Die Schweiz

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aprecio
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weico hat am 10.11.2014 - 17:22 folgendes geschrieben:


«Auf den Kopf gestellt»

...Das Volk kann Gesetze ändern, die Lausanne «falsch» auslegt. Für Strassburg ist das so nicht möglich. 

 

http://bazonline.ch/schweiz/standard/Die-gravierendsten-Urteile-aus-Stra...

 

 

weico

:yahoo::bravo::kiss::mamba:

weico weiss wohl noch nicht, dass die gesetze in der schweiz von den politikern gemacht werden.

in den fortgeschritteneren demokratien werden die politiker zwischendurch auch mal am ohr durch die medien gezerrt.

gleiche rechte Biggrin

hier der beweis, dass gelogen wurde, viel blabla im zgb steht, das viel geld gekostet hat und keine veränderung darstellt, also erzwungener eingriff durch behörden beibehält.

5 Bis die Erklärung vorliegt, steht die elterliche Sorge allein der Mutter zu.

faire prozesse in der CH? :yahoo::bravo::kiss::mamba:

aprecio
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hier ist niemand zuständig

"Besten Dank für Ihre E-Mail vom xxx. Sie schreiben darin von Fremdenfeindlichkeit und senden mir Unterlagen im Zusammenhang mit Ihrem Bekannten xxx.

Sie können versichert sein, dass ich mich für das Wohl aller einsetze. Ich erwarte von der einheimischen Bevölkerung, dass sie Ausländerinnen und Ausländern mit Respekt begegnet.

Ich bedaure sehr, dass sich xxx momentan in einer schwierigen Situation befindet. Auch wenn ich Verständnis für Ihren Unmut habe, muss ich Ihnen mitteilen, dass ich Ihnen nicht helfen kann. Meine Aufgabe als xxx untersagt mir das Eingreifen in kantonale oder kommunale Angelegenheiten. Das wäre ein Verstoss gegen die Gewaltentrennung und gegen das Prinzip des Föderalismus. Die Gewaltenteilung ist eine zentrale Grundlage unseres Rechtsstaates. Zu ihr möchte ich Sorge tragen.

Ich hoffe deshalb an dieser Stelle auf Ihr Verständnis."

jemand im bundeshaus.

:mamba:

 

weico
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aprecio hat am 10.11.2014 - 18:03 folgendes geschrieben:


faire prozesse in der CH? smileysmileysmileysmiley

..die Schweizer Mutter wird's freuen... Kiss 2

 

weico

weico
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aprecio hat am 10.11.2014 - 18:12 folgendes geschrieben:

 Meine Aufgabe als xxx untersagt mir das Eingreifen in kantonale oder kommunale Angelegenheiten. Das wäre ein Verstoss gegen die Gewaltentrennung und gegen das Prinzip des Föderalismus. Die Gewaltenteilung ist eine zentrale Grundlage unseres Rechtsstaates. Zu ihr möchte ich Sorge tragen.

Ich hoffe deshalb an dieser Stelle auf Ihr Verständnis."

jemand im bundeshaus.

smiley

 

... sehr gute Antwort aus dem Bundeshaus . Good

Wie die Antwort wohl in Spanien ausgefallen wäre....  :oops: Dirol

 

weico

Elias
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Horizonterweiterung

Fast alle Schweizer würden für Job ins Ausland ziehen

http://www.20min.ch/finance/news/story/Fast-alle-Schweizer-wuerden-fuer-...

 

Andere hätten gerne wollen, haben es aber nicht geschafft

 

 

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

aprecio
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weico hat am 10.11.2014 - 19:01 folgendes geschrieben:

aprecio hat am 10.11.2014 - 18:12 folgendes geschrieben:

 Meine Aufgabe als xxx untersagt mir das Eingreifen in kantonale oder kommunale Angelegenheiten. Das wäre ein Verstoss gegen die Gewaltentrennung und gegen das Prinzip des Föderalismus. Die Gewaltenteilung ist eine zentrale Grundlage unseres Rechtsstaates. Zu ihr möchte ich Sorge tragen.

Ich hoffe deshalb an dieser Stelle auf Ihr Verständnis."

jemand im bundeshaus.

smiley

 

... sehr gute Antwort aus dem Bundeshaus . smiley

Wie die Antwort wohl in Spanien ausgefallen wäre....  smileysmiley

 

weico

selbstverständlich ist es eine gute antwort.

das sind jahrzehntelang am eigenen volk erprobte floskeln, um bürger ab zu wehren, die sich um die eigenen rechte sorgen. wenn es darum geht, zu kassieren, wissen sie alles. aber wenn es darum geht, etwas zu geben, wisse nix.

die spanische antwort kann ich dir geben - will ich aber nicht. die, die es wissen müssen, haben es schon.

MarcusFabian
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weico hat am 10.11.2014 - 17:22 folgendes geschrieben:


Fall Hasanbasic

Für die Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung seien eine lange Aufenthaltsdauer und ein schlechter Gesundheitszustand höher zu gewichten als Sozialhilfeabhängigkeit und Straffälligkeit.

