ECOPOP

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26.10.2014 11:07
#1
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ECOPOP

Hat die Initiative unter den Cash-User  eine Chance 

Geld stinkt, aber ich liebe den Geschmack

02.12.2014 21:59
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@ MarcusFab, @ weico

Da fliegen wir ja auf einer Wellenlänge. Wo ist der Ausweg? Muss die nächste Revolution von der Mittelschicht kommen? doch da gerade der Mittelstand staatstragend ist, ist er nicht für eine Revolution irgendeiner Art geeignet, denn er steht, wie der Name es schon sagt, in der Mitte und muss ausgleichend temperieren, obwohl er einmal mit der Faust auf den Tisch schlagen müsste!

Es ist das Dilemma der Mittelschicht. Ich fürchte, dass ich das Ende dieser Diskussion nicht werde erleben können, weil mein Leben zu kurz sein wird, auch wenn ich noch 80 Jahre leben sollte.

@ weico: Auch wenn wir politisch nicht kongruent sind, was unbedeutend ist, bin ich bezüglich der Drittstaaten-Bürger durchaus deiner Meinung. Vielleicht meinen wir in einigen Dingen durchaus dasselbe und benützen unterschiedliche Wörter! Tatsache ist: Wir brauchen für unser Land Menschen, die zu Leistung stehen, Missbräuche bekämpfen und optimistisch die Zukunft annehmen. Und wenn diese Menschen die Standards des Respekts und der freien Entfaltungsmöglichkeiten eines jeden Einzelnen teilen, dann ist es mir egal, wie sie aussehen. 

02.12.2014 19:03
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Domtom01 hat am 01.12.2014 - 23:28 folgendes geschrieben:

Wohin Rassen-Arroganz führen kann, sieht und sah man ja schon mehr als einmal. 

Exakto. Man sieht es auch Heute wieder deutlich.$

Es ist wirklich schlimm,empörend und absolut skandalös,dass die Schweiz die rassistische Politik der EU unterstützt und leistungswillige Drittstaaten-Bürger massiv benachteiligt .

Ein klarer Verstoss gegen Völkerrecht.

 

weico

 

 

 

02.12.2014 16:16
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How can these results be explained and what are their political implications? We are here reduced to hypotheses about the channels of influence, since we cannot test them directly. One candidate mechanism that would be consistent with our findings is what we refer to as ‘social separatism’. It assumes that the rich, when inequality is high and their incomes are significantly greater than the incomes of the middle classes, prefer not to invest in public goods like education, health and infrastructure, but to consume them privately. This is the type of behavior observed among the rich in developing countries, most notably in Brazil (Ferreira 1995). However, the public goods that the rich are not interested to invest in are crucial for real income growth of the poor.

What are the political implications? If the current economic processes generating high inequality also help increase the future income growth of the rich, the questions may be asked: Why would the rich accept a policy that would slow their future income growth and thereby reduce their share of the pie? Is there a ‘public interest’ or a democratic (majoritarian) pressure that might convince the rich to accept such a policy change? Or are we just back to the observation made by Plato 24 centuries ago that communities with large inequalities “are not so much a single state as a collection of states”?

http://www.voxeu.org/article/good-rich-bad-poor

war ein spannendes spiel.

die sozialisten haben eine chance verschlafen, den kapitalismus zu überwinden.

die richter glauben nicht an gerechtigkeit, die krippe ist farbig, das portemonnaie wird voller...

und der teufel tanzt.

02.12.2014 14:42
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Domtom01 hat am 01.12.2014 - 23:28 folgendes geschrieben:

Und da gibt es solche, die etwas leisten und andere, die sich durchwursteln und schliesslich eine Minderheit, die auf Kosten von anderen leben will. Das ist kein Schweizer Problem, das ist weltweit ein Problem.

 

Richtig! Oder um es mit Andreas Popp zu formulieren: "Es gibt die armen Arbeitslosen und die reichen Arbeitslosen und der Mittelstand finanziert beide!"

Die armen Arbeitslosen über Transferleistungen (Sozialhilfe, Arbeitslosenunterstützung ... ) die reichen Arbeitslosen über indirekte Zinszahlungen auf den Produkten.

Man kann es drehen wie man will, der Mittelstand hat nicht nur die Arschkarte, der Mittelstand *IST* die Arschkarte!

Politisch ist dagegen kaum vorzugehen, denn die politischen Kräfte heben sich da auf:

Die "Linken" wollen von den reichen Arbeitslosen mehr Geld kassieren, ihre zinslosen Einkommen also höher besteuern bzw. etwas vom Kuchen abhaben.

Die "Rechten" wollen den armen Arbeitslosen weniger zahlen bzw. sie motivieren, etwas sinnvolles zum BSP beizutragen.

Die Frage ist nur, welche Politiker sich für den Mittelstand einsetzen?

Unter dem Strich bleibt nämlich, dass ein Land nur überleben kann, wenn es einen breiten Mittelstand hat. Es ist immer der Mittelstand, der alles trägt, die Leistung erbringt und die Extrema mitfinanziert (seien es die reichen oder armen). Dünnt also in einem Land der Mittelstand aus, wird es gefährlich, denn dann steigen die sozialen Spannungen.

 

02.12.2014 07:36
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@ mach3

Seufz! Du hast nicht einmal den Text gelesen (link), warum denn auch, denn deine Meinung hast du dir ja schon lange zusammen geschustert. Worum es geht ist die Tatsache: Wir sind alle Menschen, und in der Vergangenheit sind mehr Schweizer emigriert, als Ausländer immigriert. Und die Gründe waren EXAKT DIE GLEICHEN, warum heute Menschen zu uns kommen. Doch die meisten kommen, WEIL WIR SIE BRAUCHEN, manche gebrauchen und ein paar Deppen sie auch missbrauchen. Und wir haben Gesetze! Sie müssen nur ANGEWENDET WERDEN, und dafür sind UNSERE POLITIKER UND BEAMTE zuständig, allesamt Schweizer Bürger. Wenn dir also etwas nicht passt, passe es oder dich an, statt hier dich auszuweinen. Wenn du Eier hast, dann geh und sprich mit denjenigen, die etwas machen können, die Macht haben. Wie wär's damit, statt nur ewig Gestriges neu aufzuwärmen?

02.12.2014 06:38
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Dogmen sind in der katholischen Kirche, das hier sind Zahlen. 1 Drittel + hat keine Schweizer Wurzeln.

 

Der hier auch nicht:

http://www.blick.ch/news/azem-syla-darf-ergaenzungsleistungen-behalten-4...

01.12.2014 23:28
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mal nachdenken

Diese stupide Diskussion kann einem schon auf die Eier gehen. Da werden banale Dinge zu Dogmen aufgewertet und Grundlegendes verdrängt: Es geht nicht um den Besitz des vermeintlich wertvollsten roten Ausweispapiers. Es geht um Menschen. Und da gibt es solche, die etwas leisten und andere, die sich durchwursteln und schliesslich eine Minderheit, die auf Kosten von anderen leben will. Das ist kein Schweizer Problem, das ist weltweit ein Problem. Aber die Dummen und ewig gestrigen, die in ihrem Leben nichts erreicht haben, weil sie inkompetent sind, projezieren und reduzieren ihren Frust auf die Ausländer und verherrlichen die gute alte Zeit, als die Helvetier noch Respekt genossen.

Na dann kommt mal wieder ein wenig runter, ihr "Helvetien über alles" Dummerchen und nehmt folgendes zur Kenntnis:

Die Schweiz war nicht immer ein reiches Land. Vor dem zweiten Weltkrieg gab es mehr Schweizerinnen und Schweizer, die ihre Heimat verliessen, als Ausländerinnen und Ausländer, die einwanderten. Die meisten Emigranten flohen vor der Armut. Zwischen 1400 und 1848 verdienten viele Schweizer ihren Lebensunterhalt als Söldner in fremden Armeen. Im 19. Jahrhundert wanderten viele Käser nach Russland aus. So hat der Tilsiterkäse seinen Namen von der ostpreussischen Stadt Tilsit erhalten, in der er von einem Schweizer Käser kreiert wurde.

Zu Beginn des 16. Jahrhunderts flüchteten auch einige Schweizerinnen und Schweizer aus religiösen Gründen. So sind zum Beispiel die Amischen in den USA Nachfahren von aus der Schweiz ausgewanderten Angehörigen dieser religiösen Bewegung.

Zwischen 1850 und 1914 verliessen rund 400'000 Schweizer Bürgerinnen und Bürger ihre Heimat. An einigen Orten in Nord- und Südamerika wurden sogar Schweizer Kolonien gegründet, die oft die Namen der Heimatorte von Ausgewanderten erhielten. In den USA gibt es 16 Städte und Dörfer, die den Namen 'Lucerne' tragen.

http://www.swissworld.org/de/bevoelkerung/auslandschweizer/fruehere_ausw...

 

Dort fändet ihr weitere Informationen, wenn ihr euch mit der Materie wirklich auseinander setzten wolltet.

