Ebola

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06.10.2014 18:35
#1
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Ebola

Ich eröffne diesen Thread, weil Ebola einen eigene Thread verdient. Es betrifft bereits die Politik und in den Ländern, wo es wütet, die Wirtschaft.

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07.03.2016 16:26
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Tödlicher als Ebola

Seit November 2015 erkrankten in den USA 44 Menschen an einem vermeintlich harmlosen Bakterium, 18 davon starben. Eine erschreckend hohe Quote.

Fieber, Atemnot, Tod – ein eigentlich als harmlos geltendes Bakterium macht den Menschen im US-Staat Wisconsin zu schaffen: In den letzten fünf Monaten erkrankten dort 44 Menschen an dem Keim Elizabethkingia anophelis (siehe Box). Laut Fox News 6 starben 18 von ihnen.

http://www.20min.ch/wissen/gesundheit/story/Mysterioese-Infektionswelle-...

 

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10.11.2015 09:44
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Ebola-Epidemie in Sierra Leone offiziell beendet

Das hoch ansteckende Ebola-Virus hat in Sierra Leone rund 3600 Menschen getötet. Jetzt feiern die Menschen das Ende der Seuche.

http://www.srf.ch/gesundheit/ebola/international/ebola-epidemie-in-sierr...

 

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05.11.2015 08:19
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Ebola-Spätfolgen Geheilt, aber nicht gesund

Die Ebola-Epidemie in Westafrika ist fast besiegt. Das nächste Gesundheitsproblem: die Langzeitfolgen der Infektion.

http://www.nzz.ch/wissenschaft/medizin/geheilt-aber-nicht-gesund-1.18637129

 

 

 

Unberechenbares VirusRückfallrisiko bei EbolaEine Krankenschwester hatte sich Ende 2014 bei einem Hilfseinsatz in Sierra Leone mit Ebola infiziert und galt als geheilt. Anfang Oktober 2015 musste sie erneut ins Krankenhaus. Pauline Cafferkeys Ersterkrankung war erst nach ihrer Rückkehr nach Europa aufgefallen. Ende Januar 2015 wurde sie als geheilt entlassen. Auch die zweite Erkrankung scheint die schottischen Krankenschwester zu überstehen. Nachdem die Ärzte ihren Zustand nach erneuter Einlieferung ins Londoner Royal Free Hospital zeitweise als "kritisch" bezeichnet hatten, ist sie nach etwa zwei Wochen Behandlung auf dem Weg der Besserung. Bereits im Frühjahr 2015 war auch bei einem Arzt in den USA, der als geheilt gegolten hatte, das Ebola-Virus wieder aktiv geworden. Wissenschaftler glauben, dass sich der Erreger in manche Nischen des Körpers zurückziehen und später wieder vermehren kann. Das Rückfallrisiko scheint gering, aber es ist da. WHO warnt vor erneuter Ausbreitung Entsprechend warnt auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) vor einem Nachlassen im Kampf gegen Ebola. Die tödliche Krankheit bedrohe auch weiter die Menschen in Westafrika, betonte die WHO-Generaldirektorin Margaret Chan am 20. Oktober 2015 in Genf. Das Virus könne geraume Zeit in Körperflüssigkeiten überleben, zum Beispiel etwa neun Monate in Sperma. Chan forderte Überlebende der Epidemie auf, in der Zeit entweder auf Geschlechtsverkehr zu verzichten oder Kondome zu benutzen. Noch bestehen nach Einschätzung von Chan große Wissenslücken das Ebola-Virus betreffend. Nach zwei Wochen ohne registrierte Neuinfektionen traten im Oktober 2015 mindestens zwei neue Fälle der gefährlichen Krankheit in Guinea auf. In den drei Schwerpunktländern Guinea, Sierra Leone und Liberia wurden seit Beginn der Epidemie im Frühjahr 2014 knapp 28.500 Fälle registriert, etwa 11.300 Menschen starben. Die Dunkelziffer liegt laut WHO vermutlich deutlich höher. Inzwischen gilt Liberia als Ebola-frei und auch in Sierra Leone wurden seit Anfang Oktober 2015 keine neuen Fälle bekannt. http://www.3sat.de/page/?source=/nano/medizin/183874/index.html 

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07.07.2015 15:19
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Erneut Ebola-Ausbruch in Liberia

Liberia ist im Mai für Ebola-frei erklärt worden. Nun sind neue Fälle aufgetaucht. Über die Ansteckungswege wird spekuliert. Die Rückkehr der Epidemie bedeutet einen Rückschlag für das Land.

