Enteignung der Sparer

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06.01.2014 11:17
#1
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Enteignung der Sparer

IWF warnt vor neuer globaler Kreditblase

Die weltweite Staatsverschuldung ist gemäss IWF-Studie auf einen Rekordstand gestiegen. Der Währungsfonds befürchtet gar, dass dereinst die privaten Sparer zur Kasse gebeten werden.

http://www.cash.ch/news/top_news/iwf_warnt_vor_neuer_globaler_kreditblas...

 

IWF-Angriff aufs Volksvermögen

Müll bei Pensionsfonds abladen

Audrücklich wird in dem Papier erwähnt, dass verlustreiche und wertlos gewordene  Anleihen in einer kollektiven Müll-Aktion bei Pensionsfonds und Versicherungen abgeladen werden können, um in flankierenden Gesetzen dann eine wesentlich geringere Verzinsung als zuvor angenommen per Regulierung durchzupauken:

“Die finanzielle Repression wurde bereits erwähnt; Regierungen können Schulden in lokale Pensionsfonds und Versicherungsunternehmen stopfen und diese durch Regulierung dazu zwingen, weit niedrigere Renditen verlangen, als sie sonst akzeptieren würden.”

http://www.geolitico.de/2014/01/06/iwf-angriff-aufs-volksvermoegen/

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/wp-content/uploads/2014/01/Re...

Ich bin überzeugt, dass das Volk es ohne zu Murren hinnehmen wird. Des allmächtigen Staates Entscheidungen sind ja nur zu unserem Besten. ROFL

Auch Interessant; http://www.parlament.ch/d/suche/seiten/geschaefte.aspx?gesch_id=20133160

 

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18.05.2014 13:50
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MarcusFabian hat am 18.05.2014 - 11:40 folgendes geschrieben:

weico hat am 18.05.2014 - 10:37 folgendes geschrieben:

 

... WAS der STAAT RECHTLICH  GESEHEN als Schuldentilgungsmittel /gesetzliche Zahlungskraft ansieht.

 

Grundsätzlich einverstanden. Aber auch der Staat muss Realitäten anerkennen. Wenn die Bürger das Vertrauen in die staatliche Währung verlieren, sind sie zwar noch so gerne bereit, ihre Steuern auch auf Vorrat zu bezahlen aber der Staat kann mit dem wertlosen Geld dann auch nicht viel anfangen. Also wird er sich ein neues ausdenken müssen.

Null Problemo ...der Bürger muss eben schlicht dazu schauen,dass er das Vertrauen in seine EIGENE Landeswährung nicht verliert.

Bei UNS in der SCHWEIZ ist das stimmberechtigte Schweizer Volk die höchste politische Instanz.Der Stimmbürger hat es daher also SELBER in der Hand,wie die "Geld-Zukunft" ausschaut.

http://www.admin.ch/org/polit/00054/index.html?lang=de

 

weico

 

18.05.2014 11:40
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weico hat am 18.05.2014 - 10:37 folgendes geschrieben:


... WAS der STAAT RECHTLICH  GESEHEN als Schuldentilgungsmittel /gesetzliche Zahlungskraft ansieht.

 

Grundsätzlich einverstanden. Aber auch der Staat muss Realitäten anerkennen. Wenn die Bürger das Vertrauen in die staatliche Währung verlieren, sind sie zwar noch so gerne bereit, ihre Steuern auch auf Vorrat zu bezahlen aber der Staat kann mit dem wertlosen Geld dann auch nicht viel anfangen. Also wird er sich ein neues ausdenken müssen.

18.05.2014 10:37
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MarcusFabian hat am 17.05.2014 - 14:42 folgendes geschrieben:

 


Der Unterschied besteht also darin, dass Zentralbankgeld (Bank notes, violett) etwas sicherer ist als Versprechen auf Banknoten (Bank deposits, hellblau). Das ist soweit also das, was weico korrekter Weise festgestellt hat.

