Dividendenperlen

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05.08.2011 12:13
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Dividendenperlen

Die tiefen Aktienkurse sind auch aus Sicht Dividende interessant.

Stand 29.07.2011 .... bezüglich der Rendite schon nicht mehr aktuell

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

19.04.2016 08:32
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Die Krux mit dem Dividendenknick

Mit den Dividendenzahlunngen wird auch der «Dividendenknick» wieder zum Thema, also der automatische Kursrückgang um die Höhe der Ausschüttung. Dies trifft Aktien sehr unterschiedlich. cash sortiert die Dividenenperlen.

Die Dividenden-Saison ist in vollem Gang. Bei guten Dividendenzahlern kommt der Geldregen noch. Dazu gehören Swiss Re, APG, Banque Cantonale Vaudoise, Cembra Money Bank oder Nebag, allesamt mit Dividendenrenditen zwischen 5 und 6 Prozent.

Die Aussicht auf eine saftige Ausschüttung treibt die Kurse. Gerade in Zeiten ultratiefer Zinsen versuchen Anleger damit, an ein Quäntchen Zusatzrendite zu kommen. Cembra zum Beispiel ist als Dividendentitel ins Gespräch gekommen, weil die auf Kleinkredite spezialisierte Bank ihren Aktionären mit der Ausschüttung 4,9 Prozent Rendite ermöglicht. Cembra, seit 2013 an der Börse, ist derzeit auf Rekordhoch. Der Kurszuwachs seit Mitte Februar beträgt 15 Prozent.

Doch es wartet der "Dividendenknick". Das Datum für die Zahlung der Gewinnbeteilung der Aktionäre ist der 3. Mai, und kurz davor wird die Aktie ex-Dividende gehandelt. Das heisst, an diesem Tag sinkt der Kurs beim Handelsbeginn zunächst um die Höhe der Ausschüttung. Bei Cembra sind dies 3,35 Franken.

Die Anleger lauern

Die Aktie der Banque Cantonale Vaudoise (BCV) zeigt einen ähnlichen Verlauf wie die Cembra-Aktie und hat seit den Erholungstendenzen im Februar fast 18 Prozent zugelegt. Die BCV beschert eine Dividendenrendite von 4,8 Prozent und wird am Ende dieses Monats mit dem Dividendenabschlag gehandelt.

Dividendenstarke Titel finden sich vor allem auch unter den Versicherern. Swiss Re mit 5 Prozent Rendite richtet die Dividende am 28. April aus, Swiss Life - 3,3 Prozent Rendite - am 2. Mai und Bâloise mit 4,1 Prozent Rendite am 6. Mai. Die drei Aktien zeigen seit Februar Kursanstiege von 8 bis 15 Prozent. Bei solchen deutlich bis stark angestiegenen Renditeperlen müssen sich die Anleger jeweils fragen, ob das Kurspotenzial nicht bereits ausgereizt ist und nach dem Ex-Dividende-Tag der Absturz droht.

Dividendenknick hält an

In den letzten Wochen konnte genau dies mehrfach beobachtet werden. Der Pharma-Riese Roche wurde am 3. März unter Abzug der Dividende gehandelt, bei einem Aktienkurs von 264 Franken. Im Nachgang fiel der Genussschein nicht nur um die Höhe der Dividende von 8,30 Franken. Einen Monat später stand er gar bei 230 Franken – ein Minus von 13 Prozent. Dieser Kursrückgang war nicht nur der Dividende geschuldet. Er fiel in eine Zeit, in der Pharmaaktien allgemein Mühe hatten. Auch die Novartis-Aktie kommt in den letzten Monaten nicht auf Touren.

Dasselbe gilt auch für die Swisscom-Aktie, die seit dem Ex-Dividende-Tag am 8. April mehr als 6 Prozent verloren hat, während es mit dem Gesamtmarkt nach oben ging. Die Aktie von Julius Bär wurde am vergangenen Freitag Ex-Dividende um 1,10 Franken gestutzt gehandelt. Bis zum Ende des Handels fielen Julius Bär aber um 1,65 Franken beziehungsweise 4 Prozent zurück. Am Montag ging der Rückgang in einem negativen Handel weiter, wobei die Aktie der Privatbank wiederum stärker als der Markt an Wert verlor.

Nachhaltigkeit ist entscheidend

Die Zurich Insurance Group (Dividendenrendite: 8,1 Prozent) hatte am 1. April den Ex-Dividendentag: Der Kursabschlag betrug 17 Franken, die Aktie sank aber um 21 Franken oder fast 10 Prozent. Seitdem hat die Aktie etwa die Hälfte des Verlusts wieder wettgemacht. Aus Expertensicht sagt der Dividendenknick indessen nicht alles aus. "Wie schnell ein Unternehmen den Abgang der Dividende an der Börse kompensieren kann, hängt von der Firmenqualität ab. Bei Aktien, die zu Unrecht als Dividendenperlen gelten, kann eine Ausschüttung auch mal schief gehen", sagt Thomas Della Casa, Anlagechef der Neuen Helvetischen Bank.

