Einwanderung der Deutschen, Mail an Fernsehen DRS

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12.02.2007 21:06
#1
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Einwanderung der Deutschen, Mail an Fernsehen DRS

Gesendet: Montag, 12. Februar 2007 20:45

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Betreff: Fernsehen DRS1 19.30 Nachrichten 12.2.07

Ihr Bericht zur Einwanderung der Deutschen war soweit ok wenn er auch jegliche auch nur kleinste Kritik vermieden hat. z.B dass diese Einwanderer unseren vielleicht schulisch etwas weniger begabten Personen die Arbeitsplätze wegnehmen.

(Als Beispiel: Mein Junior arbeitet bei der SBB in der Werkstatt/Rangier XXXXXXXX. In den letzten 3 Jahren wurden sie dort sicher pro Jahr 2-3 mal "bedroht", dass ihre Arbeitsplätze sehr gefährdet wären. Er hat sich daher bei Tram/Bus Bern als Chauffeur gemeldet, alles liess sich wunderbar an, man war sehr zufrieden und macht gar einen kleinen Fahrtest. Nun kommt der dicke Hund, heute entscheidet kaum mehr eine "Human Ressurces Person" ob jemand anzustellen sei nur auf 2-2 Treffen nein, es wird ein Psycho-- usw Test bei einer sage und schreiben *** Kaderselektion Firma *** gemacht (für einen Buschauffeur !!!). Sie ahnen es bereits, einer der bisher draussen im Rangier usw. sehr zuverlässig seine Arbeit verrichtet hat bestens sieht und bei ausgezeichneter Gesundheit ist, hat bei diesen "Spielchen" keine Chance. Auch glaube ich, dass die meisten heutigen Chauffeure auch nicht mehr angestellt werden könnten (im übrigen würde kaum der Mann von Margrit Rainer (Film vom Samstag Abend 12.2 auf DRS) diesen Test bestehen. Sicher sehr gut jedoch ein Deutscher oder anderer Ausländer, der bisher das halbe Leben am PC verbracht hat !!!

Nun noch zu ihrem Bericht, was Sie dann nachgeschoben haben, die Story mit dem schwulen !!!! (wohl wie die meisten beim Fernsehen) Schweizer Rückwanderer spottet jeder Beschreibung und trifft den Nagel überhaupt nicht auf den Kopf !!!

Die meisten dieser Einwanderer sehen nämlich ganz anders aus (ich habe ausführliche persönliche Erfahrung).

Im übrigen gilt noch folgendes, wer keine Stelle bekommt muss wieder raus. Über Anstellung entscheiden damit die Chefs, d.h. wiederum deren HR Leute und damit ist wohl klar was abgeht, wo einer ist kommen bald Andere !! (Es lassen grüssen Carsten Schloter, Peter Bradbeck usw usw usw. !!!)

Ich bitte Sie um vermehrte richtige Berichterstattung insbesondere in den Nachrichten, auch die dazu servierten Filmchen sollten nicht einseitig und prätentiös sein.

mit freundlichen Grüssen

Hxxxxx Sxxxxxxxxx

Brexxxxxxxxxxxxxxx

3xxx Rxxxxx

079 xxxxxxxxxx

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03.02.2013 14:08
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Ansturm der Deutschen ist vorbei

Verliert die Schweiz als Einwanderungsland an Attraktivität? Die Zahl der Einbürgerungen sank um fast zehn Prozent. Im letzten Jahr haben zudem Tausende EU-Ausländer hierzulande ihren Job verloren.

Im Jahr 2012 erwarben weniger Ausländer das Schweizer Bürgerrecht, berichtet die Zeitung «Der Sonntag». Die Zahl der Einbürgerungen sank gegenüber dem Vorjahr um fast zehn Prozent auf 33'456, wie neue Daten des Bundesamts für Migration (BFM) zeigen. Das ist der tiefste Wert seit über zehn Jahren. Besonders deutlich ist der Rückgang bei den Serben und Deutschen, die lange Zeit die grösste Einwanderungsgruppe stellten, nun aber hinter die Italiener (4000 Einbürgerungen) zurückgefallen sind.

