Dividendenperlen

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Elias
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Dividendenperlen

Die tiefen Aktienkurse sind auch aus Sicht Dividende interessant.

Stand 29.07.2011 .... bezüglich der Rendite schon nicht mehr aktuell

Bullish
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Re: Dividendenperlen

Elias wrote:

Die tiefen Aktienkurse sind auch aus Sicht Dividende interessant.

Ja, aber einige weisen Nachteile auf. z.B.

- ZFS, was hat die in den Büchern?

- Swisscom (einer meiner Favoriten) ist auch fast ein Hedge Fund, riesige Verschuldung, Mega-Investition im Pleiteland-Kandidaten Italien

Was hälst Du von Mobilezone (Importeur! oder?) und Valora?

Mobilezone hat 0 Fremdkapital und weist trotzdem eine EK-Rendite von 30% aus:

http://www.six-swiss-exchange.com/shares/security_info_de.html?id=CH0012...

Valora ist nicht schlecht, hat FK und einiges schlechtere EK-Rendite:

http://www.six-swiss-exchange.com/shares/security_info_de.html?id=CH0002...

Swisscom hat super EK-Rendite, aber eine riskante Verschuldung:

http://www.six-swiss-exchange.com/shares/security_info_de.html?id=CH0008...

Das sind für mich die interessantesten. Mobilezone sieht super aus, ist wahrscheinlich aber nicht so stabil (Kundenbindung) wie Swisscom oder Valora.

Von den anderen haben die Financials vielleicht auch heisse Bücher.

Unten noch Kurse von Valora und Swisscom verglichen:

Elias
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Dividendenperlen

@Bullish alle korrekt.

Die Dividenden sind auch nicht garantiert.

Bei den tiefen Zinsen wird etwas Geld auch in die Aktien fliessen.

Ich mache mir sonst keine grosse Meinung über einzelne Titel.

Mit meiner Short-Strategie setze ich auf diejenigen Aktien, die mir mittels Dividende Trost spenden, wenn ich sie kaufen muss.

----

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Benjamin Franklin

Bullish
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Dividendenperlen

Elias wrote:

Ich mache mir sonst keine grosse Meinung über einzelne Titel.

Mit meiner Short-Strategie setze ich auf diejenigen Aktien, die mir mittels Dividende Trost spenden, wenn ich sie kaufen muss.

Ja, Deine Strategie macht für mich auch immer mehr Sinn. Ich möchte auch Aktien kaufen... aber billiger. Während ich warte, lässt Du Dich bezahlen, ich müsste also Deine Strategie fahren.

Wie kannst Du Deine Strategie in der Praxis umsetzen?

Elias
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Bullish wrote:

Wie kannst Du Deine Strategie in der Praxis umsetzen?

Es braucht ein gewissen Kapital (> 20K) dafür, damit es sich wegen den Spesen lohnt. Das beste an der "Strategie" ist, wenn man die Aktion nie kaufen muss. Ziel ist es auch, nicht immer die Kurse verfolgen zu müssen. Und trotzdem hänge eigentlich zu oft und zu lange im Cash-Forum herum ....

Die Swisscom z.B. wollte ich haben.

Ich habe im Januar einen Short-Put geschrieben, Strike 420 in-the-money. Verfall März. Das Timing war schlecht, wenn ich mich richtig erinnere. Ein paar Tage später hätte ich den 410er verschreiben können.

Nachdem die Titel ausgeübt wurden, habe ich Short-Calls darauf geschrieben. Aktuell läuft der Short-Call Strike 390 Verfall dieser August.

Wäre heute Verfall, wäre ich aber auch etwas ratlos. Wenn ich mal Aktien habe, will ich sie möglichst lange nicht mehr hergeben. Der 390er Dezember zahlt um die Fr. 7, der 400er nur noch knapp Fr. 2.

Am 19.8. ist Verfall. Dann sehe ich weiter.

----

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weico
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Re: Dividendenperlen

Elias wrote:

Die tiefen Aktienkurse sind auch aus Sicht Dividende interessant.

Stand 29.07.2011 .... bezüglich der Rendite schon nicht mehr aktuell

..ein gute Seite für Dividendenaktien (aktuell..) ist auch..

http://www.topdiv.com/index.cfm

weico

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Dividendenperlen

Elias wrote:

Die Swisscom z.B. wollte ich haben.

Ich habe im Januar einen Short-Put geschrieben, Strike 420 in-the-money. Verfall März.

Wie wird ein Short-Put(/Call) geschieben? Das ist ja nicht dasselbe, wie einfach Puts oder Calls kaufen.

Du verkaufst den Put, musst aber wahrscheinlich eine Sicherheit leisten, oder? Wo kann man das machen?

Elias
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Dividendenperlen

Bullish wrote:

Elias wrote:
Die Swisscom z.B. wollte ich haben.

Ich habe im Januar einen Short-Put geschrieben, Strike 420 in-the-money. Verfall März.

Wie wird ein Short-Put(/Call) geschieben? Das ist ja nicht dasselbe, wie einfach Puts oder Calls kaufen.

Du verkaufst den Put, musst aber wahrscheinlich eine Sicherheit leisten, oder? Wo kann man das machen?

Das kann man bei jeder CH-Bank machen. Geht nur via Telefon.

Natürlich braucht es Sicherheiten, weil wenn die Gegenseite ausübt, man kaufen (short-Put) oder liefern (short-call) muss.

Ziel ist es, dass die Optionen zu deinen Gunsten wertlos verfallen

----

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Bullish
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Elias wrote:

Das kann man bei jeder CH-Bank machen.

Wie sieht das mit den Konditionen aus? Das Schreiben von Optionsscheinen erscheint mir nicht als 08-15 Kundengeschäft, jedenfalls kenne ich keinen, der das je gemacht hat. Läuft das über Anfragen bei verschiedenen Banken oder sind die Bedingungen relativ klar?

Elias wrote:

..., man kaufen (short-Put) ...

Ziel ist es, dass die Optionen zu deinen Gunsten wertlos verfallen

Liege ich richtig, wenn ich davon ausgehe, dass sowas klappt:

- Swisscom Kurs bei 375

- Eigentlich möchte ich für 25k Swisscom Aktien kaufen

- Ich verkaufe einen Put, der mich verpflichtet, nach 3 Monaten für 25k Swisscom Aktien für 365 (also unter dem derzeitigen Kurs) zu kaufen, wenn mir die Option gezeigt wird.