Demgegenüber ist allerdings auch die Position richtig, die Du und ich eingehen, nämlich, dass Gold noch um eine Stufe sicherer ist als Zentralbankgeld.

.es geht nicht darum, ob jemand  Gold, Banknoten oder Sonstiges als "sicherer" ansieht.

Es geht rein darum,dass die Leute (..auch die Johnnys und Jürgens..) verstehen sollten,WASS der STAAT RECHTLICH  GESEHEN als Schuldentilgungsmittel /gesetzliche Zahlungskraft ansieht.

http://www.efv.admin.ch/d/themen/waehrung/oeff_zahlungsmittel.php

 

 

 

weico   

17.05.2014 14:42
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sime hat am 17.05.2014 - 14:02 folgendes geschrieben:

was macht es für einen Unterschied, ob man nun gesetztliches Zahlungsmittel hält oder Giralgeld, wenn der innere Wert des Franken von der SNB abgeschafft, besser gesagt abverkauft wird.

Den Unterschied habe ich in diesem Posting beschrieben. Guckst Du die Zwiebel, die ich hier nochmals reinstelle:

Der Unterschied besteht also darin, dass Zentralbankgeld (Bank notes, violett) etwas sicherer ist als Versprechen auf Banknoten (Bank deposits, hellblau). Das ist soweit also das, was weico korrekter Weise festgestellt hat.

Demgegenüber ist allerdings auch die Position richtig, die Du und ich eingehen, nämlich, dass Gold noch um eine Stufe sicherer ist als Zentralbankgeld.

Was wir alle nicht wissen ist, wie weit die Schale von aussen her angegriffen wird bzw. wo er in einer allfälligen Krise enden wird. Welche Schale uns also die "letzte Verteidigungslinie" bieten wird.

weico und Elias sehen die Banknoten, das Zentralbankgeld (violett) als die letzte Linie.  Bei weico bin ich mir nicht so sicher, bei Elias allerdings schon ( "Der Franken ist so hart, dass ... ")

Ich persönlich - und vermutlich auch Du -  rechnen damit, dass auch die violette Schale des Papiergeldes durchbrochen werden dürfte und dass der Angriff erst beim Gold zum Stoppen kommt.
Im dümmsten Fall wird auch diese Schale durchbrochen und wir landen schlussendlich in der geldpolitischen Steinzeit, wo nur tauschbare Sachwerte wie Brot, Benzin, Zigaretten, Schnaps (Tangible Wealth, blaugrau, innerster Kern der Zwiebel) noch eine Bedeutung haben.

 

 

17.05.2014 14:02
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MarcusFabian hat am 17.05.2014 - 13:50 folgendes geschrieben:

Genau das ist der Punkt: Geld kann nicht arbeiten! Menschen arbeiten! Ansonsten versuch mal, einer Hunderternote eine Schaufel in die Hand zu drücken

Worauf weico allerdings hinaus will (unterstelle ich mal!) ist, dass der Maurer Jürgen sein Geld nicht als Zentralbankgeld (also in bar) bezieht sondern es statt dessen einer Bank als Kredit gibt. Dabei ist sich Jürgen gar nicht bewusst, dass er kein Geld auf dem Konto hat sondern nur einen Anspruch auf Geld. Und dass das Buchgeld auf seinem Konto ein Kredit ist, den er der Bank gewährt. Und dass entsprechend der "Bail-In" Logik er seinen Anspruch auf das Geld verlieren kann, wenn die Bank in Schwierigkeiten kommt.

 

 

Ich weiss schon, worauf weico hinaus will. Da hat er ja auch recht. Doch wie im Goldthread aktuell besprochen, was macht es für einen Unterschied, ob man nun gesetztliches Zahlungsmittel hält oder Giralgeld, wenn der innere Wert des Franken von der SNB abgeschafft, besser gesagt abverkauft wird. Der Anspruch einer Banknote auf so und soviel Gold bei der SNB kann noch lange Anspruch bleiben, wenn die SNB keinen Gegenwert liefern kann.