Das zeigt: Der Ansturm der Deutschen ist vorbei. Seit 2007 dürfen sie ihre Staatsbürgerschaft behalten, wenn sie Schweizer werden. Das sorgte zwei Jahre lang für einen rasanten Anstieg, der nun deutlich abgeflacht ist. 2012 haben sich nur noch 3300 Deutsche einbürgern lassen. Hinzu kommt, dass die EU-Bürger durch das Freizügigkeitsabkommen fast dieselben Rechte wie Schweizer besitzen. Weiter spielen wohl auch die gehobenen Anforderungen eine Rolle. So verlangen heute mehrere Kantone einen Sprachkurs.

Mehr Einwanderer aus Krisenländern

Insgesamt ist die Zahl der Zuwanderer in die Schweiz im letzten Jahr um knapp drei Prozent gesunken. 2011 lag sie noch bei rund 75'000, 2012 bei rund 73'000. Das geht aus der neuesten Statistik hervor, die das Bundesamt für Migration auf seiner Internetseite veröffentlicht hat, wie die «NZZ am Sonntag» schreibt.

Rückläufig war sie zwar bei den Deutschen, in deren Heimatland es wirtschaftlich gut läuft. Stark zugenommen hat die Zahl der Arbeitskräfte aber aus den Krisenländern der EU. So kamen letztes Jahr über 4000 Spanier in die Schweiz, 1000 mehr als im Vorjahr. Ähnlich hohe Zuwachsraten verzeichnen die Portugiesen und die Italiener. Hintergrund ist die stark gestiegene Arbeitslosigkeit in deren Heimatländern, die teilweise die Marke von 25 Prozent überschritten hat.

Hohe Zuwanderung aus Osteuropa

Gut 12 Prozent der Zuwanderer stammten letztes Jahr aus den osteuropäischen EU-Staaten, wie der «Sonntag» schreibt. Knapp 6500 wanderten aus den sogenannten EU-8 ein: aus Polen, Ungarn, Tschechien, Slowenien, der Slowakei, Estland, Litauen und Lettland. Knapp 2500 kamen aus Rumänien und Bulgarien. Bei den EU-8 nahm die Zahl der Zuzüger seit Mai 2012 aber deutlich ab. Sie sank auf durchschnittlich 450 pro Monat, nachdem sie bei 700 gelegen hatte. Auf Anfang Mai hatte der Bundesrat für die EU-8-Staaten die sogenannte Ventilklausel verhängt.

Seit September 2012 haben zudem Tausende von EU-Arbeitskräften in der Schweiz ihren Job verloren – während die Arbeitslosigkeit unter den Schweizern praktisch unverändert tief blieb. Das zeigen neue Zahlen des Bundesamts für Migration, die der Zeitung «Der Sonntag» vorliegen.

Zehn Prozent der Portugiesen arbeitslos

Besonders frappant ist der Anstieg bei der grössten Einwanderergruppe, den Portugiesen: Ende Dezember 2012 waren fast 10 Prozent der Portugiesen in der Schweiz arbeitslos, doppelt so viele wie drei Monate vorher. Unter den Italienern (von 4 auf 5 Prozent) und unter den Deutschen (von 3 auf 4 Prozent) ist die Arbeitslosigkeit zuletzt ebenfalls signifikant angestiegen. http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Ansturm-der-Deutschen-ist-v...

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

22.10.2007 10:40
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Die USA mit der Schweiz zu vergleichen macht überhaupt keinen Sinn!