Wie finde ich einen Käufer für den Put? Oder muss ich mich an einem Pool anschliessen, ähnlich wie bei einer Emission von anderen Papieren?

Sorry für die vielen Fragen, aber das Verkaufen von Optionen scheint mir interessanter als das Kaufen.

fritz.
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Elias wrote:

...weil wenn die Gegenseite ausübt,...

Anfängerfrage: Wer ist deine Gegenseite?

Beispiel: Von der Option XYZ wurden 10'000 Stück geschrieben, davon 10 von dir. Am Schluss sind es 8'000 Stück, die ausgeübt werden. Sind jetzt deine 10 dabei oder nicht?

Verstehst du, was ich meine? Woher weisst du, wer genau dein Gegenüber ist?

Und noch eine Anfängerfrage: Kannst du nur Optionen schreiben, die es schon gibt? Oder bist du praktisch der Herausgeber und du kannst Strike, Laufzeit, etc. selber bestimmen?

Ich habe nicht geplant, das selber zu machen, aber diese Fragen haben mich schon lange interessiert, respektive deren Antworten. Aber falls ich irgendwann mal was mit Optionen anfangen werde, dann ziemlich sicher von der Short-Seite.

Das man beim Kauf von Optionen fast immer verliert, liegt ja in der Definition der Sache...

Gruss

fritz

Elias
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Dividendenperlen

fritz wrote:

Anfängerfrage: Wer ist deine Gegenseite?

Der/die Käufer, es können mehrere sein. Das weiss man nicht

fritz wrote:

Beispiel: Von der Option XYZ wurden 10'000 Stück geschrieben, davon 10 von dir. Am Schluss sind es 8'000 Stück, die ausgeübt werden. Sind jetzt deine 10 dabei oder nicht?

Kann sein, muss aber nicht, kommt darauf an, wieviele Schreiber es gibt. Grundsätzlich werden sie (leider) auf die Schreiber verteilt, was zum Teil zu hässlichen Stückelungen führt.

fritz wrote:

Verstehst du, was ich meine? Woher weisst du, wer genau dein Gegenüber ist?

Das weiss man nicht. Wie bei den Aktien. Ich verkaufe an A und B, einen Monat später üben D, G und H aus, von D und H muss ich Aktien übernehmen (oder an sie liefern). Ich bin Stillhalter und muss entweder bis zum Verfall oder Ausübung abwarten oder wenn mir die Sache zu heiss wird, die Position schliessen (zurückkaufen)

fritz wrote:

Und noch eine Anfängerfrage: Kannst du nur Optionen schreiben, die es schon gibt? Oder bist du praktisch der Herausgeber und du kannst Strike, Laufzeit, etc. selber bestimmen?

Nur die, die es schon gibt. Es ist alles standardisiert und vordefiniert.

Das sind alle Produkte http://www.eurexchange.com/trading/products_de.html

Aktien nach Land http://www.eurexchange.com/trading/products/EQU/OPT/country/AT/products_...

Schweizer Aktien http://www.eurexchange.com/trading/products/EQU/OPT/country/CH/products_...

fritz wrote:

Das man beim Kauf von Optionen fast immer verliert, liegt ja in der Definition der Sache...

Die grössten Gewinne habe ich mit dem Kauf von Optionen gemacht.

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fritz.
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Danke für die Erklärungen.

Gruss

fritz

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Dividendenperlen

Quote:

Heftige Kursrückgänge treiben Dividendenrenditen hoch

Wegen den rekordtiefen Aktienkursen an der Schweizer Börse lassen sich derzeit attraktive Dividendenrenditen erzielen.

cash suchte 20 Titel mit hohen Renditen heraus.

http://www.cash.ch/news/topnews/heftige_kursrueckgaenge_treiben_dividend...

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Ramschpapierhaendler wrote:

Wenn aber der Markt recht haben sollte, dann ,,,,

Quote:

Warren Buffett beweist: Die Märkte haben nicht immer recht

Da gleichzeitig die Gewinnprognosen der Unternehmen nicht gesunken sind, kommt es gleich am ersten Handelstag der neuen Woche zu der seltenen Konstellation, dass die 30 DAX-Unternehmen im Durchschnitt nicht einmal mehr mit dem zehnfachen Jahresgewinn bewertet werden.

http://www.gevestor.de/details/warren-buffett-beweist-die-maerkte-haben-...

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Bei diesen Titeln locken die fettesten Dividenden

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Schweizer Dividendenaktien für 2013

Stand per 28.01.2013, keine Kaufempfehlung, reine Information

http://www.finanz-seiten.com/17-news/85-schweizer-dividendenaktien-fuer-...

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Diese Firmen schenken richtig ein

Attraktive Sonderdividenden und steuerfreie Ausschüttungen machen den Aktienkauf interessant

 

 
 

Quelle: sonntagszeitung

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Das sind die weltweit besten Dividenden-Titel

Trotz monatelanger Aktienhausse weisen weltweit zehn Aktien zweistellige Dividendenrenditen auf – darunter auch ein Schweizer Titel. cash sagt, wo sich vor der Dividendenausschüttung ein Einstieg lohnt.

Wie im Vorjahr weisen zehn Unternehmen aus aller Welt aktuell eine zweistellige Dividendenrendite aus – trotz der zum Teil massiv gestiegenen Aktienkurse. Das liegt vor allem daran, dass die Geschäftsabschlüsse 2012 vielfach besser als erwartet ausgefallen sind, und die Unternehmen ihre Gewinnausschüttungen deutlich erhöht haben.

Alleine in der Schweiz haben die meisten Unternehmen aus dem Swiss Market Index während der Berichtssaison eine Dividendenerhöhung angekündigt. Das sei eine Art Beziehungspflege, sagen Analysten. "Unternehmen erhöhen gerade jetzt die Dividenden, weil sie ihre Investoren bei Laune halten möchten", sagte Julius-Bär-Chefstratege Christian Gattiker zu cash. Vontobel-Researchleiter Panagiotis Spiliopoulos bestätigt: "Unternehmen bedienen mit einer höheren Dividende den Anlagenotstand."

