EU Europäische Union

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Elias
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Reformstaaten und Absteiger: Zweigeteiltes Europa

Glaubt man der Europäischen Kommission, so befindet sich Europa in einer komfortablen Konjunkturverfassung: Die Erholung habe Tritt gefasst, die staatlichen Defizite seien zurückgegangen und am Arbeitsmarkt setze allmählich eine Verbesserung ein, lautet die optimistische Einschätzung der EU-Kommissare.

Doch die tatsächliche Lage sieht anders aus: Europas Erholung verläuft in den meisten Ländern im Schneckentempo, die Arbeitslosigkeit verharrt auf einem hohen Niveau, und die Staatsverschuldung dürfte 2014 im Euro-Raum mit rund 96% des BIP wiederum einen Spitzenwert erreichen. Ein Blick auf die kleineren Länder zeigt aber, dass zwischen den einzelnen Volkswirtschaften weiterhin grosse Unterschiede bestehen.

 

 

Auf der anderen Seite befinden sich Belgien oder auch grosse Nationen wie Frankreich und Italien, die laufend an Wettbewerbskraft verlieren. Von einem robusten Aufschwung ist Europa derzeit jedenfalls noch weit entfernt.

http://www.nzz.ch/wirtschaft/wirtschafts-und-finanzportal/von-reformstaa...

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

weico
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weico

Jeremias
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"Its not fascism when we do it" - Wer den Terror in der Ukraine unterstützt, unterstützt Faschisten.

Und alle die nicht auf unserer Schiene sind, tun wir als Rechtsradikal ab.

Wie z.B. AfD oder Montagsdemos

weico
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Jeremias hat am 29.05.2014 - 15:20 folgendes geschrieben:

"Its not fascism when we do it" - Wer den Terror in der Ukraine unterstützt, unterstützt Faschisten.

 ....einem echten EU-Befürworter würde ein Dollarzeichen am Kragen wohl die Luft abschnüren.. Biggrin

 

..so gefällt es den EU-Kämpfern sicherlich viel besser.. Drinks

 

weico

 

MarcusFabian
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weico hat am 29.05.2014 - 15:38 folgendes geschrieben:


 ....einem echten EU-Befürworter würde ein Dollarzeichen am Kragen wohl die Luft abschnüren.. smiley

Was Du so alles merkst ... Good

weico
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Triumph der Skeptiker

 

Überlebt die EU den Triumph der Skeptiker oder kippt Europa? Betrachtungen zu einer historischen Europa-Wahl.

 

http://bazonline.ch/ausland/europa/Triumph-der-Skeptiker/story/21629682

 

weico

Jeremias
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weico hat am 29.05.2014 - 15:38 folgendes geschrieben:

 ....einem echten EU-Befürworter würde ein Dollarzeichen am Kragen wohl die Luft abschnüren.. smiley

 

Auch Sportler haben oft am Kragen das Zeichen ihres Sponsors.

weico
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Jeremias hat am 31.05.2014 - 10:07 folgendes geschrieben:

weico hat am 29.05.2014 - 15:38 folgendes geschrieben:

 ....einem echten EU-Befürworter würde ein Dollarzeichen am Kragen wohl die Luft abschnüren.. smiley

 

Auch Sportler haben oft am Kragen das Zeichen ihres Sponsors.

...der Herr sieht mir aber nicht aus,als ob er Sportler wäre... Drinks

 

 

Die Idee von eine "Grossraumwirtschaft in Europa",unter Deutscher Führung,ist ja schon alt. Aber die Grundidee und der Hauptprofiteur dahinter,dass scheint den Bürgern in der "Völkerfamilie" nun langsam zu dämmern  ..

 

 

 

"Wenn wir den europäischen Kontinent wirtschaftlich führen wollen, wie dies aus Gründen der wirtschaftlichen Stärkung des europäischen Kontinents als Kernraum der weissen Rasse unbedingt erforderlich ist und eintreten wird, so dürfen wir aus verständlichen Gründen diese nicht als eine 'deutsche' Großraumwirtschaft öffentlich deklarieren.

Wir müssen grundsätzlich immer nur von Europa sprechen, denn die deutsche Führung ergibt sich ganz von selbst aus dem politischen, wirtschaftlichen, kulturellen, technischen Schwergewicht Deutschlands und seiner geografischen Lage. Ebenso wird mit Hilfe unseres deutschen Wirtschaftssystems, wie es durch die nationalsozialistische Revolution geschaffen wurde, sich die Mark bei einer geschickten handelspolitischen Führung ganz von selbst als Standard-Währung durchsetzen, wie sich das Pfund, der Dollar und der Yen in ihren Wirtschaftsbereichen als Standardwährung durchgesetzt haben (in: Errichtung eines Reichskommissariats für Großraumwirtschaft, 1940)"

https://de.wikipedia.org/wiki/Werner_Daitz

 

...da die Franzosen,Italiener usw. nie einer Standard-Währung "Europäischen Mark" zugestimmt hätten...wurde halt der Euro eingeführt... !

 

 

P.S:.. Auch die Schweizer Sozialisten (SP)  träumen ja  noch immer von einer Völkerfamilie und der Vorstellungen eines europäischen Sozialismus..!