Ich habe Respekt vor Leistung, unabhängig davon, wer sie erbringt. Wohin Rassen-Arroganz führen kann, sieht und sah man ja schon mehr als einmal. 

Und für den Rest haben wir Gesetze. Und wenn die Gesetze nicht angewendet werden, ist es nicht die Schuld der Ausländer, sondern des Schweizer Polizei- und Justizsystems. Wer die Vertreter sind, wisst ihr oder könnt ihr leicht "ergooglen". Sprecht mit ihnen, sie sprechen unsere Sprache!

 

01.12.2014 17:06
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DM2000 hat am 30.11.2014 - 22:44 folgendes geschrieben:

.. kaum mehr Schweizer im Land gibt...35% Ausländer + ca. 20% eingebürgerte Ausländer oder möglicherweise mehr....55-60%...diese werden so Abstimmen wie in Frankreich, Italien, Spanien, Portugal, Deutschland ect ect...abgestimmt wird....das Resultat: Die Schweiz wird fremdbestimmt (bereits heute kommen 75% aus der Gesetze aus der EU/EuGh) und steuert auf das Niveau der umliegenden Länder...aber vorallem wird es nach "neuen Werten" aufgebaut, die diesem Lande massivem Wohlstandsverlust & massiv höhere Steuern bringen wird. 

...aber eben, es ist ein subtiler, langsamer Prozess, der vom Tagesanzeiger, Blick am Abend & 20min lesenden "Schweizer", nicht vernommen wird. Und es lebe sich nach dem Motto: Alles ist gut. Alles wird gut. Ich nix weiss aber glaube ich viel weiss...

 

 

Hier die zahlen von 2013 der ständigen Wohnbevölkerung ab 15 Jahren(6829 T'sd):

Im Jahr 2013 haben 2'374'000 Personen bzw. 34,8% der ständigen Wohnbevölkerung im Alter von 15 und mehr Jahren in der Schweiz einen Migrationshintergrund. Ein Drittel der Personen mit Migrationshintergrund (35,2%) besitzt die Schweizer Staatsangehörigkeit (836'000 Personen).

 

Quelle: http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/01/07/blank/key/04.html

 

Man kann also sage, jeder 3. Bewohner der Schweiz hat einen Migrationshintergrund (1. und 2. Generation)

Wie das auch anlässlich der Masseneinwanderungsinitiative dargelegt wurde, die dann knapp angenommen wurde.

 

DM2000 Kopf hoch und danke für die Informationen

01.12.2014 14:46
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Schweiz nahm 2012 laut OECD am meisten Einwanderer pro Kopf auf

01.12.2014 13:32



(Mit mehr zur Schweiz im 2. Abschnitt nach dem Lead. Ganze Meldung leicht umgeschrieben)

Wien (awp/sda/apa) - Pro Kopf hat die Schweiz hat im Jahr 2012 von allen OECD-Ländern am meisten dauerhafte Einwanderer aufgenommen. Dies geht aus dem am Montag veröffentlichten Internationalen Migrationsbericht 2014 der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hervor.

Demnach betrug der Anteil der Menschen, die sich 2012 dauerhaft in der Schweiz niederliessen, im Vergleich zur Gesamtbevölkerung 1,6%, respektive 16 von 1'000 Einwohnern. Damit belegte sie vor Norwegen (1,2%) und Australien (1,1%) den Spitzenplatz.

Die Zuzüger in die Schweiz stammen mehrheitlich aus EU-Ländern: Mit 18% machten Personen aus Deutschland den grössten Teil aus, gefolgt von Portugiesen, Italienern, Franzosen, Spaniern, Briten, US-Amerikanern, Polen, Österreichern und Indern.

Im grössten OECD-Einwanderungsland, den USA, betrug der Anteil der ständigen Immigranten 2012 "nur" gerade 0,3% der Bevölkerung, in Deutschland 0,5%.

ZUWANDERUNG IN WESTLICHE STAATEN STAGNIERT

In absoluten Zahlen lag die Schweiz mit 125'600 Einwanderern unter dem OECD-Durchschnitt. Diese Liste führen die USA (1,031 Mio), Deutschland (399'900) und Grossbritannien (285'100) an. Deutschland ist damit seit 2012 das EU-Einwanderungsland Nummer eins.

Insgesamt stagnierte die Zuwanderung in die westlichen Industriestaaten 2012 bei rund vier Millionen Menschen. Die grössten Herkunftsländer waren China mit fast zehn Prozent aller Zuwanderer, Rumänien (5,6%) und Polen (5,4%).

Die Zahl der Asylbewerber im OECD-Raum stieg um 20%, wobei die meisten aus Syrien kamen. Pro Kopf das grösste Aufnahmeland für Flüchtlinge war Schweden.

DEUTSCHLAND IST "EU-MOTOR DER MIGRATION"

Innerhalb der EU war die Binnenmigration 2012 erstmals gleich gross wie die Zuwanderung aus Drittstaaten. Die Zuzüge aus "Drittstaaten" in die Europäische Union seien auf 950'000 zurückgegangen, nach einem Höchstwert von 1,4 Mio im Jahr 2007, heisst es in dem Bericht.

Gemäss vorläufigen OECD-Zahlen blieb Deutschland auch 2013 mit voraussichtlich 465'000 dauerhaften Zuwanderern das zweitgrösste Einwanderungsland nach den USA. Der Anstieg gehe überwiegend auf die innereuropäische Wanderung zurück. 2013 sei jeder dritte Migrant innerhalb der EU nach Deutschland gegangen.

"Der Boom bei der Zuwanderung hält an", sagte OECD-Experte Thomas Liebig in Paris. "Deutschland ist der Motor der Migration in Europa." Gemäss diesen vorläufigen Zahlen stieg die Zahl der Menschen, die ihren Wohnort in die Schweiz verlegten, im Jahr 2013 auf 136'200 an.

Die Organisation ruft in ihrem Bericht dazu auf, die langfristigen Vorteile der Zuwanderung nicht zu übersehen. "Migranten sind als Ressource und nicht als Problem zu betrachten", heisst es in dem Bericht. Ihre Integration sei eine "Investition" in die Zukunft.

(AWP)

 

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01.12.2014 08:48
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Nach Ecopop-Nein steht die Zuwanderung weiter auf der Agenda

30.11.2014 20:21



(Zusammenfassung)

Bern (awp/sda) - 74,1% der Stimmenden haben die Ecopop-Initiative bachab geschickt. Sie waren nicht bereit, die bilateralen Verträge mit der EU aufs Spiel zu setzen, um die Zuwanderung radikal zu begrenzen. Nun rückt die SVP-Zuwanderungsinitiative wieder in den Fokus. Der Bundesrat will an seinem Kurs festhalten.

Justizministerin Simonetta Sommaruga zeigte sich vom deutlichen Resultat zwar überrascht. Auf die Umsetzung der SVP-Zuwanderungsinitiative habe dies aber keinen Einfluss: "Was am 9. Februar entschieden worden ist, gilt weiterhin."

Ziel bleibe es, die Zuwanderung wieder eigenständig zu steuern. Gleichzeitig dürfe der bilaterale Weg mit der EU nicht gefährdet werden. Der Umsetzungsentwurf und das Mandat für Verhandlungen mit der EU gehe nächste Woche in die Ämterkonsultation. Anfang 2015 werde der Bundesrat entscheiden.

EU: EIN JA ZUR PERSONENFREIZÜGIGKEIT

Das Ecopop-Resultat habe auch keinen Einfluss auf die Verhandlungsposition der Schweiz. Die EU sei nicht bereit, über die Personenfreizügigkeit zu verhandeln, der Bundesrat dagegen wolle mit der EU ins Gespräch kommen, sagte Sommaruga.

Die EU interpretierte das Ecopop-Resultat anders als der Bundesrat: "Das gewaltige Nein zeigt, dass die Schweizer Stimmberechtigten mit der EU übereinstimmen, dass eine Einschränkung der Personenfreizügigkeit das Wachstum gefährdet", schrieb sie.

Bei der Ecopop-Initiative haben die Stimmenden nach Inhalt und nicht nach Bauchgefühl abgestimmt, sagte der Politologe Lukas Golder vom Forschungsinstitut gfs.bern. Das Volk habe keinen totalen Abbruch der Verhandlungen mit der EU gewollt, sagte auch der Vize-Präsident des bürgerlichen Nein-Komitees,Nationalrat Kurt Fluri (FDP/SO).

INITIATIVE SCHON LANCIERT

Wie das Volk zu den bilateralen Verträgen steht, dazu soll es sich nach dem Willen der neu gegründete Gruppe "Raus aus der Sackgasse" (RASA) bald an der Urne äussern können.

RASA hat eine Initiative lanciert, die den Artikel zur "Steuerung der Zuwanderung" wieder aus der Bundesverfassung streichen will. Der Initiativtext wird am Dienstag im Bundesblatt veröffentlicht. Auch die Neue Europäische Bewegung (NEBS) verlangte am Sonntag eine Klärung in Form einer neuerlichen Volksabstimmung.

