Entwicklung des US-Dollars

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17.10.2007 10:05
#1
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Entwicklung des US-Dollars

Für Anleger ist die Dollarentwicklung von grosser Bedeutung, da diese stark die Märkte beeinflusst.

Interessant ist zu erfahren, dass im vergangenen August Japan, China und Taiwan die von ihnen gehaltenen Treasury Bills in einem seit 5 Jahren nicht mehr gesehenen Ausmass reduziert haben:

Japan um 4 % auf $ 586 Mia

China um 2.2 % auf $ 400 Mia

Taiwan um 8.9 % auf $ 52 Mia

Die gesamten Investments in den USA der 5 grössten asiatischen Investorenländer wurden im August um $ 69.3 Mia reduziert.

Der Rückgang reflektiert das gestiegene Renditebewusstsein der Gläubigerstaaten. Der Trend geht weg von den Treasury Bills hin zu Investitionen bei Wealth Funds. "Jeder kurzfristige Dollaranstieg wird als Verkaufsgelegenheit" benutzt (Zitat: Robert Rennie, Chefdevisenhändler der Westpac Banking Corp. in Sydney). Seiner Meinung nach könnte der Dollar gegen den Euro auf $1.44 und den Yen auf 115 bis Ende Jahr fallen.

Quelle: Bloomberg - "scanned view" of an article

Dear Uncle Sam! Vorbei scheinen die Zeiten, in denen die Welt mit Freuden deine Schuldscheinchen entgegennahm. Wink

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11.10.2009 22:35
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Treasury Budget

Morgen ist auch wieder der US-Staatshaushalt (Einnahmen/Ausgaben) an der Reihe, was für Furore könnte man morgen erwarten :!: :?:

Treasury Budget für September 20:00

L: +$45,73 Mrd. ( Sep.'08 )

Vermögen strukturieren und sich möglichst für die unplanbaren Marktereignissen vorbereiten.

08.10.2009 22:13
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Treasuries Plunge after disappointing 30-Year Bond Auction

10/8/2009 3:53 PM ET

(RTTNews) - Treasuries saw a notable sell-off on Thursday, with disappointing results of a thirty-year bond auction generating considerable selling pressure.

The benchmark ten-year note lingered near the unchanged mark for much of the session before plunging on the heels of the release of the auction results. Subsequently, the yield on the note, which moves opposite of its price, closed at 3.255 percent, posting a gain of 8.0 basis points. With the move, the ten-year yield moved well off the four and a half month closing low it set in the previous session. Bonds saw notable weakness after the Treasury Department's auction of $12.0 billion worth of thirty-year bonds drew a high yield of 4.009 percent and saw weaker than expected demand, with the bid-to-cover ratio for the sale coming in at 2.37. The bid-to-cover ratio is a measure of demand that indicates the amount of bids for each dollar worth of securities being sold.

On the economic front today, a report from the Labor Department showed that first-time claims for unemployment benefits decreased by much more than expected in the week ended October 3rd. The report showed that jobless claims fell to 521,000 from the previous week's revised figure of 554,000. Economists had expected claims to fall to 540,000 from the 551,000 originally reported for the previous week. With the bigger than expected decrease, jobless claims fell to their lowest level since coming in at 488,000 in early January, the last time claims were below 500,000.

Looking ahead, Federal Reserve Chairman Ben Bernanke is due to deliver a speech on the Fed's balance sheet to the Fed's conference on key developments in monetary policy in Washington this evening. Friday, the focus of the markets will be on the Commerce Department's report on the U.S. trade deficit, with economists expecting the deficit to widen to $32.9 billion for August after coming in at $32.0 billion in July.

Vermögen strukturieren und sich möglichst für die unplanbaren Marktereignissen vorbereiten.

19.08.2009 00:58
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Entwicklung des US-Dollars

Corben wrote:

alles nur das nicht, dann gehts nicht mehr lange und man bringt die neue zahlungsweise, den rfid-chip auch noch ins spiel. spätestens dann sind wir versklavt!

Mal abgesehen vom RFID Chip: Globale Währungen sind absolut nicht neu. So haben sich beispielsweise 1871 Länder wie Deutschland, Österreich, Schweiz, Frankreich, Italien, Griechenland und wohl noch ein paar andere auf die exakte Grösse ihrer Gold- und Silbermünzen geeinigt also standen damals Franken=Mark=Drachmen=Lira etc. alle eins-zu-eins.