Vieles aus der Daitz-Vorstellunge  eines europäischen Sozialismus, ist praktisch Deckungsgleich mit den Forderungen und den EU-Positionspapieren der  SP-Schweiz...

:bomb::secret:

weico

 

 

 

 

weico
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Cameron soll Merkel mit EU-Austritt gedroht haben

 

Die Besetzung des Spitzenpostens der Europäischen Union macht den Regierungschefs zu schaffen. Grossbritannien will sich nicht mit Jean-Claude Juncker abfinden – offenbar aus innenpolitischen Gründen.

 

Der britische Premier David Cameron hat laut dem deutschen Nachrichtenmagazin «Der Spiegel» beim EU-Gipfel am vergangenen Dienstag unter anderem Bundeskanzlerin Angela Merkel mit der Warnung unter Druck gesetzt, er könne bei einem Mehrheitsvotum der Staats- und Regierungschefs für Jean-Claude Junker als neuem EU-Kommissionschef den Verbleib Grossbritanniens in der EU nicht länger garantieren.

Nach Angaben aus Teilnehmerkreisen machte Cameron am Rande des Treffens deutlich, ein solches Votum könne seine Regierung derart destabilisieren,dass ein Austrittsreferendum vorgezogen werden müsste. Dieses werde mit grosser Wahrscheinlichkeit zu einem Nein der Briten zur EU-Mitgliedschaft führen werde.

 

http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/europa/Cameron-soll-Merkel-mit-EUAus...

 

 

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Elias
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Ist die Europawahl ungültig?

Millionen EU-Bürger konnten bei der Europawahl relativ einfach zwei Stimmen abgeben. Nach Einsprachen könnte die Wahl für verfassungswidrig erklärt werden.

http://www.20min.ch/ausland/dossier/europawahl/story/Ist-die-Europawahl-...

 

Die EU wird der Schweiz immer ähnlicher

Lumengo ist nicht der erste Fall der Wahlfälschung

In der Schweiz kommt es immer wieder zu Wahlfälschungen oder unerlaubtem Stimmenfang.

 

Kein geringerer als Christoph Blocher wurde nach einer doppelten Stimmabgabe im Nationalrat 1994 wegen Wahlfälschung gerügt. Nur weil das Parlament seine Immunität nicht aufhob, musste er sich nicht vor dem Richter verantworten.

http://www.nzz.ch/aktuell/startseite/lumengo-wahlfaelschung-blocher-nose...

 

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Elias
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SEPA: Zahlungsverkehr ohne Grenzen

Mit einer Transaktion alle Grenzen überwinden: Der Eurozahlungsverkehrsraum SEPA soll innereuropäische Zahlungen vereinfachen und Kosten senken. Auch Schweizer KMU können von den Vorteilen profitieren

In der EU ist eine kleinere finanztechnische Revolution im Gang. Voraussichtlich ab dem 1. August 2014 gelten Bestimmungen, welche nationale Grenzen im Zahlungswesen aufheben sollen. Die neuen Standards sollen zudem die lokalen Zahlungsverkehrssysteme in der EU ablösen. Die Zukunft des europäischen Zahlungsverkehrs heisst SEPA, Single Euro Payments Area. Auf Deutsch: einheitlicher Eurozahlungsverkehrsraum. Die Vision eines europäischen Systems, in dem Zahlungen grenzüberschreitend zu Inlandstarifen abgewickelt werden können, ist nicht neu.

Bereits 2006 wurde auch die Schweiz in den Kreis der mittlerweile 34 SEPA Länder aufgenommen. Doch nun macht die EU Ernst mit der Umsetzung des Regelwerks, von dem sie sich mehr Effizienz und Wachstum verspricht. Das bleibt nicht ohne Folgen für Schweizer Unternehmen. Hier ein Überblick über die zentralen Neuerungen für KMU.

Schweizer Firmen benachteiligt

Das Wichtigste zuerst: Schweizer Firmen werden nur dann von SEPA tangiert, wenn sie mit dem europäischen Ausland Geschäfte in Euro tätigen oder Tochtergesellschaften in der EU haben. Und auch eine unerfreuliche Nachricht vorweg: Schweizer Firmen profitieren nicht unbedingt von den standardisierten, verbilligten Tarifen.

Manche europäischen Banken stellen sich nämlich auf den Standpunkt, beim Zahlungsverkehr mit dem Nicht-EU Land Schweiz handle es sich um internationale Transaktionen und deshalb gälten weiterhin die um ein Vielfaches höheren Auslandstarife. Dagegen ist rechtlich nichts einzuwenden, denn das SEPA-Regelwerk legt bloss den technischen  und  rechtlichen Rahmen fest. Die Preisvorschriften hingegen erlässt die EU und diese gelten nur unter ihren Mitgliedern.

Lösungsansatz der UBS

Um diese ungünstige Situation zu umgehen, ermöglicht UBS ihren Kunden die Vorteile von SEPA vollumfänglich zu nutzen. Es braucht dafür ein lokales Konto in Euro bei UBS Deutschland oder bei einer lokalen Partnerbank von UBS in bisher sechs westeuropäischen Ländern. Über dieses Eurokonto (UBS Gateway Account) lässt sich dann der gesamte EU-Zahlungsverkehr abwickeln.

