Digitale Revolution / Industrie 4.0

14 Kommentare / 0 neu
20.07.2015 09:17
#1
Bild des Benutzers Elias
Offline
Kommentare: 16250
Digitale Revolution / Industrie 4.0

Der Begriff Digitale Revolution (auch Elektronische Revolution) bezeichnet den durch die Digitalisierung und Computer ausgelösten Umbruch, der seit Ausgang des 20. Jahrhunderts einen Wandel sowohl der Technik als auch (fast) aller Lebensbereiche bewirkt, ähnlich wie die Industrielle Revolution 200 Jahre zuvor. Heinrich Klotz spricht von einer „Zweiten Moderne“.

 

Soziale und ökonomische Folgen

Weltweit führte die digitale Revolution zu großen Mentalitätsänderungen, besonders durch ihre Auswirkung auf die Kinder- und Jugendkultur.

Sie hatte als weltumspannende wirtschaftliche, soziale und kulturelle Konkurrenz und Kommunikation bedeutenden Anteil an der Richtung des Prozesses der Globalisierung.

Nach Auffassung des US-Ökonomen Jeremy Rifkin wird durch die digitale Revolution langfristig die Arbeit verschwinden, da selbst die billigste menschliche Arbeitskraft teurer sei als die Maschine.[10] Auf Grundlage dieser Annahme argumentiert ein Teil der Befürworter eines Grundeinkommens.

Internet und Mobiltelefonie werden von Entwicklungspolitikern und Hilfsorganisationen mittlerweile als Aspekt der Grundbedürfnisse definiert, da diese Demokratie förderten. Die Entwicklung in der Informationswirtschaft führt auch zur Stabilisierung der Marktwirtschaft und dem Erreichen von Wohlstand: „Informationen bringen Märkte zum funktionieren, und Märkte schaffen Wohlstand“. Zugleich macht sich zunehmend eine „digitale Polarisierung“ (Thiede) bemerkbar: Immer mehr Menschen sehen nicht nur die Vorteile, sondern auch die Einschränkungen und „Freiheitsfallen“ (z. B. „Digitale Demenz“ [Manfred Spitzer]), die die digitale Revolution desto mehr mit sich bringt, je mehr sie weiterentwickelt wird.

Rechtliche und politische Auswirkungen

Die massenhafte Sammlung, Speicherung und Übertragung digitaler Daten erschuf einen status quo der Überwachung, wie er in der Geschichte der Menschheit zuvor unbekannt war. Die durch die digitale Revolution eröffneten technischen Möglichkeiten, ihre potenziellen Gefahren für das Recht auf Privatsphäre und die Möglichkeit eines weitgehend gläsernen Bürgers waren noch weitgehend unbekannt, als die grundlegenden Menschenrechtsabkommen der Vereinten Nationen einschließlich des UN-Zivilpakts abgeschlossen wurden.

Die völkerrechtlichen Fragen, die durch die digitale Revolution aufgeworfen werden, rückten im Zuge der Überwachungs- und Spionageaffäre 2013 sprunghaft in den Fokus der gesellschaftlichen und politischen Diskussion. Dies schließt weitgehend ungelöste Fragen bezüglich der Menschenrechte, der Spionageabwehr und der staatlichen Souveränität ein.

Auswirkungen auf die Wissenschaft

Nach Ansicht von Pieter Drenth, Ex-Präsident der All European Academies, hat die digitale Revolution Fortschritte der Wissenschaft auf verschiedensten Gebieten ermöglicht: Erfolge in der Genom-Entschlüsselung, Voraussagen der Klimaforschung, komplexe Modelle in Physik und Chemie, Nanotechnologie, neurophysiologische Grundlagen der Sprachentwicklung und der kognitiven Funktionen, ökonomische Simulationen sowie vergleichende Studien in Sprach- und Literaturwissenschaften. Eigentlich habe jede wissenschaftliche Disziplin von den Entwicklungen der Computertechnologie profitiert.

https://de.wikipedia.org/wiki/Digitale_Revolution

 

Aufklappen

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

25.04.2016 10:21
Bild des Benutzers Elias
Offline
Kommentare: 16250
Industrie 4.0: «Es braucht eine gute Fehlerkultur»

Revolution

Die digitale Transformation verlangt ein fundamentales Umdenken. Der Chef von Switzerland Global Enterprise über die Wirtschaft der Zukunft – und Nachholbedarf bei Schweizer Firmen.

