Die Schweiz in der Klemme

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Fine-Tuner
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Die Schweiz in der Klemme

Die Staatsgarantie von Deutschland und anderen EU-Staaten hat dazu geführt, dass die Schweizer Banken weiter an Kapital verlieren.

Die "Geheimsitzung" des Bundesrates zur Finanzmarktkrise hat zusätzliche Unruhe gebracht. Viele glauben, dass alles schöngeredet wird. Da wir eine Unsumme an Sparguthaben in der Schweiz haben (vor allem ausländisches Kapital) kann die Schweiz diese unmöglich garantieren. Dies würde die Schweiz AG in den bankrott treiben.

In der CH sind nur CHF 30'000.- gesichert, wobei weder dieses Geld noch jenes das die Deutschen angeblich garantieren (rund 700 Milliarden Euros)vorhanden ist, sondern lediglich garantiert wird. Was nützt eine Garantie, wenn ich Cash brauche?

Letztlich bezahlen wir mit usneren Steuern, die Ersparnisse, die jetzt gerettetetet werden. So oder so. Wir alle verlieren massiv....von den Pensionskassengeldern oder den Jobs die jetzt verschwinden werden, ganz zu schweigen.

Fine-Tuner

Emil
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Nein

:idea: Aber lassst die CH-Börse morgen zu, sonst kommt sie in die Klemme.

Emil

Simona
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Nein aber die Aktionäre

Und unsere Oberheiligen schauen zu und lassen uns absaufen.

Langnase meinte heute in der Tagesshow es sei nicht nötig, unsere Bankkonten besser zu sichern. Mag sein. Geht ja auch unterm Kopfkissen.

Aber die Bröse bröselt weiter und man tut nix dagegen.

Schliessen? Nee, Bushi & Co brauchen noch immer Cash - shake hands?

:?: Es wird schon alles gut.

(Aus 'Heidi und die sieben Zwerge').

Gute N8

Gruss,

Simona

Fine-Tuner
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Die Schweiz in der Klemme

Die brauchen cash, ja, aber die haben die viel grösseren Ressourcen als wir. Die können die Luft länger anhalten als wir, da bin ich sicher.

Die grossen Blöcke wie USA, Canada, Russland, China, Indien etc. halten eine solche Krise viel länger durch als wir....wie wir ja mit Schrecken an einem Beispiel, einem noch kleineren Land, dessen Namen Dir bestimmt sofort in den Sinn kommt, gesehen haben..............gerade darum kann ich nicht verstehen, wesshalb die CH Banken den Amibanken die Limiten gekappt haben..das finde ich völlig unsolidarisch und vor allem selbstmörderisch, da wir durch dieses Handeln die Krise nur verlängern,...und wie gesagt, die haben letztlich den längeren Atem als wir.....und vielleicht sind wir noch froh, wenn die nicht das gleiche mit unseren Banken machen, wenn wir cash nötig haben.

Sleep well

Fine-Tuner

Eptinger
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Die Schweiz in der Klemme

Fine-Tuner wrote:

Die brauchen cash, ja, aber die haben die viel grösseren Ressourcen als wir. Die können die Luft länger anhalten als wir, da bin ich sicher.

Die grossen Blöcke wie USA, Canada, Russland, China, Indien etc. halten eine solche Krise viel länger durch als wir....wie wir ja mit Schrecken an einem Beispiel, einem noch kleineren Land, dessen Namen Dir bestimmt sofort in den Sinn kommt, gesehen haben..............gerade darum kann ich nicht verstehen, wesshalb die CH Banken den Amibanken die Limiten gekappt haben..das finde ich völlig unsolidarisch und vor allem selbstmörderisch, da wir durch dieses Handeln die Krise nur verlängern,...und wie gesagt, die haben letztlich den längeren Atem als wir.....und vielleicht sind wir noch froh, wenn die nicht das gleiche mit unseren Banken machen, wenn wir cash nötig haben.