Apropos Schaufel, das ist ein gutes Stichwort. Erinnert mich daran, dass ich heute noch was tun wollte. Biggrin Ich melde mich wieder.

17.05.2014 13:50
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Genau das ist der Punkt: Geld kann nicht arbeiten! Menschen arbeiten! Ansonsten versuch mal, einer Hunderternote eine Schaufel in die Hand zu drücken Blum 3

Worauf weico allerdings hinaus will (unterstelle ich mal!) ist, dass der Maurer Jürgen sein Geld nicht als Zentralbankgeld (also in bar) bezieht sondern es statt dessen einer Bank als Kredit gibt. Dabei ist sich Jürgen gar nicht bewusst, dass er kein Geld auf dem Konto hat sondern nur einen Anspruch auf Geld. Und dass das Buchgeld auf seinem Konto ein Kredit ist, den er der Bank gewährt. Und dass entsprechend der "Bail-In" Logik er seinen Anspruch auf das Geld verlieren kann, wenn die Bank in Schwierigkeiten kommt.

 

17.05.2014 13:26
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weico hat am 17.05.2014 - 12:55 folgendes geschrieben:

sime hat am 17.05.2014 - 12:30 folgendes geschrieben:

 

In der Schule ist meines Wissens das Geldsystem kein Pflichtfach und der Jürgen macht dann eine Maurerlehre. Wie soll er jemals ädaquat das Geldsystem so verstehen wie Johnny, welcher Investmentbanker wird. Hier herrscht doch ein totales Ungleichgewicht, welches weder von den Polizicker, noch von den Medien nur im Ansatz ausgeglichen wird. Geld ist eine Religion geworden, wo alle dran glauben, doch nur die Hohepriester wissen Bescheid. Was hat Jürgen also für eine Wahl da nicht mitzuspielen, denn gesagt, wie es ist, hat ihms niemand und er würde als Ketzer dastehen, wenn er nicht dran glauben würde und würde zwar nicht an den Pranger gestellt, doch von der Gesellschaft aussortiert. Entweder macht er mit oder er landet in der Gosse.

... Jürgen wird wohl  SELBSTVERSCHULDET in der Gosse landen,wenn er das Internet eher für Informationen über Sportresultate,Facebook und Sexfilchen benutzt...statt sich über Geldsystem zu informieren.

 

Da er ja eh,wie die überwiegende Mehrheit der heutigen Gesellschaft,die Schuld  ja immer bei ANDEREN sucht (Politiker,"Finanzelite" usw.) .. wird im die "Opferrolle" ja dann sicherlich gefallen. 

 

weico

 

Ich sehe da einen wesentlichen Unterschied und zeige das mal an einem Beispiel. Stell Dir vor, alle Jürgens dieser Welt würden in ihrer Lehre lernen, wie man Häuser absichtlich falsch baut, so dass sie nach fünf bis zehn Jahren einstürzen. So müssen diese immer wieder neu aufgebaut werden und so haben alle Maurer stets Arbeit. Das würde nicht funktionieren, denn die Gesellschaft würde diese bösen Maurer alle lynchen, denn es würde auffallen, dass die Maurer keine ordentliche Arbeit machen und selbst alle Johnnys dieser Welt würde auffallen, dass die Gebäude in der Garage Risse haben. Die Schuldigen wären also schnell aufgeflogen mit ihrer betrügerischen Arbeit, denn sie lassen sich ganz klar isolieren.