Das entscheidende Argument sei die Nachhaltigkeit. "Eine Dividende muss aus dem freien Cashflow bezahlt werden und zum jeweiligen Geschäftsmodell passen", sagt Della Casa. Zudem sind hohe Dividendenrenditen immer auch Warnsignale. Schüttet ein Unternehmen mehr als 70 bis 80 Prozent seines Gewinns aus, sollten Anleger stutzig werden. Jahrelang galt der Ölbohrkonzern Transocean als grosszügigstes SMI-Unternehmen – bis die Dividende für 2015 gänzlich gestrichen werden musste.

Titel reagieren unterschiedlich

Auch die oben erwähnten Beispiele zeigen, dass die verschiedenen Aktien ganz unterschiedlich mit dem Dividenden-Mechanismus klar kommen. Bei Cembra und die Banque Cantonale Vaudoise dürfte nach einem starken Kursanstieg die Luft dünner geworden sein. Beide Banken verfügen zudem über eine relativ hohe Ausschüttungsquote, was im Sinne von Anlagespezialist Della Casa zu einer kritischen Einschätzung des weiteren Kursverlaufs herangezogen werden sollte.

Wer auf die oben genannten Dividendentitel Swiss Re, Swiss Life und Bâloise setzt, muss ebenfalls davon ausgehen, dass nach dem Knick wegen der Dividendenzahlung eine harzige Erholungsphase droht. Versicherer führen derzeit nicht nur über Dividenden, sondern mangels ansprechender Anlagemöglichkeiten auch durch Aktienrückkäufe viel Geld an die Aktionäre zurück.

Generell gilt aber: Versicherer könnten in den nächsten Jahren bei der Dividende enttäuschen. Die Zurich wird bei schrumpfender Profitabilität die nicht mehr nachhaltige Dividende von 17 Franken kürzen müssen. Manager von Dividendenfonds stürzen sich deswegen nicht mehr in Scharen auf diese Aktie. Die Luzerner Kantonalbank weist in einer Kommentar darauf hin, dass die Erwartungen an die kommenden Dividendenzahlungen einer der wichtigen Einflussfaktoren für den Kurs sind.

Steigende Kurse sind eher bei Titeln zu erwarten, die zuletzt nicht mit einem Kursanstieg geglänzt haben. Ebenfalls kurz vor der Dividenden-Auszahlung steht der Vermögensverwalter GAM (Rendite 4,8 Prozent) und der Logistiker Kühne + Nagel (3,7). Beide Aktien haben sich in den letzten Wochen negativ respektive seitwärts entwickelt und dürften im Hinblick auf zukünftige Kursavancen noch nicht ausgereizt sein.

http://www.cash.ch/news/top_news/die_krux_mit_dem_dividendenknick-344052...

 

 

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19.05.2015 14:24
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Früherer UBS-VR entdeckt Dividendenperle

Seit gestern ist bekannt, dass sich Frey auch bei der Cembra Money Bank eingekauft hat. Gemäss einer Offenlegungsmeldung an die Schweizer Börse SIX hält der ehemalige Hedgefonds-Manager neuerdings 4,63 Prozent aller ausstehenden Aktien.

Obschon die Geschäftsaussichten der Cembra Money Bank in Analystenkreisen sehr unterschiedlich beurteilt werden, sind sich die Experten in einem Punkt allesamt einig: Den Aktionären winkt auf Jahre hinaus eine attraktiv hohe Dividende.

Analysten gehen für die nächsten Jahre von einer Ausschüttung zwischen 3,20 und 3,50 Franken je Aktie aus. Aus heutiger Sicht entspricht das einer jährlichen Rendite von mindestens 5,4 Prozent, was die ehemalige Tochter von General Electric zu einer interessanten Dividendenperle macht.

Der Einstieg von Rainer-Marc Frey bei der Cembra Money Bank hat Signalwirkung und dürfte andere Grossinvestoren ebenfalls auf die Aktien aufmerksam machen. Die konstant hohe Rendite macht die Papiere zu einem weiterhin attraktiven Investment, auch wenn man sich über die langfristigen Geschäftsaussichten streiten kann.

http://www.cash.ch/news/top_news/frueherer_ubsvr_entdeckt_dividendenperl...

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01.05.2015 12:42
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Geld ohne Ende – die besten Dividendenaktien der Welt

Aktien

Dividende: Planbares Einkommen, wichtiger Performancebestandteil, Garant für geringes Risiko. Börsianer haben die besten Dividendenaktien der Welt im Visier: Da gibt es Dividende seit über 100 Jahren.

ine sichere Sache! Crashzeiten und Krieg, Rezession und Deflation, Hunger und Terror – trotz zahlloser Katastrophen und Krisen in den letzten 100 Jahren bekamen die Aktionäre von Exxon Mobil immer ihre Dividende. Es gab keinen einzigen Dividendenausfall und meist steigende Zahlungen. Jahr für Jahr! Die auf der Homepage des Ölgiganten verfügbaren Dividendendaten zurück bis 1911 zeigen nachhaltige Zahlungen ohne die geringste Unterbrechung. Möglicherweise reicht diese zuverlässige Dividendenhistorie sogar noch weiter zurück.