Unter dem Goldstandard waren im Prinzip ja auch alle Währungen gleichgeschaltet. Sie hatten halt unterschiedliche Paritäten zum Gold aber entsprechend gab's keine Kursschwankungen zwischen den Währungen.

Was ich mir als Ideal vorstelle ist eine globale Währung, die zumindest grösstenteils (über 80%) an einen Warenkorb aus Rohstoffen (Metalle und Agrarprodukte) gekoppelt und somit gedeckt ist.

Die einzelnen Länder dürfen dann entsprechend ihrem Wirtschaftswachstum Geld drucken. Aber eben nicht mehr.

Zusätzlich könnte man diese Währung ganz gezielt pro Jahr um 1-2% inflationieren, um damit zu verhindern, dass die Währung gehortet wird.

18.08.2009 20:25
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Entwicklung des US-Dollars

alles nur das nicht, dann gehts nicht mehr lange und man bringt die neue zahlungsweise, den rfid-chip auch noch ins spiel. spätestens dann sind wir versklavt!

"I believe in the Golden Rule, he who owns gold rules." Gerald Celente

18.08.2009 19:33
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Re: US-Dollar, und die "übrigen" Währungen!

MarcusFabian wrote:

Aber was spricht dagegen, dass es dereinst eine neue globale Währung geben wird, die sich aus den wichtigsten Währungen der Welt zusammensetzt? SZR sind ein Schritt in diese Richtung.

Nichts spricht dagegen!

Es wird hoffentlich bald dazu kommen !

Die grössten US-Kreditgeber sollten fairerweise, bei der Zusammensetzung der Währung,dann auch am meisten Mitspracherecht bekommen.

Wir Schweizer wären,bei der Mitsprache,jedenfalls weit vorne ... Lol

http://www.treas.gov/tic/mfh.txt

weico

18.08.2009 04:30
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Re: US-Dollar, und die "übrigen" Währungen!

Karat1 wrote:

Vorläufig wird der US-$ Leitwährung bleiben. Allerdings nur mangels Alternative. Was aber wenn es mal diese Alternative gibt?

Karat

Euro und Renminbi sind Alternativen unter den heutigen Währungen.

Aber was spricht dagegen, dass es dereinst eine neue globale Währung geben wird, die sich aus den wichtigsten Währungen der Welt zusammensetzt? SZR sind ein Schritt in diese Richtung.

18.08.2009 04:27
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Re: dollar

freebase wrote:

hmm eine kleine zusammenfassung von mir. Biggrin :roll:

Das nächste mal, wenn Du 1:1 einen Text von mir klaust, dann bitte erstens mit Quellenangabe und zweitens behaupte nicht, er sei von Dir Wink

17.08.2009 21:29
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Re: US-Dollar, und die "übrigen" Währungen!

Karat1 wrote:

Was passiert, wenn diese Länder aber einmal ihre Strategie ändern und andere Absicherungen suchen.

Sie haben bekanntlich bereits geändert ....kleines Update:

"China Diversifies Out of Treasuries"

"China, which has spoken openly about its diversification

imperative, has put its money where its mouth is."

http://www.cnbc.com/id/32448656

17.08.2009 07:38
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US-Dollar, und die "übrigen" Währungen!

Warum die Kurse des US-$ und auch der anderer Währungen steigen oder fallen, lässt sich oft nicht auf einen Blick und mit den wirtschaftlichen Realitäten erklären. Immer wieder liest man aber in der Finanzpresse, so ganz beiläufig Artikel, was für Vorgänge, die sehr wohl eine Währung stärken oder schwächen ablaufen. Da muss man sich dann ja nicht Fragen, wenn das Vertrauen der Anleger, Konsumenten, Produzenten in die Währungen immer mehr abnimmt. Vor allem entstehen, gerade für Export und Import orientierte Firmen oft hohe Kosten für Währungskursabsicherungen. Es genügt ja nicht, dass man Vertrauen hat in ein Währung und in die Wirtschaft des Landes dieser Währung, nein man muss auch wissen wer gerade interessiert ist, diese Währung im eigenen Interessen zu stärken oder zu schwächen.