Bei den Johnnys dieser Welt sieht es anders aus. Sie lernen, wie man Geld arbeiten lässt, so als könnte Geld tatsächlich arbeiten. Die ganze Welt und die ganze Wirtschaft wird mit Geld abgebildet, alles Käufliche und Verkäufliche hat einen in Geld abgebildeten Wert. Nun lernen die Johnnys, wie man mit Geld alle Jürgens dieser Welt für sich arbeiten lässt, ohne dass er es merkt. Sie bauen mit Geld ein virtuelles Gebäude, dass wegen ihres Betrugs irgendwann in sich zusammenstürzt, da sie ein System aufgebaut haben, wo Geld sich selber vermehren kann und die Illusion vermittelt, dass es arbeitet. So betreten alle Johnnys und alle Jürgens dieser Welt Tag für Tag dieses Gebäude, doch der Jürgen kann nicht sehen, dass im Keller bereits ganze Löcher sind, weil das Gebäude virtuell ist und nur auf dem Monitor der Johnnys abgebildet ist. Die Jürgens werden am Tag X nichtsahnend wie die Menschen in den Twin Towers am 11. September das Gebäude betreten, dass die Johnnys aufgebaut haben, um ihrer Arbeit nachzugehen. Die Johnnys werden natürlich an diesem Tag frei haben und sitzen irgendwo auf ihren Inseln, Booten und Privatjets samt ihren Goldbarren. Die meisten Immobilien und Landflächen sind urkundlich bereits in ihrem Besitz und die Jürgens, welche noch offene Hypotheken haben und das wertlose Geld auf ihren Sparkonten führen, müssen noch abgegrast werden.

Der Unterschied ist die Realität. Die Jürgens verrichten eine ehrliche Arbeit. Sie bauen auch für alle Johnnys Gebäude mit der Absicht, dass sie statisch gut gebaut sind und die Gebäude nicht einstürzen. Die Johnnys hingegen bauen zu ihrem Vorteil absichtlich Fehler in das Gebäude und versuchen den Betrug zu kaschieren, damit alle Jürgens für sie arbeiten und am Ende, wenn das Gebäude einstürzt, sie es sind, welche unter den Trümmer liegen. Das ist der entscheidende Punkt. Jetzt zu sagen, dass alle Jürgens selber schuld sind, dass sie Maurer werden, ist zynisch und obsolet. Denn die Jürgens lernen Maurer, weil sie entsprechend ihrer Talente und Fähigkeiten sich für diesen Beruf entscheiden, ohne dass sie bereits wissen, dass sie sich dafür allen Johnnys ausliefern. Übrigens, nicht alle Johnnys bleiben Johnnys, wie auch nicht alle Johnnys bereits wussten, dass sie Johnnys werden, als sie ihre Lehre angetreten haben. Nur um zu sagen, dass man nicht alle in einen Topf wirft. Schlussendlich werden Johnnys zwar zu Mitwissern und Mittäter, aber das ganze System liegt in der Hand von einigen wenigen Familien.

17.05.2014 13:14
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Wenn ich einen Politiker aufgrund seiner Wahlversprechen wähle und er sich nicht daran hält, wessen Schuld ist es?

Wenn die Finanzelite, wissentlich zu ihren Vorteil manipuliert, wessen Schuld ist es?

Die Finanzelite hat ja Bekanntlich mehr Einfluss in der Politik, als Jürgen und Konsorten.

http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/northamerica/usa/10769041/The-...

17.05.2014 13:08
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Antwort und Vorschlag um Fortführung dieser Diskussion hier:

http://www.cash.ch/comment/566128#comment-566128

 

17.05.2014 12:55
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sime hat am 17.05.2014 - 12:30 folgendes geschrieben:


In der Schule ist meines Wissens das Geldsystem kein Pflichtfach und der Jürgen macht dann eine Maurerlehre. Wie soll er jemals ädaquat das Geldsystem so verstehen wie Johnny, welcher Investmentbanker wird. Hier herrscht doch ein totales Ungleichgewicht, welches weder von den Polizicker, noch von den Medien nur im Ansatz ausgeglichen wird. Geld ist eine Religion geworden, wo alle dran glauben, doch nur die Hohepriester wissen Bescheid. Was hat Jürgen also für eine Wahl da nicht mitzuspielen, denn gesagt, wie es ist, hat ihms niemand und er würde als Ketzer dastehen, wenn er nicht dran glauben würde und würde zwar nicht an den Pranger gestellt, doch von der Gesellschaft aussortiert. Entweder macht er mit oder er landet in der Gosse.