Ausländische Kunden von Firmen mit einem UBS Gateway Account können dann ihre Rechnungen für aus der Schweiz gelieferte Waren als innereuropäische Zahlung begleichen, und zwar zu den weitaus günstigeren EU-Konditionen. Dies bringt vor allem Erleichterungen und Vorteile für diejenigen Schweizer KMU, die im Business-to-Business-Geschäft tätig sind. Etwas unvorteilhafter sieht bisher die Umsetzung des SEPA-Standards im Privatkundenbereich aus.

IBAN-Nummern unerlässlich

So weit die indirekten, nun zu den direkten Konsequenzen der SEPA-Einführung: Am stärksten davon betroffen sind Schweizer KMU mit Tochterfirmen oder Niederlassungen in der EU. Sie müssen in Zukunft für ihre eigenen sowie für die Zahlungen ihrer Kunden – inklusive Lastschriftenverkehr – konsequent IBAN-Nummern verwenden. Zahlungen in den herkömmlichen lokalen Kontoformaten werden nicht mehr zulässig sein.

Auch bei Massenzahlungen müssen Firmen, die unter anderem mehr als fünf Beschäftigte zählen und somit nicht als Kleinstunternehmen gelten, ein neues Format anwenden. Es basiert auf dem ISO 20022-Standard. Konkret erfordert dies diverse Umstellungen in der Buchhaltung. So müssen zum Beispiel für Lohnzahlungen die IBAN-Nummern der Mitarbeitenden bekannt sein. Und weil SEPA auf eine Standardisierung abzielt, müssen neuerdings alle Eingaben im XML-Format erfolgen.

Die Umstellung auf SEPA ist also mit Aufwand verbunden, doch sie kann auch als Chance gesehen werden. Denn sie bietet die Möglichkeit, Abläufe im Zahlungsverkehr generell zu optimieren. Viele in der EU tätige Schweizer KMU prüfen zurzeit, ob sich im Zusammenhang mit SEPA nicht Inkasso und Buchhaltung an einem einzigen EU-Standort zentralisieren lassen. Mit unseren Spezialisten erstellen wir in solchen Fällen massgeschneiderte Lösungen.

Schweiz will bis 2018 nachziehen

Und welche Folgen hat die europäische Umwälzung für den Schweizer Zahlungsverkehr? Im Moment noch keine. Doch das könnte sich in den nächsten Jahren ändern. Die Schweizer Banken arbeiten momentan gemeinsam am Projekt «ZV-Migration Schweiz». Das Ziel besteht darin, bis 2018 auch den Zahlungsverkehr innerhalb der Schweiz gemäss den SEPA-Standards zu gestalten. Neben einheitlichen Zahlungs- und Lastschriftverfahren ist dabei eine weitere Neuerung geplant: das einheitliche Belegverfahren. Neu wird es nur noch eine Art von Einzahlungsschein geben, versehen mit einem QR-Code.

http://www.handelszeitung.ch/unternehmen/sepa-zahlungsverkehr-ohne-grenz...

 

 

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Elias
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Konsumentenpreise in Eurozone steigen kaum noch

Der niedrige Preisauftrieb in der Eurozone nährt kurz vor der EZB-Sitzung die Furcht vor einer Deflation. Die Inflationsrate in den 18 Staaten der Währungsunion sank im Mai überraschend auf 0,5%.

http://www.fuw.ch/article/verbraucherpreise-in-eurozone-steigen-kaum-noch/

 

 

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sime
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SEPA

Auf Postfinance kann man kostenlos SEPA-Transaktionen in Euro abwickeln, was ich schon gemacht habe. Am Schalter kostet es hingegen dann 20.- CHF.

Seit die Post eine AG ist und eine Banklizenz hat, wird sie mir immer unsympathischer. Sie verrechnet mir nicht nur seit letztem Jahr Kontoführungsgebühren, die notabene nur bis zu 10 000.- CHF anfallen, was darüber ist, ist kostenlos. Sprich man belastet die Kleinkunden oder man will sie wie die Grossbanken herausekeln, weil sie für sie keine lukrativen Geschäfte darstellen. Das andere ist, dass die Post immer mehr zu einem Detailhändler avanciert. In jeder Poststelle kann man Büroartikel, Elektronik, ja sogar Handwerkmaschinen, in vielen Fällen erst auf Bestellung, kaufen. Der Unterschied zu einem herkömmlichen Detailhändler wie z.B. Interdiscount ist der, dass im Laden selbst Berater zur Verfügung stehen und nicht erst and der Kasse. Auf der Post, wo es vielleicht drei Schalter gibt, wovon zwei bedient sind, muss man seine Anliegen über die Glasscheibe anbringen. Da geht man auf die Post, möchte bloss einen Brief abschicken, hat jedoch keine Briefmarke und die automatischen Briefmarkenautomaten hat man ja schon seit Jahren zu Gunsten weiterer Postfächer geräumt, da steht vielleicht eine Warteschlange von drei Leuten, man denkt, das geht sicher nicht lange und wie es der Zufall will, will jeder sich von der Postfrau über die verschiedenen Handytarife eines Sonderangebots, das nur so und solange gültig ist, informieren. Dann wartet man plötzlich gut eine Viertelstunde, bloss um diesen blöden Brief abzugeben. Das geht doch einfach nicht. In der Migros gibt es wenigstens eine Schnellkasse, wenn man nur eine begrenzte Anzahl Artikel hat, doch auf der Post ist es mittlerweile fast schon wie am Kiosk. Einmal war nur ein Schalter bedient und eine Hausfrau war wohl gerade im Löslifieber. Jedenfalls hat sie eins ums andere freigerubbelt vor dem Schalter und hat sie gleich gegen ein Neues getauscht, weil sie gerade eine Nullrunde-Glückssträhne hatte. Da wartete ich auch solange, bis die zweite Postfraue merkte, was da los war und ihre Einräumaktion im Postshop für einen kurzen Moment unterbrach, um den zweiten Schalter aufzutun. Den Namen Schneckenpost hat sie sich mittlerweile redlich verdient.