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Konsum von Hundefleisch

Diese jüngsten Fälle sind insofern seltsam, als Nedowein nicht an der Grenze zu Guinea oder Sierre Leone liegt, wo Ebola weiterhin wütet. Da es in Liberia seit zwei Monaten keine neuen Krankheitsfälle gab und die drei Männer auch nicht ins Ausland gereist sind, stellen sich die Fragen, wie sie sich angesteckt haben und ob Ebola in Liberia möglicherweise gar nie richtig verschwunden ist, was manche Experten immer wieder in Betracht gezogen haben. Denn in den dichtbewaldeten Regionen Liberias gibt es praktisch unzugängliche Dörfer. Es ist gut möglich, dass dort Ebola stellenweise weiterhin existiert und möglicherweise ganze Ortschaften auslöscht, ohne dass dies jemand ausserhalb erfährt. Nicht vergessen darf man auch die Möglichkeit einer sexuellen Übertragung.

Das Virus überlebt nämlich lediglich 21 Tage in Blut oder Erbrochenem, hingegen bis zu 90 Tage in der Samenflüssigkeit.

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http://www.nzz.ch/international/neuer-ebola-ausbruch-in-liberia-1.18573789

 

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10.04.2015 14:50
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Ebola-Epidemie lauert weiter in Westafrika

10.04.2015 14:31

MONROVIA (awp international) - Wenn Walter Lindner heute auf der Strasse vom Flughafen Monrovias in die Stadt fährt, scheint alles so, als ob nie etwas gewesen wäre. Läden und Geschäfte haben geöffnet, Kinder gehen in die Schule und die Hotels arbeiten wieder. Auf den Strassen der Hauptstadt des westafrikanischen Liberia sind viele Menschen unterwegs. Im Oktober, als der Ebola-Beauftragte der Bundesregierung zum ersten Mal in dieser Funktion in die Stadt mit mehr als einer Millionen Einwohner kam, lag alles darnieder, die meisten Geschäfte und Schulen geschlossen, nur wenige geöffnete Hotels, ausgestorbene Strassen.

Vergangenen Herbst, als die Ebola-Epidemie besonders schlimm wütete, lagen Kranke vor der Station der Ärzte ohne Grenzen. Wer sich noch auf den Beinen halten konnte, lehnte entkräftet an der langgezogenen Mauer der Einrichtung. Die Krankenstation war durch die hohe Zahl der Ebola-Patienten völlig überlastet. Das bedeutete, wer zuerst kam, wurde zuerst behandelt, alle anderen mussten draussen warten.

Im Oktober grassierte die Ebola-Epidemie in drei Staaten Westafrikas - neben Liberia auch in Sierra Leone und Guinea - schon seit Monaten. "Alle kamen zu spät - ausser Ärzte ohne Grenzen", sagt Lindner. Und wie Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) und Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) ist er der Meinung, dass der Einsatz der Hilfe bei den nächsten Katastrophen auf allen Ebenen besser koordiniert werden muss.

Doch so einfach ist das nicht, meint der Diplomat. Im Grunde genommen gibt es mehrere Stellen und staatliche Ebenen in der Reaktionskette, bei denen die Katastrophenwarnlampen nicht rechtzeitig aufgeleuchtet haben. Zunächst gebe ein betroffener Staat natürlich nur ungern zu, dass ihn eine Epidemie heimgesucht habe, sagt Lindner. Zudem habe es zuvor 23 kleinere Ebola-Ausbrüche gegeben, offenbar ohne nennenswerte Folgen. Wer konnte wissen, dass der 24. Ausbruch in die Katastrophe führt. Auch war die Welt im Mai, Juni, Juli 2014 abgelenkt durch Konflikte im Gazastreifen, in der Ukraine oder im Irak mit den von den IS-Terroristen verfolgten Jessiden.

Deutschland reagierte erst, als Liberias Präsidentin Ellen Johnson Sirleaf im September an die befreundete Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) schrieb: Ihr Land stehe vor dem Kollaps. Die Kanzlerin schaltete umgehend das Auswärtigen Amt, das Verteidigungs- und das Gesundheitsministerium sowie das Entwicklungsressort ein.

Merkel liess sich regelmässig vom Ebola-Beauftragten Lindner über die Katastrophe berichten. Während der deutschen Präsidentschaft im Rahmen der sieben führenden Wirtschaftsnationen (G7) will sie die globale Gesundheit auf die Tagesordnung heben. "Gesundheit muss man global denken", sagt ihr Ressortchef Gröhe.