Industrie 4.0 ist das Schlagwort der Stunde. Die Schweizer Wirtschaft ist auf dem Weg in die digitale Welt. Daniel Küng, CEO des Handelsverbands Switzerland Global Enterprise (S-GE), sieht die hiesigen Firmen gerüstet für die Herausforderungen der Zukunft. Nachholbedarf sieht der Fachmann dennoch: Die Schweizer Unternehmen könnten ihre Produkte besser und – «mutiger an den Markt bringen», sagt er im Interview (siehe Video unten). «Dort haben wir noch etwas Aufholbedarf.»

..

..

http://www.handelszeitung.ch/digitalisierung/industrie-40-es-braucht-ein...

 

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

20.04.2016 16:59
Bild des Benutzers Elias
Offline
Kommentare: 16250
EU-Strategie zur Digitalisierung der Industrie

Mit der Wolke in die Zukunft

Die Digitalisierung der Industrie birgt erhebliches wirtschaftliches Potenzial. Doch Europa hat Nachholbedarf. Nun will Brüssel die Modernisierung anschieben.

Um mehr als 110 Mrd. € pro Jahr könnten Unternehmen in Europa ihre Umsätze durch die Digitalisierung ihrer Produkte und Dienstleistungen steigern. Dies zumindest erwartet die EU-Kommission unter Berufung auf einschlägige Studien. Am Dienstag stellte sie deshalb ein Bündel von Massnahmen vor, die die Digitalisierung der Industrie unterstützen und vorantreiben sollen. Der Strategieplan ist Teil der im Mai 2015 skizzierten Bestrebungen zur Schaffung eines digitalen Binnenmarkts.

..

..

Unausgeschöpftes Potenzial

gvm. ⋅ Digitalisierte Geschäftsprozesse erschliessen ganz neue Wertschöpfungspotenziale Clappingoder luchsen sie der Konkurrenz ab, die schläft. Wie enorm das Potenzial in den kommenden zehn Jahren sein kann, versucht eine neue Studie des US-Technologiekonzerns Cisco Systems zu quantifizieren («Where to Begin Your Journey to Digital Value in the Private Sector»). Ausgehend von konkreten Einsparungen bzw. dem Mehrertrag durch digitalisierte Prozesse kommt die Untersuchung in den 16 untersuchten Branchen auf einen Betrag von insgesamt 23,8 Bio. $. Mehr als 350 Nutzungsszenarien wurden dafür durchgespielt und dann pro Sektor extrapoliert.

..

..

..

http://www.nzz.ch/wirtschaft/wirtschaftspolitik/eu-strategie-zur-digital...

________________________________________________________________________________

 

Strategieplan der EU-KommissionMilliarden für die Digitalisierung Mit einer «Wissenschaftswolke», Innovations-Hubs, gemeinsamen Standards und anderem will die EU-Kommission der Digitalisierung der Wirtschaft auf die Sprünge helfen. Ist der Kraftakt kräftig genug? Strategieplan der EU-KommissionMilliarden für die Digitalisierungvon René Höltschi, Brüssel20.4.2016, 07:26 UhrMit einer «Wissenschaftswolke», Innovations-Hubs, gemeinsamen Standards und anderem will die EU-Kommission der Digitalisierung der Wirtschaft auf die Sprünge helfen. Ist der Kraftakt kräftig genug?

Die Möglichkeiten zur digitalen Vernetzung von Produktion, Produkten und Dienstleistungen lässt Experten seit Jahren auf eine neue industrielle Revolution, auf die «Industrie 4.0», hoffen. Doch in Europa haben nach Einschätzung der EU-Kommission vor allem traditionelle Sektoren wie der Bau, die Agro- und Ernährungswirtschaft, die Textil- und die Stahlbranche sowie KMU noch Nachholbedarf. Am Dienstag und damit pünktlich vor der Industriemesse Hannover von nächster Woche hat die Brüsseler Behörde eine Strategie vorgelegt , die Abhilfe schaffen soll.