Die SVP-Initiative war gegen den Willen von Bundesrat, Parlament und den meisten anderen Parteien im Februar mit 50,3% angenommen worden. Das Abstimmungsresultat hatte eine tiefe Kluft zwischen Volk und Elite in Politik und Wirtschaft offenbart.

Die erfolgreiche Ecopop-Kampagne von Bundesrat, Parteien und Wirtschaft stelle einen "ersten Ansatz einer Wiederannährung zwischen Volk und Elite" dar, sagte Politologe Golder dazu.

Doch erst der "Showdown" in der Zuwanderungsfrage etwa 2016 werde zeigen, ob dann die Position von Behörden und Wirtschaft beim Volk greifen werde, oder jene der SVP.

Die Nein-Parole der SVP Schweiz war gemäss Golder mitentscheidend für das Ecopop-Nein. Besonders in der Deutschschweiz habe der "SVP-Faktor" gespielt.

Die SVP selbst hielt fest, das Resultat mache deutlich, dass in der Zuwanderungsfrage Lösungen und Mehrheiten nur mit der Unterstützung der SVP zu haben seien. Sie pocht auf eine rasche und konsequente Umsetzung ihrer Zuwanderungsinitiative.

Die FDP verlangte eine "harte aber faire" Umsetzung; die CVP mahnte, die Bilateralen dürften dabei aber nicht fallen. SP und Grüne forderten Reformen in der Umwelt- und Sozialpolitik. Und Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbände waren sich für einmal einig: Sie gaben sich am Sonntag erleichtert und wollen an den Bilateralen festhalten.

(AWP)

 

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01.12.2014 08:33
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Kurz-Kommentar

Ich fasse mich kurz: Für leistungsbejahende Menschen besteht kein Grund zur Panik. Wer gerne arbeitet und kompetent ist, setzt sich durch. Die Zeiten, als es genügte, einen roten Pass zu haben, ja diese Zeiten sind schon lange vorbei. Krisen kommen und gehen, aber immer muss man sich anpassen. Und wer jetzt jammert "Alter und so", der muss sich fragen, was er vorher nicht richtig gemacht hat oder zu den Linken gehen, die haben immer ein Ohr für solche Anliegen. Oder Australien!

30.11.2014 22:56
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"74Prozent der Der Schweizer,ist es in der Schweiz noch nicht zu eng geworden.Sie wollen noch mehr Zuwanderung und vollgestopfte Zuege und Strassen.Sie wollen noch mehr Verbauung der Schweiz.Sie wollen weniger Lebensqualitaet.Die Angstmache,hat Erfolg gehabt.Die Reue wird kommen,aber zu spaet."

"Ich finde es sehr schade, dass die Ecopop-Initiative abgelehnt wurde, aber heutzutage muss man sich ja schon bald schämen Schweizer zu sein, da ist so ein Ergebnis nicht verwunderlich. Wenn es bis in 20 Jahren kein echtes Schweizervolk mehr gibt und unser Land nur noch von Multikulti-Bürgern regiert wird, brauchen wir uns nicht zu wundern!"

"Danke liebe NEIN-Stimmer, jetzt ist meine Chance als Schweizer mit 51 Jahren noch eine Stelle zu finden noch weiter gesunken. Eine billigere und jüngere ausländische Arbeitskraft wirds schon richten. "

"Was heisst hier historisch! Alles logisch, es stimmen ja auch immer mehr eingebürgerte Schweizer ab. Der richtige Schweizer, der Eidgenosse, ist ein Auslaufmodell und stirbt allmählich aus."

"Als Beführworter der Initiative bin ich natürlich Enttäuscht, will aber ein fairer Verlierer sein und respektiere den willen der Mehrheit. Ich bin mal gespannt wie es in 10 oder 20 Jahren aussieht. Ob da nicht der eine oder andere seine Entscheidung ein bisschen bereut."

"Ich beglückwünsche die Schweiz zu dieser Abstimmung.
Jetz wir der Bundesrat erst Recht nichts mehr zur Begrenzung der Einwanderung unternehmen !

Jeder der die Ecopopinitiative ablehnet und nun von "billigeren" Arbeitskräften aus dem Ausland ersetzt wir ist selber schuld. !!

Die Schweiz wir sehen was sie davon hat sich immer mehr der EU anzunähern.

WIRKLICH TOLL !!"

"Ja, die Angstmacherei, die hat wohl eingeschlagen. Nun soll mir aber keiner mehr in vollen Zügen oder bei Staus jammern kommen! Von der masslosen Verbauung der Landschaft habe ich noch gar nicht geredet..."

"Nicht mal die hälfte ging abstimmen! Bravo, aber sicher die über 1 Million und massen Eingebürgerten gingen an die Urne. Wie viele wandern jetzt nächstes rein? 150000, 200000? Da reichen dann 50000 Einbürgerungen pro Jahr nicht mehr um die 21 Prozent Regelung einzuhalten bis die Politik in vielleicht 10 Jahren etwas dagegen tun oder vielleicht auch nicht und BR SS zum 5. mal wieder gewählt...."

30.11.2014 22:44
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Die Ecopop Initiative hätte angenommen werden sollen.

Die Gold Initiative hätte angenommen werden sollen.

Das Abstimmungs-Resultat der Pauschalbesteuerungs-Initiative ist richtig ausgefallen.

 

Die Konsequenzen der 2 Abgelehnten Initiativen werden sich wie im Froschexperiment dargelegten Erkenntnissen präsentieren.

 

Wir befinden uns in einem Topf mit lauwarmem Wasser...noch fühlt man sich wohl...und ist sich über die begangenen Fehler der Vergangenheit, deren Konsequenzen immer zeitverschoben bezahlt werden und zum Vorschein kommen, nicht bewusst...wenn man dann aufwacht und merkt dass es 5 vor 12 ist...IST ES ZU SPÄT um reagieren zu können...

 

Jedes Volk bekommt das was es verdient....wichtig zu erwähnen, im Zusammenhang mit den Abstimmungen ist, dass es kaum mehr Schweizer im Land gibt...35% Ausländer + ca. 20% eingebürgerte Ausländer oder möglicherweise mehr....55-60%...diese werden so Abstimmen wie in Frankreich, Italien, Spanien, Portugal, Deutschland ect ect...abgestimmt wird....das Resultat: Die Schweiz wird fremdbestimmt (bereits heute kommen 75% aus der Gesetze aus der EU/EuGh) und steuert auf das Niveau der umliegenden Länder...aber vorallem wird es nach "neuen Werten" aufgebaut, die diesem Lande massivem Wohlstandsverlust & massiv höhere Steuern bringen wird. 

...aber eben, es ist ein subtiler, langsamer Prozess, der vom Tagesanzeiger, Blick am Abend & 20min lesenden "Schweizer", nicht vernommen wird. Und es lebe sich nach dem Motto: Alles ist gut. Alles wird gut. Ich nix weiss aber glaube ich viel weiss...

 

 

30.11.2014 13:56
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Abstimmungen: Nein, Nein und nochmals Nein

 

Bei den eidgenössischen Vorlagen vom Sonntag zeichnet sich gemäss der ersten Trendrechnung ein dreifaches Nein ab. Deutlich abgelehnt werden laut der Hochrechnung die Ecopop- und die Goldinitiative.

 

Dies sagte Claude Longchamp vom Forschungsinstitut gfs.bern im Schweizer Fernsehen SRF. Die Ecopop-Initiative dürfte deutlich, sprich mit 74 Prozent Nein-Stimmen, abgelehnt worden sein, sagte Longchamp. Sie sei am Volks- und am Ständemehr gescheitert. Ein Grund für das deutliche Resultat sei, dass die Mobilisierung kleiner gewesen sei als am 9. Februar.

Die knappste Entscheidung dürfte es bei der Pauschalbesteuerung geben. Aber auch hier sei das Resultat aber klar, sagte Longchamp. Er gehe von einer Zustimmung von rund 40 Prozent aus. Am deutlichsten dürfte laut Longchamp die Gold-Initiative abgelehnt worden sein, mit einer Nein-Quote von 78 Prozent. 

Das Verdikt aus dem Kanton Nidwalden lautet: Dreimal Nein. Die Initiative zur Abschaffung der Pauschalbesteuerung wird mit 70,82 zu 29,18 Prozent deutlich abgelehnt. Chancenlos bleibt auch die Ecopop-Initiative: 30,92 Prozent der Nidwalder sagten Ja. Am deutlichsten wurde aber die Gold-Initiative verworfen: 73,99 Prozent legten ein Nein in die Urne.

Auch der Aargau verwirft alle drei Vorlagen: Der Kanton sagt mit 70,6 Prozent Nein zu Ecopop und 76 Prozent Nein zur Gold-Initiative. Ein knappes rennen gab es um die Pauschalbesteuerung: 43,4 Prozent stimmten der Vorlage zu, 56,6 Prozent lehnten sie ab.

Alle drei Vorlagen sind ebenfalls im Kanton Glarus ohne Brot: 58,5 Prozent Nein für die Abschaffung der Pauschalbesteuerung, 69,2 Prozent Nein für die Ecopop-Initiative, 75,4 Prozent Nein für die Gold-Initiative.