Elias
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SEPA

sime hat am 03.06.2014 - 23:25 folgendes geschrieben:

Auf Postfinance kann man kostenlos SEPA-Transaktionen in Euro abwickeln, was ich schon gemacht habe. Am Schalter kostet es hingegen dann 20.- CHF.

Das mache ich auch schon lange via Banken so.

Geht aber nicht mit jedem Land / Bank.

Und die Chancen stehen gut, dass sich das ganz ändert, sollten die Bilateralen kippen.

 

 

Schweizer Firmen benachteiligt

Das Wichtigste zuerst: Schweizer Firmen werden nur dann von SEPA tangiert, wenn sie mit dem europäischen Ausland Geschäfte in Euro tätigen oder Tochtergesellschaften in der EU haben. Und auch eine unerfreuliche Nachricht vorweg: Schweizer Firmen profitieren nicht unbedingt von den standardisierten, verbilligten Tarifen.

Manche europäischen Banken stellen sich nämlich auf den Standpunkt, beim Zahlungsverkehr mit dem Nicht-EU Land Schweiz handle es sich um internationale Transaktionen und deshalb gälten weiterhin die um ein Vielfaches höheren Auslandstarife. Dagegen ist rechtlich nichts einzuwenden, denn das SEPA-Regelwerk legt bloss den technischen  und  rechtlichen Rahmen fest. Die Preisvorschriften hingegen erlässt die EU und diese gelten nur unter ihren Mitgliedern.

http://www.handelszeitung.ch/unternehmen/sepa-zahlungsverkehr-ohne-grenz...

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Osterweiterung: Brüssel empfiehlt Albanien als EU-Beitrittskandidat

 

Der Parlamentarische Geschäftsführer der Union, Michael Grosse-Brömer, sagte, Deutschland teile mit Albanien als Nato-Mitglied den "gemeinsamen Wertekanon". Man müsse deshalb über die neue Sicherheitseinstufung sprechen.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/albanien-als-eu-mitglied-bruessele...

 

:oops::rofl:

 

weico

 

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Spaniens Industrie startet durch

Die krisengeplagte Wirtschaft Spaniens zeigt deutliche Anzeichen einer Belebung. Im April wuchs die Industrieproduktion so stark wie seit vier Jahren nicht mehr.

http://www.cash.ch/news/top_news/spaniens_industrie_startet_durch-321203...

 

Es zeichnen sich harte Zeiten für die EU-Basher ab.

 

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Der Abstieg der Mittelschicht

 

Portugal hat sich aus dem Schutz des europäischen Rettungsschirms hervorgewagt, doch vom Aufschwung ist noch nichts zu spüren.

 

http://www.fr-online.de/schuldenkrise/portugal-der-abstieg-der-mittelsch...

 

P:S:...Es zeichnen sich harte Zeiten für die EU-Glorifizierer ab.. Yahoo

weico

 

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weico hat am 06.06.2014 - 19:10 folgendes geschrieben:

P:S:...Es zeichnen sich harte Zeiten für die EU-Glorifizierer ab.. smiley

P.P.S. Wer glorifiziert denn die EU? Mir ist keiner bekannt.

P.P.P.S. Ich kennen nur einen Philippinen-Versteher, die unentwegt gegen die EU basht und kindisch seine eigenen Postings mit Smileys zumüllt.

 

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Poroschenko strebt EU-Mitgliedschaft an

Die Ukraine soll Mitglied der EU werden: Das hat der neue Präsident Poroschenko bei seiner Amtseinführung bekräftigt. Zugleich machte er den Anspruch auf die von Russland annektierte Halbinsel Krim deutlich, versprach aber auch den Menschen in der Ostukraine mehr Souveränität.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/ukraine-praesident-poroschenko-leg...

 

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Elias hat am 09.06.2014 - 14:40 folgendes geschrieben:


P.P.S. Wer glorifiziert denn die EU? Mir ist keiner bekannt.