Prosiebensat1 mit höchster Dividendenrendite

Die mit Abstand höchste Dividendenrendite für dieses Jahr weist der deutsche Medienkonzern Prosiebensat1 Media auf (siehe Tabelle). Auf dem aktuellen Kurs von 27,55 Euro rentiert die Vorzugsaktie satte 20,4 Prozent. Das kommt daher, weil das Unternehmen die Gewinnausschüttung je Aktie von 1,17 auf 5,65 Euro praktisch vervierfacht hat. Prosiebensat1  Media hatte 2012 ein Rekordjahr erzielt, und auch im laufenden Jahr will der Konzern überdurchschnittlich wachsen. Die Dividende wird am 24. Juli ausbezahlt.

Mit bereits deutlichem Abstand folgt das niederländische Immobilienunternehmen NSI mit einer Dividendenrendite von 16,7 Prozent. NSI ist ausschliesslich in Holland und Belgien tätig und investiert vor allem in hochqualitative Büroliegenschaften. Das Unternehmen schaut auf ein schwieriges Jahr zurück und will deshalb die künftige Dividendenpolitik dem Geschäftsverlauf anpassen. Bereits in den letzten sechs Jahren war die Gewinnausschüttung konstant rückläufig, weshalb sich ein Aktienengagement nicht aufdrängt.

Bellevue Group bestes Schweizer Unternehmen

Die weltweit dritthöchste Dividendenrendite weist ein Schweizer Finanztitel auf. Die Zürcher Bellevue Group hat für dieses Jahr eine Dividende von 2 Franken pro Aktie in Aussicht gestellt. Bei einem aktuellen Kurs von 13,30 Franken entspricht dies einer Rendite von 15 Prozent. CEO Urs Baumann rechnet mittelfristig mit einem deutlichen Wachstum im Brokerage und strebt einen Ausbau der Geschäftsfelder an. Die Dividende kommt am 25. März zur Auszahlung.

Hinter den drei Podestplätzen positionieren sich vor allem Versorger und Telekomkonzerne – Unternehmen, die traditionell überdurchschnittlich hohe Dividenden ausschütten. So zum Beispiel Belgacom auf Platz 5 mit einer Rendite von 14,7 Prozent, Gas de France Suez  als Siebter mit 10,3 Prozent oder France Telecom auf Rang neun mit 10,0 Prozent. Zum Vergleich: Bei Swisscom liegt die Dividendenrendite bei 5,1 Prozent, im Vorjahr lag diese wegen des tieferen Aktienkurses noch bei 5,9 Prozent. Bei diesen Unternehmen können Anleger davon ausgehen, dass die Dividende auch über die kommenden Jahre hinaus nachhaltig bleiben wird.

Trotz dieses Rückgangs gibt es nur wenige Unternehmen, die den Schweizer Telekomkonzern auf nationaler Ebene übertreffen. Hinter Spitzenreiter Bellevue Group bieten Compagnie Financiere Tradition, Zurich Insurance Group und Intershop eine überdurchschnittlich hohe Dividendenrendite zwischen 6 und 7 Prozent auf. Weitere Dividendenperlen aus Schweizer Sicht sind die Aktien von Baloise, Swiss Re und PSP Swiss Property. Ihre Dividendenrenditen betragen 4 bis 5 Prozent.

Die besten Dividenden-Titel
Aktie                                Land                   Kurs        Dividendenrendite
ProSiebenSat1 Media     Deutschland      27.71      20,4 %
NSI                            Holland              5,16      16,7 %
Bellevue Group             Schweiz           13,30      15,0 %
Man Group                   Grossbritannien    98        14,7 %
Belgacom                    Belgien             19,59      12,7 %
Extendicare                 Kanada              8,08      10,4 %
GDF Suez                    Frankreich          14,54    10,3 %
Pitney Bowes               USA                  14,66     10,2 %
France Telecom            Frankreich           8,01     10,0 %
Ferrovial                     Spanien             12,55     10,0 %
 

http://www.cash.ch/news/top_news/das_sind_die_weltweit_besten_dividenden...

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Die neuen Schweizer Dividendenstars

Welches sind die stärksten Dividendentitel der letzten Jahre? Eine Studie kommt auf überraschende Resultate - und nennt die Dividenden-Stars der Zukunft.

"Nur wer die Vergangenheit kennt, hat eine Zukunft." An diesem Zitat des deutschen Universalgelehrten Wilhelm von Humboldt orientiert sich eine Studie mit dem wohlklingenden Namen "Die Könige und Kellerkinder der Dividendenhistorie" von der Privatbank J. Safra Sarasin.

Und sie geben gleich an, welche Titel die künftigen Könige sein werden: Es sind dies, nebst den altbekannten Roche, Nestlé, Swiss Re oder Novartis auch eher überraschende Nahmen wie Swatch, Givaudan oder Richemont.

Diese Unternehmen zeichneten sich durch eine kontinuierlich, jährliche ansteigende Dividendenzahlungen über die letzten 25 Jahre aus, schreibt der Studienverfasser Patrick Hasenböhler. "Dies ist zwar keine Erfolgsgewähr für die Zukunft, aber doch ein starkes Indiz für eine nachhaltige, langfristig erfolgreiche Unternehmensentwicklung", schreibt der Aktienanalyst.

Richemont mit starken Wachstumszahlen

Bei Richemont beträgt das jährliche Dividendenwachstum der letzten 20 Jahre 14,8 Prozent (siehe Tabelle). Noch eindrücklicher ist der Gesamtertrag, welche die Richemont-Papiere über die letzten zwei Dekaden abgeworfen hatten. Mit 1542 Prozent belegt Richemont hinter Kudelski (+1663 Prozent) den zweiten Rang. Und über einen Zeitraum von fünf beziehungsweise zehn Jahren ist der Genfer Luxusgüterproduzent gar ungeschlagen.

Der Grossteil ist aber auf die starke Kurssteigerung der Richemont-Titel in den letzten fünf Jahren zurückzuführen. In diesem Zeitraum kletterten die Titel über 500 Prozent in die Höhe.

Die Studie unter untersuchte die Dividendenentwicklung der aller Gesellschaften, die in den letzten zehn Jahren Bestandteil des Swiss Market Index (SMI) waren, und zwar über einen Zeitraum von bis zu 25 Jahren. Dabei kamen auch Namen zum Vorschein, die man auf den ersten Blick nicht erwartet hätte.