Mit UN-Generalsekretär Ban Ki Moon verabredete Merkel ein Forum, das sich die Krisenarchitektur näher anzuschauen sollte. Zum G7-Gipfel im Juni im bayrischen Elmau solle es bereits erste Ergebnisse geben.

Aber auch nachdem die Geberländer aufgewacht waren, lief die Hilfe nur schleppend an. Gröhe und Müller ziehen den Schluss, dass nationale wie internationale Hilfsorganisationen besser koordiniert werden und effektiver zusammenarbeiten müssen. In der UN gibt es seit langem eine Diskussion über eine Reform.

Müller brachte jetzt auf nationaler Ebene Weisshelme ins Spiel, die nach einer Katastrophe in betroffenen Ländern die Bemühungen zur Überwindung der Folgen und einen Wiederaufbau organisieren sollen. Die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit soll demnach die Kernmannschaft stellen. Ob das allerdings Aussenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) in dieser Form mitmacht, und der Aussenminister müsste mit ins Boot, ist fraglich.

In den drei Ebola-Ländern muss jetzt nach der bisherigen Nothilfe die Arbeit zur Überwindung der Folgen beginnen. Dabei soll auch ein besseres Gesundheitssystem und damit eine bessere Informationskette bei Katastrophen oder Epidemien aufgebaut werden. Insbesondere die Krankenhäuser müssten in die Lage versetzt werden, mit Infektionspatienten umzugehen.

Besiegt ist Ebola nicht, die Krankheit lauert im Wartezustand. Der Bundeswehrarzt und Epidemiologe Christian Janke sagt: "Es gibt in Liberia keine Ebola mehr bei Menschen. Bei Tieren gibt es sie sehr wohl weiterhin. Damit ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sie wieder ausbricht in Westafrika."/rm/tam/DP/jha

(AWP)

 

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18.02.2015 17:22
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Bissl Verschwörung gefällig?

https://www.youtube.com/watch?v=cgOGUrx7Lok

Fakt ist, dass die US-Army seit Jahren an Ebola und Ebola-Gegenmitteln forscht.

Verschwörungstheorie ist, dass diese Ebola-Stämme gezielt in Westafrika ausgesetzt wurden um Theorie und Praxis zu überprüfen.

 

17.02.2015 12:20
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Ebola in Westafrika wieder auf dem Vormarsch

Nachdem die Anzahl Ebola-Neuinfektionen zurückging, registrierte die Weltgesundheitsorganisation WHO in den letzten Wochen einen erneuten Anstieg der Erkrankungen.

http://www.srf.ch/gesundheit/ebola/international/ebola-in-westafrika-wie...

 

Ebola-Epidemie: Drei westafrikanische Länder wollen Ebola bis Mitte April besiegen

 

 

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03.12.2014 08:34
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Weltbank: Ebola-Folgen für Liberia, Sierra Leone und Guinea schlimmer

02.12.2014 21:44



WASHINGTON (awp international) - Die Ebola-Epidemie schadet den am stärksten betroffenen Ländern Liberia, Sierra Leone und Guinea laut der Weltbank wirtschaftlich mehr als bislang angenommen. Insgesamt betrage der Schaden in diesem und im kommenden Jahr rund zwei Milliarden Dollar (1,61 Milliarden Euro), teilte die Organisation am Dienstag in Washington mit.

Liberias Bruttoinlandsprodukt (BIP) werde 2014 um 2,2 Prozent zunehmen. Im Oktober hatte die Weltbank das Wachstum noch auf 2,5 Prozent geschätzt - und vor der Krise gar auf 5,9 Prozent. Für 2015 erhöhte sie zwar die Prognose von 1 Prozent auf 3 Prozent. Allerdings lag die Schätzung vor dem Ebola-Ausbruch bei 6,8 Prozent.

Für Sierra Leone wurde die Wachstumsprognose 2014 von 8 auf 4 Prozent revidiert. 2015 werde die Wirtschaft gar um 2 Prozent schrumpfen. Im Oktober hatte die Weltbank für 2015 noch 7,7 Prozent Wachstum erwartet.

Die Aussichten für Guinea fielen von 2,4 Prozent in diesem Jahr auf 0,5 Prozent. 2015 schrumpfe das BIP um 0,2 Prozent, nachdem im Oktober mit 2 Prozent gerechnet worden. Vor Oktober hatten die Zahlen auch in Sierra Leone und Guinea wesentlich besser ausgesehen./fff/DP/he

(AWP)

 

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26.11.2014 14:37
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Beerdigungsteam in Sierra Leone streikt

Sie liessen die Ebola-Leichen auf den Strassen liegen
http://www.blick.ch/news/ausland/beerdigungsteam-in-sierra-leone-streikt...