Sleep well

Fine-Tuner

Etwas konfus? :shock: Die USA hat die ganze Welt beklaut, die haben nicht nur Blut an den Fingern sondern plündern auch auf modernste und rafiniert kriminelle Art ganz undurchsichtig das gesamte Finanzsystem. Und denen willst du noch Geld hinten reinschieben, bei ihre Betrügereien mitspielen, helfen Kriege zu bezahlen? Natürlich China. Russland, Canada und Indien können länger durchhalten als wir. Aber USA ist nahe am Ende. Darum saugen sie vampirmässig alles aus was geht, auch uns. Und es wird zugelassen. 5. Kolonne? :twisted:

Gruss vom Eptinger

Fine-Tuner
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Die Schweiz in der Klemme

Die Amis haben massive Fehler gemacht.

George Bush war eine Katastrophe für die ganze Welt,

aber es bringt doch nichts jetzt den schwarzen Peter hin und her zu schieben.

Abrechnen können wir, wenn wir gerettet sind.

Wenn die Welt jetzt nicht zusammensteht, laufen wir in eine massive globale Depression mit Hundertausenden von Arbeitslosen hier in der Schweiz. Wer das will, ok.

Fine-Tuner

Pegasus
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Öl: Brutalität des Marktes

10.10.2008 - 21:56

New York (BoerseGo.de) - Das Öl bekam heute die Brutalität des Marktes zu spüren. Der Crude-Kontrakt für November plumpste heute an der New York Mercantile Exchange 8,89 Dollar, also 10,3%, auf 77,70 Dollar, Das sind 17,2% weniger als vergangenen Freitag und der tiefste Stand seit Mitte September 2007, berichtet MarketWatch.

Quelle; © BörseGo AG 2008

- Oel als wichtisgter Rohstoff für die Wirtschaft so viel günstiger, jetzt können also folgerichtig die Kurse auch wieder steigen,

- schaun mer mal nächste Woche,

- das ganze Theater, etwas anderes ist es ja nicht, von gewissen Kreisen bewusst veranstaltet, um den eigenen Geldbeutel zu füllen,

Bashing eben. Die müssen nicht spekulieren, die wissen wann, wieviel, und wie lang es runtersaust. Am Schluss billig eindecken. 2-3 Jahre

liegenlassen, verkaufen, und das Spiel beginnt von neuem.

8)

So wie einem das Licht nicht ohne die Dunkelheit bewusst würde, so gibt es keine Situation, in der nicht etwas POSITIVES zu entdecken wäre.

Frei nach I Ging

Simona
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Ja, es wird langweilig

im Land der verschneiten Kühe.

Eigentlich wäre mal wieder etwas Abwechslung bezüglich News nötig, finde ich.

Es scheint kein anderes Theme mehr greifbar zu sein als die Pfinanzkrise.

TV SF1 und Radio DRS übertreffen sich förmlich mit diesem langweiligen Gelabber.

Und dies, wo es uns doch so gut geht.

(Ok, paar Rentner müssen wohl den Gürtel beim Wintermantel etwas enger schnallen, falls die Rente gekürzt werden soll). Ist aber nicht so relevant, die essen ja nicht mehr so enorme Portionen. Zudem kriegen die meisten Arbeitnehmer ja sicher eine fette Lohnerhöhung für das kommende Jahr. Da liegt der Batzen für Omi und Opa doch auch drin. Oder? Zudem brauchen wir ja dringend neue Flachbildschirme, iPhones und Handys für die Kids.

Wie wäre es mal wieder mit einer Diskussion über die Weihnachtsbeleuchtung an der Bahnhofstrasse in Zürich, oder über den vorweihnachtlichen Schoggikonsum? Die Luxusgüterbranche kommt irgendwie auch zu kurz. Zu Weihnachten ein Reisli nach Obama gefällig, zum Einkaufen?

Der US$ ist für uns noch immer günstiger zu haben.