Roche ist Dividendenkönigin

Besser als Richemont ist nur noch Roche mit einem Dividendenwachstum von jährlich 16,1 Prozent über die letzten 20 beziehungsweise 17,7 Prozent über die letzten 25 Jahre. Damit ist der Basler Pharmamulti der König unter den Schweizer Dividendentiteln. Ebenso erfreulich, wenn auch nicht so stark wie bei Richemont, fällt bei Roche der Gesamtertrag mit 637 Prozent über die letzten zwei Jahrzehnte aus.

Auch der Aromariechstoffhersteller Givaudan macht mit starken Wachstumszahlen auf sich aufmerksam. In den letzten zehn Jahren – weiter reichen die Daten nicht – betrug das jährliche Dividendenwachstum knapp 17 Prozent.

In der Vergangenheit nicht überzeugen in puncto Dividendenwachstum konnten bislang die Bankaktien. Über alle Betrachtungszeiträume (5,10,20 und 25 Jahre) konnte zum Beispiel die UBS kein Dividendenwachstum erzielen. Besser, wenn auch nicht berauschend, fallen die Zahlen bei der Credit Suisse aus. Allerdings hat sich das Bild für die Banken deutlich aufgehellt, wie die letzten Quartalsausweise aufzeigten.

Dividendenwachstum in % der letzten Jahre von ausgewählten Unternehmen
 

Unternehmen     2007-2012    2002-2012    1992-2012    1987-2012
Roche            9,8        17,6        16,1        17,7
Richemont        12,7        17,4        14,8        n.a.
Swatch        9,7        19,9        10,6        13,3
Swiss Re        13,4        22,3        14,7        12,8
Novartis        7,5        9,2        10,9        11,8
Nestlé        10,9        11,3        11,4        11,1
Givaudan        14,3        16,8        n.a.        n.a.
UBS            -36,9        -17,3        -5,7        -3,9
Credit Suisse    -21,4        22,3        0,0        1,4

http://www.cash.ch/news/top_news/die_neuen_schweizer_dividendenstars-309...

 

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Benjamin Franklin

Fine-Tuner
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Elias hat am 14.03.2013 - 09:27 folgendes geschrieben:

 

Die besten Dividenden-Titel
Aktie                                Land                   Kurs        Dividendenrendite
.......
Pitney Bowes               USA                  14,66     10,2 %
.........
 

http://www.cash.ch/news/top_news/das_sind_die_weltweit_besten_dividenden...

PBI streichen....... hat Dividende halbiert......:sad:

Trotzdem noch eine Cash-Cow...... (Quelle: www.nasdaq.com)

Fine-Tuner

Elias
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Die verkannte Dividendenperle

Die Jagd nach dividendenstarken Titeln ist ungebrochen. Und doch gibt es sie hierzulande noch, die vernachlässigten Dividendenperlen. Beispielsweise in Form der Inhaberaktien von Schweiter Technologies.

Nach dem durchzogenen Halbjahresergebnis von vergangener Woche bricht Helvea eine Lanze für den in Horgen beheimateten Textilmaschinenhersteller. Obschon das Unternehmen in der ersten Jahreshälfte 60 Millionen Franken an die Aktionäre entrichtet habe, verfüge es noch immer über Nettobarmittel im Umfang von 323 Millionen Franken. Auch der geringe Investitionsbedarf spricht dem verantwortlichen Experten zufolge für eine auf Jahre hinaus hohe Dividendenrendite von rund 7 Prozent. Die Aktien werden deshalb mit einem neu 710 (780) Franken lautenden Kursziel zum Kauf empfohlen.

Obschon sich die Situation in den Absatzmärkten von Schweiter Technologies derzeit recht nüchtern gestaltet, können sich die Aktionäre zweifelsohne auf attraktive Dividenden einstellen. In einem Punkt widerspricht sich Helvea allerdings: Die Genfer halten nicht nur das Dividendenpotenzial sondern auch das von Firmenzukäufen ausgehende Potenzial für unterschätzt. Denn das eine schmälert den finanziellen Spielraum für das andere – und umgekehrt.

http://www.cash.ch/news/top_news/die_verkannte_dividendenperle-3118960-771

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Der Dividendenstar aus der zweiten Reihe

Auf der Suche nach Renditen setzen Anleger vor allem die grossen SMI-Titel. Doch im mittelgrossen Börsensegment steht ein Titel, der bald mit einer Sonderdividende kommt und auch danach nachhaltig Bares ausschütten soll.

Von Frédéric Papp

Dividendenstarke Aktien sind ein Mittel gegen die tiefen Zinsen. Und das Tiefzinsniveau wird uns noch lange erhalten bleiben. Anastassios Frangulidis, Chefökonom bei der Zürcher Kantonalbank, erwartet einen Anstieg der Leitzinsen in den USA, Europa und der Schweiz erst ab 2015, wie er im cash-Börsen-Talk sagt.

Somit erstaunt es nicht, dass Anleger Jagd machen auf Aktien mit einer hohen Dividendenrendite. Die Klassiker sind: Zurich Insurance Group mit aktuell 7,1 Prozent Dividendenrendite sowie Swisscom, Swiss Re, Nestle oder Novartis mit Renditen zwischen 3 und 5 Prozent. Die Novartis wurde kürzlich vom renommierten US-Anlegermagazin Forbes als Dividendenperle gekürt (cash berichtete).

Doch es geht noch höher. Mit einer Dividendenrendite von knapp 13 Prozent liegen die Valoren des Zürcher Lagerlogistikers Kardex hinter der Absolute Invest und der Bellevue Group auf Platz drei aller SPI-Titel.

Weiter Ausschüttungen möglich

Als Folge des Verkaufs der Division Stow an Averys Ende Juli für umgerechnet rund 94 Millionen Franken, zahlt Kardex 25,4 Millionen Franken in Form einer steuerfreien Sonderdividende von 4 Franken pro Aktie an die Aktionäre aus. Analysten rechnen mit einer zusätzlichen ordentlichen Dividende von 1 Franken. Ausgeschüttet wird der "Batzen" wenige Tage nach der ausserordentlichen Generalversammlung am 25. September.

Laut einem Marktbericht der Neuen Helvetischen Bank können die Aktionäre auch in Zukunft in den Genuss von attraktiven teils steuerfreien Dividendenzahlungen kommen. Nach den Berechnungen der Bank betrage die Netto-Cash-Position auch nach der Ausschüttung der Sonderdividende etwa 70 Millionen Franken. Und grössere Akquisitionen wurden vom Management als eher unwahrscheinlich taxiert.