Auch die Bilanz der letzten Jahrzehnte ist eindrucksvoll: In den letzten 32 Jahren stieg die jährliche Dividende des Dow-Jones-Mitglieds im Durchschnitt um 6,4 Prozent pro Jahr. Lag die Ausschüttung 1982 noch bei 3,0 Dollar je Aktie, so gab es im vergangenen Jahr splittbereinigt mit 21,60 Dollar bereits siebenmal so viel Geld. Die Rendite lag damit meist im Bereich von 5 Prozent im Jahr. Und es gab «satte» Kursgewinne. Vom splittbereinigten Startkurs Ende 1982 von rund 60 Dollar wären inzwischen 700 Dollar erreicht. Wegen des mehrfachen Aktiensplitts mit einem Verhältnis insgesamt von 1:8 notiert die Aktie derzeit aber optisch wesentlich tiefer bei 88 Dollar. So oder so: Über den genannten Zeitraum von 33 Jahren ergibt sich daraus ein jährliches Kursplus von 7,7 Prozent – die Dividende, meist im Bereich von 4 bis 5 Prozent im Jahr, kommt noch oben drauf.

Bank of Novia Scotia – zuverlässige Dividenden seit 1832

Eine noch bessere Dividendenhistorie als Exxon Mobil weist allerdings Bank of Novia Scotia aus. Das Finanzinstitut aus Toronto dürfte wohl der weltbeste Dividendendauerbrenner überhaupt sein. Seit Gründung im Jahr 1832 – also vor 182 Jahren – bekamen die Aktionäre der Bank Jahr für Jahr Dividenden ausgezahlt. Kein Ausfall, keine Nullnummer! Und die Zahlungen stiegen und stiegen. In 43 der letzten 45 Jahre wurde es mehr. Seit 1892 legte die Dividende im Durchschnitt um 3,8 Prozent pro Jahr zu. Aus 8 Dollar wurden so splittbereinigt in 123 Jahren rund 85 Dollar pro Aktie im 2014. Bei Scotiabank ergibt sich daraus eine jährliche Dividende im Bereich von etwa 4 Prozent. Und auch beim Geldhaus aus Kanada gibt es schöne Kursgewinne. In den letzten 30 Jahren kletterte die Aktie auf das Zehnfache.

Ähnlich enorm sieht die Dividendenhistorie von drei anderen US-Firmen aus: Der Konsumgüterkonzern Procter & Gamble steigerte die Zahlung seit 58 Jahren jedes Jahr. Berechnet man den Total Return, also die Gesamtrendite des Dow-Jones-Mitglieds, mit Hilfe des auf der Homepage gebotenen Rechners, ergibt sich folgender Wert: Seit 1968 kletterte der Kurs der Aktie um das 16,5-Fache. Inklusive Dividenden ergibt sich ein Kursanstieg auf das 30-Fache.

Dividendendauerläufer – zuverlässiges Einkommen, niedriges Risiko

Bei den drei Titeln fällt sofort eine Gemeinsamkeit auf: Alle drei verfügen über ein stabiles und bewährtes Geschäftsmodell, denn nur Firmen, die nicht fortwährend den gesamten Gewinn in Wachstum investieren müssen, können hohe Dividenden zahlen. Und nur Unternehmen mit guter Marktstellung überleben auch schwere Konjunktur- und Weltkrisenzeiten. Anleger, die in solche Titel investieren, profitieren nicht nur von einer hohen Dividende mit 3 oder 4 Prozent und mehr im Jahr als fixem, gut planbaren Einkommen, sondern freuen sich auch über die hohen Kursgewinne und zudem über einen vergleichsweise stabilen und damit risikoärmeren Kursverlauf.

Das zeigt die tiefe Volatilität. So bringt es Exxon auf eine Fünfjahres-Volatilität von rund 18 Prozent, Scotiabank weist eine Kursschwankungsbreite von 15 Prozent aus, bei Procter & Gamble sind es sogar nur 14 Prozent. Für Einzelwerte deutet das auf einen ungewöhnlich stabilen Kursverlauf. Credit Suisse beispielsweise bringt es auf eine Fünfjahresvolatilität von 32 Prozent, bei Zurich Insurance sind es 22 Prozent und bei Swatch 28 Prozent.

Colgate Palmolive – 75-facher Gewinn in 40 Jahren

Eine tiefe Volatilität von nur 17 Prozent im Fünfjahreszeitraum hat mit Colgate Palmolive ein weiterer zuverlässiger Dividendenrenner. Der Zahnpasta-Konzern aus New York zahlt seit 1895 Dividende ohne Unterbrechung und steigerte die Zahlung Jahr für Jahr, seit 52 Jahren. Zwar sind bei Colgate im Vergleich zu den drei anderen genannten Firmen nur etwa 2 bis 3 Prozent Dividende im Jahr drin, doch die Gesamtperformance überzeugt auch hier. Aus einem Startbetrag von 950 Dollar im März 1972 wurden seither 72'000 Dollar – das 75-Fache oder ein jährliches Plus von 10,6 Prozent.