Krank, Faul, Kriminell - aber wir müssen ihn behalten.

Mir kommt das kotzen! Crazy

 

MarcusFabian
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aprecio hat am 11.11.2014 - 14:43 folgendes geschrieben:

selbstverständlich ist es eine gute antwort.

Ohne zu wissen, wie die Frage lautete und um was es darin ging, ist es kaum möglich die Antwort zu beurteilen.

Ausser natürlich der Feststellung, dass etwas geschrieben und nichts gesagt wurde.

 

MarcusFabian
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Elias hat am 11.11.2014 - 09:48 folgendes geschrieben:

Fast alle Schweizer würden für Job ins Ausland ziehen

http://www.20min.ch/finance/news/story/Fast-alle-Schweizer-wuerden-fuer-...

 

Andere hätten gerne wollen, haben es aber nicht geschafft

 

 

Kommt halt darauf an, was ein Arbeitgeber sucht: Ich erhalte viele Angebote von europäischen, internationalen Firmen, die an Mitarbeitern interessiert sind, die 4 Sprachen sprechen. (also Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch).

In der Schweiz ist 4-Sprachigkeit (fast) Standard. Im europäischen Ausland sind solche Leute eher Mangelware. Entsprechend ist verständlich, dass EU-Firmen, die auf Sprachfähigkeit Wert legen Schweizer anheuern. Auch wenn die ein bisschen mehr kosten. 

 

Elias
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MarcusFabian hat am 11.11.2014 - 19:48 folgendes geschrieben:

weico hat am 10.11.2014 - 17:22 folgendes geschrieben:

Fall Hasanbasic

Für die Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung seien eine lange Aufenthaltsdauer und ein schlechter Gesundheitszustand höher zu gewichten als Sozialhilfeabhängigkeit und Straffälligkeit.

Krank, Faul, Kriminell - aber wir müssen ihn behalten.

Das  wären eigentlich christlich-abendländische Werte.

Wer ohne Sünde ist, der werfe den 1. Stein                  oder

Wenn dich einer auf die linke Wange schlägt, dann halt ihm auch die andere hin       von der rechten Wange (SVP) hat er leider nichts gesagt

 

Und das kotzt mich viel mehr an. Genau die Partei und deren hirnlosen Vasallen berufen sich immer wieder auf diese christlich-abendländische Werte.

 

Wenn es einen Gott gibt, dann muss es ein Mann sein, sonst hätte SIE zu der elenden Scheisse schon lange mal was gesagt

 

 

 

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Elias
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Zufriedenheit der Schweizer hat leicht abgenommen

Die allgemeine Zufriedenheit in der Schweiz nahm 2013 im Vergleich zum Vorjahr ab, blieb jedoch auf hohem Niveau, wie eine Erhebung über die Einkommen und die Lebensbedingungen (SILC) des Bundesamts für Statistik (BFS) zeigt. 72,3 Prozent der Bevölkerung ab 16 Jahren waren 2013 eigenen Angaben zufolge mit ihrem Leben sehr zufrieden, nach 76,4 Prozent 2012.

http://www.bluewin.ch/de/news/wirtschaft---boerse/2014/11/11/lebensstand...

 

Dann sind von den rund 28% (entspricht wohl rein zufällig ca. dem Wähleranteil der SVP) der Unzufriedenen wohl viele hier im Forum......

 

 

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Elias
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4 Gründe, wieso es uns gut geht

So glücklich sind wir Schweizer

Eine Umfrage des Bundes liefert den Beweis: Im Vergleich mit anderen Ländern sind die Menschen in der Schweiz mit ihrem Leben ausserordentlich zufrieden. Doch wieso eigentlich?

http://www.blickamabend.ch/news/4-gruende-wieso-es-uns-gut-geht-so-gluec...

 

 

 

 

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weico
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MarcusFabian hat am 11.11.2014 - 19:48 folgendes geschrieben:


Krank, Faul, Kriminell - aber wir müssen ihn behalten.

Mir kommt das kotzen! smiley

 

Sei froh,denn dieser Reflex ist ein "inneres Zeichen",dass du KEIN SP-Anhänger  bzw. ein total verblödeter Gutmensch bist. ClappingDrinks

 

weico

mach3
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Ach, kauft das Gold doch, können wir uns locker leisten

 

Wenn man sieht, wie das Geld sonst zum Fenster hinausgeworfen wird, einfach traurig:

http://www.blick.ch/news/azem-syla-darf-ergaenzungsleistungen-behalten-4...

 

Und das ist wieder ein Fall, der in den Medien gelandet ist. Wieviele anderere Fälle gibt es wohl noch?

 

Nein, das ist nicht mehr die Schweiz.

 

Ecopop ja, dann gibts mal wieder Champagner..

 

 

 

Elias
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weico hat am 12.11.2014 - 17:45 folgendes geschrieben:

MarcusFabian hat am 11.11.2014 - 19:48 folgendes geschrieben:

 

Krank, Faul, Kriminell - aber wir müssen ihn behalten.