Überraschung in Schaffhausen

Überraschung in Schaffhausen: Der Kanton hat mit 50,8 Prozent ganz knapp für die Abschaffung der Pauschalbesteuerung gestimmt. Die Gold- und Ecopop-Initiative hingegen haben keine Chance.

Mehr als drei Viertel der Luzerner Stimmbürger schmettern die Gold-Initiative ab, über 70 Prozent wollen nichts von der "Sicherung der Lebensgrundlagen" à la Ecopop wissen und knapp 57 Prozent wollen die bestehende Regelung zur Pauschalsteuer behalten. Ähnlich das Bild im Kanton Fribourg. Das Stimmvolk sagt zu allen drei Vorlagen. Einzig die Abschaffung der Pauschalbesteuerung hatte einen Hauch einer Chance: Trotzdem sagten 64 Prozent Nein.

Im Kanton Zürich trifft die Ecopop-Initiative auf klare Ablehnung. Laut ersten Hochrechnungen sagen bloss 23,7 Prozent Ja zur Initiative. Die Gold-Initiative erreicht im Kanton Zürich nicht einmal 20 Prozent Ja-Stimmen.

 

http://www.cash.ch/news/top_news/abstimmungen_nein_nein_und_nochmals_nei...

 

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weico

 

 

27.11.2014 20:33
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sime hat am 26.11.2014 - 19:23 folgendes geschrieben:


Diese sogenannte Prioritätenregelung steht weder im Abstimmungsheft noch auf der http://ecopopinitiative-ja.ch. Da wir ja bis jetzt keine Kontingentierung der Zuwanderung im Verhältnis zur ständigen Wohnbevölkerung haben und keine rechtsgültige Verfassungsänderung seit der MEI, ist diese Prioritätenregelung eine totale Fehlinformation, deren Urheber man leicht ins gegnerische Lager einordnen kann.


 

Da muss ich jetzt nachhaken: Soweit ich meinen Diskussionspartner verstanden habe, wäre er im Prinzip mit einem "Ja" zu Ecopop durchaus einverstanden, wechselt aber aufgrund dieser Prioritätenregelung zu einem "Nein".


Dass andererseits diese Prioritätenregelung auf der Webseite der Befürworter und im Abstimmungsheft nicht aufgeführt wird, ist logisch, denn es macht keinen Sinn für die Ja-Sager, die Gegenargumente zu untermauern.

Somit bleibt unter dem Strich die Frage: Gibt es diese Prioritätenregelung oder ist das reine Phantasie?

Etwas gegoogelt und auf folgendes gestossen:

 

Nun gut, hier geht es nur um die Einreise.
Interessant ist der Begleittext, der festhält:

Priorität geniessen hoch qualifizierte und spezialisierte Berufstä-
tige sowie
Unternehmer und Führungskräfte, anerkannte Wis-
senschafter und Kulturschaffende, Angestellte von international
tätigen Konzernen und Schlüsselpersonen mit internationalen
Geschäftsverbindungen. Dadurch sollen der wirtschaftliche,
wissenschaftliche und kulturelle Austausch gefördert sowie der
Transfer von Entscheidungsträgern und Spezialisten internationa-
ler Unternehmen unterstützt werden. Insbesondere soll es auch
qualifizierten Wissenschaftern möglich sein, nach Abschluss ihrer
Studien weiterhin in der Schweiz tätig zu sein. Im Interesse der
Schweizer Wirtschaft ist es schliesslich, dass auch nur vorüber-
gehend hier tätige Ausländer ihre Familie nachziehen können und
dass Partner bzw. Kinder von Inhabern einer Dauerbewilligung in
der Schweiz angestellt oder freiberuflich tätig sein können.

Die wichtigsten Regelungen:
 

Quelle: http://www.s-ge.com/sites/default/files/6.%20Visa,%20Aufenthalts-%20und%...

Ich weiss nicht, ob das die Theorie der Prioritätenregelung (Asyl, Auslandschweizer, Familienangehörige, qualifizierte Berufstätige) ad absurdum führt. Aber es ist auf alle Fälle ein Punkt für Dich!

 

 

27.11.2014 08:53
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http://www.cash.ch/news/front/es_gibt_kein_zurueck_fuer_die_schweiz-3269...

Sony Kapoor: Ob es die Schweizer mögen oder nicht, sie haben sich bereits für eine weitere Öffnung des Landes entschieden. Aber Teil des Problems ist, dass dieser Prozess langsam vonstatten geht und es die Bürger noch nicht realisiert haben. Solange die Schweiz nicht bereit ist, auf einen substanziellen Teil ihres Wohlstands zu verzichten, ist sie auf einer Einbahnstrasse in Richtung weiterer Öffnung. Die Schweiz müsste zwar einen Teil ihrer Souveränität abgeben, hat aber dafür eine sehr zivilisierte und prosperierende Gesellschaft.

 

Solche Parasiten und Plünderer wie dieser Herr sind es, dem die Menschen gehorchen und ihnen ihren glauben schenken.... 

Den Preis für diesen Gehorsam wird man bezahlen....

26.11.2014 19:23
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MarcusFabian hat am 26.11.2014 - 18:40 folgendes geschrieben:

Frage in die Runde:

In einer Diskussion hat mein Diskussionspartner ("Ecopop: Gut gemeint aber geht an der Realität vorbei deshalb, Nein") folgendes Argument ins Feld geführt, das mir bisher neu war:

Es gibt eine Prioritätenregelung, nach der Ausländer sich in der Schweiz ansiedeln dürfen. In dieser Reihenfolge:

1. Politisch verfolgte, an Leib und Leben bedrohte. Also Asylbewerber

2. Auslandschweizer, die zurück in die Heimat wollen.

3. Angehörige von Ausländern, die bereits in der Schweiz leben (Familiennachzug).

4. Alle anderen, die noch keine Verbindung zur Schweiz haben und hier arbeiten wollen.

Die Ärzte, das Pflegepersonal, die Mitarbeiter in der Gastronomie, die wir hier dringend brauchen und auch haben wollen, gehören in die Gruppe 4. Somit kann es sein, dass das Kontingent an Neuzuzügern mit Asylbewerbern (Gruppe 1) und Familienangehörigen (Gruppe 3) bereits erschöpft wird und wir dann gar nicht mehr jene Leute ins Land holen können, die wir wollen und brauchen.

 

Meinungen hierzu?

 

Diese sogenannte Prioritätenregelung steht weder im Abstimmungsheft noch auf der http://ecopopinitiative-ja.ch. Da wir ja bis jetzt keine Kontingentierung der Zuwanderung im Verhältnis zur ständigen Wohnbevölkerung haben und keine rechtsgültige Verfassungsänderung seit der MEI, ist diese Prioritätenregelung eine totale Fehlinformation, deren Urheber man leicht ins gegnerische Lager einordnen kann.

Die genaue Verfassungsänderung, die bei einem JA, vorgenommen wird, lautet:

 

I    Die Bundesverfassung wird wie folgt geändert:

Art. 73a (neu) Bevölkerungszahl

1 Der Bund strebt auf dem Gebiet der Schweiz eine Einwohnerzahl auf einem Niveau an, auf dem die natürlichen Lebensgrundlagen dauerhaft sichergestellt sind. Er unterstützt dieses Ziel auch in anderen Ländern, namentlich im Rahmen der internationalen Entwicklungszusammenarbeit.

2 Die ständige Wohnbevölkerung in der Schweiz darf infolge Zuwanderung im dreijährigen Durchschnitt nicht um mehr als 0,2 Prozent pro Jahr wachsen.

3 Der Bund investiert mindestens 10 Prozent seiner in die internationale Entwicklungszusammenarbeit fliessenden Mittel in Massnahmen zur Förderung der freiwilligen Familienplanung.

4 Er darf keine völkerrechtlichen Verträge abschliessen, die gegen die Bestimmungen dieses Artikels verstossen oder Massnahmen verhindern oder erschweren, die zur Erreichung der Ziele dieses Artikels geeignet sind.
II    Die Übergangsbestimmungen der Bundesverfassung werden wie folgt geändert:

Art. 197 Ziff. 9 (neu)

9. Übergangsbestimmung zu Artikel 73a (Bevölkerungszahl)

1 Nach Annahme von Artikel 73a durch Volk und Stände müssen völkerrechtliche Verträge, die den Zielen dieses Artikels widersprechen, schnellstmöglich angepasst werden, spätestens aber innert vier Jahren. Nötigenfalls sind die betreffenden Verträge zu kündigen.