Mit einer Volatilität von 22 Prozent etwas schwankungsfreudiger ist General Electric. Der Mischkonzern zählt aber ebenfalls seit mehr als 100 Jahren zu den Top-Dividendentiteln. Seither gab es nämlich bei diesem Dow-Jones-Mitglied kein einziges Mal einen Ausfall, nicht einmal einer Quartalsdividende. Eine schöne Performance – und auch die Kursgewinne können sich über einen längeren Zeitraum sehen lassen. In den letzten 25 Jahren hat sich der Kurs verfünffacht. Inklusive der jährlichen Dividende von rund 3 bis 4 Prozent waren da mehr als 10 Prozent Gewinn im Jahr drin.

http://www.handelszeitung.ch/invest/stocksDIGITAL/geld-ohne-ende-die-bes...

 

 

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Benjamin Franklin

09.03.2015 10:52
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Hier winken die besten Dividendenrenditen

Da schimmern sie wieder, die Dividenenperlen. Noch ist Zeit, sich bei ausschüttungstechnisch besonders attraktiven Titeln einzukaufen. Wagemutige können auch mit dem Dividenenabschlag spielen.

Von Pascal Züger und Marc Forster

Nachdem die meisten SMI-Unternehmen und ein guter Teil der Firmen im breiten Markt ihre Jahresergebnisse vorgelegt haben, kennt man auch deren vorgeschlagene Dividenden. Interessant auch deswegen, weil Dividendenrenditen angesichts tiefer Zinsen besonders im Fokus stehen, zumal einige Firmen die Gewinnbeteiligung ganz oder teilweise steuerfrei aus der Kapitaleinlagenreserve auszahlen.

Cash hat die zehn besten SMI-Titel aufgelistet (Von den 20 Unternehmen stehen noch die Zahlen von Adecco, Geberit und Richemont aus):

Firma Rendite in %Hist. Rendite in %Ausschüttungsdatum

 Swiss Re   8,18,0827.04.2015
 Zurich   5,55,4709.04.2015
 UBS   4,42,8913.05.2015
 Swisscom   4,03,9915.04.2015
 Transocean   3,63,1118.03.2015
 SGS   3,53,5118.03.2015
 Syngenta   3,33,3305.05.2015
 Roche   3,13,0810.03.2015
 CS   3,02,9924.04.2015 (GV)
 Nestlé   2,92,8922.04.2015
 

Quelle: cash.ch, Stand 06.03.2015

Wer das Papier noch vor der Dividendenausschüttung kauft, muss den Dividendenabschlag in Kauf nehmen: Ex-Dividende - also mit einem Kurswert abzüglich der Höhe der Ausschüttung pro Aktie - werden die Titel in der Regel einige Tage vor dem Auszahlungstermin gehandelt. Auch der Dividendenabschlag gilt als Kaufgelegenheit, denn dann besteht eine Chance auf einen raschen Kursanstieg (mehr dazu hier und hier). Bei Roche beispielsweise hat der Kurs des Genussscheins die Tieferstellung um 8 Franken wegen der Dividende am 5. März praktisch wieder wettgemacht.

Wichtig ist Nachhaltigkeit

Wichtig ist aber auch die Konstanz der Dividenenzahlungen: Gewisse Unternehmen leisten sich von Jahr zu Jahr Ausreisser nach oben oder nach unten. Das kann ein Zeichen sein, dass ein Mangement einem sinkenden Kurs entgegensteuern will, und nicht nachhaltig ausschüttet. Tranocean etwa glänzte 2014 mit einer Dividendenrendite von sage und schreibe 14 Prozent. Transocean ist zudem ein Beispiel, wo ein Titel trotz hoher Dividene am Markt gesackt ist, denn im vergangenen Jahr verlor der Kurs 58 Prozent seines Wertes.

International gibt es ebenfalls berühmte Dividendentitel. Beispiele sind Total, Procter & Gamble, Coca-Cola, McDonald's oder Colgate-Palmolive. Coca-Cola zahlt seit 1920 Dividenden. Solide und nachhaltige Dividendenzahler sind beispielsweise auch Belgacom, GDF Suez oder die schwedische Tele 2.

In New York gibt es eine Anlagestrategie names "Dogs of the Dow": Dabei kaufen Investoren am ersten Handelstag des Jahren jene 10 Titel aus dem Dow Jones (oder auch einem anderen Index), die die höchsten Dividendenrenditen aufweisen. Die Aktien werden dann genau ein Jahr lang gehalten, dann werden wiederum die 10 dividendenrenditenstärksten Aktien erworben, wodurch einige Titel herausfallen und andere dazukommen können. Dogs of the Dow ist aber bezüglich der langfristigen Erfolgschancen umstritten.