Mir kommt das kotzen! smiley

 

Sei froh,denn dieser Reflex ist ein "inneres Zeichen",dass du KEIN SP-Anhänger  bzw. ein total verblödeter Gutmensch bist. smileysmiley

@MF  an deiner Stelle wäre ich nicht froh.

Wenn ein Schweizer jahrzehntelang sich an Jugendlichen vergeht, hört man von diesen braunen Wixern nichts.

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Elias
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Schweizer Polizei will fliegende Robocops

Der schweizerische Polizeibeamten-Verband fordert Unterstützung bei der Kriminalitäts-Bekämpfung – und zwar von Armee-Drohnen. Deren Einsatz könnte auch den Personalmangel abfedern.

http://www.blick.ch/news/schweiz/armee-drohnen-im-ganzen-land-schweizer-...

 

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Elias
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Warum die Schweizer Haushalte immer reicher werden

Das Reinvermögen der privaten Haushalte hat laut einer Erhebung der Nationalbank deutlich zugenommen. Aus zwei Gründen.

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/Warum-die-Schweizer-Ha...

 

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Elias
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Das politische Trilemma der Schweiz

Der Erklärung der Grafik und ihren wichtigsten Implikationen widmet sich deshalb dieser Beitrag. Langjährigen NMTM-Lesern wird die Idee hinter der Grafik bekannt vorkommen, sie war vor längerem Thema im Zusammenhang mit dem doppelten Trilemma des Euroraums.