Der Oiro war zwar auch mal 1.25, so vor fünf Jahren; störte damals zwar nicht sonderlich. Aber es ist zurzeit eben noch nicht soweit.

Und nun kommt der erste Schnee - wie schön, alles ganz in weiss und so romantisch - einfach wie es sein sollte in der kommenden Vorweihnachtszeit.

Ich würde schon entsprechende nette Filmberichte darüber erwarten.

Und welche Farbe ist in diesem Jahr in Mode betreffend Christbaumschmuck? Lila?

Also einige Infos wären da schon auch recht spannend.

Gruss,

Simona

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Emil
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Nachrichten und was sich so nennt.

Ich glaube, die schweizer Medien sind Masochisten. Ich höre in den Nachrichten nur noch Schlechtes. Dabei spricht in meiner Umgebung keiner von gesunkenem Konsumentenvertrauen oder Angst, dass die Wirtschaft nicht voran kommen könnte hier. Die leben ganz gut drauflos und leisten sich so allerlei. Das ganze erinnert mich an eine Theateraufführung. Wenn das Stück vorbei ist, interessierte es niemanden mehr. Gestern haben wir die Tagesschau abgestellt. Und heute gehen wir ins Kino. :idea:

Emil

MarcusFabian
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Re: Nachrichten und was sich so nennt.

Emil wrote:

Dabei spricht in meiner Umgebung keiner von gesunkenem Konsumentenvertrauen oder Angst, dass die Wirtschaft nicht voran kommen könnte hier.

Des halb wird es Dich und Deine Umgebung auch am härtesten treffen, wenn (wenn!) das System kollabiert und ihr feststellen müsst, dass alle anderen (Banker zum Beispiel) vorgesorgt und ihr Schärfchen ins Trockene gebracht haben.

Schwarzmalerei ist das eine, Vogel-Strauss Politik das andere Extrem.

reckefoller
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Re: Nachrichten und was sich so nennt.

Emil wrote:

Ich glaube, die schweizer Medien sind Masochisten. Ich höre in den Nachrichten nur noch Schlechtes. Dabei spricht in meiner Umgebung keiner von gesunkenem Konsumentenvertrauen oder Angst, dass die Wirtschaft nicht voran kommen könnte hier. Die leben ganz gut drauflos und leisten sich so allerlei. Das ganze erinnert mich an eine Theateraufführung. Wenn das Stück vorbei ist, interessierte es niemanden mehr. Gestern haben wir die Tagesschau abgestellt. Und heute gehen wir ins Kino. :idea:

was gehst denn schauen? grounding? :mrgreen:

ecoego.
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Die Schweiz in der Klemme

reckefoller

Quote:

was gehst denn schauen? grounding?

LOL!

Und morgen ab in den hot air balloon? (Sorry... silly, stupid me…)

bye

Pers Meinung, e & o moeglich

Emil
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Die Schweiz in der Klemme

ecoego wrote:

reckefoller

Quote:

was gehst denn schauen? grounding?

LOL!

Und morgen ab in den hot air balloon? (Sorry... silly, stupid me…)

bye

Es war James Bond, 007. Der Film war ganz unterhaltsam und wenigstens einigermassen spannend. Wink

Emil

MarcusFabian
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007

Mir gefällt der neue MI6-Hooligan nicht. :cry:

Statt Witz, Charme und Intelligenz nur noch Brutalität.

Simona
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Nein - es weihnachtet doch?

Sowas auch - wie schööön; Blum 3 und keine Angst vor den Abendnachrichten 8) .

Konjunktur CH | Dienstag, 2. Dezember 2008 update 14:30 | 56643

Neuenburg - Der Landesindex der Konsumentenpreise (CPI) ist im November 2008 im Vergleich zum Vormonat um 0,7% auf 103,9 Punkte (Dezember 2005 = 100) gesunken. Innert Jahresfrist lag die Teuerung damit bei +1,5%, verglichen mit Jahresraten von +2,6% im Oktober 2008 und von +1,8% im November 2007, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Dienstag mitteilte.

