EU Europäische Union

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EU Europäische Union

Gespräche zwischen Kanada und der EU

 

Freihandelsabkommen rückt näher

 

Aus Regierungskreisen in Kanada verlautet, dass sich Karel De Gucht, seines Zeichens EU-Handelskommissar, am Donnerstag von Washington kommend in Ottawa mit dem kanadischen Minister für Internationalen Handel, Ed Fast, getroffen hat. Das ist an und für sich keine Überraschung, sind doch Kanada und die EU schon seit 2009 mit Verhandlungen über ein gegenseitiges Freihandelsabkommen beschäftigt. Die kanadische Regierung war dabei nach eigenen Angaben darum bemüht, ein solches Abkommen noch 2012 unter Dach und Fach zu bringen, doch hat man wohl auf beiden Seiten die Komplexität des Unterfangens unterschätzt. In Kanada wird die Anreise von De Gucht aus Washington als subtiler Hinweis darauf interpretiert, dass die EU ungeduldig zu werden scheint und Ottawa durch die Blume wissen lässt, dass es allenfalls noch andere Interessenten für ein Freihandelsabkommen mit der EU gibt.

Gewichtige Stolpersteine

Es war von Anfang an klar, dass die Verhandlungen zwischen den beiden potenziellen Partnern in einer Reihe von Dossiers auf Schwierigkeiten stossen würden. Die Tatsache, dass beim Nachtessen für De Gucht am Mittwoch unter anderem kanadisches Rindfleisch serviert wurde, deutet zusammen mit der Anwesenheit von Landwirtschaftsminister Gerry Ritz darauf hin, dass einer der Stolpersteine im Agrarsektor begraben liegt. Dort will Kanada erreichen, dass die EU mehr Rindfleischimporte (und daneben auch Schweinefleischimporte) zulässt. Diese waren bisher wegen der kanadischen Praxis der Behandlung mit Wachstumshormonen eher gering.

Umgekehrt gibt sich Ottawa trotz starken innenpolitischen Bedenken in jenen Bereichen gesprächsbereit, die für Europa von Bedeutung sind, nämlich beim Supply-Management besonders für Molkereiprodukte wie Käse, Joghurt und Butter. Hier profitieren die kanadischen Produzenten von Importrestriktionen und turmhohen Importbelastungen. Wie viel Ottawa der EU in diesem Sektor entgegenkommen wird, ist aber nach wie vor offen.

Andere kritische Themen, die vor allem von europäischer Seite angestossen wurden, sind die Frage der Herkunftsbezeichnung in Fällen wie beispielsweise bei Parmaschinken und Ähnlichem sowie eine zweijährige Verlängerung des Patentschutzes für pharmazeutische Produkte Europas. Schliesslich legt Brüssel grossen Wert darauf, dass künftig auch europäische Unternehmen für Projekte der kanadischen öffentlichen Hand zugelassen werden. Alle drei Punkte stossen in Kanada teilweise auf starken Widerspruch, wobei zumeist geltend gemacht wird, eine solche Öffnung führe unweigerlich zu höheren Kosten, nicht zuletzt auch im öffentlichen Gesundheitswesen.

Signalwirkung nach Asien

Mit der neuen Gesprächsrunde in Ottawa wird zweifellos bezweckt, den Abschluss des Freihandelsabkommens zu beschleunigen. Man hofft in Regierungskreisen, dass es sich nunmehr nur noch um Wochen handelt, bis auch auf politischer Ebene ein Durchbruch erzielt werden kann. Die Regierung Harper verspricht sich von einem solchen Abkommen, welches das bedeutendste seit den Nafta-Verträgen von 1994 sein wird, einen markanten Wachstumsimpuls für die kanadische Wirtschaft insgesamt und den kanadischen Aussenhandel im Speziellen.

Dass man sich dabei in Ottawa ab und zu eher abwiegelnd verhält, dürfte nicht zuletzt damit zusammenhängen, dass die EU in diesem Kräftemessen der deutlich grössere Partner ist und dass auf Premierminister Harper einiges an Überzeugungsarbeit an der Heimfront wartet. Es kann gleichzeitig kaum ein Zweifel daran bestehen, dass ein Freihandelsabkommen für Harper von grösserer Bedeutung ist als für Brüssel. Ein Scheitern würde besonders in Richtung Asien, wo die kanadische Regierung ebenfalls um Freihandelsabkommen mit vielen Staaten bemüht ist, definitiv das falsche Signal senden.

http://www.nzz.ch/aktuell/wirtschaft/wirtschaftsnachrichten/freihandelsa...

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Obama will EU-Freihandelsabkommen

«Ein transatlantischer Handel, der frei und fair sei, stütze Millionen gut bezahlter Stellen in Amerika», sagte US-Präsident in seiner Rede zur Lage der Nation. Zudem rief er zum Kampf gegen die Krise auf.

US-Präsident Barack Obama hat in seiner Rede zur Lage der Nation ein weitreichendes Freihandelsabkommen mit der Europäischen Union gefordert.  laut Redemanuskript. Auch Kanzlerin Angela Merkel hatte sich für ein Freihandelsabkommen mit den USA ausgesprochen. Sie wird dabei auch von der deutschen Industrie unterstützt.