Trilemma def

  • Die Kernaussage des Trilemmas lautet, dass eine «Hyperglobalisierung», also eine sehr weit gediehene Globalisierung mit einer wirtschaftlichen Öffnung und einer länderübergreifenden Liberalisierung, praktisch in allen Bereichen nicht gleichzeitig mit einer politischen Demokratie auf der Ebene eines Nationalstaats zusammengeht.
  • Nationalstaaten vertragen sich mit einer solchen Hyperglobalisierung daher nur, wenn auf demokratische Rechte in den Nationalstaaten verzichtet wird. Mehr dazu weiter unten. Rodrik spricht hier von der «goldenen Zwangsjacke», weil diese Kombination in den Grundzügen in der Zeit des Goldstandards vor dem Ersten Weltkrieg gegenüber vielen Ländern vorherrschte, als demokratische Mitbestimmung noch eine geringe Rolle spielte und die Globalisierung bereits einmal einen sehr hohen Grad erreicht hatte – einen sehr viel höheren als in den späteren Jahren.
  • Eine Hyperglobalisierung würde sich mit Demokratie nur vertragen, wenn sie sich nicht auf einen Nationalstaat, sondern auf die ganze Welt bezöge. In diesem Fall könnten über demokratische Prozesse mittels einer «Weltregierung» Regeln für die ganze Welt erlassen werden. Das ist aber mehr als utopisch und wäre zudem aus einer Reihe von hier nicht betrachteten Gründen auch gar kein wünschbares Ziel. Selbst auf regionaler Ebene, wie in der Eurozone, zeigen sich die Schwierigkeiten, eine glaubwürdige und funktionsfähige, länderübergreifende demokratische Mitbestimmung zu etablieren.
  • Bleibt als letzte Möglichkeit der durch eine politische Demokratie kontrollierte Nationalstaat. Diese Kombination schliesst allerdings die Hyperglobalisierung aus – nicht aber eine wirtschaftliche Öffnung und Freihandel. Wie auch Rodriks Hinweis auf den Kompromiss von Bretton Woods anzeigt, bedeutet diese Kombination nicht eine wirtschaftliche Abschottung der Länder. Der Zweck des Bretton-Woods-Abkommens von 1944 lag bei allen Differenzen seiner Gründerväter in der Bildung einer internationalen Ordnung der Zusammenarbeit und des Freihandels. Als Folge des Abkommens wurden der Internationale Währungsfonds (IWF), die Weltbank und das Freihandelsabkommen General Agreement on Tariffs and Trade (Gatt) aus der Taufe gehoben. Einen ungehinderten Kapitalverkehr kannte das Bretton-Woods-System allerdings nicht. Das galt damals noch nicht einmal als erwünscht.
  • Wie der vorherige Punkt von Rodrik verdeutlicht, ist entscheidend, was mit wirtschaftlicher Öffnung genau gemeint ist. Vor allem geht es nicht um ein alles oder nichts und auch nicht um ein für oder gegen Globalisierung. Der Begriff ist unselig stark ideologisch belastet (eine Gemeinsamkeit mit dem Begriff Wachstum). Der von Rodrik verwendete Begriff der Hyperglobalisierung macht immerhin klar, dass es verschiedene Stufen der Öffnung geben kann, und seine Überlegungen gehen implizit dahin, dass es ein Optimum gibt (auch wenn wohl kein absolutes und für alle Länder gleichermassen gültiges), das nicht überschritten werden sollte. Im Ökonomen-Slang könnte man sagen, zunehmende Globalisierung hat abnehmende Grenzerträge (geringer werdende zusätzliche Vorteile), die sogar negativ werden können.
  • Dass wirtschaftliche Öffnung im Gegensatz zu einer Abschottung wichtige Vorteile für ein Land hat, bleibt damit unbestritten. Die wichtigsten sind, dass Länder sich auf jene Bereiche konzentrieren können, in denen sie relativ am stärksten sind (ihre Kernkompetenzen sozusagen), Vorteile der Massenproduktion werden möglich. Ein iPhone wäre selbst ohne die hohen Margen von Apple kaum mehr für jemanden erschwinglich, wenn seine Produktionskosten auf wenige Kunden umgelegt werden müssten, deshalb würde es wohl gar nicht erst hergestellt. Und ein grösserer Markt bietet Anbietern bessere Absatzchancen und Nachfragern eine grössere Auswahl an Gütern. Schliesslich sorgt Freihandel über den internationalen Konkurrenzdruck für grössere Effizienz.
  • Im Sinne von Rodriks Trilemma schliesst Freihandel aber Demokratie auf nationaler Ebene nicht aus, so lange er nicht damit in Konflikt gerät, dass die Bevölkerung eines Landes in den für wichtig gehaltenen Bereichen selbst über seine Geschicke bestimmen kann. Dass jede Aussenbeziehung gegenseitige Verpflichtungen beinhaltet und damit die unbegrenzte Selbstbestimmung einschränkt, ist klar. Auch bei der Demokratie gibt es kein alles oder nichts.
  • Freihandel bedeutet einen noch stärkeren Anpassungsdruck auf die hergebrachten Strukturen eines Landes, als ihn schon inländische offene Märkte und Innovationen bewirken. Wo ausländische Anbieter relativ stärker sind oder werden, geraten mit ihnen in Konkurrenz stehende inländische Konkurrenten in Schwierigkeiten. Produktionsstätten, Ausbildungen und Berufskarrieren können so entwertet werden. Auch wenn das eine Volkswirtschaft insgesamt weiterbringt, wachsen zumindest bei einigen der Anpassungsstress und die Angst vor dem Verlust von für sicher gehaltenen Positionen, Einkommen und Strukturen. Eine wirtschaftliche Öffnung hat damit (wie Innovationen) immer auch Verlierer.
  • Für eine demokratische Gesellschaft bedeutet das, dass sie möglichst dafür sorgen muss, dass die Früchte der Öffnung auch breit verteilt werden – nicht nur über finanzielle Umverteilung, sondern auch über einen Chancenausgleich, wie zum Beispiel ein durchlässiges Bildungs- und Weiterbildungssystem. Denn je weniger von einer Öffnung profitieren und je mehr sich bei den Verlierern wähnen, desto stärker wird der Anreiz, sich in Demokratien gegen die Öffnung zu stemmen.
  • In der Schweiz als offener kleiner Volkswirtschaft, die bisher sehr stark von ihrer Offenheit profitiert hat, wird diese Öffnung daher bisher auch nicht fundamental infrage gestellt. Sie ist für das Land schliesslich nichts Neues. Und sie stand in der Geschichte des Landes auch nicht im Widerspruch zur grundsätzlichen direktdemokratischen Selbstbestimmung.
  • Neu sind aber Entwicklungen, wie sie in den letzten Jahrzehnten stattgefunden haben. Ein Beispiel ist die Entwicklung der Spitzengehälter. Dass besonders im Bankenbereich, aber auch in anderen Branchen exorbitante Summen bezahlt wurden, wurde stets mit den internationalen Märkten für die Topleute begründet. Doch über die letzten Jahre wurde nur zu deutlich, dass diese Zahlungen nicht nur ungerechtfertigt sind, wenn man sie am erbrachten ökonomischen Nutzen misst. Sie haben zum Teil sogar gefährliche Anreize im Verhalten dieser Topmanager geschaffen, die sich am Ende für die Allgemeinheit teuer zu stehen kamen - etwa weil Banken gerettet werden mussten, die zu hohe Risiken eingegangen sind. Diese Entwicklung hat dem Versprechen, dass letztlich alle von der Öffnung der Wirtschaft profitieren, besonders viel Glaubwürdigkeit gekostet.
  • Ein anderes, für die Schweiz besonders wichtiges Thema betrifft die Beziehungen zur Europäischen Union. Die Integration, die dort stattfindet und auch von der Schweiz verlangt wird, geht klar in Richtung der Hyperglobalisierung im Sinne Rodriks. Das führt auch in den Ländern der EU selbst immer stärker zum Konflikt zwischen den demokratischen Selbstbestimmung und den Unionsverpflichtungen. Das war Thema des bereits oben erwähnten Beitrags.
  • Die Forderung nach einer vollkommenen Personenfreizügigkeit ist ein Beispiel dafür. Während bei ihr der wirtschaftliche Zugewinn schwerer nachweisbar und seine Vorteile viel weniger deutlich werden und wahrscheinlich geringer sind als beim Güterhandel, sehen sich sehr viel mehr als beim freien Güterhandel als potenzielle Verlierer. Stichworte dafür sind Lohndruck, Preisdruck bei Immobilien und Mieten, Angst vor einer direkten Konkurrenz auf dem Jobmarkt bis in die Mittelschichten und darüber hinaus.
  • Neben diesen im engeren Sinn ökonomischen Sorgen kommen weitere und nicht weniger wichtige hinzu: etwa jene um das vertraute Umfeld: Nehmen die Möglichkeiten ab, das eigene Umfeld mit zugestalten und darüber mitzubestimmen? Fühlt man sich zunehmend als Opfer von Entwicklungen, die weit weg vom eigenen Einflussbereich liegen? Spricht das Umfeld noch die gleiche Sprache – gemeint auch im weitesten Sinne des gegenseitigen Verstehens? Fühlt man sich noch zu Hause?