Jahresteuerung sinkt auf 1,5 Prozent

Die Jahresteuerung ist damit so tief wie seit einem Jahr nicht mehr. Sie liegt mit 1,5% zum ersten Mal auch wieder unter der Preisstabilitäts-Grenze von 2%. Die von AWP befragten Ökonomen haben die Jahresteuerung im November auf +1,7% bis +2,2% geschätzt. Im Monatsvergleich wurde mit einer Indexveränderung von -0,4% bis 0,0% gerechnet.

Tiefere Ölpreise für Preisrückgang hauptsächlich verantwortlich

Der Rückgang diesen Monat ist laut BFS hauptsächlich auf tiefere Preise für Erdölprodukte zurückzuführen. Das Benzin kostete an den Stichtagen fast 14% weniger, die Preise für Diesel lagen um fast 10% tiefer, Heizölpreise purzelten um bis zu 14%. Dass die Ölpreise auf das Preisniveau drücken, war zu erwarten. Sie waren im Sommer noch fast dreimal so hoch und waren damals auch für den Rekordanstieg der Teuerung auf bis zu 3,1% im Juli verantwortlich. "Die tiefere Jahresteuerung im November ist darum keine Überraschung", sagt UBS-Ökonom Felix Brill. Auch dass die nächsten Raten geringer ausfallen würden sei absehbar. "Wir kommen jetzt in eine Phase, in dem die aktuellen Teuerungsraten mit jenen Monaten verglichen werden, in denen die Ölpreisen hoch waren", erläutert Brill. Ökonomen sprechen hier von einem statistischen Basiseffekt. Weiter hemmt die langsamere Wirtschaft den Inflationsdruck.

Detailhändler dürften tiefere Preise weiter an Konsumenten weitergeben

Unter dem Stand der Vorerhebung lagen auch die Gruppenindizes von Verkehr (-3,5%), Alkoholische Getränke und Tabak (-2,7%), Wohnen und Energie (-0,6%), Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke (-0,5%), sowie Hausrat und laufende Haushaltsführung (-0,5%). "Man kann davon ausgehen, dass die Rohstoffe weiterhin sinken und die Detailhändler die Preise an die Konsumenten weitergeben", sagt dazu Marco Huwiler von der Bank Clariden Leu. Leicht angestiegen ist dagegen der Indexwert für Gesundheitspflege (+0,1%). Die anderen Indizes blieben entweder stabil oder wurden diesen Monat nicht neu berechnet.

Inlandgüter leicht teurer, Importgüter billiger

Wie das BFS weiter mitteilte, erhöhte sich das Preisniveau nach Herkunft im Vergleich zum Vormonat bei den Inlandgütern um 0,1%, während es sich bei den Importgütern um 2,6% ermässigte. Innert Jahresfrist verzeichneten die Inlandgüter eine Preissteigerung um durchschnittlich 2,1%, die Importgüter einen Rückgang um 0,1%.

Verbraucherpreisindex bei 104,0 Punken

Im November 2008 lag der harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) der Schweiz bei 104,0 Punkten (Basis 2005 = 100 Punkte), entsprechend einem Minus von 1,0% zum Vormonat und einem Plus von 2,1% im Vorjahresvergleich. Der HVPI ermöglicht einen Vergleich der Preisentwicklung auf internationaler Ebene, da er nach einer gemeinsamen von den europäischen Statistikern errechneten Methode errechnet wird. (awp/mc/pg/09)

Gruss,

Simona

Simona
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No, we can too...

:idea: Also gestern in der Tagesshow wurde uns von Doris gesagt, wie wir gegen die Rezession vorgehen sollen (die nun also doch komme): Wir werden einen Köcher mit Pfeilen bereit machen und dann gezielt gegen die Rezession abschiessen.

http://www.amazon.de/gp/reader/3867511284/ref=sib_dp_pt#reader-link

Ich glaube, wir schaffen das nach dem Lichterfest schon. Smile

Gruss,

Simona

AND2k8
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Die Schweiz in der Klemme

Bis die irgendwas machen können ists schon vorbei - zumindest wenn das ganze durchs Parlament geschleust wird. Wenn erst der NR und der SR sich die Vorlagen hin und herschieben, ist schon Sommersession Biggrin

Und das Geld liegt dann unter dem Weihnachtsbaum.