Laut dem Strategieplan schwebt der Kommission zum Beispiel die Schaffung einer europäischen Cloud für offene Wissenschaft vor, einer virtuellen Umgebung mit Hochleistungs-Infrastruktur, über die Forscher Daten speichern, austauschen und wiederverwenden können. Auch will sie mit Innovations-Hubs, der Koordination nationaler Initiativen und mit Fördergeldern die Digitalisierung unterstützen. Gemeinsame Normen sollen sicherstellen, dass Smartphones, Computer und Sensoren überall in Europa problemlos miteinander kommunizieren können. Auch stellt Brüssel ein rechtliches Umfeld in Aussicht, das zum Beispiel Haftungsfragen für den Fall klärt, dass ein selbstfahrendes Auto in einen Unfall verwickelt wird.

Die Kommission geht davon aus, dass mit den Plänen während fünf Jahren insgesamt über 50 Milliarden Euro an öffentlichen und privaten Investitionen mobilisiert werden. Davon soll ein Teil direkt aus dem EU-Haushalt kommen, den Rest müssten die Mitgliedstaaten und die Wirtschaft aufbringen.

Die teilweise noch recht vagen Pläne stiessen auf ein verhalten positives Echo. Lob kam zum Beispiel von der britischen Regierung. Die Strategie konzentriere sich auf die richtigen Prioritäten, erklärte der Wirtschaftsdachverband Business Europe. Die Kommission habe sich schwergetan, ihre Rolle in diesem wichtigen Zukunftsbereich zu finden, doch habe sie nun zumindest die richtigen Themen benannt, hielt Martina Werner, industriepolitische Sprecherin der deutschen Sozialdemokraten im EU-Parlament, fest. Kritik kam vom Bundesverband der Deutschen Industrie: 50 Milliarden Euro seien «nur ein Tropfen auf den heissen Stein».

http://www.nzz.ch/wirtschaft/wirtschaftspolitik/milliarden-fuer-die-digi...

 

  

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

15.03.2016 15:56
Bild des Benutzers Elias
Offline
Kommentare: 16250
Brettspiel-Turnier: Software schlägt Go-Genie mit 4 zu 1

Die Entscheidung ist klar: Go-Profi Lee Sedol hat auch die fünfte und letzte Partie gegen die Google-Software AlphaGo verloren. Der Sieg der Künstlichen Intelligenz markiert einen historischen Wendepunkt.

..

..

Das Ergebnis des Turniers überraschte Go-Kenner, nicht aber die Protagonisten der wiedererstarkten Forschung im Bereich künstliche Intelligenz. Der Grund: AlphaGo beruht zum Teil auf lernenden neuronalen Netzwerken (siehe Kasten unten). Solche Netzwerke werden zunächst mit großen Datenmengen - hier historische Go-Partien - gefüttert und anschließend weiter trainiert. AlphaGo hat viele Monate lang immer wieder gegen sich selbst gespielt und dabei augenscheinlich Go-Taktiken entwickelt, gegen die der menschliche Profi Lee Sedol machtlos war.

..

..

Clapping  Der Turniersieg markiert einen Wendepunkt nicht nur in Sachen Computer-Go: Die Tatsache, dass lernende, künstliche neuronale Netze offenbar in der Lage sind, selbständig zu Problemlösungen zu kommen, auf die Menschen nicht gekommen sind, dürfte viele Lebensbereiche verändern, nicht zuletzt die Art und Weise, wie künftig wissenschaftliche Erkenntnisse zustandekommen.

http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/alphago-besiegt-lee-sedol-mit-4-z...

 

 

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

01.02.2016 17:20
Bild des Benutzers Elias
Offline
Kommentare: 16250
Was Schweizer KMU unterschätzen

Zwischen Grosskonzernen und dem Mittelstand klafft ein digitaler Graben: Das zeigt eine Umfrage. Was das für den Mittelstand bedeutet.

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/mittelstaendische-betriebe-unters...