Ganzer Beitrag http://blog.tagesanzeiger.ch/nevermindthemarkets/index.php/36064/das-pol...

 

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

MarcusFabian
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Elias hat am 13.11.2014 - 08:22 folgendes geschrieben:

weico hat am 12.11.2014 - 17:45 folgendes geschrieben:

MarcusFabian hat am 11.11.2014 - 19:48 folgendes geschrieben:

 

Krank, Faul, Kriminell - aber wir müssen ihn behalten.

Mir kommt das kotzen! smiley

 

Sei froh,denn dieser Reflex ist ein "inneres Zeichen",dass du KEIN SP-Anhänger  bzw. ein total verblödeter Gutmensch bist. smileysmiley

@MF  an deiner Stelle wäre ich nicht froh.

Wenn ein Schweizer jahrzehntelang sich an Jugendlichen vergeht, hört man von diesen braunen Wixern nichts.

Ich bin da ein bisschen gespalten: Einerseits gefällt mir das despektierliche Wort "Gutmensch" nicht. Es kommt von "guter Mensch", wird aber negativ gewertet im Sinn von "naiv", "blauäugig"...

Ich beurteile Menschen nicht nach ihrer Nationalität, Hautfarbe oder Religion oder sonst was. Ein Arschloch ist ein Arschloch. Egal ob Schweizer, Chinese oder Afrikaner. Und wie schon im ECOPOP-Thread geschrieben halte ich nichts davon, ganze Gruppen zu verdammen, weil einer davon ein Arschloch ist. Soweit so gut.

Aber wir müssen auch unterscheiden, denn ein Schweizer Arschloch kann man aus der Schweiz nicht rausschmeissen, ein ausländisches aber schon! Mit dem Schweizer Arschloch müssen wir leben, mit dem ausländischen können wir es uns aussuchen.

Wer als Gast in unser Land kommt und arbeitet, hat sich an unsere Gesetze und Mentalität anzupassen.
Wer als Asylbewerber kommt, muss dankbar für das Asyl sein und sich erst recht anständig verhalten.

Es ist unsere Pflicht als anständige Menschen, denen es gut geht, sich grosszügig und hilfsbereit jenen gegenüber zu verhalten, die politisch verfolgt oder sonst wie an Leib und Leben bedroht werden. (Wobei wir wieder beim Begriff "Gutmensch" wären). Analog der diversen biblischen und islamischen Gesetze, wonach dem Hungernden und Frierenden Obdach und etwas zu Essen zu gewähren sei. Soweit so gut.
Aber wenn der betreffende Obdachlose meine Gastfreundschaft ausnützt, länger als notwendig bleiben will und meine Frau oder Tochter belästigt, ist "fertig lustig", dann schmeisse ich ihn raus!

Wenn ich also in diesem Link von DM2000 aus den ECOPOP-Thread lese, dass ein Asylbewerber, der eigentlich dankbar für die Hilfe und Sicherheit sein müsste, die wir ihm gewähren, eine Frau angreift und verprügelt, dann ist bei mir die Grenze eben überschritten!

Hast Du gewisses Verständnis dafür?

 

Domtom01
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@ MarcusFabian

Nein, dafür kann es kein Verständnis geben! Ich bin auch sonst mit dir einverstanden. Das Problem ist: Es gibt Gesetze, aber sie werden nicht oder nur zögerlich angewendet. Und glaub mir: Wer meine Kinder derart belästigt, der bekommt es direkt mit mir zu tun, da geh ich nicht zur Polizei, die darum bittet, alles zu Protokoll zu geben, damit sich irgendein Beamter zu gegebener Zeit um den Fall kümmert. Nein, ich bin kein Gutmensch, kein Naivling, kein SP, CVP; SVP oder was sonst. Ich bin Mensch und als Mensch Familienvater, der pater familias und für die Sicherheit der meinen verantwortlich. Bei Diebstahl oder Sachbeschädigung gehe ich zur Polizei. Wenn meine Familie angegriffen wird, knüpfe ich mir denjenigen oder diejenigen vor!

sime
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MarcusFabian hat am 20.11.2014 - 20:39 folgendes geschrieben:

Elias hat am 13.11.2014 - 08:22 folgendes geschrieben:

weico hat am 12.11.2014 - 17:45 folgendes geschrieben:

MarcusFabian hat am 11.11.2014 - 19:48 folgendes geschrieben:

 

Krank, Faul, Kriminell - aber wir müssen ihn behalten.