1 Pfeil hat die Nationalbank auf alle Fälle schon verschossen.

Bullish
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Re: No, we can too...

Simona wrote:

:idea: Also gestern in der Tagesshow wurde uns von Doris gesagt, wie wir gegen die Rezession vorgehen sollen (die nun also doch komme): Wir werden einen Köcher mit Pfeilen bereit machen und dann gezielt gegen die Rezession abschiessen.

http://www.amazon.de/gp/reader/3867511284/ref=sib_dp_pt#reader-link

Ich glaube, wir schaffen das nach dem Lichterfest schon. Smile

Gruss,

Simona

Was wird wohl Frau BR Leuthard nach ihrer Zeit im BR machen?

Frau alt-BR Metzler-Arnold ist ja jetzt für Investor Relations bei Novartis zuständig. Netter Parkplatz, rückt ihre Kompetenz ins richtige Licht in der Achse Metzler-Villiger-Blocher. Wink

3. Seite:

http://www.novartis.com/downloads/investors/presentations-events/shareho...

auch:

Quote:

Ruth Metzler war seit April 2005 als Chefjuristin und Mitglied der Geschäftsleitung von Novartis Frankreich tätig. Sie hatte ihren Wohnsitz von Appenzell Innerrhoden nach Paris verlegt. Zurück in der Schweiz ist die Wirtschaftsprüferin ab dem 1. November 2006 bei der Novartis als Leiterin des Bereichs Investor Relations für die Beziehungen des Pharmamultis zu Analysten und Grossinvestoren zuständig.

http://de.wikipedia.org/wiki/Ruth_Metzler-Arnold

Simona
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Es kann nichts passieren weil

Biggrin auch für Moritz die Sonne scheint:

Politik CH | Dienstag, 13. Januar 2009 14:40 | 58131

Bern - Die Liberalisierung ist nach Meinung von Bundesrat Moritz Leuenberger nicht alleine Schuld an den steigenden Strompreisen. Auch die Förderung erneuerbarer Energien und eine erhöhte Versorgungssicherheit koste etwas, sagte der Energieminister am 3. Schweizerischen Stromkongress. Weiter seien mit dem neuen Stromversorgungsgesetz auch Abgaben an Gemeinden und Kantone erhöht worden.

Leuenberger verteidigt die Strommarktliberalisierung

Dass die Umsetzung des Gesetzes nicht störungsfrei über die Bühne gehen werde, sei absehbar gewesen, sagte Leuenberger gemäss Redetext mit Blick auf die Spannungen, welche die Publikation der Strompreise im vergangenen Herbst ausgelöst hatte. Der Vorsteher des Eidg. Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) sieht aber auch Gutes in der Stromdebatte. "Einem breiten Publikum wurde vielleicht erstmals bewusst, welcher Aufwand hinter der sicheren Energieversorgung aus der Dose steckt."

Grosskunden vom neuen Angebot überzeugen

Von Zurücklehnen will der Energieminister trotz des termingerecht durchgeführten ersten Schrittes der Liberalisierung nichts wissen. Es gelte jetzt, die Grosskunden vom neuen Angebot zu überzeugen. Das ist bisher noch nicht gelungen. Weiter soll der herrschenden Skepsis der Konsumenten gegenüber weiteren Liberalisierungsschritte begegnet werden.

Politisches Augenmass nicht verlieren

Die Liberalisierung des Strommarktes biete zwar neue Freiräume, die es zu nutzen gelte. "Die vergangenen Monate zeigten jedoch, dass alle Akteure dabei gut beraten sind, das politische Augenmass nicht zu verlieren." Wer die Akzeptanz der Bürgerinnen und Bürger zu arg strapaziere, schade sich letztlich selber, mahnte der Energieminister.