..du kennst dich wirklich nicht mal selber.. ROFL

 

P.P.P.S. Ich kennen nur einen Philippinen-Versteher, die unentwegt gegen die EU basht und kindisch seine eigenen Postings mit Smileys zumüllt.

 

Kritik nennt der kinderlose EU-Glorifizierer  jetzt modernerweise  "bashen" .. :mosking:

Als Avatarfetischist wie du .. liebt man doch solche "bunti bildli" .. Good

 

weico

Elias
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weico hat am 09.06.2014 - 15:20 folgendes geschrieben:

smiley

smiley

 smiley

Da wird sich deine Frau wieder Mal über deine gehaltvollen Beiträge freuen. Sie liesst ja deinen Schrott mit, wie du ja mal geschrieben hast.

 

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Elias hat am 09.06.2014 - 15:27 folgendes geschrieben:

weico hat am 09.06.2014 - 15:20 folgendes geschrieben:

smiley

smiley

 smiley

Da wird sich deine Frau wieder Mal über deine gehaltvollen Beiträge freuen. Sie liesst ja deinen Schrott mit, wie du ja mal geschrieben hast.

 

..sie freut sich immer auf den Kinderlosen-Elias mit seiner "waschechten Schweizerin"..!

 

weico

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weico hat am 09.06.2014 - 15:42 folgendes geschrieben:

Elias hat am 09.06.2014 - 15:27 folgendes geschrieben:

weico hat am 09.06.2014 - 15:20 folgendes geschrieben:

smiley

smiley

 smiley

Da wird sich deine Frau wieder Mal über deine gehaltvollen Beiträge freuen. Sie liesst ja deinen Schrott mit, wie du ja mal geschrieben hast.

 

..sie freut sich immer auf den Kinderlosen-Elias mit seiner "waschechten Schweizerin"..!


Was einmal mehr bestätigt, dass sie intelligent ist und Geschmack hat.

 

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Elias hat am 09.06.2014 - 15:55 folgendes geschrieben:


Was einmal mehr bestätigt, dass sie intelligent ist und Geschmack hat.

 

..sag ich doch schon lange. Dirol

 

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EU und Schweiz beenden Streit um Holdingsteuern

Der Konflikt mit Brüssel um Schweizer Steuerregime und Gegenmassnahmen von EU-Staaten ist vorbei. Ein Land hat sich bis zuletzt quergestellt.

Am Freitag hat auch Italien als letzter Mitgliedstaat einem Entwurf für eine gemeinsame Friedensvereinbarung mit der Schweiz zugestimmt.

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/EU-und-Schweiz-beenden-Streit-um-...

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Im Norden geht die Sonne auf

 

Finnland steht schutzlos vor dem unberechenbaren östlichen Nachbarn. Nervöser sind nur noch die nahe gelegenen Esten. Obwohl sein einstiger Weltmarktführer NOKIA verkauft ist, subventioniert es die EU-Südschiene weiter und gehört auch bei der Eurorettung zu den Draufzahlern.

Schweden – einst für seine waffenmächtige Neutralität gerühmt – könnte auf sich gestellt nur eine Woche militärisch durchhalten, wie sein Generalstabschef Sverker Göranson im Januar 2013 verkündet. Als russische Bomber sein Land mit einem Scheinangriff einschüchtern, steigen NATO-Abfangjäger auf, während die königliches Saab-Maschinen am Boden bleibt.

Da Norwegen und Dänemark zum Nordatlantik-Pakt längst gehören, wird nun auch in Helsinki und Stockholm über einen Beitritt nachgedacht. Doch was taugt das Bündnis noch, wenn selbst das loyale Polen bzw. sein Außenminister Radek Sikorski einräumt, dass Amerikas Hilfe im Notfall ausbleiben wird. Warum sollten Kopenhagen und Oslo mehr Zutrauen zu Washington haben? Gleichwohl braucht es Macht für die Sicherheit auf einem Planeten mit 9 Milliarden Menschen im Jahre 2050.

Island hat die Verhandlungen mit der EU abgebrochen. Man will sich dem Brüsseler Kollektivismus nicht unterwerfen, wäre einer tragfähigen Bindung dennoch nicht abgeneigt. Doch mit wem könnte man die eingehen?

Die Niederländer sehen Europa ähnlich wie die Finnen. Man zahlt zähneknirschend und sieht doch, dass die Nehmenden immer mehr verlangen müssen. Doch wenn sich ein Ausweg frei von nationalem Chauvinismus böte? Nicht nur gegen islamistische Vorstöße, sondern für etwas Konstruktives auf längere Dauer?

Arabische Judenmörder töten bis hinein nach Antwerpen. Flandern will weg davon, gibt mangels einer vielversprechenden Richtung aber auch Rückwärtsgewandten Auftrieb. Die wären heilbar, wenn eine realistische Perspektive das Eigenständige mit etwas Tragfähigem verbände.

Viele Schotten wollen nicht britisch sein, aber bei Europäern bleiben, die ihnen viel unbekümmerter die Luft zum Atmen nehmen. Die Clyde-Häfen mit den vierzehn Atom-U-Booten aber will - angesichts nuklearer Bedrohung aus immer mehr Drittwelt-Diktaturen - niemand wirklich preisgeben. Auch Pfund und Königin sollen bleiben. Wie kann Edinburgh alleine gehen, ohne isoliert zu enden?