... Jürgen wird wohl  SELBSTVERSCHULDET in der Gosse landen,wenn er das Internet eher für Informationen über Sportresultate,Facebook und Sexfilchen benutzt...statt sich über Geldsystem zu informieren.

 

Da er ja eh,wie die überwiegende Mehrheit der heutigen Gesellschaft,die Schuld  ja immer bei ANDEREN sucht (Politiker,"Finanzelite" usw.) .. wird im die "Opferrolle" ja dann sicherlich gefallen.  :angel:

 

weico

17.05.2014 12:30
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weico hat am 17.05.2014 - 12:08 folgendes geschrieben:

sime hat am 17.05.2014 - 11:51 folgendes geschrieben:

 

Der ist gut. Aber ich gebe weico teilweise recht, wobei es an sich nicht die Schuld des Bürgers ist, sondern wird er eben nicht wahrheitsgetreu informiert, bzw. bewusst desinformiert, um das Spiel am Laufen zu halten.

Also ich persönlich finde die Information,über unser gesetzliches Zahlungsmittel, absolut ausreichend und wahrheitsgetreu.

http://www.efv.admin.ch/d/themen/waehrung/oeff_zahlungsmittel.php

http://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19994336/index.html

 

 

Alle (Mit)"Spielende" sollten immer an die "wichtigste" Spielregel  denken:

ignorantia legis non excusat

 

 

weico

 

 

 

In der Schule ist meines Wissens das Geldsystem kein Pflichtfach und der Jürgen macht dann eine Maurerlehre. Wie soll er jemals ädaquat das Geldsystem so verstehen wie Johnny, welcher Investmentbanker wird. Hier herrscht doch ein totales Ungleichgewicht, welches weder von den Polizicker, noch von den Medien nur im Ansatz ausgeglichen wird. Geld ist eine Religion geworden, wo alle dran glauben, doch nur die Hohepriester wissen Bescheid. Was hat Jürgen also für eine Wahl da nicht mitzuspielen, denn gesagt, wie es ist, hat ihms niemand und er würde als Ketzer dastehen, wenn er nicht dran glauben würde und würde zwar nicht an den Pranger gestellt, doch von der Gesellschaft aussortiert. Entweder macht er mit oder er landet in der Gosse.

17.05.2014 12:08
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sime hat am 17.05.2014 - 11:51 folgendes geschrieben:


Der ist gut. Aber ich gebe weico teilweise recht, wobei es an sich nicht die Schuld des Bürgers ist, sondern wird er eben nicht wahrheitsgetreu informiert, bzw. bewusst desinformiert, um das Spiel am Laufen zu halten.

Also ich persönlich finde die Information,über unser gesetzliches Zahlungsmittel, absolut ausreichend und wahrheitsgetreu.

http://www.efv.admin.ch/d/themen/waehrung/oeff_zahlungsmittel.php

http://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19994336/index.html

 

 

Alle (Mit)"Spielende" sollten immer an die "wichtigste" Spielregel  denken:

ignorantia legis non excusat

 

:angel:

 

weico

 

 

17.05.2014 12:01
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Jeremias hat am 17.05.2014 - 11:36 folgendes geschrieben:

Wie sieht es bei dir aus? Wieviel% hast du auf dem Konto und wieviel% als gesetzliches Zahlungsmittel?

Von Ausgehen von allen Vermögenswerten etwa 10-15 % auf Konto.

Gesetzliches Zahlungsmittel aka Bargeld  ...  etwa 1-2 % .