 

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

21.01.2016 12:49
Bild des Benutzers Elias
Offline
Kommentare: 16250
Das ist das Gesicht der Industrie 4.0

Verkaufs-Roboter, Aufzüge 4.0, intelligente Bohrmaschinen. Während das WEF über die vierte industrielle Revolution diskutiert, ist sie bei Schweizer Firmen bereits Tatsache.

http://www.20min.ch/finance/news/story/Das-ist-das-Gesicht-der-Industrie...

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

18.01.2016 14:09
Bild des Benutzers Elias
Offline
Kommentare: 16250
Digitalisierung bedroht fünf Millionen Jobs

Die vierte industrielle Revolution wird bis im Jahr 2020 netto etwa fünf Millionen Jobs kosten. Gemäss den Experten des WEF sind alle Branchen und Länder betroffen, doch einige sind für den Wandel besser aufgestellt.

In Länder Südostasiens, in Mexiko, Grossbritannien, den USA oder auch in der Türkei werden verlorenen gegangenen Jobs eher kompensiert mit der Schaffung von neuen Stellen. Vor allem Arbeitsplätze in Zusammenhang mit Mathematik, Computer oder Ingenieurtätigkeiten haben Potenzial.

Dies komme Branchen wie etwa Kommunikation, Information, Unterhaltung oder Medien zugute, heisst es in der am Montag publizierten Studie des Weltwirtschaftsforums Davos (WEF).

Durch durch den nächsten technologischen Wandel und die Digitalisierung gehen weltweit mehr als sieben Millionen Jobs verloren. Doch im Zuge der Entwicklung werden auch etwa zwei Millionen neue Jobs geschaffen.

Gesundheitswesen, Finanzindustrie und Energiesektor

Vor den grössten Herausforderungen stehen Brachen wie das Gesundheitswesen, die Finanzindustrie oder auch Energiesektor. WEF-Gründer Klaus Schwab warnt in der Mitteilung vor zunehmender Arbeitslosigkeit, wenn Mitarbeiter nicht bald für die Zukunft aus- oder weitergebildet werden.

Ein Grossteil der für die Studie befragten Experten will dem Wandel denn auch mit Aus- und Weiterbildung begegnen. Zudem wollen sie Frauen besser in die Arbeitswelt einbeziehen.

Für diese Studie haben die Experten die Entwicklungen von neun grossen Branchen in 15 Ländern untersucht. Die Schweiz ist nicht unter den analysierten Ländern.

Die vierte industrielle Revolution ist das Hauptthema des WEF, das am kommenden Mittwoch beginnt. Darunter versteht man grundlegende Veränderungen in der Arbeitswelt, welche die Informatisierung und Digitalisierung mit sich bringen. Zum Beispiel müssen Menschen und IT-Systeme besser aufeinander abgestützt arbeiten.

(AWP)

http://www.cash.ch/news/front/digitalisierung_bedroht_fuenf_millionen_jo...

 

 

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

22.07.2015 09:55
Bild des Benutzers Elias
Offline
Kommentare: 16250
«Reine Routinejobs werden verschwinden»

Viele Bürojobs sollen bald verschwinden. Dorothea Tiefenauer vom Kaufmännischen Verband sagt, weshalb sich das KV trotzdem noch lohnt.

http://www.20min.ch/finance/news/story/-Reine-Routinejobs-werden-verschw...

 

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

20.07.2015 14:28
Bild des Benutzers Elias
Offline
Kommentare: 16250
Auswirkung von Big Data auf das Börsengeschäft

In den vergangen Jahren haben sich zunehmend die revolutionären technischen Errungenschaften der IT Branche, sowohl im Wertpapierhandel an der Börse als auch bei den Unternehmen und Aktionären durchgesetzt. Neue Trends wie die Homogenisierung der IT-Infrastruktur haben in vielen Unternehmen erstmals die zentrale Verwaltung von Daten ermöglicht. Genau diesen zentralen Ansatzpunkt verfolgt auch Big Data, wobei die zentrale Aufarbeitung und Analyse von Daten im Vordergrund steht.
Big Data beschreibt die Auswertung von einer Vielzahl an Daten, mit denen unbekanntes und neuartiges Wissen auf Grund der Gesamtheit an Daten generiert werden kann.
Im Folgenden untersucht die Fallstudie “Die Auswirkungen von Big Data auf das Börsengeschäft” die strategischen, strukturellen und technischen Veränderungen des Börsenhandels.

http://winfwiki.wi-fom.de/index.php/Auswirkung_von_Big_Data_auf_das_B%C3...