London beherbergt von den weltweit zehn größten Banken nicht mehr - wie 2010 - drei, sondern gerade noch eine, die als Hongkong and Shanghai Banking Corporation (HSBC) überdies als Fremdgewächs den Aufstieg schafft. Singapur, Hongkong, Schanghai und auch wieder New York wetteifern darum, die globale Finanzmetropole immer weiter abzuhängen. Wenn Schottland die Trennung vollzieht, geht auch der Platz im fünfköpfigen UNO-Sicherheitsrat verloren. Die Nuklearflotte wird dann nicht nur unbezahlbar, sondern verliert auch ihre Ankerplätze. In Brüssels bodenlose Fässer wollte man noch nie zahlen.

Das EU-Monster macht lemmingmäßig weiter. Die Aufforderung nach einem neuen Gesicht an der Spitze und Reformwünsche des britischen Premiers werden am 27. Juni 2014 lässig abgeschmettert. Ungebrochen erbost die international orientierte Insel, wie Konkurrenten à la Schweiz, Australien oder Kanada überall Talente abwerben und aufgrund der Macht über ihre Grenzen Unerwünschte problemlos draußen halten, während man selbst fast jeden nehmen und versorgen muss. Man will seine Souveränität zurück, aber wozu soll die noch gut sein in einem Rumpfengland?

Frischen Mut fasst Irland, dem von neuem amerikanische Firmen zulaufen, die daheim die Gewinnsteuern für das Versorgen von immer mehr Hilflosen vermeiden müssen, um im Wettbewerb mit Ostasien nicht weiter abzusacken. Dublin will zwar Europas Gelder, fürchtet aber Neider, die im Gegenzug seine Standortvorteile zunichtemachen.

Gemeinsam teilen alle elf Zaghaften einen Großraum, der mit wenigen landgebundenen Grenzen leicht abzuschirmen ist. Durch ihr Zusammengehen erwüchse aus der Summe ihrer Probleme eine Lösung, die im Alleingang nicht zu haben wäre. Von Grönland bis Estland und von den Färöern bis nahe Hamburg leben an Ostsee, Nordsee und Atlantik auf 3,83 Millionen km2 knapp 120 Millionen Menschen. Das sind drei Kanadas oder fünf Australiens, deren Effektivität und Immigrationspolitik man endlich nacheifern kann. Stetig verfügbare Energie aus Wasserkraft, Gas und Öl machen woher auch immer kommende Boykottversuche aussichtslos. Hinter China und Amerika wetteifern sie mit Japan um die globale Bronzemedaille. Eine gut gemachte gemeinsame Währung wird machbar und zwei Flugzeugträger-Verbände für die Freiheit der nun gemeinsamen Meere werden endlich auch bezahlbar.

Fast alle Menschen im Norden beherrschen Englisch als Mutter- oder als obligatorische Zweitsprache. Man kennt sich aus europäischen und atlantischen Gremien. Bereits seit 2011 diskutiert man im Northern Future Forum gemeinsame Vorhaben. Warum sollte die Schaffung und Ausgestaltung einer Northern Union nicht dazugehören?

Bei den Geburtenzahlen liegen die Länder schon jetzt etwas besser als die übrigen Vergreiser (1,6 und höher gegen 1,3-1,4 in D und Osteuropa). Als zukunftsträchtige Region, die militärisch potent ist und deshalb auch einmal anderen helfen kann, wird man Talente für eine positive demografische Bilanz schon anziehen.

Alle in Europa und auch viele, die dort verlässliche Partner suchen, gewinnen durch einen solchen multinationalen, überkulturellen und doch fest eingehegten Raum. Die zu ihm Gehörenden können ihre Eigenheiten pflegen und - selbst nach Binnentrennungen mit dann eigenem Parlament sogar für Engländer- in einem Verband bleiben. Erst dessen Wehrfähigkeit macht all die ethnischen Besonderheiten vergnüglich auslebbar. Uraltdemokraten des Kontinents wie die Eidgenossen finden einen Freund, der bei wohlfeilem Kesseltreiben nicht mitmacht, ja aggressive Bedränger zur Zurückhaltung mahnt. Das kann auch ihre Nachbarn von Süddeutschland bis Norditalien wieder mit Zuversicht erfüllen.

Wer nicht dabei ist und natürlich die nördlichen Transfergelder verliert, kann endlich auf die eigenen Kräfte bauen und die immer wieder verschobenen Reformen erledigen. Dabei mag der eine für sich bleiben und der andere seinerseits neue Bünde formen. Auf jeden Fall treten in der Alten Welt dann Aufbrüche verschiedener Geschwindigkeit an die Stelle der lähmenden Allgemeindepression.