 

weico

 

 

17.05.2014 11:53
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Zu Daniel Stelter: Siehe auch dieses 20-min Video: https://www.youtube.com/watch?v=1igqxr5Bfqk

Er erklärt hier sehr schön, welche Möglichkeiten es gibt, die globalen Schuldenlevel abzubauen und wie realistisch sie jeweils sind.

Must see!

17.05.2014 11:51
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Jeremias hat am 17.05.2014 - 11:36 folgendes geschrieben:

Wie sieht es bei dir aus? Wieviel% hast du auf dem Konto und wieviel% als gesetzliches Zahlungsmittel?

 

Der ist gut. ROFL Aber ich gebe weico teilweise recht, wobei es an sich nicht die Schuld des Bürgers ist, sondern wird er eben nicht wahrheitsgetreu informiert, bzw. bewusst desinformiert, um das Spiel am Laufen zu halten.

17.05.2014 11:36
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Wie sieht es bei dir aus? Wieviel% hast du auf dem Konto und wieviel% als gesetzliches Zahlungsmittel?

17.05.2014 11:15
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Jeremias hat am 17.05.2014 - 10:23 folgendes geschrieben:

„Keiner will dem Wähler gestehen, dass seine Ersparnisse gefährdet sind“

Deutsche Wirtschafts Nachrichten  Der Ökonom Daniel Stelter hat die Zahlen der aktuellen Krise aufgearbeitet und kommt zu einem ernüchternden Ergebnis: Wegen der Schulden, des geringen Wachstums und er Überalterung wird Deutschland im günstigsten Fall 1 Billion Euro aufbringen müssen, um die Euro-Zone vor dem Zerfall zu retten. Das Problem: Das Geld wird von den Sparern geholt. Doch die Politik hat Angst davor, den Bürgern die Wahrheit zu sagen.

..es geht doch weniger darum ,dass die Politiker Angst haben die Wahrheit zu sagen,sondern dass die Bürger schlicht uninteressiert sind,sich über "Geld"/Risiken usw. zu informieren.

Solange die überwältigende Mehrheit halt noch glaubt, dass auf IHREM Konto IHR "Geld" liegt  ....und sie den Unterschied zwischen "Geld" und dem "gesetzlichen Zahlungsmittel" nicht (er)kennen bzw. wahrnehmen wollen, brauchen die Politiker wirklich keine Angst vor den "Sparer/Wähler/Bürger" zu haben... :bye:

 

http://www.cash.ch/comment/473538#comment-473538

 

P.S:.. mein Mitleid hält sich darum sehr in Grenzen ... mit all den "armen Sparern/Wähler/Bürger". :oops:

 

weico

17.05.2014 10:23
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„Keiner will dem Wähler gestehen, dass seine Ersparnisse gefährdet sind“

Deutsche Wirtschafts Nachrichten  Der Ökonom Daniel Stelter hat die Zahlen der aktuellen Krise aufgearbeitet und kommt zu einem ernüchternden Ergebnis: Wegen der Schulden, des geringen Wachstums und er Überalterung wird Deutschland im günstigsten Fall 1 Billion Euro aufbringen müssen, um die Euro-Zone vor dem Zerfall zu retten. Das Problem: Das Geld wird von den Sparern geholt. Doch die Politik hat Angst davor, den Bürgern die Wahrheit zu sagen.

28.01.2014 20:01
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Jeremias hat am 28.01.2014 - 17:09 folgendes geschrieben:

Argentinien interessiert mich weniger. Wenn in Deutschland und EU solche Aktionen durchgeführt werden, wird das früher oder später auch bei uns seine Auswirkungen haben.

In dieser Hinsicht ist die Schweiz der EU sogar schon voraus: Eine "bail-in" klausel gibt es in der Schweiz bereits seit November 2012:

 

Bail-In“ für die Banken: Schweiz war Zypern weit voraus!22. April 2013 • 18:58 Uhr

Als sich die allgemeine Aufmerksamkeit jüngst auf Zypern richtete, wußte kaum jemand, daß ein „Zypern-Schema“ zur Teilenteignung von Bankkunden in einem der reichsten Finanzplätze der Welt, der Schweiz, bereits existiert. Schon seit November 2012 gilt dort ein neues Bankengesetz mit der Regelung eines solchen „Bail-In“ bei Bankinsolvenzen.