Mir kommt das kotzen! smiley

 

Sei froh,denn dieser Reflex ist ein "inneres Zeichen",dass du KEIN SP-Anhänger  bzw. ein total verblödeter Gutmensch bist. smileysmiley

@MF  an deiner Stelle wäre ich nicht froh.

Wenn ein Schweizer jahrzehntelang sich an Jugendlichen vergeht, hört man von diesen braunen Wixern nichts.

Ich bin da ein bisschen gespalten: Einerseits gefällt mir das despektierliche Wort "Gutmensch" nicht. Es kommt von "guter Mensch", wird aber negativ gewertet im Sinn von "naiv", "blauäugig"...

Ich beurteile Menschen nicht nach ihrer Nationalität, Hautfarbe oder Religion oder sonst was. Ein Arschloch ist ein Arschloch. Egal ob Schweizer, Chinese oder Afrikaner. Und wie schon im ECOPOP-Thread geschrieben halte ich nichts davon, ganze Gruppen zu verdammen, weil einer davon ein Arschloch ist. Soweit so gut.

Aber wir müssen auch unterscheiden, denn ein Schweizer Arschloch kann man aus der Schweiz nicht rausschmeissen, ein ausländisches aber schon! Mit dem Schweizer Arschloch müssen wir leben, mit dem ausländischen können wir es uns aussuchen.

Wer als Gast in unser Land kommt und arbeitet, hat sich an unsere Gesetze und Mentalität anzupassen.
Wer als Asylbewerber kommt, muss dankbar für das Asyl sein und sich erst recht anständig verhalten.

Es ist unsere Pflicht als anständige Menschen, denen es gut geht, sich grosszügig und hilfsbereit jenen gegenüber zu verhalten, die politisch verfolgt oder sonst wie an Leib und Leben bedroht werden. (Wobei wir wieder beim Begriff "Gutmensch" wären). Analog der diversen biblischen und islamischen Gesetze, wonach dem Hungernden und Frierenden Obdach und etwas zu Essen zu gewähren sei. Soweit so gut.
Aber wenn der betreffende Obdachlose meine Gastfreundschaft ausnützt, länger als notwendig bleiben will und meine Frau oder Tochter belästigt, ist "fertig lustig", dann schmeisse ich ihn raus!

Wenn ich also in diesem Link von DM2000 aus den ECOPOP-Thread lese, dass ein Asylbewerber, der eigentlich dankbar für die Hilfe und Sicherheit sein müsste, die wir ihm gewähren, eine Frau angreift und verprügelt, dann ist bei mir die Grenze eben überschritten!

Hast Du gewisses Verständnis dafür?

 

 

Wenn da bei mir nicht noch ein paar Fragen auftauchten in Deinem Fall, würde ich Dich jetzt auch sofort indiskret und etwas direkt fragen, warum Du die ganze Angelegenheit nicht selber in die Finger nimmst und es zu einem bestimmten Grad Deiner Tochter überlässt, damit klar zu kommen, ohne zu wissen, wie weit das noch führen soll, in der Hoffnung, die Behörden kümmern sich irgendwann und noch rechtzeitig und statthaft darum? Doch ich frage mich, wie es kommt, dass ein schwarzer Asylbewerber am Hauptbahnhof in Bern sich in eine wildfremde Passantin verguckt, sie wiederholt stalked und sexuell nötigt? Das Treiben im Hauptbahnhof Bern gleicht einem Ameisenhaufen und die Anonymität könnte nicht grösser sein. Es hat soviele Menschen zu jeder Zeit und Unzeit, das müsste sich jemand schon sehr Mühe geben, dass er ein Zeitmuster einer wildfremden Person herausfindet und das über Tage, ja Wochen. Darum frage ich, ob Deine Tochter diesen Typ schon kannte? Ich bin mir sicher, Du tust Dein Bestes für Deine Tochter, aber ich kann Dein Zögern hier nicht ganz nachvollziehen, denn Deine eigene Angst kann es ja wohl nicht sein und immer im Rahmen des Gesetzes bleiben doch auch nicht, oder? 

weico
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MarcusFabian hat am 20.11.2014 - 20:39 folgendes geschrieben:


Ich bin da ein bisschen gespalten: Einerseits gefällt mir das despektierliche Wort "Gutmensch" nicht. Es kommt von "guter Mensch", wird aber negativ gewertet im Sinn von "naiv", "blauäugig".....die Gutmenschen sind auch naiv und blauäugig und keineswegs gute Menschen.

Gutmenschen erkennt man schnell daran,wie Panik- und Reflexartig sie zur Rassismus-und Nazikeule greifen,wenn sie "argumentieren".

 

 

 

 

 

 

Es gibt ja auch hier einige Leute,die typische Gutmenschen-Slogans schon recht tief verinnerlicht haben.

