetische-bahn-wie-im-wilden-w...

 

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Elias
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Die wahren Interessen der Lobbyisten

Die Regeln des Zutritts für Lobbyisten zum Bundeshaus lassen eine grosse Intransparenz zu. Offiziell vertritt etwa nur ein Lobbyist die Interessen der Altersvorsorge. Tatsächlich aber haben 27 Vertreter der Branche Zugang zu den Parlamentariern.

Wessen Interessen ein Lobbyist im Bundeshaus vertritt, ist bisher oft im Verborgenen geblieben. Wer von einem Parlamentarier Zutritt zur Wandelhalle erhält, muss seine Mandate nicht deklarieren (siehe «Der grosse Badge-Basar»). Dadurch entsteht ein verzerrtes Bild darüber, welche Branche wie stark auf die Bundespolitik Einfluss nehmen kann. Um mehr Licht ins Dunkel zu bringen, hat die NZZ erstmals die Handelsregisterdaten von mehreren hundert Personen ausgewertet.

http://www.nzz.ch/aktuell/schweiz/die-wahren-interessen-der-lobbyisten-1...

 

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Angst vor härteren Strafen führt zu mehr Fahrerflucht

Der Anteil von Unfällen mit Fahrerflucht ist in der Schweiz deutlich gestiegen. Ein möglicher Grund ist laut Experten die Furcht der Autofahrer vor härteren Gesetzen.

http://www.20min.ch/schweiz/news/story/Angst-vor-haerteren-Strafen-fuehr...

 

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So abhängig sind wir vom russischen Gas

Russlands staatlicher Energiekonzern Gazprom sieht die Gasversorgung in Europa bei einer Zuspitzung der Ukraine-Krise gefährdet. Auch die Schweiz würde ein Lieferstopp treffen.

 

 

http://www.20min.ch/finance/news/story/So-abhaengig-sind-wir-vom-russisc...

 

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MarcusFabian
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Schöne Hommage an die Schweiz von einem Amerikaner Wink


Unabhängigkeit für Maryland!
von Bill Bonner
 


... ein kleines, reiches Land hat einen großen Vorteil: Es tendiert dazu, weniger Unsinn zu machen als ein großes Land.

Wo ist es für Steuerzahler am besten, sprich wo erhalten Sie den besten Gegenwert für ihre gezahlten Steuern?

Ich schätze, in der Schweiz. Dort sind die Züge pünktlich. Die Flughäfen sauber, modern und effizient. Die Städte idyllisch. Das Gesundheitssystem funktioniert. Staatliche Angestellte – darunter die Grenzpolizei, welche meine Ausweise kontrolliert – sind höflich und geschäftsmäßig.

Die Schweiz ist nicht nur klein, sondern auch eine Konföderation von unabhängigen Staaten – wie die USA, bevor sie konsolidierten. Der offizielle Name der Schweiz ist in Latein “Confoederatio Helvetica“, daher die Abkürzung CH. Kleine Bundesstaaten können ihre Regierung und ihr Militär und ihre Schulden besser kontrollieren. Nicht, weil sie klüger oder friedlicher sind. Sondern einfach deshalb, weil es weniger Distanz zwischen den Regierten und den Regierenden gibt. Die Bürger können sehen, was ihre Führer machen. Wenn sie das nicht mögen, dann können die Politiker in der nächsten Wahl geschlagen werden – oder auf der Straße.



http://www.rottmeyer.de/unabhaengigkeit-fuer-maryland/

Elias
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Die Schweiz vorsätzlich unattraktiv machen – warum nicht?

Ds Einzige, was wir tun könnten, wäre, die Schweiz vorsätzlich unattraktiv zu machen. Das wäre aber völlig wahnsinnig», sagte der Freiburger Wirtschaftsprofessor Reiner Eichenberger vor einigen Jahren in einem Interview. Bei der Frage ging es darum, ob man die im internationalen Vergleich rekordtiefen Steuern etwas erhöhen sollte, um die Zuwanderung zu bremsen. Steuerparadiese wie die Schweiz ziehen Arbeitskräfte und Kapital magnetisch an. Das führt dann zur bekannten «Monacosierung» oder auf gut schweizerisch «Zugisierung» des Landes. Doch für den migrationskritischen Eichenberger und die SVP sind Steuererhöhungen des Teufels. Zusammen mit der FDP und CVP betreibt die SVP seit Jahren im Steuerwettbewerb ein Race-to-the-Bottom, während die linke Wachstumskritik selten politische Mehrheiten findet.

..

..

Umso mehr sollte die kommende Abstimmung über die Ecopop-Initiative genutzt werden, endlich einem bescheideneren Kapitalismus zum Durchbruch zu verhelfen. Ein knappes Nein würde die Debatte befeuern. Allerdings ist dies auch ein Spiel mit dem Feuer, wie das knappe Ja am 9. Februar zeigte.

http://politblog.tagesanzeiger.ch/blog/index.php/24443/die-schweiz-vors-...

 

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weico
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Italienische Firmen drängen ins Tessin

 

Bis zu 40 italienische Unternehmen bekunden jeden Monat Interesse an einer Sitzverlegung ins Tessin. Dies hat Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt des Kantons. Nun wird das Handeln des Bundes gefordert.