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20.11.2014 11:46
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Kubanischer Arzt: Ebola-Patient kommt nach Genf

Ein kubanischer Arzt hat sich in Sierra Leone mit dem Ebola-Virus angesteckt. Jetzt soll er in Genf behandelt werden. Er ist der erste Ebola-Erkrankte in der Schweiz.

http://www.blick.ch/news/schweiz/westschweiz/kubanischer-arzt-ebola-pati...

 

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24.10.2014 08:26
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Erster Ebola-Fall in New York bestätigt
 

New Yorks Stadtpräsident Bill de Blasio hat einen ersten Ebola-Fall in der US-Millionenstadt bestätigt. Bei einem Arzt sei die lebensgefährliche Krankheit nachgewiesen worden.

Dies sagte De Blasio am späten Donnerstagabend (Ortszeit). Der 33-jährige Mediziner war vor wenigen Tagen aus Westafrika zurückgekehrt und hatte zuletzt über Fieber und Durchfall geklagt. Er wurde sofort isoliert.

"Es gibt keinen Grund zur Sorge", beteuerte De Blasio. "Wir haben ein starkes Team, und wir sind seit Monaten vorbereitet. Jetzt läuft ab, was wir so oft geübt haben." Ebola übertrage sich nur durch Körperflüssigkeiten: "Es genügt nicht, im selben U-Bahn-Wagen zu sein oder in der Nähe zu wohnen."

New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo fügte auf einer kurzfristig anberaumten Pressekonferenz hinzu: "Wir hatten alle gehofft, dass dieser Tag nie kommen wird. Aber wir sind hier in New York, und Menschen aus aller Welt kommen zu uns. Diese Nachricht konnte uns nicht überraschen."

Cuomo sagte, der Mann habe zu vier Menschen engeren Kontakt gehabt. Alle vier seien bereits ermittelt. "Wir sind so vorbereitet, wie man nur vorbereitet sein kann."

Der New Yorker Gesundheitsbehörde zufolge hatte der 33-Jährige für die Organisation Ärzte ohne Grenzen in Guinea gearbeitet. Er war am 14. Oktober nach Europa und drei Tage später nach New York geflogen. Da habe er noch keine Symptome gehabt.

Als erfahrener Arzt habe er bei sich zweimal am Tag seine Körpertemperatur gemessen, erst am Donnerstag habe er aber Fieber bekommen. Die Behörde bestätigte auch, dass der Arzt mit mehreren U-Bahn-Linien sowie Taxi gefahren sei und am Abend vor dem Fieber zum Bowlen gegangen sei.

Auch im westafrikanischen Mali ist erstmals ein Fall von Ebola aufgetreten. Ein zweijähriges Mädchen, das kurz zuvor im Nachbarland Guinea unterwegs gewesen sein soll, ist laut den Behörden positiv auf das Virus getestet worden.

Das Mädchen war am Mittwoch mit verdächtigen Symptomen im westlichen Kayes ins Spital eingeliefert worden, einen Tag später lagen die Bluttestergebnisse vor, teilte das Gesundheitsministerium des Landes am Donnerstag. "Jeder, der mit dem Mädchen Kontakt hatte, steht unter medizinischer Beobachtung", sagte ein Sprecher des Ministeriums.

(SDA)

 

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22.10.2014 08:36
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Kanadische Firma nimmt Produktion von Anti-Ebola-Mittel auf

22.10.2014 06:44



Bangalore (awp/sda/reu) - Das kanadische Unternehmen Tekmira Pharmaceuticals hat mit der Produktion eines Arzneimittels gegen Ebola begonnen. Das neue Medikament TKM-Ebola, das in der Erprobungsphase ist, solle bis Anfang Dezember verfügbar sein, teilte die Firma am Dienstag mit. Es werde aber nur im begrenztem Umfang hergestellt.

Bisher gibt es gegen die Viruserkrankung, an der vor allem in Westafrika mehr als 4500 Menschen gestorben sind, kein zugelassenes Medikament. Die Aufsichtsbehörden in den USA und Kanada genehmigten aber im September den Einsatz von TKM-Ebola bei Infizierten und Verdachtsfällen.

Unterdessen gibt es bei der Behandlung von Ebola-Patienten in den USA Fortschritte. Eine Krankenschwester, die sich mit dem Virus bei der Behandlung eines infizierten Liberianers in Dallas angesteckt hatte, sei inzwischen in guter Verfassung, teilten die National Institutes of Health mit.