Wenn es dann demokratisch gewollt wird, mögen auch wieder umfassendere Allianzen ins Auge gefasst werden. Bis dahin aber – bei 200 Staaten auf der Erde eigentlich selbstverständlich – werden Propagandisten es schwer haben, Größe an sich als eigenständigen Wert zu verkaufen. Sofort denken die Umworbenen an Schwerfälligkeit, Vergeudung, korrupte und zugleich nutzlose Eliten, Scheindemokratie, De-Industrialisierung und Kompetenzverlust. Wenn für all das selbst Deutschland nicht mehr zahlt, weil es von den zu übernehmenden Beiträgen des Nordens erdrückt wird, will bei so etwas ohnehin niemand mehr mitmachen.

Die immer gebrechlicheren Europäer werden die zu ihnen passenden Wege dann gemächlich und behutsam beschreiten; denn zornige junge Männer zum Vorantreiben oder gar Übertreiben der Dinge fehlen überall. Das Durchschnittsalter übersteigt 40, in Deutschland sogar 46 Jahre. Im Sommer 1914 liegt es unter 20, weshalb man damals so kriegsmunter wie heute Gaza, Syrien oder Jemen gegen seinesgleichen vorgeht. Diese Zeiten - von Politikern, Journalisten, Professoren und Hausfrauen immer wieder als Bedrohung beschworen – sind vorbei.

 

http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/im_norden_geht_die_...

 

 

 

weico

 

Elias
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Das sind die grössten Profiteure des EU-Binnenmarktes

Freier Kapitalverkehr, Personenfreizügigkeit und keine Zölle: Seit 1993 wirtschaftet Europa im gemeinsamen Markt. Wer am meisten davon profitiert hat – und weshalb Griechenland ein Sonderfall ist.

Zusammenarbeit lohnt sich. Dieses Fazit wird in einer deutschen Studie gezogen, mit der die Auswirkungen von 20 Jahren EU-Binnenmarkt auf die europäischen Volkswirtschaften untersucht wurden.

Kein Gründungsmitglied des EU-Binnenmarktes hat demnach mehr vom Zusammenwachsen Europas profitiert als Dänemark und Deutschland. So liess das Zusammenwachsen Europas die Wirtschaftsleistung von Deutschland zwischen 1992 und 2012 jährlich um durchschnittlich 37 Milliarden Euro steigen.

Gemäss der vom Wirtschaftsforschungsinstitut Prognos im Auftrag der Bertelsmann Stiftung erstellten Studie entspricht das einem jährlichen Einkommensgewinn von 450 Euro pro Einwohner. Nur Dänemark habe höhere Zuwächse erzielt (plus 500 Euro pro Kopf).

In Kraft trat der EU-Binnenmarkt 1993. Sein Fundament ist der freie Verkehr von Waren, Personen, Dienstleistungen und Kapital. Untersucht wurde die Entwicklung der 15 Gründungsstaaten mit Ausnahme von Luxemburg.

Gewinn für alle

Diese europäische Integration habe sich für alle Gründungsländer positiv ausgewirkt, allerdings mit starken Unterschieden, heisst es in der Studie. Der EU-Binnenmarkt habe besonders jenen Ländern geholfen, die wirtschaftlich sehr eng mit den anderen EU-Ländern verflochten seien.

So hatten die südlichen EU-Länder deutlich geringere Zuwächse als Dänemark, Deutschland oder Österreich (280 Euro). Der durchschnittliche jährliche Einkommenszuwachs, der dem EU-Binnenmarkt zugerechnet werden könne, liege in Italien bei 80, in Spanien und Griechenland bei 70 und in Portugal bei 20 Euro pro Einwohner.

Griechenland ist hier ein Sonderfall. Im Durchschnitt der Jahre habe Griechenlands Bruttoinlandprodukt (BIP) durch die Integration zwar zugelegt, aber nur bis zur Schuldenkrise 2008/09. Danach sei Griechenland praktisch vom EU-Binnenmarkt abgekoppelt worden.

Wenig grenzüberschreitende Dienstleistungen

Ausbaufähig sei vor allem der europäische Dienstleistungs- und Arbeitsmarkt, stellt die Studie fest. «So machen Dienstleistungen gegenwärtig rund 70 Prozent des europäischen Bruttoinlandprodukts aus, aber nur 20 Prozent des grenzüberschreitenden Handels zwischen den EU-Ländern.»

Um dem entgegenzuwirken schlagen die Autoren der Studie vor, Dienstleistungen in der EU besser zu standardisieren und die Dienstleistungsrichtlinie vollständig umzusetzen.

Zudem könnten eine schnelle und unbürokratische Anerkennung von Qualifikationen und Abschlüssen, bessere grenzüberschreitende Informationen über Stellenangebote und eine erleichterte Mitnahme von Ansprüchen in der Sozialversicherung die Arbeitsmobilität innerhalb der EU erhöhen.

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/geld/Das-sind-die-groessten-Profi...

 

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Was die Briten besser machen

Während der Euromotor stottert, startet die britische Wirtschaft durch. Woran liegts? Parallelen zur Schweiz – aber auch Unterschiede.

Mehrere Faktoren erklären die gegensätzlichen Entwicklungen.