Die Wirtschaftskrise in Italien bereitet dem Tessin grosse Probleme. Laut «NZZ am Sonntag» bekunden monatlich 40 italienische Firmen beim kantonalen Industrieverband Interesse an einer Sitzverlegung ins Tessin. An einem Informationstag der Stadt Chiasso wollten jüngst 1207 abwanderungswillige Unternehmer teilnehmen.

Mit dem Zuzug von italienischen Firmen schwillt auch die Zahl der Grenzgänger im Südkanton an: In den letzten zehn Jahren hat sie sich auf 60'000 verdoppelt. Die Tessiner Finanzdirektorin Laura Sadis sagt, der Druck aus der Lombardei auf den Arbeitsmarkt sei riesig. «Dumping bei Lohn- und Arbeitsbedingungen gehört im Tessin leider zur Tagesordnung», so Sadis in der «NZZ am Sonntag». Sie fordert vom Bund Massnahmen. So müssten Gesetzeslücken, die italienische Firmen bei der Mehrwertsteuer bevorteilen, gestopft werden.

 

http://bazonline.ch/wirtschaft/konjunktur/Italienische-Firmen-draengen-i...

 

weico

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Zuwanderungsinitiative

weico hat am 09.03.2014 - 17:19 folgendes geschrieben:


Wie wollen Sie Ihre Initiative jetzt umsetzen?

Es gibt unserer Meinung nach drei Möglichkeiten.

 


Wird man auf Sie hören?

"unserer Meinung nach" heisst: man weiss es nicht. Man hofft.

 

"Man" wird nicht auf ihn hören, aber ganz sicher der weico und sime. Die gucken auch seinen Propaganda-Kanal.

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Indien will die Schweiz am Pranger sehen

Vor den wichtigen Parlamentswahlen wächst der Ärger in Indien über die Schweizer Blockade im Steuerstreit. Erringt die Opposition wie erwartet die Macht, droht eine Eskalation. Bern ist alarmiert.

http://www.handelszeitung.ch/politik/indien-will-die-schweiz-am-pranger-...

 

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«Die Schweizer zwingen, alles offenzulegen»

Der deutsche Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel fordert nach der Verurteilung von Uli Hoeness einen härteren Kurs gegen Schweizer Banken. Er will diese zur Transparenz zwingen.

http://www.20min.ch/finance/news/story/-Die-Schweizer-zwingen--alles-off...

 

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Die Schlacht verloren und doch gewonnen

Die profitabelste Niederlage der Schweizer Geschichte

 

Nächstes Jahr gedenkt die Schweiz der Schlacht bei Marignano (1515).

Aus ökonomischer Sicht lässt sich jedoch die Bedeutung von Marignano kaum bestreiten. Sowohl kurzfristig wie langfristig resultierten aus dem Ewigen Frieden von 1516, der nach der Schlacht zwischen der Eidgenossenschaft und Frankreich abgeschlossen wurde, enorme Vorteile. Wirtschaftlich kann man die Folgen von 1515 gar nicht überschätzen.

Erstens erhielten die Eidgenossen von Frankreich eine hohe Summe zugesprochen. Frankreich hätte sogar noch mehr bezahlt, wenn die Eidgenossen grosse Teile des heutigen Tessins abgetreten hätten. Doch mit Geld liessen sie sich nicht zu dieser Konzession bewegen. Sie wollten beide Seiten des Gotthard kontrollieren.

Zweitens brachte der Friedensvertrag von 1516 die Erneuerung von Priviliegen im Handel mit Frankreich und dem Herzogtum Mailand. Damit hatte die Eidgenossenschaft weiterhin Zugang zu blühenden europäischen Märkten.

Drittens genoss die Eidgenossenschaft dank einem neuen Soldbündnis den Schutz Frankreichs. Es ist vielleicht übertrieben, von einem Protektorat zu sprechen. Aber der Einfluss Frankreichs auf die eidgenössische Aussenpolitik war überwältigend. An der Tagsatzung nahm jeweils auch der französische Gesandte, der in Solothurn residierte, teil (auf dem Bild ganz links sitzend).

 

http://blog.tagesanzeiger.ch/nevermindthemarkets/index.php/34388/die-pro...

 

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Der Wiener Kongress vom 18. September 1814 bis 9. Juni 1815

Die Schweiz musste das Veltlin, Chiavenna und Bormio sowie die Stadt Mülhausen im Elsass endgültig aufgeben. Als Ausgleich wurden ihr jedoch das ehemalige Fürstbistum Basel, das Fricktal, die Herrschaften Rhäzüns und Tarasp sowie einige Gemeinden in der Umgebung von Genf zugesprochen. Der Wiener Kongress anerkannte die inneren und äußeren Grenzen der Schweiz und ihrer Kantone wie auch die Zugehörigkeit des Wallis, des Fürstentums Neuenburg (Hohenzollern) und Genfs als neue Kantone. Nordsavoyen wurde neutralisiert und sollte im Kriegsfall von Schweizer Truppen besetzt werden, blieb aber beim Königreich Sardinien. Die von Schweizer Politikern angestrebte Abrundung der Grenzen gegen das Großherzogtum Baden bei Schaffhausen und die Gewinnung der Stadt Konstanz sowie die Rückkehr des Veltlins, Chiavennas und Bormios zu Graubünden konnten nicht erreicht werden. Einen bis heute entscheidenden Einfluss auf die weitere Geschichte der Schweiz hatte die Anerkennung der immerwährenden bewaffneten Neutralität sowie ihrer Unabhängigkeit von jedem fremden Einfluss durch die europäischen Großmächte. Diese internationale Anerkennung bzw. Verpflichtung der Schweiz auf die Neutralität bildet bis heute die maßgebende Grundlage für die schweizerische Außenpolitik (→ Schweizerische Neutralität).