Keine taktische Kalkulation

In seiner Rede ging Leuenberger auch auf die absehbaren Abstimmungen zu einem Tiefenlager und zu neuen Atomkraftwerken (AKW) ein. Er rief die Politik auf, beim Festlegen der Daten dem "natürlichen Lauf der Verfahren" zu folgen und nicht zu taktieren. So "vermeiden wir den Vorwurf, politische Tricks zu versuchen". Da diese Verfahren allerdings noch lange dauern würden und der Stromengpass schon früher komme, müssten in der Zwischenzeit andere Lösungen gesucht werden. Leuenberger sieht bei den erneuerbaren Energien vor allem in der Photovoltaik grosse Chancen.

25-%-Stromabdeckung mit Solarstrom

Rund 25 Prozent des derzeitigen Strombedarfs in der Schweiz könnten mit Solarstrom abgedeckt werden, betonte Leuenberger. "Auch wenn dieser Strom heute noch teuer ist und momentan noch andere Technologien im Vordergrund stehen: Wir müssen eine Lösung finden, um diese Potenziale dereinst ausschöpfen zu können."

Leuenberger will KEV erhöhen

Ein wichtiges Instrument für die Förderung erneuerbarer Energien ist für Leuenberger die Kostendeckende Einspeisevergütung (KEV). Diese ist seit dem 1. Januar 2009 in Kraft und sieht maximal 0,6 Rappen pro Kilowattstunde vor. Für das laufende Jahr liegt sie bei 0,45 Rappen pro Kilowattstunde. Die Anzahl Gesuche um Fördergelder überstiegen die Kontingente allerdings so massiv, dass eine Reform der KEV unumgänglich sei, wolle man nicht einen ganzen Energie- und Wirtschaftszweig ausbremsen. Eine Erhöhung der KEV würde zwar neue Kosten auslösen - "aber es wäre eine Investition in die Zukunft und die Versorgungssicherheit". Leuenberger will die Reform noch in diesem Jahr anstossen.

Der 3. Schweizerische Stromkongress dauert anderthalb Tage. Eröffnet wurde er am Montagmittag von Kurt Rohrbach, Präsident des Verbands Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen (VSE). Bis Dienstagabend hielten verschiedene Vertreter aus Wirtschaft, Verwaltung und Politik Referate rund um das Thema Strom. (awp/mc/pg/23)

Gruss,

Simona

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soulrider
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Die Schweiz in der Klemme

Der Alpen-Hedge-Fonds

30.01.2009

Hat die Schweiz zu hoch gepokert?

Wenn man sich mit den internationalen Finanzmärkten und deren Risiken befasst, so kommt man nicht umhin, ein Land unter die Lupe zu nehmen, das bis vor wenigen Jahren als das Musterland unter den modernen Industrienationen galt. Hoher Lebensstandard, hohe Löhne, hohe Exportüberschüsse, hohe Goldreserven, hoher Freizeitwert und hohe Berge waren die prägenden Merkmale des Alpen-Disneylandes.

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/29/29606/1.html

Simona
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Zu gutgläubig - oder einfach denkfaul?

Zum obigen Thema (die Berge sind wohl nicht schuld dran, vom Gipfel aus kann man in die Ferne sehen). Smile

Ob unsere Kinder wohl ihr Gehirn wieder besser einsetzen? :idea: - Oder bleibt es beim Kiffen, Saufen und Sauglattismus?

Artikel vom 21.01.09 (erschien in diversenen Zeitungen). Heute kann man auf Tele Züri noch eine Diskussion drüber verfolgen, immer um 'half past':

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Gier-u...

Gruss,

Simona

Simona
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Nööö, der Herr Ogi weiss auch da die Lösung...