Nach Jahren der Krise und der Kriege will Präsident Barack Obama die USA wirtschaftlich wieder an die Spitze bringen. Ein starker Staat mit gezielten Investitionen in Bildung, Infrastruktur und erneuerbare Energien sei dafür unerlässlich, sagte Obama am Dienstag (Ortszeit) in seinem Bericht zur Lage der Nation im Kongress. Der Defizitabbau dagegen habe keine Priorität mehr. "Weniger Schulden alleine sind kein volkswirtschaftlicher Plan."

Vor allem der Mittelschicht und den Ärmeren müsse es wieder bessergehen. "Es ist unsere unvollendete Aufgabe, sicherzustellen, dass diese Regierung für viele arbeitet und nicht nur für wenige." Im vergangenen Jahrzehnt seien die Einkommen der Bürger gesunken, während Profite von Konzernen auf ein Allzeithoch gestiegen seien.

Öffenliche Infrastruktur reparaturbedürftig

Obamas erste "State of the Union" seit seiner Wiederwahl drehte sich vor allem um soziale Fragen. Er forderte höhere Mindestlöhne und eine gerechte Steuerreform. Helfen solle der Wirtschaft auch eine umfassende "Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft" mit der Europäischen Union. "Denn Handel, der frei und fair über den Atlantik verläuft, unterstützt Millionen gut bezahlter amerikanischer Arbeitsplätze", sagte er. Bereits Anfang Februar hatte Vizepräsident Joe Biden sich auf der Münchner Sicherheitskonferenz optimistisch über ein europäisch-amerikanisches Freihandelsabkommen geäussert.

Auch die öffentliche Infrastruktur sei mehr als reparaturbedürftig. "Der Vorstandsvorsitzende von Siemens America - ein Unternehmen, das Hunderte neue Arbeitsplätze in North Carolina geschaffen hat - hat mir gesagt, dass sie noch mehr Arbeitsplätze schaffen, wenn wir unsere Infrastruktur verbessern."

Der aufstrebende republikanische Senator Marco Rubio kritisierte Obamas Ansatz und unterstrich die Ansicht der Republikaner, dass nur eine freie Marktwirtschaft die Quelle für Wohlstand sei. "Aber Präsident Obama? Er glaubt, sie ist der Grund für unsere Probleme", meinte der 41-Jährige, der als nächster Präsidentschaftskandidat gehandelt wird. Steuererhöhungen und auf Pump finanzierte Ausgaben, die Obama vorschlage, schadeten den Familien in der Mittelschicht.

Erneute Kritik an nordkoreanischer Atomtest

Mit Blick auf die Aussenpolitik sagte Obama unter lautem Applaus, die USA würden ihre Truppenstärke in Afghanistan innerhalb eines Jahres um 34 000 Soldaten halbieren. "Und bis zum Ende des kommenden Jahres wird unser Krieg in Afghanistan vorbei sein." Danach wandele sich der Einsatz zu einer Ausbildungs- und Ausrüstungsmission. Der Anti-Terror-Kampf, der sich von der arabischen Halbinsel nach Afrika verlagere, müsse künftig nicht mehr mit Zehntausenden US-Soldaten in Übersee geführt werden. "Stattdessen helfen wir Ländern wie dem Jemen, Libyen und Somalia dabei, ihre eigene Sicherheit zu gewährleisten."

Den nordkoreanischen Atomtest am Dienstag kritisierte er erneut. "Provokationen" wie diese würden das Land nur weiter isolieren. Den Iran würden die USA mit allen Mitteln daran hindern, in Besitz einer Atomwaffe zu gelangen. Mit Russland wolle die US-Regierung über einen weiteren Abbau des Nuklearwaffenarsenals verhandeln. Details nannte er nicht. Mit einer Verordnung zum Datenaustausch zwischen der Regierung und Privatunternehmen will Obama die US-Regierung gegen Hackerangriffe im Internet verstärken. Die Regierung solle mehr Möglichkeiten bekommen, Netzwerke zu sichern und Attacken abzuwehren.

Deutsches Schulsystem als Vorbild

In der Klimapolitik laute sein neues Ziel, binnen der kommenden 20 Jahre die Energieverschwendung der US-Haushalte und Unternehmen zu halbieren, sagte Obama. Er werde sein Kabinett auffordern, Lösungen zu finden, mit denen die Umweltverschmutzung verringert werden und der Übergang zu nachhaltigen Energiequellen schneller gelingen könne. "Wir können glauben, dass der Supersturm "Sandy", die härtesten Dürren seit Jahrzehnten und die schlimmsten Grossflächenbrände, die einige Staaten je erlebt haben, alle ein seltsamer Zufall sind. Oder wir können an das überwältigende Urteil der Wissenschaft glauben - und handeln, bevor es zu spät ist."

In seinem Plädoyer für Reformen im Bildungswesen lobte Obama ausdrücklich das deutsche Schulsystem und dessen Ausrichtung auf das Berufsleben. "Die deutschen Kinder sind auf einen Arbeitsplatz vorbereitet, wenn sie die Oberstufe abschliessen", sagte er. Er forderte, dass US-Schulen verstärkt kombinierte Abschlüsse anbieten sollten. Diese könnten beispielsweise aus einem allgemeinen und einem Abschluss in Informatik oder Ingenieurswissenschaften bestehen.