http://de.wikipedia.org/wiki/Wiener_Kongress

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Schweizer sind mit Geld und Job zufrieden

Über die Hälfte der Schweizer bewerten ihre wirtschaftliche Situation als gut. Die hohe Zufriedenheit steht in einem krassen Gegensatz zu anderen europäischen Ländern.

 

http://www.20min.ch/finance/news/story/Schweizer-sind-mit-Geld-und-Job-z...

 

Zu dieser Hälfte gehöre ich

 

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KOF senkt Wirtschaftsprognose nach Masseneinwanderungsinitiative

Im Dezember war die KOF noch von einem Plus von 2,2 Prozent ausgegangen. Die KOF rechnet damit, dass die Annahme der Masseneinwanderungsinitiative vor allem die Unsicherheit für Investitionsentscheidungen erhöht hat, wie die Konjunktur-Beobachter am Freitag vor den Medien in Zürich bekannt gaben.

Auch für 2015 fährt die KOF die Prognosen für das BIP-Wachstum zurück, und zwar von +2,3 Prozent im Dezember auf nun +2,1 Prozent. Die Annahme der Initiative dürfte sich bis Ende 2015 insbesondere durch eine geringere Planungssicherheit auf die Investitionsentscheidungen der Unternehmen auswirken.

Auch die Bauwirtschaft werde dies zu spüren bekommen, hiess es. Die Bauinvestitionen dürften in diesem Jahr nur noch um 2 Prozent und im nächsten Jahr nur noch um 0,5 Prozent zunehmen.

http://www.blick.ch/news/wirtschaft/kof-senkt-wirtschaftsprognose-nach-m...

 

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Wachsender Wohlstand in der Schweiz

Die Zahlen sind eindrücklich: Seit 1990 haben sich die Einkommen aller Schweizer Haushalte um 76% auf 584,96 Mrd. Fr. erhöht. Die Zahlen zeigen auch, welche Spuren die niedrigen Zinsen hinterlassen.

Die gesamten Einkommen der privaten Schweizer Haushalte haben sich zwischen 1990 und 2011 um real 32,8% erhöht. Basis für die « Einkommensanalyse 1990–2011: Makroperspektive » des Bundesamts für Statistik (BfS) bilden die Daten der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung. Diese zeigen zwar, wie sich die Einkommen aller privaten Haushalte in der Schweiz entwickelt haben und wie sie sich zusammensetzen. Aus ihnen sind jedoch keine Rückschlüsse auf die Einkommensverteilung zu ziehen.

Löhne wichtigste Quelle

In nominalen Grössen hat sich im Betrachtungszeitraum das gesamte Einkommen um 75,8% von 332,68 Mrd. Fr. auf 584,96 Mrd. Fr. erhöht. Diese Zahl setzt sich aus den Erwerbseinkommen aus selbständiger und unselbständiger Arbeit, den Vermögens- sowie den Transfereinkommen zusammen. Wichtigste Einkommensquelle bleiben mit einem seit Jahrzehnten konstanten Anteil von etwas mehr als 57% (am Gesamteinkommen) die Arbeitnehmerentgelte, die sich aus den Bruttolöhnen und den Sozialbeiträgen der Arbeitgeber zusammensetzen. In absoluten – und nominalen – Zahlen haben sich die Arbeitnehmerentgelte aller privaten Haushalte in der Schweiz zwischen 1990 und 2011 um 76,2% auf 337,0 Mrd. Fr. erhöht. Zentraler Einflussfaktor für die Entwicklung der Bruttolöhne und -gehälter ist der konjunkturelle Verlauf, der sich durch die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden abbilden lässt.

 

ganzer Beitrag http://www.nzz.ch/wirtschaft/wirtschafts-und-finanzportal/wachsender-woh...

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Zur Strafe in die Heimat  Kosovo übernimmt Häftlinge aus der Schweiz

 

Die Schweizer Gefängnisse sind total überfüllt. Viele der Insassen sind Ausländer. Jetzt übernimmt der Kosovo Verantwortung für seine kriminellen Landsleute.

Der Vorschlag von Schweizer Politikern, kriminelle Ausländer zum Strafvollzug an ihre Heimatländer zu übergeben, stösst im Kosovo auf offene Ohren. Wie die albanisch-schweizerische Nachrichtenseite albinfo.ch schreibt, sind die kosovarischen Behörden bereit, kriminelle Landsleute zurückzunehmen und in den eigenen Gefängnissen unterzubringen.

Bedingung für eine Rücknahme von Gefangenen ist jedoch, dass die Standards im Strafvollzug des Heimatlandes jenen in der Schweiz beziehungsweise der EU entsprechen.

