Energie sparen

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Crocc hat am 20.10.2017 18:21

Crocc hat am 20.10.2017 18:21 geschrieben:

Klingt alles gut mit dem Lichterlöschen. Aber die Stromfresser sind Heizgeräte, Elektromotoren, Boiler, Kühlgeräte, Klimaanlagen, etc. Da lässt sich der Verbrauch nicht so einfach reduzieren. 
Neu sollen Autos und Lastwagen elektrisch (plug-in) angetrieben werden. Dieser Verbrauch wird gigantisch ansteigen, wenn viele Elektrofahrzeuge betrieben werden. Ein Auto verbraucht etwa soviel wie ein Haushalt ! Dies wird von allen Befürwortern verschwiegen, denn das heisst, dass wir in Zukunft etwa 50 % mehr Strom benötigen werden. Woher soll der kommen, wenn wir gleichzeitig Kohlekraftwerke und Atommeiler abstellen ??

Ich werde dieses Jahr nahe an die Fr. 1'000 für die gesamten Stromkosten kommen. Für heizen, kochen, waschen, Warmwasser, Licht, etc.

Jedes Jahr wurde es weniger. Es ist ganz einfach. Ohne Einbusse beim Komfort.

Und sollte ich auf ein-E-Auto umsteigen, steigen zwar die Stromkosten, aber es sinken die Treibstoffkosten

 

Wir haben jetzt schon massive Überkapazitäten beim Strom. Erneuerbare Energie wird immer billiger. Erste autarke Häuser wurden in der Nähe von Winterthur gebaut. Es kommen ganz neue Arten von Energiespeichern. Kaum ein Tag, wo nicht darüber berichtet wird. Smart Grid kommt immer mehr in Schwung

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

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Mercedes-Benz Energy

Elektroauto-Akkus werden zum riesigen Stromnetzspeicher

Enercity und Daimler haben Akkus für Elektroautos zweckentfremdet und daraus einen der größten Batteriespeicher Europas gebaut. Die Akkus stammen aus dem Smart Electric Drive und kommen künftig auf eine Speicherkapazität von insgesamt 17,4 MWh.

Die Daimler-Tochter Mercedes-Benz Energy und Enercity, die Marke der Stadtwerke Hannover, haben einen der größten Batteriespeicher Europas in Betrieb genommen. Der Akkuspeicher besteht aktuell aus 1.800 Akkus aus dem Smart. Künftig sollen insgesamt 3.240 der Batteriemodule in Herrenhausen zu einem Stationärspeicher gebündelt werden. Aktuell stellt die Anlage dem Strommarkt eine Leistung von 5 MW zur Verfügung, im ersten Quartal 2018 sollen es durch den stückweisen Ausbau insgesamt 17,4 MWh sein.

Die Lithium-Ionen-Akkus sollen in dem Energiespeicher einen Beitrag zur Stabilisierung des Stromnetzes liefern. Ihr Einsatz hat jedoch noch einen anderen Grund: Die als Ersatzteile vorgehaltenen Akkus für die Fahrzeuge müssen regelmäßig geladen werden. Daimler versteht ihren Einsatz im Stromspeicher deshalb auch als "lebendes Ersatzteillager". Wird ein Speicher für ein Auto benötigt, wird er der Anlage entnommen.

 

 

enercity und Daimler nehmen Batterie-Ersatzteillager für Elektrofahrzeuge ans Netz

https://www.pressebox.de/inaktiv/stadtwerke-hannover-ag-0/enercity-und-D...

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Crocc
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Stromspeicherung ?

Wir leben hier in der Schweiz und nicht in Norwegen oder Afrika. Elektrofahrzeuge werden eine Zukunft haben, wenn genügend günstiger Strom jederzeit verfügbar ist. Vollhybrid (Benzin und Diesel) sind reine Verbrennungsantriebe mit etwa 20 % Bremsenergie-Rückgewinnung. Von den verbleibenden Plug-In werden zur Zeit weniger als 2 % gekauft und der Wagenpark liegt weit unter 1 %.
Dazu fehlt eine flächendeckende Stromversorgung europaweit während 24 Stunden. Nicht einmal die Ladestationen sind normiert. Und der Strom für viele Elektrofahrzeuge fehlt, da er in der Enegie-Strategie nicht enthalten ist und die nötigen Energiespeicher weitgehend fehlen.
Wie soll das eine Erfolgsstory werden ? Kurzfristig sicher nicht, denn Träume müssen einer innovativen Wirklichkeit weichen und das wird teuer.
 