 

Man könnte zu Big-Data einen eigenen Thread eröffnen

 

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

20.07.2015 14:18
Bild des Benutzers Elias
Offline
Kommentare: 16250
Big Data: Das grosse Vermessen

GPS-Daten via Handy, Herzschlag via Jogger-App, Google-Suche, Facebook-Freunde, NSA-Feinde: Unsere Datenspuren werden immer breiter. Was lässt sich damit anstellen? Wer darf sie wofür auswerten? Wer tut es schon? Und was bedeuten Zahlen für unser Leben? Antworten und Denkanstösse im Webspecial.

http://www.srf.ch/wissen/big-data-das-grosse-vermessen

 

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

20.07.2015 14:01
Bild des Benutzers Elias
Offline
Kommentare: 16250

T15 hat am 20.07.2015 - 13:44 folgendes geschrieben:

Aber ich (als Informatiker) sage ganz einfach, KI (künstliche Intelligenz) wirds nicht geben. 

Und für "BIG DATA" da gibts noch ein "grösseres" Problem...  Scratch one-s head  wer sortiert den ganzen Mist?

Simplifizierung nennt sicht das. Man vereinfacht das, was einem nicht passt.

 

Dass der Computer jemals den Menschen im Schach schlagen würde, wurde bis Anfangs der 80er Jahre bezweifelt.

Aus dem Jahr 2001 Hawking: Computer werden intelligenter als Menschen

 

Big-Data: Aufregung um neues Coop-Preismodell
Big Data im Detailhandel

Klar ist: Die Auswertung der Kundendaten und ist im Detailhandel ein grosses Thema.
http://www.20min.ch/finance/news/story/Aufregung-um-neues-Coop-Preismode...

 

 

Zu sortieren gibt es da nichts. Algorithmen für die Auswertung braucht es. Damit lässt sich als Informatiker viel Geld verdienen. Sofern man versteht, worum es geht.....

 

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

20.07.2015 13:44
Bild des Benutzers T15
T15
Offline
Kommentare: 1836

Ja... 

Das Thema ist so gross... und das Mooreschegesetzt gilt immernoch... alle 2 Jahre verdoppelt sich die Leistung (Transistoren, berechnungen usw.)

Bereits in 2Jahren wird die welt ganz anders aussehen...  wie beim Aktienmarkt, ganz genau weiss es niemand auch kein Ökonom oder Informatiker Wink

Aber ich (als Informatiker) sage ganz einfach, KI (künstliche Intelligenz) wirds nicht geben.  Es werden viele Arbeiten übernommen, aber auch wie bei den "Soldaten" die das Drohnenzeug fliegen... es braucht bei all den Maschinen noch jemand der es steuert. Ich behaupte auch das ein "fühlen" fehlt und nicht nachgestellt werden kann von den Maschinen... 

Steuermann brauchts dann immernoch.

Und für "BIG DATA" da gibts noch ein "grösseres" Problem... wer sortiert den ganzen Mist? es wird sekündlich soviel müll an Daten produziert... Wie Facebook... eine cooole idee... aber vermarkten kannst du den mist schwer... da wird Whatsupp gekauft wegen den "Mobilenummern" aber hier kannst du Prepaid registrieren und wenn du jetzt noch ne UK Prepaid hast dann nützt dir whatsapp auch nix... => keine Registriegung von Regierungsseite erforderlich Wink

20.07.2015 11:33
Bild des Benutzers Elias
Offline
Kommentare: 16250
An die Arbeit, Roboter

Die Digitalisierung verändert Berufe radikal oder bringt sie ganz zum Verschwinden – sogar solche, die bis anhin als sicher galten.

Kaum irgendwo sonst werden wir so unmittelbar mit der Zukunft der Arbeit konfrontiert wie beim Einkaufen. Immer öfter müssen wir uns entscheiden: Stellen wir uns bei der bedienten Kasse an, wo ein Angestellter für uns das Tippen übernimmt? Ober erledigen wir das selbst, per Self-Scanning? Und wenn wir uns gegen den Verkäufer entscheiden, verliert er dann irgendwann unseret­wegen seinen Job?