Laut Shemsi Hajrizi, Direktor des Strafvollzugsdienstes im Kosovo, halten die zehn Gefängnisse in seinem Land mit insgesamt 2200 Plätzen EU-Standards ein. Wie viele Insassen es derzeit gibt, sagt er nicht.

Schweiz muss Abkommen ratifizieren

Wie der Direktor des Departements für Internationale Juristische Zusammenarbeit im Kosovo, Arbër Gegaj, erklärt, existiert zwischen der Schweiz und Kosovo schon eine Vereinbarung zur Rücknahme von Gefangenen. «Kosovo und die Schweiz unterzeichneten das Abkommen zur Übernahme von verurteilten Personen, und wir warten nun auf die Ratifizierung des Abkommens durch die Schweiz, damit wir mit der Umsetzung beginnen können.»

Die Gefängnisse in der Schweiz sind voll. Laut Bundesamt für Statistik stehen in den gesamthaft 110 Institutionen 7'048 Haftplätze zur Verfügung. Diese müssen sich laut den neusten Zahlen vom vergangenen November 7'072 Insassen, davon 5'258 Ausländer, teilen. Besonders prekär sind die Verhältnisse im Genfer Gefängnis Champ-Dollon. Dort teilen sich etwa 850 Häftlinge 376 Plätze.

Beide Seiten können profitieren

Der Genfer Sicherheitsdirektor Pierre Maudet (FDP) war denn auch einer der ersten Schweizer Politiker, die laut über den «Export» von Häftlingen nachdachten. Maudet zeigt sich erfreut über die Signale aus dem Kosovo und betont, dass beide Seiten vom Abkommen profitieren können. Schliesslich gehe es dabei auch darum, «die Gefängnis-Infrastruktur im Kosovo zu verbessern oder dort Gefängniswärter auszubilden», sagt er zur Westschweizer Zeitung «Le Matin». 

Die Idee, kriminelle Ausländer zum Vollzug der Strafe ins Herkunftsland zu schicken, unterstützt auch der Präsident des Rats der Albaner und Albanerinnen in der Schweiz, Jeton Kryeziu. Der in der Schweiz tätige Anwalt sagt, jene Staaten, die Gefangene übernehmen, könnten vom professionellen Wissen und der Erfahrung in der Schweiz profitieren.

 

http://www.blick.ch/news/politik/kosovo-uebernimmt-haeftlinge-aus-der-sc...

 

"Win-Win" für ALLE. Yahoo

 

weico

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EU kippt Gebühren – Schweizer gehen leer aus

Das EU-Parlament schafft bis Ende 2015 die Roaming-Gebühren ab. Das könnte im schlimmsten Fall sogar zu höheren Preisen für Schweizer Kunden führen.

http://www.20min.ch/finance/news/story/12940141

 

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Wie Irland der Schweiz die Konzerne abjagt

Der internationale Erdölkonzern Weatherford verlegt seinen Sitz von Zug nach Irland. Der Entscheid für die Grüne Insel überrascht nicht.

Die Regierung des Landes wirbt aktiv um Grosskonzerne mit Sitz in der Schweiz. Barry O'Leary, Chef der irischen Wirtschaftsförderungsagentur IDA Ireland, sagte im Februar gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters, seine Agentur versuche derzeit "eine Handvoll" Firmen zu überzeugen, der Schweiz den Rücken zu kehren und sich in Irland niederzulassen. Namen wollte er nicht nennen.

O'Leary dürfte sich jedoch unter anderem um Yahoo bemüht haben. Letzten August gab der Internetkonzern bekannt, seine Aktivitäten vom bisherigen europäischen Hauptsitz in Rolle (VD) nach London und Dublin überzusiedeln. Dies nachdem Yahoo mitgeteilt hatte, dass die Belegschaft am Standort Dublin mehr als verdoppelt werde.

Der irische Investorenjäger O'Leary hofft auf einen erheblichen Zustrom internationaler Unternehmen: "Wenn sich zwei oder drei von ihnen für einen Umzug entscheiden, setzt das einen Trend in Gang", sagte er.

Tieferer Gewinnsteuersatz

Für Irland spricht aus Sicht der Unternehmen, die sich nach einer neuen Heimat umsehen, ein entscheidendes Argument: Ein ordentlicher Gewinnsteuersatz von 12,50%. Die Schweizer Kantone erheben im Durchschnitt 17,92%.

Irland stelle für die Schweiz "die grösste Konkurrenz bei der Besteuerung von Unternehmen in Europa dar", teilte das Beratungsunternehmen KPMG, das auch Prüfer von Weatherford ist, am Mittwoch mit. Mit Irlands Gewinnsteuersatz von 12,50% könne lediglich der Kanton Luzern mithalten, schrieb KPMG.

Nicht nur der tiefe ordentliche Steuersatz, auch Schlupflöcher zur Umgehung von Steuern, machen Irland als Standort attraktiv. Von solchen legalen Steuertricks - etwa dem "Double Irish With a Dutch Sandwich" - profitieren zahlreiche internationale Konzerne.

So zahlen etwa europäische Google-Kunden direkt an die irische Tochter. Diese überweist ihrerseits den grössten Teil des Jahresumsatzes von mehr als 12 Mrd EUR an eine Tochter auf den Bermuda-Inseln, wo Unternehmen keine Einkommensteuern zahlen müssen. Dank dieses Schachzugs liegt Googles Steuerlast sogar noch deutlich unter dem irischen Satz.