Da habe ich doch am Samstag in einer Finanzzeitung folgenden Artikel gelesen (Auszug)

"........ Die Experten prognostizieren mit 8.20 Kr./€ auf Ende Jahr eine festere norwegische Krone - trotz tieferem Rohölpreis. Denn die Regierung schütze sich effektiv vor der "holländischen Krankheit": Dieses ökonomische Paradoxon entsteht, wenn eine Volkswirtschaft ein Gut (meist Rohstoffe) erfolgreich exportiert. Es entsteht ein Aussenhandelsüberschuss, der die Heimvaluta aufwerten lässt und somit die Attraktivität der übrigen Ausfuhren reduziert. Norwegen umgeht das Problem mit einem Fonds, in dem rund 70% der Rohstoffeinnahmen wieder an den internationalen Kapitalmärkten angelegt werden." Zitat Ende!

Ich gehe davon aus, dass dazu auch US-Dollars gehören. Andere Staaten werden vermutlich ähnliches machen. Viele ebenfalls mit dem Dollar! So viele wichtige Währungen gibt es ja nicht mehr! Was passiert, wenn diese Länder aber einmal ihre Strategie ändern und andere Absicherungen suchen. Vorallem weil es auch teuer werden kann, zu viele Reserven im Dollar zu lagern. Vorläufig wird der US-$ Leitwährung bleiben. Allerdings nur mangels Alternative. Was aber wenn es mal diese Alternative gibt?

Karat

24.07.2009 14:35
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Entwicklung des US-Dollars

Bluedi wrote:

Hallo Zusammen

Kann jemand von euch mir erklären warum der Dollar wieder so stark ansteigt? Er sollte doch eher das gegenteil machen.

Gruss

Es könnte wieder auf 84 steigen, bevor es nochmals herunterkracht. Ich glaube persönlich nicht daran, das die Erholung so hoch ansteigt.

Vermögen strukturieren und sich möglichst für die unplanbaren Marktereignissen vorbereiten.

05.06.2009 15:55
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Entwicklung des US-Dollars

Das heute war aufgrund gewisser wirtschaftsdaten ...

14:30 sprunghaft um 1.5% hochgeschossen ...

da heute freitag ist kann ich nicht auf die arbeitslosenzahlen tippen ... irgendein idikator besser als erwartet ... • 14:30 US Arbeitslosenquote Mai

find nur das ... was es genau war musst du selbst suchen ..

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anderes thema

ich hoffe ja immer noch dass der CHF zur fluchtwährung wird und alle CHler unermesslich reich werden BiggrinBiggrinBiggrin ...

ernsthaft hoffe ich einfach auf einen tiefen dollar damit ich meine ferien ende jahr noch besser geniessen kann Smile ..

der euro wird erst später ein grösseres problem haben ... allerdings gibt es dort eine interessante konstellation mit hoch verschuldeten G7 nationen (D,I,F,SP: ich weiss die sind ned alle g7 aber gehören alle zu EU/ und gleichzeit wenig verschuldeten emerging staaten (gewisse ostländer/ fragt mich nicht welche die heissen eh jeden tag anders)

ebenso suchen immer mehr staaten die flucht in die Euro währung (Island GB z.b. ) mal sehen wie sich das entwickeln wird.

START! Time to play the Game !!!!!

05.06.2009 15:27
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Entwicklung des US-Dollars

Hallo Zusammen

Kann jemand von euch mir erklären warum der Dollar wieder so stark ansteigt? Er sollte doch eher das gegenteil machen.

Gruss

04.06.2009 03:38
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dollar

hmm eine kleine zusammenfassung von mir. Biggrin :roll:

Also in einem Punkt sind wir uns ja - abgesehen von der Freude am Diskutieren - schon mal einig: Nämlich, dass die USA ihre wirtschaftliche Vormachtstellung verlieren werden.

Mit Grossbritannien war das ähnlich. Der Absturz begann, als GB vom Geldgeber zum Schuldner wurde.

Auch die USA waren lange Zeit Geldgeber für den Rest der Welt. Nun sind sie der grösste Schuldner und nicht mehr in der Lage sich selbst und ohne fremde Kredite durchzubringen.

Stellt sich zwangsläufig die Frage, wer der allfällige Nachfolger werden könnte. Die Chinesen scheinen sehr wenig Motivation zu haben, sich in die Politik anderer Länder einzumischen. Sie würden also kaum die Rolle des nächsten Imperiums übernehmen wollen. Insofern musst Du Dich vielleicht eher mit dem Geschmack von Borschtsch anfreunden als mit Nudelsuppe. BiggrinWink

Ob das Finanzsystem zusammenbricht oder nicht, darüber entscheiden keine Zentralbanken. Und die 7 Pappnasen in Hokkaido schon gar nicht.