 

 

 

 

weico

 

 

Domtom01
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@ sime

Es gibt viele Punkte, da gehen unsere Anschauungen diametral auseinander, aber wenn es die eigene Familie betrifft, da stelle ich bei mir schon ein Paradoxon fest. Da halte ich es mit dem Alten Testament: Auge um Auge, Zahn um Zahn, auch wenn ich weiss, dass es keine generelle Lösung ist, aber da bin ich befangen, ich gebe es zu. Doch wenn unsere Beamten die Gesetze gegen alle gleich und gerecht durchsetzen würden und könnten, vielleicht sähe es dann anders aus, vielleicht. Doch wenn die einen profitieren können, wenn Täter über die Opfer lachen können, mit Verjährung oder Nichtverfolgung rechnen können, ja dann ist definitiv etwas faul im Staat. Ich bin für Chancengleichheit, das heisst aber auch, dass der Ausländer, der Schweizer, der Kirchenmann und der Multimillionär für das gleiche Verbrechen gleich bestraft werden, unter Berücksichtigung der jeweiligen Schuldfähigkeit und der Umstände, aber ohne Rücksicht auf Hautfarbe, Religion, ethnischer Zugehörigkeit oder Vermögen. Ist das zu idealistisch? Ich hoffe nicht, aber ich habe Zweifel am Willen des Durchsetzungswillens.

sime
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Domtom01 hat am 20.11.2014 - 22:44 folgendes geschrieben:

Es gibt viele Punkte, da gehen unsere Anschauungen diametral auseinander, aber wenn es die eigene Familie betrifft, da stelle ich bei mir schon ein Paradoxon fest. Da halte ich es mit dem Alten Testament: Auge um Auge, Zahn um Zahn, auch wenn ich weiss, dass es keine generelle Lösung ist, aber da bin ich befangen, ich gebe es zu. Doch wenn unsere Beamten die Gesetze gegen alle gleich und gerecht durchsetzen würden und könnten, vielleicht sähe es dann anders aus, vielleicht. Doch wenn die einen profitieren können, wenn Täter über die Opfer lachen können, mit Verjährung oder Nichtverfolgung rechnen können, ja dann ist definitiv etwas faul im Staat. Ich bin für Chancengleichheit, das heisst aber auch, dass der Ausländer, der Schweizer, der Kirchenmann und der Multimillionär für das gleiche Verbrechen gleich bestraft werden, unter Berücksichtigung der jeweiligen Schuldfähigkeit und der Umstände, aber ohne Rücksicht auf Hautfarbe, Religion, ethnischer Zugehörigkeit oder Vermögen. Ist das zu idealistisch? Ich hoffe nicht, aber ich habe Zweifel am Willen des Durchsetzungswillens.

 

Ich bin jetzt mal frech: Weisst Du was Dein Paradoxon auflöst? Befreie Dich von indoktrinierten Komplexen, denn Du hast gute Urinstinkte und die kannst Du nicht abschütteln, auch wenn Du es noch so gerne möchtest. Befreie Dich davon, Dich zu schämen, dass wir es hier in der Schweiz so gut haben, während die meisten Menschen in Armut und Not leben. Du investierst Dein Geld ja trotzdem in Aktien, fühlst Du Dich denn deshalb nicht auch schlecht? Hier heisst doch die Devise: Gewinnmaximierung versus Lohnerhöhung und Partizipation. Du bist nicht Schuld am Elend dieser Welt, Du hattest einfach Glück oder man könnte es philosophisch oder religiös nun von vielen Blickwinkeln betrachten, dass Du hier geboren wurdest, spielt aber keine Rolle. Fakt ist: Es ist einfach so. Bezogen auf die Ecopop, müsstest Du eigentlich sagen, dass Du die Chancengleichheit des Schweizers weniger wertest, als die Chancengleichheit des Ausländers. Denn immer mehr Ausländer, senkt die Chancengleichheit des Schweizers auf tieferes Niveau oder umgekehrt gesagt, die Ansprüche auf die Schweizer werden durch die Chancengleichheit des Ausländers immer höher. Der Stress nimmt zu. So gefragt: Warum mutest Du es allen Schweizern zu, sich diesem Wettbewerb der Firmen zu stellen, die nur selektiv herauspicken wollen und so ein Druckmittel haben, flächendeckend die Löhne tief zu halten?

 

Elias
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sime hat am 20.11.2014 - 23:27 folgendes geschrieben:

Ich bin jetzt mal frech: Weisst Du was Dein Paradoxon auflöst?

Es hilft, wenn man weiss, was ein Paradoxon ist.

Paradoxa sind nicht lösbar.

 

 

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weico hat am 20.11.2014 - 22:40 folgendes geschrieben:

Gutmenschen erkennt man schnell daran,wie Panik- und Reflexartig sie zur Rassismus-und Nazikeule greifen,wenn sie "argumentieren".