Steuerliche Begünstigung von Patenten

Ein weiterer Vorteil, der für Irland spricht, sind die sogenannten "Lizenzboxen". Dieses Modell der steuerlichen Begünstigung von Patenten, Urheber- und Markenrechten existiert in Irland und steht derzeit auch für die Schweiz zur Diskussion.

Es könnte die heutigen Steuerprivilegien für Firmen in der Schweiz, die der EU ein Dorn im Auge sind, ersetzen. Derzeit gelten in der Schweiz für Unternehmen, die ihre Gewinne im Ausland erwirtschaften, deutlich geringere Steuersätze als für im Inland tätige Firmen.

Die EU-Kommission sieht darin eine unzulässige Ungleichbehandlung und droht der Schweiz mit Einschränkungen auf dem EU-Binnenmarkt. Fachleute halten Änderungen daher für wahrscheinlich - mit negativen Konsequenzen für die Schweiz.

Das Steuerrecht sei bislang ein sehr erfolgreiches Mittel gewesen, um Firmen anzuziehen, sagt der Steuerexperte des Wirtschaftsverbandes Economiesuisse, Frank Marty. "Aber es gibt Druck auf die Schweiz, das aktuelle Recht abzuschaffen", erklärt er gegenüber Reuters. "Die Risiken sind beträchtlich." Denn dann, so lautet die Befürchtung, wird die Schweiz mit Irland nicht mehr mithalten können.

Weatherford zahlt weiter in Zug

Ob auch beim Wegzug des Erdöl-Serviceunternehmens Weatherford steuerliche Gründe eine Rolle spielten, ist unklar. Denn das Unternehmen belässt seinen Steuersitz in der Schweiz. "Die Schweiz verfügt über ein stabiles, entwickeltes und wettbewerbsfähiges Steuerwesen, mit dem die Direktion von Weatherford vertraut ist", teilte das Unternehmen mit.

Weatherfords Chef Bernard Duroc-Danner wurde in der Mitteilung vom Donnerstag mit der Aussage zitiert, die Verlegung des Sitzes ermögliche es Weatherford, zu den tiefstmöglichen Kosten zu arbeiten und die besten Mitarbeiter anzuziehen.

http://www.cash.ch/news/top_news/wie_irland_der_schweiz_die_konzerne_abj...

 

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ZKB lagert Zahlungsverkehr an Swisscom aus

Die Zürcher Kantonalbank (ZKB) lagert ihren Zahlungsverkehr an die Swisscom aus. Der Schritt soll Mitte 2016 vollzogen werden.

Die ZKB hofft, damit signifikant Kosten einsparen zu können, wie es in der Mitteilung vom Dienstag heisst.

Der Zahlungsverkehr in der Schweiz werde zunehmend den internationalen Standards angepasst und das "Zahlungssystem Swiss Interbank Clearing" der Schweizerischen Nationalbank verlange von den Finanzinstituten, ihre Zahlungsverkehrssysteme bis 2018 für die gebräuchlichen europäischen ISO-Normen zu befähigen. Die Schweizer Banken hätten demzufolge in naher Zukunft erhebliche Investitionen zu tätigen, so die ZKB.

Daher sollen die Entwicklung und der Betrieb des Zahlungsverkehrs samt den Business Prozessen für die Abwicklung ab Mitte 2016 an die Swisscom ausgelagert werden. Mit der Nutzung der Systemlösung von Swisscom werde die ZKB künftigen Ansprüchen an den Zahlungsverkehr gerecht und die Wirtschaftlichkeit dieser Leistungen werde gesteigert.

Mittelfristig rechnet die Bank dank des Outsourcing mit "massgeblichen" Kosteneinsparungen, so die Mitteilung. Für die Wahl der Swisscom habe nebst der geeigneten Zahlungsverkehrsinfrastruktur deren langjährige Erfahrung als Outsourcing-Partner von Banken gesprochen.

Trotz Auslagerung soll es bei der ZKB aber zu keinem Stellenabbau kommen. Die vom Wechsel betroffenen zwanzig bis dreissig ZKB-Mitarbeitenden werden künftig für die Swisscom tätig sein.

http://www.cash.ch/news/front/zkb_lagert_zahlungsverkehr_an_swisscom_aus...

 

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Die Schweiz verliert an Boden

Nach dem Einbruch der Firmenansiedlungen von 2012 ist die erhoffte Korrektur ausgeblieben. 2013 gingen die Ansiedlungen in der Schweiz nochmals zurück.
Ein Strauss von Ursachen

Hinzu kommen die Wegzüge. Von einer Wegzugswelle ist derzeit zwar nicht die Rede. Doch die Befürchtung stehe im Raum, dass ein Wegzugstrend entstehen könnte, sagt Stefan Schmid, Partner bei der Beratungsfirma PWC in Zürich. Einige Wegzugsfälle sind öffentlich bekannt (wie Noble, Pentair, Weatherford und Yahoo), andere sind es nicht. «Wir hatten 2013 mehr Geschäftsvolumen mit Firmen, die wir hinausbegleitet haben, als mit Firmen, die wir hereinbegleitet haben», betont Stefan Kuhn, Leiter Unternehmenssteuern bei KPMG Schweiz. Als typische Konkurrenzstandorte gelten Grossbritannien, Irland und die Niederlande, zum Teil auch Singapur, Hongkong oder Dubai. Allein die Minder-Initiative dürfte laut Kuhn bereits 2013 fünf bis zehn Wegzüge verursacht haben.