Wer über eine länger Zeit in den USA gelebt hat, weiss ganz genau wie der "Karre" läuft. Als Immigrant in den USA hat man genau 2 Möglichkeiten:

1. Man arbeitet irgendetwas und hat eine Ami-Flagge vor dem Hause und wird dafür in Ruhe gelassen und kann leben.

oder

2. Man arbeitet nicht und landet als Homeless auf der Strasse!

Da gibt es keine IV- ALV oder sonst was!!! Somit ist sind die Immigranten ein Stückweit verpflichtet sich der Tradition, der Sitten und Gebräuche anzupassen oder zu respektieren.

Kein Schweizer verlangt von einem Ausländer dass er seine Tochter Heidi tauft oder Rösti ist. Aber er verlangt das diese Tradition respektiert wird. In einem Land wie die Schweiz ist man wirklich frei!

Und sind wir doch ehrlich! Wer WILL schon in die Türkei gehen um eine Rösti zu essen?! Niemand! Jedermann möchte die Türkische Lebensart zu geniessen und erfahren. (Egal welches Land) So dürfen auch wir einbisschen Interesse erwarten. Nehmen und Geben:)

Schlussendlich hat es mit Respekt und Vertrauen zu tun. Leben und Leben lassen!

04.10.2007 17:07
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Sehe ich auch so.

Oder eben andersherum. Es gibt Länder, da kannst Du innerhalb relativ kurzer Zeit das Bürgerrecht erhalten, USA z.B.

Dann kann man das in der Scdhweiz ja auch so tun.

04.10.2007 10:36
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Beograd wrote:

moscheen passen einfach nicht zur schweiz, sondern kirchen und klöster. das ist nun mal so. und wenn es jemandem nicht passt, dann hätte er sich das damals überlegen sollen als er in die schweiz gekommen ist.

Gut brennen/reissen wir die Synagogen nieder, die gehören ja auch nicht in die Schweiz.

Ich finde es eine schwache Argumentation etwas zu verbieten, nur weil es in anderen auch so ist. Andere Länder haben die Todesstrafe, also warum führen wir sie nicht ein, schliesslich haben es die anderen Länder auch.

03.10.2007 23:11
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du musst nicht afganistan nehmen. es gibt länder die viel näher bei europa sind wo das so ist. und es geht da nicht einmal um einwanderer sondern um leute die seit jahrhunderten dort leben, jedoch kein recht haben eine kirche zu bauen nur weil sie christen sind. moscheen passen einfach nicht zur schweiz, sondern kirchen und klöster. das ist nun mal so. und wenn es jemandem nicht passt, dann hätte er sich das damals überlegen sollen als er in die schweiz gekommen ist.

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03.10.2007 13:35
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Ich verstehe Deine Argumentation nicht...

In Afgahnistan haben es Christen schwer, nehme ich jetzt mal an.

Deshalb dürfen sich die Moslems in der Schweiz nicht beschweren, wenn sie es auch schwer haben? :?:

Weil irgendwo auf der Welt Unrecht herrscht, ist es nicht so schlimm, wenn in der Schweiz da auch Unrecht herrscht, oder wie?

02.10.2007 23:19
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Viremar wrote:

duke wrote:
Heisst den integrieren auch Moscheen müssen gebaut werden, extra Friedhöfe für gewisse Religionen. In einer Mensa darf ein Schweinefleisch Sandwich nicht neben einem "Religionssandwich" liegen, usw... :?:

Oder andersrum, wie weit würden wir uns in einem Land intergrieren / intergrieren wollen?

Was spricht übrigens gegen Moscheen oder spezielle Friedhöfe?

die frage ist, in welchem land. es gibt länder wo du gar keine wahl hast. versuch dir vorzustellen in ein land im orient zu leben und deine kultur zu pflegen, oder verlangen dass da eine kirche gebaut wird damit du zum gottesdienst gehen kannst.