Sehr viel Applaus auch von Republikanern erhielt der Präsident, als er zwei Monate nach dem Schulmassaker von Newtown mit 20 toten Kindern im Hinblick auf die Waffengesetze "Massnahmen des gesunden Menschenverstands" forderte. Überprüfungen des Hintergrunds von Waffenkäufern sollten es Kriminellen schwerer machen, Waffen zu kaufen, bekräftigte er.

http://www.cash.ch/news/top_news/obama_will_eufreihandelsabkommen_-30292...

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EU, Parlament suchen Kompromiss zu Bonusbegrenzungen für Banker

Die Europäische Union will am heutigen Dienstag in der Frage der Begrenzungen für Bankerboni einen Kompromiss mit dem Europäischen Parlament erzielen. Seit acht Monaten...

http://www.welt.de/newsticker/bloomberg/article113735257/EU-Parlament-su...

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Eurozone-Zentralbanken haken Lehman-Pleite ab

Die Restforderung zuzüglich ausstehender Zinsen von 0,8 Milliarden Euro beläuft sich auf 1,9 Milliarden Euro. Damit belaufen sich die Gesamtforderungen des Eurosystems auf 9,3 Milliarden Euro. "Die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch, dass es zu einer vollständigen Bedienung unserer Forderungen kommt", bekräftigte Nagel.http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2013-02/26032382-eurozone-ze...

 

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Milliardengewinn für EZB: Das Geschäft mit der Finanzkrise

Erstmals hat die Europäische Zentralbank Zahlen zur Eurorettung veröffentlicht. Diese zeigen, in welche Krisenländer die EZB wie viel Geld investiert hat und welche Staatsanleihen am meisten Gewinn abwerfen.


Der umstrittene Kauf von Staatsanleihen der kriselnden Euroländer hat der Europäischen Zentralbank (EZB) mehr als eine Milliarde Euro in die Kassen gespült. Die Zinseinnahmen aus dem ersten Anleihekaufprogramm (SMP) beliefen sich im vergangenen Jahr auf 1,1 Milliarden Euro, wie die EZB in Frankfurt mitteilte.

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Millia...

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EU-Parlament will Banker-Boni deckeln

Die Zeit der unbegrenzten Boni für Banker könnte bald vorbei sein. Die Europäische Union will gigantische Millionen-Zahlungen in den Top-Etagen von Banken künftig verhindern. Doch es gibt Widerstand.

Viele Banker haben in der Krise Milliarden verzockt und Millionen an Boni einkassiert. Jetzt will die Europäische Union (EU) Schluss mit exorbitanten Zahlungen an Bank-Manager machen, erstmals könnten in Europa Erfolgsprämien begrenzt werden. Grundsätzlich sollen Boni verboten werden, die das eigentliche Gehalt übersteigen. Nur wenn Aktionäre auf der Hauptversammlung oder der Eigentümer zustimmen, sollen noch Extra-Vergütungen erlaubt sein, die doppelt so hoch sind wie das Grundgehalt.

Diese Regeln sieht ein Kompromisspapier zu Obergrenzen für Boni vor, das die EU-Staaten, das Europaparlament und die EU-Kommission derzeit beraten. Am kommenden Dienstag gehen die stockenden Gespräche darüber in Brüssel in den Schlussspurt. Diplomaten rechnen mit einer Einigung.

Die Regeln könnten schon Anfang 2014 greifen - ein Jahr später als zunächst geplant. Sie sind Teil der schärferen Kapitalvorschriften für die Finanzbranche namens „Basel III“, auf die man sich international verständigt hat. Diese sollen Schieflagen von Banken künftig verhindern. Es wäre das erste Mal in der Europäischen Union, dass es für Bonuszahlungen eine absolute Grenze gibt. Hohe Boni gelten als Mitauslöser der weltweiten Krise, weil sie die Banker für riskante Geschäfte belohnten und damit die falschen Anreize setzten.

Die bislang beschlossenen Reformen schreiben lediglich vor, Prämien zeitlich zu strecken. Seit Ende 2010 gelten in der EU und in Deutschland strengere Regeln. Die meisten Banken zahlen Boni nicht direkt aus, sondern strecken sie über eine Frist von drei bis fünf Jahre. Nur wenn sich ein Geschäft als langfristig erfolgreich erweist, wird die volle Summe freigegeben. Boni umfassen in der Regel Barzahlungen sowie Wertpapiere und Zahlungsversprechen für spätere Jahre. http://www.handelsblatt.com/politik/international/strikte-grenzen-eu-wil...

 

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weico
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 Grillo denkt über Rückkehr zur Lira nach

 

http://www.20min.ch/ausland/news/story/Grillo-denkt-ueber-Rueckkehr-zur-...

 

Grillo prophezeit Zusammenbruch des politischen Systems 

Er ist die Überraschung der italienischen Wahlen, aber was kann er bewirken? Der Protestpolitiker Beppe Grillo rechnet damit, dass das politische System bald zusammenbrechen wird. Sein Notfallplan: zurück zur Lira.

http://www.handelsblatt.com/politik/international/italien-grillo-prophez...