Nach wie vor günstig bewertet

Kardex legte seit Jahresbeginn eine Performance von 67 Prozent hin – vier Mal mehr als der Gesamtmarkt. Trotz dieser starken Hausse zählt Kardex mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 13 für das kommende Jahr nach wie vor zu den am günstigsten bewerteten Industrietiteln in der Schweiz. Dahinter stecken vergangene Enttäuschungen. So mussten Anleger mehrmals heftige Kurseinbussen zwischen 40 bis 70 Prozent hinnehmen.

Die Zyklizität sollte aber inskünftig abnehmen, denn Kardex setzt nun verstärkt auf das Servicegeschäft. Die Division Remstar erwirtschaftet rund 80 Prozent des Umsatzes – 30 Prozent davon entfallen auf das Servicegeschäft. Bei der veräusserten Sparte Stow hingegen, spielte das Servicegeschäft keine Rolle.

Für risikotolerante Anleger ist somit ein Kauf der Kardex-Titel auch auf dem aktuellen Kursniveau von 41 Franken vertretbar.

http://www.cash.ch/news/front/der_dividendenstar_aus_der_zweiten_reihe-3...

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Bei dieser Aktie winken fette Dividenden

Unter der Leitung von Hariolf Kottmann hat sich Clariant neu erfunden: Mit der Übernahme von Süd-Chemie stiess der Basler Spezialitätenchemiehersteller in hochmargige Geschäftsfelder vor. Anschliessend wurden auf der Lunge schwache Geschäftsaktivitäten verkauft oder aufgegeben.

Aus Sicht der Aktionäre sind die mageren Jahre nun gezählt. Ihnen winken spätestens nach Abschluss der Neuausrichtung fette Dividenden.

Dieser Meinung ist zumindest Morgan Stanley. In einer Unternehmensstudie schreibt der für das amerikanische Bankinstitut tätige Verfasser von einem Doppeleffekt der Neuausrichtung. Zum einen könne sich das Unternehmen in Zukunft auf Wachstum und Innovation konzentrieren und zum anderen werde das mittelfristige Ziel einer EBITDA-Marge von 17 Prozent bis Ende 2015 realistischer.

Die alles entscheidende Frage sei, ob Clariant die Margenverbesserungen in eine umfangreichere Barmittelgenerierung ummünzen könne. Gelinge den Baslern dieses Vorhaben, sei mit einer sehr viel grosszügigeren Dividendenpolitik als in der Vergangenheit zu rechnen. Der Experte rechnet damit, dass das Unternehmen bis Ende 2015 ein Überschusskapital von mehr als einer Milliarde Franken anhäufen wird. Dies entspreche rund 20 Prozent der derzeitigen Börsenkapitalisierung. Bei Morgan Stanley werden die Aktien von Clariant deshalb mit einem neu 19 (15,20) Franken lautenden Kursziel zum Kauf empfohlen.

Für mich lassen sich die Argumente des Studienverfassers durchaus nachvollziehen. Nach dem starken Kursanstieg der letzten Wochen und Monate rate ich dazu, Rückschläge für einen Einstieg abzuwarten.

http://www.cash.ch/news/top_news/bei_dieser_aktie_winken_fette_dividende...

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Elias
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Diese Firmen erhöhen regelmässig ihre Dividenden

Wer Aktien kauft, denkt vor allem an Kursgewinne. Doch bei der Auswahl der Aktie spielt auch die Dividende eine grosse Rolle. cash nennt die weltweit beständigsten Dividendenzahler.

Soll der Anleger nur auf Aktien mit einer möglichst hohen Dividendenrendite setzen? Diese Strategie hat zwar seinen Reiz, doch ganz so einfach ist es nicht. Denn eine hohe Dividendenrendite ist nicht selten ein Signal dafür, dass irgendwo im Unternehmen der Wurm drin steckt. Möglicherweise hat ein rapide sinkender Aktienkurs diese Kennzahl in die Höhe getrieben, oder aber das Unternehmen versucht, die Dividende unverändert hoch zu lassen, um die Aktionäre bei Stange zu halten.

Wichtiger als eine hohe Rendite ist daher die Dividendenstabilität. Von einem Unternehmen, das Jahr für Jahr gleich viel oder gar steigende Dividenden zahlt, profitieren Aktionäre auf lange Sicht. Die Musterschüler dieser Disziplin finden sich international oft in konservativen Branchen wie Nahrungsmittel oder im Ölgeschäft. Beispiele sind Total, Procter & Gamble, Coca-Cola, McDonald's, Colgate-Palmolive oder Nestlé.

Coca-Cola zahlt Dividende seit 1920

Der Softdrink-Gigant Coca-Cola hat die Dividende in diesem Jahr zum 51. Mal in Folge gesteigert. Seit dem Jahr 1920 erhalten die Aktionäre nun schon eine Dividende. Die Dividendenrendite beträgt derzeit 2,6 Prozent. Als beständiger Dividendenzahler hat sich auch der Fast-Food-Konzern McDonald’s ausgezeichnet. Das Unternehmen hat während 37 Jahren die Dividende jedes Jahr erhöht. In den letzten fünf Jahren betrug das Dividendenwachstum 14 Prozent.

Noch mehr rentierte die Aktie eines Schweizer Nahrungsmittelmulti: Nestle. Ein Anleger, der die Aktie 2003 gekauft, liegen gelassen und die Dividenden regelmässig reinvestiert hätte, läge heute gut 100 Prozent im Plus. Derzeit beträgt die Dividendenrendite 3,2 Prozent (siehe Tabelle).

Auf Nachhaltigkeit und Potenzial achten

Viel wichtiger als die Dividendenrendite sind somit die Kriterien Nachhaltigkeit und Potenzial. Ein Anleger muss sich fragen, ob das Unternehmen, in das er investieren will, die Dividende auch in den kommenden Jahren verdienen kann und wie viele Cash-Reserven der Konzern hat. Umsichtige Manager schütten deswegen nie den gesamten Gewinn aus, sondern behalten einen Teil, um auch in Zukunft verlässlich Dividende zahlen zu können.

Zu den nachhaltigen Dividendenzahlern gehören neben den erwähnten Titeln auch Roche, Zurich oder Novartis. Letzterer hat das US-Anlegermagazin Forbes kürzlich auf die Liste der zehn sichersten Dividendenzahler geschafft (zum Artikel).

http://www.cash.ch/news/front/diese_firmen_erhoehen_regelmaessig_ihre_di...