Da unser Finanzsystem ein fiat-System ist, also ein System, bei dem das Geld ungedeckt ist, steht und fällt es auch rein mit dem Vertrauen, das die Menschen in das System haben.

Aufgabe von G7, von Finanzministern, Politikern und Zentralbanken ist es also, in allererster Linie dafür zu sorgen, dass dieses Vertrauen möglichst erhalten bleibt. Deshalb werden Probleme grundsätzlich erstmal heruntergeredet und im Notfall in einer Nacht- und Nebelaktion kurzfristige "Lösungen" gebracht. Die Zinssenkungen im Januar und die TSLF sind klassisches Beispiel dafür.

Wer dann schlussendlich die Zeche bezahlen muss, interessiert in diesem Moment dann natürlich keinen.

Solange die Probleme auch überblickbar und Ungleichgewichte finanzierbar sind, wird das Vertrauen ins Finanzsystem auch nicht gross ins Wanken geraten. Aber dennoch: Die Subprime-Krise hat mit einem Volumen von bisher nur 1 Billion schon einiges an Schaden angerichtet und die FED eine schöne Stange Geld gekostet.

Auch der bailout von Fanny und Freddy ist mit 3-4 Billionen noch überblickbar.

Aber wenn die CDS mit einem Volumen von 62 Billionen ins Wanken geraten, dann ist schnell "game over". Denn 62 Billionen wären selbst in einer konzertierten Aktion der ganzen Welt (GDP 30 Billionen) nicht zu tragen.

Und wenn die CDS wanken, fallen unweigerlich auch die Zinsderivate. Schlussendlich würde die ganze Derivateblase im Umfang von $450 Billionen platzen. Da kollabiert das Finanzsystem ganz von alleine, ohne dass es von jemandem "als kraftlos erklärt" werden muss.

Die Frage ist dann lediglich, wie geordnet oder chaotisch die Übergangsphase in ein neues System bzw. eine neue Währung über die Bühne geht.

Wechsel von Währungen sind nicht weiter tragisch. Beispiel die Umstellung auf Euro. Die ist ohne grosse Krawalle über die Bühne gegangen. Oder die Währungsreform in der Türkei 2005 (

Die Big-Boys bereiten sich ja bereits jetzt auf die Umstellung vor: Die Pink-Dollars werden in den USA bereits gedruckt und eingelagert. Die Gerüchteküche um den Amero brodelt munter weiter und man macht sich schon Gedanken über eine allfällige neue Welt-Währung, die ganz ohne Papiergeld auskommen soll. Statt dessen kriegt dann jeder von uns einen RFID Chip in den Arm gejagt.

Alles wie gesagt nur Gerüchte und Vorbereitungen. Doch wozu sollten bereits Vorbereitungen für ein neues Finanzsystem getroffen werden, wenn das alte doch so stabil ist?

Und genau das ist der springende Punkt: Die Unsicherheit während der Umstellung. Ich weiss nicht, wieviele Globo-Dollar ich für 1000 jetzige Schweizer Franken bekommen werde und was ich mir für diese Globo-Dollar werde kaufen können.

Ich weiss aber, dass ich für 6 Eier ein Kilo Brot bekomme. Das sind nämlich Währungsverhältnisse, die schon immer - selbst während der Hyperinflation der Weimarer Republik - funktionniert haben.

Ich weiss auch, dass ich für eine Unze Gold, mindestens denselben Gegenwert erhalte, den ich heute für eine Unze Gold bekomme. Und genau deshalb schlafe ich mit einer Unze Gold unterm Kopfkissen im Moment besser als mit einer Tausender-Note. Biggrin :roll:


 

18.03.2009 19:51
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Entwicklung des US-Dollars

Revinco wrote:

Wednesday, March 18, 2009 7:44:02 AM

He said that even though the FOMC indicated that it is ready to start buying long-term Treasuries after its January meeting, Bill Dudley, the President of the NY Fed, said on March 6 the FOMC has since decided it is not ready to expand the securities it purchases. Low commented that the Fed does not have to buy Treasuries to achieve quantitative easing. They could buy other assets, but Fed purchases have been falling and the duration of purchases has been falling, too.Further they said that `Mortgage lending rates have stabilised above 5% and pushing mortgage rates further down would require either increasing the size of the MBS purchase programme or buying up Treasuries`.