 

 

Schuldenkrise: Wahlsieger Grillo prophezeit Italiens Kollaps

 

http://www.spiegel.de/politik/ausland/grillo-prophezeit-italiens-zusamme...

 

weico

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Lettland treibt Beitritt zur Euro-Zone voran

Inmitten der Euro-Krise hat sich Lettland für einen Beitritt zur Währungsunion entschieden. Die Regierung bat die EU-Kommission und die Europäische Zentralbank (EZB) um eine Einschätzung zur Euro-Reife des baltischen Staates. «Das ist ein Tag, der in die Geschichte Lettlands eingehen wird», sagte Finanzminister Valdis Dombrovski bei der Unterzeichnung des Schreibens an die Brüsseler Behörde und die EZB. Dies ist Voraussetzung für eine Mitgliedschaft in der Währungsunion.

Viele Letten skeptisch

Lettland will 2015 oder 2016 Euro-Land werden und wäre damit das 18. Mitglied. Schon seit Jahren hat es den Wechselkurs seiner heimischen Währung, des Lats, an den Euro gekoppelt. Das benachbarte Estland stiess bereits 2011 zur Währungsunion. Während die Regierung das Projekt vorantreibt, bleiben viele Letten skeptisch. Sie befürchten eine steigende Inflation und den Verlust der Kontrolle über die heimische Wirtschaft.

Schnelles Wachstum

Der baltische Staat musste 2009 mit Geld der EU und des Internationalen Währungsfonds vor der Staatspleite gerettet werden. Seither hat er sich wirtschaftlich erholt. 2011 und 2012 legte das Bruttoinlandprodukt um jeweils mehr als 5% zu, die Arbeitslosigkeit ging spürbar zurück, der Staatshaushalt wies zuletzt nur noch ein Defizit von 1,5% aus. Dennoch gehört Lettland neben Bulgarien und Rumänien zu den ärmsten EU-Mitgliedern. http://www.nzz.ch/aktuell/wirtschaft/wirtschaftsnachrichten/lettland-tre...

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weico
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Warum Europa ?

"Das Problem ist, dass den Europäern nicht bewusst war, was eine Ehe wirklich bedeutet und was für eine Eheschließung sprach. Bezaubert von den Versprechen von materiellem Wohlstand und Sicherheit hegten sie überzogene Erwartungen eines romantischen Eheglücks.

Die Analogie einer unglücklichen Ehe für Europas aktuelle Malaise ist deprimierend, aber hilfreich. Zumindest macht sie den Europäern bewusst, dass sie nicht nur aus materiellen Gründen aneinander gebunden sind. Doch bis sie diese Lektion gelernt haben, muss sich Europa auf weitere Rückschläge und Gegenbewegungen gefasst machen – was bedeutet, dass es nach wie vor die grundlegende Frage beantworten muss: Warum es gemeinsam durchstehen, insbesondere in einer Zeit, in der sich immer mehr Europäerinnen und Europäer gegen die Ehe entscheiden?"

http://www.project-syndicate.org/commentary/in-search-of-a-rationale-for-european-integration-by-harold-james/german#huK6tE5R5SMYbkZB.99  P.S:..und die weitere  Frage ist dann...WANN wird's zu ersten "Scheidungsgesprächen" kommen....!!     Secret :angel:  weico

Nebukadnezar
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Großes Wählerpotenzial für deutsche Anti-Euro-Partei

Laut einer Umfrage könnte sich jeder vierte Deutsche vorstellen, eine Partei zu wählen, die für die Abschaffung des Euro eintritt. Besonders groß ist das Potenzial unter 40- bis 49-Jährigen.

http://www.welt.de/politik/deutschland/article114301881/Grosses-Waehlerp...

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Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier.

weico
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Nebukadnezar hat am 10.03.2013 - 13:52 folgendes geschrieben:

Großes Wählerpotenzial für deutsche Anti-Euro-Partei

Laut einer Umfrage könnte sich jeder vierte Deutsche vorstellen, eine Partei zu wählen, die für die Abschaffung des Euro eintritt. Besonders groß ist das Potenzial unter 40- bis 49-Jährigen.

http://www.welt.de/politik/deutschland/article114301881/Grosses-Waehlerp...

..es ist zu hoffen,dass die neugegründete Partei möglicht viele Wählerstimmen bekommt.

 

Die Parteiforderungen bzw. Parteiprogramm sind jedenfalls TOP.. Good

http://www.alternativefuer.de/index.html

http://www.alternativefuer.de/programm.html

 

P.S...jedenfalls haben die Deutschen EUro-Gegner jetzt eine wirkliche ALTERNATIVE zu den EURO-Parteien. Wer Sie nicht annimmt und im EURO-Verein "weiterwursten" will,der sei daran erinnert:

JEDEM DAS SEINE

 

weico

 

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EU macht Tempo für transatlantische Pläne

Die EU-Kommission will die Freihandelsverhandlungen mit den USA rasch angehen. Sie hat den Entwurf für ein Verhandlungsmandat verabschiedet und eine Studie vorgelegt, laut der ein Abkommen grosse wirtschaftliche Vorteile brächte.

http://www.nzz.ch/aktuell/startseite/eu-macht-tempo-fuer-transatlantisch...

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 Start zur finalen Runde in der Eurokrise?