Ein US-Kameramann, der sich im westafrikanischen Liberia mit dem Ebola-Virus infiziert hatte, ist geheilt. Der Mann werde am Mittwoch die Klinik im Bundesstaat Nebraska verlassen können, weil das Virus in seinem Blut nicht mehr feststellbar sei, teilte das Spital am Dienstagabend (Ortszeit) mit.

Der Kameramann hatte zuletzt vor allem für den US-Fernsehsender NBC gearbeitet. Nach seiner Genesung zeigte sich der 33-Jährige in einer kurzen Erklärung "sehr glücklich", dass er noch am Leben sei. Viele andere Erkrankte hätten dieses Glück nicht gehabt.

In New York absolvierten tausende Mitarbeiter des Gesundheitswesens ein Training für den Ebola-Ernstfall. Ärzte, Krankenschwestern sowie Reinigungskräfte und Hilfspersonal sollten lernen, Ebola-Symptome zu erkennen und wie man die Verbreitung des gefährlichen Virus verhindere, berichteten New Yorker Medien. "Was diese Krankheit vernichtet, sind Wissen, Training und gute Vorbereitung", sagte Gouverneur Andrew Cuomo nach der Schulung am Dienstag.

(AWP)

 

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17.10.2014 09:36
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Die Schweiz will helfen:


Aber nicht mit den Kranken in Berührung kommen.


Keine Kranken in die Schweiz nehmen


Helfen wenn möglich von der Schweiz aus


Betreten der Seuchengebieten für die Schweizer verboten.


 


Ist ja lachhaft... Die Schweizer wollen nur das Geld und kein Risiko.


BR Maurer ist ein Weichei. Die Armee soll in das Gebiet um den Ebolaopfern zu helfen und nicht als Zuschauer.

Geld stinkt, aber ich liebe den Geschmack

17.10.2014 08:15
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Roche: Ebola-Notfall-Test vor Zulassung
 

Der Pharma-Konzern Roche will offenbar einen Notfall-Test zur Erkennung von Ebola in den USA zur Zulassung einreichen.

Derzeit werde eine technische Evaluation eines solchen Tests durchgeführt, um eine Zulassung bei der US-Gesundheitsbehörde FDA und eine Vorqualifikation der WHO vorzubereiten, teilte das Unternehmen am Donnerstag laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Dow Jones in einem Statement mit.

Roche hatte bereits einen solchen Test bei den europäischen Behörden eingereicht. Er basiere auf dem LightCycler 480, ein Instrument das derzeit nur für Research-Arbeiten eingesetzt werde, heisst es weiter.

(AWP)

 

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15.10.2014 08:21
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neptun43 hat am 14.10.2014 - 23:29 folgendes geschrieben:

Hallo an alle, es scheint, dass uns das Thema Ebola noch eine Weile beschäftigen wird. Weiss jemand vom Forum, wer die nötigen Schutzanzüge herstellt.?

 

 

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13.10.2014 15:40
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Es mag vielleicht etwas merkwürdig klingen aber ich empfehle jedem, das (gratis) Flash Game Pandemic II zu spielen: http://www.gamingdelight.com/games/pandemic.php

Bei diesem und ähnlichen Spielen steuert man einen Virus (oder eine Bakterie oder ein Prion) und hat die Aufgabe, den Virus derart zu verbreiten und zu steuern, dass man damit die gesamte Menschheit auslöschen kann. Dies ist das Ziel des Spieles.

Die beste Strategie des Spieles besteht darin, den Virus einerseits vorerst möglichst unerkannt zu halten (sprich: Keine Symptome), ihn andererseits aber sehr ansteckend zu gestalten. Dazu gehört in erster Linie die Ansteckung über die Luft. Somit kann ein intelligenter Virus über die ganze Welt verbreitet werden, bevor er überhaupt erkannt wird. Erst wenn er weltweit verbreitet ist, verstärkt man - im Spiel - die Symptome und macht ihn tödlich.

Ebola wir auch Marburg sind so gesehen "dumme Viren". Sie sind viel zu aggressiv und sorgen dafür, dass sie sehr schnell erkannt werden und die Menschen entsprechende Gegenmassnahmen einleiten. Das Ziel (des Spieles und auch des echten Virus), die ganze Menschheit zu infizieren kann somit (in der Realität: Zum Glück!) nicht erreicht werden. Selbst wenn ganz Afrika mit dem Virus infiziert würde, würde die Menschheit als Gesamtes den Flug-, Land- und Schiffsverkehr mit Afrika unterbinden und somit eine grosse Quarantänezone schaffen.
 

