Einheitskasse

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16.12.2013 10:02
#1
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Einheitskasse

Ich würde das Ganze noch mehr vereinfachen und ein Gesundheitskonto wie ein 3a-Konto einführen.

Dann kann sich jeder mit seinem Geld so behandeln lassen, wie er will. 

 

Am Lebensende wird abgerechnet.

- Wer im Minus ist, muss es mit dem übrigen Vermögen verrechnen und einen Solidaritätsbeitrag (z.B. 50'000) stehen lassen

- Bleibt am Lebensende mehr als der Solidaritätsbeitrag übrig, fliesst der restliche Betrag ins Erbe.

- Vorzeitiges vererben geht nur noch dann, wenn man das Konto auf 500'000 geäufnet hat. Eine Differenz muss z.B. vom zu vererbenden Vermögen sichergestellt werden.

 

 

Vorteil des Ganzen: keine Finanzierung von Löhnen, Gebäuden, Werbung, etc.

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

30.09.2014 11:28
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Welsche Einheitskasse hat Auftrieb

Die Schaffung von kantonalen Einheitskassen ist Thema an der nächsten Sitzung der Westschweizer Gesundheitsdirektoren von Mitte November. Dies bestätigte der Genfer Gesundheitsdirektor Mauro Poggia am Montag auf Anfrage. Bereits im Vorfeld der Abstimmung vom Sonntag über eine nationale öffentliche Krankenkasse habe man dies entschieden – wohl wissend, dass das nationale Projekt höchstwahrscheinlich scheitern, sich aber gleichzeitig eine Mehrheit in der Romandie für die Einheitskasse aussprechen werde, sagte Poggia. Genau dieser Fall ist nun eingetreten.

Nationale Lösung vom Tisch

Ziel des Treffens ist laut Poggia, sich auf ein koordiniertes weiteres Vorgehen zu einigen. Der Genfer Gesundheitsminister schlägt vor, in den Ja-Kantonen Standesinitiativen zu lancieren, die eine Änderung des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung (BVG) verlangen. «Die Kantone sollten die Kompetenz erhalten, auf ihrem Territorium eine Einheitskasse zu schaffen», sagt er. In einem föderalistischen Land müsse dies möglich sein. Ausser Poggia spricht sich auch der Waadtländer Gesundheitsdirektor Pierre-Yves Maillard für die Schaffung regionaler Einheitskassen aus. Die zuständigen Regierungsräte in den Kantonen Jura und Neuenburg, in denen es am Sonntag ebenfalls eine Ja-Mehrheit gab, sind zumindest offen für diese Idee. Maillard sieht in der kantonalen Lösung gar die einzige Möglichkeit, die den Befürwortern eines Systemwechsels derzeit bleibe. «Eine nationale Kasse ist mit dem Verdikt vom Sonntag momentan vom Tisch», sagt er im Gespräch.

Keine Chance im Parlament

Es bleibt also der Alleingang der Westschweizer Ja-Kantone als Option. Ob sich für eine solch tiefgreifende Änderung des Krankenversicherungsgesetzes eine Mehrheit finden lässt, ist indes höchst unsicher. Maillard ist sich bewusst, dass das Bundesparlament in seiner heutigen Zusammensetzung einer solchen Änderung nicht zustimmen würde. Bessere Chancen hätte seiner Meinung nach eine neue Volksinitiative, die verlangen würde, dass die Kantone die Kompetenz zur Schaffung einer kantonalen Einheitskasse erhalten. «Bei einer solchen Vorlage hätten wir mehr Chancen, in der Deutschschweiz eine Mehrheit zu finden», sagt Maillard.

http://www.nzz.ch/schweiz/welsche-einheitskasse-hat-auftrieb-1.18393734

 

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Benjamin Franklin

26.12.2013 17:17
Bild des Benutzers MarcusFabian
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Ich sehe das genau so und füge hinzu: Bei der heutigen Hochtechnologie im Militärbereich ist eine Milizarmee ohnehin nicht mehr zeitgemäss. Kriege gewinnt man nicht mehr mit Soldaten, die eine Knarre bedienen können. Für viele technische Geräte reicht eine RS einfach nicht mehr aus.