 

http://www.heise.de/tp/artikel/38/38766/1.html

 

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Schweden ächzt unter der starken Krone

Die Schwedenkrone hat sich seit dem Höhepunkt der weltweiten Finanzkrise im März 2009 deutlich verteuert. Die Unternehmen können kaum mehr kostendeckend arbeiten. http://www.cash.ch/comment/reply/29267#comment-form

 

:bye:  Schweden ist in der EU, hat aber den Euro nicht eingeführt.

Schweden ist seit 1995 Mitglied der EU. Der Beitritt wurde von der Bevölkerung mit gemischten Gefühlen aufgenommen. Einerseits profitiert Schweden in einigen Bereichen stark von der Gemeinschaft. Ein Beispiel hierfür sind die agrarwirtschaftlichen Subventionen. Andrerseits will sich das Land ungern allen europäischen Richtlinien beugen. Der Währungsunion wollen sich die Schweden etwa nicht anschließen.  http://www.oh-schweden.de/geschichte-politik-wirtschaft/schweden-eu/

 

Je nach landespezifischer Situation und Internationalem Umfeld, hat jedes Szenario seine Vor- und Nachteile. Die Lira hätte Italien nicht vor dem Desaster bewahrt, sie hätten einfach weiterwursteln können wie zuvor. Anstelle von Innovation  wäreweiterhin immer wieder abgewertet worden, ohne die vielen Grundprobleme anzugehen.

 

Auch hier kann man dem Euro nicht die Schuld geben

Britische Wirtschaft taumelt

http://www.nzz.ch/aktuell/wirtschaft/wirtschaftsnachrichten/grossbritann...

 

 

Italien startet Ausbildungssystem nach deutschem Vorbild

http://meta.tagesschau.de/id/66932/italien-startet-ausbildungssystem-nac...

Schweiz soll Berufslehre in Spanien einführen

 

Entwicklungshilfe für Europa statt Afrika: Geht es nach der SP, soll das Bildungssystem der Schweiz nach Südeuropa exportiert werden. Doch diese Idee stösst nicht überall auf Anklang. http://www.20min.ch/schweiz/news/story/Lernen-die-Spanier-bald-nach-Schw...

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"Die Regierung in Nikosia prüft nun, ob sie die Banken im Land länger als geplant geschlossen hält. Das berichtet der staatliche Rundfunk. Am Montag ist in Zypern Feiertag, weshalb die Institute erst am Dienstagmorgen wieder öffnen. Sollte es bis dahin nicht zu einer Einigung kommen, wolle man die Banken notfalls noch länger geschlossen halten, um einen Ansturm auf die Bankkonten zu verhindern, heißt es dem Bericht zufolge aus Regierungskreisen."

 

"Anstasiades hatte die Brüsseler Entscheidung verteidigt und gesagt, das Land habe nur zwei Alternativen gehabt: Den Zusammenbruch des Bankensystems mit einem ungeordneten Staatsbankrott oder "das Szenario eines schmerzhaften, aber kontrollierten Managements der Krise"."

 

ROFLROFL

 

http://www.zeit.de/wirtschaft/2013-03/zypern-einigung-sonderabgaben

 

 

Zypern verschiebt Enteignungsbeschluss

 

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/eu-hilfspaket-zypern-verschieb...

 

 

 

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Nach Zypern-Schock: Keine Panik bei Spaniens Sparern

Die spanische Nationalbank sieht keine Anzeichen einer Kapitalflucht, nachdem die Eurostaaten eine Zwangsabgabe für Bankkunden in Zypern zur Rettung der Geldinstitute des Landes beschlossen haben.

"Das spanische Bankensystem funktioniert unter absolut normalen Bedingungen", sagte ein Sprecher der Notenbank am Samstag.

In Kreisen des spanischen Wirtschaftsministeriums wurde zuvor eilig versichert, die Entscheidung der Eurostaaten über die Beteiligung der Kontoinhaber an dem Rettungspaket sei speziell für die Verhältnisse in Zypern getroffen worden und lasse sich nicht auf andere Staaten übertragen.

Mit dem Zugriff auf die Kundeneinlagen in Zypern bricht die Euro-Zone ein Tabu. Guthaben von unter 100'000 Euro sollen einmalig mit 6,75 Prozent belastet werden, Beträge darüber mit 9,9 Prozent. Die Abgabe soll dem Staat 5,8 Milliarden Euro einbringen. Das Parlament soll das dazu notwendige Gesetz noch am Sonntag durchpeitschen, damit die Abgabe ab Dienstag eingezogen und die Guthaben nicht außer Landes geschafft werden können. Am Montag sind die Banken in Zypern wegen eines Feiertags geschlossen. http://www.cash.ch/news/top_news/nach_zypernschock_keine_panik_bei_spani...

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  «Die Idee eines geeinten Europa wird platzen»

 

Der Erfolgsautor und ehemalige UBS-Banker Nassim Nicholas Taleb kritisiert das europäische Projekt scharf. Für Länder wie die Schweiz, die weiterhin auf Tradition und dezentralisierte Strukturen setzen, hat er dagegen nur Lob übrig.

......