Die Übertragungswege von Ebola sind zum Glück nach jetzigem Erkenntnisstand relativ gut unter Kontrolle zu bringen: Übertragungsweg sind lediglich Körperflüssigkeiten und Ansteckungsgefahr besteht erst nachdem der Patient Symptome zeigt.

 

12.10.2014 10:33
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Experte warnt

So schlecht sind wir für Ebola gerüstet.

Die Angst vor Ebola geht um. Kommt das Killervirus nach Europa, stösst unser Gesundheitssystem schnell an seine Grenzen.

Krisensitzung zu Ebola: Anfang Woche lädt der Bund zum runden Tisch mit Ärzten und Experten, um für die koordinierte Aufnahme von Ebola-Patienten gewappnet zu sein. Ein nationaler Notfallplan existiert nicht, der Umgang mit dem Todesvirus ist kantonal organisiert. Doch das macht vor Grenzen nicht halt. 

Ebola ist bei uns angekommen. Erstmals hat sich in Europa ein Mensch mit dem Virus infiziert. Die spanische Pflegehelferin Teresa Romero (44) kämpft in der Madrider Klinik Carlos III. um ihr Leben. Sie wird mit dem experimentellen Medikament ZMapp behandelt.

Romero steckte sich bei der Pflege eines Missionars an. Der hatte sich in Liberia mit dem Ebola-Virus infiziert. Er ist mittlerweile verstorben.

Spätestens seit der Fall bekannt wurde, geht in Europa die Angst um. Mehrere Staaten haben ihre Vorkehrungen gegen die Krankheit verstärkt. Grossbritannien probte in einer landesweiten Übung den Ernstfall – um zu testen, ob man für einen Ausbruch gewappnet sei.

http://www.blick.ch/news/schweiz/experte-warnt-so-schlecht-sind-wir-fuer...

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11.10.2014 09:15
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Ebola als Risiko für die Weltwirtschaft

Mehr als 4000 Menschen sind bislang an dem tödlichen Ebola-Virus gestorben. Nun warnen IWF und Weltbank vor Schäden für die Wirtschaft. Ihre Erkenntnis: Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat weder die Finanzmittel noch die Fähigkeit, konkret gegen Pandemien vorzugehen.

Nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank ist die Ebola-Epidemie in Afrika ein Risikofaktor für die weitere wirtschaftliche Entwicklung. Wie Weltbank-Präsident Jim Yong Kim bei der Jahrestagung beider Organisationen in Washington sagte, sieht er die Weltgemeinschaft im Kampf gegen Ebola ins Hintertreffen geraten. Kim forderte schnelle Gegenmaßnahmen und eine neue internationale Einrichtung, um gegen Epidemien wie Ebola frühzeitig auch finanziell vorgehen zu können. Hinter Kims Forderung steht die Erkenntnis, dass die Weltgesundheitsorganisation WHO weder die Finanzmittel noch die Fähigkeit hat, konkret gegen Pandemien vorzugehen.

Allerdings lassen sich die ökonomischen Folgen nur schwer abschätzen, weil sie entscheidend davon abhängen, wie schnell und wie weit das Virus sich ausbreitet. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble wies in Washington darauf hin, dass die Krisenszenarien auf die wirtschaftliche Stimmung drückten. Er könne dies aber nicht quantifizieren.

In einem für den IWF außergewöhnlichen Schritt hieß die geschäftsführende Direktorin Christine Lagarde es gut, wenn die am stärksten von Ebola betroffenen Länder Sierra Leone, Guinea und Liberia ihre Neuverschuldung erhöhten, um die Krise zu bekämpfen. Afrika gehört seit Jahren zu den am kräftigsten wachsenden Regionen der Welt. Der IWF prognostiziert den Ländern südlich der Sahara für das kommende Jahr ein Wachstum von 5,8 Prozent, nach 5,1 Prozent in diesem Jahr. Sollte die Krise sich ausweiten, könnte es aber dramatische Folgen für die Wirtschaft in Westafrika haben.

Lage in Spanien „komplex und schwierig“

Die Zahl der Ebola-Opfer in Westafrika ist nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) auf 4024 gestiegen. Insgesamt seien in Guinea, Liberia und Sierra Leone 8376 Menschen erkrankt, berichtete die WHO. Besonders dramatisch ist die Situation weiterhin in Liberia. Mehr als die Hälfte aller Opfer wurden dort verzeichnet. Unter den Toten sind auch insgesamt 233 Helfer aus dem Gesundheitsbereich. Der Ausbruch der Epidemie wurde im März erstmals umfassend beobachtet.