FOMC to purchase over $1 trillion in Securities and $300 Bln. of Long-Term Treasuries; Leaves Key Rate Unchanged (RTTNews) :roll:

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18.03.2009 13:15
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FOMC - USD falls against CHF+EUR ahead of Rate Decision

Wednesday, March 18, 2009 7:44:02 AM Wednesday during early deals, the US dollar dropped to a 6-day low against the Swiss franc and traded near a 2-day low against the euro as investors awaited the conclusion of the Federal Open Market Committee meeting in Washington.

Analysts expect the Fed to leave its interest rate unchanged at 0% to 0.25% and ponder further measures to tackle the credit-crunch in the world`s biggest economy. With the traditional tool of interest rate policy now exhausted, the central bank is focused on extraordinary efforts to pump up credit to boost the economy.

In January, the FOMC held the borrowing cots at a record low and said that the central bank has arranged to purchase long-term securities in an effort to revive the functioning of the financial market.

According to Chris Low at FTN Financial Group `The FOMC announcement is likely to be treated as a nonevent unless there is some indication the FOMC is ready to start the quantitative easing program it proposed in the fourth quarter of last year`.

He said that even though the FOMC indicated that it is ready to start buying long-term Treasuries after its January meeting, Bill Dudley, the President of the NY Fed, said on March 6 the FOMC has since decided it is not ready to expand the securities it purchases. Low commented that the Fed does not have to buy Treasuries to achieve quantitative easing. They could buy other assets, but Fed purchases have been falling and the duration of purchases has been falling, too. He concluded that `Indeed, the volume/duration of mortgage purchases so far has been more than offset by the duration supply generated by industrial borrowers and the Treasury`.

Economists at Danske Bank also commented that the Fed may stick to the option of keeping the rate at 0-0.25%. They said that the focus of attention is expected to be on the committee`s stance on credit easing as long as the banking sector and financial markets remain under severe pressure. Further they said that `Mortgage lending rates have stabilised above 5% and pushing mortgage rates further down would require either increasing the size of the MBS purchase programme or buying up Treasuries`.

Before the FOMC rate decision, deals in the New York trading will be influenced by the release of the consumer price index for February, which is due at 8:30 am ET. The consensus estimates call for 0.3% growth in the consumer price index and a 0.1% rise in the core consumer price index that excludes food and energy. The Energy Information Administration is scheduled to release its weekly petroleum inventory report at 10:30 am ET.

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06.10.2008 07:01
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Amero

Ist der US-Dollar gar ein Auslaufmodell? Was haltet ihr von dieser Geschichte?

http://de.biz.yahoo.com/30052008/390/kommende-weltwaehrung-amero-zwische...

04.10.2008 21:04
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Entwicklung des US-Dollars

Ich teile die Ansicht von ben und wollte nur ergänzen, dass die Amerikaner sich wieder vermehrt ihren inneren Problemen widmen und weniger Geld für ihre hegemonialen Gelüste ausgeben sollten.

Wenn die ihre Hausaufgaben machen, sehe ich den Greenback wieder bei 1.5chf für einen $ und/oder 1:1 mit dem €.

Dass der US$ immer noch eine gewisse Save-Haven-Wirkung hat, zeigt die aktuelle Finanzkrise. Die Gründe hierfür hat ben in seinem Post gut aufgezeigt. Es gäbe noch andere Vergleiche, bei denen die USA gegenüber der EU gar nicht schlecht und teilweise sogar besser abschneiden würden......so ist beispielsweise die Pro-Kopf-Verschuldung in den USA massiv gestiegen, jedoch immer noch niedriger als in manchen EU-Ländern und auch die Energieunabhängigkeit der USA gegenüber Dritten ist tiefer als diejenige der EU, die in starkem Masse von einigen wenigen - zum Teil doch etwas fragwürdigen - Lieferanten abhängig ist.

Die USA haben ihre Reserven unter dem Deckmäntelchen des Naturschutzes weitgehend geschont und bei Dritten eingekauft und verfügen nun ihrerseits über beachtliche Reserven.

Fine-Tuner

04.10.2008 18:23
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Entwicklung des US-Dollars

Revinco wrote:

bengoesgreen wrote:
Totgesagte leben länger!

Was ist Deine kurze Meinung diesbezüglich Ben ?