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29.09.2007 00:22
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duke wrote:

Dein Beispiel betrifft evtl. 0.1%. Habe wirklich absolut gegen niemanden was. doch alles hat seine Grenzen und sind wir mal ehrlich, wann würde ein Christe, wenn ich das so sagen darf, einen Menschen töten wollen, wegen einer Karikatur von Jesus oder dergleichen. Wir leben im 21 Jahrhundert aber es werden immer noch Frauen und Kinder oder Menschen geköpft oder Hände weggeschnitten, wegen sinnlosem Zeugs. Kein Mensch auf der Welt darf sich das Recht nehmen sowas zu vollstrecken und über Tod oder Leben regieren...

Ich bin mir sicher, auch ein fundamentalistischer Christe würde jemanden töten, wenn man ihn richtig bearbeitet. In der Geschichte gibt es genügend Beispiele, die zeigen, dass Menschen so gut wie alles tun, wenn man es ihnen richtig "verkauft" hat. Ich will nicht wissen, wieviele Menschen im Namen Jesus Christus getötet wurden. Im weiteren bin ich der Meinung, dass die Katholische Kirche Mord begeht, weil sie Präservative verbietet.

Ob nun die Sharia das schlechtere Gesetzesbuch ist als unseres, sei mal dahingestellt. Die Sharia hat eine mehr oder weniger "Auge um Auge, Zahn um Zahn" Prinzip. Bei unserem Gesetz bin ich mir je länger je mehr nicht sicher, ob es wirklich eine Betrafung ist. Aktuelles Beispiel aus Aarau, 3 junge Männer verprügeln einen anderen, derjenige stirbt ein paar Wochen später. Die 3 Täter wurden nach 1 Woche wieder auf freien Fuss gesetzt und dürfen wahrscheinlich bis zum Prozess auch in Freiheit leben. Mit dieser Praxis habe ich echt ein Problem. Oder ein notorischer Raser bekommt keine 2 Jahre Gefängnis, trotz dass er ein Kind getötet hatte und den Führerausweis darf er erst noch behalten. Das sind nur zwei aktuelle Beispiele, die, aus meiner Sicht, die Hinterbliebenen mehr verhohnen als ihnen Gerechtigkeit gibt.

28.09.2007 16:29
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Äh, ich verstehe wirklich nicht, wieso man so ein Recht nicht haben sollte...

Und was hat die Rechtslage in anderen Ländern damit zu tun?

Die Gesetzgebung der Schweiz gibt doch offensichtlich her, dass man Moscheen bauen darf. Religionsfreiheit und so.

Bisher hat es auch noch niemanden gestört, in Zürich Schlieren oder Kloten soll sogar eine stehen.

28.09.2007 16:23
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Spacecadet wrote:

@duke

Das Recht auf freie Wahl der Religion ist doch ein sehr lobenswerter Brauch und eine sehr schöne Sitte in den westlichen Gesellschaften.

Willst Du dieses Recht etwa abschaffen, wenn Du den Moscheenbau verbieten willst? Oder willst Du etwa die eine Religion der anderen bevorzugen? Wie rechtfertigst Du das?

Warum sollte Dir jemand prinzipiell verbieten, eine Kirche für Deine Religion zu bauen?

Islamismus ist m. E. übrigens nicht mit dem Islam gleichzusetzen.

Hab ich nicht gesagt, doch kann man sich nicht in einem fremden Land das Recht nehmen etwas aufzubauen... Glaubst du, du dürftest das in einem fremden Land? Schaut doch mal etwas in die Vergangenheit der verschiedenen Religionen...

Ich wollte da nicht etwas anzetteln...

P.s. Natürlich hab ich verschiedene Kollegen aus verschiedenen Kulturen und Religionen, unter anderem auch Moslems und wir verstehen uns prima... Wink

Gruss duke

28.09.2007 16:08
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@duke

Das Recht auf freie Wahl der Religion ist doch ein sehr lobenswerter Brauch und eine sehr schöne Sitte in den westlichen Gesellschaften.