Manche werden sich daran erinnern, daß die Schweizer Nationalbank 2008 die UBS mit 60 Mrd.€ retten mußte, einem Fünftel des gesamten Schweizer Handelsvolumens, während Credit Suisse (CS) von der Londoner City über Katar gerettet wurde. Aber die extreme Anfälligkeit beider Banken ist geblieben und damit existiert ein großes Systemrisiko. Ein Teil der Schweizer Politik und Öffentlichkeit ist sich dessen bewußt. Seit mehreren Jahren gab es deshalb eine Debatte über Bankentrennung. Plötzlich allerdings ebbte diese Debatte ab und statt dessen beschloß die Schweiz eine neue Variante der Bankenrettungspolitik.

Diese Variante ist der „Bail-In“: Das Bankensystem soll nicht mehr "von außen" mit Steuergeld gerettet werden (Bail-Out), sondern "von innen". Einzelne Institute können geschlossen werden, aber Aktionäre und Einleger sollen ihre Schulden an das System bezahlen. Zwei Vertreter der CS, Paul Calello und Wilson Erwin, stellten die neue Methode im Januar 2010 im Londoner Economist der Öffentlichkeit vor. Auf britische Initiative hin beauftragte die G-20 das Forum für Finanzstabilität (damaliger Vorsitzender: Mario Draghi), einen Vorschlag für gesetzliche Regelungen von Bail-Ins in der ganzen transatlantischen Region auszuarbeiten. Er wurde im Juni 2012 offiziell von der EU vorgestellt. Die Schweizer Finanzaufsicht FINMA führte die Regelung am 1.11.2012 ein.

Das Schweizer Gesetz folgt den Vorgaben des FSB, wonach im Falle einer größeren Bankinsolvenz die Priorität darauf liegen soll, das System zu retten und nicht die Gläubiger. In einer Schrift der FINMA vom 22.10.2012 heißt es, die neue Regelung BIO-FINMA erfülle mit geringen Ausnahmen die vom FSB im Oktober 2011 vorgelegten Anforderungen und entspreche gleichzeitig der im Juni 2012 von der EU vorgeschlagenen Direktive.

Das Schweizer Fernsehen SRF kommentierte am 28.3. während der Zypernkrise, daß in der Schweiz im Falle einer Bankenabwicklung eine ähnliche Prozedur wie in Zypern möglich wäre. Und ein ähnliches Gesetz werde für die EU vorbereitet. Offiziell betont man, mit dem Gesetz werde sichergestellt, daß Konten bis 100.000 Franken nicht angetastet werden. Aber entscheidend ist, daß sich die Regierungen neue Möglichkeiten verschaffen, das bankrotte „System“ zu retten – auf Kosten von Einlegern und damit der Bürger.

Die Antwort kann nur lauten, jetzt international die volle Glass-Steagall-Bankentrennung durchzusetzen!

http://www.bueso.de/node/6416

 

28.01.2014 17:52
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Dann wünsche ich Dir gut Luft, komm gut unter die Welle und das Dir die Schuppen nur von den Haaren fallen. Biggrin

28.01.2014 17:41
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Gut Luft

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

28.01.2014 17:27
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Na dann; wie sagt man gut Tauch oder Petri Schnorchel?

28.01.2014 17:20
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Deutschland & Frankreich hatten schon mal mindestens eine Währungsreform.