Die Gründe hinter Wegzügen bzw. Nicht-Zuzügen sind vielfältig. Manches davon kann die Schweiz nicht oder nur wenig beeinflussen (wie das Aufholen von Konkurrenzstandorten, die steigende Bedeutung aussereuropäischer Märkte und den anhaltend teuren Franken), anderes kann sie teilweise beeinflussen (wie die durch ausländischen Druck angeschobene Unternehmenssteuerreform), und bei manchen Themen ist sie völlig frei (wie im Verdikt über diverse Volksinitiativen). Diesen Februar kam zu den bestehenden Unsicherheiten noch das Volks-Ja zur Einwanderungsinitiative hinzu. Die Aussicht auf ein bürokratielastiges Kontingentssystem und die Zweifel über den Zugang zu ausländischen Fachkräften wären unerfreulich genug, doch für manche Firmen mag die Unsicherheit über das künftige Verhältnis der Schweiz zur EU noch stärker wiegen.

Die Konkurrenz frohlockt

Die gestiegenen Unsicherheiten in der Schweiz sind laut KMPG-Experte Stefan Kuhn ein gefundenes Fressen für Standortförderer in Konkurrenzländern: «Man kann davon ausgehen, dass jeden Tag viele Unternehmen mit Schweizer Präsenz kontaktiert und auf die Unsicherheiten am hiesigen Standort hingewiesen werden.» Der Urnengang vom 18. Mai über die Mindestlohninitiative könnte noch einen weiteren Dämpfer bringen. «Mehrere Firmen sagen uns, dass sie bei Annahme der Mindestlohninitiative den Produktionsstandort Schweiz überprüfen müssten», sagt Stefan Schmid von PWC.

Abwanderungen kommen nicht als Welle am ersten Tag nach einer Reform, sondern sukzessive über die Jahre, wie Stefan Kuhn betont: «In den Statistiken wird man vieles erst 2015 oder 2016 sehen.» Insgesamt sei mit Abwanderungen von Firmen «in dreistelliger Grössenordnung» zu rechnen. «Hinzu kommen alle jene, die wegen der Unsicherheiten nicht zuwandern.»

http://www.nzz.ch/wirtschaft/wirtschafts-und-finanzportal/die-schweiz-ve...

 

 

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Der Standort Schweiz zieht nicht mehr

Es ist schwierig geworden, ausländische Unternehmen in die Schweiz zu holen. Die Zuzüger schaffen zudem viel weniger neue Stellen.

 

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/Der-Standort-Schweiz-zieht-nicht-...

 

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weico hat am 03.04.2014 - 17:58 folgendes zitiert:


Bedingung für eine Rücknahme von Gefangenen ist jedoch, dass die Standards im Strafvollzug des Heimatlandes jenen in der Schweiz beziehungsweise der EU entsprechen.

Warum? :oops:

Wäre es nicht als Abschreckung viel besser, wenn die albanischen Straftäter in einem typischen albanischen Gefängnis untergebracht würden?

Ein Haftplatz in der Schweiz kostet gemäss diesem Artikel rund Fr. 400.-/Tag. Im Kosovo wohl bedeutend weniger.

Ich könnte mich deshalb mit einer Lösung anfreunden, wonach straffällige Albaner ihren Gefängnisaufenthalt im Kosovo absolvieren und die Schweiz dafür diese Kosten übernimmt.

 

 

weico
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MarcusFabian hat am 26.04.2014 - 19:21 folgendes geschrieben:

weico hat am 03.04.2014 - 17:58 folgendes zitiert:

 

Bedingung für eine Rücknahme von Gefangenen ist jedoch, dass die Standards im Strafvollzug des Heimatlandes jenen in der Schweiz beziehungsweise der EU entsprechen.

Warum? smiley

Wäre es nicht als Abschreckung viel besser, wenn die albanischen Straftäter in einem typischen albanischen Gefängnis untergebracht würden?

Klar.Meine Stimme hättest du. Aber zuerst müsstest du dich gegen die Gutmenschen durchsetzen..!

 

Ein Haftplatz in der Schweiz kostet gemäss diesem Artikel rund Fr. 400.-/Tag. Im Kosovo wohl bedeutend weniger.

Ich könnte mich deshalb mit einer Lösung anfreunden, wonach straffällige Albaner ihren Gefängnisaufenthalt im Kosovo absolvieren und die Schweiz dafür diese Kosten übernimmt.

 

 

Klar.Meine Stimme hättest du. Aber zuerst müsstest du dich gegen die Gutmenschen durchsetzen..!

 

weico

MarcusFabian
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Na ja, was sind "Gutmenschen"?

Menschen, die gut sind aber von Menschen, die weniger gut sind, despektierlich mit dem negativ vorbelasteten Wort "Gutmensch" (= impliziert Naivität, Realitätsfremde) belastet werden? Also von "Schlechtmenschen"?