2 Nach Annahme von Artikel 73a durch Volk und Stände darf die ständige Wohnbevölkerung in der Schweiz infolge Zuwanderung im ersten Kalenderjahr nicht um mehr als 0,6 Prozent, und im zweiten Kalenderjahr nicht um mehr als 0,4 Prozent zunehmen. Ab diesem Zeitpunkt, und bis die Ausführungsgesetzgebung zu Artikel 73a in Kraft gesetzt wird, darf die ständige Wohnbevölkerung nicht um mehr als 0,2 Prozent pro Jahr zunehmen. Eine höhere Zunahme in den Jahren bis zur Inkraftsetzung der Ausführungsgesetzgebung zu Artikel 73a muss innerhalb von fünf Jahren nach Inkraftsetzung dieser Ausführungsgesetzgebung ausgeglichen werden.

http://ecopopinitiative-ja.ch/?page_id=50

 

26.11.2014 18:40
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Frage in die Runde:

In einer Diskussion hat mein Diskussionspartner ("Ecopop: Gut gemeint aber geht an der Realität vorbei deshalb, Nein") folgendes Argument ins Feld geführt, das mir bisher neu war:

Es gibt eine Prioritätenregelung, nach der Ausländer sich in der Schweiz ansiedeln dürfen. In dieser Reihenfolge:

1. Politisch verfolgte, an Leib und Leben bedrohte. Also Asylbewerber

2. Auslandschweizer, die zurück in die Heimat wollen.

3. Angehörige von Ausländern, die bereits in der Schweiz leben (Familiennachzug).

4. Alle anderen, die noch keine Verbindung zur Schweiz haben und hier arbeiten wollen.

Die Ärzte, das Pflegepersonal, die Mitarbeiter in der Gastronomie, die wir hier dringend brauchen und auch haben wollen, gehören in die Gruppe 4. Somit kann es sein, dass das Kontingent an Neuzuzügern mit Asylbewerbern (Gruppe 1) und Familienangehörigen (Gruppe 3) bereits erschöpft wird und wir dann gar nicht mehr jene Leute ins Land holen können, die wir wollen und brauchen.

 

Meinungen hierzu?

26.11.2014 08:27
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Klaus-Michael Kühne warnt vor Ecopop - Schweizer Hauptsitz nicht zur Disposition

26.11.2014 08:18



Zürich (awp) - Der Hauptaktionär des Logistikkonzerns Kühne+Nagel hofft auf eine Ablehnung der Ecopop-Initiative: "Es wäre verhängnisvoll, wenn Ecopop angenommen werden würde", sagt Klaus-Michael Kühne in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ). Kühne bekräftigt gleichzeitig früher gemachte Aussagen, wonach der Schweizer Hauptsitz des Konzerns nicht zur Disposition steht.

Der Logistikkonzern würde aber gemäss Klaus-Michael Kühne "sehr darunter leiden", wenn die Aufenthalts- und Arbeitsbewilligungen stark beschränkt würden. "Dann müssten wir uns überlegen, eine Reihe von Funktionen ausserhalb der Schweiz anzusiedeln."

Die Schweiz hält Kühne nach wie vor für ein "schönes, wirtschaftsfreundliches Land". Doch sie verliere an Attraktivität. "Die besten Zeiten sind vorbei." Unter anderem liessen sich die Schweizer zunehmend von der Neidkultur in Deutschland anstecken.

Gleichzeitig meint Kühne, dass das Land mit der vollen Übernahme der in der EU geltenden Personenfreizügigkeit zu weit gegangen ist. Es sei deshalb nachvollziehbar, dass nun das Pendel wieder etwas zurückschlage. "Die Frage ist nur: Wie kann man gewährleisten, dass die dringend benötigten Fachkräfte weiterhin in die Schweiz kommen dürfen?", so Kühne weiter.

rw/cf

(AWP)

 

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

22.11.2014 14:00
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Unter den Rädern eines weissen Lieferwagens

 

Die Regierenden tun sich schwer mit dem Volk. Ist kein anderes erhältlich? In England kostet ein unbedachter Tweet einer abgehobenen Politikerin das Amt. Auch die Schweizer Polit-Elite hat ein Problem, wie die Ecopop-Initiative zeigt.

 

Inzwischen sind es kleine Sünden, die eine politische Karriere beenden: Emily Thornberry, ein Mitglied des Schattenkabinetts der Labour Party in Grossbritannien, entdeckte ein Haus, vor welchem ein weisser Lieferwagen stand. Das Haus selbst war drapiert mit drei England-Fahnen. Thornberry fand das «bemerkenswert», wie sie nachher beteuerte, sie habe noch nie ein Haus gesehen, «das vollständig von drei Fahnen bedeckt gewesen sei». Also machte sie ein Foto (siehe links) und versandte es per Twitter ihren Anhängern: image from #Rochester.

Bemerkenswert oder nicht – alle wussten, dass Thornberry nicht die ganze Wahrheit sagte: In England ist der White Van Man ein Begriff, der im deutschsprachigen Raum mehr oder weniger dem sogenannten Opel-Manta-Fahrer entspricht, womit man in England also Leute denunziert oder verspottet, die einfacher Herkunft sind, vielleicht etwas proletarisch angehaucht, und überdies raue Manieren und grobe Meinungen aufweisen.

Sie tragen weisse Socken und kuriose Kleider, oft fahren sie den ganzen Tag als Selbstständige im Land herum und bieten ihre Dienste als Installateur oder Schlosser an, wofür sie einen Van, einen Lieferwagen, vorzugsweise weisser Farbe, benutzen, in dem sie sich nicht nur den ganzen Tag aufhalten wie andere Leute in ihrem Jacuzzi, nein, so wird unterstellt, der weisse Lieferwagen drückt alles aus, was ihnen heilig ist und uns, den zivilisierten urbanen Mittelklassen zuwider ist: Sie sind Bünzli, haben keinen Geschmack und natürlich pflegen diese Leute auch die passenden Ansichten dazu: Sie mögen Ausländer nicht, sie schimpfen über die Reichen, sie lieben England und deren Fahnen, weil sie Nationalisten sind, sie fahren gerne Auto und sie trinken zu viel Bier.

Labours Kopfweh

Leider sind das auch Wähler – und aufgrund ihrer Herkunft wählten solche Leute in Grossbritannien jahrzehntelang Labour, während sie heute dazu neigen, die Ukip zu unterstützen, jene neue rechte Partei, die gerade im Begriff ist, das Land durcheinanderzubringen. Manches erinnert an die hiesige SVP. Am vergangenen Donnerstag gewann die United Kingdom Independence Party ihren zweiten Parlamentssitz, was als erneute Sensation gilt: Die Nachwahl fand in Rochester statt, das im Süden Englands liegt. Labour landete abgeschlagen auf dem dritten Platz. Vor wenigen Jahren war Rochester & Strood noch ein sicherer Wahlkreis der Linken.

Weil bei allen Führern der etablierten Parteien die Nerven blank liegen wegen dieses unerwarteten Aufstiegs einer vierten Partei, musste Emily Thornberry ihren Sitz als Generalstaatsanwältin im Schattenkabinett räumen. Denn sie beging die Todsünde des Snobismus, indem sie mit ihrem Twitter-Foto den Verdacht nährte, dass sie sich über den Mann im weissen Lieferwagen, der zufällig auch noch England-Fahnen an sein kleines, hässliches Reihenhäuschen hängte, lustig gemacht hat. Unsere Wähler! Und ihre Vertreter: Thornberry wohnt in Islington in London in einem Drei-Millionen-Pfund-Haus.

Politischer Tod nach Twitter-Fauxpas

Entrüstet und bedrückt trat Ed Miliband, der Chef von Labour, vor die Presse und kündigte an, er habe Emily Thornberry soeben entlassen. Wenig später gab diese eine geknickte Stellungnahme ab – eine eher kleine, sympathische Frau stand verloren da, sodass sie mir richtig leidtat, umringt von einer Traube von Journalisten und Kameras, als ob sie gerade als Drahtzieherin einer der grössten Skandale der Weltgeschichte entlarvt worden wäre – und sie entschuldigte sich in aller Form. Sie habe niemanden verletzen wollen. Als sie auf ihr Fahrrad stieg, um sich rasch davonzu­machen, kippte dieses beinahe, weil sie von Journalisten derart bedrängt wurde. Irrsinn in Grossbritannien. Ein politischer Tod unter den Rädern eines weissen Lieferwagens.

 

Natürlich geht es um mehr als um eine Twitter-­Nachricht. Was aus Ukip eine so unangenehme Konkurrenz für alle macht, ist die Tatsache, dass in England sehr viele Bürger den Eindruck haben, die Politiker in Westminster seien «out of touch», hätten abgehoben, seien mit dem Leben der normalen Bürger nicht mehr vertraut. Ähnliche Vorwürfe bewegen die Tea Party in den USA, ähnliche Kritik an der sogenannten Classe politique ist auch in der Schweiz, besonders in SVP-Kreisen, stark verbreitet.

Die neue Elite, der neue Adel

Margret Kiener Nellen, die Berner Nationalrätin der SP, die frisch und fröhlich ihre Steuern optimiert, aber gleichzeitig diese Methoden bei anderen politisch verteufelt, eine Sozialdemokratin, die selber zusammen mit ihrem Mann zwölf Millionen Vermögen ihr Eigen nennt, aber für die Armen kämpft: Es scherbelt. Zeit der Scheinheiligen.