1. Das Pfund als Trumpf

Ein offensichtlicher Unterschied ist die eigene Währung: Grossbritannien hat mit dem Pfund einen eigenen Ausgleichsmechanismus für makroökonomische Spannungen. Nach der Finanzkrise wertete sich das Pfund gegenüber dem Euro denn auch um fast ein Viertel ab. Mit einem Kurs von 0,80 Pfund pro Euro ist die britische Währung nach wie vor schwächer als vor der Finanzkrise.

Die eigene Währung ist eine Parallele zur Schweiz – allerdings wirkte sich dies während der Krise unterschiedlich aus. Während die Exportleistung der Schweiz trotz starkem Franken beachtlich ausfiel, gab es in Grossbritannien trotz schwachem Pfund keinen eigentlichen Exportboom. Wichtiger als der dynamische Wechselkurs war eine andere Eigenschaft des Pfunds: Die eigene Währung ermöglichte es der britischen Notenbank, eine andere Geldpolitik als die Länder im Euroverbund zu betreiben.

2. Die Massnahmen der Bank of England

Die Geldpolitik dürfte mit der wichtigste Grund sein, warum in Grossbritannien heute die Wirtschaft wächst und die Arbeitslosigkeit sinkt. Zu den ergriffenen Massnahmen zählt das Quantitative Easing, also der Aufkauf von Staatsanleihen im grossen Stil. Dieses Programm ist der Grund, warum die Bilanz der Bank of England heute massiv grösser ist als vor der Krise, ganz im Gegensatz zu jener der Europäischen Zentralbank. Die Flutung der Märkte hat den Finanzmarkt gestützt und dafür gesorgt, dass sich keine Deflationsängste entwickeln wie derzeit in der Eurozone.

Zudem hat die Bank of England ein Programm namens «Funding for Lending» betrieben, bei dem Banken gezielt günstiges Zentralbankgeld für die Kreditvergabe an Unternehmen und an Immobilienkäufer erhielten. Dies hat besonders im Grossraum London zwar zu einem gefährlichen Immobilienboom geführt – aber im Gegenzug auch erheblich zur Stützung der Realwirtschaft beigetragen. Auch die Regierung hat mit einem Programm namens «Help to Buy» die ärmeren Hauskäufer unterstützt.

3. Vermeintliche Austerität

Die unterschiedliche Finanzpolitik ist ein weiterer Faktor, der die unterschiedliche Entwicklung erklärt. Ähnlich wie in den europäischen Krisenländern war in Grossbritannien zwar viel von Sparpolitik und Kürzungen die Rede. In den Zahlen zeigt sich jedoch, dass die britische Austerität verhältnismässig milder ausfiel. In den Jahren 2009 bis 2013 borgte die Regierung jährlich Gelder im Umfang von rund 9 Prozent des BIP. In Ländern wie Italien oder Frankreich – den aktuellen Sorgenkindern der Währungsunion – waren diese Werte deutlich tiefer.

Möglich war diese Politik in Grossbritannien, weil das Land – ähnlich wie die Schweiz – mit einer eigenen Zentralbank auch über einen eigenen «Lender of Last Resort» verfügt, der im Notfall selbst Staatsanleihen aufkauft. Beherzt vorgegangen ist man auch bei der Bankensanierung. Nach der Krise übernahm der Staat etwa die Mehrheit bei der Royal Bank of Scotland und stieg bei Lloyds ein. Anders als in der Eurozone, wo die Reinigung der Bankbilanzen bis heute nicht abgeschlossen ist, herrscht im britischen Bankensystem inzwischen der Courant normal. Der Engpass bei der Kreditvergabe ist in Grossbritannien schon lange beseitigt.

Grossbritannien weiter im Schwung

Laut Ökonomen dürften die Briten noch eine Weile ein höheres Tempo halten. Für die Eurozone wird angesichts jüngster EZB-Zahlen zu den Kreditkonditionen zwar eine Trendwende zum Guten antizipiert. «Insgesamt spricht aber wenig dafür, dass die Eurozone ihr Wachstum in der nächsten Zeit deutlich beschleunigt», so Björn Eberhard von der Credit Suisse. Laut Jörn Spillmann von der Zürcher Kantonalbank dürfte sich zwar Deutschland nach der jüngsten Delle rasch erholen. «Aber mit Frankreich und Italien kranken die Nummern 2 und 3 der Eurozone an fundamentalen Schwächen.»

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/Was-die-Briten-besser-...

 

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US-Banken bereiten sich auf britischen EU-Austritt vor

Grosse US-Banken treffen einem Bericht zufolge bereits Vorbereitungen für den Fall eines EU-Austritts Grossbritanniens. Ein Teil des Geschäfts könnte von London nach Irland ausgelagert werden.

http://www.handelszeitung.ch/konjunktur/europa/us-banken-bereiten-sich-a...

 

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Neue Umfrage zur Unabhängigkeit: Schotten auf Spaltungskurs

 

 

Es wird extrem knapp: Zwei Wochen vor dem schottischen Referendum holen die Separatisten rasant auf. Die Spaltung Großbritanniens ist laut Meinungsforscher nun eine "echte Möglichkeit".

 

http://www.spiegel.de/politik/ausland/schottische-unabhaengigkeit-separa...

 

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