Ich wurde selbst schon oft (z.B. von iGwt) als "Gutmensch" bezeichnet. Aber bleiben wir bei der Realität:

Es gibt Menschen, Ausländer, die wir in unserem Lande sehr gerne willkommen heissen. Namentlich z.B. deutsche Ärzte, Krankenschwestern oder Service-Personal. Menschen also, die sich in unsere Kultur und unser Land einfügen und aus juristischer Sicht nicht negativ auffallen.

Dann gibt es auch Menschen, die wir schlicht und ergreifend nicht haben wollen. Menschen, bei denen es ein Fehler war, ihnen jemals Gastfreundschaft und Arbeit in unserem Land zu gewähren. Menschen, die unsere Sicherheit gefährden und/oder unser soziales Netzwerk ausnützen. Wenn es sich bei Kriminellen um Schweizer handelt, können wir nicht viel gegen sie unternehmen, ausser sie in den Knast (einen Schweizer Knast!) zu sperren. (Sprich: ich wäre dagegen einen kriminellen Schweizer in ein Gefängnis in Kosovo, Ghana oder Guantanamo zu sperren).

Bei den Ausländern ist es hingegen einfach:  Verbüssung der Haftstrafe und danach Ausweisung aus der Schweiz. Ausweisung je nach Straftat für einige Monate, einige Jahre oder lebenslang.

Die einzige Frage, die sich für mich in Bezug auf kriminelle Ausländer stellt lautet: Sollen die ihre Haftstrafe in der Schweiz oder in ihrer Heimat verbringen, bevor sie ausgeschafft werden?
So gesehen erscheint mir die Möglichkeit, sie ihre Haft in der Heimat verbringen zu lassen als sehr interessante Möglichkeit. Vor allem aus finanziellen Gründen.

Wenn also der Kosovo bereit ist, einen Kosovaren, der in der Schweiz z.B. zu drei Jahren Haft verurteilt wurde auch drei Jahre in einem albanischen Knast schmoren zu lassen (was uns vielleicht Fr. 50.-/Tag statt Fr. 400/Tag kostet und der Kosovo damit vielleicht sogar einen Gewinn realisiert, weil ihn die Unterkunft nur Fr. 5.-/Tag kostet), dann ist das eine Win-win-Situation für beide Länder, beide Völker und somit ein durchaus erstrebenswertes Ziel!

Rechenbeispiel: 3 Jahre = ca. 1000 Tage:

Kosten für den Verbrecher in einem Schweizer Knast: Fr. 400'000  
Kosten im albanischen Knast für die Schweiz 50'000 (Ersparnis für die Schweiz: Fr. 350'000)
Kosten Effektiv Fr. 5.- (Gewinn für den Kosovo: Fr. 45'000).

Also eine durchaus positive Win-Win-Situation mit gleichzeitiger Abschreckung für die Kriminellen und somit auch Entkräftung des Argumentes: "In einem Schweizer Gefängnis ist es weitaus besser als zu Hause".


 

 

 

weico
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MarcusFabian hat am 26.04.2014 - 20:07 folgendes geschrieben:

Also eine durchaus positive Win-Win-Situation mit gleichzeitiger Abschreckung für die Kriminellen und somit auch Entkräftung des Argumentes: "In einem Schweizer Gefängnis ist es weitaus besser als zu Hause".

Klar . Aber aus Sicht der Gutmenschen kann eine solche "Normalbürger-Win-Win-Situation" eben auch durchaus absolut Menschenrechtswidrig sein.

http://www.srf.ch/news/schweiz/mutmasslicher-dealer-darf-nicht-nach-ital...

P.S.. In der EU dürfen sie Gefangene  aus diesen Gründen ja nicht einmal mehr in Heimatländer wie Griechenland usw. zurückschieben..

 

weico

 

MarcusFabian
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Hmm, weiss nicht. Hast Du schon mal einen "Gutmenschen" getroffen, der es geil findet, wie viel Geld man für "Carlos" ausgibt?

Würdest Du bei einem Parasiten-Befall Deines Körpers Nahrungsmittel zu Dir nehmen, die den Parasiten gezielt ernähren und Deine eigenen Zellen schädigen? Natürlich nicht. Ich auch nicht. Und die "Gutmenschen" sicher auch nicht.

 

weico
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MarcusFabian hat am 26.04.2014 - 20:36 folgendes geschrieben:

Und die "Gutmenschen" sicher auch nicht.

 

..da unterschätzt du die Gutmenschen aber gewaltig.

Oder wie willst du bzw. soll man solche Menschen denn (be)nennen (ohne gleich Kraftausdrücke bzw. Beleidigungen zu verwenden) ,die es "menschenunwürdig" finden,einen Italiener nach Italien in die Haft zu schicken bzw. eine Griechen nach Griechenland usw...?

 

weico

Elias
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Staatsanwaltschaft eröffnet Verfahren gegen SVP-Nationalrat Hans

Der Politiker soll eine Asylbewerberin illegal als Putzfrau beschäftigt haben

Zürich Die Putzfrauenaffäre um Hans Fehr wird zum Justizfall. Vergangene Woche hat die Staatsanwaltschaft Zürich ein Strafverfahren gegen den SVP-Nationalrat eröffnet. Ihm wird vorgeworfen, eine nicht arbeitsberechtigte serbische Asylbewerberin beschäftigt und zum Teil keine Sozialabgaben abgeliefert zu haben. Deshalb ermittelt die Staatsanwaltschaft jetzt wegen Verdachts auf Verstösse gegen das Ausländer- und das AHV-Gesetz.