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Die Schweizer Dividendenstars für 2014

Die börsengehandelten Schweizer Firmen werden im kommenden Jahr Dividenden in Rekordhöhe entrichten. Und trotz des haussierenden Aktienmarktes bleibt die Dividendenrendite überaus saftig.

Gute Nachricht für die Aktionäre börsengehandelter Schweizer Unternehmen: Von den Dividendenerwartungen für die im Swiss Performance Index enthaltenen Gesellschaften lässt sich für das kommende Jahr eine Dividendenrendite von 3,1 Prozent ableiten. Obschon das Börsenbarometer in den letzten Jahren deutlich zulegen konnte, liegt die Rendite über dem historischen Durchschnittswert von 2,9 Prozent.

Insbesondere die grosskapitalisierten Unternehmen schwimmen geradezu in Barmitteln. Mit einer Dividendenrendite von 3,4 Prozent wird auch ihre Ausschüttung im nächsten Jahr über dem Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre von 3 Prozent liegen. Bei den mittelgrossen Firmen errechnet sich eine Rendite von 2,6 Prozent gegenüber 2,3 Prozent und nur bei den kleinen Unternehmen deckt sich die Dividendenrendite von 2,5 Prozent mit dem historischen Durchschnitt.

Die wahren Dividendenperlen sind nicht immer die offensichtlichen

Ende Oktober veröffentlichte die Credit Suisse zum zweiten Mal in Folge eine Strategiestudie zum Thema Schweizer Dividendenwerte. In der Studie durchleuchtete die Grossbank 101 börsengehandelte Schweizer Unternehmen anhand eines Punktesystems auf ihre Qualitäten als Dividendenperlen.

Punkte gab es für den finanziellen Spielraum für eine Dividendenerhöhung um jährlich mindestens 8 Prozent, für eine Dividendenrendite von mindestens 3 Prozent, eine Ausschüttungsquote von maximal 60 Prozent des Jahresgewinns, ein Verhältnis der Nettoverschuldung zum EBITDA von unter 1,5 Mal, eine Eigenkapitalrendite von mindestens 12 Prozent und ein jährliches Gewinnwachstum von mindestens 8 Prozent.

Dass die wahren Dividendenperlen nicht immer die offensichtlichen sind, beweist das Ergebnis. Denn neben Roche erzielten auch Adecco und Belimo die maximale Punktzahl. Auf immerhin 5 von 6 möglichen Punkten kamen ABB, Bucher, Burckhardt, Clariant, Coltene, Comet, DKSH, Galenica, GAM, Geberit, Givaudan, Kuoni, Lindt & Sprüngli, Nobel Biocare, Partners Group, Richemont, Rieter, Schaffner, Schindler, Sonova, Starrag, Straumann, Swatch Group, Tecan, Temenos und u-blox.

Schlecht schnitten hingegen gefeierte Dividendenwerte wie jene von Helvetia, Swisscom oder Zurich Insurance Group ab. Alle drei erreichten gerademal 2 von 6 möglichen Punkten. Und selbst die Aktien von Nestlé bewegen sich mit 3 Punkten bestenfalls im hinteren Mittelfeld.

http://www.cash.ch/news/front/die_schweizer_dividendenstars_fuer_2014-31...

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MarcusFabian
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Die börsengehandelten Schweizer Firmen werden im kommenden Jahr Dividenden in Rekordhöhe entrichten.
...lässt sich für das kommende Jahr eine Dividendenrendite von 3,1 Prozent ableiten.
...liegt die Rendite über dem historischen Durchschnittswert von 2,9 Prozent.

 

Die historische Durchschnittsrendite liegt bei 4.5%

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Weshalb Dividenden wieder wichtiger werden

Gute Börsenjahre haben zu einer Dividenden-Halbwüste geführt, sagt DWS-Star-Fondsmanager Thomas Schüssler im cash-Video-Interview. Doch das dürfte sich bereits 2014 wieder ändern.

Wenn Aktienkurse in die Höhe klettern, spielen Dividendenrenditen meist nur noch eine untergeordnete Rolle. Ein Blick auf die Gewinnerliste des Schweizer Aktienmarkts illustriert dies: Wenn Titel wie Leonteq oder Autoneum sich verdoppeln oder gar verdreifachen, fällt eine Zusatzrendite von zwei bis sechs Prozent, die man dank Dividenden erzielen kann, beileibe nicht mehr gross ins Gewicht. 

"Dividenden gewinnen erst dann wieder an Bedeutung, wenn die Rendite des Gesamtmarkts auf einen einstelligen Bereich zurückfällt", sagt Thomas Schüssler im cash-Video-Interview. Der deutsche Star-Fondsmanager leitet seit über zehn Jahren 13 Milliarden Euro schweren "Top Dividende"-Fonds von DWS, dem Flagschiff des Fondshauses der Deutschen Bank. Zugleich ist der Fonds eines der grössten Anlagevehikel seiner Art. 

Börsen-Rally schlecht für Dividendenfonds

"Bei solch guten Jahren kann ein solcher Fonds gar nicht mit dem Gesamtmarkt mithalten", sagt Schüssler im Gespräch mit cash. In der Regel könne man davon ausgehen, dass bei solchen Fonds die Dividendenzahlungen einen Drittel bis die Hälfte zur jährlichen Rendite beitragen. 

Eines der Hauptprobleme liegt darin, dass Aktien mit hohen Dividendenrenditen ein stabiles Geschäftsmodell aufweisen - und als Folge eher dem defensiven Sektor angehören. Zyklische Titel hingegen, die bei einer Erholung der Wirtschaft an der Börse durchstarten, spülen den Anlegern in erster Linie Kursgewinne, aber keine hohen Dividenden in die Kassen. 

Zudem vermag die Dividendenentwicklung mit den steigenden Aktienkursen nicht Schritt zu halten. Das hat zur Folge, dass die Rendite stetig kleiner wird. "Nach den zwei guten Jahren an den Finanzmärkten herrscht eine Dividenden-Halbwüste", sagt Schüssler. 

Zurich-Aktien würde er nie kaufen

Auch Schüssler litt in den letzten zwei Jahren unter dem positiven Umfeld, in welchem sich Dividendenfonds nicht auszeichnen können. Sein Fonds hatte zuletzt vor allem auf Aktien aus dem defensiven Pharma- und Konsumbereich gesetzt. Vor allem seine Aktien aus der letzteren Branche, die so genannt nichtzyklischen Konsumgütertitel wie Nestle, Phillip Morris oder Unilever sind im Schatten der Kursgewinne von zyklischeren Titeln gestellt worden.