Ja, sagen die Pessimisten, die vor allem in den USA gerade viel Aufmerksamkeit bekommen. Sie sind der Ansicht, dass wegen der Automatisierung und der Digitalisierung in den nächsten Jahrzehnten Millionen von Menschen ihre Jobs verlieren und nur schwer einen neuen finden werden.

Nicht unbedingt, sagen die Optimisten. Sie glauben, dass zwar Jobs verloren gehen, aber gleichzeitig so viele neue entstehen, dass die Arbeitslosigkeit sich nicht dramatisch erhöhen wird.

Geschichte versus Statistik

Die Optimisten haben die Geschichte auf ihrer Seite. Ihrer Ansicht nach erleben wir die vierte industrielle Revolution, nach der Einführung der Dampfmaschine, der Elektrizität und des Computers. Sie sprechen von der Industrie 4.0: Maschinen übernehmen nicht nur immer mehr Tätigkeiten von Menschen, sie vernetzen sich auch mit ihnen und untereinander, werden immer intelligenter und lernfähiger. Die Menschen fürchten diese Maschinen, wie sie einst die mechanischen Webstühle fürchteten, sagen die Optimisten – aus Angst vor dem Neuen. Dabei hätten die ersten drei Revolutionen für die Angestellten fast nur Gutes gebracht: bessere Ausbildungen, bessere Jobs, mehr Wohlstand.

Die Pessimisten widersprechen ihnen in dieser Hinsicht nicht. Doch sie glauben, dass die heutige, digitale Revolution anders verläuft als die früheren. Bisher beeinflusse sie Menschen, die routinemässige, strukturierte Entscheidungen fällen wie Büroangestellte, Buchhalter oder Fertigungsmonteure, sagt Erik Brynjolfsson von der US-Eliteuniversität MIT. Doch sie werde noch viel weiter gehen: «Immer mehr sind jetzt auch Arbeiten betroffen, für die man bislang eine höhere Ausbildung brauchte – etwa in Anwaltskanzleien.» Die Oxford Martin School berechnete, dass in den USA in den nächsten 20 Jahren 45 Prozent aller Jobs automatisiert werden könnten. Gleichzeitig nimmt die Ungleichheit laut Brynjolfsson zu. «Neue Jobs gibt es vor allem für unqualifizierte und für hoch qualifizierte Arbeitskräfte. Die Mittelklasse wird ausgehöhlt.»

Eine Studie der Universität Zürich weist für die Schweiz in dieselbe Richtung. Sie stellt fest, dass viele Mittelstandjobs zwischen 1980 und 2010 verloren gegangen sind. Die Zahl der Maschinenmonteure ist um mehr als 4 Prozent zurückgegangen, jene der Handwerker um 12 Prozent und jene der kaufmännischen Büroangestellten um 8 Prozent. Die Zahl der Wissenschaftler und Techniker hat dafür um bis zu 9 Prozent zugenommen, und insgesamt gibt es heute 6 Prozent mehr Führungskräfte als noch vor 30 Jahren. Diese Veränderungen sind laut der Studie auf externe Faktoren zurückzuführen – zum Beispiel die Frankenstärke –, zu einem grossen Teil aber auch auf die Automatisierung.