Eine Alternative zum Nato-Beitritt wäre das Szenario der Vereinigten Arabischen Emirate: Die haben praktisch überhaupt keine Armee sondern bezahlen die USA für ihren Schutz.

 

25.12.2013 23:26
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  Wir müssen sparen, koste was es wolle:

Stellenabbau sorgt für Chaos beim VBS

2500 Jobs baute das Militärdepartement in den letzten Jahren ab. Nun kommt ein Inspektionsbericht zu einem vernichtenden Urteil – und Leistungen müssen extern teuer eingekauft werden.

http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Stellenabbau-sorgt-fuer-Cha...

Zeigt nur wie wenig zeitgemäss das Halten einer Armee à la Suisse ist. Das ist doch wirklich nur noch ein Folklorehaufen (darf das schreiben....habe selbst das gesamte Programm 301 Diensttage absolviert....). Kommt mir vor wie ein Denkmal aus alter Zeit, ein nationales Ritual ohne effektive Wirkung. WK, come on....was soll das?

Wenn wir wirklich einen effektiven militärischen Schutz woll(t)en, dann MÜSS(T)EN wir der NATO beitreten und das Wenige, was wir militärisch drauf haben einbringen (zB. im Bereich der Nachrichten- und Lauschtechnik, Logistik etc.).

Das Kontingent an Personal, das man stellen müsste, liesse sich leicht finden und würde uns einen Bruchteil kosten.

Die NATO ist für ambitionierte Soldaten und Offiziere ein sehr guter Arbeitgeber mit internationalem Renommee. Militärisch ist die NATO mit Abstand die Nummer eins ...und mich wundert, warum die Militärführung selbst nicht schon lange diesen Vorschlag gemacht hat?

Wenn's so weitergeht, erodiert sich die Armee unbemerkt selbst weg.

Fine-Tuner

16.12.2013 11:00
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Zyndicate hat am 16.12.2013 - 10:27 folgendes geschrieben:

wie finanziert man die Leute, die bereits pensioniert sind!?!?

Es gibt noch viel Sparpotential beim Bund. Den Gripen-Kauf kann man von mir aus auch verschieben. Etwas von den SNB-Überschüssen. Und dann werden wohl die Gutbetuchten etwas Federn lassen müssen: dene wos guet geit
giengs besser, giengs dene besser, wos weniger guet geit

 

Die Verwaltungseinheiten mit dem grössten Personalzuwachs

 

Den grössten Stellenzuwachs in den Jahren 2007 bis 2012 (siehe Tabelle rechts) verzeichnet das Aussendepartement (EDA) mit 797 Stellen

 

Die Zentrale Ausgleichsstelle, die AHV/IV-Stelle des Bundes, ist um rund 100 Stellen gewachsen. Dazu kommen 40 Stellen, die bisher beim BIT ausgewiesen wurden. Gründe sind die Erneuerung der Informatiksysteme, neue Register, gestiegene Fallzahlen, die Familienausgleichskasse, die 6. IV-Revision und die Umsetzung von EU-Verordnungen. Bis 2017 ist mit einem weiteren Ausbau um 50 bis 60 Stellen zu rechnen.

http://www.nzz.ch/aktuell/schweiz/die-verwaltungseinheiten-mit-dem-groes...

 

:roll:  Wir müssen sparen, koste was es wolle:

Stellenabbau sorgt für Chaos beim VBS

2500 Jobs baute das Militärdepartement in den letzten Jahren ab. Nun kommt ein Inspektionsbericht zu einem vernichtenden Urteil – und Leistungen müssen extern teuer eingekauft werden.

http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Stellenabbau-sorgt-fuer-Cha...

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

16.12.2013 10:27
Bild des Benutzers Zyndicate
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Am beste würde man alles wie ein 3a - Konto führen, vor allem die AHV, dann wären viele Probleme beseitigt! Das Problem ist einfach der Übergang, wie finanziert man die Leute, die bereits pensioniert sind!?!?

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!