Es sind diese kleinen Vorfälle, ob Kiener ­Nellen oder Emily Thornberry, die genügen, um politisch schwersten Schaden zu hinterlassen, da sie ein Unbehagen empirisch, wenn auch selektiv bestätigen, das viele Wähler im Westen umtreibt: Unsere Volksvertreter sind keine Vertreter des Volkes mehr, sondern Angehörige einer politischen Kaste, die in einer eigenen Welt lebt. Ob links oder rechts: Man isst die gleichen exotischen Mahlzeiten und rümpft die Nase über einheimisch Währschaftes, man trinkt Prosecco und Burgunder, man lebt zu homogen und zu geschlossen in einem Milieu, als dass man sich noch kümmern bräuchte um die Erfahrungen der übrigen Menschheit, die einem periodisch wählen darf.

Das Volk als Wachhund

In der Schweiz ist die Lage etwas weniger gravierend, weil die Volksabstimmungen die Politiker zwingen, mehr Rücksicht auf die Sorgen des Bürgers zu nehmen. Beobachtet man aber, wie der Bundesrat – und auch viele Parlamentarier – seit Jahren gewisse Themen ignorieren, die inzwischen Mehrheiten unserer Bevölkerung verstören, so befinden sich unsere Politiker längst auf der gleichen abschüssigen Bahn, die sie immer weiter wegbringen vom Bürger und letztlich von ihren Chefs, wenn man ernst nimmt, was eigentlich ein Volksvertreter darstellt. Er wird delegiert vom Souverän.

Überall, besonders in akademischen Kreisen, wird geklagt, wir würden von einer Schlamm­lawine von Volksinitiativen erdrückt. Manche denken laut darüber nach, wie man es dem Bürger erschweren könnte, die Volksrechte zu nutzen – was an sich schon ein recht mutiges und abenteuerliches Unterfangen ist in einem Land wie der Schweiz, wo über alles abgestimmt wird, über Schwimmbäder, Atomkraftwerke und die Müllabfuhr. Wer die Schweiz kennt, weiss: Nichts ist unmöglicher, als die Institutionen zu verändern. Nichts aber wirkt auch unpopulärer und schnoddriger als der ­Versuch, die Volksrechte zurückzubinden.

Debatte der Illusionen

Es ist nicht nur unrealistisch, sondern schon die Analyse geht fehl: Zwar gibt es mehr Volksinitiativen als vor dreissig Jahren, doch hat es etwas Hysterisches, darin ein echtes Problem sehen zu wollen. Entwarnung ist angebracht: Nach wie vor kommen nämlich die meisten Initiativen nicht durch – und gemessen an den Kosten, die anderen Ländern entstehen, weil sie über gewisse Anliegen der Bürger, sie mögen noch so abwegiger Natur sein, nie öffentlich debattieren, diese Kosten der Verdrängung liegen unendlich viel höher, als was wir aufwenden, weil wir häufiger abstimmen müssen. Wir stimmen oft ab – und verwerfen fast so oft, was von Teilen des Volkes per Volksinitiative vorgeschlagen wird.

Besonders die Linke hat praktisch keine Chancen, ihre Anliegen per Volksrechte zu verwirklichen. So gut wie immer, und meistens überdeutlich, schmettert das Volk Ideen der SP, der Grünen oder der Gewerkschaften ab. Wenn es in der Wirtschaftspolitik eine sichere Bank gibt, dann ist das heute das Volk. Vor allem den Wirtschaftskreisen, die sich in jüngster Vergangenheit anstecken liessen vom eingebildeten Leiden an den Volksrechten, sollte das zu denken geben: Dass linke, oft wirtschaftsfeindliche Vorstösse im Volk durchkommen, ist neuerdings viel, viel unwahrscheinlicher, als dass sie im Bundesrat oder im Parlament auf offene Ohren stossen. Bern hat ein Problem, nicht das Land.

Zweitens: Es gibt nur einen Bereich, wo das Volk regelmässig Regierung und Parlament desavouiert. Es sind die gleichen Themen, die die Ukip oder die Tea Party befeuern: Immigration und Law & Order, Recht und Ordnung. Ob Ausschaffungs-­Initiative oder Verwahrung, ob Masseneinwanderungs-Initiative und Unverjährbarkeit von pädophilen Verbrechen: Wenn sich die Politiker in Bern fürchten müssen, dann sind es immer solche Anliegen, was offensichtlich darauf hinweist, dass die Bevölkerung hier, vor allem hier, ein Versagen der Regierenden ausmacht. Und wenn man die Bilanz unserer Immigrationspolitik, vor allem der Asyl­politik anschaut, liegt das Volk meistens richtig. Dennoch geschieht zu wenig, als dass das Misstrauen in die Regierenden abnehmen könnte. Es fehlt an Taten, es hapert aber auch am Stil, wie man auf die Sorgen der Bevölkerung eingeht.

Wir brauchen Zuwanderer, wir verdanken ihnen viel

Am vergangenen Mittwoch wurde die neueste Umfrage des gfs.bern-Institutes von Claude Longchamp bekannt: Offenbar haben die Befürworter der Ecopop-Initiative zugelegt. Zwar gehe ich nach wie vor davon aus, dass die Initiative abgelehnt wird. Dennoch ist die Entwicklung beunruhigend. Wenn man zuschaut, wie sich der Bundesrat gar nicht oder dann verheerend arrogant mit dem Anliegen befasst, dann muss man Schlimmstes befürchten. Ich betone es gerne noch einmal: Die Ecopop-Initiative nimmt ein unbestrittenes Malaise auf – eine Zuwanderungspolitik, die ausser Rand und Band geraten zu sein scheint, doch die propagierten Lösungen der grün durchwirkten Initianten sind kontraproduktiv und unpraktikabel. Sie schaden unserem Wohlstand.

Wir können uns eine starre Zuwanderungsquote nicht leisten. Je nach den Bedürfnissen der Wirtschaft, der Universitäten und der Spitäler brauchen wir Flexibilität. Einmal mag eine geringe Zahl von Rekrutierten aus dem Ausland ausreichen, dann aber, in Zeiten der Hochkonjunktur, müssen die Behörden frei sein, mehr Zuwanderer zuzulassen. Besonders fatal wäre die Tatsache, dass alle Immigranten miteinander verrechnet werden. Weil sich gerade sehr viele Flüchtlinge im Land befinden, könnten wir gezwungen sein, die Grenzen für Nobelpreisträger und andere Talente zu schliessen. Wir brauchen Zuwanderer, wir verdanken ihnen viel – aber alles ist eine Frage des Masses.

Es wäre die Schuld des Bundesrats

Daher wäre es viel, viel besser, mit irgendwelchen fantasievollen Massnahmen, wie sie auch manche EU-Länder derzeit im Geheimen erwägen, die Zuwanderung zu regulieren. Wenn die Ecopop-Initiative wider Erwarten Erfolg haben sollte, dann gibt es sieben Verantwortliche für das Desaster. Unsere sieben Bundesräte, die es seit dem 9. Februar, als die Masseneinwanderungs-­Initiative angenommen wurde, versäumt haben, in der Bevölkerung das nötige Vertrauen zu erwerben, dass sie in der Zuwanderungspolitik tatsächlich ein neues Kapitel aufschlagen werden, wie dies das Volk verlangt hat.

Emily Thornberry hat andere Sorgen. Aber die Ursachen ihrer Leiden sind die gleichen, die vielleicht, wenn auch hoffentlich nicht, unsere Bundesräte am Abend des 30. November plagen würden, käme die Ecopop-Initiative durch. Man ist «out of touch».

 

http://bazonline.ch/schweiz/standard/Unter-den-Raedern-eines-weissen-Lie...

 

weico

19.11.2014 17:36
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Zustimmung zu Ecopop steigt

 

Die zweite SRG-Trendumfrage zeigt: Mehr als die Hälfte der Stimmbürger lehnt die Ecopop-Initiative ab. Aber die Zahl der Befürworter nimmt zu.

 

Wäre vergangene Woche abgestimmt worden, wäre die Ecopop-Initiative mit 56 Prozent der Stimmen abgelehnt worden. Der Anteil der Befürworter ist allerdings seit Mitte Oktober grösser geworden, entgegen dem bei Volksinitiativen üblichen Trend.

56 Prozent der Stimmenden hätten gemäss der zweiten Trendumfrage des Forschungsinstituts GFS Bern im Auftrag der SRG die Ecopop-Initiative «Stopp der Überbevölkerung - zur Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen» abgelehnt. 39 Prozent hätten ein Ja eingelegt. Die Meinungsbildung sei fortgeschritten, aber noch nicht abgeschlossen, hielt das GFS fest.

Ja-Lager gewachsen, Nein-Lager geschrumpft

5 Prozent der Befragten waren noch unentschlossen. Das Ja-Lager ist gegenüber der ersten SRG-Trendumfrage vom Oktober gewachsen - damals befürworteten 35 Prozent die Initiative. Das Nein-Lager schrumpfte um zwei Prozentpunkte. Laut dem GFS geht der Trend in Richtung mehr Zustimmung, anders als bei anderen Initiativen.