Auch der breite Markt hat seine Stars

Renditebringer sind nicht allein die Sache der Leitindices. Auch der breite Schweizer Markt wartet mit einer Reihe besonders renditeträchtiger Dividendentitel auf. Die Top Twenty im SPI sind:

FirmaRendite in %Hist. Rendite in %Ausschüttungsdatum

 Nebag6,96,9008.05.2015 (GV)
 Intersport6,56,3006.02.2015
 Bellevue Group6,56,5420.03.2015
 APG SGA6,03,0027.05.2015
 Dätwyler5,91,6623.04.2015
 Walter Meier5,95,9031.03.2015
 Banque Cantonale Vaudoise5,85,8229.04.2015
 Valora5,75,7414.05.2015
 Gavazzi5,611,3128.07.2015 (GV)
 Kardex5,65,5723.04.2015 (GV)
 Compagnie Financière Tradition5,55,3122.05.2015 (GV)
 Alpine Select5,45,3920.05.2015 (GV)
 Energiedienst5,35,3002.04.2015
 Cembra Money Bank5,25,1706.05.2015
 Intershop5,25,2509.04.2015
 Lem5,15,1102.07.2015
 Schweiter5,04,9512.05.2015
 Kühne + Nagel4,92,8112.05.2015
 Basler Kantonalbank4,74,6605.05.2015
 Edmond de Rothschild4,54,4729.04.2015 (GV)
 

Quelle: cash.ch, Stand 06.03.2015

 

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06.03.2015 09:44
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Schweiz ist bei Dividenden ein Traumland

Anleger stürzen sich wegen den historisch tiefen Zinsen auf Aktien. Besonders dividendendstarke Titel sind gefragt. Die Schweiz nimmt dabei international einen Spitzenplatz ein.

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Inflationsschutz im Depot

Dass es sich dividendenstarke Aktien im Depot auszahlen können, zeigt der Blick auf den MSCI Europe. In den letzten 45 Jahren habe sich die Gesamtrendite bei europäischen Unternehmen zu durchschnittlich 60 Prozent aus der Wertenwicklung der Unternehmen und zu 40 Prozent aus den ausgeschütteten Konzerngewinnen zusammengesetzt, so die Allianz-Studie. Die richtige Auswahl der Titel könne daher auch Kursverluste im Depot abfedern.

Angesichts der expansiven Geldpolitik der Nationalbanken bieten Dividendentitel zudem einen Schutz vor Inflation. «Wenn die Europäische Zentralbank (EZB) mit den letzten geldpolitischen Massnahmen sowohl Wirtschaftswachstum als auch das Inflationsziel von 2 Prozent in Europa erreicht, sind die Anleger mit Dividendenaktien optimal aufgestellt», sagt Allianz-Mann de Vries-Hippen.

Keine Willkür bei Titel-Wahl

Allerdings sollen sich Anleger nicht willkürlich Dividendentitel ins Portfolio legen. So spiele die Nachhaltigkeit der Ausschüttungen eine zentrale Rolle. Der Blick auf solide und stabile Geschäftszahlen sowie das Geschäftsmodell eines Unternehmens sei daher zwingend.

http://www.handelszeitung.ch/invest/boerse/schweiz-ist-bei-dividenden-ei...

 

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Benjamin Franklin

13.02.2015 11:18
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Dividendenperlen vor einer Kursverdoppelung?

Die attraktivsten Dividendenperlen machen die Aktienstrategen bei den Finanzwerten aus. In diesem Zusammenhang werden die Papiere von Bâloise, GAM, Helvetia, Partners Group, UBS und Vontobel genannt.

Überdurchschnittlich hohe Dividendenrenditen seien aber auch bei den Aktien von Givaudan, Kuoni, Lem, Nestlé, Orior, Roche, SGS, Swisscom und Valora zu holen, so schreiben sie.

Noch einen Schritt weiter gehen die Berufskollegen von Merrill Lynch. Sie schliessen nicht aus, dass Aktien mit soliden Dividendenaussichten bald wie Anleihen bewertet werden. Denn der beste Schutz vor Negativzinsen seien immer noch die Dividendenperlen. In Europa halten die Experten im Extremfall sogar eine Kursverdoppelung dieser Aktien für möglich.

Ganzer Beitrag http://www.cash.ch/news/alle/dividendenperlen_vor_einer_kursverdoppelung...

 

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13.02.2015 11:16
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Bei diesen SMI-Titeln gibt es die besten Dividenden

In der obigen Bildergalerie finden Sie die erwarteten Dividendenrenditen für alle 20 SMI-Titel.

http://www.handelszeitung.ch/invest/bei-diesen-smi-titeln-gibt-es-die-be...

 

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24.08.2014 16:50
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Kursziel

Was ist den in etwa das Kursziel der Coltene Aktie??

Lohnt sich da noch ein Einstieg?

21.08.2014 12:43
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Eine Dividendenperle lockt die Anleger

Es ist kein Geheimnis, dass die Ausschüttungspolitik von Unternehmen von zentraler Bedeutung für den Anlageerfolg der Aktionäre ist. In den vergangenen zwanzig Jahren waren Dividendenausschüttungen für nicht weniger als 40 Prozent des Erfolgs verantwortlich.

Sich auf aktuelle Gegebenheiten wie die Dividendenrendite zu verlassen, kann aus Anlegersicht allerdings zu Fehlentscheiden führen. Viel wichtiger sind Faktoren wie die Wachstumsaussichten, die Nettoverschuldung, die Kapitalbindung oder die Ausschüttungsquote. Sie alle entscheiden über den finanziellen Spielraum für eine in Zukunft allenfalls grosszügigere Ausschüttungspolitik einer Firma.