Oder diejenigen, die Reflexartig bei Blick-Ausländern-Nachrichten hier immer wieder seit Jahren den gleichen Schrott posten. Es sind auch immer diejenigen, die selber keine Schweizerin gefunden haben und eine Philippinin importieren. Sie sind nachweislich selber zu doof zum Auswandern und darum ärgern sie sich, wenn es andere  zu uns schaffen.

Wenn so eine Blick-Schlagzeile kommt, kann man blind darauf wetten, dass sich einer dieser Verlierer meldet. Es ist nicht die Frag ob ein Posting kommt, sondern wie lange es dauert. Diese Nachrichten fallen bei ihnen auf fruchtbaren Boden. Daran können sie ihr klägliches Ego wieder aufbauen.

Ob man diese Vollpfosten nun Reinarier, Rassist oder Nazis nennt, spielt aus meiner Sicht kein Rolle.

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Erleichterungen bei Nachfolgeregelung: Firmenname darf bleiben

Zehntausende von Firmen suchen in den nächsten Jahren eine Nachfolgeregelung. Der Bundesrat hat nun eine Vorlage ans Parlament geschickt, die Lockerungen der Regeln für die Firmennamen bringt und damit Handwechsel erleichtern soll.

http://www.nzz.ch/wirtschaft/erfreuliche-kunde-fuer-kmu-1.18429068

 

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Domtom01
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@ Elias - köstlich und wahr

Oder diejenigen, die Reflexartig bei Blick-Ausländern-Nachrichten hier immer wieder seit Jahren den gleichen Schrott posten. Es sind auch immer diejenigen, die selber keine Schweizerin gefunden haben und eine Philippinin importieren. Sie sind nachweislich selber zu doof zum Auswandern und darum ärgern sie sich, wenn es andere  zu uns schaffen.

Wenn so eine Blick-Schlagzeile kommt, kann man blind darauf wetten, dass sich einer dieser Verlierer meldet. Es ist nicht die Frag ob ein Posting kommt, sondern wie lange es dauert. Diese Nachrichten fallen bei ihnen auf fruchtbaren Boden. Daran können sie ihr klägliches Ego wieder aufbauen.

Ob man diese Vollpfosten nun Reinarier, Rassist oder Nazis nennt, spielt aus meiner Sicht kein Rolle.

Satire und Wahrheit kunstvoll dargeboten. Klasse!

MarcusFabian
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sime hat am 20.11.2014 - 22:27 folgendes geschrieben:

 Doch ich frage mich, wie es kommt, dass ein schwarzer Asylbewerber am Hauptbahnhof in Bern sich in eine wildfremde Passantin verguckt, sie wiederholt stalked und sexuell nötigt?

Der Einwand ist berechtigt. (Er ist übrigens kein Asylbewerber, er hat Arbeit).

Es war das klassische Schema. Klassisch = so wie es auch die Beratungsstelle für Stalking als klassisch beschrieben hat:

* Mann spricht Frau nett auf der Strasse an, sie unterhalten sich freundlich.
* Frau hat zwar kein Interesse, will ihn aber nicht vor den Kopf stossen und bleibt deshalb freundlich und höflich.
* Mann interpretiert das als Interesse und will weiter gehen.
* Austausch von Skypenamen, Whatsapp, Telefonnummern, Adressen ... etc. (Im Falle meiner Tochter nur 2. Skype-Account mit Phantasienamen - zum Glück).
* Mann kontaktiert Frau und bittet um Treffen.
* Frau will keinen Treffen, erwähnt ihren Freund/Ehemann, schiebt Termine vor, bleibt ablehnend aber höflich.
* Mann insistiert, schreibt häufiger, wird lästig ...
* Frau sagt zum ersten mal "Nein, ich will nicht".
* Mann akzeptiert das nicht, hat sich vermutlich schon ein gedankliches Luftschoss einer Beziehung zurecht gelegt, passt sie am Bahnhof ab, will persönliche Aussprache, Kaffee trinken.
* Frau lehnt ab.
* Stalking beginnt: Abpassen, überfallmässiges Umarmen, Küssen auf den Mund ...
* Frau rennt schreiend weg ... Mann versteht nicht, was passiert ist ... will wieder kommunizieren ...

etc.

 

 

Elias
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Stalking

Man kann auch einen separaten Thread eröffnen. Es ist kein schweizerisches Problem. Das Problem löst sich auch nicht, wenn man es immer wieder postet.  Es hilft auch keine Initiative.

 

Der Typ ist krank.

 

StalkingÜberblick

Fachliche Hilfe finden Sie bei:

  • Fachstelle Häusliche Gewalt der Kantonspolizei Zürich (Tel. 044 295 98 60)
  • opferberatung zürich (Tel. 044 299 40 50)
  • bif Beratungs- und Informationsstelle (Tel. 044 278 99 99)
  • FrauenNottelefon Winterthur (Tel. 052 213 61 61)
  • Mannebüro Züri (Tel. 044 242 08 88)

Quelle http://www.kapo.zh.ch/internet/sicherheitsdirektion/kapo/de/praevention/...

 

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