Die spanische Regierung hat nach der Ansteckung einer Krankenpflegerin mit Ebola am Freitag einen Krisenstab eingesetzt. Die ressortübergreifende Kommission soll national alle Maßnahmen gegen die Krankheit koordinieren. Ministerpräsident Mariano Rajoy sagte nach einem Besuch des Madrider Krankenhauses, in dem sich die Pflegerin angesteckt hatte, die Lage sei „komplex und schwierig“. Er sei jedoch „absolut überzeugt“ davon, dass alles getan werde, um die Krise zu überwinden.

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/konjunktur/waehrungsfonds-ebola-al...

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11.10.2014 09:07
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Immer mehr Ebola-Fälle in Europa und den USA

Ebola ist in den westlichen Industrieländern angekommen, vorläufig aber noch nicht in dramatischen Ausmassen: In den USA und Spanien sind Fälle bestätigt. Entwarnung wurde hingegen in Frankreich und Tschechien gegeben.

Die Zahl der bestätigten Ebola-Fälle in Europa und den USA ist gegenwärtig noch klein, aber sie nimmt zu. Drei Personen wurden mit Ebola diagnostiziert, zwei davon sind inzwischen gestorben – ein Amerikaner in der Nähe von Dallas und, heute morgen, ein Brite in der mazedonischen Hauptstadt Skopje. Allerdings ist letzterer Fall noch unbestätigt. Der Gesundheitszustand der spanischen Krankenschwester Teresa Romero, die sich mutmasslich bei der Behandlung von zwei spanischen Missionaren angesteckt hatte, hat sich stark verschlechtert. Ausserdem wurde in Prag ein 56-jähriger Tscheche wegen Ebola-Symptomen isoliert, der Verdacht bestätigte sich jedoch nicht – wie auch in einem ähnlichen Fall in Frankreich. In Madrid wurden gesamthaft 14 Menschen unter Quarantäne gestellt, in Skopje deren zwei. Ausserdem befinden sich drei infizierte Personen, die aus Afrika zur Behandlung eingeflogen wurden, in deutschen Spitälern.

Neue Kontrollen

Zahlreiche Gesundheitsexperten warnen hingegen, dass weitere Fälle zu erwarten seien. Verschiedene Staaten haben deshalb ihre Präventionsmassnahmen verschärft. So werden Reisende aus betroffenen afrikanischen Ländern an den fünf grossen amerikanischen Flughäfen auf Symptome untersucht. Am Flughafen La Guardia in New York befinden sich zudem 200 Putzkräfte im Streik: Obschon keine Flüge aus Afrika hier ankommen, wollen sie Maschinen nicht mehr reinigen und fordern mehr Schutzkleidung. Grossbritannien kontrolliert Reisende aus Ländern mit Ebola-Fällen an den Londoner Flughäfen sowie Ankommende aus Frankreich am Eurostar-Terminal.

 

 

 

Westliche Hilfe zur Bekämpfung der Epidemie in den betroffenen afrikanischen Ländern, wo bisher bereits mindestens 3850 Personen der Seuche erlegen sind, läuft nur langsam an. Am stärksten betroffen sind Guinea, Liberia und Sierra Leone. Die USA haben immerhin bereits 350 Soldaten nach Westafrika entsandt, gesamthaft sollen es 3000 sein. Auch Deutschland hat Hilfe angekündigt und will 3000 Soldaten schicken. Allerdings geriet Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen jüngst wieder in die Kritik, da die Bundeswehr ihr Versprechen, infizierte Helfer sofort nach Deutschland auszufliegen, aus logistischen Gründen offensichtlich nicht halten könnte.

Ebola ist auch Thema am Jahrestreffen von IMF und Weltbank. Weltbank-Präsident Jim Yong Kim sagte, die internationale Gemeinschaft sei im Kampf gegen das Virus bisher «kläglich gescheitert» und forderte die Äufnung eines Gesundheitsfonds für Notfälle mit 19 Milliarden Franken.

http://www.nzz.ch/international/immer-mehr-ebola-faelle-in-europa-und-de...

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06.10.2014 20:23
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Erste Ebola-Ansteckung in Europa

 

Eine Mitarbeiterin einer Madrider Klinik, in der zuvor zwei Patienten an Ebola gestorben sind, hat sich mit dem hoch ansteckenden Virus infiziert. Ein erster Test viel positiv aus.