 

Was sicher kommt: meine nächsten Ferien

 

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28.01.2014 17:09
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Argentinien interessiert mich weniger. Wenn in Deutschland und EU solche Aktionen durchgeführt werden, wird das früher oder später auch bei uns seine Auswirkungen haben. Tourismus, Exporte und auch dürfte da bei den Banken angeklopft werden um die Deutschen Sparer hier zur Kasse zu bitten.

28.01.2014 09:03
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Nicht bei uns

Ich dachte, du meinst die Schweiz.

Dann kannst du gleich auch noch Argentinien erwähnen, die machen schon wieder an einem Bankrott herum.

 

Ich gehe davon aus, dass Mitte Februar der Bund wieder Überschuss vermelden wird. Jedenfalls werden bei uns seit 10 Jahren die Staatsschulden reduziert.

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Benjamin Franklin

27.01.2014 17:41
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Brisanter Vorschlag der Bundesbank

Zwangsenteignung zur Staatenrettung?

Im Falle einer drohenden Staatspleite könnten Krisenländer künftig einmalig eine Vermögensabgabe erheben - diesen Vorschlag bringt die Bundesbank ins Spiel. Eine solche Abgabe entspräche "dem Prinzip der Eigenverantwortung, nach dem zunächst die eigenen Steuerzahler für Verbindlichkeiten ihres Staates einstehen, bevor die Solidarität anderer Staaten gefordert ist", schreiben die Notenbanker in ihrem Monatsbericht für Januar.

http://www.tagesschau.de/wirtschaft/bundesbank192.html

27.01.2014 17:38
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Abgabe auf VermögenHohe Staatsschulden:

 

 Enteignungen sind für die Bundesbank kein Tabu mehr

 

Der Aufschrei war groß, als in einem Papier des IWF der Vorschlag für eine Vermögenssteuer auftauchte, um die hohe Staatsverschuldung zu bekämpfen. Doch nun stellt sich die Bundesbank hinter die Idee, im Notfall von Sparern eine Sondersteuer zu kassieren.

Nach dem IWF kann sich jetzt auch die Bundesbank für eine Vermögensabgabe erwärmen, um ausufernde Staatsschulden und eine Staatspleite ohne ausländische Finanzhilfen zu verhindern. Anstatt Hilfen der Partnerländer im Euroraum zu beantragen, könnten klamme Staaten spätestens bei drohender Überschuldung zuerst das Vermögen ihrer Steuerzahler anzapfen, schlägt die Bundesbank in ihrem Monatsbericht vor, der am Montag in Frankfurt veröffentlicht wurde. 

Schließlich sei die Haftung für Verbindlichkeiten anderer Mitgliedstaaten nach geltenden Regeln weitgehend ausgeschlossen. "Hilfsprogramme, die von den Steuerzahlern anderer Mitgliedstaaten finanziert werden, sollten nur im Ausnahmefall und als letzte Verteidigungslinie zum Einsatz kommen, wenn andernfalls die Finanzstabilität in der Eurozone massiv gefährdet wäre", erklärte die Bundesbank.

http://www.focus.de/finanzen/news/staatsverschuldung/staatsinolvenz-verm...

06.01.2014 14:34
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Jeremias hat am 06.01.2014 - 11:17 folgendes geschrieben:

IWF warnt vor neuer globaler Kreditblase

Die weltweite Staatsverschuldung ist gemäss IWF-Studie auf einen Rekordstand gestiegen. Der Währungsfonds befürchtet gar, dass dereinst die privaten Sparer zur Kasse gebeten werden.

http://www.cash.ch/news/top_news/iwf_warnt_vor_neuer_globaler_kreditblas...

Während an den Finanzmärkten Drinks frenetisch Yahoo das Ende der Schuldenkrise verkündet wird, warnen zwei prominente Harvard-Professoren vor einer neuen Kreditblase.

 

Suuuuper, weiss einer, wo das frenetische Bottelon läuft?

 

Das Tapering kann ja nicht gemeint sein. In dem Zusammenhang redet man erst von einer Drosselung. Und danach beginnt erst so richtig der Eiertanz

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