Ich versuche so gut es geht mich kurz zu erklären. Wechselkurse geben ja nur die relative Stärke der verschiedenen Währungen an. Frankreich, Spanien, Deutschland und andere EU-Länder werden (wahrscheinlich) in eine Rezession rutschen, sowie die USA auch. Da passiert nicht viel mit dem Dollar, wenn die US-economy in absoluten Zahlen schwach ist, aber die Wirtschaft genauso in den Vergleichsländern.

Da gibt es für mich weitere Umstände/Faktoren, die ich für die USA positiv werte: Demographische (die Amerikanerin gebärt mehr Kinder, die Bevölkerungsdichte ist kleiner, grosse Einwanderung von hartarbeitenden, ambitionierten Migranten), die Leute arbeiten länger (als sagen wir Frankreich od. Deutschland), die Wirtschaft ist dynamischer, grösseres Unternehmertum, eine andere Mentalität (Stehaufmänncheneinstellung, um das Gegenteil zu finden muss man nur ein bischen in den Norden...), Schlüsseltechnologien, folgende Zahlen hab ich im Kopf (also keine Gewähr), jährlich werden die Ausgaben für Grundlagenforschung um mehr als 10% erhöht (hier leider nicht...), 40% der weltweiten Kosten R&D (Forschung und Entwicklung) gehen zulasten der USA, ca. 70% der Nobelpreisträger heutzutage (also in den letzen Jahren) sind Amis, 75% der Eliteunis sind auf amerikanischem Boden. Der Dollar ist immer noch die Währung, alle Rohstoffe werden in Dollars gelistet. Ah ja, da ist ja noch Obama (unser Hoffnungsträger), der alles richten wird und eine über 65% Chance hat Präsident zu werden (gemäss Zukunftsbörse intrade.com)

Das sind natürlich alles Gründe, die langfristig den Dollar stützen sollten. Kurzfristig bleibt der Dollar volatil.

(Ich vergleiche die USA explizit nicht mit der Schweiz (CH hat ja kein Gewicht Wink ), sondern mit den (trägen Lol ) EU-Ländern)

Ich bin mal dann weg für eine Weile.

3) Φιλαργυρία

01.10.2008 21:54
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Entwicklung des US-Dollars

... vielleicht weil Du der Meinung bist, dass die US wieder Scheine von Markt entziehen wird, um die Inflation entgegenzuwirken :?:

Vermögen strukturieren und sich möglichst für die unplanbaren Marktereignissen vorbereiten.

26.09.2008 12:31
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Re: Entwicklung des US-Dollars

bengoesgreen wrote:

Totgesagte leben länger!

Was ist Deine kurze Meinung diesbezüglich Ben ?

Vermögen strukturieren und sich möglichst für die unplanbaren Marktereignissen vorbereiten.

25.09.2008 15:55
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Re: Entwicklung des US-Dollars

marabu wrote:

Dear Uncle Sam! Vorbei scheinen die Zeiten, in denen die Welt mit Freuden deine Schuldscheinchen entgegennahm. Wink

Totgesagte leben länger!

3) Φιλαργυρία

24.09.2008 18:41
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Scheitern des Euros...!

Beginnend mit den jüngsten amerikanischen Inflationszahlen, die, selbst wenn man die verzerrten regierungseigenen Berechnungen nutzt, für den letzten Berichtzeitraum bei 5,6% lagen. Ich zitiere John Williams aus einer jüngsten E-Mail, die ich von seiner Organisation erhalten habe: "Die gemeldete Verbraucherinflation ist sowohl im Monats- als auch im Jahresvergleich weiter gestiegen und hat wieder einmal die Erwartungen des Konsens übertroffen. Der Verbraucherpreisindex (CPI-U) für Juli ist auf den höchsten Wert in 17 Jahren von 5,6% gestiegen, während die jährliche Inflation für den engeren CPI-W auf 6,2% gesprungen ist.

Dieser Wert zielt auf die Kategorie der Lohnverdiener ab, unter denen die Treibstoffpreise einen größeren Anteil der Ausgaben ausmachen. Der CPI-W-Wert wird verwendet, um die jährlichen Lebenshaltungskosten für die Zahlungen der Social Security anzupassen.

Die Anpassung für 2009 bleibt, basierend auf den Zahlen von Juli bis September 2008 - bei vermutlich über 5%. Das ist mehr als das Doppelte der Anpassung von 2,3% im Jahr 2008. Das sind keine guten Nachrichten für die Prognosen des Bundeshaushaltsdefizits.