Es gibt hierzulande nicht viele Unternehmen, welche alle diese Punkte erfüllen. Eines davon ist Coltene. Für das vergangene Geschäftsjahr entrichtete der in Altstätten beheimatete Anbieter von Verbrauchsmaterial für Zahnärzte und zahnmedizinische Institute den Aktionären 2,20 Franken pro Titel. Davon lässt sich schon heute eine Rendite von 4,2 Prozent ableiten.

Geht es nach dem Experten der Credit Suisse, dann wird Coltene die Dividende über die nächsten drei Jahre auf 2,94 Franken je Aktie steigern – eine gleichbleibende Ausschüttungsquote von 70 Prozent des Jahresgewinns vorausgesetzt. Aus heutiger Sicht entspräche das dann einer Rendite von 5,7 Prozent.

Doch auch sonst findet der viel beachtete Experte in einem Kommentar zum Anfang August veröffentlichten Halbjahresergebnis sichtlich Gefallen an den mit "Outperform" und einem 12-Monats-Kursziel von 65 Franken zum Kauf empfohlenen Aktien. Das Unternehmen habe den Absatz der attraktiven Schlüsselprodukte in den ersten sechs Monaten dieses Jahres gesteigert. Diese würden mittlerweile rund 45 Prozent zum Gesamtumsatz beitragen, so schreibt er. Gleichzeitig sei das Geschäft in den Schwellenländern auf 27 Prozent des Umsatzes ausgebaut worden.

Das erklärte Ziel von Coltene, die operative Marge auf Stufe EBIT mittelfristig auf über 15 Prozent zu steigern, hält der Experte zwar für ambitiös. Obschon er mit seinen Annahmen für die kommenden Jahre deutlich dahinter zurückbleibt, schliesst er ein Erreichen dieses Ziels nicht aus.

Regelmässige Leserinnen und Leser wissen, dass ich nicht zum ersten Mal eine Lanze für die Aktien von Coltene breche. Nachdem die Papiere jedoch deutlich von ihren Jahreshöchstständen zurückgefallen sind, mache ich wieder günstige Einstiegsgelegenheiten aus.

http://www.cash.ch/news/top_news/eine_dividendenperle_lockt_die_anleger-...

 

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28.07.2014 09:54
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Dividendenperlen mit Überraschungspotenzial

Die Jagd nach Rendite treibt mittlerweile seltsame Blüten. Anstatt auf Aktien mit einer hohen Dividendenrendite setzen Anleger schon seit Wochen viel lieber auf stolz bewertete Wachstumsaktien.

In einer Strategiestudie bricht Citigroup nun allerdings eine Lanze für europäische Dividendenperlen. Der steigende Risikoappetit der Anleger schaffe in diesem Bereich Kaufgelegenheiten.

Die Studienverfasser nennen 44 europäische Unternehmen, welche das Zeug haben, mit ihrer zukünftigen Dividendenpolitik positiv zu überraschen. Aus Schweizer Sicht schafft es neben Adecco, Richemont und Swatch auch Lindt & Sprüngli als Neuzugang auf die Liste. Das überrascht insofern, als der Hersteller von Premiumschokolade vor weniger als zwei Wochen in den USA mit Russel Stover die grösste Übernahme in der Firmengeschichte bekanntgegeben hatte. Auch wenn zum Kaufpreis keine Angaben gemacht wurden: Es darf angenommen werden, dass dieser den finanziellen Spielraum für zukünftige Dividendenerhöhungen einschränken könnte.

Dividendenpolitik wichtig für die Gesamtrendite

Auf der Liste der aussichtsreichsten Dividendenperlen sind ausserdem die Aktien von Continental, Valeo, Heineken, SABMiller, Bayer, Yara International, Assa Abloy, BT Group, ABF, Ahold, Delhaize Group, E.ON, Gas Natural, RWE, Philips Electronic, Smiths Group, Kingfisher, Henkel, AP Moller-MaerskAlfa Laval, Atlas Copco, GEA Group, IMI, BSkyB, ITV, Publicis, Randgold Resources, Rio Tinto, Telenor, Technip, Beiersdorf, Merck, Novo Nordisk, Novozymes, Dassault Systemes, Aggreko, Wolseley, Infineon Technologies, Swedish Match und Whitbread zu finden.

Den Strategen zufolge liegen die Aktienkurse in Europa noch immer deutlich unter ihren Höchstständen vom Frühjahr 2007. Unter Berücksichtigung der Dividendenausschüttungen seien diese Höchststände mittlerweile jedoch um 6 Prozent übertroffen worden. In der Zeit seit 1969 hätten die Dividenden rund 40 Prozent zu dieser Gesamtrendite beigetragen. Der Dividendenpolitik einzelner Unternehmen werde daher eine nicht zu unterschätzende Bedeutung zuteil, schreiben die Experten in ihrer Studie weiter.

http://www.cash.ch/news/top_news/dividendenperlen_mit_ueberraschungspote...