Die SVP-Basis hätte das Begehren mit 63 (Oktober: 64) Prozent angenommen, trotz Nein-Parole der SVP Schweiz - bisher 16 SVP-Kantonalparteien fassten derweil die Ja-Parole. Unter Parteiungebundenen war der Anteil der Befürworter mit 40 Prozent (37) klar höher als unter Anhängern von SP, FDP, CVP und Grünen.

53 (51) Prozent der Parteiungebundenen sagten Nein, 7 (12) Prozent gaben sich unentschlossen. Ein entscheidender Faktor für die Zunahme der Befürworter ist laut dem GFS, dass Menschen «mit ausgesprochenem Behördenmisstrauen» verstärkt für die Initiative sind. Würde zusätzlich mobilisiert, würde das Ja-Lager profitieren.

Ja im Tessin

Die Trendumfrage zeigt zudem sprachregionale Unterschiede: In der italienischsprachigen Schweiz dürfte es laut GFS Bern eine Ja-Mehrheit geben - 56 Prozent der Tessiner hätten vergangene Woche ein Ja eingelegt und 33 Prozent ein Nein.

In der deutschsprachigen Schweiz dagegen waren 56 Prozent gegen die Initiative und 42 Prozent dafür. In der Romandie überwog mit 61 Prozent Nein und 27 Prozent Ja die Ablehnung.

Laut Umfrage mehrheitsfähig ist das Argument, dass mit der Ecopop-Initiative Druck auf die Behörde gemacht werden müsse, da diese die Umsetzung der am 9. Februar angenommenen SVP-Masseneinwanderungsinitiative verschleppe.

Unterschiedlich aufgenommen werden die eigentlichen Argumente der Initianten: Demnach ist ihre Aussage populär, dass die Zersiedelung eine Folge der Einwanderung sei. Klar abgelehnt wird jedoch die von den Initianten verlangte Geburtenregelung im Ausland.

Pauschalbesteuerung: Nein überwiegt

Bei der Volksinitiative «Schluss mit den Steuerprivilegien für Millionäre» für die Abschaffung der Pauschalbesteuerung weist der Trend auf einen Nein-Überhang hin. 46 (Oktober: 36) Prozent der Stimmenden hätten vergangene Woche die Initiative abgelehnt, 42 (48) Prozent ein Ja eingelegt.

12 Prozent gaben sich noch unentschlossen. Doch der Trend in der Meinungsbildung weise in Richtung Nein. Das gelte für alle Landesteile. Im Lauf der Abstimmungskampagne mehrten sich in aller Regel die Einwände gegen Volksinitiativen.

Mehrheitlich für die Abschaffung der Pauschalbesteuerung waren Wähler von SP und Grünen. Am deutlichsten Nein sagten Anhänger der FDP. Auch die Wählerschaft von SVP und CVP sagte mehrheitlich Nein, doch laut Umfrage wollte in beiden Parteien eine beachtliche Minderheit ein Ja einlegen. Parteilose sagten laut Umfrage eher Nein.

Vor allem in jenen Kantonen, die die Abschaffung der Pauschalsteuern stark treffen würde, gab es weniger befürwortende Stimmen. Nach Sprachregionen betrachtet, war die Zustimmung zur Initiative in der Deutschschweiz am grössten und in der Westschweiz am tiefsten.

Überdurchschnittliche Beteiligung

Die Stimmbeteiligung am 30. November dürfte überdurchschnittlich sein. Mitte November hätten sich 52 Prozent der Berechtigten an die Urnen begeben. Gründe sind das grössere und frühere Medieninteresse an der Ecopop-Initiative und die Tatsache, dass über drei Vorlagen abgestimmt wird.

Für die Umfrage wurden vom 7. bis zum 15. November 1412 Stimmberechtigte in allen Landesteilen befragt. Der statistische Fehlerbereich liegt bei 2,7 Prozent.

 

http://bazonline.ch/schweiz/standard/Zustimmung-zu-Ecopop-steigt/story/2...

 

 

weico

19.11.2014 15:28
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An jeder Ecke gibt es Videokameras. Erst recht in Bahnhöfen.

Wenn man Hooligans aus der Menge identifizieren kann, dürfte das auch nicht so schwer sein.

 

Aber wie schon mehrfach gepostet: Ecopop löst dieses Problem nicht.

 

Man schlägt den Sack und meint den Esel


 

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Benjamin Franklin

19.11.2014 14:04
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DM2000 hat am 19.11.2014 - 10:11 folgendes geschrieben:


NEIN MF, es sind weder Jugos noch Österreicher noch Schweizer. Wer so argumentiert ist naiv,sorry.

 

 

Richtig, genau darauf wollte ich hinaus: Man darf nicht eine ganze Gruppe (Nation, Religion, Hautfarbe) verurteilen, nur weil EINER davon ein Arschloch ist!

 

 

 

Sollte deine Tochter am Bhf.ZH belästigt werden, kann ich Dir die Tel.nr. eines Sicherheitsbeamten am ZH-Hauptbahnhof geben. [...]

Ich muss fast täglich über den ZH Hauptbahnhof. Wenn du möchtest treffen wir uns mal da mit meinem Bekannten und deiner Tochter.

Meine Tochter wohnt zu Hause nähe Bern und geht in Zürich in die Schule. Also ja, sie ist täglich sowohl am Zürcher- als auch am Berner HB.
Der betreffende Stalker wohnt in Bern und passt sie manchmal am HB Bern bei der Station unserer Regionalbahn ab.
Am HB Zürich scheint es allgemein üblich, dass Männer jungen Frauen hinterherpfeifen oder sie anmachen.

Ich suche ohnehin eine 1-Zi. Wg. für meine Tochter in Zürich (bzw. Einzugsgebiet ÖV 30 Min. bis ZH HB), denn das pendeln und entsprechend früh aufstehen ist auf die Dauer zu anstrengend. Wohnt sie erst mal in ZH und der Stalker wartet zu oft vergeblich auf sie in Bern, dürfte sich das Problem von alleine erledigen, denn er wird aufgeben.

Vorhin, am Telefon, meinte sie, sie wolle statt dem regulären Zug den Bus nach Hause nehmen (mehrmals Umsteigen, über die Dörfer ... ginge auch), weil sie Angst hat, der Stalker würde am Peron wieder auf sie warten.  Aber die Fahrt über die Dörfer dauert länger und ich habe ihr abgeraten. Schliesslich kann es nicht angehen, dass das Opfer sein Leben wegen so eines Stalkers umstellen muss.
Statt dessen soll sie vorsichtig schauen, ob sie den Stalker am Peron ausmachen kann und wenn ja, beim Polizeiposten HB Bern höflich anfragen, ob evtl. ein Polizist bereit wäre, sie zum Zug zu begleiten. Ich denke, dazu müsste die Polizei bereit sein.

 

 

19.11.2014 10:50
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Auch diese Posting hat nichts mit Ecopop zu tun

Meine Meinung: du gehörst zur Gruppe der Verlierern unserer Gesellschaft. Auf alle Fälle bist du ein negativ denkender Mensch. Und einsam

 

 

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Benjamin Franklin

19.11.2014 10:49
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Eines ist sicher: Die Sozialromantiker werden die zukünftigen Opfer derer sein, die sie heute in schutz nehmen.

Sie werden die Ersten sein, die jammern werden. Aber zuerst werden sie und ihre Angehörige:

-ausgeraubt, belästigt, geschlagen ect ect.

 

 

 

19.11.2014 10:41
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19.11.2014 10:21
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Ecopop

Bei dieser Initiative gehrt es NICHT um die (Wirtschafts)Flüchtlinge

Die werden weiterhin kommen, auch wenn wir die Armee an die Grenze stellen..

 

Siehe auch http://dict.leo.org/ende/index_de.html#/search=v%C3%B6lkerwanderung&sear...

 

Barbaren Die Helvetier waren Kelten (keine Allemannen oder Germanen), welche bis zum 5. Jahrhundert an der Seite der Römer kämpften (mussten)

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19.11.2014 10:11
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MarcusFabian hat am 18.11.2014 - 19:11 folgendes geschrieben:

DM2000 hat am 17.11.2014 - 19:31 folgendes geschrieben:

Araber, Eriträer, Tunesier ect ect auf der anderen Seite. Die neuste Kriminalitäts-Statistik verzeichnet einen Anstieg um +50% mehr Übergriffe, Überfälle, (Sexuelle) Nötigungen, ect ect. zum Vorjahr.

Ich kann sehr gut nachvollziehen, was Du meinst.

In der Tat erlebe ich leider derzeit etwas ähnliches: Meine 17 jährige Tochter wird seit geraumer Zeit von einem 28 jährigen gestalkt, am Bahnhof abgefangen, angegrabscht, sexuell belästigt. Und ja, es handelt sich um einen Schwarz-Afrikaner.