Basierend auf Williams Kalkulationen, die die gleiche Formel für den Verbraucherpreisindex verwenden, die auch von der Zentralbank vor den überdrehten Clinton Jahren - verwendet wurden, beläuft sich die Inflationsrate heute auf 13,64%. Und am 19. August erfuhr ich, dass der amerikanische Verbraucherpreisindex mit einem Anstieg im Monatsvergleich von 1,2% herein kam.

Es ist nun schon der dritte Monat in Folge, in dem dieser führende Indikator die Marke von 1% überschritten hat. Gleichzeitig zeigen die jüngsten Zahlen aus Europa, dass die Inflation auf dem höchsten Wert in 16 Jahren liegt. Und das sind keine Anomalitäten, sondern die Norm, wenn die Inflationsflut auch weiterhin überall auf der Welt steigt.

Eine gute Analogie für die weltweite Währungsentwertung ist ein sich langsam bewegender Orkan, der, wenn er sich erst einmal über warmem Wasser befindet, an Energie gewinnt.

Momentan ist die weltweite Inflation ein gewaltiger Sturm, der langsam über der sprichwörtlichen Küste kreist, wo er durch die Hunderte von Milliarden von Dollar an Stärke gewinnt, die von den verzweifelten Regierungen zugeführt werden. Die Regierungen sind verzweifelt darum bemüht, einen wirtschaftlichen Zusammenbruch zu verhindern. Außerdem wirken hier auch die Entscheidungen der Preisgestaltung, die von jedem gemacht werden, von der Herstellung bis zu den ortsansässigen Geschäftsleuten, die die steigenden Kosten vor sich sehen.

Momentan ist der Himmel dunkel, der Wind nimmt zu und die Regenschauer fangen an, hereinzukommen. Das Radio bringt Warnungen, dass man sich in höher gelegene Regionen begeben soll, aber der Hurrikan muss erst noch an der Küste ankommen. Doch wenn es soweit ist, dann wird es ein Hurrikan der Kategorie 5 sein, vielleicht sogar noch schlimmer.

Das liegt daran, dass zusätzlich zu den direkten Folgen der monetären Produktivität und der Geschäfte, die die Preise anheben, um sich weiter über Wasser zu halten, es auch noch etwas anderes gibt, das zur Kraft des Sturmes hinzugefügt wird... etwas, vor dem ich schon seit Jahren warne: die steigende Wahrscheinlichkeit, dass das weltweite Währungssystem auf der Basis des ungedeckten Papiergeldes, scheitern wird.

In den vergangenen Jahren, hat sich die weltweite Finanzgemeinschaft, die reflexartig nach einer Alternative für den offensichtlich geschädigten Dollar umsah, auf den Euro geeinigt. Aber der Euro ist im Vergleich zum Dollar ebenso mit Makeln behaftet und vielleicht sogar noch stärker. Jetzt, da die Trading-Herde auch zu diesem Schluss gekommen ist, eilt sie zurück zum Dollar.

Das tun sie nicht deshalb, weil der Dollar gesund ist, sondern eher weil das das einzige ist, was sie kennen... ein Kopf oder Zahl Kontinuum, das ungefähr so aussieht: „Wenn das Spiel: Der-Dollar-ist-es-nicht, vorbei ist, dann muss es an der Zeit sein, zum Dollar zurückzukehren." Der Euro sinkt, der Dollar steigt.

Und deswegen muss Gold, das von eben diesen Tradern nur dahingehend berücksichtigt wird, dass es das umgekehrte Verhältnis zum Dollar darstellt, Schläge einstecken. Dabei entgeht ihnen - aber nicht mehr lange - dass die Rückkehr zum Dollar so ist, als würde man zur angreifbaren Küste zurückkehren, und nicht in die höheren Regionen, die verordnet wurden. Es ist ihnen auch entgangen, dass der monetäre Wert von Gold nicht darauf beschränkt ist, dass es einen gegen ein Scheitern des amerikanischen Dollars schützt, sondern gegen jede scheiternde Papierwährung.