Willst Du dieses Recht etwa abschaffen, wenn Du den Moscheenbau verbieten willst? Oder willst Du etwa die eine Religion der anderen bevorzugen? Wie rechtfertigst Du das?

Warum sollte Dir jemand prinzipiell verbieten, eine Kirche für Deine Religion zu bauen?

Islamismus ist m. E. übrigens nicht mit dem Islam gleichzusetzen.

28.09.2007 15:57
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Um auch was klar zustellen. Ich bin ein Secondo, hier geboren, aufgewachsen, hab den CH-Pass. Habe auch eine "andere", aber christliche Religion. Doch kann ich und will ich nicht erwarten, dass deshalb eine extra Kirche gebaut wird.

Was eine Moschee auf sich hat, möchte ich nicht weiter darauf eingehen... Wink

Gruss duke

28.09.2007 15:50
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Spacecadet wrote:

Genau diese Einwände kommen an dieser Stelle häufig.

Was ist denn Deine Vorstellung von Integration?

Kemal Bastürk kommt aus der Türkei in die Schweiz und nach 3 Jahren isst er nur noch Bündner Fleisch mit Rösti, trägt eine Trachtenjacke und nennt seine Tochter Heidi?

Leider sind das Tatsachen und nicht zu verleugnen...

Sich an die Sitten der Gemeinschaft halten und wahren...

Habe absolut nichts dagegen, wenn sie sich in ihren Räumen treffen, doch gleich ihre eigenen Regeln und Gebilde mitbringen und auf deren ihrem Recht pochen...Ich weiss nicht so recht, wie das rauskommen wird... :?

Dein Beispiel betrifft evtl. 0.1%. Habe wirklich absolut gegen niemanden was. doch alles hat seine Grenzen und sind wir mal ehrlich, wann würde ein Christe, wenn ich das so sagen darf, einen Menschen töten wollen, wegen einer Karikatur von Jesus oder dergleichen. Wir leben im 21 Jahrhundert aber es werden immer noch Frauen und Kinder oder Menschen geköpft oder Hände weggeschnitten, wegen sinnlosem Zeugs. Kein Mensch auf der Welt darf sich das Recht nehmen sowas zu vollstrecken und über Tod oder Leben regieren...

Gruss duke

28.09.2007 15:40
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duke wrote:

Heisst den integrieren auch Moscheen müssen gebaut werden, extra Friedhöfe für gewisse Religionen. In einer Mensa darf ein Schweinefleisch Sandwich nicht neben einem "Religionssandwich" liegen, usw... :?:

Oder andersrum, wie weit würden wir uns in einem Land intergrieren / intergrieren wollen?

Was spricht übrigens gegen Moscheen oder spezielle Friedhöfe?

28.09.2007 15:35
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Einwanderung der Deutschen, Mail an Fernsehen DRS

Genau diese Einwände kommen an dieser Stelle häufig.

Was ist denn Deine Vorstellung von Integration?

Kemal Bastürk kommt aus der Türkei in die Schweiz und nach 3 Jahren isst er nur noch Bündner Fleisch mit Rösti, trägt eine Trachtenjacke und nennt seine Tochter Heidi?

28.09.2007 15:22
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Heisst den integrieren auch Moscheen müssen gebaut werden, extra Friedhöfe für gewisse Religionen. In einer Mensa darf ein Schweinefleisch Sandwich nicht neben einem "Religionssandwich" liegen, usw... :?:

Gruss duke

28.09.2007 14:35
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Eben.

Es ist doch total unrealistisch anzunehmen, dass man nur "die guten" Ausländer ins Land bekommt und alle "schlechten" draussen lässt.

Integration ist ausserdem immer eine gegenseitige Sache, der Ausländer muss sich integrieren wollen und die Inländer müssen ihn auch lassen.

Diese einseitigen Schuldzuweisungen sind doch recht naiv.

28.09.2007 14:08
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Wie hiess es in den 60ern?