In Symbiose mit Maschinen

Von einer «Polarisierung der Jobs» spricht auch Joël Luc Cachelin, Gründer des Schweizer Thinktanks Wissens­fab­rik und Autor mehrerer Studien zum Thema «Digitale Gesellschaft». Entsprechend würden sich die Jobprofile und die Art der Arbeit stark verändern. «Der Mensch wird in der Arbeitswelt der Zukunft in Symbiose mit Maschinen zusammenarbeiten» – mit Robotern, Algorithmen, Drohnen und Automaten. Die Maschine wird die repetitiven Aufgaben übernehmen, der Mensch wird die Maschine weiterentwickeln und kontrollieren. Er ist für die Koordination zuständig, für das Kreative – und für die Arbeiten, die eine Maschine nicht ausführen kann. Welche Arbeiten das noch sein werden, lässt sich nur schwer abschätzen. Denn die Maschinen schaffen heute bereits viel mehr, als man noch vor wenigen Jahren gedacht hätte. Sie können Flugzeuge fliegen, Züge fahren, Lastwagen und Autos lenken. In Australien gibt es sogar einen Roboter, der Häuser baut. Das Gerät namens Handrian erstellt die Mauern eines Einfamilienhauses in zwei Tagen – ein Maurer braucht für dieselbe Arbeit vier bis sechs Wochen. Handrian schneidet die Backsteine selbst zu und trägt auch den Mörtel zwischen den Steinen auf. In einer Stunde verarbeitet er bis zu 1000 Steine, pro Jahr kann er bis zu 150 Häuser bauen. Möglich also, dass in ein paar Jahren die Baufirmen ihre Maurer durch die viel effizientere Wundermaschine ersetzen.

Wie Bauleute, Chauffeure, Piloten und Lokführer müssen auch Sachbearbeiter um ihre Jobs fürchten, weil eine Maschine ihre repetitive Arbeit schneller erledigen kann. Daneben gibt es zahlreiche Berufe, die zwar weiter existieren werden, deren Inhalt sich aber komplett verändern wird. Ein Banker etwa verwaltet künftig nicht mehr Geld oder vergibt persönlich Kredite. «Der Banker wird zum IT-Spezialisten, der die Algorithmen bedient, welche die Anlagestrategie ausarbeiten», sagt Cachelin. Oder er ist Spezialist in Sachen IT-Sicherheit oder wird engagiert, um bei den seltenen Gelegenheiten, bei denen er seine Kunden persönlich trifft, einen Schwatz abzuhalten. Selbst beim Förster besteht, obwohl schwer vorstellbar, Digitalisierungspotenzial. «Der Förster geht nicht mehr mit der Motorsäge durch den Wald, sondern mit einem Tablet, das ihm zeigt, in welchem Zustand der einzelne Baum ist. Denn jeder von ihnen wird ans Internet der Dinge angeschlossen sein», sagt Cachelin. Im Internet der Dinge werden nicht nur Bäume, sondern möglichst viele Gegenstände miteinander verknüpft sein und kommunizieren.

Arbeitsmarkt hinkt hinterher

Solche Veränderungen werden sich nicht erst in 50 Jahren einstellen. «Das sind Szenarien für die nächsten 10 Jahre», sagt Cachelin. Umso wichtiger ist es, dass der Schweizer Arbeitsmarkt sich vorbereitet. Denn im Moment hinkt er der Entwicklung offenbar hinterher – dies vor allem in der Industrie, wie eine Studie der Beratungsfirma Deloitte unter 50 Schweizer Industriefirmen vor einigen Monaten gezeigt hat. Lediglich 4 Prozent der Mitarbeiter der befragten Unternehmen sind demnach auf die Industrie 4.0 vorbereitet. 80 Prozent der Mitarbeiter haben teilweise das notwendige Talent, um sich auf die neuen Technologien einstellen zu können, 16 Prozent haben dies nicht. «Das heisst: 80 Prozent der Mitarbeiter können die Anforderungen der Industrie 4.0 theoretisch erfüllen, müssen aber weitergebildet werden», sagt Studienleiter Ralf Schlaepfer, Industry Leader bei Deloitte.

Nicht nur die fachlichen Qualifikationen müssen sich ändern. Die rasante Entwicklung und die verstärkte Vernetzung verschiedener Bereiche werden von den Arbeitnehmern auch persönlich mehr abverlangen. «Die Selbstkompetenzen werden wichtiger», sagt Cachelin. In der digitalen Arbeitswelt müssen sich Menschen gut vermarkten und organisieren können. Sie müssen sich selber rasch neues Wissen aneignen. Auch die Selbstreflexion und die Vernetzung werden an Bedeutung gewinnen. «Und nicht zuletzt brauchen wir auch mehr Selbstvertrauen, um uns in dieser komplexen Welt behaupten zu können», so Cachelin.