Ich hoffe, das der oben genannte Aspekt klar ist, den er ist sehr wichtig. Eine Möglichkeit, darüber nachzudenken, besteht darin, über Simbabwe nachzudenken. Was wäre wohl besser, wenn sie in diesem heruntergekommenen Land lebten: Wenn sie vor einem Jahr eine Unze Gold besessen hätten oder wenn sie eine ganze Brieftasche der scheiternden Währung des Landes besessen hätten. Was wäre heute besser? Die Antwort, die womöglich offensichtlich ist, ist auch sehr illustrative... den die Rolle als Erhalt von Wohlstand, die die Unze Gold für die Bürger in Mugabes Paradies gespielt hätte, hätte in keinerlei Bezug dazu gestanden, wie gut Gold gegenüber dem amerikanischen Dollar abgeschnitten hat oder nicht abgeschnitten hat.

Gold wird überall auf der Welt als greifbares Geld angesehen und so war es schon seit Jahrzehnten. Wenn die Tradingherde erwacht, dass weder der amerikanische Dollar noch der Euro noch irgendeine andere ungedeckte Papierwährung sie gegen den monetären Sturm beschützen wird, der schon bald anfangen wird, die Dächer von ihren gemütlichen Büros zu reißen, dann werden sie auf der Suche nach etwas, das dazu in der Lage ist, übereinander herfallen: Und das sind Gold und andere Sachvermögen.

Wenn sie darüber noch einmal nachdenken, musste der Euro als Präzedenzfall der monetären Krise zuerst fallen. Jetzt ist es passiert. Die nächste Phase - und bedenkt man die Volatilität der aktuellen Situation wird man nicht lange darauf warten müssen - wird die Feststellung sein, dass es keine sichere Papierwährung ohne Deckung gibt. Und an diesem Punkt wird der gewaltige Orkan, eine Krise des Vertrauens in die Papierwährungen anfangen, die Weltwirtschaft wirklich ernsthaft anzugreifen.

In diesem Sinne ist es am besten, wenn man die letzte Korrektur beim Goldpreis als einen vorrübergehenden Rückschlag betrachtet, der aus Investitionssicht keine wirklichen Folgen hat (Es sei denn, sie verwenden es als Kaufmöglichkeit.) Ein Scheitern des Euros ist hingegen nicht nur wichtig... es ist ebenso monumental wie unvermeidlich. :!:

David Galland

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18.10.2007 06:06
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Greenspan beschwichtigt, allerdings...

steckt in seiner Rede auch das Prinzip "Hoffnung". Und so wie ich das interpretiere, erwartet der "Alte Herr" selbst einen weiteren Downmove des Dollars. Fragt sich nur wie tief...

Für mich bedeutet dies: Jeweils nur kurzfristige Anlagen in US$ oder sonst in Abschätzung Kursgewinn/Währungsverlustrisiko.

Aus Bloomberg.com

Greenspan Doesn't Expect a Rapid Decline in Dollar

By Kim Kyoungwha and William Sim

Oct. 18 (Bloomberg) -- Former Federal Reserve Chairman Alan Greenspan doesn't expect a rapid decline in the dollar should nations sell more of their holdings of U.S. Treasuries, according to people attending a forum in Seoul today.

``When asked whether there will be a plunge in the dollar in case China offloads its U.S. Treasury holdings, Greenspan said it's already-known information that won't trigger any rapid drop in the U.S. dollar,'' said Kong Dong Rak, a fixed-income analyst with Hana Daetoo Securities Co., who attended the presentation. ``His view is that markets are clever enough not to overreact.''

Greenspan was speaking via satellite and media were excluded from his presentation. The conference was hosted by Maeil Business Newspaper.

Japan, China and Taiwan sold U.S. Treasuries at the fastest pace in at least five years in August as losses linked to U.S. subprime mortgages sparked a slump in the dollar, according to Treasury Department figures this week. The dollar has fallen 7.5 percent against the euro this year as the Federal Reserve cut interest rates last month to support the housing market, reducing the yield advantage of U.S. fixed-income assets.

Greenspan repeated earlier remarks that the chances of a U.S. recession are between a third and a half, according to Ben Arber, Seoul-based head of global payments and cash management of HSBC Holdings Plc, who also attended today's forum.

The dollar weakened to $1.4231 per euro at 12:24 p.m. in Tokyo from $1.4208 in New York yesterday. It fell to $1.4283 on Oct. 1, the lowest since the European currency's debut in January 1999. The U.S. currency traded at 116.47 yen from 116.68.

Greenspan, who headed the Fed for 18 years until January 2006, has been promoting his book, ``The Age of Turbulence,'' which was released last month.

To contact the reporters on this story: Kim Kyoungwha in Seoul at kim19@bloomberg.net ; William Sim in Seoul at wsim2@bloomberg.net .