"Wir haben nach Arbeiter gerufen, Menschen sind gekommen"

28.09.2007 12:48
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Fakt ist:

Wenn ein Ausländer und ein Inländer sich um denselben Job bewerben und beide gleich qualifiziert sind, dann wird der Inländer mit einer viel höheren Wahrscheinlichkeit genommen werden.

Das ist in jedem Land der Welt so.

Wenn also ein Ausländer den Job hat, dann liegt das daran:

- dass kein Inländer den Job wollte (Putzen, Gastro, Bau, Pflege)

- dass der Inländer weniger gut qualifiziert war

- dass der Inländer im Vergleich zum Ausländer zu teuer war, obwohl die Qualifikation stimmte.

zum letzten Punkt:

Ein Chef wird keinen Ausländer einstellen, nur weil er billiger ist, den Job aber nicht bewältigen kann. Die Arbeit muss erledigt werden, wenn das nicht klappt, ist der Chef auch bald nicht mehr Chef.

Was kann der Inländer tun?

- seinen Bildungsstand überprüfen

- seine Ansprüche prüfen (Der Ausländer muss auch im Inland leben und muss genau die gleichen Preise wie der Inländer zahlen)

- sich der Konkurrenz stellen und das Ganze als Herausforderung und nicht als Bedrohung begreifen

Was tun viele Inländer?

- auf die Ausländer schimpfen

- eine Partei wählen, die ihnen eine einfache Lösung verspricht, die aber dieses hochkomplexe Problem nie lösen können wird

14.02.2007 23:37
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ich kenne sehr viele ausländer, italiener, leute aus ex-jugoslawien, türken, griechen. und habe von diesen nicht gehört dass sie mit messern in die schule gehen. klar gibt es auch solche. aber würde man jetzt alle deutschen in den gleichen topf werfen wenn einer von ihnen mit einem messer in die schule gehen würde? wohl kaum. ich sage auch nicht dass die deutschen pädophil sind nur weil solche sachen bei den deutschen mehr vorkommen als bei anderen nationalitäteten. ausserdem verstehe ich die schweizer auch nicht. man meckert ständig über die deutschen aber die schweizer kümmern sich fast mehr um das was in deutschland passiert als um eigene sachen. egal ob es um politik, wirtschaft oder sport geht. man könnte fast meinen man möchte dazugehören

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14.02.2007 12:50
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bersten Dank für Eure Stellungnahmen

was mich am meisten genervt hat, war diese lächerlich unsachgemässe Berichterstattung des Fernsehens (in den Hauptnachrichten !!!!!!! ein schwuler Schweizer Einwanderer).

Begreiflich ist auch, warum Jugendliche - welche nicht eine Topausbildung geschafft haben - frustriert sind.

14.02.2007 12:40
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Ganz pauschal gesagt:

Vielleicht, weil die Deutschen eher unserer Mentalität entsprechen und auch bereit sind sich zu integrieren. Im Gegensatz zu manch anderer Nationen. Man liest/hört wohl wenig, dass deutsche Jugendliche mit Messern in die Schule kommen, dass deutsche Lehrer bedrohen oder sonst was (!!).

Pauschalisieren ist sowieso falsch.

Bevor mich jetzt alle Leute angreiffen, die nicht schweizer Bürgertums sind, möchte ich was klar stellen: Ich habe überhaupt nichts gegen Ausländer, solange sie sich korrekt verhalten (leider ist das aber nicht immer der fall!).

14.02.2007 00:51
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gelten deutsche eigentlich auch als ausländer? michael schumacher lebt ja schon länger in der schweiz, boris becker ist auch da. viele weitere auch. aber ich konnte nie lesen dass man sie als ausländer bezeichnet. es heisst immer "der wahlschweizer". wenn dann einer vom balkan zu schnell auto fährt, dann ist er ein balkanraser und kein wahlschweizer obwohl er, prozentual gesehen viel mehr steuern abliefert als die obengenannten

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