Erstmals seit Beginn der Ebola-Epidemie hat sich offenbar ein Mensch innerhalb Europas mit dem Virus angesteckt.
Bei einem ersten Test sei eine Krankenschwester aus Spanien positiv auf die Krankheit getestet worden, hiess es am Montag aus dem Gesundheitsministerium in Madrid. Ein zweiter Test soll nun Gewissheit schaffen.

http://www.20min.ch/panorama/news/story/Erste-Ebola-Ansteckung-in-Europa...

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06.10.2014 18:39
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In Afrika taucht das nächste Todesvirus auf

Nach Ebola im Westen Afrikas taucht nun im Osten ein ähnlich tödlicher Erreger auf: das Marburg-Virus. Ein Mensch starb bereits in Uganda. Und die Zahl der Ebola-Opfer steigt sprunghaft.

In Uganda ist erneut das sehr eng mit Ebola verwandte Marburg-Fieber nachgewiesen worden. Ein 30-jähriger Mann sei daran gestorben, teilten die Behörden des ostafrikanischen Landes mit. 80 Menschen, mit denen der Patient in Kontakt stand, befänden sich derzeit in Quarantäne unter Beobachtung, sagte die Direktorin des staatlichen Gesundheitsdienstes, Jane Aceng, in Kampala. Die Bevölkerung sei zu größter Wachsamkeit aufgerufen.

Das Gesundheitsministerium habe alle medizinischen Notfallteams aktiviert, die über Erfahrung bei der Bekämpfung von Marburg, Ebola und ähnlichen lebensgefährlichen Viruserkrankungen verfügen. Bisherige Ausbrüche in Uganda konnten relativ rasch eingedämmt werden.

Präsident Yoweri Museveni rief die Bevölkerung auf, Ruhe zu bewahren. Die Menschen sollten Berührungen vermeiden und mit den Gesundheitshelfern kooperieren.

Opfer arbeitete als Röntgenassistent

Der am Marburg-Fieber gestorbene Mann hatte den Behördenangaben zufolge in einem christlichen Missionskrankenhaus in Kampala als Röntgenassistent gearbeitet. Zu den unter Quarantäne gestellten Menschen gehören 38 Mitarbeiter dieses Krankenhauses sowie 22 Angestellte einer weiteren Klinik, die im Distrikt Kasese rund 30 Kilometer von der Hauptstadt entfernt liegt.

Infektionen mit dem Marburg-Virus sind zwar selten, verlaufen aber nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sehr oft tödlich. Das Virus verursacht neben schweren Kopfschmerzen Blutungen aus allen Körperöffnungen und in den inneren Organen (hämorrhagisches Fieber).

120 Tote allein an einem Tag

Marburg wie auch Ebola sind in Uganda bereits mehrfach ausgebrochen: Bei dem aktuellen Ausbruch im westlichen Afrika geht die WHO mittlerweile von rund 3500 Toten aus, betroffen sind vor allem Liberia, Guinea und Sierra Leone. Insgesamt waren 7492 Krankheitsfälle gemeldet. Helfer gehen aber von einer deutlich höheren Dunkelziffer aus.

Laut der offiziellen Statistik der Gesundheitsbehörden starben in Sierra Leone allein im Laufe des Samstags 121 Menschen an Ebola, so viele wie nie zuvor seit Ausbruch der Epidemie. Zugleich seien 81 neue Fälle bekannt geworden.

In Berlin rief Liberias Botschafterin Ethel Davis die Deutschen zu mehr Spenden für den Kampf gegen die Ebola-Epidemie auf. Die Lage in ihrem Land sei katastrophal. Vertreter mehrerer Hilfsorganisationen beklagten die aus ihrer Sicht geringe Spendenbereitschaft. Verglichen mit anderen Katastrophen wie etwa dem Taifun "Haiyan" auf den Philippinen seien die Spendensummen sehr gering, sagte Bernd Pastors, Vorstandssprecher der Organisation Action Medeor. Um Hilfsgüter wie Schutzanzüge und Medikamente nach Westafrika bringen zu können, sei dringend mehr Geld nötig.

Marburg-Virus in Deutschland

Wie Ebola gehört das Marburg-Virus zu den Filoviren. Infektionen mit dem Marburg-Virus haben sich bisher aber nicht so weit ausgebreitet wie Ebola-Epidemien.

Erstmals beobachtet wurde das Virus im Sommer 1967 im Labor eines pharmazeutischen Unternehmens im hessischen Marburg, wodurch es seinen Namen bekam. Der Erreger war mit erkrankten Versuchsaffen aus Uganda nach Deutschland gelangt. Er verbreitete sich von Marburg aus nach Frankfurt/Main und Belgrad. Von den damals insgesamt 31 Patienten starben sieben.

http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article132965159/In-Afrika-...

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