Wohl schon besser so, das waren nämlich keine Eier:

Adolf Ogi tritt aus Stanford-Beirat zurück

18.02.2009 11:42

Der Betrugsverdacht um den US-Milliardär Allen Stanford zieht Kreise in die Schweiz. Adolf Ogi sitzt im internationalen Beirat der Gruppe. Wegen dem möglichen Milliardenbetrug will er per sofort aus dem Gremium zurücktreten.

«Ich will nicht mit etwas zu tun haben, das unsauber sein könnte», sagt Altbundesrat Adolf Ogi zu cash. Deshalb tritt er per sofort aus dem internationalen Beirat der Stanford Financial Group zurück. Er wolle nicht warten, bis klar sei, was an den Betrugsvorwürfen dran sei. Ogi sitzt seit April 2008 im Beirat der Stanford Financial Group. «Über das operative Geschäft haben wir in den Sitzungen nie gesprochen», sagt Ogi. Es seien soziale und Umwelt-Themen besprochen worden. Ein Beirat sei kein Verwaltungsrat. Bis heute habe es gerade Mal zwei Sitzungen gegeben.

Ogi hatte den US-Milliardär Allen Stanford in seiner Zeit als Uno-Sonderbotschafter für Sport kennen gelernt. Stanford ist bekannt als Philantrop und wichtiger Sport-Sponsor, unter anderem auch von Cricket-Anlässen. Er finanzierte im Juni 2008 mit einer knappen Million Franken ein Ausbildungsprogramm des Kinderspitals Zürich. Laut dem Finanzportal Finews.ch sagte Ogi bei seinem Beirats-Eintritt, er sei «stolz, mit einer Finanzgesellschaft verbunden zusein, welche sich auch bewusst ist, welche Bedeutung die Aufwertung der Gemeinschaft durch Sport und Philantropie hat.»

Stanford war auch bei Madoff investiert

Stanford und drei seiner Unternehmen werden verdächtigt «massiv fortgesetzten Betrug» begangen zu haben. Betrugssumme: 8 Milliarden Dollar. Die US-Börsenaufsicht SEC hat gestern ein Verfahren eröffnet. Im Zentrum steht ein Programm für Zertifikate. Die Stanford International Bank und andere Unternehmen hätten die Zertifikate verkauft, indem sie höhere Renditen versprochen hätten, als sie von traditionellen Banken auf derartige Papiere gezahlt würden. Amerikansiche Medien sprechen bereits von einem neuen Fall Madoff. Tatsächlich gibt es auch Berührungspunkte zwischen den beiden. Stanford hatte bis vor kurzem zwar noch behauptet, dass sein Unternehmen werder direkt und noch inderekt bei Madoff investiert habe. Die SEC erklärte gestern nun, dass diese Aussagen falsch seien. (Benita Vogel)

Gruss,

Simona

Emil
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Die Schweiz in der Klemme

Wo sind eigentlich unsere Goldreserven? Weiss das jemand :?: Ich wäre froh um eine Information und Danke im Voraus.

Emil

Sallatunturi
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Die Schweiz in der Klemme

@ Emil

Aus Diversifikationsaspekt im In-und Ausland. Verantwortung liegt bei der SNB. Mengen und genaue Standorte werden aus Risküberlegungen nicht bekanntgegeben

soulrider
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@Emil

Viel ist sowieso nicht mehr übrig!

Quote:

Die Schweizerische Nationalbank passt die Struktur ihrer Währungsreserven an. Sie wird bis Ende September 2009 250 Tonnen Gold verkaufen und ihre Devisenreserven entsprechend aufstocken...

Durch den Abbau der Goldreserven und den Aufbau der Devisenreserven wird sich zudem das Gesamtrisiko auf

den Aktiven der SNB verringern. Nach Abschluss der Verkäufe wird die Nationalbank über einen Goldbestand von rund 1'040 Tonnen verfügen.

http://www.snb.ch/de/mmr/reference/pre_20070614_2/source/pre_20070614_2....

waspch
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Schweiz im Krieg

Wir sind nun mitten im Wirtschaftskrieg.