Oberstaatsanwalt Andreas Eckert bestätigt: «Gegen Hans Fehr wurde ein Verfahren eröffnet.» Und: Es seien noch andere Personen betroffen.

Damit dürften die 32-jährige Putzfrau selbst und weitere Arbeitgeber aus Haushalten im Städtchen Eglisau ZH gemeint sein. Darunter befinden sich auch die Ehefrau von Hans Fehr, die ebenfalls SVP-Mitglied ist und den Eglisauer Gemeinderat präsidiert, sowie der Bülacher Gerichtspräsident Rainer Hohler (SP).

:fool:   2004 verlangte der Hardliner Fehr ein generelles Arbeitsverbot für Asylsuchende

Publik gemacht hatte den Fall die «NZZ am Sonntag». Die mutmassliche Schwarzarbeit der Asylbewerberin im Haushalt von Fehr sorgte für Aufsehen, weil der SVP-Nationalrat seit Jahren als Hardliner im Asylbereich politisiert. 2004 verlangte er, dass für Asylsuchende ein generelles Arbeitsverbot eingeführt würde. Der Antrag wurde abgelehnt.

Nachdem der Fall an die Öffentlichkeit gekommen war, entschuldigte sich das Ehepaar Fehr dafür, dass es – aufgrund eines Irrtums – versäumt habe, für die Frau Sozialversicherungsbeiträge zu entrichten. Die beiden versicherten, ausstehende Zahlungen zu begleichen.

http://epaper3.sonntagszeitung.ch/ee/sonze/_main_/2014/04/27/001/

 

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Elias
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SVP-Politiker assen Kebab mit Israel-Hasser

Gruppe um Luzi Stamm liess sich von Fundamentalist hofieren, der Israel als «Krebsgeschwür» bezeichneteHändeschütteln mit Nationalrat Luzi Stamm (l.): Hardliner Abasali Mansouri fungierte als Gastgeber im Iran

Bern/Teheran Alles ging ganz schnell. Nur knapp eine Viertelstunde verbrachte die SVP-Gruppe um Nationalrat Luzi Stamm am letzten Sonntag mit Alaeddin Boroujerdi, dem Vorsitzenden der aussenpolitischen Kommission des iranischen Parlaments. Kurzes Händeschütteln, ein paar Sätze austauschen und für ein Foto posieren.

Für das iranische Regime reichte das, um einen Propaganda-Coup zu landen. Obwohl die SVP-Politiker privat durch den Iran reisten, präsentierten die dortigen Medien das Treffen als offizielle Mission von Schweizer Parlamentariern.

Hinter den Kulissen vom iranischen Regime hofiert

Kaum waren die Fotos im Kasten, verschwand Boroujerdi wieder. Die Gäste aus der Schweiz liessen sich hinter den Kulissen aber weiter vom iranischen Regime hofieren. Sie trafen sich zu einem mehr als zweistündigen Mittagessen mit Mitgliedern der Verwaltung. Als Gastgeber amtierte der Israel-Hasser Abasali Mansouri. Er ist Präsident der parlamentarischen Freundschaftsgruppe Schweiz–Iran und koordinierte den Besuch der SVP-Exponenten.

Der fundamentalistische Ex-General bezeichnete Israel jüngst als «Krebsgeschwür» und sprach sich Mitte Februar zum wiederholten Mal für die Zerstörung des «Besetzerregimes Israel» aus. Beim Kebab-Essen mit seinen Schweizer Gästen gab sich der Hardliner allerdings handzahm. «Mansouri versicherte uns, dass die jüdische Gemeinde im Iran akzeptiert sei», sagt SVP-Nationalrat Lukas Reimann. Man habe mit ihm durchaus kritisch über das Existenzrecht Israels diskutieren können, und ein Treffen heisse noch lange nicht, dass man dieselben Ansichten vertrete. Luzi Stamm, der Mansouri gegenübersass, teilt diese Meinung.

Für den Schweizerischen Israelitischen Gemeindebund ist der Besuch hingegen inakzeptabel: «Das Auftreten der SVPPolitiker befremdet uns», sagt Sprecherin Valérie Arato Salzer. Sie vermisst eine klare Distanzierung von Menschenrechtsverletzungen und antisemitischen Äusserungen.

Während Stamm und Reimann bereits am Mittwoch zurück in die Schweiz flogen, reisten die restlichen SVP-Politiker weiter in die Stadt Kashan im zentralen Hochland. Erneut mit dabei: Abasali Mansouri. Auf seiner Website verkündet er am Freitag stolz, wie gut den angeblich von ihm eingeladenen Gästen die Stadt gefallen habe. Ex-Nationalrat Dominique Bättig lobte am Donnerstagabend gegenüber Reportern den Widerstand des Iran gegen die USA.

Gestern flog die Gruppe zurück in die Schweiz. Ulrich Schlüer, der die Reise organisiert hat, plant offenbar bereits den nächsten Trip. Ziel diesmal: Israel.

http://epaper3.sonntagszeitung.ch/ee/sonze/_main_/2014/04/27/002/

 

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