Was zeichnet die Schweiz sonst aus?
Ich sehe im Wesentlichen vier Gründe, die die Schweiz stark machen. Erstens: die Dezentralisierung – auch jene der Fehler. Zweitens: Die Strukturen, die von unten nach oben funktionieren, sind wichtiger als der Nationalstaat. Drittens: eine lange Tradition an Praxis und Empirie. Man lernt von den Älteren und geht nicht, wie die Franzosen es tun, von Theorien aus. Der vierte Faktor schliesslich sind die äusseren Umstände: Jedes Mal, wenn die Welt in Aufruhr ist, wird die Schweiz stärker, weil dann Geld hereinströmt. Doch nicht das Geld ist die Ursache, sondern die Stabilität des Landes. Und die Stabilität rührt von der Dezentralisierung her: Wenn ein Land so gut funktioniert, obschon kaum jemand den Namen des Bundespräsidenten kennt, dann ist das wunderbar.

......

 

http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/buecher/Die-Idee-eines-geeinten-Europ...

 

 

 

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  Staatskrise in Italien: Bersani scheitert an Regierungsbildung

 

"Italien findet keinen Weg aus der Regierungskrise: Der Chef von Italiens Mitte-links-Bündnis, Pier Luigi Bersani, hat keine Mehrheit versammeln können. Nun will Staatspräsident Napolitano selbst nach einem Ausweg aus dem Patt im Parlament suchen."

 

http://www.spiegel.de/politik/ausland/bersani-scheitert-an-regierungsbil...

 

P.S...nun will also, ein Staatspräsident mit Jahrgang 1925,einen Ausweg suchen .....  :mosking: :oops:

 

Viva l'Italia...

https://www.youtube.com/watch?v=JDJ7af_b7N0

 

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 Arbeitsmarkt: BA-Chef Weise rechnet mit starker Zuwanderung aus Bulgarien und Rumänien

 

"Ab 2014 soll für Bulgarien und Rumänien die volle Freizügigkeit innerhalb der EU gelten. Der Chef der Bundesagentur für Arbeit geht davon aus, dass dann zwischen 100.000 und 180.000 Zuwanderer aus diesen Ländern jedes Jahr nach Deutschland kommen. "

 

http://www.spiegel.de/politik/ausland/bundesagentur-chef-weise-rechnet-a...

 

P.S:...hilft sicherlich...bei der Bewältigung des "enormen Fachkräftemangels"....  :evil: :mamba:

 

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Vom Schlachten heiliger Steuerkühe

Nach jahrelangen Stellungskriegen steht der automatische Informationsaustausch in der EU vor einem grossen Schritt nach vorn. Dies schafft eine neue Ausgangslage für die anstehenden Verhandlungen der Schweiz mit der EU über die Zinsbesteuerung.

http://www.nzz.ch/aktuell/wirtschaft/wirtschaftsnachrichten/vom-schlacht...

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Lettland kann 18. Euro-Staat werden

Lettland kann Anfang 2014 als 18. Land den Euro einführen. Sowohl die Europäische Kommission als auch die Europäische Zentralbank (EZB) gaben dem baltischen Staat grünes Licht für den Beitritt zur Währungsunion.

http://www.nzz.ch/aktuell/wirtschaft/wirtschaftsnachrichten/lettland-kan...

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Kroatien feiert den EU-Beitritt

 Die Nummer 28 
In der Nacht auf Montag ist in Kroatien der Beitritt zur EU gefeiert worden. Zu reden gaben am Festakt in Zagreb weniger die Anwesenden, sondern vielmehr die Abwesenden.

http://www.nzz.ch/aktuell/startseite/kroatien-eu-beitritt-1.18108748

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EU und USA drängen Schweiz ins Abseits

Damit sich die Schweiz im globalen Handel behaupten kann, braucht es weitere Freihandelsabkommen wie jenes mit China. Das fordert der Dachverband Handel Schweiz und ortet zugleich ein Problem.

Die Schweiz gehört zu den kleinen Handelsnationen, die auf dem Weltmarkt spielen. Damit sich das Land im Herzen Europas auch gegen die grossen Player behaupten kann, verfolgt es hartnäckig und mit einigem Erfolg ein bestimmtes Ziel: So viele Freihandelsabkommen mit wichtigen Partnern abzuschliessen wie möglich. Diese brächten laut Handel Schweiz Umsatzsteigerungen von bis zu 18 Prozent mit dem jeweiligen Land und sinkende Preise.

Den grössten Erfolg konnte der Bundesrat erst kürzlich verbuchen: Als erstes Land in Europa schloss die Eidgenossenschaft ein Freihandelsabkommen mit der Wirtschaftsmacht China. Das Abkommen garantiert beiden Ländern einen privilegierten Marktzugang. Für die Chinesen etwas mehr, für die Schweiz etwas weniger. Dennoch darf das Abkommen als Erfolg gewertet werden.

Kaspar Engeli, Direktor von Handel Schweiz, spricht von einem riesigen Run auf die Poleposition. «Alle Länder der Welt bringen sich für verschiedene Freihandelsabkommen in Position.» Die Schweiz müsse da mitziehen. Mit anderen Worten: Wer beim Wettbewerb um Freihandelsabkommen nicht mitspielt, hat das Nachsehen. Neben den grossen Abkommen mit der EU und Efta ist dasjenige mit China bereits das 29. Schweizer Freihandelsabkommen. Es wäre gut für die Schweiz, würden noch mehr abgeschlossen, sagt Engeli.

Verlust von 18'000 Arbeitsplätzen?

Doch die Schweiz muss sich laut Handel Schweiz vorsehen – denn zurzeit machen zwei mächtige Handelspartner gemeinsame Sache: Die USA und die EU. Sie planen ein Transatlantisches Abkommen, genannt Tafta. Kommt dies zustande befürchtet Handel Schweiz, dass in der Schweiz rund 18'000 Arbeitsplätze verloren gehen könnten. «Was den beiden Machtblöcken einen Wachstumsschub verschafft, könnte Drittstaaten erheblichen Schaden zufügen», sagt Engeli.

Nach wie vor ist die EU für die Schweiz ein sehr wichtiger Handelspartner. «Deshalb sind die bilateralen Verträge der Lebensnerv der Schweiz», sagt Engeli. 77 Prozent aller Importe und 40 Prozent der Exporte der Schweiz betreffen die EU.

Ein Studie der Bertelsmann Stiftung und des Ifo-Instituts geht von einer Zunahme des Handels zwischen EU-Mitgliedstaaten und den USA von etwa 79 Prozent aus, kommt das geplant Abkommen zustande. Innerhalb der EU würde gemäss der Studie der Handel schrumpfen. Grossbritannien und die USA würden am meisten profitieren.

Keine Verhandlungen mit den USA

Laut Engeli wird das geplante Abkommen die Machtverhältnisse im internationalen Handel verändern. Und die Schweiz? Diese sitze unkomfortabel zwischen Stuhl und Bank. Langfristig könnte das Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA das Schweizer Wohlstandsniveau um fast vier Prozent drücken. «Vor allem US-Firmen könnten sich entscheiden, ihre Hauptsitze aus der Schweiz abzuziehen», befürchtet Engeli. Europäische Firmen würden sich darum eher Zulieferer in den USA suchen, der Schweiz gingen Aufträge verloren.

Neue Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen der Schweiz mit den USA seien derzeit nicht realistisch, nachdem die Schweiz 2006 solche Gespräche abgebrochen habe, insbesondere wegen zu unterschiedlicher Positionen in Agrar- und Umweltschutzfragen.

WTO im Dilemma

Was tun? Zumindest nicht den Teufel an die Wand mahlen. Studienautor Ulrich Schoof von der Bertelsmann-Stiftung geht nicht davon aus, dass die Schweiz das Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA und dessen Konsequenzen tatenlos hinnehmen würde. Und was die Studie nicht berücksichtigt: Sobald die Schweiz gewisse Regelungen von der EU übernähme oder selbst ein Freihandelsabkommen mit den USA abschlösse, würden die Nachteile wegfallen.

Allerdings zeigt das geplante Freihandelsabkommen vor allem, in welchem Dilemma die Welthandelsorganisation (WTO) steckt. Sie ist schwach und hat in den vergangenen Jahren an Bedeutung verloren: «Die WTO wäre eigentlich der Königsweg, doch sie kommt nicht vorwärts. Es gelingt ihr nicht, die Doha-Runde (siehe Box) endlich zu einem Abschluss zu bringen», sagt Engeli. Grund: Einzelinteressen werden höher gewichtet als ein transparenter und regulierter Welthandel. Die Folge: «Es entstehen Länder-Blöcke, die sich untereinander mit verschiedenen Freihandelsabkommen arrangieren. Das schwächt die WTO zusehends.»

http://www.20min.ch/finance/news/story/EU-und-USA--draengen-Schweiz-ins-...

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«Jetziges Euro-System ist langfristig nicht haltbar»

Thomas Mayer ist einer der Top-Ökonomen Deutschlands. Im ersten Teil des cash-Interviews erklärt er, warum er die Euro- mit der Rubelzone vergleicht und weshalb die Währungsunion grössere Probleme hat als je zuvor.

http://www.cash.ch/news/front/jetziges_eurosystem_ist_langfristig_nicht_...

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«Keine faulen Kompromisse mit der Schweiz»

Nach dem Votum der Schweizer für eine Begrenzung der Einwanderung appelliert Luxemburg an die EU-Partner, keine faulen Kompromisse einzugehen. Frankreich will das Verhältnis der EU zum Land auf den Prüfstand stellen.

http://www.cash.ch/news/top_news/keine_faulen_kompromisse_mit_der_schwei...

 

Schau ma mal, wie es weiter geht

 

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alpenland
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die EU soll sich

an die ursprünglingen Abmachungen halten, dann schauen wir weiter (anstelle solcher Bürotäterblödmannmeinungen).

 

Als wir den freien Personenverkehr akzeptiert haben, wurde uns eine maximale Zuwanderung von 6000 bis 8000 Personen pro Jahr hoch und heilig zugesagt, sonst könnten wir auf die Ausnahmebestimmungen zurückgreifen und Massnahmen zur Eindämmung einführen.

Diese Zusagen der Politklasse sind wie meist Makulatur, die Schweiz hatte nun plötzlich eine Zwanderung von rd. 80'000 Personen - sage und schreibe dem Zehnfachen -ohne dass von den verwantwortlichen Stellen irgendwas unternommen wurde.