 

 

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09.07.2014 11:49
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Die richtigen Dividendenaktien

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Benjamin Franklin

07.05.2014 10:14
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Auf diese Dividendenperlen setzt die UBS

Das Wealth Management der UBS setzt auf hochwertige Schweizer Dividendenaktien und sagt auch gleich, welche sich für Anleger geradezu aufdrängen.

In einer Strategiestudie bläst das Chief Investment Office des UBS Wealth Managements zur Jagd auf dividendenstarke Schweizer Aktien. Diese seien zur Zeit attraktiv, würden sie doch eine deutlich höhere Rendite als Anleihen in Schweizer Franken bieten. Allerdings macht der Studienverfasser auch gleich eine Einschränkung: Aktien von Unternehmen mit einer nachhaltigen, stetig steigenden und attraktiven Dividende seien solchen mit lediglich einer hohen Dividendenrendite ganz klar vorzuziehen.

Zur Gruppe der attraktiven Unternehmen zählt der Analyst derzeit BKW, Flughafen Zürich, GAM Holding, Givaudan, Kaba, Lonza Group, Nestlé, Pargesa, Roche, Schweiter Technologies, SGS, St. Galler Kantonalbank, Swisscom, Swiss Prime Site, Tamedia, Vontobel und die Zurich Insurance Group.

Vorsicht vor "Dividendenfallen"

Die Dividendenrendite des Schweizer Aktienmarktes liege bei knapp 3 Prozent, so der Studienverfasser. Die Durchschnittsrendite am Markt in Schweizer Franken notierter festverzinslicher Papiere liege dagegen bei unter 1,5 Prozent. Diese Renditedifferenz halte er für attraktiv, besonders für Anleger, die sich auf Unternehmen mit hochwertiger Dividende konzentrieren würden. In der Vergangenheit hätten die Dividendenrenditen in der Regel unter den Renditen von Anleihen gelegen.

Für Unternehmen werde es angesichts der herausfordernden Konjunkturaussichten schwierig, ihre Gewinne zu halten oder gar zu steigern. Dies gelte insbesondere in der Eurozone. Daher dürften sich einige Unternehmen gezwungen sehen, ihre Dividendenzahlungen zu reduzieren, besonders wenn diese die erwirtschafteten Gewinne sonst übersteigen würden. Unternehmen mit soliden Fundamentaldaten sowie robusten Bilanzen und Dividenden, die durch Gewinne und Cashflows gut abgesichert seien, dürften jedoch zuverlässige Ausschüttungen liefern. Der Analyst setzt deshalb ausschliesslich auf die Aktien solcher Firmen.

http://www.cash.ch/news/top_news/auf_diese_dividendenperlen_setzt_die_ub...

 

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25.02.2014 08:13
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Diese Dividenden sind gefährdet

Das Beispiel der Bellevue Group vom Montag zeigt: Unternehmen, die ihre Gewinnausschüttung drastisch reduzieren, werden an der Börse brutal abgestraft. cash nennt weitere Kandidaten für Dividendenkürzungen.


 

Publigroupe (Dividendenrendite 9,2 Prozent): Die Medienvermarkterin nimmt jeweils eine Spitzenposition ein, wenn es um die Dividendenrendite geht. Doch wie lang kann Publigroupe diese noch garantieren? 2012 erzielte das Lausanner Unternehmen einen zweistelligen Millionengewinn und zahlte pro Aktie eine Dividende von 10 Franken aus. Allerdings ist Publigroupe 2013 wieder in die roten Zahlen zurückgefallen. Erwartet wird ein Jahresverlust von gegen zehn Millionen Franken. Eine Anpassung der Dividende nach unten ist somit wahrscheinlich.

Valora (6,2 Prozent): Zu den regelmässig guten Dividendenzahlern gehört auch der Gemischtwarenladen Valora. Vor einem Jahr erhöhte der Betreiber der Kiosk- und Brezelkönig-Kette die Dividende um einen Franken auf 12,50 Franken, obschon der Gewinn 2012 deutlich einbrach. Für 2013 erwartet das Unternehmen ein solides Ergebnis. Vermutlich wird Valora für 2014 eine unveränderte oder leicht höhere Dividende auszahlen.

Dennoch bleiben mittelfristige Fragezeichen. Einerseits läuft noch immer der Verkleinerungsprozess im Kioskbereich. Der Pressevertrieb soll verkauft oder ausgelagert werden. Zudem ist fraglich, wie gross der "Panini"-Effekt dieses Jahr ausfallen wird. Jeweils in den Jahren der Fussball-Europa- oder Weltmeisterschaften, wenn Tausende von Schweizern wie wild Fussballbildchen sammeln, erhöht Valora den Jahresgewinn. Allerdings hat die Jagd nach Panini-Bildchen zuletzt deutlich nachgelassen.

Basler Kantonalbank (4 Prozent): Die Basler Staatsbank gab bereits letzte Woche bekannt, dass sie für 2014 die Ausschüttung an die Inhaber der Partizipationsscheine um 20 Rappen auf 3,10 Franken kürzen werde. Das ist die Folge des massiven Gewinneinbruchs, verursacht durch die US-Steuerthematik, Sonderbelastungen für die Pensionskasse und Buchverluste auf dem eigenen Partizipationsscheins. Je nach Ausgang des Steuerstreits und der weiteren Entwicklung des PS-Titels sind für die kommenden Jahre weitere Dividendenkürzungen möglich.

BKW (4 Prozent): Die Schweizer Strombranche kommt aus den Sorgen nicht heraus. Zuerst hatte das Schlagwort der Energiewende Unternehmen wie die BWK vor neue Realitäten gestellt. Nun sind nach dem Ja zur SVP-Initiative auch Gespräche über ein EU-Stromabkommen sistiert worden. Dies gefährdet eine rasche und rechtlich abgesicherte Anbindung der Schweiz an den europäischen Energiemarkt. Trotz Wertberichtigungen und Rückstellungen zahlt beispielsweise die BKW noch immer eine gleich hohe Dividende wie im Vorjahr aus. Eine Kürzung ist wohl eine Frage der Zeit.

Zu einer ähnlichen Einschätzung kommt auch eine Analyse der Privatbank Rahn & Bodmer. Die Energie- und Versorgerbranche drohen Dividendenkürzungen, da diese bereits in den letzten Jahren nicht mehr mit dem freien Cash Flow finanziert werden konnten.

Immobilienaktien (3 bis 6 Prozent): Immobiliengesellschaften halten ihre Anleger ebenfalls dank den hohen Dividendenrenditen bei Laune. Titel wie jene von von Intershop, Mobimo und Allreal rentieren derzeit mit vier bis sechs Prozent. Tiefe Zinsen haben die Nachfrage nach Häusern und den Bauboom hoch gehalten. Das spülte den Unternehmen Geld in die Kasse. Inzwischen haben sich die Vorzeichen aber leicht geändert. Die Zinsen am langen Ende haben wieder angezogen, und die Unsicherheiten über die Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative könnte die Bautätigkeit eindämmen.

Eine sinkende Nachfrage nach Immobilien könnte also bereits 2014 die Gewinnzahlen – und damit die Ausschüttung an die Aktionäre – beeinträchtigen. Noch gehen Experten davon aus, dass die fünf grossen Anbieter Allreal, Intershop, Mobimo, PSP und SPS ihre Dividende vorerst halten können. Ab 2015 sind negative (Dividenden)-Überraschungen aber nicht mehr ausgeschlossen.

http://www.cash.ch/news/front/diese_dividenden_sind_gefaehrdet-3176237-449

 

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Benjamin Franklin

17.02.2014 09:59
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Die besten Dividendenaktien Europas

ine prominente US-Bank nennt die 13 vielversprechendsten Dividendenaktien Europas. Ein einziger Schweizer Titel hat es auf diese Liste geschafft.

Bei den Zinsen hat sich die Situation in Europa eher wieder entspannt. Vermutlich stehen dividendenstarke Aktien gerade deshalb wieder hoch in der Anlegergunst. In einer Strategiestudie nennt die Citigroup die 13 aussichtsreichsten Dividendenperlen. Dabei orientiert sich die US-Bank an den Credit Default Swaps, sprich den Absicherungskosten für Anleihen der jeweiligen Unternehmen.

Als einzige Schweizer Aktie ist die des Basler Pharmaunternehmens Novartis auf der Liste zu finden. Ebenfalls auf der Liste befinden sich die Titel des Mineralölkonzerns Total, des Chemieherstellers BASF, des Autobauers Daimler, des Rückversicherers Munich Re, des Chemiekonzerns DSM, des Nahrungsmittelherstellers Unilever, des Mineralölunternehmens Statoil, der beiden Telekommunikationskonzerne Telenor und TeliaSonera, der Svenska Handelsbanken, des Pharmaunternehmens GlaxoSmithKline sowie des Stromversorgers National Grid zusammen.

Was die Credit Default Swaps über die Dividendenaussichten verraten

Auf die Liste schaffen es gemäss den Kriterien von Citigroup Aktien von Unternehmen, deren Börsenkapitalisierung mindestens 10 Milliarden Dollar beträgt, deren Dividendenrendite 100 Basispunkte über dem Durchschnitt liegt, die ein positives Momentum aufweisen und eine relativ tiefe Kreditausfallrate (Credit Default Swap) haben. 

Möglichst tiefe Credit Default Swaps seien deshalb wichtig, weil sie einiges über die wahre finanzielle Situation eines Unternehmens aussagen würden. Ausserdem sei es solchen Firmen im aktuellen Umfeld möglich, sich sehr günstig Fremdkapital zu beschaffen und dieses über Dividendenerhöhungen oder Aktienrückkäufe an die Aktionäre zurückzuführen.

Im bisherigen Jahresverlauf weisen die 13 von der Citigroup empfohlenen Dividendenperlen in Dollar betrachtet ein Minus von 0,5 Prozent auf. Damit schneiden sie besser als der um 1,3 Prozent schwächere MSCI World High Dividend Index und der sogar um 1,9 Prozent tiefere MSCI Equity World Index ab. Die US-Bank erwartet für die Zukunft eine deutlich über dem Durchschnitt liegende Kursentwicklung der 13 Aktien.

http://www.cash.ch/news/top_news/die_besten_dividendenaktien_europas-317...

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