Mit solchen Positionen schnitt der DWS-Star-Fondsmanager gemäss Berechnungen des Fondsanalysehauses Morningstar gar schlechter ab als die Mehrzahl seiner Konkurrenz. Dennoch will Schüssler an seiner Strategie festhalten - und nicht wie manch anderer Dividendenfonds-Manager die Rendite mit Aktien aufbessern, die eigentlich wenig mit der Ausrichtung des Fonds zu tun haben. 

Schüssler will auch in Zukunft auf seine bevorzugten Aktien setzen. "Die besten Dividendentitel weisen eine Rendite von drei bis vier Prozent auf und haben ein ähnlich grosses jährliches Gewinnwachstum", erklärt er sein Auswahlkriterium. Titel wie Zurich Insurance Group, die mit einer Rendite von gegen 7 Prozent aufwarten, würde er hingegen nie kaufen. Hier sei das Risiko von zukünftigen Dividendenkürzungen zu gross, so Schüssler. 

Firmen erhöhen Dividenden weiter

Schüssler geht davon aus, dass bereits 2014 sein Fonds in Relation zum Gesamtmarkt wieder deutlich besser performen wird. Gemäss Konsens der Marktbeobachter wird der Aufwärtstrend an den Börsen an Dynamik einbüssen. Gleichzeitig haben verschiedene Firmen angekündigt, auch nächstes Jahr auf eine aktionärsfreundliche Dividendenpolitik zu setzen. In einer aktuellen Studie der Bank J. Safra Sarasin schätzt der Verfasser, dass etwas mehr als die Hälfte der wichtigsten börsenkotierten Unternehmen in der Schweiz 2014 ihre Dividende weiter erhöhen wird. 

Diese Entwicklung könnte auch den Dividendenfonds, die in den letzten zwei Jahren wegen der anhaltenden Tiefzinsphase zuhauf lanciert wurden, weiter Auftrieb geben. Allerdings eignen sie sich kaum als Kurzfristanlage. Denn von ihrer Konstruktion her sind Dividendenfonds als Geldparkplatz über mehrere Jahre gedacht. "Erst dann kommt der Zinseszinseffekt aus den Dividendenzahlungen zur Geltung", sagt Schüssler.

Ausgewählte Dividendenfonds   http://www.cash.ch/news/top_news/weshalb_dividenden_wieder_wichtiger_wer...

 

 

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Die besten Dividendenaktien Europas

ine prominente US-Bank nennt die 13 vielversprechendsten Dividendenaktien Europas. Ein einziger Schweizer Titel hat es auf diese Liste geschafft.

Bei den Zinsen hat sich die Situation in Europa eher wieder entspannt. Vermutlich stehen dividendenstarke Aktien gerade deshalb wieder hoch in der Anlegergunst. In einer Strategiestudie nennt die Citigroup die 13 aussichtsreichsten Dividendenperlen. Dabei orientiert sich die US-Bank an den Credit Default Swaps, sprich den Absicherungskosten für Anleihen der jeweiligen Unternehmen.

Als einzige Schweizer Aktie ist die des Basler Pharmaunternehmens Novartis auf der Liste zu finden. Ebenfalls auf der Liste befinden sich die Titel des Mineralölkonzerns Total, des Chemieherstellers BASF, des Autobauers Daimler, des Rückversicherers Munich Re, des Chemiekonzerns DSM, des Nahrungsmittelherstellers Unilever, des Mineralölunternehmens Statoil, der beiden Telekommunikationskonzerne Telenor und TeliaSonera, der Svenska Handelsbanken, des Pharmaunternehmens GlaxoSmithKline sowie des Stromversorgers National Grid zusammen.

Was die Credit Default Swaps über die Dividendenaussichten verraten

Auf die Liste schaffen es gemäss den Kriterien von Citigroup Aktien von Unternehmen, deren Börsenkapitalisierung mindestens 10 Milliarden Dollar beträgt, deren Dividendenrendite 100 Basispunkte über dem Durchschnitt liegt, die ein positives Momentum aufweisen und eine relativ tiefe Kreditausfallrate (Credit Default Swap) haben. 

Möglichst tiefe Credit Default Swaps seien deshalb wichtig, weil sie einiges über die wahre finanzielle Situation eines Unternehmens aussagen würden. Ausserdem sei es solchen Firmen im aktuellen Umfeld möglich, sich sehr günstig Fremdkapital zu beschaffen und dieses über Dividendenerhöhungen oder Aktienrückkäufe an die Aktionäre zurückzuführen.

Im bisherigen Jahresverlauf weisen die 13 von der Citigroup empfohlenen Dividendenperlen in Dollar betrachtet ein Minus von 0,5 Prozent auf. Damit schneiden sie besser als der um 1,3 Prozent schwächere MSCI World High Dividend Index und der sogar um 1,9 Prozent tiefere MSCI Equity World Index ab. Die US-Bank erwartet für die Zukunft eine deutlich über dem Durchschnitt liegende Kursentwicklung der 13 Aktien.

http://www.cash.ch/news/top_news/die_besten_dividendenaktien_europas-317...

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Diese Dividenden sind gefährdet

Das Beispiel der Bellevue Group vom Montag zeigt: Unternehmen, die ihre Gewinnausschüttung drastisch reduzieren, werden an der Börse brutal abgestraft. cash nennt weitere Kandidaten für Dividendenkürzungen.


 

Publigroupe (Dividendenrendite 9,2 Prozent): Die Medienvermarkterin nimmt jeweils eine Spitzenposition ein, wenn es um die Dividendenrendite geht. Doch wie lang kann Publigroupe diese noch garantieren? 2012 erzielte das Lausanner Unternehmen einen zweistelligen Millionengewinn und zahlte pro Aktie eine Dividende von 10 Franken aus. Allerdings ist Publigroupe 2013 wieder in die roten Zahlen zurückgefallen. Erwartet wird ein Jahresverlust von gegen zehn Millionen Franken. Eine Anpassung der Dividende nach unten ist somit wahrscheinlich.