Vielen Angestellten werde es nicht gelingen, sich an diese komplexe Welt anzupassen, glauben die Pessimisten. In der Schweiz bestehe aber etwas weniger Anlass zur Sorge als in anderen Ländern, glaubt Michael Siegenthaler, Arbeitsmarktexperte bei der ETH-Konjunkturforschungsstelle KOF. «Je besser der durchschnittliche Angestellte mit neuen Technologien umgehen kann, des­to eher kann er sich an die Entwicklungen anpassen.» Zumindest junge Arbeitnehmer seien hierzulande relativ gut qualifiziert. Das Berufsbildungssystem stehe der Wirtschaft zudem nah. «Es kann so schneller auf Veränderungen reagieren.»

Das wird jetzt immer dringlicher. Und nicht nur die Berufs-, auch die Weiterbildung muss sich anpassen. Denn nur so findet der Verkäufer im Ernstfall einen neuen Job, sollten wir alle uns dereinst beim Einkaufen für die Self-Scanning-Kasse entscheiden.

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/an-die-arbeit-roboter/story/18167095

 

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

20.07.2015 09:19
Bild des Benutzers Elias
Offline
Kommentare: 16250
Digitalisierung: Versicherer noch "ganz am Anfang"?

Harte Worte von Peter Sany und 'CIO.de'.

 

Das deutsche IT-Magazin 'CIO.de' hat einen Artikel über Gespräche mit einigen CIOs von Grossunternehmen zum Thema Digitalisierung veröffentlicht. Die Gespräche wurden vor etwas mehr als einem halben Jahr geführt. Die CIOs wurden unter anderem gebeten, den Reifegrad ihrer Unternehmen in punkto Digitalisierung in einer Note zusammenzufassen. Die meisten gaben sich dabei recht optimistische Bewertungen: Auf einer Sklala von Eins bis Fünf lag der Durchschnitt bei 3,7. Die vier, also die zweitbeste Note, wurde am Häufigsten gewählt.

 

Aus Schweizer Sicht springt aber die Bewertung von Peter Sany ins Auge, zum Zeitpunkt des Gesprächs noch CIO von Swiss Life. Sany war der einzige, der sich selbst beziehungsweise seinem Unternehmen eine Eins, die schlechtestmögliche Note gab. An seine Kollegen in der Versicherungsbranche gerichtet sagte er laut 'CIO.de': "Jungs, ihr steht erst ganz am Anfang der Digitalisierung."

 

Obwohl eigentlich prädestiniert dafür, ein Vorzeigekandidat der Digitalisierung zu werden, kommentiert 'CIO.de', würden die Versicherer es nicht schaffen, ihre ohnehin digitalen Services auch als solche zu verkaufen. Lieber würden die CIOs dieser Branche ihre Cobol-Systeme pflegen als ernsthaft neue Online-Angebote anzugehen.

 

Anfang dieses Jahres verliess Sany aufgrund "unterschiedlier Auffassungen" den Versicherer. Der Swiss Life-CEO Ivo Furrer sowie der neue IT-Leiter Beat Marbach erklärten übrigens in einem kürzlichen Interview mit inside-it.ch, dass Digitalisierung für Swiss Life sehr wohl ein "absolutes Kernthema" sei.

 

Schindler sieht sich auf gutem Weg
Unter den CIOs, die im CIO.de-Artikel zu Wort kommen, ist auch Michael Nilles, CIO der Schindler Group und CEO von Schindler Digital Business. Dieser sieht den Digitalisierungsstand seines Unternehmens weit positiver und zog die Note Vier. Der Trend in der ganzen Fertigungsindustrie gehe weg von Produkten und hin zu Services. Schon heute verdiene Schindler deutlich mehr mit der Wartung von Aufzügen und Rolltreppen als durch Neuinstallationen.

 

Digitalisierung, so Nilles, helfe Schindler unter anderem dabei, die Ausfallzeiten der Lifte zu verringern. Zudem sei man nun daran, auch komplett digitale Services zu entwickeln. Man habe bei Schindler beispeislweise eine App entwickelt, die den Fahstuhl mit den Handys von Usern kommunizieren lässt. Wenn sie ein Gebäude betreten, wisse der Aufzug so bereits, wer sie sind und wohin sie wollen.

http://www.inside-it.ch/articles/40795

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin