EU Europäische Union

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waspch
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Pesche hat am 10.02.2014 - 17:16 folgendes geschrieben:

Die Stimmbürger in der Schweiz haben so abgestimmt wie die Bürger in West-Europa denken.

Jedes Land in West-Europa würde so wie die Schweiz abstimmen. Leider werden diese nicht gefragt sondern werden von den jeweiligen Regierungen unterdrückt.

 

 

 

 So funktioniert eben die "Demokratur" in der EU.

 

Im übrigen sind die Polititer aus dem "BöFei" Land (zB. Steinbrück und Kavallerie) nicht ganz unschuldig am Abstimmungsergebnis. --> Besten Dank nochmals an Herrn Steinbrück ! Zuerst hilft er der SVP und wettert er gegen Blocher. So ein Depp.
Die, die jetzt bellen, haben sich ja selber in den Schwanz gebissen.

5G Sucks !

Elias
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waspch hat am 10.02.2014 - 17:46 folgendes geschrieben:

Pesche hat am 10.02.2014 - 17:16 folgendes geschrieben:

Die Stimmbürger in der Schweiz haben so abgestimmt wie die Bürger in West-Europa denken.

Jedes Land in West-Europa würde so wie die Schweiz abstimmen. Leider werden diese nicht gefragt sondern werden von den jeweiligen Regierungen unterdrückt.

 So funktioniert eben die "Demokratur" in der EU.

So isses

wir haben die Sommerzeit abgelehnt und dann trotzdem einführen müssen, die Russen haben die Winterzeit (Normalzeit) ganz abgeschafft.

Beim Frauenstimmrecht haben wir uns tapfer gewehrt. Ohne das Frauenstimmrecht wäre der EWR angenommen worden. Die Mädels spielten das Zünglein an der Waage und haben uns Männer überstimmt.

 

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

weico
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Pesche hat am 10.02.2014 - 17:16 folgendes geschrieben:

Die Stimmbürger in der Schweiz haben so abgestimmt wie die Bürger in West-Europa denken.

Jedes Land in West-Europa würde so wie die Schweiz abstimmen. Leider werden diese nicht gefragt sondern werden von den jeweiligen Regierungen unterdrückt.

..es werden zum Glück immer mehr...die gegen den EU-Moloch aufbegehren.

 

Studie: EU-Skeptiker könnten bis zu 27 Prozent holen

EU-skeptische Parteien könnten bei den Europawahlen im Mai bis zu 27 Prozent der Stimmen gewinnen, prophezeit eine aktuelle Studie. Ein starkes Abschneiden der Europakritiker hätte deutliche Folgen für die europäische Politik der nächsten fünf Jahre.

http://www.euractiv.de/europawahlen-2014-000394/artikel/studie-warnt-eu-...

 

UKIP klar auf Platz eins

 

In Großbritannien gewinnt die EU-kritische United Kingdom Independence Party (UKIP) zunehmend an Popularität. Mit Schlagworten wie „Kampf gegen Sozialtourismus“ und „Austritt aus der EU“ findet sie breite Unterstützung. Nun glaubt auch der britische Premier David Cameron, nachziehen zu müssen, will er bei den kommenden Wahlen nicht verlieren.

http://orf.at/stories/2215117/2215116/

 

Rechtspopulisten in der EU im Vormarsch

http://www.cash.ch/news/top_news/rechtspopulisten_in_der_eu_im_vormarsch...

 

Die EU hat also deutlich grössere Probleme .... als  gewisse Verträge mit der Schweiz auf den neusten Stand zu bringen... :bye:

 

weico

 

alpenland
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Hallo Elias

ich spreche kaum von der arbeitenden Bevölkerung,
auch muss ich nicht zurück zur alten Eidgenossenschaft wie Du ev. vermutetst.

aber klar hab ich mehr als genug von den MissbraucherInnen, an welche von "verdummpten" SozialhelferInnen mein Steuergeld zum Fenster raus nachgeschmissen wird.

Dasselbe bei den Studierenden, welche nun in gösseren Massen herinströmen und nur wenige von uns hinaussströmen (das Gegenteil von dem was uns versprochen wurde Sad  )

 

Jede Firma wird auch künftig die notwenigen Leute berkommen.
Diese Lügerei, Angstmacherei von unseren Magistratinnen Magistraten "scheisst" mich so grausam an !

Elias
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alpenland hat am 10.02.2014 - 19:03 folgendes geschrieben:

aber klar hab ich mehr als genug von den MissbraucherInnen, an welche von "verdummpten" SozialhelferInnen mein Steuergeld zum Fenster raus nachgeschmissen wird.

 

Jede Firma wird auch künftig die notwenigen Leute berkommen.
Diese Lügerei, Angstmacherei von unseren Magistratinnen Magistraten "scheisst" mich so grausam an !

Wenn man den Missbrauch bekämpfen will, dann muss man den Missbrauch bekämpfen. Wenn man keine Kopftücher in der Öffentlichkeit oder Schulen will, muss man das ebenfalls dementsprechend bekämpfen.

Wenn jede Firma künftig die notwendigen Mitarbeiter bekommt, wird sich an der Zuwanderung auch nichts ändern, weil es dann keine Limitierung gibt.

Der demografische Wandel findet bereits statt. Wer glaubt, er bekäme in dieser Periode (so bis 2035) einfach so die notwendigen Leute, sieht es nur noch nicht.

 

Return to Bavaria - individuell und innovativ

Bayern braucht kluge Köpfe. Deshalb will die Initiative „Return to Bavaria“ bayerische bzw. deutsche Leistungsträger im Ausland für eine Rückkehr nach Bayern begeistern.

Mit individuellen Beratungsangeboten und innovativen Veranstaltungsformaten. :yes:  Und einer Willkommenskultur, die diesen Namen verdient. Willkommen daheim!

http://www.work-in-bavaria.de/arbeitnehmer/arbeiten/return-to-bavaria/

Das hat nichts mit Angstmacherei zu tun. Es ist einfach so. Es findet statt.

 

 

 

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weico
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Köppel trifft auf den Spinner-Twitterer

 

Roger Köppel ist heute zu Gast in einem deutschen Talk zur Zuwanderungsinitiative. Die Reaktionen aus Berlin nennt er eine «fundamentale Respektlosigkeit gegenüber der Demokratie».

 

Die Annahme der Zuwanderungsinitiative ist auch in Deutschland ein heiss diskutiertes Thema. Aus aktuellem Anlass hat die ARD-Sendung «Hart aber fair» das Thema für die Talkrunde von heute Abend angepasst. In der Politdiskussionssendung trifft Roger Köppel, Chefredaktor der Weltwoche, heute Abend ab 21 Uhr auf Ralf Stegner, den stellvertretenden Parteivorsitzenden der SPD.

Stegner machte mit Aussagen wie «Die spinnen, die Schweizer» auf sich aufmerksam. Auch warnte der Politiker die Schweizer nach dem gestrigen Abstimmungssonntag: «Geistige Abschottung kann leicht zur Verblödung führen.»

«Signal zur Unabhängigkeit Richtung EU»

Solche Aussagen wertet Köppel als «Ausdruck fundamentaler Respektlosigkeit gegenüber der Demokratie». Ausserdem würde Stegners Reaktion auf das Abstimmungsresultat zeigen, dass er «offensichtlich nicht weiss, was Demokratie heisst».

«Es war höchste Zeit, ein Signal für die Unabhängigkeit der Schweiz zu setzen», sagt Köppel. Die Abstimmung habe gezeigt, dass in der Schweiz der Bürger der Chef sei – wie es in jeder Demokratie sein sollte. Dies sei die «grösstmögliche Provokation» und würde die Macht der bürokratischen Elite in der EU infrage stellen.

«Erdbeben im Epizentrum Europas»

Das «Votum zur Unabhängigkeit» sei der EU ein Dorn im Auge, sagt der «Weltwoche»-Chefredaktor zu 20 Minuten. Es habe ein «Erdbeben im Epizentrum Europas» ausgelöst. Offensichtlich seien die Politiker im Ausland nervös geworden: «Sie kommen mit Beleidigungen statt Argumenten.»

Die weiteren Gäste der Sendung «Hart aber fair» sind Bernd Lucke von der Anti-Euro-Partei Alternative für Deutschland, Christine Haderthauer (CSU), Staatsministerin für Bundesangelegenheiten, Wirtschaftswissenschaftler Michael Hüther und Rolf-Dieter Krause, Leiter des ARD-Studios in Brüssel.

20 Minuten überträgt die Diskussion ab 21 Uhr im Live-Stream.

http://www.20min.ch/schweiz/dossier/zuwanderung/story/Koeppel-trifft-auf...

 

weico

Elias
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EU stoppt Gespräche mit Schweiz über Stromabkommen

Knapp 24 Stunden nach der Annahme der Einwanderungsinitiative stoppt die EU erste Verhandlungen mit der Schweiz. Die Eidgenossen sollten den geplanten Energie-Binnenmarkt der 28 EU-Staaten ergänzen.

ach dem Schweizer Votum zur Begrenzung der Zuwanderung hat die EU-Kommission die Gespräche über einen grenzüberschreitenden Stromhandel ausgesetzt. Neue Verhandlungen seien gegenwärtig nicht abzusehen, sagte eine EU-Sprecherin. «Das weitere Vorgehen muss im grösseren Kontext der bilateralen Beziehungen analysiert werden.» Das Abkommen mit der Schweiz soll einen geplanten Energie-Binnenmarkt der 28 EU-Staaten ergänzen. Die Teilnahme des Alpenstaates wäre wichtig für die Anbindung von Staaten wie Italien. Die EU-Kommission hatte zuvor wegen des Votums Folgen für mehrere Abkommen mit der Schweiz angekündigt, war dabei jedoch nicht konkret geworden.

http://www.handelszeitung.ch/politik/eu-stoppt-gespraeche-mit-schweiz-ue...

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Pesche
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Hab einmal die europäischen OnLine Ausgaben der Zeitungen durchgeschaut.

www.krone.atwww.spiegel.de usw da sind 1000sende von Kommentaren.

Selten ein Negativer.

Ich habe so langsam der Gefühl, wir haben der EU ein Problem gegeben.

 

Geld stinkt, aber ich liebe den Geschmack

waspch
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Ich werde aus den Deutschen Politikern nicht ganz schlau.
Bezogen auf die Abstimmung "gegen Masseneinwanderung" tönt es aus den nördlichen Nachbarland etwa so...
 

... Schweizer können nicht nur Vorteile haben ...

und fast im gleichen Satz...

... die Schweiz schadet sich selber ...

 

Ja was denn nun, Vorteil oder Nachteil ?

Meines Erachtens haben die Deutschen einfach die Hosen voll, dass die Stimmung in der EU kippen könnte.
Ich meine, der Staub den die EU oder die Deutschen medial aufwirbeln, ihnen selber schadet und nicht der Schweiz.
Die im rechten Lager (EU) reiben sich die Hände mit jeder Zeile die geschrieben wird.

 

Wenn ein Wettanbieter eine Wette anbieten würde, ob es die EU mit der Währung Euro in 20 Jahren noch gibt, würde ich dagegen wetten (zB. Quote 50 / 50).
 

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Bullish
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Elias hat am 10.02.2014 - 22:44 folgendes geschrieben:

EU stoppt Gespräche mit Schweiz über Stromabkommen
 

 

Ohne Alpen-Batterie droht Deutschen der Blackout

Die EU will die Gespräche mit der Schweiz über ein Strom-Abkommen stoppen. Doch Europa braucht das Land für seine Energie-Strategie. Und Deutschland riskiert ohne Schweizer Berge die Energiewende.

http://www.welt.de/wirtschaft/energie/article124755992/Ohne-Alpen-Batter...

Bullish
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waspch hat am 12.02.2014 - 13:08 folgendes geschrieben:

 

... Schweizer können nicht nur Vorteile haben ...

und fast im gleichen Satz...

... die Schweiz schadet sich selber ...

 

Ja was denn nun, Vorteil oder Nachteil ?

Das ist der wahre Grund des Abstimmungsergebnisses. So haben auch Schweizer Politiker argumentiert und das ist einfach nicht glaubwürdig.

Deshalb hat die zentrale Frage der Initiativ-Befürworter so gut funktioniert: "Wie haben Sie persönlich von der Einwanderung profitiert?"

GOLDWING
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EU Europäische (untergangs) Union

Das die EU Politiker so gegen einen Volksentscheid der Schweizer wettern,kritisieren und drohen ist doch eigentlich logisch.Die Brüsseler Volksdiktatoren haben doch die Hosen voll vor Angst,ihr Volk könnte auch Abstimmungen verlangen,was das Ende der EU bedeuten würde. Viele Einwohner der jeweiligen EU Staaten haben ihre Faust noch im Sack,frage ist nur : wie lange noch???

Die Schweizer müssen mal aufhören sich wie die Maus vor der Schlange aufzuführen und mal Zähne zeigen. Man baut Bahnterminals im Ausland und wir Finanzieren sie,den Gotthardtunnel bezahlen wir auch selber, von der Quellensteuer der Grenzgänger die an die Heimatländer überwiesen werden redet auch niemand,obwohl es einige Milliarden sein dürften.

Es ist an der Zeit, das sich etwas ändert.............

weico
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GOLDWING hat am 12.02.2014 - 15:48 folgendes geschrieben:


Es ist an der Zeit, das sich etwas ändert.............

..findet auch Herr Hildebrand:

Hildebrand will zweiten SVP-Bundesrat

 

Der ehemalige SNB-Präsident Philipp Hildebrand nimmt Stellung zum Ja der Masseneinwanderungs-Initiative. Er fordert jetzt die Europäische Union zu Reformen auf.

 

Das Ja zur Masseneinwanderungsinitiative in der Schweiz sollte der EU zu denken geben, findet Philipp Hildebrand. Der frühere Präsident der Schweizerischen Nationalbank SNB schreibt in einem Gastbeitrag in der «Financial Times», dass das Projekt EU reformiert werden müsste.

Europa könne es sich nicht leisten, das Abstimmungsergebnis und die Ängste der Schweizer zu ignorieren. Vielmehr sollten Politiker in der EU genauer hinschauen. Es sei anzuerkennen, dass «verschiedene Aspekte der europäischen Integration keine breite Unterstützung mehr geniessen». Die EU müsse sich nun reformieren, ansonsten verliere sie ihre demokratische Legitimation.

Gemeinsame Finanzverwaltung

Möglichkeiten sieht Hildebrand in einer gemeinsamen Finanzverwaltung für die 18 Staaten der Eurozone. Die anderen Staaten, die sich nicht näher anbinden wollten, sollten sich auf ihre ursprüngliche Zusammenarbeit beim Handel und Zoll fokussieren.

Mit dieser zweigleisigen Strategie könnten auch unabhängige Länder wie die Schweiz und Grossbritannien eine Form der Mitgliedschaft oder Beziehung finden, die auch von der Bevölkerung mitgetragen wird.

Warnung vor Unsicherheit

Hildebrand, der seit seinem Rücktritt bei der SNB als Vizedirektor des weltgrössten Vermögensverwalters Blackrock amtet, warnt aus der Sicht der Investoren zudem vor zu viel Unsicherheiten im Zusammenhang mit der Entwicklung der EU. Denn Zweifel kosten Wachstum. Die Zweifel zu beseitigen gehöre darum zu den dringendsten Anliegen in der EU.

In der Schweiz ist nun die Regierung gefordert. Hildebrand erwähnt die Möglichkeit eines «zweiten Rechts-aussen-Bundesrats». Die beiden rechten Bundesräte sollten damit in Schlüsselpositionen die Verhandlungen mit der EU übernehmen und in der Verantwortung stehen.

Dass die SVP die Abstimmung für sich entschieden hat, begründet Hildebrand auch mit deren Entschlossenheit. Die Mitte und die Mitte-links-Parteien hätten den Kampf gescheut. Im Boxkampf brauche man aber beide Fäuste, um zu gewinnen, vergleicht Hildebrand.

 

http://www.20min.ch/finance/news/story/Hildebrand-will-zweiten-SVP-Bunde...

 

weico

Elias
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Volk soll über den bilateralen Weg abstimmen

Der ehemalige Schweizer Chefunterhändler Ambühl skizziert einen Ausweg aus dem Streit mit der EU.

http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Volk-soll-ueber-den-bilater...

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Linke vor Europaparteitag: Wagenknecht fordert Abschaffung des Euro

 

Kurz vor dem Europaparteitag der Linken meldet sich Vizechefin Sahra Wagenknecht mit einem radikalen Vorschlag zu Wort: Die europäische Gemeinschaftswährung solle abgeschafft werden - "der Euro spaltet Europa". Selbst in der eigenen Partei wird sie damit auf Kritik stoßen.

 

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/wagenknecht-fordert-die-aufloe...

 

"Der Euro spaltet Europa"

Am Wochenende beschließt die Linke ihr Europa-Wahlprogramm. Sahra Wagenknecht sieht keine Vorteile mehr in der EU. Wird ihre Partei die AfD für Arme?

 

http://www.zeit.de/politik/deutschland/2014-02/europa-wahlkampf-wagenkne...

 

..... und die SP-Schweiz "sieht" immernoch viele Vorteile in diesem EU-Gebilde....:

"Die SP Schweiz fordert als einzige Bundesratspartei die rasche Einleitung von EU-Beitrittsverhandlungen, damit die Schweiz nicht weiter an Souveränität verliert,.......

ROFL

 

http://www.sp-ps.ch/ger/Positionen/Dossiers/Europapolitik

 

 

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Über 60 Prozent der jungen Griechen ohne Arbeit

 

Dieser Rekord ist bitter: Das griechische Statistikamt in Athen vermeldet einen Anstieg der Arbeitslosenquote auf 28 Prozent. Besonders die jungen Griechen bis 24 Jahre trifft es hart.

Die Zahl der Arbeitslosen in Griechenland ist im November 2013 auf einen neuen Rekord gestiegen. Die Arbeitslosenquote erreichte 28 Prozent nach 27,7 Prozent im Oktober, wie das Statistikamt Elstat mitteilte.

Im November 2012 lag die Quote noch bei 26,3 Prozent. Für junge Menschen ist die Lage dramatisch: Die Arbeitslosenquote in der Altersgruppe bis 24 Jahre beträgt 61,4 Prozent.

Es gibt jedoch einen Hoffnung: Die griechische Wirtschaft soll nach Schätzungen der Zentralbank und des Finanzministeriums dieses Jahr marginal um 0,6 Prozent wachsen. Und die Regierung in Athen versucht neue Investoren aus dem Ausland zu gewinnen.

Sie werden etwa Investoren aus Saudi-Arabien angelockt. Wie die Zeitung "Arab News" berichtete, warb der griechische Generalkonsul Polychronis Polychroniou bei finanzkräftigen Bürgern des Ölstaats mit einer fünfjährigen Aufenthaltserlaubnis.

Nicht-EU-Bürger können ein Schengen-Visum bekommen

Diese gewährt Griechenland Nicht-EU-Bürgern und deren Familienangehörigen, wenn sie Immobilien im Wert von mindestens 250.000 Euro erwerben. Polychroniou sagte, Griechenland biete saudischen Geschäftsleuten gute Betätigungsfelder etwa in den Bereichen Energie, Immobilien, Industrie und Tourismus.

Die Schengen-Visa seien um weitere fünf Jahre verlängerbar, wenn sie ihre griechischen Sachwerte nach Ablauf der ersten Frist nicht verkauften. Der Generalkonsul äußerte sich am Rand eines Besuchs der griechischen Tourismusministerin Olga Kefalogiannis in Saudi-Arabien.

Bei Treffen mit dem stellvertretenden saudischen Ministerpräsidenten Prinz Muqrin ibn Abd al-Aziz und anderen Regierungsvertretern ging es nach griechischen Presseberichten unter anderem um eine Kooperation in der Tourismuswirtschaft und die Einrichtung einer direkten Flugverbindung zwischen beiden Ländern.

http://www.welt.de/wirtschaft/article124814689/Ueber-60-Prozent-der-jung...

 

P.S...ob Samaras wohl diese "Erfolgs"-Zahlen meinte , wenn er von "Grecovery" sprach : "Wir übertreffen mit unseren Fortschritten schon jetzt alle Erwartungen"....  :oops::bye:

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/eurokrise/griechenlands-schuldenkr...

 

weico

weico
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Eine Gebrauchsanleitung für Bundesräte

 

Verhandeln heisst bluffen. In Bern dagegen wird gebettelt, sich bemitleidet und ­Besserung versprochen. Ein Ritual der Unterwerfung ohne Würde und ohne Aussicht auf Erfolg.

 

Erinnern Sie sich an die Lex USA? Das war jenes Gesetz, das der Bundesrat dem Parlament vor knapp einem Jahr zur sofortigen Annahme empfahl, in der Hoffnung, damit den Steuerstreit mit Amerika zu erledigen. Fünf Bundesräte – ein einzigartiger Vorgang – traten in einer Kommissionssitzung auf und beschworen den Untergang der Schweiz, sollte das Parlament von seinem Recht Gebrauch machen, abzulehnen, was die Regierung der Schweiz so dringlich wünschte und die Regierung der USA so schnoddrig verlangte. Allen Warnungen und angedrohten Verzweiflungstaten zum Trotz verwarf eine Mehrheit des Nationalrats die Lex USA. Danach roch die Luft im Land so frisch wie nach einem Gewitter.

Inzwischen ist die Schweiz nicht untergegangen und vom Bundesrat ist in Sachen Lex USA nichts mehr zu hören, selbst unsere angeblich letal gefährdeten Banken haben ihre Geschäftstätigkeit noch nicht eingestellt – und wahrscheinlich wird die Schweiz auch nach dem 9. Februar 2014 nicht untergehen, obwohl manche Bundesräte im Vorfeld der Abstimmung über die Massenein­wanderungs-Initiative der SVP ähnlich lebensmüde geklungen haben wie in jenem Sommer, bevor die Lex USA im Orkus des Vergessens versank.

Wenn der Bundesrat in den vergangenen Jahren Glaubwürdigkeit verspielt hat, dann vor allem deshalb, weil er jedes Mal, wenn ein Minister oder Pressesprecher im Ausland schlecht gelaunt über unser Land sprach, den nationalen Notstand ausrief und sogleich um Gnade nachsuchte: Amerika ist verärgert!, schlotterte Bern. Brüssel macht das nicht mit!, spürte der Bundesrat, als wären die sieben Herren und Frauen dazu da, sich in die Gefühlslage der Repräsentanten der EU hineinzuversetzen, statt die Interessen ihres Arbeitgebers zu vertreten, des Souveräns in diesem Land, des Volks.

Sag mir, wo die Männer sind

Man vermisst den klipp und klaren Auftritt eines Bundesrats, der sich alle Ermahnungen aus dem Ausland verbittet – gerade jetzt, in diesen Tagen der Hysterie nach dem Entscheid von Volk und Ständen gegen die Personenfreizügigkeit mit der EU. Die Schweiz, ein Land, wo noch demokratisch abgestimmt wird, hat sich von demokratisch kaum ­legitimierten Kommissaren wie dem ehemaligen Maoisten und Präsidenten der EU-Kommission José Manuel Barroso nicht belehren zu lassen.

Von «ernsthaften Konsequenzen» sprach er, die der Schweiz nun bevorstünden – der gleiche Mann, der solches auch dem russischen Präsidenten Putin sagt, bevor dieser in Kiew macht, was er will, oder dem syrischen Diktator Assad, nachdem dieser eben zehntausend Kinder und Frauen umgebracht hat. Alle Welt weiss, dass Barroso viel redet, aber wenig tut, weil er nirgendwo etwas zu sagen hat. Nur in den Amtsstuben von Bern und in den Redaktionen von Zürich wird er ernst genommen.Im Vorbeigehen hat Barroso übrigens die Schweiz gewarnt, es könnten auch die rund 440'000 Schweizer, die derzeit in der EU lebten, ihr Aufenthaltsrecht verwirken, sollte die Schweiz die Personenfreizügigkeit beschneiden. Besonders Wert legte der Portugiese auf die Feststellung, dass gemessen an der Bevölkerungszahl der Schweiz (acht Millionen) viel mehr Schweizer in der Union wohnten als EU-Bürger in unserem Land (nämlich bloss eine Million von mehr als 500 Millionen).

Im Dschungel der Statistik

So gesehen hat Barroso natürlich recht, doch wie immer liegt auch die Schönheit einer Statistik im Auge des Betrachters: Von diesen 440'000 Schweizern sind mehr als 300'000 Doppelbürger. Bloss rund 110'000 Schweizer, die sich in der EU aufhalten, besitzen ausschliesslich den Schweizer Pass, weshalb allein sie theoretisch von einer Massnahme betroffen wären, die ohnehin nie eintrifft. Oder will Barroso auch alle schweizerisch-europäischen Doppelbürger ausweisen?

Man sehnt sich nach einer Bundesrätin, die wie einst Margaret Thatcher, die britische Premier­ministerin, den Europäern entgegenrief: «I want my money back!» – und dabei ihre Tasche schwang wie eine Handgranate. Ich will mein Geld zurück! Wenig später gewährte eine ­schockierte EU den Briten einen Rabatt auf ihre Mitgliedsbeiträge. Er besteht bis heute.

Verhandeln heisst bluffen, heisst böse sein, heisst so tun, als wäre man gar nicht interessiert, als könne man jederzeit heiter abziehen. In Bern dagegen tut man so, als bedeute Verhandeln die Kunst, einen erkalteten Geliebten zurückzugewinnen, indem man bettelt, sich bemitleidet und ­Besserung verspricht. Ein Ritual der Unterwerfung ohne Würde und ohne Aussicht auf Erfolg.

Alles Verschlagene, alles Machiavellistische, alles Realistische scheint unserer derzeitigen Regierung abzugehen: Eigentlich sollte der Bundesrat sich über das Ergebnis des vergangenen Sonntags insgeheim freuen. Denn nichts hat seine Position in Brüssel mehr gestärkt. «Selbst wenn wir wollten», so kann er künftig sagen – und es trifft zu, «wir sehen uns ausserstande, nach­zugeben. Das Volk hat es uns untersagt.»

Wenn etwas die EU beeindruckt, deren Selbst­verständnis auf den besten Traditionen der europäischen Aufklärung ruht: der Demokratie, der Menschenrechte, des Friedens und des politischen Dialogs, wenn die EU etwas ins Schleudern bringt, dann eine Volksabstimmung, wie sie die Schweiz vorgenommen hat. Politischen Routiniers ist das klar. Wer den wirklich mächtigen Politikern in Europa, die keineswegs in Brüssel, sondern in den nationalen Hauptstädten residieren, genau zuhört und ihre Wortmeldungen zur Schweiz untersucht, sei es Merkel, Schäuble, Hollande oder Cameron, der stellt fest, wie sehr diesen die vertrackte Situation der Union bewusst ist.

Die unüberlegten Kampfparolen

Tatsache ist: Man will keinen Vertrag mit der Schweiz kündigen, weil man davon profitiert, aber darf das nicht zu offen zeigen. Man weiss, dass man selbst über Völker regiert, die unter den Folgen der Personenfreizügigkeit ächzen, aber ja nie dazu befragt werden dürfen, weswegen man am liebsten der Schweiz im Stillen eine Ausnahme gewähren würde, was leider nicht geht, weil das Publikum sich noch zu deutlich an die vorlauten EU-Funktionäre und ihre unüberlegten Kampf­parolen erinnert.

Also will man Zeit gewinnen und wartet, mit ­welchen Vorschlägen die Schweiz nach Brüssel kommt. Vielleicht, so besteht die begründete Hoffnung, besinnt sich die Eidgenossenschaft ja ohne europäisches Zutun eines vermeintlich Besseren und bricht ein. Sie erschiesst sich selber, um ja nicht getroffen zu werden. Wenn die EU-Politiker etwas aus Erfahrung wissen, dann dies: An der Berner Regierung und ihren Diplomaten liegt es nicht, dass die Schweiz dem europäischen Integrationsprozess fernbleibt. Sie würden noch so gerne beitreten. Es ist das Volk, das in dieser Hinsicht falsch stimmt.

Wie sehr die EU-Funktionäre um diesen Umstand wissen, hat Martin Schulz, der fröhlich selbstgerechte Präsident des Europäischen Parlaments, in einem Interview offenbart, das er nach dem Verdikt der Schweizer dem «Spiegel», dem deutschen Nachrichtenmagazin, gegeben hat. Auf die Frage, ob nicht mehr Druck vonseiten der EU angezeigt wäre, sagte Schulz – durchaus staatsmännisch:

«Ich bin nicht bereit, jetzt über Gegenmassnahmen zu beraten. Das ist Unsinn. Schauen wir uns die Situation an: Die Mehrheit bei der Abstimmung in der Schweiz war hauchdünn. Die Regierung war gegen die Begrenzung der Freizügigkeit. Jetzt muss sie überlegen, wie sie das Bürgervotum in Gesetze bringt, die am Ende nicht alle Grundlagen der Kooperation in der EU ausser Kraft setzen. Das ist ein sehr heikles Unterfangen.

Spiegel: Das heisst, die Schweiz kann machen, was sie will, und die EU lässt das Land gewähren?

Schulz: Nein. Aber die Regierung in Bern hat die Initiative klar abgelehnt. Sie ist in dieser Frage unser Partner. Da sind wir nicht gut beraten, wenn wir sofort losschlagen.»

Wenn so viele Stimmbürger nach 20 Jahren den bilateralen Weg zur Disposition stellen, liegt das womöglich daran, dass immer mehr Menschen in diesem Land ahnen, dass Schulz recht hat: Der Bundesrat ist Partner der EU – und sieht sich nicht als Partner der Mehrheit des ­Volkes und der Kantone. Es ist Zeit, dass die ­Bundesräte sich wieder als das betrachten, was sie sind: hoch bezahlte Angestellte des Souveräns der Schweizerischen Eidgenossenschaft.

 

 

http://bazonline.ch/schweiz/standard/Eine-Gebrauchsanleitung-fuer-Bundes...

 

 

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sime
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Die Initiative gibt der Regierung nun drei Jahre Zeit, den Verfassungstext zu verankern und umzusetzen. Die EU, wie sie sich heute präsentiert, wird ihre Völker und vor allem ihre Währung kaum noch solange zusammenhalten können. Wir haben mit dieser Abstimmung dem Goliath nicht nur in die Achillesferse geschossen, sondern wir haben uns, wenn es soweit ist, zumindest schon einmal so positioniert, dass wir unabhängig vom König wieder mit den Vögten bilaterale Verträge abschliessen können, das heisst mit den Ländern, die ihre Souveränität wieder zurückgewonnen haben.

Im Mai wird auch das Europaparlament neu gewählt und es ist nicht schwer davon auszugehen, dass die anti-europäische zusammen mit der anti-Eurofraktion als deutlichste Wahlsieger hervorgehen und von innen heraus weiter am Niedergang der EU arbeiten. Wir brauchen uns bezüglich der Umsetzung des Volkswillens keine Sorgen zu machen, wir können gut im Moment Tee trinken und abwarten, der Zerfallsprozess der EU läuft in vollen Zügen und das stärkt unsere Position zusehends. Wenn es soweit ist, brauchen wir nur noch den richtigen BR, welcher unsere Interessen durchsetzt, das heisst, dass die Wahlen 2015 für uns den Grundstein für den richtigen BR legen wird. Es ist gar nicht schlecht, haben wir jetzt einen Kuschel-Bundesrat und ein noch nicht ausreichend konstituiertes Parlament, um seine ausgearbeiteten Vorlagen der EU zu unterbreiten und durchzusetzen. Die Linken werden 2015 stark abgestraft, soviel steht schon jetzt fest und die Bürgerlichen werden noch stärker hervorgehen. Das alles sind Faktoren, welche zu unseren Gunsten arbeiten, weil die EU im Moment noch zu stark ist, um unsere Schlagkraft zu dämpfen, doch sie ist nun ein angeschossenes Wild. Lassen wir also etwas Zeit vergehen, denn diese arbeitet für uns.

weico
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sime hat am 15.02.2014 - 11:00 folgendes geschrieben:

Die Initiative gibt der Regierung nun drei Jahre Zeit, den Verfassungstext zu verankern und umzusetzen. Die EU, wie sie sich heute präsentiert, wird ihre Völker und vor allem ihre Währung kaum noch solange zusammenhalten können.

Genau..es knister schon jetzt gewaltig im EU-Gebilde ! Die Politiker bemerken es wohl erst,wenn das künstliche Gebilde zusammenbricht.UdSSR lässt Grüssen...

 

 

 

 

Wir haben mit dieser Abstimmung dem Goliath nicht nur in die Achillesferse geschossen, sondern wir haben uns, wenn es soweit ist, zumindest schon einmal so positioniert, dass wir unabhängig vom König wieder mit den Vögten bilaterale Verträge abschliessen können, das heisst mit den Ländern, die ihre Souveränität wieder zurückgewonnen haben.

...die Guten ins Töpfchen die Schlechten ins Kröpfchen.Es gibt noch sehr viele Geschäftspartner/Länder auf dieser Welt,die sehr gerne mit uns Geschäfte tätigen wollen.

 

 

Im Mai wird auch das Europaparlament neu gewählt und es ist nicht schwer davon auszugehen, dass die anti-europäische zusammen mit der anti-Eurofraktion als deutlichste Wahlsieger hervorgehen und von innen heraus weiter am Niedergang der EU arbeiten.

..und wieder werden die Politiker dann "ganz erstaunt" sein und die Rassismuskeule auspacken..

 

 

 

Wir brauchen uns bezüglich der Umsetzung des Volkswillens keine Sorgen zu machen, wir können gut im Moment Tee trinken und abwarten, der Zerfallsprozess der EU läuft in vollen Zügen und das stärkt unsere Position zusehends.

..und das lang Vorhergesehene geniessen..

 

 

Wenn es soweit ist, brauchen wir nur noch den richtigen BR, welcher unsere Interessen durchsetzt, das heisst, dass die Wahlen 2015 für uns den Grundstein für den richtigen BR legen wird.

..es ist zu hoffen,dass auch dem Parlament dann dämmert,dass ein 2-ter Sitz für die wählerstärkste Partei,eine logische Folge ist.

 

 

Es ist gar nicht schlecht, haben wir jetzt einen Kuschel-Bundesrat und ein noch nicht ausreichend konstituiertes Parlament, um seine ausgearbeiteten Vorlagen der EU zu unterbreiten und durchzusetzen.

... sie werden sich, nach diesem Ergebnis,nun wohl etwas mehr bemühen..

 

 

 

 

 

Die Linken werden 2015 stark abgestraft, soviel steht schon jetzt fest und die Bürgerlichen werden noch stärker hervorgehen.

..es ist zu hoffen.

 

 

 

Das alles sind Faktoren, welche zu unseren Gunsten arbeiten, weil die EU im Moment noch zu stark ist, um unsere Schlagkraft zu dämpfen, doch sie ist nun ein angeschossenes Wild. Lassen wir also etwas Zeit vergehen, denn diese arbeitet für uns.

...das angeschossenen Wild leckt nun seine Wunden.Man darf verletzen Tieren nur nicht zu nahe kommen...sondernsollte  in ausreichender Distanz sein ENDE abwarten.

 

 

weico

sime
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@ weico

Nomen est Omen.

 

Ich habe gestern die Arena geschaut. Das grösste Eigentor hat Levrat geschossen mit seiner Aussage: "Wir (die SP) werden es nie zulassen, dass wir wieder den Saisonierstatus einführen werden." Dann warten wir halt bis im Herbst 2015 und schauen dann, Herr Levrat.

 

 

weico
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  Frankreich und Italien gefährden den Euro

Erst Frankreich, jetzt Italien: Der künftige römische Premier Renzi muss dringend die Wirtschaft wieder flott bekommen, ähnlich wie Hollande. Gelingen die Reformen nicht, wird auch der Euro nicht zu retten sein. Ein Vergleich der Problemzonen beider Länder.

Wieder einmal schaut die Welt auf Europa, etwa beim G20-Treffen in Sydney am kommenden Samstag. Denn nicht nur Italien flirtet mit dem ökonomischen Desaster, auch Frankreich befindet sich auf abschüssigem Kurs, wie Staatspräsident François Hollande kürzlich einräumen musste. Viel steht auf dem Spiel. Gelingen die Reformen nicht, wird die Euro-Zone nicht zu retten sein. So einfach ist das.

 

Zwar ist der Neue in Rom um große Worte nicht verlegen: "Eine neue Phase" müsse jetzt eingeleitet, ein "radikales Programm" durchgedrückt werden. Von "Notwendigkeit" und "Dringlichkeit" war die Rede, als Matteo Renzi sich diese Woche handstreichartig anschickte, die römischen Regierungsgeschäfte zu übernehmen. Ob er etwas bewegt ist aber fraglich.

Wenn Italien und Frankreich es nicht schaffen, aus eigener Kraft wettbewerbsfähig zu sein, wird die Währungsunion früher oder später zerbrechen: Die beiden Länder sind schlicht zu groß, als dass sie von den anderen gerettet oder dauerhaft durch Transfers unterstützt werden könnten. Zusammen steuern sie fast 40 Prozent zur Wirtschaftsleistung der Euro-Zone bei und haben Staatsschulden von vier Billionen Euro angehäuft.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/wochenvorschau-frankreich-u...

 

weico

Elias
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Europas Volkswirtschaften brummen wieder

Die neusten Wachstumszahlen der Euroländer lassen aufhorchen. Doch das Deflationsgespenst geht weiter um.

Der Aufschwung in der Euro-Zone wird kräftiger. Das Bruttoinlandprodukt (BIP) wuchs von Oktober bis Dezember mit 0,3 Prozent nicht nur etwas stärker als erwartet, sondern bereits das dritte Quartal in Folge.

Erstmals seit Jahren schafften die vier grössten Länder - Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien - gleichzeitig ein Plus. Damit stehen die Vorzeichen gut, dass die Währungsunion im Jahr 2014 wieder wächst, nachdem sie im Gesamtjahr 2013 noch um 0,4 Prozent schrumpfte.

Garant der Erholung ist Deutschland. Florierende Exporte sorgten im vierten Quartal für ein Wachstum von 0,4 Prozent, wie das Statistische Bundesamt heute mitteilte. Ein besseres Ergebnis verhinderten die Konsumenten, die ihre Ausgaben einschränkten. Die Unternehmen dürften aber wieder mehr investiert haben.

Sorgenkinder geht es langsam besser

Die Konjunktur im Euro-Raum profitiert aber auch davon, dass die Sorgenkinder langsam wieder Fuss fassen. Italiens Wirtschaft legte erstmals seit Mitte 2011 wieder zu, wenn auch nur um 0,1 Prozent. Frankreichs Wirtschaft wuchs um 0,3 Prozent und damit stärker als erwartet.

Spanien schaffte ein Plus in gleicher Höhe. Portugal meldete sogar 0,5 Prozent Zuwachs. Von dieser Erholung profitiert wiederum Deutschland, für die der Währungsraum der wichtigste Absatzmarkt bleibt. Volkswagen meldete im Januar, nach langer Durststrecke 8,5 Prozent mehr Autos in Europa verkauft zu haben.

Es gibt aber noch immer Probleme. Die Wirtschaft in Zypern etwa schrumpfte um 1,0 Prozent zum Vorquartal. Für Griechenland liegen nur Vergleichszahlen zum vierten Quartal 2012 vor: Nach dieser Rechnung sackte die ohnehin stark gebeutelte Wirtschaft noch einmal um 2,6 Prozent ab. Ökonomen können sich aber vorstellen, dass das Land im laufenden Jahr auf 0,6 Prozent Wachstum kommt.

Risiken im Aussenhandel

Die Experten warnen aber bereits vor der nächsten möglichen Krise: «Die aussenwirtschaftlichen Risiken sind zuletzt deutlich gestiegen», sagte Ökonom Christoph Weil von der deutschen Commerzbank.

So haben Notenbanken in Indien oder Brasilien die Zinsen teilweise kräftig angehoben, um ihre Währungen zu stabilisieren. «Dies birgt erhebliche Risiken für die Binnen-Nachfrage in diesen Ländern.» Dadurch könne sich die Lage in den Schwellenländern, die jahrelang die Weltkonjunktur angeschoben haben, verschärfen.

Viele Euro-Krisenstaaten sind auf steigende Exporte angewiesen, da der private Konsum noch länger unter der hohen Arbeitslosigkeit und den vielfach sinkenden Löhnen leiden dürfte.

Weniger Angst vor Deflation

Die EZB traut der Euro-Zone in diesem Jahr ein Wachstum von 1,1 Prozent zu. Die Chancen, dass die Notenbank den aktuell bei 0,25 Prozent liegenden Zins nochmal senkt, sind nach Ansicht von Experten kleiner geworden. Eine nochmalige Lockerung der Geldpolitik ist dennoch nicht vom Tisch, solange die Gefahr einer Deflation droht.

Zuletzt betrug die Teuerung im Euro-Raum 0,7 Prozent. Die EZB spricht nur bei Werten von knapp unter zwei Prozent von stabilen Preisen.

Die guten Konjunkturdaten zerstreuen aber etwas die Sorgen vor einer Deflation. Dabei kommt bei anhaltend sinkenden Preisen eine gefährliche Abwärtsspirale in Gang, bei dem Konsumenten und Unternehmen in Erwartung weiter fallender Preise sich bei Käufen und Investitionen zurückhalten.

 

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/Europas-Volkswirtschaften-brummen...

 

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weico
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Schweiz stoppt Ausweitung der Personenfreizügigkeit auf Kroatien

 

Die Personenfreizügigkeit wird vorerst nicht auf Kroatien ausgeweitet. Das Abkommen könne in der derzeitigen Form nicht unterzeichnet werden, teilte das Eidg. Justiz- und Polizeidepartement mit.

Bundesrätin Simonetta Sommaruga hat die kroatische Aussenministerin Vesna Pusić darüber informiert, dass das Protokoll zur Ausdehnung der Personenfreizügigkeit auf Kroatien in der derzeitigen Form nicht unterzeichnet werden kann. Dies erklärt das Eidg. Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda.

Die Justizministerin informierte in einem persönlichen Telefongespräch die kroatische Aussenministerin Vesna Pusić über die Folgen der Annahme der SVP-Zuwanderungsinitiative sowie über die nächsten konkreten Schritte, wie EJPD-Sprecher Philipp Schwander sagte.

Unter anderem habe Bundesrätin Sommaruga erklärt, dass eine neue Verfassungsbestimmung direkt anwendbar sei, wonach keine völkerrechtlichen Verträge abgeschlossen werden dürften, die gegen den neuen Verfassungsartikel verstiessen.

Mögliche Lösungen werden geprüft

Da das Protokoll zur Ausdehnung der Personenfreizügigkeit auf Kroatien nach zehn Jahren die volle Freizügigkeit vorsehe, könne das Protokoll in dieser Form nicht unterzeichnet werden. Der Bundesrat prüfe nun mögliche Lösungen, die Kroatien nicht diskriminierten.

Pusić habe die Informationen zur Kenntnis genommen, sagte Schwander. Sommaruga habe mit ihr weiteren engen und direkten Kontakt vereinbart.

 

http://www.srf.ch/news/schweiz/schweiz-stoppt-ausweitung-der-personenfre...

 

weico

Elias
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Schweizer Bevölkerung will an EU-Verträgen festhalten

Trotz der Annahme der Zuwanderungs-Initiative können sich die Schweizer eine Abkehr von der EU nicht vorstellen. Bei der Umsetzung soll die SVP eine grössere Verantwortung übernehmen.

Minderheit will sich von EU abkehren

Trotz ihres Erfolgs: Auch für die SVP wachsen die Bäume nicht in den Himmel. Forderungen aus der Partei, nach der Personenfreizügigkeit die bilateralen Verträge insgesamt anzugreifen, sind beim Volk chancenlos. 74 Prozent sagen in der SonntagsBlick-Umfrage, die Schweiz müsse an den bilateralen Verträge mit der EU festhalten. Nur 19 Prozent wollen sich total von Europa abkehren – und das Risko einen Isolation in Kauf nehmen. Selbst die SVP-Basis ist in der Frage des Alleingangs gespalten. 47 Prozent der SVP-Sympathisanten stehen zu den bilateralen Verträgen – 48 Prozent möchten sie kündigen.

Bei den anderen Parteien ist eine erdrückende Mehrheit für den bilateralen Weg: 94 Prozent der SP- und je 88 Prozent der CVP- und FDP-Wähler wollen an den Verträgen nicht rütteln.

http://www.handelszeitung.ch/politik/schweizer-bevoelkerung-will-eu-vert...

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weico
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Elias hat am 16.02.2014 - 12:46 folgendes geschrieben:

Trotz der Annahme der Zuwanderungs-Initiative können sich die Schweizer eine Abkehr von der EU nicht vorstellen. Bei der Umsetzung soll die SVP eine grössere Verantwortung übernehmen.

Minderheit will sich von EU abkehren

Trotz ihres Erfolgs: Auch für die SVP wachsen die Bäume nicht in den Himmel. Forderungen aus der Partei, nach der Personenfreizügigkeit die bilateralen Verträge insgesamt anzugreifen, sind beim Volk chancenlos. 74 Prozent sagen in der SonntagsBlick-Umfrage, die Schweiz müsse an den bilateralen Verträge mit der EU festhalten. Nur 19 Prozent wollen sich total von Europa abkehren – und das Risko einen Isolation in Kauf nehmen. Selbst die SVP-Basis ist in der Frage des Alleingangs gespalten. 47 Prozent der SVP-Sympathisanten stehen zu den bilateralen Verträgen – 48 Prozent möchten sie kündigen.

Bei den anderen Parteien ist eine erdrückende Mehrheit für den bilateralen Weg: 94 Prozent der SP- und je 88 Prozent der CVP- und FDP-Wähler wollen an den Verträgen nicht rütteln.

http://www.handelszeitung.ch/politik/schweizer-bevoelkerung-will-eu-vert...

Aus dem Link:

...es befragte zwischen dem 12. und 14. Februar 1002 Stimmberechtigte in der Deutsch- und Westschweiz. :oops:

 

weico

sime
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Ungarischer Abgeordneter entfernt EU-Flagge aus Parlament.

 

http://www.youtube.com/watch?v=9p64Rxon4v4#t=133

 

ROFL

weico
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sime hat am 16.02.2014 - 21:00 folgendes geschrieben:

Ungarischer Abgeordneter entfernt EU-Flagge aus Parlament.

 

http://www.youtube.com/watch?v=9p64Rxon4v4#t=133

 

smiley

„Symbol des Kolonialismus“ ... Good

Nachdem die Fahnen von der Parlamentsdirektion in den Saal zurückgebracht waren, wurden sie erneut entfernt und in der Toilette deponiert.

Drinks

http://www.unzensuriert.at/content/0014871-Ungarische-Parlamentarier-wer...

 

weico

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Wie hätte Jesus von Nazaret wohl gestimmt......ich meine ja nur, da wohl 80% der Ja-Sager am Morgen vor dem Urnengang noch z'Chile gange sind und - wie es sich für gute Christen gehört - zu ebendem Jesus gebetet haben.... nein, nein niemand muss ein schlechtes Gewissen haben,........der Mensch ist schwach und das eigene Ego ist jedem guten Schweizer näher als sein Nächster jemals sein wird....doch dafür haben die Christen ja die Beichte und den Ablass (heute als Kollekte bekannt) erfunden.....praktisch.

Fine-Tuner

aprecio
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jaja

die inquisition liegt lange züruck

Die UBS, die von der EU keine Strafe kassiert, ist die Verstrickung in den Libor-Skandal bereits teuer zu stehen gekommen. Vor einem Jahr zahlte die Bank im Rahmen einer Einigung mit den Aufsichtsbehörden der USA, Großbritanniens und der Schweiz 1,4 Milliarden Franken (1,1 Milliarden Euro) – die zweithöchste Strafe, zu der ein Kreditinstitut jemals verdonnert wurde. Die höchste Strafe musste bislang die britische Großbank HSBC begleichen, die im Vorjahr wegen Geldwäsche 1,9 Milliarden Dollar zahlte.

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken/libor-skandal-weltweit-be...

Die Finanzkrise ab 2007 ist eine globale Banken- und Finanzkrise als Teil der Weltwirtschaftskrise ab 2007, die im Sommer 2007 als US-Immobilienkrise (auch Subprimekrise) begann. Die Krise war unter anderem Folge eines spekulativ aufgeblähten Immobilienmarkts (Immobilienblase) in den USA. Als Beginn der Finanzkrise wird der 9. August 2007 festgemacht, denn an diesem Tag stiegen die Zinsen für Interbankfinanzkredite sprunghaft an.

http://de.wikipedia.org/wiki/Finanzkrise_ab_2007

unangenehme masters of the universe.

die achse der guten steuerhinterzieher.

Elias
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Wachstumstreiber Humankapital

Die Krise der südeuropäischen Länder lässt sich wesentlich mit einem schlechten Bildungswesen und ungenügenden ­Qualifikationen der Arbeitskräfte erklären.

Der Prozess der wirtschaftlichen Entwicklung kann in zwei Etappen differenziert werden. Das postulieren Daron Acemoglu, Philippe Aghion und ich in einem 2006 im «Journal of the European Economic Association» erschienenen Artikel («Distance to Frontier, Innovation and Economic Growth»). In der ersten Etappe werden die Produktivität und das Wachstum des Pro-Kopf-Einkommens von der Adaptation und der Nach­ahmung von Technologien fortgeschrittenerer Länder getrieben. In der zweiten Etappe, wenn sich das Land der Technology Frontier, der Technologiegrenze, nähert – sie markiert den globalen Standard in Sachen modernster Fertigungsprozesse –, basiert sein Wirtschaftswachstum immer mehr auf Innovation und Humankapital.

Ganzer Beitrag unter http://www.fuw.ch/article/wachstumstreiber-humankapital/

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