Valora (6,2 Prozent): Zu den regelmässig guten Dividendenzahlern gehört auch der Gemischtwarenladen Valora. Vor einem Jahr erhöhte der Betreiber der Kiosk- und Brezelkönig-Kette die Dividende um einen Franken auf 12,50 Franken, obschon der Gewinn 2012 deutlich einbrach. Für 2013 erwartet das Unternehmen ein solides Ergebnis. Vermutlich wird Valora für 2014 eine unveränderte oder leicht höhere Dividende auszahlen.

Dennoch bleiben mittelfristige Fragezeichen. Einerseits läuft noch immer der Verkleinerungsprozess im Kioskbereich. Der Pressevertrieb soll verkauft oder ausgelagert werden. Zudem ist fraglich, wie gross der "Panini"-Effekt dieses Jahr ausfallen wird. Jeweils in den Jahren der Fussball-Europa- oder Weltmeisterschaften, wenn Tausende von Schweizern wie wild Fussballbildchen sammeln, erhöht Valora den Jahresgewinn. Allerdings hat die Jagd nach Panini-Bildchen zuletzt deutlich nachgelassen.

Basler Kantonalbank (4 Prozent): Die Basler Staatsbank gab bereits letzte Woche bekannt, dass sie für 2014 die Ausschüttung an die Inhaber der Partizipationsscheine um 20 Rappen auf 3,10 Franken kürzen werde. Das ist die Folge des massiven Gewinneinbruchs, verursacht durch die US-Steuerthematik, Sonderbelastungen für die Pensionskasse und Buchverluste auf dem eigenen Partizipationsscheins. Je nach Ausgang des Steuerstreits und der weiteren Entwicklung des PS-Titels sind für die kommenden Jahre weitere Dividendenkürzungen möglich.

BKW (4 Prozent): Die Schweizer Strombranche kommt aus den Sorgen nicht heraus. Zuerst hatte das Schlagwort der Energiewende Unternehmen wie die BWK vor neue Realitäten gestellt. Nun sind nach dem Ja zur SVP-Initiative auch Gespräche über ein EU-Stromabkommen sistiert worden. Dies gefährdet eine rasche und rechtlich abgesicherte Anbindung der Schweiz an den europäischen Energiemarkt. Trotz Wertberichtigungen und Rückstellungen zahlt beispielsweise die BKW noch immer eine gleich hohe Dividende wie im Vorjahr aus. Eine Kürzung ist wohl eine Frage der Zeit.

Zu einer ähnlichen Einschätzung kommt auch eine Analyse der Privatbank Rahn & Bodmer. Die Energie- und Versorgerbranche drohen Dividendenkürzungen, da diese bereits in den letzten Jahren nicht mehr mit dem freien Cash Flow finanziert werden konnten.

Immobilienaktien (3 bis 6 Prozent): Immobiliengesellschaften halten ihre Anleger ebenfalls dank den hohen Dividendenrenditen bei Laune. Titel wie jene von von Intershop, Mobimo und Allreal rentieren derzeit mit vier bis sechs Prozent. Tiefe Zinsen haben die Nachfrage nach Häusern und den Bauboom hoch gehalten. Das spülte den Unternehmen Geld in die Kasse. Inzwischen haben sich die Vorzeichen aber leicht geändert. Die Zinsen am langen Ende haben wieder angezogen, und die Unsicherheiten über die Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative könnte die Bautätigkeit eindämmen.

Eine sinkende Nachfrage nach Immobilien könnte also bereits 2014 die Gewinnzahlen – und damit die Ausschüttung an die Aktionäre – beeinträchtigen. Noch gehen Experten davon aus, dass die fünf grossen Anbieter Allreal, Intershop, Mobimo, PSP und SPS ihre Dividende vorerst halten können. Ab 2015 sind negative (Dividenden)-Überraschungen aber nicht mehr ausgeschlossen.

http://www.cash.ch/news/front/diese_dividenden_sind_gefaehrdet-3176237-449

 

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Auf diese Dividendenperlen setzt die UBS

Das Wealth Management der UBS setzt auf hochwertige Schweizer Dividendenaktien und sagt auch gleich, welche sich für Anleger geradezu aufdrängen.

In einer Strategiestudie bläst das Chief Investment Office des UBS Wealth Managements zur Jagd auf dividendenstarke Schweizer Aktien. Diese seien zur Zeit attraktiv, würden sie doch eine deutlich höhere Rendite als Anleihen in Schweizer Franken bieten. Allerdings macht der Studienverfasser auch gleich eine Einschränkung: Aktien von Unternehmen mit einer nachhaltigen, stetig steigenden und attraktiven Dividende seien solchen mit lediglich einer hohen Dividendenrendite ganz klar vorzuziehen.

Zur Gruppe der attraktiven Unternehmen zählt der Analyst derzeit BKW, Flughafen Zürich, GAM Holding, Givaudan, Kaba, Lonza Group, Nestlé, Pargesa, Roche, Schweiter Technologies, SGS, St. Galler Kantonalbank, Swisscom, Swiss Prime Site, Tamedia, Vontobel und die Zurich Insurance Group.

Vorsicht vor "Dividendenfallen"

Die Dividendenrendite des Schweizer Aktienmarktes liege bei knapp 3 Prozent, so der Studienverfasser. Die Durchschnittsrendite am Markt in Schweizer Franken notierter festverzinslicher Papiere liege dagegen bei unter 1,5 Prozent. Diese Renditedifferenz halte er für attraktiv, besonders für Anleger, die sich auf Unternehmen mit hochwertiger Dividende konzentrieren würden. In der Vergangenheit hätten die Dividendenrenditen in der Regel unter den Renditen von Anleihen gelegen.

Für Unternehmen werde es angesichts der herausfordernden Konjunkturaussichten schwierig, ihre Gewinne zu halten oder gar zu steigern. Dies gelte insbesondere in der Eurozone. Daher dürften sich einige Unternehmen gezwungen sehen, ihre Dividendenzahlungen zu reduzieren, besonders wenn diese die erwirtschafteten Gewinne sonst übersteigen würden. Unternehmen mit soliden Fundamentaldaten sowie robusten Bilanzen und Dividenden, die durch Gewinne und Cashflows gut abgesichert seien, dürften jedoch zuverlässige Ausschüttungen liefern. Der Analyst setzt deshalb ausschliesslich auf die Aktien solcher Firmen.

http://www.cash.ch/news/top_news/auf_diese_dividendenperlen_setzt_die_ub...

 

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Die richtigen Dividendenaktien

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