Was glaubst Du, bei 8 Mio Einwohnern, wie lange es noch dauert, bis das ganze Mittelland überbaut ist und man die original Schweizer mit der Lupe suchen muss ?????

Dazu kommt noch der Missbrauch: Man wandert ein, eine "lieber Kollege" aus dem alten Heimatland gibt einem - auf dem Papier - 3 Monate Arbeit, dann wird man arbeitslos und fällt der Arbeitslosenkasse und später dem Sozialwerk der Gemeinde zur Last (es gibt gar Gemeinden, die bezahlen die Sozilahilfe bereits bei der Einwandungen aus !!!!! Verschleuderung meiner Steuergelder)).

Schon heute hat die Schweiz einen Ausländeranteil von ca 25%. Da LinksGrün erkannte, wenn man die Ausländer einbürgert, dann verschwinden sie aus der Statistik. Bei einer objektiven Betrachtung sind wir wohl bereits bei 35% Ausländeranteil, von welchen sich der grössere Teil überhaupt nicht integrieren will.

Ich weis nicht, ob sich der Deutsche Bürger sowas gefallen liesse !
(im Verhältnis fast 1 Mio Einwanderer in D).

Elias
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alpenland hat am 10.02.2014 - 13:49 folgendes geschrieben:

Als wir den freien Personenverkehr akzeptiert haben, wurde uns eine maximale Zuwanderung von 6000 bis 8000 Personen pro Jahr hoch und heilig zugesagt, sonst könnten wir auf die Ausnahmebestimmungen zurückgreifen und Massnahmen zur Eindämmung einführen.

Diese Krise war damals nicht absehbar. Es war die schwerste Finanzkrise seit dem 2. Weltkrieg. Kaum ein Land hat sie so unbeschadet überstanden wie die Schweiz.

Die Krise haben wir darum so gut überstanden, weil wir eine gute Binnenwirtschaft hatten. Die war auch eine Folge der Zuwanderung.

 

Keiner bestreitet die negativen Nebenwirkungen. Der demografische Wandel ist am laufen und der der Kampf um die guten Leute ist in vollem Gange.

 

Der Weg zurück

Immer öfter wandern Forscher aus der Schweiz ab

http://www.3sat.de/page/?source=/nano/gesellschaft/174927/index.html

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Maisgold
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alpenland hat am 10.02.2014 - 13:49 folgendes geschrieben:



 Da LinksGrün erkannte, wenn man die Ausländer einbürgert, dann verschwinden sie aus der Statistik. Bei einer objektiven Betrachtung sind wir wohl bereits bei 35% Ausländeranteil, von welchen sich der grössere Teil überhaupt nicht integrieren will.


 Ausländeranteil inkl. Eingebürgerte sind nahe bei 50%.


In Hundert Jahren wird man, selbst mit einer Lupe, keine Eidgenossen mehr finden.


 


CHEERS

Elias
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Maisgold hat am 10.02.2014 - 14:45 folgendes geschrieben:

 

alpenland hat am 10.02.2014 - 13:49 folgendes geschrieben:




 Da LinksGrün erkannte, wenn man die Ausländer einbürgert, dann verschwinden sie aus der Statistik. Bei einer objektiven Betrachtung sind wir wohl bereits bei 35% Ausländeranteil, von welchen sich der grössere Teil überhaupt nicht integrieren will.


 Ausländeranteil inkl. Eingebürgerte sind nahe bei 50%.


In Hundert Jahren wird man, selbst mit einer Lupe, keine Eidgenossen mehr finden.

Die Helvetier waren ein keltischer Volksstamm, der im 1. Jahrhundert v. Chr. im heutigen schweizerischen Mittelland sowie in Südwestdeutschland siedelte. Nach dem Abzug der Römer im 5. Jahrhundert wurden die Helvetier ein wichtiger Bestandteil der Alemannen und nahmen deren Dialekte an. Eine „Zwangsassimilation“ ist in Frage zu stellen, da die spät erfolgte politische und wirtschaftliche Schwäche der Kelten zu einem freiwilligen Übergang führte.

 

Ich kann mir jedenfalls weder von den Allemannen, noch von Helvetiern oder Eidgenossen was kaufen. Egal, wer wie assimiliert.

 

Wer sein Ego über Eidgenossen aufbaut, hat es aber zugegebenermassen immer schwerer.

 

 

 

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Pesche
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Die Stimmbürger in der Schweiz haben so abgestimmt wie die Bürger in West-Europa denken.

Jedes Land in West-Europa würde so wie die Schweiz abstimmen. Leider werden diese nicht gefragt sondern werden von den jeweiligen Regierungen unterdrückt.

 

 

 

Geld stinkt, aber ich liebe den Geschmack

Elias
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Der Unterschied waren 19'000 Stimmen

Ich hätte darum 4 Jahre zugewartet, bis der Einfluss bzw. Nicht-Einfluss des demografischen Wandels klar ersichtlich wird.

Dann hätte es eine satte Mehrheit für Pro oder Contra gegeben.

 

Standortvorteil: Die anderen Staaten werden den Steilpass auf jeden Fall dankend annehmen und die Personenfreizügigkeit als Wettbewerbsvorteil hervorheben.

 

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