Die Frage stellt sich somit, wie sollen meine Tochter und ich als Vater reagieren? Klar, wer eine junge Frau stalkt und sexuell belästigt ist ein Arschloch, ein Monster, ein Unhold. Aber soll ich deshalb generell einen Hass auf alle Schwarzen entwickeln und somit auch alle anständigen Afrikaner in unserem Land mit in Ungnade fallen lassen? Der Stalker hätte genau so gut ein Schweizer, Jugo, oder Österreicher sein können.

Darf man also eine ganze Volksgruppe verdammen nur weil sich einer davon als Arschloch entpuppt?

In der Tat ist es sogar so, dass man gemäss Stalkingberatung Bern bei einem Ausländer sogar bessere Chancen hat, sich zur Wehr zu setzen als bei einem Schweizer. Der Ausländer hat eine befristete Aufenthaltsbewilligung, die in so einem Fall evtl. nicht verlängert wird. Den Schweizer hingegen kann man nicht aus der Schweiz verbannen.

 

Sorry MF, aber wie naiv bist du eigentlich. Speziell diese ethnische Gruppe importiert hier Werte barbarischer Natur. Nochmals: Ich lebe mein ganzes Leben lang in ZH, sehe die REALITÄT & habe Menschenkenntnis, was Leute die auf Utopia leben von sich nicht behaupten können aber trotzdem tun, sozialromantiker denen das blabla, das Reden sehr leicht fällt. Habe mit den verschiedensten Menschen/Ethnien dieser Welt Kontakt und bin mit Ihnen befreundet, egal ob weiss oder schwarz, jugo oder nicht jugo. Diese sind aber Produktive Menschen und zivilisiert. Die "Menschen" über die wir hier reden, und die ich am ZH-Hauptbahnhof täglich beobachte, sind primitiv, wie Affen. Das einzige Moderne und fortschrittliche an ihnen sind die vom CH-Steuerzahler finanzierte Kleidung und iPhones&Tablets die sie mit sich herum Tragen.

NEIN MF, es sind weder Jugos noch Österreicher noch Schweizer. Wer so argumentiert ist naiv,sorry. Was kann man denn von "Menschen" erwarten die aus dem Busch kommen. Aus Ländern wo die Frau weniger als Null Wert ist. Wo keine Kultur-, keine Bildung hat....was für MEHRWERTE BRINGEN DIESE...SAGE DAS MIR BITTE EINER!!!!

Sollte deine Tochter am Bhf.ZH belästigt werden, kann ich Dir die Tel.nr. eines Sicherheitsbeamten am ZH-Hauptbahnhof geben. Der wird diesem Arschloch schon das fürchten lehren. Dieser berichtet mir aus erster Hand wie viele übergriffe UND KRIMINELLE HANDLUNGEN SEITENS AFRIKANERN, TÄGLICH, ALLEINE AM ZH HAUPTBAHNHOF STATT FINDEN...

Ich muss fast täglich über den ZH Hauptbahnhof. Wenn du möchtest treffen wir uns mal da mit meinem Bekannten und deiner Tochter. Diese Situation die du beschreibst macht mich wütend, bestätigt zugleich die Naivität der CH-Volkes. Wenn du möchtest kann die Situation geregelt werden. Die Faust im Sack machen ist keine Lösung. Gleiches mit gleichem bekämpfen und dann folgt die Anzeige. Das Sicherheitspersonal arbeitet Hand in Hand mit der Polizei. Solche Fälle müssen angezeigt werden. Ansonsten alimentieren wir weiterhin solche Parasiten die Frauen belästigen. 

So viel zu der "nicht Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung":

 

http://www.nzz.ch/schweiz/keine-ausweisgung-eines-iraners-1.18427264 WACHT AUF LIEBE SCHWIZER...BEVOR ES DEFINITIV ZU SPÄT IST. "Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft" (Aristoteles)

18.11.2014 23:01
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MarcusFabian hat am 18.11.2014 - 19:11 folgendes geschrieben:


In der Tat erlebe ich leider derzeit etwas ähnliches: Meine 17 jährige Tochter wird seit geraumer Zeit von einem 28 jährigen gestalkt, am Bahnhof abgefangen, angegrabscht, sexuell belästigt. Und ja, es handelt sich um einen Schwarz-Afrikaner.

 Klar, wer eine junge Frau stalkt und sexuell belästigt ist ein Arschloch, ein Monster, ein Unhold.

Genauso ist es Marcus, der Typ ist ein Arschloch, egal welcher Nation er angehört, den muss man zurechtweisen und wenn es nicht anders geht verprügeln. (Läuft unter Notwehr) Hier geht es um Anstand, Achtung und Benehmen, wenn er gegen diese zwischenmenschlichen Umgangsformen verstösst, verstösst er gegen die Gesetze und ja, so ein Menschen gehört aufs schärfste bestraft, ein Arschtritt über die Grenze ist noch die humanste Bestrafung! 

Der Stalker hätte genau so gut ein Schweizer, Jugo, oder Österreicher sein können. Darf man also eine ganze Volksgruppe verdammen nur weil sich einer davon als Arschloch entpuppt?

Wie du richtig schreibst, das könnte genauso gut ein Schweizer, Österreicher, Jugo oder welche Nationalität auch immer sein, es geht hier um ein Individuum das eine freche Sau ist! Anstand, Regeln und Gesetze sind unabhängig von Nationalität, zu achten und zu befolgen. Ein Rechtsstaat ist dazu da um ein friedliches Miteinander zu gewährleisten, wer gegen das Recht eines Landes verstösst, verwirkt sein eigenes Recht auf Recht

Die Frage stellt sich somit, wie sollen meine Tochter und ich als Vater reagieren?

Hau dem Typ ein paar auf die Schnauze dann vergeht ihm seine Stalkerei, und deiner Tochter kauf Tränengas und eine Trillerpfeife, meine Erfahrung mit Stalker ist folgende, wenn sie erkennen, dass ihr „Opfer“ kein Opfer ist, sondern ein „Täter“ dann bekommen sie es mit der Angst zu tun, die beste Gegenmassnahme gegen Stalker ist Stalking. Wenn dir die Beratung helfen kann, ist dies natürlich der bessere und richtigere Weg, zu meinen Zeiten gab es das noch nicht.

In der Tat ist es sogar so, dass man gemäss Stalkingberatung Bern bei einem Ausländer sogar bessere Chancen hat, sich zur Wehr zu setzen als bei einem Schweizer. Der Ausländer hat eine befristete Aufenthaltsbewilligung, die in so einem Fall evtl. nicht verlängert wird. Den Schweizer hingegen kann man nicht aus der Schweiz verbannen.

Meine Freundin wurde auch einmal gestalkt! Der Typ hat dann mich angezeigt, nach kurzer Zeit hat er die Anzeige aber zurückgezogen und sogar die Gemeinde verlassen. Ich weiss wie nervenaufreibend solche Aktionen sein können, ich könnte dir da Sachen erzählen, aber lassen wir das, nur soviel noch, der Typ war Gemeindepolizist und ein waschechter Schweizer, der Heini meinte, als Polizist hätte er mehr Rechte als ein "normaler" Bürger. Stalker gibt es in jeder Gesellschaftsschicht, Stalking oder was es eigentlich ist, nämlich fiese Belästigung ist unabhängig von Nationalität, die schlimmsten Stalker sind die intelligenten und vermeintlich rechtschaffenden Bürger, die "Doffen" sind da halb so schlimm.

Grüss mir deine Tochter!

 

18.11.2014 19:11
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DM2000 hat am 17.11.2014 - 19:31 folgendes geschrieben:

Araber, Eriträer, Tunesier ect ect auf der anderen Seite. Die neuste Kriminalitäts-Statistik verzeichnet einen Anstieg um +50% mehr Übergriffe, Überfälle, (Sexuelle) Nötigungen, ect ect. zum Vorjahr.

Ich kann sehr gut nachvollziehen, was Du meinst.

In der Tat erlebe ich leider derzeit etwas ähnliches: Meine 17 jährige Tochter wird seit geraumer Zeit von einem 28 jährigen gestalkt, am Bahnhof abgefangen, angegrabscht, sexuell belästigt. Und ja, es handelt sich um einen Schwarz-Afrikaner.

Die Frage stellt sich somit, wie sollen meine Tochter und ich als Vater reagieren? Klar, wer eine junge Frau stalkt und sexuell belästigt ist ein Arschloch, ein Monster, ein Unhold. Aber soll ich deshalb generell einen Hass auf alle Schwarzen entwickeln und somit auch alle anständigen Afrikaner in unserem Land mit in Ungnade fallen lassen? Der Stalker hätte genau so gut ein Schweizer, Jugo, oder Österreicher sein können.

Darf man also eine ganze Volksgruppe verdammen nur weil sich einer davon als Arschloch entpuppt?

In der Tat ist es sogar so, dass man gemäss Stalkingberatung Bern bei einem Ausländer sogar bessere Chancen hat, sich zur Wehr zu setzen als bei einem Schweizer. Der Ausländer hat eine befristete Aufenthaltsbewilligung, die in so einem Fall evtl. nicht verlängert wird. Den Schweizer hingegen kann man nicht aus der Schweiz verbannen.

 

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