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Crocc hat am 23.10.2017 18:27

Crocc hat am 23.10.2017 18:27 geschrieben:

Das Sparpotential in den Haushalten und der Industrie wird nie ausreichen um viele plug-in Fahrzeuge zu versorgen. Es geht um bis zu 50 % mehr Strom und dies auch an kalten, windarmen Wintertagen ohne Sonne. Da reicht die Oekostromversorgung nicht einmal für den heutigen Bedarf, da viele Leute zusätzliche Elektroofen zuschalten werden um nicht zu frieren. 
Keine heute bekannten Technologien werden diese Leistung erbringen können, denn soviel Strom muss wirtschaftlich erzeugt werden; er kann nicht hergezaubert werden. Also wird das E-Auto keinen durchschlagenden Erfolg haben, oder jeder braucht zuhause eine Notstromgruppe, oder wir lügen uns was vor bis die Stromnetze ausfallen werden.

So kann man sich täuschen, gerade wenn man nicht informiert ist.

Dabei vergeht kaum ein Tag mit neuen Publikationen & Beiträgen zu diesem Thema.

Die Diskussionen gehen eigentlich nur noch darum, welche Konzepte sich durchsetzen werden.

 

 

Anteil von Elektro- und Hybridautos in Norwegen steigt auf 53 Prozent

Die reinen Batterie-Elektroautos kamen in Norwegen im Juni auf gut 27 Prozent. Plugin-Hybride stellen gut 15 Prozent, und Vollhybride gut 10 Prozent der Neufahrzeuge.

http://www.manager-magazin.de/unternehmen/autoindustrie/norwegen-elektro...

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NL ist nicht CH, N ist nicht CH, XY ist nicht CH

In Norwegen und den Niederlanden fahren deutlich mehr Elektroautos als in Deutschland

..

Während in Deutschland Ladesäulen meist zentral von Städten oder Stadtwerken aufgebaut wurden, entscheiden in den Niederlanden die Nutzer über die Standorte. In Amsterdam kann sich jeder Käufer eines Elektroautos, der keinen eigenen Parkplatz mit Stromanschluss hat, bei der Stadt melden, die dann in seiner Umgebung eine Ladesäule errichtet. Diese kann dann von jedem genutzt werden.

Auf diese Weise ist das dichteste Netz an Ladesäulen des Kontinents entstanden, das zudem so gut ausgelastet ist wie kein anderes. Good

https://orange.handelsblatt.com/artikel/35357

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Crocc hat am 29.10.2017 10:47

Crocc hat am 29.10.2017 10:47 geschrieben:

Wir leben hier in der Schweiz und nicht in Norwegen oder Afrika. Elektrofahrzeuge werden eine Zukunft haben, wenn genügend günstiger Strom jederzeit verfügbar ist. Vollhybrid (Benzin und Diesel) sind reine Verbrennungsantriebe mit etwa 20 % Bremsenergie-Rückgewinnung. Von den verbleibenden Plug-In werden zur Zeit weniger als 2 % gekauft und der Wagenpark liegt weit unter 1 %.
Dazu fehlt eine flächendeckende Stromversorgung europaweit während 24 Stunden. Nicht einmal die Ladestationen sind normiert. Und der Strom für viele Elektrofahrzeuge fehlt, da er in der Enegie-Strategie nicht enthalten ist und die nötigen Energiespeicher weitgehend fehlen.
Wie soll das eine Erfolgsstory werden ? Kurzfristig sicher nicht, denn Träume müssen einer innovativen Wirklichkeit weichen und das wird teuer.
 

 

Diese Einstellung gegenüber der Entwicklung auf diesem

Gebiet könnte so manchen deutsche Autohersteller die Existenz kosten.

Kodak (steht auch in Heidelberg) ist ein Schatten seiner selbst. Von einst 4'000 Mitarbeitern sind sie auf 40 geschrumpft. Dabei hatten sie bereist in den 70er Jahren eine Digitalkamera entwickelt.

Grundig, Löwe, Blaupunkt, Telefunken, Nordmende, usw. lassen grüssen

 

Basel will Elektroautos mit exklusiven Parkplätzen fördern. ACS-Präsident Hurter findet das diskriminierend.

https://www.srf.ch/news/schweiz/exklusivparkplaetze-fuer-e-autos-zwei-st...

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