USA, Deutschland, GB, Frankreich greifen unser System an.

Erpressungen, Drohungen, Schwarze Liste, Bankgeheimnis weg usw.

Jungs, das geht so nicht.

Wir müssen was tun gegen diese Atacken.

Unsere Politiker ziehen ja nur den Schwanz ein und kuschen (wenn sie einen solchen haben).

Von Euch würde ich nun gerne wissen, was wir für Mittel haben um dagegen zu halten.

Goldman Sucks !

Bullish
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Die Schweiz in der Klemme

Ramschpapierhaendler wrote:

Aus dem aktuellen Cash-Beitrag:

"Steinbrück sagte, bei dem G-20-Gipfel sei das Thema Steuerhinterziehung und nicht nur Steuerbetrug von grosser Bedeutung. Durch Steuerhinterziehung verliere er Steuergelder, die er zum Ausbau der Infrastruktur benötige oder für Steuersenkungen."

Jetzt beginnt der alte Steinbrück also auch zwischen Steuerhinterziehung und Steuerbetrug zu unterscheiden. LolLolLol

Habe das im Goldthread schon geposted, wer in D die Steuern nicht bezahlt, ist ja quasi ein politischer Flüchtling (ohne ironie).

Alter Film, aber interessant. "Noch ein paar Jahre, dann gibt es einen anderen Staat".

http://video.google.com/videoplay?docid=8415351670267173334

1.2 Bill Euro Schulden. Die grössten Gläubiger Deutschlands sind die Banken. Sacken die 2% Zins ein, dann sind das 24Mrd Einnahmen. Die Finanzierung via Geschäftsbanken ist ein Hohn, völlig ohne Risiko, aber von diesen Einnahmen werden die hohen Bankerlöhne finanziert. Dabei ist das Beamtenarbeit.

Wenn das System platzt, hat man besser ein paar Barren Gold.

Bullish
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Re: Schweiz im Krieg

waspch wrote:

Wir sind nun mitten im Wirtschaftskrieg.

USA, Deutschland, GB, Frankreich greifen unser System an.

Erpressungen, Drohungen, Schwarze Liste, Bankgeheimnis weg usw.

Jungs, das geht so nicht.

Wir müssen was tun gegen diese Atacken.

Unsere Politiker ziehen ja nur den Schwanz ein und kuschen (wenn sie einen solchen haben).

Von Euch würde ich nun gerne wissen, was wir für Mittel haben um dagegen zu halten.

*********************** Im Ernst, es geht etwas Übles vor in der Welt.

soulrider
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Re: Schweiz im Krieg

waspch wrote:

Jungs, das geht so nicht.

Wir müssen was tun gegen diese Atacken.

Unsere Politiker ziehen ja nur den Schwanz ein und kuschen (wenn sie einen solchen haben).

http://www.youtube.com/watch?v=VMsG3k0x1Rg&feature=related

Wink

waspch
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Re: Schweiz im Krieg

soulrider wrote:

waspch wrote:
Jungs, das geht so nicht.

Wir müssen was tun gegen diese Atacken.

Unsere Politiker ziehen ja nur den Schwanz ein und kuschen (wenn sie einen solchen haben).

http://www.youtube.com/watch?v=VMsG3k0x1Rg&feature=related

Wink

Wäre eine gute Bettlektüre für Micheline und Moritz ?

Goldman Sucks !

Donald Duck
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Die Schweiz in der Klemme??

Vielleicht würde es mal etwas nützen wenn wir die Grenzgänger aus Frankreich und Deutschland nach Hause schicken.

Die Unternehmer bezahlen Quellensteuer an das Deutsche Finanzamt,und wir noch Zinsbesteuerung von 500Millionen.Die Deutschen müssten mal ihr Steuergesetz überdenken,Bankrott sind sie eh schon.

Aber wo sind Bundesräte mit Biss???

Gruss Donald

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